LR Bohuslav beim Treffen europäischer Hauptstadtregionen in Kamenice bei Prag

Utl.: Europas Hauptstadtregionen 2020 zu Gast in Niederösterreich =

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Regionen oder Bundesländer, die eine Hauptstadt umschließen, genießen einige Vorteile, stehen aber auch vor spezifischen Herausforderungen. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav nahm dieser Tage an einem Treffen europäischer Hauptstadtregionen teil, das auf Einladung der Kreishauptfrau für Mittelböhmen Jaroslava Jermanová in Kamenice bei Prag stattfand. „Niederösterreich ist im internationalen Vergleich sehr gut unterwegs, aber wer sich erfolgreich weiterentwickeln will, muss über den sprichwörtlichen Tellerrand blicken. Daher ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Hauptstadtregionen für uns auch besonders wichtig. Wir treten die Heimreise mit vielen neuen Ideen im Gepäck an“, so das Fazit von Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

Die zentralen Themen des Treffens der Hauptstadtregionen im Kamenice waren die Bereiche Digitalisierung sowie nachhaltige Energietechnologien im ländlichen Raum. Niederösterreich brachte sich mit seinen Kompetenzen bei der Unterstützung der Wirtschaft im digitalen Wandel durch das „Haus der Digitalisierung“, das von ecoplus umgesetzt wird sowie mit dem Know-how bei der Entwicklung von Microgrids, kleinen, lokalen Energienetzen, die Haushalte und Betriebe versorgen, in den interregionalen Erfahrungsaustausch ein.

 

„Eine nachhaltige Wirtschaftspolitik muss vor allem für innovationsfreundliche Rahmenbedingungen sorgen und mit dem forcierten Ausbau moderner Kommunikationstechnologie die Basis für eine erfolgreiche digitale Transformation in unseren Unternehmen schaffen. Regionen rund um große Hauptstädte brauchen dafür eigene Strategien“, so Bohuslav.

 

Seit dem letzten Treffen der Hauptstadtregionen im Oktober 2018 in Potsdam wurden die Kontakte insbesondere mit der Region Brandenburg intensiviert. So sondieren zum Beispiel die ecoplus Clusterteams gemeinsam mit Cluster-Kolleginnen und –Kollegen aus Brandenburg gemeinsame Innovationsprojekte zu den Themenfeldern Biokunststoff, Digitalisierung und 3D-Druck.

 

„Die großen Zukunftsthemen werden immer komplexer. Miteinander und voneinander lernen, entwickeln und arbeiten immer wichtiger. Gleichzeitig werden Dank der Digitalisierung immer mehr Grenzen aufgehoben und es eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Das gilt für die Regionen gleichermaßen, wie für Wirtschaft und Wissenschaft. Daher haben wir beschlossen, die laufenden Kooperationen nicht nur weiterzuführen, sondern auch vertiefen“, erläutert Landesrätin Bohuslav, die für das nächste Treffen der Hauptstadtregionen im Herbst 2020 die Partnerregionen nach Niederösterreich eingeladen hat.

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Europas Hauptstadtregionen 2020 zu Gast in Niederösterreich

Regionen oder Bundesländer, die eine Hauptstadt umschließen, genießen einige Vorteile, stehen aber auch vor spezifischen Herausforderungen. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav nahm dieser Tage an einem Treffen europäischer Hauptstadtregionen teil, das auf Einladung der Kreishauptfrau für Mittelböhmen Jaroslava Jermanová in Kamenice bei Prag stattfand. „Niederösterreich ist im internationalen Vergleich sehr gut unterwegs, aber wer sich erfolgreich weiterentwickeln will, muss über den sprichwörtlichen Tellerrand blicken. Daher ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Hauptstadtregionen für uns auch besonders wichtig. Wir treten die Heimreise mit vielen neuen Ideen im Gepäck an“, so das Fazit von Landesrätin Petra Bohuslav.

(12. September 2019) – Die zentralen Themen des Treffens der Hauptstadtregionen im Kamenice waren die Bereiche Digitalisierung sowie nachhaltige Energietechnologien im ländlichen Raum. Niederösterreich brachte sich mit seinen Kompetenzen bei der Unterstützung der Wirtschaft im digitalen Wandel durch das „Haus der Digitalisierung“, das von ecoplus umgesetzt wird, sowie mit dem Know-how bei der Entwicklung von Microgrids, kleinen, lokalen Energienetzen, die Haushalte und Betriebe versorgen, in den interregionalen Erfahrungsaustausch ein.

„Eine nachhaltige Wirtschaftspolitik muss vor allem für innovationsfreundliche Rahmenbedingungen sorgen und mit dem forcierten Ausbau moderner Kommunikationstechnologie die Basis für eine erfolgreiche digitale Transformation in unseren Unternehmen schaffen. Regionen rund um große Hauptstädte brauchen dafür eigene Strategien“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Seit dem letzten Treffen der Hauptstadtregionen im Oktober 2018 in Potsdam wurden die Kontakte insbesondere mit der Region Brandenburg intensiviert. So sondieren zum Beispiel die ecoplus Clusterteams gemeinsam mit Cluster-Kolleginnen und –Kollegen aus Brandenburg gemeinsame Innovationsprojekte zu den Themenfeldern Biokunststoff, Digitalisierung und 3D-Druck.

„Die großen Zukunftsthemen werden immer komplexer. Miteinander und voneinander lernen, entwickeln und arbeiten immer wichtiger. Gleichzeitig werden Dank der Digitalisierung immer mehr Grenzen aufgehoben und es eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Das gilt für die Regionen gleichermaßen, wie für Wirtschaft und Wissenschaft. Daher haben wir beschlossen, die laufenden Kooperationen nicht nur weiterzuführen, sondern auch vertiefen“, erläutert Landesrätin Bohuslav, die für das nächste Treffen der Hauptstadtregionen im Herbst 2020 die Partnerregionen nach Niederösterreich eingeladen hat.

