Mini-Bikepark Annaberg geht am 7. Oktober in Betrieb

Annaberg ist bald um eine Attraktion reicher: Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav informierte sich gemeinsam mit dem Annaberger, Vizebürgermeister Johannes Kessel sowie Markus Redl, Geschäftsführer der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. und Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer ecoplus, über den neuen ‚Mini-Bikepark Annaberg‘. „Der Mini-Bikepark ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Annaberg erfolgreich als attraktive Ganzjahresdestination – vor allem für Familien mit Kindern – zu positionieren“, sind sich die Verantwortlichen einig. In Summe werden in den neuen Mini-Bikepark sowie in einen zusätzlichen Pumptrack circa 120.000 Euro investiert.

(17. September 2017) – Die Tourismusgemeinde Annaberg befindet sich erfolgreich im Wandel von einem traditionellen Wintersportort zu einer Destination, die bei den Gästen das ganze Jahr hindurch mit interessanten Angeboten punkten kann. „In der Tourismusstrategie des Landes Niederösterreich ist ‚Bergerlebnis‘ als eine von vier Stoßrichtungen definiert. Durch aktive Standort- und Produktentwicklung soll die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Der Mini-Bikepark Annaberg ist dazu ein wichtiger Impuls“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Der neue Mini-Bikepark Annaberg bietet für eine breite Zielgruppe etwas – von den Kleinsten am Laufrad bis zu erwachsenen Einsteigern – finden alle eine passende und  sportliche Herausforderung. Zur Verfügung stehen ab 7. Oktober 2017 die rund 700 Meter lange Hauptstrecke, ein circa zwei Meter breiter Flowtrail mit diversen Hindernissen sowie der dazu passende Uphill-Trail. Außerdem wird auf dem Platz zwischen dem JUFA Annaberg Bergerlebnis-Resort und dem Betriebsgebäude der Annaberger Lifte ein 46 Meter langer Übungsparcours „Modular Pumptrack“ aufgebaut. Die Anlagen können ohne Aufstiegshilfe genutzt werden. Der Start des Flowtrails liegt bei der „Pausenhütte“ im Anna-Land. „Hier ist eine öffentlich und ohne Entgelt zugängliche Sportanlage entstanden, die nicht nur neue Gäste, sondern auch Familien und Sportbegeisterte aus der Region anziehen wird“, freut sich der Annaberger Vizebürgermeister Johannes Kessel.

Annaberg ist eines von neun Bergerlebniszentren in Niederösterreich, die im Rahmen des Programms „Bergerlebnis in Niederösterreich – BIN 2018“ bei ihrer touristischen Entwicklung begleitet und unterstützt werden. Umgesetzt wird BIN 2018 von der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft, einer Tochtergesellschaft der ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. „Die Nachfrage nach alpinem Urlaubstourismus in Annaberg wird durch den neuen Mini-Bikepark weiter gestärkt. Das Angebot soll als Teil eines Gesamtkonzeptes dazu beitragen, den Tourismusstandort Annaberg langfristig abzusichern“, sagt NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl.

„Der Tourismus ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine Niederösterreichs und es gibt daher auch entsprechend viele Orte, die auf eine lange touristische Tradition zurückblicken können. Da die  Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste sich stark verändern, engagiert sich ecoplus im Rahmen der NÖ-BBG dafür, die Bergerlebniszentren fit für die Zukunft zu machen und damit auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen zu erhalten“, informiert ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer Jochen Danninger.  

Wer den Mini-Bikepark Annaberg kennenlernen will, hat am 7. und 8. Oktober 2017 dazu die perfekte Gelegenheit: Im Rahmen der Annaberger Familienbergtage wird der Mini-Bikepark im Zuge eines Familienfestes am Reidl offiziell eröffnet. Detailinformationen: www.annaberg.info

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5 Jahre Marchfelder Schlösserreich

2012 haben sich die Schlösser Schloss Hof, Niederweiden, Eckartsau, Marchegg und Orth sowie die Donau Niederösterreich Tourismus GmbH (Region Römerland Carnuntum – Marchfeld) zur ARGE Marchfeldschlösser zusammengeschlossen, um sich unter der Dachmarke „Marchfelder Schlösserreich“ besser zu positionieren und noch erfolgreicher vermarktet werden zu können.  „Im Tourismus sind Kooperationen besonders wichtig, um im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Die Dachmarke ‚Marchfelder Schlösserreich‘ hat ganz wesentlich zum touristischen Aufwärtstrend in der Region beigetragen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Nach fünf Jahren ARGE Marchfeldschlösser ist es Zeit, für eine Zwischenbilanz.

(15.09.2017) – Vom Start weg war es das erklärte Ziel der ARGE Marchfeldschlosser, Projekte zur Förderung der touristischen Entwicklung im Bereich des Kultur-, Natur- und Ausflugstourismus in und rund um die Marchfeldschlösser voranzutreiben und sich nachhaltig am österreichischen und an die Region angrenzenden internationalen Markt zu positionieren. Dazu wurde auch in den Bereichen Produktentwicklung, Angebotsbündelung sowie gemeinsame Werbung und Vermarktung eng zusammengearbeitet. Zahlreiche Maßnahmen und Aktivitäten wurden bereits gesetzt, von der gemeinsamen Vermarktung und der Produktion von gemeinsamen Werbemitteln über die Installation einer gemeinsamen Homepage www.schloesserreich.at bis hin zu Verkaufsmaßnahmen und der Entwicklungen von gemeinsamen Produkten und Veranstaltungen. „Die Markfeldschlösser haben in den letzten Jahren eine bemerkenswerte touristische Aufholjagd hingelegt und sich einen Fixplatz in der heimischen Tourismusszene erobert. Das ist gut und wichtig, denn die Schlösser sind wichtige Partner im Ausflugstourismus und haben den Gästen viel zu bieten. Das Ziel der nächsten Jahre ist, das Marchfelder Schlösserreich noch bekannter zu machen, sowohl regional als auch überregional. Dafür wurden jährliche Themenschwerpunkte entwickelt, die mit gemeinsam entwickelten Produkten und Packages „gefüllt“ werden und gemeinsam beworben werden“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Gerald Oitzinger, Geschäftsführer ARGE Marchfeldschlösser, betont: Unter dem Motto ‚Jetzt ist einmal Schloss‘ wollen wir noch mehr Menschen für die Region Marchfeld mit seinen Schlössern begeistern! Die Aktivitäten der letzten fünf Jahre haben einen Beitrag dazu geleistet, dass mittlerweile über 300.000 BesucherInnen pro Jahr die fünf Schlösser besuchen. Das bringt nicht nur touristische Wertschöpfung in die Region sondern schafft auch neue wertvolle Arbeitsplätze in der Tourismusbranche! Der frische Schwung sorgt auch dafür, dass die Schlösser laufend in die Verbesserung der Substanz und in die Qualitätssteigerung der angebotenen Produkte investieren! Mit unseren Aktivitäten wollen wir nicht nur attraktiver für BesucherInnen werden, sondern auch eine entsprechende Qualitätsgastronomie in das Marchfeld locken.“

In den kommenden Jahren wird es jährlich einen anderen Themen-Schwerpunkt geben, den die Schlösser gemeinsam, aber auch jedes Schloss für sich, bespielen. Nach dem diesjährigen Motto „Abenteuer & Familie“ stehen 2018 die „Legenden im Schlösserreich“ und 2019 „Natur & Garten“ auf dem Programm. Gemeinsame Produkte sind zum Beispiel die speziell für Kinder entwickelte „Quiz-Rallye im #schloessereich“, das Event-Highlight im August „Nachts im #schloesserreich“ oder auch das Ferienprogramm „Sommer im #schloessereich“. „Die Aktivitäten der ARGE Marchfeldschlösser sind Impulsgeber für die gesamte Region. Es wurden und werden neue Gästeschichten angesprochen und steigende Gästezahlen führen zu höherer Wertschöpfung“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Fossilienwelt im Weinviertel: Neue familienfreundliche 3-D Urmeer-App lädt zur spektakulären Zeitreise

Vor 17 Millionen Jahren hat das Korneuburger Becken noch ganz anders ausgesehen. Die Fossilienwelt in der Weinviertler Gemeinde Stetten erzählt in mehreren Stationen die Geschichte des verschwundenen tropischen Urmeers und seiner Bewohner. Eine 3-D animierte Urmeer-App lässt diese bunte, tropische Welt jetzt noch lebendig werden. „Mit der digitalen Inszenierung des ‚Urmeers‘ ist die Fossilienwelt um eine Attraktion reicher, die vor allem Familien mit Kindern ansprechen soll. Ich bin überzeugt, dass durch dieses interaktive Angebot noch mehr Gäste ins Weinviertel kommen werden. Daher wurde das Projekt auch aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung unterstützt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(13. September 2017) – Auf dem Gelände der Fossilienwelt wurde vor wenigen Jahren das weltgrößte fossile Austernriff freigelegt. Der 2009 eröffnete Themenpark zeigt nicht nur dieses einmalige Naturdenkmal, sondern lässt auch das Korneuburger Becken von vor 17 Millionen Jahren wieder lebendig werden - eine seichte Meeresbucht mit ausgedehnten Sumpflandschaften und Inseln, ein Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. „Neben der wissenschaftlichen Aufbereitung, werden die Entdeckungen auch laufend der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und touristisch genutzt. Interaktiv und informativ – mit der App zeigt sich einmal mehr wie man moderneTechnik Geschichte und Tourismus verbinden und den Menschen näher bringen kann“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Bei der Urmeer App für Smartphones und Tablets werden die Besucherinnen und Besucher mit Hilfe von Audio- und Bildinformationen sowie Elementen von Augmented- und Virtual Reality an 40 Kontaktpunkten in der Fossilienwelt und in der Region durch reale und virtuelle Welten geführt. „Auf diese Weise sind Informationen zu Tieren, Pflanzen und Lebensumständen von damals sowie zur großen paläontologischen Grabung am Austernriff vom Teiritzberg abrufbar und interaktiv erlebbar. Die neue 3-D Urmeer-App lädt im wahrsten Sinn des Wortes zum Eintauchen in die Geschichte ein“, freuen sich Hermann Haller und Helmut Laab, die Sprecher der LEADER Region Weinviertel Donauraum. Die kostenlose App kann über die gängigen Stores (App Store und Google Play Store) beziehungsweise über die Homepage der Fossilienwelt heruntergeladen werden:

www.fossilienwelt.at/de/urmeer-app/

 

Die LEADER Region Weinviertel Donauraum hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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LR Bohuslav: „Nächstjährige Terminkollision zwischen ‚Wachau-Marathon‘ und ‚Starnacht aus der Wachau‘ konnte vermieden werden“

Im kommenden Jahr hätten beide Events am selben Wochenende stattfinden sollen, durch Initiative des Landes & der Destination Wachau wurde eine Lösung gefunden

 

St. Pölten (8. September 2017) – Eine Kollision der besonderen Art hätte es im kommenden Jahr gegeben: Die 2018er Termine der beiden spätsommerlichen Großevents in der Wachau, dem WACHAUmarathon und der Starnacht aus der Wachau, waren für das Wochenende 14. bis 16. September 2018 geplant. Um das zu verhindern, wurde seitens des Landes Niederösterreich und der Tourismusdestination Donau Niederösterreich nun alles daran gesetzt, diese Termine zu entzerren - mit Erfolg.

 

„Diese zwei etablierten Großevents an einem Wochenende in der Wachau stattfinden zu lassen, hätte nicht nur zu verkehrstechnischen und infrastrukturellen Engpässen geführt, sondern auch die Wertschöpfung in der Region ganz wesentlich gemindert. Aus wirtschaftlicher und touristischer Sicht war es dringend notwendig, Schritte zu setzen. Nach etlichen Gesprächen mit den Veranstaltern, der Tourismusdestination Donau Niederösterreich und dank Michael Buchleitner, seinen anvisierten Termin zu verschieben, wurde eine Lösung im Sinne aller Betroffenen gefunden“, informiert Tourismus- und Sportlandesrätin Petra Bohuslav.  

 

Damit stehen die neuen Termine für 2018 fest: Das beliebte Lauf-Großereignis, der „WACHAUmarathon“, ist für 22. und 23. September 2018 geplant,  die „Starnacht aus der Wachau“ steht am Wochenende des 14. und 15. Septembers 2018 am Wachau-Programm.

 

Michael Buchleitner, Veranstalter des WACHAUmarathons kommentiert: „Für uns als Veranstalter hätte diese Terminkollision zu einer organisatorischen Mammutaufgabe mit erhöhtem Ressourcenaufwand geführt – Nächtigungen auf umliegende Bereiche auszulagern, Shuttletransporte zu organisieren, die Zufahrten, die schon jetzt an den Wochenenden voll sind, wären komplett zu usw. Wir möchten uns daher bei der Niederösterreich-Werbung und dem SPORT.LAND Niederösterreich bedanken, die sich für eine veranstalter- und besucherfreundliche Lösung eingesetzt haben. Außerdem begrüße ich die finanzielle Unterstützung seitens der Tourismusdestination Donau Niederösterreich, die zwei Drittel der Infrastrukturkosten in der Stadt Krems übernimmt, sehr.“

 

Hintergrund:

Der WACHAUmarathon 2017 findet heuer am 17. und 18.9. zur 20. Auflage als Jubiläumslauf statt und sorgt mit 10 Prozent mehr TeilnehmerInnen gegenüber des Vorjahres und Lauf-Nennungen aus mehr als 50 Nationen für positive Stimmung. Insgesamt lockt der sportliche Großevent mehr als 10.000 BesucherInnen jährlich in die WACHAU, von denen rund 47% auch in der Region nächtigen. Die Veranstaltung bringt eine regionale Wertschöpfung von 2 Millionen Euro ein.

 

Die Starnacht aus der Wachau ging am Wochenende 1. und 2. September zum sechsten Mal über die Bühne, und das mit Erfolg: rund 6.000 begeistere BesucherInnen kamen. ORF2 und der MDR senden die "Starnacht aus der Wachau" am 9. September um 20.15 Uhr. Die Starnacht ist ein regionaler Wertschöpfungsbringer in der Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.   

 

 

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Landesweite Wirtschaft 4.0-Qualifizierungsoffensive „Future of Production“ ab sofort auch online buchbar

„FoP-Net/Future of Production“ ist der Titel einer innovativen landesweiten Qualifizierungsreihe, die von der Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt wird und Teil der Digitalisierungsinitiative des Landes Niederösterreich ist. Ab sofort können sich interessierte Betriebe online über das Angebot informieren und die einzelnen Seminare auch direkt über www.fop-net.at buchen. „Die Seminare werden zu 100 Prozent vom Land Niederösterreich gefördert, weil wir überzeugt sind, dass Unternehmen bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen, um die Chancen der Digitalisierung optimal nutzen zu können. Daher sind die Seminare auch speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(08. September 2017) – Nach einer erfolgreichen Pilotphase im Mostviertel wurde im Mai dieses Jahres die Ausrollung der Qualifizierungsschiene auf ganz Niederösterreich gestartet. „In einem ersten Schritt wurden über den Sommer  in engster Zusammenarbeit mit Betrieben aus allen niederösterreichischen Regionen die Themenschwerpunkte und Seminarinhalte erarbeitet, um punktgenau das anbieten zu können, was die Wirtschaft auch wirklich braucht. Auf der neuen Homepage www.fop-net.at finden die Unternehmen alle Informationen, um individuell die optimale Aus- und Weiterbildung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswählen zu können. Das spart den Betrieben wertvolle Zeit und garantiert eine passgenaue Qualifizierung“, umschreibt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav das Angebot.

FoP-Net dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Eine Kombination aus Fachimpulsen, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen stellt den effizienten Wissenstransfer in die Unternehmenspraxis sicher. Die Seminare aus dem FoP-Net sind als bereichsübergreifende Fachseminare konzipiert. Zur Zielgruppe zählen daher neben den Führungskräften auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Produktion und aus produktionsnahen Bereichen.

Das Projekt wird von der Zukunftsakademie Mostviertel und mit Unterstützung von WKNÖ, IV NÖ, WIFI NÖ und den Cluster- und Technopolpartnern von ecoplus umgesetzt. Johannes Eßmeister, Technologiemanager der Zukunftsakademie: „Zur Auswahl stehen über 30 Seminare zu acht Themenfeldern, wie zum Beispiel Mensch & Technologie, Digitalisierung, Internet der Dinge oder auch 3D-Druck. Hier finden wirklich alle produzierenden Unternehmen ein passendes Angebot.“

ecoplus geht die Digitalisierung in vielen Bereichen an – bei den Technopolen, bei den Clustern, aber auch bei der Weiterbildung: „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie vernetzen diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Die Aktivitäten der Zukunftsakademie ergänzen die Ziele von ecoplus zur regionalen Stärkung und Entwicklung ideal“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die FoP-Net Seminare werden zu 100 % vom Land Niederösterreich gefördert.

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Technologielandesrätin Bohuslav: „Digitalisierung wird bei der Mobilität der Zukunft eine entscheidende Rolle einnehmen“

LR Bohuslav besuchte die Internationale Fahrzeugmesse IAA in Frankfurt um sich über Themen wie Autonomes Fahren und e-Mobilität zu informieren

St. Pölten (16. September 2017) – Die verstärkte Digitalisierung unserer Lebenswelten erreicht auch den Straßenverkehr. „Die Digitalisierung betrifft fast alle Lebensbereiche. In der Mobilität der Zukunft, die durch Autonomes Fahren und e-Mobilität geprägt sein wird, wird sie eine entscheidende Rolle einnehmen. Es ist wichtig aktuelle Entwicklungen rasch zu identifizieren um dann Schritte in die richtige Richtung setzen zu können“, erklärt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Beim Besuch auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt stellte die Technologielandesrätin einige Trends fest. Bohuslav: „Alle großen Hersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen verstärkt auf e-Mobilität. Der zweite große Trend geht Richtung ‚Autonomen Fahren‘. Hier gibt es große Fortschritte und es ist beeindruckend, wenn man sieht, wie Autos alleine durch einen Parcours fahren. Dabei spielt auch die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle. Denn damit die Fahrzeuge alleine unterwegs sein können, heißt es viele Informationen zu sammeln und vor allem diese rasch zu verarbeiten.“   

In der ‚New Mobility World‘ der IAA wurden auch die Entwicklungen der notwendigen Infrastrukturen präsentiert: „Damit e-Mobilität anwenderfreundlicher wird, wird mit Hochdruck an der Verbesserung der Lademöglichkeiten gearbeitet. Einerseits um sie leistungsstärker zu machen, andererseits an der Benutzerfreundlichkeit. Ein solches Projekt zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur wird gerade im Mostviertel auf die Praxistauglichkeit getestet. Das zeigt mir, dass wir in Niederösterreich bei e-Mobilität auf dem richtigen Weg sind“, so Landesrätin Bohuslav.

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Termin-Entflechtung WACHAU

LR Bohuslav: „Nächstjährige Terminkollision zwischen ‚Wachau-Marathon‘ und ‚Starnacht aus der Wachau‘ konnte vermieden werden“

Im kommenden Jahr hätten beide Events am selben Wochenende stattfinden sollen, durch Initiative des Landes & der Destination Wachau wurde eine Lösung gefunden

 

St. Pölten (8. September 2017) – Eine Kollision der besonderen Art hätte es im kommenden Jahr gegeben: Die 2018er Termine der beiden spätsommerlichen Großevents in der Wachau, dem WACHAUmarathon und der Starnacht aus der Wachau, waren für das Wochenende 14. bis 16. September 2018 geplant. Um das zu verhindern, wurde seitens des Landes Niederösterreich und der Tourismusdestination Donau Niederösterreich nun alles daran gesetzt, diese Termine zu entzerren - mit Erfolg.

 

„Diese zwei etablierten Großevents an einem Wochenende in der Wachau stattfinden zu lassen, hätte nicht nur zu verkehrstechnischen und infrastrukturellen Engpässen geführt, sondern auch die Wertschöpfung in der Region ganz wesentlich gemindert. Aus wirtschaftlicher und touristischer Sicht war es dringend notwendig, Schritte zu setzen. Nach etlichen Gesprächen mit den Veranstaltern, der Tourismusdestination Donau Niederösterreich und dank Michael Buchleitner, seinen anvisierten Termin zu verschieben, wurde eine Lösung im Sinne aller Betroffenen gefunden“, informiert Tourismus- und Sportlandesrätin Petra Bohuslav.  

 

Damit stehen die neuen Termine für 2018 fest: Das beliebte Lauf-Großereignis, der „WACHAUmarathon“, ist für 22. und 23. September 2018 geplant,  die „Starnacht aus der Wachau“ steht am Wochenende des 14. und 15. Septembers 2018 am Wachau-Programm.

 

Michael Buchleitner, Veranstalter des WACHAUmarathons kommentiert: „Für uns als Veranstalter hätte diese Terminkollision zu einer organisatorischen Mammutaufgabe mit erhöhtem Ressourcenaufwand geführt – Nächtigungen auf umliegende Bereiche auszulagern, Shuttletransporte zu organisieren, die Zufahrten, die schon jetzt an den Wochenenden voll sind, wären komplett zu usw. Wir möchten uns daher bei der Niederösterreich-Werbung und dem SPORT.LAND Niederösterreich bedanken, die sich für eine veranstalter- und besucherfreundliche Lösung eingesetzt haben. Außerdem begrüße ich die finanzielle Unterstützung seitens der Tourismusdestination Donau Niederösterreich, die zwei Drittel der Infrastrukturkosten in der Stadt Krems übernimmt, sehr.“

 

Hintergrund:

Der WACHAUmarathon 2017 findet heuer am 17. und 18.9. zur 20. Auflage als Jubiläumslauf statt und sorgt mit 10 Prozent mehr TeilnehmerInnen gegenüber des Vorjahres und Lauf-Nennungen aus mehr als 50 Nationen für positive Stimmung. Insgesamt lockt der sportliche Großevent mehr als 10.000 BesucherInnen jährlich in die WACHAU, von denen rund 47% auch in der Region nächtigen. Die Veranstaltung bringt eine regionale Wertschöpfung von 2 Millionen Euro ein.

 

Die Starnacht aus der Wachau ging am Wochenende 1. und 2. September zum sechsten Mal über die Bühne, und das mit Erfolg: rund 6.000 begeistere BesucherInnen kamen. ORF2 und der MDR senden die "Starnacht aus der Wachau" am 9. September um 20.15 Uhr. Die Starnacht ist ein regionaler Wertschöpfungsbringer in der Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.   

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Positive Entwicklung in Krems: Erstes Arbeitstreffen mit MSD Animal Health

Ansiedlung des US-Pharmakonzerns in Krems a.d. Donau bringt Arbeitsplätze für ehemalige SHIRE-Mitarbeiter und einen Attraktivitätsschub für den Wirtschaftsstandort.

St. Pölten (6. September 2017) – MSD Animal Health hat Anfang August das ehemalige Bax-ter/ Baxalta/Shire Gebäude in Krems erworben. Jetzt trafen sich Wirtschafts- Technologielan-des¬rätin Petra Bohuslav und der Site Director von MSD Animal Health Martin Kern zu einem ersten Arbeitsgespräch. MSD verfügt über zahlreiche globale Fertigungsstätten und ist führend in der Herstellung von Impfstoffen für Tiere mit einem globalen Spektrum an Medikamenten zur Bekämpfung von Tierseuchen. In  Krems ist der  Aufbau eines neuen Fertigungsstandortes geplant.

„Dieser neue Standort in Niederösterreich ist ideal gelegen. Er bietet MSD Animal Health zu-sätzliche Produktionsressourcen und modernste Industrieplattformen, um die wachsende Nachfrage nach unseren Impfstoffen zum Schutz von Tieren zu bedienen und unser starkes, langfristiges Wachstum sicherzustellen“, sagte Martin Kern nach dem Gespräch und ergänzte: „Krems beheimatet mehrere renommierte Forschungseinrichtungen. Damit bietet sich auch die Chance, von den innovativen Wissenschaften auf dem Gebiet der Biotechnologie zu profitie-ren.“

Landesrätin Petra Bohuslav zeigte sich sehr erfreut über die Entscheidung dieses weltweit erfolgreich tätigen Unternehmens: „Dass die Entscheidung von MSD für einen Standort in Nie-derösterreich gefallen ist zeigt, dass unsere langjährigen strategischen Bemühungen zur Posi-tionierung des Forschungs-, Technologie- und Wissenschaftsstandortes Niederösterreich Früchte tragen. Wir sind als Region im Herzen Europas international absolut wettbewerbsfähig und werden MSD nach besten Kräften bei den nächsten Schritten zum Aufbau des Produkti-onsstandortes unterstützen. Ganz besonders freut mich aber auch, dass damit auch der ehe-maligen SHIRE-Belegschaft neue Perspektiven gegeben werden.

In einem ersten Schritt ist die Etablierung von 50 Arbeitsplätzen bis Ende des Jahres geplant, im Endausbau sollen 350 bis 400 Personen bei MSD in Krems Arbeit finden. Es sind lt. Aus-kunft von MSD Animal Health Investitionen von rund 225 Millionen Dollar bis 2022 vorgesehen.

 

 

 

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St. Corona am Wechsel boomt: 68.000 fuhren mit dem Corona Coaster, Mountainbike-Angebote locken Gäste aus ganz Europa

St. Corona am Wechsel hat sich seit 2014 als ganzjährige Familiendestination erfolgreich neu positioniert. Die Angebote der Familienarena werden hervorragend angenommen. Das spiegelt sich auch in den Zahlen der aktuellen Sommersaison wider. „Die Entscheidung, sich konsequent der Zielgruppe Familien mit Kindern zu widmen, hat sich als goldrichtig erwiesen. Über 13.700 Eintritte in den Motorikpark von April bis Mitte August 2017 und mehr als 68.000 Fahrten mit dem Corona Coaster im gleichen Zeitraum sprechen eine deutliche Sprache“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02. September 2017) – „Die Familienarena St. Corona am Wechsel hat mit aufeinander abgestimmten Angeboten und in vorbildlicher Zusammenarbeit mit der Gemeinde der Region ein neues Image verpasst. Dank der ständig steigenden Gästezahlen und der vielen Stammgäste ist die Familienarena ein Motor für die regionale Wirtschaft geworden. Ohne Übertreibung lässt sich feststellen: Die Familienarena boomt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Familienarena-Geschäftsführer Karl Morgenbesser geht ins Detail: „Wir konnten bei der Sommerrodelbahn Corona Coaster im August sogar den bisherigen Rekordtag mit 2.400 Fahrten verbuchen und im Vergleich zum Vorjahr in der Familienarena auch Gäste aus ganz neuen Regionen begrüßen. Vor allem die neuen Wexl Trails – und hier speziell der Flowtrail – locken Mountainbikerinnen und Mountainbiker aus ganz Europa nach St. Corona am Wechsel.“

Die Wexl Trails, das sind Strecken, die speziell von Mountainbikern für Mountainbiker entwickelt wurden, sind erst seit Ende Juni in Betrieb.  In diesen wenigen Wochen wurden bereits über 3.300 Eintritte verzeichnet. Und das große Interesse der Sportlerinnen und Sportler wird sich in nächster Zeit weiter steigern: bis Mitte September wird die erste Sektion des Uphill Flowtrails eröffnet, der in dieser Qualität in Österreich einzigartig ist.

Auch ein neues Sport-, Kulinarik- und Party-Event soll die Herbstsaison zusätzlich beleben: Unter dem Motto „Hike. Bike. Surf & Turf“ wird am 16. September 2017 zu einem ungewöhnlichen Triathlon für alle geladen. Die Disziplinen, die es zu bewältigen gilt, sind: Berglauf oder Wanderung, Stand-up-Paddeln am Speicherteich und MTB Flowtrail Downhill ohne Kette. Für die, die nicht so sportlich unterwegs sein wollen, gibt es Surf & Turf mit Spitzenköchen und eine Party mit DJ Fresh Andy und viel Höhenluft.

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich sind  wir über unsere Gesellschaft Bergbahnen St. Corona GmbH in die Aktivitäten in St. Corona am Wechsel eingebunden. Bisher wurden aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung rund 6,5 Millionen Euro investiert und so die infrastrukturellen Voraussetzungen für diese erfolgreiche regionale Entwicklung geschaffen“, so ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki

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Wirtschaftsstandort versus intakte Umwelt - Niederösterreichs Wirtschaft hat Ideen zur Konfliktlösung

Wirtschaftsstandort vs. intakte Umwelt – ein Konflikt ohne Lösung? Diese Frage stand im Mittelpunkt der ecoplus Breakout Session bei den diesjährigen Wirtschaftsgesprächen im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach. „Niederösterreich hat sich bisher parallel zur erfolgreichen wirt¬schaftlichen Entwicklung auch einen hohen Umweltstandard bewahrt.  Unsere Aufgabe ist es, dafür Sorge zu tragen, dass das auch künftig so bleibt. Gefragt sind tragfähige Kompromisse, von denen alle profitieren und es hat sich gezeigt, dass es durchaus Methoden gibt, für konkrete Projekte zufriedenstellende Lösungen dieses scheinbar unlösbaren Problems zu finden.  Diese Breakout Session ist für uns eine wichtige Plattform zum interdisziplinären Austausch zu grundsätzlichen Wirtschaftsfragen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(31. August 2017) –  Bereits zum dritten Mal organisierte ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, eine Breakout Session bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen. In diesem hochkarätig besetzten Arbeitskreis wurde die Fragestellung „Wirtschaftsstandort vs. intakte Umwelt – ein Konflikt ohne Lösung?“ von verschiedenen Seiten beleuchtet. Im Zuge einer „Re-Industrialisierung“ Europas gewinnen aktuell gerade die produzierenden Bereiche neue Bedeutung - diese Standorte bringen aber auch höhere Belastungen der Umwelt mit sich als z.B. urbane Bürostandorte.

„In Niederösterreich sind wir uns unserer Verantwortung für die Zukunft voll bewusst. So sind wir einerseits ein attraktiver Wirtschaftsstandort, der dafür auch als ‚Europäische Unternehmerregion 2017‘ ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig haben wir aber auch bei Thema Umwelt in vielen  Bereichen eine Vorreiterrolle übernommen – von Elektromobilität bis zur Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energie beim Strom auf 100 %. Unser Bundesland hat sich also nie einseitig entwickelt – sondern für uns war und ist das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Umwelt ein großes Anliegen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Dabei ist es besonders wichtig, dass keine Seite „den Kürzeren zieht“. „Sowohl kleinere Projekte von Unternehmen wie auch große Projekte im Infrastrukturbereich, zum Beispiel die dritte Piste für den Flughafen Schwechat, zeigen, dass es kein Entweder / Oder geben kann, sondern dass es nur gemeinsam geht. Die Breakout Session hat hier klar gezeigt, dass Umwelt und Wirtschaft ein Miteinander sind, das vernünftig gestaltet werden kann und muss, damit der Wirtschaftsstandort Niederösterreich auch in Zukunft erfolgreich ist“, so die Landesrätin.

Hochrangige Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Forschung diskutierten darüber, wie sich diese Konflikte darstellen und wo die Ursachen liegen. Lena Partzsch, Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Universität Freiburg, Frank Brettschneider, Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim, Sabine Volgger Gesellschafterin wikopreventk GmbH,  Alois Huber, Geschäftsführer SPAR Österreichische Warenhandels AG und Ludwig Pekarek, Geschäftsführer, Doka GmbH, beschäftigten sich unter anderem mit der Rolle, die

Macht in diesem Konflikt spielt und mit der Frage, was Unternehmen tun können, um Konflikte zu vermeiden oder zu minimieren. Anhand von Best Practice-Beispielen wurde gezeigt, wie Lösungen gestaltet werden können, die bei¬den Ansprüchen ausreichend gerecht werden. Weiters wurden in einer von ecoplus Bereichsleiter Standort & Service Martin Fassl geleiteten Podiumsdiskussion der Nutzen aber auch die Grenzen von CSR thematisiert.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Podiumsdiskussion einigte man sich zum Ende der Veranstaltung, dass eine frühzeitige und ehrliche Kommunikation unter allen Stakeholdern für Projekte essentiell ist. Darüber hinaus wurde festgehalten, dass Konflikte auch zugelassen und diskutiert werden müssen, auch wenn ein Konsens nicht in allen Fällen möglich ist.

Wie wichtig das Themenfeld Wirtschaft / Umwelt ist, betonte auch ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki:„ Zu unseren Kernaufgaben als Wirtschaftsagentur gehört die Unterstützung und Begleitung von Betrieben, die sich in Niederösterreich entweder neu ansiedeln oder einen bestehenden Standort ausbauen wollen. Weiters arbeiten wir als Betreiber von aktuell 17 Wirtschaftsparks auch daran, den Wirtschaftsstandort Niederösterreich für Unternehmen attraktiv zu erhalten. In beiden Rollen sind wir immer wieder mit der Konflikt Wirtschaft / Umwelt konfrontiert und wissen aus vorderster Front über die Brisanz dieses Themas.“

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in Stück Niederösterreich in Tirol: NÖ-Abend bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen

Bereits zum dritten Mal organisierte ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, heuer eine Breakout Session und - in Zusammenarbeit mit "So schmeckt Niederösterreich" - einen NÖ Abend bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen. Gestern trafen sich mehr als 400 Gäste bei diesem blau-gelben Abend in Tirol mit kulinarischen Highlights aus Niederösterreich. Im Zentrum standen der Gedankenaustausch und das gesellige Beisammensein.

"Das aktuelle Rahmenthema des Europäischen Forums Alpbach ist ‚Konflikt & Kooperation‘. Um vom Konflikt zur Kooperation zu kommen, muss kommuniziert werden und dazu bietet der NÖ-Abend das passende Umfeld. Bei uns in Niederösterreich sagt man ‚durch’s Reden kommen d’Leut zam‘ und das funktioniert in angenehmen Ambiente bei Spezialitäten aus Niederösterreich besonders gut“, sind sich LH-Stv. Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav einig. Unter den Gästen des NÖ-Abends waren unter anderem Vizekanzler Justizminister Wolfgang Brandstetter, die Bundesminister Sophie Karmasin, Harald Mahrer und Andrä Rupprechter sowie die niederösterreichischen Landesräte Tillmann Fuchs und Ludwig Schleritzko.

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Technologiegespräche Alpbach: Das Essen von morgen – vom Labor auf den Teller?

Forschung und Entwicklung sind auch in Niederösterreich zu einem wesentlichen Antriebsmotor für die heimische Lebensmittelwirtschaft geworden. Unter dem Titel „Vom Labor auf den Teller - das vegane Blunzengröstl“ beschäftigte sich die ecoplus Breakout Session bei den diesjährigen Alpbacher Technologiegesprächen mit den aktuellsten Trends und Entwicklungen auf unseren Tellern – Kostproben inklusive. „Niederösterreich ist nicht nur ein bedeutender Produzent von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, sondern auch beim Zusammenspiel von Lebensmitteln und Technologie hat unser Bundesland die Nase vorn. Der Arbeitskreis hat dabei spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Forschungen gegeben“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

(26. August 2017) –  Der Konsum von Fleisch und tierischen Lebensmitteln ist in die Diskussion geraten – neue Trends erhalten verstärkten Zulauf, neuartige Produkte müssen für einen stark wachsenden Markt entwickelt werden. Gleichzeitig ist die Sicherstellung einer zuverlässigen Lebensmittelversorgung mit einer entsprechenden Qualität für eine Region die Basis für einen hohen Lebensstandard. Niederösterreich räumt dem Bereich der Lebensmittelforschung, Entwicklung und Sicherheit schon seit jeher einen großen Stellenwert ein. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Sowohl in der Lebensmittelproduktion als auch in der Landwirtschaft spielen Forschung und Entwicklung eine immer größere Rolle, um die Sicherheit und die Qualität der Lebensmittel noch weiter zu steigern. Es ist also selbstverständlich, dass Forschungsaktivitäten gerade in diesem Bereich durch das Land Niederösterreich besonders unterstützt werden. Federführend sind dabei die Technopole Tulln und Wieselburg sowie der Lebensmittel Cluster Niederösterreich im Bereich der betriebsübergreifenden Zusammenarbeit.“

So wurde am Technopol Tulln, an dem Forschung, Entwicklung und Ausbildung im Bereich von Biotechnologie und Agrarforschung auf engem Raum zusammenarbeiten, Anfang 2017 mit FFoQSI das erste K1-Kompetenzzentrum für Forschung und Innovation im Futter- und Lebensmittelbereich eröffnet. FFoQSI steht für Feed and Food Quality, Safety & Innovation. Martin Wagner, wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums, gab im Rahmen der Breakout Session einen Einblick in die vielschichtigen Aufgaben und Ziele der Forschungseinrichtung. Auch die anderen Referentinnen und Referenten wie der Physiologe und Universitätsprofessor Mark Post, der bereits 2013 „den Burger aus der Petrischale“ entwickelte, die Ernährungswissenschaftlerin und Gesundheitspsychologin Ingrid Kiefer oder Andreas Gebhart, Geschäftsführer von VeggieMeat, einem Produzenten von veganen Produkten aus Erbsenproteinen, nahmen zu den Umbrüchen in unserer Ernährung Stellung. „Dieser Blick in die Zukunft unseres Essens war hochinteressant und bestätigt mir, wie immens wichtig die von uns auch im Lebensmittelbereich betriebene Vernetzung und Wissenschaft und Wirtschaft ist“, erläutert Landesrätin Bohuslav.

 

Dabei ist nicht nur die Forschung an sich im Zentrum gestanden, sondern auch die Produkte. Bei einer Degustation mit Gernot Zweytick von der Fachhochschule Wiener Neustadt, Campus Wieselburg, und dem Gastronomen Karl Schillinger von Schillinger's Swing Kitchen, stand Veganes und Vegetarisches auf dem Speiseplan.

 

„Bei den Produkten eröffnen sich neue Geschmackswelten“, zeigte sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki beeindruckt. „Der Trend hin zu innovativen Entwicklungen am Lebensmittelsektor wird sich noch weiter beschleunigen und neue Kundenschichten erobern. Wer im knallharten Wettbewerb erfolgreich bleiben will, muss in engem Kontakt mit hochkarätigen Forschungseinrichtungen stehen und bereit sein, die Ergebnisse rasch und kreativ im eigenen Portfolio umzusetzen. Die ecoplus Technopole sind hier die richtigen Ansprechpartner.“

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LEADER-Programm in Niederösterreich: Zwei Jahre erfolgreiche Projektumsetzung in der aktuellen Programmperiode

Seit mehr als zwei Jahrzehnten profitiert Niederösterreich von LEADER, einem Programm der Europäischen Union zur Förderung innovativer Strategien in ländlichen Regionen. Vor zwei Jahren startete die aktuelle Programmperiode, an der 18 heimische Regionen teilnehmen. Entsprechend der unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunktsetzungen in den einzelnen Regionen werden laufend vielfältigste Projekte bei ecoplus, die Förderstelle für die nicht-landwirtschaftlichen Maßnahmen, zur Förderung eingereicht.

(24. August 2017) – „In den vergangenen beiden Jahren wurden bei ecoplus bis heute 143 Projektanträge eingereicht. Davon wurden zu 123 dieser Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 11,4 Millionen Euro bereits Förderbeschlüsse von der Niederösterreichischen Landesregierung von über 7 Millionen Euro gefasst“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Wesentliche Elemente bei LEADER sind der Fokus auf regionale Entwicklungsstrategien, die starke Einbindung der lokalen Bevölkerung sowie die intensive Zusammenarbeit der ländlichen Gebiete untereinander. „Die Regionen übernehmen dabei eigenständig die Verantwortung bei der Bewertung und Entscheidung der Projektideen. Das ist gut und richtig. Schließlich wissen die Menschen vor Ort am Besten, wo Innovationen gefragt sind und wo der Schuh drückt“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki betont die große inhaltliche Vielfalt der Projekte: „Neben zahlreichen Tourismusmaßnahmen werden vermehrt Projekte mit sehr unterschiedlicher – vor allem auch wirtschaftlicher - Ausrichtung entwickelt. Inhaltliche Schwerpunkte der ecoplus Förderungen sind neben dem Tourismus auch Qualifizierungsmaßnahmen, betriebliche Projekte, Neuentwicklung und Weiterentwicklung bestehender kulturtouristischer Angebote sowie Projekte zur Bearbeitung des demografischen Wandels.“

Im vergangenen Jahr waren dies vorwiegend Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit in Gemeinden, zur touristische Attraktiverung von regionalen Museen und Museumsverbänden,  regionale Marketinginitiativen zu den Themen Kulinarik, Radtourismus und Naturerlebnis sowie innovative Mobilitätskonzepte. Die Finanzierung erfolgt zu 20 Prozent durch nationale Mittel sowie zu 80 Prozent durch Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds.

Beispielsweise wurde in der Region Bucklige Welt-Wechselland in den vergangenen Jahren das kulinarische Kooperationsprojekt "Sooo gut schmeckt die Bucklige Welt" aufgebaut. Ziel ist es, die kleinstrukturierten Produzenten und die regionalen Gastronomiebetriebe zum beiderseitigen Nutzen zu vernetzen und so die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen und den Tourismus zu beleben. Derzeit kooperieren 78 Betriebe, bestehend aus Direktvermarktern, Gastwirten, Bierbrauern, Fleischern und Bäckern aus 23 Gemeinden.

Im Weinviertel wiederum wurde 2016 die Region Marchfeld als touristischer Erlebnisraum rund um die fünf Marchfeldschlösser Schloss Hof, Niederweiden, Eckartsau, Marchegg und Orth und den Nationalpark Donau-Auen in Zusammenarbeit mit der Region weiterentwickelt und soll damit regional und überregional wirkungsvoller bekannt und bewusst gemacht werden.

Aufgrund der für das Waldviertel untypisch ebenen Strecke eröffnet der Thayarunde-Radweg neue Möglichkeiten, um zusätzliche touristische Zielgruppen anzusprechen, die bisher kaum bis nicht erreichbar waren - junge Familien mit Kindern sowie ältere Menschen. Durch umfangreiche Maßnahmen zur Angebotsentwicklung wie witterungsgeschützte Verweilplätze, ein regionsweites Beschilderungssystem, Informationsmaterialien wie eine Radkarte, eine eigene Regionsbroschüre inkl. historischer Aufarbeitung des Themas „Bahn“, sowie Folder und Flyer und auch die Errichtung eines Fahrradparcours soll die Gästezahl in der Region gesteigert werden. Darüber hinaus wird für die regionale Bevölkerung eine Infrastruktur für das Alltags- und Freizeitradeln geschaffen.

Im Mostviertel entstand der Metal Highway. Dieses Projekt gliedert sich in zwei Konzepte: Zum einen die. Erarbeitung eines Regionsmarketingkonzeptes unter dem Arbeitstitel ‚Metal Highway": Dabei möchte sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Eisenstraße möchte sich mit dem Leitsatz "Lebensraum Eisenstraße auf dem Weg zum Metal Highway Europas" als zukunftsorientierte Region der Metallverarbeitung positionieren. Und zum anderen die Machbarkeitsstudie „Zukunfts-Campus Metal Highway“: Der Anspruch, eine Region mit Forschung, Unternehmertum und sozialem Zusammenhalt zu sein, soll mittels der Idee des „Zukunfts-Campus" auch physisch sichtbar umgesetzt werden. In Waidhofen an der Ybbs soll ein Areal die verschiedenen Elemente Wohnen, Freizeit, Start-up-Räumlichkeiten, Event- und Präsentationsräume miteinander verbinden.

