Neue Offensivstrategie bringt zusätzliche Entwicklungs-möglichkeiten für die ecoplus Wirtschaftsparks

Niederösterreich hat sich als moderner Wirtschaftsstandort im In- und Ausland einen hervorragenden Namen gemacht. „Im ersten Halbjahr 2018 wurden von den Teams der ecoplus Geschäftsfelder Investorenservice und Wirtschaftsparks 62 Unternehmen erfolgreich bei ihren Ansiedlungs- beziehungsweise Erweiterungsplänen unterstützt. Um das Angebot noch weiter zu verbessern, starten wir mit einer neuen Offensivstrategie für die ecoplus Wirtschaftsparks. Das bringt eine zusätzliche Qualitätssteigerung und eröffnet gleichzeitig neues Entwicklungspotenzial“, informierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(11. Juli 2018) – „Der Wirtschaftsmotor in Niederösterreich brummt wieder und diese erfreuliche Entwicklung spiegelt sich auch in den aktuellen Zahlen der Betriebsansiedlungen und Standorterweiterungen wider. Durch die 62 Ansiedlungen und Erweiterungen wurden 543 neue Arbeitsplätze in Niederösterreich geschaffen und weitere 41 wurden langfristig abgesichert. Dieses sehr gute Zwischenergebnis lässt mich auch für die nächsten Monate optimistisch sein. Wir werden uns auf unseren Lorbeeren aber nicht ausruhen, sondern wir sind gerade dabei, mit einer neuen Offensivstrategie die nächste Entwicklungsphase für die erfolgreichen ecoplus Wirtschaftsparks einzuläuten“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Aktuell betreibt ecoplus im ganzen Land 17 Wirtschaftsparks, entweder im Eigentum oder in Beteiligung. Auf nicht ganz 1.000 Hektar sind zurzeit 973 nationale und internationale Firmen mit rund 21.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. In den vergangenen fünf Jahren investierte ecoplus rund 73 Millionen Euro in Immobilien und Infrastrukturmaßnahmen zum Ausbau der Wirtschaftsparks. Alleine heuer kommen 16 Millionen Euro hinzu. Damit werden die Rahmenbedingungen für ansiedlungsinteressierte Betriebe optimiert.

Dank der hervorragenden Rahmenbedingungen in Kombination mit den bewährten ecoplus Services haben sich die Wirtschaftsparks in den vergangenen zehn Jahren so dynamisch entwickelt, dass einige in naher Zukunft an ihre Auslastungsgrenzen stoßen. „Wir haben daher unsere Wirtschaftsparks einer eingehenden Analyse durch Raumplaner Wilhelm Schrenk unterziehen lassen. Das Ergebnis sind verschiedene Handlungsempfehlungen, die uns verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen, damit die ecoplus Wirtschaftsparks auch in Zukunft ihrer Rolle als Entwicklungsmotor für Niederösterreichs Regionen voll und ganz gerecht werden“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die wichtigsten Punkte der Offensivstrategie betreffen unter anderem die Entwicklung neuer Wirtschaftsparks, vor allem entlang der Hauptverkehrsachsen Niederösterreichs, oder auch das „Upgraden“ bestehender Parks. Die Analyse ergab, dass bei einzelnen bestehenden Wirtschaftsparks noch Potenzial zur Qualitätssteigerung vorhanden ist. Das geschieht unter anderem durch die Errichtung von Mehrmieterobjekten, wie aktuell durch die abgeschlossene Erweiterung des ecocenter im Wirtschaftspark Wolkersdorf. Ein anderes Beispiel für erfolgreiches Upgrading ist der Bau eines Parkhauses im IZ NÖ-Süd, das nach seiner Fertigstellung nur den angesiedelten Betrieben zur Verfügung stehen wird. Die dadurch freiwerdenden Parkplatzflächen können idealerweise wieder für Betriebserweiterungen genutzt werden.  

Weitere Beispiele für Upgrading-Maßnahmen in den ecoplus Wirtschaftsparks sind unter anderem der Bau einer neuen Aufschließungsstraße im Wirtschaftspark Ennsdorf oder auch die die Errichtung der gesamten Infrastruktur im Wirtschaftspark Föhrenwald in Wiener Neustadt. Beim Mehrmieterobjekt ecocenter Wolkersdorf wurde im Rahmen der dritten Erweiterungsstufe eine neue Miethalle errichtet und für das Autohaus Grünzweig wird im IZ NÖ-Süd ein Mietobjekt gebaut, das entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens geplant wurde. Das bestehende Mietobjekt, in dem die Firma Canon Medical Systems GmbH - ebenfalls im IZ NÖ-Süd – ihren Standort hat, wird thermisch saniert.

Die Analyse im Vorfeld der Offensivstrategie zeigte außerdem, dass gerade periphere Regionen durch Kooperationen stark profitieren. Daher wird ecoplus in diesen Gebieten künftig verstärkt Interkommunale Wirtschaftsparks oder auch Betriebsgebiete von Gemeinden im Fokus haben.

„Die Wirtschaftsagentur ecoplus betreut aber selbstverständlich auch in Zukunft alle interessierten Unternehmen in ganz Niederösterreich, unabhängig davon, ob für sie ein Standort in einem ecoplus Wirtschaftspark in Frage kommt oder nicht. Für uns zählt nur eines: dass sich das Unternehmen in unserem Bundesland ansiedelt beziehungsweise hier erweitert und somit Arbeitsplätze für die Menschen hier im Land geschaffen werden“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

 

 

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NÖ Bergbahnen bieten neue Attraktionen für die ganze Familie

Utl.: LR Bohuslav: Heimische Bergwelt ist wie geschaffen für Familien mit Kindern

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien können die von der NÖ Bergbahnen–Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG) betreuten Gebiete mit neuen Highlights aufwarten: St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen sowie die gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe betriebenen Gebiete Hochkar und Lackenhof am Ötscher laden zu Spiel und Spaß am Berg. „Unser Ziel ist es, aus den traditionellen niederösterreichischen Skigebieten attraktive Ganzjahresdestinationen zu machen. Die ideenreichen, neuen Angebote zeigen, dass wir auf diesem Weg schon ganz hervorragend unterwegs sind“, freut sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav.

 

„Um im nationalen und internationalen touristischen Wettbewerb bestehen zu können, müssen unverwechselbare, zielgruppenspezifische Angebote entwickelt werden. Niederösterreichs Bergwelt ist wie geschaffen für Familien mit Kindern, und daher legen wir auch auf diese Zielgruppe spezielles Augenmerk. Bei den neuen Attraktionen ist wirklich für jede Altersklasse und jeden Geschmack etwas dabei, und ich lade alle Familien ganz herzlich ein, sich selbst ein Bild von den Erlebnisangeboten unserer Bergregionen zu machen“, so Bohuslav.

 

„Im Rahmen der NÖ-BBG unterstützt und begleitet ecoplus als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich die Weiterentwicklung wichtiger heimischer Bergdestinationen, denn der Tourismus ist auch für Niederösterreich ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut sich die Gebiete entwickeln und wie viele Gäste Niederösterreichs Berglandschaft neu für sich entdecken“, sind sich ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki und NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl einig.

 

So lädt St. Corona am Wechsel Familien und Naturliebhaber zum Entspannen und Genießen ein – sei es am Ameisenpfad oder bei einer Fahrt mit der Sommerrodelbahn Corona Coaster. Für noch mehr Spannung und Bewegung sorgen Koordinationsstiegen, eine Wasserskiwand und vieles mehr im Motorikpark. Die Mountainbike-Routen und der Mini-Bikepark sind das absolute Highlight des Sommerangebotes.

 

Actionreichen Fahrspaß gibt es auch auf der Erlebnisalm Mönichkirchen. Die zwei Kilometer lange Roller- und Mountaincartbahn lässt mit abenteuerlichen Wellen, Steilkurven und einem Tunnel in Form einer riesigen Milchkanne keine Wünsche offen. Alle, die es etwas ruhiger angehen möchten, sind am Schaukelweg auf der Mönichkirchner Schwaig genau richtig.

 

Mit zahlreichen Neuerungen macht das Hochkar ab diesem Sommer die herrliche Almlandschaft für Familien mit Kindern zum Abenteuer. Gemeinsam mit dem Hochkar Fredl, dem neuen Maskottchen, können die Kinder bei den unterschiedlichen Stationen der Erlebniswanderung viel Spannendes entdecken. Jedes Kind erhält bei der Liftkassa kostenlos einen Almerlebnispass und wer am Ende alle Fragen richtig beantwortet hat, wird als Hochkar-Gipfelstürmer ausgezeichnet. Ein spezielles Veranstaltungshighlight der diesjährigen Sommersaison ist das Familien-Klettersteigschnuppern am Hochkar von 10. bis 12. August, Anmeldungen sind unter http://bit.ly/klettersteigschnuppern möglich. In Lackenhof am Ötscher kommen zusätzlich auch die Bogenschützen auf ihre Rechnung. Auf dem zwei Kilometer langen 3D Bogenparcours warten 32 Stationen mit 40 3D-Zielen auf die Gäste.

 

 

 

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Land Niederösterreich startet neue Förderaktion zur Unterstützung von Unternehmen beim digitalen Wandel

Utl.: LR Bohuslav: „Weitere Maßnahme unserer Digitalisierungsstrategie“

St. Pölten (3. Juli 2018) – Eine neue Förderaktion des Landes Niederösterreich soll die heimischen Unternehmen beim digitalen Wandel unterstützten. Mit dem Fördercall, der den Namen „Wirtschaft 4.0: Kommerzialisierung im digitalen Zeitalter“ trägt, können sowohl neue Konzepte, als auch die Umsetzung von Projekten im Bereich des digitalen Wandel finanziell unterstützt werden. „Diese Förderaktion ist eine weitere Maßnahme unserer Digitalisierungsstrategie und hilft uns, unsere darin festgelegten Ziele zu erreichen. Durch die niederösterreichische Digitalisierungsstrategie sollen Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen werden, die ländlichen Regionen gestärkt werden sowie die Lebensqualität weiter erhöht werden“, informiert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav. Diese zeitlich begrenzte Förderaktion ist die dritte in den vergangenen zwei Jahren und es steht ein Fördervolumen von einer Million Euro zur Verfügung.

 

„Um niederösterreichische Unternehmen bei der Konzeptionierung, Entwicklung und Umsetzung von Innovationen im Bereich Wirtschaft 4.0 zu fördern, wurden in den letzten Jahren bereits zwei sehr erfolgreiche Fördercalls durchgeführt. Auch der dritte Call soll heimische Unternehmen zielgerichtet bei der hierfür erforderlichen Konzeptionierung oder Umsetzung von Projekten im Bereich Digitalisierung unterstützen, um so die Potentiale der Digitalisierung optimal zu nutzen und sich weiterhin erfolgreich am Markt positionieren zu können“, so Landesrätin Bohuslav.

 

In diesem Zusammenhang ist es für das Land Niederösterreich wichtig, Unternehmen und Menschen dabei zu unterstützen, fit für die Herausforderungen der digitalen Zukunft zu werden. Im gesamten Wirtschaftsressort wurden dazu zahlreiche Initiativen und Maßnahmen gesetzt, um Unternehmen bei diesem Wandel zu unterstützen, um Menschen zu qualifizieren und das nötige Bewusstsein zu schaffen.

 

Die Förderaktion läuft bis 24. Oktober 2018 und danach entscheidet eine Fachjury über die besten Projekte. Insgesamt steht ein Fördervolumen von einer Million Euro zur Verfügung und der Fördersatz beträgt für kleine und mittlere Unternehmen zwischen 35 und 50 Prozent, für Großunternehmen zwischen 15 und 50 Prozent der anerkennbaren Projektkosten. Die Förderaktion ist offen für alle niederösterreichischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Mittel stammen aus dem niederösterreichischen Wirtschafts- und Tourismusfonds.

 

Nähere Informationen zur Förderaktion:

http://www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Foerdercall_Wirtschaft_4.0.html

 

 

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Niederösterreichische Bergbahnen: neue Attraktionen für die ganze Familie

Rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien können die von der ecoplus Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) betreuten Gebiete mit neuen Highlights aufwarten: St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen sowie die gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe betriebenen Gebiete Hochkar und Lackenhof am Ötscher laden zu Spiel und Spaß am Berg. „Unser Ziel ist es, aus den traditionellen niederösterreichischen Skigebieten attraktive Ganzjahresdestinationen zu machen. Die ideenreichen, neuen Angebote zeigen, dass wir auf diesem Weg schon ganz hervorragend unterwegs sind“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(30. Juni 2018) – „Um im nationalen und internationalen touristischen Wettbewerb bestehen zu können, müssen unverwechselbare, zielgruppenspezifische Angebote entwickelt werden. Niederösterreichs Bergwelt ist wie geschaffen für Familien mit Kindern und daher legen wir auch auf diese Zielgruppe spezielles Augenmerk. Bei den neuen Attraktionen ist wirklich für jede Altersklasse und jeden Geschmack etwas dabei und ich lade alle Familien ganz herzlich ein, sich selbst ein Bild von den Erlebnisangeboten unserer Bergregionen zu machen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Im Rahmen der NÖ-BBG unterstützt und begleitet ecoplus als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich die Weiterentwicklung wichtiger heimischer Bergdestinationen, denn der Tourismus ist auch für Niederösterreich ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut sich die Gebiete entwickeln und wie viele Gäste Niederösterreichs Berglandschaft neu für sich entdecken“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl einig.

So lädt St. Corona am Wechsel Familien und Naturliebhaber zum Entspannen und Genießen ein – sei es am Ameisenpfad oder bei einer Fahrt mit der Sommerrodelbahn Corona Coaster. Für noch mehr Spannung und Bewegung sorgen Koordinationsstiegen, eine Wasserskiwand und vieles mehr im Motorikpark. Die Mountainbike-Routen und der Mini-Bikepark der Wexl Trails sind das absolute Highlight des Sommerangebotes.

Actionreichen Fahrspaß gibt es auch auf der Erlebnisalm Mönichkirchen. Die zwei Kilometer lange Roller- und Mountaincartbahn lässt mit abenteuerlichen Wellen, Steilkurven und einem Tunnel in Form einer riesigen Milchkanne keine Wünsche offen. Alle, die es etwas ruhiger angehen möchten, sind am Schaukelweg auf der Mönichkirchner Schwaig mit seinen 18 unterschiedlichen Schaukel-Stationen genau richtig.

Mit zahlreichen Neuerungen macht das Hochkar ab diesem Sommer die herrliche Almlandschaft für Familien mit Kindern zum Abenteuer. Gemeinsam mit dem Hochkar Fredl, dem neuen Maskottchen, können die Kinder bei den unterschiedlichen Stationen der Erlebniswanderung viel Spannendes entdecken. Jedes Kind erhält bei der Liftkassa kostenlos einen Almerlebnispass und wer am Ende alle Fragen richtig beantwortet hat, wird als Hochkar-Gipfelstürmer ausgezeichnet. Ein spezielles Veranstaltungshighlight der diesjährigen Sommersaison ist das Familien-Klettersteigschnuppern am Hochkar von 10. bin 12. August 2018 – Anmeldung unter: http://bit.ly/klettersteigschnuppern

In Lackenhof am Ötscher kommen zusätzlich auch die Bogenschützen auf ihre Rechnung. Auf dem zwei Kilometer langen 3D Bogenparcours warten 32 Stationen mit 40 3D-Zielen auf die Gäste.

 

 

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Museum Ostarrichi will SchülerInnen und ausländische BesucherInnen als neue Zielgruppen gewinnen

 

Der Museumsverein Ostarrichi ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Touristen im Bezirk Amstetten und bietet eine Reise durch die Geschichte Österreichs. „Das Museum ist ein wichtiges Kulturgut für Österreich. Nun will dieses einzigartige Ausflugsziel die Chancen des demografischen Wandels nutzen und adaptiert somit seinen Webaufritt, die Museumskinderbroschüre und die Arbeitsblätter für SchülerInnen. Zusätzlich werden die Museumsinhalte auf Englisch und Russisch übertragen. Das soll die Attraktivität des Museums steigern. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(29. Juni 2018) – Seit nun schon 20 Jahren existiert der Museumsverein Ostarrichi. Der Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Geschichte Österreichs seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 996 im Zeitablauf darzustellen. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Vorträgen und Symposien soll ein stärkeres Geschichtsbewusstsein in der Region entwickelt werden.

„Um auch anderssprachige Zielgruppen zu erreichen, erfolgt nunmehr die Übersetzung der Inhalte auf den sieben Touch-Monitoren in englische und russische Sprache. Auch der Web-Auftritt des Museums wird adaptiert, um das Museum auf dem Weg zur Digitalisierung zu unterstützen. Diese Maßnahmen sollen das Angebot des Museums verbreitern und es als wichtiges Ausflugsziel in Niederösterreich positionieren“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Aufgrund des demografischen Wandels ist es notwendig, auch den Bedürfnissen der jungen Generation nachzukommen. Darum wird die Museumskinderbroschüre übersetzt und neu gedruckt, um die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen anzusprechen. Da neben Tagesgästen auch viele Schulgruppen das Museum Ostarrichi besuchen, sollen die Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler neugestaltet werden. Das soll unser interaktives Angebot für Schulen weiter verbessern und das Museum Ostarrichi für noch mehr Schulen interessant machen, denn Schulen sind eine unserer wichtigsten Zielgruppen unseres Museumsvereins“, erklärt Bürgermeister Gottfried Eidler von der Marktgemeinde Neuhofen an der Ybbs, der darüber hinaus meint: „Kultur braucht auch die Technik und ohne Kultur ist die Technik in unserer Welt nicht denkbar.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Projekt entspricht den Anforderungen der ecoplus Regionalförderung und wird daher vom Land Niederösterreich unterstützt. Hier wird durch die Erweiterung des Angebots in mehreren Sprachen und den Fokus auf Schülerinnen und Schüler des Museums ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gesetzt.“

Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“ ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen.

 

 

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Bruck an der Leitha: Maßnahmen zur Unterstützung des Einzelhandels werden gut angenommen

Seit rund fünf Jahren werden in Bruck an der Leitha gezielt Maßnahmen gesetzt, um den Einzelhandel zu unterstützen und die Betriebe in der Innenstadt verstärkt ins Blickfeld der Konsumentinnen und Konsumenten zu rücken. Jetzt ist Zeit für eine kurze Zwischenbilanz – Fazit: die Unterstützungs-angebote werden von der Wirtschaft sehr gut angenommen. „Es ist uns ein Anliegen, die Angebotsvielfalt in der Brucker Innenstadt zu erhalten und einen Einkaufsbummel in Bruck noch attraktiver zu machen. Die Geschäfte im Stadtzentrum von Bruck an der Leitha haben den Konsumentinnen und Konsumenten viel zu bieten. Gemeinsam arbeiten wir erfolgreich daran, dieses Angebot verstärkt ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und die Unternehmen bei ihren Aktivitäten zu unterstützen“, erläutern Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und der Brucker Bürgermeister Richard Hemmer.

(29. Juni 2018) – Für Unternehmen, die in ihr Geschäftslokal in der Innenstadt von Bruck an der Leitha investieren wollen, beziehungsweise vorhaben, ein leerstehendes Geschäftslokal zu revitalisieren, gibt es die Möglichkeit einer Förderung für ihre Investitionen in Sachgüter. Seit dem Start der Einzelhandelsförderung wurden rund 30 Projekte eingereicht. Davon wurden 19 positiv abgewickelt, vier sind noch in Umsetzung. Insgesamt wurden bisher bei einer bewilligten Investitionssumme von über 240.000 Euro Fördergelder in Höhe von rund 55.000 Euro ausbezahlt, wobei die Förderung von ecoplus und der Stadtgemeinde Bruck an der Leitha gemeinsam finanziert wird.

„Gerade am Beispiel von Bruck an der Leitha sieht man, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Hier arbeiten das Land Niederösterreich im Rahmen unserer Wirtschaftsagentur ecoplus, die Stadtgemeinde, die Wirtschaftskammer Bruck und die Brucker Wirtschaft zusammen, um die Brucker Innenstadt weiter zu beleben. Solche Aktivitäten sind nicht nur für die lokale Wirtschaft von großer Bedeutung, sondern auch Best-Practice-Beispiel für andere Regionen“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Vorbildwirkung hat auch eine andere Initiative: Die „digitale Auslage“, eine Online-Plattform, in der sich die Innenstadt-Betriebe gemeinsam präsentieren. Nach der organisatorischen Neuausrichtung der Brucker Werbegemeinschaft blickt man auch hier zuversichtlich in die Zukunft. „Die Plattform kommt bei der Wirtschaft ebenso gut an, wie bei den Kunden. Kleine Betriebe kommen auch ohne eigene Homepage zu einem Web-Auftritt und die Kunden haben einen guten Überblick über das aktuelle Angebot. Das Bewusstsein für die Attraktivität der Innenstadt von Bruck an der Leitha ist seit Inbetriebnahmen der Homepage deutlich gestiegen“, sind sich Bürgermeister Richard Hemmer, Klaus Köpplinger, Obmann Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Bruck, sowie Horst Hochstöger, Obmann der Brucker Werbegemeinschaft, einig.

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich unterstützt ecoplus diese Initiative, die wesentlich dazu beiträgt, dass Ortskerne wieder an Attraktivität gewinnen und neue Zielgruppen in die Zentren geholt werden. Damit schaffen wir einen Brückenschlag zwischen Wirtschaftspark und Innenstadt. Hier ergibt sich eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, betonen ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus Prokurist Gerhard Schmid.

 

 

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EU-Ratspräsidentschaft als Chance für Niederösterreich

Eichtinger/Bohuslav: „EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um EU-Fördermittel für Niederösterreich sicherzustellen.“

 

Niederösterreich hat seit dem EU-Beitritt 478 Millionen Euro Regionalfördermittel erhalten. Der Mehrjährige Finanzrahmen nach 2020 ist aber noch nicht beschlossen. Wenn das nicht rechtzeitig vor den EU-Wahlen im Mai 2019 passiert, müssen wir voraussichtlich auch 2019 und 2020 mit intensiven Anstrengungen unsere EU-Fördermittel sicherstellen“, so der für Internationales zuständige Landesrat Martin Eichtinger. Besonders bei der Regionalförderung sei es wichtig, Projekte wie die grenzüberschreitende Rettungsdienste oder die NÖ Sprachoffensive, an der seit 2003 insgesamt 52.740 Kinder teilgenommen haben, weiter abzusichern. „Die EU leistet und bringt den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern enorm viel – nicht nur im Bereich der Regionalförderung, sondern auch für die Agrar- und Landwirtschaft, deren Bedeutung für NÖ von ganz besonderen Stellenwert ist“, so Eichtinger.

 

Wirtschafts- und Tourismus Landesrätin Petra Bohuslav betont die Wichtigkeit der EU für die NÖ Wirtschaft: „Seit dem EU-Beitritt Österreichs hat sich die niederösterreichische Wirtschaftsleistung von 27,4 auf 54,9 Milliarden Euro verdoppelt. Außerdem konnten alleine im Wirtschaftsbereich in den vergangenen zehn Jahren über 900 Projekte in einer Größenordnung von 940 Millionen Euro umsetzt werden. Diese wurden mit rund 220 Millionen Euro an EU-Mittel kofinanziert. Dabei handelt es sich um Investitionen von Betrieben, Regionalförderprojekte aber auch um den Auf- und Ausbau unserer vier Technopolstandorte. Kurz gesagt: Die EU trägt dazu bei, dass der niederösterreichische Wirtschaftsstandort so erfolgreich ist.“  Außerdem erinnert die Wirtschafts- und Technologielandesrätin, dass durch den EU-Beitritt zahlreiche Kooperationen im Bereich der Wirtschaft und der Technologie ermöglicht wurden. So ist Niederösterreich u.a. seit 2017 Mitglied bei der Vanguard-Initiative, einem Zusammenschluss europäischer Regionen, die gemeinsam den Wirtschaftsstandort Europa attraktiv halten wollen.

 

Im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft werden zehn internationale Veranstaltungen in Niederösterreich wie die Tagung der Landwirtschaftsministerinnen und –minister in Schloß Hof stattfinden. Zusätzlich wird es noch Botschafter-Treffen in der Garten Tulln und in Grafengg geben. Am 25. September wird außerdem noch eine gemeinsame Veranstaltung von ecoInternational zum Thema „Niederösterreichs Wirtschaft im Zeichen der EU-Ratspräsidentschaft“ im Schloss Laxenburg stattfinden. „Niederösterreich hat so die Chance, sich wirtschaftlich, touristisch und politisch noch tiefer in Europa zu verankern“, so Eichtinger und Bohuslav.

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Stiftsbesuch leicht gemacht – mehr Barrierefreiheit und Erlebnisqualität im Weltkulturerbe Göttweig

Das Benediktinerstift Göttweig ist seit vielen Jahren ein TOP-Ausflugsziel in Niederösterreich. Nun soll das Stift barrierefrei umgebaut werden, der Webauftritt erneuert, die Rast- und Ruhezonen im Stift werden adaptiert und es wird ein Audio Guide installiert. „Das Stift Göttweig ist ein Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt. Durch die barrierefreie Gestaltung soll das Stift Göttweig nun für zusätzliche Gäste erlebbar gemacht werden“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(27. Juni 2018) – Das Benediktinerstift Göttweig ist seit 2001 Weltkulturerbe und wird von 43 Mönchen mithilfe von 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Bereits seit zwei Jahren beschäftigen sich die Tourismusverantwortlichen des Stiftes mit Themen des demografischen Wandels, um in Zukunft besser auf die Bedürfnisse der relevanten Zielgruppen eingehen zu können. Darum soll das Stift nun auch barrierefrei gestaltet und die Einrichtung adaptiert werden.

„Um dem Trend der Digitalisierung zu folgen, werden auch der Web- und Social Media-Auftritt des Stiftes adaptiert. Die Website wird in mehreren Sprachen aufrufbar sein und die Inhalte werden altersgerecht aufbereitet. Zusätzlich werden wir mehrsprachige Audio Guides einführen, die kindergerecht gestaltet sein werden. Diese Audio Guides sollen den Gang durch das Stift noch spannender und interessanter gestalten“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Jährlich kommen rund 90.000 Gäste in das Benedikterstift Göttweig. Diese Besucherinnen und Besucher sollen von nun an barrierefrei in das Stift kommen, wodurch der Zugang für viele Zielgruppen erleichtert wird. Auch die Rast- und Ruhezonen am Haupteingang, im Stiftshof und im Museum sollen adaptiert werden. Es wird die Qualität gesteigert und der Zugang für die Kundinnen und Kunden erleichtert“, erklärt Bürgermeisterin der Gemeinde Furth bei Göttweig Gudrun Berger.

„Die von ecoplus initiierten und geförderten Mystery Guest Testungen sowie Mitarbeiterschulungen wurden aktiv vom Benedikterstift Göttweig genutzt. In einem weiteren Schritt sollen nun die geplanten Maßnahmen zum demografischen Wandel, wie die kindergerechte Gestaltung der Audio Guides, umgesetzt werden. Dieses Projekt entspricht den Anforderungen der ecoplus Regionalförderung und wird daher vom Land Niederösterreich unterstützt“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“ ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen.

 

 

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Das Red Bull Air Race kehrt nach Österreich zurück - Positive wirtschaftliche Auswirkungen auf Niederösterreich.

Budapest / Wiener Neustadt (OTS) -  Dreimal, zwischen 2014 und 2016, gastierte das Red Bull Air Race bereits in Österreich, und zwar jeweils am Red-Bull-Ring in Spielberg. Heuer, am 15. und 16. September 2018, wird die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft nach einem Jahr Pause wieder nach Österreich zurückkehren: Der Austragungsort des österreichischen Red Bull Air Race ist Wiener Neustadt in Niederösterreich, konkret das Gelände des Militärflugplatzes in Wiener Neustadt. Am Rande des Red Bull Air Race in Budapest präsentierten NÖ. Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Wiener Neustadts Bürgermeister, LAbg. Mag. Klaus Schneeberger,  in einem Hintergrundgespräch im Media Center einen Ausblick auf das österreichische Heimrennen und dessen wirtschaftliche sowie touristische Effekte auf die Region.

 

„Für Wiener Neustadt und für ganz Niederösterreich ist dieser Event ein großer Gewinn, und zwar in sportlicher, wirtschaftlicher und touristischer Hinsicht. Das Red Bull Air Race passt auch perfekt in den Eventkalender, mobilisiert zigtausende Besucher und schafft allein durch den Tross der Weltmeisterschafts- und Organisationsteams tausende Übernachtungen in und um Wiener Neustadt. Nicht zu vergessen sind die Bilder, die weltweit ausgestrahlt werden und damit die Region für potentielle Gäste bekannter machen“, so Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Der Ausflugstourismus ist eine besondere Stärke Niederösterreichs – mit rund 40 Mio. Ausflügen pro Jahr und 1,4 Milliarden an Umsätzen, die die heimische Wirtschaft beleben.

 

Zwtl.: Wiener Neustadt im Mittelpunkt.

 

"Es ist eine Veranstaltung der Superlative, die sich im Anflug auf Wiener Neustadt befindet. Wir sind stolz, dass das Red Bull Air Race mit dem österreichischen Rennen direkt in der Geburtsstätte der österreichischen und auch europäischen Fliegerei ankommt. Wiener Neustadt ist aber nicht nur ein geschichtsträchtiger Boden. International erfolgreiche Unternehmen wie Diamond Aircraft, Airborne Technologies, Schiebel und die Fotec mit dem Pegasus-Satelliten leben die Luftfahrtgeschichte in Gegenwart und Zukunft weiter. Vor allem aber ist das diesjährige Red Bull Air Race der perfekte Vorbote der Landesausstellung 2019 unter dem Motto ´Welt in Bewegung´, die insbesondere auch die Luftfahrtgeschichte unserer Stadt in den Mittelpunkt stellen wird", sagt dazu Bürgermeister Klaus Schneeberger.

 

Für die Stadt Wiener Neustadt ist diese Veranstaltung mit bis zu 50.000 Besucherinnen und Besuchern ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor. Alleine das Team des Veranstalters und von Red Bull Air Race hat bereits rund 4.000 Nächtigungen in der Region gebucht, bei dieser Summe sind zusätzliche Nächtigungen der Besucherinnen und Besucher noch gar nicht inkludiert. "Gleichzeitig stellt das Red Bull Air Race einen enormen Werbewert und Imagefaktor für die Stadt dar. Das Red Bull Air Race erreicht pro Stopp ein begeistertes TV-Publikum in über 170 Ländern und zählt auf seinen digitalen Kanälen mehr als 300 Millionen Fan-Kontakte in jeder Saison. Wiener Neustadt steht dabei im  Mittelpunkt!", so Schneeberger.

 

Zwtl.: Wertschöpfungseffekte in der Region

 

"Für die Durchführung des Red Bull Air Race werden in der Region bzw. in Niederösterreich zudem auch die unterschiedlichsten Leistungen von Drittfirmen zugekauft, beispielsweise Technik, Zeltbau oder auch Catering-Leistungen. Diese Investitionen bei Drittfirmen haben neben den touristischen Effekten der Veranstaltung auch Wertschöpfungseffekte bei vielen Unternehmen der Region. Aus vielen Gesprächen mit Beherbergungsbetrieben der Region bekommen wir bereits heute gutes Feedback zur Auslastung durch das Red Bull Air Race im September", so Bohuslav weiter. Lokalen Unternehmen und Produzenten werden von den Veranstaltern auch spezielle Möglichkeiten geboten, um sich an den Veranstaltungstagen vor Ort direkt im Zuschauerbereich präsentieren zu können.

 

Zwtl.: Über das Red Bull Air Race

 

Das Red Bull Air Race ist eine globale Motorsportserie, in der jedes Jahr 14 der weltbesten Piloten um den Weltmeistertitel kämpfen. In dieser neuen Dimension des Motorsports navigieren die Athleten ihre schnellen und extrem wendigen Flugzeuge bei Geschwindigkeiten von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 12G nur wenige Meter über dem Boden (oder über Wasser) durch eine mit 25 Meter hohen Pylonen gesteckte Rennstrecke. 2003 gegründet und vom internationalen Luftsportverband, Fédération Aéronautique Internationale (FAI), offiziell als Weltmeisterschaft anerkannt, blickt das Red Bull Air Race bereits auf mehr als 80 Rennen in 24 Ländern zurück. Seit 2014 im Programm ist der Challenger Cup. Die zweite Wettbewerbskategorie des Red Bull Air Race ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Class aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

 

 

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Dank nöGIG-Breitbandausbau plant Silberbauer Textiltechnik Investition im Waldviertel

Der „Zukunftsraum Thayaland“ ist eine von vier Pilotregionen, in denen das Niederösterreichische Breitbandmodell zur Anwendung kommt. Dabei wurde auch die Silberbauer Textiltechnik GmbH an das Glasfasernetz angeschlossen. Für Ulrich Achleitner, Geschäftsführer der Silberbauer Textiltechnik GmbH, ist dies der ausschlaggebende Grund, in Groß Siegharts zwei Millionen Euro in den Ausbau des Betriebes zu investieren. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav ist überzeugt: „Leistungsfähige Internetverbindungen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wie das Beispiel dieses Vorzeigebetriebs zeigt, werden dadurch das Wirtschaftswachstum angekurbelt und Investitionen im Waldviertel ausgelöst. Ich bin überzeugt, dass in den nächsten Monaten und Jahren noch viele Firmen diesem Beispiel folgen werden, weil der Breitbandanschluss ein unschlagbarer Standortvorteil ist.“

(22.06.2018) – Der Betrieb Silberbauer Textiltechnik GmbH ist einer von rund 600 Anschlüssen an das Glasfasernetz, die bereits von der nöGIG, der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastrukturgesellschaft – einer Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus –in dieser Pilotregion geschaffen wurden. Rund 13.700 Haushalte und Betriebe werden bis zum Ende der Pilotphase noch im Zukunftsraum Thayaland folgen, der Baustart für die restlichen Haushalte wird im Sommer 2018 erfolgen.

Ulrich Achleitner, Geschäftsführer der Silberbauer Textiltechnik GmbH, freut sich: „Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend. Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen. Mit dem Glasfaserausbau im Waldviertel wird eine sinnvolle Zukunftsinvestition getätigt, die auch unserem Betrieb und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute kommt. Wir beabsichtigen aufgrund der Glasfaseranbindung in Groß Siegharts einen Betrieb in Wien zu kaufen, diesen nach Groß Siegharts zu übersiedeln und investieren dabei durch die Errichtung einer neuen Halle rund zwei Millionen Euro in den Standort.“

Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, unterstreicht: „Es ist schön zu sehen, wenn die Infrastruktur, die unsere Tochtergesellschaft, die nöGIG, im Waldviertel errichtet hat bzw. aktuell errichtet, einen derart positiven Effekt auf die Wirtschaft hat. Das haben wir erst kürzlich bei der Firma Polllmann in Vitis gesehen, die ebenfalls in der Pilotregion an das Glasfasernetz angeschlossen wurde und das sehen wir jetzt bei der Firma Silberbauer Textiltechnik.“

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LR Bohuslav/BM Schramböck: „Gemeinsam den digitalen Wandel für den Wirtschaftsstandort nutzen“

Künftig wird die Zusammenarbeit zwischen Land und Bund u.a. im ‚Haus der Digitalisierung‘ oder zwischen den Digitalisierungsstellen verstärkt

 

St. Pölten (22. Juni 2018) – „Niederösterreich steht wirtschaftlich sehr gut da. Erst in dieser Woche wurde uns das durch eine Studie zur Wertschöpfung der Gemeinden wieder bestätigt. Damit auch künftig Niederösterreich zu den Top-Standorten zählt, wollen wir die Chancen und Möglichkeiten des digitalen Wandels optimal für unsere heimischen Betriebe nutzen. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Land Niederösterreich und dem Bund wollen wir hier die Schlagkraft für beide Seiten erhöhen und die Netzwerke verstärken. So können wir mehr bewegen – für Land und Leute“, erklärt Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Ministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck.

 

Die Grundlagen für die Digitalisierungsaktivitäten bilden dabei die niederösterreichische Digitalisierungsstrategie, die die Ziele hat, Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen, die ländlichen Regionen zu stärken und die Lebensqualität weiter zu erhöhen. „Von Innovationsförderungen über Qualifizierungsprogramme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis hin zum digitalen Kompetenz- und Vernetzungszentrum ‚Haus der Digitalisierung‘ reichen hier unsere Maßnahmen. Wichtig ist es, dass die verschiedenen Stellen in Österreich noch besser zusammenarbeiten. Daher gibt es künftig einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen Land und Bund, der Bund kann sich in unser ‚Haus der Digitalisierung‘ einklinken und unsere Geschäftsstelle für ‚Technologie und Digitalisierung‘ soll sich mit den künftigen Chief-Digital-Officers in den Ministerien vernetzen“, erklärt Bohuslav, die festhält, dass das Thema „Digitalisierung“ seit dem Amtsantritt von Digitalisierungsministerin Schramböck auf Bundesebene eine höhere Bedeutung erhalten hat.

 

Mögliche Kooperationen mit Niederösterreich werden auch durch die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck begrüßt: „Gerade im Bereich der Digitalisierung ist es wichtig, Allianzen zu schmieden und eng miteinander zusammenzuarbeiten. Im Bereich der Verwaltung setzen wir wichtige Schritte, um vom e-Government zum m-Government zu kommen. Im Rahmen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe gibt es einen regelmäßigen Austausch, der in die Umsetzung miteinfließt. Das Land Niederösterreich kann in vielerlei Hinsicht Vorbild für ganz Österreich und für den Bund sein. Denn Niederösterreich hat gute Voraussetzungen für Digitalisierung und hat auch bereits viel erreicht.“

 

„Wenn Land und Bund an einem Strang ziehen, dann werden wir den digitalen Wandel positiv für unser Land, für die heimische Wirtschaft und damit für unsere Familien nutzen können. Ganz nach dem Digitalisierungsmotto Niederösterreich: ‚Den digitalen Wandel nutzen. Für Land und Leute‘“, halten die beiden Wirtschaftspolitikerinnen Bohuslav und Schramböck fest. 

 

 

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LR Bohuslav: Neue Studie zur Wirtschaftskraft der Gemeinden bestätigt den Erfolg Niederösterreichs

Utl.: Stadtgemeinde Schwechat hat die höchste Wirtschaftskraft in Relation zu ihrer Größe unter allen österreichischen Gemeinden, Wiener Neudorf folgt auf Rang 3

 

St. Pölten (OTS/NLK) -

„Die Plätze eins für Schwechat und der dritte Rang für Wiener Neudorf in der neuesten Studie zur Wirtschaftskraft der österreichischen Gemeinden bestätigten die Kraft des Wirtschaftsstandort Niederösterreich und damit auch unsere Standortpolitik“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über das Ergebnis einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts „Economica“, die die Wertschöpfung der österreichischen Gemeinden aufzeigt, wobei die Wirtschaftskraft der Gemeinden in Relation zu ihrer Größe gestellt wird.

 

Insgesamt schneiden die niederösterreichischen Gemeinden sehr gut ab: So sind unter den Top-20 gleich sechs Gemeinden aus dem größten Bundesland und rund ein Drittel der Top-50-Gemeinden liegen in Niederösterreich. „Ein Wirtschaftswachstum über dem österreichischen Durchschnitt, die stärkste Kaufkraft in Österreich, die Auszeichnung zur Europäischen Unternehmerregion 2017 und nun dieses Ergebnis - der Wirtschaftsstandort Niederösterreich ist eine Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte, die durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie dem Land Niederösterreich geschrieben wird“, so Landesrätin Bohuslav weiter. Für sie ist dieses Ranking ein Ansporn auch künftig den Standort Niederösterreich in enger Abstimmung mit den heimischen Wirtschaftstreibenden – beispielsweise im Umgang mit dem digitalen Wandel, in Sachen Infrastruktur oder durch Unterstützung von Investitionsvorhaben – weiter zu entwickeln.

 

 

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ecoplus business lounge 2018: Niederösterreichs Unternehmen punkten mit spannenden Innovationen

Unter dem Motto „das neue und seine feinde“ ging gestern die ecoplus business lounge 2018 über die Bühne und über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der Einladung in die Werft Korneuburg. Im Zentrum des Abends stand die Bedeutung von Innovationen für die heimische Wirtschaft und wie sie erfolgreich umgesetzt werden. „Innovationen sind essentiell für den wirtschaftlichen Erfolg, ohne Innovation gibt es keine Weiterentwicklung. Daher ist es uns ein großes Anliegen, die heimischen Betriebe dabei zu unterstützen, ihr Innovationspotenzial zu heben und ihre Ideen zur Marktreife zu bringen“, sind sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und die beiden ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger einig.

(21. Juni 2018) – „Digitalisierung ist einer der wichtigsten Innovationstreiber unserer Zeit und eröffnet den Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle, die bis vor kurzem noch undenkbar waren. Für den wirtschaftlichen Erfolg ist es daher von immenser Bedeutung, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, die Chancen für den eigenen Betrieb herauszuarbeiten und dann auch konsequent zu nutzen. Es gibt in Niederösterreich bereits eine Vielzahl von Aktivitäten und Unterstützungsangeboten – allen voran das ‚Haus der Digitalisierung‘ – die der Wirtschaft dabei zur Seite stehen. Beispiele für Innovationen Made in Niederösterreich wurden auch bei der ecoplus business lounge vorgestellt und es ist wirklich beeindruckend, welche Innovationskraft in unseren Betrieben vorhanden ist“, zeigte sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav beeindruckt.

Dass Innovationen und Digitalisierung oftmals Hand in Hand gehen und dass diese Entwicklung notwendiger Weise auch Veränderung in den Kernkompetenzen der Unternehmen mit sich bringt, bestätigte auch Keynote Gunter Dueck, ehemaliger Chief-Technologie-Officer bei IBM, heute Autor und Philosoph, in seinem Vortrag und er sprach den niederösterreichischen Betrieben dabei ein gutes Zeugnis aus.

Ein kleiner Querschnitt innovativer und erfolgreicher Entwicklungen niederösterreichischer Firmen wurden am „Marktplatz“ vorgestellt. Dabei spannte sich der Bogen von den mehrfach ausgezeichneten Spielsteinen der Firma Bioblo über 3D Bauteile aus Metall der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH und eine innovative Gewürzmühle aus Bio-Kunststoff von der JOMA Kunststofftechnik GmbH & Co. KG bis hin zu einem völlig neuartigen Smart Meter, für dessen Entwicklung die G. BERNHARDT´s Söhne Ges.m.b.H. beim Innovation World Cup den 1. Platz in der Kategorie „Industrie“ erzielt hat. Ein intelligentes und ökologisches Regenwassermanagement-System, mitentwickelt von Stauss-Perlite, wurde ebenso präsentiert, wie Virtual Reality-Elemente, die von der 7reasons Medien GmbH dazu eingesetzt werden, um Forschungsergebnisse in interaktiven Medien leicht verständlich darzustellen. Ein Bereich, in dem Innovationen schon immer von enormer Bedeutung waren, ist der Lebensmittelsektor. Die Branche war am „Marktplatz“ mit der WienerWürze von der Genusskoarl e.U. und dem Helga Algengetränk der evasis edibles GmbH vertreten.

„An unseren vier Technopolstandorten vernetzen wir Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung und schaffen so das optimale Umfeld für forschungsaffine Unternehmen. Beste Rahmenbedingungen für Wachstum und Entwicklung finden innovative Betriebe auch in den 17 Wirtschaftsparks, die ecoplus im Eigentum oder in Beteiligung betreibt. Dabei stellen wir den Unternehmen nicht nur die bestmögliche Infrastruktur zur Verfügung, sondern forcieren auch aktiv die überbetriebliche Vernetzung und Zusammenarbeit, wie sich die Besucherinnen und Besucher unserer business lounge vor Ort überzeugen konnten“, erläutern die beiden ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.

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Innovative Cobots-Technologie für die LEADER-Region Eisenstraße

In der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich wird ein Cobot on Demand-System eingeführt. Dazu wurde ein Cobot, also ein sechs-achsiger Roboterarm, zu Testzwecken angeschafft. „Wir wollen vor allem Kleinbetriebe aus der Metallverarbeitung mit der Cobots-Technologie in Berührung bringen. Als neutraler Projektträger stellt die LAG Eisenstraße einen hohen Kooperationsgrad und eine gute regionale Verteilung sicher und bindet dabei Netzwerke sowie Bildungsinstitutionen ein. Dieses Projekt stärkt die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung, daher hat das Land Niederösterreich Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung beschlossen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(20. Juni 2018) – „Interessierten Betrieben wird mit dem Projekt ein erleichterter Zugang zu dieser neuen Technologie ermöglicht. Dabei erhalten die Unternehmen wertvolle Informationen, um zum Beispiel eine Investitionsentscheidung treffen zu können. Mit diesem Roboterarm wird die Innovationskraft der regionalen Betriebe gesteigert“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die HTL Waidhofen an der Ybbs und die ARGE Lehrbetriebe Ybbstal („Mein Lehrbetrieb“) fungieren als Dreh- und Angelpunkt fungieren und stellen den Leih-Cobot für interessierte Betriebe und Einrichtungen bereit. Die HTL Waidhofen an der Ybbs verfügt bereits über Know-How in diesem Bereich, das zur Einschulung der Betriebe, aber auch zur fachmännischen Wartung und Betreuung des Cobots verwendet werden kann. Die ARGE Lehrbetriebe Ybbstal ermöglicht den Zugang zu Klein- und Kleinstbetrieben in der Region. Wichtiger Netzwerkpartner und Schirmherr der Cobots-Initiative im Mostviertel ist die Zukunftsakademie Mostviertel.

„Konkret wurde ein Cobot mit einer Traglast von zehn Kilogramm sowie einer Greiferlösung angeschafft. Zum Start des Projektes werden die Grundlagen zur Technologie und das Verleihsystem ausgearbeitet werden. Anschließend bekommen zehn interessierte Betriebe die Möglichkeit, den Cobot jeweils rund vier Wochen in Pilotanwendungen kostenlos ausprobieren zu können. Nach Ende dieser Laufzeit soll der Cobot für Demonstrationszwecke im Unterricht und in niederschwelligen Werkstätten eingesetzt werden und für die LEADER-Region Eisenstraße für Imagezwecke bei Veranstaltungen zur Verfügung stehen“, so LEADER-Obmann Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Hanger.

Die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Regionalförderung unterstützt neue Donauhalle der Messe Tulln

Die Messe Tulln errichtet eine neue „Donauhalle“ und schafft einen neuen Hochfrequenzeingang. In Summe sollen circa 8,7 Mio. Euro investiert werden. Die Einreichplanung wurde bereits gestartet. Die Eröffnung soll 2020 erfolgen. Nun hat die NÖ Landesregierung eine ecoplus Regionalförderung für die Investition beschlossen. „Mit diesem Investitionsprogramm wird der Messestandort Tulln nachhaltig abgesichert und aufgewertet. Daher unterstützen wir es durch die ecoplus Regionalförderung“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(16. Juni 2018) – Die Donauhalle soll die bisherige Rundhalle ersetzen und eine Fläche von mehr als 2.600 Quadratmetern umfassen, sie grenzt direkt an die bestehende Halle 2 an. Das vorhandene Messe-Restaurant wird modernisiert und von 180 Plätzen auf 250 Plätze ausgebaut. Darüber hinaus soll ein Foyer mit einem Kassabereich südlich der Halle 2 im Ausmaß von circa 300 Quadratmetern errichtet werden. Durch die Entfernung des Zaunes entsteht auf der Südseite der Halle ein Vorplatz.

Der Messestandort Tulln verfügt mit der Boot Tulln, der Internationalen Gartenbaumesse, der HausBau & EnergieSparen, der pool + garden & Kulinar, der Bike Austria sowie der Austro Agrar über ein attraktives Angebot an Messen. Zusätzlich hat sich Tulln als Veranstaltungsort für diverse Events etabliert. Im Jahr 2017 wurden bei den Messen in Tulln circa 2.600 ausstellende Firmen sowie rund 350.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. „Es ist schön zu sehen, wie gut sich der Messestandort Tulln in den vergangenen Jahren trotz herausfordernder Wettbewerbssituation entwickelt hat. Mit den kommenden Investitionen wird Tulln als Messestandort weiter gestärkt. Zusätzlich können mit der multifunktionalen Nutzung der neuen Halle neue Einnahmen durch das Vermietgeschäft für Tagungen, Tageskongresse, Firmenevents, Konzerte erzielt werden“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Ich freue mich, dass das Land Niederösterreich erneut ein verlässlicher Partner für ein bedeutendes Projekt zur Weiterentwicklung der Stadt ist. Mit dieser Investition zeigen wir erneut: Tulln ist der führende Messestandort Niederösterreichs“, so der Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk zu den Plänen für die Messe Tulln. „Der Neubau der Donauhalle mit dem neuen Eingangsbereich am Messegelände Ost erfolgt zum richtigen Zeitpunkt im aktuellen Wachstumskurs und wird die starke Marktposition der Messe Tulln deutlich festigen“, so Messe Tulln Geschäftsführer Wolfgang Strasser.

„Ich bin überzeugt, das Projekt wird die Entwicklung der Region positiv beeinflussen. Die Messe Tulln hat damit gute Karten, sich weiterhin als herausragende Veranstaltungslocation in Niederösterreich – und über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus – zu positionieren. Damit werden langfristig wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in Tulln gesichert oder neu geschaffen“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

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Interkommunale Kooperation Absdorf-Königsbrunn: Regionalförderung unterstützt Aufschließung

Zu Jahresbeginn gaben die Gemeinden Absdorf und Königsbrunn bekannt, ihre Kräfte bei Betriebsansiedlungen zu bündeln. Mit Unterstützung der Wirtschaftsagentur ecoplus entstand eine interkommunale Kooperation mit zwei Standorten. Nachdem bereits mit dem Unternehmen Sandam GmbH die erste Firma ihre Objekte im Wirtschaftspark errichtete, starten nun die Aufschließung des Absdorfer Teils des Wirtschaftsparks. „Die Betriebsgesellschaft des Wirtschaftsparks investiert mit Hilfe der ecoplus Regionalförderung in Summe über eine Million Euro. Das sind Investitionen, die den Wirtschaftsstandort und die Region stärken“, betonen Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit den Bürgermeistern Franz Dam (Absdorf) und Franz Stöger (Königsbrunn) sowie ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(15. Juni 2018) - „Gerade kleinere Standorte profitieren enorm, wenn sie gemeinsam auftreten, um Betriebsflächen ansiedlungswilligen Unternehmen anzubieten. Diese Vorteile wollen Absdorf und Königsbrunn für sich nutzen. Hier unterstützen wir gerne. So wird eine Aufschließungsstraße und eine Abbiegespur errichtet, Stromanbindung und Straßenbeleuchtung installiert und die Löschwasserversorgung sichergestellt. So werden in Absdorf derzeit 70.000 Quadratmeter Bauland Betriebsgebiet komplett neu aufgeschlossen“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav

Die Gemeinden Absdorf und Königsbrunn halten je 50 Prozent einer GmbH, welche die beiden interkommunalen Wirtschaftsparks entwickelt. Königsbrunn brachte 45.000 Quadratmeter Bauland Betriebsgebiet in die GmbH ein. In Summe ergibt sich ein Wirtschaftspark mit 115.000 Quadratmetern mit sehr günstiger Verkehrsanbindung, betonen die Bürgermeister Franz Dam (Absdorf) und Franz Stöger (Königsbrunn): „In unmittelbarer Nähe des Absdorfer Teils befindet sich der Bahnhof Absdorf-Hippersdorf, Wien ist von dort aus mit einer sehr guten Zugverbindung in rund 35 Minuten erreichbar. Zudem ist direkt neben dem Königsbrunner Teil eine Anschlussstelle an die S5. Man merkt schon, dass in den vergangenen Monaten hier viel in Bewegung geraten ist. Es gibt immer wieder Anfragen von Investoren. Das zeigt uns, dass diese Kooperation ein richtiger Schritt war, der hoffentlich bald zahlreiche neue Arbeitsplätze in die Region bringen wird.“

Die Regionalförderung wurde auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav in der NÖ Landesregierung beschlossen. ecoplus hat die beiden Gemeinden von der Idee bis zur Umsetzung begleitet, die Entscheidungsgrundlagen wie Aufschließungskonzept und Kostenschätzungen erstellt und bei der rechtlichen Ausgestaltung der Kooperation und bei Förderansuchen beraten. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki unterstreicht: „Gerade bei diesem Projekt werden wir unserem Motto, ein ‚One-Stop-Shop‘ für die Wirtschaft zu sein, besonders gerecht. In Niederösterreich gibt es derzeit 14 interkommunale Wirtschaftskooperationen, insgesamt sind niederösterreichweit 83 Gemeinden an diesen Standort-Kooperationen beteiligt, davon 10 Gemeinden in mehreren Kooperationen. Hierbei handelt es sich also um ein niederösterreichisches Erfolgsmodell, das bisher 1.400 Arbeitsplätze geschaffen und über 80 Betriebe an die Standorte gebracht hat.“

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Hochkar: Zwei neue Highlights für Familien und als „Beste Österreichische Sommer-Bergbahn“ zertifiziert

Das Hochkar ist auf dem Weg zur Ganzjahresdestination für Familien mit Kindern wieder einen großen Schritt weiter: Mit einem einzigartigen Almspielbereich und einem neuen Kletterareal erwarten die Gäste gleich zwei neue Sommerhighlights. „Als Winterdestination ist das Hochkar seit jeher ein Begriff.  Um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich die Region weiterentwickeln und neue Gästeschichten ansprechen. Mit den beiden neuen Angeboten sind nun auch im Sommer vergnügliche Stunden für Bergfexe jeder Altersklasse garantiert. Das bestätigt auch die Verleihung des Gütezeichens ‚Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen‘, die dem Hochkar geprüfte Qualität auf höchstem Niveau bescheinigt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13.06.2018) – „In der Niederösterreichischen Tourismusstrategie haben wir die konsequente Entwicklung unserer Bergerlebniszentren von reinen Skigebieten hin zum ganzjährigen Bergerlebnis vorgegeben und dieser Weg wird in den Regionen seit Jahren höchst erfolgreich umgesetzt. Auch das Hochkar lockt ab sofort im Sommer nicht mehr nur die passionierten Wanderer an, sondern es wurden jetzt auch attraktive Angebote für die gesamte Familie geschaffen. Damit wird das Hochkar seinem Ruf als touristisches Zugpferd der Region nun auch im Sommer voll und ganz gerecht. Attraktive Bergerlebniszentren wirken als Gästemagnet und tragen so wesentlich dazu bei, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen zu erhalten“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Hochkarbahn bringt die Gäste zur Hochkar 360° Skytour und zu insgesamt 150 Kilometern an Wanderwegen. Ausgehend von der Talstation geht es ab dieser Saison nun aber auch zum neuen Kletterareal, das aus dem Familienklettersteig Bergmandl und dem speziell für Kinder adaptieren Heli-Kraft-Klettersteig besteht, und zum Almspielbereich für die Jüngsten. Diese beiden neuen Attraktionen waren auch mitausschlaggebend dafür, dass das Hochkar vom Fachverband der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Gütezeichen „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ im Bereich „Family“ zertifiziert wurde. Darüber hinaus erfolgte die Zertifizierung auch für eine zweite Themen-Säule, nämlich „Panorama & Naturerlebnis“, die am Hochkar ebenfalls nicht zu kurz kommt.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn das Gütezeichen bekommt nur, wer auch ein einzigartiges Angebot am Berg bieten kann. Dieser Erfolg zeigt was möglich ist, wenn alle geschlossen an einem Strang ziehen“, sind sich NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl und der Göstlinger Bürgermeister Friedrich Fahrnberger einig und weiter: „Die Gemeinde, der Tourismusverband und die Betriebe mit den privaten Investoren arbeiten mit Unterstützung von ecoplus daran, künftig noch mehr Gäste vom Hochkar zu überzeugen – damit aus Besuchern Stammgäste werden, die der Region Sommers wie Winters die Treue halten, denn das Hochkar hat das ganze Jahr über viel zu bieten.“

„Niederösterreich ist eine attraktive Tourismusdestination mit langer Tradition. Aber nicht nur der Wettbewerb am in- und ausländische Markt wird immer härter, sondern auch die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste haben sich stark geändert. Daher unterstützen wir von ecoplus im Rahmen der ecoplus Tochter NÖ-BBG  Niederösterreichische BergbahnenBeteiligungsgesellschaft, die heimischen Bergerlebniszentren auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft“, erläutert Jochen Danninger, der kaufmännische Geschäftsführer von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. 

 

 

10. - 12. August 2018 Familien-Klettersteig-Schnuppern am Hochkar mit Heli Putz und seinem Team

www.mostviertel.at/schnupperklettern    

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Geniale Start-Ups, geniale UnternehmerInnen und geniale digitale Ideen überzeugten gemeinsam mit Projekten aus F&E beim riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreises 2018!

Mehr als 170 niederösterreichische Geschäftsideen hatten beim riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreis 2018 eingereicht, über 80 Einreichungen gab es diesmal beim riz up GENIUS Jugendpreis 2018. Es ging darum, die eigene Idee nach Innovation und Marktpotenzial vorzustellen und die Jury zu überzeugen.

In vier Kategorien wurden die Top-Nominierten vorgestellt und die Plätze 1 bis 3 vergeben. Den 2. Platz beim riz up GENIUS ideen- und gründerpreis in der Kategorie GENIALE UNTERNEHMEN aus dem Bezirk St. Pölten ging an das Projekt „TIPY“ von Matthaeus Drory. Über den 1. Platz beim riz up Genius Jugendpreis in der Kategorie GENIALE UNTERNEHMEN konnten sich die SchülerInnen der HTL St. Pölten mit ihrem Projekt „NC-gesteuerte Schneid- und Bearbeitungszelle für Dickbleche“ freuen. Ein Sonderpreis in der Kategorie GENIALE FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG ging an die LBS St. Pölten mit dem Projekt „Organic Haircare“.

 

Der riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreis prämierte zum 17. Mal Innovationen aus Niederösterreich, die Preisverleihung zum riz up GENIUS 2018 fand auf Schloss Thalheim statt. „Mit dem riz up GENIUS Wettbewerb wird deutlich, wie viele geniale Köpfe wir in Niederösterreich haben! Innovative Geschäftsideen sind der Motor unserer Wirtschaft, neue Ideen bringen uns weiter. Wesentlich für den unternehmerischen Erfolg ist es, immer am Puls der Zeit zu sein, zukünftige Entwicklungen zu beobachten und auf Veränderungen rasch zu reagieren. Wir wollen unsere Unternehmerinnen und Unternehmer bei diesen Herausforderungen begleiten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich gratuliere allen riz up GENIUS Preisträgerinnen und Preisträgern und wünsche Ihnen weiterhin viel unternehmerischen Elan und Erfolg“, würdigte Landesrätin Petra Bohuslav die anwesenden (angehenden) UnternehmerInnen.

 

Behaupten konnte sich beim riz up GENIUS ideen- und gründerpreis 2018 in der Kategorie GENIALE START-UPS das Projekt „TIPY“ von Matthaeus Drory. Das Projekt wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet und erhielt EUR 4.000,00 von der Wiener Städtischen Versicherung AG:

 

  • „TIPY, die Tastatur aus einer Hand“, ermöglicht mit einem neuen Tastenkonzept und einer integrierten Mausfunktion die Bearbeitung aller Programme, die Verwendung von bekannten Tastenkombinationen, die Bearbeitung von komplexen Tabellen, eine vollständige Textverarbeitung und die Nutzung aller Vorteile und Möglichkeiten eines Computers in 13. Sprachen. Die patentierte, weltweit einmalige, doppelseitige Tastatur kann über das drehbare, ergonomische Handballenkissen uneingeschränkt mit der linken und der rechten Hand genutzt werden.

 

Über 80 Einreichungen wurden von der Jury beim riz up Genius Jugendpreis bewertet. Den 1. Platz in der Kategorie GENIALE UNTERNEHMEN sicherte sich das Projekt „NC-gesteuerte Schneid- und Bearbeitungszelle für Dickblech“ mit EUR 800,00, übergeben von riz up, Niederösterreichs Gründeragentur. Den Sonderpreis in der Kategorie GENIALE FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG ging mit EUR 400,00 an das Projekt „Organic Haircare. Übergeben wurde der Scheck ebenfalls von riz up, Niederösterreichs Gründeragentur:

 

  • Bei dem Projekt „NC-gesteuerte Schneid- und Berbeitungszelle“, eingereicht von Gerhard Ederer, Mario Fahrnberger, werden Schaufelaufnahmen für die Firma Gerhard Ederer in einer Anlage hergestellt: 3 Achsen CNC-Zelle mit 2 Höhenverstellungsachsen, wobei auf einer ein Plasmaschneider montiert wird und auf der anderen ein Handfräser.
  • In dem Projekt „Organic Haircare“, eingereicht von Teresa Brenn, Anja Eidler, Janine Fischbacher, Nazli Gül Erkus, Tatjana Heigl, Lisa Hochstöger, Viktoria Huber, Tanja Kickinger, Sophie Krenn, Patricia Schlucker, Paul Tobischek, Melanie Wolf, geht es um nachhaltige, umweltbewusste Haarpflegeprodukte mit maßgeschneiderten natürlichen Inhaltsstoffen für KundInnen. Abgefüllt in recyclebaren Flaschen, die jederzeit in Organic Haircare Geschäften wieder befüllt werden können.

 

„Der riz up GENIUS zeigt das unternehmerische Potenzial in Niederösterreich! riz up unterstützt alle unternehmerischen Ideen in Niederösterreich. Kostenlos und flächendeckend bieten wir Beratung und Vernetzung, Seminare, Workshops, Start-Up Lounges. Zögern Sie daher nicht, nutzen Sie unser Angebot“, erläuterte riz up Geschäftsführerin Petra Patzelt.

 

Durch die Unterstützung der namhaften Sponsoren des riz up GENIUS 2018 Ideen- und Gründerpreises konnten die Preise überreicht werden: Direktor Hermann Kalenda seitens der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien / GFin  Michaela Roither für die Industriellenvereinigung Niederösterreich/ VD Günther Ofner vom Flughafen Wien / Verkaufsleiter Gernot Böhm von der Wiener Städtischen Versicherung AG / GF Jochen Danninger für ecoplus – Die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich / Jochen Flicker (Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft NÖ) als Vertreter der Wirtschaftskammer Niederösterreich / novomatic AG, / VD Franz Mittermayer der EVN AG / KommR Franz Pfann vom Förderverein NÖ-Süd / sowie von GF Petra Patzelt als Vertreterin von riz up, Niederösterreichs Gründeragentur und von Landesrätin Petra Bohuslav selbst als Vertreterin des  Landes Niederösterreich. Strategischer Partner des riz up GENIUS 2018 Ideen- und Gründerpreises ist accent Gründerservice.

 

 

 

 

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LR Bohuslav: Neue Studie zur Wirtschaftskraft der Gemeinden bestätigt den Erfolg Niederösterreichs

Stadtgemeinde Schwechat hat die höchste Wirtschaftskraft in Relation zu ihrer Größe unter allen österreichischen Gemeinden, Wiener Neudorf folgt auf Rang 3.

 

St. Pölten (21. Juni 2018) – „Die Plätze eins für Schwechat und der dritte Rang für Wiener Neudorf in der neuesten Studie zur Wirtschaftskraft der österreichischen Gemeinden bestätigten die Kraft des Wirtschaftsstandort Niederösterreich und damit auch unsere Standortpolitik“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über das Ergebnis einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts „Economica“, die die Wertschöpfung der österreichischen Gemeinden aufzeigt, wobei die Wirtschaftskraft der Gemeinden in Relation zu ihrer Größe gestellt wird.

Insgesamt schneiden die niederösterreichischen Gemeinden sehr gut ab: So sind unter den Top-20 gleich sechs Gemeinden aus dem größten Bundesland und rund ein Drittel der Top-50-Gemeinden liegen in Niederösterreich. „Ein Wirtschaftswachstum über dem österreichischen Durchschnitt, die stärkste Kaufkraft in Österreich, die Auszeichnung zur Europäischen Unternehmerregion 2017 und nun dieses Ergebnis - der Wirtschaftsstandort Niederösterreich ist eine Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte, die durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie dem Land Niederösterreich geschrieben wird“, so Landesrätin Bohuslav weiter. Für sie ist dieses Ranking ein Ansporn auch künftig den Standort Niederösterreich in enger Abstimmung mit den heimischen Wirtschaftstreibenden – beispielsweise im Umgang mit dem digitalen Wandel, in Sachen Infrastruktur oder durch Unterstützung von Investitionsvorhaben – weiter zu entwickeln.

 

 

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NEULAND 2018: Niederösterreichs Exportwirtschaft weiterhin auf Erfolgskurs

Niederösterreich kann sich heute mehr denn je als aktive und wettbewerbsfähige Exportregion im Herzen Europas präsentieren. Kürzlich trafen sich rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Exportwirtschaft im Palais Niederösterreich zur bereits traditionellen NEULAND-Gala von ecoplus International. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Seit 2013 ist es uns durchgehend gelungen, bei den internationalen Warenexporten die 20-Milliarden-Euro-Marke zu knacken – auch im ersten Halbjahr 2017 war die blau-gelbe Exportwirtschaft mit einer Zuwachsrate von sensationellen neun Prozent in einer Boom-Phase. Das ist ein großartiger Erfolg, denn die Steigerung der Exportaktivitäten ist gleichzusetzen mit Wirtschaftswachstum und Wohlstandszugewinn.“

(08. Juni 2018) – „Der Export gehören zu den tragenden Säulen der niederösterreichischen Wirtschaft. Mehr als 40 Prozent des Bruttoregionalprodukts erwirtschaften niederösterreichische Unternehmer mit Warenexporten. Pro Milliarde Exportumsatz werden rund 11.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich gesichert - bei einem Warenexport von rund 20 Milliarden Euro sind das fast eine Viertel Million Arbeitsplätze. Wir setzen daher laufend Maßnahmen, um die erfolgreiche Entwicklung der heimischen Exportwirtschaft abzusichern und weiter zu steigern. Dabei werden regelmäßig neue Themen und Märkte sondiert, ohne jedoch die Kernmärkte zu vernachlässigen. Aktuell haben wir einerseits China im Fokus und andererseits forcieren wir den internationalen Netzwerkausbau zu strategischen Kernthemen wie Digitalisierung oder auch Kooperationen mit internationalen Bildungseinrichtungen“, informierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über die nächsten Pläne beim Themenfeld Internationalisierung und Export.

Ziel der NEULAND-Gala war es auch heuer, die heimischen Exporteurinnen und Exporteuer zu vernetzen, zu inspirieren und zu informieren. Unter dem Motto „Wieviel Show braucht das Geschäft? Keep the right balance“ sprachen Katharina Schneider (mediashop) und Heinrich Prokop (Gutschermühle & Clever Clover) – beide auch Investoren bei „2 Minuten 2 Millionen“ – über ihre Erfahrungen beim Markteintritt und bei der Marktbearbeitung – und die zentrale Bedeutung von zielgruppenspezifischen Marketing. Alfred Berger (NÖM), Andrea Blochberger (Eis Greissler) und Ernst Ternon (Sojarei) erzählten unter der „thematischen Klammer“ „regional – international: Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für Unternehmen“ über ihre Internationalisierungserfahrungen.

Unterstützt wurden die erfolgreichen Exporteure dabei von ecoplus International, einem gemeinsamen Tochterunternehmen von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien). „Eine der Kernaufgaben von ecoplus ist es, in Niederösterreich die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Unternehmen und Innovationen wachsen können. ecoplus International übernimmt diese wichtige Aufgabe für die heimische Exportwirtschaft. Die Länderteams in Polen, Slowakei, Tschechien, Türkei, Rumänien, Russland und Ungarn sind die zentrale Anlaufstelle für blau-gelbe Betriebe, die neue Geschäftsmöglichkeiten im Ausland ergreifen wollen“, erläuterten ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues.

Reinhard Karl, Kommerzkundenvorstand der RLB NÖ-Wien, betonte, dass die Internationalisierung ein wesentliches wirtschaftliches Thema sei: „Wir besetzen, entwickeln und treiben dieses seit nunmehr rund 14 Jahren gemeinsam mit dem Land Niederösterreich voran. Der Schritt in neue Märkte kann sich – wenn er professionell begleitet wird – in allen Unternehmensbereichen positiv auswirken. Mit ecoplus International haben die Betriebe einen Partner mit langjähriger Erfahrung und großer Länderkenntnis an ihrer Seite. Im Finanzierungsbereich stehen wir von Raiffeisen mit unserem internationalen Unterstützungsangebot bereit.“

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ASFINAG errichtet in Bruck an der Leitha eine neue Autobahnmeisterei

Noch vor der Wintersaison 2019/2020 wird die ASFINAG in Niederösterreich eine neue Autobahnmeisterei in Betrieb nehmen. Gebaut wird die hochmoderne Betriebsniederlassung in dem ecoplus Wirtschaftspark Bruck direkt bei der Anschlussstelle Bruck/Ost an der A 4 Ost Autobahn. Die derzeitigen Standorte Schwechat und Parndorf werden dadurch zusammengelegt. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Eine gute Verkehrsanbindung und ein ausgezeichnetes Straßennetz sind für die Wirtschaft von großer Bedeutung. Die Arbeit der Autobahnmeistereien kann in diesem Zusammenhang nicht genug gewürdigt werden. Es freut mich daher ganz besonders, dass bei der Standortentscheidung für die neue zentrale Autobahnmeisterei die Wahl auf den ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha gefallen ist. Der Wirtschaftspark punktet unter anderem mit seiner optimalen Verkehrsanbindung an die A 4 und die A 6.“

Von der neuen Autobahnmeisterei in Bruck aus werden insgesamt 82 Kilometer Autobahnen betreut, und zwar die A 4 ab der Wiener Landesgrenze und die A 6 Nordost Autobahn.

„Wir wollen den Autofahrerinnen und Autofahrern das bestmögliche Service bieten“, sagt ASFINAG Vorstandsdirektorin Karin Zipperer. „Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ausbaus der A 4 sind wir mit dem neuen zentralen Betriebsstandort in Bruck bestens auf die zukünftigen Anforderungen vorbereitet.“

Ab Sommer dieses Jahres startet die ASFINAG mit der Errichtung auf dem 27.000 Quadratmeter großen Areal. „Die Entscheidung für den Standort Bruck fiel auf Basis einer umfangreichen Wirtschaftlichkeits-Analyse“, wie ASFINAG Geschäftsführer Josef Fiala erläutert. „Im Fokus stand natürlich die Betreuung der A 4 und der A 6 zu optimieren. Die Kosten, die bei der Sanierung der derzeitigen Standorte entstanden wären, waren ebenfalls ein wesentliches Kriterium.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Aktuell sind im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha 63 Betriebe mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. Die neue Autobahnmeisterei ist eine große Bereicherung für den Standort. Mit der geplanten Fertigstellung der Betriebsgebäude wird dank einer eigenen Betriebsauf- und -abfahrt auf die A4 auch die Sicherheit auf der Autobahn erhöht und das kommt der gesamten Region zugute.“

In die neue Autobahnmeisterei in Bruck/Leitha investiert die ASFINAG 16 Millionen Euro.

Die 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den alten Standorten werden zukünftig in Bruck in dem 720 Quadratmeter großen Büro- und Verwaltungsgebäude arbeiten. Der umfangreiche Fuhrpark wie Lkw, Kehr- und Spezialgeräte findet in Hallen von insgesamt 3.200 Quadratmetern und unter Flugdächern mit mehr als 2.200 Quadratmetern Platz. Damit zu jeder Zeit eine störungsfreie Auf- und Abfahrt von und zur A 4 erfolgen kann, errichtet die ASFINAG eine eigene direkte Betriebszufahrt zur neuen Autobahnmeisterei.

Für das moderne und zweckmäßige Design der Betriebsstätte zeichnet der Grazer Architekt Christian Andexer verantwortlich. Er ist in einem Architekturwettbewerb mit seinen Plänen als Sieger hervorgegangen.

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„Austrian Space Cooperation Days“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt

Utl.: LR Bohuslav: Wir haben uns international einen sehr guten Ruf erarbeitet

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Heute und morgen veranstaltet die Fachhochschule Wiener Neustadt u. a. mit ihrer Forschungstochter Fotec die „Austrian Space Cooperation Days“. Diese Informationsmesse mit nationalen und internationalen Ausstellern steht auch ganz im Zeichen der Leistungen und Errungenschaften der österreichischen Raumfahrt. Landesrätin Petra Bohuslav, Magali Vaissiere von der European Space Agency (ESA), Ingolf Schädler vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), informierten heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz an der FH Wiener Neustadt über die „Austrian Space Cooperation Days“ und stellten sich aktuellen Fragen.

 

„In Wiener Neustadt hat sich das Technologie-Zentrum in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Wir haben uns international einen sehr guten Ruf erarbeitet“, erinnerte Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav. In Niederösterreich sei es gelungen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Kreativität fördern und langfristige Partnerschaften zwischen Forschung, Bildung und Wirtschaft ermöglichen, hielt die Landesrätin fest. Es sei eine Auszeichnung für die Fachhochschule Wiener Neustadt, die „Austrian Space Cooperation Days“ abhalten zu dürfen, so Bohuslav.

 

Überdies würden heimische Start-up-Unternehmen von der Europäischen Weltraumagentur ESA unterstützt, hielt die Landesrätin fest. Eine niederösterreichische Delegation habe die Weltraumagentur ESA in Nordwijk (Amsterdam) besucht, erinnerte Bohuslav. Grund dafür sei der „ESA Business Incubation Austria“ (ESA-BIC), der im November 2016 eröffnet wurde und u. a. vom accent Gründerservice aus Niederösterreich betrieben werde, informierte sie. Der ESA-BIC sei Teil der neuen Spin-Off-Initiative Niederösterreichs. „Mit der Kooperation mit der ESA wird der Standort für technologieaffine Gründerinnen und Gründer noch attraktiver“, so Bohuslav.

 

Im Hinblick auf Forschung und Wissenschaft im Bundesland Niederösterreich meinte die Landesrätin: „An den heimischen Technopolen arbeiten Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Unternehmen eng zusammen.“ In Niederösterreich gebe es eine erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsachse, die von Wieselburg über Krems und Tulln bis nach Wiener Neustadt reiche, meinte die Landesrätin.

 

Ingolf Schädler vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sagte: „Österreich hat sich zu einer international aktiven Weltraumnation entwickelt.“ Heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen würden immer wieder ihre herausragende Expertise in den Weltraumwissenschaften beweisen, so Schädler.

 

Klaus Pseiner von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) meinte: „Wir können unseren Status als Weltraumnation auch in Zukunft über das Investment in die Europäische Weltraumagentur ESA ausbauen“. Magali Vaissiere von der European Space Agency (ESA) unterstrich: Das ESA-Programm sei ein flexibles Instrument, welches der Weltraumindustrie helfe, neue Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen.

 

Bei den Austrian Space Cooperation Days diskutieren österreichische und internationale Expertinnen und Experten über Kooperationen und Ideen in der Raumfahrt und Weltraumforschung. Aber auch der Nachwuchs soll zu Wort kommen. Um Schülerinnen und Schüler für Forschung, Technik und Wissenschaft zu begeistern, gibt es bei den diesjährigen Austrian Space Cooperation Days auch Bewerbe für Jugendliche. Für Schüler im Alter von fünf bis zwölf Jahren findet ein Malwettbewerb zum Thema „Unser Leben im All – in 100 Jahren“ statt. Für alle Jugendlichen einer Sekundarstufe und Studenten einer Hochschule sind praxisorientierte Projekte gefragt.

 

 

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Technologielandesrätin Bohuslav: Digitalisierungs-Roadshow durch Niederösterreich wird fortgesetzt!

Seit Jänner haben sich über 9.000 Besucherinnen und Besucher über die Chancen des digitalen Wandel informiert – nun wird die Tour bis Ende des Jahres verlängert.

 

St. Pölten (4. Juni 2018) – Seit Anfang Jänner tourt der Bus der interaktiven Digitalisierungs-Roadshow der NÖ.Regional.GmbH durch das Land. Seit damals machten sich über 9.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein Bild davon, welche Chancen der digitale Wandel bringt. Ursprünglich hätte der Bus noch vor dem Sommer seine Tour quer durch Niederösterreich beenden sollen, doch aufgrund des großen Erfolges wird die Roadshow bis Ende des Jahres fortgesetzt.

Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav begründet die Entscheidung zur Fortsetzung: „Wir vermitteln, wie sich das Land Niederösterreich und heimische Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzen. Auf Basis unserer umfassenden Strategie wollen und werden wir die Digitalisierung in Niederösterreich zu einem Gewinn für Land und Leute machen. Wir alle können von der Digitalisierung profitieren, weil sie viele neue Chancen bringt, um die Regionen zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensqualität weiter zu verbessern. Das wollen wir mit der Digitalisierungs-Roadshow den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln. Das große Interesse bei den vergangenen Tour-Stopps zeigen, dass es Sinn macht, die Roadshow zu verlängern.“

Die Roadshow, die auf Initiative von Landesrätin Bohuslav unterwegs ist und durch die NÖ.Regional.GmbH im Auftrag des Landes Niederösterreich in Kooperation mit ecoplus und der Abteilung für Wirtschaft, Tourismus und Technologie umgesetzt wird, zeigt die Chancen der Digitalisierung für Menschen, Unternehmen und Land. Die Themen der interaktiven Roadshow reichen von Virtual- und Augmented Reality-Anwendungen über smart home-Lösungen bis hin zum 3D-Drucken. Ein do it yourself Internetstand und ein Quiz laden zum Mitmachen ein.

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Vom Bergsommer bis ins weite Land: Niederösterreich, das Wanderland

Utl.: LR Bohuslav: Vielfältige Landschaft und großartige Angebote

 

St. Pölten (OTS/NLK) - In Niederösterreich ist Wandern nicht gleich Wandern. Hier genießt man auf 15.000 Kilometer Wanderwegen sowohl Berg- als auch Kulturtouren und entdeckt ganz nebenbei die üppige Natur bei einer Wanderung durch die Weingärten. Vom Bergsommer im alpinen Niederösterreich bis hin zu Themen- und Weinwanderungen in flacheren Gefilden steht Abwechslung am Wanderplan.

„So vielfältig wie die Landschaft Niederösterreichs sind auch die Wanderwege. Von hoch hinauf bis gemütlich entlang ist alles dabei, wonach sich Familien und Sportler sehnen“, sagt Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav. Der Bergsommer zum Beispiel ist wie für Gipfelstürmer gemacht, besonders tief in die Welt der Flora und Fauna taucht man mit Niederösterreichs Naturvermittlern ein, und die familienfreundlichen Themenwege laden zum Entdecken ein. Zwischendurch wartet immer wieder eine köstliche Verschnaufpause bei einer der vielen Hütten, die Niederösterreichs Wanderwege säumen.

Das Waldviertel und die Wiener Alpen in Niederösterreich könnten unterschiedlicher nicht sein – und trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, wurden beide für ihre herausragenden Orientierungs-, Erlebnis- und Serviceleistungen mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. In der Wanderregion Südliches Waldviertel gibt es ausgezeichnete Wanderdörfer zu entdecken: Moorbad Harbach, Zwettl und das Yspertal. Hier tankt man frische Energie bei ehrlicher Gastlichkeit, bevor es auf Erkundungstouren entlang des mystischen Druidenweg-Ysperklamm, am idyllischen Wasserwunderweg oder hinauf zum aussichtsreichen Nebelstein-Panoramaweg geht. In den Wiener Alpen in Niederösterreich wurden neben dem knapp 300 Kilometer langen „Weg am Wiener Alpenbogen“ und zehn Wanderhotels auch die Wanderdörfer Kirchberg am Wechsel und Puchberg am Schneeberg prämiert. Rund um die Wanderdörfer warten spannende Ausflüge und maßgeschneiderte Wanderangebote. So kann man zum Beispiel bei „Schneeberg mit den Besten“ mit dem erfahrenen Bergführer Peter Groß den Gipfel zum Sonnenaufgang erklimmen.

Auch Niederösterreichs Berghütten und Almen sind herausragend. In punkto Service, Essen und Gastfreundschaft sind sie quasi unschlagbar: Vom Kleinkind bis zum Alpinisten kommt im Bergsommer Niederösterreich jeder auf seine Kosten. Da bleibt man gerne länger und hängt einen Kurzurlaub in den Bergen an. Schließlich sind saftige Almen, herrliche Panoramablicke und beste Hüttenstimmung eine unschlagbare Kombination. Ein kulinarisches Highlight bildet dieses Jahr die „Haubenkoch trifft Hüttenwirt am Holzofen“-Reihe. Nach einer geführten Wanderung auf das Karl-Ludwig-Haus auf der Rax oder zum Naturfreundehaus Knofeleben am Gahns, einem Ausläufer des Schneebergs, belohnt ein einzigartiges sechsgängiges Hauben-Menü samt Weinbegleitung die Wanderer, bevor der Abend am Ofenfeuer und unter dem Sternenhimmel ausklingt.

„Dass die Qualität des Wandererlebnisses bei uns in Niederösterreich hochgehalten wird, zeigt auch die vom Fachverband der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich neu verliehene Auszeichnung der Hochkar Bergbahnen als ‚Beste Österreichische Sommer-Bergbahn‘“, betont Bohuslav. Auch die Erlebnisalm Mönichkirchen und die Rax-Seilbahn wurden bereits prämiert. Man kann aber auch noch höher hinaus kommen: Am neuen Klettersteig „Bergmandl“ am Hochkar zum Beispiel, der auch für kleinere Kletterer und Anfänger perfekt geeignet ist. Auch Familien profitieren von den ausgezeichneten Aufstiegshilfen. So reicht die Kraft, um spannende Wanderwege mit Kindern zu erkunden. Unbeschwert erreicht man so zum Beispiel den Schaukelweg in Mönichkirchen am Wechsel, wo dreizehn Stationen mit verschiedensten Schaukeln, Wippen und Relax-Elementen begeistern. Im Mendlingtal im Mostviertel begibt man sich auf den Holzweg und wandert entlang der letzten funktionstüchtigen Holzdriftanlage Europas, während sich das Element Wasser in seiner vollen Pracht zeigt. Im Waldviertel schlagen Kinderherzen auf den Teddybärentrails höher. Ebenfalls für Familien geeignet sind die Wanderungen durch Niederösterreichs schönste Schluchten: in den Ötschergräben, in der Hagenbachklamm und entlang der Myrafälle in Muggendorf. Ein besonderes Erlebnis bieten auch Wanderungen durch den Nationalpark Donauauen unweit von Wien.

Auf der Via Sacra, dem Wiener Wallfahrerweg oder dem Jakobsweg Weinviertel entdeckt man nicht nur Land und Leute, sondern auch ganz neue Zugänge zu sich selbst. Pilgerreisen regen Geist und Körper an – entweder allein, in Begleitung oder bei einer geführten Tour. Mit Guides lässt sich auch die Schönheit des Naturparks Ötscher-Tormäuer und das Waldviertel perfekt erkunden. Naturvermittler – von der Kräuterexpertin bis zum Altförster – geben bei spannenden Wanderungen ihr Wissen preis und entführen zu geheimen Orten und Kraftplätzen in Niederösterreichs größtem Naturpark. Ein besonderes Highlight ist das geführte Wildnis Camp.

Vom Weinviertel bis in die Donauregion kann man die Reben erwandern. Ganz besonders genussvoll und aussichtsreich lässt es sich übrigens am Welterbesteig Wachau wandern. Der rund 180 Kilometer lange Wanderweg führt zu unvergesslichen Aussichtspunkten, den berühmtesten Weinlagen, saftigsten Marillen sowie einer Fülle an gemütlichen Heurigen und Spitzenrestaurants.

Das Waldviertel mit seinem saftigen Grün und den berühmten Wackelsteinen wird von Wanderern als Erlebnisraum und Kraftplatz geschätzt. Ganz ohne Smartphone setzt ein gutes Gefühl der Entschleunigung ein. Im Wienerwald kann man das begleitet vom nach Nadeln und frischen Kräutern duftenden Waldboden tun. Über 6.000 Kilometer beschilderte Wanderwege durchziehen den als UNESCO-Biosphärenpark ausgezeichneten Wald.

Wer sich nicht von zwei Beinen, sondern von vier Pfoten begleiten lassen will, findet in Niederösterreich mit Sicherheit die perfekte hundefreundliche Wanderroute. Am Zwettler Bierweg sorgen der Sierningbach und der Kamp für ein erfrischendes Hundebad, am Lunzer See im Mostviertel kommt man an vielen Stellen direkt zum See. In den Naturparken Kamptal, Blockheide oder Nordwald Großpertholz sind Hunde an der Leine gern gesehene Gäste und die Rax-Seilbahn transportiert auch Vierbeiner zum Hochplateau.

Die wichtigsten Veranstaltungs-Tipps in diesem Sommer für Genießer und Aktive sind u. a. am 9. Juni der Schwaigen-Reigen am Wechsel, am 10. Juni der Schneeberg Sommer Wander Auftakt, am 24. Juni die Eröffnung der neuen Aufstiegshilfen für den Lohnbachfall, vom 10. bis 12. August das Familien-Klettersteig-Schnuppern am Hochkar, vom 15. August bis 16. September „Dialekt schmeckt – am Berg!“ in den Wiener Alpen, am 15. August das Naturparkfest im Naturpark Ötscher-Tormäuer, am 15. August das 56. Almfest Siebenhütten, am 25. August das „Gmoa Oim Family“ auf der Gemeindealpe Mitterbach, am 27. und 28. August das Winzerwandern in Sooß, am 1. September die Bergwelten Genusswanderung Hohe Wand, am 1. und 2., 8. und 9. September die Genussmeile in der Thermenregion Wienerwald und am 15. September die „Lange Nacht der Naturparke“ in Sparbach und Hohe Wand.

 

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Der Pop-Up Garten tourt länderübergreifend

Utl.: LR Bohuslav: Tolle Initiative, die für Einwohner und Touristen einen Mehrwert bringt

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreich pflegt seit einigen Jahren eine enge, touristische Zusammenarbeit mit der tschechischen Nachbarregion Südmähren. Der Verein „Die Gärten Niederösterreichs“ hat sich mit den Partnern Tourismus Zentrale Südmähren und IMC Fachhochschule Krems bis Mitte 2019 zum Ziel gesetzt, die Gartenschätze der Regionen zu attraktivieren. Um dieses partnerschaftliche EU-Projekt zu bewerben, tourt im Moment der Pop-Up Garten durch Niederösterreich, Oberösterreich und Südmähren. Nach dem Auftakt bei waldviertelpur in Wien folgen Linz, St. Pölten, Brünn und Telč.

 

Für grenzüberschreitende Impulse rund um den Gartentourismus sorgt das Interreg-Projekt „GrünRaum – Inwertsetzung von Grünräumen“. „Wir sind nun mit dem Pop-Up Garten unterwegs, um den Menschen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich des Gartentourismus näher zu bringen. Es freut mich, dass wir hier so eine fruchtbare Form der Kooperation mit unseren Partnern gefunden haben. Niederösterreich hat sich bereits international als Gartenland einen Ruf aufgebaut, durch solche grenzüberschreitende Projekte versuchen wir das Angebot weiterhin attraktiv zu halten und innovative Wege einzuschlagen“, sagt Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Der Pop-Up Garten macht noch heute, Dienstag, 29. Mai, bis 16.30 Uhr in Linz am Hauptplatz halt. Die weiteren Stationen sind am Mittwoch, 30. Mai, von 7 bis 12 Uhr der St. Pöltner Domplatz, am Donnerstag, 31. Mai, von 11 bis 17 Uhr, Brünn, Zelný trh sowie am Freitag, 1. Juni, von 11 bis 17 Uhr, Telč, Náměstí Zachariáše z Hradce.

 

Mit Hilfe der Expertise des Landes Niederösterreich wird das ungenützte Natur- und Kulturerbe Südmährens touristisch aufgewertet. Die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten beider Länder rund um das Gartenthema rücken verstärkt in den Fokus. „Es freut mich, dass unsere Bemühungen um den Gartentourismus durch dieses länderübergreifende Projekt so ideal unterstützt wird und damit neue Gäste anlockt“, so Reinhard Kittenberger von den Kittenberger Erlebnisgärten.

 

Begleitet wird dieses EU-Projekt von der IMC Fachhochschule Krems, die wissenschaftliche Studien zur Ermittlung der Bedürfnisse der Gartenbesucherinnen und Gartenbesucher durchführt. Die Ergebnisse werden in einem Handbuch mit Qualitätskriterien für die Inwertsetzung von Grünräumen aufbereitet und als Basis für die weitere Produktentwicklung verwendet. Mit dem Ziel, die Erlebnisqualität von Parks und Gärten in Niederösterreich und Südmähren zu steigern. Neben der Entwicklung gemeinsamer Angebote wird besonders auf die Bewahrung und Förderung des Natur- und Kulturerbes geachtet.

 

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Wiener Neustadt – Wirtschafts- und Forschungsmotor der Ostregion

Der ecoplus Wirtschaftspark Wiener Neustadt nova city bietet optimale Arbeitsbedingungen für erfolgreiche Unternehmen und hat sich in den letzten Jahren zum Wirtschafts- und Forschungs-Hotspot der Region entwickelt.  Heute fand das bereits traditionelle Get-together der angesiedelten Betriebe im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt statt und auch diesmal präsentierte sich ein neu zugezogenes Unternehmen, zwei weitere Betriebe informierten über ihre Ausbaupläne.  „Der Wirtschaftsstandort Niederösterreich erfreut sich bei den Betrieben ungebrochener Beliebtheit. In der Ostregion zieht es viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen nach Wiener Neustadt. Der nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt bietet ihnen die optimalen Rahmenbedingungen“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

(24. Mai 2018) – Derzeit sind im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt 142 Unternehmen mit mehr als 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt – Tendenz steigend. „Wiener Neustadt spielt im Bereich Wirtschaft und Forschung in der Königsklasse: Ein Standort mit zwei Wirtschaftsparks und einem Technologie- und Forschungszentrum, der darüber hinaus auch Technopol-Standort und digitaler Knotenpunkt ist – das ist niederösterreichweit einzigartig und gibt es nur in Wiener Neustadt“, freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav, die im Rahmen des Get-together die Unternehmen einlädt, die einzigartigen Möglichkeiten des nova city Wirtschaftsparks Wiener Neustadt zu nützen.

Ein Unternehmen, das den Standort mit seinen Möglichkeiten neu für sich entdeckt hat, ist die PMMG GmbH, die im Bereich Personalmanagement tätig ist. Das Unternehmen ist Teil der FOCUSon Group, die zusätzlich auch Dienstleistungen für Industrieunternehmen sowie Consulting Services anbietet. Kein „New in Town“, sondern bereits seit 1999 im Wirtschaftspark ansässig, ist die JCT Analysentechnik GmbH, ein Spezialist im Bereich Messgasaufbereitung für die Industrie. Der Betrieb ist auch nach fast 20 Jahren vom nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt überzeugt und informierte beim Get-together über den Ausbau. Auch das Berufsförderungsinstitut Niederösterreich erweitert – bereits zum zweiten Mal - seinen Standort im nova city Wirtschaftspark.

Einen zusätzlichen Entwicklungsschub für Wiener Neustadt und die gesamte Region bringt die Landesausstellung 2019, die auch im nova city Wirtschaftspark ihren Niederschlag finden wird. Tourismusstadtrat Franz Piribauer informierte über die aktuellsten Entwicklungen.

Neben den Neuigkeiten aus dem Wirtschaftspark und der Stadt lag auch diesmal der Fokus auf der aktiven Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Zusammentreffen wie das heutige sind für uns als Wirtschaftsparkbetreiber äußerst wichtig. Wir brauchen den regelmäßigen Dialog mit den Betrieben. Nur so können wir passgenaue Unterstützungsangebote entwickeln“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Aber auch die am Standort angesiedelten Unternehmen profitieren davon, ihre Nachbarn besser kennen zu lernen und über deren Kernkompetenzen informiert zu sein. So lassen sich Synergien besser erkennen und gemeinsame Projekte und Entwicklungen vorantreiben.

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5.000 e-Fahrzeuge sind bereits auf Niederösterreichs Straße unterwegs

Niederösterreich entwickelt sich immer mehr zu Österreichs Zentrum in Sachen Elektromobilität. Nachdem der März 2018 der erfolgreichste Zulassungsmonat für e-Fahrzeuge in Niederösterreich war, gibt es bereits den nächsten Rekord: „In Niederösterreich haben wir bei den e-Fahrzeugen die ‚magische Marke‘ von 5.000 Zulassungen erreicht. Damit sind wir im Österreichvergleich mit einem Vorsprung von über 1.000 e-Mobilen unangefochten die Nummer 1“, freuen sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

(22. Mai 2018) – Niederösterreich ist beim Thema e-Mobilität österreichweit Vorreiter. „Wir waren nicht nur die ersten, die mit einer Elektromobilitäts-Strategie eine klare Richtung vorgegeben habe, sondern es ist uns auch erfolgreich gelungen, die Rahmenbedingungen für die Nutzerinnen und Nutzer zu optimieren. Derzeit gibt es über 600 öffentlich zugängliche Landestationen in ganz Niederösterreich, wobei 45 davon Schnellladestationen sind. Damit ist eine flächendeckende Versorgung mit Ladeinfrastruktur gegeben“, informieren LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Diese flächendeckende Versorgung mit moderner Ladeinfrastruktur ist eine der Grundvoraussetzungen, dass das e-Auto zum vollwertigen Ersatz für „normale“ PKW wird. Ein weiterer Anreiz für den Umstieg ist die attraktive Förderlandschaft in Niederösterreich. „Zusätzlich zur Förderung des Bundes gibt es 1.000 Euro blau-gelbe Pionierförderung. Dieses Angebot wird hervorragend angenommen, die Niederösterreicherinnen und Niederösterreich liegen auch bei den Ansuchen zur Bundesförderung im Spitzenfeld. Die Förderschiene des Bundes läuft noch bis Ende des Jahres. Wer also plant, ein e-Fahrzeug anzuschaffen, sollte diese interessanten Förderangebote nutzen“, so LH-Stellvertreter Pernkopf und Landesrätin Bohuslav weiter.