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Vielfältige Angebote entlang des „Lebensweges“ im Waldviertel

Der sogenannte „Lebensweg“, ein 260 km langer Weitwanderweg mit 13 Etappen entlang des Kremstal- und Ysper-Weitentalwegs in Form einer Achterschleife, soll den Wanderern die Möglichkeit bieten, Ruhe zu finden, Lebenskraft zu tanken und die eigenen Grenzen auszuloten. Nun soll ein Netzwerk an touristischen Leistungsträgern entlang des Lebensweges aufgebaut werden. „Das Waldviertel ist ein Ort der Erholung und ein ebenso beliebtes Ausflugsziel. Mit den touristischen Leistungsträgern entlang des Lebensweges wollen wir für die Besucherinnen und Besucher das reiche Angebot des Waldviertels noch sichtbarer machen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(12. September 2019) – Die Region südliches Waldviertel bietet ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen, eindrucksvolle Landschaften sowie unberührte Natur. Der Lebensweg soll die kulturellen, natürlichen und historischen Ressourcen sowie Sehenswürdigkeiten der 22 Gemeinden entlang des Weitwanderweges ersichtlich machen. Wanderern am Lebensweg wird die Möglichkeit geboten, die Stationen des menschlichen Lebens – und damit auch ihr eigenes Leben – in 14 Tagen zu durchwandern. „Das Waldviertel wird schon heute gerne besucht, um die Natur zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. Das Naturerlebnis im Waldviertel wird somit um ein weiteres qualitativ hochwertiges und attraktives Angebot erweitert. Das soll noch mehr Gäste in die Region bringen, damit diese auch die Kostbarkeiten des Waldviertels kennenlernen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Der Lebensweg ist kein Spaziergang. Wie im echten Leben, müssen die Wanderer hier auch Herausforderungen leisten, wie zum Beispiel die gesamt 7.300 Höhenmeter“, erklärt der Obmann des Vereins zur Errichtung und Ausbau des Lebenswegs Konrad Friedl. Das Ziel des Projektes ist es, ein qualitativ wertvolles Netzwerk an touristischen Leistungsträgern aufzubauen. Dazu zählen Gastronomen, Beherbergungen, Direktvermarkter, Ausflugsziele sowie Guides. Diesen wird die Teilnahme an Schulungen, Workshops, Exkursionen sowie einem Erfahrungsaustausch in Gruppen ermöglicht. Zudem werden alle diese Angebote mit diversen Marketingmaßnahmen, wie Imagebildern, Kurzfilmen und Pressearbeit, beworben.

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel – Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Kokoschkas Open Air Galerie in Pöchlarn

Oskar Kokoschka ist unumstritten einer der wichtigsten europäischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Nun werden seine Werke in Form einer Open Air Galerie auf den Häuserfassaden der Altstadt in Pöchlarn ausgestellt. Dieses Projekt macht es möglich, dass im Rahmen von Kokoschkas Bilderwelt, Kunstwerke im Großerlebnis gezeigt werden können, die in dieser Form teilweise noch nie in Österreich öffentlich zu sehen waren. „Der hohe kulturelle Wert von Oskar Kokoschkas Werken für Niederösterreich ist unumstritten. Pöchlarn schafft mit dieser Aktion ein Kunsterlebnis, das für Niederösterreich einmalig ist und sicherlich viele kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher anlocken wird“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(12. September 2019) – Der international bekannte, niederösterreichische Künstler Oskar Kokoschka ist 1886 in Pöchlarn geboren. Nun werden seine bekannten Kunstwerke in Form einer Open Air Galerie an den Häuserfassaden Pöchlarns präsentiert. Auf insgesamt 12 Häuserfronten werden seine wichtigsten Werke in Fassadengröße von Juni bis November 2019 ausgestellt. „Mit dieser Art von Kunst im öffentlichen Raum wird Kokoschkas Schaffen einem größtmöglichen Publikum zugänglich gemacht. In der Region rund um Pöchlarn leben 120.000 Menschen, wovon viele Pöchlarn gerne immer wieder als Tagestouristen besuchen. Die Open Air Galerie soll nun noch mehr Besucherinnen und Besucher, vor allem Kunstinteressierte, anlocken“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Das Projekt hat die Unterstützung sämtlicher künstlerischen Einrichtungen rund um die Werke Kokoschkas. Mit der Open Air Galerie werden unterschiedliche Lebensstationen des Künstlers, seine künstlerischen Werkphasen sowie die unterschiedlichen Genres seines Schaffens präsentiert“, so Bürgermeister der Stadtgemeinde Pöchlarn Franz Heisler.
Das Projekt wird über gemeindeeigene Medien, sowohl im Printbereich als auch elektronisch, beworben und von vielen Pöchlarnerinnen und Pöchlarnern mitgetragen.

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel - Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Wachau-Marathon-Wochenende vom 28. bis 29. September

Utl.: LR Bohuslav: Wichtige Effekte für Breitensport, Wirtschaft und Tourismus

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Rund drei Wochen vor dem Start wurden im Palais Niederösterreich in Wien heute, Freitag, Details zum diesjährigen Wachau-Marathon präsentiert. Dabei wurden auch diverse Neuerungen und Highlights des Rahmenprogramms vorgestellt.

„Fast 10.000 Läuferinnen und Läufer quer durch alle Altersgruppen und Leistungsgruppen nehmen an der Veranstaltung teil“, sagte Landesrätin Petra Bohuslav. „Diese Laufveranstaltung ist aber auch als Wirtschaftsfaktor aus der Region nicht mehr wegzudenken. Rund 15 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der Region, etwa 50 Prozent aus Wien und der Rest aus anderen Regionen oder aus dem Ausland. Etwa 50 Prozent aller Teilnehmer kombinieren die Veranstaltung mit einem Wochenendaufenthalt. Das Bundesland Niederösterreich rechnet mit etwa zwei Millionen Euro an Wertschöpfung“, erinnerte Bohuslav. „Tolle Bilder werden veröffentlicht, die Lust auf die Wachau machen. Solche Bilder animieren, in unser Bundesland zu kommen und hier Urlaub zu machen. Das hat einen beachtlichen wirtschaftlichen und touristischen Effekt für Niederösterreich“, hielt die Landesrätin fest.