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Heimische Betriebe stark und digital durch Kooperation

„Innovation durch Kooperation“ lautet das Motto, dem die ecoplus Cluster Niederösterreich seit dem Start der ersten Clusterinitiative im Jahr 2001 treu geblieben sind. Und dieses Credo hat nichts von seiner Gültigkeit verloren – im Gegenteil! „Die Entwicklung und Erforschung innovativer Produkte und Dienstleistungen wird auch durch die zunehmende Digitalisierung herausfordernder und schneller. Hier haben sich überbetriebliche Kooperationsprojekte, wie sie im Rahmen unserer Cluster durchgeführt werden, hervorragend bewährt. Die stabil bleibende Zahl an Clusterpartnern und das positive Feedback quer durch die Branchen bestätigen, dass die Clusterarbeit wichtiger ist als je zuvor“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

(23. August 2017) – Mit Ende Juni waren in den ecoplus Clustern 564 Partnerunternehmen mit über 81.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vernetzt. Seit Beginn der Clusterarbeit konnten 1.265 Kooperationsprojekte erfolgreich abgewickelt werden. Was sich dabei im Lauf der Zeit geändert hat, sind die Projektinhalte. Hier geht der Trend schon seit einigen Jahren hin zu hochkomplexen Qualifizierungs- und Forschungsprojekten. „Diese Entwicklung hat sich auch im Clusterland Award widergespiegelt, der heuer bereits zum 7. Mal an die besten und innovativsten niederösterreichischen Kooperationsprojekte vergeben wurde. Unter den 50 eingereichten Projekten war so gut wie keines, bei dem das Thema Digitalisierung keine Rolle gespielt hätte. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich, denn sie zeigt, dass bereits viele niederösterreichische Unternehmen Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 als große Zukunftschance erkannt haben. Unser Engagement in diesem Bereich zeigt deutlich Wirkung“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Von der Arbeit der ecoplus Cluster Niederösterreich profitieren aber nicht nur die eingebundenen Betriebe, sondern die Wirtschaft in ganz Niederösterreich, wie eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der niederösterreichischen Clusterinitiativen belegt, die Anfang 2017 präsentiert wurde. Nach den Analysen des renommierten Economica Instituts beläuft sich der Wertschöpfungseffekt der ecoplus Cluster Niederösterreich seit dem Start 2001 bis zum Jahr 2015 in Niederösterreich auf insgesamt 73,3 Millionen Euro. Der österreichweite Beschäftigungseffekt beträgt 1.153 Jahresarbeitsplätze in Vollzeitäquivalenten. Der fiskalische Effekt der Clusterprojekte bezogen auf die einkommensabhängigen Abgaben in Österreich beträgt insgesamt 30,2 Millionen Euro. „Diese Zahlen sind an sich schon sehr erfreulich. Besonders wichtig ist uns aber, dass die Studie wissenschaftlich belegt, dass diese positiven Ergebnisse Auswirkungen auf ganz Niederösterreich haben und nicht nur auf einzelne Regionen“, so Landesrätin Bohuslav und ergänzt: „Die gesamt- und regionalwirtschaftliche Relevanz der Cluster reicht jedoch weit über die bereits angeführten Wertschöpfungs-, Beschäftigungs- und Fiskaleffekte der Clusterprojekte hinaus, denn die Cluster leisten einen auch einen wesentlichen Beitrag zum Know-how Transfer und damit zum Strukturwandel in Niederösterreich.“

Für diesen langanhaltenden Erfolg der Clusterarbeit in Niederösterreich gibt es mehrere Gründe. „Zum einen unsere innovativen Clusterpartner, die den Wert überbetrieblicher Kooperationen erkannt haben und dieses Erfolgstool nicht mehr missen möchten“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. „Gleichzeitig ist es aber die große Kompetenz und Beharrlichkeit der Clusterteams, die für ihre professionelle Arbeit bereits zum zweiten Mal mit dem European Cluster Excellence Gold Label ausgezeichnet wurden. Die Prüfverfahren durch internationale Experten sind sehr umfangreich und wir sind stolz darauf, zu Europas Top-Clusterregionen zu zählen.“

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BUCKLIGE WELT – WECHSELLAND – Neues Konzept zur Attraktiverung der Aussichtswarte Hutwisch

Der Aussichtspunkt Hutwisch ist der höchste Aussichtspunkt in der südlichen Buckligen Welt und seit Ende des 19. Jahrhunderts mit einer Aussichtswarte ausgestattet. „Der Aussichtspunkt ist Ziel von vielen Wanderern, die das umfangreiche und gut ausgebaute Wanderwegenetz benutzen. Nun soll die Aussichtswarte mit Hilfe eines neuen Konzept aufgewertet und für den Tourismus noch stärker attraktiviert werden“, so Tourismus- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(19. August 2017) – Der Aussichtspunkt Hutwisch ist mit 896 m Höhe der höchste Aussichtspunkt in der südlichen Buckligen Welt und seit Ende des 19. Jahrhunderts mit einer Aussichtswarte ausgestattet. Diese erfreut sich nicht nur heutzutage großer Beliebtheit, sondern war bereits in den Anfängen der touristischen Aktivitäten der Region ein prominentes Ziel. So hob der erste Reiseführer über die Bucklige Welt aus dem Jahr 1882 die einzigartige Rundsicht bis weit nach Ungarn und Slowenien, die sich auf dem Hutwisch bietet, hervor. Die Aussichtswarte wurde 1978 erneuert und besteht seit deren Errichtung in unveränderter Form. „Die Aussichtswarte Hutwisch bietet eine hervorragende Aussicht und ein einmaliges Rundumerlebnis. Jährlich nutzen das viele Besucherinnen und Besucher. Wir wollen diesen touristisch wichtigen Punkt stärker in der Region positionieren und mit einem neuen Konzept für zusätzliche Gäste sorgen“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Mit einem neuen Konzept, aufbauend auf einer Erhebung des Status-Quo und einer Schätzung des Besucherpotentials, sollen nun unterschiedliche Szenarien und touristische Ausbaumöglichkeiten durchgespielt werden. Strategieworkshops mit allen Beteiligten sollen eine Präzisierung von zu erwartenden Konsequenzen der potentiellen touristischen Entwicklungsrichtungen ermöglichen.

„Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass mit den Maßnahmen touristische Wertschöpfung generiert und der Betrieb von gastronomischen Unternehmen sowie weiteren relevanten Leistungsträgern in der Region belebt und langfristig gesichert wird“, erläutert Friedrich Trimmel, Obmann des Vereins „Bucklige Welt - Regionalentwicklung" und Obmann der LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland, die Erwartungen an das Projekt.

"Mit dem Hutwisch haben wir einen der schönsten Aussichtspunkte in Niederösterreich. Durch das aktuelle Entwicklungskonzept soll der Hutwisch wieder attraktiviert und mit Unterstützung durch das Land Niederösterreich als Erholungsraum weiterentwickelt werden."so Thomas Heissenberger, Bürgermeister der Marktgemeinde Hochneukirchen-Geschaidt, zu deren Gemeindegebiet der Hutwisch gehört, abschließend.

Die LEADER Region Bucklige Welt - Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Niederösterreich und Oberösterreich arbeiten bei der Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln enger zusammen

Ein Leuchtturm der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Oberösterreich ist die seit 2005 bestehende Kooperation im Bereich der Cluster. Hier starteten Betriebe der Kunststoffindustrie mit ihrer bundesländerübergreifenden Kooperation, wenige Jahre später folgte der Mechatronik-Cluster. Nun rücken die beiden Bundesländer auch im Bereich der Lebensmittel-Wirtschaft noch enger zusammen, wie bei einem Arbeitsgespräch zwischen Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl vereinbart wurde: „Wer Kooperation von der Wirtschaft einfordert, muss sie auch selbst beherzigen. Daher ist für uns vollkommen klar, die Kooperation endet nicht an unseren Landesgrenzen. Zum Nutzen der Betriebe im gemeinsamen Wirtschaftsraumes wollen wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren.“ 

(17. August 2017) – Aufgrund der ähnlichen Struktur der Lebensmittelbranchen eignet sich dieser Bereich besonders für eine engere Zusammenarbeit. Oberösterreich und Niederösterreich haben einen starken Schwerpunkt im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen am Lebensmittel-Sektor. Darüber hinaus gibt es einige Großbetriebe mit bekannten Marken sowie eine ähnliche Agrarstruktur. Gerade im Bereich der Qualifizierung ist eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit zielführend, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav nach dem Arbeitsgespräch und sie ergänzt: „Ostösterreich weist ausgezeichnete Ausbildungsmöglichkeiten im Lebensmittelsektor auf, dadurch gibt es bestens ausgebildetes Personal. Gleichzeitig sind die Unternehmen bemüht, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig weiterzubilden, dies zeigt auch das Interesse der Clusterpartner an kooperativen Qualifizierungsmaßnahmen.“

Wie gewinnbringend eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit im Lebensmittelsektor sein kann, beweist das erste COMET-Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit (FFoQSI), das im März 2017 in Tulln eröffnet wurde. Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter  Michael Strugl: „Die Zusammensetzung der Konsortialpartner und vor allem auch die Beteiligung von Unternehmen zeigt eindrucksvoll, dass in beiden Bundesländern geballtes Know-how im Lebensmittelsektor vorhanden ist. Beide Bundesländer sind auf Unternehmensseite stark vertreten: zwölf der 32 Partnerunternehmen kommen aus Oberösterreich, aus Niederösterreich kommen sieben Betriebe, die restlichen verteilen sich auf Österreich und internationale Partner.“

„Ein Ausbau der traditionell engen und guten Zusammenarbeit unserer beiden Bundesländer im Clusterbereich, die zu noch mehr Lebensmittelsicherheit führt, ist daher wichtig und sinnvoll. Es entsteht so eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Forschung ebenso, wie für die Konsumentinnen und Konsumenten in Niederösterreich und Oberösterreich“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria, einig.

Ein weiteres Thema, das bei dem Arbeitsgespräch zwischen den beiden Wirtschaftsverantwortlichen stattfand, war die Digitalisierung. „Ab Jänner 2018 wird es bei ecoplus eine eigene Plattform für den Bereich Digitalisierung geben. Bei unserem Gespräch wurde vereinbart, dass diese neue Plattform Synergien zwischen den beiden Bundesländern ausloten soll“, informiert Bohuslav. Als Beispiel dafür nennt LHStv. Strugl die Aktivitäten im Bereich des 3-D-Druck: „Hier sollten wir die bestehenden Angebote noch besser aufeinander abstimmen. Man braucht nicht das Rad jeweils in Oberösterreich und Niederösterreich neu erfinden.“ Des Weiteren standen die Themen e-Mobilität und Autonomes Fahren sowie ein Erfahrungsaustausch über den Breitbandausbau in den beiden Ländern auf der Agenda des gemeinsamen Treffens.

 

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„e-mobil in niederösterreich“ auch 2017 auf der Überholspur

Niederösterreich nimmt im Bereich der Elektromobilität eine Vorreiterrolle ein. Das Thema ist im Alltag angekommen und wird immer mehr zu einem beachtenswerten Wirtschaftsfaktor. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav ziehen eine positive Zwischenbilanz: „2017 wurden in Niederösterreich bis Ende Juli 838 e-Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht rund 20 Prozent aller neu zugelassenen e-Fahrzeuge in Österreich. Damit hat sich unsere österreichweite Vorreiterrolle im Bereich der Elektromobilität auch im ersten Halbjahr 2017 bestätigt. Besonders erfreulich ist dabei, dass nicht nur Privatpersonen, sondern auch immer mehr Betriebe ihren Fuhrpark in Richtung e-Fahrzeuge umstellen.“

 

(16. August 2017) - Seit der Anfangsphase der niederösterreichischen Elektromobilitäts-Strategie im Jahr 2014 haben sich die Rahmenbedingungen für Privatpersonen ebenso wie für Wirtschaftstreibende, die die e-Mobilität nutzen wollen, grundlegend verändert. „So verfügen wir heute in Niederösterreich über ein hervorragendes Netz an öffentlichen Ladestationen. Mit weit über 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten haben wir unser Ziel einer flächendeckende Versorgung Niederösterreichs mit Landestationen erreicht und gleichzeitig auch eines der engmaschigsten Ladenetze Österreichs“, erläutern LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav

 

Zusätzlich gibt seit 1. März eine attraktive Anschlussförderung zur Förderung des Bundes und der Autoimporteure einen wirkungsstarken Anreiz. „Wir haben die bundesweite Förderung um 1.000 Euro aufgestockt.  Das ist in Kombination mit den geringen Wartungskosten ein starker Anreiz. Bis 2. August 2017 wurden  55 Autos für 41 Betriebe gefördert und die Nachfrage ist ungebrochen. Damit sind wir am besten Weg, die Mobilitätswende auch in der heimischen Wirtschaft zu implementieren“, freut sich Landesrätin Bohuslav.

In Niederösterreich hat man schon frühzeitig die Zukunftschancen von e-Mobilität erkannt und setzt bereits seit 2010 auf diese Technologie. „Dass in den vergangenen Monaten auch immer mehr andere Länder auf e-Mobilität umschwenken, beweist, dass unsere Entscheidung von damals die Richtige war. Daher haben wir bei vielen Themenbereichen auch die Nase vorn. So hat sich e-Carsharing, getrieben von den Gemeinden und unterstützt vom Land Niederösterreich, sehr gut entwickelt. Bisher wurden in mehr als 70 Gemeinden e-Carsharing-Projekte initiiert und damit eine neue Dynamik in der Mobilität ausgelöst. Und auch die Möglichkeit, 6 Tage um 60 Euro Probe zu fahren wird sehr gut angenommen“, betont LH-Stellvertreter Pernkopf.

In den kommenden Monaten plant die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ weitere Aktivitäten. Die operative Umsetzung der Landesinitiative erfolgt durch ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Auch im Fuhrpark von ecoplus kommen immer häufiger e-Fahrzeuge zum Einsatz, den die Erfahrungen, die wir damit seit unserem ersten e-PKW im Jahr 2012 gemacht haben, sind durch die Bank positiv. e-mobil unterwegs zu sein, ist nicht nur umweltschonend und effizient, es ist auch einfach ein großes Vergnügen.“

 

 

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Waldviertler Wohlviertel – 4 neue Wohnmobilstellplätze in Horn

Um dem vermehrten Aufkommen von Reisemobilnutzern Rechnung zu tragen, werden vier neue Wohnmobilstellplätze mit Mitteln der ecoplus Regionalförderung  direkt in der Stadt Horn gebaut. Die Verantwortlichen erwarten sich von dieser Maßnahme eine längere Verweildauer seitens dieser Individualreisenden sowie eine erhöhte Wertschöpfung für die ganze Region Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal. „Mit dieser Aktion wollen wir den Tourismus in und rund um Horn gezielt fördern und dazu beitragen, dass auch lokal ansässige Unternehmen profitieren können“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(14.August 2017) – Direkt in Horn, am Festgelände in der Spitalsgasse, werden vier neue und zeitgemäße Wohnmobil-Stellplätze und eine Versorgungsstelle geschaffen, die den bestmöglichen Standards entsprechen und eine ordentliche Infrastruktur für diese Wohnfahrzeugbesitzer gewährleisten. Neben entsprechenden Bodenbefestigungsmaßnahmen werden die einzelnen Plätze an Strom, Wasser und Kanal angeschlossen. Die Stadt wird von den Gästen lediglich einen Kostenersatz für Wasser, Strom und Entsorgung und die Nächtigungstaxe, jedoch kein Nutzungsentgelt verlangen.

 

„Die Steigerung der Attraktivität bekannter Orte und Regionen wie hier in Horn mittels Infrastrukturmaßnahmen leistet einen wichtigen Beitrag für den Ausflugstourismus. Das belebt die gesamte Region und dient auch lokal ansässigen Unternehmen“, identifiziert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav einige Vorteile des Wohnmobilstellplatz-Projektes.

 

„Durch die Schaffung von modernen Stellplatzmöglichkeiten für Wohnmobil-Touristen erwarten wir uns eine längere Verweildauer der Gäste in der Stadt Horn, sowie eine erhöhte Wertschöpfung für die Region. Somit wird das Waldviertel  noch attraktiver für Individualreisende und auch lokale Betriebe wie Bäcker, die Gastronomie oder Geschäfte profitieren von diesen Besuchern“, so Bgm. LAbg. Jürgen Maier abschließend.

 

(Die LEADER Region Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.)

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Von der Schulbank zum Unternehmertum: Das mit dem RIZ GENIUS Jugendpreis 2017 ausgezeichnete Projekt zur optimierten Slackline-Spannvorrichtung leitet am internationalen Tag der Jugend die

Was als Idee und Diplomarbeit begann, wollen Jonathan Reisinger, Daniel Höllerer und Michael Fahrngruber nun mit dem eigenen Start-Up „tense-it“ in die unternehmerische Praxis umgesetzt: Das von ihnen neuartig konzipierte Produkt der „automatisierten Slack-line-Spannvorrichtung“ wurde beim RIZ GENIUS Jugendpreis 2017 mit dem 1. Platz ausgezeichnet - die 900 Euro Preisgeld flossen gleich in die Entwicklung und Etablierung des eigenen Unternehmens.

 

„Geniale Geschäftsideen ergeben sich oft aus einer Leidenschaft für eine spezielle Sache und der Erkenntnis eines Problems und dessen Lösung. Die drei Sportler, Techniker und – wie sie ja selbst sagen – Visionäre haben mich schon bei der RIZ GENIUS Jugendpreis-Verleihung begeistert. Ich wünsche den Start-Up-Entrepreneurs viel Erfolg und weiterhin viel Engage-ment und lade alle niederösterreichischen Jugendlichen ein, beim RIZ GENIUS Jugendpreis 2018 mitzumachen und damit gleich einen wichtigen Schritt für das weitere Leben zu machen“ gratuliert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und motiviert geniale Köpfe zur Einreichung.

 

Die Gründer von „tense-it“ Jonathan Reisinger, Daniel Höllerer und Michael Fahrngruber sind „angetreten“, um „den Slacklinesport zu revolutionieren und zu vereinfachen.“. Basis ihrer Geschäftsidee, die sie beim RIZ GENIUS Jugendpreis 2017 eingereicht hatten waren die offensichtlichen Nachteile der am Markt erhältlichen Spannsysteme: Die langen Spannzeiten und die mangelnde Sicherheit durch Überlastung. Der von den Jugendlichen neu geschaffene Klemm-Mechanismus  hat das Risiko und die Wartezeit durch Automatisierung reduziert und gleichzeitig das Gewicht der Vorrichtung auch noch minimiert. Der Prototyp dieses neu ent-wickelten Systems hatte die RIZ GENIUS Jugendpreis-Jury so überzeugt, dass das Projekt mit einem 1. Platz und damit 900 Euro Preisgeld, gesponsert vom RIZ Förderverein NÖ-West und der Stadt Waidhofen an der Ybbs, ausgezeichnet wurde. Jetzt ist die eigene Website des Projektes online: https://www.tense-it.com

 

Der RIZ GENIUS Jugendpreis sucht und prämiert innovative Ideen von niederösterreichi-schen Jugendlichen. Spannende und kreative Einfälle, die man auch unternehmerisch umsetzen könnte oder vielleicht sogar möchte, stehen dabei im Vordergrund.

 

Jährlich werden an die vielversprechendsten Projekte insgesamt bis zu 50.000.- Euro ausgezahlt.

Wie schon im letzten Jahr startet mit dem heutigen internationalen Jugendtag die Einreichfrist für den aktuellen RIZ GENIUS Jugendpreis, Projekte können bis zum 28. Februar eingereicht werden: http://www.riz.at/genius/jugendpreis/

 

 

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ecoplus betreute 51 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen in Niederösterreich im ersten Halbjahr 2017

51 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen wurden in den ersten sechs Monaten im Jahr 2017 durch das ecoplus Investorenservice und die Wirtschaftsparks betreut. „Niederösterreich ist trotz eines verschärften nationalen und internationalen Standortwettbewerbs einer der attraktivsten Betriebsstandorte Österreichs. Dies belegt die Halbjahresstatistik unserer Wirtschaftsagentur eindrucksvoll. Mit unserer neuen Plattform www.standort-noe.at bieten wir Betrieben ein zusätzliches Tool, den optimalen Standort in Niederösterreich zu finden“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(11. August 2017) – „Dank Ansiedlungen und Betriebserweiterungen konnten im ersten Halbjahr 2017 in unserem Bundesland 350 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden, wovon der Löwenanteil mit rund 260 Arbeitsplätzen neu geschaffen wurde. Die Nachfrage reißt nicht ab: zurzeit sind über 300 weitere Projekte in Bearbeitung. Das zeigt, dass Niederösterreich ein begehrter Standort ist“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Unter anderem konnte der Firma Carrier Transicold Austria, die sich mit dem Aufbau, der Wartung und der Reparatur von Kältegeräten für Kühllogistik beschäftigt, ein neuer Standort im IZ NÖ-Süd vermittelt werden. ecoplus wird hier einen maßgeschneiderten Neubau inklusive Büros, Werkstätten und Lager errichten. Nach der Übersiedlung wird Carrier Transicold Austria ihre Mitarbeiterzahl deutlich aufstocken. Als weiteres Highlight nannte die Landesrätin die thermische Sanierung und Aufstockung des Mietobjektes der Firma De’Longhi – Kenwood ebenfalls im IZ NÖ-Süd. Die Firma vergrößert nun aufgrund eines erhöhten Platzbedarf den bestehen Firmensitz um rund 350 Quadratmeter Bürofläche.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki hob besonders die Standortplattform www.standort-noe.at hervor. Diese wurde kürzlich mit dem österreichischen Beratungs- und IT-Preis Constantinus Award in der Kategorie Informationstechnologie mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. „Mit der Web-Plattform können sich Unternehmen rasch einen Überblick über Standorte und Fördermöglichkeiten in Niederösterreich verschaffen. Die Online-Immobiliendatenbank umfasst aktuell mehr als 350 Grundstücke, Gewerbeobjekte und Büros. Darüber hinaus bietet die Plattform einen Kompass durch rund 60 unterschiedliche Bundes- und Landesförderprogramme. Es gab bereits eine Vielzahl konkreter Projektanfragen durch die neue Plattform. Es zeigt sich, dass wir mit der Plattform zusätzliche Unternehmen ansprechen, die wir zuvor nicht in diesem Ausmaß erreicht haben.“

In den vergangenen zehn Jahren (seit 2007) wurden durch den ecoplus Bereich Standort & Service 965 Ansiedlungs- bzw. Erweiterungsprojekte in Niederösterreich begleitet. Damit konnten mehr als 18.000 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert werden. Die neu angesiedelten Betriebe sehen die günstige Lage im Schnittpunkt zwischen der Ost-West-Achse entlang des Donaukorridors und dem europäischen Wirtschaftskernraum, die gute Infrastruktur, die vergleichsweise günstigen Grundstückspreise, die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Vielfalt an Bildungseinrichtungen oder auch die hohe Lebensqualität als besondere Vorteile des neuen Standorts. Für Unternehmen wie Resch & Frisch erfolgte beispielsweise heuer der Spatenstich im Wirtschaftspark, bereits im Herbst 2017 wird der Bau eröffnet.

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Das Rad- und Wanderwegenetz von Gars am Kamp soll noch attraktiver und benutzerfreundlicher werden

 

Bereits 2012 hat Gars ein Tourismuskonzept zur Neupositionierung der Marktgemeinde erarbeitet. Dabei wurde „Wandern und Radfahren" als Teil des Schwerpunktthemas „Gesundheit und Bewegung" definiert. „Die Angebote im Luftkurort Gars am Kamp sind in den Bereichen Therapie, Bewegung, Entspannung und Erleben auf höchstem Niveau. Jetzt soll das Rad- und Wanderwegenetz der Gemeinde noch attraktiver werden. Das zieht zusätzliche Gäste an und trägt so zur Steigerung der Wertschöpfung bei. Daher wird dieses EUROFIT-Projekt auch aus Mitteln der ecoplus-Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln gefördert“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(09. August 2017) – „Der Rad- und Wandertourismus ist gerade in Niederösterreich ein wichtiges Thema. Immer mehr Menschen entdecken die Vorzüge dieser entspannten Art der Bewegung in der Natur und schätzen sowohl den positiven gesundheitlichen Effekt als auch die entschleunigte Art, Land und Leute für sich zu entdecken“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Daher will auch die Gemeinde Gars am Kamp, die national und international als Gesundheitsdestination bereits bestens etabliert ist, dieses Segment als wichtigen Teil des Themenfeldes Gesundheit und Bewegung verstärkt forcieren. Projektträger ist die Gemeinde Gars am Kamp. Bürgermeister Martin Falk: „Im Detail soll ein neues Beschilderungskonzept entwickelt sowie sämtliche Routen gps-erfasst werden, um Distanzen, Schwierigkeitsgrade und Höhenunterschiede besser darstellen zu können. Dadurch soll es auch geheingeschränkten Personen, wie Behinderten oder Personen mit Kinderwägen, leichter möglich werden, die richtigen Routen auszuwählen.“ Weitere zentrale Punkte sind die Darstellung der Gastronomie-, Beherbergungs-, Freizeit- und Servicebetriebe entlang der Wege. Zusätzlich sollen etwaige Verweil-, Rast- und Aussichtsplätze neu geschaffen beziehungsweise weiter optimiert werden.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki:„Das Projekt entspricht den Anforderungen des ‚Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020‘ und wird daher von der ecoplus Regionalförderung unterstützt. Hier wird durch die Optimierung und weitere Attraktivierung die nachhaltige touristische Entwicklung weiter forciert und die touristische Dienstleistungskette professionell ausgebaut.“

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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ecoplus International unterstützte seit Jahresbeginn 170 NÖ Unternehmen mit 454 Dienstleistungen bei Export-Aktivitäten

Den Markt sondieren, potenzielle Vertriebspartner finden, Netzwerke aufbauen – in Auslandsmärkten Fuß zu fassen, ist für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung. Unterstützung bietet ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien. 170 heimische Unternehmen nahmen im ersten Halbjahr 2017 die kostenfreien Dienstleistungen in Anspruch.  „Exporte sichern Arbeitsplätze und sind für viele Unternehmen ein wesentlicher Wachstumsmotor. Wir wollen daher mit den Services von ecoplus International die Aktivitäten der niederösterreichischen Exportwirtschaft bestmöglich unterstützen, um ihre Produkte und Dienstleistungen auf Auslandsmärkten noch erfolgreicher zu vermarkten“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Die Wirtschaftslandesrätin spricht sich zudem klar gegen eine weitere Verschärfung der Russland-Sanktionen aus und fordert ernsthafte und lösungsorientierte Verhandlungen statt Sanktionen.  

(2. August 2017) – „Mehr als 40 Prozent des Bruttoregionalprodukts erwirtschaften niederösterreichische Unternehmen mit Warenexporten. Diese Zahl unterstreicht die Wichtigkeit der  Internationalisierung, eine essenzielle Säule der niederösterreichischen Wirtschaftsstrategie. Knapp eine viertel Million Arbeitsplätze sind mit den  Exporterfolgen verbunden“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die Bedeutung der internationalen Tätigkeiten.

ecoplus International greift niederösterreichischen Unternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten unter die Arme. Ein gutes  Beispiel ist das Außenbüro in Temeswar (Rumänien), das heuer sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Einerseits stehen bei den Aktivitäten von ecoplus International nach wie vor die osteuropäischen Märkte, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechischen, Ungarn im Fokus, andererseits gibt es auch Exportunterstützung für den russischen Markt, in die Türkei, United Kingdom, USA und in den Iran, wobei den Vereinigten Arabischen Emiraten immer noch eine wichtige Hub-Rolle – auch in Richtung Iran – zukommt. 

Landesrätin Petra Bohuslav betont: „Die raschen geopolitischen Veränderungen zeigen, dass es sinnvoll ist, auf mehreren Beinen zu stehen und in unterschiedlichen Wirtschaftsregionen tätig zu sein. Als kleiner aber dynamischer Teil einer globalisierten Wirtschaftswelt treffen Niederösterreich Entscheidungen der Weltpolitik genauso wie die positive Dynamik in Osteuropa. Die Russland-Sanktionen haben zu massiven Exporteinbrüchen der NÖ Exportwirtschaft geführt. Da die Sanktionen bisher keinen politischen Lenkungseffekt zeigen, sondern nur wirtschaftlichen Schaden anrichten, wäre es besser, die Sanktionen zu beenden. Eine weitere Beschädigung unserer wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland nützt in Europa niemanden. Die EU ist daher gefordert als Vermittler zwischen den beteiligten Konfliktparteien aufzutreten. Wir brauchen ernsthafte und lösungsorientierte Verhandlungen statt Sanktionen.“ 

„Wir seitens ecoplus International begleiten die Betriebe ins Exportland bzw. betreuen sie, unterstützen bei Marktrecherchen, bei der Suche nach lokalen Vertriebspartnern oder bei PR- und Marketingprojekten. Allein im ersten Halbjahr haben wir 454 Dienstleistungen erbracht. Dabei zeigte sich, dass die Betriebe vor allem unsere Unterstützung bei der Suche nach Partnern bzw. Kunden im Exportmarkt nachfragen. Darauf fokussieren wir uns sehr stark. Denn mit den richtigen lokalen Partnern den Markt gemeinsam zu bearbeiten, ist ein Schlüsselfaktor für erfolgreiche Exportgeschäfte“, so ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.  Zu den Kunden von ecoplus International im ersten Halbjahr 2017 zählen unter anderem die BMB Gebäudehygiene GmbH (Schimmelentfernung für Tschechien), Evasis (Algengetränk für die Slowakei) und Joma Kunststofftechnik (Gewürzmühlen für Russland), die in den vergangenen Monaten neue Partner bzw. Kunden erschließen konnten.

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Marketing Pielachtal – gemeinsamer Auftritt rund um die Dirndl

In den vergangenen Jahren wurde erfolgreich an der Markenentwicklung der Region Pielachtal gearbeitet. „Darauf aufbauend sollen jetzt mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung in einem neuen LEADER-Projekt die touristische Angebotsentwicklung und die Vermarktung vorangetrieben werden. Im Pielachtal herrscht eine besondere Verbindung zwischen Tourismus und Natur und das gilt es den Gästen näherzubringen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohsulav.

 

(05. August 2017) – Im Pielachtal hat die Nutzung der Dirndl – der Frucht der Kornellkirsche – jahrhundertelange Tradition, Dirndltal wird das Pielachtal auch genannt. „Diese Region im Mostviertel hat sich in den vergangenen Jahren zu einem touristischen Highlight entwickelt, das nun mit einem umfassenden Maßnahmen- und Aktivitätenpaket weiter ausgebaut werden soll. Dadurch wollen wir noch mehr Gäste ins Pielachtal bringen und so die Wertschöpfung in der Region nachhaltig steigern“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die geplanten Maßnahmen sind breit gestreut. LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer, Vorsitzende der Generalversammlung der Mostviertel Tourismus GmbH, die als Projektträger fungiert: „Dabei geht es vor allem um drei Themenfelder: die Entwicklung regionaler, attraktiver Angebote, die enge Einbindung der Mariazellerbahn und die Stärkung der Marke ‚Pielachtal, das Dirndltal‘ nach außen.“

Konkret sollen in den nächsten Monaten Angebote rund um das kulinarische Handwerk in der Region ebenso entwickelt werden, wie eine Genussreise Pielachtal oder Packages für Individualreisende und Gruppen. Weitere Projektpunkte sind eine Attraktivierung des Bahnmuseums Kirchberg, touristische Angebotsmaßnahmen rund um die Bahnstationen der Mariazellerbahn im Pielachtal und die Integration der Mariazellerbahn in das touristische Angebot der Region.

Die LEADER-Region Mostviertel-Mitte hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Gemeinsam für alle Gründer*innen in Niederösterreich!

Die niederösterreichische Gründeragentur RIZ und das Gründerservice der NÖ Wirtschafts-kammer bekräftigen noch intensivere Zusammenarbeit.

St. Pölten (12. Juli 2017) Wer in Niederösterreich ein Unternehmen gründet, hat dabei jede Unterstützung verdient! Diese engagierten Menschen können gar nicht genug gut abge-stimmte Beratungs- und Informationsangebote erhalten, daher wurde nun eine Kooperation zwischen dem RIZ, Niederösterreichs Gründeragentur, und dem WKNÖ Gründerservice geschlossen um das Angebot lückenlos und noch umfassender zu gestalten. „Wir wollen gemeinsam einen breiteren Service bieten, von rechtlichen Fragestellungen bis zu betriebs-wirtschaftlichen Themen, und gegenseitig in den persönlichen Beratungen auf die Leistungen des jeweils anderen hinweisen und so den Weg in die und in der Selbstständigkeit optimal begleiten“ zeigen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ Präsidentin Sonja Zwazl bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung erfreut.

 

BetriebsgründerInnen und JungunternehmerInnen leisten einen wichtigen Beitrag in der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes Niederösterreich, daher sind nachhaltige Unter-nehmensneugründungen den WirtschaftsvertreterInnen von Land und Wirtschaftskammer ein besonderes Anliegen. Die nun unterzeichnete Kooperationsvereinbarung bestätigt die im Rahmen der  Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2020 etablierte niederösterreichische Gründungspyramide:

 

·         Das solide Fundament dieser Pyramide ist das WKNÖ Gründerservice in der Landes-hauptstadt und den Bezirksstellen. Dort findet eine umfassende erste Gründungs-beratung statt. Für 72% der GründerInnen ist die WKNÖ erste Anlaufstelle, wie eine vom Institut Market durchgeführte Befragung ergeben hat. 90 % der Befragten gaben an, mit der Beratung hoch zufrieden gewesen zu sein.

·         Das RIZ wurde als Servicestelle bereits vor fast 30 Jahren in Niederösterreich eta-bliert, seit einem Jahrzehnt bietet das RIZ flächendeckende, betriebswirtschaftliche Beratung und Begleitung durch zertifizierte RIZ-UnternehmensberaterInnen (CMC) und damit Unterstützung bei allen Formen der unternehmerischen Selbstständigkeit. Die RIZ kompakt Seminare bieten einen umfassenden Überblick.

·         Darauf aufbauend gibt es für innovative, hoch technologische Gründungen ein zusätz-liches Angebot durch die Landesgesellschaften accent Gründerservice und tecnet.

 

„Dass wir in Niederösterreich mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Weg sind, zeigt sich auch darin, dass wir für 2017 auch für die Gründungsstrategie als „Europäische Unternehmerregion“ ausgezeichnet wurden. Das bestärkt und bestätigt weiterhin unseren Weg der aktiven Ansprache, Unterstützung und Begleitung für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer“, betonen Landesrätin Bohuslav und WKNÖ Präsidentin Zwazl das gemeinsame Ziel, die NÖ GründerInnen intensiv auf das Wirtschaftsleben vorzubereiten und so für möglichst nachhaltige Unternehmensgründungen zu sorgen.

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Neues touristisches Leitsystem für Pöchlarn mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung

Derzeit verfügt Pöchlarn über kein einheitliches, stimmiges Leit- und Orientierungssystem, das einerseits die Gäste dabei unterstützt, sich zu Recht zu finden und andererseits auch auf die touristischen Highlights hinweist. „Ein touristisches Orientierungs- und Leitsystem rundet die bereits bestehenden touristischen Produkte ab und verbessert die Servicequalität innerhalb der Stadt, was wiederum zu einer erhöhten Zufriedenheit von Besucherinnen und Besuchern führt. Daher unterstützen wir das Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(01.08.2017) – Damit das Leitsystem in Pöchlarn den modernen Anforderungen entspricht, ist es notwendig, die Anwenderfreundlichkeit zu optimieren – damit wird auch der bestehende Schilderwald reduziert und das Ortsbild  verschönert. Gleichzeitig wird bei der grafischen Darstellung das Corporate Design der Destination Donau Niederösterreich Tourismus GmbH berücksichtigt, um das einheitliche Erscheinungsbild und die Markenzugehörigkeit zu gewährleisten.

Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Mit dem neuen Leitsystem wollen wir unter anderem erreichen, dass auch die Besucherinnen und Besucher des Donau-Radwegs sowie des gesamten Bewegungsraums Nibelungengau auf die touristischen Möglichkeiten der Stadt Pöchlarn aufmerksam gemacht werden und diese auch verstärkt nutzen. So erhöht sich die Angebotspalette für die Gäste und gleichzeitig wird durch steigende Besucherzahlen die Wertschöpfung für die Betriebe erhöht.“

Bürgermeister Franz Heisler: „Sehenswürdigkeiten, Museen und Kulturveranstaltungen locken jährlich viele Gäste aus aller Welt in die Nibelungen-Stadt Pöchlarn. Zeitgerecht zum 750-jährigen Jubiläum der Stadtgemeinde soll das neue Leitsystem dazu beitragen, die vielen attraktiven Angebote noch besser sichtbar zu machen.“ 

In einem Vorgängerprojekt, das ebenfalls von der ecoplus Regionalberatung unterstützt wurde, wurde mithilfe einer Fachberatung bereits ein detailliertes Konzept ausgearbeitet. Die darin enthaltenen Maßnahmen zur leichteren Orientierung für Gäste kommen nun zur Umsetzung. Das neue touristische Leitsystem soll die Besucherinnen und Besucher in Pöchlarn zu touristischen Highlights lenken und ihnen als Wegweiser dienen, wobei es sich um ein in sich geschlossenes geografisches Orientierungssystem mit einer geordneten Struktur handelt.

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„Ein tolles Fest“ kann es dank Jungunternehmer Stefan Niklas aus Wieselburg werden: Seine Plattform expandiert nun nach Deutschland!

Ob Hochzeitsdienst, Zaubershow, Musikbands, Fotografie, Catering oder Location: Die Event-Plattform „EinTollesFest“ (www.eintollesfest.at) sucht und findet die passenden Dienstleister für jede Art der Veranstaltung. KundInnen erhalten damit rasch individuelle Angebote, UnternehmerInnen können ihre Leistungen via Online-Portal anbieten. Die App dazu läuft bereits erfolgreich für Österreich, nun will Stefan Niklas damit auch in Deutschland durchstarten.

 

„Unternehmen haben heute die Chance, auf unterschiedlichen Kanälen ihre Kundinnen und Kunden anzusprechen oder auch überhaupt zu gewinnen: Eine digitale Plattform, die sowohl DienstleisterInnen als auch KundInnen anspricht, bietet einen Mehrwert für alle. Ich wünsche Stefan Niklas weiterhin viel Erfolg, sei es in Deutschland, in der Schweiz oder auch für seine geplanten Aktivitäten in Osteuropa. Es freut mich, dass wir diesen Jungunternehmer durch unsere niederösterreichische Gründeragentur, das RIZ, unterstützen können“, spornt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav diese digitale Geschäftsidee weiter an.

Stefan Niklas aus Wieselburg ist eigentlich Schlagzeuglehrer, der sich eine einheitliche Plattform für die Suche nach Kooperationspartnern bzw. Anbietern gewünscht hat. Und damit ist die Idee zur Plattform www.eintollesfest.at entstanden. Seit Start der Plattform wurden bereits über 300 Aufträge abgewickelt und die Plattform wächst rasant.

Und so funktioniert es: Nach Eingabe der gewünschten Leistungen seitens der Veranstalter wird die Suche an 
passende Event-Dienstleister weitergeleitet und diese können, wenn sie an dieser Veranstaltung interessiert sind, die Kontaktdaten des Veranstalters kaufen (Preise zw. 3 und 7€ inkl. USt.) und ihn sofort kontaktieren. Die Mitgliedschaft für UnternehmerInnen (Dienstleister) ist kostenlos.

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Inszenierung Nebelstein im Waldviertler Grenzland

Die Gemeinde Moorbad Harbach verzeichnete im Jahr 2016 rund 250.000 Nächtigungen und ist somit eine der nächtigungsstärksten Gemeinden im Waldviertel. Niederösterreichweit liegt die Gemeinde auf Platz 3. Mit der Inszenierung der Region um den Nebelstein wird nun eine weitere touristische Attraktion aufgewertet und präsentiert. „Mit der Stärkung der Region im touristischen Bereich setzen wir hier einen weiteren Schritt für die gesamte Region und bringen noch mehr Gäste ins Waldviertler Grenzland“, ist sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav sicher.

(25. Juli 2017) – Der Nebelstein soll mit der Inszenierung des Panoramawegs um ein weiteres Angebot in der Gemeinde Moorbad Harbach touristisch aufgewertet werden. Mithilfe eines detaillierten Konzepts soll die Installation von Rast- und Schauplätzen entlang des 10 km langen Weges erarbeitet werden. Auf diese Weise soll SpaziergängerInnen und Wanderern der kurzweilige Aufstieg auf den Gipfel in 1.017 m Höhe ermöglicht werden. „Die Steigerung der Attraktivität bekannter touristischer Ausflugsziele trägt in weiterer Folge zu einer Erhöhung der Aufenthaltsdauer der Gäste und somit zu einem Anstieg der touristischen Wertschöpfung bei“, begrüßt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die geplanten Schritte rund um den Nebelstein.

Davon ist auch ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki überzeugt: "Als Wirtschaftsagentur wollen wir hier einen Beitrag für diese Region leisten. Der Nebelstein soll als Ausflugsziel im Waldviertel ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucher der Region sein und auch weiterhin bleiben."

Aus diesem Grund wurde in den letzten Jahren ein Schwerpunkt auf den Ausbau der touristischen Infrastruktur gelegt, mit welcher einerseits das Angebot für die Aufenthaltstouristen in den Kur- und Gesundheitsbetrieben verbessert und andererseits auch für Ausflugsgäste der Region attraktiviert wird. Gleichzeitig wurde die touristische Zusammenarbeit mit der benachbarten tschechischen Grenzgemeinde Horni Stropnice intensiviert. So konnten zahlreiche Angebote im Bereich Wandern, Spazieren, Radfahren, Nordic Walking, Langlaufen etc. - zusammengefasst unter dem Thema "Bewegung" - entwickelt werden.

Die unweit des Gipfels gelegene Nebelsteinhütte sowie die im Ort gelegenen Betriebe werden in der Konzeption berücksichtigt, um von einer möglichst hohen touristischen Wertschöpfung profitieren zu können.

„Mit der neuen Inszenierung des Nebelsteins möchten wir diese Wanderroute als Bewegungsraum positionieren und insgesamt auch als sanften Wanderweg bekannter machen. Dabei bleibt die Wertschöpfung in der Region, da wir lokal ansässige Unternehmen mit in die Planung einbeziehen“, so Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Margit Göll abschließend.

Die LEADER Region Waldviertel Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Landesrätin Bohuslav gratulierte Wiener Neustädter-Teams zur Robotik-Weltmeisterschaft

Bereits seit mehreren Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler der HTL Wiener Neustadt an der Botball-Weltmeisterschaft in den USA teil. Doch in diesem Jahr waren die Wiener Neustädter bei dem Wettbewerb mit dem Ziel, Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern, besonders

erfolgreich: In Norman, Oklahoma (USA), konnten sie ihren Vorjahreserfolg erfolgreich verteidigen und wurden zum zweiten Mal Gesamtsieger der Botball-Weltmeisterschaft. Die Wiener Neustädter setzten sich unter 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus acht Nationen durch. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Vizebürgermeister Christian Stocker gratulierten den Schülerinnen und Schülern im

Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) Wiener Neustadt herzlich. Dabei waren auch Team-Leiter Michael Stifter, HTL-Direktorin Ute Hammel und ecoplus Technopol-Manager Rainer Gotsbacher.

 

„Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Technikerinnen und Technikern steigt ständig und das Angebot an Fachpersonal ist bereits heute ein zentrales Kriterium bei der Standortentscheidung. Daher sind wir stolz, in Niederösterreich so engagierte Schülerinnen und Schüler sowie derart motivierte Lehrerinnen und Lehrer zu haben, die diesen Erfolg erst durch eine Vielzahl ehrenamtlich engagierter Stunden möglich gemacht haben“, betonten Wirtschaftslandesrätin Bohuslav und Vizebürgermeister Stocker. Daniel Honies, Christoph Käferle, Markus Pinter, Daniel Swoboda, Florian Ungersböck und Raphael Weinfurter gingen für das Team "items" in den Wettkampf. Beim Team "robot0nfire" engagierten sich die Schülerinnen und Schüler Christoph Heiss, Nico Kratky, Nico Leidenfrost, Sebastian Schaffler, Christine Zeh und Sascha Zemann.

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NÖ Exporte übersprangen abermals 20 Milliarden Euro Marke

„Unsere Betriebe haben sich unter schwierigen Bedingungen gut geschlagen“, lautet das Resümee von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und IVNÖ-Präsident Thomas Salzer zur Exportstatistik 2016. Abgesehen vom Hauptmarkt Deutschland zeigt sich wieder einmal die vitale Bedeutung der osteuropäischen Märkte für die NÖ Wirtschaft. Mit Tschechien, Ungarn, Polen, der Slowakei und Slowenien befinden sich gleich fünf osteuropäische Länder in den Top 10 der wichtigsten NÖ Exportmärkte.

 

„2016 übersprangen Niederösterreichs Exporte mit rund 20,1 Milliarden Euro zum vierten Mal in Folge die 20 Milliarden-Marke. Damit behauptet Niederösterreich seine Stellung als starkes Export-Bundesland und ist nach Oberösterreich das Bundesland mit der größten Exportwirtschaft in Österreich“, sind Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl und NÖ Industriellenvereinigungs-Präsident Thomas Salzer über die nun veröffentlichte Exportstatistik 2016 erfreut.

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Neuer Masterplan für das Eisenbahnmuseum Strasshof mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung

Das Eisenbahnmuseum Strasshof wird jährlich von rund 15.000 Liebhaberinnen und Liebhabern alter Dampfrösser besucht. „Jetzt soll dieses einzigartige Ausflugsziel weiter an Attraktivität gewinnen und als Anziehungspunkt für die gesamte Region wirken. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(16. Juli 2017) – Das Eisenbahnmuseum Strasshof wird seit 1975 durch einen privaten Verein betrieben und ist von Mai bis Oktober regelmäßig geöffnet. Das Gelände des Museums umfasst 152.000 m². Das Angebot beinhaltet die Bereiche Fahrzeugsammlung, Sicherungstechnik, bahnbezogene Bauwerke und Einrichtungen, bahnbezogene Gegenstände wie Uniformen, Schilder und Modell, ein Archiv und eine große Fachbibliothek.