Die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ wird von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, umgesetzt.

Die nächste Möglichkeit, in die Welt der Elektromobilität einzutauchen, gibt es bereits am 26. Mai 2018. Beim e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk können 56 Elektroautos und hunderte e-Fahrräder, e-Scooter, etc. getestet werden. Über 50 Aussteller informieren zu den verschiedenen Modellen ebenso, wie zu den Themen Ladetechnologie oder e-Car-Sharing.

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ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd als Impulsgeber für die Region

Niederösterreichs größter Wirtschaftspark, das IZ NÖ-Süd, entwickelt sich ständig weiter: Heute fand das bereits traditionelle, halbjährliche Get-together der angesiedelten Betriebe statt und auch diesmal standen wieder jede Menge „news in town“ auf dem Programm. „Das IZ NÖ-Süd liegt nicht nur in der dynamischsten Region Niederösterreichs, sondern wirkt auch selbst als Impulsgeber für die Region. Denn jede Betriebsansiedlung oder Betriebserweiterung bedeutet auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(16. Mai 2018) – Aktuell sind im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd 371 Unternehmen angesiedelt. „Damit hat das IZ NÖ-Süd mittlerweile die Größe einer kleinen Stadt erreicht. In Summe kommen täglich über 11.000 Menschen in das IZ NÖ-Süd, um hier zu arbeiten. Wir waren und sind daher nicht nur gefordert, den ansässigen Betrieben die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten, sondern auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine entsprechende Infrastruktur. Aktuell wird an einem modernen, hellen und sicheren Parkhaus gebaut, das exklusiv den angesiedelten Unternehmen zur Verfügung stehen wird“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Laufende Betriebsansiedlungen bzw. Erweiterungen bestehender Standorte bedeuten auch eine rege Bautätigkeit. Ein besonders wichtiger Punkt ist für ecoplus die thermische Gebäudesanierung. Aber auch bei Neubauten in den ecoplus Wirtschaftsparks wird darauf geachtet, dass den neuen Gebäuden entsprechend niedrige Energiekennzahlen zugrunde liegen. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „2017 wurde das ecoplus Mietobjekt, in dem die De’Longhi-Kenwood GmbH beheimatet ist, erweitert und modernisiert. Aufgrund der Energieeffizienz der Planungs- und Ausführungsqualität durch die ecoplus sowie der Qualität der Baustoffe wurde das Objekt mit der Bewertung Klimaaktiv Bronze ausgezeichnet.“

Im Herbst dieses Jahres wird mit dem Bau eines neuen, maßgeschneiderten ecoplus Mietobjekts für die Firma G.BERNHARDT´s Söhne Ges.m.b.H. begonnen, die bereits seit 2001 Mieter im IZ NÖ-Süd ist, aber aus den bisherigen Räumlichkeiten im wahrsten Sinn des Wortes herausgewachsen ist.

 

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Fünf zusätzliche Kilometer Mountainbike-Trails in

Mountainbiken erfreut sich in den traditionellen Bergerlebniszentren in Niederösterreich immer größerer Beliebtheit. Hochwertige Trails in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sind die wichtigste Voraussetzung, auf der die regionale Wertschöpfung durch die Vermarktung des Mountainbikens in einer Region aufgebaut werden kann. „St. Corona am Wechsel hat sich aus touristischer Sicht in den letzten Monaten als Mountainbike-Eldorado bereits sehr gut positioniert. Mit diesem LEADER-Projekt wollen wir das Angebot aber weiter ausbauen, damit noch mehr Mountainbiker von den Vorzügen der Region überzeugt werden können“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13. 05. 2018) - Das Projektziel sind die Errichtung und Beschilderung von 5.000 Metern qualitativ sehr hochwertiger Trails in St. Corona am Wechsel, welche zukünftig unter der Dachmarke „Wexl Trails“ touristisch beworben werden. Die Beschilderung und Entwicklung der Wechsel-Panoramaloipe als Mountainbike-Strecke soll eine möglichst breite, jedoch räumlich gelenkte Ziel- und Nutzergruppe ansprechen.

„Im Vordergrund des Trailcenters im Wechselland steht das langfristige Miteinander. Denn an dem Projekt arbeiten Mountainbike-Destinationsentwickler, Gemeinden und Grundeigentümer gemeinsam, um neue und vor allem geeignete Strecken für das Mountainbiken zu definieren und umzusetzen“, betont Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav „St. Corona am Wechsel ist eines der Vorzeigeprojekte, die Aktivitäten im ganzen Jahr anbieten und positioniert sich so als ganzjährige Familiendestination. Die Angebote werden hervorragend angenommen“

Bgm. Willibald Fuchs, Obmann-Stv. der Leader Region, betont: „Mit neuen Trails und einer radfreundlichen Gastronomie und Hotellerie hat nun das Wechselland ein zusätzliches touristisches Standbein. Naturgenuss gekoppelt mit sportlicher Betätigung stehen da im Mittelpunkt.“

Die LEADER-Region Bucklige Welt - Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

Projektträgerin ist die Erlebnisregion Wechselland, ein Verein bestehend aus den neun Nachbargemeinden Mönichkirchen, St. Corona am Wechsel, Aspangberg, Aspang-Markt, Kirchberg am Wechsel, Otterthal, Trattenbach, Feistritz am Wechsel und Raach am Hochgebirge.

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„Haus der Digitalisierung“ nimmt Fahrt auf

Utl.: Bohuslav/Zwazl: „Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft,
Wirtschaft und Verwaltung“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - In der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich sind konkrete Maßnahmen definiert, um Land und Leute fit für die Digitalisierung zu machen. Ein zentrales Projekt ist das „Haus der Digitalisierung“, das in mehreren Etappen umgesetzt wird. Am vergangenen Mittwoch präsentierte Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, im Rahmen einer hochkarätigen Fachveranstaltung an der Fachhochschule St. Pölten die „erste Ausbaustufe“.

„Das Haus der Digitalisierung ist in einem ersten Schritt als niederösterreichisches Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konzipiert. Wir wollen den Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen erleichtern, gemeinsam Forschung betreiben, Leit- und Demonstrationsprojekte umsetzen und disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forcieren“, so Bohuslav und Zwazl.

In Niederösterreich gibt es bereits hervorragend etablierte Zentren im Bereich der Digitalisierung. „Im ‚Haus der Digitalisierung‘ fungieren diese Zentren und Initiativen als digitale Knotenpunkte, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk sowohl untereinander als auch mit anderen in- und ausländischen Netzwerken eng verknüpft sind. Damit entsteht ein niederösterreichweites Kompetenz-Netzwerk, das das Digitalisierungs-Know-how in unserem Land allen niederösterreichischen Unternehmen und Start-ups zugänglich macht. Damit wollen wir sie beim digitalen Wandel unterstützen“, so Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Bohuslav.
Diese ganze Bandbreite an Unterstützungsangeboten ist aber nur im Netzwerk möglich – in einer breiten Zusammenarbeit aller in Niederösterreich relevanter Institutionen und Einrichtungen. Einer der wichtigsten Partner ist die WKNÖ. Präsidentin Sonja Zwazl: „Viele niederösterreichische Betriebe haben die Chancen der Digitalisierung bereits für sich entdeckt, aber im Alltagsgeschäft ist oft wenig Zeit, immer am aktuellsten Stand zu sein. Diese Vernetzung ist daher eine ganz wesentliche Erleichterung. Daher bringen wir uns auch aktiv ein und sind mit unseren Organisationen Bestandteil des digitalen Knotenpunktes St. Pölten.“

Im Rahmen des Events wurden aber nicht nur die Knotenpunkte in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Klosterneuburg im Detail vorgestellt. Experten gaben auch Einblicke aus der Praxis zu den Schwerpunkten virtual reality, augmented reality und IT Security und als weiteres Highlight erlebten die Gäste an 18 Stationen „Digitalisierung zum Anfassen“. Dabei spannte sich der Bogen von einer Augmented Reality Sightseeing App oder einer Schuhsohle, die das Gehen hörbar macht, über Anwendungen in der Baubranche, bis hin zu digitaler Forensik im Arbeitsspeicher oder der Möglichkeit, mittels App persönlich ein Satelliten-Triebwerk zu montieren.

„Die heutige Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass Digitalisierung alle Bereiche des Lebens und der Wirtschaft betrifft. Daher ist es besonders wichtig, dass die heimischen Betriebe mit dem ‚Haus der Digitalisierung‘ und den hochspezialisierten Knotenpunkten ab sofort ein noch breiteres Unterstützungs- und Informationsangebot zur Verfügung haben“, so Helmut Miernicki, Geschäftsführer der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus, die mit der operativen Umsetzung dieses Leuchtturmprojekts betraut wurde. Dabei werden sämtliche Maßnahmen und Umsetzungsschritte in enger Abstimmung mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung erfolgen.
Das „Haus der Digitalisierung“ wird sich in den kommenden Jahren von einem internationalen Kompetenz-Zentrum über ein virtuelles Haus hin zu einem physischen „Haus der Digitalisierung“ entwickeln, das in Tulln entstehen wird. Für den nächsten Schritt – das virtuelle Haus der Digitalisierung – wurde ein Open Innovation Crowdsourcing-Prozess gestartet, um die zukünftigen Nutzer möglichst eng in die Entwicklung einzubinden.

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„Haus der Digitalisierung“ nimmt Fahrt auf

In der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich sind konkrete Maßnahmen definiert, um Land und Leute fit für die Digitalisierung zu machen. Ein zentrales Projekt ist das „Haus der Digitalisierung“, das in mehreren Etappen umgesetzt wird. Gestern präsentierte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl im Rahmen einer hochkarätigen Fachveranstaltung an der FH St. Pölten die „erste Ausbaustufe“: „Das Haus der Digitalisierung ist in einem ersten Schritt als niederösterreichisches Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konzipiert. Wir wollen den Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen erleichtern, gemeinsam Forschung betreiben, Leit- und Demonstrationsprojekte umsetzen und disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forcieren.“

(10.5.2018) – In Niederösterreich gibt es bereits hervorragend etablierte Zentren im Bereich der Digitalisierung. „Im ‚Haus der Digitalisierung‘ fungieren diese Zentren und Initiativen als digitale Knotenpunkte, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk sowohl untereinander als auch mit anderen in- und ausländischen Netzwerken eng verknüpft sind. Damit entsteht ein niederösterreichweites Kompetenz-Netzwerk, das das Digitalisierungs-Know-how in unserem Land allen niederösterreichischen Unternehmen und Start-ups zugänglich macht. Damit wollen wir sie beim digitalen Wandel unterstützen“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Diese ganze Bandbreite an Unterstützungsangeboten ist aber nur im Netzwerk möglich – in einer breiten Zusammenarbeit aller in Niederösterreich relevanter Institutionen und Einrichtungen. Einer der wichtigsten Partner ist die WKNÖ. Präsidentin Sonja Zwazl: „Viele niederösterreichische Betriebe haben die Chancen der Digitalisierung bereits für sich entdeckt, aber im Alltagsgeschäft ist oft wenig Zeit, immer am aktuellsten Stand zu sein. Diese Vernetzung ist daher eine ganz wesentliche Erleichterung. Daher bringen wir uns auch aktiv ein und sind mit unseren Organisationen Bestandteil des digitalen Knotenpunktes St. Pölten.“

Im Rahmen des Events wurden aber nicht nur die Knotenpunkte in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Klosterneuburg im Detail vorgestellt. Experten gaben auch Einblicke aus der Praxis zu den Schwerpunkten virtual reality, augmented reality und IT Security und als weiteres Highlight erlebten die Gäste an 18 Stationen „Digitalisierung zum Anfassen“. Dabei spannte sich der Bogen von einer Augmented Reality Sightseeing App oder einer Schuhsohle, die das Gehen hörbar macht, über Anwendungen in der Baubranche, bis hin zu digitaler Forensik im Arbeitsspeicher oder der Möglichkeit, mittels App persönlich ein Satelliten-Triebwerk zu montieren.

„Die heutige Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass Digitalisierung alle Bereiche des Lebens und der Wirtschaft betrifft. Daher ist es besonders wichtig, dass die heimischen Betriebe mit dem ‚Haus der Digitalisierung‘ und den hochspezialisierten Knotenpunkten ab sofort ein noch breiteres Unterstützungs- und Informationsangebot zur Verfügung haben“, zeigt sich Helmut Miernicki überzeugt, Geschäftsführer der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus, die mit der operativen Umsetzung dieses Leuchtturmprojekts betraut wurde. Dabei werden sämtliche Maßnahmen und Umsetzungsschritte in enger Abstimmung mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung erfolgen.

Das „Haus der Digitalisierung“ wird sich in den kommenden Jahren von einem internationalen Kompetenz-Zentrum über ein virtuelles Haus hin zu einem physischen „Haus der Digitalisierung“ entwickeln, das in Tulln entstehen wird. Für den nächsten Schritt – das virtuelle Haus der Digitalisierung – wurde ein Open Innovation Crowdsourcing-Prozess gestartet, um die zukünftigen Nutzer möglichst eng in die Entwicklung einzubinden.

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Mobilität für Alt und Jung im Thayaland mit „Cars for Life“

Mobilität ist fester Bestandteil und gleichzeitig die Grundlage von Begegnung und Kommunikation. Mobil sein ist unter anderem die Voraussetzung für wirtschaftliches Handeln, gesellschaftlichen Fortschritt, die Teilnahme am sozialen Leben und die Erfüllung individueller Bedürfnisse. Nutzerorientierte, nachhaltige Mobilitätsangebote und gute Erreichbarkeit sind wichtige Standortfaktoren im Wettbewerb der Regionen. Der Zukunftsraum Thayaland beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema "Innovative Mobilitätsangebote für unsere Bevölkerung“. „Es gibt in der Region bereits seit einigen Jahren intensive Überlegungen zum Thema Mobilität für Jung und Alt. Nun werden gemeinsam mit externen Beratern neue Formen konzeptioniert, um die Region bestmöglich zu versorgen“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(09.05.2018) – „In ländlichen Regionen bedarf es alternativer Modelle, die abseits von Fahrplan, Haltestellen und Linienwegen, ohne räumliche und zeitliche Bindung agieren können. Sogenannte individualisierte Mobilitätsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung und an den speziellen Anforderungen des Verkehrs im ländlichen Raum. Aus diesen Gründen soll den Bürgerinnen und Bürgern der Region die Möglichkeit geboten werden, auf ein adäquates, innovatives und individualisiertes Mobilitätsangebot zurückgreifen zu können“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Zielsetzungen des Projekts.

„Dadurch erhöht sich sowohl die Attraktivität der Region als auch die persönliche Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner. Zudem gewinnen die touristischen Betriebe durch Gewährleistung einer nahtlosen Erreichbarkeit an Bedeutung, womit gleichzeitig die Wertschöpfung in der Region erhöht wird“, ergänzt Reinhard Deimel, Obmann des Vereins Zukunftsraum Thayaland.

Mithilfe einer Fachberatung werden nun Maßnahmen konzeptioniert, um einen klar definierten Anteil des Mobilitätsbedarfs der dezentralen Region Thayaland abzudecken. Zusätzlich werden verschiedene Angebote, vor allem für den individuellen, unregelmäßig und in ihrer Anzahl flexibel anfallenden Bedarf von Nutzerinnen und Nutzern ausgearbeitet und nachfragegerecht aufbereitet.

Die LEADER-Region Waldviertler Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Gartensommer 2018: GREEN ART in Tulln offiziell eröffnet

Utl.: LR Bohuslav: Tolles Programm, das für Einwohner und Touristen einen Mehrwert bringt 

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav eröffnete am Wochenende den diesjährigen Gartensommer - „GREEN ART – eine Stadt wächst über sich hinaus“ in Tulln. Bis 30. September kann man Gartenkunstwerke im öffentlichen Raum bestaunen, die Ausstellung „#TullnART – Garten der Künstler“ entdecken und ein umfangreiches Rahmenprogramm aus rund 200 Veranstaltungen genießen.

 

Die Natur ist ein wichtiger Naherholungsort für die Menschen und dementsprechend werden Angebote rund um die Themen Natur, Garten und Kultur sehr geschätzt. Gartentourismus ist also sehr gefragt und ist außerdem ein Garant für eine sanfte und nachhaltige Tourismusentwicklung, die im Hinblick auf eine langfristige und regionale Wertschöpfung besonders wichtig ist. Deswegen ist der Gartensommer Niederösterreich, organsiert von „Natur im Garten“ und Niederösterreich-Werbung mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

 

„Mit schön gestalteten Parkanlagen und Gartenanlagen und Genuss und Kulinarik rund um das Thema Garten bieten wir nicht nur für die Touristen ein vielfältiges Programm, sondern schaffen durch eine schöne Umgebung auch einen Mehrwert für die Bewohnerinnen und Bewohner. Deswegen freut es mich besonders, dass wir mit dem Gartensommer Niederösterreich heuer in der Gartenstadt Tulln gastieren. Das  attraktive und innovative Gesamtkonzept ‚GREEN ART‘ beweist einmal mehr, dass Niederösterreich mittlerweile ein Vorreiterrolle im Gartentourismus hat. Wir erwarten 30.000 Besucher und eine regionale Wertschöpfung von 1,5 Millionen Euro“,  betonte Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Durch die Kombination von Garten mit Kultur- und Kulinarikangeboten sollen innovative Besucherelemente und Gartenräume entstehen, die Aufmerksamkeit bei Kultur- und Garteninteressierten erzeugen und zum Wiederkommen anregen. Neue Einblicke in die Lebenskultur in und um den Garten und ein umfassendes Rahmenprogramm machen den diesjährigen Gartensommer so einzigartig.

 

„Tulln lädt all jene zu unvergesslichen Erlebnissen ein, deren Herz bei dem Gedanken an einen Tag im Grünen höher schlägt. Die zeitgenössische Ausstellung ‚#TullnART – Garten der Künstler‘, die Gartenkunstwerke im öffentlichen Grünraum und über 200 Veranstaltungen, Konzerten und Workshops werden die Besucher begeistern. Als Garten- und Kunstfreund kommt man 2018 an Tulln definitiv nicht vorbei“ so der Bürgermeister der Stadtgemeinde Tulln, Peter Eisenschenk.

 

Im Mittelpunkt stehen Gartenkunstwerke im öffentlichen Freiraum. Eines davon ist das sogenannte „Airship“, das durch Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, im Rahmen der Eröffnung kurz vorgestellt wurde. „Es reicht heute nicht mehr aus, ein Bild einer Landschaft zu zeigen und damit Gäste ins Land zu holen. Deswegen entwickelten wir mit dem Designerteam breathe.earth.collective einen Kulturwald, der frische österreichische Waldluft zum Hautnaherleben mitbringt und so Menschen für einen Urlaub in Österreich inspiriert. Ich freue mich, dass das Airship nach den Stationen Mailand, Padua und Rom sowie der Design-und Architektur Biennale 2017 in Bordeaux, jetzt in der Gartenstadt Tulln gelandet ist. Bei frischer Waldluft kann man nun am Hauptplatz kurz dem Trubel entfliehen“, erklärt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.

 

Neben den Gartenkunstwerken im öffentlichen Raum, gibt es auch eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Rathaus/Minoritenkloster unter dem Titel „#TullnART – Garten der Künstler“- zusätzlich zu den wie gewohnt prächtig blühenden Grünflächen an der Donaulände, dem attraktiv gestalteten Hauptplatz, der GARTEN TULLN und der jährlichen Internationalen Gartenbaumesse. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit über 200 Veranstaltungen macht zusätzlich Lust, das sommerliche Tulln zu besuchen – zum Beispiel mit wöchentlichen Führungen, offenen Privatgärten, geführten Radtouren und vielfältigen Konzerten.

 

 

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LR Bohuslav zur WirtschaftsreferentInnen-Konferenz: „Länder fordern bessere Bundes-Unterstützung beim Breitbandausbau“

Um flächendeckenden Breitband-Ausbau zu beschleunigen, braucht es mehr Mittel und eine einfachere Abwicklung von Förderungen für Breitband-Projekte

 

St. Pölten (4. Mai 2018) – Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav kehrt mit einer guten Nachricht von der Konferenz der Wirtschaftsreferentinnen und
-referenten der Bundesländer zurück: „Der von mir eingebrachte Antrag, dass es eine bessere Bundes-Unterstützung in Sachen Breitbandausbau geben muss, wurde einstimmig angenommen. Nur wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, kann der flächendeckende Breitband-Ausbau beschleunigt werden. Die Bereitstellung leistungsstarker Internetanschlüsse ist die Grundvoraussetzung, dass sich die Regionen positiv entwickeln können
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Um einen bestmöglichen Breitbandausbau in Österreich sicherzustellen, fordern die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer, dass von Bundesseite über die Breitbandmilliarde hinaus zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Parallel dazu sollen geplante Förderprogramme auf Bundesebene mit den Bundesländern abgestimmt werden, um Doppelförderungen bzw. -finanzierungen zu vermeiden. Überdies sollen in ländlichen Gebieten die nach EU-Recht maximal möglichen Förderungshöhen eingesetzt werden und es muss bei Breitband-Projekten der Förderungsabwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden.

 

„Für einen flächendeckenden Breitband-Ausbau im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist ein enger Schulterschluss aller Akteure notwendig, da die Bereitstellung hochwertiger Internetanschlüsse die Grundvoraussetzung dafür ist, dass sich unsere Regionen in Zukunft positiv entwickeln können. Der heutige Beschluss ist ein wichtiges Signal der Bundesländer bei diesem Thema“, so Landesrätin Bohuslav.

 

Der Antrag der Wirtschaftsreferentinnen und -referenten der Bundesländer wurde im Anschluss an die Konferenz an Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck übergeben.

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LR Bohuslav zur WirtschaftsreferentInnen-Konferenz: „Fordern eine Anpassung der Breitband-Bundesförderung“

Für den flächendeckenden Breitbandausbau braucht es zusätzliche finanzielle Mittel und einen rascheren Abwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen.

 

St. Pölten (3. Mai 2018) – Im Vorfeld der Konferenz der Wirtschaftsreferentinnen und
-referenten der Bundesländer, an der auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck teilnehmen wird, spricht sich Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav für eine zukunftsfähige Anpassung der Breitband-Bundesförderung aus: „Die flächendeckende Bereitstellung hochwertiger Internetanschlüsse ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich alle Regionen in Zukunft positiv entwickeln können und Österreich kein Land mit zwei Entwicklungsgeschwindigkeiten – einer urbanen und einer ländlichen – wird. Insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung sind qualitativ hochwertige und zuverlässige Internetverbindungen unbedingt erforderlich, damit österreichische Unternehmen die Chancen dieser Entwicklung nutzen können.“ 

 

Die Erfahrung der vergangenen Monate hat gezeigt, dass der flächendeckende Ausbau eine enorme finanzielle Herausforderung für die Länder bedeutet: „Um einen bestmöglichen Breitbandausbau in Österreich sicherzustellen, fordern wir, dass von Bundesseite in den kommenden Jahren über die Breitbandmilliarde hinaus zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Auch sollen geplante Förderprogramme auf Bundesebene mit den Bundesländern abgestimmt werden, um Doppelförderungen bzw. -finanzierungen zu vermeiden. Außerdem sollen in ländlichen Gebieten die nach EU-Recht maximal möglichen Förderungshöhen eingesetzt werden“, hält Bohuslav fest.

 

Auch in Sachen Abwicklung von Förderungen von Breitband-Projekten gibt es seitens Niederösterreich eine Forderung: Der Förderungsabwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen muss wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden. „Daher bringe ich bei der WirtschaftsreferentInnen-Konferenz einen derartigen Antrag ein, um ein starkes, gemeinsames Signal im Sinne der heimischen Wirtschaft zu setzen!“, so Landesrätin Bohuslav.

 

„Die digitalen Weichen müssen so optimal gestellt werden, dass der Wirtschaftsstandort Österreich die Chancen bestmöglich nutzt, um Arbeitsplätze abzusichern und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Es muss hier auf Bundesebene endlich zu einer neuen Lösung kommen. Alles andere schwächt unsere Situation“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

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Erfolgreiche Initiative „Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ wird weiterentwickelt

Seit 2010 trägt die Initiative „Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ erfolgreich dazu bei, die kulinarische Vielfalt der Region den Besucherinnen und Besuchern näher zu bringen. „Kulinarik und Regionalität ist eines der Kompetenzfelder der Tourismusstrategie Waldviertel 2020 und die Initiative ‚Waldviertel – ganz mein Geschmack!‘ hat die touristische Aufbereitung regionaler Geschmackserlebnisse ganz wesentlich vorangetrieben. Jetzt wird der nächste Schritt gesetzt, um die Geschmackswelt des Waldviertels noch besser zu vermarkten und neuen Gästeschichten das Waldviertel schmackhaft zu machen“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02.05.2018) – „Die Initiative ‚Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ vermarktet bereits sehr erfolgreich kulinarische Ausflugsziele, Gastronomen, Landwirte und Produzenten. „Nun geht es darum, verkaufsfähige Produkte für die entsprechenden Zielmärkte zu entwickeln. Dieses Projekt führt zu einer Imageaufwertung sowohl der Produkte als auch des touristischen Angebots und soll zu einer Steigerung der Nächtigungen im Waldviertel führen. Davon profitieren nicht nur die am Projekt beteiligten Betriebe, sondern die gesamte Region“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Rund 75 Betriebe werden am aktuellen Projekt teilnehmen und insgesamt 95 Geschmackserlebnisse bieten. Andreas Schwarzinger, Geschäftsführer der Destination Waldviertel GmbH: „Wir wollen einerseits die Vernetzung und Zusammenarbeit der lokalen Betriebe und Produzenten steigern und gleichzeitig das positive Images der regionalen Produkte verstärken.“ Zusätzlich zur Imageaufwertung der Produkte und des touristischen Angebots soll der Marktauftritt des Waldviertels weiter professionalisiert und neue Zielmärkte erschlossen werden.

Zur Zielerreichung sind unterschiedliche Maßnahmen geplant. Neben der intensiven Zusammenarbeit zwischen den Betrieben durch Schaffung einer Präsentations- und Austauschplattform, soll im Zuge eines jährlich stattfindenden Symposiums das Know-how zu den Themen Regionalität, Bio und Nachhaltigkeit ausgebaut werden.

Die LEADER-Regionen LAG Waldviertler Grenzland, LAG Südliches Waldviertel-Nibelungengau, LAG Kamptal und LAG Weinviertel-Manhartsberg haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Region Ybbstal-Ötscher: neues Konzept für bedarfsorientierte Mobilität

Nutzerorientierte, nachhaltige Mobilitätsangebote und gute Erreichbarkeit sind wichtige Standortfaktoren im Wettbewerb der Regionen. In der Region Ybbstal-Ötscher soll durch ein neues Konzept zur bedarfsorientieren Mobilität das Angebot optimiert werden. „Es gibt in der Region bereits einzelne Initiativen, allerdings fehlt ein gemeindeübergreifendes, maßgeschneidertes Angebot. Nun wird ein professionelles Konzept für ein sogenanntes Mikro-ÖV-System erarbeitet, an dem 14 Gemeinden in den LEADER Regionen Eisenstrasse Niederösterreich und Mostviertel-Mitte sowie die Gemeinde Mariazell beteiligt sind“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02.05.2018) – Mikro-ÖV-Systeme sind kleinräumige Mobilitätsangebote für den Nahverkehr, die auf die lokalen Bedürfnisse von Einwohnern und Touristen zugeschnitten sind und nachfrageorientiert operieren. „In Regionen mit weiten Wegen zu wichtigen Knotenpunkten, touristischen Einrichtungen oder Ausflugszielen können so einerseits Lücken im öffentlichen Verkehrsangebot geschlossen werden und gleichzeitig soll damit der Umstieg vom Auto auf die neuen Transportmöglichkeiten forciert werden. Das gibt der Region auch die Möglichkeit, sich touristisch als umweltfreundlich und sanft erreichbar zu positionieren“, erläutern Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Derzeit gibt es zwar bereits einzelne Initiativen, wie beispielsweise im touristischen Bereich den Skibus zwischen Lackenhof, Lunz am See und Göstling-Hochkar oder auch das Naturpark Taxi, beziehungsweise „Insellösungen“ in einzelnen Ortschaften. Was fehlt, ist ein gemeindeübergreifendes und maßgeschneidertes Angebot. „Mit diesem Projekt soll ein Prozess in Gang gesetzt werden, bei dem Gemeinden, Betriebe, Vereine, touristische Leistungsträger und die Bevölkerung gemeinsam ein bedarfsgerechtes Mobilitätskonzept erarbeiten“, so die beiden LEADER-Obleute Abg. z. NR Andreas Hanger (Eisenstraße Niederösterreich) und Bgm. Ök. Rat Anton Gonaus (Mostviertel-Mitte).  

Die Ziele, die mit dem Projekt „Bedarfsorientierte Mobilität Ybbstal-Ötscher“ erreicht werden sollen, sind die Schaffung einer nachfrageorientierten Mobilitätsgrundversorgung mit Anschluss an das bestehende Angebot des öffentlichen Verkehrs, leistbare Mobilität für Bewohner und Gäste, Schaffung neuer Möglichkeiten für eine autofreie An- und Abreise sowie eine einfache Buchung der Mobilitätsleistungen über eine zentrale Hotline.

Die LEADER-Regionen Eisenstrasse Niederösterreich und Mostviertel-Mitte haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Bad Pirawarth baut neue barrierefreie Verbindung

Nach dem Motto „Lebensqualität für alle sichern“ errichtet die Marktgemeinde Bad Pirawarth auf der Liegenschaft der ehemaligen Bahntrasse einen behindertengerechten Geh- und Radweg. „Der Kurort möchte mit diesem Weg eine Verbindung von allen wichtigen Einrichtungen schaffen, welche barrierefrei gestaltet und auf die Anforderungen von Einheimischen und Gästen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie Familien mit Kindern und älteren Menschen ausgerichtet ist,“ so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(27.04.2018) - Die Promenade wird auf der alten Eisenbahntrasse verlaufen, welche sich entlang des Baches und neben der Kurhausstraße durch den Ort bewegt, wodurch eine ansprechende Verbindung des Kurparks mit dem Ortskern geschaffen wird. „Bei dem Projekt geht es darum, die hohe Lebensqualität hier in Bad Pirawarth für alle nachhaltig zu sichern und mittels Rastplätzen und Beschilderungen zu attraktiveren“, ist Landesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

Der Weg soll durch ein Leitsystem zur besseren Orientierung, einem eigenen Fotopoint und mit ausreichend Plätzen zum Sitzen und Rasten ausgebaut werden. Auch neue E-Ladestationen und Trainingsgeräte werden errichtet. Besondere Highlights sind ein Brainwalk bei dem Schilder mit einfachen Fragen am Weg stehen und auch der UKKWalk, ein wissenschaftlich anerkannter Ausdauertest auf eine Distanz von 2.000 Meter. Zusätzlich werden alle Installationen und Schilder barrierefrei errichtet.

„Bad Pirawarth will sich weiter als Kurort und Kurzurlaubsdestination für Menschen mit besonderen Bedürfnissen positionieren. Zur attraktiveren Gestaltung des Geh- und Radweges soll außerdem ein ‚Fotopoint‘ geschaffen werden, an dem die Besucherinnen und Besucher Fotos schießen können,“ sagt Bürgermeister Kurt Jantschitsch.

„Zufriedene Gäste werden zu einem Wiederbesuch angeregt bzw. verlängern die Dauer ihres Aufenthalts und tragen somit positiv zu einer Steigerung der touristischen Wertschöpfung bei. Daher ist diese Verbindung in Bad Pirawarth ein wichtiger und vor allem notwendiger Schritt“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki abschließend.

Die LEADER-Region Weinviertel OST hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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„Bergerlebnis in Niederösterreich“ startet in die nächste Programmperiode

„Bergerlebnis in Niederösterreich“ – kurz BIN – ist ein Programmauftrag, den das Land Niederösterreich 2013 erstmals erteilt hat, um die touristische Entwicklung in den neun Bergerlebniszentren zu steuern und zu koordinieren, sowie langfristig die regionale Wirtschaft zu stärken. Nach der positiven externen Evaluierung des Ende April 2018 auslaufenden Programmauftrags „BIN 2018“, geht es nun mit „BIN 2023“ in die Verlängerung. Umgesetzt wird „Bergerlebnis in Niederösterreich“ von der ecoplus-Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG). „BIN 2018 hat unter anderem zur Bildung neuer Netzwerke geführt, der wichtige destinationsübergreifende Austausch wurde forciert. Am 1. Mai 2018 startet ‚BIN 2023‘. In der neuen Programmperiode werden wir der Empfehlung der Evaluierung folgen und uns noch mehr als bisher auf Schlüsselprojekte fokussieren“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(27.04.2018) - Die Bergerlebniszentren bei BIN 2018 werden auch zur Teilnahme an BIN 2023 eingeladen: Annaberg, Göstling an der Ybbs, Lackenhof am Ötscher und Mitterbach am Erlaufsee in der touristischen Destination Mostviertel sowie Mönichkirchen, Puchberg am Schneeberg, Reichenau an der Rax, Semmering und St. Corona am Wechsel in der touristischen Destination Wiener Alpen in Niederösterreich. „Das touristische Bergerlebnis ist in einem starken Wandel begriffen – ein Wandel, der die Regionen vor Herausforderungen stellt, aber gleichzeitig auch enorme Chancen bringt. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, unsere Bergerlebniszentren so weiterzuentwickeln, dass diese Chancen erfolgreich genutzt werden und neue Gästeschichten Niederösterreichs Bergwelt für sich entdecken“, gibt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Richtung vor.

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen bei BIN 2023 verstärkt Schlüsselprojekte im Fokus: Ein destinationsübergreifender Marketingverbund zum Thema „Bergerlebnis“ soll neu entstehen. Dabei geht es unter anderem um die systematische gegenseitige Bewerbung von Leistungspartnern. Das Projekt „Die Alpineure“, eine Lerngemeinschaft von Unternehmerinnen und Unternehmern aus den Bergerlebniszentren, wird fortgesetzt und weiterentwickelt. Ebenso wird die Umsetzung von Mountainbike-Leuchtturmprojekten begleitet und Innovation rund um das Hauptthema Wandern (z.B. Trailrunning) vorangetrieben. Auch das Thema der Immobiliennutzung – also Initiativen gegen Leerstand – werden bearbeitet.

Die zentrale Koordination des Programms wird weiterhin durch die NÖ-BBG erfolgen. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Markus Redl ist als Leiter von BIN 2018 bestens mit den relevanten Akteuren in den Destinationen vernetzt. Er wird daher auch BIN 2023 leiten und gemeinsam mit seinem Team die Bergerlebniszentren auf ihrem Weg in die Zukunft unterstützen.“

 

 

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LR Bohuslav und LR Eichtinger präsentieren „Green Art“

Utl.: Über 200 Veranstaltungen ab 5. Mai in Tulln

 

St. Pölten (OTS/NLK) - „Im Tourismusland Niederösterreich spielt der Garten eine besondere Rolle, die europäische Positionierung von ‚Natur im Garten‘ ist dabei Basis der touristischen Vermarktung“, sagte Landesrätin Petra Bohuslav am heutigen Mittwoch in Tulln, wo sie gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger, ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki und Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk die Initiative „Green Art“ vorstellte, die vom 5. Mai bis 30. September in Tulln die Themen Garten und Kunst verbinden wird.

 

Dass Niederösterreich so viele Schaugärten wie kein anderes Bundesland habe und darüber hinaus mit Anlagen in Tulln, Schiltern, Schloss Hof, Laxenburg etc. über entsprechende Leitprojekte verfüge, unterstreiche die Kernkompetenz des Landes, meinte die Tourismus-Landesrätin und zeigte sich überzeugt: „Für den Umstand, dass wir im Ausflugstourismus bereits bei einer Wertschöpfung von 1,4 Milliarden Euro liegen, spielt das Thema Garten eine bedeutende Rolle.“

 

Ergänzt würde die Marke der Gärten Niederösterreich durch den jährlichen „Gartensommer“ bzw. in Jahren, in denen keine Landesausstellung stattfinde, den „Gartensommer spezial“. Nach Baden vor zwei Jahren gehe dieser heuer als „Green Art“ in Tulln über die Bühne. „Für Tulln, das 2016 insgesamt 95.000 Nächtigungen und im Vorjahr eine Steigerung dazu um 15 Prozent aufweist, bringt die ‚Green Art‘ sicher weitere Impulse für den Nächtigungs- und Ausflugstourismus“, betonte Bohuslav.

 

Landesrat Eichtinger sprach davon, ein großes Erbe übernommen zu haben: „Auch in England hat sich Tulln als Gartenstadt schon einen Namen gemacht. Die insgesamt 131 Schaugärten in Niederösterreich sind ein auch international sehr beachtlicher Wert. Zudem erinnerte der für „Natur im Garten“ zuständige Landesrat daran, dass Tulln 2008 die erste „Natur im Garten“-Stadt Niederösterreichs gewesen sei, heute seien bereits 110 der insgesamt 573 niederösterreichischen Kommunen „Natur im Garten“-Gemeinden, zusätzlich hätten sich 15.000 Privatgärten den „Natur im Garten“-Kriterien verschrieben.

 

„Die enorme Wirtschaftsbedeutung wiederum lässt sich daran ablesen, dass die Internationale Gartenbaumesse in Tulln jährlich 100.000 Besucher anlockt und ‚Die Garten Tulln‘ in ihren ersten zehn Jahren 2,4 Millionen Gäste verzeichnen konnte. Die regionale Wertschöpfung liegt damit bei 41 Millionen Euro. Dazu kommt eine sehr hohe Medienpräsenz Tullns durch die bisher über 250 ‚Natur im Garten‘-Sendungen, die dem ORF allein im Vorjahr in Summe 4 Millionen Seher gebracht haben“, hob Eichtinger hervor.

 

Miernicki führte aus, dass das Thema Garten für die Regionalentwicklungsagentur des Landes eine wichtige Facette im Ausflugstourismus darstelle: „Die ecoplus unterstützt seit drei Jahrzehnten innovative und nachhaltige Impulsprojekte in den Regionen und seit 15 Jahren auch den Gartentourismus. Auch die ‚Green Art‘, für die wir 30.000 Besucher erwarten, ist auf Basis eines ecoplus-Fördercalls entstanden.“

 

Für die Stadt Tulln, die eineinhalb Jahre Vorbereitung und über 400.000 Euro in das Projekt investiert hat, stellte Bürgermeister Eisenschenk das Programm vor: Insgesamt wird es über 200 Veranstaltungen geben, 22 Gartenkunstwerke werden den öffentlichen Raum schmücken, das Atrium des Rathauses wird mit Werken von 26 zeitgenössischen Künstlern wie Erwin Wurm zu einer Kunsterlebniswelt. Dazu kommen wöchentliche Führungen, offene Privatgärten, geführte Rad- und Wandertouren, eine „Garden Stage“, Konzerte, Workshops, jede Menge kulinarischer Genüsse etc.

 

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Verlängerung der Digitalisierungs-Roadshow!

Technologielandesrätin Bohuslav: Digitalisierungs-Roadshow durch Niederösterreich wird fortgesetzt!

Seit Jänner haben sich über 9.000 Besucherinnen und Besucher über die Chancen des digitalen Wandel informiert – nun wird die Tour bis Ende des Jahres verlängert.

 

St. Pölten (4. Juni 2018) – Seit Anfang Jänner tourt der Bus der interaktiven Digitalisierungs-Roadshow der NÖ.Regional.GmbH durch das Land. Seit damals machten sich über 9.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein Bild davon, welche Chancen der digitale Wandel bringt. Ursprünglich hätte der Bus noch vor dem Sommer seine Tour quer durch Niederösterreich beenden sollen, doch aufgrund des großen Erfolges wird die Roadshow bis Ende des Jahres fortgesetzt.

 

Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav begründet die Entscheidung zur Fortsetzung: „Wir vermitteln, wie sich das Land Niederösterreich und heimische Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzen. Auf Basis unserer umfassenden Strategie wollen und werden wir die Digitalisierung in Niederösterreich zu einem Gewinn für Land und Leute machen. Wir alle können von der Digitalisierung profitieren, weil sie viele neue Chancen bringt, um die Regionen zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensqualität weiter zu verbessern. Das wollen wir mit der Digitalisierungs-Roadshow den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln. Das große Interesse bei den vergangenen Tour-Stopps zeigen, dass es Sinn macht, die Roadshow zu verlängern.“

 

Die Roadshow, die auf Initiative von Landesrätin Bohuslav unterwegs ist und durch die NÖ.Regional.GmbH im Auftrag des Landes Niederösterreich in Kooperation mit ecoplus und der Abteilung für Wirtschaft, Tourismus und Technologie umgesetzt wird, zeigt die Chancen der Digitalisierung für Menschen, Unternehmen und Land. Die Themen der interaktiven Roadshow reichen von Virtual- und Augmented Reality-Anwendungen über smart home-Lösungen bis hin zum 3D-Drucken. Ein do it yourself Internetstand und ein Quiz laden zum Mitmachen ein.

 

Wann und wo der Bus Station macht, findet man auf www.digitour.at

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Großer Erfolg: Fördercall „Gastgeber“ löst Investitionen von mehr als 7 Millionen Euro in Gastronomie und Hotellerie aus

Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav freut sich über mehr als 300 Anträge des bis Ende April 2018 befristeten Fördercalls „Gastgeber“

 

St. Pölten (18. Mai 2018) – Von Januar bis April 2018 wurde von Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav auf Basis der Ergebnisse der „Wirtedialoge 2017“, der Fördercall „Gastgeber“ für kurzfristige Investitionen ins Leben gerufen. „Der Fördercall ist sofort zum vollen Erfolg geworden. Mehr als 300 Betriebe unterschiedlichster Größenordnung aus der niederösterreichischen Gastronomie und Hotellerie haben eingereicht. Insgesamt werden etwa 1,4 Millionen Euro an Förderungen ausgeschüttet und dadurch mehr als 7 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst“, so Landesrätin Bohuslav. „Außerdem nutzten mehr als 75% der Antragsteller das neue Online-Wirtschaftsförderungsportal“ zeigt sich die Landesrätin über den Zuspruch und die hohe Zufriedenheit mit der digitalen Einreichmöglichkeit erfreut.

 

Auch die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKNÖ bestätigt den Erfolg: „Der Fördercall erfüllt unsere langjährigen Forderungen nach einer unkomplizierten, vielseitig verwendbaren Unterstützung mit einer niedrigen Mindestinvestition. Insofern überrascht uns der große Zulauf nicht. Die bewegten Summen zeigen einmal mehr die wirtschaftliche Bedeutung unserer Betriebe auf. Es freut mich, dass das Land Niederösterreich diesem Umstand Rechnung trägt. Der Erfolg spricht meines Erachtens für eine Fortsetzung der Aktion, so Spartenobmann Mario Pulker.

 

Der Fördercall „Gastgeber“ wurde geschaffen, um auf möglichst rasche und unbürokratische Weise, bei kleineren Investitionen, wie Innenraumgestaltung oder Renovierungen, eine Hilfestellung zu geben. Dafür wurde die bislang angesetzte Investitions-Untergrenze von 10.000 auf 5.000 Euro herabgesetzt. So konnte für Investitionen in einer Größenordnung zwischen 5.000 und 30.000 Euro ein Zuschuss von 20% gewährt werden. Durch die einfache Online-Einreichung mittels Wirtschaftsförderportal und die Möglichkeit den Investitionskostennachweis über die Bestätigung eines Steuerberaters zu erbringen, konnte die Aktion rasch und unbürokratisch abgewickelt werden.

 

 Durch den Fördercall ‚Gastgeber 2018‘ konnten so neue Investitionsanreize gesetzt werden, um die Qualität unserer Betriebe zu verbessern. Dies freut mich besonders, da eine adäquate, zeitgemäße Ausstattung und Einrichtung als wesentlicher Erfolgsfaktor in der touristischen Wettbewerbsfähigkeit zu sehen ist.“ so Landesrätin Petra Bohuslav. Für das Jahr 2019 ist bereits jetzt eine weitere Förderaktion dieser Art eingeplant.

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„Haus der Digitalisierung“ nimmt Fahrt auf

In der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich sind konkrete Maßnahmen definiert, um Land und Leute fit für die Digitalisierung zu machen. Ein zentrales Projekt ist das „Haus der Digitalisierung“, das in mehreren Etappen umgesetzt wird. Gestern präsentierte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl im Rahmen einer hochkarätigen Fachveranstaltung an der FH St. Pölten die „erste Ausbaustufe“: „Das Haus der Digitalisierung ist in einem ersten Schritt als niederösterreichisches Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konzipiert. Wir wollen den Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen erleichtern, gemeinsam Forschung betreiben, Leit- und Demonstrationsprojekte umsetzen und disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forcieren.“

(10.5.2018) – In Niederösterreich gibt es bereits hervorragend etablierte Zentren im Bereich der Digitalisierung. „Im ‚Haus der Digitalisierung‘ fungieren diese Zentren und Initiativen als digitale Knotenpunkte, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk sowohl untereinander als auch mit anderen in- und ausländischen Netzwerken eng verknüpft sind. Damit entsteht ein niederösterreichweites Kompetenz-Netzwerk, das das Digitalisierungs-Know-how in unserem Land allen niederösterreichischen Unternehmen und Start-ups zugänglich macht. Damit wollen wir sie beim digitalen Wandel unterstützen“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Diese ganze Bandbreite an Unterstützungsangeboten ist aber nur im Netzwerk möglich – in einer breiten Zusammenarbeit aller in Niederösterreich relevanter Institutionen und Einrichtungen. Einer der wichtigsten Partner ist die WKNÖ. Präsidentin Sonja Zwazl: „Viele niederösterreichische Betriebe haben die Chancen der Digitalisierung bereits für sich entdeckt, aber im Alltagsgeschäft ist oft wenig Zeit, immer am aktuellsten Stand zu sein. Diese Vernetzung ist daher eine ganz wesentliche Erleichterung. Daher bringen wir uns auch aktiv ein und sind mit unseren Organisationen Bestandteil des digitalen Knotenpunktes St. Pölten.“

Im Rahmen des Events wurden aber nicht nur die Knotenpunkte in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Klosterneuburg im Detail vorgestellt. Experten gaben auch Einblicke aus der Praxis zu den Schwerpunkten virtual reality, augmented reality und IT Security und als weiteres Highlight erlebten die Gäste an 18 Stationen „Digitalisierung zum Anfassen“. Dabei spannte sich der Bogen von einer Augmented Reality Sightseeing App oder einer Schuhsohle, die das Gehen hörbar macht, über Anwendungen in der Baubranche, bis hin zu digitaler Forensik im Arbeitsspeicher oder der Möglichkeit, mittels App persönlich ein Satelliten-Triebwerk zu montieren.

„Die heutige Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass Digitalisierung alle Bereiche des Lebens und der Wirtschaft betrifft. Daher ist es besonders wichtig, dass die heimischen Betriebe mit dem ‚Haus der Digitalisierung‘ und den hochspezialisierten Knotenpunkten ab sofort ein noch breiteres Unterstützungs- und Informationsangebot zur Verfügung haben“, zeigt sich Helmut Miernicki überzeugt, Geschäftsführer der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus, die mit der operativen Umsetzung dieses Leuchtturmprojekts betraut wurde. Dabei werden sämtliche Maßnahmen und Umsetzungsschritte in enger Abstimmung mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung erfolgen.

Das „Haus der Digitalisierung“ wird sich in den kommenden Jahren von einem internationalen Kompetenz-Zentrum über ein virtuelles Haus hin zu einem physischen „Haus der Digitalisierung“ entwickeln, das in Tulln entstehen wird. Für den nächsten Schritt – das virtuelle Haus der Digitalisierung – wurde ein Open Innovation Crowdsourcing-Prozess gestartet, um die zukünftigen Nutzer möglichst eng in die Entwicklung einzubinden.

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Mobilität für Alt und Jung im Thayaland mit „Cars for Life“

Mobilität ist fester Bestandteil und gleichzeitig die Grundlage von Begegnung und Kommunikation. Mobil sein ist unter anderem die Voraussetzung für wirtschaftliches Handeln, gesellschaftlichen Fortschritt, die Teilnahme am sozialen Leben und die Erfüllung individueller Bedürfnisse. Nutzerorientierte, nachhaltige Mobilitätsangebote und gute Erreichbarkeit sind wichtige Standortfaktoren im Wettbewerb der Regionen. Der Zukunftsraum Thayaland beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema "Innovative Mobilitätsangebote für unsere Bevölkerung“. „Es gibt in der Region bereits seit einigen Jahren intensive Überlegungen zum Thema Mobilität für Jung und Alt. Nun werden gemeinsam mit externen Beratern neue Formen konzeptioniert, um die Region bestmöglich zu versorgen“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(09.05.2018) – „In ländlichen Regionen bedarf es alternativer Modelle, die abseits von Fahrplan, Haltestellen und Linienwegen, ohne räumliche und zeitliche Bindung agieren können. Sogenannte individualisierte Mobilitätsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung und an den speziellen Anforderungen des Verkehrs im ländlichen Raum. Aus diesen Gründen soll den Bürgerinnen und Bürgern der Region die Möglichkeit geboten werden, auf ein adäquates, innovatives und individualisiertes Mobilitätsangebot zurückgreifen zu können“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Zielsetzungen des Projekts.

„Dadurch erhöht sich sowohl die Attraktivität der Region als auch die persönliche Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner. Zudem gewinnen die touristischen Betriebe durch Gewährleistung einer nahtlosen Erreichbarkeit an Bedeutung, womit gleichzeitig die Wertschöpfung in der Region erhöht wird“, ergänzt Reinhard Deimel, Obmann des Vereins Zukunftsraum Thayaland.

Mithilfe einer Fachberatung werden nun Maßnahmen konzeptioniert, um einen klar definierten Anteil des Mobilitätsbedarfs der dezentralen Region Thayaland abzudecken. Zusätzlich werden verschiedene Angebote, vor allem für den individuellen, unregelmäßig und in ihrer Anzahl flexibel anfallenden Bedarf von Nutzerinnen und Nutzern ausgearbeitet und nachfragegerecht aufbereitet.

Die LEADER-Region Waldviertler Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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LR Bohuslav zur WirtschaftsreferentInnen-Konferenz: „Länder fordern bessere Bundes-Unterstützung beim Breitbandausbau“

Um flächendeckenden Breitband-Ausbau zu beschleunigen, braucht es mehr Mittel und eine einfachere Abwicklung von Förderungen für Breitband-Projekte

 

St. Pölten (4. Mai 2018) – Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav kehrt mit einer guten Nachricht von der Konferenz der Wirtschaftsreferentinnen und
-referenten der Bundesländer zurück: „Der von mir eingebrachte Antrag, dass es eine bessere Bundes-Unterstützung in Sachen Breitbandausbau geben muss, wurde einstimmig angenommen. Nur wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, kann der flächendeckende Breitband-Ausbau beschleunigt werden. Die Bereitstellung leistungsstarker Internetanschlüsse ist die Grundvoraussetzung, dass sich die Regionen positiv entwickeln können
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Um einen bestmöglichen Breitbandausbau in Österreich sicherzustellen, fordern die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer, dass von Bundesseite über die Breitbandmilliarde hinaus zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Parallel dazu sollen geplante Förderprogramme auf Bundesebene mit den Bundesländern abgestimmt werden, um Doppelförderungen bzw. -finanzierungen zu vermeiden. Überdies sollen in ländlichen Gebieten die nach EU-Recht maximal möglichen Förderungshöhen eingesetzt werden und es muss bei Breitband-Projekten der Förderungsabwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden.

 

„Für einen flächendeckenden Breitband-Ausbau im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist ein enger Schulterschluss aller Akteure notwendig, da die Bereitstellung hochwertiger Internetanschlüsse die Grundvoraussetzung dafür ist, dass sich unsere Regionen in Zukunft positiv entwickeln können. Der heutige Beschluss ist ein wichtiges Signal der Bundesländer bei diesem Thema“, so Landesrätin Bohuslav.

 

Der Antrag der Wirtschaftsreferentinnen und -referenten der Bundesländer wurde im Anschluss an die Konferenz an Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck übergeben.

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LR Bohuslav zur WirtschaftsreferentInnen-Konferenz: „Fordern eine Anpassung der Breitband-Bundesförderung“

Für den flächendeckenden Breitbandausbau braucht es zusätzliche finanzielle Mittel und einen rascheren Abwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen.

 

St. Pölten (3. Mai 2018) – Im Vorfeld der Konferenz der Wirtschaftsreferentinnen und
-referenten der Bundesländer, an der auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck teilnehmen wird, spricht sich Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav für eine zukunftsfähige Anpassung der Breitband-Bundesförderung aus: „Die flächendeckende Bereitstellung hochwertiger Internetanschlüsse ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich alle Regionen in Zukunft positiv entwickeln können und Österreich kein Land mit zwei Entwicklungsgeschwindigkeiten – einer urbanen und einer ländlichen – wird. Insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung sind qualitativ hochwertige und zuverlässige Internetverbindungen unbedingt erforderlich, damit österreichische Unternehmen die Chancen dieser Entwicklung nutzen können.“ 

 

Die Erfahrung der vergangenen Monate hat gezeigt, dass der flächendeckende Ausbau eine enorme finanzielle Herausforderung für die Länder bedeutet: „Um einen bestmöglichen Breitbandausbau in Österreich sicherzustellen, fordern wir, dass von Bundesseite in den kommenden Jahren über die Breitbandmilliarde hinaus zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Auch sollen geplante Förderprogramme auf Bundesebene mit den Bundesländern abgestimmt werden, um Doppelförderungen bzw. -finanzierungen zu vermeiden. Außerdem sollen in ländlichen Gebieten die nach EU-Recht maximal möglichen Förderungshöhen eingesetzt werden“, hält Bohuslav fest.

 

Auch in Sachen Abwicklung von Förderungen von Breitband-Projekten gibt es seitens Niederösterreich eine Forderung: Der Förderungsabwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen muss wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden. „Daher bringe ich bei der WirtschaftsreferentInnen-Konferenz einen derartigen Antrag ein, um ein starkes, gemeinsames Signal im Sinne der heimischen Wirtschaft zu setzen!“, so Landesrätin Bohuslav.

 

„Die digitalen Weichen müssen so optimal gestellt werden, dass der Wirtschaftsstandort Österreich die Chancen bestmöglich nutzt, um Arbeitsplätze abzusichern und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Es muss hier auf Bundesebene endlich zu einer neuen Lösung kommen. Alles andere schwächt unsere Situation“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

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Erfolgreiche Initiative „Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ wird weiterentwickelt!

Seit 2010 trägt die Initiative „Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ erfolgreich dazu bei, die kulinarische Vielfalt der Region den Besucherinnen und Besuchern näher zu bringen. „Kulinarik und Regionalität ist eines der Kompetenzfelder der Tourismusstrategie Waldviertel 2020 und die Initiative ‚Waldviertel – ganz mein Geschmack!‘ hat die touristische Aufbereitung regionaler Geschmackserlebnisse ganz wesentlich vorangetrieben. Jetzt wird der nächste Schritt gesetzt, um die Geschmackswelt des Waldviertels noch besser zu vermarkten und neuen Gästeschichten das Waldviertel schmackhaft zu machen“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02.05.2018) – „Die Initiative ‚Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ vermarktet bereits sehr erfolgreich kulinarische Ausflugsziele, Gastronomen, Landwirte und Produzenten. „Nun geht es darum, verkaufsfähige Produkte für die entsprechenden Zielmärkte zu entwickeln. Dieses Projekt führt zu einer Imageaufwertung sowohl der Produkte als auch des touristischen Angebots und soll zu einer Steigerung der Nächtigungen im Waldviertel führen. Davon profitieren nicht nur die am Projekt beteiligten Betriebe, sondern die gesamte Region“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Rund 75 Betriebe werden am aktuellen Projekt teilnehmen und insgesamt 95 Geschmackserlebnisse bieten. Andreas Schwarzinger, Geschäftsführer der Destination Waldviertel GmbH: „Wir wollen einerseits die Vernetzung und Zusammenarbeit der lokalen Betriebe und Produzenten steigern und gleichzeitig das positive Images der regionalen Produkte verstärken.“ Zusätzlich zur Imageaufwertung der Produkte und des touristischen Angebots soll der Marktauftritt des Waldviertels weiter professionalisiert und neue Zielmärkte erschlossen werden.

Zur Zielerreichung sind unterschiedliche Maßnahmen geplant. Neben der intensiven Zusammenarbeit zwischen den Betrieben durch Schaffung einer Präsentations- und Austauschplattform, soll im Zuge eines jährlich stattfindenden Symposiums das Know-how zu den Themen Regionalität, Bio und Nachhaltigkeit ausgebaut werden.

Die LEADER-Regionen LAG Waldviertler Grenzland, LAG Südliches Waldviertel-Nibelungengau, LAG Kamptal und LAG Weinviertel-Manhartsberg haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Region Ybbstal-Ötscher: neues Konzept für bedarfsorientierte Mobilität!

Nutzerorientierte, nachhaltige Mobilitätsangebote und gute Erreichbarkeit sind wichtige Standortfaktoren im Wettbewerb der Regionen. In der Region Ybbstal-Ötscher soll durch ein neues Konzept zur bedarfsorientieren Mobilität das Angebot optimiert werden. „Es gibt in der Region bereits einzelne Initiativen, allerdings fehlt ein gemeindeübergreifendes, maßgeschneidertes Angebot. Nun wird ein professionelles Konzept für ein sogenanntes Mikro-ÖV-System erarbeitet, an dem 14 Gemeinden in den LEADER Regionen Eisenstrasse Niederösterreich und Mostviertel-Mitte sowie die Gemeinde Mariazell beteiligt sind“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02.05.2018) – Mikro-ÖV-Systeme sind kleinräumige Mobilitätsangebote für den Nahverkehr, die auf die lokalen Bedürfnisse von Einwohnern und Touristen zugeschnitten sind und nachfrageorientiert operieren. „In Regionen mit weiten Wegen zu wichtigen Knotenpunkten, touristischen Einrichtungen oder Ausflugszielen können so einerseits Lücken im öffentlichen Verkehrsangebot geschlossen werden und gleichzeitig soll damit der Umstieg vom Auto auf die neuen Transportmöglichkeiten forciert werden. Das gibt der Region auch die Möglichkeit, sich touristisch als umweltfreundlich und sanft erreichbar zu positionieren“, erläutern Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Derzeit gibt es zwar bereits einzelne Initiativen, wie beispielsweise im touristischen Bereich den Skibus zwischen Lackenhof, Lunz am See und Göstling-Hochkar oder auch das Naturpark Taxi, beziehungsweise „Insellösungen“ in einzelnen Ortschaften. Was fehlt, ist ein gemeindeübergreifendes und maßgeschneidertes Angebot. „Mit diesem Projekt soll ein Prozess in Gang gesetzt werden, bei dem Gemeinden, Betriebe, Vereine, touristische Leistungsträger und die Bevölkerung gemeinsam ein bedarfsgerechtes Mobilitätskonzept erarbeiten“, so die beiden LEADER-Obleute Abg. z. NR Andreas Hanger (Eisenstraße Niederösterreich) und Bgm. Ök. Rat Anton Gonaus (Mostviertel-Mitte).  

Die Ziele, die mit dem Projekt „Bedarfsorientierte Mobilität Ybbstal-Ötscher“ erreicht werden sollen, sind die Schaffung einer nachfrageorientierten Mobilitätsgrundversorgung mit Anschluss an das bestehende Angebot des öffentlichen Verkehrs, leistbare Mobilität für Bewohner und Gäste, Schaffung neuer Möglichkeiten für eine autofreie An- und Abreise sowie eine einfache Buchung der Mobilitätsleistungen über eine zentrale Hotline.

Die LEADER-Regionen Eisenstrasse Niederösterreich und Mostviertel-Mitte haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Bad Pirawarth baut neue barrierefreie Verbindung!

Nach dem Motto „Lebensqualität für alle sichern“ errichtet die Marktgemeinde Bad Pirawarth auf der Liegenschaft der ehemaligen Bahntrasse einen behindertengerechten Geh- und Radweg. „Der Kurort möchte mit diesem Weg eine Verbindung von allen wichtigen Einrichtungen schaffen, welche barrierefrei gestaltet und auf die Anforderungen von Einheimischen und Gästen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie Familien mit Kindern und älteren Menschen ausgerichtet ist,“ so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(27.04.2018) - Die Promenade wird auf der alten Eisenbahntrasse verlaufen, welche sich entlang des Baches und neben der Kurhausstraße durch den Ort bewegt, wodurch eine ansprechende Verbindung des Kurparks mit dem Ortskern geschaffen wird. „Bei dem Projekt geht es darum, die hohe Lebensqualität hier in Bad Pirawarth für alle nachhaltig zu sichern und mittels Rastplätzen und Beschilderungen zu attraktiveren“, ist Landesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

Der Weg soll durch ein Leitsystem zur besseren Orientierung, einem eigenen Fotopoint und mit ausreichend Plätzen zum Sitzen und Rasten ausgebaut werden. Auch neue E-Ladestationen und Trainingsgeräte werden errichtet. Besondere Highlights sind ein Brainwalk bei dem Schilder mit einfachen Fragen am Weg stehen und auch der UKKWalk, ein wissenschaftlich anerkannter Ausdauertest auf eine Distanz von 2.000 Meter. Zusätzlich werden alle Installationen und Schilder barrierefrei errichtet.

„Bad Pirawarth will sich weiter als Kurort und Kurzurlaubsdestination für Menschen mit besonderen Bedürfnissen positionieren. Zur attraktiveren Gestaltung des Geh- und Radweges soll außerdem ein ‚Fotopoint‘ geschaffen werden, an dem die Besucherinnen und Besucher Fotos schießen können,“ sagt Bürgermeister Kurt Jantschitsch.

„Zufriedene Gäste werden zu einem Wiederbesuch angeregt bzw. verlängern die Dauer ihres Aufenthalts und tragen somit positiv zu einer Steigerung der touristischen Wertschöpfung bei. Daher ist diese Verbindung in Bad Pirawarth ein wichtiger und vor allem notwendiger Schritt“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki abschließend.

Die LEADER-Region Weinviertel OST hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Niederösterreichische Schülerinnen und Schüler sind Robotik-Europameister

Mikl-Leitner/Bohuslav/Schneeberger: Wir gratulieren den Jugendlichen sehr herzlich

 

(24.04.2018) - Vom 16. bis 20. April fand die siebente Europameisterschaft in Robotik (ECER 2018) auf der Mittelmeerinsel Malta statt. Mit großer Begeisterung nahmen die Jugendlichen der HTL Wiener Neustadt und des Talentehauses Niederösterreich teil und konnten zahlreiche Titel erringen. Insgesamt waren 26 Teams aus sechs Nationen bei der ECER 2018 vertreten. Der internationale Wettbewerb zielt darauf ab, Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern.

Das Team „unic“ der HTL Wiener Neustadt gewann die Gesamtwertung „Overall“ der Robotik Europameisterschaft. Die HTL entsandte 28 Schülerinnen und Schüler, die trotz der Konkurrenz von rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern den ersten Platz erringen konnten. Das jährlich wechselnde Thema behandelte diesmal die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen. Die Roboter mussten dabei Gegenstände einsammeln, sortieren und zu einem Startplatz transportieren. Dies gelang den Jungingenieurinnen und Jungingenieuren so gut, dass sie insgesamt sechs Einzelwertungen und drei Sonderpreise erreichen konnten. Das Team des Talentehauses errang den ersten Platz in der Kategorie „Underwater“. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav und ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Klaus Schneeberger zeigten sich begeistert und gratulierten sehr herzlich.

„Das ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler hat sich einmal mehr bezahlt gemacht. Die Robotik scheint unseren niederösterreichischen Talenten im Blut zu liegen. Herzliche Gratulation den Schülerinnen und Schülern sowie den fachlichen Betreuerinnen und Betreuern zu dieser Glanzleistung“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Der heimische Wirtschaftsstandort braucht junge, motovierte und neugierige Menschen, wie die Schülerinnen und Schüler der HTL Wiener Neustadt. Wir sind stolz, solche herausragenden Talente in Niederösterreich zu haben und ich gratuliere sehr herzlich. Ihr seid Vorbilder für viele Jugendliche in Niederösterreich“, freut sich Landesrätin Petra Bohuslav.

„Die Europameisterschaft war nur der erste Streich. Ich bin überzeugt, ihr werdet bei den Weltmeisterschaften wieder hervorragend abschneiden. Wiener Neustadt drückt euch die Daumen und wünscht viel Erfolg“, betont ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Klaus Schneeberger.

„Unsere Technopolstandorte wie Wiener Neustadt tragen dazu bei, dass Niederösterreich ein gefragter Standort für forschungsintensive Unternehmungen ist. Daher ist uns die Unterstützung der Spitzenforscherinnen und -forscher von Morgen ein besonderes Anliegen“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Der Aufenthalt der Jugendlichen der HTL Wiener Neustadt und des Talentehauses Niederösterreich konnte mit der Unterstützung der Wissenschaftsabteilung des Landes Niederösterreich und der Wirtschaftsagentur ecoplus realisiert werden.

 

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Auf Entdeckungstour mit dem Convention Bureau Niederösterreich

Utl.: Bohuslav: Niederösterreich als Top-Spot für Kongresse

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Convention Bureau Niederösterreich (CBNÖ) organisiert für seine Geschäftspartner erlebnis- und genussreiche Ausflüge, auf denen außergewöhnliche Locations und Top-Partner vorgestellt werden.

Ein Schloss als Veranstaltungsort eines Kongresses kennenlernen, unkonventionelle Locations für Seminare oder Firmenfeiern entdecken oder sich von den kulinarischen Vorzügen eines Caterers überzeugen: Die vom Convention Bureau Niederösterreich (CBNÖ) für Businesskunden durchgeführten Entdeckungsreisen verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen. „Die ,Kurzurlaubstage‘ sind bei den Firmenkunden sehr beliebt, da sie sich bei einem Ausflug persönlich ein Bild vom Angebot machen und sich von unseren Top-Partner überzeugen lassen können“, erklärt Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. „Dass wir bei den Ausflügen den Akzent ganz bewusst auf Niederösterreichs Qualitäten legen – die Vielfalt der Landschaften, das kulturelle Erbe und das erstklassige Genussangebot – kommt bei den Teilnehmern natürlich auch sehr gut an“, so Bohuslav.

„Wir sorgen bei unseren Expeditionen nach Niederösterreich für ein möglichst abwechslungsreiches Programm“, bestätigt die Leiterin des CBNÖ Edith Mader. Beim diesjährigen Frühlingsausflug am 21. April, an dem 60 Geschäftspartner inklusive Begleitung aus Niederösterreich und Wien teilnahmen, führte die Route vom Mostviertel über die Wachau bis nach Wagram. Begrüßt wurden die Gäste mit einem Frühstück auf der Messe Wieselburg, die ihre in den letzten Jahren stark ausgebaute Seminarinfrastruktur vorstellte.

Zum Mittagessen ging es über die Donau hinweg zum Klosterhof im Weingarten nach Spitz. Das geschichtsträchtige Anwesen dient mit seinem Restaurantbetrieb, der Vinothek und dem Marillenshop nicht nur als Wachauer Genussrefugium sondern auch als beliebte Location für Seminare, Klausuren und Tagungen. Ein Ausflugsschiff der BRANDNER Schifffahrt, das auch für Firmenfeiern, Geschäftsessen und Seminare zur Verfügung steht, führte die Teilnehmer anschließend nach Krems, von wo aus Schloss Grafenegg angesteuert wurde. Der Festival-Standort, an dem im Sommer die bedeutendsten Orchester der Welt gastieren, kann auch als Eventlocation für Kongresse oder Seminare gemietet werden.

Besucht wurden u. a. die neuen 16 modernen Cottages im Schlosspark und die von Toni Mörwald betreute Schlosstaverne, wo auch ein Umtrunk stattfand, bevor es wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Wien ging. Der nächste Business-Ausflug findet am 16. Juni statt und führt zum neuen Diamond Cityhotel nach Tulln und in das kürzlich revitalisierte und ausgebaute SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich nach St. Pölten. Die Ziele im Herbst sind das neu eröffnete Hotel GABRIUM in Maria Enzersdorf, das Hotel Linsberg Asia, Schloss Weikersdorf und das Freigut Thallern, wo eine Weinverkostung stattfinden wird. „Neben den ,Kurzurlaubstagen‘, die eher für Geschäftspartner aus dem Inland konzipiert sind, organisieren wir heuer für Kunden aus dem Ausland auch eigene Kurzreisen“, kündigt CBNÖ-Leiterin Edith Mader an. So sind vom 4. bis 6. Mai 28 Kunden von Eventagenturen und Firmen aus München auf einer Study-Tour in der Wachau und im Wienerwald unterwegs, um Locations und Seminarhotels zu erkunden.

Das CBNÖ ist eine unabhängige Informations- und Koordinationsplattform für den Wirtschaftstourismus in Niederösterreich. Es dient als zentrale Anlaufstelle für Anfragen, unterstützt seine Kunden aus dem In- und Ausland bei der Organisation ihrer Veranstaltung und vergibt auch die Kongressförderung in der Höhe von bis zu 3.000 Euro. Bei der Vermittlung von Locations, Übernachtungsmöglichkeiten und Eventagenturen kann das CBNÖ auf einen Pool von hoch qualifizierten Partnern zurückgreifen.

 

 

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Coaches unterstützen Niederösterreichs Tourismusbetriebe bei digitalem und demografischem Wandel

Die sechs Tourismus-Destinationen Niederösterreichs überprüfen ihre Zusammenarbeit mit ihren Partnerbetrieben hinsichtlich zukünftiger Herausforderungen in Bezug auf die Themen demografischer Wandel und Digitalisierung. Im Sinne des „Train the Trainer-Prinzips“ sollen ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Destinationen im Zuge eines ecoplus Regionalförderprojektes zu sogenannten Betriebscoaches ausgebildet werden. „Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Daher ist es wichtig, dass sich auch die Regionen und die Tourismusbetriebe heute schon mit diesen Veränderungen beschäftigen und damit die Basis für eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Entwicklung legen. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(18. April 2018) – In den kommenden Jahren werden die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Niederösterreich von zwei dominierenden Trends geprägt: vom demografischen Wandel und der zunehmenden Digitalisierung.

„Mit der Ausbildung von Betriebscoaches wollen wir unsere Tourismusbetriebe fit für künftige Herausforderungen machen. Niederösterreichs Tourismus-Destinationen Waldviertel, Weinviertel, Donau Niederösterreich, Wienerwald, Wiener Alpen in Niederösterreich und Mostviertel setzen einen Schritt in Richtung Zukunft und bereiten sich optimal auf die Veränderungen durch den demografischen Wandel und die Digitalisierung vor“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Darüber hinaus ergänzen die Geschäftsführer der Destinationsgesellschaften Niederösterreichs Andreas Schwarzinger von der Destination Waldviertel, Hannes Weitschacher von der Destination Weinviertel, Bernhard Schröder von der Destination Donau Niederösterreich, Stefan Bauer von der Destination Wienerwald, Markus Fürst von der Destination Wiener Alpen in Niederösterreich und Andreas Purt von der Destination Mostviertel: „Durch die ausgebildeten Betriebscoaches soll das erworbene Wissen an interessierte Tourismusbetriebe in ihrer Region weitergegeben werden. Gleichzeitig können sich die Coaches mittels persönlicher Besuche auf die Betriebe individuell einstellen und ihnen passgenaue Unterstützung anbieten. Somit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe gesteigert und aus dieser Zusammenarbeit innovative Maßnahmen abgeleitet werden.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki fügt hinzu: „Das vorrangige Ziel von ecoplus ist es, als Informationsdrehscheibe Netzwerke mit externen Fachinstitutionen und Partnerorganisationen zu bilden. In diesem Verband können wir den interessierten Betrieben, Gemeinden, Tourismusregionen unterschiedliche Unterstützungsangebote zur Verfügung stellen. Dazu zählen die Förderung von demografie-bezogenen Projekten im Rahmen des Regionalförderprogramms ebenso wie auch unterstützendes Coaching durch externe Fachberaterinnen und -berater sowie Schulungsmaßnahmen und investive Förderungen im touristischen Bereich.“

 

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Erfolgreichstes Zulassungsmonat der Elektromobilität in Niederösterreich

Das Jahr 2018 steht in Niederösterreich ganz im Zeichen der Elektromobilität. Wurden im Jahr 2017 noch etwa 100 e-Fahrzeuge pro Monat zugelassen, so freut man sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits über 447 neu zugelassene e-Fahrzeuge. „Der März 2018 war mit 198 e-Neuzulassungen das erfolgreichste Zulassungsmonat der Elektromobilität in Niederösterreich“, betonen LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Seit dem Start der niederösterreichischen Elektromobilitäts-Strategie 2014 haben sich die Rahmenbedingungen für Privatpersonen und Wirtschaftstreibende, die die e-Mobilität nutzen wollen, grundlegend verändert. „Vor allem eine attraktive Förderlandschaft hat die Nachfrage nach e-Autos in Niederösterreich zusätzlich angefacht. Zu der bundesweiten Förderung gibt es zusätzlich eine 1.000 Euro blau-gelbe Pionierförderung. Das ist in Kombination mit den geringen Wartungskosten ein starker Anreiz für den Umstieg auf die e-Mobilität“, erläutern LH-Stellvertreter Pernkopf und Technologielandesrätin Bohuslav unisono.

Darüber hinaus betonen die beiden Regierungsmitglieder die flächendeckende Ladeinfrastruktur als Grundvoraussetzung dafür, dass das e-Auto zum vollwertigen Ersatz für „normale“ PKW wird: „Mit über 600 öffentlich zugänglichen Ladestationen in ganz Niederösterreich sind wir hier auf einem guten Weg. Dank e-Mobilitätsförderungen werden in den kommenden Jahren aber noch zahlreiche zusätzliche Ladepunkte in unserem Bundesland entstehen.“ Die Initiative „e-Mobil in Niederösterreich“ wird von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, umgesetzt.

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Lange Nacht der Forschung in Tulln: Science Buster mit Anleitung zum Gehirne züchten

Das Publikum am Technopol Tulln zeigte sich am 13. April 2018 bei der „Langen Nacht der Forschung“ begeistert von der Bandbreite der abgedeckten Interessensfelder. „Experimente, Vorträge und Mitmach-Stationen aus Ökologie, Naturwissenschaften, Veterinärmedizin, Land- und Forstwirtschaft haben rund 4.700 Besucherinnen und Besucher an fünf Standorten in Tulln unterhalten. Die ‚Lange Nacht der Forschung‘ in Tulln ist ein idealer Rahmen, um Begeisterung für Forschung zu erzeugen“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(13. April 2018) – Die Wirtschafts- und Technologielandesrätin besuchte während der „Langen Nacht der Forschung“ gemeinsam mit dem ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger den Standort Tulln. Dort zeigte sie sich von den interessanten und spannenden Stationen rund um die Themen „natürliche Ressourcen“ und „biobasierte Technologien“ beeindruckt.

„Eine lebendige Wissenschafts- und Forschungsszene ist der Garant für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg Niederösterreichs. Daher haben wir in den vergangenen Jahren alleine 20.000.000 Euro in den Ausbau des Technologie- und Forschungszentrums Tulln investiert. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, muss Niederösterreich ein starker Forschungsstandort bleiben und am Campus hat sich ein starkes Forschungsnetzwerk mit spezialisierten Universitätsdepartments, Kompetenzzentren und dem Austrian Institute of Technology und namhaften Firmen angesiedelt. Die ‚Lange Nacht der Forschung‘ trägt zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung für die Bedeutung der Wissenschaft und Forschung bei. Jetzt heißt es, dafür zu sorgen, dass vor allem auch Niederösterreichs Kinder und Jugendliche erfahren, welche beruflichen Möglichkeiten es gibt“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Langen Nacht der Forschung“ konnten sich in Tulln davon beeindrucken lassen, wie man Papier herstellt. Ebenso erfuhren sie viele interessante Fakten über Ökotoxikologie. Zusätzlich gab es eine Labor-Station zu Gentechnik. Ein Highlight war vor allem der Vortrag über Molekularbiologie von Science Buster Martin Moder. Er sprach darüber, wie man menschliche Gehirne ohne zugehörigen Körper züchtet oder Fleisch produziert, für das kein Tier sterben musste. Auch Unternehmen waren am Technopol Tulln bei der Langen Nacht der Forschung vertreten. Die ERBER AG zeigte den Besucherinnen und Besuchern in den Romerlabs, wie sie testen können, ob die Lebensmittel auf ihren Tellern gentechnisch manipuliert sind. Bei der Firma AGRANA drehte sich alles um Zucker und die Sciotec Diagnostic Technologies GmbH sprach über Aminosäuren.

ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger: „Auch dieses Jahr kann sich der Technopolstandort Tulln mit seinen 926 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder bei der Langen Nacht der Forschung beweisen. Tulln ist das internationale Zentrum für natürliche Ressourcen und biobasierte Technologien. An diesem Abend werden die innovativen Forschungsergebnisse des Standortes für die breite Bevölkerung sichtbar, was uns als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich natürlich sehr freut.“

Niederösterreichweit kamen 15.300 Besucherinnen und Besucher zu den Technopolstandorten Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Tulln. Dabei bekamen die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die niederösterreichische Forschungslandschaft von den kleinsten Bausteinen des Lebens bis hin zu den unendlichen Weiten des Weltalls. „Das Besucherinnen-Interesse zeigt, dass unsere Jugend sich für Wissenschaft, Forschung und Technologie begeistert. Junge, wissbegierige und neugierige Menschen sind die besten Vorrausetzungen für die Zukunft unseres Hightech-Standortes Niederösterreich. Der Forschergeist der Jugend von Heute ist der Erfolg unseres Landes von Morgen“, betonte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav abschließend.

Die Lange Nacht der Forschung wurde in Niederösterreich vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – Abteilung Wissenschaft und Forschung – und von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus organisiert.

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Lange Nacht der Forschung in Wiener Neustadt: Flugzeugsimulator, 3D-Druck und „Österreicherin des Jahres“

Bei der „Langen Nacht der Forschung“ am 13. April in Wiener Neustadt zeigte sich das Publikum begeistert von der Bandbreite der unterschiedlichen Technologiefelder. „Die Stationen der ‚Langen Nacht der Forschung‘ am Forschungs-Hotspot Wiener Neustadt bringen Jugendlichen Forschung spielerisch näher. Sie fördern die Kreativität, wecken den Forschergeist und machen Lust auf das Erlernen von Zukunftsthemen. Daher ist diese Initiative so wichtig für Niederösterreich und den Technopol Wiener Neustadt“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Insgesamt kamen 4.100 Forschungsinteressierte zu den rund 70 Stationen an drei Standorten nach Wiener Neustadt.

(13. April 2018) – Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Langen Nacht der Forschung“ konnten sich zum Beispiel in Wiener Neustadt davon beeindrucken lassen, wie 3D-Druck funktioniert, Virtual Reality Brillen im Technologie- und Forschungszentrum testen oder in einen Flugzeugsimulator der Diamond Aircraft einsteigen. Außerdem fanden Versuche im Vakuum statt und die Fotec und die FH Wiener Neustadt stellten ihr herausragendes Wissen in der Weltraumforschung vor. Ein Highlight war vor allem der Vortrag über „Schillerfarben in der Natur, Technik und Medizin“ von Physikerin Ille Gebeshuber, Österreicherin des Jahres in der Kategorie Forschung. Dabei sprach sie darüber, dass die Erkennung von Farben erst in unseren Köpfen entsteht.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav besuchte gemeinsam mit dem ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki den Standort Wiener Neustadt und betonte dabei: „Für mich als Technologie- und Wirtschaftslandesrätin gehört die Lange Nacht der Forschung zu den wichtigsten Veranstaltungen. Forschung und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Ergebnisse werden verständlich und angreifbar. Sie zeigt den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern eindrucksvoll, was in den vergangenen Jahren in diesem Bereich in Niederösterreich entstanden ist. Wenn am heutigen Abend bei einigen jungen Menschen Interesse an einem Studium oder Job in der Forschung oder der Technik geweckt wurde, war die „Lange Nacht der Forschung“ in Wiener Neustadt ein voller Erfolg.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich sind wir sehr stolz, dass der Technopolstandort Wiener Neustadt nun schon seit 2008 bei der Langen Nacht der Forschung dabei ist. Die Veranstaltung dient dazu die Kompetenzen und das Know-How unserer Technologiestandorte vor den Vorhang zu holen. Hier werden blau-gelbe Innovationen und Investitionen sichtbar. Es freut uns, dass so viele junge Menschen daran Interesse zeigen.“

Niederösterreichweit kamen 15.300 Besucherinnen und Besucher zu den Technopolstandorte Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Tulln. Dabei bekamen die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die niederösterreichische Forschungslandschaft von den kleinsten Bausteinen des Lebens bis hin zu den unendlichen Weiten des Weltalls. „Das Besucherinnen-Interesse zeigt, dass unsere Jugend sich für Wissenschaft, Forschung und Technologie begeistert. Junge, wissbegierige und neugierige Menschen sind die besten Vorrausetzungen für die Zukunft unseres Hightech-Standortes Niederösterreich. Der Forschergeist der Jugend von Heute ist der Erfolg unseres Landes von Morgen“, betonte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav abschließend. Die Lange Nacht der Forschung wurde in Niederösterreich vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – Abteilung Wissenschaft und Forschung – und von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus organisiert.

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Moderne Besucherlenkung als Erfolgsfaktor für NÖ Tourismus

Damit die Angebote in einer Tourismusregion stimmig wirken und sich die Gäste wohlfühlen, müssen viele unterschiedliche Faktoren perfekt zusammenspielen. Professionelle Besucherlenkung ist ein wichtiges Tool, das nicht erst dann ansetzt, wenn der Gast vor Ort eintrifft. Ein neuer ecoplus Leitfaden zeigt anhand zahlreicher Beispiele, was moderne Besucherlenkung kann und wie man sie erfolgreich einsetzt. „In Niederösterreich gibt es ein vielfältiges und breitgefächertes touristisches Angebot. Damit jeder Gast das für ihn persönlich passende Angebot auch wirklich findet, ist ein modernes Besucherlenksystem nötig, das den Gast bereits bei der Urlaubs-oder Ausflugsplanung im Internet abholt. Unter diesem Aspekt ist die Besucherlenkung auch ein wichtiger Imageträger für die Gemeinden und Tourismusregionen und sorgt dafür, dass ihr Be­kanntheitsgrad steigt“, ist Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

(13. April 2018) – ecoplus unterstützt als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich im Rahmen der Regionalförderung unter anderem Gemeinden und Regionen bei der Ausarbeitung und Umsetzung touristischer Investitionspro­jekte mit besonderer Bedeutung für die regionale Entwicklung. Dabei werden auch internationale Trends und Entwicklung aufgegriffen und mit vielen praktischen Beispielen für die heimischen Tourisitker aufbereitet, aktuell gilt die Aufmerksamkeit dem Thema Besucherlenkung.

„Wir wissen bereits aus zahlreichen Regionalförderprojekten, dass Orientierungs- und Leitsysteme die Servicequalität innerhalb einer touristi­schen Destination verbessern und die Zufriedenheit von Besuchern deutlich erhöhen. Zufriedene Gäste kommen wieder, empfehlen das Angebot in ihrem Familien-und Bekanntenkreis weiter und tragen somit zu einer Steige­rung der touristischen Wertschöpfung bei“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Einen interessanten Überblick erhielten über 100 Gäste bei der von ecoplus veranstalteten Themenlounge „Besucherlenkung in touristischen Bewegungsräumen“. So machte Ernst Richter, Betreiber von creaport Ingenierbüro für Innenarchitektur, in seinem Vortrag deutlich, dass Leitsysteme Kommunikationsmittel zwischen Anbieter und Gast sind. Sie erleichtern den Besuchern nicht nur die Orientierung und übermitteln Informationen, sondern geben auch Struktur und Sicherheit. Martin Schobert, Geschäftsführer von tourismusdesign.com, erklärte anhand vieler Beispiele, dass die Besucherlenkung schon vor der Reise gestaltet werden und für den Gast einfach, verwendbar und informativ sein muss.

Weiterführende Detailinformationen und viele erfolgreiche Praxisbeispiele sind im neuen Leitfaden „Besucherlenkung in touristischen Bewegungsräumen“ gesammelt. Zielgruppe dieses neuen ecoplus Leitfadens sind touristische Standorte, Gemeinden und Regionen.

Besucherlenksysteme gehören zu jenen Maßnahmen, die ‚im Hintergrund‘ einen ganz wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass sich die Gäste willkommen, informiert und in einer unbekannten Region gut aufgehoben fühlen. Der Leitfaden ver­sammelt nicht nur alle wichtigen Informationen zu diesem Thema, sondern bietet auch genaue Anleitung für kostengünstige und einfach anzuwen­dende Internettools“, erläutern ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus Prokuristin Petra Patzelt.

Der Leitfaden „Besucherlenkung in touristischen Bewegungsräumen“ ist ab sofort kostenlos bei ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, erhältlich.

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LR Bohuslav: „Spitzenplatz bei Kaufkraft bestätigt die erfolgreiche Entwicklung des Standort Niederösterreich“

Utl.: Laut einer Studie von RegioData Research liegt Niederösterreich mit 22.554 Euro Pro-Kopf-Kaufkraft an der Spitze alle Bundesländer

St. Pölten (13. April 2018) – „Der Spitzenplatz bei der Pro-Kopf-Kaufkraft bestätigt die erfolgreiche Entwicklung des Standort Niederösterreich und unterstreicht die positive Wirtschaftsdynamik, die in unserem Bundesland seit einigen Jahren herrscht“, ist Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über das Ergebnis der neuesten Studie von RegioData Research erfreut. Laut dieser Studie beträgt die niederösterreichische Pro-Kopf-Kaufkraft 22.554 Euro und damit liegt Niederösterreich im Bundesländervergleich an der Spitze vor Salzburg und Vorarlberg. Der Österreich-Schnitt beträgt 21.812 Euro.

„Die nun veröffentlichte Kaufkraft-Studie ist nicht die einzige erfreuliche Meldung, die es in den vergangenen Monaten über die niederösterreichische Wirtschaft gibt. So liegt Niederösterreich laut den Expertinnen und Experten des IHS mit einem prognostizierten Wirtschaftswachstum im heurigen Jahr von 3,3 Prozent über dem Österreichschnitt von 2,8 Prozent“, erinnert die niederösterreichische Wirtschaftslandesrätin. Für sie ist diese erfreuliche Meldung ein weiterer Ansporn den Standort Niederösterreich auszubauen: „So werden wir unsere Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung verstärkt fortsetzen und in enger Abstimmung mit den Wirtschaftstreibenden weitere Maßnahmen für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg und einer Stärkung des Wirtschaftsstandorts setzen“, so Landesrätin Bohuslav.

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ecoart – präsentiert Werke von Ernst Skrička

Seit gestern zeigt ecoplus in der ecolounge im Palais Niederösterreich Werke von Ernst Skrička. Im Beisein des Künstlers eröffneten Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki die aktuelle ecoart-Ausstellung „auf.zeichnungen“, die bis Ende September 2018 in den ecoplus-Räumlichkeiten in der Wiener Herrengasse im Palais Niederösterreich zu sehen ist.

(10. April 2018) – Am gestrigen Abend lud ecoplus zur Eröffnung der Ausstellung „auf.zeichnungen“ in die Räumlichkeiten der ecolounge im Palais Niederösterreich. In einer groß angelegten Personale präsentiert ecoplus erstmals Werke des niederösterreichischen Grafikers, Zeichners und Malers Ernst Skrička, der seit 1979 seinen Lebensmittelpunkt in Heinrichs bei Weitra in Niederösterreich hat. Im Mittelpunk des künstlerischen Werkes von Ernst Skrička steht der Mensch in all seinen Facetten, wie Leidens- und Liebesfähigkeit, mit all seinen Vorzügen und Mängeln, Stärken und Schwächen. Spielerische Leichtigkeit und kraftvolle Farbgebung wechseln einander ebenso ab wie präzise gesetzte Linien mit farblich akzentuierten Flächen. Großformatige Druckgrafiken, Collagen, Malereien und kleine Zeichnungen ergänzt der Künstler oftmals mit poetischen, mitunter ironischen Titeln, welche das optische Erfassen der künstlerischen Anliegen trotz Reduktion und Abstraktion für den Betrachter erfahrbarer machen.

„Die zwei Mal jährlich stattfindenden ecoart-Veranstaltungen verstehen sich als Ort der Begegnung, der Kunstschaffende mit Kunstinteressierten zusammenführt und das persönliche Gespräch ermöglicht. So präsentiert sich die ecolounge im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse nicht nur als Wirtschaftstreffpunkt, sondern auch als Plattform für zeitgenössische Kunst“, gratulierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav allen Verantwortlichen aber vor allem dem Künstler für die erfolgreiche Arbeit und wünscht den ecoart-Ausstellungen auch weiterhin so großen Zulauf wie bisher.

Geschäftsführer Helmut Miernicki betonte die engen Verbindungen zwischen Kunst und Wirtschaft: „In beiden Bereichen – in der Kunst und in der Wirtschaft gleichermaßen – ist Kreativität die Basis für den Erfolg. Das Beschreiten neuer Wege gibt die Richtung vor und öffnet den Blick für die Zukunft. Wie vielfältig dieser Blick sein kann, zeigt sich auch in der Ausstellung von Ernst Skrička.“

Der Direktor des Landesmuseums Niederösterreich Carl Aigner vom Museum Niederösterreich hob in seinen einleitenden Worten die herausragende Herangehensweise des Künstlers samt seiner inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Realität hervor. Wilfrid Scharf sorgte auf der Zither für den einfühlsamen Dialog zwischen Musik und bildender Kunst.

Judith P. Fischer, die Kuratorin der ecoart- Ausstellungen, stellte in Kenntnis seines reichhaltigen Schaffens die Ausstellung mit Werken von Ernst Skrička zusammen.

Die Ausstellung „auf.zeichnungen“ ist bis 28. September 2018 zu sehen und kann von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 und 15:00 Uhr und an Freitagen von 09:00 bis 12:00 Uhr  in den Räumlichkeiten der ecoplus im Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien besichtigt werden.

 

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KIRCHBERG AM WALDE – eine Gemeinde mit historischem Hintergrund

Mit dem Dichter Robert Hamerling wurde im Jahr 1830 in der Gemeinde Kirchberg am Walde eine über die Grenzen der Region hinaus bekannte und berühmte Persönlichkeit geboren. Im Rahmen einer Studie sollen nun die kulturellen Hintergründe zu Robert Hamerling aufgearbeitet werden. Kirchberg am Walde ist ein kulturell bedeutsamer Ort und weist viele bestehende touristische Produkte auf. Mit neuen Aktivitäten und gemeinsamen Aktionen soll das touristische Angebot weiter aufgebaut werden und mehr Besucherinnen und Besuchern in die ganze Region bringen“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(06.04.2018) Direkt in der Gemeinde erinnert das imposante Stiftungshaus an den Dichter. Ebenso findet man seine Bibliothek vor Ort. Der schriftliche Nachlass befindet sich jedoch größtenteils in der steiermärkischen Landesbibliothek in Graz. Bis heute wurde der Nachlass nie wissenschaftlich aufgearbeitet. Damit fehlt ein wichtiger Zugang zu einem kulturellen Erbe der Region Waldviertel. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Das kulturelle Erbe dieser Region ist sehr wichtig und sollte nicht unerforscht bleiben. Deshalb soll nun die Beziehung von Robert Hamerling zu seiner Region Waldviertel erforscht werden.“

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend zu einem Vermittlungsprogramm verarbeitet und an verschiedene Zielgruppen weitergegeben werden. Obmann der LEADER Region Waldviertler Grenzland Karl Boden und Obmann Johann Hofbauer: „Es wird einen Workshop und einen historischen Rundgang mit Geocaching geben, der das kulturelle Erbe der Gemeinde Kirchberg am Walde vermitteln soll. Insbesondere wollen wir dabei Schülerinnen und Schüler, aber auch an Robert Hamerling Interessierte ansprechen. Für diese Zielgruppe wird es auch ein ‚Museum in der Kiste‘ zum Handeln und Erleben geben.

„Mit der Aufbereitung der Geschichte Robert Hamerlings in Kirchberg am Walde werden die Potenziale sowie Handlungsnotwendigkeiten in Bezug auf die touristische Ausrichtung neu definiert. Ziel ist es, die touristischen Besonderheiten sicht- und spürbar zu machen, um die Anzahl der Gäste zu erhöhen“ so Bürgermeister Karl Schützenhofer von Kirchberg am Walde abschließend.