Seit 1. Juli läuft die NÖ-Challenge, ein digitaler Wettbewerb auf der Suche nach der aktivsten Gemeinde Niederösterreichs. Jede „aktive“ Minute kann via App aufgezeichnet werden und wird auf das Bewegungskonto der Gemeinde gutgeschrieben. „Mittlerweile wurden bereits mehr als zehn Millionen aktive Minuten gesammelt und es können noch mehr hinzukommen. Der Bewerb endet am 30. September und bietet so Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wachau-Marathons die Gelegenheit, noch für ihre Gemeinde Minuten zu sammeln“, erinnerte die Landesrätin.

Im Hinblick auf das Thema „Nachhaltigkeit“ meinte die Landesrätin: „Alle Taschen sowie die Regenponchos werden aus Produkten bestehen, die kompostierbar sind. Niederösterreich geht beim Wachau-Marathon erstmalig diesen innovativen Weg.“

Michael Buchleitner, der ehemalige Olympiateilnehmer im Marathon und Organisator des Wachau-Marathons seit dem Jahr 2008, betonte: „Das Plus von rund 500 Läuferinnen und Läufern im Vergleich zum Vorjahr ist für uns ein Indiz, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Positiv ist, dass sich bereits Läuferinnen und Läufer aus über 60 Nationen angemeldet haben.

Der Startschuss für die olympische Distanz von 42,195 Kilometern erfolgt am Sonntag um 10 Uhr auf der B 3 in Emmersdorf auf Höhe des Freizeitzentrums. Die weiteren Bewerbe sind Halbmarathon, Viertelmarathon, Team-Bewerb, Staffelmarathon, Nordic-Walking-Halbmarathon und Junior-Marathon, der bereits am Tag zuvor absolviert wird.

Die Laufstrecke in der Wachau ist bei Tausenden Hobbyläufern aufgrund ihrer flachen Topografie beliebt und geschätzt, gibt es doch kaum eine leichtere und schnellere Strecke als jene zwischen Emmersdorf und Krems. Gerade Einsteiger wissen es zu schätzen, wenn sich bei einem Laufevent kein einziger Hügel auftürmt und sie aufgrund dieser idealen Voraussetzungen ihre ganz persönlichen Laufziele leichter erreichen können.

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Wissenschaftselite diskutierte in Grafenegg über sichere Lebensmittel für heute und morgen

Niederösterreich ist nicht nur ein international renommierter Forschungsstandort, sondern auch weltweit bekannt für hochwertigste Lebensmittel. Gestern wurde Grafenegg für einen Tag zum Mekka der Lebensmittel- und Futtermittelforschung. Beim Symposium „food & feed 4.0“ diskutierten einige der weltweit renommiertesten Forscherinnen und Forscher darüber, wie die Sicherheit unserer Lebensmittel auch für die Zukunft gewährleistet werden kann. Organisiert wurde die Tagung von ecoplus und der ERBER Group. „Grundzutaten für hochwertige Lebensmittel sind Qualität, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit. In Niederösterreich sind wir stolz darauf, hier zur Weltspitze zu gehören. Damit das auch in Zukunft so bleibt, räumen wir der Forschung und Entwicklung sowohl in der Lebensmittelproduktion als auch in der Agrarwirtschaft einen entsprechend großen Stellenwert ein. Das Symposium hat einen Blick in die Zukunft unserer Ernährung ermöglicht“, sind sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav, Eriche Erber, Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender der ERBER AG, und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

(06.09.2019) – „Lebens- und Futtermittelsicherheit ist ein hochkomplexes Themenfeld, das von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Menschheit ist. Man kann also mit Recht sagen, dass in Niederösterreich Forschung für das Leben betrieben wird. Dabei wirken neben wichtigen Leitbetrieben vor allem die Technopolstandorte in Tulln und Wieselburg sowie der Lebensmittel Cluster Niederösterreich als Innovationsmotor in den Themenfeldern Agrarwissenschaften, Lebensmittel- und Biotechnologie“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

So ist der Technopolstandort Tulln der weltweite Hotspot im Bereich der Mykotoxin-Forschung, der Forschung im Bereich Schimmelpilz-Gifte. In Tulln ist auch die ERBER Group angesiedelt, die das Symposium mitveranstaltet hat. Erich Erber, Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender der ERBER AG: „Heute geht es immer mehr um die Qualität der Lebensmittel und nachhaltige Produktionsweisen. Die ERBER Group konzentriert sich vor allem auf unerwünschte Rückstände wie das Gift aus Schimmelpilzen sowie Pestizide in Rohstoffen und Allergene in Lebensmitteln. Das Themenfeld des Symposiums umfasst daher auch unsere zentralen Bereiche.“

Referentinnen und Referenten des Symposiums waren David Hughes, emeritierter Professor für Nahrungsmittel-Marketing des Imperial College in London, der sich damit beschäftigt, wie man die Menschen weltweit und ausreichend mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln versorgen kann. Peer Ederer vom Center für Strategy & Leadership analysierte, ob der steigende Fleischkonsum die treibende Kraft für den Klimawandel ist. Wie wichtig hochwertiges Futter für die Gesundheit von Nutztieren und damit schlussendlich auch für die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten ist, analysierte Gerd Schatzmayr, Research Director des BIOMIN Research Center, gemeinsam mit Franz Waxenecker, Director Development and Innovation der BIOMIN Holding GmbH. Chris Elliott, Professor für Globale Ernährungssicherheit an der School of Biological Science der Queen’s University in Belfast, plädierte dafür, die Ernährungssicherheit auf das nächste Level zu bringen, damit alle Beteiligten entlang der Nahrungsmittelkette von „integer hergestellten Lebensmitteln“ profitieren. Lebensmitteltests per Smartphone, die auch Allergikern künftig das Leben erleichtern sollen, präsentierte Michel Nielen, Professor an der Wageningen Universität in den Niederlanden. Wie ein funktionierendes Allergenmanagement bei der Lebensmittelproduktion ist, erläuterte Eva Wanzenböck, Geschäftsführerin der Romer Labs Division Holding GmbH.