„Daher ist es jetzt an der Zeit, eine Qualitätsoffensive zu starten und einen Masterplan zu entwickeln, um die umfassende Sammlung zu einem nachhaltig erfolgreichen und qualitätsvollen Ausflugsziel weiterzuentwickeln“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Bgm. LAbg. René Lobner, Vorstandsobmann der LEADER-Region Marchfeld, ergänzt: „Dabei soll die Aufbereitung der österreichischen Eisenbahngeschichte als Alleinstellungsmerkmal dienen und das Thema Eisenbahn kundenwirksam und familienfreundlich aufbereitet werden.“

Nach einer Evaluierung des bestehenden Angebotes werden Inszenierungsvorschläge erarbeitet. Darüber hinaus soll eine Detailausarbeitung und Aufbereitung des Gesamtangebotes des Eisenbahnmuseums erfolgen, damit künftig noch mehr Gäste durch die rund 400 Lokomotiven und Waggons und die zahlreichen anderen Exponate eine Zeitreise in die Blütezeit der Eisenbahn unternehmen können. Projektträger ist der Erste österreichische Straßenbahn- und Eisenbahnklub Strasshof an der Nordbahn, der das Museum auch betreibt und betreut.

Die LEADER Region Marchfeld hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Thermische Sanierungen in ecoplus Wirtschaftsparks:

2010 startete ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ein Investitionspaket zur thermischen Sanierung der Mietobjekte in den 17 ecoplus Wirtschaftsparks. In den vergangenen Jahren wurden 8,75 Mio. Euro investiert und bis dato 17 Objekte saniert.  In Summe konnten dadurch Einsparungen im Heizwärmebedarf von knapp 700.000 kWh erzielt werden. Das reduziert den CO2–Ausstoß in den Wirtschaftsparks um  175 Tonnen pro Jahr. „Auch aktuell wird  wieder ein Mietobjekt in unserem größten Wirtschaftspark, dem IZ NÖ-Süd, saniert. Die Firma De’Longhi Kenwood erhält nicht nur eine bessere Dämmung von Dächern und Fassaden, neue Fenster sowie eine Erneuerung der Heizsysteme, sondern auch eine Aufstockung des Gebäudes“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(15.07.2016) – Mit diesen Investitionen schaffen wir eine Win-Win-Situation für Umwelt und Wirtschaft. Eine bessere Energieeffizienz  reduziert die CO2-Emmissionen und die Betriebe freuen sich über deutlich niedrigere Energiekosten. Außerdem befeuern Sanierungsmaßnahmen auch immer den regionalen Wirtschaftsmotor“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Darüber hinaus hebt die Wirtschaftslandesrätin die Umrüstung der konventionellen Straßenbeleuchtung in den ecoplus Wirtschaftspark auf LED-Technologie hervor. Bei sämtlichen Neuerrichtungen, wie aktuell im Wirtschaftspark Föhrenwald in Wiener Neustadt, und Infrastrukturergänzungen, wie derzeit im Wirtschaftsparks Wolkersdorf wird LED-Straßenbeleuchtung eingesetzt. Im Wirtschaftsparks Poysdorf wurden auch die ursprünglichen Leuchtkörper gegen LED ausgetauscht.

„Neben den thermischen Sanierungen hat ecoplus seit 2011 in Summe 41,2 Mio. Euro in den Neubau von energieeffizienten Mietobjekten investiert. Bei allen Neubauten achten wir darauf, dass ihnen entsprechend niedrige Energiekennzahlen zugrunde liegen. So errichten wir viele Bauten auch mit Photovoltaikanlagen und Stromtankstellen“, betont ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki. Bei allen Neubauobjekten der Wirtschaftsagentur liegt der Heizwärmebedarf zwischen 30 und 40 kWh pro Quadratmeter. Dies trifft unter anderem auf das neue ecocenter in Wolkersdorf zu, das im September 2017 eröffnet wird.

Besonders hob der ecoplus Geschäftsführer den Neubau des „IZIBIZI“-Kindergartens im IZ NÖ-Süd hervor, der im Vorjahr fertig gestellt wurde: „Der Neubau ist das ökologische Leuchtturm-Projekt der ecoplus Wirtschaftsparks. Dabei haben wir auf ökologische Materialien, optimierten Wärmeschutz und Wärmerückgewinnung, sowie hohe Luftqualität durch kontrollierte Wohnraumlüftung besonderen Wert gelegt. Die Kinderbetreuungseinrichtung hat einen Herzwärmebedarf von lediglich 16 kWh pro Quadratmeter. Daher konnten wir mit 946 von möglichen 1.000 Punkten eine klima:aktiv – Auszeichnung in Gold erreichen.“   

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Starkes Wachstum für die niederösterreichische Wirtschaft

Bohuslav: Mit der Digitalisierung die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen Erfreuliche Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich: Die Prognosen für das Wachstum des Bruttoregionalprodukts wurde jüngst von den Wirtschaftsforschungsinstituten deutlich nach oben korrigiert. Laut IHS beträgt es für Niederösterreich für 2017 2,5% anstatt den ursprünglich prognostizierten 1,7%. Damit liegt Niederösterreich deutlich über dem Österreich-Schnitt von 2,2%. Auch bei anderen Wirtschaftsindikatoren hat das blau-gelbe Bundesland die Nase vorn: So liegt m Niederösterreich bei der Kaufkraft wie bereits in den Vorjahren an der Spitze im Bundesländerranking. Und auch der Tourismus verzeichnet starke Zuwächse: Im Zeitraum Jänner bis Mai 2017 sind die Nächtigungen um 3,4% gestiegen, das sind 82.700 Nächtigungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav:  „Die jüngsten Wirtschaftszahlen stimmen positiv, die Unternehmen investieren wieder mehr, wir verzeichnen eine stark steigende Nachfrage nach Haftungen und Beteiligungen.  Auch die Anzahl der Betriebsansiedlungen liegt auf einem hohen Niveau.“

 

Für das kommende Halbjahr nennt Bohuslav den klaren Schwerpunkt Digitalisierung: „Es geht darum, in diesem Bereich Bewusstsein zu schaffen, den Wandel zu unterstützen und die Menschen zu qualifizieren. Ziel ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen, fit für die Herausforderungen der digitalen Zukunft zu werden.“ Aktuell wird im Land Niederösterreich eine Stabstelle für Digitalisierung eingerichtet, die alle Landesaktivitäten in diesem Bereich koordinieren wird. Zentrale Aufgabe bis Jahresende ist es, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. Verschiedene Leitprojekte wie zum Beispiel das „Haus der Digitalisierung“, ein Ort, an dem Digitalisierung in Form eines Labs erlebbar ist oder ein Online-Portal der Wirtschaftsförderung, wo Anträge ab Herbst mit digitaler Unterschrift papierlos eingereicht werden können und der Fördernehmer digital mit der Förderstelle kommuniziert, sind gerade in Vorbereitung. Alle Informationen zum Thema findet man ab sofort auf der neu eingerichteten Landes-Website www.noel.gv.at/digitalisierung.

 

Die Digitalisierung betrifft auch den Arbeitsmarkt, neue Arbeitszeitmodelle sind gefordert. Daher betont Bohuslav auch ihre gemeinsam mit dem oberösterreichischen LH-Stellvertreter Michael Strugl kommunizierte Forderung, erneut Verhandlungen zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung aufzunehmen und nicht auf eine neue Bundesregierung zu warten.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik ist der Export. Niederösterreich ist nach Oberösterreich die größte Exportwirtschaft Österreichs. Bohuslav: „Ich bin optimistisch, die 20-Milliarden-Euro-Marke bei den niederösterreichischen Warenexporten auch im laufenden Jahr „knacken“ zu können.“ Bei der Marktbearbeitung durch ecoplus International erfolgt im zweiten Halbjahr eine Konzentration auf die bereits etablierten Märkte in Mittel- und Osteuropa. Mit einer verstärkten Fokussierung auf CCE sollen die Schwächen auf den Märkten Russland, Türkei und Großbritannien ausgeglichen werden.

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60 niederösterreichische Schulen nehmen beim Pilotprojekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ teil

Ende Mai präsentierten Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz und Landesschulratspräsident Johann Heuras das Pilotprojekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“, das mit kommenden Schuljahr 2017/2018 in den vier Statutarstädten St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ybbs sowie im Bezirk Hollabrunn an allgemeinbildenden Pflichtschulen sowie AHS Unterstufe startet. Nun steht fest: Insgesamt 60 Schulen mit 233 Klassen nehmen daran teil. „Ein wichtiger Schritt für unsere Kinder und Jugendlichen“, sind sich die Landesrätinnen Bohuslav und Schwarz sowie Präsident Heuras einig.

Die niederösterreichischen Kinder und Jugendlichen  bewegen sich – so wie viele ihrer Altersgenossen – zu wenig.  Dieser Entwicklung wollen Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz sowie Landesschulratspräsident Johann Heuras mit der Umsetzung des Pilotprojekts „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“, das mit dem kommenden Schuljahr startet, gegensteuern. In den vier Statutarstädten St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ybbs sowie im Bezirk Hollabrunn werden mit dem kommenden Schuljahr 60 Schulen mit insgesamt 233 Klassen teilnehmen. „Damit wurde ein erster wichtiger Schritt gesetzt, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mehr bewegen. Wobei unser Ziel  ist, dass sie sich nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit mehr bewegen“, sind sich die beiden Landesrätinnen Bohuslav und Schwarz sowie Präsident Heuras einig.  

Aus Krems Stadt nehmen fünf Schulen teil, aus Waidhofen/Ybbs und Wiener Neustadt Stadt machen jeweils zehn Bildungseinrichtungen mit, aus der Landeshauptstadt St. Pölten haben sich zwölf Schulen angemeldet und 23 Schulen aus dem Bezirk Hollabrunn sind im kommenden Jahr bei der „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ dabei.

Die „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ wird in Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Schulen und den Sportdachverbänden Sportunion, ASKÖ und ASVÖ umgesetzt. Die Verbände stellen Bewegungscoaches zur Verfügung, die mit den Kindern und Jugendlichen ein tägliches Sportprogramm absolvieren.  „Wir haben den Weg über ein Pilotprojekt deswegen gewählt, um einerseits hohe Qualität für unsere Jugendlichen sicherzustellen und auch um aus den gewonnen Erfahrungen Schlüsse für eine allfällige landesweite Ausrollung ziehen zu können“, so Bohuslav, Schwarz und Heuras.

 

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Shire Round Table bei Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav

Bohuslav „Alle Möglichkeiten ausschöpfen um MitarbeiterInnen zu helfen“

Heute Nachmittag fand im Büro von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav ein runder Tisch zum Thema „Shire Orth an der Donau“ statt.  Der britisch-irische Biotechkonzern hatte unlängst verkündet, dass die Prozessentwicklung, die "Produktion für Nicht-Gentherapie-Produkte", sowie Research-Positionen, die nicht für Gentherapie oder Hämophilie abgestellt sind, aus Orth abgesiedelt werden. Damit verbunden ist ein massiver Jobabbau am Standort Orth.

Ziel des heutigen Runden Tisches, an dem Karl-Heinz Hofbauer (Shire – Board Member), Alexander Herget (Shire - Site Leader Orth), Karl Fakler (GF AMS NÖ), Bernhard Sagmeister  (GF aws), Helmut Miernicki (GF ecoplus), Claus Zeppelzauer (ecoplus), Dr. Doris Agneter (NÖBEG) und Mag. Michael Moll (accent Gründerservice) teilnahmen, war es Angebote für die freigestellten MitarbeiterInnen zu diskutieren.

Wirtschaftslandesrätin Petra ohuslav zum Ergebnis der heutigen Gespräche: „Die von Shire getroffene Entscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden. Im heutigen Gespräch wurde seitens Shire erneut bestätigt, dass man an Lösungen für die betroffenen ArbeitnehmerInnen arbeitet. So wurde bereits eine Arbeitsstiftung eingerichtet. Derzeit werden persönliche Gespräche mit den MitarbeiterInnen geführt. Gemeinsam mit den anwesenden Experten aus dem Wirtschaftsressort, dem AMS, dem aws und Shire wurden weitere Möglichkeiten diskutiert um den Betroffenen ein möglichst breites Auffangnetz zu bieten. Bereits nächste Woche wird das AMS in Informationsveranstaltungen in Orth an der Donau Betroffene über AMS Leistungen informieren. Das AMS bekommt dabei Unterstützung vom RIZ Gründerservice und von Accent Gründerservice. Es geht hier um die Möglichkeit Neugründungen von  MitarbeiterInnen auszuloten und zu forcieren. Weiters wurde vereinbart, dass das Netzwerk der ecoplus Technopole und Cluster freie Stellenangebote im niederösterreichischen Life Science Bereich screent und Shire zur Information in Mitarbeitergesprächen zur Verfügung stellt. Diese Informationen werden auch der AWS zur Verfügung gestellt, welches Unterstützung durch das Beschäftigungsbonus Programmes des Bundes für Unternehmen prüfen wird. Die Gespräche sind konstruktiv verlaufen, alle Beteiligten haben zugesagt, alle bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen um Hilfestellung anzubieten“.    

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Der Schaukelweg in Mönichkirchen lockt mit neuen Stationen

Sonnenbahn, Roller- und Mountaincartbahn, der Schaukelwegdie Erlebnisalm Mönichkirchen in den Wiener Alpen in Niederösterreich ist das ideale Sommer-Ausflugsziel für Familien. Rechtzeitig zu Ferienbeginn lockt der Schaukelweg nun mit vier neuen Stationen. Durch laufende Investitionen in das Sommerangebot sowie durch die Auszeichnung als „Beste Österreichische Sommer-Bergbahn“ konnten die Ersteintritte seit 2013 nachhaltig angehoben werden. „Im Vergleich zu den drei Vorjahren wurde 2016 eine Steigerung von fast 13 Prozent  erzielt. Auch heuer konnten seit dem Start Ende April bis Mitte Juni bereits rund 8.400 Gäste begrüßt werden. Für die kommenden Wochen ist die Prognose besonders aussichtsreich und der erweiterte Schaukelweg wird zusätzlich Gäste anziehen“, zeigt sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav optimistisch.

(06. Juli 2017) – Seit der Eröffnung 2014 ist der Schaukelweg nahe der Bergstation der Sonnenbahn auf der Mönichkirchner Schwaig bei Familien mit Kindern ebenso beliebt wie bei Wanderern, Schulgruppen (Wandertag) oder auch bei den Nächtigungsgästen aus der Region. Jetzt wurde der Schaukelweg um vier neue Stationen erweitert. Die Investitionen in Lella-Schaukel, Balancierparcours, Alm-Rutsche und Alm-Kletterturm sowie in die notwendigen Anpassungen im Willkommensbereich betragen rund 100.000 Euro.

„Die Kombination aus Sonnenbahn, Roller- und Mountaincartbahn und dem Schaukelweg ergibt ein attraktives Ausflugsangebot für den Sommer, bietet aber natürlich auch ein Argument für einen längeren Aufenthalt in Mönichkirchen. Besonders wichtig ist uns die Einbindung der Betriebe und des Ortes. Dass hier das Thema ‚Alm‘ bzw. ‚Erlebnisalm‘ bereits aufgegriffen wird, ist mehr als erfreulich, denn es beweist, dass die Region heute hinter unserem Tourismuskonzept steht und davon profitiert“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Diesen Punkt greift Markus Redl, Geschäftsführer der Niederösterreichische Bergbahnen –Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG), auf: „Die generelle Entwicklung im touristischen Bergerlebnis geht in die Richtung, dass Infra- und Suprastrukturen möglichst ganzjährig genutzt werden. Klassische Skigebiete werden zu inszenierten Erlebnisräumen im vier-saisonalen Betrieb. Mönichkirchen ist mit der Erlebnisalm und der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee auf dem besten Weg, hier zum Best-Practice-Beispiel zu werden.“

Die NÖ-BBG ist eine 100prozentige Tochter von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Motto der NÖ-BBG ist ‚Ganzjähriges Bergerlebnis für regionale Entwicklung‘, daher ist die Kernaufgabe der ecoplus-Tochter auch die Errichtung, der Betrieb und die Professionalisierung von Bergbahnen sowie Infra- und Suprastruktureinrichtungen an ausgewählten Standorten. Mönichkirchen ist ein Standort mit einer langen touristischen Tradition und es freut mich, dass die Region auf dem besten Weg ist, an ihre Glanzzeiten anzuschließen. Jede Erweiterung der touristischen Angebote ist ein Schritt auf diesem Weg.“

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Die Gemeinde Mitterbach erlebt einen Aufwärtstrend im Tourismusbereich

Dafür verantwortlich ist unter anderem das DorfResort Mitterbach – ein niederösterreichweit einzigartiges Kooperationsmodell, das von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Mitterbach entwickelt wurde und seit 2015 umgesetzt wird. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav informierte sich bei einem gemeinsamen Rundgang mit Bürgermeister Alfred Hinterecker, ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Spartenobmann Mario Pulker über die Fortschritte. „Es ist wirklich beeindruckend, welchen Impuls das DorfResort in Mitterbach ausgelöst hat. Dieses erfolgreiche Kooperationsmodell kann als Modell für andere Tourismusregionen dienen. Es geht darum die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Synergieeffekte zu schaffen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

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Niederösterreich und Oberösterreich einig: „Nicht-Einigung bei der flexiblen Arbeitszeit bringt einen großen Schaden für Standort Österreich “

„Die Nicht-Einigung bei der flexiblen Arbeitszeit bringt einen großen Schaden für den Wirtschaftsstandort Österreich. Denn gerade in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung muss man sich von den Arbeitszeitmodellen, die aus dem vorigen Jahrhundert stammen, trennen. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben ist mehr Flexibilisierung gefragt. Dass aus Wahlkampfgründen eine derartige Lösung torpediert wurde, können wir nicht mittragen“, erklären Oberösterreichs Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl und Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

„Die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer haben ihre soziale Verantwortung mit der geforderten Erhöhung des Mindestlohns auf 1.500 Euro bewiesen. Hingegen sind Arbeiterkammer und ÖGB kurzsichtige Reformblockierer der alten Schule. Wenn der Standort Österreich weiter verliert, dann wird die Zahl der Arbeiterinnen und Arbeiter oder Angestellte weiter schrumpfen. Man darf auch nicht vergessen, dass sich laut einer Umfrage rund 84 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für flexiblere Arbeitszeiten aussprechen“, so die Wirtschaftsreferenten Niederösterreichs und Oberösterreichs weiter.

 

Für Petra Bohuslav und Michael Strugl gibt es daher nur eine Devise: Sofort weiter verhandeln und nicht auf eine neue Bundesregierung warten. Denn je mehr Zeit verloren geht, desto größer ist der Schaden, der für den Wirtschaftsstandort entsteht. „Wir fordern damit alle Wirtschaftsreferenten der Bundesländer auf, für neue Verhandlungen einzutreten. Bis zur Wahl am 15. Oktober ist noch genügend Zeit für eine gemeinsame Lösung“, so Bohuslav und Strugl abschließend

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Delegation aus Mittelböhmen holte sich Anregungen aus der amtierenden europäischen Unternehmerregion Niederösterreich

Wirtschaftsstrategie, Technopol- und Clusterprogramm stießen auf großes Interesse - Zusammenarbeit zwischen den regionalen Wirtschaftsagenturen soll verstärkt werden


St. Pölten (1. Juli 2017) – Seit 1. Jänner  ist Niederösterreich die „Europäische Unternehmerregion 2017“. Ein Titel, der auch international für Beachtung sorgt. In dieser Woche war eine Delegation aus der Region Mittelböhmen in Tschechien zu Gast in Niederösterreich, um sich Anregungen zu holen. Vor allem die Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2020, das Technopolprogramm sowie die Clusterinitiativen stießen auf großes Interesse. „Es freut mich, dass sich andere europäische Regionen wie die ‚Central Bohemia Region‘ Anregungen von unserer Wirtschaftsstrategie und unseren Technologieinitiativen holen. Dabei zeigt sich, dass unserer Maßnahmen auch über die Landesgrenzen positiv wahrgenommen werden“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Beim persönlichen Gespräch zwischen Wirtschaftslandesrätin Bohuslav und dem mittelböhmischen Kreisrat für Wirtschaft und Regionalentwicklung Věslav  Michalik standen die Themen „Europäische Unternehmerregion 2017“, die wirtschafts- und technologiepolitischen Maßnahmen des Landes Niederösterreich sowie eine Übersicht zu den wissenschaftlichen und technologischen Aktivitäten der Region Mittelböhmen im Mittelpunkt. Als Ergebnis dieses Gesprächs wollen beide Regionen künftig in den Bereichen Regionalentwicklung, Cluster-Aktivitäten, Forschungskooperationen und Internationalisierung von kleineren und mittleren Unternehmen verstärkt zusammenarbeiten. Aus diesem Grund wurde eine Absichtserklärung für die Zusammenarbeit zwischen den beiden regionalen Wirtschaftsagenturen ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur und der zentralböhmischen Innovationsagentur SIC unterzeichnet. Eine Einladung in die Region Mittelböhmen erfolgte.

 

„Ich bin davon überzeugt, dass beide Seiten von einem Erfahrungsaustausch und einer möglichen verstärkten Zusammenarbeit profitieren können“, so Landesrätin Bohuslav nach dem Gespräch.

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Wirtschaftslandesrätin Bohuslav zur AGRANA-Bioraffinerie Pischelsdorf: „Positives Beispiel für Mehrwert in der Produktion durch Digitalisierung“

Landesrätin Bohuslav besuchte zusammen mit AGRANA Vorstandsvorsitzenden Marihart die Produktionsstätte im Tullnerfeld.

St. Pölten (30. Juni 2017) – Innovation, Digitalisierung und Effizienz waren die zentralen Themen eines Besuchs von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav in der AGRANA-Bioraffinerie in Pischelsdorf bei Tulln. Der Standort mit 160 Mitarbeitern beheimatet Österreichs einzige Bioethanolanlage sowie Weizenstärkefabrik und verarbeitet dort über 800.000 Tonnen Getreide pro Jahr.

Durch die enge Integration der beiden Anlagen wird das eingesetzte Getreide zu 100 Prozent verwertet. So gehen die bei der Herstellung von Weizenstärke und -gluten ungenutzt bleibenden Rohstoffbestandteile in die Bioethanolerzeugung sowie in die Herstellung eines hochwertigen, gentechnikfreien Eiweißfuttermittels. Gemeinsam mit hochreinem CO2, das der benachbarte Industriegaskonzern Air Liquide aus den Gärtanks der Bioethanolanlage gewinnt, werden am Standort Pischelsdorf aus nur einem Rohstoff vier hochwertige Produkte hergestellt.

Die Produktion wurde in Pischelsdorf durch Vernetzung der produktionsunterstützenden Systeme in wesentlichen Bereichen automatisiert. Ziel ist in der Produktion durch „predictive modelling“ das Verhalten und Know-how der Anlagenfahrer systemisch – und damit schneller und genauer – nachzuempfinden und eine Effizienzsteigerung sowie Einsparung bei Hilfs- und Betriebsstoffen zu erreichen bzw. gleichzeitig Verluste zu minimieren.

„Die AGRANA-Bioraffinerie in Pischelsdorf ist ein gutes Beispiel dafür, wie heimische Unternehmen die verstärkte Digitalisierung nutzen, um auch künftig eine entscheidende Rolle am Markt zu haben. Wir seitens des Landes Niederösterreich wollen den niederösterreichischen Unternehmen die Chancen, die mit der Digitalisierung entstehen, gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Industriellenvereinigung Niederösterreich näher bringen. Denn nicht nur große Unternehmen wie AGRANA können von diesem Fortschritt profitieren, auch für unsere kleineren und mittleren Betriebe gibt es viele Chancen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.    

„Neben der 100-Prozent Rohstoffnutzung geht es uns in Pischelsdorf um höchste Effizienz durch Minimierung von Produktionsverlusten und um Homogenisierung der Produktqualität. Für die Digitalisierung der Produktionsprozesse greifen wir auf das Know-How unserer Verfahrenstechniker zurück und integrieren damit laufend betriebliches Expertenwissen“, betont AGRANA Vorstandsvorsitzender DI Johann Marihart.

 

 

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St. Corona am Wechsel wird zum Mountainbike-Paradies

St. Corona am Wechsel entwickelt sind immer mehr zum Eldorado für Mountainbikerinnen und -biker: dank der drei neuen Wexl Trails – österreichweit einzigartige Strecken, die von Mountainbikern für Mountainbiker entwickelt wurden – erreicht das Angebot ein völlig neues Qualitätsniveau. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav besichtigte die neuen Strecken gemeinsam mit Karl Morgenbesser, Geschäftsführender Gesellschafter Familienarena St. Corona am Wechsel, Markus Redl, Geschäftsführer NÖ-BBG, Markus Fürst, Geschäftsführer Wiener Alpen in Niederösterreich und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Die Landesrätin ließ es sich dabei nicht nehmen, ein Stück des Flowtrails „Blueberry Line“ persönlich auszuprobieren.

(30. Juni 2017) – 2014 wurde durch das Land Niederösterreich im Rahmen der Niederösterreichische Bergbahnen Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) damit begonnen, für St. Corona am Wechsel ein alternatives Konzept als ganzjährige Familiendestination umzusetzen. „In etwas mehr als drei Jahren sind hier mit einem Gesamtinvest des Landes von rund 6,5 Millionen Euro das Familienskiland mit Tellerlift, Förderbändern, Beschneiung, Flutlicht und Parkplatz, die Sommerrodelbahn Corona Coaster samt Stationsgebäude und Parkplatz, der Erlebnisweg Coronas Ameisenpfad, ein Motorikpark sowie die Wechsel Lounge mit Mini-Bikepark  entstanden. „Die Neupositionierung von St. Corona am Wechsel wird von den Gästen sehr gut angenommen und es ist in der Erlebnisregion Wechselland eine positive Eigendynamik entstanden: Tourismusbetriebe investieren und bauen aus, neue Ausflugsziele entstehen in der Region und  auch St. Corona am Wechsel entwickelt sich äußerst positiv. Die neuen Wexl Trails werden weitere Gästeschichten erschließen und als zusätzlicher Entwicklungsmotor wirken“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Wexl Trails sind speziell für das Mountainbiken errichtete Strecken, die die beiden Bergerlebniszentren St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen verbinden werden. „In den nächsten Jahren wird das Interesse an Trails vor allem aufgrund der neuen E-Mountainbikes stark wachsen. Mit seiner ‚sanften‘ Topographie ist der Wechsel außerdem besonders gut für Einsteiger und Familien geeignet“, sind sich Karl Morgenbesser von der Familienarena und Markus Fürst, Wiener Alpen in Niederösterreich, einig. Auch NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl ist vom neuen Angebot überzeugt: „Einerseits ist die Saison für Mountainbiker hier aufgrund der klimatischen Verhältnisse wesentlich länger als in weiter westlich gelegenen Destinationen. Andererseits wird nicht darauf vergessen, dass St. Corona am Wechsel eine Familiendestination ist.“

Ein vielseitiges Angebotspaket ermöglicht Kindern den Einstieg in das Mountainbiken im Mini-Bikepark, dann geht es weiter zu einfachen Trails gepaart mit Naturerlebnis für Anfänger bis Profis Aufstiegsmöglichkeiten wie ein Uphilltrail oder ein Bikeshuttle sowie moderne Bike-Infrastuktur wie z.B. ein Waschplatz runden das Paket ab.

Parallel zu den aktuellen Angeboten wird aber bereits an einer Weiterentwicklung gearbeitet. „Die Erlebnisregion Wechselland plant, Single Trails zwischen Mönichkirchen und St. Corona am Wechsel sowie Aspang zu entwickeln. Damit wird für die gesamte Region ein Entwicklungsschub gestartet, der langfristig für eine Gästesteigerung in der gesamten Region sorgen wird und damit auch für neue Arbeitsplätze und eine nachhaltige Wertschöpfungssteigerung für die regionale Wirtschaft“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Wirtschaftslandesrätin Bohuslav zur 3. Piste: „Entscheidung des Verfassungsgerichtshof ist positiv für den Standort Niederösterreich“

Negative Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Wien wurde aufgehoben.


St. Pölten (29. Juni 2017) – „Die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, die negative Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Wien aufzuheben, ist positiv für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und Österreich. Ich hoffe, dass die Neubewertung durch das Bundesverwaltungsgericht rasch erfolgt und ebenfalls positiv für die Errichtung der dritten Piste ausgehen wird. Denn jede weitere Verzögerung schadet dem Unternehmen und dem Standort Niederösterreich“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

„Der vorgesehene Ausbau des Flughafens würde nicht nur bestehende Arbeitsplätze sichern, sondern bringt auch weitere Jobs in die Region und sichert den Wirtschaftsstandort Ostösterreich ab. Denn ein erfolgreicher Standort braucht gute internationale Verbindungen in alle Welt“, hält Landesrätin Bohuslav fest.

 

 

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ecoplus Business Lounge 2017: Im Zeitalter der Digitalisierung tut der „Clash of Generations“ den Unternehmen gut

Mit dem digitalen Graben zwischen den Generationen und wie man ihn im Firmenalltag erfolgreich schließen kann, beschäftigte sich die diesjährige ecoplus Business Lounge. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nahmen an der hochkarätig besetzten Veranstaltung am UFT – Universitäts- und Forschungszentrum Tulln teil. „Unterschiedliche Generationen haben auch einen unterschiedlichen Zugang zum Thema Digitalisierung, beide Herangehensweisen sind dabei wichtig. Gerade hier am Standort Tulln zeigt sich, dass junge Studierende, erfahrene Wirtschaftstreibende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Generationen-Miteinander geschaffen haben, das eine spannende wirtschaftliche Dynamik und Innovationen entfacht hat“, erläutern Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(28. Juni 2017) – Die fortschreitende Digitalisierung bringt für die Betriebe große Chancen – es werden plötzlich Entwicklungen und daraus resultierend Geschäftsmodelle möglich, die bis vor kurzem noch undenkbar waren. Die neuen Technologien stellen aber auch die Belegschaft vor große Herausforderungen – hergebrachte Abläufe und Strukturen müssen hinterfragt werden und plötzlich kann sich im Unternehmen ein digitaler Graben auftun: die Facebook-Generation auf der einen Seite und das Stammpersonal auf der anderen. „Die Antwort ist simpel: Es braucht beide. Die ‚alten Hasen‘, die wissen, wie die Branche funktioniert und die ‚jungen Wilden‘, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind“, erklärt Innovationsexperte Jens-Uwe Meyer in seiner Keynote.  Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav greift diesen Punkt auf: „Im Rahmen von Wirtschaft 4.0 unterstützen wir die heimischen Betriebe auf diesem Weg der Veränderung. Unsere definierten Stoßrichtungen sind ‚Bewusstsein schaffen‘, ‚Wandel unterstützen‘ und ‚Menschen qualifizieren‘ – der Mensch steht also immer im Mittelpunkt. Wenn diese Haltung auch in den Unternehmen gelebt wird, wird die Digitalisierung zur Win-Win-Situation für alle im Unternehmen.“

Es gilt, die Erfolgsfaktoren von heute kritisch zu hinterfragen, ohne sie voreilig aufzugeben, wie der ehemalige Chefreporter von Pro Sieben und heutige Hochschullehrer in Berlin Jens-Uwe Meyer in seiner Keynote aufzeigte. Also kein „entweder / oder“, sondern ein konstruktives Miteinander: „Erfahrungswissen ist gefragter denn je – wenn es geschickt mit neuen Trends und Entwicklungen kombiniert wird.“ Dieser Sichtweise haben sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion angeschlossen – allerdings mit unterschiedlichen Gewichtungen: Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin Casinos Austria und Österreichische Lotterien: „Auch in der zunehmenden Digitalisierung bleiben erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein unerlässliches Asset für den wirtschaftlichen Erfolg. Was es braucht, ist ein guter Mix.“ Jakob Erber, Erber AG und stv. Vorsitzender der Jungen Industrie NÖ/Burgenland, betonte: „Wir dürfen Dinge nicht immer als gegeben hinnehmen. Der Ausspruch ‚Das war immer so.‘ ist geschäftsschädigend.“ Und Jugendkulturforscher Philipp Ikrath rief dazu auf, nicht in Schubladen zu denken: „Betriebe müssen sich überlegen, wie sie potenzielle neue MitarbeiterInnen ansprechen wollen. Nicht jedes Unternehmen muss sich bei Stellenausschreibungen als Silicon Valley-Betrieb darstellen, denn viele junge Menschen würden sehr gerne für einen klassischen, konservativen Betrieb mit klaren Strukturen arbeiten.“

Die diesjährige ecoplus Business Lounge hat also ein Thema aufgegriffen, das die Unternehmen bewegt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Wie sich zeigt, liegt der Erfolg der Zukunft in einem wertschätzenden Miteinander – aus zwei Lagern muss ein Team werden, denn alle Generationen haben ihre Stärken und Schwächen. Alt und Jung können voneinander nur profitieren und das ist auch für die positive Unternehmensentwicklung ein ganz wesentlicher Faktor. Mit dieser Veranstaltung sollte einerseits für das Thema sensibilisiert werden und gleichzeitig wollten wir Anregungen geben und Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigen.“

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ecoplus Förder-Call Demografie: Jury kürte 12 Siegerprojekte

Der demografische Wandel hat große Auswirkungen auf alle Lebensbereiche – auch auf den Tourismus. Die zu erwartenden Veränderungen in Geschäftschancen umzuwandeln, ist Ziel des Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“, den die Wirtschaftsagentur ecoplus ins Leben gerufen hat. Niederösterreichs Tourismusbetriebe entwickelten in den vergangenen Monaten dazu Ideen und reichten diese zum Förder-Call ein. Eine Fachjury kürte nun die 12 Siegerprojekte. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav gratulierte den ausgewählten Betrieben.

(25. Juni 2017) – Die Tourismusbetriebe orientierten sich bei ihren Einreichungen an fünf definierten Zielgruppen: ältere Menschen, Familien mit Kindern, die Gruppe der circa 16- bis 30-Jährigen, Menschen mit internationalem Hintergrund und Menschen mit Behinderungen. Anhand dieser Gruppen haben die 12 siegreichen Bewerberinnen und Bewerber Maßnahmen ausgearbeitet, die zur Steigerung der Qualität, zu mehr Serviceorientierung und Kundenzufriedenheit, zu längerer Aufenthaltsdauer und letztlich zu mehr Besucherinnen und Besuchern sowie höheren Umsätzen bei den Ausflugszielen führen sollen. „Für die niederösterreichischen Ausflugs- und Urlaubsdestinationen bietet der demografische Wandel eine Vielzahl an Wachstumschancen. Damit sie diese Chancen ergreifen können, müssen verschiedene Maßnahmen gesetzt werden. Zum Beispiel die Angebote noch stärker auf die Zielgruppen – wie ältere Personen oder Familien mit Kindern auszurichten, barrierefreie Rundwege zu etablieren sowie den Auftritt in den sozialen Medien zu attraktiveren. Diesen Prozess unterstützen wir mit dem Förder-Call, der mit einer Million Euro aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotiert ist“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Die Siegerprojekte

Das Loisium (Langenlois) plant ein barrierefreies Leitsystem, barrierefreie Audioguides zusätzliche Kinderangebote in der Gastro und die Durchführung von MitarbeiterInnen-Schulungen, das Stift Altenburg will sein Angebot auf Mehrsprachigkeit ausrichten und neue Vermittlungsangebote für Kinder und Familien schaffen und das Stift Göttweig plant, seinen Web-Auftritt zu überarbeiten und die Stiftsanlage in weiten Bereichen barrierefrei zu gestalten. Die Kittenberger Erlebnisgärten (Schiltern) wollen ebenfalls ihren Eintrittsbereich barrierefrei gestalten und spezielle Kinderprogramme anbieten und das MAMUZ Museum (Mistelbach) plant eine Museums-App als begleitendes Hilfsmittel für die BesucherInnen-Rundgänge. Der Naturpark Ötscher Tormäuer  (Wienerbruck) fokussiert sich noch stärker auf ein Kinder- und Jugend-Angebot und plant zudem den Ausbau des Hüttendorfs für Nächtigungen. Ebenfalls adaptiert die Perlmutt-Manufaktur im Waldviertel (Felling) ihr Angebot für die Bedürfnisse der neuen Zielgruppen und das Krahuletz-Museum (Eggenburg) arbeitet an einer umfassenden Neugestaltung des Web-Auftritts sowie der Erweiterung der kindgerechten Inhalte. Das Stift Seitenstetten will eine Gartenakademie für Schulklassen und Jugendgruppen schaffen und das Leit- und Infosystem neu gestalten. Der Museumsverein Ostarrichi (Neuhofen an der Ybbs) will ebenfalls seine „7 Schritte durch die Geschichte Österreichs“ mehrsprachig ausbauen und arbeitet zudem am Kulturvermittlungsangebot für Jugendliche, im Mohndorf Armschlag setzt man auf neue barrierefreie Vermittlungsangebote und Erweiterung des Mohnlehrpfades und die Steinschaler Naturhotels (Rabenstein an der Pielach) planen die Errichtung einer Garten-Schauküche, eines barrierefreien Rundwegs durch die Gartenanlage sowie an Angebots-Packages für die jeweiligen Zielgruppen.

 

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki erklärt den weiteren Verlauf des Förder-Calls: „Derzeit finden die Förder-Erstgespräche mit den Projektträgern statt, danach werden die Detail-Unterlagen aufbereitet und eingereicht, im Lauf des Herbstes sind die Förderbeschlüsse in den Gremien der ecoplus und danach in der Landesregierung vorgesehen.“ <s></s>

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Näherrücken wird wieder gefördert

Eröffnung des neuen Kleinprojektefonds Österreich-Tschechien

Gute Nachbarn sind ein echter Schatz, sagt ein Sprichwort aus Ungarn. Mit den tschechischen Nachbarn ist das nicht anders. Für zahlreiche Gemeinden in den Grenzregionen sind die gemeinsamen Aktivitäten mit den tschechischen Nachbarn nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken. Seit 14. Juni ist der neue Kleinprojektefonds offen, neue Projekte können eingereicht werden.

Viele kleine Projekte haben bereits in der letzten Förderperiode das Kennenlernen der Menschen beiderseits der Grenze gefördert und deren Leben bereichert. Für Hannes Bauer, den Vorsitzenden des Regionalverbandes Euregio Weinviertel, stellt der Kleinprojektefonds eine wichtige Unterstützung für die Grenzregion zur Verbesserung der Lebensqualität dar. „Durch die gemeinsamen Aktivitäten und das Lernen voneinander werden Vorurteile abgebaut, und oft ist ein kleines Projekt eine Initialzündung für mehr“, sagt Bauer und lobt das ausgezeichnete Klima bei den grenzübergreifenden Gemeindetreffen. „Nicht zuletzt aufgrund der Bemühungen der Regionalverbände fällt der Bürokratieaufwand nun erheblich geringer aus als früher“, so Bauer weiter. 

Niederösterreich hat als einzige teilnehmende Region das Fördermodell überarbeitet und den Verwaltungsaufwand stark reduziert. So wird der komplette administrative Prozess durch die Servicestelle NÖ.Regional.GmbH abgewickelt, die auch alle förderbaren Kosten eines genehmigten Kleinprojektes finanziert. Die Vorfinanzierung und das Warten auf die Auszahlung zugesagter EU-Mittel sind damit Geschichte. Die lokalen Initiativen können sich durch diese Entlastung ganz auf die Umsetzung der Projekte konzentrieren.

Landtagsabgeordnete Margit Göll hat als Bürgermeisterin der Grenzgemeinde Moorbad-Harbach bereits in der Vorperiode einige Projekte erfolgreich über den Kleinprojektefonds abgewickelt, unter anderem im Jahr 2014 das gemeinsame Fest „ 25 Jahre offene Grenze“, dem seither das jährliche Grenzfest folgte, abwechselnd auf niederösterreichischer und tschechischer Seite. Sie meint: „Durch unsere Sprachkurse grüßen die Menschen einander in der anderen Sprache und sind sich insgesamt näher gekommen; beim Essen und Feiern genauso wie beim Austausch von Wissen über Bräuche, Geschichte und Kultur. Das alles hilft, Vorurteile abzubauen, und das wieder gewonnene Miteinander gilt es unseren Kindern zu vermitteln.“  

Weniger bekannt ist die Tatsache, dass nicht nur Grenzregionen, sondern auch weiter entfernte Partnergemeinden sowie Vereine und Organisationen, die mit tschechischen Partnern kooperieren, vom Kleinprojektefonds profitieren können. Das Projektgebiet erstreckt sich auf niederösterreichischer Seite neben den Hauptregionen Waldviertel und Weinviertel über das Mostviertel und teilweise auch NÖ-Mitte.  

Finanziert wird (fast) alles, was die Zusammenarbeit zwischen Städten, Gemeinden, Institutionen und Interessensverbänden stärkt, beispielsweise Workshops, Konferenzen oder Exkursionen, aber auch Ausstellungen und Schüleraustausche. Wichtig dabei ist die gemeinsame Vorbereitung und Umsetzung durch die Projektpartner, außerdem die gemeinsame Abwicklung des Personals oder der Finanzierung. Pro Projekt werden bis zu 23.500 Euro gefördert, ein genauer Katalog listet alle finanzierbaren Leistungen auf. Insgesamt stehen für die Förderperiode 2017-2019 etwa 740.000 Mio. Euro zur Verfügung.

Wissenswertes rund um den Kleinprojektefonds vermitteln demnächst zwei Workshops in Zistersdorf (21. Juni) und Zwettl (22. Juni), Beginn ist jeweils um 9 Uhr. Alle erforderlichen Informationen und Unterlagen gibt es außerdem auf der Webseite der NÖ.Regional: www.noeregional.at .

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Tools for Talents: Initiative zur Förderung naturwissen-schaftlich-technischer Interessen bei Kindern im Mostviertel

Die im Jahr 2010 gestartete Initiative „T4T | tools for talents“ richtet sich an Kinder und Jugendliche, um die naturwissenschaftlichen und technischen Interessen zu fördern.  Die Initiative wird von der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Grundidee der Initiative ist die Erhöhung an spezialisierten NaturwissenschaftlerInnen und TechnikerInnen, die die Wirtschaft als Lehrlinge, Fachschul-, HTL- oder FH-AbsolventInnen dringend braucht. Mit „tools for talents“ haben wir hier im Mostviertel ein Vorzeigeprojekt.“

(22.06.2017) – „Gemeinsam mit Kindergärten, Schulen und Unternehmen sowie unterstützenden externen Partnern soll das Interesse junger Menschen an Naturwissenschaft und Technik auf spielerische Weise geweckt werden. Die Initiative der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel lebt diesen Gedanken auf vorbildliche Weise. So arbeiten Kindergärten mit Schulen und Schulen mit Unternehmen langfristig zusammen. Mehr als 6.500 Kinder und Jugendliche haben bisher am Programm teilgenommen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Aktuell sind pro Schuljahr rund 70 Projektpartner – Schulen und Unternehmen – involviert. Eigene T4T-Botschafter vermitteln das technische Wissen der rund 20 verschiedenen Bausteine punktgenau und altersgerecht.

Das Programm richtet sich an fünf- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche. Dabei erfahren die Mädchen und Buben Wissenswertes zu Naturwissenschaft und Technik, praktisches Ausprobieren inklusive. „Wir bieten in diesem Projekt Bausteine für die Altersgruppen Kindergarten, Volksschule, NMS/Unterstufe und AHS/BHS an. Zusätzlich gibt es ein Sommerprogramm namens „summercamp-4-kids“, das wir an mehreren Standorten im Mostviertel durchführen.  Das „summercamp-4-kids“ ist dabei eine weitere Initiative der Zukunftsakademie im Rahmen des Projektes „tools for talents“, das Kinder von acht bis 13 Jahren in ihren Ferien für Technik und Naturwissenschaften begeistern soll“, so die stv. ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer.

Die Umsetzung des Gesamtprojektes wird durch die Übernahme anfallender Sach- und Materialkosten durch eine Projektförderung der NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft NFB maßgeblich unterstützt. „Kernaufgaben der  NFB sind die Förderung und Weiterentwicklung von Forschungslandschaft und tertiärem Bildungswesen in Niederösterreich. Ein wichtiges Anliegen ist uns dabei, junge Menschen für Forschung und für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu begeistern. Das Projekt „Tools for Talents“ der Zukunftsakademie Mostviertel schafft das in vorbildlicher Weise. Auf die unterschiedlichen Altersgruppen zugeschnitten werden Technik und Naturwissenschaft in spielerischer Weise praxisorientiert erlebbar gemacht“, so NFB-Geschäftsführer Franz Delapina.

„Eine wachsende Region mit Vorzeigebetrieben braucht dringend ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte – vom Lehrling bis zum Uni-Absolventen. Es ist eine Investition in die Zukunft, wenn wir mit solchen Projekten junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Berufe interessieren können und ihre Freude am Entwickeln und Forschen wecken“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Arbeitsplatzgarantie und internationale Karrierechance: 23. Juni ist Tag der offenen Hoteltür

ÖHV (Wien): Arbeiten im Top-Ambiente, viel Abwechslung und ein sicherer Arbeitsplatz: Eine Ausbildung in Niederösterreichs Spitzenhotellerie eröffnet die Wahl zwischen Top-Arbeitgebern in der Region und einer internationalen Karriere.