 

Die LEADER-Region Waldviertler Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Niederösterreichische Bergbahnen: Rekordwinter mit mehr als 500.000 Besuchen

„Traumergebnis auf Niederösterreichs Pisten“ – so lautet die erfreuliche Bilanz der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft zur Wintersaison 2017/2018. Die ecoplus-Gesellschaft, die Beteiligungen an den Skigebieten in Annaberg, am Hochkar sowie in Lackenhof am Ötscher, Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona am Wechsel hält, durfte sich in Summe über mehr als eine halbe Million Besuche (Ersteintritte) freuen.  „Im Vergleich zum Vorwinter bedeutet das ein Plus von rund sieben Prozent. Mit dem Wetter hatten wir heuer großes Glück. Aber es zeigt sich auch, dass wir mit unserer Strategie der klaren Fokussierung auf unsere Zielgruppen und der permanenten Weiterentwicklung unserer Skigebiete am richtigen Weg sind. Die Investitionen der letzten Jahre in die gesamte Infrastruktur und das Umfeld wird von den Gästen honoriert und bescheren uns diesen eindrucksvollen Erfolg“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(1. April 2018) – „Im heurigen Winter konnten unsere Skigebiete ihre Stärken voll und ganz ausspielen:  Unsere Skigebiete sind familienfreundlich, für unsere Gäste aus Ostösterreich sowie das angrenzende Ausland gut erreichbar und punkten mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Skigebiete in Annaberg, am Hochkar sowie in Lackenhof am Ötscher, Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona am Wechsel freuten sich heuer besonders über das verstärkte Interesse von Gästen aus dem Großraum Wien, Ungarn und der Tschechischen Republik. Viele nutzen die Gelegenheit bei optimalen Pistenbedingungen für einen Kurzurlaub oder einen Tagesausflug ohne weite Anfahrtswege“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Alle von der NÖ-BBG betreuten Skigebiete konnten deutliche Zuwächse erzielen. Die Bilanz im Detail:

·         Die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee konnte die bislang beste Wintersaison in ihrer 69-jährigen Geschichte einfahren. In 108 Betriebstagen verzeichnete sie 110.000 Besuche (Ersteintritte). Dabei absolvierten die Gäste auf den Liftanlagen rund 1,1 Millionen Fahrten. Im Vergleich zum Vorwinter konnten die Besucherzahlen um rund elf Prozent gesteigert werden.

·         Die Annaberger Lifte konnten einen Zuwachs von rund neun Prozent bei den Besuchen verbuchen, insgesamt gab es über 98.000 Ersteintritte. Das ist der beste Wert seit Übernahme durch die NÖ-BBG im Jahr 2011.

·         Im Familienskiland St. Corona am Wechsel, geführt durch die Familienarena Bucklige Welt - Wechselland GmbH, wurden bisher 25.000 Gäste verzeichnet. Im Vergleich zum Vorwinter stiegen die Besucherzahlen um rund zehn Prozent. Das Familienskiland ist voraussichtlich noch bis Ostermontag, 2. April 2018, täglich von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr in Betrieb.

·         Bei den Hochkar Bergbahnen, wie auch die Ötscherlifte zu 60 Prozent im Eigentum der Schröcksnadel-Gruppe, herrschen derzeit beste Bedingungen. Bis Ostermontag, 2. April 2018, sind die Lifte in Betrieb. Mit Stand vom 25. März 2018 hält das Hochkar bei knapp 168.000 Besuchen, was einer Steigerung von mehr als zehn Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorwinters entspricht.

  • Die Ötscherlifte in Lackenhof am Ötscher haben 2017/2018 knapp 109.000 Besuche erzielt, was im Vergleich zum Vorwinter einem Plus von rund neun Prozent entspricht.

 

„Wir sind mit der Auslastung in der Wintersaison 2017/2018 unserer Skigebiete mehr als zufrieden. Die Investitionen in die Infrastruktur haben sich ausgezahlt, das Angebot wird von den sportbegeisterten Besucherinnen und Besuchern hervorragend angenommen“, so Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus.

„Nach der Wintersaison ist vor der Sommersaison, denn wir legen bereits seit einigen Jahren unseren Fokus darauf viele unserer Gebiete als Ganzjahresdestination zu positionieren. Schließlich können wir uns nicht jedes Jahr auf einen so perfekten Winter verlassen. Wir sehen der kommenden Sommersaison schon mit Freude entgegen“ betont Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus-Tochter Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) abschließend.

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Osterzeit in Niederösterreich

Utl.: Bohuslav: Viele Angebote rund um den Frühlingsstart

St. Pölten (OTS/NLK) - Egal, ob man Tradition, Brauchtum, Erholung oder Bewegung in der freien Natur sucht: Niederösterreich lädt zur Osterzeit ein, die Regionen und ihre Genüsse neu zu entdecken. „In Niederösterreich hat Genießen immer Saison. Aber besonders die Zeit um Ostern bietet landauf, landab eine bunte Mischung aus Brauchtum, Kulinarik, Weingenuss und Naturerlebnis. Eine verlockende Gelegenheit, dem aufblühenden Land einen Besuch abzustatten“, so Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Wer Handwerkskunst und Tradition liebt, wird auf den vielen Ostermärkten fündig werden. Den Anfang machen die traditionellen Ostermärkte im Stift Göttweig, auf Schloss Hof und im Schloss Rosenburg. Zauberhafte Geschenkideen, ein umfangreiches Rahmenprogramm und eine ideenreiche Kinderbetreuung machen den Besuch für Jung und Alt zu einem besonderen Erlebnis.

Rund um den Palmsonntag kann man in der Kartause Gaming Osterdekorationen, Bastel- und Geschenkideen bestaunen. Kunsthandwerk aus verschiedensten Materialien und Techniken wird großgeschrieben. An diesem Wochenende lädt auch die traditionelle „Ei-Zeit“ in Eggenburg zu einem Besuch ein. Kunst und Handwerk paaren sich mit einem bunten Rahmenprogramm, bei dem auf die Kinder nicht vergessen wird. Auch im Haubiversum in Petzenkichen können Familien ein abwechslungsreiches und buntes Osterprogramm genießen. Die Käsemacherwelt in Heidenreichstein startet vor Ostern mit einem großen Eröffnungsfest und einem Ostermarkt in die neue Saison.

Auch beim Ostermarkt im Wasserschloss Kottingbrunn kann man sich in österliche Stimmung versetzen lassen. „Hinter den Kulissen“ kann man sehen, wie die aufwändigen Kunsthandwerksstücke entstehen. Ein stilvolles Ambiente erwartet die Besucher beim Oster- und Kunsthandwerksmarkt in Reichenau an der Rax, wo neben Oster- auch Flohmarkt-Schätze erworben werden können.

Zum ersten Mal lädt Grafenegg zu österlichen Garten-, Genuss-, und Musikfreuden: Im edlen Ambiente des Schlosses und im idyllischen Schlosspark lassen sich die schönsten Facetten des Frühlings erleben. Der Grafenegger Frühling bietet neben musikalischen Genüssen erlesenes Kunsthandwerk, ein vielfältiges Garten- und Pflanzenangebot sowie regionale Köstlichkeiten. Musik und Ostern verbindet man auch in Krems: In den Wochen vor Ostern und in der Karwoche lädt das Osterfestival Imago Dei in den mittelalterlichen Klangraum der Minoritenkirche in Krems zu einem vielschichtigen Programm, das mit zeitlos gültiger Musik aus verschiedenen Ethnien, Epochen und Religionen aufwartet.

Alle Naturliebhaber werden bei einem Ausflug hinaus ins Land auf ihre Rechnung kommen. Rund um Ostertraditionen, Frühlingserwachen, Kulinarik, Sport und Entspannung gibt es in den Destinationen die unterschiedlichsten Angebote, die sich perfekt für einen Wochenendausflug eignen. Ein besonderes Erlebnis stellt die Dirndlblüte im Pielachtal dar. Es lohnt sich dieses Naturschauspiel beispielsweise mit einer Wanderung, einer Fahrt mit der Mariazellerbahn oder einem Besuch im Stift Lilienfeld zu verbinden. Der Steinschalerhof lädt zu einem Kurzurlaub mit Dirndlblütenwanderungen, Oster-Striezel-Backen und traditionellen Osterbräuchen ein. Für das leibliche Wohl sorgt die Steinschaler Wildkräuterküche.

Der Wienerwald ist im Frühling mit seinen zahlreichen Wanderwegen ebenfalls eine Reise wert. Dabei kann man mit den Kindern auf Wanderwegen die Natur erforschen und ausgezeichnete Kulinarik genießen. Im Weinviertel hingegen wird das alte Brauchtum des „In die Grean gehen“ nach wie vor hochgehalten. Die Winzer entführen ihre Gäste zur köstlichen Quelle ihres edlen Tropfens in die Weingärten und Kellergassen. Das Angebot „Mit dem Winzer in die Grean gehen“ bietet zwei Übernachtungen, ein Abendessen am Anreisetag ist inklusive.

Das Chillen auf Waldviertler Art steht im ersten Faulenzerhotel Österreichs, dem Hotel Schweighofer in Friedersbach, im Mittelpunkt. Entspannung pur bieten Hallenbad, Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine sowie auch der idyllische Faulenzer-Garten. Mit dem traditionellen Osterbrunch kommt auch der verwöhnte Gaumen auf seine Rechnung. Wer den Winter noch in voller Länge auf der Skipiste auskosten möchte, ist beim Hochkar Dirndlskitag bestens aufgehoben. Am 24. März lädt das Hochkar unter dem Motto „Rein ins Dirndl und ab auf die Piste“ zum Frühlingsskilauf der besonderen Art. Gerade zu Ostern darf natürlich nicht auf die Kulinarik vergessen werden. Besondere Ostergenüsse kann man bei den Wirten der Niederösterreichischen Wirtshauskultur genießen.

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„Gläserner Leopold“ für Vizeweltmeisterin Ivona Dadic

Utl.: LH Mikl-Leitner: „Sensationeller Erfolg“

St. Pölten (OTS/NLK) - Ivona Dadic, Vizeweltmeisterin im Fünfkampf, wurde heute, Dienstag, gemeinsam mit ihrem Trainerteam bestehend aus Philipp Unfried, Inga Babakova, Klaus Moser und Wolfgang Adler von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Sport-Landesrätin Petra Bohuslav, Gottfried Lammerhuber, Obmann der Sportunion St. Pölten Leichtathletik, ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis und ÖLV-Sportdirektor Gregor Högler im Landhaus in St. Pölten empfangen. Im Rahmen des Empfangs überreichte die Landeshauptfrau Dadic den „Gläsernen Leopold“, dieser solle für sie „Auszeichnung und Wertschätzung“ sein.

Landeshauptfrau Mikl-Leitner sagte, dass man in Niederösterreich „unglaublich stolz“ auf Ivona Dadic sei. Sie sei Botschafterin für das Sportland Niederösterreich, erinnerte Mikl-Leitner daran, dass Dadic Ende des vergangenen Jahres in Pöggstall als NÖ Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden sei. Vizeweltmeisterin im Fünfkampf zu werden, sei „ein sensationeller Erfolg“. Spitzensportlerinnen und Spitzensportler seien „Vorbild, wenn es darum geht, diszipliniert und ausdauernd zu sein und alles zu geben, um erfolgreich zu sein“, so Mikl-Leitner.

„Ich freue mich, dass alle meine Trainer heute hier sind“, so Ivona Dadic. Sich Vizeweltmeisterin nennen zu können sei „etwas ganz Besonderes“, betonte sie, dass es schön sei, diesen Erfolg mit dem Team teilen zu können. Nach einer Pause sei sie seit gestern wieder im Training, hielt Dadic fest, dass als nächstes die Europameisterschaft in Berlin am Plan stehe.

ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis stellte das erfolgreiche Trainerteam von Ivona Dadic vor: Teamleiter Philipp Unfried (Hürdensprint), Inga Babakova (Hochsprung), Klaus Moser (Kugelstoßen) und Wolfgang Adler (Weitsprung). Dadic sei „am Punkt in Topform und nervenstark“, betonte Baudis.

St. Pöltens Leichtathletik-Obmann Gottfried Lammerhuber gratulierte Ivona Dadic zu ihrem großartigen Erfolg und bedankte sich beim Trainerteam, das „ein Erfolgsmodell“ sei. Alle Trainer würden an einem Strang ziehen, sprach er von einem „wunderbaren Miteinander“.

Ivona Dadic ist am 29. Dezember 1993 in Wels geboren und in St. Pölten wohnhaft, wo sie auch in ihrem Verein, der Sportunion St. Pölten, trainiert. Zu ihren großen Erfolgen der letzten Jahre zählen Bronze bei der Europameisterschaft in Amsterdam 2016 (Siebenkampf), Silber bei der Europameisterschaft in Belgrad 2017 (Fünfkampf) und nun Silber bei der Weltmeisterschaft in Birmingham 2018 (Fünfkampf).

 

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Die Niederösterreich-Card startet digital in die neue Saison

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Niederösterreich-Card startet am 1. April in ihre 13. Saison und begeistert mit 315 Ausflugszielen bei freiem Eintritt. Neu ab heuer ist die Smartphone-App, mit der man die Card immer in der Tasche hat. Über die Card und deren Neuheiten informierten am heutigen Montag Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav, Reinhard Karl, Kommerzkundenvorstand der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG, Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, und Christiana Hess, Geschäftsführerin der Niederösterreich-Card, im Rahmen einer Pressekonferenz im Erlebnisraum des Visitair Centers am Flughafen Wien, der nun auch mit der Niederösterreich-Card besucht werden kann.

 

Landesrätin Bohuslav sprach von einer „zwölfjährigen Erfolgsstory“ und betonte, dass es heuer nicht nur neue Ziele gebe, sondern auch „eine richtungsweisende Änderung bzw. Ergänzung“: „Die Niederösterreich-Card steht zum ersten Mal als App zur Verfügung.“ Das sei eine wichtige Entwicklung, denn die Gäste wollten mit der Card auch ins digitale Zeitalter eintauchen. Mit der App wolle man neue und jüngere Zielgruppen ansprechen und erwarte sich eine einfachere Abwicklung. Zudem könne man den Gästen damit zusätzliche Informationen in Echtzeit bieten.

 

In der ersten Phase werde man beides anbieten, sowohl die haptische Card als auch die digitale App, so Bohuslav. Wann man den kompletten Umstieg ins digitale Zeitalter durchführen werde, müsse man sich orientiert am Kundenverhalten anschauen. Die Vorteile der digitalen App seien eine schnellere und bequemere Verlängerung, das Abrufen von umfassenden Informationen zum Ausflugsziel und damit verbunden eine stärkere Kundenbindung durch Empfehlungen der Wirtshauskultur oder Niederösterreich-Card-Partner, so die Landesrätin.

 

Derzeit seien 177.000 Cards im Umlauf, informierte Bohuslav, dass die Zahl der Verlängerungen steige. Das zeige, dass die Qualität stimme. „Der Stammkundenanteil wird größer und liegt bei 65 Prozent“, gratulierte die Landesrätin Geschäftsführerin Hess und ihrem Team zu diesem Erfolg. 65 Prozent der Kunden seien aus Niederösterreich, 31 Prozent aus Wien, gefolgt von Gästen aus dem Burgenland und Oberösterreich. Beliebte Ausflugsziele seien die alle zwei Jahre stattfindenden Landesausstellungen, die Schneebergbahn, die Kittenberger Erlebnisgärten, die Garten Tulln, die Rax-Seilbahn, die Schallaburg, der Tierpark Stadt Haag und der Schlosspark Laxenburg. Die Landesrätin betonte das „auszeichnete Preis-Leistungsverhältnis“ der Niederösterreich-Card, für rund 60 Euro könne man über 300 Ausflugsziele gratis besuchen.

 

Reinhard Karl, Kommerzkundenvorstand der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, sagte, dass die Niederösterreich-Card seit zwölf Jahren erfolgreich am Markt und man stolz sei, Teil der Erfolgsgeschichte zu sein. „2006 hat die Niederösterreich-Card mit 151 Ausflugszielen begonnen, heute gibt es eine Verdoppelung auf 315 Ausflugsziele“, führte Karl aus, dass die Card durch zusätzliche und neue Ausflugsziele attraktiver geworden sei. Seitens Raiffeisen sei man Partner auf mehreren Ebenen: Als Gesellschafter habe man an der Card einen Anteil von 26 Prozent, das sei insofern bedeutend, als mit der Card nicht nur die Förderung der Ausflugsziele, sondern auch der Region verbunden sei. Als Sponsor unterstütze man die ein oder andere Attraktion, etwa das Benediktinerstift Göttweig, das Mostbirnhaus und die Schallaburg. Niederösterreich habe sich zu einem Tourismusland entwickelt und das unterstütze man seitens Raiffeisen finanzierungsmäßig – mit einem Finanzierungsvolumen von rund 903 Millionen Euro sei die Raiffeisen-Bankengruppe Niederösterreich-Wien einer der Hauptfinanciers der Tourismus- und Gastronomiewirtschaft in der Ostregion. Zudem gebe es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine 50-prozentige Unterstützung. „Das erfreut sich bei uns im Haus ganz großer Beliebtheit“, so Karl.

 

Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG, sagte die Niederösterreich-Card sei „ein tolles Produkt“ und werde „hervorragend angenommen“. Mit dieser wolle man die hochgesteckten Ziele erreichen, die man sich betreffend der Besucherzahlen am Flughafen Wien-Schwechat gesetzt habe. 120.000 Besucher seien es im letzten Jahr gewesen, führte Ofner aus, dass die Latte für heuer bei 150.000 Besuchern liege. Um das Ziel zu erreichen, brauche es starke Partner, betonte Ofner, dass die Niederösterreich-Card so ein Partner sei. Seitens des Flughafens investiere man in Besucherprogramme, weil man aus Erfahrung wisse, dass jemand, der einmal hinter die Kulissen geblickt habe, mit anderen Augen durch den Flughafen gehe und auch mehr Verständnis dafür habe, wenn einmal etwas nicht funktioniere. Zum Besuch offen stehen am Flughafen Busrundfahrten über das Flughafen-Vorfeld, die Aussichtsterrasse mit weitreichendem Blick auf das Flughafengeschehen und der neue multimediale Erlebnisraum, gestaltet vom international erfolgreichen Buchautor und TV-Star Thomas Brezina.

 

„Das Wesentliche an der Niederösterreich-Card sind attraktive Ausflugsziele“, führte Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, aus, dass es heuer insgesamt 315 Ausflugsziele gebe, davon seien 17 neu. Neu sind: im Waldviertel kids space, Kristallium glas.erleben, Schloss Pöggstall und das Wäschepflegemuseum, in der Donau-Region die Gozzoburg, Schloss Marchegg, Flip Lab, #TullnArt – Garten der Künstler und das Haydn-Geburtshaus, in den Wiener Alpen die Burg Grimmenstein, die Hermannshöhle, das Triestingtaler Heimat- und Regionalmuseum und die Mohr-Sederl Fruchtwelt, im Wienerwald das Kaiserhaus Baden und in Wien der Böhmische Prater – Ringelspiel, das Ernst Fuchs-Museum und die Sommerrodelbahn Hohe Wand Wiese. Madl verwies außerdem auf die Highlight-Ausstellungen „Warum isst die Welt, wie sie isst?“ auf Schloss Hof, „Byzanz und der Westen. 1000 vergessene Jahre“ auf der Schallaburg und „Faszination Pyramiden“ im Mamuz. Bewährt habe sich die Kooperation mit der EVN, die auch in der neuen Saison weitergeführt wird. Während im ersten Jahr 6.000 EVN-Kundinnen und Kunden die gesammelten Bonuspunkte für eine ermäßigte Niederösterreich-Card eingelöst haben, waren es im vergangenen Jahr bereits mehr als 10.500.

 

Die digitale Niederösterreich-Card sei nicht nur eine Eintrittskarte, sondern vor allem eine „Service-App“, betonte Christiana Hess, Geschäftsführerin der Niederösterreich-Card, dass diese auch Empfehlungen für Wirtshäuser oder andere Card-Ausflugsziele und Veranstaltungen gebe. Außerdem biete die App die wichtigsten Infos zu allen Ausflugszielen, zu den bereits getätigten Eintritten und zu allen gesammelten Bonuspunkten. Besonders wichtig bei der Entwicklung sei gewesen, dass man die jeweiligen Ausflugsziele auch bewerten könne. Ab 1. April ist die Card-App in allen App-Stores verfügbar: für iOs und Android.

 

Die Niederösterreich-Card gilt von 1. April 2018 bis 31. März 2019. Bei Neukauf kostet die Card 61 Euro für Erwachsene und 31 Euro für Jugendliche von sechs bis 16 Jahren. Für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren ist die Card gratis. Wer eine alte Karte besitzt, kann sie verbilligt verlängern lassen: 56 Euro für Erwachsene und 28 Euro für Jugendliche von sechs bis 16 Jahren. Erhältlich ist die Card bei vielen teilnehmenden Ausflugszielen, Raiffeisenbankstellen und Trafiken mit E-Loading-Terminal, auf www.niederoesterreich-card.at und über die Card-Hotline unter 01/535 05 05. Bei der digitalen Version muss die Card bei Neukauf binnen 48 Stunden nach dem Kauf bzw. Erhalt im „My CARD“-Bereich registriert werden, damit sie weiterhin gültig bleibt. Die Verlängerung der Card ist bei allen Ausflugszielen, die auch Verkaufsstelle sind, wie auch bei Trafiken mit E-Loading-Terminal möglich. Online-Verlängerung: www.niederoesterreich-card.at/die-naechste-card-saison-ist-nur-einen-klick-entfernt.

 

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon 02742/9005-12322, E-Mail c.fuchs@noel.gv.at, Niederösterreich-Werbung, Carina Kitir, Telefon 02742/9000-19844, E-Mail carina.kitir@noe.co.at, www.niederoesterreich.at.

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Neuauflage des Fördercall „Prototypenbau und -erprobung“

Utl: Ab 5. April können Unternehmen ihre Projekte einreichen

 

St. Pölten (28. März 2018) – Aufgrund des großen Erfolges des bisherigen bestehenden Fördercall für Prototypenbau, wird auch heuer wieder ein solcher angeboten. „Um den hohen Level der Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität im internationalen Vergleich auch in Zukunft weiter auszubauen, bedarf es auch künftig innovativer Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Durch das erneute Förderprogramm für Prototypen soll innovationsbereiten Unternehmen die Möglichkeit geboten werden, ihre kreativen Ansätze bis hin zur Markteinführung zu transportieren, sowie Innovationen zu testen“, begründet Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav die erneute Förderaktion.

 

Das Ziel des ab 5. April 2018 zeitlich befristeten Fördercall ist es, Unternehmen bei der Testphase von neuen Produkten durch den Bau von Prototypen zu unterstützen. Gefördert wird der „Proof of Concept“ (Machbarkeitsbeweis) von Patenten, Forschungsergebnissen und Marktneuheiten, insbesondere die Entwicklung und der Bau von Prototypen, sowie die anschließende Durchführung von Testreihen.

 

„Die stetig hohe Nachfrage an den letzten Fördercall hat gezeigt, dass in diesem Bereich weiterhin hoher Unterstützungsbedarf besteht. Um den Anteil an Marktneuheiten, neuen Produkten und Dienstleistungen auch zukünftig zu intensivieren, haben wir uns weiterhin für die Unterstützung durch dieses Förderprogramm entschlossen“, so Landesrätin Bohuslav.

 

Gewährt wird ein Zuschuss der förderbaren Kosten in Höhe von maximal 45% für Kleinunternehmen, 35% für Mittelunternehmen und 25% für Großunternehmen. Die maximale Obergrenze der förderbaren Kosten beträgt dabei 200.000 Euro. Für die Auswahl der Projekte wird besonderer Wert auf Kriterien wie technisches Risiko, technologische Neuheit, Innovationsgehalt und Umsetzbarkeit am Markt, gelegt. Die Entscheidung für eine Förderung obliegt einer Expertenjury aus den verschiedensten Fachbereichen.

 

Der Fördercall ist offen für alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Standort in Niederösterreich. Die Einreichung ist von 5. April bis 18. Mai 2018 möglich. Die Mittel stammen aus dem NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds.

 

Nähere Informationen zum Call finden Sie auf:

www.noel.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Foerdercall_Prototypenbau.html

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Spatenstich „Grünzweig Automobile“ im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd

Das seit 2009 bestehende Familienunternehmen Grünzweig hat sich entschieden, seinen Standort in das IZ NÖ-Süd zu verlegen und dabei deutlich auszubauen. Der maßgeschneiderte, energieeffiziente Neubau wird auf einer rund 8.300 m² großen Grundstücksfläche an der B11 im IZ NÖ-Süd errichtet. „Die Neuansiedlung der Firma Grünzweig Automobil GMBH ist nicht nur ein Beleg für die Wichtigkeit und Stärke von Familienunternehmen, sie schafft auch neue, hochwertige Arbeitsplätze“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über den Neuzugang am niederösterreichischen Wirtschaftsstandort.

(03. April 2018) – „Niederösterreich hat sich als attraktiver Wirtschaftsstandort für moderne Unternehmen national und international hervorragend positioniert. Unsere Anstrengungen dienen vor allem dazu, den Betrieben die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung bieten zu können, wie hier im IZ NÖ-Süd. Eines dieser Unternehmen ist das der Familie Grünzweig, die mit dem neuen Gebäude nicht nur einen architektonischen Akzent setzt, sondern auch mehr Arbeitsplätze in die Region bringt. Ich wünsche der Familie Grünzweig am neuen Standort alles Gute und auch weiterhin viel Erfolg“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav beim Spatenstich.

Die Grünzweig Automobil GmbH wurde 2009 gegründet und ist im Eigentum des Ehepaars Andreas und Renate Grünzweig. Der aktuelle Standort (PKW - Verkauf neu/gebraucht und Werkstatt) befindet sich auf einem Mietgrundstück, das sich über die Gemeindegrenzen von Mödling und Wiener Neudorf erstreckt. Aufgrund der Expansion des Unternehmens wurde ein neuer Standort gesucht. Das Unternehmen wurde im nahegelegenen ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd fündig. Das Autohaus beheimatet die Marken Volvo und Kia. Der maßgeschneiderte, energieeffiziente Neubau mit rund 2.300 m² Fläche wird auf einer rd. 8.330 m² großen Grundstücksfläche an der B11 im Nordgebiet des IZ NÖ-Süd errichtet. Renate und Andreas Grünzweig, Geschäftsführer des Autohauses: „Durch die Neuausrichtung unseres Unternehmens sind wir an unserem alten Standort räumlich an die Grenze gestoßen. Hier im IZ NÖ-Süd haben wir uns vor allem auch dank der umfassenden Betreuung durch ecoplus von Anfang an willkommen gefühlt. Wir haben hier den optimalen Standort für unsere Expansionspläne gefunden. Mittelfristig wollen wir den Mitarbeiterstand aufstocken und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, die wir aus der Region heraus besetzen wollen.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Wir freuen uns, dass wir als Wirtschaftsagentur mit den Geschäftsfeldern Investorenservice und Wirtschaftsparks unseren Beitrag zu dieser Betriebsansiedlung leisten konnten. Dabei ist es mir aber wichtig zu betonen, dass diese ecoplus Geschäftsfelder Unternehmen bei Ansiedlungen und Erweiterungen in ganz Niederösterreich beraten und unterstützen – nicht nur, aber auch in unseren Wirtschaftsparks. Im Vorjahr haben wir 101 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen in ganz Niederösterreich begleitet, damit konnten rund 750 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Betriebsansiedlungen wie jene der Firma Grünzweig sind eine Bestätigung unserer Arbeit und ein großer Ansporn.“

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„Volksschulen zum Schnee“ bringt erstmals über 14.000 Volksschulkinder auf die Pisten Niederösterreichs

(22.03.2018) – Mit einer fulminanten „Volksschulparty“ feierten gestern am Hochkar über 300 Kinder den Höhepunkt der siebenten Saison „Volksschulen zum Schnee“. Bei winterlichen Verhältnissen und auf perfekten Pisten hatten die Kinder aus Niederösterreich und Wien viel Spaß beim Skifahren und Spielen im Schnee. Die Schulsportinitiative ist eine Aktion der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Niederösterreich-Werbung GmbH gemeinsam mit der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft, einer Tochter der ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich.

„Mehr als 14.000 Volksschulkinder kamen heuer durch unsere Schulsportinitiative zum Skifahren auf Niederösterreichs Pisten – eine Rekordzahl die zeigt, dass wir das richtige Angebot für Volksschulen entwickelt haben“, freut sich Sportlandesrätin Petra Bohuslav. Ab einem Preis von 29 Euro pro Kind übernimmt dabei die Firma Blaguss (ski4school) die komplette Organisation für einen Skitag: Bustransport, altersgerechtes Leihmaterial vor Ort, eine Liftkarte für einen Skitag und optional die Betreuung durch KinderskilehrerInnen. „Als besonderes Zuckerl gibt es für alle Kinder einen Gutschein für einen weiteren Skitag in der kommenden Saison in einem der neun teilnehmenden niederösterreichischen Skigebiete. Damit fördern wir nicht nur den Schulsport, sondern setzen nachhaltige Akzente für die Bergbahnen“, ergänzt Wirtschaftskammer Niederösterreich-Präsidentin Sonja Zwazl.

Gestern wurde am Hochkar als besonderer Höhepunkt einer erfolgreichen Wintersaison die große „Volksschulparty im Schnee“ gefeiert. „Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass das Hochkar für WintersportlerInnen jeder Altersstufe die richtige Wahl ist. Für alle Kinder war es ein toller Skitag – die Fortgeschrittenen sind in der Funslope und beim Skirennen gefordert worden und für die Beginner war das große Kinderskiland mit seinen beiden Förderbändern perfekt“, so Andreas Buder von den Bergbahnen Hochkar.

Tatkräftig unterstützt wurde die Volksschulparty von Skischulen aus ganz Niederösterreich, sowie von StudentInnen der KPH Krems. Die angehenden Lehrkräfte konnten im Rahmen dieser Veranstaltung praktische Erfahrung mit Wintersporttagen sammeln. Gerhard Angerer vom Landesschulrat für Niederösterreich: „Für viele VolksschülerInnen ist das schulische Umfeld oftmals die erste und einzige Gelegenheit mit dem Wintersport in Berührung zu kommen. Ich möchte mich bei den vielen LehrerInnen für ihr Engagement ganz herzlich bedanken! Viele von ihnen holen sich im Rahmen der Fort- und Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule NÖ das Rüstzeug für einen qualitativ hochwertigen und sicheren Unterricht im Bereich des Wintersports.“

Die Schulsportinitiative „Volksschulen zum Schnee“ können Volksschulklassen aus ganz Ostösterreich in Anspruch nehmen. „Für jedes Kind und jede Schule ist bei dieser Aktion das Richtige dabei. Die Anfahrtswege zu den neun spannenden und abwechslungsreichen Skigebieten halten sich in Grenzen, und mit dem Gutschein für einen Skitag in der kommenden Saison wird der Spaß im Schnee auch nach der Volksschul-Aktion im Kreis der Familie fortgesetzt“, erläutert Jochen Danninger, ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer.

 

Die Organisatoren des Events – Landesskiverband Niederösterreich Präsident Wolfgang Labenbacher und NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl – lockten neben den Skikursen auch mit einem actionreichen Rahmenprogramm. Bei einem Skirennen wurden Nachwuchstalente für die Michaela Dorfmeister-Skimittelschule Lilienfeld gesucht, die Biathleten zeigten den Kindern eine für sie neue Sportart und die ORF NÖ-Kinderdisco heizte allen noch einmal so richtig ein.

Andreas Buder von den Hochkar Bergbahnen und Skischulleiter Johannes Putz ehrten die „wintersportlichsten Volksschulen des Landes“ mit tollen Preisen: Die beiden Hauptpreise gingen an die Volksschule Scheibbs – ein Skitag mit „Volksschulen zum Schnee“ gesponsert von Blaguss, sowie an die Praxis Volksschule Krems – ein Ausflug aufs Hochkar gesponsert von der Hochkar Bergbahnen GmbH.

Die Hochkar Bergbahnen sind noch bis 2. April 2018 in Betrieb.

 

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11 Prozent Steigerung, 110.000 Gäste: Beste Wintersaison in der Geschichte der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee!

Die diesjährige Bilanz der ecoplus Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG) zur Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee fällt historisch aus: Die bislang beste Wintersaison in der 69-jährigen Geschichte der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee geht zu Ende. Im Vergleich zum Vorwinter konnten die Besucherzahlen um rund elf Prozent gesteigert werden und gegenüber dem Fünfjahres-Durchschnitt gibt es sogar eine Zunahme um 42 Prozent. „In 108 Betriebstagen konnte die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee mit 110.000 Gästen einen Besucherrekord aufstellen. Dabei absolvierten die Besucherinnen und Besucher 1,1 Millionen Liftfahrten. Die Investitionen der letzten Jahre in die Qualität der Anlagen, Kassen und Zutrittssysteme, der Beschneiung und Pisten wurden von den Gästen honoriert und bescheren der Schischaukel diesen eindrucksvollen Erfolg“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(24. März 2018) – „Dieser Gästerekord mit 110.000 Besuchen im sehr kompetitiven skitouristischen Umfeld ist sensationell. Durch eine aktive Standort- und Produktentwicklung wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee auch in den kommenden Jahren weiter stärken. In der nächsten Wintersaison stehen weitere Investitionen an, wie die Erneuerung des Tellerlifts auf der Mönichkirchner Schwaig“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Gerald Gabauer, Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee GmbH, ergänzt: „Dass unsere Schischaukel den richtigen Weg eingeschlagen hat, zeigen auch internationale Auszeichnungen wie zuletzt das Pistengütesiegel in GOLD. Ein weiterer Erfolgsfaktor sind unsere Gastronomiepartner im Skigebiet. Deren hohe Qualität und sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis runden das Gesamtangebot für unsere Gäste ab.“

 

„Nach der Wintersaison ist vor der Sommersaison, denn wir legen bereits seit einigen Jahren unseren Fokus darauf, die Erlebnisalm Mönichkirchen als Ganzjahresdestination zu positionieren. Schließlich können wir uns nicht jedes Jahr auf einen so perfekten Winter verlassen. So bieten wir unseren Gästen mit der Sonnenbahn, der Roller- und Mountaincartstrecke sowie dem beliebten Schaukelweg ab 28. April 2018 ein vielfältiges Angebot“, betonen Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus und Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus-Tochter Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG). Bis 17. Juni 2018 ist die Erlebnisalm jeweils am Samstag und Sonntag sowie an Fenster- und Feiertagen von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr mit der Sonnenbahn in Mönichkirchen, der Roller- und Mountaincartstrecke sowie dem Schaukelweg in Betrieb. Ab 18. Juni 2018 steht das Angebot den Gästen – soweit es die Witterung zulässt – an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung.

 

Zu den in der NÖ-BBG zusammengefassten Skigebieten zählen neben der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee auch das Hochkar, die Ötscherlifte in Lackenhof am Ötscher, die Annaberger Lifte sowie das Familienskiland St. Corona am Wechsel.

 

 

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Top e-Autohaus 2017 – die Sieger kommen aus dem Weinviertel und dem Waldviertel

Bereits zum dritten Mal wurden im Rahmen der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ die erfolgreichsten und engagiertesten heimischen Autohäuser im Bereich Elektromobilität gesucht. Die Auszeichnung wird von ecoplus in Kooperation mit dem Landesgremium des Fahrzeughandels der WKNÖ in zwei Kategorien vergeben: „Autohaus mit den meisten e-Autoverkäufen“ sowie „Autohaus mit dem besten Gesamtengagement“. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav überreichten die Preise: „Wir gratulieren dem Mistelbacher Autohaus Polke, der Böhm Wilhelm GesmbH aus Ottenschlag und dem Autohaus Waldviertel aus Horn ganz herzlich! Elektromobilität wird immer mehr auch zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor, erfordert aber vom Handel deutliche mehr Engagement als der Verkauf konventioneller Fahrzeuge. Die Top e-Autohäuser 2017 zeigen eindrucksvoll, dass es sich lohnt, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Wir hoffen, dass möglichst viele Betriebe ihrem Beispiel folgen werden!“

(23. März 2018) – Niederösterreich hat beim Thema Elektromobilität von Beginn an eine Vorreiterrolle übernommen und ist nach wie vor auf der Überholspur unterwegs. Besonders eindrucksvoll sieht man das an den Neuzulassungen, die Jahr für Jahr kontinuierlich steigen. Wurden 2015 noch 398 e-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen, so waren es 2016 schon 1.128 und 2017 mit 1.435 Neuzulassungen das bislang beste Jahr. In den ersten beiden Monaten 2018 wurde 249 e-Fahrzeuge neu zugelassen. „Die Top e-Autohäuser leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung und zum positiven Image der e-Mobilität in unserem Bundesland. Dazu gehören auch Aktivitäten wie zum Beispiel die Teilnahme an unserer erfolgreichen Testaktion ‚6 Tage Probefahren um 60 Euro‘, aufgrund des großen Kundeninteressen auch 2018 fortgesetzt wird. Alle Aktivitäten gemeinsam bilden ein effizientes Gesamtpaket, um e-Mobilität dauerhaft zu stärken und damit auch die Klimaziele des Landes erfolgreich umzusetzen“, freut sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav führt weiter aus: „Rund 19 Prozent aller im heurigen Jahr österreichweit neu zugelassenen e-Fahrzeuge fahren in Niederösterreich. Damit sich dieser positive Trend auch in Zukunft fortsetzt, brauchen wir die Unterstützung unserer vielen Partner in den Regionen. Dabei kommt dem Fahrzeughandel eine besondere Bedeutung zu. Es ist uns daher ein Anliegen, die Top e-Autohäuser vor den Vorhang zu holen und ihnen für ihren Einsatz im Bereich der Elektromobilität zu danken.“

 

Die Auszeichnung Top e-Autohaus wird in zwei Kategorien vergeben. In der Kategorie 1 „Autohaus mit den meisten e-Autoverkäufen“ wurde die Anzahl verkaufter, reiner e-Fahrzeuge an der Betriebsstätte im Jahr 2017 gewertet. Hier trug das Autohaus Polke aus Mistelbach wie auch bereits im Vorjahr den Sieg davon. Mit 106 verkauften e-Autos im Jahr 2017 konnten die Verkaufszahlen im Vergleich zu 2016 fast verdoppelt werden.

Die Kategorie 2 „Autohaus mit dem besten Gesamtengagement“ konnten gleich zwei Autohäuser für sich entscheiden: die Böhm Wilhelm GesmbH aus Ottenschlag und das Autohaus Waldviertel aus Horn holten ex aequo den Kategoriesieg ins Waldviertel, wobei das Autohaus Waldviertel bereits zum zweiten Mal Kategoriesieger wurde. In der Kategorie 2 wurden die Anzahl der eigenen Veranstaltungen zum Schwerpunkt e-Mobilität, die Anzahl der unterstützten themenspezifischen Veranstaltungen, bewusstseinsbildende oder qualifizierenden Maßnahmen, die Ausstattung des Betriebs im Bereich e-Mobilität sowie sonstige Maßnahmen wie die Unterstützung der e-Mobilität für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewertet.

 

Die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ wird von ecoplus umgesetzt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Aktivitäten wie die jährliche Fachtagung ‚e-mobil in niederösterreich‘ oder eben auch die Auszeichnung ‚Top e-Autohaus‘ tragen wesentlich dazu bei, das Thema Elektromobilität in all seinen Facetten in die Breite zu tragen. Gerade bei der Auszeichnung *Top e-Autohaus* hier haben wir die Möglichkeit, die engagiertesten und besten Autohäuser im Bereich Elektromobilität nicht nur vor den Vorhang zu holen, sondern ihnen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch ein Stück weit Danke zu sagen.“

In Zusammenarbeit mit der ella AG und Raiffeisen Leasing bekommen die siegreichen Autohäuser ergänzend zur Auszeichnung auch jeweils einen Luxus-Themengutschein in Höhe von 1.500 Euro.

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LR Bohuslav Begrüßung Paralympics-Team

Gestern kehrten die erfolgreichen Athletinnen und Athleten von den Paralympischen Spielen in Pyeongchang nach Österreich zurück. Für Niederösterreich traten Claudia Lösch und Martin Würz bei Ski-Alpin und Patrick Mayrhofer beim Snowboard in Süd-Korea erfolgreich an. Denn von den insgesamt sieben Medaillen für das rot-weiß-rote Team gingen drei Medaillen auf das Konto der niederösterreichischen Athletinnen und Athleten.

 

Sportlandesrätin Petra Bohuslav ließ es sich nicht nehmen, die heimischen Sportlerinnen und Sportler am Flughafen zu begrüßen: „Unsere Athletinnen und Athleten haben bei den Paralympischen Spielen ihr Bestes gegeben und kehren nun mit drei, hoch verdienten Medaillen nach Hause zurück. Ganz Niederösterreich ist stolz und sehr beeindruckt von den Leistungen! Sie sind großartige Vorbilder, denn die Sportlerinnen und Sportler zeigen jeden Tag, dass mit harter Arbeit und einer positiven Einstellung alles möglich ist. Ich hoffe, dass die sportlichen Erfolge eine Inspiration und ein kräftiger Motivationsschub für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind.“

 

Zwei der drei niederösterreichischen Medaillen gingen an Claudia Lösch,  wohl eine der erfolgreichsten Paralympischen Sportlerinnen in Österreich. Auch bei den diesjährigen Paralympischen Spielen zeigte sie eine eindrucksvolle Leistung – auch wenn es in der einen oder anderen Disziplin nicht ganz so geklappt hat. Im Super G der Alpin-Skifahrer holte sie Silber in der sitzenden Klasse. Im Riesentorlauf wiederum sicherte sie sich die Bronzemedaille.

 

Ein Sensationserfolg gelang dem gebürtigen Oberösterreicher Patrick Mayrhofer, der für den Niederösterreichischen Versehrtensportverband fährt. Im Banked Slalom holte er die Silbermedaille und somit die erste Medaille im Snowboard bei Paralympischen Spielen für Österreich überhaupt – ein historischer Erfolg!

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Gäste-Boom im Familienskiland St. Corona am Wechsel:

Grund zum Jubeln bietet die Bilanz der Wintersaison 2017/2018 des Familienskilandes St. Corona am Wechsel: „Hier hat in den letzten Jahren vielleicht die wechselvollste Entwicklung aller Wintersportorte in Niederösterreich stattgefunden. Nun können wir mit Stolz feststellen, St. Corona am Wechsel hat seine Position als Ganzjahres-Touristenmagnet für Familien gefestigt und konnte diese weiter ausbauen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Gästezahl um zehn Prozent“, freuen sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav, Familienarena-Geschäftsführer Karl Morgenbesser und der kaufmännische ecoplus-Geschäftsführer Jochen Danninger.

(18. März 2018) – „Der frühe Wintereinbruch war selbstverständlich die Grundlage für die heurige Top-Performance des Familienskilandes in St. Corona am Wechsel. Aber es zeigt sich auch, dass Wintersportorte mit klarer Positionierung und deutlicher Zielgruppenansprache beeindruckende Steigerungen einfahren können. Die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Familien mit kleineren Kindern ist der richtige Weg. Schließlich geht es für die Familienarena darum, sich Stammgäste aufzubauen, die das ganze Jahr über immer wieder nach St. Corona am Wechsel kommen. Als Land Niederösterreich haben wir diese Entwicklung mit der ecoplus Regionalförderung, der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG) und dem Programm „Bergerlebnis in Niederösterreich“ aktiv begleitet und vorangetrieben. Heute kann die Region die Früchte dieser gemeinsamen Anstrengungen ernten“, betont Landesrätin Petra Bohuslav.

Karl Morgenbesser, geschäftsführender Gesellschafter der Familienarena Bucklige Welt - Wechselland GmbH, ergänzt: „Aufgrund der sehr guten Schneelage konnte die Zahl zufriedener Gäste heuer wieder deutlich gesteigert werden. Vor allem die Skischule hatte deutlich mehr Schulen und Kindergärten unter der Woche zu betreuen. Dies spricht auch für die Initiativen des Landes Niederösterreich, wieder mehr Kinder zum Wintersport zu bringen. Unser aufbauendes Kurssystem und die Funslope für schon geübtere Kids erhöhten die Zufriedenheit und Weiterempfehlungsquote deutlich. Jetzt freuen wir uns auf einen tollen Start in die Sommersaison mit der Eröffnung der Sommerrodelbahn Corona Coaster und dem Motorikpark sowie dem Coronas Ameisenpfad und der Wechsel Lounge mit Osterspecials zu Beginn der Osterferien. Mitte April wird es dann mit den Wexl Trails und Mini-Bikepark losgehen. Ab Mai sollten dann auch die Panorama Trails von St. Corona am Wechsel bis nach Mönichkirchen eröffnet werden können.“

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Dynamik sich St. Corona am Wechsel entwickelt hat. Dies ist das Ergebnis des gemeinsamen, engagierten Vorgehens aller Beteiligten. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich haben wir die infrastrukturellen Voraussetzungen für die regionale Entwicklung geschaffen“, betonen Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus und Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus-Tochter Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG). Zu den in der NÖ-BBG zusammengefassten Skigebieten zählen neben dem Familienskiland St. Corona am Wechsel auch die Annaberger Lifte, das Hochkar, die Ötscherlifte in Lackenhof am Ötscher sowie die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee.

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Rekordwinter bei den Annaberger Liften: Knapp 100.000 Ersteintritte in der Wintersaison 2017/2018

Die Wintersaison 2017/2018 ist zu Ende und die Bilanz der ecoplus Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG) zum Skigebiet Annaberg fällt hervorragend aus: Im Vergleich zum bereits sehr guten Vorjahr verzeichneten die Annaberger Lifte einen Zuwachs von rund neun Prozent bei den Ersteintritten. „Wir freuen uns über 98.000 Ersteintritte. Das ist im Vergleich zu den Vorsaisonen der vergangenen Jahre rekordverdächtig. In den letzten Jahren haben wir konsequent an der Weiterentwicklung des Skigebietes gearbeitet. Die heutige Bilanz zeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist und sich das Skigebiet Annaberg hervorragend entwickelt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(17. März 2018) – „Die Annaberger Liftbetriebs-Gesellschaft wurde 2011 von der NÖ-BBG übernommen. Seitdem wurden mehr als zehn Millionen Euro in die Neuaufstellung und Modernisierung der Annaberger Lifte investiert. Es freut mich außerordentlich, dass damit das Skigebiet nachhaltig gestärkt werden konnte. Annaberg war auch heuer wieder Urlaubs- und Ausflugsdestination für tausende Skibegeisterte. Die Steigerung der Ersteintritte von neun Prozent im hart umkämpften Wintertourismus ist sensationell und freut mich sehr. Durch eine aktive Standort- und Produktentwicklung wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit von Annaberg auch in den kommenden Jahren weiter stärken und noch mehr Gäste für die Region gewinnen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Lifte, ergänzt: „Wir konnten die ohnehin schon sehr gute Saison 2016/2017 noch toppen. Der frühe Winterbeginn war dabei hilfreich. Unsere neuen Areale Anna-Park FunCross und Anna-Park Family haben sich zu Besuchermagneten entwickelt. Damit wurde, neben dem bewährten Anna-Land für Einsteiger, unsere Positionierung als Familienskigebiet noch einmal gestärkt. Der FunCross kann zudem relativ rasch in eine professionelle Rennstrecke umgebaut werden, so konnte auch die European Snowboard Cross-Tour bei uns Station machen und internationale Bewerbe abhalten. Die vorigen Winter eröffnete Mathias Zdarsky-Rennstrecke erfreut sich bei Publikums- und Rennlauf ebenfalls größter Beliebtheit. Insgesamt wurden im Skigebiet Annaberg mehr als 40 Rennveranstaltungen abgehalten.“

„Wir sind mit der abgelaufenen Saison am Annaberg sehr zufrieden und sehen unsere Investitionen auch durch die vielen positiven Rückmeldungen unserer Gäste bestätigt. Der Fokus auf die die Zielgruppe Familien mit Kindern hat sich voll und ganz bewährt. Annaberg ist für viele Familien in Niederösterreich, aber auch den umliegenden Bundesländern wie Wien, ein Anziehungspunkt im Winter geworden. Zudem wollen wir Annaberg als Ganzjahresdestination positionieren, weil wir uns ja nicht jedes Jahr auf einen so großartigen Winter verlassen können. So öffnet der neue Mini-Bikepark Annaberg Mitte Mai, der Pumptrack kann bereits ab Ende April genutzt werden. Beide Angebote sind frei zugänglich und können mit den eigenen Bikes befahren werden, zudem stehen Leihräder zur Verfügung“, betonen Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus und NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl. Zu den in der NÖ-BBG zusammengefassten Skigebieten zählen neben den Annaberger Liften auch das Hochkar, die Ötscherlifte in Lackenhof am Ötscher, die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee sowie das Familienskiland St. Corona am Wechsel.

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Pöchlarn als Kulturvermittler für die ganze Region

Pöchlarn feierte im Vorjahr das 750-jährige Bestehen als Stadt. Als eine der ältesten Städte im Bezirk Melk kann Pöchlarn auf eine langjährige Siedlungsgeschichte als wichtiger Donauübergang zurückblicken. Aufgrund der historischen Wurzeln (u.a. Nibelungensage) und durch zahlreiche Initiativen entstanden im Laufe der Jahre sehenswerte Museen und Einrichtungen. Pöchlarn weist viele touristische Produkte auf. Nun soll das touristische Angebot weiter ausgebaut werden und noch mehr Besucherinnen und Besucher in die ganze Region locken“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(15.03.2018) –Pöchlarn möchte Stadtführungen in der Stadt, sowie in der näheren Umgebung des Nibelungengaus entwickeln und entsprechend inszenieren. Den Gästen soll so die interessante Geschichte des Nibelungengaus vermittelt werden. Dazu sollen eigene Kulturvermittlerinnen und -vermittler ausgebildet werden um die Attraktionen entlang des Donauradweges, aber auch in der Stadt zu präsentieren. Darüber hinaus wird auch ein neuer Stadtrundgang inszeniert und auch ein Kurzfilm speziell für Kinder soll entstehen.

Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Mit dem neuen Programm rund um Pöchlarn wollen wir unter anderem erreichen, dass auch die Besucherinnen und Besucher des Donau-Radwegs sowie des gesamten Bewegungsraums Nibelungengau auf die touristischen Möglichkeiten der Stadt Pöchlarn aufmerksam gemacht werden und diese auch verstärkt nutzen. So erhöht sich die Angebotspalette für die Gäste und gleichzeitig wird durch steigende Besucherzahlen die Wertschöpfung in der Region erhöht.“

Bürgermeister Franz Heisler und der Geschäftsführer der Leader Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau Thomas Heindl: „Sehenswürdigkeiten, Museen und Kulturveranstaltungen locken jährlich viele Gäste aus aller Welt in die Nibelungen-Stadt Pöchlarn. Dieses Projekt soll dazu beitragen, die vielen attraktiven Angebote noch besser sichtbar zu machen.“

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

 

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2017 löste Regionalförderung 55 Mio. Euro Investitionen aus

Nun stehen die Zahlen fest: Im Vorjahr hat die Landesregierung 126 ecoplus Regionalförder- und LEADER-Projekte beschlossen und damit Investitionen von etwas mehr als 55 Millionen Euro in Niederösterreichs Regionen ausgelöst. „Die ecoplus Regionalförderung ist das wichtigste Instrument der regionalen Entwicklung, das wir in unserem Bundesland haben. Die Investitionen, die durch diese Förderungen Jahr für Jahr ausgelöst werden, schafften und sicherten alleine 2017 rund 500 Arbeitsplätze in Niederösterreich“, zieht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav Bilanz über das Regionalförderprogramm im Jahr 2017.

(9. März 2018) – „Dank der ecoplus Regionalförderung wurden 2017 unter anderem Investitionen in die Neugestaltung der Bewegungs- und Aufenthaltszone in Tulln unter dem Titel Gartensommerschau 2018, die Errichtung des Technologie- und Forschungszentrums Seibersdorf, eine neue Sommerattraktion mit dem Schwerpunkt Almerlebnis und Klettern am Hochkar und die Errichtung des Golfresort Linsberg in Lanzenkirchen gefördert. Die aktuelle Bilanz zeigt: Das Ziel, den ländlichen Raum zu stärken, wird weiterhin erfüllt. In Niederösterreichs Regionen wären viele Leuchtturmprojekte im Bereich Technologie und Tourismus nicht verwirklicht worden, gäbe es mit der ecoplus Regionalförderung nicht einen starken Partner“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.   

Die Regionalförderung unterstützt Gemeinden, Initiativen und Vereine bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Infrastrukturprojekte seit nunmehr 30 Jahren. Dabei reicht das ecoplus Dienstleistungsangebot von der Beratung bis zur Förderabwicklung. Und auch das LEADER-Programm als Teil der ecoplus Regionalförderung lief 2017 auf Hochtouren. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur Förderung innovativer Strategien in ländlichen Regionen. 18 Regionen nehmen in Niederösterreich am Programm teil. Hierbei ist ecoplus die maßgebliche Förderstelle für die nicht-landwirtschaftlichen Maßnahmen. Durch Mittel aus dem EU-Programm LE / LEADER wurden unter anderem zahlreiche radtouristische Projekte gefördert, die Sanierung der Elisabethwarte auf dem Plattenberg bei Kürnberg abgeschlossen, das kulinarische Kooperationsprojekt „Sooo gut schmeckt die Bucklige Welt“ vorangetrieben oder die Inszenierung des Nebelsteins im Waldviertler Grenzland gefördert.

„Unverzichtbar ist bei allen diesen Projekten: Die Ideen und die Initiativen kommen aus den Regionen und werden von den Projektpartnern in den Regionen umgesetzt. Schließlich wissen die Menschen vor Ort am besten, wo Impulse gefragt sind und wo der Schuh drückt. Die ecoplus Regionalförderung ist im Auftrag des Landes seit 30 Jahren in der Rolle der ‚Ermöglicherin‘ tätig“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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Programmpräsentation des Donaufestivals 2018

Utl.: LR Bohuslav: Symbol für Niederösterreichs Weltoffenheit =

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Donaufestival habe sich im Kulturland Niederösterreich toll positioniert, sagte Landesrätin Petra Bohuslav am heutigen Donnerstag im Kunstraum NOE im Palais Niederösterreich in Wien, wo das Programm des diesjährigen Donaufestivals präsentiert wurde, das vom 27. April bis 6. Mai unter dem Motto „endlose Gegenwart“ über die Bühne gehen wird.

 

„Das Donaufestival steht für innovative Zugänge zu unterschiedlichen Themen und für den Mut, weit abseits des Mainstream an und über die Grenzen zu gehen. Solcherart ist es ein Symbol für die Weltoffenheit Niederösterreichs“, betonte die Landesrätin und hob hervor, dass das Donaufestival ein junges, kritisches und internationales Publikum nach Krems bringe. „Als Tourismus-Landesrätin freuen mich die Künstler und Besucher aus der ganzen Welt. Die touristische Wertschöpfung ist hier eine ganz besondere und zeigt das hervorragende Miteinander von Kultur und Tourismus in Niederösterreich“, meinte Bohuslav.

 

Thomas Edlinger, der künstlerische Leiter, machte das Festivalmotto an Begriffen wie „Disaster-Management“, „nie schlafende Computernetzwerke“, „gefräßige Gegenwart des Internet“, „Nanosekunden in Online-Trading“ und „medialisierte Präsenzeffekte auf der Bühne“ fest und unterstrich, dass die Musik beim Donaufestival kein Genre privilegiere: Den Soundtrack zum Donaufestival 2018 liefern u. a. die in der Postpunk-Szene Kairos sozialisierte Sängerin Nadah El Shazly, James Holden & The Animal Spirits mit kosmischer Jazzmusik, Laurel Halo mit Broken Beats und Hi-Tech-Pop, Haley Fohr alias Circuit des Yeux, Amnesia Scanner mit verdichteten, zersplitterten, verfremdeten und beschleunigten Soundpartikeln sowie Mhysa mit Sci-Fi-R'n'B. Für den letzten Tag des Festivals versprach Edlinger ein über acht Stunden gehendes „Dröhnen, Wogen und Wiegen fast ohne Ende“ mit sieben Acts unter dem Titel „As Waves Go by“.

 

Für den Bereich Performance nannte die neue Kuratorin Astrid Peterle u. a. „Church of Ignorance“ von Liquid Loft in der Dominikanerkirche mit einem babylonischen Sprachgewirr entlegener europäischer Dialekte, die Multimediainstallation „Premise Place“ von Ryan Trecartin in der Kunsthalle Krems, „Trophée“ von Rudi van der Merwe im Schlosspark Grafenegg, „Medusa Bionic Rise“, ein Trainingscamp für den neuen Menschen inklusive Designerdrogen, „When Everything Is Human…“  der Gruppe Wild Vlees zur Auflösung der Identität, das aus den Münchner Kammerspielen übernommene Stück „Re’Search Wait’s“ und Barbis Ruders „Channeling #likemetoo“ auf der Suche nach der most likeable Performance.

 

Dazu gibt es begleitende Talks etwa mit Simon Reynolds, bildende Kunst mit John Gerrard, Filme im Kino im Kesselhaus, eine vom Kunstraum NOE initiierte Aktion „Haben Sie auch keine Zeit für die Freizeit?“ etc.

 

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten bei der Festival und Kino GmbH. unter 02732/90 80 33, e-mail office(at)donaufestival.at und www.donaufestival.at.

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Expertentreffen zum Thema Elektromobilität bestätigt Vorreiterrolle Niederösterreichs

St. Pölten ist heute für einen Tag das Zentrum der heimischen Elektromobilitätsszene: bei der                       4. Fachtagung „e-mobil in niederösterreich“ kommen rund 120 Branchenvertreterinnen und Branchenvertreter zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends zu informieren. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass Elektromobilität national wie international auch als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger wird. „Wenn sich ein Zukunftsthema so dynamisch entwickelt, wie es bei Elektromobilität der Fall ist, sind ständiger Wissenstransfer und ein regelmäßiges Informations-Update zwingend notwendig, um nicht den Anschluss zu verlieren. Veranstaltungen wie die heutige sind optimal geeignet, um sich einen Informationsüberblick zu verschaffen“, sind sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und die stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer mit den beiden ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger einig.

(08. März 2018) – Niederösterreich nimmt im Bereich der Elektromobilität eine Vorreiterrolle ein. Seit der Gründung der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ haben sich die Rahmenbedingungen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Nutzer grundlegend geändert. Dazu hat neben einer engagierten Elektromobilitätsstrategie des Landes auch die attraktive Förderlandschaft beigetragen. „Seit 2017 gibt es in Niederösterreich eine attraktive Anschlussförderung von 1.000 Euro zur Förderung des Bundes und der Autoimporteure für e-PKW. Dieses Angebot wird hervorragend angenommen. Das zeigt sich auch im Vergleich mit anderen Bundesländern sowohl bei den Förderansuchen als auch bei den Zulassungszahlen. In beiden Bereichen liegen wir österreichweit unangefochten an der Spitze“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

So kamen bis Anfang Februar rund 30 Prozent aller Ansuchen um Ankaufsförderung, die von Privatpersonen an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gestellt wurden, aus Niederösterreich, im Gewerbebereich waren es 19 Prozent.

Gerade auch in ländlichen Regionen ist Elektromobilität ein wichtiges Thema. „Individuelle Mobilität ist auf dem Land gleichzusetzen mit Lebensqualität! Gerade deshalb ist es so wichtig, die Rahmenbedingungen für die Nutzer zu optimieren und es ist auch schon viel geschehen. So konnten zum Beispiel im Mostviertel durch zwei Projekte insgesamt 74 Ladestationen mit je vier Ladepunkten geschaffen werden“, informiert die stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer.

Mit der steigenden Akzeptanz der Elektromobilität ergeben sich auch neue wirtschaftliche Chancen für die unterschiedlichsten Branchen – von der Energieerzeugung über den produzierenden Bereich bis zum Handel. Hier setzt die 4. Fachtagung e-mobil in niederösterreichan. Hochkarätige Expertinnen und Experten informieren unter anderem zu den Themenfeldern Forschung und Entwicklung, Energieerzeugung und Infrastruktur sowie über künftige Herausforderungen für den Autohandel.

Organisator der Fachtagung ist die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“, die bei ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, angesiedelt ist. „Veranstaltungen wie diese Fachtagung geben einen guten Überblick über die vielen interessanten Angebote und Möglichkeiten, über Trends und Entwicklungen. Ebenso wichtig wie die Fachinformationen ist aber auch die Vernetzung der heimischen Akteure untereinander. Auch dafür finden die Tagungsteilnehmer hier die optimale Plattform mit spannenden Vortragenden und interessanten Gästen“, so Helmut Miernicki, ecoplus Sprecher der Geschäftsführung.

Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, ergänzt: „In Niederösterreich haben wir bereits viel erreicht – diese Veranstaltung zeigt auf, wo wir stehen und wohin der Weg gehen wird. Auch darum konnte sich die jährliche Fachtagung bereits als wichtiger Branchentreff positionieren.“

 

„e-mobil in niederösterreich“ wurde 2010 ins Leben gerufen. Verantwortlich sind das Wirtschafts- und das Umweltressort der niederösterreichischen Landesregierung mit Unterstützung der Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten. Die operative Umsetzung erfolgt durch ecoplus.

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Breitbandanschluss für 1.000sten Kunden der nöGIG

 

 

Bei der NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) gibt es einen Grund zum Feiern: dieser Tage wurde der 1.000ste Kunde an das Breitbandnetz angeschlossen! Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gratulierte Architekt Franz W. Friedreich, der in seinem Büro im Waldviertler Karlstein ab sofort über gigabit-schnelles Internet verfügt. „Es ist ein schöner Zufall, dass der 1.000ste nöGIG Kunde gerade ein Unternehmer aus dem Waldviertel ist, einer Region, die mit Abwanderung zu kämpfen hat. Es freut mich sehr, dass durch diesen Breitband-Anschluss die Arbeit für Dr. Friedreich und sein Team ab sofort ein Stück weit einfacher wird“, so die Landesrätin.

 

(07. März 2018) – Bereits seit 2015 wird in den Pilotregionen Thayaland, Tristingtal, Ybbstal und Waldviertel Stadt/Land das niederösterreichische Breitbandmodell umgesetzt. Bis Ende des Jahres werden rund 34.000 Haushalte und Betriebe das schnelle Internet nützen können. „Der Breitbandausbau ist für uns das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts, weil wir überzeugt sind, dass in unserer heutigen Welt Breitband die Basis für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität ist. Die Erfahrungen von Dr. Friedreich bestätigen einmal mehr, dass wir mit dieser Einschätzung richtig liegen“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

Die Architekt Friedreich ZT GmbH mit Hauptsitz in Karlstein an der Thaya und zwei weitere Büros in Wien und Tschechien, beschäftigt alleine im Waldviertel 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die zunehmende Digitalisierung und die dadurch ständig wachsenden Datenmengen wurden für das Unternehmen, das unter anderem auf Sanierungen und Revitalisierungen spezialisiert ist, zunehmend zum Problem. Geschäftsführer Architekt Franz W. Friedreich: „Breitband ist heute so etwas wie die Nabelschnur in die weite Welt. Bisher war unser Büro in Karlstein das Nadelöhr für den Datentransfer zwischen unseren Büros und wir haben schon begonnen, über Standortalternativen nachzudenken. Dank Breitband stellt sich diese Frage nicht mehr. Wir haben unsere Firmenzentrale schon seit vielen Jahrzehnten im Waldviertel und ich bin überzeugt, dass die neue Breitbandinfrastruktur viel dazu beitragen wird, dass sich wieder mehr Betriebe hier ansiedeln werden.“ 

 

Karlstein liegt in der Pilotregion Thayaland und gerade hier werden immer mehr Gemeinden an das Netz der nöGIG angeschlossen. „Erst kürzlich wurde mit den Grabungsarbeiten in Thaya, Waldkirchen, Vitis und Dobersberg begonnen und auch hier warten die ansässigen Betriebe und die Bevölkerung schon auf die schnellen Internetverbindungen. Wir sind also zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, freut sich Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus.

 

„Der 1.000ste Kunde ist ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung der vier Pilotregionen. Bis Ende 2018 werden hier rund 34.000 Haushalte und Betriebe mit zukunftssicherem Breitband versorgt sein“, ergänzt nöGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber.

 

 

 

 

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Neuauflage des Fördercall „Prototypenbau und -erprobung“

Utl: Ab 5. April können Unternehmen ihre Projekte einreichen

St. Pölten (28. März 2018) – Aufgrund des großen Erfolges des bisherigen bestehenden Fördercall für Prototypenbau, wird auch heuer wieder ein solcher angeboten. „Um den hohen Level der Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität im internationalen Vergleich auch in Zukunft weiter auszubauen, bedarf es auch künftig innovativer Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Durch das erneute Förderprogramm für Prototypen soll innovationsbereiten Unternehmen die Möglichkeit geboten werden, ihre kreativen Ansätze bis hin zur Markteinführung zu transportieren, sowie Innovationen zu testen“, begründet Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav die erneute Förderaktion.

 

Das Ziel des ab 5. April 2018 zeitlich befristeten Fördercall ist es, Unternehmen bei der Testphase von neuen Produkten durch den Bau von Prototypen zu unterstützen. Gefördert wird der „Proof of Concept“ (Machbarkeitsbeweis) von Patenten, Forschungsergebnissen und Marktneuheiten, insbesondere die Entwicklung und der Bau von Prototypen, sowie die anschließende Durchführung von Testreihen.

 

„Die stetig hohe Nachfrage an den letzten Fördercall hat gezeigt, dass in diesem Bereich weiterhin hoher Unterstützungsbedarf besteht. Um den Anteil an Marktneuheiten, neuen Produkten und Dienstleistungen auch zukünftig zu intensivieren, haben wir uns weiterhin für die Unterstützung durch dieses Förderprogramm entschlossen“, so Landesrätin Bohuslav.

 

Gewährt wird ein Zuschuss der förderbaren Kosten in Höhe von maximal 45% für Kleinunternehmen, 35% für Mittelunternehmen und 25% für Großunternehmen. Die maximale Obergrenze der förderbaren Kosten beträgt dabei 200.000 Euro. Für die Auswahl der Projekte wird besonderer Wert auf Kriterien wie technisches Risiko, technologische Neuheit, Innovationsgehalt und Umsetzbarkeit am Markt, gelegt. Die Entscheidung für eine Förderung obliegt einer Expertenjury aus den verschiedensten Fachbereichen.

 

Der Fördercall ist offen für alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Standort in Niederösterreich. Die Einreichung ist von 5. April bis 18. Mai 2018 möglich. Die Mittel stammen aus dem NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds.

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Landesrätin Bohuslav/WBNÖ-Zwazl: Begrüßen Entlastung für die rund 1.500 niederösterreichischen Tourismusbetriebe

Utl: Im Ministerrat wurde die Senkung der Mehrwertsteuer von 13 auf 10 Prozent beschlossen

„Wir begrüßen die gestern beschlossene Entlastung für heimische Tourismusbetriebe“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Sonja Zwazl, die Obfrau des Wirtschaftsbundes Niederösterreich, einig. „Damit setzt die Bundesregierung einen wichtigen Schritt für die rund 1.500 niederösterreichischen Betriebe. Die im Regierungsprogramm festgehaltenen weiteren Schritte zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen wie höhere Freibeträge für Betriebsübergaben oder die Verkürzung der Abschreibungsdauer stimmen uns ebenfalls positiv“, so beide weiter.
 
Die Forderung nach einer Rücknahme der Erhöhung auf 13 Prozent war auch ein wichtiges Thema bei den Branchengesprächen, die im vergangenen Herbst von Bohuslav und Mario Pulker, dem Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, in den niederösterreichischen Tourismusdestinationen durchgeführt wurden. „Die Erhöhung im Zuge der Steuerreform 2015/2016 wurde nicht an die Gäste weitergegeben und war daher für viele Betriebe eine zusätzliche Belastung. Durch die Rücknahme haben diese nun wieder mehr Spielraum zu investieren und damit wettbewerbsfähiger zu sein. Hier hat sich der Einsatz für eine Rücknahme ausgezahlt“, so Landesrätin Bohuslav und WBNÖ-Obfrau Zwazl.

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Breitband-Ausbau im Waldviertel nimmt weiter Fahrt auf

In der Pilotregion Thayaland wird an der Zukunft gebaut: In weiteren vier Gemeinden werden in Zusammenarbeit mit der NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) die baulichen Voraussetzungen für die flächendeckende Breitbandversorgung geschaffen. „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur trägt ganz wesentlich zur Belebung der Regionen bei. Noch heuer werden auch die Menschen in Vitis, Thaya, Dobersberg und Waldkirchen an der Thaya vom raschen Breitband-Internet profitieren“, freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

(22. Februar 2018) – 2015 startete Niederösterreich mit dem Breitbandausbau in den vier Pilotregionen Thayaland, Triestingtal, Ybbstal und Waldviertel Stadt/Land. Ende 2018 werden in diesen Regionen rund 34.000 Haushalte und Betriebe an Breitband angeschlossen sein. „In einer digitalisierten Wirtschaftswelt ist Breitband die Grundvoraussetzung für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität. Das schnelle Internet trägt wesentlich dazu bei, dass auch periphere Regionen als Wirtschaftsstandort an Attraktivität gewinnen und so neue Betriebe und damit zusätzliche Arbeitsplätze in die Regionen kommen. Daher ist der Breitbandausbau für uns das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts“, betont Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

Die Grabungsarbeiten sind der Startschuss, dass vier weitere Gemeinden an das offene, öffentliche und zukunftssichere Netz des Landes Niederösterreich angeschlossen werden. „In Ludweis-Aigen sind die Bauarbeiten bereits abgeschlossen und hier konnte auch schon der erste Zuzug einer Familie verbucht werden, für den die vorhandene Breitband-Infrastruktur ausschlaggebend war. Es bestätigt sich also, dass der Breitbandausbau mit einer Wachstumsbewegung gleichzusetzen ist und ein Meilenstein für die positive Zukunftsentwicklung des Waldviertels“, informiert Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus.

 

„Dieses Beispiel zeigt, dass das international ausgezeichnete niederösterreichische Breitbandmodell perfekt dafür geeignet ist, auch ländliche Regionen mit leistungsfähigen Internetverbindungen zu versorgen und damit fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen“, ergänzt nöGIG-Geschäftsführer Hartwig Tauber.

 

Und die Zukunft heißt Breitband, darüber sind sich auch die Verantwortlichen in den vier Waldviertler Gemeinden einig. „Die Digitalisierung entwickelt auch in unserer Region eine enorme Dynamik. Die Bevölkerung und die ansässigen Betriebe warten schon auf die schnellen Internetverbindungen. Bei diesem Projekt ziehen alle an einem Strang und dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich sind wir schon fast in der Zielgeraden“, so Bürgermeister BR Eduard Köck aus Thaya, Bürgermeister Rudolf Hofstätter aus Waldkirchen an der Thaya, Vizebürgermeister Hermann Lauter aus Vitis und der Dobersberger Vizebürgermeister Franz Traxler.

 

 

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Niederösterreichische Bergbahnen: Hervorragende Auslastung dank bester Bedingungen

Zum Ende der Semesterferien in Wien und Niederösterreich zieht die Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) Bilanz über den bisherigen Verlauf der aktuellen Wintersaison: Die in der ecoplus-Tochtergesellschaft zusammengefassten Skigebiete Annaberg, Hochkar, Lackenhof am Ötscher, Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona am Wechsel konnten im Vergleich zum bereits sehr guten Vorjahr nochmals zulegen und verzeichnen ein Plus von durchschnittlich sechs Prozent bei den Ersteintritten. „Alleine in den Semesterferien konnten wir im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahrs um zwei Prozent mehr Gäste begrüßen. Da die Pistenverhältnisse in allen Regionen perfekt sind, rechnen wir bis zum Saisonende mit weiteren Zugewinnen“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(16. Februar 2018) – „Niederösterreich hat sich in den letzten Jahren als Ski-Eldorado für Familien mit Kindern einen Namen gemacht. Die konsequente Ausrichtung auf diese Zielgruppe macht sich bezahlt und dank attraktiver Angebote vor allem auch für Kinder und Jugendliche konnten unsere Skigebiete viele neue Stammgäste gewinnen. So erzielte zum Beispiel das Skigebiet Mönichkirchen-Mariensee mit rund 18.000 Gästen in den Semesterferien das beste Ergebnis seit fünf Jahren und auch in Annaberg waren in der Ferienwoche über 17.000 Gäste auf den Pisten unterwegs, was einem Plus von fünf Prozent entspricht“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Dabei schätzen nicht nur die Tagesgäste die heimischen Pisten, sondern auch die regionalen Beherbergungsbetriebe verzeichnen eine überaus gute Auslastung. „In der Wintersaison 2017/2018 konnten alle von der NÖ-BBG betreuten Skigebiete eine beachtenswerte Steigerung der Gästezahlen verbuchen. Die Entwicklung hin zu attraktiven Ganzjahresdestinationen, ohne dabei die Wintersaison zu vernachlässigen, ist der richtige Weg“, sind Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, und NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl überzeugt.

Bis zum Saisonende, das je nach Skigebiet zwischen dem 18. März und dem 2. April liegt, warten auf Niederösterreichs Pisten aber noch zahlreiche Highlights auf die Gäste. So versprechen zum Beispiel in St. Corona am Wechsel das einzigartige Flutlichtrennen „Der Pistenwexl“ und ein Kinderskirennen Spaß und Spannung. In Annaberg gibt es zusätzlich zu einigen Rennveranstaltungen jeden Donnerstag einen Tourengeher-Abend und jeden Samstag ein Flutlichtrodeln. In Lackhof am Ötscher und am Hochkar stehen die Ötscher Hüttengaudi, das Genuss Wedeln und der 2. Hochkar Dirndlskitag auf dem Programm.

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Erweiterung der ZKW Elektronik in Wiener Neustadt

ZKW baut den Standort Wiener Neustadt aus und eröffnet das neue Bürogebäude

Das Elektronikwerk der ZKW Group in Wiener Neustadt konnte den Bau des neuen Bürogebäudes mit einer Fläche von ca. 3.500 m2 erfolgreich abschließen und bietet nun bestehenden und neuen hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich Hard- und Softwareentwicklung einen Arbeitsplatz. Am 8. Februar 2018 fand dazu die offizielle Eröffnungsfeier bei ZKW Elektronik statt.

Wiener Neustadt, 08.02.2018. Nach Erteilung der Baugenehmigung starteten am 12. Dezember 2016 die Erdarbeiten des zusätzlichen Bürogebäudes in Wiener Neustadt. Der vorbildhafte Baufortschritt erlaubte die planmäßige Fertigstellung des Neubaus im Oktober 2017.

Verschiedene Vertreter der niederösterreichischen Politik, Wirtschaft und Presse waren am Donnerstag, 8. Februar 2018 bei der feierlichen Eröffnung in Wiener Neustadt anwesend. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav nahm an der Eröffnungszeremonie teil und freute sich in ihrer Festrede über die stetigen Erweiterungen ZKWs sowie über die ausgezeichnete Qualität des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich: „Ein Traditionsunternehmen wie ZKW, das in Niederösterreich von zwei Standorten aus die Welt erobert, ist der beste Botschafter, den sich der Wirtschaftsstandort Niederösterreich nur wünschen kann. Dass ZKW das Tochterunternehmen in Wiener Neustadt konsequent ausbaut, spricht nicht nur für die hohe Standortqualität, sondern ist auch eine Bestätigung unserer Arbeit und ein großer Ansporn für die Zukunft. Ich wünsche der ZKW Elektronik GmbH am Standort Wiener Neustadt auch weiterhin viel Erfolg!“

ZKW Wiener Neustadt ist Elektronik-Kompetenzzentrum

Im Zuge des stark wachsenden Markts für LED Scheinwerfer und des steigenden Elektronikanteils bei Lichtsystemen entwickelt und fertigt ZKW auch Elektronikmodule für Automobil-Lichtsysteme. Dabei entwickelt sich ZKW vom Systemintegrator zum Systemhersteller mit einer am Lichtelektronik-Markt eigenständigen und konkurrenzfähigen Organisation. Ziel des Elektronik-Kompetenzzentrums in Wiener Neustadt ist es, die Elektronik-Wertschöpfung zu steigern und das Know-how sowie den Eigenleistungsanteil in der Entwicklung und Fertigung von lichtnahen Elektroniksystemen zu erweitern. „Damit ist ZKW für seine Kunden nicht nur Spezialist für hochqualitative Scheinwerfer, sondern auch kompetenter Elektronik-Ansprechpartner, der leistungsfähige und kosteneffiziente Komplett-LED-Systeme anbietet“, so Oliver Schubert, CEO der ZKW Group.

Entwicklung des ZKW-Standorts in Wiener Neustadt

Der Standort der ZKW Elektronik in Wiener Neustadt hat sich rasant entwickelt und wächst weiterhin: Nach dem Start mit 25 Mitarbeitern im Jahr 2012 stieg der Mitarbeiterstand bis Ende 2017 auf 270 Kollegen an. Die dazu nötigen Räumlichkeiten wurden nun durch den Bau eines weiteren Bürogebäudes geschaffen. Neben dem Neubau, der insgesamt vier Stockwerke umfasst, wurden auch 90 neue Parkplätze geschaffen.

„Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Bauabschluss und die Schaffung der neuen Arbeitsbereiche. Das zusätzliche Bürogebäude ermöglicht es ZKW Elektronik bestimmten Gruppenfunktionen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen und somit optimale Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit in einem modernen, funktionalen und motivierenden Arbeitsumfeld zu schaffen“, so Günther Krenn, CEO der ZKW Elektronik. Auch Geschäftsführer Helmut Miernicki von ecoplus äußerte sich auf der Eröffnungsfeier anerkennend über die Erweiterung: „Wir freuen uns, dass wir als Wirtschaftsagentur mit den Geschäftsfeldern Investorenservice und Wirtschaftsparks unseren Beitrag zu dieser wichtigen Betriebserweiterung leisten konnten. Dabei ist es mir aber wichtig zu betonen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unternehmen bei Ansiedlungen und Erweiterungen in ganz Niederösterreich beraten und unterstützen – nicht nur, aber auch in unseren Wirtschaftsparks.“

Über die ZKW Group:

Die ZKW Group ist weltweit einer der führenden Anbieter von Premium-Licht- und Elektroniksystemen. Rund 8.500 Mitarbeiter entwickeln und produzieren wegweisende Lichtsysteme und Elektronikmodule für die globale Automobilindustrie. Die ZKW Group, mit Hauptsitz in Wieselburg, verfügt über insgesamt acht Standorte in Europa, Amerika und Asien. ZKW Group ist als Systemlieferant strategischer Partner der Automobilindustrie. Namhafte Hersteller wie AUDI, VW, BMW, Porsche, Daimler, Opel, Skoda, VOLVO Car, MAN, Scania Truck oder VOLVO Truck setzen auf Erfindungen und Innovationen der ZKW Group.

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Innovation, F&E, Digitalisierung und Kooperation – heimische Betriebe vertrauen auf die ecoplus Cluster Niederösterreich

563 Clusterpartner, 1.747 Veranstaltungen, 687 Kooperationsprojekte mit über 3.800 Projektpartnern – die Bilanz der ecoplus Cluster Niederösterreich für das Jahr 2017 kann sich sehen lassen. Der Schwerpunkt der Clusterarbeit liegt auf der Initiierung und Begleitung überbetrieblicher Kooperationsprojekte. „Hier werden Themen aufgegriffen, die für die erfolgreiche Weiterentwicklung der heimischen Wirtschaft von Bedeutung sind. In ihrer Komplexität sind sie aber gerade für kleine und mittelgroße Unternehmen alleine oft schwer zu bearbeiten beziehungsweise würden zu viele Ressourcen binden. Das Cluster-Motto ‚Innovation durch Kooperation‘ hat daher nichts von seiner Aktualität verloren“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(08. Februar 2018) – In Niederösterreich gibt es ecoplus Cluster zu den Themen innovatives und nachhaltiges Bauen, Lebensmittel, Kunststoff sowie Mechatronik und auch die Elektromobilitätsinitiative des Landes wird von ecoplus umgesetzt. Neben den Bereichen Qualifizierung und Information stehen vor allem überbetriebliche Kooperationsprojekte im Fokus der Clusterarbeit. „Diese Projekte sind immer auch ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklung. Bereits 2017 hat sich gezeigt, dass sich immer mehr Projekte mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen und dieser Trend wird sich 2018 weiter steigern. Auch Enterprise 4.0, das führende Industrie 4.0-Projekt und dessen erfolgreiche Fortsetzung als Enterprise 4.1, wurde im Clusterbereich mit den Wirtschaftsunternehmen und F&E-Partner entwickelt und umgesetzt“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Von der Arbeit der ecoplus Cluster Niederösterreich profitieren aber nicht nur die eingebundenen Betriebe, sondern die Wirtschaft in ganz Niederösterreich, wie eine aktuelle Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der niederösterreichischen Clusterinitiativen belegt. Nach den Analysen des renommierten Economica Instituts beläuft sich der Wertschöpfungseffekt der ecoplus Cluster Niederösterreich seit dem Start 2001 bis zum Jahr 2015 in Niederösterreich auf insgesamt 73,3 Millionen Euro. Der österreichweite Beschäftigungseffekt beträgt 1.153 Jahresarbeitsplätze in Vollzeitäquivalenten. „Besonders wichtig ist uns, dass die Studie wissenschaftlich belegt, dass diese positiven Ergebnisse Auswirkungen auf ganz Niederösterreich haben und nicht nur auf einzelne Regionen. Die ecoplus Cluster Niederösterreich leisten einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Know-how Transfer und damit zum Strukturwandel in unserem Bundesland“, zeigt sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

Für diesen langanhaltenden Erfolg der Clusterarbeit in Niederösterreich gibt es mehrere Gründe. „Zum einen unsere innovativen Clusterpartner, die den Wert überbetrieblicher Kooperationen erkannt haben und dieses Erfolgstool nicht mehr missen möchten“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. „Gleichzeitig ist es aber die große Kompetenz und Beharrlichkeit der Clusterteams, die für ihre professionelle Arbeit bereits zum zweiten Mal mit dem European Cluster Excellence Gold Label ausgezeichnet wurden. Die Prüfverfahren durch internationale Experten sind sehr umfangreich und wir sind stolz darauf, zu Europas Top-Clusterregionen zu zählen.“

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ecoplus „Digitalisierungsmanager Niederösterreich“ Eßmeister wird „Architekt“ des „Haus der Digitalisierung“

Die Digitalisierung führt in allen Bereichen unseres Lebens zu grundlegenden Veränderungen. Daraus ergeben sich große Herausforderungen, aber auch enorme Chancen für die heimische Wirtschaft. „In der neuen Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich wurden konkrete Maßnahmen definiert. Diese Aktivitäten werden von der Geschäftsstelle für Technologie- und Digitalisierung koordiniert, um die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit unsere Betriebe die Möglichkeiten des digitalen Wandels optimal nützen können. Eine dieser Aktivitäten ist das ‚Haus der Digitalisierung‘, das mit mehreren Knotenpunkten als zentrale Drehscheibe für Vernetzung, Forschung und Kommunikation fungieren wird“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav. Mit der Umsetzung des Projekts wurde ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, betraut. Hier laufen die Fäden ab sofort bei Johannes Eßmeister, dem neu eingesetzten „Digitalisierungsmanager Niederösterreich“ zusammen.

(25. Jänner 2018) – „Das Haus der Digitalisierung ist in einem ersten Schritt als niederösterreichisches Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konzipiert. Es geht darum, die heimische Wirtschaft dabei zu unterstützen, die Effizienz und Geschwindigkeit ihrer digitalen Transformation zu erhöhen. Wir wollen den Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen erleichtern, gemeinsam Forschung betreiben, Leit- und Demonstrationsprojekte umsetzen und disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forcieren“, skizziert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav die Zielsetzungen der neuen Einrichtung.

In Niederösterreich gibt es bereits hervorragend etablierte Zentren zu den Themenfeldern im Bereich der Digitalisierung. So beschäftigen sich beispielsweise die vier Technopole sowie die Cluster Niederösterreich bereits seit einigen Jahren eingehend mit der Querschnittsmaterie Digitalisierung, unter anderem mit dem österreichweit größten Kooperationsprojekt zur Digitalisierung „Enterprise 4.0“. „Diese Zentren und Initiativen sollen in einem ersten Schritt zu sogenannten digitalen Knotenpunkten weiterentwickelt werden, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk sowohl untereinander als auch mit anderen Netzwerken wie dem RIZ Gründerservice, accent, den TIP Servicestellen, dem Wifi der WKNÖ oder auch unseren ausländischen Partnern wie im Silicon Valley eng verknüpft werden“, erklärt der ecoplus Digitalisierungsmanager Niederösterreich Johannes Eßmeister. Gestartet wird dieses Netzwerk mit Krems, Klosterneuburg, Wiener Neustadt und St. Pölten, in der zweiten Stufe folgen Wieselburg und Tulln.

Ab 2022 wird dieses Netzwerk durch ein Gebäude in Tulln ergänzt. Hier soll das gesamte Know-how der niederösterreichischen Knotenpunkte gebündelt werden. In diesem analogen ‚Haus der Digitalisierung‘ sollen zum Beispiel die neusten Technologien präsentiert und ausprobiert werden können. Außerdem sind Weiterbildungsangebote sowohl für die Wirtschaft als auch für die Bevölkerung geplant.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich haben wir den digitalen Wandel mit seinen Auswirkungen und Möglichkeiten bereits seit einigen Jahren im Fokus. Die Unternehmen finden bei uns ein breit gefächertes Unterstützungsangebot. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir nun mit der operativen Umsetzung dieses wichtigen und zukunftsweisenden Projekts betraut wurden. Dabei werden sämtliche Maßnahmen und Umsetzungsschritte in enger Abstimmung mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung erfolgen.“

Johannes Eßmeister war als Technologiemanager der Zukunftsakademie Mostviertel unter anderem für die erfolgreiche niederösterreichweite Ausrollung des Qualifizierungsprojektes „FoP-Net/Future of Production“ verantwortlich.

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einfach starten, sicher wachsen: Noch mehr Services für Gründer-Innen und Jung-UnternehmerInnen in Niederösterreich. Aus RIZ wird riz up, die Gründeragentur des Landes Niederösterreich.

Vor 500 Gästen wurden bei der heutigen Veranstaltung „best BUSINESS night – 30 Jahre RIZ“ sowohl die beliebtesten Jung-UnternehmerInnen in Niederösterreich ausgezeichnet, als auch das Update zu riz up präsentiert.
 

„Selbstständige wie Sie sind der Motor der Wirtschaftsdynamik und der Lebens-qualität in Niederösterreich. Ihr unternehmerischer Erfolg liegt uns ebenso am Herzen wie Ihr persönliches Wohlbefinden!“ eröffnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner den Abend in der Arena Nova in Wiener Neustadt. Und präsentierte, gemeinsam mit Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und RIZ Geschäftsführerin Petra Patzelt das neue Angebot der Gründeragentur und prämierte zudem die beliebtesten Jung-UnternehmerInnen des Landes!

„Wir haben uns entschlossen, das Angebot unserer Gründeragentur noch moderner und kundenorientierter zu machen – ein Update also, damit diese jungen Geschäfts-ideen in Niederösterreich noch besser „abheben“ können: Aus RIZ wird riz up! Für alle Gründungen und Start-Ups in unserem Land“, so Landeshauptfrau Mikl-Leitner und  Landesrätin Bohuslav.

Das erweiterte, aber nach wie vor  kostenlos in ganz Niederösterreich angebotene Beratungs- und Seminarangebot von riz up bietet Unterstützung mit Know-How und Beratung: Von Business Plan bis Online Marketing, von Kundengewinnung bis Verkauf, von Pitch-Training bis Finanzierung. Dabei stehen die Leitungen allen offen: Egal, ob es sich um ein niederösterreichisches EPU in der Gründungsphase oder um ein Jung-Unternehmen handelt, das Wachstumsschritte plant - das kostenlose riz up Angebot deckt ein breites Spektrum ab: Gründung, Wachstum, Finanzierung, Personal, Standort bis hin zu Export.


Digitale Info-Clips werden zukünftig online das Angebot erweitern, kompakte Block-seminare an Wochenenden und in den Sommermonaten einen zusätzlichen örtlichen und zeitlichen Spielraum bringen. Die riz up Gründerzentren werden modernisiert und bieten neben Raum zum Arbeiten, Verweilen und Netzwerken auch eine topmoderne digitale Infrastruktur. Und über die neue Coworking-Plattform www.coworking-noe.at findet man auch seit Anfang Jänner mit einem Klick eine große Auswahl an Einzel- und Gemeinschaftsbüros in ganz Niederösterreich.

Neben der Präsentation des Relaunches gehörte der Abend vor allem den Jung-Unternehmerinnen und Jung-Unternehmern aus ganz Niederösterreich!

Gemeinsam mit den Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) hatte die Gründeragentur zu einem Wettbewerb der beliebtesten Jung-UnternehmerInnen aufgerufen: Es galt, die eigene Firma zu portraitieren und die persönliche Motivation zu beschreiben: Über 370 Einreichungen gab es, danach konnten die KundInnen und Fans der jeweiligen UnternehmerInnen zwei Wochen lang täglich für ihre FavoritInnen abstimmen.

 

Über 65.000 Online-Votes bestimmten schließlich darüber, wer jeweils die Sieger-Trophäe „best BUSINESS“ im jeweiligen Bezirk mit nach Hause nehmen konnte:

Amstetten: Nadia-Maria Gattringer (wedelzone hunderesort.amstetten)

Baden: Hanno Gridl (Ignatius-Messer)

Bruck an der Leitha: Sandra Radlinger (Fotobuchgestaltung)

Gänserndorf: Elvira Kölbl-Catic (Mrs. Sporty Gänserndorf)

Gmünd: Sascha Hofmann (Babybär Kollektion)

Hollabrunn: Matthias Katt (eFRIENDS energy)

Horn: Otto Lehr (Küchen Horn OJS Möbelhandel)

Korneuburg: Kevin Rohringer (Foodfighters)

Krems an der Donau: Dominik Scherz (SCHERZ Werbeagentur)

Krems-Land: Carina Block (Massage Krappel)

Lilienfeld: Martin Pfannhauser (Sankt Fitness)

Melk: Bianca Schönbichler (Bianca Schönbichler Innenarchitektur)

Mistelbach: Raphaela Janauschek (Steuerberatungsmaßschneiderei)

Mödling: Sabine Regina Glatz (behomeing SRGlatz)

Neunkirchen: Günter Koglbauer (Fahrschule Ternitz)

Scheibbs: Sabine Fallmann-Hauser (MEINE WOLLKE)

St. Pölten: Carina Haider & Michael Putzenlechner (UP! Personalagentur)

St. Pölten-Land: Erduan Ismani (netable)

Tulln: Daniela Monsberger (Kinderkrippe Schneckenhaus)

Waidhofen/Thaya: Elisabeth Herynek (Kreativassistenz Marketing/Grafik/Büro/Texte)

Waidhofen/Ybbs: Laura Dötzl (Physiotherapie Laura Dötzl)

Wiener Neustadt: Christoph Glatzl und Georg Weiß (Logsta)

Wiener Neustadt-Land: Matthias Schlager (SCHLAGER NaturGartenDesign)

Zwettl: Petra Zlabinger (Gasthaus Kaminstube)

„Wir gratulieren den erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern! Sie zeigen, wie viel Engagement und Dynamik es in Niederösterreich gibt“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der Preis-Verleihung.

Den Ausklang des Abends nutzen die über 500 Jung-UnternehmerInnen und VertreterInnen der Kooperationspartner des riz up, der Gründeragentur des Landes Niederösterreich, für anregende Gespräche und regen Austausch.

 

 

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Neue Übungsloipe und neues Loipenspurgerät in Annaberg

„Annaberg zieht immer mehr Besucher an, das zeigt sich vor allem in der heurigen Wintersaison mit einer sensationellen Gästesteigerung gegenüber dem Vorjahr von 23 Prozent. Diesen Schwung wollen wir für die Zukunft nutzen: Mit der weiteren Umfeld-Entwicklung in Annaberg, wie einer Übungsloipe und dem neuen Loipenspurgerät, soll das Angebot nun noch vielfältiger gestaltet und somit noch mehr Besucherinnen und Besucher angezogen werden“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Diese Investitionen wurden durch Mittel aus der ecoplus Regionalförderung unterstützt.

(21. Jänner 2018) – Nach der Restrukturierung bei den Annaberger Liften sollen nun Zusatzangebote für den Winter geschaffen werden. Der erste Schritt dabei ist die Errichtung einer Übungsloipe für Einsteiger. Nicht zuletzt dafür wurde mit einem „New Husky“ der Firma Prinoth ein neues Loipenspurgerät mit 231 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 24 km/h angeschafft, um ein gepflegtes Loipen- und Winterwegenetz gewährleisten zu können.

„Mit dem neuen Loipenspurgerät soll das Langlaufangebot verstärkt und erweitert werden. Dabei soll das Augenmerk insbesondere auf die Kernzielgruppe Familien und Einsteiger gelegt werden. Neue Loipen bedeuten mehr Abwechslung und Angebote“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die Investitionen in unser Ski- und Langlaufgebiet sind für mich ein klares Bekenntnis des Landes Niederösterreich zum Wintersportort Annaberg. Arbeitsplätze werden dadurch nachhaltig abgesichert und unser Ort wird so auch in Zukunft Urlaubsdestination für tausende Ski-Begeisterte sein“, so Bürgermeisterin Petra Zeh.

