Gresten – 9. März 2015
Wir Niederösterreicherinnen-ÖVP Frauen nutzen den internationalen Frauentag, der im Zeichen des Engagements für Gleichberechtigung und die Rechte von Frauen steht, für Forderungen, die Frauen in ihrem Lebensalltag unterstützen sollen. Der 104. Internationale Frauentag am 8. März ist Anlass, die Errungenschaften zur Gleichberechtigung aufzuzeigen, aber auch darauf aufmerksam zu machen, dass es noch Vieles zu tun gibt, denn von echter Gleichberechtigung ist unsere Gesellschaft noch sehr weit entfernt", fasst Monika Gabriel, Bundesfrauenvorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter (FCG), die Herausforderungen in der Frauenpolitik zusammen. "Nach wie vor verdienen Frauen für gleichwertige Arbeit um 18,2 Prozent weniger als Männer. Dies bezieht sich auf in Vollzeitarbeit beschäftigte Frauen, die die gleiche Arbeit wie ihre männlichen Kollegen leisten, aber dafür weniger entlohnt werden. Das ist im Sinne der Wertschätzung der Arbeit der Frauen nicht akzeptabel!", so die Bundesleiterin der ÖVP Frauen, Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm. Der wichtigste Anspruch der Frauen zur Erlangung von Gleichberechtigung ist eine tatsächliche Wahlfreiheit zu haben, sich für Familie, Beruf oder einer Kombination aus beidem zu entscheiden. „In Punkto Wahlfreiheit sind wir als Politik aufgefordert, die passenden Rahmenbedingen zu schaffen. Daher fordern wir, dass vier Jahre pro Kind auf die Pension angerechnet werden, unabhängig davon, in welchem Abstand die Kinder geboren wurden. Das stellt eine echte Verbesserung im Pensionseinkommen dar und ermöglicht Frauen eine wirkliche Wahlfreiheit, ob sie rasch ins Berufsleben zurückkehren oder länger bei den Kindern zu Hause bleiben möchten“, so Landesleiterin LR Dr.in Petra Bohuslav von Wir Niederösterreicherinnen-ÖVP Frauen. Gemeinsam wollen die Grestner ÖVP-Frauen mit der Verteilaktion die Frauen sensibilisieren und motivieren sich für politische Anliegen einzusetzen und ihnen Mut machen Aufgaben und Funktionen zu übernehmen. Ein respektvoller und wertschätzender Umgang untereinander ist die Grundlage für ein harmonisches Miteinander in der Gesellschaft Frauenleiterin Gabriele Langsenlehner betont: „In der Strategie 2020 wurden zu sieben inhaltlichen Schwerpunkten konkrete Forderungen erarbeitet, deren Umsetzung es gilt konsequent voranzutreiben. Dies sind Familie und Generationen, Arbeit und Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Pension, Sport und Politik.“
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