 

„In den niederösterreichischen Hotels sollen sich die Gäste rundum wohlfühlen, denn das Ziel ist es, dass sie immer wieder kommen. Dabei spielen die gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Beim heurigen Tag der offenen Hoteltür können Interessierte einen Blick auf die vielfältige Arbeitswelt, die unsere Hotels bieten, werfen. Dabei ist nicht zu vergessen, dass der Tourismus eine wachsende Branche ist, die sichere und interessante Jobs in den Tourismusdestinationen bietet“, so die niederösterreichische Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, als sie gemeinsam mit Alexander Ipp, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), einen Blick hinter die Kulissen der niederösterreichischen Ausbildungsbetriebe wirft. „Die Karrieren in der Hotellerie sind, wie unsere Gäste, international und abwechslungsreich. Wir beschäftigen Barista und Barkeeper, Köche und Kellner, Social Media-Spezialisten und Online-Experten für das Revenue Management“, erklärt Ipp.

 

Am 23. Juni werden alle Fragen beantwortet!

Großen Wert legt Ipp als Ausbilder genauso wie die Eltern seiner Lehrlinge auf langfristig sichere Arbeitsplätze in der Region und die Arbeitsplatzqualität: „Die gute Ausbildung öffnet weltweit Tür und Tor zu Spitzenbetrieben, aber auch in der Region findet man jederzeit einen guten Arbeitsplatz“, gibt Ipp eine Arbeitsplatzgarantie. Einblick in die vielfältige Arbeitswelt der Branche bietet der Tag der offenen Hoteltür. Eine Liste aller 13 niederösterreichischen Qualitätsbetriebe, die am 23. Juni 2017 von 15 bis 19 Uhr ihre Türen für Besucher öffnen, finden Interessierte unter www.karriere-im-hotel.at. Beantwortet werden alle Fragen zu Berufsbildern, Aufstiegschancen, Gehältern und mehr.

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Ehemaliger Eybl Büroturm in Krems zu 100% vermietet

Der ehemalige Eybl Büroturm in Krems wird weiter belebt: Die Firma Brantner hat mit Anfang Juni sämtliche freien Büroflächen – rund 400 m² –  in dem Gebäude gemietet, das sich im Eigentum von ecoplus und der Stadt Krems befindet. „Durch die Entscheidung der Brantner Gruppe für eine Ansiedlung im ehemaligen Eybl Büroturm ist nicht nur die Zukunft der Immobilie langfristig abgesichert, sondern auch der Wirtschaftsstandort Krems wird weiter gestärkt“, freuen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch.

(16.06.2017) - Mit über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt die von der Familie Brantner 1936 gegründete Brantner Gruppe zu den erfolgreichsten nationalen sowie internationalen Entsorgungs- und Logistikunternehmen und wird bereits in dritter Generation am Gründungsort Krems geführt. „Wenn sich ein weltweit erfolgreiches Unternehmen wie die Brantner Gruppe dazu entschließt, dem Firmensitz in Niederösterreich nicht nur treu zu bleiben, sondern hier sogar zu vergrößern, dann ist das ein Grund zur Freude. Damit bestätigt sich, dass wir mit unseren Angeboten an die Wirtschaft auf dem richtigen Weg sind. Ein Vorzeigebetrieb wie die Brantner Gruppe ist ein Botschafter für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Brantner Gruppe hat in einem ersten Schritt rund 400 m² gemietet und sich darüber hinaus auch verpflichtet, jede weitere in Zukunft frei werdende Bürofläche zu übernehmen. Ende des Jahres werden es vermutlich rund 700 sein. „Mit der Miete der Büroräumlichkeiten in unserer Heimatstadt Krems bleiben wir unserem Grundsatz treu, frühzeitig auf die Bedürfnisse einer sich ändernden Gesellschaft und einer sensibilisierten Umwelt einzugehen. Mehr Platz für unsere Mitarbeiter bedeutet auch gleichzeitig mehr Zufriedenheit“, bekennt sich Geschäftsführer Bernd Brantner zum Firmenstandort Krems.

„Wir freuen uns über den Schritt der Brantner Gruppe den Eybl Büroturm langfristig zu nutzen und damit die Firmenzentrale in Krems abzusichern. Das bedeutet auch für die Stadt Krems einen wichtigen und zukunftssicheren Schritt“, zeigt sich Bürgermeister Reinhard Resch überzeugt. Von Wirtschafts- und Finanzstadtrat Erwin Krammer ging dafür die Initiative aus und wurde das Projekt erfolgreich begleitet. 

Die Brantner Gruppe ist in sieben Ländern mit insgesamt 64 Beteiligungen und Joint Ventures vertreten und erledigt die Entsorgung für mehr als 1.000 Gemeinden und Städte sowie mehr als 30.000 Gewerbe- und Industriebetriebe im In- und Ausland.

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ist es eine unserer Kernaufgaben, der Wirtschaft attraktive Standorte und Gewerbeimmobilien zur Verfügung zu stellen. Wie man sieht ist uns das beim ehemaligen Eybl Büroturm gelungen und die Zukunft der Immobilie ist gesichert“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus Prokurist Gerhard Schmid einig.

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KSR Group eröffnet neuen Betriebsstandort im Wirtschaftspark Krems-Gedersdorf

Die niederösterreichische KSR Group ist eines der führenden Unternehmen beim Import und Vertrieb von Zweirädern und Quads sowie leichten Elektrofahrzeugen in Europa. Da am bisherigen Firmensitz in Krems die Kapazitätsgrenzen erreicht sind, hat sich das Unternehmen entschlossen, im Wirtschaftspark Krems-Gedersdorf eine neue Betriebsstätte zu errichten. Jetzt wurde der neue Unternehmenssitz von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav feierlich eröffnet: „Mit dem neuen Betriebsgebäude ist dieses erfolgreiche niederösterreichische Familienunternehmen für die Zukunft gerüstet und kann weiterhin unternehmerisch Vollgas geben. Die international agierende KSR Group trägt dazu bei, dass der Wirtschaftsstandort den Turbo zünden kann.“

(15. Juni 2017) – Die Produktpalette der KSR Group reicht von Motorrollern und Motorrädern über Quads und ATVs bis hin zu Elektrofahrrädern, Segway Personal Transportern und anderen leichten Elektrofahrzeugen. Mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Europa sowie fünf Partnerbüros in Asien zählt die KSR Group zu den führenden Unternehmen in ihren Segmenten. Produkte der KSR Group werden in über 30 Ländern der Erde vertrieben. „Die Entscheidung für den Bau einer neuen Firmenzentrale war für die KSR Group ein wichtiger Schritt. Denn damit wurde ein Meilenstein für die Zukunft des Unternehmens gesetzt, damit es auch künftig erfolgreich tätig sein kann“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

In den letzten zwölf Monaten wurden auf dem rund 12.500 Quadratmeter großen Areal Lagerhallen,  Werkstätten, Büroräume und ein Showroom gebaut. Michael Kirschenhofer, Geschäftsführer der KSR Group: „Unser Kundenkreis umfasst neben einigen Großhändlern mittlerweile über 1.500 Fachhändler in ganz Europa. Da dieser Bereich in den nächsten Jahren stark ausgebaut werden soll, ist es uns wichtig, auch räumlich dafür bestens gerüstet zu sein. Weiters verschicken wir jährlich rund 500.000 Ersatzteile – auch dafür wurde mehr Platz gebraucht.“

Auf dem Weg zur neuen Firmenzentrale im interkommunalen Wirtschaftspark Krems-Gedersdorf wurde die KSR Group von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, begleitet. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Unser Investorenservice steht Betrieben, die sich in Niederösterreich ansiedeln wollen ebenso zur Seite, wie Unternehmen, die eine Erweiterung ihrer Firmengebäude planen, wie es hier der Fall war. Wenn das Projekt dann auch noch in einem interkommunalen Wirtschaftspark realisiert wird, den ecoplus in den Anfängen ebenfalls unterstützt hat, freut mich dieses Erfolgsprojekt in doppelter Hinsicht.“ Errichtet wurde das neue Betriebsgebäude vom Industriebauspezialisten Goldbeck Rhomberg als Totalunternehmer.

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Clusterland Award 2017: Siegerprojekte punkten mit Innovation durch Kooperation

Bereits zum 7. Mal wurde heuer der Clusterland Award für die besten und innovativsten niederösterreichischen Kooperationsprojekte im Wirtschaftsbereich vergeben. „Der Clusterland Award ist immer auch ein Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung. Heuer gibt es kaum ein eingereichtes Kooperationsprojekt, bei dem Digitalisierung keine Rolle spielt. Die Siegerprojekte zeigen dabei eine besondere Vielfalt und eine beeindruckende Innovationskraft“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Vorstandsdirektor Reinhard Karl, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, einig.

(14. Juni 2017) - Als Generalsponsor der ecoplus Cluster Niederösterreich hat die Raiffeisen-Bankengruppe NÖ-Wien in Kooperation mit dem Land Niederösterreich und ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, im Jahr 2004 den Clusterland Award ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch die Auszeichnung herausragender Kooperationsprojekte auch andere Unternehmen in Niederösterreich zu überbetrieblicher Zusammenarbeit zu motivieren und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Unternehmen weiter zu stärken. „Zusätzlich soll auch die Zusammenarbeit der heimischen Wirtschaft mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen gefördert werden – die ausgezeichneten Projekte beweisen, dass es hier keinerlei Berührungsängste geben muss. Sie zeigen aber auch deutlich, wie wichtig es für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg ist, neue Wege zu beschreiten, neue Märkte zu erschließen – und sich dabei von innovativen Zukunftstechnologien unterstützen zu lassen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Für Reinhard Karl, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, sind Kooperationen nicht mehr aus dem unternehmerischen Alltag wegzudenken: „Zu kooperieren stellt für zahlreiche Unternehmen einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein. Die Anforderungen steigen ständig und gerade kleine und mittelgroße Unternehmen können von überbetrieblicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe nur profitieren. Die Clusterland Award-Sieger zeigen vor wie wichtig es ist, die Chancen der Digitalisierung aktiv zu nützen, statt sie auf die lange Bank zu schieben oder gar zu fürchten.“

Der Clusterland Award wurde in drei Kategorien vergeben und ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Gesucht wird jeweils das beste Kooperationsprojekt in den Bereichen Qualifizierung / Prozess- und Organisationsinnovation, Forschung & Entwicklung, Innovation sowie branchenübergreifender Zusammenarbeit. 2017 wurden insgesamt 50 Kooperationsprojekte eingereicht. Eine unabhängige Expertenjury unter dem Juryvorsitz von Fritz Ohler, Geschäftsführer Technopolis GmbH, bewertete einerseits generelle Projektziele und -inhalte, andererseits konkrete Kriterien wie die Qualität der Kooperation, Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, erwarteter bzw. erreichte Beitrag zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung, Schaffung / Erhalt von Arbeitsplätzen oder auch der erwartete / erreichter Beitrag zum Ausbau des Techno­logiestandortes Niederösterreich.

„Der Clusterland Award 2017 holt Best-Practice-Beispiele vor den Vorhang, die mit ihrem kreativen Potenzial Vorbildwirkung haben. Moderne Technologien eröffnen neue Möglichkeiten innovative Ideen nicht nur umzusetzen, sondern auch zur Marktreife und schlussendlich zum Kunden zu bringen. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich stehen wir den Betrieben auf ihrem Weg in die Zukunft mit Rat und Tat zur Seite“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

Die Preisträger des Clusterland Award 2017:

 

Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich Qualifizierung / Prozess- und Organisationsinnovation“:

Forschungskompetenz Getränketechnologie

Bei dieser Qualifizierungskooperation arbeiten Obst- und Gemüsesaftproduzenten zusammen, die am Markt Mitbewerber sind. Hier kooperieren sie, um sich gemeinsam das aktuellste Know-how anzueignen – von Produktentwicklung bis Lebensmittelrecht und von Sensorik bis Trendforschung.

Projektpartner in alphabetischer Reihenfolge: Projektkoordination Brandhof Genuss GmbH, BS Natursaft GmbH, Flaschenwasch- und Füllzentrum Erwin Haimerl GmbH, JucYou Handels GmbH, Land Drink Krenn KG, Mohr-Sederl Fruchtwelt, Universität für Bodenkultur Wien

 

Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich Forschung & Entwicklung, Innovation“:

GreenField

Rasenflächen von Sportplätzen, wie sie in fast allen Gemeinden oder Schulen zu finden sind, sind  wartungsintensiv und aufgrund des Wasser- und Pestizideinsatzes nicht unbedingt nachhaltig. Bei diesem Kooperationsprojekt wird ein neuartiger Bodenaufbau mit einem speziellen Substrat samt geeigneter Bepflanzung entwickelt werden, der das ändern soll.

Projektpartner in alphabetischer Reihenfolge: Projektkoordination Stauss-Perlite GmbH, DI Georg Zeleny, Ingenieurkonsulent für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Gartengestaltung Ing. Anton Rath, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Ingenieurbiologie

 

Preisträger in der Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich branchenübergreifender Zusammenarbeit“:

WMA Weinviertler Mechatronik Akademie GmbH

 

Durch die WMA soll dem Lehrlingsengpass beziehungsweise Facharbeiterengpass im entgegengewirkt werden. Im Zentrum dieser Qualifizierungskooperation steht die Ausbildung von 26 „orientierungslosen“ jungen Menschen im zukunftsträchtigen Bereich Mechatronik. Die Lehrlingsausbildung erfolgt in Kooperation mit dem AMS, dem bfi und dem WIFI NÖ.

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Wirtschaftslandesrätin Bohuslav: „Top-Kaufkraft ist ein guter Beweis für die erfolgreiche Wirtschaftsdynamik in unserem Bundesland“

Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben mit 23.554 Euro die höchste Kaufkraft in ganz Österreich

 

St. Pölten (14. Juni 2017) – „Die Top-Kaufkraft Niederösterreichs ist ein guter Beweis für die erfolgreiche Wirtschaftsdynamik, die in unserem Bundesland herrscht. Hier zeigt sich, dass in den vergangenen Jahren die richtigen Weichen für den Standort gestellt wurden. Damit gehört Niederösterreich zu den Top-Standorten in Mitteleuropa“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über die aktuell veröffentlichte Kaufkraftstudie des Marktforschungsinstituts GFK. Laut dieser Studie haben die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit 23.554 Euro die höchste Kaufkraft in ganz Österreich, noch vor Vorarlberg und Salzburg. Der Österreich-Schnitt beträgt 22.597 Euro.

 

Die neue Studie ist nicht die einzige erfreuliche Meldung aus der niederösterreichischen Wirtschaft: „Einerseits entspannt sich die Situation am Arbeitsmarkt, andererseits merken wir, dass die heimischen Unternehmen in den vergangenen Monaten wieder verstärkt investieren. In den ersten fünf Monaten wurden bereits 40 neue Betriebsansiedlungs- bzw. Erweiterungsprojekte durch unsere Wirtschaftsagentur ecoplus erfolgreich begleitet. So errichtet zum Beispiel „Resch & Frisch“ einen neuen Standort in Wolkersdorf und in Wiener Neustadt hat sich die Firma „Wurth Essenzenfabrik“ angesiedelt“, informiert Landesrätin Bohuslav. Diese Entwicklungen bestätigen auch die Wirtschaftswachstumsprognosen des IHS, die für das heurige Jahr ein Wachstum von 1,7 Prozent für Niederösterreich erwarten (Österreich-Schnitt: 1,7%).

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Wiener Neustadt bekommt zweiten Wirtschaftspark – Spatenstich für ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald erfolgt

Der Wirtschaftsstandort Wiener Neustadt wird weiter aufgewertet: auf dem ehemaligen Stronach-Stadionareal fand nun der Spatenstich für den neuen ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald statt. „Damit ist Wiener Neustadt die einzige niederösterreichische Stadt, die mit zwei Wirtschaftsparks und einem Technopolstandort punkten kann. Das ist nicht nur für die Stadt, sondern für die gesamte Region von großer Bedeutung – hier wird ein zusätzlicher Wirtschaftsturbo gezündet“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Bürgermeister KO Klaus Schneeberger und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

(10.Juni 2017) – ecoplus hat das rund 18 Hektar große Areal, das ursprünglich für das nie realisierte Fußballstadion von Frank Stronach vorgesehen war, bereits 2016 von der Stadt Wiener Neustadt gekauft. Jetzt sind die Genehmigungsverfahren abgeschlossen und es kann mit der Aufschließung und dem Bau der notwendigen Infrastruktur begonnen werden. „Der Wirtschaftspark Föhrenwald ist durch seine ideale Lage direkt an der S4-Anschlussstelle ‚Wiener Neustadt Süd‘ beziehungsweise an der B54 für viele Unternehmen interessant. Es gibt bereits intensive Gespräche mit einigen Betrieben, die zu den ersten gehören wollen, die hier einen neuen Standort haben. Es lässt sich also jetzt schon sagen, dass der Wirtschaftspark Föhrenwald ein Erfolg werden wird. Dass ein zweiter Wirtschaftspark in Wiener Neustadt errichtet wird, ist das beste Zeugnis dafür, dass sich die Stadt durch die Zusammenarbeit mit ecoplus und dem Land Niederösterreich zu einem hervorragenden Wirtschaftsstandort entwickelt hat“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Das Areal ist als Bauland - Betriebsgebiet (BB) und Bauland Industriegebiet (BI) gewidmet. Alle Grundstücke können nach den Erfordernissen der Unternehmen geteilt werden, abhängig von der Widmungsart und den Möglichkeiten der Bebauung sind Grundstücksgrößen bereits ab 2.000 m² realisierbar. „Hier entsteht das perfekte Industriegebiet, weil es durch die optimale Anbindung an das höherrangige Straßennetz zu keiner zusätzlichen Verkehrsbelastung im Siedlungsgebiet kommt“, erläutert Bürgermeister KO Klaus Schneeberger. „Damit wird der Wirtschaftspark Föhrenwald die perfekte Ergänzung zum bereits bestehenden Nova City Wirtschaftspark, der als Technopolstandort mit dem TFZ Technologie- und Forschungszentrum und der Fachhochschule viele forschungsaffine Unternehmen anzieht.“

ecoplus betreibt in ganz Niederösterreich 17 Wirtschaftsparks im Eigentum oder in Beteiligung und unterstützt weitere 17 interkommunale Wirtschaftsparks, an denen 75 Gemeinden beteiligt sind. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Unsere große Erfahrung bei der Errichtung und dem Betrieb von Wirtschaftsparks kommt uns auch hier zugute – wir wissen, was erfolgreiche  Unternehmen von einem modernen Wirtschaftsstandort erwarten. Daher errichten wir im Wirtschaftspark Föhrenwald auch die entsprechende Infrastruktur mit Breitband/Internet, Fernwärme, Kanal, Strom, Telekommunikation und Trinkwasser.“ Weiters wird auch ein Spezialservice von ecoplus angeboten: die Errichtung von maßgeschneiderten Mietobjekten mit Expansionsmöglichkeit.

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Wirtschaft und Tourismus im Mostviertel – für die Zukunft hervorragend gerüstet

Betriebsansiedlungen, Wirtschaftsparks, Regionalförderprojekte und News aus dem Tourismusbereich waren zentrale Themen des Pressegesprächs, zu dem Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit der stellvertretenden ecoplus Aufsichtsratsvorsitzenden LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki  heute nach Amstetten geladen hatte. „Das Mostviertel hat sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort mit großem Zukunftspotenzial entwickelt. Die Region ist in allen wichtigen Belangen für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet“, sind sich die Beteiligten einig.

(09.06.2017) – Das Mostviertel hat viele Gesichter: bei der Wirtschaft punktet die Region unter anderem mit dem Ennshafen und dem ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf sowie weiteren sieben interkommunalen Wirtschaftsparks, die ebenfalls von ecoplus unterstützt werden. Dass der Bezirk Amstetten ein Wirtschaftsmotor für die gesamte Region ist, zeigt sich auch in den Zahlen der Betriebsansiedlungen bzw. Betriebserweiterungen. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Im gesamten Mostviertel konnten durch die ecoplus Betriebsansiedlung in den letzten fünf Jahren 39 Unternehmen angesiedelt beziehungsweise erweitert werden. Damit wurden 470 Arbeitsplätze neu geschaffen beziehungsweise gesichert. Davon waren 23 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen mit 286 Arbeitsplätzen direkt im Bezirk Amstetten. Leitbetriebe wie Umdasch,  Welser Profile, Bene, Forster, Mondi, Lisec oder auch Riess tragen dabei zur Attraktivitätssteigerung des Wirtschaftsstandortes bei – sie sind für uns Botschafter des Mostviertels und Multiplikatoren.“

Mit dem Technopol Wieselburg und der Zukunftsakademie Mostviertel ist die Region aber ebenfalls ein Forschungs- und Ausbildungsstandort von internationalem Zuschnitt, der auch Einfluss auf ganz Niederösterreich hat. So wurde das Projekt „Future of Production-Net“ der Zukunftsakademie Mostviertel in den letzten Wochen auf das ganze Bundesland ausgerollt. „Hier war das Mostviertel Trendsetter und Vorreiter: Das  FoP-Net Qualifizierungsprogramm ist speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Digitalisierung. Da der Bedarf aber pro Region sehr unterschiedlich sein kann, wird für jede Region ein individuelles Ausbildungspaket geschnürt“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Bohuslav.

Ein weiteres wichtiges Standbein der Mostviertler Wirtschaft ist der Tourismus. LAbg. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer: „Die neuen Genussreisen im Mostviertel laden unsere Gäste ein, die Region mit ihrer ganzen Vielfalt kulinarisch zu entdecken. Wer’s sportlicher angehen will, der kommt zum Beispiel im Bikepark am Königberg oder auf dem Ybbstalradweg auf seine Kosten. Gerade der Ybbstalradweg ist ganz aktuelles Beispiel für vielen Projekte, die mit Hilfe der ecoplus Regionalförderung im Mostviertel umgesetzt werden konnten.“ Seit dem Start der Regionalförderung im Jahr 1987 wurden insgesamt 455 Projekte mit einem Fördervolumen von 167 Millionen Euro im Mostviertel gefördert. Diese haben ein Investitionsvolumen von rund 400 Millionen ausgelöst.

„Das Mostviertel hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten unglaublich dynamisch entwickelt – und sich dabei eine wirtschaftliche Vielfalt erhalten, die man nicht oft findet. Das Mostviertel ist gleichzeitig moderner Wirtschaftsstandort, Ganzjahres-Tourismusregion, Top-Messe-Standort und Standort für Forschung, Aus- und Weiterbildung. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich in allen Bereichen einen wichtigen Beitrag zum Erfolg leisten können“, freut sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Spatenstich für Glasfaserinfrastruktur in der Pilotregion Waldviertler StadtLand

In Hoheneich und Waldenstein im Waldviertel startet die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) mit der Errichtung einer offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Glasfaserinfrastruktur. Die beiden Gemeinden waren in der Pilotregion Waldviertler StadtLand die schnellsten, die die erforderlichen 40 Prozent Willenserklärungen der Bevölkerung und der Betriebe für Glasfaseranschlüsse bis zum Haus gesammelt haben. In den nächsten Monaten werden etwa 45.000 Laufmeter Kabel verlegt. Rund 1.500 Nutzungseinheiten (Haushalte und Betriebe) werden bis Ende 2018 mit glasfaserschnellem Internet ausgestattet.

(09.06.2017) - Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav sagte dazu: „Breitband-Internet ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Mit dem niederösterreichischen Modell zeigen wir, wie ländliche Regionen am besten davon profitieren können. Ein offenes, öffentliches und zukunftssicheres Netz ist die Basis für die nachhaltige Entwicklung der Region. So können Bevölkerung und die Betriebe im Waldviertel die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

Christian Grümeyer, Bürgermeister der Gemeinde Hoheneich freut sich über die große Zustimmung zum Niederösterreichischen Glasfasermodell: „Unsere Bürgerinnen und Bürger haben genauso wie unsere Betriebe erkannt, welche Vorteile ihnen Breitbandinternet bringt. Ich bin froh, dass wir zu den ersten gehören, die es nutzen können.“ Alois Strondl, sein Bürgermeisterkollege aus der Gemeinde Waldenstein, ergänzt: „Es war ganz einfach, die Menschen zu überzeugen. Das niederösterreichische Modell steht für die schnellste Technologie und faire Preise. Das kommt gut an.“

Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG), eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, kann nun mit der Errichtung der Infrastruktur starten. Geschäftsführer Hartwig Tauber ist überzeugt: „Wir sind in Niederösterreich auf dem richtigen Weg. Als nöGIG werden wir überall dort aktiv, wo der Markt nicht funktioniert und ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag für die flächendeckende Breitbandversorgung im Land.“

Auf Basis einer Ausschreibung wurde Leyrer + Graf als Generalunternehmer mit den Bautätigkeiten beauftragt. „Der Breitbandausbau ist neben dem Straßenbau und dem Bahnbau der dritte

wesentliche Pfeiler der notwendigen Infrastruktur in einer modernen Gesellschaft und damit Grundvoraussetzung für eine starke wirtschaftliche Entwicklung von Regionen und damit für den Wohlstand der Gesellschaft. Es ist schön zu sehen, dass die Politik diese mutige und zukunftsorientierte Investition auch abseits der Ballungsgebiete vornimmt. Wir freuen uns sehr über den erhaltenen Auftrag, bei dem wir unsere umfangreiche Kompetenz auch in diesem hochtechnologischen Bereich beweisen können“, so BM Stefan Graf, CEO der Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H.

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Fit für die Digitalisierung – neue Qualifizierungsschiene auf ganz Niederösterreich ausgerollt

In Zeiten fortschreitender Digitalisierung gewinnt das Fachwissen der eigenen Belegschaft einen immer größeren Stellenwert. Welches Know-how aber genau gefragt ist, kann von Region zu Region stark variieren. Hier setzt auch eine neue Qualifizierungsschiene an, die nach einem erfolgreichen Einsatz im Mostviertel nun auf ganz Niederösterreich ausgerollt wurde. Die Stärke des Projekts Future of Production‘ liegt in seiner Flexibilität. Gemeinsam mit Wirtschaftstreibenden aus der jeweiligen Region werden die Qualifizierungsschwerpunkte immer genau dort gesetzt, wo es regional Bedarf gibt. Mit der gestrigen Startveranstaltung in Gmünd ist die niederösterreichweite Ausrollung nun abgeschlossen.

 

(08.Juni 2017) – Das  FoP-Net Qualifizierungsprogramm ist speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Das Angebot umfasst mehr als 40 Lehrveranstaltungen zu den vier produktionsspezifischen Themenschwerpunkten Technologie, Infrastruktur, Organisation und Wertschöpfung. „Dabei wird durch die Kombination aus Fachseminaren, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen ein effizienter Wissenstransfer in die Unternehmen sichergestellt“, erläutert Johannes Eßmeister, Technologiemanager der Zukunftsakademie Mostviertel das innovative Konzept.

Bei der Auftaktveranstaltung für das Waldviertel diskutierten Unternehmen wie die Test-Fuchs GmbH, die HARTL HAUS Holzindustrie GmbH,  die TALKNER Gesellschaft m.b.H., die DRUCKEREI JANETSCHEK GMBH oder auch Web Österreich AT mit den Expertinnen und Experten der Zukunftsakademie über die Schulungsinhalte. Über den Sommer werden die Themen ausgearbeitet, die Qualifizierungsworkshops starten dann im Herbst 2017. Finanziert wird die FoP-Net durch das Land Niederösterreich, die Umsetzung erfolgt durch die Zukunftsakademie Mostviertel.

Für ecoplus ist die Digitalisierung in vielen Bereichen ein wichtiges Thema  – von den Technopolen über die Cluster bis hin zur Weiterbildung: „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie vernetzen diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Unternehmen dieses einzigartige Aus- und Weiterbildungsangebot annehmen“, so ecoplus Geschäftsfeldleiter Cluster Niederösterreich Stefan Liebert.

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Mit neuem Know-how fit für die Zukunft – erfolgreiche Qualifizierungsschiene ab sofort auch im Weinviertel

Dem Thema Mitarbeiterqualifizierung kommt in Zeiten der Digitalisierung immer größere Bedeutung zu. Ab sofort steht ein Qualifizierungsprojekt, das sich bereits im Mostviertel bestens bewährt hat, auch den Weinviertler Unternehmen zur Verfügung: „FoP-Net/Future of Production“ garantiert in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben eine fachliche Weiterbildung der Belegschaft zum Thema Wirtschaft 4.0, die ganz konkret auf die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft zugeschnitten ist. „Die fortschreitende Digitalisierung bietet unseren Unternehmen große Chancen und enorme Möglichkeiten. Die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dabei die Basis des Erfolgs“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der Auftaktveranstaltung im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf.

(01.Juni 2017) – Das Qualifizierungsprojekt „Future of Production“ wird von der Wirtschaftsabteilung des Landes finanziert und von der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt. Gestern trafen sich im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf die Expertinnen und Experten der Zukunftsakademie Mostviertel mit regionalen Firmenvertretern zur Auftaktveranstaltung in der Region. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Renommierte Weinviertler Betriebe wie Fertinger oder Kotányi konnten bereits für das Projekt gewonnen werden. Sie sind sozusagen die regionale Kerngruppe des Projekts und fungieren als Multiplikatoren für ‚Future of Production‘ im Weinviertel, denn es ist wichtig, dass möglichst viele Betriebe aus der Region bei diesem Qualifizierungsprojekt mitmachen.“

Der Qualifizierungsbedarf kann nämlich in den einzelnen Regionen ganz unterschiedlich sein und daher soll für jede Region auch ein maßgeschneidertes Qualifizierungsprogramm erstellt werden. Durch diese thematische Flexibilität kann sichergestellt werden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der heimischen Unternehmen bestmöglich für Wirtschaft 4.0 gerüstet sind und über genau jene Kenntnisse verfügen, die in der jeweiligen Region auch wirklich gebraucht werden. Über den Sommer werden die Themen ausgearbeitet, die Qualifizierungsworkshops starten dann im Herbst 2017.

ecoplus geht die Digitalisierung in vielen Bereichen an – bei den Technopolen, bei den Clustern, aber auch bei der Weiterbildung: „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie vernetzen diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Die Aktivitäten der Zukunftsakademie ergänzen die Ziele von ecoplus zur regionalen Stärkung und Entwicklung ideal“, so ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl.

Johannes Eßmeister, Technologiemanager der Zukunftsakademie: „FoP ist speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Eine Kombination aus Fachimpulsen, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen stellt den effizienten Wissenstransfer in die Unternehmenspraxis sicher.“ Die Seminare aus dem FoP-Net sind als bereichsübergreifende Fachseminare konzipiert. Angesprochen sind daher neben den Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Produktion und aus produktionsnahen Bereichen.

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Startschuss für Glasfaserausbau in den ländlichen Regionen des Ybbstals

Nachdem sich die Bevölkerung der Pilotregion Ybbstal-Eisenstraße für den Glasfaserausbau ausgesprochen hat, hat die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) nun mit der Errichtung des offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Netzes gestartet. Alle Gemeinden, in denen Unterstützungserklärungen gesammelt wurden, haben die nötige Zustimmungsrate von 40 Prozent überschritten. Teilweise lag sie sogar bei über 70 Prozent. Damit bekommen Haushalte und Betriebe in Göstling, Hollenstein, Lunz am See, Opponitz, St. Georgen am Reith, Waidhofen an der Ybbs und Ybbsitz Glasfaseranschlüsse bis zum Haus. Derzeit werden die Vermittlungszentralen (POPs, Points of Presence) errichtet. In den nächsten Wochen startet der Ausschreibungsprozess für den Bau.   

(02. Juni 2017) - „Mit dem Ybbstal hat nun eine weitere unserer vier Pilotregionen gezeigt, wie hoch die Attraktivität von Niederösterreichs Glasfasermodell ist. Private Haushalte und Betriebe wollen über Glasfaser mit der Welt und der Zukunft verbunden sein. Daher ist der Bau eines flächendeckenden Glasfasernetzes das wichtigste Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts. Ich freue mich, dass das Projekt im Ybbstal nun rasch umgesetzt wird“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

In den sieben Pilotgemeinden der Kleinregion Ybbstal wird nöGIG in den nächsten Monaten das Glasfasernetz errichtet. Der erste Schritt ist der Aufbau der Vermittlungszentralen in Göstling, Waidhofen und Ybbsitz. Parallel dazu werden die Ausschreibungen für den Bau vorbereitet. Die Vergabe für die ersten Abschnitte ist für Juli geplant, sodass die Bautätigkeiten im Spätsommer starten können. Die Anschlüsse werden schrittweise bis Ende 2018 aktiviert.

Werner Krammer, Sprecher der Kleinregion und Bürgermeister von Waidhofen an der Ybbs: „Leistungsfähige Glasfaserverbindungen zu attraktiven Preisen sind die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Wir haben im Ybbstal die Chance bekommen, ganz vorne mit dabei zu sein. Die überwältigende Zustimmung der Bevölkerung zeigt sehr deutlich, dass wir sie nutzen wollen und werden.“

Dass hier nun der nächste Schritt auf dem Weg zur Breitbandversorgung gesetzt wird, freut die Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (Hollenstein an der Ybbs) und die Bürgermeister Josef Hofmarcher (Ybbsitz), Johann Lueger (Opponitz), Friedrich Fahrnberger (Göstling an der Ybbs), Martin Ploderer (Lunz am See), Vizebürgermeister Helmut Spanring (St. Georgen am Reith) ebenso wie Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, die stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer und Regionalkoordinatorin Birgit Weichinger.

Wo sich der Glasfaserausbau für private Netzbetreiber nicht rechnet, wird nöGIG, eine Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus aktiv. Geschäftsführer Hartwig Tauber betont: „Wir errichten eine öffentliche Infrastruktur, auf deren Basis Netzbetreiber und Dienstanbieter Services zu fairen Konditionen anbieten können. Die Refinanzierung erfolgt durch die Einnahmen aus der Vermietung.“

„Das Projekt läuft sehr erfolgreich. Die Zustimmung der Bevölkerung ist in allen vier Pilotregionen überwältigend. Damit können wir die für Ende 2018 geplante Evaluierung auf den Sommer 2017 vorziehen und danach rasch Schritte für den weiteren Ausbau in Niederösterreich setzen“, sagt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Croma-Pharma GmbH: Internationaler Beauty-Konzern setzt auf den Unternehmensstandort Niederösterreich

Die Croma-Pharma GmbH mit Hauptsitz in Leobendorf bei Korneuburg zählt zu den großen Global-Playern im Bereich der ästhetischen Dermatologie. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav stattete dem Familienbetrieb in der neu errichteten Unternehmenszentrale einen Besuch ab. „Wenn sich ein Unternehmen wie die Croma-Pharma GmbH dazu entschließt, rund 40 Millionen Euro in einen neuen Betriebsstandort in Niederösterreich zu investieren, dann ist das für uns die schönste Bestätigung, dass wir mit unserer Arbeit zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Landesrätin Petra Bohuslav.

(01.Juni 2017) – Konstante Entwicklung, starkes Wachstum und beste Zukunftsprognosen für die Branche waren ausschlaggebend dafür, dass sich die Konzernleitung dazu entschlossen hat, eine neue, ganz auf Wachstum ausgerichtete Firmenzentrale zu errichten. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Die Eigentümerfamilie Prinz ist dabei dem Wirtschaftsstandort Niederösterreich treu geblieben. Was hier entstanden ist, ist nicht nur der größte Gewerbeneubau der Region, sondern gleichzeitig auch ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Das Unternehmen ist ein Leitbetrieb für die gesamte Region!“

Eine der Grundlagen für den langanhaltenden, internationalen Erfolg der Croma-Pharma GmbH ist hochspezialisierte F&E-Abteilung und die hervorragende Vernetzung mit der niederösterreichischen Forschungslandschaft. Das Unternehmen investiert rund 12 Prozent des Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und ist auch mit einem eigenen F&E-Zentrum im TFZ Tulln angesiedelt. CTO Martin Prinz: „Mit dem neuen Firmensitz erreichen wir auch eine Verdoppelung der Produktionskapazitäten sowie die Modernisierung und Erweiterung der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.  In Niederösterreich haben wir optimale Bedingungen, um auch künftig erfolgreich durchzustarten. In einigen Jahren wollen wir einer der Weltmarktführer im Bereich der minimal-invasiven ästhetischen Dermatologie sein."

Die neue Firmenzentrale umfasst auf sechs Stockwerken rund 6.000 Quadratmeter Büro- und Lagerfläche sowie ein angeschlossenes 3.400 Quadratmeter großes Lager- und Logistikzentrum. Durch die erfolgte Zentralisierung und Modernisierung werden Ablaufwege kürzer, die Interaktion der Abteilungen schneller und die allgemeine Effizienz wird bei gleichbleibender Qualität erhöht.

„Croma-Pharma ist ein Paradebeispiel dafür, was mit Weitblick, Entschlossenheit und großer Innovationskraft erreicht werden kann – ein Konzern, der von Niederösterreich aus die Welt erobert. Dabei ist das Unternehmen auch weiterhin fest in der Region verankert. Was hier geschaffen wurde und welche Forschungsleistung dafür in Niederösterreich erbracht wird, ist beeindruckend“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

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Starkes Ladenetz: NÖ e-Bike-Ladestationen auf einen Blick

Einen echten Service-Gewinn für Radlerinnen und Radler, die in Niederösterreich mit dem e-Bike unterwegs sind, bringt die neue Webseite www.e-mobil-noe.at/e-bikes. „e-mobil in niederösterreich“, ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich und die Niederösterreich-Werbung haben gemeinsam eine neue Webseite ins Leben gerufen, die mehr als 230 Ladestationen für e-Bikes in Niederösterreich übersichtlich in einer Online-Karte darstellt. „Für viele Menschen ist das e-Bike der Einstieg in die Elektromobilität. Derzeit sind mehr als 400.000 e-Bikes in Österreich unterwegs. Damit werden sie auch zu einem wichtigen Faktor im heimischen Ausflugstourismus“, betonen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Tourismus- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, die für die Initiative „e-mobil in Niederösterreich“ verantwortlich sind. 

(30. Mai 2017) – „Um die Mobilitätswende in Niederösterreich hinzu mehr e-Mobilität zu vollziehen, müssen wir an zahlreichen Stellschrauben drehen – vom Ausbau der Ladeinfrastruktur über die Förderlandschaft. Für viele Menschen kann das e-Bike ein attraktiver Einstieg in die e-Mobilität sein. Wer beim Radfahren die Vorzüge der e-Mobilität genießt, kommt rasch auch bei der vierrädrigen Mobilität ebenfalls auf den Geschmack. Somit ist die Online-Karte www.e-mobil-noe.at/e-bikes ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung“, betont Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die gezeigten Ladepunkte bieten die Möglichkeit e-Bikes mit dem selbst mitgebrachten Ladegerät an Schuko-Steckdose zu laden. Die Informationen zu den einzelnen Ladepunkten wurden von den Destinationen gesammelt, wobei die Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. <s></s>

„Ein Radwegenetz mit 4.200 Kilometern Länge, acht Top-Radrouten mit einer vorbildlichen e-Bike-Ladeinfrastruktur: In Niederösterreich haben wir schon früh die Bedeutung des Radtourismus erkannt und dessen Entwicklung vorangetrieben – damit gehört das Radangebot heute zu den wichtigsten Säulen im Urlaubs- und Ausflugstourismus. Mit den Angeboten für e-Bike-Fahrerinnen und –Fahrer erschließen wir neue Zielgruppen, was Niederösterreich über kurz oder lang zum e-Bike-Eldorado in Mitteleuropa machen kann“, unterstreicht Tourismus- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Neben Ladestationen gibt es e-Bikes zum Ausleihen am Donauradweg, am Traisental-Radweg, an der Moststraße und am Ybbstalradweg. Auch in der Buckligen Welt und im Weinviertel gibt es Verleihstellen für e-Bikes. 

„Die Verkaufszahlen für e-Bikes stiegen in den vergangenen Jahren rasant an. Zwischen 2012 und 2015 sind die e-Bike-Verkäufe von 41.000 Bikes pro Jahr auf 77.000 Elektroräder gestiegen. Laut Informationen der heimischen Sportartikel-Erzeuger ist jedes fünfte in Österreich verkaufte Fahrrad mittlerweile ein e-Bike“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ergänzt: „Damit sind e-Bikes aus dem Radtourismus nicht mehr weg zu denken und das ecoplus-Projekt der Radwege-Optimierung mit dem Ziel, eine infrastrukturelle Verbesserung der Haupt-Radrouten, gewinnt weiter an Wichtigkeit. Schließlich lassen sich mit e-Bikes deutlich längere Strecken für Radfahrer bewältigen als mit dem ‚muskelbetriebenen‘ Rad.“

Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, fügt hinzu: „Viele der über 230 e-Bike-Ladestationen auf der Webseite www.e-mobil-noe.at/e-bikes befinden sich an den neuralgischen Punkten des Niederösterreichischen Radnetzes - an Gasthöfen oder Ausflugszielen, so bekommen die Lade-Pausen für Radfahrer auch einen genussvollen Aspekt.“

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Pilotprojekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ an Schulen startet in fünf niederösterreichischen Bezirken

 

Mit kommendem Schuljahr 2017/2018 startet in den vier Statutarstädten St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ybbs sowie im Bezirk Hollabrunn an allgemeinbildenden Pflichtschulen sowie AHS Unterstufe die Projektiniative "Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit". Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungsrätin Barbara Schwarz und Landesschulratspräsident Johann Heuras sind sich einig: "Unsere Schülerinnen und Schüler sowie unsere Sportvereine profitieren davon!

 

Die niederösterreichischen Kinder und Jugendlichen bewegen sich immer weniger: Nur ca. drei von zehn sind mindestens 60 Minuten täglich mit mittlerer bis hoher körperlicher Intensität körperlich aktiv. Und auch von den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ab 14 Jahren treibt nur ein Drittel regelmäßig Sport. Der Anteil jener Jugendlichen,  die niemals Sport trieben verdoppelte sich sogar 19% im Jahr 2013 auf 38% im Jahr 2016 - eine alarmierende Entwicklung.

 

Dieser Entwicklung wollen Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz sowie Landesschulratspräsident Johann Heuras mit der Umsetzung des Pilotprojekts „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“, das mit dem kommenden Schuljahr startet, gegensteuern. In den vier Statutarstädten St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ybbs sowie im Bezirk Hollabrunn haben bereits mehr als 50 Schulen ihr Interesse daran angemeldet. „Wir wollen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mehr bewegen und hoffen, dass sie sich künftig auch in ihrer Freizeit damit stärker für Sport begeistern und im besten Fall sich in einem Verein engagieren. Mit dem Pilotprojekt machen wir hier einen wichtigen Schritt nach vorne. Für mich steht fest, dass Bewegung und Sport ein selbstverständlicher Teil des (Schul-)Alltags werden soll – so wie das tägliche Zähneputzen“, erklärt Sportlandesrätin Petra Bohuslav

 

 

Die „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ wird in Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Schulen und den Sportdachverbänden Sportunion, ASKÖ und ASVÖ umgesetzt. Die Verbände stellen Bewegungscoaches zur Verfügung, die mit den Kindern und Jugendlichen ein tägliches Sportprogramm absolvieren.  Der Weg über ein Pilotprojekt wurde deswegen gewählt, um einerseits bereits in einer ersten Phase hohe Qualität für unsere Jugendlichen sicherzustellen und auch um aus den gewonnen Erfahrungen in Pilotbezirken repräsentative Schlüsse für eine allfällige landesweite Ausrollung ziehen zu können.

 

 

 

Auch für Bildungslandesrätin Barbara Schwarz ist das neue Projekt daher zukunftsweisend: „Wir setzen uns in Niederösterreich seit vielen Jahren für ausreichend Bewegung in unseren Bildungseinrichtungen ein, darunter auch für eine tägliche Bewegungs- und Sporteinheit im Regelunterricht. Mit dem Pilotprojekt machen wir einen wertvollen Schritt in eine bewegte Zukunft. Niederösterreichs Kindergärten und Pflichtschulen bieten bereits jetzt beste Voraussetzungen für ausreichend Bewegung und Sport. Alleine in den letzten drei Jahren haben wir mehr als 60 Bauvorhaben im Bereich Turn- und Sportstätten an Pflichtschulen über den Schul- und Kindergartenfonds unterstützt. Im Zuge unserer großen Förderaktion haben wir zusätzlich bereits fast 300 neue und bewegungsfördernde Schulhöfe und Spielplätze geschaffen.“

 

Die Integration der täglichen Bewegungseinheit in den Schulalltag ist eine organisatorische Herausforderung, die es zu meistern gilt. Für Landesschulratspräsidenten Johann Heuras führt dennoch kein Weg an mehr Bewegung in den Schulen vorbei: „Ich kann jede Initiative, die für mehr Bewegung sorgt und damit besseres Wohlbefinden gewährleistet nur unterstützen. Es ist hinlänglich bekannt, dass körperliche Fitness und Wohlbefinden auch die geistige Mobilität steigert und zwischen Körper und Geist ein enges Zusammenwirken besteht. Getreu dem alten Motto „mens sana in corpore sano".