Auch Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Lifte, und Markus Redl, Geschäftsführer der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG), freuen sich über die zusätzlichen Investitionen: „Die Wintersaison ist in Annaberg bis dato hervorragend verlaufen. Mit mehr als 35.000 Besuchen bei den Annaberger Liften verzeichnen wir ein Plus von mehr als 20 Prozent gegenüber dem schon sehr guten Vorwinter. Diese Investitionen geben uns Rückenwind für kommende Saisonen.“

ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer Jochen Danninger betont abschließend: „Der Tourismus ist in Annaberg mit seiner langen Tradition von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung. Das Projekt entspricht den Zielen der ecoplus Regionalförderung, da es Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen erhält. Durch die geplanten Maßnahmen rückt das touristische Angebot in das Blickfeld einer noch breiteren Zielgruppe. Dies stärkt die Region und trägt dazu bei, Annaberg als attraktives Wintersportgebiet zu festigen.“

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52 neue Mikro-Apartments erweitern das Beherbergungsangebot in Wiener Neustadt

In Österreich zählt die noba-Gruppe zu den ersten Anbietern von Mikro-Apartments. In Wiener Neustadt hat das Unternehmen aus Hollenthon jetzt 52 Mikro-Apartments errichtet. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav besuchte gemeinsam mit ecoplus Aufsichtsratsvorsitzenden KO LAbg. Bürgermeister Klaus Schneeberger und dem kaufmännischen Geschäftsführer von ecoplus, Jochen Danninger, das kürzlich in Betrieb genommene Apartmenthaus im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt. „Hier wurde ein innovatives, modernes Wohnkonzept beispielhaft umgesetzt. Das neue Apartmenthaus ist die optimale Erweiterung und Ergänzung des bestehenden Infrastukturangebotes vor Ort“, sind sich die Verantwortlichen einig.

(21. Jänner 2018) – „Die Anforderungen an das moderne Wohnen verändern sich. Servicierte, voll ausgestattete Kleinstwohnungen, die für einen kurzen Zeitraum gemietet werden können, liegen genau im Trend.  Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung von Wiener Neustadt steigt auch die Zahl der Menschen, die zeitlich befristet hier wohnen. Ich bin daher vom Erfolg der noba-Apartments in Wiener Neustadt überzeugt. Aktuell entwickelt das Unternehmen ähnliche Projekte in Schwechat und Fischamend und ich bin sicher, dass das Konzept auch für andere Regionen Niederösterreichs interessant ist“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt ist alles, was auf dem Gebiet der Hochtechnologie Rang und Namen hat, versammelt: Forschungsinstitute, das ecoplus TFZ - Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt, forschungs- und technologieorientierte Unternehmen, die Fachhochschule Wiener Neustadt, das MedAustron Krebsforschungs- und behandlungszentrum und das Gründerzentrum RIZ, aber auch die Messe Arena Nova. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender KO LAbg. Bürgermeister Klaus Schneeberger: „Damit gibt es hier eine große Gruppe von Menschen, die temporären Wohnraum benötigen, dabei aber nicht auf die Privatsphäre einer eigenen Wohnung verzichten wollen. Sie finden in den modernen noba-Apartments eine interessante Alternative zu herkömmlichen Unterbringungsmöglichkeiten. Damit wird auch die Attraktivität Wiener Neustadts als Stadt zum Arbeiten, zum Studieren und zum Forschen weiter gesteigert.“

Das Apartmenthaus „civitas noba“ wurde von der noba-Gruppe in rund einem Jahr Bauzeit realisiert. Das Investitionsvolumen betrug in etwa 2,7 Millionen Euro. Norbert Barabas, geschäftsführender Gesellschafter der noba-Gruppe: „noba Apartments vermietet hochwertige möblierte Apartments ab drei Monaten zum Pauschalpreis. Unser zielgruppenorientiertes Konzept beinhaltet nicht nur vollmöblierte Mikro-Apartments, die auch mit moderner Kommunikationstechnik ausgestattet sind, sondern auch ein umfangreiches Rundum-Serviceangebot aus einer Hand, das von der Reinigung bis zur Küchenausstattung und zusätzlichen Lagermöglichkeiten reicht. Dem Servicegedanken entspricht auch die einfache Buchungsmöglichkeit über unsere Vermietungs-Plattform.“

Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus: „ecoplus unterstützt im Rahmen der Geschäftsfelder Investorenservice und Wirtschaftsparks Unternehmen in ganz Niederösterreich bei ihren Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekten. Auch dieses Projekt wurde von unseren Teams vom Start weg umfassend begleitet und unterstützt. Es freut mich, dass wir damit zur erfolgreichen Realisierung der noba-Apartments beitragen konnten.“ Insgesamt wurden durch ecoplus im Vorjahr 101 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen in ganz Niederösterreich begleitet, damit konnten rund 750 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

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Perlmutt Manufaktur erstrahlt in neuem Glanz

Die Firma RM Perlmuttdesign GmbH hat ein Alleinstellungsmerkmal als einzige Perlmutt Manufaktur in Österreich. An ihrem Standort in Felling werden nicht nur Knöpfe und Schmuckteile aus Perlmutt angefertigt, sondern interessierte Gäste können auch den Schaubetrieb besichtigen. Nun soll die Manufaktur durch ein neues Leitsystem und ein eigenes Angebot für tschechische Gäste neue Zielgruppen anlocken. Zusätzlich wird ein neuer barrierefreier Eingangsbereich geschaffen, behindertengerechte und barrierefreie WC-Anlagen entstehen, es wird einen Selfiepoint, eigene Werbetafeln und einen umgestalteten Shop mit mehr Bewegungsfreiheit geben. „Durch den barrierefreien Schaubetrieb soll die Handwerkstradition lebendig erhalten und für möglichst viele Zielgruppen erlebbar gemacht werden“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(20. Jänner 2018) – Zum Umbau zählen die Errichtung eines neuen barrierefreien Eingangsbereiches, einer behindertengerechten und barrierefreien WC-Anlage und eines Parkplatzes inklusive Beleuchtung für Behinderte. Zusätzlich wird der integrierte Shop so umgebaut, dass für die Besucherinnen und Besucher mehr Bewegungsfreiheit herrscht. Dadurch soll ein barrierefreies Erlebnis für neue Zielgruppen geschaffen werden.

„Es wird die Qualität gesteigert, die Serviceorientierung gestärkt und dadurch noch mehr Erlebnis für die Kundinnen und Kunden geschaffen. Die Perlmutt Manufaktur ist ein wichtiges Ausflugsziel für Niederösterreich“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Zur attraktiveren Gestaltung des Außenbereiches soll außerdem ein ‚Selfie-Point‘ geschaffen werden, an dem die Besucherinnen und Besucher Fotos mit der Manufaktur im Hintergrund schießen können. Des Weiteren sollen Werbetafeln auf die Schaumanufaktur aufmerksam machen und ein Leitsystem unsere Gäste direkt zur Manufaktur führen“, erklärt Geschäftsführer Rainer Mattejka.

Da sich die Perlmutt Manufaktur aufgrund des grenznahen Standortes auch über tschechische Besucherinnen und Besucher freut, soll zudem ein Folder und ein Film in tschechischer Sprache gestaltet werden, um die Besichtigung auch für diese Zielgruppe angenehmer zu gestalten.

„Die Aktivitäten der Erlebnis Perlmutt Manufaktur sind Impulsgeber für die gesamte Region. Es werden neue Gästeschichten angesprochen und steigende Gästezahlen führen zu höherer Wertschöpfung“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“ ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen.  

Der Schaubetrieb ist aktuell auf Winterpause und öffnet Anfang März 2018 wieder seine Tore.

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Kittenberger Erlebnisgärten setzen noch stärker auf Familien

Die Kittenberger Erlebnisgärten in Schiltern haben sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten als führender Schaugarten-Betrieb in Niederösterreich etabliert und zählen zu den TOP-Ausflugszielen im Waldviertel. Das Angebot ist vielfältig und reicht von Schaugärten und Gartencenter über Schwimmteiche, Gastronomie und spezielle Events für Kinder. Nun soll das familienfreundliche Angebot erweitert und die Gärten barrierefrei gestaltet werden. „Wir sehen für die Kittenberger Erlebnisgärten großes Potenzial, daher unterstützen wir das Projekt im Rahmen des Demografie Förder Calls“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(20. Jänner 2018) – „In den vergangenen Jahren wurde das Angebot der Erlebnisgärten immer mehr an die Zielgruppen Kinder, Jugendliche und Familien ausgerichtet und dadurch eine Steigerung der Gästezahlen auf 170.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr erreicht. Ich freue mich, dass die Kittenberger Erlebnisgärten weiter auf Wachstumskurs sind, indem sie künftig den Fokus auf Familien noch verstärken“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Zusätzlich soll eine barrierefreie Infrastruktur geschaffen werden. Zu deren Umsetzung werden der Eingangsbereich und das Zutrittssystem modernisiert und ein barrierefreies Familien-WC wird errichtet. Zudem wird der Webauftritt neu gestaltet und das Leit- und Orientierungssystem adaptiert.

Um den Fokus auch weiterhin auf Kinder, Jugendliche und Familien zu legen, wird außerdem das auf sie ausgerichtete Programm erweitert. „Es wird eine Abenteuerkarte geben, die das Gartenerlebnis spannender macht. Zusätzlich soll es bald auch eine Rätselralley für Kinder geben“, erklärt Geschäftsführer Reinhard Kittenberger.

„Die Regionalförderung, die ecoplus im Auftrag des Landes Niederösterreichs umsetzt, lebt von tatkräftigen und innovativen Projektträgern wie Reinhard Kittenberger, der hier in Schiltern ein sehr vielversprechendes touristisches Konzept umsetzten wird und ein wichtiger Arbeitgeber für die Region ist“, unterstreicht ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“ ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen.  

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Krahuletz-Museum setzt auf Digitalisierung

Das Krahuletz-Museum ist seit dem Jahr 1902 ein wichtiger Anlaufpunkt für Touristen und ist somit eines der ältesten Museen in Niederösterreich. Das Museum bietet Sammlungen von erd- und urgeschichtlichen Objekten. „Jetzt will dieses einzigartige Ausflugsziel die Chancen der Digitalisierung nutzen und so weiter an Attraktivität gewinnen. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(20. Jänner 2018) – Das Krahuletz-Museum in Eggenburg hat seine Bekanntheit durch die erdgeschichtlichen, archäologischen sowie volkskundlichen Sammlungen des Gründers Johann Krahuletz erreicht. Als Hobby begann Johann Krahuletz erd- und urgeschichtliche Objekte beim Ackern der Felder zu sammeln. Seitdem kennt man das Museum für sein wichtiges museales Angebot weit über die Region hinaus. Das Museum befasst sich mit einer Milliarde Jahren Erdgeschichte im Waldviertel und rund 20 Millionen Jahren Eggenburger Meer.

„Aufgrund des demographischen Wandels ist es notwendig, auch den Bedürfnissen der jungen Generation nachzukommen. Deshalb soll das Krahuletz-Museum nun digitalisiert werden, um es zu einem modernen und noch erfolgreicheren Ausflugsziel zu entwickeln und eine neue Zielgruppe anzusprechen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Zusätzlich soll der Internetauftritt barrierefrei gemacht werden und auf die Bedürfnisse von seh- und hörbehinderten Personen ausgerichtet werden. „Passend zur Digitalisierung wollen wir zudem auf den Gamification Trend eingehen. Gamification bedeutet die Anwendung von spielerischen Elementen in einem spielfremden Kontext, wie ein Wissensquiz, Memoryspiele und Puzzles, die es auf unserer Website zu finden geben wird“, erklären Direktor Johannes M. Tuzar.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Projekt entspricht den Anforderungen der ecoplus Regionalförderung und wird daher vom Land Niederösterreich unterstützt. Hier wird durch die Digitalisierung des Museums ein Schritt in Richtung Zukunft gesetzt.“

Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“ ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen.  

Die Saisoneröffnung für das Jahr 2018 findet am 18. März statt.

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Am Technopol Wiener Neustadt ist die Zukunft zu Hause

Über 1.500 F&E-Arbeitsplätze, knapp 2.600 Studierende, 17.500 m² Büro- und Laborfläche im TFZ – Technologie- und Forschungszentrum, 17 Neugründungen in den Technologiefeldern – der ecoplus Technopol Wiener Neustadt ist aus der Forschungslandschaft Niederösterreichs nicht mehr wegzudenken und zählt zu den international anerkanntesten Forschungs-Hot-Spots für Medizin- und Materialtechnologien, aber auch im Bereich der Raumfahrt. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav informierte sich vor Ort über die Pläne für 2018: „Der Technopol Wiener Neustadt ist ein F&E-Standort internationalen Formats. Hier arbeiten Forscherinnen und Forscher aus mehr als 20 Nationen, junge Menschen aus mehr als 50 Ländern studieren an der FH. Dieses große internationale Interesse bestätigt eindrucksvoll, dass es uns gelungen ist, in Wiener Neustadt die optimalen Rahmenbedingungen für wissenschaftliches Arbeiten und forschungsaffine Unternehmen gleichermaßen zu schaffen.“

 

(19. Jänner 2018) – „Niederösterreich hat sich als innovationsstarker High-Tech-Standort mit exzellenter Forschungsinfrastruktur national und international einen Namen gemacht. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung haben unsere vier Technopolstandorte Tulln, Krems, Wieselburg und Wiener Neustadt, wobei sich Wiener Neustadt zum niederösterreichischen Cape Canaveral entwickelt. Erst vergangenen Freitag wurde wieder ein Satellit erfolgreich in seine Umlaufbahn gebracht, bei dem Technologie aus Wiener Neustadt eingebaut ist“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav

Auf dem Besuchsprogramm von Landesrätin Petra Bohuslav am Technopolstandort Wiener Neustadt stand daher auch die Enpulsion GmbH, die den Antrieb für diesen Satelliten entwickelt hat. Das Hightech-Start-Up ist auf die Forschung, Entwicklung und Produktion von Antriebssystemen für Mini-Satelliten spezialisiert. Zu den 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens zählen auch Experten, die vom weltberühmten MIT, Massachusetts Institute of Technology, nach Wiener Neustadt gekommen sind.

Entwicklungen aus Wiener Neustadt finden aber nicht nur Eingang in die internationale Raumfahrt, sondern betreffen uns alle. So befassen sich die Forscherinnen und Forscher des AIT Austrian Institute for Technology am Standort Wiener Neustadt im Bereich Medizintechnologie unter anderem mit der Erforschung neuer Messmethoden zur Analyse des Herz-Kreislauf-Systems. Weiters werden Technologien entwickelt, die ein möglichst langes, sicheres und selbstständiges Leben älterer Menschen in den eigenen vier Wänden ermöglicht.

Ebenfalls uns alle betrifft das Themenfeld Tribologie mit den Bereichen Reibung, Verschleiß und Schmierung, um das sich alles im Exzellenzzentrum für Tribologie, der AC2T research GmbH, dreht. Mehr als 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen hier ihr Fachwissen in den Dienst nationaler und internationaler Unternehmen und Projekte.

Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, ergänzte: „Es ist beeindruckend zu sehen wie viele jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter hier eine exzellente Ausbildung im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen erhalten. Hier werden die jungen Talente fit für die Herausforderungen der globalen Wirtschaft gemacht. Herzstück der Forschung am Technopol ist das TFZ - Technologie- und Forschungszentrum, wo wir in enger Zusammenarbeit mit den Mietern alles daransetzen, die optimale Forschungsinfrastruktur bereitzustellen.“

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Attraktivierung des Egon Schiele Museums Tulln zum 100. Todestag des Ausnahmekünstlers

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Egon Schiele Museum Tulln ist ein wichtiger Tourismusanlaufpunkt für die Region. Das Museum in der Geburtsstadt des Ausnahmekünstlers befasst sich mit dem Leben von Egon Schiele und seinen Kunstwerken. Nun wird das Museum barrierefrei erreichbar gemacht, um für noch mehr Besucherinnen und Besucher attraktiv zu werden. Das Land Niederösterreich unterstützt dies aus Mitteln der ecoplus-Regionalförderung. „Das Egon Schiele Museum Tulln ist ein wichtiges Ausflugsziel, das sich positiv auf die gesamte Region auswirkt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Das Egon Schiele Museum Tulln wurde im Jahr 1990 im ehemaligen Bezirksgefängnis eingerichtet. Zum Anlass des 100. Todestages von Egon Schiele am 31. Oktober 2018 wird das Museum nun umgebaut. Sowohl der Innen- als auch der Außenbereich des Museums werden neu gestaltet. Der Umbau wird bis März 2018 dauern. Ab 7. April 2018 ist das Museum wieder geöffnet.

 

„Durch den Umbau zu einem barrierefreien Touristenanlaufpunkt soll das Egon Schiele Museum Tulln für weitere Besucherschichten leichter zugänglich gemacht werden. Wir sehen in diesem Projekt einen wichtigen Impuls für die Region und erwarten uns somit einen Anstieg der Besucherzahlen“, erklärt Bohuslav. Im Innenbereich ist der Einbau von einem Treppenschrägaufzug sowie einer barrierefreien Sanitäranalage im Erdgeschoß geplant. Die Änderung des Leitsystems ermöglicht ein neues Erleben der Ausstellung. Außerdem werden die Elektroinstallationen, Brandschutzmaßnahmen, Bodensanierungen, Wasseranschlusserneuerungen erneuert und der Shopbereich neu gestaltet.

 

„Im Außenbereich wird ein Treppenschrägaufzug errichtet. Zusätzlich werden die Außenmauern und die Fassade renoviert und neu gestaltet. Wir freuen uns, dass die bauliche und inhaltliche Umgestaltung des Museums das Angebot rund um Tullns berühmtesten Sohn nachhaltig und hochwertig ergänzen wird“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki erläutert: „Das Projekt entspricht den Zielen der Regionalförderung. Durch die geplanten Maßnahmen rückt das touristische Angebot in das Blickfeld einer noch breiteren Öffentlichkeit. Dies trägt dazu bei, die Region noch stärker als attraktive Ausflugsregion zu positionieren.“ Durch die Empfehlung des Aufsichtsrates der ecoplus wurde die Förderung des Projektes durch die NÖ Landesregierung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Erste Ansiedlung im ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald

Der neue ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald in Wiener Neustadt nimmt Fahrt auf: nur rund ein halbes Jahr nach dem Spatenstich für die Aufschließungs- und Infrastrukturmaßnahmen kann mit der ZENTRAPLAN Planungsgesellschaft m.b.H. der erste Betrieb präsentiert werden, der einen Standort im ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald haben wird. „Von Anfang an war das Interesse der Wirtschaft am zweiten ecoplus Wirtschaftspark in Wiener Neustadt groß. Dass ein Wirtschaftspark allerdings in dieser Rekordzeit Fahrt aufnimmt, ist schon ungewöhnlich und spricht für die hohe Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Wiener Neustadt“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister KO LAbg. Klaus Schneeberger und Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, einig.

(19.Jänner 2018) – „Wiener Neustadt ist die einzige Stadt in Niederösterreich mit zwei Wirtschaftsparks und einem Technopol. Damit nimmt Wiener Neustadt nicht nur in der Region, sondern niederösterreichweit eine Sonderstellung ein und fungiert als Wirtschaft- und Innovationsmotor für das gesamte Industrieviertel. Ich bin überzeugt, dass der Wirtschaftspark Föhrenwald eine zusätzliche Initialzündung für diesen Wirtschaftsturbo ist und der Entschluss von Zentraplan sich hier anzusiedeln, ist dazu der Startschuss“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Das rund 18 Hektar große Areal des ecoplus Wirtschaftsparks Föhrenwald ist als Bauland Betriebsgebiet und Bauland Industriegebiet gewidmet und liegt verkehrstechnisch ideal direkt an der S4-Anschlussstelle „Wiener Neustadt Süd“ beziehungsweise an der B54. „Dadurch kommt es zu keiner zusätzlichen Verkehrsbelastung im Siedlungsgebiet. Gleichzeitig wird Wiener Neustadt als Standort für Industriebetriebe noch interessanter. Wir heißen jeden Betrieb, der am Wirtschaftsstandort Wiener Neustadt interessiert ist, herzlich Willkommen. Dass aber gerade das erste Unternehmen, das sich im Wirtschaftspark Föhrenwald ansiedeln wird, ein örtlicher Betrieb ist, freut uns natürlich besonders. Die Entscheidung von Zentraplan, auch mit dem neuen Standort in Wiener Neustadt zu bleiben, beweist, dass wir mit unseren Angeboten an die Wirtschaft richtig liegen“, so der Wiener Neustädter Bürgermeister und ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender KO LAbg. Klaus Schneeberger.

Die bereits seit 1980 in Wiener Neustadt ansässige ZENTRAPLAN Planungsgesellschaft m.b.H. ist auf die Planung von Gebäudetechnik spezialisiert. Aus Platzgründen wurde ein neuer Standort zur Errichtung eines größeren Betriebsobjektes gesucht. ZENTRAPLAN Geschäftsführer Martin Friedl: „Wir fühlen uns hier in Wiener Neustadt sehr wohl und daher war es uns auch ein großes Anliegen, mit dem neuen Standort in der Region zu bleiben. Im ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald haben wir das ideale Grundstück gefunden und werden demnächst ein rund 3.900 m² großes Grundstück ankaufen. Wir planen die Errichtung eines Bürogebäudes mit circa 1.600m² Nutzfläche, vorbereitet für den zweigeschossigen Ausbau. Weiters verbindet uns eine langjährige und nachhaltige Geschäftsbeziehung mit der Wirtschaftsagentur ecoplus.“

Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, ergänzt: „ecoplus betreibt in ganz Niederösterreich 17 Wirtschaftsparks im Eigentum oder in Beteiligung. Diese jahrzehntelange Erfahrung kommt uns auch hier zugute – wir wissen, was moderne Unternehmen von einem Standort erwarten. Daher bieten wir im Wirtschaftspark Föhrenwald die entsprechende Infrastruktur mit Breitband/Internet, Fernwärme, Kanal, Strom, Telekommunikation und Trinkwasser.“ Weiters wird auch ein Spezialservice von ecoplus angeboten: die Errichtung von maßgeschneiderten Mietobjekten, die individuell auf die Bedürfnisse der künftigen Mieter zugeschnitten werden.

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Messe Tulln plant Donauhalle und neuen Eingang

Große Zukunftspläne schmiedet die Messe Tulln: Bürgermeister Peter Eisenschenk und Messe-Geschäftsführer Wolfgang Strasser stellten diese Pläne Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki vor. So soll eine neue Messehalle „Donauhalle“ errichtet werden und dadurch die bisherige Rundhalle 1 ersetzen sowie ein Hochfrequenzeingang geschaffen werden. In Summe sollen circa 8,7 Mio. Euro investiert werden. Die Messe Tulln hat dazu um eine Regionalförderung der ecoplus angesucht. „Unsere Experten schauen sich dieses Projekt ganz genau an. Aber auf den ersten Blick handelt es sich hierbei um zielführende Investitionen, die wichtige Impulse für den Messestandort Tulln auslösen können“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(19. Jänner 2018) – Im Detail soll die Messehalle eine Fläche von mehr als 2.600 Quadratmetern erhalten und direkt an die bestehende Halle 2 angrenzen. Die Sitzplatzkapazität von 180 Plätzen soll durch ein Messe-Restaurant auf 250 Plätze ausgeweitet werden. Darüber hinaus soll ein Foyer mit einem Kassabereich südlich der Halle 2 im Ausmaß von circa 300 Quadratmetern errichtet werden. Durch die Entfernung des Zaunes entsteht auf der Südseite der Halle ein Vorplatz.

„Es freut mich sehr, dass die Geschäfts- und Besucherzahlen der Messe Tulln eine sehr zufriedenstellende Entwicklung zeigen. Neben den Eigenmessen haben sich auch die Gastveranstaltungen und Events positiv entwickelt. Hier hat die Messe Tulln einige sehr positive Entwicklung in den vergangenen Jahren durchlaufen. Die wirtschaftliche Basis für die Durchführung des Projektes ist also seitens der Messe gegeben“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Ich freue mich, dass die Messe Tulln mit ihrer jahrelangen, ausgezeichneten Arbeit die Argumentationsgrundlage für den weiteren Ausbau des Messestandortes gelegt hat, und dass das Land Niederösterreich erneut ein verlässlicher Partner für ein bedeutendes Projekt zur Weiterentwicklung der Stadt ist. Mit dieser Investition zeigen wir erneut: Tulln ist der führende Messestandort Niederösterreichs“, so der Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk zu den Plänen für die Messe Tulln. „Der Neubau der Donauhalle (Halle 1) mit dem neuen Eingangsbereich am Messegelände Ost erfolgt zum richtigen Zeitpunkt im aktuellen Wachstumskurs und wird die starke Marktposition der Messe Tulln deutlich festigen“, so Messe Tulln Geschäftsführer Wolfgang Strasser.

„Die erforderlichen Unterlagen liegen uns vor, im Frühjahr 2018 werden diese in die zuständigen Gremien eingebracht und danach fällt eine Entscheidung über die Förderung“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Attraktivierung des Egon Schiele Museums Tulln zum 100. Todestag des Ausnahmekünstlers

Das Egon Schiele Museum Tulln ist ein wichtiger Tourismusanlaufpunkt für die Region. Das Museum in der Geburtsstadt des Ausnahmekünstlers befasst sich mit dem Leben von Egon Schiele und seinen Kunstwerken. Nun wird das Museum barrierefrei erreichbar gemacht, um für noch mehr Besucherinnen und Besucher attraktiv zu werden. Das Land Niederösterreich unterstützt dies aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung. „Das Egon Schiele Museum Tulln ist ein wichtiges Ausflugsziel, das sich positiv auf die gesamte Region auswirkt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(18. Jänner 2018) – Das Egon Schiele Museum Tulln wurde im Jahr 1990 im ehemaligen Bezirksgefängnis eingerichtet. Zum Anlass des 100. Todestages von Egon Schiele am 31. Oktober 2018 wird das Museum nun umgebaut. Sowohl der Innen- als auch der Außenbereich des Museums werden neu gestaltet. Der Umbau wird bis März 2018 dauern. Ab 7. April 2018 ist das Museum wieder geöffnet.

„Durch den Umbau zu einem barrierefreien Touristenanlaufpunkt soll das Egon Schiele Museum Tulln für weitere Besucherschichten leichter zugänglich gemacht werden. Wir sehen in diesem Projekt einen wichtigen Impuls für die Region und erwarten uns somit einen Anstieg der Besucherzahlen“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Im Innenbereich ist der Einbau von einem Treppenschrägaufzug sowie einer barrierefreien Sanitäranalage im Erdgeschoß geplant. Die Änderung des Leitsystems ermöglicht ein neues Erleben der Ausstellung. Außerdem werden die Elektroinstallationen, Brandschutzmaßnahmen, Bodensanierungen, Wasseranschlusserneuerungen erneuert und der Shopbereich neu gestaltet.

„Im Außenbereich wird ein Treppenschrägaufzug errichtet. Zusätzlich werden die Außenmauern und die Fassade renoviert und neu gestaltet und ein barrierefreier Zugang geschaffen. Wir freuen uns, dass die bauliche und inhaltliche Umgestaltung des Museums das Angebot rund um Tullns berühmtesten Sohn nachhaltig und hochwertig ergänzen wird“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki erläutert: „Das Projekt entspricht den Zielen der ecoplus Regionalförderung. Durch die geplanten Maßnahmen rückt das touristische Angebot in das Blickfeld einer noch breiteren Öffentlichkeit. Dies trägt dazu bei, die Region noch stärker als attraktive Ausflugsregion zu positionieren.“

Durch die Empfehlung des Aufsichtsrates der ecoplus wurde die Förderung des Projektes durch die NÖ Landesregierung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Eröffnung Wurth Essenzenfabrik im ecoplus Wirtschaftspark nova city in Wiener Neustadt

Die seit 1934 bestehende Wurth Essenzenfabrik hat sich aufgrund einer strategischen Neuausrichtung dazu entschieden, ihren Standort von Wien nach Wiener Neustadt zu verlegen. Rund ein Jahr nach dem Spatenstich wurde die neue Firmenzentrale im nova city Wirtschaftspark gestern offiziell eröffnet. „Die Wurth Essenzenfabrik gehört zu den Big-Playern am Markt. Es freut uns sehr, dass dieses wichtige Traditionsunternehmen sich für Niederösterreich als Firmensitz entschieden hat“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender KO LAbg. Bgm. Klaus Schneeberger und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen, die sich in Niederösterreich ansiedeln wollen, umfassende und professionelle Betreuung und Unterstützung bekommen. Wiener Neustadt ist für uns der ideale Standort“, so Geschäftsführer Andreas Wurth.

(18. Jänner 2018) – „Niederösterreich hat sich als attraktiver Wirtschaftsstandort für moderne Unternehmen national und international hervorragend positioniert. Unsere Anstrengungen, den Betrieben die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung bieten zu können, wird im In- und Ausland geschätzt. So wurden zum Beispiel in den letzten fünf Jahren 70 Unternehmen von ecoplus betreut, die ihren Betriebsstandort aus den unterschiedlichen Gründen von Wien nach Niederösterreich verlagert haben. Eines dieser Unternehmen ist die Wurth Essenzenfabrik, die mit dem neuen Gebäude nicht nur einen architektonischen Akzent setzt, sondern auch neue Arbeitsplätze in die Region bringt. Ich wünsche der Familie Wurth am neuen Standort alles Gute und auch weiterhin viel Erfolg“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei den Eröffnungsfeierlichkeiten.

ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender KO LAbg. Bgm. Klaus Schneeberger schloss sich den Glückwünschen an: „Aktuell sind 142 nationale und internationale Firmen im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt angesiedelt. Die Wurth Essenzenfabrik ist eine große Bereicherung für den Wirtschaftspark und ich danke der Familie Wurth für ihr großes Engagement bei der Realisierung dieses Projekts. Diese Betriebsansiedlung zeigt, dass wir mit den Angeboten in der nova city Wiener Neustadt auf dem richtigen Weg sind. Hier ist mit der Fachhochschule, dem RIZ, dem TFZ – Technologie- und Forschungszentrum und dem MedAustron im wahrsten Sinn des Wortes die Zukunft zu Hause! Dafür spricht auch, dass der Neubau des Landesklinikums Wiener Neustadt, wie von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner angekündigt, in der Nähe von MedAustron und damit ebenfalls in der nova city Wiener Neustadt errichtet werden soll.“

Die WURTH Essenzenfabrik GmbH erzeugt hochwertige Convenienceprodukte, Lebensmittelzusatzstoffe und Aromen für Speiseeiserzeuger, Konditoreien und Gastronomie sowie für die Lebensmittelindustrie. Das Unternehmen hat in Wiener Neustadt auf einem rund 5.000m² großen Grundstück mit einem Investitionsvolumen von ca. 4,6 Millionen Euro ein modernes Betriebsgebäude mit etwa 1.800m² Produktions- und Lagerfläche sowie 500m² Büro- und Laborfläche errichtet. Geschäftsführer Andreas Wurth: „Durch die Neuausrichtung unseres Unternehmens sind wir an unserem alten Standort vor allem räumlich an die Grenze gestoßen. In Niederösterreich haben wir uns vor allem auch dank der umfassenden Betreuung durch ecoplus von Anfang an willkommen gefühlt. Hier in Wiener Neustadt haben wir den optimalen Standort für unsere Expansionspläne gefunden. Mittelfristig wollen wir den Mitarbeiterstand deutlich aufstocken und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, die wir aus der Region heraus besetzen wollen.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Wir freuen uns, dass wir als Wirtschaftsagentur mit den Geschäftsfeldern Investorenservice und Wirtschaftsparks unseren Beitrag zu dieser Betriebsansiedlung leisten konnten. Dabei ist es mir aber wichtig zu betonen, dass diese ecoplus Geschäftsfelder Unternehmen bei Ansiedlungen und Erweiterungen in ganz Niederösterreich beraten und unterstützen – nicht nur, aber auch in unseren Wirtschaftsparks. Im Vorjahr haben wir 101 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen in ganz

 

Niederösterreich begleitet, damit konnten rund 750 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Betriebsansiedlungen wie jene der Firma Wurth sind eine Bestätigung unserer Arbeit und ein großer Ansporn.“

Unterstützt wurde die WURTH Essenzenfabrik GmbH auch von der NÖBEG, der NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH. „Die großen Wachstumsmöglichkeiten des Betriebes haben uns überzeugt. Daher unterstützten wir das Unternehmen im Rahmen des niederösterreichischen Beteiligungsmodells mit einer stillen Beteiligung und konnten so helfen, die Produktionsstätte in Wiener Neustadt rasch entstehen zu lassen“, bekräftigt Stefan Chalupa, Geschäftsführer der NÖBEG. „Wir bieten in Niederösterreich eine besondere Form der Wirtschaftsförderung an. Mit Haftungen für Betriebsmittel- und Investitionskredite sowie mit Beteiligungen unterstützen wir Unternehmen einfach und schnell bei der Finanzierung ihrer Projekte. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit niederösterreichischer Betriebe nachhaltig gestärkt“.

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Technopol Tulln auch 2018 weiter auf Erfolgskurs

Mit mehr als 900 F&E-Arbeitsplätzen zählt der Technopol Tulln mit dem TFZ – Technologie- und Forschungszentrum Tulln im Zentrum zu den international anerkanntesten Forschungs-Hot-Spots im Bereich biobasierter Technologien. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav informierte sich vor Ort über die Pläne für 2018: „Der Technopol Tulln schafft mit seinem vielfältigen Angebot die idealen Voraussetzungen für verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die natürliche Ressourcen und biobasierte Technologien im Fokus haben. Damit trägt der Technopol Tulln ganz wesentlich dazu bei, Niederösterreich als innovativen Hightech-Standort in Europa weiter auszubauen und so die regionale Wertschöpfungskette zu stärken.“ 

 

(17. Jänner 2018) – „In den letzten fünf Jahren hat der Technopol-Standort Tulln eine beeindruckende Entwicklung genommen: waren hier 2013 noch 714 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Technologiefeldern und 13 angesiedelte Betriebe, so sind es aktuell 917 High-Tech Arbeitsplätze und 20 Unternehmen. Diese Entwicklung bestätigt uns auch, dass es gelungen ist am Technopol beziehungsweise am TFZ Tulln attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, die Innovation, Forschung und Entwicklung fördern“, freut sich Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Auf dem Besuchsprogramm standen unter anderem die Fachhochschule Wiener Neustadt am Campus Tulln, an der aktuell mehr als 200 Studierende in der Studienrichtung „Biotechnische Verfahren“ studieren. Ab Herbst sollen weitere 20 Studienplätze im Studiengang „Bio Data Science“ dazu kommen.

 

In den Räumen der Fachhochschule arbeitet zurzeit auch noch das junge Startup Life Taq Analytics, das eine neuartige Simultanmessmethode entwickelt hat, die in den Bereichen Zelltherapie, Tissue Engineerings sowie der Stammzellen- und Krebsforschung zur Anwendung kommt.

 

Bereits bestens etabliert ist die Firma Romer Labs, einer der weltführenden Anbieter von Lösungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit. Um Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit geht es auch bei der Arbeit des Kompetenzzentrum FFoQSI, das im Jänner 2017 offiziell gegründet wurde und dieser Tage den ersten Geburtstag feiert.  FFoQSI, Feed and Food Quality, Safety & Innovation, ist das erste COMET K1-Kompetenzzentrum für Forschung und Innovation im Futter- und Lebensmittelbereich und deckt mit seiner Arbeit erstmals die gesamte Wertschöpfungskette pflanzlicher und tierischer Lebensmittel ab – vom Feld bis zum Teller.

 

Der Technopol Tulln ist Teil des Technopolprogramms des Landes Niederösterreich, das von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes, umgesetzt wird. „Unsere Technopole sind in ihrer Art einzigartig und genießen weit über unsere Grenzen hinaus hohes Ansehen. Herzstück aller Technopole sind die TFZ – Technologie- und Forschungszentren und hier wurde heute ein weiterer Meilenstein gesetzt: In Seibersdorf nimmt ab sofort unser erstes TFZ außerhalb eines Technopolstandorts den Betrieb auf. Damit wird das nächste Kapitel dieser Erfolgsgeschichte aufgeschlagen“, freut sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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Niemetz Schwedenbomben sind in blau-gelber Heimat weiter auf Wachstumskurs

Niemetz Schwedenbomben befinden sich seit ihrem Umzug 2015 nach Niederösterreich auf Erfolgskurs. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger überzeugten sich bei einem Besuch der Niemetz Schwedenbomben Niederlassung im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd vom wachsenden Betrieb.

 

„Als 2014 die Entscheidung für den neuen Standort im Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd gefallen ist, gingen dieser Lösung intensive Vorgespräche voraus. Heute ist zweifelsfrei erkennbar: Die Heidi Chocolat AG hat mit der Entscheidung, sich im IZ NÖ-Süd niederzulassen, eine goldrichtige Entscheidung getroffen. Der Betrieb floriert und die Naschereien schmecken weiterhin vorragend“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus:

„Mittlerweile arbeiten hier 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Niemetz Schwedenbomben Niederlassung. Das ecoplus Team des IZ NÖ-Süd steht weiterhin im intensiven Austausch mit den Verantwortlichen, um ihnen beste Rahmenbedingungen für das weitere Wachstum zu ermöglichen.“

 

Gerhard Schaller, Geschäftsführer der Heidi Chocolat AG Niemetz Schwedenbomben Niederlassung Österreich: „Dank der Unterstützung von ecoplus haben wir uns am neuen Standort perfekt eingelebt und konnten die Erfolgsgeschichte seit der Übernahme weiterschreiben. Die gute Lage freut nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Geschäftspartner, sondern auch die vielen tausenden Schwedenbomben-Fans, die bereits unseren Schwedenbomben-Workshop und unseren Shop besucht haben.“

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Neue touristische Positionierung für Bruck an der Leitha

Die Stadt Bruck an der Leitha plant den Ausbau des touristischen Angebots. „Mit der neuen touristischen Positionierung soll die Stadt für Besucherinnen und Besucher noch attraktiver werden. Gerade für erholungssuchende, kulturinteressierte, sport- und naturbegeisterte Gäste ist Bruck an der Leitha ein idealer Standort, der all diese Möglichkeiten anbieten wird“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav

 

(17.Jänner 2018) - Bruck an der Leitha verfügt über eine bewegte Geschichte, die sich in gut erhaltenen historischen Bauwerken und Befestigungsanlagen sowie dem Schloss Prugg mit seiner Parkanlage widerspiegelt. Gleichzeitig bietet die vom pannonischen Klima geprägte Stadt das Flair einer modernen Kleinstadt mit einem vielfältigen Freizeit- und Erholungsangebot. Dabei sind die Themen rund um Kultur und Wein sehr präsent. Aber auch der Sport kommt mit Radwegen und Möglichkeiten für Motorsport nicht zu kurz. "Ein gutes Gesamtkonzept bedeutet mehr Tourismus in Bruck an der Leitha. Das wiederum bedeutet eine höhere Wertschöpfung für die gesamte Region. Mit den vielen Angeboten die Bruck bietet ergeben sich mehr Chancen für zusätzliche wirtschaftliche Impulse", betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

„Das vielfältige Angebot soll strukturiert und gebündelt werden, um eine touristische Zukunftsvision sowie ein klares Entwicklungsleitbild zu formen. Die konzeptionelle Aufbereitung beinhaltet eine konkrete Darstellung der Projekte und Initiativen sowie eine touristische Positionierungsstrategie für die Stadt Bruck an der Leitha“, so der Geschäftsführer der Leader Region Römerland Carnuntum Bernhard Fischer.

 

Bürgermeister Richard Hemmer ergänzt: „Die Stadt Bruck an der Leitha möchte mit diesem Projekt aktiv ihre touristische Zukunft gestalten und beabsichtigt mithilfe von Fachexperten einen Fahrplan für zukünftige Aktionen und Maßnahmen zu entwickeln.“

 

„Im Konzept werden daher aktuelle Strukturen und Potenziale sowie Handlungsnotwendigkeiten in Bezug auf die touristische Ausrichtung der Stadt definiert. Anschließend wird eine klare Positionierung abgeleitet und mithilfe der Einbindung von Bevölkerung und Betrieben wirkungsvolle Maßnahmen identifiziert. Ziel ist es, die touristischen Besonderheiten sicht- und spürbar zu machen, um die Anzahl der Gäste zu erhöhen“ so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

Die LEADER-Region Römerland Carnuntum hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Niederösterreich zündet e-mobil-Turbo

Im Vorjahr wurden exakt 1.435 e-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen. Jedes fünfte neue e-Mobil in Österreich trägt somit ein niederösterreichisches Kennzeichen. In Summe sind bereits über 4.200* e-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Technologielandesrätin Petra Bohuslav ziehen eine positive E-Mobil-Bilanz für 2017: „Die blau-gelbe Vorreiterrolle in Sachen e-Mobilität wird durch die aktuelle Statistik eindrucksvoll bestätigt. In den nächsten Monaten wollen wir in Sachen e-Mobil den Turbo zünden. In unserer Elektromobilitätsstrategie haben wir uns vorgenommen bis Ende 2020 den Elektromobilitätsanteil am bundeslandweiten PKW-Bestand auf 50.000 Fahrzeuge zu steigern. Rund 46.000 e-Mobile werden daher in den kommenden drei Jahren auf Niederösterreichs Straßen noch folgen.“

(14. Jänner 2018) - Eine Grundvoraussetzung dafür, dass das e-Auto zum vollwertigen Ersatz für „normale“ PKW wird, ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur: „Mit über 600 öffentlich zugänglichen Ladestationen in ganz Niederösterreich sind wir hier auf einem guten Weg. Dank e-Mobilitätsförderung werden in den kommenden Jahren aber noch zahlreiche zusätzliche Ladepunkte in unserem Bundesland entstehen“, betonen LH-Stellvertreter Pernkopf und Technologielandesrätin Bohuslav unisono.

Seit dem Start der niederösterreichischen Elektromobilitäts-Strategie 2014 haben sich die Rahmenbedingungen für Privatpersonen und Wirtschaftstreibende, die die e-Mobilität nutzen wollen, grundlegend verändert. „Vor allem eine neue attraktive Förderlandschaft, hat die Nachfrage nach e-Autos in Niederösterreich heuer zusätzlich befördert. Zur bundesweiten Förderung gibt es zusätzlich 1.000 Euro blau-gelbe Pionierförderung. Das ist in Kombination mit den geringen Wartungskosten ein starker Anreiz für den Umstieg auf die e-Mobilität“, erläutert LH-Stellvertreter Pernkopf.

„Als Technologielandesrätin ist es mir wichtig, dass neben den positiven Effekten für die Umwelt auch Arbeitsplätze in Niederösterreich durch die e-Mobilität entstehen. Ich freue mich daher sehr, dass der chinesische Autoriese Great Wall Motors Niederösterreich als Standort für sein Forschungszentrum ausgewählt hat. In Kottingbrunn werden in Zukunft Antriebskomponenten für Elektromotoren entwickelt, dadurch entstehen 150 neue Hightech-Arbeitsplätze in Niederösterreich“, betont Landesrätin Bohuslav.

Diese Ansiedlung trägt dazu bei, dass Niederösterreich einem weiteren Ziel der Elektromobilitätsstrategie einen entscheidenden Schritt näherkommt, der Steigerung von Wertschöpfung und Beschäftigung im Bereich Elektromobilität über dem Bundesdurchschnitt. Die operative Umsetzung der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ erfolgt durch ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich.

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Weihnachtsferien für Niederösterreichische Bergbahnen höchst erfolgreich

Die Weihnachtsferien 2017/2018 sind vorüber und die Bilanz der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) kann sich sehen lassen: Die in der ecoplus-Tochtergesellschaft zusammengefassten Skigebiete Annaberg, Hochkar, Lackenhof am Ötscher, Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona am Wechsel verzeichneten in den Weihnachtsferien knapp 110.000 Gäste und damit ein Plus von beinahe 75 Prozent im Durchschnitt zu den drei Vorjahren. „Betrachtet man die Zahlen seit Saisonbeginn Anfang Dezember, so hat es auch hier ein deutliches Plus von durchschnittlich knapp 70 Prozent im Vergleich zu den Eintritten der drei Vorjahre gegeben“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13. Jänner 2018) – „Wir sind mit der bisherigen Auslastung unserer Skigebiete sehr zufrieden. Die Investitionen in die Infrastruktur haben sich ausgezahlt, das Angebot wird von den sportbegeisterten Besucherinnen und Besuchern hervorragend angenommen. Wenn das Wetter mitspielt, rechnen wir auch in den nächsten Wochen und in den Semesterferien mit ähnlich vielen Gästen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Alle von der NÖ-BBG betreuten Skigebiete konnte in den Weihnachtsferien Zuwächse erzielen, wobei die Annaberger Lifte, die Ötscherlifte und die Familienarena St. Corona am Wechsel besonders zugelegt haben. Neben den allgemein guten Pistenbedingungen konnten innovative Angebote die Gäste anziehen. „Annaberg konnte mit den neuen Freestyle-Areas im Anna-Park punkten. In Lackenhof am Ötscher wurde das Familienskiland mit einem Förderband erneuert. St. Corona am Wechsel hat die Funslope gemeinsam mit den Spezialisten von QParks neu aufgebaut. Die Spezialisierung der Familienarena auf Kinder ist einzigartig in Niederösterreich“, erklärt ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer Jochen Danninger.

Dass diese Konzepte aufgehen, belegen auch die aktuellen Zahlen aus den einzelnen Skigebieten: So konnte in St. Corona am Wechsel das sehr gute Vorjahrsergebnis von knapp 5.000 auf rund 7.000 Besucher gesteigert werden. Annaberg feierte bei optimalen Wetter- und Schneeverhältnissen am 6. Jänner 2018 mit 3.202 Gästen den zweitbesten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen und auch die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee erlebte mit knapp 33.000 Ersteintritten den besten Saisonstart in ihrer Geschichte.

In Annaberg und Mönichkirchen besteht seit Weihnachten die Möglichkeit Skikarten online zu buchen bzw. aufzuladen, ein Angebot das bereits sehr gut angenommen wird. https://moenichkirchen.slopestars.cc/de/

https://annaberg.slopestars.cc/de/

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Chinesischer Auto-Riese lässt sich in Niederösterreich nieder

 

Bis nach China hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass Niederösterreich ein guter Standort für Technologie und Forschung ist: Ab sofort hat eine Tochterfirma des großen chinesischen Autoherstellers Great Wall Motor in Niederösterreich ihren Standort. Aktuell wird die Abteilung aufgebaut. In Kottingbrunn will die Great Wall Motor Austria Research & Development GmbH mittelfristig rund 150 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigen. „Damit wird sich Great Wall Motor Austria zu einer der größten Firmenansiedlungen der vergangenen Jahre entwickeln. Das sind sensationell gute Nachrichten für Fachkräfte der Region und den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, freut sich Technologie- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Das Unternehmen wurde bei der Ansiedlung von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, unterstützt.

 

(12. Jänner 2018) – Der chinesische Autohersteller Great Wall Motor Company (GWM) hat sich mit einer Tochtergesellschaft in das ehemalige JetAlliance-Gebäude in Kottingbrunn eingemietet. Die Great Wall Motor Company wurde 1984 gegründet und hat weltweit mehr als 82.000 Mitarbeiter. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf Autos der Rubrik SUV und Pick-ups. 2016 wurden 1,2 Mio. Fahrzeuge produziert.

 

Der Fokus der Great Wall Motor Austria Research & Development GmbH liegt auf der Entwicklung der Antriebskomponenten wie Elektromotor, Leistungselektronik und Software für Elektro- und Hybridfahrzeuge der nächsten und übernächsten Generationen. Haifeng Tang, General Manager von Great Wall Motor Transmission Module, eröffnet gemeinsam mit Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav den Standort in Kottingbrunn.

 

Landesrätin Petra Bohuslav: „Ich freue mich sehr über die Ansiedlung von Great Wall Motor. Sie kommt zu einer Zeit der wirtschaftlichen Dynamik in Niederösterreich. Heuer soll Niederösterreichs Wirtschaft über dem Österreich-Schnitt wachsen. Diese Zahl und die Tatsache, dass Great Wall Motor im beinharten internationalen Standortwettbewerb gerade Niederösterreich für seinen neuen Forschungsstandort ausgewählt hat belegen eindrucksvoll, dass Niederösterreich heute zu den Top-Unternehmensstandorten in Europa zählt.“

 

„Das Gebiet hier in Niederösterreich bietet sich bestens für unser Geschäftsfeld und unsere Entwicklungspläne an. Vor allem profitieren wir vom gut entwickelten Fachkräftemarkt, von dem naheliegenden Flughafen sowie der ausgezeichneten Anbindung an das Autobahnnetz. So können wir in den nächsten Jahren einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung sauberer Autos für den Weltmarkt leisten.“, so Markus Schermann, Geschäftsführer der Great Wall Motor Austria Research & Development GmbH. Das Unternehmen plant mittelfristig 150 Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

 

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki erläutert: „Es ist uns eine große Ehre, dass wir einen globalen Top-Player wie Great Wall Motor bei ihrer Betriebsansiedlung in Niederösterreich begleiten konnten. Diese Firma ist eine von 101 Betrieben, die sich im Vorjahr entschlossen hat, sich in Niederösterreich niederzulassen oder ihren Standort auszubauen. Und die Nachfrage reißt nicht ab: Zurzeit sind über 300 konkrete Projekte bei unserer Wirtschaftsagentur in Bearbeitung, daraus werden sich sicherlich einige sehr spannende neue Betriebe in den kommenden Monaten in Niederösterreich niederlassen.“

 

 

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Interkommunale Kooperation Absdorf-Königsbrunn nimmt Gestalt an

Die Gemeinden Absdorf und Königsbrunn bündeln ihre Kräfte bei Betriebsansiedlungen und eine neue interkommunale Kooperation mit zwei Standorten entsteht. Noch bevor die Aufschließung im Wirtschaftspark Absdorf fertiggestellt ist, kann die Kooperation mit ersten Erfolgsmeldungen aufwarten: Die Firma Sandam GmbH errichtet aktuell bereits ein Objekt im Wirtschaftspark Absdorf und auch das Raiffeisen-Lagerhaus Absdorf-Ziersdorf hat ebenfalls großes Interesse sich im neuen Wirtschaftspark niederzulassen. „Absdorf und Königsbrunn bündeln ihre Kräfte und schaffen so einen Top-Unternehmensstandort“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit den Bürgermeistern Franz Dam (Absdorf) und Franz Stöger (Königsbrunn) sowie ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(12. Jänner 2018) - „Gerade kleinere Standorte profitieren enorm, wenn sie gemeinsam auftreten, um Betriebsflächen ansiedlungswilligen Unternehmen anzubieten. Diese Vorteile wollen Absdorf und Königsbrunn für sich nutzen. Ich gratuliere den beiden Gemeinden, dass sie bei Betriebsansiedlungen diesen Weg zur Stärkung der Region beschreiten werden“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav

Die Gemeinden Absdorf und Königsbrunn halten je 50 Prozent einer GmbH, welche die beiden interkommunalen Wirtschaftsparks entwickelt. Am Standort Königsbrunn werden 45.000 Quadratmeter Bauland Betriebsgebiet in die GmbH eingebracht, die Grundstücke sind bereits aufgeschlossen und bereit für die Betriebsansiedlungen. In Absdorf werden derzeit 70.000m² durch die GmbH neu aufgeschlossen. Es werden Straßen gebaut, Straßenbeleuchtung, Löschwassereinrichtungen, Stromanbindung und Lichtwellenleiter um rund 1,3 Mio. Euro installiert. Dazu wird bei der ecoplus Regionalförderung um Unterstützung angesucht. Eine Förderentscheidung fällt 2018.

Die Bürgermeister Franz Dam (Absdorf) und Franz Stöger (Königsbrunn) betonen die ideale Verkehrsanbindung ihrer Wirtschaftsparks: „In unmittelbarer Nähe des Absdorfer Teils befindet sich der Bahnhof Absdorf-Hippersdorf, Wien ist von dort aus mit einer sehr guten Zugverbindung in rund 35 Minuten erreichbar. Zudem ist direkt neben dem Königsbrunner Teil eine Anschlussstelle an die S5.“

Die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich hat die Gemeinden unter anderem bei Aufschließungskonzepten, der Erstellung von Kostenschätzungen, bei der rechtlichen Ausgestaltungen der Kooperation und bei Förderansuchen beraten. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki unterstreicht: „In Niederösterreich gibt es derzeit 14 interkommunale Wirtschaftskooperationen, insgesamt sind niederösterreichweit 83 Gemeinden an diesen Standort-Kooperationen beteiligt, davon 10 Gemeinden in mehreren Kooperationen. Hierbei handelt es sich also um ein Erfolgsmodell, das nun auch in Königsbrunn und Absdorf Anwendung findet.“

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Anna-Park – die neuen Freestyle-Areas der Annaberger Lifte

Die Annaberger Lifte sind wieder um eine Attraktion reicher: eine Freestyle-Area mit Funpark und permanenter FunCross-Strecke. „Der Anna-Park bietet die perfekte Alternative zum gewöhnlichen Carvingspaß auf den Annaberger Pisten. Nach der neuen Mathias Zdarsky-Rennstrecke und dem Mini-Bikepark ist das ein weiterer Schritt, um Annaberg als abwechslungsreiche Ganzjahres-Familiendestination zu positionieren“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(12.01.2018) – „Der neue Anna-Park besteht aus zwei Freestyle-Areas im Bereich des Hennesteck und ist mit den Söllnreith- und Hennesteck-Sesselliften erreichbar. Die Anlage ist für alle Könnensstufen gedacht, sowohl für Kinder als auch Erwachsene. In Summe wurden in das neue Freestyle-Areal rund 100.000 Euro investiert“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Die Annaberger Lifte sind eine Beteiligung der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft und somit eine Enkelgesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich.

„Die FunCross-Strecke ist seit Weihnachten in Betrieb und vor allem für unsere jüngeren Gäste das Highlight des Skigebiets. In Zukunft wird die Strecke auch für Skicross- und Snowboardcross-Rennen im ÖSV- und FIS-Bereich eingesetzt“, erläutert NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl. Jochen Danninger, ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer, ergänzt: „Annaberg ist eines der vielfältigsten Bergerlebniszentren in Niederösterreich. Im Rahmen der NÖ-BBG unterstützen wir Projekte wie den neuen Anna-Park. Damit erfüllen wir nicht nur die Ansprüche unserer Gäste, sondern setzen auch touristische und sportliche Trends im Wintersport.“

·         Der „Anna-Park Family“ ist der Funpark für die ersten Freestyle-Versuche, optimal auf kleine Freestyler und jeden abgestimmt, der seine ersten Slides und Jumps wagen möchte. Von einem gemeinsamen Startpunkt führen zwei „Lines“ durch das Areal: über eine Funbox und einen Kicker für erste Sprünge, oder über eine vier Meter lange Rainbow Butterbox und zwei Flat Butterboxen für die ersten Slides. Mit diesem Setup eignet sich der Anna-Park Family perfekt dazu, erste Freestyle-Erfahrungen zu sammeln.

·         Der „Anna-Park FunCross“ sorgt für Action mit Steilkurven, Schneewellen und Sprüngen – oder wie die Experten sagen: mit „banked turns“, „waves“ und „kickern“. Auf einer Länge von 800 Metern finden Anfänger und Profis zwei verschiedenen Lines: nach einem gemeinsamen Startbereich und einigen Schneewellen und zwei Steilkurven teilt sich die Strecke in eine eine „Easyline“ und eine „Sportline“. Die blaue Easyline geht über Wellen und Steilkurven, einen Boost Kicker und einen kleinen Sprung über eine Funbox. Am Ende wartet „Slopy“, eine gepolsterte Figur der man vor dem Abschwingen ein „High Five“ geben kann. Die rote Sportline geht rasanter über größere Schneewellen und Steilkurven zu zwei 6 Meter-Kickern und einen 8 Meter-Zielsprung. Diese Strecke wird auch für Skicross- und Snowboardcross-Rennen genutzt und kann zu diesem Zweck verlängert werden. Durch die geteilte Streckenführung bleibt auch bei Rennbetrieb die Easyline für den Tagesgast befahrbar.

Der Anna-Park ist seit den Weihnachtsferien geöffnet. Am 20. und 21. Jänner 2018 feiert Annaberg den neuen Anna-Park mit einem großen Familienfest. Bei den „Family Days“ begleiten Freestyle-Coaches die ersten Versuche im Anna-Park. Die SNOW FUN Academy, das Qualitätsprodukt der Skischule Annaberg für fortgeschrittene Skifahrer, bietet mit einem „Bagjump“ ein weiteres Highlight an diesem Wochenende. Am 21. Jänner 2018 erhalten alle Inhaber des NÖ-Familienpasses im Rahmen der Niederösterreichischen Familienskitage 50 % Ermäßigung auf die Tageskarte.

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ecoplus Wirtschaftspark Wolfpassing nimmt Fahrt auf und bringt zwei neue Betriebe in die Region

Der 2012 eröffnete Wirtschaftspark Wolfpassing wurde von ecoplus, dem IKB Kleines Erlauftal und der Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel entwickelt, um weitere Flächen für die Betriebsansiedlung im Kleinen Erlauftal zur Verfügung stellen zu können. Jetzt haben die ersten zwei Betriebe diesen Standort für sich entdeckt und siedeln sich im Wirtschaftspark Wolfpassing an. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav stattete dem Wirtschaftspark Wolfpassing einen Besuch ab, um sich persönlich ein Bild zu machen: „Die Zeitspanne, bis ein Wirtschaftspark so richtig ins Laufen kommt, wird von unseren ecoplus Experten in Jahrzehnten gemessen. Dass es beim Wirtschaftspark Wolfpassing ‚nur‘ rund fünf Jahre gedauert hat, spricht für die hohen Standortqualitäten in der Region. Sobald die ersten Betriebe hier die Arbeit aufnehmen, werden auch weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen. Das bringt neue Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung in die Region.“

(11.01.2018) – Der Wirtschaftspark Wolfpassing ist der optimale Standort, um die Vorteile des wirtschaftlich aufstrebenden Mostviertels zu nutzen. Ich freue mich sehr darüber, dass der Wirtschaftspark nun mit den Ansiedlungen der Firmen KFZ Falkensteiner und der Josef Steiner - Gruppe. Fahrt aufnimmt. Das zeigt, dass wir mit unseren Angeboten an die Wirtschaft auf dem richtigen Weg sind. Ich bin davon überzeugt, dass sich auch der Wirtschaftspark Wolfpassing zu einem wichtigen Impulsgeber für die Region entwickeln wird“, freute sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei ihrem Besuchstermin. 

Die Firma KFZ Falkensteiner errichtet auf einem rund 2.500m² großen Grundstück eine freie KFZ-Werkstätte mit §57a-Prüfstelle für Reparaturen aller Automarken und wird noch im ersten Quartal 2018 die Arbeit aufnehmen. „Der Wirtschaftspark Wolfpassing bietet die idealen Voraussetzungen als Standort einer Kfz-Werkstatt. Einerseits sind die entsprechenden Zufahrten und Genehmigungen vorhanden, anderseits sind wir durch die Lage direkt an der L96 für potenzielle Kunden sehr gut sichtbar“, erklärt Firmeninhaber Christian Falkensteiner.

Die zweite Neuansiedlung betrifft die europaweit agierende Josef Steiner – Gruppe mit Stammhaus in Purgstall an der Erlauf, die seit über 40 Jahren mit der Produktion, dem Handel und Vertrieb von Leitern, Gerüsten, Treppen, Zäunen, Balkonen und Geländern in Zentraleuropa erfolgreich tätig ist. Im Wirtschaftspark Wolfpassing hat das Unternehmen rund 40.000 m² erworben, um darauf Betriebsobjekte für Lager und Logistikmanagement zu errichten. Der Baustart ist für das erste Halbjahr 2018 geplant. In einem ersten Schritt sollen rund 20 Arbeitsplätze geschaffen werden. KR Josef Steiner und Rudolf F. Binderlehner, Mitglied der Geschäftsführung betonen: "Im Wirtschaftspark Wolfpassing haben wir den richtigen Standort und die optimalen Rahmenbedingungen für unser zukünftiges Wachstum gefunden. Die Investitionen in die neue Betriebsstätte sind für uns Investitionen in die erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Unternehmens.“

Rund zwei Millionen Euro haben ecoplus, die Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel und der Gemeindeverband „Interkommunales Betriebsgebiet Kleines Erlauftal“, dem Wolfpassing, Steinakirchen, Wang, Gresten, Gresten-Land und Reinsberg angehören, in die Infrastruktur des Wirtschaftsparks investiert. IKB-Obmann Bgm. Friedrich Salzer: „Wir haben uns als Ziel gesetzt, dass pro 1.000 m² ein Arbeitsplatz geschaffen wird und die beiden Betriebsansiedlungen bestätigen, dass diese Einschätzung realistisch ist. Wir freuen uns sehr, dass der interkommunale Wirtschaftspark jetzt von den Unternehmen angenommen wird und ich bin überzeugt, dass damit eine positive Entwicklung in Gang gesetzt wird.“ 

Auch ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki zeigt sich zuversichtlich: „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich haben wir große Erfahrung im Wirtschaftspark-Management. In den 17 Wirtschaftsparks, die ecoplus in ganz Niederösterreich im Eigentum oder in Beteiligung betreibt, sind über 970 internationale und österreichische Unternehmen mit mehr als 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. Damit fungieren unsere Wirtschaftsparks auch als Wachstumsmotoren für die Regionen. Im Mostviertel sind die Wirtschaftsparks in Ennsdorf oder Kematen nicht mehr aus der lokalen Wirtschaftslandschaft wegzudenken und ich bin überzeugt, dass sich der Wirtschaftspark Wolfpassing nahtlos in diese Erfolgsgeschichte einordnen wird.“

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Technologie- und Forschungszentrum Seibersdorf eröffnet

Niederösterreichs Forschungs- und Technologielandschaft wächst: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav, AIT Aufsichtsratsvorsitzender Hannes Androsch, Martina Schwaiger, Geschäftsführerin der Seibersdorf Labor GmbH, die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger und der Seibersdorfer Bürgermeister Franz Ehrenhofer eröffneten heute das neue TFZ – Technologie- und Forschungszentrum Seibersdorf. Rund 17 Mio. Euro wurden investiert, ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, errichtete ein Gebäude mit modernster Labor- und Bürofläche.

(08. Jänner 2018) – Die Technologie- und Forschungszentren in Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg sind fast voll ausgelastet und bieten rund 900 Arbeitsplätze. „Nun gehen wir einen Schritt weiter. Mit der heutigen Eröffnung des TFZ Seibersdorf wird Niederösterreichs Wissenschaftsachse um einen zusätzlichen Leuchtturm erweitert. Dazu wurden rund 17 Mio. Euro investiert und 6.460 Quadratmeter modernste Büro- und Laborflächen sind entstanden“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Insgesamt hat das Land Niederösterreich über 100 Mio. Euro seit 2000 in die Technologie- und Forschungszentren investiert.

Seit dem Spatenstich vor rund einem Jahr wurde von ecoplus auf einem rund 9.400 Quadratmeter großen Grundstück innerhalb des AIT Geländes in Seibersdorf ein modernes Mehrmieterobjekt für den Zuzug weiterer technologieorientierter Unternehmen gebaut. „Heute wird hier in Seibersdorf im wahrsten Sinn des Wortes ein Stück Zukunft eröffnet. Mit dem TFZ Seibersdorf werden neue technologie- und forschungsorientierte Arbeitsplätze in Niederösterreich entstehen. Aktuell sind noch rund 1.470 Quadratmeter frei. Hier bieten wir beste Infrastruktur für bestehende technologieorientierte Unternehmen, Start-ups oder Spin-Offs, die sich hier ansiedeln wollen und die nach individuellen Bedürfnissen ausgebaut werden können“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Hannes Androsch, Präsident des Aufsichtsrats des AIT Austrian Institute of Technology, betont: „Durch das neue TFZ Seibersdorf wird ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft und Industrie gesetzt. Investitionen in Wissenschaft und Technologie sind Investitionen in die Zukunft und den Wohlstand des Landes.“ Die Seibersdorf Labor GmbH, ein international erfolgreiches Unternehmen für Spezial-Laboranalytik und wichtiger regionaler Arbeitgeber, wird dieses Gebäude als erster und wichtiger Ankermieter nutzen. Geschäftsführerin Martina Schwaiger über die neuen Chancen: „Das TFZ Seibersdorf ermöglicht unserem Betrieb weiteres Wachstum. Wir investieren selbst hier rund vier Mio. Euro u.a. in Anlagen, Laborgeräte, Büroeinrichtungen und siedeln mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das TFZ.“

Die Marktgemeinde Seibersdorf ist national und international als attraktiver Standort für High-Tech-Forschung bekannt, weiß Bürgermeister Franz Ehrenhofer: „Das Technologie- und Forschungszentrum ist nicht nur für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinde, sondern für die gesamte Region wesentlich. Wenn die Attraktivität des Standorts weiter steigt und sich dadurch auch neue Betriebe ansiedeln, profitiert das gesamte Umfeld.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Als Bauherr wollten wir als ecoplus nicht nur ein Gebäude für innovative Betriebe schaffen, sondern auch nachhaltig bauen. Es freut uns, dass das TFZ Seibersdorf die „klima:aktiv“ Auszeichnung für energieeffizientes Bauen erhielt. Unser oberstes Ziel war es, ein Umfeld zu schaffen, in dem forschungsintensive Arbeitsplätze entstehen können und sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl fühlen und gerne arbeiten.“ 

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Gemeinsamer Wirtschaftsraum Marchfeld ist Realität

2013 kamen die Gemeinden im Marchfeld gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur ecoplus und der Raumordnungsabteilung des Landes erstmals zusammen, um eine Wirtschaftskooperation zu planen. Nun – rund fünf Jahre später –  ist der gemeinsame Wirtschaftsraum, dem Aderklaa, Deutsch-Wagram, Gänserndorf, Obersiebenbrunn, Markgrafneusiedl, Parbasdorf, Raasdorf und Strasshof a. d. Nordbahn angehören, Realität. In den acht Marchfeld-Gemeinden haben die Gemeinderäte der Kooperation zugestimmt und auch die NÖ Landesregierung hat den Beschluss gefasst. Anfang dieses Jahres wird sich der Verein konstituieren und die Arbeit aufnehmen. „Der gemeinsame Wirtschaftsraum Marchfeld wird die Sichtbarkeit des Standortes erhöhen und somit einen entscheidenden Beitrag leisten, um neue Unternehmen im Marchfeld anzusiedeln“, betonen LH-Stv. Stephan Pernkopf, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, der designierte Verbandsobmann Bgm. Bernhard Wolfram, LAbg. René Lobner und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

(05. Jänner 2018) – Die acht Mitgliedsgemeinden verfügen gemeinsam über einen Quadratkilometer Betriebsflächen. „Durch die Kooperation gibt es hier erstmals eine koordinierte Raumentwicklung, zudem wird eine schädliche Standortkonkurrenz innerhalb der Region vermieden. Es entsteht eine Region der kurzen Wege, wovon Bevölkerung, Wirtschaft und Umfeld gleichermaßen profitieren. Die Wirtschaftskooperation kann ein Beitrag dazu sein, dass das Marchfeld wirtschaftlich weiter aufblüht”, freut sich LH-Stv. Stephan Pernkopf.

 

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav hebt das große Potenzial für Betriebsansiedlungen dieser Region hervor: „Das Marchfeld bietet mit seiner Lage zwischen Wien und Bratislava beste Betriebsflächen zu vergleichsweise günstigen Preisen. Hier wird das Marchfeld über die Landesgrenzen hinaus sichtbar und als attraktiver Wirtschaftsraum auf sich aufmerksam machen und Betriebe anlocken. Denn das Herzstück der Kooperation ist die Vermarktung des gemeinsamen Wirtschaftsraums.“

 

Damit die Kooperation verbindlich gelebt wird, einigten sich die Gemeinden auf eine Aufteilung der Kommunalsteuer bei Neuansiedlungen. „Der Aufteilungsschlüssel sieht vor, dass 82,5 Prozent der Kommunalsteuer eines sich neu angesiedelten Betriebes in der Kooperation der Standortgemeinde zufallen, je 2,5 Prozent erhalten die übrigen Mitgliedsgemeinden. Bestehende Unternehmen sind grundsätzlich ausgenommen. Die Aufteilung wurde von allen Gemeinderäten mehrheitlich akzeptiert“, erklären der designierte Verbandsobmann Bgm. Bernhard Wolfram (Aderklaa) und LAbg. René Lobner (Gänserndorf). Der Gemeindeverband Wirtschaftskooperation Marchfeld soll seinen Sitz in Gänserndorf erhalten. Die weiteren Bürgermeister der Kooperation Friedrich Quirgst (Deutsch-Wagram), Werner Pozarek (Obersiebenbrunn), Franz Mathä (Markgrafneusiedl), Gregor Iser (Parbasdorf), Walter Krutis (Raasdorf) und Ludwig Deltl (Strasshof a. d. Nordbahn) sehen dies ebenfalls als zukunftsweisende Chance für die Region und ihre Gemeinden.

 

Die Vorteile der Kooperation liegen aus Sicht der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur auf der Hand, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Fragt ein Unternehmen bei einer Gemeinde an und hat diese keine passende Fläche, so wird das Unternehmen an eine andere Gemeinde weiterverwiesen. Ohne Kooperation wäre das Unternehmen für das Marchfeld und möglicherweise auch für Niederösterreich verloren. Jede Gemeinde profitiert auch von Ansiedlungen in anderen Gemeinden – es gibt einen Ausgleich, wodurch der ungesunde Standortwettbewerb eingedämmt wird. Diese Kooperation kann beispielgebend für weitere Wirtschaftskooperationen in Niederösterreich sein.“

 

 

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Positive Evaluierung für das Programm „Bergerlebnis in Niederösterreich“

Das Land Niederösterreich hat 2013 die Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG), eine 100%ige Tochtergesellschaft der ecoplus, mit dem Programm „Bergerlebnis in Niederösterreich“ (BIN 2018) beauftragt, das die Steuerung und Koordination der touristischen Entwicklung in neun Bergerlebniszentren zum Inhalt hat. Die Beratergruppe Neuwaldegg hat kürzlich eine externe Evaluierung von BIN 2018 durchgeführt: Das Ergebnis ist durchwegs sehr positiv, es wird empfohlen das Programm weiterzuführen. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav folgt dieser Argumentation: „Das touristische Bergerlebnis ist in einem starken Wandel begriffen, BIN 2018 hat ganz neue Netzwerke etabliert, es ist zu destinationsübergreifendem Austausch und gemeinsamen Lernen gekommen. Diesen Weg wollen wir mit einem neuerlichen Programmauftrag – kurz BIN 2023 – weitergehen.“

(03.01.2018) - Die Bergerlebniszentren bei BIN 2018 sind Annaberg, Göstling an der Ybbs, Lackenhof am Ötscher und Mitterbach am Erlaufsee in der touristischen Destination Mostviertel sowie Mönichkirchen, Puchberg am Schneeberg, Reichenau an der Rax, Semmering und St. Corona am Wechsel in der touristischen Destination Wiener Alpen in Niederösterreich. Lokale Entwicklungsteams werden durch BIN 2018 begleitet und unterstützt: In St. Corona am Wechsel wurde beispielsweise durch einen tiefgreifenden Transformationsprozess das Tourismusangebot auf ganzjährige Möglichkeiten mit einem Schwerpunkt auf Familien ausgerichtet. Am Hochkar wiederum wurden spezielle Angebote für den Sommerbetrieb wie die Hochkar 360° Skytour entwickelt und Hotels sowie Gastronomiebetriebe grundlegend modernisiert.

Die Arbeitsweise soll grundsätzlich beibehalten werden, die Erkenntnisse aus der externen Evaluierung jedoch einfließen. „Wir werden der Empfehlung folgen und BIN 2023 noch mehr auf Schlüsselprojekte fokussieren: Ein destinationsübergreifender Marketingverbund zum Thema ‚Bergerlebnis‘ soll neu entstehen und das Projekt ‚Die Alpineure‘ für Unternehmerinnen und Unternehmer fortgesetzt werden. Es wird aber auch stark um Innovation rund um das Hauptthema Wandern sowie um die Entwicklung von Mountainbike-Leuchtturmprojekten gehen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die zentrale Koordination in der NÖ-BBG soll es weiterhin geben. „Markus Redl wurde als Leiter von BIN 2018 auch durch die externe Evaluierung bescheinigt, viele Stakeholder zusammenzubringen, um Themen landesweit zu koordinieren, und Projekte von der Vision bis zur Umsetzung durchzutragen“, freut sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki über das positive Feedback.

Die genauen Ausschreibungs- und Teilnahmekriterien für BIN 2023 werden in den nächsten Wochen und Monaten erstellt. BIN 2018 wurde durch Mittel der ecoplus Regionalförderung finanziert, über die gesamte Programmdauer von fünf Jahren und vier Monaten (2013 bis April 2018) werden € 1.866.000 investiert: Diese Mittel werden hauptsächlich für die Personal- und Sachkosten der zentralen Koordination, aber auch für wissenschaftliche Studien und diverse Vernetzungsaktivitäten verwendet.

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Blau-Gelbe Exportwirtschaft boomt!

„In den vergangenen Jahren hat sich die Exportnation Niederösterreich hervorragend entwickelt. Seit 2013 konnten wir die 20 Mrd. Euro Marke bei den Exporten knacken. Die Halbjahreszahlen lassen darauf schließen, dass das Exportjahr 2017 ebenfalls über dieser Marke liegen wird. Mit einer Zuwachsrate von neun Prozent war die blau-gelbe Exportwirtschaft im ersten Halbjahr 2017 in einer Boom-Phase“, freuen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und IVNÖ-Präsident Thomas Salzer über die aktuelle Exportstatistik. „Niederösterreich konnte im Bundesländervergleich nach Wien das höchste Exportwachstum verbuchen und liegt damit einen Prozentpunkt über dem Österreich-Schnitt von acht Prozent. Neben dem Hauptmarkt Deutschland, der sogar um 14,5 Prozent zulegte, zeigt sich wieder einmal die große Bedeutung der osteuropäischen Märkte für die heimische Wirtschaft. Die osteuropäischen Märkte sind mit einem Anteil von über 20 Prozent am NÖ Exportvolumen wichtige Exportmärkte der blau-gelben Wirtschaft.“ 

 

(02.01.2018) – „Mit einem Exportvolumen von beinahe elf Mrd. Euro konnte Niederösterreich seine Stellung als zweitgrößtes Export-Bundesland behaupten. Dieses Ergebnis war sicherlich auch dank der hervorragenden Handelsbeziehungen der niederösterreichischen Betriebe zu unseren osteuropäischen Nachbarn möglich. Die blau-gelbe Exportwirtschaft konnte vom robusten Wachstum dieser Nachbarländer enorm profitieren“, betonte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. „Es zeigt sich, dass wir mit unserer Internationalisierungs-Strategie sowie mit den Services und der Zusammenarbeit der Auslandsbüros von ecoplus International und der Außenhandelscenter der Wirtschaftskammer richtigliegen.“

 

Darüber hinaus betonte WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl zu den Handelsbeziehungen mit den USA: „Der befürchtete ‚Trump-Effekt‘ ist ausgeblieben und die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Niederösterreich wurden nicht getrübt. Im ersten Halbjahr konnten, von einem hohen Niveau ausgehend, unsere Exporte in die USA um acht Prozent wachsen. Mit einem Exportvolumen von 523 Mio. Euro ist die USA der wichtigste Exportmarkt Niederösterreichs außerhalb Europas. Ich hoffe, dass diese Entwicklung auch künftig anhält.“

 

Bedauerlich ist für IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer der Einbruch der Exporte in der Türkei, wobei sich diese Situation durchaus wieder bessern könnte: „Die Türkei ist für die Industrie ein bedeutender Markt und ein wesentlicher strategischer Partner für Europa. Daher ist es wichtig, die wirtschaftlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten, beziehungsweise zu stärken. Dies bietet Chancen für Unternehmen in beiden Ländern und könnte sich auch positiv auf den politischen Dialog mit der Türkei auswirken.“

 

Bohuslav, Zwazl und Salzer blicken positiv auf das kommende Export-Jahr: „Es ist davon auszugehen, dass das starke Wachstum in Osteuropa weiter anhalten wird. Davon wird die blau-gelbe Exportwirtschaft weiter profitieren. Die Großwetterlage für die NÖ Exportwirtschaft ist somit beinahe makellos, es gibt jedoch mit Großbritannien ein Wölkchen am Horizont, auch wenn 2017 die niederösterreichischen Exporte noch um 3,4 Prozent zulegen konnten. Die Brexit-Verhandlungen schweben weiterhin wie ein Damoklesschwert über unseren Handelsbeziehungen mit Großbritannien. Die exportierenden Betriebe erwarten sich hier rasch Klarheit seitens der britischen Regierung.“ 

Mit Tschechien, Ungarn, Polen, der Slowakei und Slowenien sind gleich fünf ost- bzw. südosteuropäische Märkte unter den Top zehn der wichtigsten Exportdestinationen Niederösterreichs: Deutschland (3,3 Mrd. Euro, +14,5 Prozent), Italien (660 Mio. Euro, +10 Prozent), Tschechische Republik (631 Mio. Euro, +6 Prozent), Ungarn (564 Mio. Euro, +24 Prozent), Vereinigte Staaten (523 Mio. Euro, +8 Prozent), Polen (465,6 Mio. Euro, +8 Prozent), Schweiz (404,3 Mio. Euro, +2,9  Prozent), Slowakei (380,3 Mio. Euro, +11 Prozent) Frankreich (357,8 Mio. Euro, -12,6 Prozent) und Slowenien (272,3 Mio. Euro, +18,9 % Prozent).

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2018 investiert ecoplus 28 Mio. Euro in Wirtschaftsparks und Technologie- und Forschungszentren

Im kommenden Jahr werden seitens der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus 27,7 Millionen in Wirtschaftsparks für Infrastrukturprojekte, Miethallen und den Bau von Technologie- und Forschungszentren investiert werden. „Damit werden einerseits die Rahmenbedingungen für ansiedlungsinteressierte Betriebe optimiert und andererseits profitiert die heimische Baubranche. Erfahrungsgemäß gehen rund zwei Drittel dieses Bauvolumens an niederösterreichische Firmen“, erläutern Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. In den vergangenen fünf Jahren investierte ecoplus rund 73 Millionen Euro in Immobilien und Infrastrukturmaßnahmen in den 17 Wirtschaftsparks.

(30. Dezember 2017) - Der größte Teil der Investitionen wird mit 14,5 Mio. Euro bereits im ersten Halbjahr 2018 getätigt. Im Gesamtjahr 2018 fallen unter anderem Investitionen in Technologiezentren, die Fertigstellung der Infrastruktur im Wirtschaftspark Föhrenwald in Wiener Neustadt, Ergänzungen der Infrastruktur im Wirtschaftspark Ennsdorf sowie die Neuerrichtung eines Parkhauses im Wirtschaftspark Industriezentrum NÖ-Süd. „Die niederösterreichische Landesregierung hat bereits vor mehr als 15 Jahren beschlossen, dass Bauvorhaben des Landes Niederösterreich nach Möglichkeit gewerkeweise vergeben werden. Dies wird von ecoplus konsequent umgesetzt. So wird die regionale Wirtschaft gestärkt und gleichzeitig tausende Arbeitsplätze gesichert. Durch diese Regelung können sich vor allem klein- und mittelständische Unternehmen direkt bei Ausschreibungen des Landes Niederösterreich beteiligen“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ergänzt: „Alleine heuer investierte ecoplus rund zwölf Mio. Euro in den Ausbau von bestehenden Mietobjekten im IZ NÖ-Süd sowie in den Bau neuer Immobilien unter anderem im Wirtschaftspark Wolkersdorf und in die Infrastruktur ihrer Wirtschaftsparks wie etwa in Wiener Neustadt. Somit können sich Betriebe auch in Zukunft verlassen, dass sie in den ecoplus Wirtschaftsparks immer die modernste Infrastruktur vorzufinden.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Damit der Wirtschaftsstandort Niederösterreich weiter so dynamisch wächst, braucht es Unternehmerinnen und Unternehmer, die investieren. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich wollen wir mit unserer täglichen Arbeit einen Beitrag dazu leisten, damit Betriebe in Niederösterreich optimale Rahmenbedingungen vorfinden. In den vergangenen fünf Jahren investierte ecoplus rund 73 Millionen Euro in Immobilien und Infrastrukturmaßnahmen zum Ausbau der Wirtschaftsparks.“

In den 17 Wirtschaftsparks, die ecoplus im Eigentum oder in Beteiligung betreibt, sind derzeit rund 965 nationale und internationale Firmen mit mehr als 20.770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv. In den Wirtschaftsparks stehen Betriebsflächen auf insgesamt über 1.000 Hektar zur Verfügung. Die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich plant, baut und verwaltet in ihren Wirtschaftsparks Mietobjekte, die nach den konkreten Bedürfnissen und Vorstellungen der Unternehmen errichtet werden.

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Niederösterreichische Coworking-Spaces, Einzel- oder Gemeinschafts-büros auf einen Klick!

Auf www.coworking-noe.at bietet das RIZ, Niederösterreichs Gründeragentur, ab sofort allen AnbieterInnen von Kleinbüros und Coworking-Spaces sowie jenen, die einfach nur einen Schreibtisch in ihrem eigenen Büro vermieten wollen, eine Plattform für ihre Ange-bote und damit allen GründerInnen sowie etablierten EPU und KleinunternehmerInnen ein Portal für ihre Büro-Suche!

 

„Viele Gründerinnen und Gründer aber auch etablierte  Unternehmerinnen und Unterneh-mer in Niederösterreich sind kurz- oder längerfristig auf der Suche nach einem geeigneten Platz zum Arbeiten – manchmal brauchen sie nur einen Schreibtisch, manchmal ein eigenes Büro. Wir haben in Niederösterreich etliche Anbieter im Bereich Coworking und Kleinbüros und auch solche, die eben einen Schreibtisch in ihrem eigenen Büro an jemanden vermieten möchten. Für alle, die suchen und alle, die gefunden werden wollen, startet das RIZ mit

1. Jänner 2018 mit einer eigenen Plattform: www.coworking-noe.at“,  freut sich Wirtschafts-landesrätin Petra Bohuslav über die Einführung des neuen Portals für Coworking-Spaces, Einzel- und Gemeinschaftsbüros in Niederösterreich.

 

Die Plattform www.coworking-noe.at verfolgt drei Ziele:

 

a) Niederösterreichische AnbieterInnen von Coworking-Spaces, Office- Centers und sogenan-nte Büropartner (UnternehmerInnen, die in ihrem eigenen Büro einen Schreibtisch oder Bürofläche zur Verfügung stellen) können sich auf der Plattform eintragen und ihre Daten aktuell halten.

 

 

b) Ein-Personen-UnternehmerInnen und KleinunternehmerInnen finden bei ihrer Suche nach

geeigneten Büro-Räumlichkeiten auf einen Blick und Klick ein vielfältiges Angebot mit allen relevanten Parametern: Entfernung zum Wohnort, Infrastruktur, Services und weitere Infos.

 

c) Die gesammelten Angebote bieten neben Büro-Infrastruktur auch die Möglichkeit zu Kommunikation, Kooperation und gegenseitiger Inspiration: Eine angenehme Atmosphäre, wo Arbeiten Spaß macht.

 

 

 

Die Plattform www.coworking-noe.at wird vom RIZ, Niederösterreichs Gründeragentur, betrieben. Das RIZ wurde mit einigen Angeboten im Raum Wiener Neustadt bereits vor 30 Jahren gegründet, seit einem Jahrzehnt bietet das RIZ kostenlos und flächendeckend betriebswirtschaftliche Beratung und Seminare in ganz Niederösterreich: Von Businessplan bis Vertrieb, von (Online) Marketing bis zu Finanzierung. Der RIZ GENIUS Ideen- und Gründerpreis sucht und prämiert jährlich die innovativsten Geschäftsideen, ein eigenes

RIZ Mentoring-Programm unterstützt durch „Lernen von den Erfolgreichen“ und in den

6 RIZ Gründerzentren finden UnternehmerInnen individuelle Büro- und Mietflächen.

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ecoplus International unterstützte 2017 230 NÖ Unternehmen mit 654 Dienstleistungen bei Export-Aktivitäten

ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien bieten für kleine und mittelständische Unternehmen Unterstützung bei dem Schritt über die Grenzen hinaus an. Den Markt sondieren, potenzielle Vertriebspartner finden, Netzwerke aufbauen – in Auslandsmärkten Fuß zu fassen ist eine große Herausforderung. 2017 nahmen 230 heimische Unternehmen die kostenfreien Dienstleistungen von ecoplus International in Anspruch. „Exporte sichern Arbeitsplätze und sind für viele Unternehmen ein wesentlicher Wachstumsmotor. Wir wollen daher mit den Services von ecoplus International die Aktivitäten der niederösterreichischen Exportwirtschaft bestmöglich unterstützen, um ihre Produkte und Dienstleistungen auf Auslandsmärkten noch erfolgreicher zu vermarkten“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(28. Dezember 2017) – Die erfolgreiche Unterstützung der Exportwirtschaft ist gerade in einer kleinen Volkswirtschaft wie der niederösterreichischen von großer Bedeutung. „Für viele unserer Unternehmen ist der Export eine wesentliche Grundlage der Wachstumsstrategie und das hat positive Auswirkungen auf das ganze Land, denn die Steigerung der Exportaktivitäten ist gleichzusetzen mit Arbeitsplätzen, Wirtschaftswachstum und Wohlstandszugewinn. So hängt fast eine Viertel Million Arbeitsplätze in Niederösterreich am Export. Daher arbeiten wir seit vielen Jahren im Rahmen von ecoplus International intensiv daran, die heimische Exportwirtschaft sowohl beim Schritt in neue Märkte als auch beim Daily-Business zu unterstützten“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

ecoplus International greift niederösterreichischen Unternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten unter die Arme. Ein gutes Beispiel ist das Auslandsbüro in Temeswar (Rumänien), das heuer sein zehnjähriges Jubiläum feierte. Dieses Service für die NÖ Exportwirtschaft wurde auch ausgezeichnet. ecoplus International wurde bei der diesjährigen Verleihung am 23.11.2017 in Tallinn bei den European Enterprise Promotion Awards (EEPA) in der Kategorie „Förderung der Internationalisierung der Wirtschaftstätigkeit“ für die exzellente Exportunterstützung für die KMU-Exportunterstützung ausgezeichnet.

„Wir, seitens ecoplus International, begleiten die Betriebe ins Exportland bzw. betreuen sie, unterstützen bei Recherchen, bei der Suche nach lokalen Vertriebspartnern oder bei PR- und Marketingprojekten. So konnten wir 2017 654 Dienstleistungen erbringen. Dabei zeigte sich, dass die Betriebe vor allem unsere Unterstützung bei der Suche nach Partnern bzw. Kunden im Exportmarkt brauchen. Darauf fokussieren wir uns sehr stark. Denn mit den richtigen lokalen Partnern den Markt gemeinsam zu bearbeiten, ist ein Schlüsselfaktor für erfolgreiche Exportgeschäfte“, so ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Landesrätin Petra Bohuslav betont: „Generell zeigen die osteuropäischen Länder sehr dynamische Wachstumsentwicklungen auf. Das kommt unserer Exportwirtschaft zu Gute. 2017 konnten Niederösterreichs Betriebe beispielsweise Erfolge im Bereich Lebensmittelexport nach Ungarn, Tschechien und die Slowakei erzielen. Branchenmäßig sind die von ecoplus international betreuten Kunden aber generell weit gestreut. Von Biokosmetik, Lebensmitteln über Bauprodukte bis hin zu Maschinen, Anlagen und Kommunaltechnologie. Auch die Erfahrungen mit dem US-amerikanischen Markt zeigen, dass dieser Markt ein enormes Potential hat.“

Zu den von ecoplus International 2017 betreuten Firmen zählen unter anderem die BMB Gebäudehygiene GmbH (Schimmelentfernung), Evasis (Algengetränk) und die Florawall GmbH (Anbieter von mit lebenden Pflanzen begrünten Wänden für Innenräume), die in den vergangenen Monaten neue Partner bzw. Kunden erschließen konnten.

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2017 brachte 101 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen in Niederösterreich

101 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen wurden 2017 von dem Investorenservice- und Wirtschaftspark-Team der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus betreut. „Ich freue mich, dass unsere Wirtschaftsagentur mehr Betriebsansiedlungen und -erweiterungen betreuen konnte als im Vorjahr. Das ist ein schöner Beleg, dass der Wirtschaftsstandort Niederösterreich – trotz eines sehr kompetitiven nationalen und internationalen Standortwettbewerbs – zu den attraktivsten Betriebsstandorten Österreichs zählt“, betonte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(27. Dezember 2017) – „Durch diese Ansiedlungen und Betriebserweiterungen wurden heuer niederösterreichweit rund 1.050 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert, wovon die überwiegende Mehrheit mit rund 750 Arbeitsplätzen neu geschaffen wurde. Wir spüren das dynamische Wirtschaftswachstum als starken Rückenwind bei den kommenden Betriebsansiedlungen. Zurzeit sind über 300 konkrete Projekte bei unserer Wirtschaftsagentur in Bearbeitung, daraus werden sich sicherlich einige sehr spannende neue Betriebe in den kommenden Monaten in Niederösterreich niederlassen. Für mich zeigt diese Bilanz, dass wir in Niederösterreich mit unserer Wirtschaftsstrategie und dem Service von ecoplus sehr gut unterwegs sind“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Highlights des vergangenen Jahres waren unter anderem die Ansiedlung des Fahrzeugausstatters Bott Austria und des KFZ-Händlers Grünzweig im IZ NÖ-Süd, des Forschungszentrums des chinesischen Autoherstellers Great Wall Motors, wo im Bezirk Baden in den kommenden Jahren mehr als 100 High-Tech-Arbeitsplätze entstehen sollen. Zusätzliche neue Leuchttürme des Wirtschaftsstandortes sind die Energietechnik- und Maschinenbau-Firma ABB AG, die ihr Headquarter in Wiener Neudorf übersiedelte sowie der Leiter-, Gerüste- und Treppenhändler H. u. J. Steiner, der sich im Wirtschaftspark Wolfpassing mit rund 40 Mitarbeitern niederlassen wird.

Aus Sicht der Wirtschaftsagentur ecoplus schätzen die neuen Betriebe an Niederösterreich vor allem die gute Lage und die vergleichsweise günstigen Preise, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Die neu angesiedelten Betriebe sehen die günstige Lage im europäischen Kernraum, nahe der osteuropäischen Wachstumsmärkte und den Ballungsräumen Wien und Bratislava, die vergleichsweise günstigen Betriebsgründe, die gute Infrastruktur, die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, die Vielfalt an Bildungseinrichtungen oder auch die hohe Lebensqualität als besondere Vorteile unseres Wirtschaftsstandortes.“

Um weiterhin als attraktiver Standort wahrgenommen zu werden, verbessert ecoplus laufend das Service für Investoren: „Mit unserer grundlegend überarbeiteten Web-Plattform www.standortkompass.at können interessierte Unternehmen mit nur wenigen Klicks ihren Betriebsstandort in Niederösterreich finden und ein paar Klicks weiter erhalten sie einen Überblick über alle für sie relevanten Förderungen. Dieses Online-Service für Investoren enthält aktuell rund 375 Immobilien und Infos über 60 unterschiedliche Bundes- und Landesförderprogramme“, betont Geschäftsführer Miernicki.

Unter anderem haben sich laut Wirtschaftslandesrätin Bohuslav auch die 17 von ecoplus betreuten Wirtschaftsparks sehr positiv entwickelt. So wuchs die Anzahl der angesiedelten internationalen und österreichischen Unternehmen auf mittlerweile 972 und die Zahl der darin beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf rund 21.060. Und auch flächenmäßig vergrößerten sich die Wirtschaftsparks von 991 Hektar voll aufgeschlossener Grundstücke auf 1.008 Hektar. „Das Erfolgsmodell unserer Wirtschaftsparks, wo ecoplus Betrieben den Service bietet, maßgeschneiderte Objekte nach ihren Bedürfnissen zu errichten, floriert.“

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Niederösterreich forciert den Ausbau von Breitband-Internet

„Bis 2026 sollen zusätzlich 300.000 „100 Mbit/s-Anschlüsse“ in NÖ entstehen“, ist Landesrätin Petra Bohuslav überzeugt. Die durchgeführte Evaluierung des NÖ Breitband Pilotprojektes macht deutlich, dass die Pilotregionen Sicherheit und Erfahrung für NÖ weiten Breitband Ausbau geben: 2015 startete Niederösterreich mit dem Breitbandausbau in den vier Pilotregionen Thayaland, Triestingtal, Ybbstal und Waldvierter StadtLand. Ende 2018 werden in diesen Regionen 34.000 Haushalte und Betriebe an Breitband  angeschlossen sein.

 

(21.12.2017) Die getätigten Evaluierungen zeigen, dass der private Markt auf das Niederösterreichische Modell in den Pilotregionen mit einem Ausbau-Boom reagiert. Von 2015 bis Ende 2018 werden von den privaten Anbietern rund 83.000 niederösterreichische Haushalte mit 100 Mbit/s versorgt. Somit kann sich das Zwischenfazit des NÖ Breitbandausbaus seit Start des Pilotprojektes mehr als sehen lassen: Waren im Jahr 2015 noch 226.000 Haushalte mit 100Mbit/s versorgt, werden es damit 2019 schon 343.000 Haushalte sein.

