Landesleiterin Petra Bohuslav anlässlich des Internationalen Frauentags: „Wir fordern die Anpassung der Gehaltssysteme zur finanziellen Absicherung von Frauen“

Wir Niederösterreicherinnen-ÖVP Frauen wollen Anrechnung von Karenz- und Kinderbetreuungszeiten sowie das automatische Pensionssplitting

Hochkarätige Besetzung beim diesjährigen Klosterneuburger Frauentag. Neben Landesleiterin LR Petra Bohuslav und Gastgeberin EU-Kandidatin Maria Theresia Eder sprachen Bundesleiterin Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß und Frauen- und Familienlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister über brennende Frauenthemen.

Dabei nutzte Landesleiterin LR Petra Bohuslav gleich zu Beginn die Gelegenheit, erneut die klaren Forderungen der Wir Niederösterreicherinnen-ÖVP Frauen zu untermauern: „Die Rahmenbedingungen zur finanziellen Absicherung von Frauen müssen sich verbessern. Strukturelle Probleme, vor allem in den Gehaltssystemen haben eine dauerhafte Benachteiligung für Frauen zur Folge. Daher fordern wir die Anrechnung von bis zu 24 Monaten Karenzzeit als Arbeitszeit in allen Kollektivverträgen zu verankern“, so Bohuslav. Als nächste wichtige Schritte hin zur finanziellen Absicherung verlangt sie „die Anrechnung von 4 Jahren Kinderbetreuungszeit auf die Pension und ein verpflichtendes Pensionssplitting. Damit können wir Frauen schon während des Erwerbslebens bis hin zur Pension unterstützen“, ist die Chefin der ÖVP Frauen Niederösterreich Petra Bohuslav überzeugt.

Neben diesen Forderungen bekräftigte sie die Frauen einmal mehr darin, sich für politische Ämter zu interessieren und mutig zu sein, politische Funktionen anzunehmen. Eine Dame, die dies bereits sehr erfolgreich macht ist die Veranstalterin des Abends, Stadträtin Maria Theresia Eder. Sie wird als Nummer 1 der Frauen in Niederösterreich bei der EU-Wahl ins Rennen gehen. „Ich kandidiere, weil ich von der Idee Europa überzeugt bin. Besonders am Herzen liegen mir Themen wie Studien- und Lehraufenthalte für die jungen Menschen, aber auch die Chancengleichheit von Frauen und Männern. Ich mache mich stark für eine bessere, fokussierte und entbürokratisierte EU, die uns auch in Zukunft Sicherheit und Durchsetzungskraft für Europa gewährleistet“, so Eder.

Abschließend Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß: „Es gibt noch einiges zu tun bis zur tatsächlichen Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen und Männern“, betonte die Bundesleiterin der ÖVP Frauen in ihrer Rede. „Im Fokus stehen für mich mehr Gerechtigkeit bei den Einkommen, die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen jeden Alters und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen, vor allem an Führungspositionen in Wirtschaft und Politik“, so Bogner-Strauß.