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Qualifizierung für Digitalisierung – erfolgreiches Projekt wird auf ganz Niederösterreich ausgerollt

Um die Chancen der Digitalisierung erfolgreich nutzen zu können, brauchen Unternehmen bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Qualifizierungsprojekt „FoP-Net/Future of Production“ der Zukunftsakademie Mostviertel garantiert in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben eine fachliche Weiterbildung der Belegschaft zum Thema Wirtschaft 4.0, die ganz konkret auf die Bedürfnisse der regionalen Unternehmen zugeschnitten ist. „Im Mostviertel ist das Projekt bereits überaus erfolgreich. Jetzt wird diese Qualifizierungsschiene als Teil der Digitalisierungsoffensive des Landes Niederösterreich auf das ganze Bundesland ausgerollt“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der Auftaktveranstaltung im Industrieviertel.

(24. Mai 2017) – Anfang der Woche fand im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd die erste Auftaktveranstaltung zur Ausrollung des Projekts „Future of Production“ auf ganz Niederösterreich statt. Zum Start im Industrieviertel traf sich das Who‘s Who der regionalen Wirtschaft – Betriebe wie NOVOMATIC, ALG Automatisierungslösungen, Sick, Weinzetl Fenster und Türen, IMG, Weidmüller, DELTA BLOC, Rehau oder auch ZKW Elektronik konnten bereits für das Projekt gewonnen werden.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Diese renommierten Unternehmen sind die regionale Kerngruppe des Projekts und fungieren als Multiplikatoren für ‚Future of Production‘ im Industrieviertel. Im Juni findet dann der nächste Workshop statt, zu dem auch weitere Firmen herzlich eingeladen sind. Der Qualifizierungsbedarf kann nämlich in den einzelnen Regionen ganz unterschiedlich sein und daher soll für jede Region auch ein maßgeschneidertes Qualifizierungsprogramm erstellt werden. Denn uns ist wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Unternehmen bestmöglich für Wirtschaft 4.0 gerüstet sind.“ Über den Sommer werden die Themen ausgearbeitet, die Qualifizierungsworkshops starten dann im Herbst 2017.

Das Qualifizierungsprojekt „Future of Production“ wird von der Wirtschaftsabteilung des Landes finanziert und von der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt. Johannes Eßmeister, Technologiemanager der Zukunftsakademie: „FoP ist speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Eine Kombination aus Fachimpulsen, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen stellt den effizienten Wissenstransfer in die Unternehmenspraxis sicher.“ Die Seminare aus dem FoP-Net sind als bereichsübergreifende Fachseminare konzipiert. Angesprochen sind daher neben den Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Produktion und aus produktionsnahen Bereichen.

ecoplus geht die Digitalisierung in vielen Bereichen an – bei den Technopolen, bei den Clustern, aber auch bei der Weiterbildung: „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie vernetzen diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Die Aktivitäten der Zukunftsakademie ergänzen die Ziele von ecoplus zur regionalen Stärkung und Entwicklung ideal“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Treffen zwischen Landesrätin Bohuslav und bayerischem Staatssekretär Pschierer: Digitalisierung im Fokus

Der bayerische Staatssekretär für Wirtschaft und Technologie Franz Josef Pschierer traf mit einer Wirtschaftsdelegation zum Gedankenaustausch mit Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav im Palais Niederösterreich zusammen: An der Spitze einer Reihe gemeinsamer Themen und Projekte standen die Aktivitäten der beiden Regionen im Bereich der Digitalisierung. So stieß das in Niederösterreich geplante Haus der Digitalisierung sowie die Digitalisierungsstrategie Niederösterreichs auf großes Interesse der Gäste aus Bayern. Umgekehrt sind die Aktivitäten Bayerns mit dem Zentrum für Digitalisierung Bayern in Gaching europaweit ein Vorzeigemodell.

(22. Mai 2017) – Mit dem „Zentrum für Digitalisierung Bayern" bündelt die bayerische Staatsregierung bestehende Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung und entwickelt sie zukunftsfähig weiter. Das Zentrum koordiniert von der Geschäftsstelle in Garching aus bayernweit eine Vielzahl von Maßnahmen. Diese Idee eines digitalen Gründerzentrums mit Außenstellen – aufgeteilt auf das ganze Land – erweckte großes Interesse bei der Landesrätin. „Wir haben bei diesem Treffen viele Gemeinsamkeiten zwischen Niederösterreich und Bayern in unseren Digitalisierungsstrategien festgestellt. Vor allem das Ziel, das Bewusstsein, die Möglichkeiten und damit auch die durch die Digitalisierung entstehenden Chancen in die peripheren Regionen zu bringen, deckt sich vollinhaltlich mit der niederösterreichische Ambition“, unterstreicht Landesrätin Bohuslav.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern besprachen die jeweiligen regionalen Maßnahmen und Projekte. Dabei wurde übereinstimmend von Landesrätin Bohuslav und Staatssekretär Pschierer festgestellt, dass Grundvoraussetzung aller Maßnahmen im Zusammenhang mit „Wirtschaft 4.0“ und „Tourismus 4.0“ eine leistungsfähige und zeitgemäße Breitbandversorgung ist. Das gerade in vier Pilotregionen getestete niederösterreichische Glasfasermodell wurde sehr interessiert von den bayerischen Gästen aufgenommen. Dabei vor allem der niederösterreichische Ansatz, die Glasfaserinfrastruktur mehrheitlich unter öffentlicher Kontrolle zu behalten und besonders auch die ländlichen Gebiete anzubinden.

Weitere Themen des Arbeitsgespräches waren die Elektromobilität sowie generell alle neuen Formen der modernen Mobilität bis hin zum autonomen Fahren. Bayern setzt hier mit den großen Automobilunternehmen wie zum Beispiel BMW starke Akzente. „Niederösterreich ist in allen Bereichen dieser neuen Mobilitätsformen ebenfalls eine Vorzeigeregion. Jedes fünfte in Österreich verkaufte e-Mobil hat ein niederösterreichisches Kennzeichen. Bei der Landesausstellung in Wiener Neustadt 2019 werden wir mit dem Schwerpunkt Mobilität starke Akzente setzen. Dies ist bei unseren bayerischen Gesprächspartnern auf reges Interesse gestoßen“, so Landesrätin Bohuslav. Aufgrund der zahlreichen gleichgelagerten Interessen nahm die Landesrätin die Einladung des Staatssekretärs zu einem Besuch in Bayern im Herbst dieses Jahres an. Dabei sollen die angesprochenen Themen weiter vertieft und der Wissens- und Erfahrungsaustausch weitergeführt werden. „Heute hat sich wieder gezeigt, dass Niederösterreich mit seinen Schwerpunkten im Wirtschaftsressort den Nerv der Zeit trifft. Eine vertiefte weitere Zusammenarbeit mit der europäischen Vorzeigeregion Bayern ist von immensem Vorteil für Niederösterreich und seine Unternehmen“, freut sich Landesrätin Bohuslav.

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St. Corona am Wechsel: Erfolgreiche Partnerschaft von Gemeinde und Familienarena

St. Corona am Wechsel hat sich seit 2014 als ganzjährige Familiendestination sehr erfolgreich neu positioniert. Begeisterten den Sommer und Herbst über Attraktionen wie der Motorikpark, die Sommerrodelbahn „Corona Coaster“ oder der Erlebnisweg „Coronas Ameisenpfad“ zahlreiche Gäste, war das Familienskiland auch in der abgelaufenen Wintersaison sehr erfolgreich: Rund 32.000 Ersteintritte 2016/2017 bedeuten mehr als eine Verdopplung im Vergleich zur vorhergehenden Wintersaison. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav zeigten sich von dieser Entwicklung beeindruckt.

(20. Mai 2017) „Die Familienarena St. Corona am Wechsel und die Gemeinde arbeiten sehr gut zusammen und verstehen es zudem auch andere wichtige Partner in der Region in die touristische Entwicklung einzubeziehen. Beiträge der Gemeinde, wie der neue öffentliche Spielplatz bei der Wechsel Lounge, ergänzen das Konzept der Familienarena perfekt“, erläutert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Die guten wirtschaftlichen Ergebnisse und vor allem die Rückmeldungen der Gäste zeigen, dass die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Familien mit kleineren Kindern der richtige Weg ist. Schließlich geht es für die Familienarena darum, sich Stammgäste aufzubauen, die das ganze Jahr über immer wieder nach St. Corona am Wechsel kommen“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Mit ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreichs, hat das Land über ihre Enkelgesellschaft Bergbahnen St. Corona GmbH die infrastrukturellen Voraussetzungen für die regionale Entwicklung geschaffen. Das Land Niederösterreich hat aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung bisher rund 6,5 Mio. Euro in die touristische Entwicklung von St. Corona am Wechsel investiert.

Im Herbst 2016 wurden beim überdachten Förderband der Familienarena bereits ein Mini-Bikepark mit zwei Trails speziell für Kinder und Jugendliche in Betrieb genommen. „Wir haben vor, in Zukunft stark auf sanfte Mountainbike-Trails am Wechsel zu setzen, die auch einen perfekten Einstieg in das Thema E-Mountainbike ermöglichen“, wollen Bürgermeister Michael Gruber und Karl Morgenbesser, geschäftsführender Gesellschafter der Familienarena Bucklige Welt - Wechselland GmbH, den eingeschlagenen Weg der Erneuerung gemeinsam fortsetzen.

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Niederösterreicher erhielt weltweit bedeutendste Auszeichnung für Reibungs- und Verschleißforschung

Die weltweit bedeutendste Auszeichnung im Fachgebiet Tribologie (Reibungs- & Verschleißlehre) ging an einen Niederösterreicher: Univ.-Prof. Friedrich Franek erhielt die „Tribology Gold Medal 2016“ auf Beschluss des Award Committees des Tribology Trusts bei der Institution of Mechanical Engineers in London. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gratulierte dem am Technopol Wiener Neustadt tätigen Forscher herzlich und hob dabei Franeks Einsatz beim Auf- und Ausbau der Tribologie-Forschung sowie Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervor. Franek erhielt die Goldmedaille vom Britischen Botschafter Leigh Turner in der Botschaftsresidenz in Wien.

(16. Mai 2017) – „Univ.-Prof. Friedrich Franek leistet für den Forschungs- und Technologiestandort Niederösterreich Herausragendes. Er engagiert sich seit 2002 im Rahmen des Auf- und Ausbaus der Tribologie-Forschung in Wiener Neustadt. Dieses Kompetenzzentrum, welches auch von der Wirtschaftsabteilung des Landes gefördert wird, entwickelte sich unter dem tatkräftigen Wirken von Prof. Franek zum international beispielgebenden Tribologie-Forschungszentrum. Mit rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie seinen nationalen und internationalen Forschungspartnern stellt es mittlerweile die größte technische Forschungs-einrichtung am Technopol Wiener Neustadt dar und fand bereits internationale Nachahmer. Zudem leistet Prof. Franek als Experte einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie des Landes Niederösterreich“, freut sich Landesrätin Petra Bohuslav über die hochrangige Auszeichnung des gebürtigen Niederösterreichers.

„Die Forschungsaktivitäten des Kompetenzzentrums (AC2T research GmbH) umfassen unter anderem Verschleißprozesse, Verschleißschutz, Schmierstoffe, Reibflächenphänomene sowie theoretische und experimentelle Simulationen“, skizziert Prof. Franek die aktuellen Forschungsthemen. Zahlreiche industrielle Partner, insbesondere aus Niederösterreich, profitieren von den Forschungsleistungen. Franek, geboren 1949 in Sankt Pölten, ist Präsident der Österreichischen Tribologischen Gesellschaft, Maschinenbauer und seit fast 44 Jahren als Universitätslehrer mit dem Schwerpunkt Feinwerktechnik und Tribologie an der Technischen Universität Wien tätig. Er beschäftigte sich hierbei unter anderem mit der Erhöhung der Zuverlässigkeit und Lebensdauer verschleißbeanspruchter Produkte. Für sein berufliches Schaffen wurde er bereits 2002 mit dem österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse ausgezeichnet. Von Seiten des Landes Niederösterreich wurden die Arbeiten von Prof. Franek unter anderem 2014 mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich gewürdigt.

Seit 2004 realisiert ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, das Technopolprogramm im Auftrag des Landes. „Hierbei setzen wir aktiv die Vernetzung der Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen um. Der Technopolstandort Wiener Neustadt wirkt mit seinen Forschungsinstituten, Ausbildungseinrichtungen und Unternehmen, die international anerkannte Spitzenforschung betreiben und Wirtschaftsimpulse setzen, beispielgebend in die Zukunft. Prof. Franek ist dabei eines der Aushängeschilder internationalen Formats des Technopols“, gratuliert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt boomt

Wiener Neustadt ist ein boomender  Wirtschafts- und Forschungsstandort in der Ostregion, der auch 2017 voll auf Erfolgskurs ist: Heute fand das bereits traditionelle Get-together der angesiedelten Betriebe im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt statt und auch diesmal gab es vier Neuzugänge, die sich und ihr Unternehmen vorstellten. „Die gesamte Region erlebt gerade einen ungeheuren Boom und gewinnt stark an Attraktivität – das gilt sowohl für die Stadt als auch für den Wirtschaftspark – es wird gebaut und erneuert, neue Konzepte beleben den gesamten Standort nachhaltig“, freuen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

(17. Mai 2017) – Derzeit sind im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt 146 Unternehmen mit mehr als 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt – Tendenz steigend. „Immer mehr Unternehmen schätzen die Standortvorteile in Wiener Neustadt und fühlen sich im nova city Wirtschaftspark auch so richtig wohl. Ein Beweis dafür ist zum Beispiel die ZKW Elektronik GmbH, die sich entschlossen hat, den Standort Wiener Neustadt weiter auszubauen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Aber nicht nur bei ZKW Elektronik werden Baupläne gewälzt – derzeit werden von der Firma NOBA 52 Mikroapartments für pendelnde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für Gastforscherinnen und –forscher am Medaustron oder Studentinnen und Studenten der Fachhochschule gebaut. Neue Firmen wie Andersch Facility Service – Consulting – Sachverständigenbüro, die Re-Teck Asset Management GmbH, die Autobedarf Schmied GmbH oder auch die Wurth Essenzenfabrik GmbH sind New in Town und bereichern mit ihrem Portfolio den Wirtschaftsstandort.

Neben den Neuigkeiten aus dem Wirtschaftspark stand diesmal aber auch der Veranstaltungsort des Get-together im Mittelpunkt: das Stadttheater Wiener Neustadt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Mit diesem Wechsel der Location wollen wir Unternehmerinnen und Unternehmer aber nicht nur gedanklich für einen Vormittag aus dem Alltag herausholen, sondern auch physisch – hinein ins Zentrum einer Stadt, in der sich zur Zeit unglaublich viel tut und die tagtäglich an Vielfalt und Attraktivität gewinnt. Das bedeutet auch einen Entwicklungsschub für die Wirtschaftstreibenden in der Region.“

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Gemeinden diskutieren über lebenswertes Altern

LR Schwarz beim Frühstück mit den Industrieviertler Gemeinden

Bad Fischau Brunn. Etwa 60 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kamen beim Industrieviertler „Frühstück mit der Region“ zusammen, um sich aus erster Hand über zwei Themen zu informieren, die Gemeinden im demografischen Wandel zunehmend beschäftigen - der Seniorenarbeit und der EU-Regionalpolitik auf kommunaler Ebene. Gemeinsam mit Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz diskutierten sie über die Aufgaben und Chancen, die diese Herausforderungen mit sich bringen.

Die erste halbe Stunde des „Frühstücks mit der Region“ war der Vernetzung bei Kaffee und Kipferl gewidmet, bevor die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zunächst vom Obmann-Stellvertreter des Regionalverbandes Industrieviertel, Bürgermeister Thomas Heissenberger, begrüßt wurden. Danach hieß Landesrätin Mag. Barbara Schwarz die Gäste willkommen und wies zum Auftakt des ersten Themenschwerpunktes darauf hin, dass es in Anbetracht des demografischen Wandels für das Land NÖ unerlässlich sei, zukunftsweisende Konzepte zu erarbeiten, mit denen der älteren Generation ein Platz in der Mitte der Gesellschaft sowie ihr Lebensstandard gesichert und gefördert werden kann.

Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland von der Universität Wien malte in seinem Vortrag ein lebendiges Altersbild der heutigen älteren Menschen, die mit ihren Altersgenossen vor 50 Jahren nur mehr wenig gemeinsam haben. Die höhere Lebenserwartung bringt es mit sich, dass Alter nicht in erster Linie Pflegebedürftigkeit, sondern auch Vielfalt und Gestaltungsfähigkeit bedeutet. Daher ist es nötig, sich das Wissen für ein gelingendes Alter anzueignen und Konzepte für ein optimales Altern zu entwickeln. Das Ehrenamt kann dabei von besonderer Bedeutung sein, leistet es doch einen Beitrag für die Gesellschaft und erhöht gleichzeitig die eigene Lebenszufriedenheit. In diesem Sinne brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fünf moderierten Gesprächsrunden die dringlichsten Aspekte ihrer Gemeinden in die Diskussion ein.

„Mir ist es sehr wichtig, auch die Gemeinden in Niederösterreich zu diesem wichtigen Thema zu Wort kommen zu lassen. Sie haben bei dieser Runde ‚Frühstück mit der Region‘ exklusiv die Möglichkeit, ihre Meinung zu demografischen Fragestellungen einzubringen, die in weiterer Folge in die niederösterreichweiten Seniorenaktivitäten des Landes Niederösterreich einfließen werden“, betonte Landesrätin Schwarz und meinte weiter: „Der Beitrag jeder niederösterreichischen Gemeinde ist wichtig für die Ausgestaltung der entsprechenden Rahmenbedingungen.“

Zum Zuständigkeitsbereich von Landesrätin Mag. Barbara Schwarz zählt auch die EU-Regionalpolitik. Das Industrieviertel ist in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den ungarischen und slowakischen Nachbarn seit vielen Jahren erprobt. DI Hermann Hansy und Mag. (FH) Annemarie Trojer von der NÖ.Regional.GmbH gingen in ihrer Präsentation ausführlich auf die Fördermöglichkeiten für Projekte ein, die gemeinsam von Gemeinden oder Organisationseinheiten im Industrieviertel und den benachbarten Regionen in Ungarn oder der Slowakei durchgeführt werden. Damit soll einerseits die Zusammenarbeit der Behörden auf beiden Seiten der Grenze, aber unter anderem auch die Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelbetrieben oder die Entwicklung nachhaltiger Verkehrslösungen gefördert werden. Die NÖ.Regional begleitet und unterstützt die Antragsteller bei der Vorbereitung und Abwicklung der Projekte. Abschließend standen auch Vertreter der zuständigen Fachabteilung des Landes für Fragen zur Verfügung. 

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Neue Messehalle: „Meilenstein in der Messegeschichte“

Mehr als acht Millionen Euro wurden in den Neubau der Halle 3 der Messe Wieselburg, die nun den Namen NV-Forum trägt, investiert. Es sind 700 Quadratmeter mehr Fläche entstanden, die unter anderem für Tagungen genutzt werden. „Durch die zusätzlichen Möglichkeiten erschließt die Messe Wieselburg ganz neue Geschäftsmodelle und setzt damit einen Meilenstein in der Messegeschichte“, erklärte Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, die sich gemeinsam mit Messepräsident Uwe Scheutz ein Bild machte.

(14. Mai 2017) – Neben dem Neubau der Halle wurde auch der Eingangsbereich neu gestaltet, das Foyer erweitert sowie in die Tagungsinfrastruktur und in eine Tiefgarage investiert. „Die Messe Wieselburg hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt, die Region und auch für Niederösterreich. Daher haben wir diese Maßnahmen auch durch Mittel der ecoplus Regionalförderung unterstützt. Mit dem Neubau wird besonders der Nachfrage nach begleitenden Informationsveranstaltungen bei Fachmessen entsprochen. Die Messebetreiber erwarten sich durch die neue Halle 3 eine Steigerung im Vermietungsgeschäft. Somit dient dieses Investitionsprojekt dazu, den Messestandort Wieselburg zukunftsfit zu machen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav. Die neue Halle ist für eine Gesamtkapazität von rund 2.500 Personen ausgelegt.

Im Jahr 2016 wurden bei den Eigenmessen der Messe Wieselburg mehr als 200.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Rund 1.400 Ausstellerinnen und Aussteller haben sich im vergangenen Jahr präsentiert. Messepräsident Uwe Scheutz unterstrich dazu: „Die flexible Nutzbarkeit auch in Zusammenhang mit dem neuen Foyer und der angrenzenden Europa-Halle bietet völlig neue Möglichkeiten: Von 20 Personen bis zu 2.500 Besucher kann das neue NV-Forum fassen – von der Galabestuhlung bis zur Konferenzanordnung. Damit ist ein Veranstaltungszentrum entstanden, das auch außerhalb von Messen über Niederösterreichs Grenzen hinaus keinen Vergleich zu scheuen braucht.“

„Das Projekt wird ein Turbo für die Entwicklung der Region, denn gemeinsam mit dem neuen Hotel, den Einrichtungen am Technopol Wieselburg-Land, der Fachhochschule Wiener Neustadt (Campus Wieselburg), dem Francisco Josephinum Wieselburg und der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel hat Wieselburg gute Karten, sich als ein wichtiger Faktor für den Kongresstourismus in Niederösterreich zu etablieren. Damit werden langfristig wettbewerbsfähige Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen“, betont ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

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TRIGOS Niederösterreich 2017 – die Sieger stehen fest!

CUITEC, Adamah Biohof und Umdasch Group triumphieren beim TRIGOS Niederösterreich, der etablierte Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften. Der NÖ-Sonderpreis für den besten „CSR-Newcomer“ geht an Breddys.

 

Krems (16. Mai 2017) - Im IMC Krems wurden am 16. Mai vor rund 160 Gästen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik die Gewinnerinnen und Gewinner des TRIGOS Niederösterreich 2017 ausgezeichnet. Der Preis holt jene Unternehmen vor den Vorhang, die ihre gesellschaftliche Verantwortung vorbildhaft wahrnehmen und nachhaltiges Handeln erfolgreich in ihrer Strategie umgesetzt haben.

 

Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, die Initiatorin des TRIGOS Niederösterreich: „Ich freue mich mit den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedanke mich gleichzeitig für ihr herausragendes Engagement. Sie zeigen eindrucksvoll, wie zukunftsweisendes Wirtschaften in unserem Bundesland funktioniert.“

 

Der TRIGOS Niederösterreich, hinter dem eine breite Trägerschaft aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft steht, wurde heuer in Niederösterreich zum fünften Mal vergeben. Insgesamt nahmen heuer 40 Unternehmen aus Niederösterreich teil – österreichweit die meisten Einreichungen. Davon reichten in der Kategorie CSR-Engagement 36 Unternehmen ein. Dies machte es für die Jury nicht einfach neun Unternehmen zu nominieren und drei davon auszuzeichnen. Zusätzlich wurde unter allen teilnehmenden Betrieben auch wieder ein Sonderpreis für den „Besten CSR-Newcomer“ vergeben.

 

Auf Bundesebene wird 2017 der TRIGOS Österreich zum vierzehnten Mal vergeben. Aus knapp 200 Einreichungen werden am 19. Juni die Gewinner des TRIGOS Österreich im Bereich „ganzheitliches CSR-Engagement“ sowie in den Kategorien „Beste Partnerschaft“ und „Social Entrepreneurship“ bekanntgegeben. Unter den 18 nominierten Unternehmen in der Kategorie CSR-Engagement finden sich 8 blau-gelbe Vertreter. „Die Hälfte aller Nominierten beim Bundes-TRIGOS kommt aus Niederösterreich, das beweist eindrucksvoll, dass unserer Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit österreichweit top sind“, freut sich Bohuslav.

 

 

Die NÖ Preisträger

In der Kategorie „Großunternehmen“ gewinnt die Umdasch Group AG aus Amstetten. Vom international tätigen Unternehmen, bekannt für Schalungslösungen, Ladenbau und Dienstleistung im Bereich neue Technologien am Bau, wurde 2015 die Umdasch Foundation ins Leben gerufen. Sie behandelt die Themen Wissen, Wirtschaft und Werte im unternehmerischen Kontext. Um in der Baubranche Nachhaltigkeit und Effizienz besser zu verankern, forscht die Unternehmenstochter DOKA Venture an neuen Bau-Methoden, zum Beispiel an der Optimierung regionaler Baumaterialien wie Lehm. Nach dem Umzug 2016 wurde die ehemalige Doka-Niederlassung Wien-Auhof in ein Notquartier für Flüchtlinge umgewandelt und seitdem wird das Gebäude kostenlos zur Verfügung gestellt und die laufenden Betriebskosten übernommen. Der Umdasch Group ist es gelungen, über drei Millionen Fahrkilometer pro Jahr einzusparen. 70 Werksbusse bringen am Standort Amstetten täglich 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Früh in die Arbeit und abends nach Hause. Um bessere Zukunftschancen für bildungsbenachteiligte Kinder zu schaffen, unterstützt Umdasch als Gold-Sponsor aktiv das Projekt Teach for Austria.

 

Der Sieg in der Kategorie „Mittelunternehmen“ geht an Adamah Biohof aus Glinzendorf. Das Unternehmen liefert im Großraum Wien 100 % „Bioprodukte mit Biografie“. Bei der Auswahl der Lieferanten wird auf Kriterien wie Regionalität geachtet, Flugware wird kategorisch ausgeschlossen. Ein persönlicher Umgang mit Produzenten kleinbäuerlicher Strukturen wird unterstützt. Der CO2-Spargedanke steht bei der Auslieferung im Vordergrund– sei es durch effiziente Routenplanung oder Treibstoffkontrolle im Fuhrparkmanagement. Die entstandenen Emissionen werden durch reGreen kompensiert. Um regelmäßiges Feedback einzuholen, findet quartalsweise ein Kundenbeiratstreffen statt. Das Wissen über biologische Landwirtschaft und nachhaltigen Konsum wird laufend in Form von Feldrundfahrten und Kochkursen an die Kunden weitergegeben. Um auf soziales Engagement aufmerksam zu machen, wird Kunden angeboten, während ihres Urlaubs ihr „Biokistl“ an die Team Österreich Tafel zu spenden, diese Initiative wird mit der Verdoppelung des Warenwerts unterstützt. Vertrauensgleitzeit wird am Hof gelebt. So ist es zum Beispiel möglich, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sommer zwei Stunden schwimmen gehen und dann wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

 

Gewinner in der Kategorie „Kleinunternehmen“ ist CUITEC Großküchentechnik aus Marktgrafneusiedl. Das Unternehmen entwickelte bereits 2012 eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie. Lieferanten werden grundsätzlich nur innerhalb Europas gesucht, da ansonsten ein regelmäßiger Besuch der Produktionsstätten nicht möglich und die Arbeitsbedingungen nicht überprüfbar sind. Kundenangebote werden jeweils um Alternativen ergänzt, die sich durch Ressourcenverbrauch, verwendete Materialien oder Instandhaltungspotential positiv vom angefragten Produkt unterscheiden. Eine innovative Methode zur Naßmüllentsorgung wird von CUITEC gerade entwickelt: Aus dem anfallenden Müll wird ein steriles Granulat erzeugt, die vorgeschriebene Kühlung kann somit entfallen. Das Volumen kann dadurch bis zu 85 % reduziert und so auch im Bereich des Transportes eine Menge CO2 eingespart werden.

 

Nach Rücksprache mit dem Kunden werden bei Wartungsarbeiten alte Bauteile mitgenommen und als Leih- oder Gebrauchtware weiterverwendet oder nach Rohstoffgruppen zerlegt, separiert und dem Kreislauf zurückgeführt. Bei CUITEC profitieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter völlig frei von einer flexiblen und unbürokratischen Gestaltung ihrer Arbeitszeiten, wo auch eine Reduktion auf weniger Arbeitstage möglich ist.

 

Der NÖ-Sonderpreis für den besten „CSR-Newcomer“ geht an Breddys aus Mödling. Bekannt ist das Unternehmen für die Entwicklung, die Produktion und den Verkauf von Crossover Hosen für Beruf, Freizeit und Sport. Das Besondere daran ist, dass das Material der nachhaltigen Hosen aus der Rizinuspflanze bestehen. Alle Beschaffungsdetails der Hosen beschränken sich ausschließlich auf europäische Produkte, hohe Sozial- und Produktionsbedingungen werden garantiert.

 

 

Trägerorganisationen & Unterstützer

Besonderer Dank gilt allen Unterstützern und Trägerorganisationen des TRIGOS Niederösterreich, ohne deren Unterstützung die Durchführung des Preises nicht möglich wäre.

 

Unterstützer: NÖN, Niederösterreichischen Versicherung und Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Niederösterreich

 

Trägerorganisationen: Caritas, GLOBAL 2000, Industriellenvereinigung Niederösterreich, Rotes Kreuz Niederösterreich, Umweltdachverband, Wirtschaftskammer Niederösterreich und das Land Niederösterreich.

 

Als Kooperationspartner fungieren respACT und Golden Hills.

 

Medienpartnerschaft: ORF NÖ.

 

Weitere Informationen können unter www.trigos.at abgerufen werden.

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RIZ Mentoring-Lounge diesmal zu Gast bei „Fireland Foods“ - der schärfsten Lifestyle-Marke Österreichs!

„Lernen von den Erfolgreichen – Ihr exklusiver Einblick in ein „scharfes“ Unternehmen“: Unter diesem Motto fand gestern bei „Fireland Foods“, dem Chili-Spezialisten, in St. Pölten ein spannender RIZ Mentoring-Abend statt. Rund 50 GründerInnen und UnternehmerInnen kamen, um sich vom Inhaber  Mag. Richard Fohringer einen exklusiven Eindruck in sein erfolgreiches niederösterreichisches Unternehmen geben zu lassen.

 

„Das RIZ Mentoring bietet ganz persönliche Zeit mit erfolgreichen niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer und ist Teil unseres umfangreichen Serviceangebotes! Neben der Beratung zu unternehmerisch relevanten Themen und der Aus- und Weiterbildung bei den RIZ kompakt Seminaren ist uns die Möglichkeit zur Information und Vernetzung bei unseren Veranstaltungen besonders wichtig“ erklärt RIZ Geschäftsführerin Mag.a Petra Patzelt.

 

Nach der Begrüßung von RIZ Berater Gottfried Haubenberger erzählte Richard Fohringer, Gründer und Inhaber der Fireland Foods GmbH, mit vielen persönlichen Eindrücken aus seiner Unternehmensgeschichte:

Was vor einigen Jahren als kleine Hobbylandwirtschaft begann, hat sich mittlerweile zu einer scharfen Leidenschaft entwickelt - Inzwischen wurde der Verarbeitungsbetrieb „Fireland Foods“ und damit auch die schärfste Lifestyle-Marke Österreichs ins Leben gerufen. Der Schwerpunkt  liegt in der Produktion von einzigartigen  Chilisaucen, das Sortiment reicht dabei von der milden süß-sauren Chilisaucen über Gewürzsaucen bis hin zur höllisch scharfen „Bhut Jolokia Hot-Sauce“. Bei der Verarbeitung wird auf höchste Qualität der Rohstoffe sowie auf eine schonende Produktion geachtet. Dass dieser Weg der richtige war zeigen die zahlreichen Siege bei Wettbewerben mit anderen Chiliproduzenten.
Fohringers Tipp für Jung-UnternehmerInnen: „Immer dran bleiben und weitermachen – auch wenn es einmal nicht so läuft wie geplant!“.

 

 

RIZ, die Gründer-Agentur für Niederösterreich, bietet GründerInnen und Jungunternehmer-Innen Einzelberatungen, Seminare und Veranstaltungen zu betriebswirtschaftlichen Frage-stellungen sowohl bei Unternehmensgründung, als auch bei der weiteren unternehmerischen Entwicklung. Die RIZ Mentoring-Lounges stehen unter dem Motto „Lernen von der Erfolgreichen“ und laden RIZ KundInnen exklusiv zu einem interaktiven Abend mit erfolgreichen niederösterreichischen Unternehmerpersönlichkeiten in deren Firmen ein.

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Positive Halbzeitbilanz für Tullner „Lab on Demand“

Seit rund einem halben Jahr bietet ecoplus am Technopol Tulln ein voll eingerichtetes Mikrobiologielabor zur Miete an. Mit dem „Lab on Demand“ erhalten Start-ups und Spin-offs einfachen und kosteneffizienten Zugang zu modernsten Forschungsequipment. Jetzt ist Zeit für eine erste Zwischenbilanz. „Die ersten Monate zeigen, dass wir hier einen Nerv getroffen haben. Das ‚Lab on Demand‘ war bisher zwei Drittel der Zeit ausgelastet – Tendenz steigend“, freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav über das Projekt, das vorerst für ein Jahr ausgelegt ist und dann evaluiert werden soll.

(11. Mai 2017) – Gerade junge Unternehmen müssen sehr genau auf die Kosten schauen und ein wesentlicher Faktor sind hier Raummieten. Während man sich mit einem kleinen Schreibtisch zu Hause in der Anfangsphase oft noch helfen kann, ist das mit erforderlichen Laborflächen schon schwieriger. Gerade sie werden in vielen Fällen nur für einen kurzen Zeitraum benötigt, da danach Ergebnisse vorliegen, die in Folge weiter ausgewertet werden müssen. Genau für solche Situationen wurde im Rahmen des Technopolprogramms das Projekt ‚Lab on Demand‘ entwickelt. Mit dem ‚Lab on Demand‘ können sie eine sterile Werkbank, einen Brutschrank sowie diverse andere Geräte auch für einen kurzen Zeitraum für ihre Forschungstätigkeiten anmieten“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav die Hintergründe.

Am Technopol Tulln wurden an die ecoplus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder Anfragen nach kurzfristig zu mietenden Laborflächen herangetragen. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat das Technopol Management das Labor von der TFZ Technologie- und Forschungszentrum Tulln GmbH angemietet und mit den wichtigsten Geräten für mikrobiologische Basisuntersuchungen ausgestattet. Das Interesse war von Beginn an sehr groß.

Der erste Mieter im Labor war Sealife Pharma, ein Biotechunternehmen mit langjährigem Sitz in Tulln, das nach der Schließung der Forschungsstätte für gewisse Fragestellungen Laborflächen angemietet hat. CEO Mag. Dr. Alexander Pretsch, BSc. ist Meeresbiologe, Biomediziner und Biotechnologe mit Schwerpunkt Infektionskrankheiten und hat einen akademischen und industriellen Hintergrund. Sein Resümee zum „Lab on Demand“: „Die Möglichkeit, schnell, unbürokratisch und für einen kurzen Zeitraum ein Labor mit allen notwendigen Hightech-Geräten mieten zu können, hat uns gerade in der Phase sehr geholfen.“

Ins gleiche Horn bläst auch die LifeTaq-Analytics GmbH, die das „Lab on Demand“ für molekularbiologische Forschung genutzt hat:In unserem Fall kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass wir heute ohne das ‚Lab on Demand‘ nicht hier stehen würden und unsere Technologie weit vom Markteintritt entfernt wäre. Durch das ‚Lab on Demand‘ ist uns während der äußerst heiklen Anfangsphase ein gut ausgestattetes Labor zur Verfügung gestanden, das wir uns auch leisten konnten. Besonders um kleinere Projekte auszulagern oder Ideen wissenschaftlich bewerten zu können, stellt das ‚Lab on Demand‘ die optimale Lösung dar“, ist Dipl.-Ing. Manfred Taschner, CEO von LifeTag-Analytics, voll des Lobs. Sein Unternehmen hat eine neuartige Messmethode entwickelt, um den Zustand von Zellen zeit- und kosteneffizienter als bisher zu analysieren. Das Hauptanwendungsgebiet dieser Technologie befindet sich im Bereich der Zelltherapie sowie in der Stammzellen- und Krebsforschung.

ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Wir werden wie geplant Ende des ersten Betriebsjahres eine Evaluierung durchführen und dann eine endgültige Entscheidung darüber treffen, ob das ‚Lab on Demand‘ zur Dauereinrichtung werden wird. Nachdem die ersten Monate aber durchwegs positiv verlaufen sind und das Interesse am ‚Lab on Demand‘ weiter steigt, bin ich hier sehr zuversichtlich.“

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ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd auch 2017 auf Wachstumskurs

Niederösterreichs größter Wirtschaftspark, das IZ NÖ-Süd, ist auch 2017 auf Wachstumskurs: Gestern fand das bereits traditionelle, halbjährliche Get-together der angesiedelten Betriebe statt und auch diesmal gab es wieder fünf Unternehmen, die sich als „new in town“ präsentierten. „Das IZ NÖ-Süd ist auf seine Art und Weise einzigartig in Österreich. Hier ist es gelungen, einen Standort aufzubauen, der dank hervorragender Lage und modernster Infrastruktur Anziehungspunkt für Unternehmen jeder Größe und aller Branchen ist“, freut sich ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

(11. Mai 2017) – Aktuell arbeiten im IZ NÖ-Süd über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 360 Unternehmen. Bei einem Wirtschaftspark dieser Größe ist auch das Verkehrsaufkommen beachtlich. „Daher sind wir hier ganz besonders darum bemüht, dem Thema Elektromobilität breiten Raum zu geben. So sind im Fahrzeug-Pool des IZ Nö-Süd bereits einige e-Fahrzeuge erfolgreich im Einsatz und auch bei den angesiedelten Betrieben wird das Interesse an diesem Thema immer größer. Der Wunsch nach mehr Information beim Get-together zum Thema Ladeinfrastruktur ist direkt von den Betrieben gekommen“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

Neben diesem Schwerpunkt stand das Get-togehter aber ganz im Zeichen der neuen Betriebe. „Es ist mir persönlich eine besondere Freude, dem Wirtschaftspark beim Wachsen zuzusehen. Dieser entwickelt sich in einem rasanten Tempo und wird immer mehr zur wirtschaftlichen Hauptschlagader der Region“, erklärte ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki bei der Vorstellung der Betriebe, die „new in town“ sind und sich erst kürzlich im IZ NÖ-Süd angesiedelt haben.

Diesmal präsentierten gleich fünf Neuzugänge ihr Portfolio: Die international agierende Bott Austria GmbH, die Fahrzeugeinrichtungen, Betriebseinrichtungen und Arbeitsplatzsysteme entwickelt und produziert, hat in einem speziell adaptierten Mietobjekt einen neuen Standort gefunden. Im Fachmarktzentrum SWN (Shopping Wiener Neudorf) hat sich ein DAN Küchenstudio angesiedelt. Die Integer Personalmanagement GmbH hat ebenso ein neues Büro im ecoplus Mehrmieterobjekt ecocenter wie die mse Augsburg GmbH, die sich mit Softwarelösungen für die Immobilienwirtschaft beschäftigt. Ein maßgeschneidertes Mietobjekt wurde hingegen für die Sortimo GesmbH erreichtet. Die Firma ist führender Hersteller von Fahrzeugeinrichtungen und mobilen Transportlösungen.

Damit nützt das Unternehmen ein spezielles Service, das nur in den ecoplus Wirtschaftsparks geboten wird: die Errichtung von Mietobjekten, die bereits in der Planungsphase speziell auf die Bedürfnisse des künftigen Mieters zugeschnitten werden und für ihn individuell errichtet werden.

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Schmankerln aus der Buckligen Welt sollen im ganzen Land bekannt werden

In der Region Bucklige Welt – Wechselland wurde in den vergangenen Jahren erfolgreich das kulinarische Kooperationsprojekt „Sooo gut schmeckt die Bucklige Welt“ aufgebaut. Außerhalb der Region sind die zahlreichen Schmankerln aber weniger bekannt. „Mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung soll im Rahmen eines neuen LEADER-Projekts die Attraktivität der Marke gesteigert und damit auch überregionale Zielgruppen für die Produkte interessiert werden“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

(xx. April 2017) – Unter dem Motto „Sooo gut schmeckt die Bucklige Welt“ kooperieren derzeit 78 Betriebe aus 23 Gemeinden – von Direktvermarktern und Gastwirten bis zu Bierbrauern, Fleischern und Bäckern. „Damit ist es gelungen, die kleinstrukturierten Produzenten und die regionalen Gastronomiebetriebe zum beiderseitigen Nutzen zu vernetzen. So wurde einerseits die Wertschöpfung in der Region erhöht und andererseits durch verschiedene kulinarische Veranstaltungen gleichzeitig auch der Tourismus belebt. Jetzt geht es darum, die Bekanntheit weiter zu steigern und auszubauen“, zieht Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav eine positive Bilanz.

Einige Produkte der Landwirte wie Käse, Fleisch, Säfte und Honig werden bereits heute über den Lebensmitteleinzelhandel und diverse Verkaufsshops vertrieben. Das trägt – neben Events wie dem „Schnidahahn“ – dazu bei, dass der Markenname in der Region bekannt ist und auch durchwegs als Garant für hohe Qualität anerkannt ist.

DI Friedrich Trimmel, Obmann der LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland: „Mit dem bereits gut eingeführten Markennamen haben wir eine solide Basis, um die Marketingmaßnahmen weiter auszubauen. Im neuen LEADER-Projekt geht es daher unter anderem auch um einen professionellen, überregionalen Marktauftritt und eine entsprechende Bewerbung in den verschiedenen Kanälen. Damit schaffen wir für unsere regionalen Betriebe einen eindeutigen Mehrwert und eröffnen interessante Zukunftsperspektiven.“

Die LEADER Region Bucklige Welt – Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav beschlossen.

„Damit ist dieses Projekt ein weiterer Meilenstein in der regionalen Entwicklung der LEADER Region Bucklige Welt – Wechselland“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki. „Die Region hat bei ecoplus bereits fünf eigene LEADER Projekte abgewickelt und ist an fünf weiteren Projekten beteiligt, insgesamt hat die Region in der aktuellen LEADER-Periode 28 Projekte eingereicht und es ist eindrucksvoll, welche positiven und nachhaltigen Entwicklungen damit angestoßen werden konnten.“

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„LEGUMIUM – Die Gemüsekombüse“

„LEGUMIUM – Die Gemüsekombüse“, der Firmenname ist beim Wiener Neudorfer Bistro und Cateringunternehmen von DDr.in Martha Maly-Schreiber Programm. Davon konnte sich auch Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav überzeugen, die dem innovativen Unternehmen gemeinsam mit ecoplus Prokuristin Mag.a Petra Patzelt einen Besuch abstattete. „In der Gemüsekombüse wird nicht einfach nur gekocht.

Hinter den Produkten steht ein systematisches Konzept, das sich stimmig durch alle Geschäftsbereiche zieht – bis hin zur hauseigenen Photovoltaikanlage. Zukunftsorientierte, innovative Unternehmen mit trendigen Geschäftsideen wie LEGUMIUM sind eine große Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, zeigt sich Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav beeindruckt.

 

Die Produkte von LEGUMIUM entsprechen auf ganzer Linie dem Zeitgeist:

basierend auf einer kreativen, zukunftsweisenden Produktentwicklung - dem LeguMMus - gibt es hier veganes Essen, frei von künstlichen Konservierungsstoffen, Aromen, Farbstoffen, und Geschmacksverstärkern.

Das LeguMMus ist ein Gemüsemus aus Hülsenfrüchten, Kräutern und Gewürzen. Es ist vegan, laktose-, hefe- und glutenfrei und in 20 saisonal unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich.

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KTS GmbH eröffnet neuen Standort im CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn

Die KTS Peter Sporrer Handelsagentur für Kabeltechnik GmbH, kurz KTS genannt, wurde 1993 gegründet und baut seit 2004 als EASA PART 21 G und EN9100 zertifizierter Betrieb Kabelkonfektionen und Baugruppen für die Luftfahrtindustrie. Jetzt hat das Unternehmen in Kottingbrunn ein neues Zuhause mit ausreichend Platz gefunden. Gestern wurde im ecoplus Beteiligungspark CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn die neue Produktionsstätte feierlich eröffnet.

(12. Mai 2017) – Mit Unterstützung von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, wurde ein passendes Grundstück mit 5.000m² Fläche gefunden, auf dem ein hochmodernes, energieeffizientes Produktionsgebäude für die Herstellung von „flying hardware“, mit Büros und Lager im Ausmaß von rund 2.000 m² gebaut wurde. „Die Entscheidung für einen neuen Betriebsstandort im CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn ist aus verschiedenen Gründen gefallen: Einerseits ist die Lage im Wiener Einzugsgebiet und in nächster Nähe der Autobahn bestechend, andererseits haben wir hier genügend Platz für die notwendige Betriebserweiterung als luftfahrtzertifiziertes Unternehmen in einem rasant wachsenden Marktsegment“, erläutert KTS Geschäftsführer Peter Sporrer.