 

Die Digitalisierung entwickelt eine enorme Dynamik. Mit dieser Schnelligkeit muss auch der Breitbandausbau in Niederösterreich weiter Schritt halten. Landesträtin Petra Bohuslav betont: „Der Ausbau muss noch rascher umgesetzt und die mobile Telefonie in den Regionen verbessert werden. Bis 2026 wollen wir in zusätzlich 300.000 Haushalten in ganz Niederösterreich eine Versorgung mit 100 Mbit/s erreichen. Selbst für das schnellste Bundesland ist das eine ambitionierte Vorgabe, aber wir können dieses Ziel erreichen und sind damit bundesweit Vorreiter im Bereich Breitband“.

Für die Umsetzung braucht es 2018 einen Schulterschluss zwischen Land, Gemeinden, Bundesregierung und Mobilfunkanbietern: NÖ wird sich wie bisher auf die ländlichen Regionen konzentrieren und dort aktiv werden, wo der Markt nicht reagiert.

„Entscheidend sind die kommenden Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung. Der Bund muss, wie mehrmals angekündigt, seine Verantwortung wahrnehmen und den finanziellen Einsatz deutlich erhöhen. Wir streben weiters eine stärkere Kooperation mit Österreichs Mobilfunkern an, um das Mobilfunknetz für die Telefonie deutlich zu verbessern. Niederösterreichs Gemeinden sind wichtigste Partner beim Breitband-Ausbau. Daher wollen wir 2018 einen gemeinsamen Pakt erarbeiten, um gemeinsam den weiteren Ausbau zu forcieren“, so Landesrätin Bohuslav weiter.

Eine Breitband-Hotline ist die erste Anlaufstelle, um den Breitbandausbau und die Mitverlegung mit dem Land zu koordinieren. Binnen 72 Stunden ist ein technisch versierter Mitarbeiter vor Ort. Breitband-Hotline: 02742 / 9000 9900.

„Für die Gemeinden handelt es sich beim Breitbandausbau um das wichtigste Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts. Schnelligkeit ist hier das oberste Gebot, daher ist die neue Strategie sehr zu begrüßen. Im Zuge von Mitverlegeprojekten haben Niederösterreichs Gemeinden bereits einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Ausbaus geleistet – hier garantiert das Land Niederösterreich dass das im Rahmen der Gemeinden-NÖGIG Planung mitverlegte Material genutzt wird. Wir werden 2018 gemeinsam mit dem Land unsere Kräfte bündeln, aber auch der  Bund muss wie angekündigt seinen finanziellen Einsatz erhöhen“, betont Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl.

Durch die optimale Planung des NÖ weiten Ausbaus mit Bund, Gemeinden und Mobilfunkern im Jahr 2018 wird keine Zeit verloren. Rund 40.000 neue Einheiten können pro Jahr von der regionalen Bauwirtschaft realisiert werden. „Nach der Fertigstellung der Piloten im Jahr 2018 können von 2019-2026  zusätzliche 300.000 Haushalte angeschlossen werden. Damit werden 2026 insgesamt 643.000 Haushalte mit 100-Mbit/s-Breitband-Internet versorgt sein“, so Landesrätin Petra Bohuslav abschließend.

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ecoplus Standortkompass hat jetzt noch mehr Funktionen

ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, unterstützt Betriebe bei ihren Ansiedlungs- oder Erweiterungsprojekten in Niederösterreich auch digital: „Mit dem Standortkompass www.standortkompass.at können sich Unternehmen rasch und einfach einen Überblick über Standorte und Fördermöglichkeiten in Niederösterreich verschaffen. Nun können beispielsweise mit einem neuen Online-Tool, die Einzugsgebiete eines neuen Betriebsstandortes genauer dargestellt werden. Mit einem Klick lässt sich somit die Fahrzeit der Kunden zum neuen Firmenstandort darstellen“, erklären Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(21.12.2017) – „Pro Jahr bearbeitet das ecoplus Investorenservice circa 200 Anfragen von Betrieben, die auf der Suche nach einem neuen Betriebsstandort oder Fördermöglichkeiten sind. Mit diesem kostenlosen Service wollen wir ihnen eine noch bessere Unterstützung bieten und sind Vorreiter unter den Wirtschaftsagenturen in Österreich. Diese Rolle wollen wir durch die ständige Erweiterung und den Ausbau der Seite weiter festigen. So gibt es nun ein eignes Glossar für Betriebsansiedlungen und Förderungen, um Begriffe oder Abkürzungen genau erklären zu können. Zusätzlich ist es nun auch möglich selbständig neue Immobilien einzupflegen. So erhöht sich die Anzahl der Immobilien und auch das online Standortangebot.“, betont Wirtschaftslandesrätin Bohuslav.

Die ecoplus Immobiliendatenbank umfasst aktuell mehr als 375 Immobilien in Niederösterreich, die übersichtlich in einer Karte dargestellt sind. Darüber hinaus bietet die Plattform einen übergreifenden Förderkompass durch 61 unterschiedliche Bundes- und Landesförderprogramme. Die Webseite wird permanent gewartet, somit ist sichergestellt, dass die Daten immer aktuell sind. Die Nutzung der Webplattform ist kostenlos sowie einfach in der Bedienung und ermöglicht so eine schnelle, individuelle Recherche für alle Unternehmen, die Interesse am Standort Niederösterreich haben.

„Unsere Expertinnen und Experten stehen natürlich auch weiterhin offline ansiedlungswilligen Unternehmen in ganz Niederösterreich vom Erstkontakt bis zur endgültigen Schlüsselübergabe zur Verfügung. Wir sehen nach einem Jahr jedoch den erhofften zusätzlichen Service-Gewinn: Durch den Standortkompass wurden bereits zahlreiche Unternehmen auf Niederösterreich aufmerksam und wir konnten bereits erste Ansiedlungserfolge verbuchen. Auch die Immobilieneigentümer profitieren durch eine bessere Vermarktung ihrer Immobilien“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

In den vergangenen zehn Jahren wurden im ecoplus Unternehmensbereich Standort und Service, der aus Investorenservice und Wirtschaftsparks besteht, 995 Ansiedlungs- bzw. Erweiterungsprojekte erfolgreich begleitet. Dank dieser Projekte konnten in unserem Bundesland mehr als 18.400 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden. 

 

 

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LH Mikl-Leitner/LR Bohuslav: „Mit Digi-Bus den Menschen die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung zeigen“

NÖ Info-Tour zur Digitalisierung startet im Jänner und zeigt, was die Zukunft alles bringt und wie auch ländliche Regionen durch den „Digitalen Wandel“ profitieren

St. Pölten (20. Dezember 2017) – „Die Digitalisierung ist aus der Wirtschaft, der Arbeitswelt und unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Daher ist es uns in Niederösterreich sehr wichtig, die Bevölkerung von den Chancen der Digitalisierungen zu informieren, neue Einsichten zu bieten und neue Perspektiven aufzuzeigen. Um den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern den digitalen Wandel anschaulicher zu machen, haben wir uns entschlossen, mit einem eigenen ‚Digi-Bus‘ auf Tour durch die Regionen zu gehen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Technologielandesrätin Petra Bohuslav anlässlich der Präsentation des Fahrzeuges.

Der Bus, der ab 8. Jänner bis Mitte Mai durch Niederösterreich tourt, sorgt für einen einfachen Zugang zu diesem komplexen Thema: Acht Lebenswelten zeigen den Besucherinnen und Besuchern, wie sich das Leben im Jahr 2041 in unterschiedlichsten Bereichen wie Arbeit und Wirtschaft, Gesundheit und Lifestyle oder Ausbildung und Schule verändern wird. Best Practice Beispiele von niederösterreichischen Unternehmen und Live Stationen, wie 3D Drucker, Augmented Reality „Brille“, Medizin Messung plus Schautafel oder ein Do it yourself Internetstand, sprechen unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung an. Auch Fragen zur Sicherheit und zum Cybercrime werden behandelt. Die interaktive Roadshow, die von der NOE-Regional GmbH in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle Technologie & Digitalisierung organisiert wird, spricht dabei alle Altersgruppen an. Die Stopps sind an Schulen, an belebten Plätzen oder bei Veranstaltungen. Erstmals wird der Bus am 8. Jänner in Tulln sein, am 10. Jänner macht er in Amstetten Halt und danach am 11.1. in Grafenwörth, am 12.1. in Kottingbrunn und am 13.1. in Baden. Die Details der Tour können unter www.digitour.at eingesehen werden.

„Mit dem Digi-Bus zeigen wir, was die Zukunft alles bringt und wie die Digitalisierung Chancengerechtigkeit für ländliche Regionen unterstützt. Unser Ziel ist es den digitalen Wandel so zu nutzen, damit neue Arbeitsplätze entstehen und die Menschen bei der Arbeit entlastet werden, der ländliche Raum gestärkt wird und damit die Lebensqualität in Niederösterreich weiter steigt“, hält Landeshauptfrau Mikl-Leitner fest. 

Landesrätin Bohuslav lädt alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein: „Erleben Sie bei der Info-Tour zur Digitalisierung im Digi-Bus aus erster Hand, wie wir miteinander von den Chancen der Digitalisierung profitieren können.“

 

Dieses Projekt wird im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Landes Niederösterreich umgesetzt. Weitere Informationen und Projekte unter www.noe.gv.at/digitalisierung

 

 

 

 

 

Digi - Bus – Tourplan  - Jänner 2018

 

Datum

Ort

 

 

08.01.2018

Tulln

 

 

10.01.2018

Amstetten

 

 

11.01.2018

Grafenwörth

 

 

12.01.2018

Kottingbrunn

 

 

13.01.2018

Baden

 

 

15.01.2018

Wr. Neustadt

 

 

16.01.2018

Krems

 

 

17.01.2018

St. Pölten - Regierungsviertel

 

 

18.01.2018

Melk

 

 

19.01.2018

Teesdorf

 

 

22.01.2018

Wieselburg

 

 

23.01.2018

Gänserndorf

 

 

24.01.2018

Mödling

 

 

25.01.2018

Echsenbach

 

 

 

 

Der Digibus wird im Zeitraum Jänner bis Mitte Mai in NÖ unterwegs sein.

 

www.digitour.at

 

www.facebook.com/noe.regional

 

 

 

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Spatenstich in Altenmarkt: Das Triestingtal startet in die Breitbandzukunft

Das Triestingtal ist eine von vier Pilotregionen, in denen das Niederösterreichische Breitbandmodell erprobt wird. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav gibt beim Spatenstich in Altenmarkt den Startschuss für die Errichtung einer offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Infrastruktur. Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) wird etwa 3.300 Haushalte und Betriebe der Region mit Glasfaseranschlüssen bis zum Haushalt versorgen. Dies ist ein bedeutender Beitrag für das Wirtschaftswachstum und für die Zukunft der jungen Menschen im ländlichen Raum. Mit dem heutigen Spatenstich haben in allen vier Pilotregionen die Bauarbeiten begonnen. Bis Ende 2018 werden alle bestellten Anschlüsse in den Ausbaugebieten aktiviert.

(15.12.2017) - Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Das ist das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts. Was hier gebaut wird, ist mit einer Autobahn mit beinahe unendlichen Kapazitäten vergleichbar. Jedes Unternehmen und jeder Haushalt bekommt jetzt eine direkte Zufahrt auf diese Autobahn. Breitband-Internet wird im Triestingtal nicht nur die Lebensqualität nachhaltig heben, wir erwarten uns dadurch auch einen merkbaren wirtschaftlichen Impuls sowie neue Betriebe und Arbeitsplätze für die Region.“

Die Zustimmung der Bevölkerung ist groß. In allen Pilotgemeinden des Triestingtals haben sich mehr als 40 Prozent für den Ausbau ausgesprochen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG), ein Tochterunternehmen von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, das Glasfasernetz errichten kann. „Insgesamt werden bis Ende 2018 rund 3.300 Haushalte und Betriebe im Ausbaugebiet dieser Region angeschlossen. Dieser Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein, nicht nur für Altenmarkt, sondern auch für das Land Niederösterreich“, so Jochen Danninger, Geschäftsführer von ecoplus. „Heute starten wir hier in die Glasfaserzukunft. Wir zeigen ein weiteres Mal, dass das Niederösterreichische Modell perfekt geeignet ist, auch ländliche Regionen mit leistungsfähigen Internetverbindungen zu versorgen“, so Hartwig Tauber, Geschäftsführer von nöGIG.

Für die vier Pilotgemeinden wurden bereits Generalunternehmer mit dem Bau beauftragt. In Altenmarkt und Kaumberg (mit zusammen mehr als 1.600 Anschlüssen) baut die STRABAG AG als Generalunternehmer. In Weissenbach und Furth (mit zusammen etwa 1.700 Anschlüssen) ist die Uhl Bau GmbH für die Arbeiten zuständig.

Josef Balber, Bürgermeister der Gemeinde Altenmarkt und Abgeordneter im Niederösterreichischen Landtag freut sich: „Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend. Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen.“

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Karlstein startet in die Breitbandzukunft:

Vor wenigen Wochen haben in Karlstein an der Thaya die Bauarbeiten für die Errichtung der Glasfaserinfrastruktur begonnen. Die Arbeiten gehen zügig voran. Damit wird eine weitere Gemeinde an das offene, öffentliche und zukunftssichere Netz des Landes Niederösterreich angeschlossen. Die NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) kann damit über 1.000 Nutzungseinheiten – also Haushalte und Betriebe – mit leistungsfähigen Internetverbindungen versorgen. Die bestellten Anschlüsse können bis Ende 2018 aktiviert werden. „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für Wachstum und Wohlstand in einer digitalisierten Wirtschaftswelt. Breitband-Internet wird in Karlstein an der Thaya nicht nur die Lebensqualität nachhaltig heben, wir erwarten uns dadurch auch einen merkbaren wirtschaftlichen Impuls, neue Betriebe und Arbeitsplätze für die Region“, betonte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) hat dazu bereits mit den ersten Bauschritten im November begonnen. Mit der Firma Held & Francke als Generalunternehmer werden in einer Bauphase, die bis Oktober 2018 geplant ist, insgesamt rund 200 Kilometer Kabel und 70 Kilometer Rohre im Gemeindegebiet von Karlstein an der Thaya verlegt. Mehr als 700 Nutzungseinheiten werden so mit Glasfaserinfrastruktur versorgt.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Das ist das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts. Was hier gebaut wird, ist mit einer Autobahn mit beinahe unendlichen Kapazitäten vergleichbar. Jedes Unternehmen und jeder Haushalt bekommt jetzt eine direkte Zufahrt auf diese Autobahn.“

Jochen Danninger, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur ecoplus, bezeichnet das Projekt als Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung des Waldviertels. „Der Breitbandausbau ist mit einer wirtschaftlichen Wachstumsbewegung gleichzusetzen. Karlstein wird im hohen Maße davon profitieren. nöGIG-Geschäftsführer Hartwig Tauber ergänzt: „Wir zeigen ein weiteres Mal, dass das niederösterreichische Modell perfekt geeignet ist, auch ländliche Regionen mit leistungsfähigen Internetverbindungen zu versorgen.“  

Ernst Herynek, Bürgermeister der Gemeinde Karlstein an der Thaya freut sich: „Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend. Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen.“

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In Göpfritz wird an der Zukunft gebaut: Spatenstich für Glasfaserinfrastruktur

Kürzlich haben in Göpfritz an der Wild die Bauarbeiten für die Errichtung der Glasfaserinfrastruktur begonnen. Damit wird eine weitere Gemeinde an das offene, öffentliche und zukunftssichere Netz des Landes Niederösterreich angeschlossen. Die NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) kann damit über 1.000 Nutzungseinheiten – also Haushalte und Betriebe – mit leistungsfähigen Internetverbindungen versorgen. Die bestellten Anschlüsse können bis Ende 2018 aktiviert werden. „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist das Fundament für Wachstum und Wohlstand in einer digitalisierten Wirtschaftswelt. In den nächsten Monaten sollen die Arbeiten bereits abgeschlossen sein, sodass die Anschlüsse möglichst rasch in Betrieb genommen werden können“, betonte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) hat dazu bereits mit den ersten Bauschritten im Oktober begonnen. Mit der STRABAG als Generalunternehmer werden in einer Bauphase, die bis August 2018 geplant ist, insgesamt rund 200 Kilometer Kabel und 60 Kilometer Rohre im Gemeindegebiet von Göpfritz an der Wild verlegt. Mehr als 750 Nutzungseinheiten werden so mit Glasfaserinfrastruktur versorgt.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Das ist das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts. Was hier gebaut wird, ist mit einer Autobahn mit beinahe unendlichen Kapazitäten vergleichbar. Jedes Unternehmen und jeder Haushalt bekommt jetzt eine direkte Zufahrt auf diese Autobahn. Breitband-Internet wird in Göpfritz an der Wild nicht nur die Lebensqualität nachhaltig heben, wir erwarten uns dadurch auch einen merkbaren wirtschaftlichen Impuls, neue Betriebe und Arbeitsplätze für die Region.“

Jochen Danninger, Geschäftsführer von ecoplus und Hartwig Tauber, Geschäftsführer der nöGIG, unterstreichen: „Hier zeigt sich ein weiteres Mal, dass das niederösterreichische Modell perfekt geeignet ist, auch ländliche Regionen mit leistungsfähigen Internetverbindungen zu versorgen.“

Franz Gressel, Bürgermeister der Gemeinde Göpfritz an der Wild freut sich: „Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend. Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen.“

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Spatenstich in Ybbsitz: Das Ybbstal startet in die Breitbandzukunft

Das Ybbstal ist eine von vier Pilotregionen, in denen das Niederösterreichische Breitbandmodell erprobt wird. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav gibt beim Spatenstich in Ybbsitz den Startschuss für die Errichtung einer offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Infrastruktur. Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) wird mehr als 5.000 Haushalte und Betriebe der Region mit Glasfaseranschlüssen bis zum Haushalt versorgen. Bis Ende 2018 werden alle bestellten Anschlüsse im Ausbaugebiet aktiviert. Dies ist ein bedeutender Beitrag für das Wirtschaftswachstum und für die Zukunft der jungen Menschen im ländlichen Raum.

(13.12.2017) - „Leistungsfähige Internetverbindungen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Viele Breitband-Internet-Anwendungen kennen wir heute noch gar nicht. Aber wir wissen, dass eine zukunftsfähige Breitbandinfrastruktur, wie Sie hier errichtet wird, genügend Kapazitäten für die nächsten Jahrzehnte hat“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Für sie ist klar: „Das ist das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts. Was hier gebaut wird, ist mit einer Autobahn mit beinahe unendlichen Kapazitäten vergleichbar. Jedes Unternehmen und jeder Haushalt bekommt jetzt eine direkte Zufahrt auf diese Autobahn.“

Die Zustimmung der Bevölkerung ist groß. In allen sieben Gemeinden der Pilotregion Ybbstal-Eisentraße haben sich mehr als 40 Prozent für den Ausbau ausgesprochen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG), ein Tochterunternehmen von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, das Glasfasernetz errichten kann. „Insgesamt werden bis Ende 2018 im Ausbaugebiet mehr als 5.000 Haushalte und Betriebe angeschlossen. Dieser Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein, nicht nur für Ybbsitz, sondern auch für das Land Niederösterreich“, so Jochen Danninger, Geschäftsführer von ecoplus. „Heute starten wir hier in die Glasfaserzukunft. Wir zeigen ein weiteres Mal, dass das Niederösterreichische Modell perfekt geeignet ist, ländliche Regionen mit leistungsfähigen Internetverbindungen zu versorgen“, so Hartwig Tauber, Geschäftsführer von nöGIG.

Für drei Gemeinden wurden bereits Generalunternehmer mit dem Bau beauftragt. In Ybbsitz mit etwa 1.300 bestellten Anschlüssen wird die Firma Held & Francke die Arbeiten durchführen. In Göstling an der Ybbs (mit 1.200 Anschlüssen) und in Waidhofen an der Ybbs (mit 1.200 Anschlüssen) baut die Firma Hasenöhrl. In den weiteren Gemeinden Hollenstein an der Ybbs, Opponitz, St. Georgen an der Reith und Lunz am See ist es in Kürze so weit.

Josef Hofmarcher, Bürgermeister der Gemeinde Ybbsitz freut sich: „Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend. Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen.“ Auch Andreas Hanger, Abgeordneter zum Nationalrat und Mitglied des Gemeindevorstandes von Ybbsitz freut sich über das Projekt: “In Gesprächen mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Nationalrat orte ich immer wieder großes Interesse am Modell Niederösterreich. Meine Heimatgemeinde ist somit Vorreiter und Vorzeigemodell in einem.“

Landesrätin Petra Bohuslav unterstreicht: „Die Ergebnisse der Evaluierung der Pilotprojekte werden in Kürze vorliegen. Soviel kann ich schon verraten: Sie sind vielversprechend. Niederösterreich braucht den flächendeckenden Ausbau und wir brauchen dazu auch die Unterstützung des Bundes. Dafür braucht es einen Schulterschluss zwischen Bund, Land und Gemeinden. Die Koalitionsgespräche sind in dieser Frage aber offenbar auch vielversprechend.“

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ROOF Dachservice GmbH - neue Betriebsansiedlung im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha

Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich betreibt ecoplus insgesamt 17 Wirtschaftsparks im Eigentum oder in Beteiligung, die im ganzen Land zu finden sind. Einer davon ist der Wirtschaftspark in Bruck an der Leitha. Aktuell haben sich hier 61 Unternehmen mit rund 680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt und der ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha wächst weiter: demnächst wird hier die ROOF Dachservice GmbH einen neuen Standort eröffnen. „Die ecoplus Wirtschaftsparks sind im ganzen Land zu finden und wirken wie ein zusätzlicher Turbo für die Regionen. Jeder neue Betrieb ist mit seinen speziellen Kompetenzen und Angeboten Impulsgeber für die örtliche Wirtschaft“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.  

 

(07.12.2017) – „Individuell, Tradition & Innovation, Familiär“ - unter diesen Schlagworten lässt sich die Philosophie von Amir Pusculovic, geprüfter Spenglermeister und Geschäftsführer der ROOF Dachservice GmbH, zusammenfassen. Gemeinsam mit seinem Team bietet er ein umfangreiches Leistungsangebot rund um das Thema Dach. Aktuell hat die Firm ROOF ihren einzigen Standort in Wien, aber demnächst wird erweitert: Das Unternehmen siedelt sich im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha an. „Jede neue Betriebsansiedelung spricht einerseits für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich – hier im Konkreten Bruck an der Leitha – und gleichzeitig bestätigt mir die Entscheidung der ROOF Dachservice GmbH aber auch, dass wir mit unseren Angeboten an die Unternehmen auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha errichtet das Unternehmen auf einem rund 2.000m² großen Grundstück Büros, eine Werkstätte und ein Lager. Angeboten werden Dachdecker- und Spenglerarbeiten samt Zimmermannsgewerbe. Gestartet wird vor Ort mit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auf den Standort wurde die Firma ROOF durch ecoplus Standortkompass www.standort-noe.at aufmerksam.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Die ecoplus Standort-Datenbank ist ein modernes Tool, das den Betrieben die Suche nach dem optimalen Betriebsstandort enorm erleichtert und auch entsprechend gut angenommen wird. Es freut mich sehr, die ROOF Dachservice GmbH dadurch nach Niederösterreich und in einen unserer Wirtschaftsparks gefunden hat und ich begrüße Herrn Pusculovic und sein Team ganz herzlich!“

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ecoplus Business-Treff: Niederösterreichs Führungskräfte sind für die digitale Zukunft bestens gerüstet

Zum bereits fünften Mal lud der ecoplus Unternehmensbereich „Standort & Service“ zum „Business-Treff am Wirtschaftsstandort Niederösterreich“ und mehr als 200 Gäste folgten der Einladung nach Brunn am Gebirge. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Führungskräfte – oder genauer: die Methoden und Prinzipien, die erfolgreiche Führungskräfte ausmachen. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki waren sich einig: „Die verstärkte Digitalisierung erfordert neue Denkweisen und Lösungsansätze. Damit sind auch die Führungskräfte mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert und die Möglichkeiten, diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, sind äußerst vielfältig. Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, dass unsere Wirtschaftstreibenden hier schon sehr gut aufgestellt sind und mit Flexibilität und Ideenreichtum punkten.“

(08. November 2017) – „Nach einigen herausfordernden Jahren nimmt der Wirtschaftsmotor wieder Fahrt auf. In Niederösterreich liegen wir mit einem für 2017 prognostizierten Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent deutlich über dem Österreich-Durchschnitt von 2,2 Prozent. Für 2018 erwarten die Wirtschaftsforscher sogar eine Zunahme von 3,3 Prozent. Es ist uns also nicht nur gelungen, unser Land gut durch die wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zu steuern, sondern wir zählen heute zu den absoluten Top-Wirtschaftsstandorten in Europa. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2017 konnten mit Unterstützung von ecoplus bereits 74 Betriebsansiedlungen beziehungsweise Betriebserweiterungen verbucht werden, damit liegen wir leicht über dem Vorjahr. Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg haben unsere Betriebe – die Managerinnen und Manager, die vorgeben, in welche Richtung ihr Unternehmen geht – und ich bin überzeugt, dass sie auch für die Herausforderungen der digitalen Zukunft bestens gerüstet sind“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Um das investitionsfreundliche Wirtschaftsklima weiter anzukurbeln, hat ecoplus Ende Oktober eine neue Standort-Kampagne gestartet. „Diese Kampagne läuft seit nicht ganz zwei Wochen und wir spüren schon einen leichten Anstieg der Anfragen bei unserem Investorenservice. Jetzt gehen wir mit einem Social Media Schwerpunkt über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus und bewerben gezielt den Wirtschaftsstandort Niederösterreich in unseren deutschsprachigen Nachbarländern“, so die Landesrätin weiter.

 

Aber welches Rüstzeug brauchen Führungskräfte nun konkret, um auch in der Arbeitswelt der Zukunft erfolgreich zu sein? Gibt es Methoden und Taktiken, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu herausragenden Leistungen zu motivieren, in Verhandlungen das Optimum zu erreichen und die Unternehmensentwicklung konsequent, aber gleichzeitig flexibel voranzutreiben? Unter dem Motto „Management 4.0 – Erfolgsprinzip für Führungskräfte“ informierten heute Armand Colard (ESG Plus GmbH), Martina Fürst (Fürst Möbel GmbH), Leopold Heidegger (Soulier Management GmbH/Maplan), Günther Krenn (ZKW Elektronik GmbH) und Heinz Lichtenegger (Audiotuning), über ihre Erfolgsmethoden. Einen ganz neuen Ansatz brachte die Wirtschafts-Profilerin, Hochschuldozentin und Autorin Suzanne Grieger-Langer ins Spiel: Die 007 Erfolgsprinzipien für Agenten, denn, so die Keynote-Speakerin, die Analyseinstrumente der Geheimdienste helfen auch im Managementalltag, immunisieren gegen Krisen und stärken für jeden Wandel.

 

Bei diesem Wandel, der gerade in der Wirtschafts- und Arbeitswelt in Gang ist, werden die Unternehmen in Niederösterreich aber nicht alleine gelassen. „Wir von ecoplus stehen den Betrieben mit professionellen Unterstützungsangeboten zur Seite. Neben der bewährten individuellen Betreuung durch die ecoplus Mitarbeiterinnen des Bereichs Standort & Service mit den Geschäftsfeldern Investorenservice und Wirtschaftsparks haben wir aber auch die Webplattform für Betriebsansiedlungen www.standort-noe.at, die hervorragend angenommen wird“, informierte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

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Betriebsgebietes Einsiedl wird erweitert

„Im Betriebsgebiet Einsiedl konnten in den vergangenen Jahren zehn Unternehmen mit insgesamt 107 Arbeitsplätzen angesiedelt werden. Damit sind bereits die meisten Grundstücke verkauft. Durch die nun anstehende Aufschließung wird die Voraussetzung geschaffen, künftig weitere Unternehmen anzusiedeln und so neue Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Daher unterstützen wir diese Maßnahmen durch die ecoplus Regionalförderung“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(10.11.2017) – Das Betriebsgebiet Einsiedl in der Marktgemeinde Sieghartskirchen hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Mittlerweile sind so gut wie alle Grundstücke verkauft.  Um weitere attraktive Ansiedlungsflächen zur Verfügung stellen zu können, wird das Betriebsgebiet nun um sechs Hektar erweitert. Die dafür erforderlichen Grundstücke sind bereits im Eigentum der Marktgemeinde und auch die Umwidmung ist erfolgt. Dieses ecoplus Förderprojekt umfasst im Bereich des Straßenbaus die Fertigstellung der bestehenden Straßen (Oberbau und Oberflächenentwässerung), sowie die gänzliche Neuerrichtung einer Aufschließungsstraße mit 170m Länge. Zusätzlich wird die gesamte Straßenbeleuchtung in LED Technologie errichtet. Aktuell ist die Gemeinde mit sieben weiteren Unternehmen für eine Betriebsansiedlung in Verhandlungen, wodurch rund. 50 neue Arbeitsplätze entstehen könnten.

„Auch kleinere Betriebsgebiete von Gemeinden sind für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich von hoher Bedeutung“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und fügt hinzu: „In der  Gemeinde Sieghartskirchen ist hier in den vergangenen Jahren ein bedeutendes Wirtschaftsgebiet  entstanden und der Bedarf wächst.“

„Durch die günstig gelegene Lage am Verkehrsknoten der B1 mit der B19 wird sich die positive Entwicklung bei Betriebsansiedlungen weiter fortsetzen. Von dieser Entwicklung profitiert nicht nur die Standortgemeinde, sondern die gesamte Region“, so Bürgermeisterin Josefa Geiger.

„Einzelgemeinde Betriebsgebiete, die sich am örtlichen Bedarf orientieren, wie hier in Einsiedl, werden vom ecoplus Investorenservice bestens betreut und unterstützt. Sie sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Garant für regionale Arbeitsplätze“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki abschließend.

 

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NÖ Delegation besucht München – Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Bayern soll weiter forciert werden

Die Beziehungen zwischen Niederösterreich und Bayern sind traditionell eng und gut, so ist Deutschland für die niederösterreichische Wirtschaft nicht nur der wichtigste Exportmarkt, sondern deutsche Unternehmen sind auch die wichtigsten ausländischen Investoren. Das bestätigte sich auch bei der zweitägigen Reise einer niederösterreichischen Expertendelegation unter der Leitung von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav nach München, die von ecoplus gemeinsam mit dem Außenwirtschaftscenter München organisiert wurde. Im Mittelpunkt stand ein Arbeitstreffen mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer zu den Themen Digitalisierung und Mobilität. „Zu diesen großen Zukunftsthemen wurde in beiden Regionen ein hohes Maß an Kompetenz aufgebaut – es ist daher nur naheliegend, dass wir hier die Zusammenarbeit weiter forcieren“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

(14. November 2017) – Im Mai dieses Jahres stattete der bayerische Staatssekretär Franz Josef Pschierer Niederösterreich einen Besuch ab und schon damals standen in den Gesprächen mit Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav die Aktivitäten der beiden Regionen im Bereich der Digitalisierung im Mittelpunkt. Jetzt erfolgte der Gegenbesuch, der dazu diente, die vereinbarte Zusammenarbeit beider Regionen voranzutreiben.

 

„Das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) ist eine deutschlandweit einzigartige Forschungs-, Kooperations- und Gründungsplattform, die als Impulsgeber in Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und öffentlichen Maßnahmen wirkt. Eine ähnliche Einrichtung hat Niederösterreich mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung geschaffen. Hier bietet sich eine enge Kooperation zwischen diesen beiden Einrichtungen zum beiderseitigen Nutzen an. Bayern und Niederösterreich sind in vielerlei Hinsicht Vorreiter in Europa und ich bin überzeugt, dass wir vom jeweils anderen viele Anregungen und Impulse mitnehmen können“, begrüßt Staatssekretär Pschierer die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Niederösterreich.

 

Niederösterreich hat in den letzten Monaten in Sachen Digitalisierung – Stichwort Geschäftsstelle Digitalisierung – neue Maßstäbe in Österreich gesetzt. Wir sind gut unterwegs, doch in diesem Bereich lernt man nie aus. Daher haben wir uns auch schon Anregungen aus dem Silicon Valley bzw. Israel geholt. Dieses Mal interessieren wir uns für die Digitalisierungsaktivitäten von Bayern, denn München gilt einer Studie der Europäischen Kommission zufolge als der beste IT-Standort Europas und im Bereich der Digitalisierung wollen wir uns nur an den Besten orientieren“, erläutert Landesrätin Petra Bohuslav. Im Bereich der E-Mobilität lud Landesrätin Bohuslav bayerische Betriebe ein, auch künftig das von ecoplus konzipierte Weiterbildungsangebot im Land Niederösterreich „e-mobtrain“ zu nutzen. Hier waren in den letzten Kursen bereits einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Bayern dabei.

Ergänzt wurde das Arbeitsgespräch der beiden Politiker durch Besuche der UnternehmerTUM GmbH, des führenden Gründerzentrums Deutschlands, des Living Lab Connected Mobility, in dem einschlägige Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Kompetenzen der TU München zu den Themen Informatik und Verkehrsforschung gebündelt werden sowie der Jambit GmbH, einem Digitalisierungsdienstleister. Ein weiterer Programmpunkt war das Zusammentreffen mit Vertreterinnen und Vertretern niederösterreichischer Unternehmen in Bayern und erfolgreichen Auslandsniederösterreicherinnen und Auslandsniederösterreichern.

„Als Wirtschaftsagentur Niederösterreichs haben wir großes Interesse daran, dass sich der positive Austausch zwischen Bayern und Niederösterreich weiter intensiviert. Die Bayern sind für Niederösterreichs Wirtschaft nicht nur der wichtigste Exportpartner, sondern auch ein wichtiger Impulsgeber in Sachen Digitalisierung. Hier ist eine enge Kooperation sehr befruchtend für beide Seiten. Darüber hinaus ist der Standort Niederösterreich für zahlreiche bayerische Betriebe ein guter Boden für Investitionen. Bei dieser Reise hat sich wiedermal gezeigt, der blau-gelbe Standort wird international geschätzt“
, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.


In Niederösterreich gibt es 768 Firmen mit deutschen Gesellschaftern, von rund 2.000 Firmen mit ausländischen Gesellschaftern in ganz Niederösterreich, also knapp 40 Prozent aller ausländischen Firmen in Niederösterreich kommen aus Deutschland. Darüber hinaus haben 88 deutsche Firmen Zweigniederlassung in Niederösterreich; insgesamt gibt es 219 ausländischen Firmen mit Zweigniederlassung in Niederösterreich. Besonders namhafte deutsche Firmen, die sich in Niederösterreich angesiedelt haben, sind die Voith Gruppe aus Bayern und die Knorr-Bremse Systeme Schienenfahrzeuge GmbH..

 

Laut Außenwirtschaftscenter München haben niederösterreichische Unternehmen in Bayern vor allem durch folgende Projekte in den letzten Monaten auf sich aufmerksam gemacht: Bene - Bürokonzept Flughafen München, Doka – Schalungstechnik ESO Supernova Planetarium, Umdasch – Ausstattung Flughafen München und ZKW mit zahlreichen Innovationen für BMW und Audi.

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Technopol Krems: Zwei Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet

Der Verein „Biotec Area Krems" am Technopol Krems würdigt herausragende, wissenschaftliche Leistungen mit dem „Krems Cooperation Research Award“. Tanja Eichhorn, Donau-Universität Krems und Theresa Brandstetter, IMC Fachhochschule Krems, wurden heuer mit dem Preis ausgezeichnet. Technologie- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav zeigte sich gemeinsam mit Vereinsobmann Wolfram Strobl von den Forschungsleistungen beeindruckt: „Beide Forscherinnen leisteten exzellente Arbeit. Ihre Forschungsergebnisse haben auch einen Nutzen für die Praxis. Hier zeigt sich, dass die Verschränkung zwischen Wissenschaft und Praxis am Technopol Krems ausgezeichnet funktioniert.“

(23. November 2017) – „Die Zukunft unseres Wissenschafts- und Technologiestandortes ist untrennbar mit neuen und innovativen Ideen verknüpft und diese gibt es nur, wenn es uns gelingt, die jungen und kreativen Köpfe am Standort Niederösterreich zu halten. Die beiden Wissenschaftlerinnen haben am Technopol Krems ein gutes Umfeld gefunden, um großartige Forschungsarbeit zu leisten. Ich wünsche ihnen für ihre weitere wissenschaftliche Karriere viel Erfolg“, betont Technologie- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Der Preis wird heuer zum 9. Mal vergeben. Vereinsobmann Wolfram Strobl betonte, dass die Preisträgerinnen je 1.500 Euro Preisgeld erhalten. In Summe gab es heuer 34 Einreichungen auf den Gebieten der Gesundheitstechnologien, die allesamt in einer ausgezeichneten Qualität verfasst wurden.

Theresa Brandstetter wurde für ihre Abschlussarbeit zum Bachelorstudium Medical and Pharmaceutical Biotechnology der FH-IMC Krems zu neuen Aspekten der Typ1 Diabetes ausgezeichnet. Die Arbeit beruht auf einem Forschungsprojekt, das Brandstetter an der Harvard University in den USA durchgeführt hat. In der Begründung der Fachjury stach vor allem die Originalität des Forschungsansatzes der klar strukturierten Arbeit hervor.

Tanja Eichhorn, beschäftigte sich in ihrer Forschungsarbeit mit neuen Therapieansätzen für die Behandlung der Sepsis. Ihr Forschungsansatz beruht darauf, die Konzentration von körpereigenen Stoffen, die eine Entzündungsreaktion des Körpers einleiten, im Blut zu senken. Parallel dazu werden Diagnostiksysteme entwickelt, die eine rasche Abklärung der Entzündung erlauben und die Voraussetzung für eine zielgerichtete personalisierte Therapie bilden. Die Fachjury lobte die Publikation von Tanja Eichhorn, weil sie durch einen besonders innovativen Forschungsansatz, einer klaren und präzisen Darstellung, sowie einer guten Analyse der Ergebnisse beeindruckte. Eichhorn arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Donau-Universität Krems am Zentrum für Biomedizinische Technologie im Christian Doppler-Labor für Innovative Therapieansätze in der Sepsis.

„Am Technopol Krems arbeiten Forschungsinstitute, Ausbildungseinrichtungen und Unternehmen an einem Standort eng zusammen. Der Technopol fungiert so als Drehscheibe zwischen Wirtschaft und Forschung. Dadurch entsteht ein befruchtender Dialog, der spannende Entwicklungen und Forschungsprojekte ermöglicht“, erläutern ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Technopol-Managerin Verena Ossmann. Aktuell gibt es am Technopol Krems 625 Arbeitsplätze im Bereich der Gesundheitstechnologie und 188 Forscher. Die Donau-Universität Krems, die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und die IMC FH Krems sowie das TFZ Krems (bestehend aus BTZ - Biotechnologiezentrum Krems und RIZ Nord) bilden die Eckpfeiler des Technopol Krems.

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Europäischer Unternehmensförderpreis 2017 geht nach Niederösterreich

Seit 11 Jahren wird auf Initiative der Europäischen Kommission der Europäische Unternehmensförderpreis EEPA (European Enterprise Promotion Award) vergeben. Heuer geht die renommierte Auszeichnung nach Niederösterreich: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger und ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues konnten gestern in Tallinn die Auszeichnung in der Kategorie „Förderung der Internationalisierung der Wirtschaftstätigkeit“ für die exzellente Exportunterstützung von ecoplus International in Empfang nehmen. „Die blau-gelbe Wirtschaft wurde von europäischen Institutionen immer wieder ausgezeichnet: Vor allem die Ernennung zur ‚Europäische Unternehmerregion 2017‘ bestätigt, dass unsere Konzepte die richtigen sind. Nun wurden unsere Export-Dienstleistungen vor den Vorhang geholt und auf europäischer Ebene ausgezeichnet", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

(24. November 2017) - Ziel des Preises ist es, „herausragende Leistungen und Initiativen zur Förderung von Unternehmen und Unternehmertum zu ermitteln und zu würdigen, vorbildliche Konzepte und Praktiken zur Förderung des Unternehmertums aufzuzeigen“. Der EEPA 2017 wird in fünf Kategorien vergeben. Die Auswahl der Finalisten erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren auf nationaler und internationaler Ebene, pro EU-Mitgliedsstaat konnten nur zwei Projekte eingereicht werden. „Schon die Tatsache, dass ecoplus International österreichweit ausgewählt wurde, hat gezeigt, dass unsere professionellen Unterstützungsangebote im Bereich Export auch außerhalb der Grenzen unseres Bundeslandes wahrgenommen werden. Dass wir aber auch auf EU-Ebene als Vorzeigemodell mit dem Award ausgezeichnet werden, ist nicht nur ein großartiger Erfolg, es zeigt sehr eindrucksvoll, dass man auch als kleines Land den Wettbewerb mit den Großen nicht zu scheuen braucht, wenn man mutige und exportfreudige Unternehmen hat, auf die ein Wirtschaftsstandort bauen kann“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über die Auszeichnung.

Die erfolgreiche Unterstützung der Exportwirtschaft ist gerade in einer kleinen Volkswirtschaft wie der niederösterreichischen von großer Bedeutung. „Für viele unserer Unternehmen ist der Export eine wesentliche Grundlage der Wachstumsstrategie und das hat positive Auswirkungen auf das ganze Land, denn die Steigerung der Exportaktivitäten ist gleichzusetzen mit Arbeitsplätzen, Wirtschaftswachstum und Wohlstandszugewinn. So hängt fast eine Viertel Million Arbeitsplätze in Niederösterreich am Export. Daher arbeiten wir seit vielen Jahren im Rahmen von ecoplus International intensiv daran, die heimische Exportwirtschaft sowohl beim Schritt in neue Märkte als auch beim Daily-Business zu unterstützten“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die ecoplus International GmbH ist eine Tochter von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich und der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien. ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger und ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues sind besonders stolz über die Auszeichnung, allerdings: „Der Europäische Unternehmensförderpreis 2017 ist vor allem auch ein Kompliment an die niederösterreichischen Exporteure. Gleichzeitig sehen wir den Award aber auch als Aufforderung, unsere Aktivitäten im Dienst der niederösterreichischen Exportwirtschaft weiter auszubauen.“

Die Award-Verleihung fand im Rahmen der „European SME week“ in Tallinn statt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav nutzten die Gelegenheit zu einem Arbeitstermin mit Elzbieta Bienkoswska, EU-Kommissarin für den Binnenmarkt, Industrie und Unternehmertum sowie kleine und mittlere Unternehmen. In dem Gespräch standen vor allem die Themen Digitalisierung, Start-ups und die Spin-off-Strategie des Landes Niederösterreich im Mittelpunkt.

Ein weiterer Besuch galt dem e-Estonia-Showroom, einem Demonstrationsraum für Besuchergruppen, in dem die estnische Regierung die Digitalisierung ihres Landes erklärt.

ecoplus International

ecoplus International unterstützt niederösterreichische Unternehmen bei ihren ersten Schritten in Exportmärkte, von der Informationsbereitstellung bis zur Realisierung erster Exportgeschäfte bzw. Gründung von Tochtergesellschaften. Pro Jahr werden rund 250 heimische Betriebe betreut. Während zu Beginn die „EU Osterweiterungsländer“ im Fokus standen, so wurde im Sinne einer Diversifikation ab 2010 der Radius der Exportinitiative sukzessive erweitert, und zwar 2011 bzw. 2012 auf Russland und die Türkei, 2015 auf Großbritannien und die USA, 2013 bzw. 2016 auf die VAE (Dubai als Sprungbrett in die Region) und den Iran.

ecoplus International in Zahlen (2012 - 2016):

·         7 „Fokusmärkte“ mit ecoplus International-Büros beziehungsweise Repräsentanten in Prag, Bratislava, Budapest, Warschau und Temeswar sowie in Russland und der Türkei.

·         4 „Neue Märkte“: Iran, Großbritannien, die USA und die VAE werden in Kooperation mit externen Partnern betreut. 

·         762 niederösterreichische Unternehmen nahmen 3.371 Dienstleistungen von ecoplus International in Anspruch. Daraus entwickelten sich 220 Erfolgsgeschichten.

·         In den ersten 9 Monaten 2017 haben bereits 208 niederösterreichische Unternehmen die Dienstleistungen von ecoplus International in Anspruch genommen.

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17. Niederösterreichische Kultursponsoringpreis „Maecenas“

Insgesamt 164 Projekte wurden heuer beim 17. Kultursponsoringpreis eingereicht. „Kunst und Kultur nehmen in unserem Bundesland seit jeher einen hohen Stellenwert ein. Als Markenzeichen Niederösterreichs prägen und verstärken sie das positive Image unseres Landes. Die Aktivitäten der Unternehmerinnen und Unternehmer im Bereich Kultursponsoring sind daher nicht hoch genug einzuschätzen“, zeigten sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Preisverleihung überzeugt.

(25. November 2017) – Der Kultursponsoringpreis „Maecenas Niederösterreich“ wurde gestern im historischen Ambiente des Stifts Klosterneuburg bereits zum 17. Mal vergeben. Mit dem „Maecenas“ werden jene Unternehmen aus Niederösterreich vor den Vorhang geholt, die Kulturprojekte im ganzen Land unterstützen, die ohne dieses Engagement nicht realisiert werden können. Traditionellerweise wurden die Preise auch heuer vom unabhängigen Wirtschaftskomitee „Initiativen Wirtschaft für Kunst“ in Kooperation mit der WKNÖ und mit Unterstützung von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ausgelobt.

Der „MAECENAS Niederösterreich“ wurde 2017 an Unternehmen in den Kategorien „Bestes Kultursponsoring Klein- und Mittelbetriebe“ und „Bestes Kultursponsoring Großunternehmen“ sowie an niederösterreichische Kulturanbieter beim Sonderpreis „Kunst & Kultur –  für erfolgreiche Engagements in Kooperation mit der Wirtschaft“ verliehen. Mit diesem Sonderpreis wurden heuer bereits zum vierten Mal niederösterreichische Kulturanbieter für ihr professionelles Engagement und für die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gewürdigt und der Öffentlichkeit vorgestellt. „Diese relativ neue Kategorie wurde von den Kulturanbietern hervorragend angenommen. Die Einreichungen haben sich von 45 im Jahr 2014 auf 67 beim diesjährigen Maecenas gesteigert. Der Maecenas macht sichtbar, was die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land für die Kultur leisten“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, die in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Verleihung des Sonderpreises vornahm.

„Aus unserer täglichen Arbeit mit den Betrieben wissen wir, dass bei der Entscheidung für oder gegen einen neuen Firmenstandort die so genannten ‚Soft Facts‘ eine immer entscheidendere Rolle spielen: Kunst und Kultur gewinnen als ‚weiche‘ Standortfaktoren in der Betriebsansiedlung zusehends an Bedeutung“, sagte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Preisverleihung.

In der Kategorie „Klein- und Mittelbetriebe“ ging der Preis an die Sparkasse Poysdorf AG/Sparkasse Poysdorf Privatstiftung für die Projekte Das Poydium, Kinderkulturpass, Erinnerungstheater, Jazz and Wine in Poysdorf, Restaurierung der Okenfusorgel sowie Talenteförderung im Bereich der Musik. Anerkennungen gab es für die Bierbrauerei Schrems GmbH für „Musik kennt keine Grenzen“ sowie für die Peter Walter Dienstleistungen (PWD) GmbH für Peter Walter KunstRaum. Eine Lobende Erwähnung erhielt die Firma büro sterngasse*, Georg Zöchling e.U. für die Unterstützung der Musikschule Region Schallaburg.

In der Kategorie „Großunternehmen“ ging der Hauptpreis an die Würth Handelsges. m. b. H. für ihre Kontinuität im Kunst- und Kultursponsoring seit 1999. Anerkennungen erhielten die Niederösterreichische Versicherung AG für die Projekte Allegro Vivo und Atelier an der Donau sowie die Vöslauer Mineralwasser AG für den „Schwimmenden Salon im Thermalbad Vöslau“ sowie für den „Schwimmenden Salon“ für Kinder.

In der Kategorie III, dem Kultursponsoring-Sonderpreis „Kunst & Kultur – für erfolgreiche Engagements in Kooperation mit der Wirtschaft“, ging der Maecenas Niederösterreich an die Arbeitsgemeinschaft Meisterklassen Gutenstein, Meisterklassen Gutenstein „music and nature – study and enjoy“. „Durch ihre zahlreichen Aktivitäten und innovativen Maßnahmen gelang es im Bereich der Sponsoringakquisition die Einnahmen im Vergleich zu 2015 zu verdreifachen, erstmals Sachsponsoringpartner für das Projekt zu gewinnen und Selbiges in der Öffentlichkeit sehr gut zu präsentieren“, so die Jurybegründung.

Mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet wurden der Verein PODIUM festival Österreich für das PODIUM festival Mödling 2013-2017, das KlassikFestival Schloss Kirchstetten - zwei Jahreszeiten – ein Festival, das Schrammel.Klang.Festival für die Wirtschaftskooperationen im Rahmen des Festivals. Eine „Lobende Erwähnung“ ging an die Ausstellung „Geschäftszeiten“ von Andreas Nader und Marlene Leichtfried.

Einen Sonderpreis erhielt die Kulturvernetzung NÖ für ihre Aktivitäten im Rahmen des Viertelfestival NÖ – Weinviertel 2017.

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Neue Chancen für Niederösterreichs Regionen und Betriebe durch den demografischen Wandel

Bereits zum fünften Mal lud ecoplus zu einer Demografie-Fachtagung, diesmal unter dem Motto „Regionen von Morgen – Gäste von Morgen: Kinder – Jugendliche – Familien im demografischen Wandel“ nach Maria Taferl. „Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Daher ist es wichtig, dass sich auch die Regionen und die Tourismusbetriebe heute schon mit diesen Veränderungen beschäftigen und damit die Basis für eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Entwicklung legen. Veranstaltungen wie die heutige Fachtagung sind dabei wichtige Impulsgeber“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(27. November 2017) – Der demografische Wandel hat unmittelbare Auswirkungen auf die Regionen in Niederösterreich und ihre Tourismusbetriebe. Die Lebenserwartung steigt, Familienbilder verändern sich und die heranwachsende Generation hat völlig andere Anforderungen an die Gestaltung von Arbeitswelt und Freizeit als ihre Elterngeneration. Trotz geänderter Rahmenbedingungen spielen die Wünsche von Kindern und Familien bei Konsumentscheidungen nach wie vor eine große Rolle und haben somit maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Der demografische Wandel führt auch zu einem Wettbewerb der Regionen - Innovation, Standortattraktivität und Serviceorientierung werden wichtiger denn je. Die Veranstaltung zeigte auf, welche Bedürfnisse junge Menschen haben, wie sich die Familien in Österreich verändern und welche Chancen sich dadurch für Betriebe und Regionen ergeben. So referierte Keynote-Speaker WHATCHADO-Gründer Ali Mahlodji in seinem Vortrag „Everyone’s got a story“ über „Erfolgsgeschichten für Menschen, Betriebe und Regionen“. Robert Neuwirth (Österreichisches Institut für Familienforschung) informierte über Zahlen, Daten und Trends zum Thema „Familie in Österreich“ und Ursula Weixlbaumer-Norz (kids & fun consulting) gab Tipps und Anregungen zum Thema „Touristische Angebotsaufbereitung für Kinder/Jugendliche/Familien“.

In einer Interview-Runde berichteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Demografie Förder-Call Andreas Purt (Naturpark Ötscher-Tormäuer), Reinhard Kittenberger (Kittenberger Erlebnisgärten) und Renate Heger (MAMUZ) über ihre Aktivitäten zu Kinder-, Familienmaßnahmen und wie sich diese auf die Zufriedenheit ihrer Kunden und damit letztlich auf den wirtschaftlichen Erfolg auswirken.

„Das vorrangige Ziel von ecoplus ist es, als Informationsdrehscheibe Netzwerke mit externen Fachinstitutionen und Partnerorganisationen zu bilden. In diesem Verband können wir den interessierten Betrieben, Gemeinden, Tourismusdestinationen und Regionen unterschiedliche  Unterstützungsangebote zur Verfügung stellen. Dazu zählen die Förderung von demografie-bezogenen Projekten im Rahmen des LEADER-Programms ebenso wie auch unterstützendes Coaching durch externe Fachberaterinnen und -berater sowie Schulungsmaßnahmen und investive Förderungen im touristischen Bereich“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Harald Schwaiger, der Demografie-Experte von ecoplus.

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VFI Donaupresswerk im ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf kurz nach der Eröffnung bereits auf Erweiterungskurs

Die VFI GmbH ist Österreichs führender Produzent von pflanzlichen Ölen und Fetten, in der Öffentlichkeit bekannt vor allem durch das Kronen Öl, 100% Rapsöl aus Österreich. Im Mai dieses Jahres eröffnete das Unternehmen ein hochmodernes Presswerk im ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf für die Pressung von Bio Ölsaaten und Produkte aus österreichischem Anbau. Knapp sechs Monate nach der Eröffnung wird das Donaupresswerk Ennsdorf bereits erweitert. Bei einem Betriebsbesuch informierte sich die stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer gemeinsam mit ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki über die Erweiterungsmaßnahmen. „Das Mostviertel hat sich zu einem prosperierenden Wirtschaftsraum entwickelt. International erfolgreiche Betriebe wie die VFI GmbH tragen durch ihre dynamische Entwicklung viel dazu bei, dass das Mostviertel heute als attraktiver Wirtschaftsstandort auch über unsere Grenzen hinaus bekannt ist“, so LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer.

(28.11.2017) – Seit seiner Gründung 1992 ist der Wirtschaftspark Ennsdorf stetig gewachsen. Heute sind 28 Betriebe mit rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. Eines der aktuellsten Ansiedlungsprojekte betrifft Österreichs größten Speiseölhersteller, die VFI GmbH. Das international tätige Welser Familienunternehmen stellt Speiseöle auch in Bio Qualität für den heimischen Markt und für den Export her und errichtete in Ennsdorf mit einem Investitionsvolumen von über 14 Millionen Euro eine hochmoderne Ölpresse mit den dazugehörigen Silos, Öltanks und Lagerhallen, Eröffnung war im Mai 2017. Ausschlaggebend für die Ansiedlung auf dem 2,5 Hektar großen Grundstück im ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf waren die trimodalen Umschlagmöglichkeiten im Ennshafen, die Nähe zu Futtermittelwerken sowie zur Raffinerie in Wels.

Aufgrund der hervorragenden Auslastung ist das Unternehmen nur rund sechs Monate nach der Eröffnung bereits auf Erweiterungskurs. Eine erste Erweiterungsinvestition in zusätzliche Saatsilos ist bereits fertig abgeschlossen. Die Lagermöglichkeiten für Ölsaaten werden dadurch nahezu verdoppelt. Die neuen Silos sind seit 20.11.2017 in Betrieb.

Die Planung für weitere Investitionen in die Produktionskapazität und für Presskuchenlagerung sind im Laufen. Dadurch soll im Jahr 2018 die Kapazität des Presswerks deutlich erhöht werden. VFI Geschäftsführer Florian Rauch erklärt: „Durch die neuen Lagermöglichkeiten wird die Produktvielfalt vergrößert, was das Donaupresswerk der VFI zum führenden Spezialpresswerk in Mitteleuropa macht. Mit der geplanten Kapazitätserhöhung ist das Presswerk in der Lage, noch mehr Ölsaaten von österreichischen Lieferanten zu Futtermitteln und Speiseöl zu verarbeiten.“

„Der ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf sorgt im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und Oberösterreich für immer neue Dynamik. Wir freuen uns sehr, dass sich ein so renommiertes, alteingesessenes Unternehmen wie die VFI für diesen Standort entschieden hat und jetzt hier auch erweitert. Das bestätigt uns darin, dass wir mit unseren Bemühungen, den Unternehmen in den ecoplus Wirtschaftsparks die bestmöglichen Rahmenbedingungen bieten zu können, auf dem richtigen Weg sind“, sind sich die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

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ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd steht als Top-Standort bei der Wirtschaft hoch im Kurs

Niederösterreichs größter Wirtschaftspark, das IZ NÖ-Süd, kann auch 2017 zahlreiche Neuansiedlungen verbuchen: Heute fand das bereits traditionelle, halbjährliche Get-together der angesiedelten Betriebe statt und auch diesmal gab es wieder zwei Unternehmen, die sich als „new in town“ präsentierten. „Das IZ NÖ-Süd liegt in der dynamischsten Region Niederösterreichs und wirkt hier wie ein zusätzlicher Wirtschaftsturbo. Der ecoplus Wirtschaftspark ist dank hervorragender Lage und modernster Infrastruktur Anziehungspunkt für Unternehmen jeder Größe und aller Branchen“, zeigte sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav im Rahmen der Veranstaltung erfreut.

(29. November 2017) – Aktuell sind im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd 369 Unternehmen mit rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angesiedelt. „Immer mehr Unternehmen schätzen die Standortvorteile und fühlen sich im IZ NÖ-Süd auch so richtig wohl. Viele Betriebe, die auch international zu den Big-Playern zählen, haben sich hier angesiedelt und halten diesem Standort schon seit vielen Jahren die Treue. Das spricht nicht nur für den Standort, sondern zeigt auch, dass es uns gelingt, für die Wirtschaftstreibenden die optimalen Rahmenbedingungen zu schaffen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Laufende Betriebsansiedlungen bzw. Erweiterungen bestehender Standorte bedeuten auch eine rege Bautätigkeit. Ein besonders wichtiger Punkt ist für ecoplus die thermische Gebäudesanierung. Aber auch bei Neubauten in den ecoplus Wirtschaftsparks wird darauf geachtet, dass den neuen Gebäuden entsprechend niedrige Energiekennzahlen zugrunde liegen. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Im Jahr 2010 wurde vom ecoplus Aufsichtsrat ein Investitionspaket zur thermischen Sanierung der ecoplus Mietobjekte in der Höhe von 10 Millionen Euro genehmigt. Alleine hier im IZ NÖ-Süd wurden bis dato 17 Objekte thermisch saniert.“

Zusätzlich zu den ecoplus Mietobjekten errichten aber viele Unternehmen ihre Betriebsgebäude selbst beziehungsweise stehen mit den Jahren vor der Herausforderung einer thermischen Sanierung. Der Fachvortrag im Rahmen des Get-together widmete sich diesem Thema: Stephan Stelzer, Teamleiter „Sanierung und Neubau" der Kommunalkredit Public Consulting, informierte über entsprechende Förderangebote für die Betriebe.

Diesmal präsentierten zwei Neuzugänge ihr Portfolio. Zu den „new in town“ zählt die Carrier Transicold Austria GmbH, die sich mit dem Aufbau, der Wartung und der Reparatur von Kältegeräten für Kühllogistik beschäftigt, ebenso wie die Indect Electronics & Distribution GmbH, ein international agierendes Unternehmen im Bereich der Parkraumoptimierung in Tiefgaragen.

Weitere Informationen zum ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd: www.ecoplus.at/wp.iz

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Land Niederösterreich will Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen langfristig pachten

Um die Wintersaison 2017/2018 am Semmering zu ermöglichen, hat das Land Niederösterreich der Panhans Holding Group als Eigentümerin der Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen die Zusammenarbeit angeboten: Mittels der Niederösterreichischen Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG), einer Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus, will das Land die Liftgesellschaft langfristig pachten und betreiben.

 

„Unser Ziel ist es, dass der Semmering möglichst rasch in die Wintersaison starten kann. Im Sinne der Betriebe und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gesamten Tourismusregion haben wir daher den Eigentümern der Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen ein Kooperationsangebot vorlegt“, so der kaufmännische ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger.

 

Die Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen verfügen nach eigenen Angaben derzeit nicht über das für den Betrieb zwingend notwendige Personal.

Vor allem Betriebsleiter werden gesucht. Darüber hinaus ist den Medien zu entnehmen, dass auch in anderen Bereichen der Bergbahnen dringender

Handlungs- und Investitionsbedarf besteht. Bereits seit Wochen ist die NÖ-BBG mit der Panhans Holding Group im Gespräch und bietet im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ihre Unterstützung an.

 

Der kaufmännische ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger betont:

„Wir würden als Pächter alle Hebel in Bewegung setzen, um möglichst rasch in die Wintersaison 2017/18 starten zu können. Dafür benötigen wir jedoch eine Entscheidung der Eigentümer: Wenn sie unser Pachtangebot annehmen, steht die ecoplus-Tochter NÖ-BBG ‚Gewehr bei Fuß‘, um den Winterbetrieb des Skigebietes möglichst rasch ins Laufen zu bringen. Wenn allerdings die Panhans Holding Group ihrer Verantwortung nachkommt und die behördlichen Auflagen fristgerecht erfüllt, wäre das ebenfalls eine sehr positive Entwicklung. Die Verantwortung liegt bei den Eigentümern und die Zeit drängt. Sie müssen jetzt entscheiden, wie es am Semmering weitergehen soll.“

 

Konkret geht es bei dem Kooperationsangebot darum, den Betrieb der Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen gemeinsam mit einem privaten Partner langfristig zu pachten. „Somit wäre es uns auch möglich, im Laufe der nächsten Jahre die notwendigen Investitionen – beispielsweise bei der Beschneiungsanlage – zu tätigen. Uns geht es um stabile Verhältnisse, eine langfristige Partnerschaft mit allen Tourismusbetrieben und eine positive Entwicklung des Standortes“, sagt NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl.

 

Vor der Unterzeichnung eines Pachtvertrages muss jedoch eine positive technische Überprüfung der Liftanlagen erfolgt sein. Die Funktion der Niederösterreichischen Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG), als 100 prozentige Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus, ist der Betrieb von Bergbahnen an ausgewählten Standorten in Niederösterreich, wie am Annaberg, Hochkar, bei den Ötscherliften, in Mönichkirchen und in St. Corona am Wechsel.

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„Volksschulen zum Schnee“ bringt auch heuer die Kids auf Niederösterreichs Pisten

Bereits seit der Wintersaison 2011/2012 bringt die Aktion „Volksschulen zum Schnee“ Volksschul- und Kindergartenkinder einfach und kostengünstig auf Niederösterreichs Pisten. Jetzt startet diese Initiative vom Land Niederösterreich, der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ–BBG) und der Niederösterreich Werbung sowie der Wirtschaftskammer Niederösterreich ins siebente Jahr. „Die Schulsportinitiative ‚Volksschulen zum Schnee‘ hat für jedes Kind und jede Schule beziehungsweise jeden Kindergarten das richtige Angebot. Skifahren lernen im ‚Kinderskiland Niederösterreich‘ wird dadurch leicht gemacht“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02. Dezember 2017) – Jährlich bringt die Aktion „Volksschulen zum Schnee“ rund 13.000 Volksschülerinnen und Volksschüler zum Schnee und auf die Skier – seit dem Start haben mehr als 80.000 Kinder so ihre Schwünge auf den heimischen Pisten gezogen. „Unser Ziel ist es, die Jüngsten für den Ski- und Wintersport zu begeistern. Gleichzeitig wird die regionale Wirtschaft im Umfeld der Bergbahnen gefördert: lokale Skischulen, Restaurants und Hütten, Ausrüstungsverleih etc. sind so auch unter der Woche und abseits der Schulferien verstärkt ausgelastet. Die Kinder zeigen dann auch gern ihren Eltern, wo sie Skifahren gelernt haben und kommen privat wieder in die Skigebiete“, erläutert Wirtschaft- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Gerade für Anfängerinnen und Anfänger bieten unsere Skigebiete perfekte Bedingungen. Mit unseren Schulsportaktionen präsentieren wir das Land Niederösterreich verstärkt als Kinder- und Familienskiland. Kurze Wegzeiten und attraktive Preise stellen sicher, dass jedes interessierte Kind die Möglichkeit bekommt Skifahren zu erlernen“, so Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung.

Dass die Initiative „Volksschulen zum Schnee“ nun bereits in die siebente Wintersaison startet, ist auch dem Engagement des langjährigen Partnerbetriebs, der Firma Blaguss, zu verdanken. Ab 29 Euro pro Kind übernimmt Blaguss („ski4school“) die komplette Organisation für einen Skitag inklusive Transfer, Liftkarte und Leihausrüstung. Als besonderes Zuckerl gibt es für alle Kinder einen Gutschein für einen weiteren Skitag in einem der neun teilnehmenden niederösterreichischen Skigebiete. Paul Blaguss, geschäftsführender Gesellschafter Blaguss Gruppe: „Als professioneller Reiseveranstalter haben wir langjährige Erfahrung und unser professionelles Team nimmt den Lehrerinnen und Lehrern viel Arbeit ab. Darüber hinaus profitieren die Eltern von den günstigen Fixpreisen ohne versteckte Nebenkosten und die Kinder haben ihren Spaß auf Niederösterreichs Pisten.“

Die Angebote von „Volksschulen zum Schnee“ können Volksschulen und Kindergärten aus ganz Ostösterreich in Anspruch nehmen. „Schulsportinitiativen sind ein wichtiges Mittel zur nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Skigebiete. Einerseits fördern wir unseren Nachwuchs auf den Pisten, andererseits erleichtert die Auslastung abseits der Wochenenden und Ferien die Arbeit unserer regionalen Wirtschaftspartner“, informiert Michael Reichl, Spartenvertreter Transport und Verkehr und Vorsitzender der Fachvertretung der Seilbahnen Niederösterreich der WKNÖ.

Unterstützt wird die Initiative „Volksschulen zum Schnee“ auch von der ecoplus Tochtergesellschaft NÖ–BBG. „Die generelle Entwicklung im touristischen Bergerlebnis geht hin zur Ganzjahresdestination. Klassische Skigebiete werden zu inszenierten Erlebnisräumen im vier-saisonalen Betrieb. Durch unser Engagement für branchenweite Nachwuchsinitiativen wie insbesondere ‚Volksschulen zum Schnee‘ wollen wir den Kindern und ihren Eltern nicht nur das ‚Skiland Niederösterreich‘ näher bringen, sondern auch Lust darauf machen, die Regionen das ganze Jahr über zu besuchen“, so ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger.

 

 

Zahlen und Fakten:

Preis pro Kind: ab € 29,- inkl. Bustransport, altersgerechtes Leihmaterial, Liftkarte und Gutschein für einen weiteren Skitag in Niederösterreich

 

Skigebiete: Annaberg, Hochkar, Jauerling, Karlstift, Lackenhof am Ötscher, Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, Puchberg am Schneeberg, St. Corona am Wechsel und Zauberberg Semmering.

 

Weitere Informationen: www.pistennachwuchs.at, www.ski4school.at

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Enterprise 4.0: Führendes Industrie 4.0-Projekt zieht Bilanz

Seit 2015 läuft in Niederösterreich unter dem Titel Enterprise 4.0 ein Kooperationsprojekt, das sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die heimische Industrie befasst. Bereits zum zweiten Mal wurde gestern zum Enterprise 4.0-Forum geladen, bei dem die Projektergebnisse des vergangenen Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. „Es gibt in Österreich kein vergleichbares Kooperationsprojekt zum Thema Industrie 4.0. Hier wurden Best-Practice-Projekte diskutiert, dokumentiert und erforscht. Dabei hat sich bestätigt, dass jeder Betrieb individuelle Lösungen finden muss, um die Möglichkeiten der Digitalisierung optimal zu nutzen und in neue Geschäftsmodelle umzuwandeln“, zogen Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki im Novomatic Forum Bilanz über das ecoplus Gemeinschaftsprojekt von Mechatronik- und Kunststoff-Cluster.

(05.12.2017) – Enterprise 4.0 richtet sich an Unternehmen der produzierenden Industrie mit hohem Wertschöpfungsanteil in Niederösterreich und hohem Exportanteil sowie mit einem Umsatz ab 50 Millionen Euro oder mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Projektziel ist eine Wertschöpfungssteigerung bei den Projektpartnern durch die Nutzung der digitalen Möglichkeiten. „Durch die Digitalisierung verändern sich auch Geschäftsmodell und Organisations- und Prozessstrukturen. Damit kommen auch auf Belegschaft und Führungskräfte tiefgreifende Veränderungen zu. Um die Chancen und Möglichkeiten rechtzeitig zu erkennen und auch im Unternehmen um- und einsetzen zu können, müssen sich die Betriebe zeitgerecht – also jetzt – damit auseinandersetzen. Deshalb ist es auch so wichtig – und dass ist das Besondere an diesem Projekt – dass Digitalisierung hier zur Chefsache erklärt wurde. Nur wenn die notwenigen Veränderungen auch ‚von oben‘ mitgetragen werden, werden die Betriebe von der Digitalisierung profitieren“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Im Rahmen des Kooperationsprojekts Enterprise 4.0 arbeiten seit 2015 elf führende Unternehmen mit ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen an konkreten Fallbeispielen zu „Industrie 4.0“ und nutzen so den „Austrian Way of Digital Success“. Ziel ist es, eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft herzustellen, um heimische Leitbetriebe auf ihrem Weg zu „Digital Champions“ zu begleiten. Die elf Projektpartnern, unter ihnen das „Who is Who“ der niederösterreichischen Wirtschaft, sind: buntmetall amstetten, TEST-FUCHS, Georg Fischer Fittings, NOVOMATIC Gaming Industries, Bene Büromöbel, Doka, FHW Franz Haas Waffelmaschinen, Welser Profile Austria Riegl Laser Measurement Systems, Hörbiger Kompressortechnik Holding GmbH und RIC (Regionales Innovations Centrum) GmbH.

Um den Erfahrungsaustausch mit den beteiligten Forschungspartnern und zwischen den Unternehmen untereinander zu kanalisieren, hat jedes Unternehmen eine Reihe von Themen und „Use Cases“ definiert, mit denen man sich im Rahmen von Good-Practice-Projekten systematisch beschäftigt. Die Firma Bene hat sich beispielsweise damit beschäftigt, ob und wie Augmented Reality im Möbelvertrieb eingesetzt werden kann. Novomatic hat im Projekt erarbeitete Prototypen im realen Umfeld getestet und die Firma Riegl plant unter dem Schlagwort „Smart Production“ den Bau einer „Produktionshalle der Zukunft“, die bereits für die Anforderungen der Digitalisierung optimal vorbereitet und eingerichtet ist.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki betont: „Enterprise 4.0 zeigt, dass das Motto der ecoplus Cluster Niederösterreich „Innovation durch Kooperation“ auch in Zeiten des digitalen Wandels hervorragend funktioniert. Es ist nicht selbstverständlich, dass Unternehmen dieser Größenordnung betriebsübergreifend miteinander forschen, entwickeln und lernen und es macht mich stolz zu sehen, zu welchen eindrucksvollen Ergebnissen die Arbeit unserer Clusterteams führt.“

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ecoplus Regionalförderung unterstützt barocken Christkindlmarkt in Stockerau

Die Destination Weinviertel legt im Tourismus in den kommenden beiden Jahren einen Schwerpunkt auf die Adventzeit, um mit dieser Maßnahme eine nachhaltige Saisonverlängerung zu erzielen. „Der Trend zum Erleben von Brauchtum beschert den Weihnachtsmärkten großes Potential. Das wollen wir hier in Stockerau nutzen, um zum einen den historischen Rathausplatz mehr in den Blickpunkt zu rücken und zum anderen auch kulturell interessierten Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit zu bieten, sich Stockerau im barocken Weihnachtsgewand anzusehen“, erläutert Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(06. Dezember 2017) - Die Destination Weinviertel hat sich vor zwei Jahren im Zuge eines LEADER Projekts auf eine verstärkte Bewerbung der Weinviertler Adventmärkte fokussiert. Darauf aufbauend möchte der Verein WISTO - Verein Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaft Stockerau - einen barocken Christkindlmarkt etablieren. Dieser soll von Donnerstag, 14., bis inklusive Sonntag, 17. Dezember 2017, erstmals stattfinden und im Zuge dieses Projekts ein zweites Mal im Jahr 2018 unterstützt werden.

„Kulinarik und Brauchtum gepaart mit Regionalität zählen zur touristischen Angebotspalette, die die Lebenslust unterstreichen. Dafür steht dieses Projekt mit dem barocken Christkindlmarkt in Stockerau und es wird sich positiv auf die Nächtigungszahlen in den eher auslastungsschwachen Monaten auswirken“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Dabei sieht Landesrätin Bohuslav auch die Zielsetzungen der Niederösterreichischen Tourismusstrategie 2020 umgesetzt.

Unter dem Motto "Barock" soll der Stockerauer Rathausplatz mit seinem im barocken Stil erbauten Rathaus in weihnachtlichem Ambiente erstrahlen. Traditionelle Hütten und ein eigens entworfenes, unverwechselbares Erscheinungsbild sollen das barocke Flair der Stadt in der Adventzeit unterstreichen. Neben den typisch weihnachtlichen Produkten werden Handwerk und kulinarische Besonderheiten aus dem Barock angeboten. Ein kulturelles Rahmenprogramm bereichert den Markt zusätzlich.

Obmann des Vereins WISTO, Wolfgang Bartosch: „Als Zielgruppe sollen brauchtums- und genussinteressierte Gäste aus den nahen Wiener und niederösterreichischen Herkunftsmärkten angesprochen werden. Der Weihnachtsmarkt soll Besucherinnen und Besucher anziehen, die gerne Adventmärkte besuchen und die sich mit der Zeit des Barock und somit der kulturellen Vielfalt des Weinviertels vertraut machen wollen. Wir wollen auch Familien mit speziellen Angeboten begeistern.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki erläutert: „Das Projekt entspricht den Zielen der ecoplus Regionalförderung. Durch die geplanten Maßnahmen rückt das touristische Angebot in das Blickfeld einer noch breiteren Öffentlichkeit. Dies stärkt die Region und trägt dazu bei, die Region auch in den Wintermonaten noch stärker als attraktive Ausflugsregion zu positionieren.“

Die LEADER-Region Weinviertel-Donauraum hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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LR Bohuslav zu Semmering-Lifte: „Nehmen Ablehnung unseres Pachtangebots zur Kenntnis“

St. Pölten (6. Dezember 2017) – Das Angebot des Landes Niederösterreich über die Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) die Hirschenkogel-Lifte am Semmering zu pachten, wurde wegen wirtschaftlicher und strategischer Gründe von dem Eigentümer der Liftanlagen, der Panhans-Gruppe, abgelehnt. „Wir nehmen diese Entscheidung zur Kenntnis. Ich gehe davon aus, dass seitens der Eigentümer nun alles dafür getan wird, dass der Semmering rasch – so wie die anderen Skigebiete in Niederösterreich – rasch in die Wintersaison startet“, reagiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav auf die heutige Entscheidung der Eigentümer.

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Niederösterreich präsentiert sich in Budapest als interessante Destination für Urlaub und Wirtschaft gleichermaßen

In Budapest standen kürzlich alle Zeichen auf blau-gelb: Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav stattete der ungarischen Hauptstadt gemeinsam mit einer Tourismus- und Wirtschaftsdelegation einen Besuch ab und präsentierte unser Bundesland sowohl als abwechslungsreiche Urlaubsdestination wie auch als interessanten Wirtschaftsstandort beziehungsweise Partner für ungarische Unternehmen und Start-ups. „Niederösterreich hat viele Facetten und eine große Angebotsvielfalt, bei der für jeden das Richtige dabei ist. Das gilt im Tourismus ebenso, wie für den Wirtschafts- und Technologiestandort Niederösterreich“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(3. November 2017) – Niederösterreich ist als Urlaubsdestination besonders bei ungarischen Gästen sehr beliebt. Im Sommer, aber vor allem im Winter steigen die Nächtigungszahlen kontinuierlich an. „Alleine in der Wintersaison 2016/17 verbuchten wir über 80.000 Nächtigungen ungarischer Gäste in Niederösterreich, damit ist es nach Deutschland der stärkste Auslandsmarkt. Unser Bundesland punktet mit attraktiven Wintersportangeboten, einer kurzen Anreise und einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Maßnahmen wie der heutige Presse-Event sind wichtig, um uns und unsere Angebote erlebbar zu machen und den persönlichen Austausch zu ermöglichen“, so Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Rund 30 Journalistinnen und Journalisten folgten der Einladung am Vormittag und konnten neben Fachgesprächen, auch von der genussreichen Seite Niederösterreichs verwöhnen. In einer kulinarischen Ecke wurden unter anderen Köstlichkeiten wie der Emmerberger Schinken, Traisentaler Hofkas, Preiß Fruchtsäfte und Weine vom Weingut Huber aus dem Traisental durchkosten. Alles rund um den Wintertourismus im Mostviertel und den Wiener Alpen erfuhr man in einer Gesprächsrunde mit Andreas Buder, Geschäftsführer Ötscher-Lift GmbH und Ewald Putz, Leiter d. Bergrettung Reichenau/Rax. Auch die Destinations-Geschäftsführer Andreas Purt (Mostviertel) und Markus Fürst (Wiener Alpen) waren vor Ort. Durch das Programm führte Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, der folgendes betonte: „Die ungarischen Gäste lieben es im Sommer zu Wandern und im Winter Ski zu fahren. Niederösterreichs Alpin-Tourismus ist für Viele der Einstieg in Österreichs Bergerlebnis und vor allem bei Familien sehr beliebt“.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich: Landesrätin Petra Bohuslav lud zum Afternoon Business Talk. „Niederösterreich und Ungarn verbindet seit vielen Jahrzehnten eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit. Dabei ist nicht nur Ungarn ein wichtiger Exportmarkt für Niederösterreich, seit Jahren unter den Top 5, sondern unser Bundesland ist auch als Standort für ungarische Unternehmen sehr interessant. Veranstaltungen wie der Afternoon Business Talk in Budapest tragen dazu bei, die Vorzüge des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich auch in Ungarn bekannt zu machen“, erläutert Landesrätin Bohuslav.

„ecoplus hat für Betriebe, die an einer Kooperation im Bereich F&E oder an einem Standort in Niederösterreich interessiert sind beziehungsweise sogar hier bei uns ein neues Unternehmen gründen wollen, eine breite Palette an Unterstützungsangeboten. Wir sind für alle wirtschaftlichen Aktivitäten immer der richtige Ansprechpartner und wir freuen uns, auch interessierte Betriebe aus Ungarn beraten und betreuen zu können“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki beim Afternoon Business Talk.

  

Zu Wort kamen im Rahmen der Veranstaltung weiters Zsombor Lacza Mediziner, Gründer und CEO von Orthosera, einem der erfolgreichsten und innovativsten Start-ups in Krems und Illés Kata, Co-founderin und CEO des ungarischen Unternehmens Indivizo. Anhand von Indivizo - mit seiner einfach zu handhabenden, automatisierten Video-Interview-App - skizziert sie, was ein Start-up braucht, um (international) erfolgreich sein zu können.

„Wir unterstützen niederösterreichische Unternehmen seit mehr als 10 Jahren unter anderem dabei, ihre Produkte und Dienstleistungen in Ungarn zu vermarkten und zu verkaufen. Dabei ist es wichtig, die richtigen Vertriebspartner und Kunden zu finden – einige von ihnen waren heute anwesend – ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit und für das grundsätzliche Interesse an Niederösterreich“, so ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues und Zsolt Szinte, der das ecoplus Büro in Ungarn seit vielen Jahren leitet.

 

Vier Betriebe, die mit Unterstützung von ecoplus International bereits erfolgreich am ungarischen Markt Fuß gefasst haben, wurden beim Afternoon Business Talk ebenfalls vor den Vorhang geholt. Die Gäste konnten das innovative Algengetränk Helga der gleichnamige Firma ebenso verkosten, wie feinste Delikatess-Öle von Hartls Öle, Chili-Produkte aus Niederösterreich von Fireland foods und Säfte von Bio-Fruchtsäfte Schäfer.

 

 

 

 

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igm Robotersysteme AG: High-Tech made in Niederösterreich

Die igm Robotersysteme AG ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich der Schweißautomatisierung. Bereits seit 1975 ist der Weltmarktführer im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd ansässig. Heuer feiert das Unternehmen seinen 50. Geburtstag. Dieses Jubiläum nahm Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav zum Anlass, um dem Unternehmen einen Besuch abzustatten: „Die igm Robotersysteme AG ist ein Best-Practice-Beispiel dafür, wie es gelingen kann, mit Innovationsgeist und frischen Ideen gepaart mit Know-how und großer Erfahrungen am Weltmarkt zu überzeugen. Hier zeigt sich eindrucksvoll wie Niederösterreichs Betriebe von der Digitalisierung bzw. Wirtschaft 4.0 profitieren können.“

 

(2. November 2017) – Mit Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern in mehr als 20 Ländern auf fünf Kontinenten ist die  igm Robotersysteme AG der weltweit einzige Hersteller und Lieferant automatisierter Schweiß- und Schneidtechnik, vom Lichtbogen über den Laser bis zum Elektronenstrahl. Als einziger österreichischer Hersteller von Robotern, die speziell für die Lichtbogenschweißung entwickelt werden, steht dem Kunden ein umfangreiches Fachwissen für alle Anwendungen zur Verfügung. “Als Wirtschafts- und Technologielandesrätin freut es mich besonders, wenn ein heimischer Betrieb durch konsequente Forschung und Entwicklung so einzigartige Erfolge verbuchen kann, wie es igm nun schon seit vielen Jahren gelingt“, zeigt sich Landesrätin Petra Bohuslav beeindruckt.

 

Zum Erfolgsgeheimnis von igm gehört aber nicht nur die technologische Führerschaft, sondern auch ein konsequent gelebter Servicegedanken. igm Vorstandsvorsitzender Martin Merstallinger: „Wir garantieren sowohl ein lokales Service in jeder Niederlassung als auch Ersatzteilversorgung innerhalb von 24 Stunden zu jedem Kunden weltweit. Darüber hinaus wird unser Portfolio laufend komplettiert und deckt somit das ganze Spektrum der Robotersysteme ab.“ Weltweit beschäftigt die igm Robotersysteme AG rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – am Standort im IZ NÖ-Süd sind es 100 Beschäftigte. Das Unternehmen, das 1967 als Handelshaus für schweißtechnische Produkte gegründet wurde, konnte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von knapp 55 Millionen Euro erwirtschaften.

 

„Die Firma igm gehört zu den alteingesessenen Unternehmen im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd. Dass der weltweit erfolgreiche Betrieb diesem Standort auch nach 42 Jahren die Treue hält, ist eine große Motivation für uns“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. „Um den Unternehmen die bestmöglichen Rahmenbedingungen bieten zu können, investieren wir laufend in die Modernisierung der Infrastruktur unserer Wirtschaftsparks und Firmen wie igm zeigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind und die richtigen Angebote für die heimische Wirtschaft habe.“

 

 

 

 

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10 Jahre ecoplus International in Rumänien

Niederösterreich kann sich heute mehr denn je als aktive und wettbewerbsfähige Exportregion im Herzen Europas präsentieren. Dabei werden die heimischen Unternehmen beim Schritt in neue Märkte nicht alleine gelassen. Unterstützung bietet ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien. Ein besonderes Angebot sind dabei die Auslandsbüros, wie jenes im rumänischen Temeswar, das im März 2007 – im Jahr des EU-Beitritts Rumäniens –  eröffnet wurde. Im Rahmen einer Galaveranstaltung im Nationaltheater von Temeswar wurde dieser runde Geburtstag  – zusammen mit dem Österreichischen Nationalfeiertag – in Anwesenheit von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, des österreichischen Botschafters Gerhard Reiweger, des österreichischen Honorarkonsuls in Temeswar Vasile Onofrei sowie ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und zahlreicher rumänischer Würdenträger gefeiert.

(1 November 2017) – „Internationalisierung und Export gehören zu den tragenden Säulen der niederösterreichischen Wirtschaft. Wir konnten 2016 zum vierten Mal in Folge bei den niederösterreichischen Warenexporten die 20-Milliarden-Euro-Marke ‚knacken‘. Knapp eine Viertel Million Arbeitsplätze sind mit den Exporterfolgen verbunden“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die Bedeutung der heimischen Exportwirtschaft.

Dabei stehen die mittel- und osteuropäischen Märkte nach wie vor im Fokus der heimischen Exporteure. Auch Rumänien ist ein wichtiger Handelspartner und liegt 2016 mit einem Warenexport von rund 454 Millionen Euro auf Platz 12 der wichtigsten Exportdestinationen Niederösterreichs. Seit 2013 verzeichnet Rumänien konstant ein Wirtschaftswachstum von über drei Prozent und war 2016 sogar das EU-Land mit dem höchsten Wirtschaftswachstum. „Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Entscheidung, 2007 ein Auslandesbüro in Rumänien zu eröffnen, richtig war. Zahlreiche heimische Unternehmen haben in den letzten zehn Jahren erfolgreiche Kooperationen mit rumänischen Partnern aufgebaut. Pro Jahr – und das seit 10 Jahren - wenden sich rund 60 niederösterreichische Betriebe an unser Büro in Temeswar zwecks Unterstützung. Ich bin überzeugt, dass Niederösterreich und Rumänien in den kommenden Jahren ihre Handelsbeziehungen weiter ausbauen und vertiefen werden“, so Landesrätin Bohuslav.

Ausschlaggebend für die erfolgreiche Arbeit des Büros in Temeswar sind einerseits innovative niederösterreichische Betriebe, die den rumänischen Markt für sich erobern wollen, andererseits aber natürlich auch die Partner und Mitarbeiter vor Ort.

Die hervorragende Zusammenarbeit mit den Behörden in Temeswar und das Engagement von Daniel Marcu, der seit der Gründung 2007 Geschäftsführer von ecoplus International Rumänien ist, haben dazu beigetragen, viele erfolgreiche Projekte unserer Exporteure in Rumänien ins Laufen zu bringen“, freuen sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Gabriele Forgues, Geschäftsführerin von ecoplus International. „Allen voran gilt unser Dank aber auch der RLB NÖ-Wien, die als Gesellschafter von ecoplus International unsere Arbeit für die niederösterreichische Exportwirtschaft  unterstützt!“

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LR Bohuslav bei VPNÖ-Regionswochen: Industrieviertel ist wirtschaftlicher Motor des Landes NÖ

Setzen Schwerpunkte um aus Herausforderungen Chancen zu machen

 

„Es gibt keine andere Region mit so viel wirtschaftlicher Kraft und touristischer Attraktivität. In den Bezirken Baden, Bruck/Leitha, Mödling, Neunkirchen und Wiener Neustadt sind rund 40 Prozent aller NÖ Betriebe beheimatet - das Industrievertel ist der wirtschaftliche Motor Niederösterreichs und hat damit maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des gesamten Landes. Und das Industrievertel ist auch Jobmotor, jeder dritte Job in NÖ – bzw. über 233.000 – befinden sich in diesen 5 Bezirken“, betont Industrieviertel- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav anlässlich der Regionswochen der Volkspartei NÖ gemeinsam mit den  Mandatarinnen und Mandataren der Volkspartei aus dem Industrieviertels. „Das Wirtschaftswachstum für NÖ wurde bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr nach oben korrigiert, von 1,7% auf 2,5% und zuletzt auf 2,9% - damit liegen wir deutlich über dem Bundesschnitt von 2,6%. Für nächstes Jahr sind die Prognosen noch besser, für NÖ soll das Wachstum bei 3,3% liegen, bundesweit bei 2,1%“, informiert Landesrätin Petra Bohuslav.

 

NÖ Wirtschaftsförderungen haben über 500 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst

„Das Land Niederösterreich hat seit 2013 durch den Wirtschafts- und Tourismusfonds diesen Wirtschaftsmotor mit rund 57,5 Millionen Euro unterstützt. Damit wurde ein Investitionsvolumen von 491 Millionen Euro ausgelöst, rund 36.400 Arbeitsplätze abgesichert und 1.900 neue Jobs geschaffen. Dass das Industrieviertel ein begehrter Unternehmensstandort ist, sehen wir an den Betriebsansiedlungs- und -erweiterungszahlen unserer Wirtschaftsagentur ecoplus seit 2013. Es wurden 229 Betriebe angesiedelt bzw. maßgeblich erweitert, wodurch rund 3.500 Arbeitsplätze neu geschaffen oder abgesichert wurden. Zudem wurden im Bereich der Regionalförderung seit 2013 73 Projekte unterstützt. Mit einem Fördervolumen von rund 15,7 Millionen Euro wurden Investitionen in der Höhe von rd. 76,2 Millionen Euro ausgelöst, 930 Arbeitsplätze gesichert und 500 neu geschaffen“, so Bohuslav.

 

Industrieviertel: Beschäftigung steigt, Arbeitslosigkeit sinkt 

„Die positive Wirtschaftsentwicklung führt auch zu einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt. Im Vorjahr hatten wir in den Bezirken Baden, Bruck/Leitha, Mödling, Neunkirchen und Wiener Neustadt rund 230.800 Beschäftigte und eine Arbeitslosenquote, für das ganze Industrieviertel gesehen, von 9,1 Prozent. Heute haben wir rund 233.700 Beschäftigte und eine Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent. Entscheidenden Anteil daran hatten aber auch die gezielten Beschäftigungsmaßnahmen des Landes NÖ und seiner Partner. Im Rahmen des NÖ Beschäftigungspaktes sind in den letzten 5 Jahren 430 Millionen Euro im Industrieviertel investiert worden. Zudem wurden mehr als 5,5 Millionen Euro an Individualförderungen für Qualifikationsmaßnahmen, Lehrlings- und Pendlerförderungen an die Industrieviertlerinnen und Industrieviertler ausbezahlt“, betont die Industrievertel Landesrätin.

 

Jeder 4. Tourismusgast im Industrieviertel

„Was ich ebenfalls hervorstreichen möchte, ist die gute Entwicklung im Tourismusbereich, jede vierte Nächtigung in NÖ findet im Industrievertel statt. Wobei mit Baden die bedeutendste touristische Gemeinde Niederösterreichs ebenfalls hier im Industrieviertel liegt. Überhaupt liegen mit Baden (Platz 1), Schwechat (Platz 2) und Vösendorf (Platz 5) drei der fünf nächtigungsstärksten Gemeinden im Industrieviertel“, betont die Landesrätin. 

 

Chancen der Digitalisierung nutzen

„Jedenfalls werden wir gerade für das Industrieviertel weitere Schwerpunkte im Zuge der Digitalisierung setzen, um aus Herausforderungen die sich dadurch ergeben, Chancen für Arbeit und Wirtschaft zu generieren. Schon jetzt setzen wir zahlreiche Initiativen und Maßnahmen entlang von drei konkreten Stoßrichtungen – Bewusstsein schaffen u.a. durch Informationsveranstaltungen, Wandel unterstützen u.a. durch gezielte Förderungen sowie einem digitalen Förderportal für Unternehmen, und Fachkräfte qualifizieren u.a. durch unser Programm Future of Production Network. Um die Digitalisierungsaktivitäten seitens des Landes besser zu koordinieren haben wir eine Stabstelle für Technologie und Digitalisierung in der Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie eingerichtet. Zentrale Aufgabe der Geschäftsstelle bis Jahresende 2017 ist es, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. Aktuell läuft der Prozess dazu auf Hochtouren. Ebenfalls auf Hochtouren laufen die Planungen zum NÖ Haus der Digitalisierung, um durch entsprechende Infrastruktur neue Technologien erleben und testen zu können “, so die Landesrätin. 

 

Mehr Mobilität durch Investitionen in Straße und Schiene 

„Im Straßenbau werden alleine heuer 22,5 Millionen Euro investiert und mit diesen Mitteln rund 200 Projekte realisiert. Als Beispiele seien hier etwa die Projekte an der B210 AST Baden-Oeynhausen, der L154 Wien Vösendorf oder die Ortsdurchfahrten Puchberg und Muthmannsdorf genannt. Aber nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Schiene investieren wir kräftig. Seit 2013 wurden 6 Bahnhöfe in der Region mit Gesamtkosten von rund 62,6 Millionen Euro modernisiert und ausgebaut. Von der Erarbeitung von Attraktivierungsmaßnahmen für die Regionalbahnen wird außerdem auch die Puchbergerbahn im Bezirk Wiener Neustadt und Neunkirchen profitieren. Klar ist auch, dass es eine optimale Verbindung von Schiene und Straße braucht, wofür sich speziell die Park and Ride-Anlagen bestens eignen. 21 P&R-Anlagen wurden deshalb seit 2013 erbaut bzw. erweitert oder saniert, 12 weitere sollen in den nächsten Jahren gebaut bzw. erweitert werden“, informiert Bohuslav.

 

U-Bahnausbau nach NÖ: Entscheidungsgrundlage wird gemeinsam erarbeitet

Auch zur aktuellen Diskussion um einen U-Bahnausbau von Wien nach NÖ nahm Petra Bohuslav Stellung. „Bezüglich neuer Infrastrukturprojekte wie eine zusätzliche Schnellbahn-Stammstrecke durch Wien und die Verlängerung der U-Bahnen nach Niederösterreich laufen derzeit Diskussionen mit Vertretern der Region, um in Arbeitsgruppen eine Entscheidungsgrundlage innerhalb eines Jahres – bis Herbst 2018 – zu erarbeiten“.

 

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Annaberger Lifte bekommen neuen Speicherteich

Das Land Niederösterreich investiert in den Wintersportort Annaberg: Zwischen September und November 2017 errichten die Annaberger Lifte einen neuen Speicherteich, um die Schneesicherheit zu erhöhen. „Das Bergerlebnis in Annaberg ist ein zentrales Element der Tourismusstrategie des Landes Niederösterreich. Durch aktive Standort- und Produktentwicklung wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die neue, verbesserte Speicherteichlösung ist dazu ein wichtiger Impuls“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(21.10.2017) - Der bestehende Speicherteich hat ein Fassungsvermögen von  20.000 m³, die darin enthaltenen Wassermassen sind in circa drei Tagen „verschneit“. Durch den neuen Speicherteich kommen 50.000 m³ dazu und die Pumpleistung verdoppelt sich. Dadurch können rund 75 Prozent der Pistenfläche in Annaberg in nur 72 Stunden mit einer Grundbeschneiung ausgestattet werden.

