Alois-Mock-Institut: Der Arbeitsmarkt der Zukunft ist Weiblich

Diskussionsrunde über Chancen und Möglichkeiten für 52 Prozent der NÖ-Bevölkerung

Das Alois-Mock-Institut lädt als Think Tank regelmäßig Expertinnen und Experten ein, um über die spannenden Themen für die Zukunft zu diskutieren. Über Frauen in der Arbeitswelt wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert. Die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt: Es ist schon viel passiert. In den letzten Jahren hat sich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spürbar verbessert. Allein in Niederösterreich gibt es derzeit 1.051 Kindergärten und zahlreiche Kleinkinderbetreuungseinrichtungen. Dadurch können immer mehr Frauen Arbeit, Familie und Freizeit leichter miteinander. Die Veranstaltung „Frauen in der Arbeitswelt“ beschäftigte sich mit den gesellschaftspolitischen Herausforderungen und versuchte einen Blick in die Zukunft zu wagen.

„Die Zukunft ist weiblich. 52 Prozent der Bevölkerung sind Frauen, wobei etwa 265.000 Frauen in Beschäftigung sind und immer mehr zunehmen. Die Teilzeitquote ist in den letzten 20 Jahren bei Frauen und Männern gleichermaßen gestiegen. Karenzmodelle und Kinderbetreuung schaffen immer mehr flexible Möglichkeiten für Frauen und Männer“, so der Präsident des Alois-Mock-Institutes LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka. 

In der heutigen Gesellschaft sehen wir immer stärker einen Paradigmenwechsel. Die junge Generation an Frauen und Männern fordert heute von ihren Arbeitgebern eine bessere Balance zwischen Beruf und Familie. Bildung und Weiterbildung ist besonders für die Jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein lebenslanger Prozess. „Die Hauptverantwortung für die Familien wird auch in Zukunft bei den Frauen liegen. Das Umfeld muss dementsprechend gestaltet werden. Frauen sollen frei entscheiden können, ob sie sich auf die Familie, eine Kombination aus Beruf und Familie oder auf die Karriere konzentrieren will. Dafür müssen wir Rahmenbedingungen setzen, damit Frauen die Wahl erleichtert wird. Derzeit sind in den Führungsetagen der großen Unternehmen nur 6 Prozent Frauen, hier gibt es noch Luft nach oben“, so Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.