Durch die Betriebserweiterung ist nun auch geplant, den Mitarbeiterstand zu erhöhen. Dabei hat das Unternehmen Vorbildfunktion, denn es werden ganz gezielt auch ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Peter Sporrer: „Ältere Menschen haben bereits große Berufserfahrung und sind sehr motiviert, wenn sie – zum Beispiel nach längerer Arbeitslosigkeit – eine neue Job-Chance erhalten. Als Unternehmen können wir von einem stimmigen Generationenmix unserer Belegschaft nur profitieren.“

Damit lebt das Unternehmen bereits heute die Personalpolitik der Zukunft, denn gemischte Teams aus älteren und jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelten als ein Erfolgskriterium im Rahmen von Wirtschaft 4.0. ecoplus Prokurist Mag. Gerhard Schmid: „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ist es eine unserer Kernaufgaben, Unternehmen bei Betriebsansiedlungen und Unternehmenserweiterungen intensiv zu betreuen. Gleichzeitig unterstützten wir die heimische Wirtschaft aber auch dabei, die Herausforderungen der Zukunft – Stichwort Digitalisierung und neue Unternehmenskultur – gut zu meistern. KTS ist hier ein wirklicher Best-Practice-Betrieb und es freut mich sehr, dieses Unternehmen in Niederösterreich begrüßen zu können!“

Mit der Ansiedlung der KTS Peter Sporrer Handelsagentur für Kabeltechnik GmbH ist der CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn, einer von 17 Wirtschaftsparks, die ecoplus im Eigentum oder in Beteiligung betreibt, weiter gewachsen und um ein attraktives Unternehmen reicher. Damit sind auf insgesamt 45 Hektar Gesamtfläche aktuell 30 Unternehmen angesiedelt, wie zum Beispiel Modine Austria GmbH, Maplan GmbH, Interspar Großbäckerei, iwt GmbH, Fritz Holter GmbH oder auch die Spörk Antriebssysteme GmbH.

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Niederösterreich brachte Bau der dritten Piste auf die Tagesordnung der Konferenz der Wirtschaftsreferenten der Bundesländer

Wirtschaftslandesrätin Bohuslav: „Wichtige Infrastrukturprojekte zur Stärkung des Standorts Österreich müssen auch in Zukunft umsetzbar sein“

 

Pörtschach (5. Mai 2017) – „Wichtig Infrastrukturprojekte zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich und insbesondere Niederösterreich wie die dritte Piste des Flughafen Schwechats müssen auch in Zukunft umsetzbar sein. Daher brachte ich bei der Konferenz der Wirtschaftsreferenten der Bundesländer dieses Thema ein. Denn gerade unsere exportorientierte Wirtschaft, braucht optimale Anbindungen in alle Welt. Auch der heimische Arbeitsmarkt ist davon abhängig: So ist fast jeder zweite Arbeitsplatz durch den Export abgesichert“, erklärt Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav im Anschluss an die Wirtschaftsreferentenkonferenz.

„Eine dritte Piste würde die Wachstums- und Zukunftschancen für unser Land unterstützen und einerseits bestehende Arbeitsplätze absichern, andererseits bis zu 30.000 zusätzliche Jobs schaffen. Bei einer Nicht-Errichtung würde der Flughafen Bratislava profitieren und damit den Standort Österreich schwächen. Doch ich will, dass diese Arbeitsplätze bei uns sind und nicht im Ausland“, so Wirtschaftslandesrätin Dr.in Bohuslav weiter.

 

Ein möglicher Schritt um maßgebliche Infrastrukturprojekte, die für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft notwendig sind, zu stärken, ist die Aufnahme eines Bundesverfassungsgesetzes, das Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, die Entwicklung der Infrastruktur und die Förderung von Innovation und Forschung als Staatsziel definiert. „Damit würde man die Bedeutung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts aufwerten. Es freut mich, dass es hier eine einhellige Meinung bei der Konferenz gab und dieser Vorschlag beim Treffen der Landeshauptleute in der kommenden Woche behandelt werden soll“, informiert Landesrätin Bohuslav.

 

Außerdem soll sich die bestehende Bund-Länder-Arbeitsgruppe für eine effizientere und bürgernahe Verwaltung auseinandersetzen. „Oft werden jahrelange Vorarbeiten tätigt und am Ende des Tages endet das Verfahren negativ. Hier verstehe ich den Unmut von Investoren, denen im schlimmsten Fall hohe Verfahrenskosten entstehen“, hält Bohuslav fest. 

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Reise in die Zukunft – Wirtschaftsdelegation aus Niederösterreich auf den Spuren des Unternehmergeistes des Silicon Valley

Ende April 2017 stattete eine niederösterreichische Wirtschaftsdelegation unter der Leitung von Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav dem Silicon Valley einen Besuch ab.  Hier zeigt sich eindrucksvoll, was alles erreicht werden kann, wenn Wissenschaft, Bildungseinrichtungen und Wirtschaft eine Symbiose eingehen und den Boden für Innovationen aufbereiten – eine Strategie, die auch in Niederösterreich erfolgreich umgesetzt wird. Wir sind dabei im Europavergleich bereits hervorragend unterwegs, aber die Unternehmen im Silicon Valley sind die Königsklasse und an ihnen wollen wir uns orientieren“, hält Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav nach ihrer Rückkehr fest.

(3. Mai 2017) –„In unserer Wirtschaftsstrategie 2020 haben wir einen klaren Fahrplan für die kommenden Jahre festgelegt und vier Kernstrategien definiert. Mit dreien davon – nachhaltiger Unternehmenserfolg und Internationalisierung, Forschung, Entwicklung und Marktumsetzung sowie Gründungen mit Wachstumsdynamik – haben wir uns bei dieser Reise intensiv auseinandergesetzt“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav die Hintergründe der Reise und ergänzt: „An der Delegationsreise haben auch namhafte Vertreterinnen und Vertreter wichtiger niederösterreichischer Bildungseinrichtungen teilgenommen. Es geht darum, den Studierenden den Unternehmergeist, der im Silicon Valley herrscht, nahe zu bringen. Dazu sind die Fachhochschulen die wichtigsten Multiplikatoren und Wissensvermittler. Um davon zu profitieren haben sich auch rund um die FH-Standorte Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg unsere Technopole angesiedelt, die von ecoplus betreut werden. Nur wenn wir innovative Köpfe haben, kann unser Erfolgsweg fortgesetzt werden und von Entwicklungen wie ‚Wirtschaft 4.0‘ profitiert werden.

Bereits 2015 fand eine Marktsondierungsreise in die USA statt. Der Fokus des Besuchsprogramms in New York, Boston und Washington richtete sich damals unter anderem auf Digitalisierung, Robotik, additive Fertigungstechnologien sowie 3D-Druck und Industrie 4.0. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf dem Silicon Valley, das als weltweit bedeutendster Standort für unzählige IT- und Hightech-Unternehmen gilt. Über 17.000 Start-ups pro Jahr und Unternehmen wie Apple, Cisco, Facebook, Google, Intel und Tesla Motors haben im Silicon Valley ihren Ursprung. Im universitären Bereich sind neben der Stanford University und der University of California in Berkeley eine Vielzahl an renommierten Hochschulen vorhanden, Forschung wird beispielsweise im NASA Ames Research Center oder im Volvo Silicon Valley Research Center betrieben. „Mit der aktuellen Delegationsreise haben wir einen Einblick in die dortige Unternehmens- und Gründerkultur erhalten. Nun heißt es etwas von diesem speziellen Geist, der im Silicon Valley vorherrscht mit nach Niederösterreich zu nehmen. Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Firmen und Forschungsinstituten weiter zu stärken. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg, aber es schadet nie, neue Inputs zu erhalten“, stellt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Bohuslav klar.

Ein besonderes Highlight war eine gemeinsame Veranstaltung mit Open Austria, bei der niederösterreichische und amerikanische Top-Firmen der Luft- und Raumfahrt diskutierten Titel der Veranstaltung: “The Race to Space”. Podiumsteilnehmer waren unter anderem Dr. Dan Rasky von der NASA, Bruce Pittmann von NASA  Ames Research Center, Dr. Alexander Reissner von AMR Propulsion sowie der niederösterreichische IT-Unternehmer Marcus Scheiber.

Das Silicon Valley ist aber auch die Heimat vieler neuer Geschäftsmodelle im Bereich Wirtschaft 4.0, die von Start-ups im Valley entwickelt wurden. Daher besuchte die Delegation bestehend aus Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die an den Technopolen beheimatet sind, einerseits bereits etablierte Unternehmen wie airbnb und facebook, erfolgreiche Start Ups wie spire und Audacy und das NASA Ames Research Centre.

Vereinbarung mit University California in Berkeley unterzeichnet

Andererseits standen auf dem Besuchsprogramm auch die Standford University und University California Berkeley, wo Landesrätin Dr.in Bohuslav einen Kooperationsvertrag unterzeichnete. Damit ermöglicht das Land Niederösterreich zwei Studierenden aus Niederösterreich die Teilnahme an der Entrepreneurship Summer School im Silicon Valley, um die US-amerikanische Gründungskultur bzw. diesen Spirit des Silicon Valley erleben zu können und gleichzeitig auch erste Kontakte zu knüpfen. „Damit wollen wir einen weiteren Schritt machen, dass wir in Niederösterreich das Land der (technologischen) Gründerinnen und Gründer werden. Unsere Studierenden stehen von der Ausbildung und dem Wissen nichts US-amerikanischen Kolleginnen und Kollegen nach, oft fehlen nur das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und der Gründergeist, der hier in den Vereinigten Staaten vorherrscht. Mit der Kooperation mit der Entrepreneurship Summer School wollen wir zwei Studierenden die Chancen geben, diesen Geist selber erfahren zu können“, erklärt Landesrätin Dr.in Bohuslav.

Die Delegation nutzte auch die Möglichkeiten wirtschaftliche Kontakte vor Ort zu knüpfen: „Die USA sind unser wichtigster Exportmarkt außerhalb Europas. Wir unterstützen unsere Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, die Chancen, die sich in diesem Markt ergeben, nutzen zu können. Auch bei dieser Delegationsreise konnten die mitreisenden Wirtschaftstreibenden ihr Netzwerk in die Vereinigten Staaten verbessern. Uns Ziel ist es, die 1-Milliarden-Euro-Exportmarke in die USA zu knacken“, so Landesrätin Bohuslav weiter.

Der Delegation gehörten auch Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung Niederösterreich an. So zeigte sich Ingeborg Dockner, Spartenobfrau Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Niederösterreich von der Reise beeindruckt: „Der Innnovationsgeist und die Investitionsbereitschaft in den USA im Bereich Digitalisierung sind beeindruckend und sind für Europa Vorbild. Wir müssen das enorme Potenzial der Digitalisierung erkennen, denn sie bietet für alle Unternehmen neue Chancen aber auch Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Das geht nur durch eine gemeinsame Bündelung der Kräfte und Verbesserung der Rahmenbedingungen wie einer Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle, laufender Adaptierung der Berufsbilder mit der verbundenen Offenheit für neue Berufe oder Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung und verbunden mit einem weiteren Breitbandausbau in NÖ.“

Thomas Salzer, Präsidenten der Industriellenvereinigung Niederösterreich, wurde darin bestätigt, dass ein Schlüssel für die erfolgreiche Zukunft in verstärkten Kooperationen liegt:  „Vom Spirit, der im Silicon Valley herrscht, können wir noch viel lernen. Niederösterreichs Betriebe sind jedoch auf einem guten Weg und genießen in den USA einen ausgezeichneten Ruf. Jetzt gilt es, noch mehr auf Digitalisierung und Innovationen zu setzen – insbesondere bei der Zusammenarbeit zwischen Industriebetrieben, Universitäten bzw. Fachhochschulen  und Start-Ups.“ Organisiert wurde die Delegationsreise von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. Tatkräftige Unterstützung bekam die niederösterreichische Delegation vor Ort durch Konsul Martin Rauchbauer und Georg Fürlinger, den Geschäftsführern von Open Austria San Francisco, dem gemeinsamen Büro des Außenministeriums und der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich. „Auch dank der Zusammenarbeit mit Open Austria haben wir auf unserer Wirtschaftsdelegation viele Spitzenunternehmen kennengelernt und einen Einblick in den Spirit und die Unternehmenskultur bekommen“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki, „diese Erfahrungen gilt es nun nach Niederösterreich zu transferieren und – umgelegt auf unsere Gegebenheiten – auch umzusetzen. Das Umfeld für erfolgreiches, technologieorientiertes Wirtschaften ist in Niederösterreich bereits ganz hervorragend: ecoplus hat in den vergangenen Jahren alleine in die Technologie- und Forschungszentren unter anderem in Wiener Neustadt, Wieselburg, Krems und Tulln über 100 Millionen Euro investiert. Daran werden wir jetzt anknüpfen und neue, zukunftsweisende Aktivitäten setzen.“

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Immer mehr niederösterreichische Wirtschaftsbetriebe nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr

Im Bundesländer-Ranking der Einreichungen des Nachhaltigkeitspreises TRIGOS liegt Niederösterreich mit 40 Unternehmen auf Platz 1

 

St. Pölten (11. April 2017) – „Die niederösterreichischen Einreichzahlen des Nachhaltigkeitspreises TRIGOS bestätigen wieder: Es gibt es eine steigende Zahl an Unternehmen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und das Prinzip der Nachhaltigkeit – vom sozialen Bereich bis hin zum Klimaschutz – in vorbildlicher Weise leben“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

 

Besonders erfreulich ist das überdurchschnittlich hohe Qualitätsniveau der Einreichungen. Die Vielfalt niederösterreichischer Unternehmen findet sich auch unter den Teilnehmern wieder: Vom Ein-Personen-Unternehmen bis hin zum international tätigen Großunternehmen, von der Baubranche bis hin zum Handel reicht die Palette der Betriebe die bei TRIGOS mit Projekten dabei sind.

 

„Ich möchte schon jetzt allen eingereichten Unternehmen gratulieren. Sie zeigen wie zukunftsweisendes Wirtschaften funktioniert und wie Unternehmen ihre Verantwortung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Umwelt und der Gesellschaft gegenüber in ihrer Strategie und in ihr tägliches Handeln eingebunden haben. Sie sind Vorbilder für andere niederösterreichische Wirtschaftsbetriebe“, so Landesrätin Bohuslav weiter.

 

Neun Unternehmen nominiert

Bewertet wurde die ganzheitliche unternehmerische Verantwortung nach Betriebsgröße unterteilt in die Kategorien große, mittlere und kleine Unternehmen. Eine Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der TRIGOS-Trägerorganisationen nominierte neun Unternehmen als potentielle Preisträger für den TRIGOS Niederösterreich 2017. Unter allen Einreichungen vergibt die Jury zusätzlich einen Preis für den „besten niederösterreichischen CSR-Newcomer“. Alle Einreichungen für den TRIGOS Niederösterreich nehmen automatisch auch am TRIGOS Österreich teil.

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 16. Mai 2017 im Rahmen einer feierlichen Gala der Öffentlichkeit vorgestellt und erhalten die begehrte CSR-Trophäe für ihre gesellschaftliche Verantwortung.

 

 

 

Die Nominierten des TRIGOS Niederösterreich 2017 sind:

Kategorie „Kleines Unternehmen“

-      CUITEC Großküchentechnik GmbH, 2282 Marktgrafneusiedl

-      Tischlerei & Möbelhandel Kovacs, 2880 Kirchberg am Wechsel

-      BIO AM PLATZ Handels GmbH, 3430 Tulln

 

Kategorie „Mittleres Unternehmen“

-      Gottwald GmbH & Co KG, 3390 Melk

-      ADAMAH BioHof, 2282 Glinzendorf

-      Gugler GmbH, 3390 Melk

 

Kategorie „Großes Unternehmen“

-      Markas GmbH, 3100 St. Pölten

-      KASTNER GroßhandelsgesmbH, 3910 Zwettl

-      Umdasch Group AG, 3300 Amstetten

 

Unterstützt werden die TRIGOS-Kategorien von der Niederösterreichischen Versicherung, der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Fachgruppe UBIT und der NÖN.

 

 

Information & Trägerorganisationen

Mit dem TRIGOS werden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) weit über das gesetzliche Maß hinaus wahrnehmen und nachhaltiges Handeln erfolgreich in ihrer Unternehmensstrategie verankert haben. Regional findet der TRIGOS in Niederösterreich alle 2 Jahre bereits zum 5. Mal statt. Weitere Informationen können unter www.trigos.at abgerufen werden.

 

Die Trägerorganisationen des TRIGOS Niederösterreich sind:

Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie, Golden Hills, Caritas, GLOBAL 2000, Industriellenvereinigung Niederösterreich, Rotes Kreuz Niederösterreich, Umweltdachverband und Wirtschaftskammer Niederösterreich.

 

Als Kooperationspartner fungiert respACT.

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Neue „Fabelhafte Radwelten“ im Römerland Carnuntum

Im Rahmen eines LEADER-Projekts sollen im Römerland Carnuntum unter dem Namen „Fabelhafte Radwelten“ die Radroutennetze der Region erneuert und ausgebaut werden. „Die Radwege werden neu strukturiert und attraktiver gestaltet. Dieses Projekt ermöglicht der Region, sich noch besser als Radtourismusdestination zu positionieren. Ich bin davon überzeugt, dass durch die Erneuerung und den Ausbau des Radnetzes die touristische Wertschöpfung gesteigert werden kann. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmittel“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.


(12. April 2017) – „Im Mittelpunkt der ‚Fabelhaften Radwelten‘ stehen zwei neue Radrunden im westlichen und zentralen Teil der Region. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Integration bestehender Inszenierungskonzepte der Region in neue oder bestehende Radrouten gelegt. Das Ziel des Projekts ist es, das Radangebot, sowohl für Touristen, als auch für die Alltagsnutzung durch die regionale Bevölkerung attraktiv zu machen“, betont Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Mag. Bernhard Schröder, Geschäftsführer von der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, die das Projekt umsetzt, betont: „ Eine stetige Professionalisierung und Qualitätsverbesserung der regionalen Tourismusstrukturen ist uns seit jeher ein großes Anliegen. Bei diesem neuen Projekt sollen bestehende Info- und Leitsysteme mit eingebunden werden und eine verbesserte, noch kundenfreundlichere Darstellung aller relevanten Zusatzangebote an den Strecken erreicht werden und so das Radangebot in der Region weiter verbessert und für Radler noch attraktiver werden.“ 

Die LEADER-Region Römerland Carnuntum hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr.in Petra Bohuslav beschlossen.

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Infotafelsystem in der Wachau – immer am aktuellsten Stand

In den letzten Jahren wurde in der Welterberegion Wachau ein umfassendes  Besucherleitsystem realisiert. 65 Übersichtstafeln wurden an den wichtigen Standorten in den Gemeinden platziert und informieren die Gäste sowohl über die Sehenswürdigkeiten und die regionale Gastronomie, als auch über alltagsrelevante Einrichtungen. „Damit die Übersichtstafeln den Gästen in der Praxis aber wirklich bei der Orientierung helfen, müssen sie regelmäßig auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Nur dann sind sie ein Gewinn für alle – für die Besucherinnen und Besucher ebenso, wie für die touristischen Betriebe. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmittel“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.


(14. April 2017) – „Damit eine Tourismusregion stimmig wirkt und die Gäste sich wohlfühlen, müssen vielen unterschiedliche Faktoren perfekt zusammenspielen. Infotafeln gehören zu jenen Maßnahmen, die ‚im Hintergrund‘ einen ganz wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass sich die Gäste willkommen, informiert und in einer Region gut aufgehoben fühlen. Da sich die touristische Infrastruktur aber laufend entwickelt, ist es eine große aber wichtige Herausforderung, die Infotafeln immer aktuell zu halten. Projekte wie dieses leisten daher wichtige Basisarbeit für die Welterberegion Wachau“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Projektträger ist der Verein Welterbegemeinden Wachau. Vorsitzender Dr. Andreas Nunzer informiert über die Maßnahmen, die im Projekt umgesetzt werden: „Wir setzen ganz klar auf übersichtliche und besucherfreundliche Leitsysteme. Die Übersichtstafeln sollen hinsichtlich geänderter Standorte und Kontaktinformationen von Betrieben aktualisiert werden. Auch webspezifische URLS, QR Codes sowie Informationen zum öffentlichen Verkehr und diverser Öffnungszeiten sollen überarbeitet werden. Zusätzlich wird die Dunkelsteiner-Wanderroute an den relevanten Orten in die Übersichtstafeln eingepflegt.“

Die LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav beschlossen.

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Das Triestingtal hat sich für die Glasfaserzukunft entschieden

Mit dem Triestingtal hat nun eine weitere Pilotregion in Niederösterreich mehr als die nötigen 40 Prozent Zustimmung für Glasfaserausbau bis zum Haushalt erreicht. Für Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav ist das positive Feedback der Bevölkerung der beste Beleg dafür, dass die Breitbandstrategie des Landes Niederösterreich der richtige Weg für Menschen und Betriebe im Land ist. Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) kann somit mit der Errichtung der Infrastruktur beginnen.

(21. April 2017) Die Bevölkerung der „LEADER Region Triestingtal" hat ihre Zukunft selbst in die Hand genommen und dafür gesorgt, dass die Haushalte und Betriebe mit Breitbandinternet über Glasfaser versorgt werden. Das Breitbandmodell des Landes Niederösterreich sieht vor, dass nöGIG überall dort aktiv wird, wo private Telekommunikationsanbieter nicht selbst bauen. Damit können auch ländliche Gebiete von der Digitalisierung profitieren. Dafür braucht es mindestens 40 Prozent Zustimmung in den jeweiligen Gemeindegebieten. Teilweise wurden sogar mehr als 60 Prozent erreicht. „Breitband-Internet ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Ein offenes, öffentliches und zukunftssicheres Netz ist die Basis für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen. Ich freue mich wirklich sehr, dass so viele Menschen und Betriebe im Triestingtal diese Chance für sich nutzen wollen“, führt Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav aus.

LAbg. Bgm. Josef Balber, Breitbandsprecher der Region, betont gemeinsam mit seinen Amtskollegen Bgm. Johann Miedl, Bgm. Michael Wurmetzberger und Bgm. Ing. Alois Riegler die Wichtigkeit der Glasfaseroffensive für das Tal mit seinen abgelegenen Ortsteilen und Höfen: „Als eine von vier Pilotregionen im Land sind wir von Anfang an dabei und können bestätigen, dass das Niederösterreichische Modell großen Zuspruch in der Bevölkerung findet.“ Eine Informationsveranstaltung in Klein-Mariazell ist vergangenen Oktober der Auftakt für die Sammlung der Zustimmungserklärungen gewesen. Zahlreiche weitere sind gefolgt. Als erste Gemeinde hat Altenmarkt an der Triesting die 40-Prozent-Marke überschritten. Auch in Kaumberg gibt es große Zustimmung. In Weissenbach an der Triesting und Furth an der Triesting liegt die Zustimmungsrate sogar bei über 60 Prozent.

Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG), eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, hat bereits mit der Detailplanung gestartet und wird die Infrastruktur in den nächsten Monaten errichten. Bereits im Herbst 2017 sollen die ersten Anschlüsse aktiviert werden. ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Mit unserem Modell stellen wir sicher, dass Familien und Unternehmenskunden die schnellste Zugangstechnologie zum Internet bekommen und das zu attraktiven Preisen. Das Netz bleibt in öffentlicher Hand und unterschiedliche Dienstanbieter können ihre Services zu gleichen Konditionen anbieten. Das stimuliert den Wettbewerb und sorgt für faire Preise.“ 

Für nöGIG Prokurist DI Dr. Igor Brusic ist klar: „Wir sind in Niederösterreich auf dem richtigen Weg. In den Pilotprojekten sehen wir, dass wir sowohl die technischen als auch die organisatorischen Aspekte des niederösterreichischen Modells richtig aufgesetzt haben.“ Das Projekt liegt voll im Plan. Die für Ende 2018 geplante Evaluierung der Pilotregionen wird auf den Sommer 2017 vorgezogen. Danach werden Schritte für den weiteren Ausbau in Niederösterreich gesetzt.

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"Unternehmertum im Blut“ hat die niederösterreichische Buch-und-Bild Unternehmerin und Jung-Verlagsinhaberin Conny Wolf: Anlässlich des Welttag des Buches hat sie ihr Atelier für das RIZ, Niederösterreichs Gründeragentur, geöffnet!

Conny Wolf wurde bekannt als die Erfinderin von „OUPS vom Planet des Herzens“, in Niederösterreich startet Sie nun als Unternehmerin mit Eigenverlag durch und hat dafür auch eine neue Figur „zum Leben erweckt“: Stineliese. Wie es aussieht, wenn Conny Wolf daran arbeitet, das hat sie dem RIZ bei einer Unternehmensbesichtigung gezeigt.



„Mein Mann und ich haben das Unternehmertum im Blut“ meint Conny Wolf bei einem Besuch in Ihrem Home-Office in Haidershofen. Irgendwie habe sie immer wie eine Auftrag-geberin gedacht. Nach ihrem Studium hatte Conny Wolf bei einer Werbeagentur gearbeitet und 
Layouts für Uhu oder Faber Castell entworfen. Ihre Zeichnungen waren dabei immer so klar und ansprechend, dass sie bald überlegte, mehr daraus zu machen. Viele Entwürfe und Arbeitsstunden später entstand die Figur des „OUPS“, der ihr viel Anerkennung einbrachte.

Mittlerweile ist die gebürtige Deutsche Conny Wolf Niederösterreicherin geworden und  hat hier eine neue Sympathiefigur erschaffen, die sie so charakterisiert: „Sie ist das kleine wilde Weib in mir, das unangepasst und rebellisch ist, doch nie böse, oder verletzend. Die, die einfach ist wie sie ist: laut oder leise, fröhlich oder traurig, ernst oder komisch und die im Gegensatz zu mir nie auf die Idee kommt sich Gedanken darüber zu machen, wie das bei ihrer Umwelt ankommt“. Und im brandneuen „Stineliese Spreadshirt Shop“ kann man ab sofort T-Shirts, Kappen oder auch Accessoires selbst konzipieren.

Im Eigenverlag legt Conny Wolf zusätzlich Engel-Kalender auf, die himmlisch durch das ganze Jahr führen. „Ich gehöre zu den Menschen, die bei dem Wort BUCH sofort glänzende Augen bekommen,“ gesteht Conny Wolf und erzählt von ihrem Coaching „Buch und Bild“, bei dem sie jede textliche Idee mit einem bildlichen Input begleitet. Dabei entstehen ganz individuelle neue Figuren und Geschichten.

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Weltweit führender Energieforscher arbeitet nun am ecoplus Technopol Wieselburg

Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler wechselte von der renommierten Universität Berkeley in Kalifornien zum K1-Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+ GmbH am ecoplus Technopol Wieselburg. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, die stellvertretende ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende  LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki freuen sich über diesen prominenten Neuzugang für den Technologiestandort Wieselburg und hießen ihn im Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) willkommen.  In seiner bisherigen Karriere veröffentlichte Stadler mehr als 220 Beiträge in Fachzeitschriften und acht Computerprogramme. Für seine Forschung an den Energienetzen der Zukunft wurde Stadler 2016, als erster Österreicher, vom damaligen Präsident Barack Obama mit dem „Presidential Early Career Award for Scientists and Engineers“ geehrt – zu dem ihm auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gratulierte.

(5. April 2017) „Ich freue mich, dass wir mit Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler ein ‚Super-Hirn‘ für den  Technologiestandort Niederösterreich gewinnen konnten. Gratulation an das Forschungszentrum BIOENERGY 2020+, das Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler zurück in seine niederösterreichische Heimat locken konnte. Das ist eine hohe Auszeichnung für die Wissenschafts- und Technologiepolitik des Landes Niederösterreichs. Denn es zeigt sich, dass wir nicht nur - wie am Technopol Wieselburg - großartige Betriebe mit den hellsten Köpfen haben, sondern auch ideale Rahmenbedingungen für Wissenschaft, Wirtschaft und Ausbildung geschaffen haben, die Innovationen ermöglichen. Hier spielen unsere Technopolstandorte eine wichtige Rolle“, so Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Der gebürtige Niederösterreicher Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler leitete eine vierzigköpfige Energietechnik-Forschungsgruppe am Lawrence Berkeley National Laboratory der Universität Berkeley in Kalifornien. Nach seiner mehr als 10-jährigen Forschungstätigkeit in den USA kehrte Dr. Stadler in seine Heimat zurück und wird das Forscherteam des K1-Kompetenzzentrums BIOENERGY 2020+ GmbH am Technopolstandort Wieselburg verstärken. Er bleibt aber auch dem Berkeley Lab als Berater treu, um die Brücke zwischen Niederösterreich und Kalifornien aufrechtzuerhalten. In Wieselburg wird er den Forschungsbereich „Intelligente Netze und Mikro-Netze“ aufbauen. „Mikro-Netze sind Energienetze, die von einem überregionalen Energienetz unabhängig funktionieren können. Dies hat den Vorteil, dass große Versorgungsausfälle, wie sie zum Beispiel bei Umweltkatastrophen oder Blackouts auftreten, verhindert werden können. Weiters verbessern Mikro-Netze die Integration von volatilen erneuerbaren Energien, wie der Photovoltaik“, erklärt Dr. Michael Stadler den Inhalt und Zweck seiner Forschungstätigkeit.

„Der Technopolstandort Wieselburg stellt mit seinen Forschungseinrichtungen den Anspruch, Innovationsmotor für das Mostviertel zu sein. Der Technopol und das K1-Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+  werden mit der Bestellung von Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler ihrem Ruf als  Innovationstankstelle für technologieorientierte Unternehmen im Mostviertel wieder einmal gerecht“, freut sich die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer.

„2013 wurde das Technopol Wieselburg für die Schwerpunkte Bioenergie, Agrar- und Lebensmitteltechnologie, Wasserwirtschaft, Biomasse und Energiesysteme gegründet. In diesem Zusammenhang wurden knapp acht Millionen Euro in das Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) Wieselburg-Land investiert. Am Technopol Wieselburg gibt es 235 hochqualifizierte Arbeitsplätze in den Technologiefeldern. Seit der Gründung des Technopols gab es sieben neue Betriebsansiedlungen. Für das Technopol Wieselburg ist vor allem das K1-Zentrum BIOENERGY 2020+ von großer Bedeutung“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

 

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Fischaradweg erhält neue touristische Inszenierung

Die vier Gemeinden der Kleinregion an der Fischa – Fischamend, Klein-Neusiedl, Enzersdorf und Schwadorf – sind durch einen gemeinsamen Radweg miteinander verbunden. Durch das Projekt der LEADER–Region Römerland Carnuntum soll ein Konzept zur erlebnisorientierten Darstellung der Besonderheiten der Region entlang des Fischaradweges erstellt werden. Die touristische Inszenierung des Radwegs soll damit insbesondere Besucherinnen und Besucher des nahen Wiener Ballungsraums ansprechen. „Dieses Projekt kann die Frequenz der Ausflugsgäste am Fischaradweg merklich steigern, daher unterstützen wir es aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung unter Einbeziehung von EU-Kofinanzierungsmittel“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

(01. April 2017) – „Der Radtourismus erfreut sich in Niederösterreich zunehmender Beliebtheit und zählt zu den wertschöpfungsgenerierenden Faktoren der Tourismuswirtschaft – auch in der Region entlang der Fischa. Gerade das Genuss-Radfahren in Niederösterreich ermöglicht es, diese Landschaft besser kennenzulernen und sich an regionalen Produkten zu erfreuen, wie wir dies auch in der Niederösterreichischen Tourismusstrategie 2020 definiert haben“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Die Gemeinden Fischamend, Klein-Neusiedl, Enzersdorf und Schwadorf haben eine gemeinsame, industriebetonte Geschichte. Diese zeigt sich bis heute an zahlreichen, teils aktiven und teils ehemaligen Industriegebäuden. Darüber hinaus zeugen Kanäle und Wehre entlang der Fischa von der Nutzung der Wasserkraft. Damit bietet der Fischaradweg eine Verzahnung von Industriekultur und Räumen mit hohem Naturwert wie Aulandschaften und freien Fließstrecken.

„Diese natur- und kulturräumlichen Besonderheiten unserer Kleinregion sollen durch dieses Projekt breitenwirksam erlebbar gemacht werden“, erläutern die Bürgermeister der vier Gemeinden Mag. Thomas Ram (Fischamend), Leopold Winkler (Klein-Neusiedl), Markus Plöchl (Enzersdorf a.d. Fischa) und Jürgen Maschl (Schwadorf). „Die ungewöhnliche aber durchaus harmonische Verflechtung zwischen Industrie und Natur gibt es in dieser Ausprägung nur bei uns zu entdecken. Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt die Bekanntheit der Region steigern wird und so alle Gemeinden davon profitieren werden.“

Bernhard Fischer, Geschäftsführer der LEADER Region Römerland Carnuntum, unterstreicht: „Durch die Maßnahmen am Fischaradweg erwarten wir uns nicht zuletzt auch eine Stärkung der regionalen Identität rund um die vier Gemeinden Fischamend, Klein-Neusiedl, Enzersdorf und Schwadorf. Darüber hinaus wollen wir aber auch neben dem Thema Rad weitere touristische Möglichkeiten für die Region analysieren.“

ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki erläutert: „Projekte wie dieses haben eine große Bedeutung für die regionale Entwicklung und werden daher auch durch die ecoplus Regionalförderung unterstützt. Unser Ziel ist es, damit die Wertschöpfung zu steigern, Ressourcen zu nutzen, Kooperationen fördern und so letztendlich auch Arbeitsplätze sichern und schaffen.“

Die LEADER-Region Römerland Carnuntum hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms
LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr.in Bohuslav beschlossen.

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Spatenstich für neues Resch&Frisch Logistik- und Verteilzentrum im Wirtschaftspark Wolkersdorf

Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist weiter auf Expansionskurs: heute erfolgte der Spatenstich für ein neues Logistik- und Verteilzentrum des österreichischen Backwarenunternehmens Resch&Frisch. „Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf wird seinem Ruf als dynamischster Wirtschaftspark in Niederösterreich auch 2017 voll gerecht. Die Ansiedlung des Traditionsunternehmens Resch&Frisch ist ein zusätzlicher Impulsgeber für den Wirtschaftspark, aber auch für die gesamte Region“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Mag. Kurt Hackl, Bürgermeisterin DIin Anna Steindl und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki einig.

(03. April 2017) – „Das Weinviertel hat sich in den letzten Jahren zu einer boomenden Wirtschaftsregion entwickelt und der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist ein konstanter und starker wirtschaftlicher Wachstumsmotor. Wir sind stolz darauf, mit Resch&Frisch einen prominenten Neuzugang begrüßen zu können. Die Entscheidung des Unternehmens für einen Standort in einem unserer Wirtschaftsparks macht deutlich, dass wir mit unseren Angeboten an die Wirtschaft auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Die Resch&Frisch-Gruppe errichtet auf einem rund 6.000 m2 großen Grundstück einen neuen Vertriebsstandort für den Wiener Raum und das nordöstliche Weinviertel. „Als österreichischer Familienbetrieb in der vierten Generation fühlen wir uns der Region und unseren Kunden gleichermaßen verpflichtet“, erläutert Eigentümer und Geschäftsführer der Resch&Frisch-Gruppe Josef Resch. „Mit dem neuen Standort im Wirtschaftspark Wolkersdorf können wir unsere Kunden im Wiener Raum und im östlichen Niederösterreich noch besser und schneller beliefern. Ausschlaggebend für den neuen Standort waren vor allem die verkehrsgünstige Lage und die modernst aufgeschlossenen Grundstücke mit zusätzlichem Erweiterungspotenzial.“

So wie Resch&Frisch interessieren sich immer mehr namhafte Unternehmen für einen Standort im Wirtschaftspark Wolkersdorf. „Daher werden zurzeit rund 1,7 Millionen Euro in die Aufschließung neuer Betriebsflächen investiert“, erklärt ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Mag. Kurt Hackl. „Darüber hinaus ist der Wirtschaftspark dank des ecocenter Wolkersdorf auch bei Start-ups und innovativen Jungunternehmen sehr beliebt. Bereits ein Jahr nach der Eröffnung des Mehrmieterobjekts wurde mit den Arbeiten für Bauteil 2 begonnen und die ersten Mieter haben ihre Büros bereits bezogen.“

ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Wir investieren laufend in die 17 ecoplus Wirtschaftsparks, um den angesiedelten Unternehmen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihren wirtschaftlichen Erfolg bieten zu können. Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was ein erfolgreicher Wirtschaftspark für eine Region bewirken kann.“

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ecoart präsentiert mit „vertikal.horizontal.diagonal“ eine großangelegte Einzelausstellung der in Niederösterreich lebenden und arbeitenden Künstlerin Heliane Wiesauer-Reiterer

Ab sofort steht die ecolounge im Palais Niederösterreich ganz im Zeichen der künstlerischen Arbeiten von Heliane Wiesauer-Reiterer. Im Beisein der Künstlerin eröffnete ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki gemeinsam mit dem Direktor des Museum Niederösterreich Mag. Carl Aigner die neue ecoart-Ausstellung „vertikal.horizontal.diagonal“. Die Ausstellung ist bis 20. September 2017 in den ecoplus-Räumlichkeiten in der Wiener Herrengasse im Palais Niederösterreich zu sehen.

(04. April 2017) – Die Werkschau versammelt diesmal Bilder und Skulpturen der international renommierten, mehrfach ausgezeichneten Künstlerin Heliane Wiesauer-Reiterer. Der Fokus des künstlerischen Schaffens der im niederösterreichischen Neulengbach lebenden Künstlerin liegt auf der Abstraktion und Reduktion komplexer Formen. Dabei bewegen sich ihre meist farbreduzierten Werke zwischen der Steinbildhauerei, der Malerei, der Grafik und der Fotografie.

In seiner Eröffnungsrede betonte ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki die engen Verbindungen zwischen Kunst und Wirtschaft: „Um neue Perspektiven und um Kreativität geht es auch im Wirtschaftsleben. In beiden Bereichen – in der Kunst und in der Wirtschaft gleichermaßen – ist Kreativität die Basis für den Erfolg. Das Beschreiten neuer Wege gibt die Richtung vor und öffnet den Blick für die Zukunft. Die beiden jährlich stattfindenden ecoart-Veranstaltungen in der ecolounge im Palais Niederösterreich verstehen sich als Ort der Begegnung, der Kunstschaffende mit Kunstinteressierten zusammenführt und persönliche Gespräche ermöglicht.“

Auch Mag. Carl Aigner, der Direktor des Museum Niederösterreich, hob die besondere Vielfalt und den Mut zur Innovation in Heliane Wiesauer-Reiterers künstlerischen Arbeiten hervor. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgten der Trompeter Freddy Staudigl und Peter Platt am Keyboard.

Die ecoart-Ausstellung „vertikal.horizontal.diagonal“ ist bis 20. September 2017 zu sehen und wurde von ecoart Kuratorin Mag.a Judith P. Fischer zusammengestellt.

Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag von 8:30  - 12:30 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr sowie an Freitagen von 8:30 - 13:00 Uhr in den Räumlichkeiten der ecoplus im Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien besichtigt werden.

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Glasfaserausbau schafft regionale Wertschöpfung im Waldviertel

Der flächendeckende Glasfaserausbau steht ganz oben auf der Agenda des Landes Niederösterreich. Dieser stellt auch neue Anforderungen sohl an Bauunternehmungen als auch an die Provider. Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav überzeugte sich im Rahmen eines Betriebsbesuchs bei der Baufirma Talkner GmbH und dem Provider WVNET, dass Unternehmen im Waldviertel fit für die Glasfaserzukunft sind und die Region vom großen Zukunftsprojekt der ecoplus-Tochtergesellschaft Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) profitiert.

(15. März 2017) – „Der Glasfaserausbau steigert die Attraktivität der ländlichen Regionen, insbesondere des Waldviertels, wo aktuell zwei Pilotregionen unseres Breitbandmodells ausgebaut werden.  Der Ausbau wird aber auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Schließlich besteht seit heuer die Verpflichtung, in neuen Gebäuden und bei umfassenden Sanierungen alle Vorbereitungen für einen Glasfaser-Breitbandanschluss zu treffen. Das erfordert von den beteiligten Gewerken spezielles Know-how wie zum Beispiel das Einblasen von Glasfaserkabeln und das Fusionsspleißen. Je besser unsere Betriebe ausgebildet sind desto einfacher und besser wird auch die Ausrollung funktionieren. Die beiden Firmen Talkner-Bau und der Provider WVNET leisten ihren Beitrag dazu, dass das wichtigste Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts im Waldviertel ein Erfolg wird“, betont Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Die Firma Talkner GmbH wurde 1978 gegründet, hat mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begonnen und vergrößerte sich im Laufe der Jahre auf circa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Eigentümer Baumeister Andreas Talkner unterstreicht: „Unsere Baufirma konnte von Anbeginn die Grab- und Verlegungsarbeiten in der Pilotregion seit  2015 durchführen und zählt somit zu jenen niederösterreichischen Baufirmen, die hier bereits praktische Erfahrung im Glasfaserausbau sammeln konnten. Darüber hinaus gehören wir zu den ersten Firmen in den Pilotregion, die mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet wurden und davon in unserer täglichen Arbeit profitieren.“

WVNET-Geschäftsführer Josef Mayerhofer versorgt mit seinen sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 6000 Kunden mit den verschiedensten Internetleistungen wie Zugang zum Web, Webspace, Domainservice. „Wir profitieren von der Netzneutralität, die durch das NÖ Breitbandmodell gewährt ist. So entsteht echter Wettbewerb und Chancengleichheit“, unterstreicht Mayerhofer. 2016 überschritt der Provider erstmals die Schwelle von einer Mio. Euro Umsatz.

„Die nöGIG baut in vier ausgewählten Pilotregionen offene und öffentliche Glasfasernetze. Dabei ist die Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft ausschließlich für die Errichtung der passiven Infrastruktur zuständig. Die Netze selbst stehen allen Breitband-Dienstanbietern, zu gleichen Konditionen, offen“, erklärt Mag. Hartwig Tauber, Geschäftsführer von nöGIG.

Die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ist die Muttergesellschaft der „Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG)“. ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki betont: „Mit dem nöGIG-Modell ist erstmals ein echter Wettbewerb sichergestellt, von dem die Endkunden stark profitieren, wie man in Pilotgemeinden im Waldviertel sieht, wo man Glasfaser-Internet bereits unter 30 Euro monatlich erhält. Wir liegen mit unserem Projekt voll im Plan, doch wir wollen noch schneller werden. Die für Ende 2018 geplante Evaluierung der Pilotregionen ziehen wir in den Sommer 2017 vor. Danach wollen wir rasch Schritte für den weiteren Ausbau in Niederösterreich setzen.“

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In Seibersdorf werden Zukunftswerkstoffe Wirklichkeit

Die RHP Technology GmbH in Seibersdorf ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen funktionellen Werkstoffen aus Metall und Keramik sowie Pulverspritzguss, Heißpressen und 3D Druck. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav informierte sich bei einem Betriebsbesuch über die Arbeit dieses niederösterreichischen Hightech-Unternehmens. „Es ist beeindruckend zu sehen, welche innovativen Produkte heute schon möglich sind. Im Zusammenspiel von Forschung und Entwicklung mit Wirtschaftsgeist und einem Blick für das Mögliche werden hier Werkstoffe von morgen heute schon Wirklichkeit“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

 

(29. März 2017) – Die RHP Technology GmbH entstand 2010 als Spin-off aus der Forschungsgruppe Materials des AIT Austrian Institute of Technology / Forschungszentrum Seibersdorf.  „Das Unternehmen ist ein Musterbeispiel für die Umsetzung der Kernstrategie Forschung, Entwicklung und Marktumsetzung aus unserer Wirtschaftsstrategie 2020. Denn Forschung und Entwicklung alleine reichen nicht aus, um zu wirtschaftlichem Erfolg zu kommen. Es braucht den erfolgreichen Absatz am Markt“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Mit rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimiert RHP Technology für seine Kunden weltweit neue Werkstoffe, die über ein im Unternehmen weiterentwickeltes rasches Heißpressverfahren hergestellt werden. In weniger als einer Stunde werden Bauteile und ihre Komponenten bei Temperaturen von bis zu 2.400°C zu Werkstücken geformt. Dadurch lassen sich Herstellungskosten und Entwicklungszeiten drastisch reduzieren. RHP Technology fokussiert seine Produkte auf Hightech-Anwendungen, in denen oft Werkstoffe mit speziellen Eigenschaften benötigt werden - sei es in einem Flachbildfernseher, einem Hochleistungs-Computer, einem Photovoltaikpanel oder auch als verschleißbeständige Schicht auf Fräswerkzeugen und Bohrern. Neue Hochleistungswerkstoffe aus Diamanten und Metallen sollen etwa in Rennautos oder am Europäischen Teilchenbeschleuniger CERN eingesetzt werden. Das Unternehmen ist ein wichtiger Partner im ecoplus Kunststoff-Cluster. DI Michael Kitzmantel, einer der beiden Geschäftsführer: „Durch die überbetriebliche Zusammenarbeit mit den anderen Clusterpartnern bekommt man einerseits einen guten Einblick, welche Werkstoffe gebraucht werden und wo sich bei der praktischen Anwendung Probleme ergeben können. Gleichzeitig wird man selbst auf immer neue Ideen und Entwicklungen gebracht. Für uns ist der rege Austausch sehr wichtig.“

ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Aktuell sind im Kunststoff-Cluster 120 Clusterpartner aus Niederösterreich mit weit über 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von mehr als sechs Milliarden Euro vernetzt. Allein durch die Vielfalt der Unternehmen und Forschungspartner ergeben sich zahllose Möglichkeiten zur gewinnbringenden Zusammenarbeit – von der Grundlagenforschung in nationalen und internationalen F&E-Projekten bis zur gezielten Produktentwicklung.“

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Kunststoff-Spezialist aus Traiskirchen: Produktion und Recycling aus einer Hand

Die Thermoplastkreislauf GmbH in Traiskirchen ist renommiertes Unternehmen der heimischen Kunststoffbranche, das für seine Kunden maßgeschneiderte Kunststoffe mit speziellen Eigenschaften produziert. Das zweite wichtige Standbein ist das Recycling dieser Kunststoffe. Gestern stattete Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav dem Betrieb einen Besuch ab: „Die Thermoplastkreislauf GmbH ist ein Best-Practice-Beispiel dafür, dass es auch kleineren Betrieben gelingen kann, mit Innovationsgeist und frischen Ideen gepaart mit Know-how und großer Erfahrung zu einer anerkannten Größe am Markt zu werden.“

(24. März 2017) – Thermoplaste sind Kunststoffe, die sich in einem bestimmten Temperaturbereich verformen lassen. Durch das Compoundierverfahren werden Zusatzstoffe beigefügt, durch die die Thermoplaste unterschiedliche Eigenschaften bekommen und so punktgenau auf die individuellen Kundenwünsche zugeschnitten werden können. Die Thermoplastkreislauf GmbH aus Traiskirchen ist einer der Spezialisten in diesem High-Tech-Segment. Kunststoff ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und die meisten Kunststoffe, mit denen wir es zu tun haben, sind Thermoplaste. “Das Traiskirchner Unternehmen agiert also in einem sehr großen und daher auch für die Produzenten sehr attraktiven Markt. Es freut mich daher als Wirtschaft- und Technologielandesrätin umso mehr, wenn sich ein heimischer Betrieb hier nicht nur behaupten kann, sondern immer wieder mit innovativen Ideen und Entwicklungen Branchenvorreiter ist”, zeigt sich Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav beeindruckt.