„Annaberg ist eines von neun Bergerlebniszentren in Niederösterreich, die im Rahmen des Programms ‚Bergerlebnis in Niederösterreich‘ bei ihrer touristischen Entwicklung begleitet und unterstützt werden. Wir wenden rund zwei Millionen Euro für diesen Speicherteich auf und verstehen diese stolze Summe als Investition in die Zukunft der Tourismusregion Annaberg“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die Investitionen in den Speicherteich sind für mich ein klares Bekenntnis des Landes Niederösterreich zum Wintersportort Annaberg. Arbeitsplätze werden dadurch nachhaltig abgesichert und unser Ort wird so auch in Zukunft Urlaubsdestination für tausende Ski-Begeisterte sein. Für unsere Bevölkerung ist darüber hinaus wichtig, dass der Speicherteich naturnah gestaltet und bestmöglich an die Umgebung angepasst wird“, so Bürgermeisterin Petra Zeh.

„Mit dem neuen Speicherteich können wir bereits im Winter 2017/2018 bessere Pistenbedingungen schaffen. Dies wird die Nachfrage nach alpinem Urlaubstourismus in Annaberg weiter stärken. Das Angebot wird als Teil eines Gesamtkonzeptes mit ganzjähriger Ausrichtung dazu beitragen, den Tourismusstandort Annaberg langfristig abzusichern“, sind sich NÖBBG-Geschäftsführer Markus Redl und Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Lifte, sicher.

„Der Tourismus ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine Niederösterreichs und Annaberg ist einer jener Orte in Niederösterreich, die auf eine lange touristische Tradition zurückblicken können. Da sich die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste stark verändern, engagiert sich ecoplus im Rahmen der NÖBBG dafür, die Bergerlebniszentren fit für die Zukunft zu machen und damit auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen zu erhalten“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Mit eldoRADo neue Wege für den Radtourismus in NÖ

Mit dem LEADER Projekt „eldoRADo – Radservice am Ybbstalradweg“ soll eine innovative Lösung gefunden werden, um die Themen Radtransport und öffentlicher Verkehr in ein neues Konzept zu bringen und zu vereinen. Dabei umfasst das Projekt zwei Schwerpunkte: den Radtransport und den Radverleih inklusive Radservice und Touren. „Der Radtourismus gehört zunehmend zu den wertschöpfungsgenerierenden Faktoren der regionalen Tourismuswirtschaft“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Niederösterreich fördert dieses Projekt daher mittels ecoplus Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln.

(23. Oktober 2017) - Die Ybbstalgemeinden arbeiten seit 2012 an der Errichtung des Ybbstalradweges zwischen Waidhofen und Lunz am See, der großteils auf der ehemaligen Bahntrasse verläuft. Der Projektträger „Gemeindeverband Ybbstalradweg“ ist als Verein organisiert, in dem sieben Gemeinden entlang des Ybbstalradwegs (Lunz am See, Göstling, St. Georgen am Reith, Hollenstein, Opponitz, Ybbsitz und Waidhofen an der Ybbs) Mitglieder sind. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2012, er war und ist operativer Umsetzer der Errichtung des Ybbstalradwegs, der am 17. Juni 2017 offiziell eröffnet wurde.

„Das Radwandern erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit, womit auch das Segment ‚Radtouristen‘ in der Tourismuswirtschaft kontinuierlich steigt. Gerade das Radfahren in Niederösterreich ermöglicht es, unsere schöne Landschaft und die Natur besser kennenzulernen und sich an regionalen, kulinarischen Produkte zu erfreuen, wie wir dies auch in der Niederösterreichischen Tourismusstrategie 2020 definiert haben. Zudem steigert das Radfahren auch das persönliche Wohlbefinden“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Das Projekt eldRADo umfasst zwei Schwerpunkte

1. Radtransport: In der Pilotphase, die noch bis Ende Oktober 2017 läuft, soll ein Taxi für Radfahrer in der Region Ybbstal etabliert werden. Sieben Tage in der Woche steht es sowohl auf Abruf als auch nach konkreter Buchung zur Verfügung. An Freitagen, Samstagen, Sonntagen und Feiertagen wird das Radtaxi ergänzt durch den VOR-Radtramper, der zu fixen Zeiten verkehrt. Gleichzeitig können über das Radtaxi Leihräder zwischen den Standorten transportiert werden. Bei der Umsetzung des Radlertransports sollen Mostviertler Taxi- und Busunternehmen einbezogen werden.

 

2. Radverleih, -service und –touren: Mit touristischen Partnern entsteht zusätzlich ein Radverleihnetz in der Region Ybbstal. In Kombination mit dem Radtransport soll der Radverleih kommunikationstechnisch unterstützt werden - z.B. durch Aufkleber und Flyer zu diesem Angebotsbaustein.

„Wir sind derzeit dabei, das Projekt eldoRADo hier am Ybbstaler Radweg zu evaluieren und touristisch aufzubereiten. Mit den Möglichkeiten des Radtransportes und der zusätzlichen Angebote, die hier geschaffen werden, sollen unsere Radgäste animiert werden, ihren Aufenthalt in der Region zu verlängern, es werden neue Gäste angesprochen und auch die heimischen Betriebe sollen davon profitieren“, zeigt sich der Obmann der Leader Region, Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Hanger überzeugt.

„Der Ybbstalradweg erfreut sich großer Beliebtheit. Mit dem Projekt eldoRADo kommen nun zusätzliche neue Anreize hinzu, die die Verweildauer der Gäste und Sportler sicherlich verlängert und die Wertschöpfung regionaler Betriebe weiter steigert“, sagt die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer.

Das Herzstück unseres Radweges liegt zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See und umfasst 55 Kilometer. Wir sind ständig dabei, dieses Juwel als touristisches Radhighlight im Mostviertel und in Niederösterreich zu positionieren“, so Martin Ploderer, Obmann des Vereins Ybbstalradweg und Andreas Purt, Mostviertel Tourismus GmbH ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Projekt entspricht den Anforderungen des ‚Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020‘ und wird daher von der ecoplus Regionalförderung unterstützt. Hier wird durch die Optimierung und weitere Attraktiverung die nachhaltige touristische Entwicklung forciert und die touristische Dienstleistungskette professionell ausgebaut.“

Die LEADER Region EISENSTRASSE NIEDERÖSTERREICH hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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30 Jahre ecoplus Regionalförderung im Mostviertel

1987 startete das Land Niederösterreich das Regionalisierungsprogramm. Umgesetzt von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, wurden in diesen 30 Jahren mit mehr als 2.800 realisierten Projekten Milliarden-Investitionen in den Regionen ausgelöst. 30 Jahre Regionalförderung haben im ganzen Land Spuren hinterlassen und Impulse gesetzt  – auch das Mostviertel hat in allen Bereichen von der Arbeit der ecoplus Regionalförderung profitiert. „Das Mostviertel präsentiert sich heute als spannende und prosperierende Region. In allen Bereichen – von Wirtschaft bis Tourismus und von Forschung, Aus- und Weiterbildung bis zur Kultur – haben zahlreiche innovative Projekte für große Dynamik gesorgt. Viele dieser Projekte wurden durch die Unterstützung der Regionalförderung erst ermöglicht. Man kann also durchaus sagen, dass die Regionalförderung die dynamische Entwicklung des Mostviertels maßgeblich unterstützt und ermöglicht“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer einig.

(25.10.2017) – In ganz Niederösterreich wurden seit dem Start der Regionalförderung 2.800 Projekte abgewickelt. „Rund 480 dieser Projekte sind im Mostviertel angesiedelt und circa 170 Millionen Euro an Fördermittel sind dadurch ins Mostviertel geflossen. Die durchschnittliche Förderung je Einwohner liegt im Mostviertel bei 895 Euro, der niederösterreichische Durchschnittswert liegt zum Vergleich bei 732 Euro. Alleine im Jahr 2016 wurden im Mostviertel 32 Projekte gefördert – damit liegt das Mostviertel mit 22 Prozent aller geförderten Projekte im absoluten Spitzenfeld unter den niederösterreichischen Regionen. Man kann also durchaus sagen, dass wir uns im Mostviertel besonders anstrengen, innovative und förderwürdige Projekte auf die Beine zu stellen“, freut sich die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer.

Im Mostviertel wurden unter anderem das Ferrum Ybbsitz, das Mostbirnhaus in Stift Ardagger, das Mostviertler Radwegenetz, der Donauradweg und der Ybbstalradweg, die Betriebsgebiete Haag und Ardagger, der Ennshafen NÖ, die Interkommunalen Wirtschaftsparks Amstetten Nord und Ybbstal oder auch die Errichtung des Mountainbike-Erlebnisraums Königsberg durch die ecoplus Regionalförderung unterstützt und begleitet.

Auch in Zukunft wird das Mostviertel gemeinsam mit allen anderen niederösterreichischen Regionen von der Unterstützung durch die Regionalförderung profitieren. „Der niederösterreichische Landtag hat am 19. Oktober die Verlängerung der Regionalförderung auch nach Ablauf der aktuellen Förderperiode 2020 beschlossen. Wir werden ab dann jährlich 32 Millionen Euro für die Weiterentwicklung der Regionen zur Verfügung stellen. Da der Großteil der Projekte mit lokalen Unternehmen umgesetzt wird, werden dadurch auch regionale Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise abgesichert und auch das ist für das Wachstum und die Zukunftsfähigkeit einer Region von großer Bedeutung“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki informiert im Detail: „Die ecoplus Regionalförderung ist vor allem ein Dienstleister für Unternehmen, Gemeinden, Initiativen und Vereine sowie Einzelpersonen bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Projekte. Dabei reicht das Dienstleistungsangebot von der Beratung bis zur Förderung.“ Ein wichtiger Punkt ist die Abwicklung von Projekten im Rahmen von LEADER, einer EU-kofinanzierten Fördermaßnahme für die Entwicklung ländlicher Regionen. Weiters werden das Cluster- und das Technopolprogramm des Landes Niederösterreich ebenso aus Mitteln der Regionalförderung unterstützt, wie  das Internationalisierungsprogramm und die NÖ Gründeragentur.

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Wirtschaftstreibende zeigen Stärken des NÖ Wirtschaftsstandortes auf

Niederösterreich zählt zu den Top-Unternehmensstandorten in Europa. In den vergangenen 10 Jahren haben sich über 900 Betriebe mit Unterstützung von ecoplus entweder neu in Niederösterreich angesiedelt oder einen bestehenden Standort erweitert. Dadurch konnten mehr als 17.500 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden. Um das investitionsfreundliche Wirtschaftsklima weiter anzukurbeln, startet ecoplus eine Kampagne, die auf die Standortvorzüge Niederösterreichs hinweist. „Damit wollen wir die Stärke des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich zeigen und wer wäre dafür besser geeignet, als erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, die in Niederösterreich investieren“, erläuterten Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender LAbg. KO Bgm. Klaus Schneeberger, die gemeinsam mit den ecoplus Geschäftsführern Helmut Miernicki und Jochen Danninger die Sujets präsentierten.

(30. Oktober 2017) –„Niederösterreich ist ein guter Boden, um wirtschaftlich tätig zu sein, Unternehmen zu gründen, Betriebe anzusiedeln oder bestehende Betriebsstätten zu erweitern - nicht umsonst wurde unser Bundesland als ‚Europäische Unternehmerregion 2017‘ ausgezeichnet. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2017 konnten mit Unterstützung von ecoplus bereits 74 Betriebsansiedlungen beziehungsweise Betriebserweiterungen verbucht werden, damit liegen wir leicht über dem Vorjahr. Das zeigt: Auf den Standort Niederösterreich kann man bauen. Das ist wortwörtlich zu nehmen, wie die acht Testimonials der neuen Kampagne eindrucksvoll beweisen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Von Heidenreichstein über Berndorf bis Amstetten, von Leobendorf und Tulln über Mistelbach bis Wiener Neustadt und von Wieselburg bis Burgschleinitz – die acht erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmer der neuen ecoplus Standort-Kampagne sind in ganz Niederösterreich daheim. „Acht unterschiedliche Betriebe, acht unterschiedliche Anforderungen an den perfekten Wirtschaftsstandort und acht Erfolgsgeschichten für den Standort Niederösterreich. Bei dieser Kampagne werden nicht nur die Unternehmen vor den Vorhang geholt, sondern damit auch gleichzeitig die Standortvielfalt unserer Regionen – in Niederösterreich findet jeder Betrieb den optimalen Standort“, erklärt ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender LAbg. KO Bgm. Klaus Schneeberger.

Die Testimonials sind Heinz Lichtenegger (Pro-Ject Audio Systems), Andreas J. Ludwig (Umdasch AG), Anneliese Niederl-Schmidinger (Helga Algen-Erfrischungsgetränk), Gerhard Prinz (Croma-Pharma), Oliver Schubert (ZKW Group), Josef Weghaupt (Joseph Brotmanufaktur), Barbara Weinzetl (WAKU-Fenster) und Andreas Wurth (Wurth Essenzenfabrik).

„Sie stehen stellvertretend für die Vielfalt der heimischen Wirtschaftstreibenden. Egal ob Traditionsbetrieb oder Start-up, Marktführer oder Newcomer, regional erfolgreich oder Global Player – jede und jeder soll sich in unserer Kampagne für den Standort Niederösterreich wiederfinden. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich steht ecoplus auch in Zukunft bereit, um den Betrieben bei ihren Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, so die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.

Ein wichtiges Unterstützungstool bei der Standortsuche ist die Webplattform für Betriebsansiedlungen www.standort-noe.at, die seit rund einem Jahr online ist. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Plattform nun weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ausgestattet. Bereits online: das selbstständige Einpflegen von neuen Standortangeboten durch registrierte User, die automatische Erstellung von einheitlichen Karten und ein Glossar mit Begriffserklärungen für Betriebsansiedlungen und Förderungen. Aktuell sind mehr als 370 Immobilien und 60 Förderprogramme online.

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„DiTecBau“ – Pilotprojekt unterstützt Digitalisierung der Baubranche

Die Digitalisierung hält in allen Wirtschaftsbereichen Einzug, auch in der Baubranche. Um die neuen Möglichkeiten und Chancen aber wirklich nützen zu können, müssen die Betriebe bereit sein, eingefahrene Wege zu verlassen und Neuland zu betreten. Im Pilotprojekt „DiTecBau- Digitale Technologien und Unternehmensprozesse in der Baubranche“ haben sich acht heimische Unternehmen aus der Baubranche dazu entschlossen, einen Teil dieses Weges gemeinsam zu gehen. Begleitet werden sie dabei vom ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich.

(19. Oktober 2017) - Hinter dem Schlagwort „Digitalisierung“ versteckt sich für die Bauwirtschaft viel mehr als Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, in der Produktionsorganisation oder in der Logistik. In der Baubranche geht es vielmehr um die Fragen: Was bringt Digitalisierung in Bezug auf die tägliche Arbeit im Betrieb und im Umfeld? Welche Maßnahmen soll ein Unternehmer setzen? Worin Zeit und Geld investieren?

Experten sind sich einig: die durchgehende digitale Vernetzung führt zu höherer Produktivität, sinkenden Kosten und kürzeren Reaktionszeiten bei Lieferanten- und Kundenanfragen. Jedoch nutzen bislang weniger als sechs Prozent der niederösterreichischen Baufirmen durchgehend digitale Tools. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Mit der umfangreichen Erfahrung des ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich beim Auf- und Umsetzen von kooperativen Vorhaben sowie der Unterstützung des Wirtschaftsressorts des Landes Niederösterreich bei Digitalisierungsmaßnahmen haben die Projektpartner die bestmögliche Unterstützung. Dieses kooperative Projekt hat Vorbildcharakter und ich bin sicher, dass sich bald weitere Betriebe dafür interessieren werden. Gerade auch kleine und mittelgroße Unternehmen können von den Chancen der Digitalisierung profitieren.“

Ziel des Projekts ist es, den teilnehmenden Unternehmen das grundlegende Verständnis über den Veränderungsprozess „Digitalisierung“ in der Baubranche zu vermitteln. Darüber hinaus lernen die Projektpartner, wie Projekte nachhaltig prozessorientiert im Unternehmen konzipiert und erfolgreich gemeinsam mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen umgesetzt werden können. Das neu erworbene Wissen wird im Projekt zudem versuchsweise und anwendungsorientiert in die Praxis umgesetzt: jedes teilnehmende Unternehmen analysiert gemeinsam mit den anderen Projektpartnern und den Referenten eigene Unternehmensprozesse und entwickelt ein Konzept für eine, auf die eigenen Bedarfe maßgeschneiderte Digitalisierungsmaßnahme.

„Bei kooperativen Projekten, wie wir sie im Rahmen unserer Cluster Niederösterreich umsetzen, gilt: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Das gemeinsame Arbeiten an der Problemstellung, das Feedback und die eingebrachten Erfahrungen der Kooperationspartner bringen eine gute Außensicht auf das eigene Unternehmen und eine optimale Voraussetzung, dass neue, innovative Lösungen und langfristige Kooperationen keimen können – bei gleichzeitig geringem Ressourcenaufwand“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Das innovative Konzept für das Kooperationsprojekt „DiTecBau“ wurde von der FH JOANNEUM University of Applied Sciences, Institut Industrial Management - Industriewirtschaft und der Technologie- und Innovationsagentur tecXcon gemeinsam mit dem ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich entwickelt und umfasst fünf Workshoptage.

 

Das Projekt “DiTecBau“ wird durch die FFG im Rahmen des Programms „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft – Qualifizierungsseminare“ mit Mitteln des BMWFW gefördert.

 

Teilnehmende Unternehmen:

  • Alfred TREPKA GmbH
  • BM Winfried Schmelz MAS
  • Glas Loley-Lukas Konstruktiver Glasbau GmbH
  • Hirschmugl KG
  • Kollar GmbH
  • Ludwig Pöll GmbH
  • VARIO-BAU Fertighaus GmbH
  • Vermessung Schubert ZT GmbH

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30 Jahre ecoplus Regionalförderung – aus der Region für die Region

1987 startete das Land Niederösterreich das Regionalisierungsprogramm. Umgesetzt von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, wurden in diesen 30 Jahren mit mehr als 2.800 realisierten Projekten Milliarden-Investitionen in den Regionen ausgelöst.  Gestern trafen sich rund 400 Gäste in der Messe Wieselburg zur Jubiläumsgala. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender KO LAbg. Bgm. Klaus Schneeberger sowie die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger ließen dabei nicht nur die letzten drei Jahrzehnte Revue passieren, sondern warfen auch einen Blick in die Zukunft. „Der niederösterreichische Landtag beschließt dieser Tage die Verlängerung der Regionalförderung auch nach Ablauf der aktuellen Förderperiode 2020. Wir werden ab dann jährlich 32 Millionen Euro für die Weiterentwicklung der Regionen zur Verfügung stellen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

(19.10.2017) – Das NV-Forum der Messe Wieselburg stand gestern ganz im Zeichen der Geburtstagsfeier „30 Jahre Regionalförderung – gestern, heute, morgen“. Rund 400 Gäste aus allen Regionen und allen Bereichen - von Wirtschaft und Wissenschaft über Tourismus, Aus- und Weiterbildung bis hin zu Kunst und Kultur – blickten dabei gemeinsam auf das bisher Erreichte und informierten sich über künftige Aktionsfelder und Chancen der niederösterreichischen Regionen.

Das Ziel der Regionalförderung war und ist es, die Regionen zu stärken und als attraktive Wirtschaftsräume, Kulturräume und damit auch Lebensräume für die Menschen zu erhalten und zukunftsfit zu machen – dieses Konzept ist voll aufgegangen. In 30 Jahren Regionalförderung wurde wirklich Großes geschaffen“, zeigte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beeindruckt.

Und es geht mit Volldampf weiter: In einem Europa der Regionen ist der Entschluss des Landes Niederösterreich, die Regionalförderung auch nach 2020 weiterzuführen, der richtige Schritt. „Wer ein starkes Europa will, muss die Kohäsionspolitik stärken. Europa kann man nur in den Regionen sichtbar machen! Mit diesem Beschluss sollen daher auch die Bemühungen des Landes Niederösterreich im Hinblick auf die Weiterführung der EU-Regionalförderung zur Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen explizit unterstützt werden“, so Landeshauptfrau Mikl-Leitner weiter.

In ganz Niederösterreich wurden seit dem Start der Regionalförderung über 21.300 regionale Arbeitsplätze in allen Landesteilen geschaffen bzw. gesichert und über 2.800 Projekte abgewickelt. Zwei dieser Projekte wurden stellvertretend für alle im Rahmen der Jubiläumsgala vorgestellt: Geschäftsführerin Adelheid Kühmayer präsentierte die LOISIUM WeinErlebnisWelt und Karl Morgenbesser, Geschäftsführer der Familienarena St. Corona am Wechsel, informierte über die erfolgreiche Entwicklung der Region zur Ganzjahresdestination.

„Im Rahmen der Regionalförderung konnten mit einem Fördervolumen von rund 1,2 Milliarden Euro in den Regionen Investitionen von rund 2,9 Milliarden Euro ausgelöst werden, hier zeigt sich die große wirtschaftliche Bedeutung der Regionalförderung für die Regionen. Denn da der Großteil der Projekte mit lokalen Unternehmen umgesetzt wird, sichern und schaffen sie Arbeitsplätze. Gleichzeitig war und ist die Regionalförderung auch eine wichtige Säule zur Umsetzung der Wirtschafts- und Tourismusstrategie des Landes. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Regionen, den Projektträgern und dem Land Niederösterreich entstehen zukunftsweisende Projekte. Auf diese Weise wird die Entwicklung der niederösterreichischen Regionen gestärkt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

30 Jahre Regionalförderung haben im ganzen Land Spuren hinterlassen, Impulse gesetzt und positive Entwicklungen in Gang gebracht. „Eines kann man mit Sicherheit behaupten: Die Regionalförderung hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass sich Niederösterreich zu einem international anerkannten Wirtschafts-, Technologie- und Tourismusstandort entwickelt hat“, so ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Klubobmann Bgm. Klaus Schneeberger.

Diese Einschätzung bestätigt auch der Politik- und Kommunikationswissenschaftler Peter Filzmaier in seiner Keynote „Veränderungen als Chance: Die Zukunft der Regionen“. Hier attestiert er der ecoplus Regionalförderung bei der Unterstützung der Regionen auf dem Weg in die Zukunft hervorragend unterwegs zu sein.

Die ecoplus Regionalförderung ist vor allem ein Dienstleister für Unternehmen, Gemeinden, Initiativen und Vereine sowie Einzelpersonen bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Projekte. Dabei reicht das Dienstleistungsangebot von der Beratung bis zur Förderung. Ein wichtiger Punkt ist dabei auch die Abwicklung von Projekten im Rahmen von LEADER, einer EU-kofinanzierten Fördermaßnahme für die Entwicklung ländlicher Regionen. Weiters konnten das Cluster- und das Technopolprogramm des Landes Niederösterreich aus Mitteln der Regionalförderung unterstützt werden.

Viel ist in den letzten Jahren geschehen und viele neue Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Entsprechend dem Grundsatz ‚Aus der Region für die Region‘ werden die Projekte auch in Zukunft nicht ‚von oben‘ vorgegeben, sondern direkt in den Regionen entwickelt und umgesetzt. Dabei steht den niederösterreichischen Regionen mit der ecoplus Regionalförderung auch in Zukunft ein kompetenter Partner zur Seite“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Investitionen am Hochkar stärken den Sommertourismus

Rund 150 Kilometer von Wien entfernt bietet Göstling an der Ybbs mit dem Hochkar ein herrliches Bergerlebnis mit beeindruckendem Panorama und lokalen Schmankerln in urigen Hütten. „Die Region ist jeden Winter ein Anziehungspunkt. Diesen Schwung wollen wir auch in den Sommer mitnehmen und das Hochkar weiter zu einem ganzjährigen touristischen Hotspot ausbauen“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Nun wird der Sommertourismus mit einem neuen Almspielbereich sowie einem Kletterareal zusätzlich gestärkt.

 

(13.10.2017) - Das Hochkar ist das touristische Zugpferd von Göstling an der Ybbs und der gesamten Region. Mit der Hochkarbahn gelangt man nicht nur zur Hochkar 360° Skytour, sondern auch zum Ausgangspunkt von in Summe 150 Kilometer langen Wanderwegen. Nun werden am Hochkar rund 320.000 Euro in einen neuen Almspielbereich sowie in ein Kletterareal, das aus dem Familienklettersteig Bergmandl und dem Heli-Kraft-Klettersteig besteht, am Hochkar investiert und sind in der kommenden Sommersaison 2018 verfügbar.

 

„Mit diesen umfassenden Investitionen am Hochkar zeigen wir deutlich, dass wir konsequent den Weg des ganzjährigen Bergtourismus in Niederösterreich beschreiten und dieser ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Tourismusstrategie ist. Gemeinsam sind wir mit alle Beteiligten am richtigen Weg: Gemeinde, Tourismusverband, die Betriebe mit den privaten Investoren und unsere Landeswirtschaftsagentur ecoplus ziehen an einem Strang, damit die Besucherinnen und Besucher in Zukunft noch mehr vom Hochkar haben“, ist Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

 

„Mit modernen Attraktionen wie diesen möchten wir Gäste für das Bergerlebnis begeistern, was wir auch als unsere Aufgabe sehen. Als Bergbahnen-Betreiber fühlen wir uns der Region verpflichtet und haben großes Interesse hier aktiv mitzugestalten. Die Hochkar 360° Skytour ist schon jetzt ein echter Tourismusmagnet und ich gehe davon aus, dass das große Interesse durch diese neuen Investitionen weiter anhält“, so Rainer Rohregger, Geschäftsführer der Hochkar Bergbahnen und Bgm. Friedrich Fahrnberger.

 

„Der Tourismus ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine Niederösterreichs und es gibt daher auch entsprechend viele Orte, die auf eine lange touristische Tradition zurückblicken können. Da sich die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste stark verändern, engagiert sich ecoplus im Rahmen der NÖ-BBG dafür, die Bergerlebniszentren fit für die Zukunft zu machen und damit auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen zu erhalten“, informiert ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer Jochen Danninger

 

 

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PETRU Automaten GmbH eröffnet neuen Standort im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf

Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich betreibt ecoplus insgesamt 17 Wirtschaftsparks im Eigentum oder in Beteiligung, die im ganzen Land zu finden sind. Einer der dynamischsten dieser Wirtschaftsparks ist jener in Wolkersdorf. Mittlerweile sind hier 92 Unternehmen mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt und der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf wächst weiter: Ab sofort hat auch die PETRU Automaten GmbH hier ihren Standort. Heute fand im Beisein von ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl, der Wolkersdorfer Bürgermeisterin Anna Steindl und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki die feierliche Eröffnung statt.

(13. Oktober 2017) – „Genuss mit gutem Gewissen“ lautet die Philosophie von Harald und Gertrude Petru, die ihre gemeinsame Liebe zum Kaffee zur Grundlage ihres Unternehmens gemacht haben. Die PETRU Automaten GmbH will mit ihren Automaten Kaffeegenuss in höchster Qualität auch im alltäglichen Leben ermöglichen. Für den Kaffee ist auf dem rund 2.000 m² großen Areal im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf allerdings nur ein Teil der neuen Betriebsgebäude reserviert. „Als zusätzliches Standbein haben wir neben einem Bürotrakt und Lagenhallen für den Automatenbereich auch eine exklusive Eventlocation errichtet, die für verschiedene Veranstaltungen gemietet werden kann“, so Harald Petru.

Damit trägt die Firma Petru zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf bei. „Im Rahmen des kürzlich eröffneten 2. Bauteil ecocenter Wolkersdorf wurde unter anderem auch ein neuer, für alle zugänglicher Gastro-Bereich geschaffen. Die Eventlocation am Gelände der Firma PETRU ergänzt dieses Angebot optimal“, freut sich ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl, Initiator des ecocenter Wolkersdorf, und weiter: „Das Interesse der Wirtschaft an einem Standort hier im Wirtschaftspark steigt ständig. Dafür sind wir bestens gerüstet: Gerade wurde mit einem Investment von rund 1,7 Millionen Euro die Aufschließung einer neuen Erweiterungsfläche fertiggestellt.“

Und auch für das ecocenter ist die nächste Ausbauphase bereits in Planung, denn der 2. Bauteil war bereits bei seiner Eröffnung zu 60 Prozent bei den Büros und zu rund 90 Prozent in der Halle ausgelastet. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki erläutert:„Das zeigt einerseits, dass unsere Angebote an die Wirtschaft stimmen, es zeigt aber vor allem auch, dass das Weinviertel als Wirtschaftsstandort boomt. Es freut mich sehr, ein aufstrebendes, innovatives Unternehmen wie die PETRU Automaten GmbH hier im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf begrüßen zu können und ich wünsche der Firma alles Gute am neuen Standort!“

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Qualifizierung zur Digitalisierung – erfolgreiches Projekt aus dem Mostviertel wird auf ganz Niederösterreich ausgerollt

Die Digitalisierung bringt für die Unternehmen eine Vielzahl an neuen Herausforderungen – besonders die Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ändern sich sehr rasch. Dazu hat die Zukunftsakademie Mostviertel gemeinsam mit dem Land Niederösterreich seit September 2016 ein höchst erfolgreiches Qualifizierungsprojekt laufen: FoP-Net | future of production – Net. „Das Mostviertel war die Pilotregion. Aufgrund der durchwegs positiven Resonanz von Seiten der Unternehmen und aufgrund der großen Nachfrage, werden die Seminare seit September dieses Jahres im gesamten Bundesland angeboten. Damit steht diese einzigartige Qualifizierungsschiene allen niederösterreichischen Betrieben offen“, erläutern Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer.

 

(12.10.2017) – „Es freut mich, dass hier ein Projekt aus dem Mostviertel Vorbild für ganz Niederösterreich ist“, betont die ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer und ergänzt: „Seit dem Start des Programms im September 2016 wurden bereits 1.434 Seminartage von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 67 Unternehmen in ganz Niederösterreich absolviert. Weitere 263 Seminartage sind bereits gebucht. Diese Zahlen sind sehr erfreulich, zeigen sie doch, dass die Unternehmen erkannt haben, wie wichtig lebenslanges Lernen im Zeitalter der Digitalisierung ist. Zusätzlich freut mich als gebürtige Mostviertlerin aber selbstverständlich auch, dass das Mostviertel in diesem Bereich durch die Arbeit der Zukunftsakademie Mostviertel eine Vorreiterrolle hat.“  Aktuell ist das Qualifizierungsprogramm  Future of Production auf zwei Jahre ausgelegt. Eine 100prozentige Förderung des Landes Niederösterreich ermöglicht eine kostenfreie Teilnahme an den Seminaren.

Die Qualifizierungsangebote von FoP-Net wurden von Mitgliedsunternehmen der Zukunftsakademie Mostviertel gemeinsam mit Fachexpertinnen und –experten, sowie Bildungspartnerinnen  und -partnern entwickelt und sind speziell auf den Bedarf von kleinen und mittleren Unternehmen ausgerichtet. Zur Auswahl stehen mehr als 30 Seminare zu acht Themenschwerpunkten. „Eine Kombination aus Fachseminaren, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen stellt dabei den effizienten Wissenstransfer in die Unternehmenspraxis sicher“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Digitalisierung ist auch für ecoplus ein wichtiges Thema, das vernetzt betrachtet werden muss. „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie verbinden diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Die Aktivitäten der Zukunftsakademie ergänzen die Ziele von ecoplus zur regionalen Stärkung und Entwicklung ideal“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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20 Jahre ecoart – Jubiläumsausstellung mit Werken polnischer und niederösterreichischer Künstler

Vor 20 Jahren, im April 1997, lud ecoplus zum ersten Mal zu einer ecoart-Vernissage – einer neuen Ausstellungsreihe mit Werken niederösterreichischer und osteuropäischer Künstlerinnen und Künstler. Was als mutiges Experiment begann, ist heute aus der heimischen Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Gestern wurde die Jubiläumsausstellung 20 Jahre ecoart „schatten.muster“ mit Werken niederösterreichischer und polnischer Kunstschaffender eröffnet. Die Ausstellung ist bis 28. Februar 2018 in den ecoplus-Räumlichkeiten in der Wiener Herrengasse im Palais Niederösterreich zu sehen.

(10. Oktober 2017) – „Die zwei Mal jährlich stattfindenden ecoart-Veranstaltungen verstehen sich als Ort der Begegnung, der Kunstschaffende mit Kunstinteressierten zusammenführt und das persönliche Gespräch ermöglicht. So präsentiert sich die ecolounge im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse nicht nur als Wirtschaftstreffpunkt, sondern auch als Plattform für zeitgenössische Kunst“, gratulierte auch Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav allen Verantwortlichen für die erfolgreiche Arbeit der letzten 20 Jahre und wünscht den ecoart-Ausstellungen auch weiterhin so großen Zulauf wie bisher.

Die derzeit laufende Jubiläumsausstellung versammelt Fotografien von Radoslaw Celewicz und Druckgrafiken von PEPERSKI aus Polen sowie Foto-Installationen von Benjamin Eichhorn und textile Objekte und Collagen von Regina Zachhalmel aus Niederösterreich.

In seiner Eröffnungsrede betonte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki die engen Verbindungen zwischen Kunst und Wirtschaft: „In beiden Bereichen – in der Kunst und in der Wirtschaft gleichermaßen – ist Kreativität die Basis für den Erfolg. Das Beschreiten neuer Wege gibt die Richtung vor und öffnet den Blick für die Zukunft. Wie vielfältig dieser Blick sein kann, zeigt sich auch in der aktuellen Jubiläumsausstellung.“

Judith P. Fischer, die langjährige Kuratorin der ecoart- Ausstellungen, stellte die Werke und Kunstschaffenden vor und erklärte, dass es auch zwischen den Werken Schnittstellen gibt, Übergänge, Muster, die für alle Besucher erkennbar sein sollten.

Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgten die Gitarrenvirtuosen Gabriel Guillén und Stefan Hackel.

Die ecoart-Ausstellung „schatten.muster“ ist bis 28. Februar 2018 zu sehen und kann von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 und 15:00 Uhr und an Freitagen von 09:00 bis 12:00 Uhr  in den Räumlichkeiten der ecoplus im Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien besichtigt werden

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Brunn an der Wild – Nahversorger bleibt im Ort

Nachdem die Familie Riss wegen Pensionierung ihr Kaufhaus in Brunn an der Wild schloss, wurde am 01. Juli das neue Nah&Frisch Geschäft „Heger‘s WILDE Genuss Greißlerei“ eröffnet. Das Geschäft ist barrierefrei ausgerichtet und zusätzlich ist ein kleiner Gastro-Bereich mit maximal acht Plätzen integriert. Durch das Projekt werden zwei Arbeitsplätze geschaffen. „Dieses LEADER-Projekt bewahrt die Nahversorgung in der Region und sichert die Arbeitsplätze von zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, daher unterstützen wir es aus Mitteln der Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(05.10.2017) –  „Die Regionalförderung hat die Zielsetzung, Niederösterreichs Regionen zu stärken. Das LEADER-Projekt folgt dem Motto ‚Fahr nicht fort, kauf im Ort‘ und erfüllt diesen Anspruch somit vorbildlich, schließlich werden dabei nicht nur Produkte der Region an den Mann und die Frau gebracht, auch Abwanderungstendenzen werden durch die Sicherung der Nahversorgung in Brunn an der Wild vorgebeugt. Ich wünsche der Greisslerei viel Erfolg für ihre weitere Geschäftstätigkeit.“, unterstreicht Landesrätin Petra Bohuslav.

Um die Nahversorgung im Ort sicherzustellen, werden direkt durch die Gemeinde Räumlichkeiten angemietet und diese entsprechend adaptiert sowie ausgestattet. Unter der Prämisse Regionalität und Qualität wurde das Sortiment durch viele regionale Spezialitäten von Lieferanten aus den umliegenden Ortschaften und durch spezielle Angebote (von deftig bis gesund) für die Jause und den kleinen Hunger ergänzt.

Obmann der LEADER Region Bgm Franz Linsbauer betont: „Hauptziel ist es, die Lebensqualität der Menschen in den jeweiligen Regionen und die wirtschaftlichen Bedingungen in diesen zu verbessern.“ Bgm. Elisabeth Allram, Brunn an der Wild, erläutert: „Die Greisslerei ist ein elementarer Bestandteil der Nahversorgung in unserer Gemeinde und der ganzen Region und hat das Ziel, langfristig eine Nahversorgungseinrichtung in der Gemeinde Brunn an der Wild zu schaffen.“

Die LEADER Region Waldviertler Wohlviertel hat gemäß ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat diese Förderung aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln (LEADER) auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen. Darüber hinaus wird das Projekt aus Mitteln der NAFES - Niederösterreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufs in Orts- und Stadtzentren – unterstützt.

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„Radl-Bruck ins Mostviertel“ feierlich eröffnet

Der Donauradweg ist der populärste Radweg Österreichs. Jährlich befahren mehr als 400.000 Radlerinnen und Radler diese Strecke. Ein wichtiges Teilstück ist die Radbrücke über den Ennskanal in St. Pantaleon. Die 2003 errichtete Holzkonstruktion war allerdings in die Jahre gekommen und musste erneuert werden. Gestern wurde die neue „Radl-Bruck ins Mostviertel“ feierlich eröffnet. „Für die Attraktivität des Donauradweges ist die Erhaltung dieser verkehrssicheren Querung des Ennskanals als Tor ins Mostviertel von großer Bedeutung“, waren sich die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer, ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer Jochen Danninger und Rudolf Divinzenz, Bürgermeister von St. Pantaleon, einig.

(06. Oktober 2017) – Niederösterreich bietet perfekte Voraussetzungen für den Radtourismus und verfügt über ein beeindruckendes Streckennetz von insgesamt 4.200 km beschilderter Radwege. Damit das niederösterreichische Radroutennetz auch entsprechend interessant gestaltet ist, gibt es seitens der ecoplus Regionalförderung ein umfangreiches Radroutenoptimierungs-Programm zur nachhaltigen Qualitätssicherung. Auf den acht wichtigsten Radrouten wurden im Rahmen des Radroutenoptimierungs-Programms seit Anfang 2006 mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 40 Millionen Euro Gefahrenstellen beseitigt sowie begleitend am radtouristischen Dienstleistungsangebot und dessen Vermarktung gearbeitet. Auch die Sanierung der Radbrücke über den Ennskanal bei St. Pantaleon wurde durch das Radroutenoptimierungs-Programm unterstützt.

„Der Abschnitt des Donauradweges, auf dem sich auch diese Radbrücke befindet, wird jedes Jahr durchschnittlich von 120.000 Radfahrerinnen und Radfahrern frequentiert. Damit ist der südliche Donauradweg auch für die nachhaltige touristische Entwicklung der Region von großer Bedeutung. Der Radtourismus generiert alleine am Donauradweg fast 10 Millionen Euro Umsatz. Damit können rund 90 Arbeitsplätze abgesichert werden“, erläutert die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer.

Die neue Brücke ist eine Trogbrücke aus Brettschichtholz mit Verkleidung. Im Zuge der Bauarbeiten wurde nicht nur die Brücke, sondern auch das Fundament erneuert. Bürgermeister Rudolf Divinzenz: „Nach genauer fachlicher Prüfung haben wir uns für die Variante der Firma WIHAG als wirtschaftlich langfristig sinnvollste Option entschieden. Nur diese Ausführung bietet mit einer prognostizierten Lebensdauer von 40 Jahren die Sicherheit einer funktionsfähigen Brückenkonstruktion.“

Die ecoplus Regionalförderung unterstützt seit nunmehr 30 Jahren Projekte, die eine besondere Bedeutung für die Entwicklung einer Region haben. „Einer unserer Förderschwerpunkte betrifft das Radwegenetz. Damit wollen wir im Radtourismus die regionale Wertschöpfung steigern, naturräumliche Ressourcen nutzen, Kooperationen fördern und letztendlich Arbeitsplätze in den Regionen schaffen beziehungsweise sichern. Es freut mich, dass wir auch hier beim Neubau der Radbrücke einen wichtigen Beitrag leisten konnten“, so Jochen Danninger, ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer.

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Mini-Bikepark Annaberg ist eröffnet

Annaberg ist ab sofort um eine Attraktion reicher: Im Rahmen der Annaberger Familienbergtage wurde der neue Mini-Bikepark feierlich eröffnet.  „Der Mini-Bikepark ist für alle da, vom Laufrad bis zum Profibike. Damit ist ein weiterer Schritt gesetzt, um Annaberg als attraktive Ganzjahresdestination zu positionieren“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Der Mini-Bikepark ist ab der Eröffnung mit eigenen Fahrrädern gratis nutzbar.

In Summe wurden in den neuen Mini-Bikepark sowie in einen zusätzlichen Pumptrack rund 120.000 Euro investiert. Unterstützt wurde die Gemeinde dabei von der NÖ-BBG Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft, einer Tochtergesellschaft der ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. „Der neue Mini-Bikepark ist Teil eines Gesamtkonzeptes, das im Rahmen des Programms ‘Bergerlebnis in Niederösterreich – BIN 2018‘ umgesetzt wird. Ziel  des Konzeptes ist es, den Tourismusstandort Annaberg langfristig abzusichern“, erläutert NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl.

Jochen Danninger, ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer, ergänzt: „In Niederösterreich haben wir viele Orte mit langer Tourismustradition. Im Rahmen der NÖ-BBG unterstützen wir diese Regionen dabei, fit für die touristischen Herausforderungen der Zukunft zu werden.“

Der neue Mini-Bikepark Annaberg ist ein frei zugängliches Mountainbike-Trainingsareal mit Pumptrack, Skillstrack, Flowline und Skillsline. Die Anlage ist für alle Könnensstufen gedacht, für Kinder und Erwachsene, vom Laufrad bis zum Profibike, um Fahrgefühl, Gleichgewicht und das Mountainbiken im Gelände zu trainieren.

•Die „Flowline“ ist 700m lang und die Hauptstrecke des Mini-Bikepark. Sie führt über diverse Streckenvarianten, darunter der „Skillsline“ mit Kurvenkombinationen und Fahrtechnikelementen, auf einfachstem Schwierigkeitsgrad bergab. Die Anlage wird ohne Lift genutzt, bergauf führt ein sogenannter „Uphilltrail“.

•Der „Pumptrack“ ist ein modularer Übungsparcours, als Rundkurs in der Ebene aufgebaut. Dieser ist mit Laufrad, Mountainbike, Skateboard, Inlineskates oder mit Scooter befahrbar. Über Wellen und Steilkurven kann ohne treten und nur mit Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit aufgebaut werden. Der „Skillstrack“ ist eine in der Ebene aufgebaute Mountainbikestrecke, bei der man über Hindernisse fährt bzw. springt. Pumptrack und Skillstrack können auch bei schlechten Witterungsverhältnissen befahren werden.

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Bott Austria GmbH – erfolgreicher Traditionsbetrieb agiert vom ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd aus

Die Bott Firmengruppe entwickelt und produziert Fahrzeugeinrichtungen, Betriebsein-richtungen und Arbeitsplatzsysteme. Seit Anfang des Jahres hat die Österreich-Niederlassung – die Bott Austria GmbH – ihren Standort im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd. Gestern stattete Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav dem Unternehmen einen Besuch ab: „Die Bott Firmengruppe ist ein erfolgreicher Traditionsbetrieb, der auf eine mehr als 80jährige Firmengeschichte zurückblicken kann. Wir sind sehr stolz darauf, dass dieser internationale Bigplayer sich für einen Betriebsstandort in einem unserer Wirtschaftsparks entschieden hat. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Angeboten auch international  punkten können.“

(07. Oktober 2017) – Der Hauptsitz der Unternehmensgruppe befindet sich am Gründungs- und Produktionsstandort in Gaildorf (Deutschland). Aktuell verfügt die Bott-Gruppe weltweit über 14 Niederlassungen und beschäftigt rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bott Austria GmbH wurde 2012 gegründet und ist im März 2017 in den ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd übersiedelt. „Das IZ NÖ-Süd ist auf seine Art und Weise einzigartig in Österreich. Hier ist es gelungen, einen Standort aufzubauen, der dank hervorragender Lage und modernster Infrastruktur Anziehungspunkt für Unternehmen jeder Größe und aller Branchen ist. Hier – im wirtschaftlich leistungsfähigsten Gebiet Österreichs – ist der Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd im Lauf der Zeit fast schon zu einer kleinen Stadt angewachsen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Der neue Standort der Bott Austria GmbH befindet sich in einem ecoplus Mietobjekt, das individuell den Wünschen und Bedürfnissen des Unternehmens entsprechend umgebaut und adaptiert wurde. Auf rund 3.900 m² Grundstücksfläche stehen der Bott Austria GmbH rund 240 m² modernste Büros und mehr als 500 m² Halle zur Verfügung, die heute einen kombinierten Besprechungs- beziehungsweise Schauraum beherbergt. Bott Austria-Geschäftsführer Willi Weber: „Wir haben hier im IZ NÖ-Süd die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Unternehmens vorgefunden. Die Bott-Unternehmensgruppe ist bekannt für ihr hervorragendes,  flächendeckendes Servicenetz und gleichzeitig auch dafür, individuell auf die Kundenbedürfnisse einzugehen  - von der Planung bis zur Montage. Der neue Standort bietet dafür alle Möglichkeiten.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „In der modernen Wirtschaftslandschaft geht der Trend verstärkt hin zu flexiblen und schnellen Lösungen – das gilt auch bei der Standortfrage. Betriebe, die sich für einen Standort in einem der 17 Wirtschaftsparks entscheiden, die ecoplus entweder im Eigentum oder in Beteiligung betreibt, schätzen die hervorragende Infrastruktur ebenso, wie die individuelle und kompetente Betreuung. Jede Neuansiedlung bestärkt uns auf diesem serviceorientierten Weg.“

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Land Niederösterreich unterstützt innovative Unternehmen

Eine neue Förderaktion für Prototypenbau und -erprobung startet am 12. Oktober

St. Pölten (9. Oktober 2017) – „Die Kreativität der niederösterreichischen Unternehmen ist ein wichtiger Faktor, damit sie im internationalen Wettbewerb erfolgreich sein können. Gerade die verstärkte Digitalisierung bietet hier Chancen neue Anwendungen zu entwickeln. Um die Innovationskraft der heimischen Unternehmen zu fördern, startet nun eine neue Förderaktion damit sie ihre kreativen Ansätze bis zur Markteinführung transportieren bzw. Innovationen auch entsprechend testen können“, informiert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Ziel des zeitlich befristeten Fördercalls ist es, Unternehmen bei der Testphase von neuen, innovativen Produkten durch den Bau von Prototypen zu unterstützen. Gefördert wird der „Machbarkeitsbeweis“ von Patenten, Forschungsergebnissen und Marktneuheiten, insbesondere die Entwicklung und der Bau von Prototypen sowie die anschließende Durchführung von Testreihen mit den Prototypen. „Die hohe Nachfrage beim vergangenen Fördercall hat gezeigt, dass in diesem Bereich großes Interesse besteht, daher haben wir uns entschlossen einen zweiten Durchgang zu starten. Ein gutes Zeichen für die Innovationskraft der niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer“, freut sich die Wirtschaftslandesrätin.

Gewährt wird ein Zuschuss der förderbaren Kosten in Höhe von maximal 45 % für Kleinunternehmen, 35% für Mittelunternehmen und 25% für Großunternehmen. Die maximale Obergrenze der förderbaren Kosten beträgt dabei 200.000 Euro.

Für die Auswahl der Projekte wird besonderer Wert auf Kriterien wie technisches Risiko, technologische Neuheit, Innovationsgehalt und Umsetzbarkeit am Markt gelegt. Die Entscheidung obliegt einer Expertenjury aus den verschiedensten Fachbereichen.

Die Förderaktion ist offen für alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Standort in Niederösterreich. Eingereicht werden kann von 12. Oktober bis 17. November 2017. Gefördert werden Projekte mit einem Projektdurchführungszeitraum bis 31. Dezember 2018. Die Mittel stammen aus dem niederösterreichischen Wirtschafts- und Tourismusfonds.

 

Nähere Informationen zur Förderrichtlinie sind ab 12. Oktober unter

www.noel.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Foerderungen_Wirtschaft__Tourismus___Technologie.html zu finden

 

 

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neuland 2017: Niederösterreichs Exportwirtschaft mit Tipps von Günter Bresnik auf dem Weg zur Spitze

Gestern traf sich die Elite der niederösterreichischen Exportwirtschaft im Palais Niederösterreich, um sich im Rahmen der bereits traditionellen „neuland“-Gala von ecoplus International über neue Chancen zu informieren und über ihre Erfahrungen in den internationalen Märkten auszutauschen. Special Guest war heuer Günter Bresnik, Trainer und Coach von Dominic Thiem, der interessante Parallelen zwischen Wirtschaft und Sport zog. Dieser Sichtweise konnte auch Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav durchaus etwas abgewinnen: „Im Sport wie in der Wirtschaft geht es darum, an die Spitze zu kommen, zu den Besten zu gehören. Wir konzentrieren uns voll darauf, die niederösterreichische Exportwirtschaft weiterhin zur Spitze zu führen. Denn die Steigerung der Exportaktivitäten ist gleichzusetzen mit Wirtschaftswachstum und Wohlstandszugewinn.“

(28.9.2017) – „Internationalisierung und Export gehören zu den tragenden Säulen der niederösterreichischen Wirtschaft. Wir konnten 2016 zum vierten Mal in Folge bei den niederösterreichischen Warenexporten die 20-Milliarden-Euro-Marke ‚knacken‘ und damit rund 224.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich sichern, die mit unseren Exporterfolgen verbunden sind“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. „Bei ecoplus International finden heimische Betriebe, die neue Märkte erobern wollen, ein breites Spektrum an Unterstützungsleistungen, denn auch bei der Internationalisierung ist es wichtig, einen detaillierten ‚Matchplan‘ zu haben.  Alleine im ersten Halbjahr 2017 haben 173 Unternehmen diese kostenfreien Services in Anspruch genommen“, so die Landesrätin weiter.

Für den wirtschaftlichen Erfolg gibt es einige Grundregeln, wobei, abgesehen von Fachwissen und Know-how, Fähigkeiten wie Durchhaltevermögen, Leidenschaft, Mut, Neues anzugehen, Disziplin und Zielorientierung Grundvoraussetzung sind für Erfolg, ob im Export oder im Sport. Erfolgscoach Günter Bresnik geht einen Schritt weiter „Champions verwerten nicht mehr Chancen, sie erarbeiten sich mehr Chancen. Alle erfolgreichen Menschen, die mir bisher begegnet sind, waren immer von der Lust zu gestalten geprägt.“

Diese Lust am Gestalten spiegelten auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion Lisa Dyk (Erste Raabser Walzmühle), Richard Fohringer (Fireland Foods) und Jürgen Schöls (APV) wider. Sie alle einte, dass Veränderungen nicht als Gefahr, sondern als Chancen wahrgenommen werden und Herausforderungen die Kreativität beflügeln.

Niederösterreichs Wirtschaft ist durch die weltwirtschaftlichen Verflechtungen heute mehr denn je von internationalen Entwicklungen beeinflusst. Einerseits spüren einige Branchen eine neue Aufbruchsstimmung. Anderseits sehen wir aber auch, dass sich Unternehmen zu neuen Ufern aufmachen müssen, damit sie international wettbewerbsfähig bleiben. Mit unseren Länderteams der ecoplus International in Polen, Slowakei, Tschechien, Türkei, Rumänien, Russland und Ungarn sind wir die zentrale Anlaufstelle für blau-gelbe Betriebe, die neue Geschäftsmöglichkeiten im Ausland  ergreifen wollen“, betonten Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus und Gabriele Forgues, ecoplus International Geschäftsführerin, unisono.

Reinhard Karl, Vorstandsdirektor Kommerzkunden der RLB NÖ-Wien, die Gesellschafter von ecoplus International ist, beleuchtete das Thema Export aus Bankensicht: „Wir haben oft erlebt, dass der Schritt in neue Märkte ein Unternehmen auch in allen anderen Geschäftsbereichen enorm voranbringt. Die professionelle Arbeit von ecoplus International trägt seit über einem Jahrzehnt wesentlich dazu bei, dass dieser Schritt auch zum gewünschten Erfolg führt. Zudem stehen wir als Raiffeisen den niederösterreichischen Betrieben als international erfahrener Finanzierungspartner zur Seite.“

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Neu im Ennshafen: alternative Tankmöglichkeit für Lastkraftwagen

Der Ennshafen ist um ein einzigartiges Angebot reicher: Vor wenigen Tagen wurde hier die österreichweit erste Tankstelle für LNG (Liquefied Natural Gas) im Beisein von Oberösterreichs LH-Stv. Michael Strugl, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, der stellvertretenden ecoplus Aufsichtsratsvorsitzenden LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer und Markus Mitteregger, CEO der Betreiberfirma RAG, eröffnet.

(29. September 2017) – LNG (Liquefied Natural Gas) ist Erdgas, das durch Abkühlung verflüssigt wird. Dadurch können große Mengen von Energie in Form von LNG transportiert und bevorratet werden. LNG wird aus heimischem Erdgas erzeugt und kann mit speziellen Tankwagen, Tankwaggons und Tankschiffen zu den Kunden transportiert werden. Am Standort Ennshafen können derzeit rund 12 Tonnen verflüssigtes Erdgas gelagert werden, das entspricht rund 60 bis 90 LKW-Tankfüllungen. Betreiber der Anlage ist die Firma RAG.

„Dass die erste LNG-Tankstelle Österreichs im Ennshafen eröffnet wird, ist nicht nur für den Ennshafen selbst eine großartige Sache, sondern auch für das heimische Transportgewerbe ein wichtiger Marker auf dem Weg in Richtung Green Logistics. Denn gerade im Schwerverkehr ist LNG ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung des Verkehrs. Durch die neue, österreichweit einzigartige LNG-Tankstelle erhält der Ennshafen ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und davon profitierten nicht nur die angrenzenden Wirtschaftsparks in Ober- und Niederösterreich, sondern die gesamte Region“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von ecoplus, geht ins Detail: „Durch zahlreiche Investitionen in Infrastruktur und modernste Technik hat sich der Hafen zu einer trimodalen Logistikdrehscheibe und einem wichtigen Wirtschaftsstandort für die Region Enns-Perg-Amstetten entwickelt, der bereits 2200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Beschäftigung bietet. Hier an der Donau schlägt das wirtschaftliche Herz der Region.“

Dank der neuen LNG-Tankstelle der RAG ist der Ennshafen wieder einmal die Nr. 1 bei der Infrastruktur und davon profitiert selbstverständlich auch der ecoplus Wirtschaftspark auf niederösterreichischer Seite. „Seit seiner Gründung 1992 ist der ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf stetig gewachsen. Heute sind 28 Betriebe mit rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt und das Interesse neuer Unternehmen reißt nicht ab. Nach der Eröffnung des neuen Presswerks der VFI (Vereinigte Fettwaren) GmbH im Mai dieses Jahres gibt es derzeit Gespräche mit weiteren Interessenten, wobei zwei neue Ansiedlungen schon sehr konkret sind“, freut sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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2. Bauteil ecocenter Wolkersdorf feierlich eröffnet

Ab sofort gibt es im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf noch mehr Platz für innovative Unternehmen: gestern wurde der zweite Bauteil des ecocenter Wolkersdorf feierlich eröffnet. „Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist ein wichtiger Impulsgeber in der Region und das ecocenter Wolkersdorf hat sich als zusätzliches Angebot hervorragend bewährt. Dass aufgrund der großen Nachfrage bereits im Jahr nach der Eröffnung eine Erweiterung in Angriff genommen werden musste, bestätigt, dass hier die Bedürfnisse der Unternehmen sehr genau erkannt werden“, freuten sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl, die Wolkersdorfer Bürgermeisterin Anna Steindl, Erste Bank-Vorstand Thomas Schaufler und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki anlässlich der Eröffnung. Das Investment in den Ausbau betrug rund 3,6 Millionen Euro.

(30. September 2017) – Der neue Bauteil umfasst rund 1.500 m² Bürofläche und 1.000 m² Halle. Neu sind auch ein für alle zugänglicher Gastro-Bereich und zusätzliche Ladestellen für e-Fahrzeuge. Betriebe, die an einem Standort im erweiterten ecocenter Wolkersdorf interessiert sind, sollten aber nicht zu lange warten. „Der zweite Bauteil ist bereits zum Zeitpunkt der Eröffnung zu 60 Prozent bei den Büros und zu rund 90 Prozent in der Halle ausgelastet. Das zeigt einerseits, dass unsere Angebote an die Wirtschaft stimmen, es zeigt aber vor allem auch, dass das Weinviertel als  Wirtschaftsstandort boomt. Mit der Erweiterung des ecocenter Wolkersdorf wurde ein zusätzlicher Turbo gezündet, der das Wachstum noch weiter befeuern wird“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl, der Initiator des ecocenter Wolkersdorf, betonte die dynamische Entwicklung des ecoplus Wirtschaftsparks Wolkersdorf: „Derzeit sind im Wirtschaftspark Wolkersdorf 92 Betriebe mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt und der Wirtschaftspark wächst kontinuierlich weiter. Dafür sind wir bestens gerüstet: Gerade wurde mit einem Investment von rund 1,7 Millionen Euro die Aufschließung einer neuen Erweiterungsfläche fertiggestellt. Und auch für das ecocenter ist die nächste Ausbauphase bereits in Planung. Damit ist sichergestellt, dass der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf auch in Zukunft seiner Rolle als Wirtschaftsmotor für das Weinviertel gerecht werden wird.“

Besonderes Augenmerk wird im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf auch auf die Unterstützung von Start-ups gelegt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki:Ein Mieter der ersten Stunde im ecocenter ist die Erste Bank, die hier 2015 ein neues Start-up-Center, die StartRampe, eröffnet hat. Seit damals hat sich die Start-up-Unterstützung durch ecoplus, durch die niederösterreichische Gründeragentur RIZ, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, und durch die Erste Bank zur absoluten Erfolgsgeschichte entwickelt. Damit ist der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf die erste Adresse im Weinviertel für Unternehmen auf Standortsuche – egal welcher Größe und welcher Branche.“

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Niederösterreichische Bergbahnen blicken auf hervorragende Sommersaison zurück

Vom Skigebiet zum ganzjährigen Bergerlebnis lautet das Credo  der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG), einer 100prozentigen Tochtergesellschaft von ecoplus, und diese Strategie bewährt sich: Die Sommersaison 2017 ist für die Bergerlebniszentren Hochkar und Lackenhof, St. Corona am Wechsel sowie Mönichkirchen höchst erfolgreich gelaufen. „Die Sommersaison 2017 hat gezeigt, dass die neuen Angebote im Bergtourismus sehr gut angenommen werden. Es konnten in allen Regionen neue Gästeschichten angesprochen werden. Die Saison hat sich damit für alle Regionen deutlich verlängert und das schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(03. Oktober 2017) –  Die generelle Entwicklung im touristischen Bergerlebnis geht in die Richtung, dass Infra- und Suprastruktur möglichst ganzjährig genutzt werden. „Klassische Skigebiete werden zu inszenierten Erlebnisräumen im viersaisonalen Betrieb weiterentwickelt. In den letzten Jahren haben wir diese Entwicklung engagiert vorangetrieben, weil sie das Überleben unserer klassischen Wintersportregionen sicherstellt. Die Zahlen der Sommersaison 2017 bestätigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

So konnte die Region Hochkar und Lackenhof von 25. Mai bis 21. September 2017 insgesamt rund 52.000 Beförderungen verzeichnen. Andreas Buder, Geschäftsführer der Ötscherlifte: Der Bergsommer 2017 hat vielversprechend begonnen und es waren einige perfekte Wandertage dabei. Die verregneten Wochenenden und der vorübergehende Wintereinbruch am Hochkar waren leider nicht von Vorteil. Dennoch hoffen wir auf ein tolles Wanderherbst-Finale im Oktober und jeder der den Herbst in den Ybbstaler Alpen schon erlebt hat, weiß wie schön dieser sein kann.“

St. Corona am Wechsel hat sich dank Angebotsschwerpunkten im Bereich Familien mit Kindern bereits erfolgreich als Ganzjahresdestination positioniert. Mit Sommerrodelbahn, Erlebnisweg, Motorikpark sowie Wechsel Lounge mit Mini-Bikepark konnten neue Gäste gewonnen werden. Insgesamt wurden zwischen 1. April und 25. September über 116.000 Fahrten verbucht. Mit den neuen Wexl Trails gewinnt die positive Destinationsentwicklung zusätzlichen Schwung: St. Corona am Wechsel entwickelt sind immer mehr zum Eldorado für Mountainbikerinnen und -biker. „Die neuen  Wexl Trails und hier speziell der Flowtrail motivierten Mountainbiker aus ganz Europa nach St. Corona am Wechsel zu kommen“, bestätigt Karl Morgenbesser, geschäftsführender Gesellschafter Familienarena Bucklige Welt - Wechselland GmbH.

Ebenfalls frischen Wind in die Region bringt die Erlebnisalm Mönichkirchen. Zwischen 29. April und 24. September 2017 konnten 36.746 Gäste und 71.873 Fahrten bei der Sonnenbahn und den Roller- und Mountaincarts gezählt werden. Gerald Gabauer, Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, sieht sich durch diese Zahlen bestätigt: „Unsere Investitionen in die Erweiterung des Schaukelwegs und in die Optimierung des Willkommensbereichs haben sich rentiert. Wir konnten damit unser Sommerangebot am Berg noch attraktiver machen und wie sich zeigt, wird  das auch von den Gästen geschätzt und honoriert.“

Die Kombination der verschiedenen Angebote veranlasst auch immer mehr Gäste länger zu bleiben beziehungsweise öfter in eine Region zu kommen. ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer Jochen Danninger: „Wenn aus Gästen Stammgäste werden, dann profitiert langfristig die gesamte Region davon. Über die ecoplus-Tochter NÖ-BBG unterstützen wir vor Ort bei der Errichtung, dem Betrieb und der Professionalisierung von Bergbahnen in Niederösterreich. Die erfreulichen Gästezahlen der Destinationen sprechen hier eine klare Sprache und zeigen, dass unsere Konzepte für den Ganzjahresbetrieb bei den Menschen in den Regionen angekommen sind und akzeptiert werden. Die  die Chancen, die sich dadurch ür die regionale Wirtschaft bieten, werden erkannt und erfolgreich genutzt.“

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ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf setzt auf Elektromobilität

Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist eine Erfolgsgeschichte für die Region. Er bietet die besten Voraussetzungen für Unternehmen aus Produktion und Dienstleistung, die das Ziel haben, rasch zu wachsen. Die erstklassige Lage in unmittelbarer Nähe zur Bundeshauptstadt Wien ist ein weiterer Pluspunkt. Ein Markenzeichen der ecoplus Wirtschaftsparks ist die moderne Infrastruktur, die laufend erweitert und auf den aktuellsten Stand gebracht wird. Dazu zählt auch das Thema Erreichbarkeit und Mobilität.

(22. September 2017) – ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl betont: „Bei einem Wirtschaftspark, der wie hier in Wolkersdorf rasant wächst, ist es wichtig, auch ökologischen Mobilitätsformen Raum zu geben. Deshalb haben wir vor wenigen Monaten einen Shuttleservice eingerichtet und freuen uns, nun auch eine Ladeinfrastruktur für e-Mobile anbieten zu können. So können KundInnen ebenso wie die MitarbeiterInnen der angesiedelten Unternehmen im Wirtschaftspark  bequem und schnell an den drei neuen Ladepunkten ihre Elektroautos laden. Das ist gut und wichtig, schließlich fährt jedes fünfte neuzugelasssene e-Mobil in Österreich mit einem niederösterreichischen Kennzeichen.“

Die AAE (Alpen Adria Energie) hat die Ladeinfrastruktur im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf errichtet.  Das intelligente und betriebssichere Ladekonzept ist ein System, das die Zahlung mit Bankomat- oder Kreditkarte ermöglicht. Das Ladekonzept ist komplett flexibel und kann jederzeit erweitert werden oder auf Veränderungen am e-Automarkt  agieren. Somit ist der Wirtschaftspark für die Zukunft bestens gerüstet. „In unserem Unternehmen sind wir schon lange mit e-Autos unterwegs und kennen die Vorzüge. So war für uns die steigende Nachfrage keine große Überraschung. Wir wollten mit unserer Produktpalette ermöglichen, dass mit einem e-Auto genauso einfach getankt und gezahlt werden kann, wie bei den herkömmlichen Tankstellen ohne Bindungen oder Registrierungen. Nur dann funktioniert e-Mobilität“, erklärt Wilfried-Johann Klauss, Geschäftsführer von AAE Naturstrom.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki ergänzt: „Der Wirtschaftspark Wolkersdorf hat nun in Summe neun e-Ladestellen, denn bereits bei der Eröffnung des ersten ecocenter-Bauteils wurden sechs Ladepunkte in Betrieb genommen. Damit zeigt sich einmal mehr: e-Mobilität ist für Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ein zentrales Anliegen.“

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Marchfeld-Gemeinden rücken zusammen

Die acht Marchfeld-Gemeinden Aderklaa, Deutsch-Wagram, Gänserndorf, Obersiebenbrunn, Markgrafneusiedl, Parbasdorf, Raasdorf und Strasshof a. d. Nordbahn schließen sich zu einer Wirtschaftskooperation zusammen. „Ziel des gemeinsamen Wirtschaftsraums Marchfeld ist es, die Sichtbarkeit und Attraktivität des Standortes zu erhöhen und somit neue Wirtschaftsbetriebe im Marchfeld anzusiedeln, die zusätzliche Arbeitsplätze schaffen“, betonen LH-Stv. Stephan Pernkopf, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, der designierte Verbandsobmann Bgm. Bernhard Wolfram und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Wenn die betroffenen Gemeinderäte grünes Licht geben, kann die Landesregierung der Kooperation zu Jahresende zustimmen. Mit Anfang 2018 könnte die Kooperation in Kraft treten.

(22. September 2017) – Das Marchfeld bietet ein gewaltiges Potenzial für Betriebsansiedlungen, die acht Mitgliedsgemeinden verfügen gemeinsam über einen Quadratkilometer Betriebsflächen, das entspricht in etwa der 2,5-fachen Größe des Vatikans. „Durch die Kooperation gibt es hier erstmals eine koordinierte Raumentwicklung, die ein nachhaltiges Haushalten mit Grund und Boden leichter macht. Es entsteht eine Region der kurzen Wege, wovon vor allem<s> </s>die Umwelt profitiert: Finden mehr Menschen in der Region einen Arbeitsplatz, ersparen diese sich das Pendeln. Verkehr, Lärm und Staubbelastungen werden reduziert, die Lebensqualität in allen Gemeinden der Region steigt”, freut sich LH-Stv. Stephan Pernkopf.

Durch diese Kooperation wird eine schädliche Standortkonkurrenz innerhalb der Region vermieden, begrüßt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav das gemeinsame Vorgehen der acht Gemeinden im Marchfeld: „Wir sehen das auch bei anderen Kooperationsprojekten. Gemeinden gelingt in einer Kooperation die Vermarktung ihrer Betriebsflächen besser als wenn sie als Einzelkämpfer auftreten. Im Marchfeld wird dieses Asset besonders zum Tragen kommen, schließlich bietet das Marchfeld zwischen Wien und Bratislava beste Lagen für Betriebe zu vergleichsweise günstigen Preisen. Wie die Marchfelder Schlösser im Tourismus als Marke perfekt etabliert sind, ist das Ziel, dass sich die Wirtschaftskooperation Marchfeld einen Namen macht.“

Herzstück ist die gemeinsame Vermarktung und Markenbildung des gemeinsamen Wirtschaftsraums. Damit die Kooperation jedoch verbindlich gelebt wird, einigten sich die Gemeinden auf eine Aufteilung der Kommunalsteuer bei Neuansiedlungen. „Der Aufteilungsschlüssel sieht vor, dass 82,5 Prozent der Kommunalsteuer des neu angesiedelten Betriebs in der Kooperation der Standortgemeinde zufallen, je 2,5 Prozent erhalten die übrigen Mitgliedsgemeinden. Bestehende Unternehmen sind grundsätzlich ausgenommen. Die Aufteilung soll in den nächsten Wochen in den Gemeinderäten beschlossen werden“, erklären der designierte Verbandsobmann Bgm. Bernhard Wolfram (Aderklaa) und die weiteren Bürgermeister der Kooperation Friedrich Quirgst (Deutsch-Wagram), LAbg. René Lobner (Gänserndorf),  Werner Pozarek (Obersiebenbrunn), Franz Mathä (Markgrafneusiedl), Gregor Iser (Parbasdorf), Walter Krutis (Raasdorf) und Ludwig Deltl (Strasshof a. d. Nordbahn). Der Gemeindeverband Wirtschaftskooperation Marchfeld soll seinen Sitz in Gänserndorf erhalten.

Bereits im Jänner 2013 starteten die Gemeinden das Projekt gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ecoplus und der Raumordnungsabteilung des Landes. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki zeigt sich optimistisch, dass dieses nun mit Jahreswechsel mit dem Beschluss der Landesregierung, abgeschlossen werden kann. Die Vorteile liegen aus Sicht von ecoplus auf der Hand: „Fragt ein Unternehmen bei einer Gemeinde an und hat diese keine passende Fläche, so wird das Unternehmen an eine andere Gemeinde weiterverwiesen. Ohne Kooperation wäre das Unternehmen für das Marchfeld und möglicherweise auch für Niederösterreich verloren. Jede Gemeinde profitiert auch von Ansiedlungen in anderen Gemeinden – es gibt einen Ausgleich, wodurch der ungesunde Standortwettbewerb eingedämmt wird.“

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Rekord-Sommer: Stärkste Sommersaison in der Geschichte der Erlebnisalm Mönichkirchen

Die Erlebnisalm Mönichkirchen erzielt einen neuen Rekord: Mit Stand 17. September 2017 konnten 35.799 Gäste und 69.997 Fahrten bei der Sonnenbahn und den Roller- und Mountaincarts gezählt werden. „Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres ist das eine Steigerung um rund 6.000 Gästen oder über 10 Prozent. Der Ausbau des Sommerangebots in Mönichkirchen, um das ganzjährige Angebot weiter zu optimieren, hat sich bewährt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(22. September 2017) –  „Die Steigerung der Attraktivität unserer Angebote im Bergtourismus ist in der Tourismusstrategie fest verankert. Gerade im Sommer gibt es noch viel Potenzial. Die Erlebnisalm Mönichkirchen ist ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Entwicklung hin zur Ganzjahresdestination,  wie die Steigerung der Gästezahlen eindrucksvoll beweist”, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Denn wo im Winter Skifahrer ins Tal wedeln, bietet im Sommer ein ausgewogener Angebotsmix Freizeitspaß für die ganze Familie. Dazu gehören eine zwei Kilometer lange Roller- und Mountaincartbahn ebenso wie der Schaukelweg, der erst im heurigen Frühjahr um vier Stationen erweitert worden war. „Durch die Investition von rund 100.000 Euro in die Erweiterung des Schaukelwegs und in die Optimierung des Willkommensbereichs konnten wir unser Angebot am Berg neuerlich verbessern. Das Feedback unserer Gäste war durchwegs positiv und bestätigt uns, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist“, so Gerald Gabauer, Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee.

Dabei werden nicht nur die Attraktionen wie der Sessellift Sonnenbahn, der Schaukelweg oder die Roller- und Mountaincartbahn von den Gästen besonders geschätzt, sondern auch der Einsatz der Verantwortlichen, durchgehend Top-Qualität bieten zu können. So wurden spezielle Gerätschaften für die Wartung aller Anlagen angeschafft – eine Investition, die sich vor allem nach den zahlreichen Unwettern des heurigen Sommers bezahlt gemacht hat.

Die Kombination der verschiedenen Angebote ist auch ein gutes Argument, länger in der Region zu bleiben. „Besonders wichtig daher ist die Einbindung der Betriebe und des Ortes. Dass hier das Thema ‚Alm‘ bzw. ‚Erlebnisalm‘ bereits aufgegriffen wird, beweist, dass die Region heute hinter dem Tourismuskonzept steht und davon profitiert. Daher engagieren wir uns als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich auch über unsere Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Der Sessellift Sonnenbahn fährt heuer noch bis 24. September täglich von 09:00 bis 17:30 Uhr und danach bis 26. Oktober jeweils am Samstag, Sonn- und Feiertag von 9:00 bis 17:30 Uhr.  

www.erlebnisalm.com

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Mini-Bikepark Annaberg geht am 7. Oktober in Betrieb

Annaberg ist bald um eine Attraktion reicher: Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav informierte sich gemeinsam mit dem Annaberger, Vizebürgermeister Johannes Kessel sowie Markus Redl, Geschäftsführer der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. und Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer ecoplus, über den neuen ‚Mini-Bikepark Annaberg‘. „Der Mini-Bikepark ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Annaberg erfolgreich als attraktive Ganzjahresdestination – vor allem für Familien mit Kindern – zu positionieren“, sind sich die Verantwortlichen einig. In Summe werden in den neuen Mini-Bikepark sowie in einen zusätzlichen Pumptrack circa 120.000 Euro investiert.

(17. September 2017) – Die Tourismusgemeinde Annaberg befindet sich erfolgreich im Wandel von einem traditionellen Wintersportort zu einer Destination, die bei den Gästen das ganze Jahr hindurch mit interessanten Angeboten punkten kann. „In der Tourismusstrategie des Landes Niederösterreich ist ‚Bergerlebnis‘ als eine von vier Stoßrichtungen definiert. Durch aktive Standort- und Produktentwicklung soll die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Der Mini-Bikepark Annaberg ist dazu ein wichtiger Impuls“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Der neue Mini-Bikepark Annaberg bietet für eine breite Zielgruppe etwas – von den Kleinsten am Laufrad bis zu erwachsenen Einsteigern – finden alle eine passende und  sportliche Herausforderung. Zur Verfügung stehen ab 7. Oktober 2017 die rund 700 Meter lange Hauptstrecke, ein circa zwei Meter breiter Flowtrail mit diversen Hindernissen sowie der dazu passende Uphill-Trail. Außerdem wird auf dem Platz zwischen dem JUFA Annaberg Bergerlebnis-Resort und dem Betriebsgebäude der Annaberger Lifte ein 46 Meter langer Übungsparcours „Modular Pumptrack“ aufgebaut. Die Anlagen können ohne Aufstiegshilfe genutzt werden. Der Start des Flowtrails liegt bei der „Pausenhütte“ im Anna-Land. „Hier ist eine öffentlich und ohne Entgelt zugängliche Sportanlage entstanden, die nicht nur neue Gäste, sondern auch Familien und Sportbegeisterte aus der Region anziehen wird“, freut sich der Annaberger Vizebürgermeister Johannes Kessel.

Annaberg ist eines von neun Bergerlebniszentren in Niederösterreich, die im Rahmen des Programms „Bergerlebnis in Niederösterreich – BIN 2018“ bei ihrer touristischen Entwicklung begleitet und unterstützt werden. Umgesetzt wird BIN 2018 von der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft, einer Tochtergesellschaft der ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. „Die Nachfrage nach alpinem Urlaubstourismus in Annaberg wird durch den neuen Mini-Bikepark weiter gestärkt. Das Angebot soll als Teil eines Gesamtkonzeptes dazu beitragen, den Tourismusstandort Annaberg langfristig abzusichern“, sagt NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl.

„Der Tourismus ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine Niederösterreichs und es gibt daher auch entsprechend viele Orte, die auf eine lange touristische Tradition zurückblicken können. Da die  Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste sich stark verändern, engagiert sich ecoplus im Rahmen der NÖ-BBG dafür, die Bergerlebniszentren fit für die Zukunft zu machen und damit auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen zu erhalten“, informiert ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer Jochen Danninger.  

Wer den Mini-Bikepark Annaberg kennenlernen will, hat am 7. und 8. Oktober 2017 dazu die perfekte Gelegenheit: Im Rahmen der Annaberger Familienbergtage wird der Mini-Bikepark im Zuge eines Familienfestes am Reidl offiziell eröffnet. Detailinformationen: www.annaberg.info

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5 Jahre Marchfelder Schlösserreich

2012 haben sich die Schlösser Schloss Hof, Niederweiden, Eckartsau, Marchegg und Orth sowie die Donau Niederösterreich Tourismus GmbH (Region Römerland Carnuntum – Marchfeld) zur ARGE Marchfeldschlösser zusammengeschlossen, um sich unter der Dachmarke „Marchfelder Schlösserreich“ besser zu positionieren und noch erfolgreicher vermarktet werden zu können.  „Im Tourismus sind Kooperationen besonders wichtig, um im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Die Dachmarke ‚Marchfelder Schlösserreich‘ hat ganz wesentlich zum touristischen Aufwärtstrend in der Region beigetragen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Nach fünf Jahren ARGE Marchfeldschlösser ist es Zeit, für eine Zwischenbilanz.

(15.09.2017) – Vom Start weg war es das erklärte Ziel der ARGE Marchfeldschlosser, Projekte zur Förderung der touristischen Entwicklung im Bereich des Kultur-, Natur- und Ausflugstourismus in und rund um die Marchfeldschlösser voranzutreiben und sich nachhaltig am österreichischen und an die Region angrenzenden internationalen Markt zu positionieren. Dazu wurde auch in den Bereichen Produktentwicklung, Angebotsbündelung sowie gemeinsame Werbung und Vermarktung eng zusammengearbeitet. Zahlreiche Maßnahmen und Aktivitäten wurden bereits gesetzt, von der gemeinsamen Vermarktung und der Produktion von gemeinsamen Werbemitteln über die Installation einer gemeinsamen Homepage www.schloesserreich.at bis hin zu Verkaufsmaßnahmen und der Entwicklungen von gemeinsamen Produkten und Veranstaltungen. „Die Markfeldschlösser haben in den letzten Jahren eine bemerkenswerte touristische Aufholjagd hingelegt und sich einen Fixplatz in der heimischen Tourismusszene erobert. Das ist gut und wichtig, denn die Schlösser sind wichtige Partner im Ausflugstourismus und haben den Gästen viel zu bieten. Das Ziel der nächsten Jahre ist, das Marchfelder Schlösserreich noch bekannter zu machen, sowohl regional als auch überregional. Dafür wurden jährliche Themenschwerpunkte entwickelt, die mit gemeinsam entwickelten Produkten und Packages „gefüllt“ werden und gemeinsam beworben werden“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Gerald Oitzinger, Geschäftsführer ARGE Marchfeldschlösser, betont: Unter dem Motto ‚Jetzt ist einmal Schloss‘ wollen wir noch mehr Menschen für die Region Marchfeld mit seinen Schlössern begeistern! Die Aktivitäten der letzten fünf Jahre haben einen Beitrag dazu geleistet, dass mittlerweile über 300.000 BesucherInnen pro Jahr die fünf Schlösser besuchen. Das bringt nicht nur touristische Wertschöpfung in die Region sondern schafft auch neue wertvolle Arbeitsplätze in der Tourismusbranche! Der frische Schwung sorgt auch dafür, dass die Schlösser laufend in die Verbesserung der Substanz und in die Qualitätssteigerung der angebotenen Produkte investieren! Mit unseren Aktivitäten wollen wir nicht nur attraktiver für BesucherInnen werden, sondern auch eine entsprechende Qualitätsgastronomie in das Marchfeld locken.“

In den kommenden Jahren wird es jährlich einen anderen Themen-Schwerpunkt geben, den die Schlösser gemeinsam, aber auch jedes Schloss für sich, bespielen. Nach dem diesjährigen Motto „Abenteuer & Familie“ stehen 2018 die „Legenden im Schlösserreich“ und 2019 „Natur & Garten“ auf dem Programm. Gemeinsame Produkte sind zum Beispiel die speziell für Kinder entwickelte „Quiz-Rallye im #schloessereich“, das Event-Highlight im August „Nachts im #schloesserreich“ oder auch das Ferienprogramm „Sommer im #schloessereich“. „Die Aktivitäten der ARGE Marchfeldschlösser sind Impulsgeber für die gesamte Region. Es wurden und werden neue Gästeschichten angesprochen und steigende Gästezahlen führen zu höherer Wertschöpfung“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Fossilienwelt im Weinviertel: Neue familienfreundliche 3-D Urmeer-App lädt zur spektakulären Zeitreise

Vor 17 Millionen Jahren hat das Korneuburger Becken noch ganz anders ausgesehen. Die Fossilienwelt in der Weinviertler Gemeinde Stetten erzählt in mehreren Stationen die Geschichte des verschwundenen tropischen Urmeers und seiner Bewohner. Eine 3-D animierte Urmeer-App lässt diese bunte, tropische Welt jetzt noch lebendig werden. „Mit der digitalen Inszenierung des ‚Urmeers‘ ist die Fossilienwelt um eine Attraktion reicher, die vor allem Familien mit Kindern ansprechen soll. Ich bin überzeugt, dass durch dieses interaktive Angebot noch mehr Gäste ins Weinviertel kommen werden. Daher wurde das Projekt auch aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung unterstützt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(13. September 2017) – Auf dem Gelände der Fossilienwelt wurde vor wenigen Jahren das weltgrößte fossile Austernriff freigelegt. Der 2009 eröffnete Themenpark zeigt nicht nur dieses einmalige Naturdenkmal, sondern lässt auch das Korneuburger Becken von vor 17 Millionen Jahren wieder lebendig werden - eine seichte Meeresbucht mit ausgedehnten Sumpflandschaften und Inseln, ein Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. „Neben der wissenschaftlichen Aufbereitung, werden die Entdeckungen auch laufend der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und touristisch genutzt. Interaktiv und informativ – mit der App zeigt sich einmal mehr wie man moderneTechnik Geschichte und Tourismus verbinden und den Menschen näher bringen kann“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Bei der Urmeer App für Smartphones und Tablets werden die Besucherinnen und Besucher mit Hilfe von Audio- und Bildinformationen sowie Elementen von Augmented- und Virtual Reality an 40 Kontaktpunkten in der Fossilienwelt und in der Region durch reale und virtuelle Welten geführt. „Auf diese Weise sind Informationen zu Tieren, Pflanzen und Lebensumständen von damals sowie zur großen paläontologischen Grabung am Austernriff vom Teiritzberg abrufbar und interaktiv erlebbar. Die neue 3-D Urmeer-App lädt im wahrsten Sinn des Wortes zum Eintauchen in die Geschichte ein“, freuen sich Hermann Haller und Helmut Laab, die Sprecher der LEADER Region Weinviertel Donauraum. Die kostenlose App kann über die gängigen Stores (App Store und Google Play Store) beziehungsweise über die Homepage der Fossilienwelt heruntergeladen werden:

www.fossilienwelt.at/de/urmeer-app/

 

Die LEADER Region Weinviertel Donauraum hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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LR Bohuslav: „Nächstjährige Terminkollision zwischen ‚Wachau-Marathon‘ und ‚Starnacht aus der Wachau‘ konnte vermieden werden“

Im kommenden Jahr hätten beide Events am selben Wochenende stattfinden sollen, durch Initiative des Landes & der Destination Wachau wurde eine Lösung gefunden

 

St. Pölten (8. September 2017) – Eine Kollision der besonderen Art hätte es im kommenden Jahr gegeben: Die 2018er Termine der beiden spätsommerlichen Großevents in der Wachau, dem WACHAUmarathon und der Starnacht aus der Wachau, waren für das Wochenende 14. bis 16. September 2018 geplant. Um das zu verhindern, wurde seitens des Landes Niederösterreich und der Tourismusdestination Donau Niederösterreich nun alles daran gesetzt, diese Termine zu entzerren - mit Erfolg.

 

„Diese zwei etablierten Großevents an einem Wochenende in der Wachau stattfinden zu lassen, hätte nicht nur zu verkehrstechnischen und infrastrukturellen Engpässen geführt, sondern auch die Wertschöpfung in der Region ganz wesentlich gemindert. Aus wirtschaftlicher und touristischer Sicht war es dringend notwendig, Schritte zu setzen. Nach etlichen Gesprächen mit den Veranstaltern, der Tourismusdestination Donau Niederösterreich und dank Michael Buchleitner, seinen anvisierten Termin zu verschieben, wurde eine Lösung im Sinne aller Betroffenen gefunden“, informiert Tourismus- und Sportlandesrätin Petra Bohuslav.  

 

Damit stehen die neuen Termine für 2018 fest: Das beliebte Lauf-Großereignis, der „WACHAUmarathon“, ist für 22. und 23. September 2018 geplant,  die „Starnacht aus der Wachau“ steht am Wochenende des 14. und 15. Septembers 2018 am Wachau-Programm.

 

Michael Buchleitner, Veranstalter des WACHAUmarathons kommentiert: „Für uns als Veranstalter hätte diese Terminkollision zu einer organisatorischen Mammutaufgabe mit erhöhtem Ressourcenaufwand geführt – Nächtigungen auf umliegende Bereiche auszulagern, Shuttletransporte zu organisieren, die Zufahrten, die schon jetzt an den Wochenenden voll sind, wären komplett zu usw. Wir möchten uns daher bei der Niederösterreich-Werbung und dem SPORT.LAND Niederösterreich bedanken, die sich für eine veranstalter- und besucherfreundliche Lösung eingesetzt haben. Außerdem begrüße ich die finanzielle Unterstützung seitens der Tourismusdestination Donau Niederösterreich, die zwei Drittel der Infrastrukturkosten in der Stadt Krems übernimmt, sehr.“

 

Hintergrund:

Der WACHAUmarathon 2017 findet heuer am 17. und 18.9. zur 20. Auflage als Jubiläumslauf statt und sorgt mit 10 Prozent mehr TeilnehmerInnen gegenüber des Vorjahres und Lauf-Nennungen aus mehr als 50 Nationen für positive Stimmung. Insgesamt lockt der sportliche Großevent mehr als 10.000 BesucherInnen jährlich in die WACHAU, von denen rund 47% auch in der Region nächtigen. Die Veranstaltung bringt eine regionale Wertschöpfung von 2 Millionen Euro ein.

 

Die Starnacht aus der Wachau ging am Wochenende 1. und 2. September zum sechsten Mal über die Bühne, und das mit Erfolg: rund 6.000 begeistere BesucherInnen kamen. ORF2 und der MDR senden die "Starnacht aus der Wachau" am 9. September um 20.15 Uhr. Die Starnacht ist ein regionaler Wertschöpfungsbringer in der Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.   

 

 

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Landesweite Wirtschaft 4.0-Qualifizierungsoffensive „Future of Production“ ab sofort auch online buchbar

„FoP-Net/Future of Production“ ist der Titel einer innovativen landesweiten Qualifizierungsreihe, die von der Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt wird und Teil der Digitalisierungsinitiative des Landes Niederösterreich ist. Ab sofort können sich interessierte Betriebe online über das Angebot informieren und die einzelnen Seminare auch direkt über www.fop-net.at buchen. „Die Seminare werden zu 100 Prozent vom Land Niederösterreich gefördert, weil wir überzeugt sind, dass Unternehmen bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen, um die Chancen der Digitalisierung optimal nutzen zu können. Daher sind die Seminare auch speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(08. September 2017) – Nach einer erfolgreichen Pilotphase im Mostviertel wurde im Mai dieses Jahres die Ausrollung der Qualifizierungsschiene auf ganz Niederösterreich gestartet. „In einem ersten Schritt wurden über den Sommer  in engster Zusammenarbeit mit Betrieben aus allen niederösterreichischen Regionen die Themenschwerpunkte und Seminarinhalte erarbeitet, um punktgenau das anbieten zu können, was die Wirtschaft auch wirklich braucht. Auf der neuen Homepage www.fop-net.at finden die Unternehmen alle Informationen, um individuell die optimale Aus- und Weiterbildung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswählen zu können. Das spart den Betrieben wertvolle Zeit und garantiert eine passgenaue Qualifizierung“, umschreibt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav das Angebot.

FoP-Net dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Eine Kombination aus Fachimpulsen, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen stellt den effizienten Wissenstransfer in die Unternehmenspraxis sicher. Die Seminare aus dem FoP-Net sind als bereichsübergreifende Fachseminare konzipiert. Zur Zielgruppe zählen daher neben den Führungskräften auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Produktion und aus produktionsnahen Bereichen.

Das Projekt wird von der Zukunftsakademie Mostviertel und mit Unterstützung von WKNÖ, IV NÖ, WIFI NÖ und den Cluster- und Technopolpartnern von ecoplus umgesetzt. Johannes Eßmeister, Technologiemanager der Zukunftsakademie: „Zur Auswahl stehen über 30 Seminare zu acht Themenfeldern, wie zum Beispiel Mensch & Technologie, Digitalisierung, Internet der Dinge oder auch 3D-Druck. Hier finden wirklich alle produzierenden Unternehmen ein passendes Angebot.“

ecoplus geht die Digitalisierung in vielen Bereichen an – bei den Technopolen, bei den Clustern, aber auch bei der Weiterbildung: „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie vernetzen diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Die Aktivitäten der Zukunftsakademie ergänzen die Ziele von ecoplus zur regionalen Stärkung und Entwicklung ideal“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die FoP-Net Seminare werden zu 100 % vom Land Niederösterreich gefördert.

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Technologielandesrätin Bohuslav: „Digitalisierung wird bei der Mobilität der Zukunft eine entscheidende Rolle einnehmen“

LR Bohuslav besuchte die Internationale Fahrzeugmesse IAA in Frankfurt um sich über Themen wie Autonomes Fahren und e-Mobilität zu informieren

St. Pölten (16. September 2017) – Die verstärkte Digitalisierung unserer Lebenswelten erreicht auch den Straßenverkehr. „Die Digitalisierung betrifft fast alle Lebensbereiche. In der Mobilität der Zukunft, die durch Autonomes Fahren und e-Mobilität geprägt sein wird, wird sie eine entscheidende Rolle einnehmen. Es ist wichtig aktuelle Entwicklungen rasch zu identifizieren um dann Schritte in die richtige Richtung setzen zu können“, erklärt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Beim Besuch auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt stellte die Technologielandesrätin einige Trends fest. Bohuslav: „Alle großen Hersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen verstärkt auf e-Mobilität. Der zweite große Trend geht Richtung ‚Autonomen Fahren‘. Hier gibt es große Fortschritte und es ist beeindruckend, wenn man sieht, wie Autos alleine durch einen Parcours fahren. Dabei spielt auch die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle. Denn damit die Fahrzeuge alleine unterwegs sein können, heißt es viele Informationen zu sammeln und vor allem diese rasch zu verarbeiten.“   

In der ‚New Mobility World‘ der IAA wurden auch die Entwicklungen der notwendigen Infrastrukturen präsentiert: „Damit e-Mobilität anwenderfreundlicher wird, wird mit Hochdruck an der Verbesserung der Lademöglichkeiten gearbeitet. Einerseits um sie leistungsstärker zu machen, andererseits an der Benutzerfreundlichkeit. Ein solches Projekt zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur wird gerade im Mostviertel auf die Praxistauglichkeit getestet. Das zeigt mir, dass wir in Niederösterreich bei e-Mobilität auf dem richtigen Weg sind“, so Landesrätin Bohuslav.

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Termin-Entflechtung WACHAU

LR Bohuslav: „Nächstjährige Terminkollision zwischen ‚Wachau-Marathon‘ und ‚Starnacht aus der Wachau‘ konnte vermieden werden“

Im kommenden Jahr hätten beide Events am selben Wochenende stattfinden sollen, durch Initiative des Landes & der Destination Wachau wurde eine Lösung gefunden

 

St. Pölten (8. September 2017) – Eine Kollision der besonderen Art hätte es im kommenden Jahr gegeben: Die 2018er Termine der beiden spätsommerlichen Großevents in der Wachau, dem WACHAUmarathon und der Starnacht aus der Wachau, waren für das Wochenende 14. bis 16. September 2018 geplant. Um das zu verhindern, wurde seitens des Landes Niederösterreich und der Tourismusdestination Donau Niederösterreich nun alles daran gesetzt, diese Termine zu entzerren - mit Erfolg.

 

„Diese zwei etablierten Großevents an einem Wochenende in der Wachau stattfinden zu lassen, hätte nicht nur zu verkehrstechnischen und infrastrukturellen Engpässen geführt, sondern auch die Wertschöpfung in der Region ganz wesentlich gemindert. Aus wirtschaftlicher und touristischer Sicht war es dringend notwendig, Schritte zu setzen. Nach etlichen Gesprächen mit den Veranstaltern, der Tourismusdestination Donau Niederösterreich und dank Michael Buchleitner, seinen anvisierten Termin zu verschieben, wurde eine Lösung im Sinne aller Betroffenen gefunden“, informiert Tourismus- und Sportlandesrätin Petra Bohuslav.  

 

Damit stehen die neuen Termine für 2018 fest: Das beliebte Lauf-Großereignis, der „WACHAUmarathon“, ist für 22. und 23. September 2018 geplant,  die „Starnacht aus der Wachau“ steht am Wochenende des 14. und 15. Septembers 2018 am Wachau-Programm.

 

Michael Buchleitner, Veranstalter des WACHAUmarathons kommentiert: „Für uns als Veranstalter hätte diese Terminkollision zu einer organisatorischen Mammutaufgabe mit erhöhtem Ressourcenaufwand geführt – Nächtigungen auf umliegende Bereiche auszulagern, Shuttletransporte zu organisieren, die Zufahrten, die schon jetzt an den Wochenenden voll sind, wären komplett zu usw. Wir möchten uns daher bei der Niederösterreich-Werbung und dem SPORT.LAND Niederösterreich bedanken, die sich für eine veranstalter- und besucherfreundliche Lösung eingesetzt haben. Außerdem begrüße ich die finanzielle Unterstützung seitens der Tourismusdestination Donau Niederösterreich, die zwei Drittel der Infrastrukturkosten in der Stadt Krems übernimmt, sehr.“

 

Hintergrund:

Der WACHAUmarathon 2017 findet heuer am 17. und 18.9. zur 20. Auflage als Jubiläumslauf statt und sorgt mit 10 Prozent mehr TeilnehmerInnen gegenüber des Vorjahres und Lauf-Nennungen aus mehr als 50 Nationen für positive Stimmung. Insgesamt lockt der sportliche Großevent mehr als 10.000 BesucherInnen jährlich in die WACHAU, von denen rund 47% auch in der Region nächtigen. Die Veranstaltung bringt eine regionale Wertschöpfung von 2 Millionen Euro ein.