In all diesen Bereichen spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle. Das gilt auch für die Mykotoxin-Forschung, in der mit Hightech-Werkzeugen den Schimmelpilzgiften der Kampf angesagt wird. Der weltweit führende Experte ist Rudolf Krska, Leiter des Instituts für Bioanalytik und Agro-Metabolomics, stv. Leiter des Department IFA-Tulln der Universität für Bodenkultur und Professor an der Queens University Belfast. Rudolf Krska war auch der Kurator des Grafenegger Symposiums und verantwortlich für die Themenauswahl.

„Forschung, Entwicklung und der digitale Wandel gehören zu den großen Innovationstreibern unserer Zeit. Das Symposium hat gezeigt, dass ohne sie die Produktion von sicheren und qualitativ hochwertigen Lebens- und Futtermitteln nicht mehr möglich ist. ecoplus hat als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich die notwendigen Unterstützungsstrukturen geschaffen, damit unsere heimischen Produzenten einfachen Zugang zu hochkarätiger Forschung haben“, richtet ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki eine Einladung an die heimischen Betriebe.

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Familienarena St. Corona am Wechsel erfreut sich auch im Sommer wachsender Beliebtheit

Mit dem Corona Coaster die Sommerrodelbahn hinuntersausen, Mountainbiken auf den Wexl Trails oder Spaß und Action im Motorikpark – die Familienarena St. Corona am Wechsel ist das perfekte Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Verglichen mit den schon hervorragenden Vorjahreswerten hat die heurige Sommersaison nochmals Steigerungen gebracht. Alleine bei der Sommerrodelbahn wurden in der bisherigen Sommersaison 42.102 Fahrten gezählt, das ist ein Plus von über acht Prozent. Auch der Motorikpark verzeichnet einen beachtlichen Zuwachs und die Wexl Trails sind mit knapp 30 Prozent Wachstum besonders gut unterwegs. „Das Konzept, in St. Corona am Wechsel auf Familien zu setzen und als Ganzjahresdestination zu positionieren, geht voll auf. Die Familienarena entwickelt sich prächtig. Die Investitionen haben sich gelohnt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(05. September 2019) – „Seit dem Jahr 2011 wurden in Niederösterreich rund 57 Millionen Euro investiert, um traditionelle Skigebiete zu attraktiven Ganzjahresdestinationen weiterzuentwickeln und so wettbewerbsfähig zu machen. Die Familienarena St. Corona am Wechsel ist ein Paradebeispiel für solch eine gelungene Transformation. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den regionalen Betrieben wurden Angebote geschaffen, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen und immer mehr Gäste in die Region bringen. Das steigert die Wertschöpfung und bringt Arbeitsplätze“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Nachhaltige Entwicklung – Plus bei allen Kennzahlen

Die Familienarena verzeichnet gesteigerte Besucherzahlen sowie auch immer mehr Stammgäste. Familienarena-Geschäftsführer Karl Morgenbesser: „Der Mai war leider sehr regnerisch. Trotzdem können wir auf eine zufriedenstellende Auslastung zurückblicken. Die etablierten Angebote werden weiterhin sehr gut angenommen. Besonders positiv überrascht hat uns die Steigerung bei den Wexl Trails um knapp 30 Prozent. Hier erkennen wir nun den Bedarf an weiteren Infrastrukturmaßnahmen und die Notwendigkeit zur Entflechtung sowie Angebotserweiterung.“

Unterstützt wird die Attraktivierung der Familienarena St. Corona am Wechsel im Rahmen der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG), einer Tochtergesellschaft von ecoplus. „National wie international geht die Entwicklung weg von klassischen Skigebieten hin zu inszenierten Erlebnisräumen im vier-saisonalen Betrieb – ideal für Niederösterreich mit seinen familienfreundlichen Bergen. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Arbeit dazu beitragen können, dass unsere Regionen auch in diesem Bereich erfolgreich sind“, so ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger und NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl unisono.

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Alpbacher Wirtschaftsgespräche: Zukunftsszenarien für Niederösterreichs Wirtschaft

Bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich wurde und wird besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel der verschiedenen Player im Land gelegt. Denn eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche wirkt nicht nur als Innovationsmotor, sondern fördert auch die Fähigkeit, mit Herausforderungen kreativ umzugehen und daraus Chancen für Entwicklung und Fortschritt entstehen zu lassen. „Damit haben wir eine gute Basis, um auch mit den Entwicklungen der Zukunft erfolgreich umzugehen. Dass unsere Wirtschaft dafür hervorragend gerüstet ist, hat auch die diesjährige ecoplus Breakout Session im Rahmen der Alpbacher Wirtschaftsgespräche eindrucksvoll bestätig“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(29. August 2019) –  Bereits zum fünften Mal organisierte ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, eine Breakout Session bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen. In diesem hochkarätig besetzten Arbeitskreis wurde unter dem Motto „Unternehmenszukunft auf dem Prüfstand? Szenarien zwischen Beschränkung und Befreiung“ anhand möglicher Zukunftsszenarien analysiert, wie verletzlich Betriebe in einer globalisierten und (human) ressourcenabhängigen Wirtschaftsstruktur möglicher Weise sind.

„Unsere Aufgabe ist es nicht nur, für die Unternehmen heute die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, sondern auch die globalen Trends und Entwicklungen im Auge zu behalten. Die grundlegenden und nachhaltigen Veränderungen unserer Gesellschaft passieren nicht in ferner Zukunft, sondern jetzt – wir sind schon mittendrinnen und es ist von immenser Bedeutung, dass das auch die Wirtschaft erkennt und dass jetzt die Weichen für den langfristigen Unternehmenserfolg gestellt werden“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Für die Breakout Session wurden im Vorfeld mit einer repräsentativen Gruppe Wirtschaftstreibender mögliche langfristige Auswirkungen einer neuen Weltordnung unter Berücksichtigung der Digitalisierung erarbeitet. Auf Basis der Ergebnisse diskutierten bei der Breakout Session Klaus Niedl, Global Human Resources Director Novomatic AG, Reinhold Popp, Direktor Institute for Futures Research in Human Sciences, Sigmund Freud University, Thomas Rausch, Projektleiter Global Ecoonomic Dynamics Project, Bertelsmann Stiftung, Andreas Reiter, Geschäftsführer ZTB Zukunftsbüro und Maria Zesch, Chief Commercial Officer Magenta Telekom, mögliche Handlungsempfehlungen für den wirtschaftlichen Erfolg von morgen. Die Breakout Session zeigte, dass trotz aller technologischer Umbrüche der Mensch als zentraler Faktor im Mittelpunkt steht.