Neben der Produktion ist das  Recycling von hochwertigen Thermoplasten der zweite Schwerpunkt des Unternehmens. Durch die Verwendung von Compounds mit Recycling-Anteil können CO2-Einsparungen von 30 bis 40 Prozent erreicht werden. Geschäftsführer Christian Wind: „Der Firmenname ist für uns Programm und daher werden wertvolle Rohstoffe wiederverwertet und in den Kreislauf der kunststoffverarbeitenden Industrie wieder eingebracht. Bei der Realisierung neuer, innovativer Ideen und der Entwicklung hin zur Marktreife brauchen wir aber selbstverständlich immer wieder hochqualifizierte Partner. Daher sind wir seit vielen Jahren Partner im ecoplus Kunststoff-Cluster und profitieren vom Know-how und der überbetrieblichen Zusammenarbeit. Durch die positive Entwicklung werden wir heuer noch auf Drei-Schicht-Betrieb erweitern und dadurch mindestens drei neue Arbeitsplätze schaffen können.“

ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Als langjähriger Beirat im Kunststoff-Cluster ist Herr Wind mit seinem Unternehmen Vorbild in Bezug auf Kooperation und die Einbindung der österreichischen Forschungsinfrastruktur. Gerade bei der Thermoplastkreislauf GmbH kommt das Clustermotto ‚Innovation durch Kooperation‘ in beeindruckender Art und Weise zum Tragen.“

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Wirtschaftslandesrätin Dr.in Bohuslav: „Dritte Piste am Flughafen Schwechat hat für Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt große Bedeutung“

Die niederösterreichische Wirtschaftslandesrätin begrüßt die Beantragung einer Außerordentliche Revision beim Verwaltungsgerichtshof

St. Pölten (23. März 2017) – „Die dritte Piste am Flughafen Schwechat hat für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und den heimischen Arbeitsmarkt große Bedeutung. Der Flughafen Schwechat ist Verkehrsdrehscheibe und wichtigster Arbeitsgeber in der Region. Daher begrüße ich den Schritt, eine Außerordentliche Revision beim Verwaltungsgerichtshof zu beantragen und damit das negative Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu hinterfragen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Die Nicht-Errichtung der dritten Piste hätte große Folgen für den Standort Niederösterreich. „Nicht nur, dass der Flughafen in seinem Wachstum gehemmt wird, es bedeutet auch eine Verlagerung des Flugverkehrs – und damit auch von Arbeitsplätzen – auf andere, grenznahe Flughäfen wie jenen in Bratislava“, so Landesrätin Dr.in Bohuslav weiter. Sie hofft, dass der Verwaltungsgerichtshof die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts revidiert und in Folge die Errichtung der dritten Piste am Flughafen Schwechat ermöglicht wird.

 

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Betriebe in Heidenreichstein und Amaliendorf profitieren vom Glasfaserausbau

Seit September 2016 sind das Autohaus Hörmann in Heidenreichstein und die Softwarefirma RZA GmbH in Amaliendorf (Bezirk Gmünd) dank der Niederösterreichischen Breitbandinitiative an das Glasfasernetz angeschlossen. Beide Firmen konnten durch das Projekt der ecoplus Tochtergesellschaft Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) ihren Standort sichern und ihren Geschäftserfolg steigern. Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav überzeugte sich im Rahmen zweier Betriebsbesuche von den positiven Effekten des Breitbandausbaus für die Region.

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Königschusswandsteig mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung ausgebaut

Die LEADER Region Niederösterreich Süd macht einen weiteren Entwicklungsschritt in Richtung Abenteuertourismus: Der Einstieg des Königschusswandsteiges auf der Rax wurde ausgebaut, um die Sicherheit und damit die Attraktivität des gesamten Steiges zu erhöhen. „Damit wird einem wesentlichen Trend im Tourismus Rechnung getragen, der auf das aktive Erleben in der Freizeit setzt“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

(23.03.2017) – Unter den Klettersteigen im Ostalpenraum gilt der Königschusswandsteig als derzeit anspruchsvollster Klettersteig (Schwierigkeitsstufe E). Problematisch war allerdings der Einstieg: eine Felskletterroute ohne gesicherten Zustieg und ohne Stahlseilsicherung. Damit war der Steig nur für versierte Kletterer, die das Klettern mittels Seiltechnik einwandfrei beherrschen, begehbar.

Im Rahmen eines LEADER-Projekts wurde durch die Verlängerung der Drahtseilsicherungen bis zur sogenannten Preiner Schütt die Sicherheit im Zustiegsbereich erhöht. Der bestehende Steig ist jetzt durch neues Haken- und Seilmaterial auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht.

"Mit dem ‚neuen‘ Königschusswandsteig bietet die Region ihren Gästen Abenteuer pur. Die Natur beim Klettern hautnah zu erleben, erfreut sich aktuell großer Beliebtheit. Für Besucherinnen und Besucher der Region Semmering Rax wird der neu adaptierte Königschusswandsteig ein weiterer Anziehungspunkt werden", ist Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav überzeugt.

Davon ist auch die Obfrau der Weltkulturerbe-Region Semmering Rax, Bgm.in Irene Gölles, überzeug: "Der Königschusswandsteig ist durch die Sanierung noch attraktiver. Die umliegenden Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sowie die Schutzhütten in der Nähe des Königschusswandsteiges haben einen positiven Umsatzeffekt aufgrund der Erweiterung des Steiges.“

Die LEADER Region Niederösterreich Süd hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln (LEADER) auf Initiative von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Innovative und digitale niederösterreichische Geschäftsideen überzeugten bei der Preisverleihung des RIZ GENIUS Ideen- und Gründerpreises 2017!

Rund 120 niederösterreichische Geschäftsideen hatten beim RIZ GENIUS Ideen- und Gründerpreis 2017 eingereicht, knapp 50 Einreichungen gab es diesmal beim RIZ GENIUS Jugendpreis 2017. Gesucht waren Ideen, die in den Bereichen Innovationsgrad und Kundennutzen punkten konnten. Die ersten Plätze im Ideen- und Gründerpreis boten Entwicklungen von alternativen Pflanzenschutzmitteln (Geniales Start-Up), ein Sockelsystem für ebene Flächen (Geniale UnternehmerInnen), ein biotechnologisches Implantat zur Wiederherstellung der Bandscheibenhöhe (Geniale Forschung & Entwicklung) und eine digitale Patientenaufklärung mit Hilfe von 3D-animierten Videos (Digital Entrepreneurship). Der inzwischen zum zweiten Mal ausgeschrieben RIZ GENIUS Publikumspreis ging an das Projekt zur vollautomatischen Stimmung von Orgelpfeifen!

Der RIZ GENIUS Ideen- und Gründerpreis ist ein Wettbewerb mit dem Ziel, Innovationen aus Niederösterreich in den unterschiedlichsten Bereichen sichtbar zu machen, auszuzeichnen und zu fördern. Bereits zum 16. Mal wurden die begehrten Preise vergeben, die feierliche Preisverleihung fand gestern Abend in der Arena Nova in Wiener Neustadt statt.

„Im RIZ GENIUS steckt bereits ein wichtiges Wort: Genial! Geniale Geschäftsideen aus Niederösterreich, die erfolgreich starten und sicher wachsen sind unser Ziel. Denn die klugen Köpfe Niederösterreichs sind der Treibstoff für Innovation und damit für Wirtschaftswachstum in unserem Land. Ich gratuliere allen RIZ GENIUS Preisträgerinnen und Preisträgern und wünsche Ihnen weiterhin viel unternehmerischen Elan und Erfolg“, würdigte Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav die anwesenden (angehenden) UnternehmerInnen. 


In insgesamt 4 Kategorien wurden die besten - von einer Experten-Jury nominierten – Geschäftsideen ausgezeichnet: Dabei konnte sich das Siegerprojekt pro Kategorie über 6.000.- Euro freuen, für den zweiten Platz gab es 4.000.-, für den dritten Platz je 2.000.- Euro. Für den RIZ GENIUS Publikumspreis wurde ein Scheck über 2.000 Euro überreicht.

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Zwischenbilanz: Wintersaison 2016/2017 für NÖ Bergbahnen bisher ein voller Erfolg – und der Winterspaß geht weiter

In den Skigebieten der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) wird eine letzte Zwischenbilanz der Wintersaison 2016/2017 gezogen und diese fällt mehr als erfreulich aus: Seit Saisonstart konnten in den Skigebieten Annaberg, Lackenhof am Ötscher, Hochkar, Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona am Wechsel um über 50 Prozent mehr Gäste im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres gezählt werden. „In dieser Wintersaison konnten bis jetzt mehr als 300.000 Gäste willkommen geheißen werden – das sind um rund 100.000 Besuche mehr als im Vorjahr“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

(2. März 2017) – „Wir sind mit der Auslastung unserer Skigebiete sehr zufrieden. Jetzt rechnen sich die getätigten Investitionen in die Infrastruktur und die gesetzten Attraktivierungsmaßnahmen. Die Gäste nehmen die regionalen Angebote hervorragend an. Ich bin überzeugt, dass sich die jetzt schon positiven Zahlen bis zum Saisonende noch weiter verbessern werden und so zusätzliche Wertschöpfung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Niederösterreich lukriert werden kann“, ist Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav überzeugt.

Bei ausreichender Schneelage geht die Wintersportsaison beispielsweise in Annaberg noch bis 19. März 2017 und bei der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee sowie den Ötscherliften bis 26. März 2017. Am längsten, nämlich bis 17. April 2017, locken die Pisten am Hochkar.

Die Verantwortlichen vor Ort sind entsprechend optimistisch. So freut sich etwa Mag. Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Liftbetriebs-Gesellschaft m.b.H. über eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr bisher um mehr als 80 Prozent: „Wir können bereits jetzt auf die umsatzstärkste Saison in der Geschichte der Annaberger Lifte zurückblicken. Es war eine wunderbare Wintersaison und wir freuen uns auf einen tollen Ausklang mit einer stimmungsvollen Abschlussveranstaltung.“

Auch Gerald Gabauer, Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee GmbH zieht eine positive Bilanz: „Die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee hat heuer eine sehr erfolgreiche Wintersaison - wahrscheinlich wird es sogar das beste Ergebnis bisher. Wir waren das erste niederösterreichische Skigebiet, das bereits am 8. Dezember 2016 mit allen Anlagen in Betrieb gehen konnte und auch bis heute in Betrieb ist. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Ersteintritte ins Skigebiet bis jetzt bereits verdoppelt.“

Die Wintersaison geht also weiter und gerade in den kommenden Wochen dürfen sich die Gäste noch einiges erwarten. ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Auch wenn es ab jetzt auf den Pisten etwas ruhiger zugehen wird, gibt es in den Skigebieten der NÖ-BBG bis zum Saisonende noch viele reizvolle Events mit ungewöhnlichen Konzepten. Bei der Vielfalt der Bergerlebniszentren ist für jeden Gast das richtige Angebot dabei. Wenn es gelingt, die neuen Gäste zu Stammgästen zu machen, werden die Regionen nachhaltig und langfristig gestärkt.“ 

 

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Touristische Potenziale der Burg Feistritz ausbauen

Die Burg Feistritz in der Tourismusregion Bucklige Welt hat sich in den vergangenen Jahren schrittweise entwickelt, nun sollen die revitalisierten Gartenanlagen in Kombination mit dem vor wenigen Jahren erworbenen Guts- bzw Meierhofs als weiteres touristisches Angebotselement entsprechend aufbereitet werden. „Mit diesem Schritt kann die Burg Feistritz ihr touristisches Potenzial weiter ausbauen, daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmittel“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

(02. März 2017) –  Mit Hilfe eines externen Fachberaters soll nun untersucht werden, welche zusätzlichen Bespielungsangebote im Gartenbereich sowie im sogenannten Meierhof möglich und finanziell realistisch sind. „Die Burg Feistritz wurde in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt revitalisiert und ihr touristisches Angebot wurde immer weiter ausgestaltet. Doch dieses Juwel hat noch viel mehr zu bieten. Ich freue mich, dass die LEADER-Region Bucklige Welt diesen Prozess nun angestoßen hat“, betont Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

DI Friedrich Trimmel, Obmann der Bucklige Welt – Wechselland, erklärt die Motivation hinter diesem Leader-Projekt: „Vor circa einem halben Jahrhundert wurde die Burg Feistritz von der Familie Reichhold erworben und seitdem schrittweise saniert und für diverse Veranstaltungen, wie Konzerte, Hochzeiten, Feiern öffentlich zugänglich gemacht. Mittlerweile verfügt der Besitz über 40 Gästebetten im Schloss sowie über 28 weitere Betten in zwei angrenzenden Gästehäusern. In Räumlichkeiten im Schloss sowie in der Veranstaltungshalle stehen große Kapazitäten für unterschiedliche Veranstaltungen zur Verfügung. Hier gibt es noch enormes Potenzial für eine weitere Nutzung und somit auch zur Steigerung der touristischen Wertschöpfung in der Region.“

Die LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr.in Petra Bohuslav beschlossen.

 

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LEADER-Projekt zur Sicherung der Nahversorgung in Willendorf

Der Fleischereibetrieb Stickler in Willendorf im Schneebergland (Bezirk Neunkirchen) erhält einen neuen Verkaufsraum. Dabei wird der Eingangsbereich barrierefrei gestaltet, der 42 Quadratmeter große Verkaufsraum umgebaut sowie die Fassadenverkleidung im Außenbereich erneuert. In Summe investiert die Firma Stickler knapp 300.000 Euro. Bei diesen Investitionen wird sie durch die ecoplus Regionalförderung unter Einbeziehung von EU-Kofinanzierungsmittel unterstützt. „Dieses LEADER-Projekt bewahrt die Nahversorgung in der Region und sichert die Arbeitsplätze von 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, daher unterstützen wir es aus Mitteln der Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

 

(28. Februar 2017) –  „Die Regionalförderung hat die Zielsetzung Niederösterreichs Regionen zu stärken. Das LEADER-Projekt folgt dem Motto ‚Fahr nicht fort, kauf im Ort‘ und erfüllt diesen Anspruch somit vorbildlich, schließlich werden dabei nicht nur Produkte der Region an den Mann und die Frau gebracht, auch Abwanderungstendenzen werden durch die Sicherung der Nahversorgung in Willendorf im Schneebergland vorgebeugt. Ich wünsche der Unternehmerfamilie Stickler viel Erfolg für ihre weitere Geschäftstätigkeit im neuen Verkaufsraum“, unterstreicht Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Der Obmann der LEADER-Region Niederösterreich Süd, Bgm. Josef Laferl, betont: „Das Hauptziel der LEADER-Region NÖ Süd ist es, die Lebensqualität der Menschen in den jeweiligen Regionen und die wirtschaftlichen Bedingungen in diesen zu verbessern. Der Fleischereibetrieb ist ein elementarer Bestandteil der Nahversorgung in unserer Region, daher haben wir dieses LEADER-Projekt ins Leben gerufen. Die Firma Stickler betreibt den Fleischereibetrieb in Willendorf im Schneebergland bereits in vierter Generation. Die mehrfach prämierten Produkte werden an regionale Abnehmer geliefert und im hauseigenen Verkaufslokal angeboten.“

Die LEADER-Region Niederösterreich-Süd hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr.in Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Arena Nova Wiener Neustadt wird modernisiert

Die Arena Nova Wiener Neustadt wird aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung an zahlreichen Stellen modernisiert: Die Licht- und Ton-Technik sowie die Veranstaltungstechnik werden erneuert, in allen Hallen der Arena Nova Wiener Neustadt wird ein WLAN-System installiert, die Arena Nova erhält eine moderne Parkraumbewirtschaftung, eine zeitgemäße Konferenzausstattung und darüber hinaus wird die Homepage neu aufgebaut. „Durch die Veränderungen der Veranstaltungsformate – Messen und Kongresse werden immer häufiger in Mischformen organisiert - wird die Arena Nova in Zukunft noch flexibler nutzbar sein, andererseits wird durch diese Investitionen den gesteigerten Bedürfnissen an Ambiente, Technik und Ausstattung der Kunden Rechnung getragen“, erklären Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav und ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. KO LAbg. Mag. Klaus Schneeberger. Insgesamt werden 400.000 Euro in die Modernisierung der Messe Wiener Neustadt investiert.

(01. März 2017) – „Die Messen und Veranstaltungen in Wiener Neustadt haben eine große regionalwirtschaftliche Bedeutung für die Stadt, die Region und auch für Niederösterreich. Die Messegesellschaft in Wiener Neustadt ist Auftraggeber für Unternehmen der gesamten Region. Zusätzlich wird der Wirtschaftstourismus als wichtiger Geschäftsbereich weiter gestärkt. So sorgen die Investitionen für eine Stärkung des Wirtschafts-, Tourismus- und Messestandortes Wiener Neustadt“, betont Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

 „Tagungen, Konzerte und Produktpräsentationen werden für die Arena Nova Wiener Neustadt von immer größerer Bedeutung. Vor allem in Hinblick auf die bestehenden Einrichtungen im Umfeld der Arena Nova, wie zum Beispiel die Betriebe im und rund um das Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt (TFZ), die Fachhochschule oder das MedAustron“, unterstreicht ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. KO LAbg. Mag. Klaus Schneeberger. Die wichtigsten Eigenmessen in Wiener Neustadt sind die Haus & Garten, Frühling Vital, Haustier Aktuell und Apropos Pferd. 2016 wurden bei den Eigenmessen knapp 80.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Insgesamt haben sich über 900 Ausstellerinnen und Austeller in der Arena Nova präsentiert.

 „Mit der dynamischen Entwicklung von Wiener Neustadt eröffnen sich neue Geschäftsfelder für Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit ecoplus und mit Hilfe des Landes NÖ wird die Arena Nova zukunftsfit“, bestätigt auch Arena Nova Geschäftsführer Christoph Sigmund.

 „18 Personen sind in der Arena Nova und in der Business Messen Wiener Neustadt beschäftigt. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Arbeitsplätze indirekt mit der Messe verbunden. Das Projekt entspricht aufgrund der regionalen Bedeutung den Zielsetzungen der ecoplus Regionalförderung“, erklärt ecoplus Prokurist Mag. Gerhard Schmid.

 Die NÖ Landesregierung hat auf Initiative von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav die Unterstützung des Projektes aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung beschlossen.

 

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Südlicher Donauradweg wird noch sicherer

Der südliche Donauradweg im Gemeindegebiet von Melk entlang der Landesstraße B33 wird jährlich von rund 70.000 Radfahrerinnen und Radfahrern befahren. Aktuell umfasst der Radfahrstreifen hier allerdings lediglich eine Breite von circa 1,20 Metern. Mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung wird daher nun eine eigenständige Radwegtrasse entlang der B1 und der B33 auf einer Länge von 820 Metern errichtet. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav: „Der Radtourismus ist ein wichtiger Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Alleine der Donauradweg lockt rund 430.000 Radtouristen nach Niederösterreich und davon profitieren Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und die regionale Wirtschaft.“

 

(17. März 2017) – „Der Radtourismus ist ein wesentlicher Faktor im niederösterreichischen Tourismus und dabei ist der Donauradweg das Flaggschiff unter den Radrouten. Schließlich zählt der Donauradweg zu den beliebtesten Radwegen Europas und führt auf einer Länge von circa 260 Kilometern durch Niederösterreich. Dabei ist es uns ganz wesentlich, dass die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer groß geschrieben wird. Deswegen ist dieses Projekt auch so wichtig“, betont Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Da die neue, getrennte Radwegtrasse auch die Verkehrssicherheit der B1 und B33 maßgeblich erhöhen wird, übernimmt die Straßenbauabteilung 5 sowohl die Projektträgerschaft als auch Eigenmittelbeteiligung. Die Stadtgemeinde Melk hat dafür die erforderlichen Grundflächen für die Projektumsetzung zur Verfügung.

„Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung des Radtourismus in Niederösterreich ist ein attraktives Gesamtangebot und ein hervorragend ausgebautes, attraktives Radwegnetz, das den Anforderungen von Bevölkerung und Touristen Rechnung trägt. Die neue Radroutenoptimierung bringt eine deutliche Verbesserung des Donauradweges, einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn und erhöht so auch die Attraktivität der gesamten Route“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav. Die NÖ Landesregierung hat auf Initiative von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav die Unterstützung des Projektes aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung beschlossen.

ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki ergänzt: „Im Rahmen des Förderschwerpunktes Radwegnetz der ecoplus Regionalförderung werden bauliche Optimierungsmaßnahmen der acht niederösterreichischen Hauptradrouten unterstützt. Das sind allen voran der Donauradweg als Teil des EuroVelo 6, der Wien-Breclav-Radweg sowie der Thermenradweg als Teil des EuroVelo 9, der Eiserne Vorhang Radweg (EuroVelo 13), sowie die Radwege Triestingau, Triestingtal-Gölsental, Traisental, Piestingtal sowie der Kamp-Thaya-March-Radweg.“

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Neue Webauftritte für die Erlebnisregionen Wechselland und Schneebergland

Die LEADER-Regionen Bucklige Welt Wechselland und Niederösterreich Süd wollen   gemeinsam die Webauftritte ihrer Erlebnisregionen modernisieren. „Damit sich die Regionen Wechselland sowie die Erlebnisregion Schneebergland bestmöglich präsentieren und auch neue Gäste ansprechen können, braucht es eine Überarbeitung der touristischen Webauftritte. Ich bin davon überzeugt, dass mit dieser Maßnahme die Bekanntheit der Tourismusregionen weiter gesteigert werden kann. Daher unterstützt das Land Niederösterreich dieses Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.


(16. März 2017) – „Ein zeitgemäßer Webauftritt ist heute unerlässlich, um die Bekanntheit der Region zu steigern und neue Besucherinnen und Besucher in die Region zu locken. Die Designs und Inhalte der Webseiten sollen im Zuge dieses LEADER-Projekts optisch, strukturell und inhaltlich überarbeitet und zeitgemäß aufbereitet werden, um das Image und die Identität der Region bestmöglich zu transportieren“, betont Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

DI Friedrich Trimmel, Obmann der Bucklige Welt – Wechselland, Bgm. Josef Laferl, Obmann Gemeinsame Region Schneebergland, und Bgm. Irene Gölles, Obfrau der Weltkulturerbe-Region Semmering-Rax erklären die Idee hinter dem  Projekt: „Um einen bestmöglichen Überblick über die Regionen und die angebotenen Leistungen zu geben, werden die Webseiten nicht nur optisch modernisiert, sondern auch inhaltlich überarbeitet. Darüber hinaus werden die neuen Websites mit denen der Niederösterreich Werbung und der Destination Wiener Alpen kompatibel sein, auch das steigert die Kundenfreundlichkeit und den Wiedererkennungswert der Tourismusregionen“.

Die LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland und die LEADER Region Niederösterreich Süd haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr.in Petra Bohuslav beschlossen.

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LR Bohuslav: Neuer Fördercall soll Unternehmen bei der Umsetzung von Wirtschaft 4.0 unterstützen

Land Niederösterreich startet neuen Fördercall zum Thema „Wirtschaft 4.0: Kommerzialisierung im digitalen Zeitalter“

 

St. Pölten (16. März 2017) – Laut einer 2016 durchgeführten Umfrage bei niederösterreichischen Unternehmen setzen sich knapp drei Viertel der befragten Betriebe mit dem Thema „Wirtschaft 4.0“ auseinander und sehen darin eine hohe oder sehr hohe Bedeutung für die Zukunft der produzierenden Wirtschaft. „Wir begleiten unsere Unternehmerinnen und Unternehmer von der ersten Auseinandersetzung mit Wirtschaft 4.0 bis hin zur Umsetzung. Mit dem neuen Fördercall „Wirtschaft 4.0: Kommerzialisierung im digitalen Zeitalter“ unterstützen wir zielgerecht jene Unternehmen, die bereits Konzepte haben und jetzt neue Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen im Rahmen von Wirtschaft 4.0 entwickeln wollen“, informiert Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav über den neuen Fördercall.

 

„Die intelligente und vernetzte Fabrik steht im Mittelpunkt dieses Fördercalls. Die niederösterreichischen Unternehmen bekommen die Möglichkeit neue Technologien im Zusammenhang mit Wirtschaft 4.0 umzusetzen und somit Lösungen zur Verbesserung der Wertschöpfungskette zu schaffen“, so Landesrätin Dr.in Bohuslav über diese weitere Maßnahme, die im Zuge der Wirtschaft 4.0-Aktivitäten des Wirtschaftsressorts umgesetzt wird.

 

Die dafür nötigen Umsetzungsprojekte werden vom Land Niederösterreich unterstützt. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch Großunternehmen in Kooperation mit mindestens zwei KMU. Die Projekte müssen in den Themenbereichen „smart production“, „Digitalisierung“ und „Internet der Dinge“ umgesetzt bzw. entwickelt werden.

 

Die besten Projekte werden nach Ablauf der Einreichfrist (30. Juni 2017) von einer Fachjury ermittelt. Insgesamt steht für die ausgewählten Projekte ein Fördervolumen von einer Million Euro zur Verfügung. Der Fördersatz beträgt für KMU zwischen 35 und 50%, für Großunternehmen in Kooperation mit mindestens zwei KMU 15 % der anerkennbaren Projektkosten, die maximale Obergrenze der förderbaren Kosten beträgt € 200.000,00 je Unternehmen. Die Mittel stammen aus dem NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds.

 

„Mit dem neuen Fördercall setzen wir einen weiteren Schritt um unsere Unternehmen fit für Wirtschaft 4.0 zu machen“, ist sich Wirtschaftslandesrätin Dr.in Bohuslav sicher.

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Spatenstich für Glasfaserinfrastruktur im Zukunftsraum Thayaland

Im Waldviertel wird an der Zukunft gebaut. Hier entsteht eine offene, öffentliche und zukunftssichere Glasfaserinfrastruktur. Das Land Niederösterreich investiert bis Ende 2018 insgesamt 21,1 Millionen Euro für modernste Netze im Zukunftsraum Thayaland“, so Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav im Rahmen eines feierlichen Spatenstichs in der Marktgemeinde Ludweis-Aigen. Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) kann somit etwa 1.000 Nutzungseinheiten (Haushalte und Betriebe) in den Gemeinden Ludweis-Aigen, Groß-Siegharts und Raabs mit glasfaserschnellen Internetanschlüssen ausstatten. Die STRABAG AG wird die Bauarbeiten als Generalunternehmer durchführen. Dabei werden knapp 300.000 Laufmeter Kabel verlegt. Die Arbeiten werden bis Ende 2017 dauern. Bereits im Sommer werden die ersten Kunden angeschlossen sein.

(15. März 2017) - Die Pilotprojekte zur Errichtung einer leistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur in Niederösterreich verlaufen sehr erfolgreich. Im „Zukunftsraum Thayaland“, einer der vier Regionen, in denen das Modell erprobt wird, startet nun der Bau der Netze. „Breitband-Internet ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Mit dem niederösterreichischen Modell zeigen wir, wie ländliche Regionen am besten davon profitieren können. Ein offenes, öffentliches und zukunftssicheres Netz ist die Basis für die nachhaltige Entwicklung der Region. So können wir die Chancen der Digitalisierung für die Bevölkerung und die Betriebe im Waldviertel nutzen“, führt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav aus.

Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) ist eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki ergänzt: „Mit unserem Modell stellen wir sicher, dass private und Unternehmenskunden die schnellste Zugangstechnologie zum Internet bekommen und das zu attraktiven Preisen. Das Netz bleibt in öffentlicher Hand und unterschiedliche Dienstanbieter können ihre Services zu gleichen Konditionen anbieten. Das stimuliert den Wettbewerb und sorgt für faire Preise.“ Gastgeber Helmut Schuecker, der Bürgermeister der Marktgemeinde Ludweis-Aigen und Reinhard Deimel, Obmann Zukunftsraum Thayaland, freuen sich über den großen Zuspruch, den das Angebot der nöGIG bereits gefunden hat. In den Gebieten, die jetzt ausgebaut werden, wurde die Zustimmungsrate von mindestens 40 Prozent ohne Probleme erreicht.

Für Mag. Hartwig Tauber, Geschäftsführer von nöGIG, ist klar: „Wir sind in Niederösterreich auf dem richtigen Weg. Als nöGIG werden wir überall dort aktiv, wo der Markt nicht funktioniert und ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag für die flächendeckende Breitbandversorgung im Land.“ Das Projekt liegt voll im Plan. Die für Ende 2018 geplante Evaluierung der Pilotregionen wird auf den Sommer 2017 vorgezogen. Danach werden Schritte für den weiteren Ausbau in Niederösterreich gesetzt.g

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Schulterschluss Wirtschaft und Arbeit

Mikl-Leitner/Bohuslav: „Wir führen Wirtschaft und Arbeit zusammen

und schaffen damit Arbeitsplätze, die in Zukunft gebraucht werden“

Erstmalig wurde bei der kick-off Veranstaltung „Wirtschaft und Arbeit im Dialog“ gemeinsam über die Bedürfnisse und Herausforderungen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes gesprochen. Auch dank der Ergebnisse des Fachkräftemonitors konnte ermittelt werden, dass vor allem in der Tourismus- und Freizeitbranche sowie in der Industrie, dem Gewerbe und im Handwerk, Fachkräfte fehlen werden. Das Land Niederösterreich startet deshalb ein Sonderprogramm „Fachkräfteinitiative“, um bestimmte Mangelberufe zu fördern.

 

„Aktuell sind 70.941 Menschen in Niederösterreich auf der Suche nach Beschäftigung. Wir wissen auf der anderen Seite aber auch, dass viele Unternehmen offene Stellen verzeichnen und für ihren Betrieb qualifizierte MitarbeiterInnen suchen. Daher war es uns ein Anliegen, diese beiden für uns so zentralen Themen zu beleuchten und so die Anforderungen sowie auch die Bedürfnisse seitens des Arbeitsmarktes und seitens der Wirtschaft zu erheben“, erklären LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Bei dieser kick-off Veranstaltung kamen politische VertreterInnen, UnternehmerInnen, ArbeitnehmerInnen, Sozialpartner sowie VertreterInnen aus der Wirtschaft und Industrie zusammen und diskutierten unter anderem über die Bedürfnisse und Herausforderungen, die in allen Bereichen bevorstehen.

 

Sowohl die Gespräche während des Zusammentreffens als auch die Ergebnisse des Fachkräftemonitors, ein Tool des Landes NÖ und ihrer Sozialpartner, haben gezeigt, dass es in den Bereichen Gastronomie, Metalltechnik, FriseurIn sowie Bau- und Baunebengewerbe an Fachkräften mit Lehrausbildung mangelt.

 

„Laut der Prognose des Fachkräftemonitors wissen wir, dass uns bis 2030 im Bereich Tourismus bzw. Freizeitwirtschaft rund 1.900 Fachkräfte – also Köche, Restaurant- oder Gastronomiefachleute fehlen werden. Vor allem im Waldviertel (400 fehlende Fachkräfte) und im Wr. Umland Süd (500 fehlende Fachkräfte) werden Fachkräfte gefragt sein. Auch in der Industrie, dem Gewerbe und dem Handwerk werden laut der Prognose 9.400 Fachkräfte, vor allem im Mostviertel und Wr. Umland fehlen“, so Mikl-Leitner und führt fort: „Aufgrund dieser Ergebnisse und Prognosen haben wir gemeinsam mit unseren Partnern das Sonderprogramm „Fachkräfteinitiative“ entwickelt. Damit fördern wir Personen in Niederösterreich, die sich für Mangelberufe interessieren, sich umschulen bzw. höher qualifizieren lassen möchten“.

 

Ein weiteres Thema des kick-offs der Kooperation zum Thema „Wirtschaft und Arbeit im Dialog“ war auch die Digitalisierung.

 

„Die voranschreitende Digitalisierung ist eine Herausforderung und Chance für die gesamte Wirtschaft“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und führt aus, dass „Wirtschaft 4.0 gerade für die niederösterreichischen kleinen und mittleren Unternehmen Vorteile bringt. Hier haben wir schon einige Maßnahmen gesetzt, dass die Betriebe diese Chancen erkennen und sich damit auseinandersetzen. Nun verstärken wir unsere Aktivitäten zur Qualifizierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch neue Angebote.“

 

Als Beispiel nennt Wirtschaftslandesrätin Bohuslav das Qualifizierungsprogrammen für MitarbeiterInnen: „Das Programm ‚Future of Production‘, das von der Zukunftsakademie Mostviertel gemeinsam mit niederösterreichischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen umgesetzt wird, hat sich bewährt und gezeigt, wie man ArbeitnehmerInnen gezielt für Wirtschaft 4.0 vorbereiten kann. Daher wollen wir das bewährte Konzept auf ganz Niederösterreich ausrollen. Damit wird dem Bedarf der niederösterreichischen UnternehmerInnen nach kurzfristigen, bedarfsgerechten Schulungen entsprochen wird. Unser Ziel ist es, die ArbeitnehmerInnen fit für Wirtschaft 4.0 zu machen“, erklärt Landesrätin Bohuslav.

 

Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), verweist in Sachen Digitalisierung auch auf das WIFI Niederösterreich, dessen Kursprogramm unter anderem nahezu 400 Angebote rund um die „Arbeitswelt 4.0“ beinhaltet. Zugleich streicht sie die besondere Bedeutung der Lehre hervor. „Mehr als die Hälfte der für 2030 prognostizierten Arbeitskräftelücke entfällt auf Personen mit Lehrabschluss.“ Gut qualifizierte Fachkräfte seien aber der Schlüssel für Innovationen und damit für Wettbewerbsfähigkeit. „Fachkräfte sind für unseren wirtschaftlichen Erfolg unverzichtbar.“ Als Zukunftstrend sieht die WKNÖ-Präsidentin eine stärkere Verknüpfung von Handwerk und Universität, wie etwa im Bachelor-Studiengang „Design, Handwerk & materielle Kultur“ an der New Design University (NDU), der Personen mit Lehrabschluss und Maturanten gleichermaßen offensteht.

 

„Die Nachfrage der Wirtschaft trifft zwar auf ein Arbeitskräfteangebot, das sich 2017 um circa 11.000 Personen ausweiten wird. Dieses Arbeitskräftepotenzial ist jedoch stärker als der Bedarf der heimischen Unternehmen. Steigende Arbeitslosigkeit plus Beschäftigungsrekorde sind die Folge“, so der Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, Karl Fakler. So wurden allein im letzten Jahr 56.500 freie Stellen, die dem AMS bekanntgeben wurde mit einer passenden Arbeitskraft besetzt, 70% davon innerhalb eines Monats. „Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ist fundierte und laufende Aus- und Weiterbildung der Arbeitskräfte das Maß aller Dinge für den Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt Niederösterreich“, erklärt Karl Fakler.

„Die Digitalisierung bietet viele Chancen. Klar ist für uns, dass der Fortschritt allen zugute kommen muss: Die Menschen brauchen angemessene Einkommen, um ihr Leben gestalten zu können. Dazu ist es notwendig, die Arbeit fair zu verteilen. Familie und Beruf sollten in Zukunft besser vereinbar sein“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

 

Ganz entscheidend für Wieser ist das Thema Qualifizierung und Weiterbildung. „Hier sind alle gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Einiges wurde auch bereits gemeinsam auf den Weg gebracht. Etwa das Projekt ‚Du kannst was‘ zum vereinfachten Nachholen eines Lehrabschlusses. Und noch etwas ist wichtig: Arbeit darf nicht krank machen. Daher brauchen wir in den Betrieben verpflichtende Gesundheitsförderung und alternsgerechte Arbeitsplätze“, so der AK Niederösterreich-Präsident.

 

„Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel durch die Digitalisierung ist unaufhaltsam und die Veränderungsgeschwindigkeit nimmt vor allem im technologischen Bereich stetig zu. Diese Entwicklung stellt die Industrie als wichtigen Motor für den Wohlstand vor riesige Herausforderungen, die nur mit zukunftsorientierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu bewältigen sind. Um die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Beschäftigung zu sichern beziehungsweise  künftig weiter auszubauen, sind unter anderem grundlegende Reformen in der Arbeitszeitflexibilisierung, den Lohnnebenkosten und im Bildungssystem dringend durchzuführen. Die Chance für Österreich liegt ausschließlich in der Positionierung als Innovationsland! Dafür ist beispielsweise die Verfügbarkeit von bestqualifizierten Fachkräften ein wesentlicher Schlüssel. Acht von zehn Betrieben melden Rekrutierungsschwierigkeiten bei technischen Fachkräften. Ein gemeinsames Ziel der Politik und der Interessensvertretungen muss es daher sein, junge Menschen frühzeitig für den MINT-Bereich zu interessieren und attraktive Ausbildungseinrichtungen, die am Puls der Zeit agieren, zur Verfügung zu stellen“, erläutert IV-NÖ-Vizepräsident Helmut Schwarzl

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Eis-Greissler in Krumbach erweitert seinen Schaubetrieb

Das Ehepaar Georg und Andrea Blochberger hat sowohl mit ihrer Eisproduktion als auch mit dem Schaubetrieb, der im April 2016 eröffnet wurde, in Krumbach eindrucksvolle Erfolgsrezepte etabliert: Im Vorjahr kamen insgesamt 65.000 Besucherinnen und Besuchern, wovon rund 15.000 den Schaubetrieb besuchten. Die Prognosen für 2017 gehen von weiteren Steigerungen aus, wofür die vorhandenen Kapazitäten bereits jetzt nicht mehr ausreichen. Daher soll der Schaubtrieb erweitert werden. Das Land Niederösterreich unterstützt dies aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung. „Mit dem Eis-Greissler ist in Krumbach in kürzester Zeit ein touristischer Hotspot entstanden, der positiv auf die gesamte Region ausstrahlt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

(10. März 2017) – Im ersten Schaubetriebsjahr hat sich gezeigt, dass vor allem bei Schlechtwetter bei der Parkplatzsituation Investitionsbedarf besteht. Die Maßnahmen der zweiten Ausbaustufe umfassen den Ausbau der Parkplätze und die Erweiterung der eintrittspflichtigen Erlebniswelt im Außenbereich. Die Fläche der Erlebniswelt im Außenbereich wird verdoppelt und beinhaltet einen erweiterten Streichelzoo, Gartenbauarbeiten, die Errichtung eines Pavillons und verschiedene Spielgeräte.

„Die regionale Bedeutung dieses noch relativ jungen Betriebs zeigt sich auch daran, dass der Eis-Greissler etwa 200 Gastronomen in der Südregion zwischen Krumbach und Wien beliefert sowie seine fünf weiteren Standorte in Wien, Graz, Klagenfurt und Wiener Neustadt betreibt. Der Schaubetrieb ist aber das touristische Flaggschiff des mittlerweile gar nicht mehr so kleinen Eis-Imperiums des Ehepaars Blochberger. Ich wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

„Wir erwarten uns durch diese Maßnahmen eine weitere Steigerung der Besucher-Kapazitäten und eine höhere Aufenthaltsdauer unserer Gäste. Darüber hinaus planen wir bereits eine dritte Ausbaustufe, die sich vor allem mit dem Schlechtwetterprogramm befasst. Details dazu werden aber erst Ende 2017 präsentiert“, erklären die „Eis-Greissler“ Georg und Andrea Blochberger ihre künftigen Pläne. In Summe werden knapp 850.000 Euro in der zweiten Ausbaustufe investiert.

„Dieses Projekt hat für die Region rund um Krumbach einen wichtigen Impuls geliefert. Daher unterstützen wir auch die zweite Ausbaustufe aus Mitteln der Regionalförderung, die ecoplus im Auftrag des Landes Niederösterreichs betreut“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

Die NÖ Landesregierung hat auf Initiative von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav die Unterstützung des Projektes aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung beschlossen.

Der Schaubetrieb ist aktuell auf Saisonpause und öffnet Mitte April 2017 wieder seine Tore.

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Neue Raumordnungs-Instrumente für Gemeinden

LR Pernkopf beim Raumordnungs-Stammtisch in NÖ-Mitte

Lilienfeld. Etwa 50 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus NÖ-Mitte folgten gestern der Einladung zum „Frühstück mit der Region“, um sich über Neuerungen in der niederösterreichischen Raumordnung zu informieren und mit Landesrat Dr. Stephan Pernkopf über ihre Anliegen zu sprechen. Eine neu eingerichtete Clearingstelle des Landes soll zukünftig die Gemeinden bei herausfordernden Ortsplanungs-Angelegenheiten unterstützen.

Reden und dabei gemeinsam frühstücken bringt die Leute zusammen - unter diesem Motto startete der erste Raumordnungs-Stammtisch auf Bürgermeisterebene mit einem anregenden Vernetzungsfrühstück.

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Die langfristige Entwicklung unserer Dörfer und Städte wird in der Raumordnung schon heute für morgen entschieden. Die Raumordnung ist daher ein wesentliches Instrument der Gemeindeautonomie, mit neuen Instrumenten und Werkzeugen wollen wir die Gemeinden dabei stärken!“

Der Obmann des Regionalverbandes noe-mitte, Bürgermeister Herbert Wandl, begrüßte die Gäste; Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH, führte durch den anschließenden geballten Informationsblock der Veranstaltung. Zunächst erläuterte DI Thomas Knoll das „Dreiecksverhältnis“ zwischen Land, Gemeinde und Ortsplaner und ging dabei konkret auf die jeweiligen Rollenbilder und Aufgabenverteilungen im Laufe eines Planungsverfahrens ein. Es folgte der Vortrag von DI Dr. Werner Pracherstorfer, der die neue Clearingstelle leitet und dem Publikum vorstellte. Die Clearingstelle dient den Gemeinden als Beratungs- und Servicestelle in Fragen der örtlichen Raumordnung, insbesondere in der frühen Entwicklungsphase von komplexen Planungsprozessen bzw. als Vermittler in schwierigen Verfahren.

Speziell für die Erstabschätzung des Verfahrensaufwandes bei Flächenwidmungen oder sonstigen Planungsmaßnahmen wurde eine standardisierte Checkliste mit Ampelsystem entwickelt, mit deren Hilfe Widerstände und Risiken frühzeitig eingeschätzt werden können. Bestimmte Problematiken lassen sich bereits im Vorfeld gut lösen,  davon ist auch Landesrat Pernkopf überzeugt.

Nach den Impulsvorträgen standen Expertenstationen zu mehreren Themenperspektiven für die Fragen der Gemeindevertreterinnen- und Vertreter zur Verfügung, darunter etwa Landwirtschaft, Energie und Recht. Wer sich vorangemeldet hatte, konnte ein konkretes Anliegen seiner Gemeinde mit dem Landesrat besprechen. „Das persönliche Gespräch in den Regionen ist uns besonders wichtig“, betont Pernkopf.