 

Die Starnacht aus der Wachau ging am Wochenende 1. und 2. September zum sechsten Mal über die Bühne, und das mit Erfolg: rund 6.000 begeistere BesucherInnen kamen. ORF2 und der MDR senden die "Starnacht aus der Wachau" am 9. September um 20.15 Uhr. Die Starnacht ist ein regionaler Wertschöpfungsbringer in der Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.   

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Positive Entwicklung in Krems: Erstes Arbeitstreffen mit MSD Animal Health

Ansiedlung des US-Pharmakonzerns in Krems a.d. Donau bringt Arbeitsplätze für ehemalige SHIRE-Mitarbeiter und einen Attraktivitätsschub für den Wirtschaftsstandort.

St. Pölten (6. September 2017) – MSD Animal Health hat Anfang August das ehemalige Bax-ter/ Baxalta/Shire Gebäude in Krems erworben. Jetzt trafen sich Wirtschafts- Technologielan-des¬rätin Petra Bohuslav und der Site Director von MSD Animal Health Martin Kern zu einem ersten Arbeitsgespräch. MSD verfügt über zahlreiche globale Fertigungsstätten und ist führend in der Herstellung von Impfstoffen für Tiere mit einem globalen Spektrum an Medikamenten zur Bekämpfung von Tierseuchen. In  Krems ist der  Aufbau eines neuen Fertigungsstandortes geplant.

„Dieser neue Standort in Niederösterreich ist ideal gelegen. Er bietet MSD Animal Health zu-sätzliche Produktionsressourcen und modernste Industrieplattformen, um die wachsende Nachfrage nach unseren Impfstoffen zum Schutz von Tieren zu bedienen und unser starkes, langfristiges Wachstum sicherzustellen“, sagte Martin Kern nach dem Gespräch und ergänzte: „Krems beheimatet mehrere renommierte Forschungseinrichtungen. Damit bietet sich auch die Chance, von den innovativen Wissenschaften auf dem Gebiet der Biotechnologie zu profitie-ren.“

Landesrätin Petra Bohuslav zeigte sich sehr erfreut über die Entscheidung dieses weltweit erfolgreich tätigen Unternehmens: „Dass die Entscheidung von MSD für einen Standort in Nie-derösterreich gefallen ist zeigt, dass unsere langjährigen strategischen Bemühungen zur Posi-tionierung des Forschungs-, Technologie- und Wissenschaftsstandortes Niederösterreich Früchte tragen. Wir sind als Region im Herzen Europas international absolut wettbewerbsfähig und werden MSD nach besten Kräften bei den nächsten Schritten zum Aufbau des Produkti-onsstandortes unterstützen. Ganz besonders freut mich aber auch, dass damit auch der ehe-maligen SHIRE-Belegschaft neue Perspektiven gegeben werden.

In einem ersten Schritt ist die Etablierung von 50 Arbeitsplätzen bis Ende des Jahres geplant, im Endausbau sollen 350 bis 400 Personen bei MSD in Krems Arbeit finden. Es sind lt. Aus-kunft von MSD Animal Health Investitionen von rund 225 Millionen Dollar bis 2022 vorgesehen.

 

 

 

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St. Corona am Wechsel boomt: 68.000 fuhren mit dem Corona Coaster, Mountainbike-Angebote locken Gäste aus ganz Europa

St. Corona am Wechsel hat sich seit 2014 als ganzjährige Familiendestination erfolgreich neu positioniert. Die Angebote der Familienarena werden hervorragend angenommen. Das spiegelt sich auch in den Zahlen der aktuellen Sommersaison wider. „Die Entscheidung, sich konsequent der Zielgruppe Familien mit Kindern zu widmen, hat sich als goldrichtig erwiesen. Über 13.700 Eintritte in den Motorikpark von April bis Mitte August 2017 und mehr als 68.000 Fahrten mit dem Corona Coaster im gleichen Zeitraum sprechen eine deutliche Sprache“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02. September 2017) – „Die Familienarena St. Corona am Wechsel hat mit aufeinander abgestimmten Angeboten und in vorbildlicher Zusammenarbeit mit der Gemeinde der Region ein neues Image verpasst. Dank der ständig steigenden Gästezahlen und der vielen Stammgäste ist die Familienarena ein Motor für die regionale Wirtschaft geworden. Ohne Übertreibung lässt sich feststellen: Die Familienarena boomt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Familienarena-Geschäftsführer Karl Morgenbesser geht ins Detail: „Wir konnten bei der Sommerrodelbahn Corona Coaster im August sogar den bisherigen Rekordtag mit 2.400 Fahrten verbuchen und im Vergleich zum Vorjahr in der Familienarena auch Gäste aus ganz neuen Regionen begrüßen. Vor allem die neuen Wexl Trails – und hier speziell der Flowtrail – locken Mountainbikerinnen und Mountainbiker aus ganz Europa nach St. Corona am Wechsel.“

Die Wexl Trails, das sind Strecken, die speziell von Mountainbikern für Mountainbiker entwickelt wurden, sind erst seit Ende Juni in Betrieb.  In diesen wenigen Wochen wurden bereits über 3.300 Eintritte verzeichnet. Und das große Interesse der Sportlerinnen und Sportler wird sich in nächster Zeit weiter steigern: bis Mitte September wird die erste Sektion des Uphill Flowtrails eröffnet, der in dieser Qualität in Österreich einzigartig ist.

Auch ein neues Sport-, Kulinarik- und Party-Event soll die Herbstsaison zusätzlich beleben: Unter dem Motto „Hike. Bike. Surf & Turf“ wird am 16. September 2017 zu einem ungewöhnlichen Triathlon für alle geladen. Die Disziplinen, die es zu bewältigen gilt, sind: Berglauf oder Wanderung, Stand-up-Paddeln am Speicherteich und MTB Flowtrail Downhill ohne Kette. Für die, die nicht so sportlich unterwegs sein wollen, gibt es Surf & Turf mit Spitzenköchen und eine Party mit DJ Fresh Andy und viel Höhenluft.

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich sind  wir über unsere Gesellschaft Bergbahnen St. Corona GmbH in die Aktivitäten in St. Corona am Wechsel eingebunden. Bisher wurden aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung rund 6,5 Millionen Euro investiert und so die infrastrukturellen Voraussetzungen für diese erfolgreiche regionale Entwicklung geschaffen“, so ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki

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Wirtschaftsstandort versus intakte Umwelt - Niederösterreichs Wirtschaft hat Ideen zur Konfliktlösung

Wirtschaftsstandort vs. intakte Umwelt – ein Konflikt ohne Lösung? Diese Frage stand im Mittelpunkt der ecoplus Breakout Session bei den diesjährigen Wirtschaftsgesprächen im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach. „Niederösterreich hat sich bisher parallel zur erfolgreichen wirt¬schaftlichen Entwicklung auch einen hohen Umweltstandard bewahrt.  Unsere Aufgabe ist es, dafür Sorge zu tragen, dass das auch künftig so bleibt. Gefragt sind tragfähige Kompromisse, von denen alle profitieren und es hat sich gezeigt, dass es durchaus Methoden gibt, für konkrete Projekte zufriedenstellende Lösungen dieses scheinbar unlösbaren Problems zu finden.  Diese Breakout Session ist für uns eine wichtige Plattform zum interdisziplinären Austausch zu grundsätzlichen Wirtschaftsfragen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(31. August 2017) –  Bereits zum dritten Mal organisierte ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, eine Breakout Session bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen. In diesem hochkarätig besetzten Arbeitskreis wurde die Fragestellung „Wirtschaftsstandort vs. intakte Umwelt – ein Konflikt ohne Lösung?“ von verschiedenen Seiten beleuchtet. Im Zuge einer „Re-Industrialisierung“ Europas gewinnen aktuell gerade die produzierenden Bereiche neue Bedeutung - diese Standorte bringen aber auch höhere Belastungen der Umwelt mit sich als z.B. urbane Bürostandorte.

„In Niederösterreich sind wir uns unserer Verantwortung für die Zukunft voll bewusst. So sind wir einerseits ein attraktiver Wirtschaftsstandort, der dafür auch als ‚Europäische Unternehmerregion 2017‘ ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig haben wir aber auch bei Thema Umwelt in vielen  Bereichen eine Vorreiterrolle übernommen – von Elektromobilität bis zur Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energie beim Strom auf 100 %. Unser Bundesland hat sich also nie einseitig entwickelt – sondern für uns war und ist das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Umwelt ein großes Anliegen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Dabei ist es besonders wichtig, dass keine Seite „den Kürzeren zieht“. „Sowohl kleinere Projekte von Unternehmen wie auch große Projekte im Infrastrukturbereich, zum Beispiel die dritte Piste für den Flughafen Schwechat, zeigen, dass es kein Entweder / Oder geben kann, sondern dass es nur gemeinsam geht. Die Breakout Session hat hier klar gezeigt, dass Umwelt und Wirtschaft ein Miteinander sind, das vernünftig gestaltet werden kann und muss, damit der Wirtschaftsstandort Niederösterreich auch in Zukunft erfolgreich ist“, so die Landesrätin.

Hochrangige Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Forschung diskutierten darüber, wie sich diese Konflikte darstellen und wo die Ursachen liegen. Lena Partzsch, Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Universität Freiburg, Frank Brettschneider, Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim, Sabine Volgger Gesellschafterin wikopreventk GmbH,  Alois Huber, Geschäftsführer SPAR Österreichische Warenhandels AG und Ludwig Pekarek, Geschäftsführer, Doka GmbH, beschäftigten sich unter anderem mit der Rolle, die

Macht in diesem Konflikt spielt und mit der Frage, was Unternehmen tun können, um Konflikte zu vermeiden oder zu minimieren. Anhand von Best Practice-Beispielen wurde gezeigt, wie Lösungen gestaltet werden können, die bei¬den Ansprüchen ausreichend gerecht werden. Weiters wurden in einer von ecoplus Bereichsleiter Standort & Service Martin Fassl geleiteten Podiumsdiskussion der Nutzen aber auch die Grenzen von CSR thematisiert.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Podiumsdiskussion einigte man sich zum Ende der Veranstaltung, dass eine frühzeitige und ehrliche Kommunikation unter allen Stakeholdern für Projekte essentiell ist. Darüber hinaus wurde festgehalten, dass Konflikte auch zugelassen und diskutiert werden müssen, auch wenn ein Konsens nicht in allen Fällen möglich ist.

Wie wichtig das Themenfeld Wirtschaft / Umwelt ist, betonte auch ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki:„ Zu unseren Kernaufgaben als Wirtschaftsagentur gehört die Unterstützung und Begleitung von Betrieben, die sich in Niederösterreich entweder neu ansiedeln oder einen bestehenden Standort ausbauen wollen. Weiters arbeiten wir als Betreiber von aktuell 17 Wirtschaftsparks auch daran, den Wirtschaftsstandort Niederösterreich für Unternehmen attraktiv zu erhalten. In beiden Rollen sind wir immer wieder mit der Konflikt Wirtschaft / Umwelt konfrontiert und wissen aus vorderster Front über die Brisanz dieses Themas.“

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in Stück Niederösterreich in Tirol: NÖ-Abend bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen

Bereits zum dritten Mal organisierte ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, heuer eine Breakout Session und - in Zusammenarbeit mit "So schmeckt Niederösterreich" - einen NÖ Abend bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen. Gestern trafen sich mehr als 400 Gäste bei diesem blau-gelben Abend in Tirol mit kulinarischen Highlights aus Niederösterreich. Im Zentrum standen der Gedankenaustausch und das gesellige Beisammensein.

"Das aktuelle Rahmenthema des Europäischen Forums Alpbach ist ‚Konflikt & Kooperation‘. Um vom Konflikt zur Kooperation zu kommen, muss kommuniziert werden und dazu bietet der NÖ-Abend das passende Umfeld. Bei uns in Niederösterreich sagt man ‚durch’s Reden kommen d’Leut zam‘ und das funktioniert in angenehmen Ambiente bei Spezialitäten aus Niederösterreich besonders gut“, sind sich LH-Stv. Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav einig. Unter den Gästen des NÖ-Abends waren unter anderem Vizekanzler Justizminister Wolfgang Brandstetter, die Bundesminister Sophie Karmasin, Harald Mahrer und Andrä Rupprechter sowie die niederösterreichischen Landesräte Tillmann Fuchs und Ludwig Schleritzko.

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Technologiegespräche Alpbach: Das Essen von morgen – vom Labor auf den Teller?

Forschung und Entwicklung sind auch in Niederösterreich zu einem wesentlichen Antriebsmotor für die heimische Lebensmittelwirtschaft geworden. Unter dem Titel „Vom Labor auf den Teller - das vegane Blunzengröstl“ beschäftigte sich die ecoplus Breakout Session bei den diesjährigen Alpbacher Technologiegesprächen mit den aktuellsten Trends und Entwicklungen auf unseren Tellern – Kostproben inklusive. „Niederösterreich ist nicht nur ein bedeutender Produzent von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, sondern auch beim Zusammenspiel von Lebensmitteln und Technologie hat unser Bundesland die Nase vorn. Der Arbeitskreis hat dabei spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Forschungen gegeben“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

(26. August 2017) –  Der Konsum von Fleisch und tierischen Lebensmitteln ist in die Diskussion geraten – neue Trends erhalten verstärkten Zulauf, neuartige Produkte müssen für einen stark wachsenden Markt entwickelt werden. Gleichzeitig ist die Sicherstellung einer zuverlässigen Lebensmittelversorgung mit einer entsprechenden Qualität für eine Region die Basis für einen hohen Lebensstandard. Niederösterreich räumt dem Bereich der Lebensmittelforschung, Entwicklung und Sicherheit schon seit jeher einen großen Stellenwert ein. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Sowohl in der Lebensmittelproduktion als auch in der Landwirtschaft spielen Forschung und Entwicklung eine immer größere Rolle, um die Sicherheit und die Qualität der Lebensmittel noch weiter zu steigern. Es ist also selbstverständlich, dass Forschungsaktivitäten gerade in diesem Bereich durch das Land Niederösterreich besonders unterstützt werden. Federführend sind dabei die Technopole Tulln und Wieselburg sowie der Lebensmittel Cluster Niederösterreich im Bereich der betriebsübergreifenden Zusammenarbeit.“

So wurde am Technopol Tulln, an dem Forschung, Entwicklung und Ausbildung im Bereich von Biotechnologie und Agrarforschung auf engem Raum zusammenarbeiten, Anfang 2017 mit FFoQSI das erste K1-Kompetenzzentrum für Forschung und Innovation im Futter- und Lebensmittelbereich eröffnet. FFoQSI steht für Feed and Food Quality, Safety & Innovation. Martin Wagner, wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums, gab im Rahmen der Breakout Session einen Einblick in die vielschichtigen Aufgaben und Ziele der Forschungseinrichtung. Auch die anderen Referentinnen und Referenten wie der Physiologe und Universitätsprofessor Mark Post, der bereits 2013 „den Burger aus der Petrischale“ entwickelte, die Ernährungswissenschaftlerin und Gesundheitspsychologin Ingrid Kiefer oder Andreas Gebhart, Geschäftsführer von VeggieMeat, einem Produzenten von veganen Produkten aus Erbsenproteinen, nahmen zu den Umbrüchen in unserer Ernährung Stellung. „Dieser Blick in die Zukunft unseres Essens war hochinteressant und bestätigt mir, wie immens wichtig die von uns auch im Lebensmittelbereich betriebene Vernetzung und Wissenschaft und Wirtschaft ist“, erläutert Landesrätin Bohuslav.

 

Dabei ist nicht nur die Forschung an sich im Zentrum gestanden, sondern auch die Produkte. Bei einer Degustation mit Gernot Zweytick von der Fachhochschule Wiener Neustadt, Campus Wieselburg, und dem Gastronomen Karl Schillinger von Schillinger's Swing Kitchen, stand Veganes und Vegetarisches auf dem Speiseplan.

 

„Bei den Produkten eröffnen sich neue Geschmackswelten“, zeigte sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki beeindruckt. „Der Trend hin zu innovativen Entwicklungen am Lebensmittelsektor wird sich noch weiter beschleunigen und neue Kundenschichten erobern. Wer im knallharten Wettbewerb erfolgreich bleiben will, muss in engem Kontakt mit hochkarätigen Forschungseinrichtungen stehen und bereit sein, die Ergebnisse rasch und kreativ im eigenen Portfolio umzusetzen. Die ecoplus Technopole sind hier die richtigen Ansprechpartner.“

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LEADER-Programm in Niederösterreich: Zwei Jahre erfolgreiche Projektumsetzung in der aktuellen Programmperiode

Seit mehr als zwei Jahrzehnten profitiert Niederösterreich von LEADER, einem Programm der Europäischen Union zur Förderung innovativer Strategien in ländlichen Regionen. Vor zwei Jahren startete die aktuelle Programmperiode, an der 18 heimische Regionen teilnehmen. Entsprechend der unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunktsetzungen in den einzelnen Regionen werden laufend vielfältigste Projekte bei ecoplus, die Förderstelle für die nicht-landwirtschaftlichen Maßnahmen, zur Förderung eingereicht.

(24. August 2017) – „In den vergangenen beiden Jahren wurden bei ecoplus bis heute 143 Projektanträge eingereicht. Davon wurden zu 123 dieser Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 11,4 Millionen Euro bereits Förderbeschlüsse von der Niederösterreichischen Landesregierung von über 7 Millionen Euro gefasst“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Wesentliche Elemente bei LEADER sind der Fokus auf regionale Entwicklungsstrategien, die starke Einbindung der lokalen Bevölkerung sowie die intensive Zusammenarbeit der ländlichen Gebiete untereinander. „Die Regionen übernehmen dabei eigenständig die Verantwortung bei der Bewertung und Entscheidung der Projektideen. Das ist gut und richtig. Schließlich wissen die Menschen vor Ort am Besten, wo Innovationen gefragt sind und wo der Schuh drückt“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki betont die große inhaltliche Vielfalt der Projekte: „Neben zahlreichen Tourismusmaßnahmen werden vermehrt Projekte mit sehr unterschiedlicher – vor allem auch wirtschaftlicher - Ausrichtung entwickelt. Inhaltliche Schwerpunkte der ecoplus Förderungen sind neben dem Tourismus auch Qualifizierungsmaßnahmen, betriebliche Projekte, Neuentwicklung und Weiterentwicklung bestehender kulturtouristischer Angebote sowie Projekte zur Bearbeitung des demografischen Wandels.“

Im vergangenen Jahr waren dies vorwiegend Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit in Gemeinden, zur touristische Attraktiverung von regionalen Museen und Museumsverbänden,  regionale Marketinginitiativen zu den Themen Kulinarik, Radtourismus und Naturerlebnis sowie innovative Mobilitätskonzepte. Die Finanzierung erfolgt zu 20 Prozent durch nationale Mittel sowie zu 80 Prozent durch Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds.

Beispielsweise wurde in der Region Bucklige Welt-Wechselland in den vergangenen Jahren das kulinarische Kooperationsprojekt "Sooo gut schmeckt die Bucklige Welt" aufgebaut. Ziel ist es, die kleinstrukturierten Produzenten und die regionalen Gastronomiebetriebe zum beiderseitigen Nutzen zu vernetzen und so die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen und den Tourismus zu beleben. Derzeit kooperieren 78 Betriebe, bestehend aus Direktvermarktern, Gastwirten, Bierbrauern, Fleischern und Bäckern aus 23 Gemeinden.

Im Weinviertel wiederum wurde 2016 die Region Marchfeld als touristischer Erlebnisraum rund um die fünf Marchfeldschlösser Schloss Hof, Niederweiden, Eckartsau, Marchegg und Orth und den Nationalpark Donau-Auen in Zusammenarbeit mit der Region weiterentwickelt und soll damit regional und überregional wirkungsvoller bekannt und bewusst gemacht werden.

Aufgrund der für das Waldviertel untypisch ebenen Strecke eröffnet der Thayarunde-Radweg neue Möglichkeiten, um zusätzliche touristische Zielgruppen anzusprechen, die bisher kaum bis nicht erreichbar waren - junge Familien mit Kindern sowie ältere Menschen. Durch umfangreiche Maßnahmen zur Angebotsentwicklung wie witterungsgeschützte Verweilplätze, ein regionsweites Beschilderungssystem, Informationsmaterialien wie eine Radkarte, eine eigene Regionsbroschüre inkl. historischer Aufarbeitung des Themas „Bahn“, sowie Folder und Flyer und auch die Errichtung eines Fahrradparcours soll die Gästezahl in der Region gesteigert werden. Darüber hinaus wird für die regionale Bevölkerung eine Infrastruktur für das Alltags- und Freizeitradeln geschaffen.

Im Mostviertel entstand der Metal Highway. Dieses Projekt gliedert sich in zwei Konzepte: Zum einen die. Erarbeitung eines Regionsmarketingkonzeptes unter dem Arbeitstitel ‚Metal Highway": Dabei möchte sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Eisenstraße möchte sich mit dem Leitsatz "Lebensraum Eisenstraße auf dem Weg zum Metal Highway Europas" als zukunftsorientierte Region der Metallverarbeitung positionieren. Und zum anderen die Machbarkeitsstudie „Zukunfts-Campus Metal Highway“: Der Anspruch, eine Region mit Forschung, Unternehmertum und sozialem Zusammenhalt zu sein, soll mittels der Idee des „Zukunfts-Campus" auch physisch sichtbar umgesetzt werden. In Waidhofen an der Ybbs soll ein Areal die verschiedenen Elemente Wohnen, Freizeit, Start-up-Räumlichkeiten, Event- und Präsentationsräume miteinander verbinden.

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Heimische Betriebe stark und digital durch Kooperation

„Innovation durch Kooperation“ lautet das Motto, dem die ecoplus Cluster Niederösterreich seit dem Start der ersten Clusterinitiative im Jahr 2001 treu geblieben sind. Und dieses Credo hat nichts von seiner Gültigkeit verloren – im Gegenteil! „Die Entwicklung und Erforschung innovativer Produkte und Dienstleistungen wird auch durch die zunehmende Digitalisierung herausfordernder und schneller. Hier haben sich überbetriebliche Kooperationsprojekte, wie sie im Rahmen unserer Cluster durchgeführt werden, hervorragend bewährt. Die stabil bleibende Zahl an Clusterpartnern und das positive Feedback quer durch die Branchen bestätigen, dass die Clusterarbeit wichtiger ist als je zuvor“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

(23. August 2017) – Mit Ende Juni waren in den ecoplus Clustern 564 Partnerunternehmen mit über 81.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vernetzt. Seit Beginn der Clusterarbeit konnten 1.265 Kooperationsprojekte erfolgreich abgewickelt werden. Was sich dabei im Lauf der Zeit geändert hat, sind die Projektinhalte. Hier geht der Trend schon seit einigen Jahren hin zu hochkomplexen Qualifizierungs- und Forschungsprojekten. „Diese Entwicklung hat sich auch im Clusterland Award widergespiegelt, der heuer bereits zum 7. Mal an die besten und innovativsten niederösterreichischen Kooperationsprojekte vergeben wurde. Unter den 50 eingereichten Projekten war so gut wie keines, bei dem das Thema Digitalisierung keine Rolle gespielt hätte. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich, denn sie zeigt, dass bereits viele niederösterreichische Unternehmen Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 als große Zukunftschance erkannt haben. Unser Engagement in diesem Bereich zeigt deutlich Wirkung“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Von der Arbeit der ecoplus Cluster Niederösterreich profitieren aber nicht nur die eingebundenen Betriebe, sondern die Wirtschaft in ganz Niederösterreich, wie eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der niederösterreichischen Clusterinitiativen belegt, die Anfang 2017 präsentiert wurde. Nach den Analysen des renommierten Economica Instituts beläuft sich der Wertschöpfungseffekt der ecoplus Cluster Niederösterreich seit dem Start 2001 bis zum Jahr 2015 in Niederösterreich auf insgesamt 73,3 Millionen Euro. Der österreichweite Beschäftigungseffekt beträgt 1.153 Jahresarbeitsplätze in Vollzeitäquivalenten. Der fiskalische Effekt der Clusterprojekte bezogen auf die einkommensabhängigen Abgaben in Österreich beträgt insgesamt 30,2 Millionen Euro. „Diese Zahlen sind an sich schon sehr erfreulich. Besonders wichtig ist uns aber, dass die Studie wissenschaftlich belegt, dass diese positiven Ergebnisse Auswirkungen auf ganz Niederösterreich haben und nicht nur auf einzelne Regionen“, so Landesrätin Bohuslav und ergänzt: „Die gesamt- und regionalwirtschaftliche Relevanz der Cluster reicht jedoch weit über die bereits angeführten Wertschöpfungs-, Beschäftigungs- und Fiskaleffekte der Clusterprojekte hinaus, denn die Cluster leisten einen auch einen wesentlichen Beitrag zum Know-how Transfer und damit zum Strukturwandel in Niederösterreich.“

Für diesen langanhaltenden Erfolg der Clusterarbeit in Niederösterreich gibt es mehrere Gründe. „Zum einen unsere innovativen Clusterpartner, die den Wert überbetrieblicher Kooperationen erkannt haben und dieses Erfolgstool nicht mehr missen möchten“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. „Gleichzeitig ist es aber die große Kompetenz und Beharrlichkeit der Clusterteams, die für ihre professionelle Arbeit bereits zum zweiten Mal mit dem European Cluster Excellence Gold Label ausgezeichnet wurden. Die Prüfverfahren durch internationale Experten sind sehr umfangreich und wir sind stolz darauf, zu Europas Top-Clusterregionen zu zählen.“

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BUCKLIGE WELT – WECHSELLAND – Neues Konzept zur Attraktiverung der Aussichtswarte Hutwisch

Der Aussichtspunkt Hutwisch ist der höchste Aussichtspunkt in der südlichen Buckligen Welt und seit Ende des 19. Jahrhunderts mit einer Aussichtswarte ausgestattet. „Der Aussichtspunkt ist Ziel von vielen Wanderern, die das umfangreiche und gut ausgebaute Wanderwegenetz benutzen. Nun soll die Aussichtswarte mit Hilfe eines neuen Konzept aufgewertet und für den Tourismus noch stärker attraktiviert werden“, so Tourismus- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(19. August 2017) – Der Aussichtspunkt Hutwisch ist mit 896 m Höhe der höchste Aussichtspunkt in der südlichen Buckligen Welt und seit Ende des 19. Jahrhunderts mit einer Aussichtswarte ausgestattet. Diese erfreut sich nicht nur heutzutage großer Beliebtheit, sondern war bereits in den Anfängen der touristischen Aktivitäten der Region ein prominentes Ziel. So hob der erste Reiseführer über die Bucklige Welt aus dem Jahr 1882 die einzigartige Rundsicht bis weit nach Ungarn und Slowenien, die sich auf dem Hutwisch bietet, hervor. Die Aussichtswarte wurde 1978 erneuert und besteht seit deren Errichtung in unveränderter Form. „Die Aussichtswarte Hutwisch bietet eine hervorragende Aussicht und ein einmaliges Rundumerlebnis. Jährlich nutzen das viele Besucherinnen und Besucher. Wir wollen diesen touristisch wichtigen Punkt stärker in der Region positionieren und mit einem neuen Konzept für zusätzliche Gäste sorgen“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Mit einem neuen Konzept, aufbauend auf einer Erhebung des Status-Quo und einer Schätzung des Besucherpotentials, sollen nun unterschiedliche Szenarien und touristische Ausbaumöglichkeiten durchgespielt werden. Strategieworkshops mit allen Beteiligten sollen eine Präzisierung von zu erwartenden Konsequenzen der potentiellen touristischen Entwicklungsrichtungen ermöglichen.

„Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass mit den Maßnahmen touristische Wertschöpfung generiert und der Betrieb von gastronomischen Unternehmen sowie weiteren relevanten Leistungsträgern in der Region belebt und langfristig gesichert wird“, erläutert Friedrich Trimmel, Obmann des Vereins „Bucklige Welt - Regionalentwicklung" und Obmann der LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland, die Erwartungen an das Projekt.

"Mit dem Hutwisch haben wir einen der schönsten Aussichtspunkte in Niederösterreich. Durch das aktuelle Entwicklungskonzept soll der Hutwisch wieder attraktiviert und mit Unterstützung durch das Land Niederösterreich als Erholungsraum weiterentwickelt werden."so Thomas Heissenberger, Bürgermeister der Marktgemeinde Hochneukirchen-Geschaidt, zu deren Gemeindegebiet der Hutwisch gehört, abschließend.

Die LEADER Region Bucklige Welt - Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Niederösterreich und Oberösterreich arbeiten bei der Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln enger zusammen

Ein Leuchtturm der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Oberösterreich ist die seit 2005 bestehende Kooperation im Bereich der Cluster. Hier starteten Betriebe der Kunststoffindustrie mit ihrer bundesländerübergreifenden Kooperation, wenige Jahre später folgte der Mechatronik-Cluster. Nun rücken die beiden Bundesländer auch im Bereich der Lebensmittel-Wirtschaft noch enger zusammen, wie bei einem Arbeitsgespräch zwischen Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl vereinbart wurde: „Wer Kooperation von der Wirtschaft einfordert, muss sie auch selbst beherzigen. Daher ist für uns vollkommen klar, die Kooperation endet nicht an unseren Landesgrenzen. Zum Nutzen der Betriebe im gemeinsamen Wirtschaftsraumes wollen wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren.“ 

(17. August 2017) – Aufgrund der ähnlichen Struktur der Lebensmittelbranchen eignet sich dieser Bereich besonders für eine engere Zusammenarbeit. Oberösterreich und Niederösterreich haben einen starken Schwerpunkt im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen am Lebensmittel-Sektor. Darüber hinaus gibt es einige Großbetriebe mit bekannten Marken sowie eine ähnliche Agrarstruktur. Gerade im Bereich der Qualifizierung ist eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit zielführend, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav nach dem Arbeitsgespräch und sie ergänzt: „Ostösterreich weist ausgezeichnete Ausbildungsmöglichkeiten im Lebensmittelsektor auf, dadurch gibt es bestens ausgebildetes Personal. Gleichzeitig sind die Unternehmen bemüht, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig weiterzubilden, dies zeigt auch das Interesse der Clusterpartner an kooperativen Qualifizierungsmaßnahmen.“

Wie gewinnbringend eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit im Lebensmittelsektor sein kann, beweist das erste COMET-Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit (FFoQSI), das im März 2017 in Tulln eröffnet wurde. Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter  Michael Strugl: „Die Zusammensetzung der Konsortialpartner und vor allem auch die Beteiligung von Unternehmen zeigt eindrucksvoll, dass in beiden Bundesländern geballtes Know-how im Lebensmittelsektor vorhanden ist. Beide Bundesländer sind auf Unternehmensseite stark vertreten: zwölf der 32 Partnerunternehmen kommen aus Oberösterreich, aus Niederösterreich kommen sieben Betriebe, die restlichen verteilen sich auf Österreich und internationale Partner.“

„Ein Ausbau der traditionell engen und guten Zusammenarbeit unserer beiden Bundesländer im Clusterbereich, die zu noch mehr Lebensmittelsicherheit führt, ist daher wichtig und sinnvoll. Es entsteht so eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Forschung ebenso, wie für die Konsumentinnen und Konsumenten in Niederösterreich und Oberösterreich“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria, einig.

Ein weiteres Thema, das bei dem Arbeitsgespräch zwischen den beiden Wirtschaftsverantwortlichen stattfand, war die Digitalisierung. „Ab Jänner 2018 wird es bei ecoplus eine eigene Plattform für den Bereich Digitalisierung geben. Bei unserem Gespräch wurde vereinbart, dass diese neue Plattform Synergien zwischen den beiden Bundesländern ausloten soll“, informiert Bohuslav. Als Beispiel dafür nennt LHStv. Strugl die Aktivitäten im Bereich des 3-D-Druck: „Hier sollten wir die bestehenden Angebote noch besser aufeinander abstimmen. Man braucht nicht das Rad jeweils in Oberösterreich und Niederösterreich neu erfinden.“ Des Weiteren standen die Themen e-Mobilität und Autonomes Fahren sowie ein Erfahrungsaustausch über den Breitbandausbau in den beiden Ländern auf der Agenda des gemeinsamen Treffens.

 

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„e-mobil in niederösterreich“ auch 2017 auf der Überholspur

Niederösterreich nimmt im Bereich der Elektromobilität eine Vorreiterrolle ein. Das Thema ist im Alltag angekommen und wird immer mehr zu einem beachtenswerten Wirtschaftsfaktor. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav ziehen eine positive Zwischenbilanz: „2017 wurden in Niederösterreich bis Ende Juli 838 e-Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht rund 20 Prozent aller neu zugelassenen e-Fahrzeuge in Österreich. Damit hat sich unsere österreichweite Vorreiterrolle im Bereich der Elektromobilität auch im ersten Halbjahr 2017 bestätigt. Besonders erfreulich ist dabei, dass nicht nur Privatpersonen, sondern auch immer mehr Betriebe ihren Fuhrpark in Richtung e-Fahrzeuge umstellen.“

 

(16. August 2017) - Seit der Anfangsphase der niederösterreichischen Elektromobilitäts-Strategie im Jahr 2014 haben sich die Rahmenbedingungen für Privatpersonen ebenso wie für Wirtschaftstreibende, die die e-Mobilität nutzen wollen, grundlegend verändert. „So verfügen wir heute in Niederösterreich über ein hervorragendes Netz an öffentlichen Ladestationen. Mit weit über 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten haben wir unser Ziel einer flächendeckende Versorgung Niederösterreichs mit Landestationen erreicht und gleichzeitig auch eines der engmaschigsten Ladenetze Österreichs“, erläutern LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav

 

Zusätzlich gibt seit 1. März eine attraktive Anschlussförderung zur Förderung des Bundes und der Autoimporteure einen wirkungsstarken Anreiz. „Wir haben die bundesweite Förderung um 1.000 Euro aufgestockt.  Das ist in Kombination mit den geringen Wartungskosten ein starker Anreiz. Bis 2. August 2017 wurden  55 Autos für 41 Betriebe gefördert und die Nachfrage ist ungebrochen. Damit sind wir am besten Weg, die Mobilitätswende auch in der heimischen Wirtschaft zu implementieren“, freut sich Landesrätin Bohuslav.

In Niederösterreich hat man schon frühzeitig die Zukunftschancen von e-Mobilität erkannt und setzt bereits seit 2010 auf diese Technologie. „Dass in den vergangenen Monaten auch immer mehr andere Länder auf e-Mobilität umschwenken, beweist, dass unsere Entscheidung von damals die Richtige war. Daher haben wir bei vielen Themenbereichen auch die Nase vorn. So hat sich e-Carsharing, getrieben von den Gemeinden und unterstützt vom Land Niederösterreich, sehr gut entwickelt. Bisher wurden in mehr als 70 Gemeinden e-Carsharing-Projekte initiiert und damit eine neue Dynamik in der Mobilität ausgelöst. Und auch die Möglichkeit, 6 Tage um 60 Euro Probe zu fahren wird sehr gut angenommen“, betont LH-Stellvertreter Pernkopf.

In den kommenden Monaten plant die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ weitere Aktivitäten. Die operative Umsetzung der Landesinitiative erfolgt durch ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Auch im Fuhrpark von ecoplus kommen immer häufiger e-Fahrzeuge zum Einsatz, den die Erfahrungen, die wir damit seit unserem ersten e-PKW im Jahr 2012 gemacht haben, sind durch die Bank positiv. e-mobil unterwegs zu sein, ist nicht nur umweltschonend und effizient, es ist auch einfach ein großes Vergnügen.“

 

 

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Waldviertler Wohlviertel – 4 neue Wohnmobilstellplätze in Horn

Um dem vermehrten Aufkommen von Reisemobilnutzern Rechnung zu tragen, werden vier neue Wohnmobilstellplätze mit Mitteln der ecoplus Regionalförderung  direkt in der Stadt Horn gebaut. Die Verantwortlichen erwarten sich von dieser Maßnahme eine längere Verweildauer seitens dieser Individualreisenden sowie eine erhöhte Wertschöpfung für die ganze Region Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal. „Mit dieser Aktion wollen wir den Tourismus in und rund um Horn gezielt fördern und dazu beitragen, dass auch lokal ansässige Unternehmen profitieren können“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(14.August 2017) – Direkt in Horn, am Festgelände in der Spitalsgasse, werden vier neue und zeitgemäße Wohnmobil-Stellplätze und eine Versorgungsstelle geschaffen, die den bestmöglichen Standards entsprechen und eine ordentliche Infrastruktur für diese Wohnfahrzeugbesitzer gewährleisten. Neben entsprechenden Bodenbefestigungsmaßnahmen werden die einzelnen Plätze an Strom, Wasser und Kanal angeschlossen. Die Stadt wird von den Gästen lediglich einen Kostenersatz für Wasser, Strom und Entsorgung und die Nächtigungstaxe, jedoch kein Nutzungsentgelt verlangen.

 

„Die Steigerung der Attraktivität bekannter Orte und Regionen wie hier in Horn mittels Infrastrukturmaßnahmen leistet einen wichtigen Beitrag für den Ausflugstourismus. Das belebt die gesamte Region und dient auch lokal ansässigen Unternehmen“, identifiziert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav einige Vorteile des Wohnmobilstellplatz-Projektes.

 

„Durch die Schaffung von modernen Stellplatzmöglichkeiten für Wohnmobil-Touristen erwarten wir uns eine längere Verweildauer der Gäste in der Stadt Horn, sowie eine erhöhte Wertschöpfung für die Region. Somit wird das Waldviertel  noch attraktiver für Individualreisende und auch lokale Betriebe wie Bäcker, die Gastronomie oder Geschäfte profitieren von diesen Besuchern“, so Bgm. LAbg. Jürgen Maier abschließend.

 

(Die LEADER Region Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.)

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Von der Schulbank zum Unternehmertum: Das mit dem RIZ GENIUS Jugendpreis 2017 ausgezeichnete Projekt zur optimierten Slackline-Spannvorrichtung leitet am internationalen Tag der Jugend die

Was als Idee und Diplomarbeit begann, wollen Jonathan Reisinger, Daniel Höllerer und Michael Fahrngruber nun mit dem eigenen Start-Up „tense-it“ in die unternehmerische Praxis umgesetzt: Das von ihnen neuartig konzipierte Produkt der „automatisierten Slack-line-Spannvorrichtung“ wurde beim RIZ GENIUS Jugendpreis 2017 mit dem 1. Platz ausgezeichnet - die 900 Euro Preisgeld flossen gleich in die Entwicklung und Etablierung des eigenen Unternehmens.

 

„Geniale Geschäftsideen ergeben sich oft aus einer Leidenschaft für eine spezielle Sache und der Erkenntnis eines Problems und dessen Lösung. Die drei Sportler, Techniker und – wie sie ja selbst sagen – Visionäre haben mich schon bei der RIZ GENIUS Jugendpreis-Verleihung begeistert. Ich wünsche den Start-Up-Entrepreneurs viel Erfolg und weiterhin viel Engage-ment und lade alle niederösterreichischen Jugendlichen ein, beim RIZ GENIUS Jugendpreis 2018 mitzumachen und damit gleich einen wichtigen Schritt für das weitere Leben zu machen“ gratuliert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und motiviert geniale Köpfe zur Einreichung.

 

Die Gründer von „tense-it“ Jonathan Reisinger, Daniel Höllerer und Michael Fahrngruber sind „angetreten“, um „den Slacklinesport zu revolutionieren und zu vereinfachen.“. Basis ihrer Geschäftsidee, die sie beim RIZ GENIUS Jugendpreis 2017 eingereicht hatten waren die offensichtlichen Nachteile der am Markt erhältlichen Spannsysteme: Die langen Spannzeiten und die mangelnde Sicherheit durch Überlastung. Der von den Jugendlichen neu geschaffene Klemm-Mechanismus  hat das Risiko und die Wartezeit durch Automatisierung reduziert und gleichzeitig das Gewicht der Vorrichtung auch noch minimiert. Der Prototyp dieses neu ent-wickelten Systems hatte die RIZ GENIUS Jugendpreis-Jury so überzeugt, dass das Projekt mit einem 1. Platz und damit 900 Euro Preisgeld, gesponsert vom RIZ Förderverein NÖ-West und der Stadt Waidhofen an der Ybbs, ausgezeichnet wurde. Jetzt ist die eigene Website des Projektes online: https://www.tense-it.com

 

Der RIZ GENIUS Jugendpreis sucht und prämiert innovative Ideen von niederösterreichi-schen Jugendlichen. Spannende und kreative Einfälle, die man auch unternehmerisch umsetzen könnte oder vielleicht sogar möchte, stehen dabei im Vordergrund.

 

Jährlich werden an die vielversprechendsten Projekte insgesamt bis zu 50.000.- Euro ausgezahlt.

Wie schon im letzten Jahr startet mit dem heutigen internationalen Jugendtag die Einreichfrist für den aktuellen RIZ GENIUS Jugendpreis, Projekte können bis zum 28. Februar eingereicht werden: http://www.riz.at/genius/jugendpreis/

 

 

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ecoplus betreute 51 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen in Niederösterreich im ersten Halbjahr 2017

51 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen wurden in den ersten sechs Monaten im Jahr 2017 durch das ecoplus Investorenservice und die Wirtschaftsparks betreut. „Niederösterreich ist trotz eines verschärften nationalen und internationalen Standortwettbewerbs einer der attraktivsten Betriebsstandorte Österreichs. Dies belegt die Halbjahresstatistik unserer Wirtschaftsagentur eindrucksvoll. Mit unserer neuen Plattform www.standort-noe.at bieten wir Betrieben ein zusätzliches Tool, den optimalen Standort in Niederösterreich zu finden“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(11. August 2017) – „Dank Ansiedlungen und Betriebserweiterungen konnten im ersten Halbjahr 2017 in unserem Bundesland 350 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden, wovon der Löwenanteil mit rund 260 Arbeitsplätzen neu geschaffen wurde. Die Nachfrage reißt nicht ab: zurzeit sind über 300 weitere Projekte in Bearbeitung. Das zeigt, dass Niederösterreich ein begehrter Standort ist“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Unter anderem konnte der Firma Carrier Transicold Austria, die sich mit dem Aufbau, der Wartung und der Reparatur von Kältegeräten für Kühllogistik beschäftigt, ein neuer Standort im IZ NÖ-Süd vermittelt werden. ecoplus wird hier einen maßgeschneiderten Neubau inklusive Büros, Werkstätten und Lager errichten. Nach der Übersiedlung wird Carrier Transicold Austria ihre Mitarbeiterzahl deutlich aufstocken. Als weiteres Highlight nannte die Landesrätin die thermische Sanierung und Aufstockung des Mietobjektes der Firma De’Longhi – Kenwood ebenfalls im IZ NÖ-Süd. Die Firma vergrößert nun aufgrund eines erhöhten Platzbedarf den bestehen Firmensitz um rund 350 Quadratmeter Bürofläche.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki hob besonders die Standortplattform www.standort-noe.at hervor. Diese wurde kürzlich mit dem österreichischen Beratungs- und IT-Preis Constantinus Award in der Kategorie Informationstechnologie mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. „Mit der Web-Plattform können sich Unternehmen rasch einen Überblick über Standorte und Fördermöglichkeiten in Niederösterreich verschaffen. Die Online-Immobiliendatenbank umfasst aktuell mehr als 350 Grundstücke, Gewerbeobjekte und Büros. Darüber hinaus bietet die Plattform einen Kompass durch rund 60 unterschiedliche Bundes- und Landesförderprogramme. Es gab bereits eine Vielzahl konkreter Projektanfragen durch die neue Plattform. Es zeigt sich, dass wir mit der Plattform zusätzliche Unternehmen ansprechen, die wir zuvor nicht in diesem Ausmaß erreicht haben.“

In den vergangenen zehn Jahren (seit 2007) wurden durch den ecoplus Bereich Standort & Service 965 Ansiedlungs- bzw. Erweiterungsprojekte in Niederösterreich begleitet. Damit konnten mehr als 18.000 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert werden. Die neu angesiedelten Betriebe sehen die günstige Lage im Schnittpunkt zwischen der Ost-West-Achse entlang des Donaukorridors und dem europäischen Wirtschaftskernraum, die gute Infrastruktur, die vergleichsweise günstigen Grundstückspreise, die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Vielfalt an Bildungseinrichtungen oder auch die hohe Lebensqualität als besondere Vorteile des neuen Standorts. Für Unternehmen wie Resch & Frisch erfolgte beispielsweise heuer der Spatenstich im Wirtschaftspark, bereits im Herbst 2017 wird der Bau eröffnet.

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Das Rad- und Wanderwegenetz von Gars am Kamp soll noch attraktiver und benutzerfreundlicher werden

 

Bereits 2012 hat Gars ein Tourismuskonzept zur Neupositionierung der Marktgemeinde erarbeitet. Dabei wurde „Wandern und Radfahren" als Teil des Schwerpunktthemas „Gesundheit und Bewegung" definiert. „Die Angebote im Luftkurort Gars am Kamp sind in den Bereichen Therapie, Bewegung, Entspannung und Erleben auf höchstem Niveau. Jetzt soll das Rad- und Wanderwegenetz der Gemeinde noch attraktiver werden. Das zieht zusätzliche Gäste an und trägt so zur Steigerung der Wertschöpfung bei. Daher wird dieses EUROFIT-Projekt auch aus Mitteln der ecoplus-Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln gefördert“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(09. August 2017) – „Der Rad- und Wandertourismus ist gerade in Niederösterreich ein wichtiges Thema. Immer mehr Menschen entdecken die Vorzüge dieser entspannten Art der Bewegung in der Natur und schätzen sowohl den positiven gesundheitlichen Effekt als auch die entschleunigte Art, Land und Leute für sich zu entdecken“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Daher will auch die Gemeinde Gars am Kamp, die national und international als Gesundheitsdestination bereits bestens etabliert ist, dieses Segment als wichtigen Teil des Themenfeldes Gesundheit und Bewegung verstärkt forcieren. Projektträger ist die Gemeinde Gars am Kamp. Bürgermeister Martin Falk: „Im Detail soll ein neues Beschilderungskonzept entwickelt sowie sämtliche Routen gps-erfasst werden, um Distanzen, Schwierigkeitsgrade und Höhenunterschiede besser darstellen zu können. Dadurch soll es auch geheingeschränkten Personen, wie Behinderten oder Personen mit Kinderwägen, leichter möglich werden, die richtigen Routen auszuwählen.“ Weitere zentrale Punkte sind die Darstellung der Gastronomie-, Beherbergungs-, Freizeit- und Servicebetriebe entlang der Wege. Zusätzlich sollen etwaige Verweil-, Rast- und Aussichtsplätze neu geschaffen beziehungsweise weiter optimiert werden.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki:„Das Projekt entspricht den Anforderungen des ‚Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020‘ und wird daher von der ecoplus Regionalförderung unterstützt. Hier wird durch die Optimierung und weitere Attraktivierung die nachhaltige touristische Entwicklung weiter forciert und die touristische Dienstleistungskette professionell ausgebaut.“

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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ecoplus International unterstützte seit Jahresbeginn 170 NÖ Unternehmen mit 454 Dienstleistungen bei Export-Aktivitäten

Den Markt sondieren, potenzielle Vertriebspartner finden, Netzwerke aufbauen – in Auslandsmärkten Fuß zu fassen, ist für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung. Unterstützung bietet ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien. 170 heimische Unternehmen nahmen im ersten Halbjahr 2017 die kostenfreien Dienstleistungen in Anspruch.  „Exporte sichern Arbeitsplätze und sind für viele Unternehmen ein wesentlicher Wachstumsmotor. Wir wollen daher mit den Services von ecoplus International die Aktivitäten der niederösterreichischen Exportwirtschaft bestmöglich unterstützen, um ihre Produkte und Dienstleistungen auf Auslandsmärkten noch erfolgreicher zu vermarkten“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Die Wirtschaftslandesrätin spricht sich zudem klar gegen eine weitere Verschärfung der Russland-Sanktionen aus und fordert ernsthafte und lösungsorientierte Verhandlungen statt Sanktionen.  

(2. August 2017) – „Mehr als 40 Prozent des Bruttoregionalprodukts erwirtschaften niederösterreichische Unternehmen mit Warenexporten. Diese Zahl unterstreicht die Wichtigkeit der  Internationalisierung, eine essenzielle Säule der niederösterreichischen Wirtschaftsstrategie. Knapp eine viertel Million Arbeitsplätze sind mit den  Exporterfolgen verbunden“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die Bedeutung der internationalen Tätigkeiten.

ecoplus International greift niederösterreichischen Unternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten unter die Arme. Ein gutes  Beispiel ist das Außenbüro in Temeswar (Rumänien), das heuer sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Einerseits stehen bei den Aktivitäten von ecoplus International nach wie vor die osteuropäischen Märkte, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechischen, Ungarn im Fokus, andererseits gibt es auch Exportunterstützung für den russischen Markt, in die Türkei, United Kingdom, USA und in den Iran, wobei den Vereinigten Arabischen Emiraten immer noch eine wichtige Hub-Rolle – auch in Richtung Iran – zukommt. 

Landesrätin Petra Bohuslav betont: „Die raschen geopolitischen Veränderungen zeigen, dass es sinnvoll ist, auf mehreren Beinen zu stehen und in unterschiedlichen Wirtschaftsregionen tätig zu sein. Als kleiner aber dynamischer Teil einer globalisierten Wirtschaftswelt treffen Niederösterreich Entscheidungen der Weltpolitik genauso wie die positive Dynamik in Osteuropa. Die Russland-Sanktionen haben zu massiven Exporteinbrüchen der NÖ Exportwirtschaft geführt. Da die Sanktionen bisher keinen politischen Lenkungseffekt zeigen, sondern nur wirtschaftlichen Schaden anrichten, wäre es besser, die Sanktionen zu beenden. Eine weitere Beschädigung unserer wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland nützt in Europa niemanden. Die EU ist daher gefordert als Vermittler zwischen den beteiligten Konfliktparteien aufzutreten. Wir brauchen ernsthafte und lösungsorientierte Verhandlungen statt Sanktionen.“ 

„Wir seitens ecoplus International begleiten die Betriebe ins Exportland bzw. betreuen sie, unterstützen bei Marktrecherchen, bei der Suche nach lokalen Vertriebspartnern oder bei PR- und Marketingprojekten. Allein im ersten Halbjahr haben wir 454 Dienstleistungen erbracht. Dabei zeigte sich, dass die Betriebe vor allem unsere Unterstützung bei der Suche nach Partnern bzw. Kunden im Exportmarkt nachfragen. Darauf fokussieren wir uns sehr stark. Denn mit den richtigen lokalen Partnern den Markt gemeinsam zu bearbeiten, ist ein Schlüsselfaktor für erfolgreiche Exportgeschäfte“, so ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.  Zu den Kunden von ecoplus International im ersten Halbjahr 2017 zählen unter anderem die BMB Gebäudehygiene GmbH (Schimmelentfernung für Tschechien), Evasis (Algengetränk für die Slowakei) und Joma Kunststofftechnik (Gewürzmühlen für Russland), die in den vergangenen Monaten neue Partner bzw. Kunden erschließen konnten.

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Marketing Pielachtal – gemeinsamer Auftritt rund um die Dirndl

In den vergangenen Jahren wurde erfolgreich an der Markenentwicklung der Region Pielachtal gearbeitet. „Darauf aufbauend sollen jetzt mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung in einem neuen LEADER-Projekt die touristische Angebotsentwicklung und die Vermarktung vorangetrieben werden. Im Pielachtal herrscht eine besondere Verbindung zwischen Tourismus und Natur und das gilt es den Gästen näherzubringen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohsulav.

 

(05. August 2017) – Im Pielachtal hat die Nutzung der Dirndl – der Frucht der Kornellkirsche – jahrhundertelange Tradition, Dirndltal wird das Pielachtal auch genannt. „Diese Region im Mostviertel hat sich in den vergangenen Jahren zu einem touristischen Highlight entwickelt, das nun mit einem umfassenden Maßnahmen- und Aktivitätenpaket weiter ausgebaut werden soll. Dadurch wollen wir noch mehr Gäste ins Pielachtal bringen und so die Wertschöpfung in der Region nachhaltig steigern“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die geplanten Maßnahmen sind breit gestreut. LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer, Vorsitzende der Generalversammlung der Mostviertel Tourismus GmbH, die als Projektträger fungiert: „Dabei geht es vor allem um drei Themenfelder: die Entwicklung regionaler, attraktiver Angebote, die enge Einbindung der Mariazellerbahn und die Stärkung der Marke ‚Pielachtal, das Dirndltal‘ nach außen.“

Konkret sollen in den nächsten Monaten Angebote rund um das kulinarische Handwerk in der Region ebenso entwickelt werden, wie eine Genussreise Pielachtal oder Packages für Individualreisende und Gruppen. Weitere Projektpunkte sind eine Attraktivierung des Bahnmuseums Kirchberg, touristische Angebotsmaßnahmen rund um die Bahnstationen der Mariazellerbahn im Pielachtal und die Integration der Mariazellerbahn in das touristische Angebot der Region.

Die LEADER-Region Mostviertel-Mitte hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Gemeinsam für alle Gründer*innen in Niederösterreich!

Die niederösterreichische Gründeragentur RIZ und das Gründerservice der NÖ Wirtschafts-kammer bekräftigen noch intensivere Zusammenarbeit.

St. Pölten (12. Juli 2017) Wer in Niederösterreich ein Unternehmen gründet, hat dabei jede Unterstützung verdient! Diese engagierten Menschen können gar nicht genug gut abge-stimmte Beratungs- und Informationsangebote erhalten, daher wurde nun eine Kooperation zwischen dem RIZ, Niederösterreichs Gründeragentur, und dem WKNÖ Gründerservice geschlossen um das Angebot lückenlos und noch umfassender zu gestalten. „Wir wollen gemeinsam einen breiteren Service bieten, von rechtlichen Fragestellungen bis zu betriebs-wirtschaftlichen Themen, und gegenseitig in den persönlichen Beratungen auf die Leistungen des jeweils anderen hinweisen und so den Weg in die und in der Selbstständigkeit optimal begleiten“ zeigen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ Präsidentin Sonja Zwazl bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung erfreut.

 

BetriebsgründerInnen und JungunternehmerInnen leisten einen wichtigen Beitrag in der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes Niederösterreich, daher sind nachhaltige Unter-nehmensneugründungen den WirtschaftsvertreterInnen von Land und Wirtschaftskammer ein besonderes Anliegen. Die nun unterzeichnete Kooperationsvereinbarung bestätigt die im Rahmen der  Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2020 etablierte niederösterreichische Gründungspyramide:

 

·         Das solide Fundament dieser Pyramide ist das WKNÖ Gründerservice in der Landes-hauptstadt und den Bezirksstellen. Dort findet eine umfassende erste Gründungs-beratung statt. Für 72% der GründerInnen ist die WKNÖ erste Anlaufstelle, wie eine vom Institut Market durchgeführte Befragung ergeben hat. 90 % der Befragten gaben an, mit der Beratung hoch zufrieden gewesen zu sein.

·         Das RIZ wurde als Servicestelle bereits vor fast 30 Jahren in Niederösterreich eta-bliert, seit einem Jahrzehnt bietet das RIZ flächendeckende, betriebswirtschaftliche Beratung und Begleitung durch zertifizierte RIZ-UnternehmensberaterInnen (CMC) und damit Unterstützung bei allen Formen der unternehmerischen Selbstständigkeit. Die RIZ kompakt Seminare bieten einen umfassenden Überblick.

·         Darauf aufbauend gibt es für innovative, hoch technologische Gründungen ein zusätz-liches Angebot durch die Landesgesellschaften accent Gründerservice und tecnet.

 

„Dass wir in Niederösterreich mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Weg sind, zeigt sich auch darin, dass wir für 2017 auch für die Gründungsstrategie als „Europäische Unternehmerregion“ ausgezeichnet wurden. Das bestärkt und bestätigt weiterhin unseren Weg der aktiven Ansprache, Unterstützung und Begleitung für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer“, betonen Landesrätin Bohuslav und WKNÖ Präsidentin Zwazl das gemeinsame Ziel, die NÖ GründerInnen intensiv auf das Wirtschaftsleben vorzubereiten und so für möglichst nachhaltige Unternehmensgründungen zu sorgen.

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Neues touristisches Leitsystem für Pöchlarn mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung

Derzeit verfügt Pöchlarn über kein einheitliches, stimmiges Leit- und Orientierungssystem, das einerseits die Gäste dabei unterstützt, sich zu Recht zu finden und andererseits auch auf die touristischen Highlights hinweist. „Ein touristisches Orientierungs- und Leitsystem rundet die bereits bestehenden touristischen Produkte ab und verbessert die Servicequalität innerhalb der Stadt, was wiederum zu einer erhöhten Zufriedenheit von Besucherinnen und Besuchern führt. Daher unterstützen wir das Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(01.08.2017) – Damit das Leitsystem in Pöchlarn den modernen Anforderungen entspricht, ist es notwendig, die Anwenderfreundlichkeit zu optimieren – damit wird auch der bestehende Schilderwald reduziert und das Ortsbild  verschönert. Gleichzeitig wird bei der grafischen Darstellung das Corporate Design der Destination Donau Niederösterreich Tourismus GmbH berücksichtigt, um das einheitliche Erscheinungsbild und die Markenzugehörigkeit zu gewährleisten.

Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Mit dem neuen Leitsystem wollen wir unter anderem erreichen, dass auch die Besucherinnen und Besucher des Donau-Radwegs sowie des gesamten Bewegungsraums Nibelungengau auf die touristischen Möglichkeiten der Stadt Pöchlarn aufmerksam gemacht werden und diese auch verstärkt nutzen. So erhöht sich die Angebotspalette für die Gäste und gleichzeitig wird durch steigende Besucherzahlen die Wertschöpfung für die Betriebe erhöht.“

Bürgermeister Franz Heisler: „Sehenswürdigkeiten, Museen und Kulturveranstaltungen locken jährlich viele Gäste aus aller Welt in die Nibelungen-Stadt Pöchlarn. Zeitgerecht zum 750-jährigen Jubiläum der Stadtgemeinde soll das neue Leitsystem dazu beitragen, die vielen attraktiven Angebote noch besser sichtbar zu machen.“ 

In einem Vorgängerprojekt, das ebenfalls von der ecoplus Regionalberatung unterstützt wurde, wurde mithilfe einer Fachberatung bereits ein detailliertes Konzept ausgearbeitet. Die darin enthaltenen Maßnahmen zur leichteren Orientierung für Gäste kommen nun zur Umsetzung. Das neue touristische Leitsystem soll die Besucherinnen und Besucher in Pöchlarn zu touristischen Highlights lenken und ihnen als Wegweiser dienen, wobei es sich um ein in sich geschlossenes geografisches Orientierungssystem mit einer geordneten Struktur handelt.

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„Ein tolles Fest“ kann es dank Jungunternehmer Stefan Niklas aus Wieselburg werden: Seine Plattform expandiert nun nach Deutschland!

Ob Hochzeitsdienst, Zaubershow, Musikbands, Fotografie, Catering oder Location: Die Event-Plattform „EinTollesFest“ (www.eintollesfest.at) sucht und findet die passenden Dienstleister für jede Art der Veranstaltung. KundInnen erhalten damit rasch individuelle Angebote, UnternehmerInnen können ihre Leistungen via Online-Portal anbieten. Die App dazu läuft bereits erfolgreich für Österreich, nun will Stefan Niklas damit auch in Deutschland durchstarten.

 

„Unternehmen haben heute die Chance, auf unterschiedlichen Kanälen ihre Kundinnen und Kunden anzusprechen oder auch überhaupt zu gewinnen: Eine digitale Plattform, die sowohl DienstleisterInnen als auch KundInnen anspricht, bietet einen Mehrwert für alle. Ich wünsche Stefan Niklas weiterhin viel Erfolg, sei es in Deutschland, in der Schweiz oder auch für seine geplanten Aktivitäten in Osteuropa. Es freut mich, dass wir diesen Jungunternehmer durch unsere niederösterreichische Gründeragentur, das RIZ, unterstützen können“, spornt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav diese digitale Geschäftsidee weiter an.

Stefan Niklas aus Wieselburg ist eigentlich Schlagzeuglehrer, der sich eine einheitliche Plattform für die Suche nach Kooperationspartnern bzw. Anbietern gewünscht hat. Und damit ist die Idee zur Plattform www.eintollesfest.at entstanden. Seit Start der Plattform wurden bereits über 300 Aufträge abgewickelt und die Plattform wächst rasant.

Und so funktioniert es: Nach Eingabe der gewünschten Leistungen seitens der Veranstalter wird die Suche an 
passende Event-Dienstleister weitergeleitet und diese können, wenn sie an dieser Veranstaltung interessiert sind, die Kontaktdaten des Veranstalters kaufen (Preise zw. 3 und 7€ inkl. USt.) und ihn sofort kontaktieren. Die Mitgliedschaft für UnternehmerInnen (Dienstleister) ist kostenlos.

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Inszenierung Nebelstein im Waldviertler Grenzland

Die Gemeinde Moorbad Harbach verzeichnete im Jahr 2016 rund 250.000 Nächtigungen und ist somit eine der nächtigungsstärksten Gemeinden im Waldviertel. Niederösterreichweit liegt die Gemeinde auf Platz 3. Mit der Inszenierung der Region um den Nebelstein wird nun eine weitere touristische Attraktion aufgewertet und präsentiert. „Mit der Stärkung der Region im touristischen Bereich setzen wir hier einen weiteren Schritt für die gesamte Region und bringen noch mehr Gäste ins Waldviertler Grenzland“, ist sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav sicher.

(25. Juli 2017) – Der Nebelstein soll mit der Inszenierung des Panoramawegs um ein weiteres Angebot in der Gemeinde Moorbad Harbach touristisch aufgewertet werden. Mithilfe eines detaillierten Konzepts soll die Installation von Rast- und Schauplätzen entlang des 10 km langen Weges erarbeitet werden. Auf diese Weise soll SpaziergängerInnen und Wanderern der kurzweilige Aufstieg auf den Gipfel in 1.017 m Höhe ermöglicht werden. „Die Steigerung der Attraktivität bekannter touristischer Ausflugsziele trägt in weiterer Folge zu einer Erhöhung der Aufenthaltsdauer der Gäste und somit zu einem Anstieg der touristischen Wertschöpfung bei“, begrüßt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die geplanten Schritte rund um den Nebelstein.

Davon ist auch ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki überzeugt: "Als Wirtschaftsagentur wollen wir hier einen Beitrag für diese Region leisten. Der Nebelstein soll als Ausflugsziel im Waldviertel ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucher der Region sein und auch weiterhin bleiben."

Aus diesem Grund wurde in den letzten Jahren ein Schwerpunkt auf den Ausbau der touristischen Infrastruktur gelegt, mit welcher einerseits das Angebot für die Aufenthaltstouristen in den Kur- und Gesundheitsbetrieben verbessert und andererseits auch für Ausflugsgäste der Region attraktiviert wird. Gleichzeitig wurde die touristische Zusammenarbeit mit der benachbarten tschechischen Grenzgemeinde Horni Stropnice intensiviert. So konnten zahlreiche Angebote im Bereich Wandern, Spazieren, Radfahren, Nordic Walking, Langlaufen etc. - zusammengefasst unter dem Thema "Bewegung" - entwickelt werden.

Die unweit des Gipfels gelegene Nebelsteinhütte sowie die im Ort gelegenen Betriebe werden in der Konzeption berücksichtigt, um von einer möglichst hohen touristischen Wertschöpfung profitieren zu können.

„Mit der neuen Inszenierung des Nebelsteins möchten wir diese Wanderroute als Bewegungsraum positionieren und insgesamt auch als sanften Wanderweg bekannter machen. Dabei bleibt die Wertschöpfung in der Region, da wir lokal ansässige Unternehmen mit in die Planung einbeziehen“, so Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Margit Göll abschließend.

Die LEADER Region Waldviertel Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Landesrätin Bohuslav gratulierte Wiener Neustädter-Teams zur Robotik-Weltmeisterschaft

Bereits seit mehreren Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler der HTL Wiener Neustadt an der Botball-Weltmeisterschaft in den USA teil. Doch in diesem Jahr waren die Wiener Neustädter bei dem Wettbewerb mit dem Ziel, Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern, besonders

erfolgreich: In Norman, Oklahoma (USA), konnten sie ihren Vorjahreserfolg erfolgreich verteidigen und wurden zum zweiten Mal Gesamtsieger der Botball-Weltmeisterschaft. Die Wiener Neustädter setzten sich unter 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus acht Nationen durch. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Vizebürgermeister Christian Stocker gratulierten den Schülerinnen und Schülern im

Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) Wiener Neustadt herzlich. Dabei waren auch Team-Leiter Michael Stifter, HTL-Direktorin Ute Hammel und ecoplus Technopol-Manager Rainer Gotsbacher.

 

„Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Technikerinnen und Technikern steigt ständig und das Angebot an Fachpersonal ist bereits heute ein zentrales Kriterium bei der Standortentscheidung. Daher sind wir stolz, in Niederösterreich so engagierte Schülerinnen und Schüler sowie derart motivierte Lehrerinnen und Lehrer zu haben, die diesen Erfolg erst durch eine Vielzahl ehrenamtlich engagierter Stunden möglich gemacht haben“, betonten Wirtschaftslandesrätin Bohuslav und Vizebürgermeister Stocker. Daniel Honies, Christoph Käferle, Markus Pinter, Daniel Swoboda, Florian Ungersböck und Raphael Weinfurter gingen für das Team "items" in den Wettkampf. Beim Team "robot0nfire" engagierten sich die Schülerinnen und Schüler Christoph Heiss, Nico Kratky, Nico Leidenfrost, Sebastian Schaffler, Christine Zeh und Sascha Zemann.

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NÖ Exporte übersprangen abermals 20 Milliarden Euro Marke

„Unsere Betriebe haben sich unter schwierigen Bedingungen gut geschlagen“, lautet das Resümee von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und IVNÖ-Präsident Thomas Salzer zur Exportstatistik 2016. Abgesehen vom Hauptmarkt Deutschland zeigt sich wieder einmal die vitale Bedeutung der osteuropäischen Märkte für die NÖ Wirtschaft. Mit Tschechien, Ungarn, Polen, der Slowakei und Slowenien befinden sich gleich fünf osteuropäische Länder in den Top 10 der wichtigsten NÖ Exportmärkte.

 

„2016 übersprangen Niederösterreichs Exporte mit rund 20,1 Milliarden Euro zum vierten Mal in Folge die 20 Milliarden-Marke. Damit behauptet Niederösterreich seine Stellung als starkes Export-Bundesland und ist nach Oberösterreich das Bundesland mit der größten Exportwirtschaft in Österreich“, sind Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl und NÖ Industriellenvereinigungs-Präsident Thomas Salzer über die nun veröffentlichte Exportstatistik 2016 erfreut.

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Neuer Masterplan für das Eisenbahnmuseum Strasshof mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung

Das Eisenbahnmuseum Strasshof wird jährlich von rund 15.000 Liebhaberinnen und Liebhabern alter Dampfrösser besucht. „Jetzt soll dieses einzigartige Ausflugsziel weiter an Attraktivität gewinnen und als Anziehungspunkt für die gesamte Region wirken. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(16. Juli 2017) – Das Eisenbahnmuseum Strasshof wird seit 1975 durch einen privaten Verein betrieben und ist von Mai bis Oktober regelmäßig geöffnet. Das Gelände des Museums umfasst 152.000 m². Das Angebot beinhaltet die Bereiche Fahrzeugsammlung, Sicherungstechnik, bahnbezogene Bauwerke und Einrichtungen, bahnbezogene Gegenstände wie Uniformen, Schilder und Modell, ein Archiv und eine große Fachbibliothek.

„Daher ist es jetzt an der Zeit, eine Qualitätsoffensive zu starten und einen Masterplan zu entwickeln, um die umfassende Sammlung zu einem nachhaltig erfolgreichen und qualitätsvollen Ausflugsziel weiterzuentwickeln“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Bgm. LAbg. René Lobner, Vorstandsobmann der LEADER-Region Marchfeld, ergänzt: „Dabei soll die Aufbereitung der österreichischen Eisenbahngeschichte als Alleinstellungsmerkmal dienen und das Thema Eisenbahn kundenwirksam und familienfreundlich aufbereitet werden.“

Nach einer Evaluierung des bestehenden Angebotes werden Inszenierungsvorschläge erarbeitet. Darüber hinaus soll eine Detailausarbeitung und Aufbereitung des Gesamtangebotes des Eisenbahnmuseums erfolgen, damit künftig noch mehr Gäste durch die rund 400 Lokomotiven und Waggons und die zahlreichen anderen Exponate eine Zeitreise in die Blütezeit der Eisenbahn unternehmen können. Projektträger ist der Erste österreichische Straßenbahn- und Eisenbahnklub Strasshof an der Nordbahn, der das Museum auch betreibt und betreut.

Die LEADER Region Marchfeld hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Thermische Sanierungen in ecoplus Wirtschaftsparks:

2010 startete ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ein Investitionspaket zur thermischen Sanierung der Mietobjekte in den 17 ecoplus Wirtschaftsparks. In den vergangenen Jahren wurden 8,75 Mio. Euro investiert und bis dato 17 Objekte saniert.  In Summe konnten dadurch Einsparungen im Heizwärmebedarf von knapp 700.000 kWh erzielt werden. Das reduziert den CO2–Ausstoß in den Wirtschaftsparks um  175 Tonnen pro Jahr. „Auch aktuell wird  wieder ein Mietobjekt in unserem größten Wirtschaftspark, dem IZ NÖ-Süd, saniert. Die Firma De’Longhi Kenwood erhält nicht nur eine bessere Dämmung von Dächern und Fassaden, neue Fenster sowie eine Erneuerung der Heizsysteme, sondern auch eine Aufstockung des Gebäudes“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(15.07.2016) – Mit diesen Investitionen schaffen wir eine Win-Win-Situation für Umwelt und Wirtschaft. Eine bessere Energieeffizienz  reduziert die CO2-Emmissionen und die Betriebe freuen sich über deutlich niedrigere Energiekosten. Außerdem befeuern Sanierungsmaßnahmen auch immer den regionalen Wirtschaftsmotor“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Darüber hinaus hebt die Wirtschaftslandesrätin die Umrüstung der konventionellen Straßenbeleuchtung in den ecoplus Wirtschaftspark auf LED-Technologie hervor. Bei sämtlichen Neuerrichtungen, wie aktuell im Wirtschaftspark Föhrenwald in Wiener Neustadt, und Infrastrukturergänzungen, wie derzeit im Wirtschaftsparks Wolkersdorf wird LED-Straßenbeleuchtung eingesetzt. Im Wirtschaftsparks Poysdorf wurden auch die ursprünglichen Leuchtkörper gegen LED ausgetauscht.

„Neben den thermischen Sanierungen hat ecoplus seit 2011 in Summe 41,2 Mio. Euro in den Neubau von energieeffizienten Mietobjekten investiert. Bei allen Neubauten achten wir darauf, dass ihnen entsprechend niedrige Energiekennzahlen zugrunde liegen. So errichten wir viele Bauten auch mit Photovoltaikanlagen und Stromtankstellen“, betont ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki. Bei allen Neubauobjekten der Wirtschaftsagentur liegt der Heizwärmebedarf zwischen 30 und 40 kWh pro Quadratmeter. Dies trifft unter anderem auf das neue ecocenter in Wolkersdorf zu, das im September 2017 eröffnet wird.

Besonders hob der ecoplus Geschäftsführer den Neubau des „IZIBIZI“-Kindergartens im IZ NÖ-Süd hervor, der im Vorjahr fertig gestellt wurde: „Der Neubau ist das ökologische Leuchtturm-Projekt der ecoplus Wirtschaftsparks. Dabei haben wir auf ökologische Materialien, optimierten Wärmeschutz und Wärmerückgewinnung, sowie hohe Luftqualität durch kontrollierte Wohnraumlüftung besonderen Wert gelegt. Die Kinderbetreuungseinrichtung hat einen Herzwärmebedarf von lediglich 16 kWh pro Quadratmeter. Daher konnten wir mit 946 von möglichen 1.000 Punkten eine klima:aktiv – Auszeichnung in Gold erreichen.“   

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Starkes Wachstum für die niederösterreichische Wirtschaft

Bohuslav: Mit der Digitalisierung die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen Erfreuliche Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich: Die Prognosen für das Wachstum des Bruttoregionalprodukts wurde jüngst von den Wirtschaftsforschungsinstituten deutlich nach oben korrigiert. Laut IHS beträgt es für Niederösterreich für 2017 2,5% anstatt den ursprünglich prognostizierten 1,7%. Damit liegt Niederösterreich deutlich über dem Österreich-Schnitt von 2,2%. Auch bei anderen Wirtschaftsindikatoren hat das blau-gelbe Bundesland die Nase vorn: So liegt m Niederösterreich bei der Kaufkraft wie bereits in den Vorjahren an der Spitze im Bundesländerranking. Und auch der Tourismus verzeichnet starke Zuwächse: Im Zeitraum Jänner bis Mai 2017 sind die Nächtigungen um 3,4% gestiegen, das sind 82.700 Nächtigungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav:  „Die jüngsten Wirtschaftszahlen stimmen positiv, die Unternehmen investieren wieder mehr, wir verzeichnen eine stark steigende Nachfrage nach Haftungen und Beteiligungen.  Auch die Anzahl der Betriebsansiedlungen liegt auf einem hohen Niveau.“

 

Für das kommende Halbjahr nennt Bohuslav den klaren Schwerpunkt Digitalisierung: „Es geht darum, in diesem Bereich Bewusstsein zu schaffen, den Wandel zu unterstützen und die Menschen zu qualifizieren. Ziel ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen, fit für die Herausforderungen der digitalen Zukunft zu werden.“ Aktuell wird im Land Niederösterreich eine Stabstelle für Digitalisierung eingerichtet, die alle Landesaktivitäten in diesem Bereich koordinieren wird. Zentrale Aufgabe bis Jahresende ist es, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. Verschiedene Leitprojekte wie zum Beispiel das „Haus der Digitalisierung“, ein Ort, an dem Digitalisierung in Form eines Labs erlebbar ist oder ein Online-Portal der Wirtschaftsförderung, wo Anträge ab Herbst mit digitaler Unterschrift papierlos eingereicht werden können und der Fördernehmer digital mit der Förderstelle kommuniziert, sind gerade in Vorbereitung. Alle Informationen zum Thema findet man ab sofort auf der neu eingerichteten Landes-Website www.noel.gv.at/digitalisierung.

 

Die Digitalisierung betrifft auch den Arbeitsmarkt, neue Arbeitszeitmodelle sind gefordert. Daher betont Bohuslav auch ihre gemeinsam mit dem oberösterreichischen LH-Stellvertreter Michael Strugl kommunizierte Forderung, erneut Verhandlungen zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung aufzunehmen und nicht auf eine neue Bundesregierung zu warten.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik ist der Export. Niederösterreich ist nach Oberösterreich die größte Exportwirtschaft Österreichs. Bohuslav: „Ich bin optimistisch, die 20-Milliarden-Euro-Marke bei den niederösterreichischen Warenexporten auch im laufenden Jahr „knacken“ zu können.“ Bei der Marktbearbeitung durch ecoplus International erfolgt im zweiten Halbjahr eine Konzentration auf die bereits etablierten Märkte in Mittel- und Osteuropa. Mit einer verstärkten Fokussierung auf CCE sollen die Schwächen auf den Märkten Russland, Türkei und Großbritannien ausgeglichen werden.

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60 niederösterreichische Schulen nehmen beim Pilotprojekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ teil

Ende Mai präsentierten Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz und Landesschulratspräsident Johann Heuras das Pilotprojekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“, das mit kommenden Schuljahr 2017/2018 in den vier Statutarstädten St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ybbs sowie im Bezirk Hollabrunn an allgemeinbildenden Pflichtschulen sowie AHS Unterstufe startet. Nun steht fest: Insgesamt 60 Schulen mit 233 Klassen nehmen daran teil. „Ein wichtiger Schritt für unsere Kinder und Jugendlichen“, sind sich die Landesrätinnen Bohuslav und Schwarz sowie Präsident Heuras einig.

Die niederösterreichischen Kinder und Jugendlichen  bewegen sich – so wie viele ihrer Altersgenossen – zu wenig.  Dieser Entwicklung wollen Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz sowie Landesschulratspräsident Johann Heuras mit der Umsetzung des Pilotprojekts „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“, das mit dem kommenden Schuljahr startet, gegensteuern. In den vier Statutarstädten St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ybbs sowie im Bezirk Hollabrunn werden mit dem kommenden Schuljahr 60 Schulen mit insgesamt 233 Klassen teilnehmen. „Damit wurde ein erster wichtiger Schritt gesetzt, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mehr bewegen. Wobei unser Ziel  ist, dass sie sich nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit mehr bewegen“, sind sich die beiden Landesrätinnen Bohuslav und Schwarz sowie Präsident Heuras einig.  

Aus Krems Stadt nehmen fünf Schulen teil, aus Waidhofen/Ybbs und Wiener Neustadt Stadt machen jeweils zehn Bildungseinrichtungen mit, aus der Landeshauptstadt St. Pölten haben sich zwölf Schulen angemeldet und 23 Schulen aus dem Bezirk Hollabrunn sind im kommenden Jahr bei der „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ dabei.

Die „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ wird in Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Schulen und den Sportdachverbänden Sportunion, ASKÖ und ASVÖ umgesetzt. Die Verbände stellen Bewegungscoaches zur Verfügung, die mit den Kindern und Jugendlichen ein tägliches Sportprogramm absolvieren.  „Wir haben den Weg über ein Pilotprojekt deswegen gewählt, um einerseits hohe Qualität für unsere Jugendlichen sicherzustellen und auch um aus den gewonnen Erfahrungen Schlüsse für eine allfällige landesweite Ausrollung ziehen zu können“, so Bohuslav, Schwarz und Heuras.

 

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Shire Round Table bei Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav

Bohuslav „Alle Möglichkeiten ausschöpfen um MitarbeiterInnen zu helfen“

Heute Nachmittag fand im Büro von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav ein runder Tisch zum Thema „Shire Orth an der Donau“ statt.  Der britisch-irische Biotechkonzern hatte unlängst verkündet, dass die Prozessentwicklung, die "Produktion für Nicht-Gentherapie-Produkte", sowie Research-Positionen, die nicht für Gentherapie oder Hämophilie abgestellt sind, aus Orth abgesiedelt werden. Damit verbunden ist ein massiver Jobabbau am Standort Orth.

Ziel des heutigen Runden Tisches, an dem Karl-Heinz Hofbauer (Shire – Board Member), Alexander Herget (Shire - Site Leader Orth), Karl Fakler (GF AMS NÖ), Bernhard Sagmeister  (GF aws), Helmut Miernicki (GF ecoplus), Claus Zeppelzauer (ecoplus), Dr. Doris Agneter (NÖBEG) und Mag. Michael Moll (accent Gründerservice) teilnahmen, war es Angebote für die freigestellten MitarbeiterInnen zu diskutieren.

Wirtschaftslandesrätin Petra ohuslav zum Ergebnis der heutigen Gespräche: „Die von Shire getroffene Entscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden. Im heutigen Gespräch wurde seitens Shire erneut bestätigt, dass man an Lösungen für die betroffenen ArbeitnehmerInnen arbeitet. So wurde bereits eine Arbeitsstiftung eingerichtet. Derzeit werden persönliche Gespräche mit den MitarbeiterInnen geführt. Gemeinsam mit den anwesenden Experten aus dem Wirtschaftsressort, dem AMS, dem aws und Shire wurden weitere Möglichkeiten diskutiert um den Betroffenen ein möglichst breites Auffangnetz zu bieten. Bereits nächste Woche wird das AMS in Informationsveranstaltungen in Orth an der Donau Betroffene über AMS Leistungen informieren. Das AMS bekommt dabei Unterstützung vom RIZ Gründerservice und von Accent Gründerservice. Es geht hier um die Möglichkeit Neugründungen von  MitarbeiterInnen auszuloten und zu forcieren. Weiters wurde vereinbart, dass das Netzwerk der ecoplus Technopole und Cluster freie Stellenangebote im niederösterreichischen Life Science Bereich screent und Shire zur Information in Mitarbeitergesprächen zur Verfügung stellt. Diese Informationen werden auch der AWS zur Verfügung gestellt, welches Unterstützung durch das Beschäftigungsbonus Programmes des Bundes für Unternehmen prüfen wird. Die Gespräche sind konstruktiv verlaufen, alle Beteiligten haben zugesagt, alle bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen um Hilfestellung anzubieten“.    

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Der Schaukelweg in Mönichkirchen lockt mit neuen Stationen

Sonnenbahn, Roller- und Mountaincartbahn, der Schaukelwegdie Erlebnisalm Mönichkirchen in den Wiener Alpen in Niederösterreich ist das ideale Sommer-Ausflugsziel für Familien. Rechtzeitig zu Ferienbeginn lockt der Schaukelweg nun mit vier neuen Stationen. Durch laufende Investitionen in das Sommerangebot sowie durch die Auszeichnung als „Beste Österreichische Sommer-Bergbahn“ konnten die Ersteintritte seit 2013 nachhaltig angehoben werden. „Im Vergleich zu den drei Vorjahren wurde 2016 eine Steigerung von fast 13 Prozent  erzielt. Auch heuer konnten seit dem Start Ende April bis Mitte Juni bereits rund 8.400 Gäste begrüßt werden. Für die kommenden Wochen ist die Prognose besonders aussichtsreich und der erweiterte Schaukelweg wird zusätzlich Gäste anziehen“, zeigt sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav optimistisch.

(06. Juli 2017) – Seit der Eröffnung 2014 ist der Schaukelweg nahe der Bergstation der Sonnenbahn auf der Mönichkirchner Schwaig bei Familien mit Kindern ebenso beliebt wie bei Wanderern, Schulgruppen (Wandertag) oder auch bei den Nächtigungsgästen aus der Region. Jetzt wurde der Schaukelweg um vier neue Stationen erweitert. Die Investitionen in Lella-Schaukel, Balancierparcours, Alm-Rutsche und Alm-Kletterturm sowie in die notwendigen Anpassungen im Willkommensbereich betragen rund 100.000 Euro.

„Die Kombination aus Sonnenbahn, Roller- und Mountaincartbahn und dem Schaukelweg ergibt ein attraktives Ausflugsangebot für den Sommer, bietet aber natürlich auch ein Argument für einen längeren Aufenthalt in Mönichkirchen. Besonders wichtig ist uns die Einbindung der Betriebe und des Ortes. Dass hier das Thema ‚Alm‘ bzw. ‚Erlebnisalm‘ bereits aufgegriffen wird, ist mehr als erfreulich, denn es beweist, dass die Region heute hinter unserem Tourismuskonzept steht und davon profitiert“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Diesen Punkt greift Markus Redl, Geschäftsführer der Niederösterreichische Bergbahnen –Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG), auf: „Die generelle Entwicklung im touristischen Bergerlebnis geht in die Richtung, dass Infra- und Suprastrukturen möglichst ganzjährig genutzt werden. Klassische Skigebiete werden zu inszenierten Erlebnisräumen im vier-saisonalen Betrieb. Mönichkirchen ist mit der Erlebnisalm und der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee auf dem besten Weg, hier zum Best-Practice-Beispiel zu werden.“

Die NÖ-BBG ist eine 100prozentige Tochter von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Motto der NÖ-BBG ist ‚Ganzjähriges Bergerlebnis für regionale Entwicklung‘, daher ist die Kernaufgabe der ecoplus-Tochter auch die Errichtung, der Betrieb und die Professionalisierung von Bergbahnen sowie Infra- und Suprastruktureinrichtungen an ausgewählten Standorten. Mönichkirchen ist ein Standort mit einer langen touristischen Tradition und es freut mich, dass die Region auf dem besten Weg ist, an ihre Glanzzeiten anzuschließen. Jede Erweiterung der touristischen Angebote ist ein Schritt auf diesem Weg.“

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Die Gemeinde Mitterbach erlebt einen Aufwärtstrend im Tourismusbereich

Dafür verantwortlich ist unter anderem das DorfResort Mitterbach – ein niederösterreichweit einzigartiges Kooperationsmodell, das von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Mitterbach entwickelt wurde und seit 2015 umgesetzt wird. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav informierte sich bei einem gemeinsamen Rundgang mit Bürgermeister Alfred Hinterecker, ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Spartenobmann Mario Pulker über die Fortschritte. „Es ist wirklich beeindruckend, welchen Impuls das DorfResort in Mitterbach ausgelöst hat. Dieses erfolgreiche Kooperationsmodell kann als Modell für andere Tourismusregionen dienen. Es geht darum die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Synergieeffekte zu schaffen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

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Niederösterreich und Oberösterreich einig: „Nicht-Einigung bei der flexiblen Arbeitszeit bringt einen großen Schaden für Standort Österreich “

„Die Nicht-Einigung bei der flexiblen Arbeitszeit bringt einen großen Schaden für den Wirtschaftsstandort Österreich. Denn gerade in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung muss man sich von den Arbeitszeitmodellen, die aus dem vorigen Jahrhundert stammen, trennen. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben ist mehr Flexibilisierung gefragt. Dass aus Wahlkampfgründen eine derartige Lösung torpediert wurde, können wir nicht mittragen“, erklären Oberösterreichs Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl und Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

„Die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer haben ihre soziale Verantwortung mit der geforderten Erhöhung des Mindestlohns auf 1.500 Euro bewiesen. Hingegen sind Arbeiterkammer und ÖGB kurzsichtige Reformblockierer der alten Schule. Wenn der Standort Österreich weiter verliert, dann wird die Zahl der Arbeiterinnen und Arbeiter oder Angestellte weiter schrumpfen. Man darf auch nicht vergessen, dass sich laut einer Umfrage rund 84 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für flexiblere Arbeitszeiten aussprechen“, so die Wirtschaftsreferenten Niederösterreichs und Oberösterreichs weiter.

 

Für Petra Bohuslav und Michael Strugl gibt es daher nur eine Devise: Sofort weiter verhandeln und nicht auf eine neue Bundesregierung warten. Denn je mehr Zeit verloren geht, desto größer ist der Schaden, der für den Wirtschaftsstandort entsteht. „Wir fordern damit alle Wirtschaftsreferenten der Bundesländer auf, für neue Verhandlungen einzutreten. Bis zur Wahl am 15. Oktober ist noch genügend Zeit für eine gemeinsame Lösung“, so Bohuslav und Strugl abschließend

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Delegation aus Mittelböhmen holte sich Anregungen aus der amtierenden europäischen Unternehmerregion Niederösterreich

Wirtschaftsstrategie, Technopol- und Clusterprogramm stießen auf großes Interesse - Zusammenarbeit zwischen den regionalen Wirtschaftsagenturen soll verstärkt werden


St. Pölten (1. Juli 2017) – Seit 1. Jänner  ist Niederösterreich die „Europäische Unternehmerregion 2017“. Ein Titel, der auch international für Beachtung sorgt. In dieser Woche war eine Delegation aus der Region Mittelböhmen in Tschechien zu Gast in Niederösterreich, um sich Anregungen zu holen. Vor allem die Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2020, das Technopolprogramm sowie die Clusterinitiativen stießen auf großes Interesse. „Es freut mich, dass sich andere europäische Regionen wie die ‚Central Bohemia Region‘ Anregungen von unserer Wirtschaftsstrategie und unseren Technologieinitiativen holen. Dabei zeigt sich, dass unserer Maßnahmen auch über die Landesgrenzen positiv wahrgenommen werden“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Beim persönlichen Gespräch zwischen Wirtschaftslandesrätin Bohuslav und dem mittelböhmischen Kreisrat für Wirtschaft und Regionalentwicklung Věslav  Michalik standen die Themen „Europäische Unternehmerregion 2017“, die wirtschafts- und technologiepolitischen Maßnahmen des Landes Niederösterreich sowie eine Übersicht zu den wissenschaftlichen und technologischen Aktivitäten der Region Mittelböhmen im Mittelpunkt. Als Ergebnis dieses Gesprächs wollen beide Regionen künftig in den Bereichen Regionalentwicklung, Cluster-Aktivitäten, Forschungskooperationen und Internationalisierung von kleineren und mittleren Unternehmen verstärkt zusammenarbeiten. Aus diesem Grund wurde eine Absichtserklärung für die Zusammenarbeit zwischen den beiden regionalen Wirtschaftsagenturen ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur und der zentralböhmischen Innovationsagentur SIC unterzeichnet. Eine Einladung in die Region Mittelböhmen erfolgte.

 

„Ich bin davon überzeugt, dass beide Seiten von einem Erfahrungsaustausch und einer möglichen verstärkten Zusammenarbeit profitieren können“, so Landesrätin Bohuslav nach dem Gespräch.

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Wirtschaftslandesrätin Bohuslav zur AGRANA-Bioraffinerie Pischelsdorf: „Positives Beispiel für Mehrwert in der Produktion durch Digitalisierung“

Landesrätin Bohuslav besuchte zusammen mit AGRANA Vorstandsvorsitzenden Marihart die Produktionsstätte im Tullnerfeld.

St. Pölten (30. Juni 2017) – Innovation, Digitalisierung und Effizienz waren die zentralen Themen eines Besuchs von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav in der AGRANA-Bioraffinerie in Pischelsdorf bei Tulln. Der Standort mit 160 Mitarbeitern beheimatet Österreichs einzige Bioethanolanlage sowie Weizenstärkefabrik und verarbeitet dort über 800.000 Tonnen Getreide pro Jahr.

Durch die enge Integration der beiden Anlagen wird das eingesetzte Getreide zu 100 Prozent verwertet. So gehen die bei der Herstellung von Weizenstärke und -gluten ungenutzt bleibenden Rohstoffbestandteile in die Bioethanolerzeugung sowie in die Herstellung eines hochwertigen, gentechnikfreien Eiweißfuttermittels. Gemeinsam mit hochreinem CO2, das der benachbarte Industriegaskonzern Air Liquide aus den Gärtanks der Bioethanolanlage gewinnt, werden am Standort Pischelsdorf aus nur einem Rohstoff vier hochwertige Produkte hergestellt.

Die Produktion wurde in Pischelsdorf durch Vernetzung der produktionsunterstützenden Systeme in wesentlichen Bereichen automatisiert. Ziel ist in der Produktion durch „predictive modelling“ das Verhalten und Know-how der Anlagenfahrer systemisch – und damit schneller und genauer – nachzuempfinden und eine Effizienzsteigerung sowie Einsparung bei Hilfs- und Betriebsstoffen zu erreichen bzw. gleichzeitig Verluste zu minimieren.

„Die AGRANA-Bioraffinerie in Pischelsdorf ist ein gutes Beispiel dafür, wie heimische Unternehmen die verstärkte Digitalisierung nutzen, um auch künftig eine entscheidende Rolle am Markt zu haben. Wir seitens des Landes Niederösterreich wollen den niederösterreichischen Unternehmen die Chancen, die mit der Digitalisierung entstehen, gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Industriellenvereinigung Niederösterreich näher bringen. Denn nicht nur große Unternehmen wie AGRANA können von diesem Fortschritt profitieren, auch für unsere kleineren und mittleren Betriebe gibt es viele Chancen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.    

„Neben der 100-Prozent Rohstoffnutzung geht es uns in Pischelsdorf um höchste Effizienz durch Minimierung von Produktionsverlusten und um Homogenisierung der Produktqualität. Für die Digitalisierung der Produktionsprozesse greifen wir auf das Know-How unserer Verfahrenstechniker zurück und integrieren damit laufend betriebliches Expertenwissen“, betont AGRANA Vorstandsvorsitzender DI Johann Marihart.

 

 

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St. Corona am Wechsel wird zum Mountainbike-Paradies

St. Corona am Wechsel entwickelt sind immer mehr zum Eldorado für Mountainbikerinnen und -biker: dank der drei neuen Wexl Trails – österreichweit einzigartige Strecken, die von Mountainbikern für Mountainbiker entwickelt wurden – erreicht das Angebot ein völlig neues Qualitätsniveau. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav besichtigte die neuen Strecken gemeinsam mit Karl Morgenbesser, Geschäftsführender Gesellschafter Familienarena St. Corona am Wechsel, Markus Redl, Geschäftsführer NÖ-BBG, Markus Fürst, Geschäftsführer Wiener Alpen in Niederösterreich und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Die Landesrätin ließ es sich dabei nicht nehmen, ein Stück des Flowtrails „Blueberry Line“ persönlich auszuprobieren.