Unterstützung erhalten die heimischen Betriebe auch in diesen Bereichen von ecoplus, wie die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger betonen: „Zu unseren Kernaufgaben als Wirtschaftsagentur gehört die Unterstützung und Begleitung von Betrieben bei so gut wie allen unternehmerischen Herausforderungen. Dabei sind wir natürlich immer eng mit den Betrieben in Kontakt, um schnell auf die sich ändernden Rahmenbedingungen reagieren zu können und der ecoplus Bereich Standort & Service ist dabei der richtige Ansprechpartner für die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer.“

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Niederösterreichs „Ausg’steckt is“ im Rahmen der Alpbacher Wirtschaftsgespräche

Auch heuer präsentierte sich Niederösterreich bei den Wirtschaftsgesprächen des Forums Alpbach als innovativer Wirtschaftsstandort durch seine Wirtschaftsagentur ecoplus und als herausragende Genussregion durch die Initiative „So schmeckt Niederösterreich“. Bereits zum zweiten Mal übernahm Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Rolle der Gastgeberin und lud gemeinsam mit ihren Regierungskollegen LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav unter dem Motto „ausg’steckt is“ zu einem traditionellen niederösterreichischen Heurigen inmitten der Tiroler Berge.

„Das Europäische Forum Alpbach bietet die Möglichkeit, aus dem Tagesgeschäft herauszutreten und wichtige Zukunftsthemen in einzigartiger Atmosphäre auf internationaler Eben zu diskutieren. Gleichzeitig ist es auch eine besonders schöne Gelegenheit, unser Bundesland mit seinen wirtschaftlichen aber auch mit seinen kulinarischen Stärken präsentieren zu können“, freute sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Blau-gelbe Spezialität in Kombination mit niederösterreichischer Gemütlichkeit und Lebenskultur standen auch im Zentrum des Niederösterreich-Abends 2019. „Das Motto des Networking-Events lautete nach bester niederösterreichischer Heurigenmanier ‚ausg‘steckt is‘. Damit ist es uns einmal mehr gelungen, ein Stück niederösterreichische Gastlichkeit nach Tirol zu bringen. Es freut uns sehr, dass so viele Gäste der Einladung gefolgt sind“, sind sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav einig.

Unter den zahlreichen hochkarätigen Besucherinnen und Besuchers waren unter anderem der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz, der amerikanische Botschafter in Österreich Trevor D. Traina, als Vertreter der Bundesregierung die Bundesminister Maria Patek und Alexander Schallenberg, Forum Alpbach Präsident Franz Fischler, die Abgeordnete zum Europäischen Parlament Karoline Edtstadler sowie der Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und die Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf sowie viele mehr.

Der Landgasthof Bachlerhof aus Kematen an der Ybbs, der von der Niederösterreichischen Wirtshauskultur als Top-Wirt-Aufsteiger 2019 ausgezeichnet wurde, kochte für die Gäste vor Ort. Weitere regionale Köstlichkeiten kamen vom Eis-Greissler aus Krumbach, den Erlauftaler Käsewölfen, Meineck aus Haag, sowie den Weingütern Christina Hugl aus dem Weinviertel und dem Weinhof Waldschütz aus dem Weinbaugebiet Wagram.

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Technologie, Wirtschaft, Digitalisierung - Niederösterreich präsentiert sich beim Europäischen Forum Alpbach

Seit 74 Jahren widmet sich das Europäische Forum Alpbach der Auseinandersetzung mit den relevanten gesellschaftspolitischen Fragestellungen unserer Zeit in den Bereichen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. Seit 17 Jahren ist Niederösterreich alljährlich mit einer Breakout Session bei den Technologiegesprächen in Alpbach vertreten. „Seit 2015 dürfen wir an der Alpbacher Erfolgsgeschichte auch in einem zweiten Kapitel mitschreiben: Bereits zum fünften Mal richten wir heuer auch eine Breakout Session bei den Wirtschaftsgesprächen aus. Unsere regelmäßigen Aktivitäten beim Forum Alpbach präsentieren Niederösterreich als modernen, zukunftsorientierten Standort für Wissenschaft, Technologie und Forschung“, informieren Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(16. August.2019) – „Diese Partnerschaft zwischen Alpbach und Niederösterreich ist für mich als Wirtschafts- und Technologielandesrätin ein großes Anliegen, denn wir haben hier die Möglichkeit, internationale Top-Player auf den Wirtschafts-, Technologie- und Digitalisierungsstandort Niederösterreich aufmerksam zu machen! Gleichzeitig informieren wir uns über Entwicklungen in anderen Regionen und Ländern. Das ist heute wichtiger denn je, denn noch nie in der Menschheitsgeschichte ist die Entwicklung so schnell vorangeschritten wie heute. Darüber hinaus bieten wir mit zwei Abendveranstaltungen auch Raum, um wichtige Kontakte zu knüpfen und das persönliche Netzwerk zu erweitern“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Technologiegespräche Alpbach

Im Mittelpunkt beider, von ecoplus ausgerichteten, Breakout Sessions steht das Thema Digitalisierung. Bei den Technologiegesprächen werden die Workshop-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer unter dem Titel „Mixed Reality – die reale Welt digital dargestellt“ in Niederösterreichs „virtuelles Haus der Digitalisierung“ eingeladen. Hochkarätige internationale Vortragende wie Gregory La Blanc, Dozent in Berkeley, oder auch Robin Lumsden, Gründer eines Digital Assets Fund und Legal Tech Start Ups, zeigen auf, wie digitale Plattformen und Interdisziplinarität neue Wege der Kreativität eröffnen. Am Beispiel von Mixed Reality - einer Kombination aus Augmented und Virtual Reality – werden in einem „Showroom“ einzigartige technische Möglichkeiten gezeigt, die im Rahmen eines FFG-geförderten Kooperationsprojekts des ecoplus Mechatronik-Cluster in Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem „virtuellen Haus der Digitalisierung“ entwickelt werden. Die große Klammer über allen Programmpunkten ist die Frage, ob die Zukunft in der realen oder der digitalen Welt liegt und wie Datensicherheit gewährleistet werden kann.

