Seibersdorf

Organisationsteam mit BRin Angela Stöckl Wolkerstorfer, NRin a.D. Hilde Schorn, Bezirksbäuerin Regine Fischer, Margarethe Schorn, Sonja Petschina, Verena Fuchs, Grete Sommer, Lisbeth Fröhlich, Lisi Nebenmayer, Claudia Hirschbeck und Hausherrin Gabriele Hirschbeck

Weiberball in Seibersdorf

„Fußschmerz versus Hinternweh“
Dieser Unterschied wurde am sogenannten Weiberball in Seibersdorf ganz deutlich herausgestrichen. Über 200 Frauen – Männer sind nicht zugelassen, lediglich der Kellner, der Schankbursch und die Musikanten waren erlaubt – vergnügten sich im Gasthaus Hirschbeck. Organisiert wird der Event, der offiziell „Tritsch-Tratsch Tanz“ genannt wird, von der „Wir Niederösterreicherinnen“- Ortsgruppe Seibersdorf; und das zum 28ten Mal! Was macht ihn zu etwas Besonderem? Die interviewten Frauen, zum Großteil glücklich verheiratet, meinen, dass hier keine Mannsbilder wären, man bliebe unter sich und daher kann „die Post abgehen!“ Nachgefragt outet sich Gabi: „Auf einem herkömmlichen Ball tut dir als Frau nur der Hintern vom Sitzen weh, weil die Herrn der Schöpfung nicht tanzen wollen, aber hier schmerzen deine Füße, weil wir hier abshaken.“ Und wirklich die Tanzfläche ist permanent voll. Alle Damen – von jung bis zum vorgerückten Alter, sagen von sich, dass sie grundsätzlich eher schüchtern wären und nachdem man gegen 23 Uhr auch alle weiblichen Themenbereiche besprochen hat, geht’s wirklich los. Die Ehemänner, die an diesem einen Abend auf Haus, Hund, Katz und Kinder aufpassen dürfen,  sind zwischenzeitig vermutlich schon zu Bett gegangen. Auch der Interviewer und Fotograf verabschiedet sich, sodass nun wirklich am Weiberball die Damenwelt unter sich ohne männlichen Zeugen feiern kann. Dort mit dabei Nationalrätin a.D. Hilde Schorn, Bezirksleiterin der „Wir Niederösterreicherinnen“ BRin Angela Stöckl-Wolkerstorfer, die den Ball eröffnete und stolz auf ihre Damen ist. Weiters gesehen Bezirksbäuerin Regine Fischer und Hausherrin sowie Mit-Organisatorin Gabriele Hirschbeck.