(30. Juni 2017) – 2014 wurde durch das Land Niederösterreich im Rahmen der Niederösterreichische Bergbahnen Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) damit begonnen, für St. Corona am Wechsel ein alternatives Konzept als ganzjährige Familiendestination umzusetzen. „In etwas mehr als drei Jahren sind hier mit einem Gesamtinvest des Landes von rund 6,5 Millionen Euro das Familienskiland mit Tellerlift, Förderbändern, Beschneiung, Flutlicht und Parkplatz, die Sommerrodelbahn Corona Coaster samt Stationsgebäude und Parkplatz, der Erlebnisweg Coronas Ameisenpfad, ein Motorikpark sowie die Wechsel Lounge mit Mini-Bikepark  entstanden. „Die Neupositionierung von St. Corona am Wechsel wird von den Gästen sehr gut angenommen und es ist in der Erlebnisregion Wechselland eine positive Eigendynamik entstanden: Tourismusbetriebe investieren und bauen aus, neue Ausflugsziele entstehen in der Region und  auch St. Corona am Wechsel entwickelt sich äußerst positiv. Die neuen Wexl Trails werden weitere Gästeschichten erschließen und als zusätzlicher Entwicklungsmotor wirken“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Wexl Trails sind speziell für das Mountainbiken errichtete Strecken, die die beiden Bergerlebniszentren St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen verbinden werden. „In den nächsten Jahren wird das Interesse an Trails vor allem aufgrund der neuen E-Mountainbikes stark wachsen. Mit seiner ‚sanften‘ Topographie ist der Wechsel außerdem besonders gut für Einsteiger und Familien geeignet“, sind sich Karl Morgenbesser von der Familienarena und Markus Fürst, Wiener Alpen in Niederösterreich, einig. Auch NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl ist vom neuen Angebot überzeugt: „Einerseits ist die Saison für Mountainbiker hier aufgrund der klimatischen Verhältnisse wesentlich länger als in weiter westlich gelegenen Destinationen. Andererseits wird nicht darauf vergessen, dass St. Corona am Wechsel eine Familiendestination ist.“

Ein vielseitiges Angebotspaket ermöglicht Kindern den Einstieg in das Mountainbiken im Mini-Bikepark, dann geht es weiter zu einfachen Trails gepaart mit Naturerlebnis für Anfänger bis Profis Aufstiegsmöglichkeiten wie ein Uphilltrail oder ein Bikeshuttle sowie moderne Bike-Infrastuktur wie z.B. ein Waschplatz runden das Paket ab.

Parallel zu den aktuellen Angeboten wird aber bereits an einer Weiterentwicklung gearbeitet. „Die Erlebnisregion Wechselland plant, Single Trails zwischen Mönichkirchen und St. Corona am Wechsel sowie Aspang zu entwickeln. Damit wird für die gesamte Region ein Entwicklungsschub gestartet, der langfristig für eine Gästesteigerung in der gesamten Region sorgen wird und damit auch für neue Arbeitsplätze und eine nachhaltige Wertschöpfungssteigerung für die regionale Wirtschaft“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Wirtschaftslandesrätin Bohuslav zur 3. Piste: „Entscheidung des Verfassungsgerichtshof ist positiv für den Standort Niederösterreich“

Negative Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Wien wurde aufgehoben.


St. Pölten (29. Juni 2017) – „Die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, die negative Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Wien aufzuheben, ist positiv für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und Österreich. Ich hoffe, dass die Neubewertung durch das Bundesverwaltungsgericht rasch erfolgt und ebenfalls positiv für die Errichtung der dritten Piste ausgehen wird. Denn jede weitere Verzögerung schadet dem Unternehmen und dem Standort Niederösterreich“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

„Der vorgesehene Ausbau des Flughafens würde nicht nur bestehende Arbeitsplätze sichern, sondern bringt auch weitere Jobs in die Region und sichert den Wirtschaftsstandort Ostösterreich ab. Denn ein erfolgreicher Standort braucht gute internationale Verbindungen in alle Welt“, hält Landesrätin Bohuslav fest.

 

 

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ecoplus Business Lounge 2017: Im Zeitalter der Digitalisierung tut der „Clash of Generations“ den Unternehmen gut

Mit dem digitalen Graben zwischen den Generationen und wie man ihn im Firmenalltag erfolgreich schließen kann, beschäftigte sich die diesjährige ecoplus Business Lounge. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nahmen an der hochkarätig besetzten Veranstaltung am UFT – Universitäts- und Forschungszentrum Tulln teil. „Unterschiedliche Generationen haben auch einen unterschiedlichen Zugang zum Thema Digitalisierung, beide Herangehensweisen sind dabei wichtig. Gerade hier am Standort Tulln zeigt sich, dass junge Studierende, erfahrene Wirtschaftstreibende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Generationen-Miteinander geschaffen haben, das eine spannende wirtschaftliche Dynamik und Innovationen entfacht hat“, erläutern Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(28. Juni 2017) – Die fortschreitende Digitalisierung bringt für die Betriebe große Chancen – es werden plötzlich Entwicklungen und daraus resultierend Geschäftsmodelle möglich, die bis vor kurzem noch undenkbar waren. Die neuen Technologien stellen aber auch die Belegschaft vor große Herausforderungen – hergebrachte Abläufe und Strukturen müssen hinterfragt werden und plötzlich kann sich im Unternehmen ein digitaler Graben auftun: die Facebook-Generation auf der einen Seite und das Stammpersonal auf der anderen. „Die Antwort ist simpel: Es braucht beide. Die ‚alten Hasen‘, die wissen, wie die Branche funktioniert und die ‚jungen Wilden‘, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind“, erklärt Innovationsexperte Jens-Uwe Meyer in seiner Keynote.  Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav greift diesen Punkt auf: „Im Rahmen von Wirtschaft 4.0 unterstützen wir die heimischen Betriebe auf diesem Weg der Veränderung. Unsere definierten Stoßrichtungen sind ‚Bewusstsein schaffen‘, ‚Wandel unterstützen‘ und ‚Menschen qualifizieren‘ – der Mensch steht also immer im Mittelpunkt. Wenn diese Haltung auch in den Unternehmen gelebt wird, wird die Digitalisierung zur Win-Win-Situation für alle im Unternehmen.“

Es gilt, die Erfolgsfaktoren von heute kritisch zu hinterfragen, ohne sie voreilig aufzugeben, wie der ehemalige Chefreporter von Pro Sieben und heutige Hochschullehrer in Berlin Jens-Uwe Meyer in seiner Keynote aufzeigte. Also kein „entweder / oder“, sondern ein konstruktives Miteinander: „Erfahrungswissen ist gefragter denn je – wenn es geschickt mit neuen Trends und Entwicklungen kombiniert wird.“ Dieser Sichtweise haben sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion angeschlossen – allerdings mit unterschiedlichen Gewichtungen: Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin Casinos Austria und Österreichische Lotterien: „Auch in der zunehmenden Digitalisierung bleiben erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein unerlässliches Asset für den wirtschaftlichen Erfolg. Was es braucht, ist ein guter Mix.“ Jakob Erber, Erber AG und stv. Vorsitzender der Jungen Industrie NÖ/Burgenland, betonte: „Wir dürfen Dinge nicht immer als gegeben hinnehmen. Der Ausspruch ‚Das war immer so.‘ ist geschäftsschädigend.“ Und Jugendkulturforscher Philipp Ikrath rief dazu auf, nicht in Schubladen zu denken: „Betriebe müssen sich überlegen, wie sie potenzielle neue MitarbeiterInnen ansprechen wollen. Nicht jedes Unternehmen muss sich bei Stellenausschreibungen als Silicon Valley-Betrieb darstellen, denn viele junge Menschen würden sehr gerne für einen klassischen, konservativen Betrieb mit klaren Strukturen arbeiten.“

Die diesjährige ecoplus Business Lounge hat also ein Thema aufgegriffen, das die Unternehmen bewegt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Wie sich zeigt, liegt der Erfolg der Zukunft in einem wertschätzenden Miteinander – aus zwei Lagern muss ein Team werden, denn alle Generationen haben ihre Stärken und Schwächen. Alt und Jung können voneinander nur profitieren und das ist auch für die positive Unternehmensentwicklung ein ganz wesentlicher Faktor. Mit dieser Veranstaltung sollte einerseits für das Thema sensibilisiert werden und gleichzeitig wollten wir Anregungen geben und Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigen.“

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ecoplus Förder-Call Demografie: Jury kürte 12 Siegerprojekte

Der demografische Wandel hat große Auswirkungen auf alle Lebensbereiche – auch auf den Tourismus. Die zu erwartenden Veränderungen in Geschäftschancen umzuwandeln, ist Ziel des Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“, den die Wirtschaftsagentur ecoplus ins Leben gerufen hat. Niederösterreichs Tourismusbetriebe entwickelten in den vergangenen Monaten dazu Ideen und reichten diese zum Förder-Call ein. Eine Fachjury kürte nun die 12 Siegerprojekte. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav gratulierte den ausgewählten Betrieben.

(25. Juni 2017) – Die Tourismusbetriebe orientierten sich bei ihren Einreichungen an fünf definierten Zielgruppen: ältere Menschen, Familien mit Kindern, die Gruppe der circa 16- bis 30-Jährigen, Menschen mit internationalem Hintergrund und Menschen mit Behinderungen. Anhand dieser Gruppen haben die 12 siegreichen Bewerberinnen und Bewerber Maßnahmen ausgearbeitet, die zur Steigerung der Qualität, zu mehr Serviceorientierung und Kundenzufriedenheit, zu längerer Aufenthaltsdauer und letztlich zu mehr Besucherinnen und Besuchern sowie höheren Umsätzen bei den Ausflugszielen führen sollen. „Für die niederösterreichischen Ausflugs- und Urlaubsdestinationen bietet der demografische Wandel eine Vielzahl an Wachstumschancen. Damit sie diese Chancen ergreifen können, müssen verschiedene Maßnahmen gesetzt werden. Zum Beispiel die Angebote noch stärker auf die Zielgruppen – wie ältere Personen oder Familien mit Kindern auszurichten, barrierefreie Rundwege zu etablieren sowie den Auftritt in den sozialen Medien zu attraktiveren. Diesen Prozess unterstützen wir mit dem Förder-Call, der mit einer Million Euro aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotiert ist“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Die Siegerprojekte

Das Loisium (Langenlois) plant ein barrierefreies Leitsystem, barrierefreie Audioguides zusätzliche Kinderangebote in der Gastro und die Durchführung von MitarbeiterInnen-Schulungen, das Stift Altenburg will sein Angebot auf Mehrsprachigkeit ausrichten und neue Vermittlungsangebote für Kinder und Familien schaffen und das Stift Göttweig plant, seinen Web-Auftritt zu überarbeiten und die Stiftsanlage in weiten Bereichen barrierefrei zu gestalten. Die Kittenberger Erlebnisgärten (Schiltern) wollen ebenfalls ihren Eintrittsbereich barrierefrei gestalten und spezielle Kinderprogramme anbieten und das MAMUZ Museum (Mistelbach) plant eine Museums-App als begleitendes Hilfsmittel für die BesucherInnen-Rundgänge. Der Naturpark Ötscher Tormäuer  (Wienerbruck) fokussiert sich noch stärker auf ein Kinder- und Jugend-Angebot und plant zudem den Ausbau des Hüttendorfs für Nächtigungen. Ebenfalls adaptiert die Perlmutt-Manufaktur im Waldviertel (Felling) ihr Angebot für die Bedürfnisse der neuen Zielgruppen und das Krahuletz-Museum (Eggenburg) arbeitet an einer umfassenden Neugestaltung des Web-Auftritts sowie der Erweiterung der kindgerechten Inhalte. Das Stift Seitenstetten will eine Gartenakademie für Schulklassen und Jugendgruppen schaffen und das Leit- und Infosystem neu gestalten. Der Museumsverein Ostarrichi (Neuhofen an der Ybbs) will ebenfalls seine „7 Schritte durch die Geschichte Österreichs“ mehrsprachig ausbauen und arbeitet zudem am Kulturvermittlungsangebot für Jugendliche, im Mohndorf Armschlag setzt man auf neue barrierefreie Vermittlungsangebote und Erweiterung des Mohnlehrpfades und die Steinschaler Naturhotels (Rabenstein an der Pielach) planen die Errichtung einer Garten-Schauküche, eines barrierefreien Rundwegs durch die Gartenanlage sowie an Angebots-Packages für die jeweiligen Zielgruppen.

 

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki erklärt den weiteren Verlauf des Förder-Calls: „Derzeit finden die Förder-Erstgespräche mit den Projektträgern statt, danach werden die Detail-Unterlagen aufbereitet und eingereicht, im Lauf des Herbstes sind die Förderbeschlüsse in den Gremien der ecoplus und danach in der Landesregierung vorgesehen.“ <s></s>

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Näherrücken wird wieder gefördert

Eröffnung des neuen Kleinprojektefonds Österreich-Tschechien

Gute Nachbarn sind ein echter Schatz, sagt ein Sprichwort aus Ungarn. Mit den tschechischen Nachbarn ist das nicht anders. Für zahlreiche Gemeinden in den Grenzregionen sind die gemeinsamen Aktivitäten mit den tschechischen Nachbarn nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken. Seit 14. Juni ist der neue Kleinprojektefonds offen, neue Projekte können eingereicht werden.

Viele kleine Projekte haben bereits in der letzten Förderperiode das Kennenlernen der Menschen beiderseits der Grenze gefördert und deren Leben bereichert. Für Hannes Bauer, den Vorsitzenden des Regionalverbandes Euregio Weinviertel, stellt der Kleinprojektefonds eine wichtige Unterstützung für die Grenzregion zur Verbesserung der Lebensqualität dar. „Durch die gemeinsamen Aktivitäten und das Lernen voneinander werden Vorurteile abgebaut, und oft ist ein kleines Projekt eine Initialzündung für mehr“, sagt Bauer und lobt das ausgezeichnete Klima bei den grenzübergreifenden Gemeindetreffen. „Nicht zuletzt aufgrund der Bemühungen der Regionalverbände fällt der Bürokratieaufwand nun erheblich geringer aus als früher“, so Bauer weiter. 

Niederösterreich hat als einzige teilnehmende Region das Fördermodell überarbeitet und den Verwaltungsaufwand stark reduziert. So wird der komplette administrative Prozess durch die Servicestelle NÖ.Regional.GmbH abgewickelt, die auch alle förderbaren Kosten eines genehmigten Kleinprojektes finanziert. Die Vorfinanzierung und das Warten auf die Auszahlung zugesagter EU-Mittel sind damit Geschichte. Die lokalen Initiativen können sich durch diese Entlastung ganz auf die Umsetzung der Projekte konzentrieren.

Landtagsabgeordnete Margit Göll hat als Bürgermeisterin der Grenzgemeinde Moorbad-Harbach bereits in der Vorperiode einige Projekte erfolgreich über den Kleinprojektefonds abgewickelt, unter anderem im Jahr 2014 das gemeinsame Fest „ 25 Jahre offene Grenze“, dem seither das jährliche Grenzfest folgte, abwechselnd auf niederösterreichischer und tschechischer Seite. Sie meint: „Durch unsere Sprachkurse grüßen die Menschen einander in der anderen Sprache und sind sich insgesamt näher gekommen; beim Essen und Feiern genauso wie beim Austausch von Wissen über Bräuche, Geschichte und Kultur. Das alles hilft, Vorurteile abzubauen, und das wieder gewonnene Miteinander gilt es unseren Kindern zu vermitteln.“  

Weniger bekannt ist die Tatsache, dass nicht nur Grenzregionen, sondern auch weiter entfernte Partnergemeinden sowie Vereine und Organisationen, die mit tschechischen Partnern kooperieren, vom Kleinprojektefonds profitieren können. Das Projektgebiet erstreckt sich auf niederösterreichischer Seite neben den Hauptregionen Waldviertel und Weinviertel über das Mostviertel und teilweise auch NÖ-Mitte.  

Finanziert wird (fast) alles, was die Zusammenarbeit zwischen Städten, Gemeinden, Institutionen und Interessensverbänden stärkt, beispielsweise Workshops, Konferenzen oder Exkursionen, aber auch Ausstellungen und Schüleraustausche. Wichtig dabei ist die gemeinsame Vorbereitung und Umsetzung durch die Projektpartner, außerdem die gemeinsame Abwicklung des Personals oder der Finanzierung. Pro Projekt werden bis zu 23.500 Euro gefördert, ein genauer Katalog listet alle finanzierbaren Leistungen auf. Insgesamt stehen für die Förderperiode 2017-2019 etwa 740.000 Mio. Euro zur Verfügung.

Wissenswertes rund um den Kleinprojektefonds vermitteln demnächst zwei Workshops in Zistersdorf (21. Juni) und Zwettl (22. Juni), Beginn ist jeweils um 9 Uhr. Alle erforderlichen Informationen und Unterlagen gibt es außerdem auf der Webseite der NÖ.Regional: www.noeregional.at .

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Tools for Talents: Initiative zur Förderung naturwissen-schaftlich-technischer Interessen bei Kindern im Mostviertel

Die im Jahr 2010 gestartete Initiative „T4T | tools for talents“ richtet sich an Kinder und Jugendliche, um die naturwissenschaftlichen und technischen Interessen zu fördern.  Die Initiative wird von der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Grundidee der Initiative ist die Erhöhung an spezialisierten NaturwissenschaftlerInnen und TechnikerInnen, die die Wirtschaft als Lehrlinge, Fachschul-, HTL- oder FH-AbsolventInnen dringend braucht. Mit „tools for talents“ haben wir hier im Mostviertel ein Vorzeigeprojekt.“

(22.06.2017) – „Gemeinsam mit Kindergärten, Schulen und Unternehmen sowie unterstützenden externen Partnern soll das Interesse junger Menschen an Naturwissenschaft und Technik auf spielerische Weise geweckt werden. Die Initiative der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel lebt diesen Gedanken auf vorbildliche Weise. So arbeiten Kindergärten mit Schulen und Schulen mit Unternehmen langfristig zusammen. Mehr als 6.500 Kinder und Jugendliche haben bisher am Programm teilgenommen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Aktuell sind pro Schuljahr rund 70 Projektpartner – Schulen und Unternehmen – involviert. Eigene T4T-Botschafter vermitteln das technische Wissen der rund 20 verschiedenen Bausteine punktgenau und altersgerecht.

Das Programm richtet sich an fünf- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche. Dabei erfahren die Mädchen und Buben Wissenswertes zu Naturwissenschaft und Technik, praktisches Ausprobieren inklusive. „Wir bieten in diesem Projekt Bausteine für die Altersgruppen Kindergarten, Volksschule, NMS/Unterstufe und AHS/BHS an. Zusätzlich gibt es ein Sommerprogramm namens „summercamp-4-kids“, das wir an mehreren Standorten im Mostviertel durchführen.  Das „summercamp-4-kids“ ist dabei eine weitere Initiative der Zukunftsakademie im Rahmen des Projektes „tools for talents“, das Kinder von acht bis 13 Jahren in ihren Ferien für Technik und Naturwissenschaften begeistern soll“, so die stv. ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer.

Die Umsetzung des Gesamtprojektes wird durch die Übernahme anfallender Sach- und Materialkosten durch eine Projektförderung der NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft NFB maßgeblich unterstützt. „Kernaufgaben der  NFB sind die Förderung und Weiterentwicklung von Forschungslandschaft und tertiärem Bildungswesen in Niederösterreich. Ein wichtiges Anliegen ist uns dabei, junge Menschen für Forschung und für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu begeistern. Das Projekt „Tools for Talents“ der Zukunftsakademie Mostviertel schafft das in vorbildlicher Weise. Auf die unterschiedlichen Altersgruppen zugeschnitten werden Technik und Naturwissenschaft in spielerischer Weise praxisorientiert erlebbar gemacht“, so NFB-Geschäftsführer Franz Delapina.

„Eine wachsende Region mit Vorzeigebetrieben braucht dringend ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte – vom Lehrling bis zum Uni-Absolventen. Es ist eine Investition in die Zukunft, wenn wir mit solchen Projekten junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Berufe interessieren können und ihre Freude am Entwickeln und Forschen wecken“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Arbeitsplatzgarantie und internationale Karrierechance: 23. Juni ist Tag der offenen Hoteltür

ÖHV (Wien): Arbeiten im Top-Ambiente, viel Abwechslung und ein sicherer Arbeitsplatz: Eine Ausbildung in Niederösterreichs Spitzenhotellerie eröffnet die Wahl zwischen Top-Arbeitgebern in der Region und einer internationalen Karriere.

 

„In den niederösterreichischen Hotels sollen sich die Gäste rundum wohlfühlen, denn das Ziel ist es, dass sie immer wieder kommen. Dabei spielen die gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Beim heurigen Tag der offenen Hoteltür können Interessierte einen Blick auf die vielfältige Arbeitswelt, die unsere Hotels bieten, werfen. Dabei ist nicht zu vergessen, dass der Tourismus eine wachsende Branche ist, die sichere und interessante Jobs in den Tourismusdestinationen bietet“, so die niederösterreichische Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, als sie gemeinsam mit Alexander Ipp, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), einen Blick hinter die Kulissen der niederösterreichischen Ausbildungsbetriebe wirft. „Die Karrieren in der Hotellerie sind, wie unsere Gäste, international und abwechslungsreich. Wir beschäftigen Barista und Barkeeper, Köche und Kellner, Social Media-Spezialisten und Online-Experten für das Revenue Management“, erklärt Ipp.

 

Am 23. Juni werden alle Fragen beantwortet!

Großen Wert legt Ipp als Ausbilder genauso wie die Eltern seiner Lehrlinge auf langfristig sichere Arbeitsplätze in der Region und die Arbeitsplatzqualität: „Die gute Ausbildung öffnet weltweit Tür und Tor zu Spitzenbetrieben, aber auch in der Region findet man jederzeit einen guten Arbeitsplatz“, gibt Ipp eine Arbeitsplatzgarantie. Einblick in die vielfältige Arbeitswelt der Branche bietet der Tag der offenen Hoteltür. Eine Liste aller 13 niederösterreichischen Qualitätsbetriebe, die am 23. Juni 2017 von 15 bis 19 Uhr ihre Türen für Besucher öffnen, finden Interessierte unter www.karriere-im-hotel.at. Beantwortet werden alle Fragen zu Berufsbildern, Aufstiegschancen, Gehältern und mehr.

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Ehemaliger Eybl Büroturm in Krems zu 100% vermietet

Der ehemalige Eybl Büroturm in Krems wird weiter belebt: Die Firma Brantner hat mit Anfang Juni sämtliche freien Büroflächen – rund 400 m² –  in dem Gebäude gemietet, das sich im Eigentum von ecoplus und der Stadt Krems befindet. „Durch die Entscheidung der Brantner Gruppe für eine Ansiedlung im ehemaligen Eybl Büroturm ist nicht nur die Zukunft der Immobilie langfristig abgesichert, sondern auch der Wirtschaftsstandort Krems wird weiter gestärkt“, freuen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch.

(16.06.2017) - Mit über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt die von der Familie Brantner 1936 gegründete Brantner Gruppe zu den erfolgreichsten nationalen sowie internationalen Entsorgungs- und Logistikunternehmen und wird bereits in dritter Generation am Gründungsort Krems geführt. „Wenn sich ein weltweit erfolgreiches Unternehmen wie die Brantner Gruppe dazu entschließt, dem Firmensitz in Niederösterreich nicht nur treu zu bleiben, sondern hier sogar zu vergrößern, dann ist das ein Grund zur Freude. Damit bestätigt sich, dass wir mit unseren Angeboten an die Wirtschaft auf dem richtigen Weg sind. Ein Vorzeigebetrieb wie die Brantner Gruppe ist ein Botschafter für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Brantner Gruppe hat in einem ersten Schritt rund 400 m² gemietet und sich darüber hinaus auch verpflichtet, jede weitere in Zukunft frei werdende Bürofläche zu übernehmen. Ende des Jahres werden es vermutlich rund 700 sein. „Mit der Miete der Büroräumlichkeiten in unserer Heimatstadt Krems bleiben wir unserem Grundsatz treu, frühzeitig auf die Bedürfnisse einer sich ändernden Gesellschaft und einer sensibilisierten Umwelt einzugehen. Mehr Platz für unsere Mitarbeiter bedeutet auch gleichzeitig mehr Zufriedenheit“, bekennt sich Geschäftsführer Bernd Brantner zum Firmenstandort Krems.

„Wir freuen uns über den Schritt der Brantner Gruppe den Eybl Büroturm langfristig zu nutzen und damit die Firmenzentrale in Krems abzusichern. Das bedeutet auch für die Stadt Krems einen wichtigen und zukunftssicheren Schritt“, zeigt sich Bürgermeister Reinhard Resch überzeugt. Von Wirtschafts- und Finanzstadtrat Erwin Krammer ging dafür die Initiative aus und wurde das Projekt erfolgreich begleitet. 

Die Brantner Gruppe ist in sieben Ländern mit insgesamt 64 Beteiligungen und Joint Ventures vertreten und erledigt die Entsorgung für mehr als 1.000 Gemeinden und Städte sowie mehr als 30.000 Gewerbe- und Industriebetriebe im In- und Ausland.

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ist es eine unserer Kernaufgaben, der Wirtschaft attraktive Standorte und Gewerbeimmobilien zur Verfügung zu stellen. Wie man sieht ist uns das beim ehemaligen Eybl Büroturm gelungen und die Zukunft der Immobilie ist gesichert“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus Prokurist Gerhard Schmid einig.

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KSR Group eröffnet neuen Betriebsstandort im Wirtschaftspark Krems-Gedersdorf

Die niederösterreichische KSR Group ist eines der führenden Unternehmen beim Import und Vertrieb von Zweirädern und Quads sowie leichten Elektrofahrzeugen in Europa. Da am bisherigen Firmensitz in Krems die Kapazitätsgrenzen erreicht sind, hat sich das Unternehmen entschlossen, im Wirtschaftspark Krems-Gedersdorf eine neue Betriebsstätte zu errichten. Jetzt wurde der neue Unternehmenssitz von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav feierlich eröffnet: „Mit dem neuen Betriebsgebäude ist dieses erfolgreiche niederösterreichische Familienunternehmen für die Zukunft gerüstet und kann weiterhin unternehmerisch Vollgas geben. Die international agierende KSR Group trägt dazu bei, dass der Wirtschaftsstandort den Turbo zünden kann.“

(15. Juni 2017) – Die Produktpalette der KSR Group reicht von Motorrollern und Motorrädern über Quads und ATVs bis hin zu Elektrofahrrädern, Segway Personal Transportern und anderen leichten Elektrofahrzeugen. Mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Europa sowie fünf Partnerbüros in Asien zählt die KSR Group zu den führenden Unternehmen in ihren Segmenten. Produkte der KSR Group werden in über 30 Ländern der Erde vertrieben. „Die Entscheidung für den Bau einer neuen Firmenzentrale war für die KSR Group ein wichtiger Schritt. Denn damit wurde ein Meilenstein für die Zukunft des Unternehmens gesetzt, damit es auch künftig erfolgreich tätig sein kann“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

In den letzten zwölf Monaten wurden auf dem rund 12.500 Quadratmeter großen Areal Lagerhallen,  Werkstätten, Büroräume und ein Showroom gebaut. Michael Kirschenhofer, Geschäftsführer der KSR Group: „Unser Kundenkreis umfasst neben einigen Großhändlern mittlerweile über 1.500 Fachhändler in ganz Europa. Da dieser Bereich in den nächsten Jahren stark ausgebaut werden soll, ist es uns wichtig, auch räumlich dafür bestens gerüstet zu sein. Weiters verschicken wir jährlich rund 500.000 Ersatzteile – auch dafür wurde mehr Platz gebraucht.“

Auf dem Weg zur neuen Firmenzentrale im interkommunalen Wirtschaftspark Krems-Gedersdorf wurde die KSR Group von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, begleitet. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Unser Investorenservice steht Betrieben, die sich in Niederösterreich ansiedeln wollen ebenso zur Seite, wie Unternehmen, die eine Erweiterung ihrer Firmengebäude planen, wie es hier der Fall war. Wenn das Projekt dann auch noch in einem interkommunalen Wirtschaftspark realisiert wird, den ecoplus in den Anfängen ebenfalls unterstützt hat, freut mich dieses Erfolgsprojekt in doppelter Hinsicht.“ Errichtet wurde das neue Betriebsgebäude vom Industriebauspezialisten Goldbeck Rhomberg als Totalunternehmer.

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Clusterland Award 2017: Siegerprojekte punkten mit Innovation durch Kooperation

Bereits zum 7. Mal wurde heuer der Clusterland Award für die besten und innovativsten niederösterreichischen Kooperationsprojekte im Wirtschaftsbereich vergeben. „Der Clusterland Award ist immer auch ein Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung. Heuer gibt es kaum ein eingereichtes Kooperationsprojekt, bei dem Digitalisierung keine Rolle spielt. Die Siegerprojekte zeigen dabei eine besondere Vielfalt und eine beeindruckende Innovationskraft“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Vorstandsdirektor Reinhard Karl, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, einig.

(14. Juni 2017) - Als Generalsponsor der ecoplus Cluster Niederösterreich hat die Raiffeisen-Bankengruppe NÖ-Wien in Kooperation mit dem Land Niederösterreich und ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, im Jahr 2004 den Clusterland Award ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch die Auszeichnung herausragender Kooperationsprojekte auch andere Unternehmen in Niederösterreich zu überbetrieblicher Zusammenarbeit zu motivieren und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Unternehmen weiter zu stärken. „Zusätzlich soll auch die Zusammenarbeit der heimischen Wirtschaft mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen gefördert werden – die ausgezeichneten Projekte beweisen, dass es hier keinerlei Berührungsängste geben muss. Sie zeigen aber auch deutlich, wie wichtig es für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg ist, neue Wege zu beschreiten, neue Märkte zu erschließen – und sich dabei von innovativen Zukunftstechnologien unterstützen zu lassen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Für Reinhard Karl, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, sind Kooperationen nicht mehr aus dem unternehmerischen Alltag wegzudenken: „Zu kooperieren stellt für zahlreiche Unternehmen einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein. Die Anforderungen steigen ständig und gerade kleine und mittelgroße Unternehmen können von überbetrieblicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe nur profitieren. Die Clusterland Award-Sieger zeigen vor wie wichtig es ist, die Chancen der Digitalisierung aktiv zu nützen, statt sie auf die lange Bank zu schieben oder gar zu fürchten.“

Der Clusterland Award wurde in drei Kategorien vergeben und ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Gesucht wird jeweils das beste Kooperationsprojekt in den Bereichen Qualifizierung / Prozess- und Organisationsinnovation, Forschung & Entwicklung, Innovation sowie branchenübergreifender Zusammenarbeit. 2017 wurden insgesamt 50 Kooperationsprojekte eingereicht. Eine unabhängige Expertenjury unter dem Juryvorsitz von Fritz Ohler, Geschäftsführer Technopolis GmbH, bewertete einerseits generelle Projektziele und -inhalte, andererseits konkrete Kriterien wie die Qualität der Kooperation, Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, erwarteter bzw. erreichte Beitrag zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung, Schaffung / Erhalt von Arbeitsplätzen oder auch der erwartete / erreichter Beitrag zum Ausbau des Techno­logiestandortes Niederösterreich.

„Der Clusterland Award 2017 holt Best-Practice-Beispiele vor den Vorhang, die mit ihrem kreativen Potenzial Vorbildwirkung haben. Moderne Technologien eröffnen neue Möglichkeiten innovative Ideen nicht nur umzusetzen, sondern auch zur Marktreife und schlussendlich zum Kunden zu bringen. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich stehen wir den Betrieben auf ihrem Weg in die Zukunft mit Rat und Tat zur Seite“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

Die Preisträger des Clusterland Award 2017:

 

Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich Qualifizierung / Prozess- und Organisationsinnovation“:

Forschungskompetenz Getränketechnologie

Bei dieser Qualifizierungskooperation arbeiten Obst- und Gemüsesaftproduzenten zusammen, die am Markt Mitbewerber sind. Hier kooperieren sie, um sich gemeinsam das aktuellste Know-how anzueignen – von Produktentwicklung bis Lebensmittelrecht und von Sensorik bis Trendforschung.

Projektpartner in alphabetischer Reihenfolge: Projektkoordination Brandhof Genuss GmbH, BS Natursaft GmbH, Flaschenwasch- und Füllzentrum Erwin Haimerl GmbH, JucYou Handels GmbH, Land Drink Krenn KG, Mohr-Sederl Fruchtwelt, Universität für Bodenkultur Wien

 

Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich Forschung & Entwicklung, Innovation“:

GreenField

Rasenflächen von Sportplätzen, wie sie in fast allen Gemeinden oder Schulen zu finden sind, sind  wartungsintensiv und aufgrund des Wasser- und Pestizideinsatzes nicht unbedingt nachhaltig. Bei diesem Kooperationsprojekt wird ein neuartiger Bodenaufbau mit einem speziellen Substrat samt geeigneter Bepflanzung entwickelt werden, der das ändern soll.

Projektpartner in alphabetischer Reihenfolge: Projektkoordination Stauss-Perlite GmbH, DI Georg Zeleny, Ingenieurkonsulent für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Gartengestaltung Ing. Anton Rath, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Ingenieurbiologie

 

Preisträger in der Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich branchenübergreifender Zusammenarbeit“:

WMA Weinviertler Mechatronik Akademie GmbH

 

Durch die WMA soll dem Lehrlingsengpass beziehungsweise Facharbeiterengpass im entgegengewirkt werden. Im Zentrum dieser Qualifizierungskooperation steht die Ausbildung von 26 „orientierungslosen“ jungen Menschen im zukunftsträchtigen Bereich Mechatronik. Die Lehrlingsausbildung erfolgt in Kooperation mit dem AMS, dem bfi und dem WIFI NÖ.

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Wirtschaftslandesrätin Bohuslav: „Top-Kaufkraft ist ein guter Beweis für die erfolgreiche Wirtschaftsdynamik in unserem Bundesland“

Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben mit 23.554 Euro die höchste Kaufkraft in ganz Österreich

 

St. Pölten (14. Juni 2017) – „Die Top-Kaufkraft Niederösterreichs ist ein guter Beweis für die erfolgreiche Wirtschaftsdynamik, die in unserem Bundesland herrscht. Hier zeigt sich, dass in den vergangenen Jahren die richtigen Weichen für den Standort gestellt wurden. Damit gehört Niederösterreich zu den Top-Standorten in Mitteleuropa“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über die aktuell veröffentlichte Kaufkraftstudie des Marktforschungsinstituts GFK. Laut dieser Studie haben die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit 23.554 Euro die höchste Kaufkraft in ganz Österreich, noch vor Vorarlberg und Salzburg. Der Österreich-Schnitt beträgt 22.597 Euro.

 

Die neue Studie ist nicht die einzige erfreuliche Meldung aus der niederösterreichischen Wirtschaft: „Einerseits entspannt sich die Situation am Arbeitsmarkt, andererseits merken wir, dass die heimischen Unternehmen in den vergangenen Monaten wieder verstärkt investieren. In den ersten fünf Monaten wurden bereits 40 neue Betriebsansiedlungs- bzw. Erweiterungsprojekte durch unsere Wirtschaftsagentur ecoplus erfolgreich begleitet. So errichtet zum Beispiel „Resch & Frisch“ einen neuen Standort in Wolkersdorf und in Wiener Neustadt hat sich die Firma „Wurth Essenzenfabrik“ angesiedelt“, informiert Landesrätin Bohuslav. Diese Entwicklungen bestätigen auch die Wirtschaftswachstumsprognosen des IHS, die für das heurige Jahr ein Wachstum von 1,7 Prozent für Niederösterreich erwarten (Österreich-Schnitt: 1,7%).

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Wiener Neustadt bekommt zweiten Wirtschaftspark – Spatenstich für ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald erfolgt

Der Wirtschaftsstandort Wiener Neustadt wird weiter aufgewertet: auf dem ehemaligen Stronach-Stadionareal fand nun der Spatenstich für den neuen ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald statt. „Damit ist Wiener Neustadt die einzige niederösterreichische Stadt, die mit zwei Wirtschaftsparks und einem Technopolstandort punkten kann. Das ist nicht nur für die Stadt, sondern für die gesamte Region von großer Bedeutung – hier wird ein zusätzlicher Wirtschaftsturbo gezündet“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Bürgermeister KO Klaus Schneeberger und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

(10.Juni 2017) – ecoplus hat das rund 18 Hektar große Areal, das ursprünglich für das nie realisierte Fußballstadion von Frank Stronach vorgesehen war, bereits 2016 von der Stadt Wiener Neustadt gekauft. Jetzt sind die Genehmigungsverfahren abgeschlossen und es kann mit der Aufschließung und dem Bau der notwendigen Infrastruktur begonnen werden. „Der Wirtschaftspark Föhrenwald ist durch seine ideale Lage direkt an der S4-Anschlussstelle ‚Wiener Neustadt Süd‘ beziehungsweise an der B54 für viele Unternehmen interessant. Es gibt bereits intensive Gespräche mit einigen Betrieben, die zu den ersten gehören wollen, die hier einen neuen Standort haben. Es lässt sich also jetzt schon sagen, dass der Wirtschaftspark Föhrenwald ein Erfolg werden wird. Dass ein zweiter Wirtschaftspark in Wiener Neustadt errichtet wird, ist das beste Zeugnis dafür, dass sich die Stadt durch die Zusammenarbeit mit ecoplus und dem Land Niederösterreich zu einem hervorragenden Wirtschaftsstandort entwickelt hat“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Das Areal ist als Bauland - Betriebsgebiet (BB) und Bauland Industriegebiet (BI) gewidmet. Alle Grundstücke können nach den Erfordernissen der Unternehmen geteilt werden, abhängig von der Widmungsart und den Möglichkeiten der Bebauung sind Grundstücksgrößen bereits ab 2.000 m² realisierbar. „Hier entsteht das perfekte Industriegebiet, weil es durch die optimale Anbindung an das höherrangige Straßennetz zu keiner zusätzlichen Verkehrsbelastung im Siedlungsgebiet kommt“, erläutert Bürgermeister KO Klaus Schneeberger. „Damit wird der Wirtschaftspark Föhrenwald die perfekte Ergänzung zum bereits bestehenden Nova City Wirtschaftspark, der als Technopolstandort mit dem TFZ Technologie- und Forschungszentrum und der Fachhochschule viele forschungsaffine Unternehmen anzieht.“

ecoplus betreibt in ganz Niederösterreich 17 Wirtschaftsparks im Eigentum oder in Beteiligung und unterstützt weitere 17 interkommunale Wirtschaftsparks, an denen 75 Gemeinden beteiligt sind. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Unsere große Erfahrung bei der Errichtung und dem Betrieb von Wirtschaftsparks kommt uns auch hier zugute – wir wissen, was erfolgreiche  Unternehmen von einem modernen Wirtschaftsstandort erwarten. Daher errichten wir im Wirtschaftspark Föhrenwald auch die entsprechende Infrastruktur mit Breitband/Internet, Fernwärme, Kanal, Strom, Telekommunikation und Trinkwasser.“ Weiters wird auch ein Spezialservice von ecoplus angeboten: die Errichtung von maßgeschneiderten Mietobjekten mit Expansionsmöglichkeit.

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Wirtschaft und Tourismus im Mostviertel – für die Zukunft hervorragend gerüstet

Betriebsansiedlungen, Wirtschaftsparks, Regionalförderprojekte und News aus dem Tourismusbereich waren zentrale Themen des Pressegesprächs, zu dem Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit der stellvertretenden ecoplus Aufsichtsratsvorsitzenden LAbg. Bgm.in Michaela Hinterholzer und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki  heute nach Amstetten geladen hatte. „Das Mostviertel hat sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort mit großem Zukunftspotenzial entwickelt. Die Region ist in allen wichtigen Belangen für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet“, sind sich die Beteiligten einig.

(09.06.2017) – Das Mostviertel hat viele Gesichter: bei der Wirtschaft punktet die Region unter anderem mit dem Ennshafen und dem ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf sowie weiteren sieben interkommunalen Wirtschaftsparks, die ebenfalls von ecoplus unterstützt werden. Dass der Bezirk Amstetten ein Wirtschaftsmotor für die gesamte Region ist, zeigt sich auch in den Zahlen der Betriebsansiedlungen bzw. Betriebserweiterungen. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Im gesamten Mostviertel konnten durch die ecoplus Betriebsansiedlung in den letzten fünf Jahren 39 Unternehmen angesiedelt beziehungsweise erweitert werden. Damit wurden 470 Arbeitsplätze neu geschaffen beziehungsweise gesichert. Davon waren 23 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen mit 286 Arbeitsplätzen direkt im Bezirk Amstetten. Leitbetriebe wie Umdasch,  Welser Profile, Bene, Forster, Mondi, Lisec oder auch Riess tragen dabei zur Attraktivitätssteigerung des Wirtschaftsstandortes bei – sie sind für uns Botschafter des Mostviertels und Multiplikatoren.“

Mit dem Technopol Wieselburg und der Zukunftsakademie Mostviertel ist die Region aber ebenfalls ein Forschungs- und Ausbildungsstandort von internationalem Zuschnitt, der auch Einfluss auf ganz Niederösterreich hat. So wurde das Projekt „Future of Production-Net“ der Zukunftsakademie Mostviertel in den letzten Wochen auf das ganze Bundesland ausgerollt. „Hier war das Mostviertel Trendsetter und Vorreiter: Das  FoP-Net Qualifizierungsprogramm ist speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Digitalisierung. Da der Bedarf aber pro Region sehr unterschiedlich sein kann, wird für jede Region ein individuelles Ausbildungspaket geschnürt“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Bohuslav.

Ein weiteres wichtiges Standbein der Mostviertler Wirtschaft ist der Tourismus. LAbg. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer: „Die neuen Genussreisen im Mostviertel laden unsere Gäste ein, die Region mit ihrer ganzen Vielfalt kulinarisch zu entdecken. Wer’s sportlicher angehen will, der kommt zum Beispiel im Bikepark am Königberg oder auf dem Ybbstalradweg auf seine Kosten. Gerade der Ybbstalradweg ist ganz aktuelles Beispiel für vielen Projekte, die mit Hilfe der ecoplus Regionalförderung im Mostviertel umgesetzt werden konnten.“ Seit dem Start der Regionalförderung im Jahr 1987 wurden insgesamt 455 Projekte mit einem Fördervolumen von 167 Millionen Euro im Mostviertel gefördert. Diese haben ein Investitionsvolumen von rund 400 Millionen ausgelöst.

„Das Mostviertel hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten unglaublich dynamisch entwickelt – und sich dabei eine wirtschaftliche Vielfalt erhalten, die man nicht oft findet. Das Mostviertel ist gleichzeitig moderner Wirtschaftsstandort, Ganzjahres-Tourismusregion, Top-Messe-Standort und Standort für Forschung, Aus- und Weiterbildung. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich in allen Bereichen einen wichtigen Beitrag zum Erfolg leisten können“, freut sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Spatenstich für Glasfaserinfrastruktur in der Pilotregion Waldviertler StadtLand

In Hoheneich und Waldenstein im Waldviertel startet die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) mit der Errichtung einer offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Glasfaserinfrastruktur. Die beiden Gemeinden waren in der Pilotregion Waldviertler StadtLand die schnellsten, die die erforderlichen 40 Prozent Willenserklärungen der Bevölkerung und der Betriebe für Glasfaseranschlüsse bis zum Haus gesammelt haben. In den nächsten Monaten werden etwa 45.000 Laufmeter Kabel verlegt. Rund 1.500 Nutzungseinheiten (Haushalte und Betriebe) werden bis Ende 2018 mit glasfaserschnellem Internet ausgestattet.

(09.06.2017) - Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav sagte dazu: „Breitband-Internet ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Mit dem niederösterreichischen Modell zeigen wir, wie ländliche Regionen am besten davon profitieren können. Ein offenes, öffentliches und zukunftssicheres Netz ist die Basis für die nachhaltige Entwicklung der Region. So können Bevölkerung und die Betriebe im Waldviertel die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

Christian Grümeyer, Bürgermeister der Gemeinde Hoheneich freut sich über die große Zustimmung zum Niederösterreichischen Glasfasermodell: „Unsere Bürgerinnen und Bürger haben genauso wie unsere Betriebe erkannt, welche Vorteile ihnen Breitbandinternet bringt. Ich bin froh, dass wir zu den ersten gehören, die es nutzen können.“ Alois Strondl, sein Bürgermeisterkollege aus der Gemeinde Waldenstein, ergänzt: „Es war ganz einfach, die Menschen zu überzeugen. Das niederösterreichische Modell steht für die schnellste Technologie und faire Preise. Das kommt gut an.“

Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG), eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, kann nun mit der Errichtung der Infrastruktur starten. Geschäftsführer Hartwig Tauber ist überzeugt: „Wir sind in Niederösterreich auf dem richtigen Weg. Als nöGIG werden wir überall dort aktiv, wo der Markt nicht funktioniert und ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag für die flächendeckende Breitbandversorgung im Land.“

Auf Basis einer Ausschreibung wurde Leyrer + Graf als Generalunternehmer mit den Bautätigkeiten beauftragt. „Der Breitbandausbau ist neben dem Straßenbau und dem Bahnbau der dritte

wesentliche Pfeiler der notwendigen Infrastruktur in einer modernen Gesellschaft und damit Grundvoraussetzung für eine starke wirtschaftliche Entwicklung von Regionen und damit für den Wohlstand der Gesellschaft. Es ist schön zu sehen, dass die Politik diese mutige und zukunftsorientierte Investition auch abseits der Ballungsgebiete vornimmt. Wir freuen uns sehr über den erhaltenen Auftrag, bei dem wir unsere umfangreiche Kompetenz auch in diesem hochtechnologischen Bereich beweisen können“, so BM Stefan Graf, CEO der Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H.

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Fit für die Digitalisierung – neue Qualifizierungsschiene auf ganz Niederösterreich ausgerollt

In Zeiten fortschreitender Digitalisierung gewinnt das Fachwissen der eigenen Belegschaft einen immer größeren Stellenwert. Welches Know-how aber genau gefragt ist, kann von Region zu Region stark variieren. Hier setzt auch eine neue Qualifizierungsschiene an, die nach einem erfolgreichen Einsatz im Mostviertel nun auf ganz Niederösterreich ausgerollt wurde. Die Stärke des Projekts Future of Production‘ liegt in seiner Flexibilität. Gemeinsam mit Wirtschaftstreibenden aus der jeweiligen Region werden die Qualifizierungsschwerpunkte immer genau dort gesetzt, wo es regional Bedarf gibt. Mit der gestrigen Startveranstaltung in Gmünd ist die niederösterreichweite Ausrollung nun abgeschlossen.

 

(08.Juni 2017) – Das  FoP-Net Qualifizierungsprogramm ist speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Das Angebot umfasst mehr als 40 Lehrveranstaltungen zu den vier produktionsspezifischen Themenschwerpunkten Technologie, Infrastruktur, Organisation und Wertschöpfung. „Dabei wird durch die Kombination aus Fachseminaren, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen ein effizienter Wissenstransfer in die Unternehmen sichergestellt“, erläutert Johannes Eßmeister, Technologiemanager der Zukunftsakademie Mostviertel das innovative Konzept.

Bei der Auftaktveranstaltung für das Waldviertel diskutierten Unternehmen wie die Test-Fuchs GmbH, die HARTL HAUS Holzindustrie GmbH,  die TALKNER Gesellschaft m.b.H., die DRUCKEREI JANETSCHEK GMBH oder auch Web Österreich AT mit den Expertinnen und Experten der Zukunftsakademie über die Schulungsinhalte. Über den Sommer werden die Themen ausgearbeitet, die Qualifizierungsworkshops starten dann im Herbst 2017. Finanziert wird die FoP-Net durch das Land Niederösterreich, die Umsetzung erfolgt durch die Zukunftsakademie Mostviertel.

Für ecoplus ist die Digitalisierung in vielen Bereichen ein wichtiges Thema  – von den Technopolen über die Cluster bis hin zur Weiterbildung: „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie vernetzen diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Unternehmen dieses einzigartige Aus- und Weiterbildungsangebot annehmen“, so ecoplus Geschäftsfeldleiter Cluster Niederösterreich Stefan Liebert.

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Mit neuem Know-how fit für die Zukunft – erfolgreiche Qualifizierungsschiene ab sofort auch im Weinviertel

Dem Thema Mitarbeiterqualifizierung kommt in Zeiten der Digitalisierung immer größere Bedeutung zu. Ab sofort steht ein Qualifizierungsprojekt, das sich bereits im Mostviertel bestens bewährt hat, auch den Weinviertler Unternehmen zur Verfügung: „FoP-Net/Future of Production“ garantiert in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben eine fachliche Weiterbildung der Belegschaft zum Thema Wirtschaft 4.0, die ganz konkret auf die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft zugeschnitten ist. „Die fortschreitende Digitalisierung bietet unseren Unternehmen große Chancen und enorme Möglichkeiten. Die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dabei die Basis des Erfolgs“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der Auftaktveranstaltung im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf.

(01.Juni 2017) – Das Qualifizierungsprojekt „Future of Production“ wird von der Wirtschaftsabteilung des Landes finanziert und von der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt. Gestern trafen sich im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf die Expertinnen und Experten der Zukunftsakademie Mostviertel mit regionalen Firmenvertretern zur Auftaktveranstaltung in der Region. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Renommierte Weinviertler Betriebe wie Fertinger oder Kotányi konnten bereits für das Projekt gewonnen werden. Sie sind sozusagen die regionale Kerngruppe des Projekts und fungieren als Multiplikatoren für ‚Future of Production‘ im Weinviertel, denn es ist wichtig, dass möglichst viele Betriebe aus der Region bei diesem Qualifizierungsprojekt mitmachen.“

Der Qualifizierungsbedarf kann nämlich in den einzelnen Regionen ganz unterschiedlich sein und daher soll für jede Region auch ein maßgeschneidertes Qualifizierungsprogramm erstellt werden. Durch diese thematische Flexibilität kann sichergestellt werden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der heimischen Unternehmen bestmöglich für Wirtschaft 4.0 gerüstet sind und über genau jene Kenntnisse verfügen, die in der jeweiligen Region auch wirklich gebraucht werden. Über den Sommer werden die Themen ausgearbeitet, die Qualifizierungsworkshops starten dann im Herbst 2017.

ecoplus geht die Digitalisierung in vielen Bereichen an – bei den Technopolen, bei den Clustern, aber auch bei der Weiterbildung: „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie vernetzen diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Die Aktivitäten der Zukunftsakademie ergänzen die Ziele von ecoplus zur regionalen Stärkung und Entwicklung ideal“, so ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl.

Johannes Eßmeister, Technologiemanager der Zukunftsakademie: „FoP ist speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Eine Kombination aus Fachimpulsen, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen stellt den effizienten Wissenstransfer in die Unternehmenspraxis sicher.“ Die Seminare aus dem FoP-Net sind als bereichsübergreifende Fachseminare konzipiert. Angesprochen sind daher neben den Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Produktion und aus produktionsnahen Bereichen.

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Startschuss für Glasfaserausbau in den ländlichen Regionen des Ybbstals

Nachdem sich die Bevölkerung der Pilotregion Ybbstal-Eisenstraße für den Glasfaserausbau ausgesprochen hat, hat die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) nun mit der Errichtung des offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Netzes gestartet. Alle Gemeinden, in denen Unterstützungserklärungen gesammelt wurden, haben die nötige Zustimmungsrate von 40 Prozent überschritten. Teilweise lag sie sogar bei über 70 Prozent. Damit bekommen Haushalte und Betriebe in Göstling, Hollenstein, Lunz am See, Opponitz, St. Georgen am Reith, Waidhofen an der Ybbs und Ybbsitz Glasfaseranschlüsse bis zum Haus. Derzeit werden die Vermittlungszentralen (POPs, Points of Presence) errichtet. In den nächsten Wochen startet der Ausschreibungsprozess für den Bau.   

(02. Juni 2017) - „Mit dem Ybbstal hat nun eine weitere unserer vier Pilotregionen gezeigt, wie hoch die Attraktivität von Niederösterreichs Glasfasermodell ist. Private Haushalte und Betriebe wollen über Glasfaser mit der Welt und der Zukunft verbunden sein. Daher ist der Bau eines flächendeckenden Glasfasernetzes das wichtigste Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts. Ich freue mich, dass das Projekt im Ybbstal nun rasch umgesetzt wird“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

In den sieben Pilotgemeinden der Kleinregion Ybbstal wird nöGIG in den nächsten Monaten das Glasfasernetz errichtet. Der erste Schritt ist der Aufbau der Vermittlungszentralen in Göstling, Waidhofen und Ybbsitz. Parallel dazu werden die Ausschreibungen für den Bau vorbereitet. Die Vergabe für die ersten Abschnitte ist für Juli geplant, sodass die Bautätigkeiten im Spätsommer starten können. Die Anschlüsse werden schrittweise bis Ende 2018 aktiviert.

Werner Krammer, Sprecher der Kleinregion und Bürgermeister von Waidhofen an der Ybbs: „Leistungsfähige Glasfaserverbindungen zu attraktiven Preisen sind die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Wir haben im Ybbstal die Chance bekommen, ganz vorne mit dabei zu sein. Die überwältigende Zustimmung der Bevölkerung zeigt sehr deutlich, dass wir sie nutzen wollen und werden.“

Dass hier nun der nächste Schritt auf dem Weg zur Breitbandversorgung gesetzt wird, freut die Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (Hollenstein an der Ybbs) und die Bürgermeister Josef Hofmarcher (Ybbsitz), Johann Lueger (Opponitz), Friedrich Fahrnberger (Göstling an der Ybbs), Martin Ploderer (Lunz am See), Vizebürgermeister Helmut Spanring (St. Georgen am Reith) ebenso wie Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, die stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer und Regionalkoordinatorin Birgit Weichinger.

Wo sich der Glasfaserausbau für private Netzbetreiber nicht rechnet, wird nöGIG, eine Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus aktiv. Geschäftsführer Hartwig Tauber betont: „Wir errichten eine öffentliche Infrastruktur, auf deren Basis Netzbetreiber und Dienstanbieter Services zu fairen Konditionen anbieten können. Die Refinanzierung erfolgt durch die Einnahmen aus der Vermietung.“

„Das Projekt läuft sehr erfolgreich. Die Zustimmung der Bevölkerung ist in allen vier Pilotregionen überwältigend. Damit können wir die für Ende 2018 geplante Evaluierung auf den Sommer 2017 vorziehen und danach rasch Schritte für den weiteren Ausbau in Niederösterreich setzen“, sagt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Croma-Pharma GmbH: Internationaler Beauty-Konzern setzt auf den Unternehmensstandort Niederösterreich

Die Croma-Pharma GmbH mit Hauptsitz in Leobendorf bei Korneuburg zählt zu den großen Global-Playern im Bereich der ästhetischen Dermatologie. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav stattete dem Familienbetrieb in der neu errichteten Unternehmenszentrale einen Besuch ab. „Wenn sich ein Unternehmen wie die Croma-Pharma GmbH dazu entschließt, rund 40 Millionen Euro in einen neuen Betriebsstandort in Niederösterreich zu investieren, dann ist das für uns die schönste Bestätigung, dass wir mit unserer Arbeit zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Landesrätin Petra Bohuslav.

(01.Juni 2017) – Konstante Entwicklung, starkes Wachstum und beste Zukunftsprognosen für die Branche waren ausschlaggebend dafür, dass sich die Konzernleitung dazu entschlossen hat, eine neue, ganz auf Wachstum ausgerichtete Firmenzentrale zu errichten. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Die Eigentümerfamilie Prinz ist dabei dem Wirtschaftsstandort Niederösterreich treu geblieben. Was hier entstanden ist, ist nicht nur der größte Gewerbeneubau der Region, sondern gleichzeitig auch ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Das Unternehmen ist ein Leitbetrieb für die gesamte Region!“

Eine der Grundlagen für den langanhaltenden, internationalen Erfolg der Croma-Pharma GmbH ist hochspezialisierte F&E-Abteilung und die hervorragende Vernetzung mit der niederösterreichischen Forschungslandschaft. Das Unternehmen investiert rund 12 Prozent des Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und ist auch mit einem eigenen F&E-Zentrum im TFZ Tulln angesiedelt. CTO Martin Prinz: „Mit dem neuen Firmensitz erreichen wir auch eine Verdoppelung der Produktionskapazitäten sowie die Modernisierung und Erweiterung der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.  In Niederösterreich haben wir optimale Bedingungen, um auch künftig erfolgreich durchzustarten. In einigen Jahren wollen wir einer der Weltmarktführer im Bereich der minimal-invasiven ästhetischen Dermatologie sein."

Die neue Firmenzentrale umfasst auf sechs Stockwerken rund 6.000 Quadratmeter Büro- und Lagerfläche sowie ein angeschlossenes 3.400 Quadratmeter großes Lager- und Logistikzentrum. Durch die erfolgte Zentralisierung und Modernisierung werden Ablaufwege kürzer, die Interaktion der Abteilungen schneller und die allgemeine Effizienz wird bei gleichbleibender Qualität erhöht.

„Croma-Pharma ist ein Paradebeispiel dafür, was mit Weitblick, Entschlossenheit und großer Innovationskraft erreicht werden kann – ein Konzern, der von Niederösterreich aus die Welt erobert. Dabei ist das Unternehmen auch weiterhin fest in der Region verankert. Was hier geschaffen wurde und welche Forschungsleistung dafür in Niederösterreich erbracht wird, ist beeindruckend“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

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Starkes Ladenetz: NÖ e-Bike-Ladestationen auf einen Blick

Einen echten Service-Gewinn für Radlerinnen und Radler, die in Niederösterreich mit dem e-Bike unterwegs sind, bringt die neue Webseite www.e-mobil-noe.at/e-bikes. „e-mobil in niederösterreich“, ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich und die Niederösterreich-Werbung haben gemeinsam eine neue Webseite ins Leben gerufen, die mehr als 230 Ladestationen für e-Bikes in Niederösterreich übersichtlich in einer Online-Karte darstellt. „Für viele Menschen ist das e-Bike der Einstieg in die Elektromobilität. Derzeit sind mehr als 400.000 e-Bikes in Österreich unterwegs. Damit werden sie auch zu einem wichtigen Faktor im heimischen Ausflugstourismus“, betonen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Tourismus- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, die für die Initiative „e-mobil in Niederösterreich“ verantwortlich sind. 

(30. Mai 2017) – „Um die Mobilitätswende in Niederösterreich hinzu mehr e-Mobilität zu vollziehen, müssen wir an zahlreichen Stellschrauben drehen – vom Ausbau der Ladeinfrastruktur über die Förderlandschaft. Für viele Menschen kann das e-Bike ein attraktiver Einstieg in die e-Mobilität sein. Wer beim Radfahren die Vorzüge der e-Mobilität genießt, kommt rasch auch bei der vierrädrigen Mobilität ebenfalls auf den Geschmack. Somit ist die Online-Karte www.e-mobil-noe.at/e-bikes ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung“, betont Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die gezeigten Ladepunkte bieten die Möglichkeit e-Bikes mit dem selbst mitgebrachten Ladegerät an Schuko-Steckdose zu laden. Die Informationen zu den einzelnen Ladepunkten wurden von den Destinationen gesammelt, wobei die Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. <s></s>

„Ein Radwegenetz mit 4.200 Kilometern Länge, acht Top-Radrouten mit einer vorbildlichen e-Bike-Ladeinfrastruktur: In Niederösterreich haben wir schon früh die Bedeutung des Radtourismus erkannt und dessen Entwicklung vorangetrieben – damit gehört das Radangebot heute zu den wichtigsten Säulen im Urlaubs- und Ausflugstourismus. Mit den Angeboten für e-Bike-Fahrerinnen und –Fahrer erschließen wir neue Zielgruppen, was Niederösterreich über kurz oder lang zum e-Bike-Eldorado in Mitteleuropa machen kann“, unterstreicht Tourismus- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Neben Ladestationen gibt es e-Bikes zum Ausleihen am Donauradweg, am Traisental-Radweg, an der Moststraße und am Ybbstalradweg. Auch in der Buckligen Welt und im Weinviertel gibt es Verleihstellen für e-Bikes. 

„Die Verkaufszahlen für e-Bikes stiegen in den vergangenen Jahren rasant an. Zwischen 2012 und 2015 sind die e-Bike-Verkäufe von 41.000 Bikes pro Jahr auf 77.000 Elektroräder gestiegen. Laut Informationen der heimischen Sportartikel-Erzeuger ist jedes fünfte in Österreich verkaufte Fahrrad mittlerweile ein e-Bike“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ergänzt: „Damit sind e-Bikes aus dem Radtourismus nicht mehr weg zu denken und das ecoplus-Projekt der Radwege-Optimierung mit dem Ziel, eine infrastrukturelle Verbesserung der Haupt-Radrouten, gewinnt weiter an Wichtigkeit. Schließlich lassen sich mit e-Bikes deutlich längere Strecken für Radfahrer bewältigen als mit dem ‚muskelbetriebenen‘ Rad.“

Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, fügt hinzu: „Viele der über 230 e-Bike-Ladestationen auf der Webseite www.e-mobil-noe.at/e-bikes befinden sich an den neuralgischen Punkten des Niederösterreichischen Radnetzes - an Gasthöfen oder Ausflugszielen, so bekommen die Lade-Pausen für Radfahrer auch einen genussvollen Aspekt.“

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Pilotprojekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ an Schulen startet in fünf niederösterreichischen Bezirken

 

Mit kommendem Schuljahr 2017/2018 startet in den vier Statutarstädten St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ybbs sowie im Bezirk Hollabrunn an allgemeinbildenden Pflichtschulen sowie AHS Unterstufe die Projektiniative "Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit". Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungsrätin Barbara Schwarz und Landesschulratspräsident Johann Heuras sind sich einig: "Unsere Schülerinnen und Schüler sowie unsere Sportvereine profitieren davon!

 

Die niederösterreichischen Kinder und Jugendlichen bewegen sich immer weniger: Nur ca. drei von zehn sind mindestens 60 Minuten täglich mit mittlerer bis hoher körperlicher Intensität körperlich aktiv. Und auch von den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ab 14 Jahren treibt nur ein Drittel regelmäßig Sport. Der Anteil jener Jugendlichen,  die niemals Sport trieben verdoppelte sich sogar 19% im Jahr 2013 auf 38% im Jahr 2016 - eine alarmierende Entwicklung.

 

Dieser Entwicklung wollen Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz sowie Landesschulratspräsident Johann Heuras mit der Umsetzung des Pilotprojekts „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“, das mit dem kommenden Schuljahr startet, gegensteuern. In den vier Statutarstädten St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ybbs sowie im Bezirk Hollabrunn haben bereits mehr als 50 Schulen ihr Interesse daran angemeldet. „Wir wollen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mehr bewegen und hoffen, dass sie sich künftig auch in ihrer Freizeit damit stärker für Sport begeistern und im besten Fall sich in einem Verein engagieren. Mit dem Pilotprojekt machen wir hier einen wichtigen Schritt nach vorne. Für mich steht fest, dass Bewegung und Sport ein selbstverständlicher Teil des (Schul-)Alltags werden soll – so wie das tägliche Zähneputzen“, erklärt Sportlandesrätin Petra Bohuslav

 

 

Die „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ wird in Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Schulen und den Sportdachverbänden Sportunion, ASKÖ und ASVÖ umgesetzt. Die Verbände stellen Bewegungscoaches zur Verfügung, die mit den Kindern und Jugendlichen ein tägliches Sportprogramm absolvieren.  Der Weg über ein Pilotprojekt wurde deswegen gewählt, um einerseits bereits in einer ersten Phase hohe Qualität für unsere Jugendlichen sicherzustellen und auch um aus den gewonnen Erfahrungen in Pilotbezirken repräsentative Schlüsse für eine allfällige landesweite Ausrollung ziehen zu können.

 

 

 

Auch für Bildungslandesrätin Barbara Schwarz ist das neue Projekt daher zukunftsweisend: „Wir setzen uns in Niederösterreich seit vielen Jahren für ausreichend Bewegung in unseren Bildungseinrichtungen ein, darunter auch für eine tägliche Bewegungs- und Sporteinheit im Regelunterricht. Mit dem Pilotprojekt machen wir einen wertvollen Schritt in eine bewegte Zukunft. Niederösterreichs Kindergärten und Pflichtschulen bieten bereits jetzt beste Voraussetzungen für ausreichend Bewegung und Sport. Alleine in den letzten drei Jahren haben wir mehr als 60 Bauvorhaben im Bereich Turn- und Sportstätten an Pflichtschulen über den Schul- und Kindergartenfonds unterstützt. Im Zuge unserer großen Förderaktion haben wir zusätzlich bereits fast 300 neue und bewegungsfördernde Schulhöfe und Spielplätze geschaffen.“

 

Die Integration der täglichen Bewegungseinheit in den Schulalltag ist eine organisatorische Herausforderung, die es zu meistern gilt. Für Landesschulratspräsidenten Johann Heuras führt dennoch kein Weg an mehr Bewegung in den Schulen vorbei: „Ich kann jede Initiative, die für mehr Bewegung sorgt und damit besseres Wohlbefinden gewährleistet nur unterstützen. Es ist hinlänglich bekannt, dass körperliche Fitness und Wohlbefinden auch die geistige Mobilität steigert und zwischen Körper und Geist ein enges Zusammenwirken besteht. Getreu dem alten Motto „mens sana in corpore sano".

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Qualifizierung für Digitalisierung – erfolgreiches Projekt wird auf ganz Niederösterreich ausgerollt

Um die Chancen der Digitalisierung erfolgreich nutzen zu können, brauchen Unternehmen bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Qualifizierungsprojekt „FoP-Net/Future of Production“ der Zukunftsakademie Mostviertel garantiert in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben eine fachliche Weiterbildung der Belegschaft zum Thema Wirtschaft 4.0, die ganz konkret auf die Bedürfnisse der regionalen Unternehmen zugeschnitten ist. „Im Mostviertel ist das Projekt bereits überaus erfolgreich. Jetzt wird diese Qualifizierungsschiene als Teil der Digitalisierungsoffensive des Landes Niederösterreich auf das ganze Bundesland ausgerollt“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der Auftaktveranstaltung im Industrieviertel.

(24. Mai 2017) – Anfang der Woche fand im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd die erste Auftaktveranstaltung zur Ausrollung des Projekts „Future of Production“ auf ganz Niederösterreich statt. Zum Start im Industrieviertel traf sich das Who‘s Who der regionalen Wirtschaft – Betriebe wie NOVOMATIC, ALG Automatisierungslösungen, Sick, Weinzetl Fenster und Türen, IMG, Weidmüller, DELTA BLOC, Rehau oder auch ZKW Elektronik konnten bereits für das Projekt gewonnen werden.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Diese renommierten Unternehmen sind die regionale Kerngruppe des Projekts und fungieren als Multiplikatoren für ‚Future of Production‘ im Industrieviertel. Im Juni findet dann der nächste Workshop statt, zu dem auch weitere Firmen herzlich eingeladen sind. Der Qualifizierungsbedarf kann nämlich in den einzelnen Regionen ganz unterschiedlich sein und daher soll für jede Region auch ein maßgeschneidertes Qualifizierungsprogramm erstellt werden. Denn uns ist wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Unternehmen bestmöglich für Wirtschaft 4.0 gerüstet sind.“ Über den Sommer werden die Themen ausgearbeitet, die Qualifizierungsworkshops starten dann im Herbst 2017.

Das Qualifizierungsprojekt „Future of Production“ wird von der Wirtschaftsabteilung des Landes finanziert und von der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt. Johannes Eßmeister, Technologiemanager der Zukunftsakademie: „FoP ist speziell auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Eine Kombination aus Fachimpulsen, anwendungsorientierten Workshops und gemeinsamer Arbeit an konkreten Projekten und Anwendungsbeispielen stellt den effizienten Wissenstransfer in die Unternehmenspraxis sicher.“ Die Seminare aus dem FoP-Net sind als bereichsübergreifende Fachseminare konzipiert. Angesprochen sind daher neben den Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Produktion und aus produktionsnahen Bereichen.

ecoplus geht die Digitalisierung in vielen Bereichen an – bei den Technopolen, bei den Clustern, aber auch bei der Weiterbildung: „Wirtschaft, Forschung, Aus- und Weiterbildung – sowohl ecoplus als auch die Zukunftsakademie vernetzen diese Bereiche und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Die Aktivitäten der Zukunftsakademie ergänzen die Ziele von ecoplus zur regionalen Stärkung und Entwicklung ideal“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Treffen zwischen Landesrätin Bohuslav und bayerischem Staatssekretär Pschierer: Digitalisierung im Fokus

Der bayerische Staatssekretär für Wirtschaft und Technologie Franz Josef Pschierer traf mit einer Wirtschaftsdelegation zum Gedankenaustausch mit Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav im Palais Niederösterreich zusammen: An der Spitze einer Reihe gemeinsamer Themen und Projekte standen die Aktivitäten der beiden Regionen im Bereich der Digitalisierung. So stieß das in Niederösterreich geplante Haus der Digitalisierung sowie die Digitalisierungsstrategie Niederösterreichs auf großes Interesse der Gäste aus Bayern. Umgekehrt sind die Aktivitäten Bayerns mit dem Zentrum für Digitalisierung Bayern in Gaching europaweit ein Vorzeigemodell.

(22. Mai 2017) – Mit dem „Zentrum für Digitalisierung Bayern" bündelt die bayerische Staatsregierung bestehende Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung und entwickelt sie zukunftsfähig weiter. Das Zentrum koordiniert von der Geschäftsstelle in Garching aus bayernweit eine Vielzahl von Maßnahmen. Diese Idee eines digitalen Gründerzentrums mit Außenstellen – aufgeteilt auf das ganze Land – erweckte großes Interesse bei der Landesrätin. „Wir haben bei diesem Treffen viele Gemeinsamkeiten zwischen Niederösterreich und Bayern in unseren Digitalisierungsstrategien festgestellt. Vor allem das Ziel, das Bewusstsein, die Möglichkeiten und damit auch die durch die Digitalisierung entstehenden Chancen in die peripheren Regionen zu bringen, deckt sich vollinhaltlich mit der niederösterreichische Ambition“, unterstreicht Landesrätin Bohuslav.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern besprachen die jeweiligen regionalen Maßnahmen und Projekte. Dabei wurde übereinstimmend von Landesrätin Bohuslav und Staatssekretär Pschierer festgestellt, dass Grundvoraussetzung aller Maßnahmen im Zusammenhang mit „Wirtschaft 4.0“ und „Tourismus 4.0“ eine leistungsfähige und zeitgemäße Breitbandversorgung ist. Das gerade in vier Pilotregionen getestete niederösterreichische Glasfasermodell wurde sehr interessiert von den bayerischen Gästen aufgenommen. Dabei vor allem der niederösterreichische Ansatz, die Glasfaserinfrastruktur mehrheitlich unter öffentlicher Kontrolle zu behalten und besonders auch die ländlichen Gebiete anzubinden.

Weitere Themen des Arbeitsgespräches waren die Elektromobilität sowie generell alle neuen Formen der modernen Mobilität bis hin zum autonomen Fahren. Bayern setzt hier mit den großen Automobilunternehmen wie zum Beispiel BMW starke Akzente. „Niederösterreich ist in allen Bereichen dieser neuen Mobilitätsformen ebenfalls eine Vorzeigeregion. Jedes fünfte in Österreich verkaufte e-Mobil hat ein niederösterreichisches Kennzeichen. Bei der Landesausstellung in Wiener Neustadt 2019 werden wir mit dem Schwerpunkt Mobilität starke Akzente setzen. Dies ist bei unseren bayerischen Gesprächspartnern auf reges Interesse gestoßen“, so Landesrätin Bohuslav. Aufgrund der zahlreichen gleichgelagerten Interessen nahm die Landesrätin die Einladung des Staatssekretärs zu einem Besuch in Bayern im Herbst dieses Jahres an. Dabei sollen die angesprochenen Themen weiter vertieft und der Wissens- und Erfahrungsaustausch weitergeführt werden. „Heute hat sich wieder gezeigt, dass Niederösterreich mit seinen Schwerpunkten im Wirtschaftsressort den Nerv der Zeit trifft. Eine vertiefte weitere Zusammenarbeit mit der europäischen Vorzeigeregion Bayern ist von immensem Vorteil für Niederösterreich und seine Unternehmen“, freut sich Landesrätin Bohuslav.

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St. Corona am Wechsel: Erfolgreiche Partnerschaft von Gemeinde und Familienarena

St. Corona am Wechsel hat sich seit 2014 als ganzjährige Familiendestination sehr erfolgreich neu positioniert. Begeisterten den Sommer und Herbst über Attraktionen wie der Motorikpark, die Sommerrodelbahn „Corona Coaster“ oder der Erlebnisweg „Coronas Ameisenpfad“ zahlreiche Gäste, war das Familienskiland auch in der abgelaufenen Wintersaison sehr erfolgreich: Rund 32.000 Ersteintritte 2016/2017 bedeuten mehr als eine Verdopplung im Vergleich zur vorhergehenden Wintersaison. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav zeigten sich von dieser Entwicklung beeindruckt.

(20. Mai 2017) „Die Familienarena St. Corona am Wechsel und die Gemeinde arbeiten sehr gut zusammen und verstehen es zudem auch andere wichtige Partner in der Region in die touristische Entwicklung einzubeziehen. Beiträge der Gemeinde, wie der neue öffentliche Spielplatz bei der Wechsel Lounge, ergänzen das Konzept der Familienarena perfekt“, erläutert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Die guten wirtschaftlichen Ergebnisse und vor allem die Rückmeldungen der Gäste zeigen, dass die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Familien mit kleineren Kindern der richtige Weg ist. Schließlich geht es für die Familienarena darum, sich Stammgäste aufzubauen, die das ganze Jahr über immer wieder nach St. Corona am Wechsel kommen“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Mit ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreichs, hat das Land über ihre Enkelgesellschaft Bergbahnen St. Corona GmbH die infrastrukturellen Voraussetzungen für die regionale Entwicklung geschaffen. Das Land Niederösterreich hat aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung bisher rund 6,5 Mio. Euro in die touristische Entwicklung von St. Corona am Wechsel investiert.

Im Herbst 2016 wurden beim überdachten Förderband der Familienarena bereits ein Mini-Bikepark mit zwei Trails speziell für Kinder und Jugendliche in Betrieb genommen. „Wir haben vor, in Zukunft stark auf sanfte Mountainbike-Trails am Wechsel zu setzen, die auch einen perfekten Einstieg in das Thema E-Mountainbike ermöglichen“, wollen Bürgermeister Michael Gruber und Karl Morgenbesser, geschäftsführender Gesellschafter der Familienarena Bucklige Welt - Wechselland GmbH, den eingeschlagenen Weg der Erneuerung gemeinsam fortsetzen.

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Niederösterreicher erhielt weltweit bedeutendste Auszeichnung für Reibungs- und Verschleißforschung

Die weltweit bedeutendste Auszeichnung im Fachgebiet Tribologie (Reibungs- & Verschleißlehre) ging an einen Niederösterreicher: Univ.-Prof. Friedrich Franek erhielt die „Tribology Gold Medal 2016“ auf Beschluss des Award Committees des Tribology Trusts bei der Institution of Mechanical Engineers in London. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gratulierte dem am Technopol Wiener Neustadt tätigen Forscher herzlich und hob dabei Franeks Einsatz beim Auf- und Ausbau der Tribologie-Forschung sowie Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervor. Franek erhielt die Goldmedaille vom Britischen Botschafter Leigh Turner in der Botschaftsresidenz in Wien.

(16. Mai 2017) – „Univ.-Prof. Friedrich Franek leistet für den Forschungs- und Technologiestandort Niederösterreich Herausragendes. Er engagiert sich seit 2002 im Rahmen des Auf- und Ausbaus der Tribologie-Forschung in Wiener Neustadt. Dieses Kompetenzzentrum, welches auch von der Wirtschaftsabteilung des Landes gefördert wird, entwickelte sich unter dem tatkräftigen Wirken von Prof. Franek zum international beispielgebenden Tribologie-Forschungszentrum. Mit rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie seinen nationalen und internationalen Forschungspartnern stellt es mittlerweile die größte technische Forschungs-einrichtung am Technopol Wiener Neustadt dar und fand bereits internationale Nachahmer. Zudem leistet Prof. Franek als Experte einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie des Landes Niederösterreich“, freut sich Landesrätin Petra Bohuslav über die hochrangige Auszeichnung des gebürtigen Niederösterreichers.

„Die Forschungsaktivitäten des Kompetenzzentrums (AC2T research GmbH) umfassen unter anderem Verschleißprozesse, Verschleißschutz, Schmierstoffe, Reibflächenphänomene sowie theoretische und experimentelle Simulationen“, skizziert Prof. Franek die aktuellen Forschungsthemen. Zahlreiche industrielle Partner, insbesondere aus Niederösterreich, profitieren von den Forschungsleistungen. Franek, geboren 1949 in Sankt Pölten, ist Präsident der Österreichischen Tribologischen Gesellschaft, Maschinenbauer und seit fast 44 Jahren als Universitätslehrer mit dem Schwerpunkt Feinwerktechnik und Tribologie an der Technischen Universität Wien tätig. Er beschäftigte sich hierbei unter anderem mit der Erhöhung der Zuverlässigkeit und Lebensdauer verschleißbeanspruchter Produkte. Für sein berufliches Schaffen wurde er bereits 2002 mit dem österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse ausgezeichnet. Von Seiten des Landes Niederösterreich wurden die Arbeiten von Prof. Franek unter anderem 2014 mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich gewürdigt.

Seit 2004 realisiert ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, das Technopolprogramm im Auftrag des Landes. „Hierbei setzen wir aktiv die Vernetzung der Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen um. Der Technopolstandort Wiener Neustadt wirkt mit seinen Forschungsinstituten, Ausbildungseinrichtungen und Unternehmen, die international anerkannte Spitzenforschung betreiben und Wirtschaftsimpulse setzen, beispielgebend in die Zukunft. Prof. Franek ist dabei eines der Aushängeschilder internationalen Formats des Technopols“, gratuliert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt boomt

Wiener Neustadt ist ein boomender  Wirtschafts- und Forschungsstandort in der Ostregion, der auch 2017 voll auf Erfolgskurs ist: Heute fand das bereits traditionelle Get-together der angesiedelten Betriebe im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt statt und auch diesmal gab es vier Neuzugänge, die sich und ihr Unternehmen vorstellten. „Die gesamte Region erlebt gerade einen ungeheuren Boom und gewinnt stark an Attraktivität – das gilt sowohl für die Stadt als auch für den Wirtschaftspark – es wird gebaut und erneuert, neue Konzepte beleben den gesamten Standort nachhaltig“, freuen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

(17. Mai 2017) – Derzeit sind im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt 146 Unternehmen mit mehr als 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt – Tendenz steigend. „Immer mehr Unternehmen schätzen die Standortvorteile in Wiener Neustadt und fühlen sich im nova city Wirtschaftspark auch so richtig wohl. Ein Beweis dafür ist zum Beispiel die ZKW Elektronik GmbH, die sich entschlossen hat, den Standort Wiener Neustadt weiter auszubauen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Aber nicht nur bei ZKW Elektronik werden Baupläne gewälzt – derzeit werden von der Firma NOBA 52 Mikroapartments für pendelnde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für Gastforscherinnen und –forscher am Medaustron oder Studentinnen und Studenten der Fachhochschule gebaut. Neue Firmen wie Andersch Facility Service – Consulting – Sachverständigenbüro, die Re-Teck Asset Management GmbH, die Autobedarf Schmied GmbH oder auch die Wurth Essenzenfabrik GmbH sind New in Town und bereichern mit ihrem Portfolio den Wirtschaftsstandort.

Neben den Neuigkeiten aus dem Wirtschaftspark stand diesmal aber auch der Veranstaltungsort des Get-together im Mittelpunkt: das Stadttheater Wiener Neustadt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Mit diesem Wechsel der Location wollen wir Unternehmerinnen und Unternehmer aber nicht nur gedanklich für einen Vormittag aus dem Alltag herausholen, sondern auch physisch – hinein ins Zentrum einer Stadt, in der sich zur Zeit unglaublich viel tut und die tagtäglich an Vielfalt und Attraktivität gewinnt. Das bedeutet auch einen Entwicklungsschub für die Wirtschaftstreibenden in der Region.“

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Gemeinden diskutieren über lebenswertes Altern

LR Schwarz beim Frühstück mit den Industrieviertler Gemeinden

Bad Fischau Brunn. Etwa 60 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kamen beim Industrieviertler „Frühstück mit der Region“ zusammen, um sich aus erster Hand über zwei Themen zu informieren, die Gemeinden im demografischen Wandel zunehmend beschäftigen - der Seniorenarbeit und der EU-Regionalpolitik auf kommunaler Ebene. Gemeinsam mit Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz diskutierten sie über die Aufgaben und Chancen, die diese Herausforderungen mit sich bringen.

Die erste halbe Stunde des „Frühstücks mit der Region“ war der Vernetzung bei Kaffee und Kipferl gewidmet, bevor die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zunächst vom Obmann-Stellvertreter des Regionalverbandes Industrieviertel, Bürgermeister Thomas Heissenberger, begrüßt wurden. Danach hieß Landesrätin Mag. Barbara Schwarz die Gäste willkommen und wies zum Auftakt des ersten Themenschwerpunktes darauf hin, dass es in Anbetracht des demografischen Wandels für das Land NÖ unerlässlich sei, zukunftsweisende Konzepte zu erarbeiten, mit denen der älteren Generation ein Platz in der Mitte der Gesellschaft sowie ihr Lebensstandard gesichert und gefördert werden kann.

Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland von der Universität Wien malte in seinem Vortrag ein lebendiges Altersbild der heutigen älteren Menschen, die mit ihren Altersgenossen vor 50 Jahren nur mehr wenig gemeinsam haben. Die höhere Lebenserwartung bringt es mit sich, dass Alter nicht in erster Linie Pflegebedürftigkeit, sondern auch Vielfalt und Gestaltungsfähigkeit bedeutet. Daher ist es nötig, sich das Wissen für ein gelingendes Alter anzueignen und Konzepte für ein optimales Altern zu entwickeln. Das Ehrenamt kann dabei von besonderer Bedeutung sein, leistet es doch einen Beitrag für die Gesellschaft und erhöht gleichzeitig die eigene Lebenszufriedenheit. In diesem Sinne brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fünf moderierten Gesprächsrunden die dringlichsten Aspekte ihrer Gemeinden in die Diskussion ein.

„Mir ist es sehr wichtig, auch die Gemeinden in Niederösterreich zu diesem wichtigen Thema zu Wort kommen zu lassen. Sie haben bei dieser Runde ‚Frühstück mit der Region‘ exklusiv die Möglichkeit, ihre Meinung zu demografischen Fragestellungen einzubringen, die in weiterer Folge in die niederösterreichweiten Seniorenaktivitäten des Landes Niederösterreich einfließen werden“, betonte Landesrätin Schwarz und meinte weiter: „Der Beitrag jeder niederösterreichischen Gemeinde ist wichtig für die Ausgestaltung der entsprechenden Rahmenbedingungen.“

Zum Zuständigkeitsbereich von Landesrätin Mag. Barbara Schwarz zählt auch die EU-Regionalpolitik. Das Industrieviertel ist in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den ungarischen und slowakischen Nachbarn seit vielen Jahren erprobt. DI Hermann Hansy und Mag. (FH) Annemarie Trojer von der NÖ.Regional.GmbH gingen in ihrer Präsentation ausführlich auf die Fördermöglichkeiten für Projekte ein, die gemeinsam von Gemeinden oder Organisationseinheiten im Industrieviertel und den benachbarten Regionen in Ungarn oder der Slowakei durchgeführt werden. Damit soll einerseits die Zusammenarbeit der Behörden auf beiden Seiten der Grenze, aber unter anderem auch die Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelbetrieben oder die Entwicklung nachhaltiger Verkehrslösungen gefördert werden. Die NÖ.Regional begleitet und unterstützt die Antragsteller bei der Vorbereitung und Abwicklung der Projekte. Abschließend standen auch Vertreter der zuständigen Fachabteilung des Landes für Fragen zur Verfügung. 

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Neue Messehalle: „Meilenstein in der Messegeschichte“

Mehr als acht Millionen Euro wurden in den Neubau der Halle 3 der Messe Wieselburg, die nun den Namen NV-Forum trägt, investiert. Es sind 700 Quadratmeter mehr Fläche entstanden, die unter anderem für Tagungen genutzt werden. „Durch die zusätzlichen Möglichkeiten erschließt die Messe Wieselburg ganz neue Geschäftsmodelle und setzt damit einen Meilenstein in der Messegeschichte“, erklärte Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, die sich gemeinsam mit Messepräsident Uwe Scheutz ein Bild machte.

(14. Mai 2017) – Neben dem Neubau der Halle wurde auch der Eingangsbereich neu gestaltet, das Foyer erweitert sowie in die Tagungsinfrastruktur und in eine Tiefgarage investiert. „Die Messe Wieselburg hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt, die Region und auch für Niederösterreich. Daher haben wir diese Maßnahmen auch durch Mittel der ecoplus Regionalförderung unterstützt. Mit dem Neubau wird besonders der Nachfrage nach begleitenden Informationsveranstaltungen bei Fachmessen entsprochen. Die Messebetreiber erwarten sich durch die neue Halle 3 eine Steigerung im Vermietungsgeschäft. Somit dient dieses Investitionsprojekt dazu, den Messestandort Wieselburg zukunftsfit zu machen“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav. Die neue Halle ist für eine Gesamtkapazität von rund 2.500 Personen ausgelegt.

Im Jahr 2016 wurden bei den Eigenmessen der Messe Wieselburg mehr als 200.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Rund 1.400 Ausstellerinnen und Aussteller haben sich im vergangenen Jahr präsentiert. Messepräsident Uwe Scheutz unterstrich dazu: „Die flexible Nutzbarkeit auch in Zusammenhang mit dem neuen Foyer und der angrenzenden Europa-Halle bietet völlig neue Möglichkeiten: Von 20 Personen bis zu 2.500 Besucher kann das neue NV-Forum fassen – von der Galabestuhlung bis zur Konferenzanordnung. Damit ist ein Veranstaltungszentrum entstanden, das auch außerhalb von Messen über Niederösterreichs Grenzen hinaus keinen Vergleich zu scheuen braucht.“

„Das Projekt wird ein Turbo für die Entwicklung der Region, denn gemeinsam mit dem neuen Hotel, den Einrichtungen am Technopol Wieselburg-Land, der Fachhochschule Wiener Neustadt (Campus Wieselburg), dem Francisco Josephinum Wieselburg und der ecoplus Zukunftsakademie Mostviertel hat Wieselburg gute Karten, sich als ein wichtiger Faktor für den Kongresstourismus in Niederösterreich zu etablieren. Damit werden langfristig wettbewerbsfähige Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen“, betont ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

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TRIGOS Niederösterreich 2017 – die Sieger stehen fest!

CUITEC, Adamah Biohof und Umdasch Group triumphieren beim TRIGOS Niederösterreich, der etablierte Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften. Der NÖ-Sonderpreis für den besten „CSR-Newcomer“ geht an Breddys.

 

Krems (16. Mai 2017) - Im IMC Krems wurden am 16. Mai vor rund 160 Gästen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik die Gewinnerinnen und Gewinner des TRIGOS Niederösterreich 2017 ausgezeichnet. Der Preis holt jene Unternehmen vor den Vorhang, die ihre gesellschaftliche Verantwortung vorbildhaft wahrnehmen und nachhaltiges Handeln erfolgreich in ihrer Strategie umgesetzt haben.

 

Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, die Initiatorin des TRIGOS Niederösterreich: „Ich freue mich mit den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedanke mich gleichzeitig für ihr herausragendes Engagement. Sie zeigen eindrucksvoll, wie zukunftsweisendes Wirtschaften in unserem Bundesland funktioniert.“

 

Der TRIGOS Niederösterreich, hinter dem eine breite Trägerschaft aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft steht, wurde heuer in Niederösterreich zum fünften Mal vergeben. Insgesamt nahmen heuer 40 Unternehmen aus Niederösterreich teil – österreichweit die meisten Einreichungen. Davon reichten in der Kategorie CSR-Engagement 36 Unternehmen ein. Dies machte es für die Jury nicht einfach neun Unternehmen zu nominieren und drei davon auszuzeichnen. Zusätzlich wurde unter allen teilnehmenden Betrieben auch wieder ein Sonderpreis für den „Besten CSR-Newcomer“ vergeben.

 

Auf Bundesebene wird 2017 der TRIGOS Österreich zum vierzehnten Mal vergeben. Aus knapp 200 Einreichungen werden am 19. Juni die Gewinner des TRIGOS Österreich im Bereich „ganzheitliches CSR-Engagement“ sowie in den Kategorien „Beste Partnerschaft“ und „Social Entrepreneurship“ bekanntgegeben. Unter den 18 nominierten Unternehmen in der Kategorie CSR-Engagement finden sich 8 blau-gelbe Vertreter. „Die Hälfte aller Nominierten beim Bundes-TRIGOS kommt aus Niederösterreich, das beweist eindrucksvoll, dass unserer Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit österreichweit top sind“, freut sich Bohuslav.

 

 

Die NÖ Preisträger

In der Kategorie „Großunternehmen“ gewinnt die Umdasch Group AG aus Amstetten. Vom international tätigen Unternehmen, bekannt für Schalungslösungen, Ladenbau und Dienstleistung im Bereich neue Technologien am Bau, wurde 2015 die Umdasch Foundation ins Leben gerufen. Sie behandelt die Themen Wissen, Wirtschaft und Werte im unternehmerischen Kontext. Um in der Baubranche Nachhaltigkeit und Effizienz besser zu verankern, forscht die Unternehmenstochter DOKA Venture an neuen Bau-Methoden, zum Beispiel an der Optimierung regionaler Baumaterialien wie Lehm. Nach dem Umzug 2016 wurde die ehemalige Doka-Niederlassung Wien-Auhof in ein Notquartier für Flüchtlinge umgewandelt und seitdem wird das Gebäude kostenlos zur Verfügung gestellt und die laufenden Betriebskosten übernommen. Der Umdasch Group ist es gelungen, über drei Millionen Fahrkilometer pro Jahr einzusparen. 70 Werksbusse bringen am Standort Amstetten täglich 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Früh in die Arbeit und abends nach Hause. Um bessere Zukunftschancen für bildungsbenachteiligte Kinder zu schaffen, unterstützt Umdasch als Gold-Sponsor aktiv das Projekt Teach for Austria.

 

Der Sieg in der Kategorie „Mittelunternehmen“ geht an Adamah Biohof aus Glinzendorf. Das Unternehmen liefert im Großraum Wien 100 % „Bioprodukte mit Biografie“. Bei der Auswahl der Lieferanten wird auf Kriterien wie Regionalität geachtet, Flugware wird kategorisch ausgeschlossen. Ein persönlicher Umgang mit Produzenten kleinbäuerlicher Strukturen wird unterstützt. Der CO2-Spargedanke steht bei der Auslieferung im Vordergrund– sei es durch effiziente Routenplanung oder Treibstoffkontrolle im Fuhrparkmanagement. Die entstandenen Emissionen werden durch reGreen kompensiert. Um regelmäßiges Feedback einzuholen, findet quartalsweise ein Kundenbeiratstreffen statt. Das Wissen über biologische Landwirtschaft und nachhaltigen Konsum wird laufend in Form von Feldrundfahrten und Kochkursen an die Kunden weitergegeben. Um auf soziales Engagement aufmerksam zu machen, wird Kunden angeboten, während ihres Urlaubs ihr „Biokistl“ an die Team Österreich Tafel zu spenden, diese Initiative wird mit der Verdoppelung des Warenwerts unterstützt. Vertrauensgleitzeit wird am Hof gelebt. So ist es zum Beispiel möglich, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sommer zwei Stunden schwimmen gehen und dann wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

 

Gewinner in der Kategorie „Kleinunternehmen“ ist CUITEC Großküchentechnik aus Marktgrafneusiedl. Das Unternehmen entwickelte bereits 2012 eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie. Lieferanten werden grundsätzlich nur innerhalb Europas gesucht, da ansonsten ein regelmäßiger Besuch der Produktionsstätten nicht möglich und die Arbeitsbedingungen nicht überprüfbar sind. Kundenangebote werden jeweils um Alternativen ergänzt, die sich durch Ressourcenverbrauch, verwendete Materialien oder Instandhaltungspotential positiv vom angefragten Produkt unterscheiden. Eine innovative Methode zur Naßmüllentsorgung wird von CUITEC gerade entwickelt: Aus dem anfallenden Müll wird ein steriles Granulat erzeugt, die vorgeschriebene Kühlung kann somit entfallen. Das Volumen kann dadurch bis zu 85 % reduziert und so auch im Bereich des Transportes eine Menge CO2 eingespart werden.

 

Nach Rücksprache mit dem Kunden werden bei Wartungsarbeiten alte Bauteile mitgenommen und als Leih- oder Gebrauchtware weiterverwendet oder nach Rohstoffgruppen zerlegt, separiert und dem Kreislauf zurückgeführt. Bei CUITEC profitieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter völlig frei von einer flexiblen und unbürokratischen Gestaltung ihrer Arbeitszeiten, wo auch eine Reduktion auf weniger Arbeitstage möglich ist.

 

Der NÖ-Sonderpreis für den besten „CSR-Newcomer“ geht an Breddys aus Mödling. Bekannt ist das Unternehmen für die Entwicklung, die Produktion und den Verkauf von Crossover Hosen für Beruf, Freizeit und Sport. Das Besondere daran ist, dass das Material der nachhaltigen Hosen aus der Rizinuspflanze bestehen. Alle Beschaffungsdetails der Hosen beschränken sich ausschließlich auf europäische Produkte, hohe Sozial- und Produktionsbedingungen werden garantiert.

 

 

Trägerorganisationen & Unterstützer

Besonderer Dank gilt allen Unterstützern und Trägerorganisationen des TRIGOS Niederösterreich, ohne deren Unterstützung die Durchführung des Preises nicht möglich wäre.

 

Unterstützer: NÖN, Niederösterreichischen Versicherung und Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Niederösterreich