Wirtschaftsgespräche Alpbach

Die digitale Transformation ist auch für die Wirtschaft Herausforderung und Chance gleichermaßen und verlangt ein möglichst rasches und konsequentes Umdenken in allen Unternehmensbereichen. Die ecoplus Breakout Session „Unternehmenszukunft auf dem Prüfstand? Szenarien zwischen Beschränkung und Befreiung“ analysiert anhand möglicher Zukunftsszenarien, wie verletzlich Betriebe in einer globalisierten und (human) ressourcenabhängigen Wirtschaftsstruktur möglicher Weise sind. Dafür wurden im Vorfeld mit einer repräsentativen Gruppe Wirtschaftstreibender wie etwa Klaus Niedl, Global HR Director der Novomatic AG, oder Maria Zesch, Chief Commercial Officer bei Magenta Telekom, mögliche langfristige Auswirkungen einer neuen Weltordnung unter Berücksichtigung der Digitalisierung erarbeitet. Auf Basis der Ergebnisse werden gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern Handlungsempfehlungen für den wirtschaftlichen Erfolg von morgen diskutiert.

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich bietet ecoplus nicht nur Unterstützungs- und Serviceangebote in so gut wie allen unternehmerischen Fragen, sondern es gehört auch zu unseren Aufgaben, Trends und Entwicklungen zu analysieren und für die Betriebe aufzubereiten. Alpbach ist für uns das ideale Umfeld, um unsere Arbeit auch einem internationalen Publikum vorzustellen“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Stössing hat wieder einen Nahversorger

Das LEADER-Projekt umfasste die Planung, den Umbau sowie die Einrichtung einer. Kaffeestube in der Gemeinde Stössing. Das soll vor allem die Nahversorgung in der Gemeinde sichern, mit welcher auch regionale Produkte in Umlauf gebracht werden. Doch die Kaffeestube soll auch neue Arbeitsplätze schaffen sowie zu einem Ort der Begegnung für die Bewohnerinnen und Bewohner von Stössing werden. Wichtig ist hier zudem die barrierefreie Gestaltung der Kaffeestube. „Dieses LEADER-Projekt bewahrt die Nahversorgung in der Region und sichert die Arbeitsplätze, daher unterstützen wir es aus Mitteln der Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(22. August 2019) Für diesen Nahversorger setzt sich die Gemeinde Stössing ein. Sie ist Eigentümer der Kaffeestube und investiert auch in dieses Vorhaben. Nach einer öffentlichen Betreibersuche wird das Geschäft von Sonja Eibenberger mit zwei Angestellten betrieben. Das Geschäft hat seit Dezember 2018 von Montag bis Samstag geöffnet. Das Bauvorhaben betrifft im Wesentlichen den Einbau von Toiletten, neue Fenster und Türen, die Adaptierung der Geschäftseinrichtung, Kühlanlagen, Fliesenlegerarbeiten, Installateur- und Elektrikerarbeiten, Malerarbeiten und die Errichtung einer Kaffeestube.

Damit das Projekt rasch starten konnte, wurde über die LEADER-Region das Projekt zur Förderung eingereicht. Für Landesrätin Petra Bohuslav passt das perfekt in die Entwicklungsstrategie: „Das Aktionsfeld Gemeinwohl, Strukturen und Funktionen der LEADER-Region ist genau für solche Maßnahmen gedacht.“

Bürgermeister Rupert Hobl der Gemeinde Stössing betont: „Mit unserem Nahversorger im Ort haben wir wieder einen wichtigen Punkt für das Wohl in der Gemeinde geschaffen. Ich bin überzeugt, dass wir hier genau den richtigen Schritt getan haben.“

Die LEADER-Region ELSBEERE WIENERWALD hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Technologiegespräche Alpbach: Niederösterreich präsentiert virtuelles ‚Haus der Digitalisierung‘

ecoplus ist seit vielen Jahren Stammgast bei den Alpbacher Technologiegesprächen – bereits zum 17. Mal war die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich mit einer eigenen Breakout Session vertreten, diesmal zum Thema „Mixed Reality – die reale Welt digital dargestellt“. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Niederösterreich hat sich in den letzten Jahren nicht nur als international anerkannter Standort für Spitzenforschung ausgezeichnet etabliert. Auch im Bereich der Digitalisierung spielen wir in der Top-Liga mit.“

(24. August 2019) – Digitale Innovation Hubs, Makerspaces, Digitalisierungsknoten – die neuen Organisationsstrukturen werden immer stärker zu Trägern des Innovationsgeschehens. „In Niederösterreich ist das virtuelle ‚Haus der Digitalisierung‘ das große Leitprojekt. In unserer Breakout Session haben wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, das virtuelle ‚Haus der Digitalisierung‘ näher kennenzulernen. Denn gerade im Bereich der Digitalisierung ist es wichtig, immer auch über den Tellerrand zu blicken und international gut vernetzt zu sein. Dafür gibt es in Alpbach die besten Rahmenbedingungen“, informiert Technologie- und Digitalisierungslandesrätin Petra Bohuslav.

International waren auch die Anregungen und Inputs, die bei der Entwicklung des virtuellen „Hauses der Digitalisierung“ eingeholt wurden: 2017 fand unter Leitung von Landesrätin Petra Bohuslav eine Delegationsreise ins Silicon Valley statt, bei der auch Berkeley besucht wurde. An der Haas Business School der University of California, Berkeley, unterrichtet der Keynote-Speaker der Breakout Session, Gregory La Blanc. In seinem Statement ging es vor allem um die Erfolgskriterien von Innovations-Ökosystemen: „Das wichtigste ist, bestehende Stärken zu nutzen. Jede Region hat Felder, in denen Unternehmen und Bildungseinrichtungen herausragend sind. Diese können den Kern eines Innovationsnetzwerks bilden.“

Ein Best-Practice-Beispiel, das im Rahmen eines FFG-geförderten Kooperationsprojekts des ecoplus Mechatronik-Cluster in Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem virtuellen „Haus der Digitalisierung“ entwickelt wurde, beschäftigt sich mit dem Bereich Mixed Reality, einer Kombination aus Augmented und Virtual Reality. Thomas Moser, Leiter der Forschungsgruppe Digital Technologies am Institut für Creative Media Technologies der Fachhochschule St. Pölten und wissenschaftlichere Leiter des Kooperationsprojekts, sowie Tanja Zigart, die am Institut für Managementwissenschaften im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion der TU forscht und im Projekt die arbeitswissenschaftliche Seite beleuchtet, erläuterten die Projektdetails, bevor in einem „Showroom“ einzigartige technische Möglichkeiten vorgestellt wurden, die von den Projektpartnern entwickelt wurden.

