Muttertagsausflug der ÖVP-Frauen Atzenbrugg - Fahrt ins "Blaue"
Am Samstag, 20.5.2017 luden die ÖVP-Frauen Atzenbrugg zur Muttertagsfahrt.
29 Personen folgten der Einladung und zu unserer großen Freude nahmen auch Männer an dieser Überraschungsfahrt teil.
Wir starteten in Heiligeneich und unser Reiseziel war dieses Mal der Heldenberg -ein Highlight im Schmidatal.
Zu Beginn besichtigten wir "Koller's Oldtimermuseum" welches sehr eindrucksvoll die gesamte Geschichte des Automobils präsentierte.
Über 100 Fahrzeuge von 70 verschiedenen Herstellern gab es zu bestaunen.
Gezeigt werden Modelle von 1886 über Fahrzeuge der 1920er und 30er Jahre: Porsche, Ferrari, Jaguar, Rolls Royce, Mercedes. Bugatti, Packard…
sind nur einige der klingenden Markennamen. Aber auch historische Fahrräder,
Motorräder und Traktoren konnten wir bestaunen. Zu erwähnen
ist auch, dass man sich Oldtimer für besondere Anlässe inklusive Chauffeur mieten kann.
Danach wanderten wir durch den "Englischen Garten", welcher gekonnt die Elemente: Erde, Luft, Feuer und Wasser vereint zu den Stallungen der
Lipizzaner. Dort sahen wir beim Morgentraining der edlen Pferde zu.
Bei der anschließenden Führung durch die Stallungen erfuhren wir, dass
die Lipizzaner die älteste Kulturpferderasse der Welt sind. Lipizzaner sind
bekannt für ihren Einsatz in der klassischen Dressur an der Spanischen Hofreitschule
Man kann diese Pferde in der Spanischen Hofreitschule in Wien, im Bundesgestüt Piber in der Steiermark oder am Ausbildungszentrum und Sommerquartier am Heldenplatz besichtigen.
Die meisten Lipizzaner sind Schimmel, haben als Fohlen eine dunkle Fellfarbe,
und werden mit 6-10 Jahren weiß. Aber in jedem Stall sollte auch nach
einem Aberglauben überliefert immer ein brauner Lipizzaner stehen, denn
dann ist der Fortbestand der Spanische Hofreitschule gesichert. Auch die
verschiedenen Brandzeichen wurden uns ausführlich erklärt. Ein Film rundete die sehr interessante Führung ab.
Danach ging es ins nahegelegene Gasthaus Theurer. Zu diesem kann man
nur sagen: freundliche Bedienung, schnelles Service, große
Essensportionen und ein tolles Preis- Leistungsverhältnis.
Am Nachmittag stand eine Führung durch die Radetzky- Gedenkstätte auf
dem Programm. Wir sahen viele Original-Exponate aus der k.u.k.-Zeit
sowie eindrucksvolle Zinnfiguren-Dioramen, welche Szenen aus dem
Leben des Feldmarschall Graf Radetzky darstellten.
Die Anlage der Gedenkstätte besteht auch aus einen weitläufigen Park mit
der berühmten Säulenhalle, einem Obelisken, sowie vielen Statuen und
Büsten in der "Herscherallee". Klio eine Muse steht im Zentrum. In der
begehbaren Gruft haben Feldmarschall Radetzky, Maximilian Freiherr von
Wimpffen und Gottfried Pargfrieder ihre letzte Ruhe gefunden. Pargfrieder,
welcher ursprünglich der Besitzer des Heldenberges war, schenkte den
Berg Kaiser Franz Josef.
Um ca. 18 Uhr brachte uns die Chefin des Autobusunternehmens Regina
Gansberger wohlbehütet in unsere Heimatgemeinde zurück. Den Abschluss
bildete ein Besuch beim Heurigen Niederhametner in Trasdorf.
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