Der Raumordnungs-Stammtisch findet in allen Hauptregionen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frühstück mit der Region“ statt, die die Gemeinden regelmäßig mit wichtigen Informationen aus erster Hand versorgt und von der Servicestelle NÖ.Regional organisiert wird. Die letzte Veranstaltung dieser Runde findet am 30. März in Echsenbach (Waldviertel) statt.

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Expertentreffen in St. Pölten: Wirtschaftsfaktor e-Mobilität nimmt Fahrt auf

Niederösterreich nimmt im Bereich der Elektromobilität eine Vorreiterrolle ein. Das Thema ist im Alltag angekommen und wird immer mehr zu einem beachtenswerten Wirtschaftsfaktor. Bei der 3. Fachtagung „e-mobil in niederösterreich“ informierten sich in St. Pölten rund 120 Expertinnen und Experten über die neuesten Trends und Entwicklungen. „Ständiger Wissenstransfer und ein regelmäßiges Informations-Update sind die Basis, damit die Wertschöpfungspotentiale in den Unternehmen gehoben werden können. Mit unserem neuen e-Mobilitäts-Förderpaket verschaffen wir dem Thema zusätzlichen Rückenwind. Veranstaltungen wie die heutige sind optimal geeignet, um sich einen Informationsüberblick zu verschaffen“, sind Wirtschafts-Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf überzeugt.

(09. März 2017) – Eine attraktive Anschlussförderung zur Förderung des Bundes und der Autoimporteure für e-PKW gibt seit 1. März Privaten und gewerblichen Unternehmen einen wirkungsstarken Anreiz. „Wir haben die bundesweite Förderung um 1.000 Euro aufgestockt. Damit zeigen wir, dass uns die Mobilitätswende ein zentrales Anliegen ist und wir mit unseren Maßnahmen weiter in Europas erster Liga in Sachen e-Mobilität spielen“, erklären Wirtschafts-Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf unisono.

 

Als 2010 der Startschuss für die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ gegeben wurde, war Elektromobilität noch ein Nischenthema. Heute gibt es eine der modernsten und innovativsten Elektromobilitätsstrategien und Niederösterreich ist am besten Weg, sich als e-mobil-Vorzeigeregion in Europa zu etablieren. „Die aktuellen Bestandszahlen bestätigen, dass das Interesse der Bevölkerung an e-Mobilität stark steigt. In den ersten Wochen 2017 wurden in Niederösterreich 94 e-Fahrzeuge neu zugelassen. Damit liegen wir mit rund 21 Prozent aller neu zugelassenen e-Fahrzeuge in Österreich an der Spitze aller Bundesländer. Insgesamt tragen 2.707 e-Fahrzeuge ein niederösterreichisches Kennenzeichen. Damit sind wir auch hier im Österreichvergleich die Nummer eins“, freut sich Wirtschafts-Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

 

Mit der steigenden Akzeptanz der Elektromobilität ergeben sich auch neue wirtschaftliche Chancen für die unterschiedlichsten Branchen – von der Energieerzeugung über die Produktion und Dienstleistung bis zum Recycling. Hier setzt die 3. Fachtagung e-mobil in niederösterreichan. Hochkarätige Expertinnen und Experten informieren über die aktuellsten Entwicklungen sowohl im Bereich F&E als auch in Bezug auf die weitere Verbreitung dieser zukunftsweisenden Technologie national und international, wie es zum Beispiel in China der Fall ist.

 

Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Ohne flächendeckenden Einsatz von Elektromobilität werden die Klimaziele nicht zu erreichen sein. So haben wir gerade in Niederösterreich in den letzten Jahren engagiert daran gearbeitet, die Rahmenbedingungen für die großflächige Nutzung von Elektromobilität zu optimieren: Seit 2015 decken wir 100 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. In Kombination mit dem bereits ausgezeichnet ausgebauten Schnellladenetz sind wir für den ressourcenschonenden und damit sinnvollen Alltags-Einsatz von e-Fahrzeugen bestens gerüstet.“

Organisator der Fachtagung ist die Elektromobilitätsinitiative des Landes Niederösterreich „e-mobil in niederösterreich“, die von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich umgesetzt wird. ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Veranstaltungen wie die heutige geben einen guten Überblick über die vielen interessanten Angebote und Möglichkeiten, über Trends und Entwicklungen. Ebenso wichtig wie die Fachinformationen ist aber auch die Vernetzung der heimischen Akteure untereinander. Auch dafür finden Sie hier die optimale Plattform mit spannenden Vortragenden und interessanten Gästen. In Niederösterreich haben wir bereits viel erreicht – diese Fachtagung zeigt auf, wo wir stehen und wohin der Weg gehen wird.“

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Bohuslav/Schwarz/Heuras: „Niederösterreich steht in den Startlöchern, aber offene Fragen zur täglichen Bewegungseinheit müssen geklärt werden“

Bei der Informationsveranstaltung des Sportministeriums müssen alle Antworten auf den Tisch, erst dann kann Niederösterreich weitere Schritte zur Umsetzung setzen

 

St. Pölten (9. März 2017) – „Niederösterreich begrüßt die Einführung einer täglichen Bewegungseinheit in den Schulen und wir stehen in den Startlöchern. Aber es gibt noch offene Fragen, die zu klären sind. Dann können wir weitere Schritte zur Umsetzung setzen“, halten Sportlandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Mag.a Barbara Schwarz und Landesschulratspräsident Mag. Johann Heuras vor der morgigen Informationsveranstaltung zur täglichen Bewegungs- bzw. Sporteinheit des Sportministeriums fest.

 

„Als Sportlandesrätin ist es mir wichtig, dass unsere Kinder und Jugendliche mehr Bewegung machen. Daher setze ich mich schon seit längerer Zeit für eine tägliche Bewegungseinheit in unseren Schulen ein. Es gibt zig Studien, die nachweisen, dass mehr Bewegung sich positiv auf die Leistungen von Schülerinnen und Schülern auswirkt. Für die geplante Umsetzung gibt es aber offene Fragen, die hoffentlich bei der morgigen Informationsveranstaltung beantwortet werden. Dann können wir in der Umsetzung weitergehen“, hält Landesrätin Bohuslav fest. Zum Beispiel ist nicht klar, ob die Sportdachverbände, die die notwendigen Trainerinnen und Trainer stellen, die dafür anfallenden Kosten über den Bund erstattet bekommen. „Hier muss es klare Aussagen gegenüber den Dachverbänden geben“, so die Sportlandesrätin weiter.

 

Niederösterreichs Bildungslandesrätin Schwarz ergänzt: „Neben der Finanzierung muss auch geklärt werden, wie die tägliche Bewegungseinheit in den Schulalltag eingebaut werden kann und wie die Zusammenarbeit zwischen Pädagoginnen und Pädagogen mit den Trainierinnen und Trainern aussieht und wer anfallende Kosten zB für den Ausbau der Schulinfrastruktur zu tragen hat.“  Außerdem erinnert sie an derartige Projekte in den Kindergärten. Landesrätin Schwarz: „Hier gibt es schon Bewegungsprojekte, die hoffentlich weitergeführt werden.“  

 

Für Landesschulratspräsidenten Johann Heuras fehlen noch Antworten über die Organisation der täglichen Bewegungseinheit: „Es ist noch nicht klar, wie der schulrechtliche Status der zusätzlichen Bewegungseinheit ist. Handelt es sich um eine unverbindliche Übung oder um eine zusätzliche Unterrichtsstunde? Außerdem muss die Einbindung der Schulbehörden und vor allem der Direktorinnen und Direktoren sowie die Finanzierung der Bewegungscoachausbildung an den pädagogischen Hochschulen geregelt werden.“

 

Sie hoffen, dass diese und weitere wichtige Fragen von den Verantwortlichen des Bundes beantwortet werden können: „Der Wille zur täglichen Bewegungs- bzw. Sporteinheit in den niederösterreichischen Schulen ist vorhanden. Bevor wir aber die nächsten Schritte zur Umsetzung machen können, brauchen wir klare Antworten“, so die Landesrätinnen Bohuslav und Schwarz sowie Landesschulratspräsident Heuras.

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„Volksschulen zum Schnee“ bringt wieder mehr als 12.000 Kinder auf die Pisten Niederösterreichs

Mit einer fulminanten „Volksschulparty“ feierten in der Familienarena St. Corona am Wechsel 235 Kinder den Höhepunkt der sechsten Saison „Volksschulen zum Schnee“. Bei traumhaften Verhältnissen und auf perfekten Pisten hatten die Kinder aus Niederösterreich und Wien viel Spaß beim Skifahren und Spielen im Schnee. Mehr als 12.000 Volksschulkinder kamen heuer durch die Initiative des Landes Niederösterreich gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Niederösterreich-Werbung zum Skifahren auf Niederösterreichs Pisten.

(9. März 2017) Ab einem Preis von 29 Euro pro Kind übernahm bei dem Event „Volksschulen zum Schnee“ in St. Corona am Wechsel die Firma Blaguss („ski4school“) die komplette Organisation für einen Skitag: Bustransport, altersgerechtes Leihmaterial vor Ort, eine Liftkarte für einen Skitag und optional die Betreuung durch KinderskilehrerInnen. Als besonderes Zuckerl gibt es für alle Kinder einen Gutschein für einen weiteren Skitag in einem der neun teilnehmenden niederösterreichischen Skigebiete.

„Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass die Familienarena St. Corona am Wechsel den richtigen Weg eingeschlagen hat. Für alle Kinder war es ein toller Skitag – die Fortgeschrittenen sind in der Funslope und beim Skirennen gefordert worden und für die Beginner war das große Kinderskiland mit seinen Förderbändern perfekt“, so Sportlandesrätin Dr.in Petra Bohuslav

Die Schulsportinitiative „Volksschulen zum Schnee“ können Volksschulklassen aus ganz Ostösterreich in Anspruch nehmen. „Für jedes Kind und jede Schule ist bei dieser Aktion das Richtige dabei. Die Anfahrtswege halten sich in Grenzen und mit dem Gutschein für eine weitere Tageskarte, die alle teilnehmenden Kinder erhalten, wird der Spaß im Schnee auch nach der Volksschul-Aktion im Kreis der Familie verlängert“, sagt Wirtschaftskammer Niederösterreich-Präsidentin KommR. Sonja Zwazl.

Die Organisatoren des Events – der Landesskiverband Niederösterreich mit seinem Präsidenten OSR Wolfgang Labenbacher und die Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich) mit Geschäftsführer Mag. Markus Redl – lockten neben den Skikursen auch mit einem actionreichen Rahmenprogramm. Bei einem Skirennen wurden Nachwuchstalente für die Michaela Dorfmeister-Skimittelschule Lilienfeld gesucht, die Biathleten zeigten den Kindern eine für sie neue Sportart und die ORF-Kinderdisco heizte allen noch einmal so richtig ein.

Bürgermeister Ing. Michael Gruber, Familienarena-Geschäftsführer Karl Morgenbesser und Skischulleiterin Mag. Barbara Pflug ehrten die „wintersportlichsten Volksschulen des Landes“ mit tollen Preisen: Die beiden Hauptpreise gingen an die 2b der VS Vorgartenstraße – ein Skitag mit „Volksschulen zum Schnee“ gesponsert von Blaguss, sowie an die 3c der VS Teesdorf – ein Ausflug in den Motorikpark und zur Sommerrodelbahn gesponsert von der Familienarena St. Corona am Wechsel.

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Fit4Fiber – neue Qualifizierung macht NÖ Handwerk fit für den Glasfaserausbau

Der flächendeckende Glasfaserausbau steht auf der Agenda des Landes Niederösterreich ganz oben. Im Zusammenhang mit Glasfaser-Breitbandanschlüssen kommen auch auf das Handwerk neue Anforderungen zu. Das neue Qualifizierungsangebot Fit4Fiber soll die Gewerke fit für die neuen Herausforderungen machen. Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav: „Damit wird einerseits wichtiges Know-how in die Betriebe getragen und gleichzeitig kommen wir unseren engagierten Zielen bei der Breitbandversorgung durch qualifizierte Partner in den Regionen einen gewaltigen Schritt näher. Die Betriebe, die diese Qualifizierung machen, sind ‚Breitband-Botschafter‘ über Niederösterreichs Grenzen hinaus.“

 

(08. März 2017) – Seit heuer besteht die Verpflichtung, in neuen Gebäuden beziehungsweise bei einer umfassenden Sanierung auch alle Vorbereitungen für einen Glasfaser-Breitbandanschluss zu treffen. Das erfordert von den beteiligten Gewerken spezielles Know-how wie zum Beispiel das Einblasen von Glasfaserkabeln und das Fusionsspleißen. Eine neue, zweitägige Qualifizierung, die vom ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich in Zusammenarbeit mit der NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft nöGIG und den Landesinnungen Bau sowie Elektro-, Gebäude-, Alarm und Kommunikationstechniker angeboten wird, soll die Unternehmen „fit4fiber“ machen.

Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav: „Der Glasfaserausbau und damit einhergehend die Versorgung mit Breitbandinternet steigert die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich und bildet die Basis für die voranschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Wirtschaftswelt. Dabei ist Schnelligkeit im Zusammenspiel mit hoher Qualität ein wichtiger Faktor und je besser unser Betriebe ausgebildet sind, je größer das Know-how ist, desto einfacher und besser wird auch die Ausrollung funktionieren.“

Im Rahmen dieser Qualifizierung werden die am häufigsten verwendeten Technologien gezeigt und Erfahrung weitergegeben. Die Schwerpunkte liegen auf den Themen Leerrohrtechnik, Hausanschlusstechnik, Inhouse-Infrastrukturen, Glasfaserkabel inklusive Verlegung und Spleißen sowie Glasfasermesstechnik. Weiters werden Kosten und mögliche Einsparpotenziale besprochen.

Eine der Aufgaben von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ist es, Entwicklungen und neue Märkte beziehungsweise Geschäftsfelder für die niederösterreichische Wirtschaft zu thematisieren und für die Unternehmen aufzubereiten. ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Es freut mit sehr, dass bereits die erste Qualifizierung dieser Art auf so großes Interesse stößt. Die Unternehmen haben sich gerade im Rahmen der Cluster Niederösterreich die Möglichkeit für kooperative Qualifizierungsmaßnahmen zu Eigen gemacht und sind bereit, die sich ergebenden Chancen auch aktiv zu nützen. In diesem Fall führt die Zusammenarbeit zwischen unserem Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich und der ecoplus Tochter nöGIG im wahrsten Sinn des Wortes zu ‚Innovation durch Kooperation‘, dem langjährigen Motto der ecoplus Cluster.“

 

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Niederösterreichs Top e-Autohaus 2016 – die Sieger stehen fest!

Im Rahmen der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ wurden auch heuer die erfolgreichsten und engagiertesten Autohäuser im Bereich Elektromobilität gesucht. ecoplus vergibt in Kooperation mit dem Landesgremiums des Fahrzeughandels der WKNÖ den Preis in den Kategorien „Autohaus mit den meisten e-Autoverkäufen“ sowie „Autohaus mit dem besten Gesamtengagement“. Jetzt stehen die Sieger fest. „Wir gratulieren dem Mistelbacher Autohaus Polke und dem Autohaus Waldviertel aus Horn ganz herzlich! Beide Unternehmen engagieren sich bespielhaft und leisten damit einen wichtigen Beitrag, damit wir sowohl unsere e-Mobilitätsziele als auch die umweltpolitischen Ziele erreichen“, freuen sich Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

(03. März 2017) – Elektromobilität liegt im Trend und Niederösterreich ist dabei auf der Überholspur unterwegs: Ende 2015 lagen die die e-Fahrzeugbestand in unserem Bundesland bei 1.485 e-Fahrzeugen – mit Jänner 2017 sind es bereit 2.707, damit wird rund jedes fünfte in Österreich neu zugelassene e-Auto in Niederösterreich zugelassen. „Für diese positive Entwicklung sind wir aber nicht alleine verantwortlich. Das Land kann Impulse setzen und die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen – Stichworte NÖ Elektromobilitätsstrategie und die Forcierung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Für die erfolgreiche Umsetzung brauchen wir aber unsere vielen Partner in den Regionen. Dabei kommt dem Fahrzeughandel eine besondere Bedeutung zu. Es ist uns daher ein Anliegen, die Top e-Autohäuser vor den Vorhang zu holen und ihnen für ihren Einsatz im Bereich der Elektromobilität zu danken“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien vergeben. In der Kategorie 1 „Autohaus mit den meisten e-Autoverkäufen“ wurde die Anzahl verkaufter, reiner e-Fahrzeuge an der Betriebsstätte im Jahr 2016 zur Entscheidung herangezogen. Hier trug das Autohaus Polke aus Mistelbach mit 56 verkauften e-Autos im Jahr 2016 den Sieg davon.

Die Kategorie 2 „Autohaus mit dem besten Gesamtengagement“ konnte das Autohaus Waldviertel aus Horn für sich entscheiden. Dabei wurden von einer unabhängigen Jury die Anzahl der eigenen Veranstaltungen zum Schwerpunkt e-Mobilität, die Anzahl der unterstützten themenspezifischen Veranstaltungen, bewusstseinsbildende oder qualifizierenden Maßnahmen, die Ausstattung des Betriebs im Bereich e-Mobilität sowie sonstige Maßnahmen wie die Unterstützung der e-Mobilität für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewertet.

Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Beide Autohäuser leisten mit ihrer Arbeit auch einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung und zum positiven Image der e-Mobilität in den jeweiligen Regionen. Dazu gehören auch Aktivitäten wie zum Beispiel die Teilnahme an unserer Testaktion ‚6 Tage 60 Euro‘, die von beiden Autohäusern angeboten wird und auf großes Interesse stößt. Alle Aktivitäten gemeinsam bilden ein effizientes Gesamtpaket, um e-Mobilität dauerhaft zu stärken und damit auch die Klimaziele des Landes erfolgreich umzusetzen.“

Die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ wird von ecoplus umgesetzt. ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Elektromobilität ist eine Technologie, die immer mehr Menschen begeistert. Damit ergeben sich auch immer neue Geschäftsmodelle mit großem Zukunftspotenzial für die niederösterreichische Wirtschaft. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ist es unsere Aufgabe, diese spannende Entwicklung zu unterstützen. Aktivitäten wie die Auszeichnung ‚Top e-Autohaus‘ oder die 3. Fachtagung e-mobil in niederösterreich, die am 9. März in St. Pölten stattfindet, haben dabei große Signalwirkung.“

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Wachstum und Austausch: Niederösterreichische Jung-Unternehmer-Innen finden mit dem IVNÖ-RIZ-Mentoring-Programm Unterstützung und persönliche Einblicke in Industriebetriebe.

Zur „Industry-Start-Up-Lounge“ luden das RIZ, Niederösterreichs Gründeragentur, und die Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV NÖ), um die fünf erfolgreichen Mentoring-Partnerschaften (5 RIZ-Mentées und 5 IV NÖ Vorstandsmitglieder) im Rahmen des ersten IV NÖ-RIZ-Mentoring-Programmes auszuzeichnen und das neue Mentoring-Programm 2017 zu starten. Inhalt des Abends mit über 70 TeilnehmerInnen war neben dem Mentoring das brandaktuelle Thema Business Angels und Private Equity.
 
„Wir wissen, was sich junge Unternehmerinnen und Unternehmer im und vom Land Nieder-österreich wünschen“, eröffnete Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav in ihrem Inter-view den spannenden Abend: „Beratung bei unternehmerischen Fragestellungen, Zugang zu Netzwerken und Kapital. Wir bieten in Niederösterreich Maßnahmen, die genau auf diese Bedürfnisse Rücksicht nehmen. Das IVNÖ-RIZ-Mentoring-Programm ist eine dieser Maßnahmen. Ich gratuliere den erfolgreichen Mentoring-Paaren zu ihren gemeinsamen Erfahrungen und wünsche ihnen weiterhin gute Anknüpfpunkte und unternehmerischen Erfolg!“.
IV NÖ Präsident Thomas Salzer schloss sich der Gratulation an und gab einen Einblick in die Bedeutung des Austausches: „Unsere niederösterreichischen Industriebetriebe sind der erfolgreiche Wachstumsmotor des Landes und wollen das auch bleiben. Erfolg entsteht nicht nur aus Tradition, sondern auch durch Innovation. Eine Mentoring-Partnerschaft zwischen erfahrenen Führungskräften der Industrie und innovativen Gründerinnen und Gründern ist für beide Seiten wichtig, um neue Perspektiven zu bekommen – genau das hält den Industriestandort Niederösterreich dynamisch“.
Das vielfältige Programm des Abends bot einen Einblick in die Niederösterreichische Start-Up Szene mit ausgewählten JungunternehmerInnen als Mentées, Mentoren aus der IV Niederösterreich, private und institutionelle Business-Angels sowie Informationen zu Private Equity Programmen.
Im Interview mit IV NÖ GF Mag.a Michaela Roither und RIZ GF Mag.a Petra Patzelt erzählten Mag. Norbert Zimmermann (Berndorf AG) und Ing. Mag. Hubert Schuhleitner von ihren Erfahrungen und Ambitionen als Business Angels, danach informierten DIin Dr.in Doris Agneter (tecnet equity NÖ) und DI Bernhard Sagmeister (aws, Austria Wirtschaft Service) über die speziellen Angebote für Start-Ups und Business Angels im Bereich Finanzierung.
Anhang: Die 8 Mentées des IVNÖ-RIZ-MENTORING-PROGRAMM 2017
Alfred BEILSCHMIDT / Bezirk St. Pölten (Land)
„2Energy“
Wirbelschichtfeuerung ist eine spezielle Art der Verbrennung, die bisher nur in Großanlagen erfolgreich eingesetzt wird. Die technische Herausforderung für den Einsatz in Mikroblock-Heizkraftwerken liegt im Verkleinern der Kraftwerkstechnik der Wirbelschicht durch Senkung der nötigen Startenergie und der Implementierung eines Stirlingmotors. Durch ein neuartiges – bereits zum Patent eingereichtes – Startverfahren ist es nun möglich, die üblicherweise langen Startzeiten des Wirbelschichtverfahrens zu verkürzen und die dafür nötige Energie drastisch zu senken.
Christoph BERGER, Tobias OFENBERGER, Michael ZETTEL  / Bezirk Scheibbs
treepol
Bei diesem Team handelt es sich um 3 junge HTL-Absolventen, die ein Batteriemanagement-system entwickelt haben, das die korrekte Ausbalancierung der einzelnen Zellen sicherstellt die Visualisierung dieser Daten ermöglicht. Es ist dies eine Kombination aus Hardware und Software, die als Prototyp weitgehend fertig entwickelt wurde.
Günter EDER  / Bezirk Wr. Neustadt (Land)
Quantoras
Quantoras ist ein Startup mit Firmensitz in Oberpiesting/Waldegg in NÖ. „Wir haben ein System entwickelt, bei dem wir Unternehmen Benchmarks für den Materialeinkauf bieten. Das Besondere ist, dass unsere Programme BigData aus dem Web nutzt, die wir zu SmartDa-ta für die Einkaufsabteilungen transformieren. Unsere Benchmarks basieren auf realen An-geboten von Lieferanten. Die Unternehmen die unsere Benchmarks nutzen, können sofort beim besten Anbieter bestellen, da wir diese Daten liefern. Das bedeutet wir bieten eine Lösung für den Einkauf um vom traditionellen operativen Einkauf zum strategischen Einkauf zu kommen. Damit kann der Unternehmenserfolg unserer Kunden langfristig abgesichert werden. Darüber hinaus ermitteln wir Herstellkosten für die eingekauften Materialien. Ein bisher lediglich in der Automotiv-Industrie eingesetztes strategisches Tool.
Christopher GRANITZER / Bezirk Mödling
TouchToTie
Herr Granitzer hat ein neuartiges Verschluss-System entwickelt: Schnell, stark und sicher!
Beim Feedback des IVNÖ-RIZ-Mentoring-Programm 2016-Paares Bernhard Weißenböck (WeißenböckMaschinenbau) und Günter Idinger (Eaton GmbH) wurde deutlich, dass der spannende Austausch weit über das fachliche Gespräch hinausging.
Im Rahmen der „Industry-Start-Up-Lounge“ wurden jene fünf Projekte geehrt, die im ersten IVNÖ-RIZ-Mentoring-Programm 2016 insgesamt neun Monate lang  eine Mentoring-Partnerschaft eingegangen sind:
MENTEE    MENTOR
Bernhard Weißenböck
WeißenböckMaschinenbau; Neunkirchen    Günter Idinger / EATON GmbH
Daniel Auer & Robin Enzlmüller
cncMonster; Amstetten    Peter Harold / HYPO NOE Landesbank
Karl Berger
bto-epoxy GmbH; Amstetten    Peter Pichler / Berndorf AG
Elaheh Momeni-Ortner
e-Mentalist; Mödling    Manfred Mahrle / B.Braun Austria GmbH
Luzian Wolf
LimeCam; Mödling    Roland Zwazl / EVN AG
Neben der Verleihung der Urkunden an die erfolgreichen Mentoring-Paare nutzten acht in-novative (Jung-)UnternehmerInnen, die vom RIZ, der Niederösterreichischen Gründeragen-tur bei ihrer Unternehmensentwicklung begleitet und unterstützt werden, den Abend, um sich mit einem Video-Pitch den VertreterInnen der Industriellenvereinigung Niederösterreich und der Jungen Industrie NÖ vorzustellen und damit die Basis für ein perfektes Match-Making Mentor-Mentée zu schaffen. Noch im Frühjahr 2017 wird das Matching stattfinden und damit die neunmonatige gemeinsame Mentoring-Partnerschaft beginnen.
Hintergrundinformationen zum IVNÖ-RIZ-Mentoring-Programm:
Das IVNÖ-RIZ-Mentoring-Programm steht für einen gegenseitigen Erfahrungs-Austausch zwischen IV NÖ MentorInnen (Erfahrene Unternehmenspersönlichkeiten aus der Industrie) und ausgewählten Mentées (UnternehmerInnen/GründerInnen von kleineren industrienahen Betrieben). Dabei lernen die Mentées erfahrene Unternehmerpersönlichkeiten kennen und  erhalten Einblicke in die Unternehmensstrategie von größeren Betrieben, die MentorInnen bekommen dadurch Zugang zu neuen, innovativen Ideen und Entwicklungen.
Oliver PESENDORFER / Bezirk Amstetten
McCube
McCube ist das smarte modulare Fertighaus aus Niederösterreich, das sich flexibel an die Wohn- und Lebenssituation seiner Bewohner anpasst. Durch die ausgeklügelte energetische Modulbauweise kann ein McCube individuell zusammengestellt und frei nach dem Motto „anbauen – umbauen – abbauen“ später einfach vergrößert oder verkleinert werden. Zudem ist ein McCube mobil und kann bei Bedarf jederzeit seinen Standort wechseln.
DI (FH) Markus SCHLOSSER / Bezirk Neunkirchen
Mexbert    
Es handelt sich um ein Maschinenbauunternehmen für Industrieanlagen, das derzeit seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat und eine Standortvergrößerung plant und auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wird.
DI (FH) Thomas TRITREMMEL /Bezirk Mödling
TeDaLoS
TeDaLoS ist ein System zur Mobilen Fern-Bestandsüberwachung im Lager/Logistik-Bereich.
Dieses System sieht vor, dass Waren auf drahtlosen TeDaLoS Sensoreinheiten transportiert und gelagert werden. Dabei werden Informationen hinsichtlich Temperatur, Position und Bestandsdaten an die TeDaLoS Cloud übertragen. Der Lieferant sieht dabei die vorhandene Menge, Verbrauchswerte und Reichweite seiner Kunden. Das System bestellt intelligent und automatisch nach.
Lena Weichselbaum, MA / Bezirk Waidhofen/Ybbs
TeaMORE
Lena Weichselbaum erdachte und produziert mit TeaMORE das 1. Alkoholische Teege-tränk.

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Neue Innovationstreiber für zukunftsfitte Regionen entwickeln

LR Bohuslav unterzeichnet Kooperationsvertrag mit Donau-Universität Krems
Sankt Pölten. Zwischen der NÖ.Regional und der Donau-Universität Krems wurde vergangenen Donnerstag eine Kooperation vertraglich besiegelt. Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav und Univ.-Prof. Mag. Dr. Gudrun Biffl vom Department für Migration und Globalisierung unterzeichneten die Vereinbarung, die letztlich der Bevölkerung zu einer Steigerung ihrer Lebensqualität verhelfen soll.
Gemeinsames Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue und innovative Lösungen für die großen globalen Transformationsprozesse zu finden, die mittlerweile alle Lebensbereiche erfassen und die Gemeinden und Regionen vor enorme Herausforderungen stellen. Sowohl die Digitalisierung als auch die demografische Entwicklung beeinflussen die Lebensbedingungen in den einzelnen Regionen enorm. Durch den Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie den Blick aus verschiedenen Perspektiven sollen effiziente Modelle und neue Ideen entwickelt werden.
Erste konkrete Initiative wird die gemeinsame Entwicklung und Ausrichtung eines jährlich stattfindenden Forums sein, das als Rahmen für die Präsentation und Diskussion wissenschaftlicher Studien zu regional relevanten Themen dienen soll. Umgekehrt sollen hier auch die Erfahrungen aus der Umsetzung vorangegangener Empfehlungen als Erkenntnisgewinn in die Wissenschaft zurückfließen. Daran anknüpfend ist ein praxisorientierter, mehrstufiger Veranstaltungstag geplant, der sich an alle Beteiligten in der Regionalentwicklung richtet.
Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, in deren Ressort die NÖ.Regional eingegliedert ist, betont: "Die Kooperation der NÖ.Regional mit der Donau-Universität Krems ist eine wichtige Weichenstellung für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und angewandter Regionalentwicklung und soll als Signal dafür verstanden werden, dass für die Bewältigung der immer komplexer werdenden kommunalen und regionalen Herausforderungen an einem Strang gezogen wird. Wenn wir uns in der praktischen Umsetzung auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen können, sichern wir den Erfolg unserer Bemühungen auf einer breiten Basis.“
Umgekehrt leistet Forschung, die umsetzungsorientiert angelegt ist, einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität der Bevölkerung und erfüllt damit ihren gesellschaftspolitischen Auftrag. Das Bild vom Wissenschaftler, der in seinem Elfenbeinturm sitzt und wissenschaftliche Forschung zu reinem Selbstzweck betreibt, hat ausgedient. Die Donau-Universität Krems setzt als einzige öffentliche Universität für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum auf die Verbindung von Wissenschaftlichkeit mit Praxisorientierung und widmet sich in Lehre und Forschung den gesellschaftlichen, organisatorischen und technischen Herausforderungen der Zeit.
Die Leiterin des Departments für Migration und Globalisierung, Univ.-Prof. Mag. Dr. Gudrun Biffl, erläutert das Interesse der Donau-Universität Krems an der Zusammenarbeit: „Wir freuen uns über die Kooperation, da sie uns die Möglichkeit eröffnet, zusammen mit der NÖ.Regional innovative, regionale Entwicklungsszenarien  zu entwerfen und die Umsetzung wissenschaftlich zu begleiten. Die Kooperation erleichtert den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen, die der Regionalentwicklung wertvolle Impulse geben können.“

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Starker Partner der Gemeinden und Regionen

LR Bohuslav: NÖ.Regional.GmbH steht für eine erfolgreiche Regionalentwicklung in Niederösterreich
Sankt Pölten. Die Bilanz von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav nach den ersten beiden Arbeitsjahren der NÖ.Regional.GmbH fällt eindeutig positiv aus. Die Regionalentwicklung in Niederösterreich ist völlig neu organisiert worden und bereit für die großen Zukunftsthemen Digitalisierung und demografische Entwicklung.
Unter dem Schlagwort Regionalentwicklung 2.0 war die NÖ.Regional vor zwei Jahren an den Start gegangen, um die Gemeinden mit der geballten Kraft der zwei Vorgängerorganisationen in allen Anliegen der Regionalentwicklung  zu unterstützen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister profitieren von den Synergieeffekten der Zusammenlegung und können sich nach dem Prinzip des One-Stop-Shops in allen Anliegen an ihre fixe Ansprechperson in der NÖ.Regional wenden, ganz gleich ob es sich um ein Dorferneuerungsprojekt oder die Grobplanung für den Breitbandausbau ihrer Gemeinde handelt.
Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav erläutert in einer Pressekonferenz anlässlich des zweijährigen Jubiläums: „Wir haben mit der NÖ.Regional ein in Österreich einzigartiges Modell der Regionalentwicklung aufgesetzt, bei dem von der Katastralgemeinde bis zur Kleinregion alle Ebenen von einer Organisation bedient werden. Das brachte eine enorme Erleichterung für die Gemeinden und Regionen, da das Durchfragen von Förderstelle zu Förderstelle damit Geschichte wurde.“
Walter Kirchler, der Geschäftsführer der NÖ.Regional, ergänzt: „Mit der Zusammenführung der ehemaligen Vereine NÖ Dorf- und Stadterneuerung und Regionalmanagement Niederösterreich wurden nicht nur viele Förderaktionen unter einem Dach vereint, sondern auch das geballte Wissen und der reiche Erfahrungsschatz der Regionalberaterinnen und Regionalberater. Beides ist Grundvoraussetzung dafür, die Gemeinden in der gesamten Bandbreite der Regionalentwicklungsthemen beraten zu können“.
Als erster großer Meilenstein in der Tätigkeit der NÖ.Regional kann die Begleitung zu den fünf Hauptregionsstrategien bezeichnet werden, die von den Regionsversammlungen im Mai und Juni 2015 beschlossen wurden. Sie sind das Ergebnis eines mehrstufigen Abstimmungsprozesses zwischen den Vorgaben des Landes und den Bedürfnissen der Regionen und definieren die Ziele, die in den nächsten zehn Jahren erreicht werden sollen. In den kommenden Monaten wird es bereits eine erste Zwischenbilanz geben.
Die Eingliederung der NÖ.Regional in das Wirtschaftsressort ist nicht zufällig. Die Vergangenheit, aber auch die großen Themen der Gegenwart und der Zukunft zeigen, dass Regionalentwicklung enorm viel mit Wirtschaft zu tun hat. „In jedem Projekt stecken in der Regel eine große Portion strategisches Denken und ebenso viel praktische Umsetzung. Nicht nur deshalb ist Regionalentwicklung ist ein großes Querschnittsthema, sondern auch, weil es überall dort stattfindet, wo Menschen etwas bewegen und für ihre Region tun wollen“, hält Landesrätin Petra Bohuslav fest.
Diese Vielfalt spiegelt sich im breiten Aufgabenfeld der NÖ.Regional wider, das die Landesprogramme Dorf- und Stadterneuerung und Gemeinde21, die Betreuung der Kleinregionen, das Mobilitätsmanagement und die Verkehrsberatung, die Grobplanung für den Breitbandausbau und die Betreuung grenzüberschreitender EU-Kooperationen und die Entwicklung von regionalen Impulsprojekten umfasst.
Zwei große globale Entwicklungen sind es, die längst auch in Niederösterreich angekommen sind und die Regionalentwicklung beschäftigen. Zum einen hat die Digitalisierung längst alle Lebensbereiche erfasst und wirkt sich dramatisch auf die Zukunft jedes einzelnen, aber auch von Gemeinden und Regionen aus. Zum anderen beeinflusst die demografische Entwicklung durch steigende Lebenserwartung, sinkende Geburtenraten und gegenläufige Zu- und Abwanderungen die Lebensbedingungen in den einzelnen Regionen enorm. „Die NÖ.Regional sieht ihre Aufgabe darin, diese beiden großen Transformationsprozesse mithilfe ihrer gesamten Programmpalette auf allen Verwaltungsebenen zu bearbeiten“, bekräftigt Landesrätin Dr.in Bohuslav zum Abschluss.

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2. Regionalveranstaltung Wirtschaft 4.0 zeigt die Welt der neuen Arbeitsformen auf

Die zweite Regionalveranstaltung zum Thema Wirtschaft 4.0 in Niederösterreich unter dem Titel „Digitalisierung und Qualifizierung“ fand erfolgreich in der GW St. Pölten statt. Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav unterstrich die Chancen, die in Unternehmen dabei entstehen. Vortragende aus Praxis und Wissenschaft zeigten auf, wie sich Arbeitsformen ändern werden und welche wichtige Rolle die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Zukunft haben wird. „Mit den gemeinsamen Regionalveranstaltungen wollen wir das Potential, das Wirtschaft 4.0 mit sich bringt, gemeinsam aufzeigen und Unternehmen fit für die Zukunft machen“, so Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Thomas Salzer, Präsident der IV Niederösterreich, zur gemeinsamen Initiative.
Die zweite Regionalveranstaltung, die vom Land NÖ, der Wirtschaftskammer NÖ und der Industriellenvereinigung NÖ unter dem Motto „Wirtschaft 4.0“ initiiert wurde,
bot rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit sich umfassend über die Relevanz von Qualifizierung im Unternehmen zu informieren. „Die gemeinsam initiierten Regionalveranstaltungen sollen erreichen, dass das Thema Wirtschaft 4.0 greifbarer wird und sich Unternehmerinnen und Unternehmer intensiv damit auseinandersetzen“, erklärte Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav in der GW St. Pölten „die Informationen über die Bereiche Aus- und Weiterbildung, Arbeitsmarkt, Chancen der Vernetzung oder Datenmanagement geben den Unternehmen einen wertvollen Wissensvorsprung, der erfolgreich genutzt werden kann.“
Bei der Veranstaltung unter dem Titel „Digitalisierung und Qualifizierung“ sprach der Geschäftsführer der GW St. Pölten, Ing. Gerhard Nachförg, MBA über Mitarbeiter-Qualifizierung als Basis zum Unternehmenserfolg und zeigte einen breiten Einblick in die gelebte Praxis seines Unternehmens. FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Franz Fidler,
Studiengangsleiter Digitale Medientechnologien an der FH St. Pölten stellte den Mehrwert von Wirtschaft 4.0 in den Fokus und beschrieb eindrücklich wie sich der Arbeitsplatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ändern wird und welche neuen Arbeitsformen entstehen werden.
Neben der Ausbildung junger Menschen kommt der Weiterbildung – gerade im Bereich von Wirtschaft 4.0 - ein hoher Stellenwert zu. Der Einzug digitaler Technologien in viele Bereiche verändert auch das Qualifikationsprofil von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Welche Ausbildungsmöglichkeiten es konkret in Niederösterreich dazu gibt wurde anschließend vorgestellt.
So setzt etwa die Zukunftsakademie Mostviertel ein 2-jähriges Qualifizierungsprogramm für Wirtschaft 4.0 mit über 30 einzelnen Workshops um. „Future of Production Network (FoP-Net)“ ist ein Ausbildungsprogramm zur Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen, das insbesondere auch auf den KMU-Bedarf ausgerichtet ist.
„Dieses Ausbildungsprogramm reagiert auf den Bedarf nach Vernetzung, Koordination und Zusammenarbeit der auf diesem Gebieten aktiven Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen und zeigt bereits die ersten Erfolge: Seit September 2016 sind 1.300 Anmeldungen eingelangt,“ freut sich Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.
Über die Initiative Wirtschaft 4.0:
Die Initiative Wirtschaft 4.0 erfolgt aus einem Zusammenwirken von Land Niederösterreich, Industriellenvereinigung Niederösterreich sowie der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Aus der gemeinsam in Auftrag gegebenen Studie „Einfluss- und Erfolgsfaktoren von Industrie 4.0 für den Standort NÖ“ haben sich vier Schwerpunktthemenfelder abgeleitet, die den Fokus auf Information & Vernetzung, Bildung, Forschung und Standortrahmenbedingungen legen. Dafür wurden auch konkrete Handlungslinien und Maßnahmenvorschläge zur Unterstützung der Betriebe formuliert.
In diesem Zusammenhang wurden gemeinsam Regionalveranstaltungen entwickelt, die von 2016 bis Ende 2017 in allen Hauptregionen Niederösterreichs stattfinden werden.
1.    Regionalveranstaltung „Datenmanagement & Lernen aus Daten“
November 2016, Firma LineMetrics GmbH, Haag
2.    Regionalveranstaltung „Digitalisierung und Qualifizierung“
Jänner 2017, GW St. Pölten
Die dritte der insgesamt fünf Regionalveranstaltungen wird sich mit dem Thema Mensch-Roboter-Interaktionen am 27. März 2017 in der Voestalpine in Krems beschäftigen.
Weitere Termine und mehr Informationen zu den Regionalveranstaltungen und zur Initiative sind unter www.wirtschaft40.at abrufbar.

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Neuer Tourismusrekord, 2016 bringt Niederösterreich 6,9 Millionen Nächtigungen

Bestes Dezember-Ergebnis seit Statistik-Aufzeichnungen
Der heimische Tourismus hat Grund zu jubeln, auch Niederösterreichs Tourismuswirtschaft! 2016 schreibt Niederösterreich mit einem vorläufigen Jahresergebnis von rund 6,9 Millionen Nächtigungen als neues Rekordjahr Tourismusgeschichte.
St. Pölten, 27. Jänner 2017. Die vorläufige Dezember-Hochrechnung 2016 der Statistik Austria beschert Niederösterreich eine höchst erfreuliche Jahresbilanz und schreibt mit 418.600 Nächtigungen als bestes Dezember-Ergebnis seit Statistik-Aufzeichnungen niederösterreichische Tourismusgeschichte. Das weite Land um Wien verkündet daher für das Jahr 2016 einen neuen Tourismusrekord mit insgesamt 6,90 Millionen Nächtigungen und 2,65 Millionen Ankünfte. Gründe dafür sind, ein geringes aber stetiges Gäste-Wachstum, eine hervorragende Wetterlage für den Urlaubs- und Ausflugstourismus sowie eine attraktive Angebotslage im Wirtschafts- und Gesundheitstourismus.
„Das ist eine großartige Bilanz, die wir nicht ohne dem erfolgreichen Zusammenspiel zwischen der Niederösterreich-Werbung, den Destinationen und den rund 3.200 Beherbergungs-Betrieben feiern könnten. In diesem Sinne mein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz. Nur wenn die Tourismusstrategie, die Produkte, das Angebot und auch der Service stimmen, schafft man solche Ergebnisse. Damit steuern wir optimistisch auf unser Nächtigungsziel, die 7-Millionenmarke zu knacken, zu“, resümiert Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.
Früher und schneereicher Winterstart sorgt für bestes Dezember-Ergebnis
Neuschnee und die kalten Temperaturen sorgten bereits Ende November für einen perfekten und rechtzeitigen Start in die Wintersaison. Mit vorläufigen 418.600 Nächtigungen (+ 6,5 % bzw. + 25.700 Nächtigungen) und 158.300 Ankünften (+ 10,4 % bzw. 14.900 Ankünften) reiht sich Niederösterreich bei den Zuwächsen im Bundesländervergleich gleich hinter Wien an. Damit geht auch der Dezember 2016 in Niederösterreichs Tourismusgeschichte ein, der das bisher beste Dezember-Ergebnis aus 2012 übersteigt.
„Der frühe und ausreichende Neuschnee sorgte für verstärktes Interesse unter den Wintersportlern und Skibegeisterten Familien und brachte uns das vorläufig beste Dezember-Ergebnis. Auch Event-Highlights wie zum Beispiel der Audi FIS Damenskiweltcup am Semmering sorgte für Aufwind bei Wertschöpfung und Nächtigungen. Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis, das das ‚Sahnehäubchen‘ auf unserer vorläufigen Jahresbilanz ist und auch die Aussichten auf die Semesterferien sehen aktuell sehr gut aus“, bestätigt Prof. Christoph Madl, MAS, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung.
Mehr Gäste aus Inland und Ausland
Sowohl der Inlands- als auch der Auslandsmarkt konnten in diesem Jahr zulegen. Der Inlandsmarkt ist mit 68 % nach wie vor der stärkste Markt, der zwischen Jänner und Dezember 2016 rund 4,7 Millionen Nächtigungen (+ 0,9 % bzw. + 41.600 Nächtigungen) in Niederösterreich verzeichnet. Rund 2.2 Millionen Nächtigungen (+ 2,6 % bzw. + 56.700 Nächtigungen) fallen auf den Auslandsmarkt. Kernauslandsmarkt ist nach wie vor Deutschland mit rund 12 %, zu den Ländern mit dem größten Wachstum zählen die Tschechische und Slowakische Republik sowie Ungarn.
Übersicht – Entwicklung 2012 bis 2016:
     Ankünfte    Veränderung 2012-2016
    2012    2013    2014    2015    2016    absolut    %
Niederösterreich gesamt    2.475.849    2.397.235    2.483.454    2.576.070    2.649.700    +173.851    +7,0
     Nächtigungen    Veränderung 2012-2016
    2012    2013    2014    2015    2016    absolut    %
Niederösterreich gesamt    6.735.320    6.532.632    6.723.145    6.803.964    6.901.600    +166.280    2,5

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