Abgerundet wurde die Breakout Session von einem Interview mit Gregory La Blanc und Robin Lumsden, Anwalt in Österreich und den USA, sowie Gründer des Stanford Digital Fund. Er berichtete über seine Erfahrungen bei der Rechtberatung von Unternehmensgründungen, Finanzierung und die Komplexität von Innovation Hubs am Beispiel von Silicon Valley.

„Die heutige Breakout Session hat einmal mehr bestätigt, dass gerade bei so komplexen Themenfeldern wie der Digitalisierung der engen Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Qualifizierung eine immer größere Bedeutung zukommt. Unsere Expertinnen und Experten von ecoplus sind hier die richtigen Ansprechpartner“, so die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.

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Niederösterreich und Oberösterreich machen im Bereich der Elektromobilität gemeinsame Sache

Bereits seit 2005 gibt es im Clusterbereich eine enge Kooperation zwischen Niederösterreich und Oberösterreich. Aufgrund der guten Erfahrungen wird diese bewährte Zusammenarbeit nun auf das Thema Elektromobilität ausgeweitet. Die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ecoplus, und die oberösterreichische Standortagentur Business Upper Austria unterzeichneten dazu eine Vereinbarung. „Gerade bei Zukunftstechnologien wie der E-Mobilität dürfen unsere Kooperationsprojekte nicht an den Bundesländergrenzen enden. Ziel der strategischen Vernetzung zwischen der Landesinitiative ‚e-mobil in niederösterreich‘ und dem oberösterreichischen Automobil Cluster sind gemeinsame Aktivitäten, um Wertschöpfung und Beschäftigung im Bereich Elektromobilität in unseren Regionen zu stärken“, erläuterten die niederösterreichische Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Oberösterreichs Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.

(25. August 2019) - Ähnlich der Herausforderungen im Kunststoff- und Mechatronik-Bereich, wo Oberösterreich und Niederösterreich bereits seit vielen Jahren gemeinsame Wege mit den Cluster-Initiativen beschreiten, sollen nun auch im Bereich der E-Mobilität „Innovationen durch Kooperationen“ geschaffen werden. „Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass gerade hochkomplexe Themenfelder gemein sehr erfolgreich und effizient bearbeitet werden können. Es geht darum, Know-how zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Durchlässigkeit und den Zugang zu den jeweiligen Aktivitäten für alle Stakeholder zu erleichtern und so den kooperativen Kompetenzaufbau zu forcieren“, informierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner: „Das Mobilitätsverhalten der Menschen ist aktuell in einer Phase des Wandels. Unser Ziel ist es, diesen Strukturwandel aktiv mitzugestalten und so unsere Unternehmen dabei zu unterstützen, die großen wirtschaftlichen Chancen, die die Elektromobilität bietet, zu erkennen, zu ergreifen und in wirtschaftliche Erfolge umzuwandeln.“

Schon zu Kooperationsstart sind einige ganz konkrete Projekte in der Pipeline: So sollen Zulieferer aus dem konventionellen Antriebsstrang bei der Technologiebewertung alternativer Antriebsformen unterstützt werden. Darüber hinaus soll der Wirkungsraum einer oberösterreichischen Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren nach Niederösterreich ausgeweitet werden.

Realisiert werden diese und weitere Projekte in den kommenden Monaten und Jahren einerseits von der Elektromobilitätsinitiative des Landes Niederösterreich „e-mobil in niederösterreich“, die durch die Wirtschaftsagentur des Landes ecoplus umgesetzt wird, sowie vom Automobil Cluster der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria. „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der berühmte Blick über den Tellerrand werden in unserer vernetzten Zeit immer wichtiger. Dieses Erfolgscredo gilt nicht nur für einzelne Unternehmen und F&E-Einrichtungen. Wir gehen hier schon seit längerem mit gutem Beispiel voran, denn wenn die wichtigen Player an einem Strang ziehen, profitieren alle davon“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Werner Pamminger, Geschäftsführer der Biz-Up, einig.

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Niederösterreichs Cluster mit Lösungen gegen die Hitze

Die Hitzewellen in diesem Sommer zeigen, wie dringend Lösungen zur Kühlung benötigt werden. Gerade in dicht besiedelten Gebieten braucht es allerdings neue Konzepte, da die großen Speichermassen von Gebäuden und versiegelten Flächen eine Kühlung erschweren. Der Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich (BEUC) beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema. Der Cluster aktiviert Unternehmen, innovative Produkte für die Begrünung von Gebäuden und öffentlichen Flächen zu entwickeln. So werden zum Beispiel im Kooperationsprojekt GreenField Bodenaufbauten entwickelt, bei denen Wartungs- und Pflegeaufwand für Rasen und Pflanzen sehr gering sind und Regenwasser in großen Mengen gespeichert werden kann. Das Kooperationsprojekt VERGA (Vertical Gardening) zielt darauf ab, dass jede Person in ihrem Lebensbereich ökologisch wertvolle Lebensmittel produzieren kann bei gleichzeitiger „Begrünung“. Laufend werden mit Unternehmen Ideen geschmiedet und auf ihre Machbarkeit geprüft. „Der BEUC hat sich seit 2001 zu einem hochkompetenten Branchennetzwerk für nachhaltiges und effizientes Bauen entwickelt. Gerade bei den klimaadaptiven Technologien finden Innovationen aus Niederösterreich sehr viel internationale Beachtung“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(26. August 2019) – Ziel des Kooperationsprojektes GreenField ist die Entwicklung eines Systems für Bodenaufbauten, das den Aufwand für die Pflege und Bewässerung der darauf wachsenden Pflanzen auf ein Minimum reduziert. Dafür kommt DrainGarden® zum Einsatz, ein Substrat, das Regenwasser ausgesprochen gut speichern kann und dieses nur langsam an Untergrund, Pflanzen und Luft abgibt. DrainGarden® ist das Ergebnis langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit eines Konsortiums aus Unternehmens- und Forschungspartnern im Netzwerk des Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich. Mittlerweile wird es vielfach eingesetzt: zur Begrünung von Dächern und Fassaden, Parkplätzen, Grünanlagen und auch zur Entwässerung von Sekundärstraßen. Dieses System ist einzigartig am Markt, kann weltweit verwertet werden und wird laufend für neue Anwendungsgebiete weiterentwickelt. Ein sorgsamer Umgang mit der Ressource Wasser wird künftig eines der wichtigsten Themen sein.

Der Balkon als Gemüsegarten
Der Trend zum selbst gezogenen Gemüse verstärkt sich zusehends. Mit innovativen Pflanzsystemen bestehend aus einem durchdachten platzsparenden Vertikalbeet, einer geeigneten Substratmischung sowie den passenden Pflanzen werfen sogar kleine Balkone eine gute Ernte ab – und sorgen durchs Grün auch für Kühlung. Im Rahmen des Kooperationsprojektes VERGA wurde ein Partnernetzwerk etabliert, in dem die teilnehmenden Firmen ihre Geschäftspraktiken optimal aufeinander abgestimmt haben. Das fördert den Absatz der Systeme und des dafür benötigten Zusatzmaterials. Der BEUC hat das Projekt mit seinem Know-how begleitet.

Klimainnovationen für zusätzliches Geschäft in der Baubranche
Der Bau.Energie.Umwelt Cluster identifiziert gemeinsam mit niederösterreichischen Unternehmen interdisziplinär nutzbare Potenziale in gerade entstehenden Märkten. Neue Lösungen braucht es viele: Kühlung und Wassermanagement sind nur einige der Themen, die zu bewältigen sind.

Ziel ist die Entwicklung kooperativer und nachhaltiger Lösungen. „Der Klimawandel stellt uns alle vor große Herausforderungen. Wir begegnen diesen mit Innovationen im Bereich der klimaadaptiven Technologien, die der Baubranche zusätzliche Umsätze bringen“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Insgesamt sind im BEUC mehr als 35.000 Personen bei 218 Cluster-Partnern beschäftigt. Aktuell begleitet der Bau.Energie.Umwelt Cluster 37 Kooperationsprojekte, davon sind alleine 13 neu im heurigen Jahr dazugekommen.

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Tourismus und Alltagsradler profitieren von 71 Mio. Euro an Investitionen in Niederösterreichs Radwege

Utl.: Landesräte Bohuslav & Schleritzko: „Radfahren ist Wirtschaftsfaktor, Tourismusmotor und Klima-Maßnahme.“

 

(St. Pölten, 14. August 2019) – Insgesamt 3,3 Mio. Euro werden jährlich in neue Radwege oder auch in spezielle Öffi-Angebote für Radfahrer investiert. So werden etwa jährlich 40 Kilometer an Radwegen errichtet, erneuert und saniert und eine Vielzahl an weiteren Projekten ermöglicht. „Sowohl der Tourismus als auch die Alltagsradler profitieren stark von diesen Radinvestitionen des Landes Niederösterreich“, sind Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko überzeugt.

 

Zwtl.: Rad-Pendler schützen das Klima

Ein Ausbau der Infrastruktur sei besonders im Hinblick auf die Klimabilanz im Verkehrsbereich von großer Wichtigkeit, wie Schleritzko betont: „Fast 40 Prozent der Wege, die zurzeit mit dem Auto zurückgelegt werden, könnten mit dem Rad erledigt werden. Sie sind unter 5 Kilometer lang und würden sich für einen Umstieg perfekt eignen. Um den Umstieg gerade im Berufsverkehr zu attraktivieren, unterstützen wir die Gemeinden bei der Planung und beim Ausbau des RADLgrundnetzes oder der Errichtung von Radwegen außerorts. Hierfür wurden in den letzten 10 Jahren rund 18 Mio. Euro investiert.“

 

Zwtl.: Rad-Touristen sind zum Wirtschaftsfaktor geworden

Der Radtourismus spielt für das Tourismusland Niederösterreich eine wichtige Rolle – Donau-, Ybbstal- oder Thayatalradweg sind nur ein paar Beispiele für das vielfältige Angebot, das Radfahrer in Niederösterreich erwartet. „Mit unserer facettenreichen Landschaft, der Gastronomie und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang und abseits der Radstrecken, hat Niederösterreich viel zu bieten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein attraktives Rundum-Angebot, weshalb wir stetig investieren. Die Wertschöpfung aus dem Radtourismus zeigt, dass sich die Investitionen auszahlen, denn Urlauber, die in Niederösterreich mit dem Rad unterwegs sind, geben durchschnittlich knapp 90 Euro pro Person und Nacht aus“, erklärt Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Insgesamt wurden in die touristischen Hauptradrouten und Bahntrassenradwege (ca. 1.400 Radwegkilometer) seit 2006 bisher 53 Mio. Euro investiert (davon 34 Mio. Euro im Rahmen des Förderschwerpunkts Radwegnetz der ecoplus Regionalförderung, Rest aus Eigenmitteln der Gemeinden und Planungskosten durch den NÖ Straßendienst).

 

Ein besonderes Zuckerl für die Rad-Touristen und Ausflugsgäste im Land sind die speziellen Öffi-Angebote. So können etwa auf der Wachaubahn, die von der NÖVOG betrieben wird, Fahrräder kostenlos mitgenommen werden. Im Schnitt wird das von 30 Radfahrerinnen und Radfahrern pro Betriebstag genutzt. Bei den Radtrampern im Ybbstal, Traisental und dem Thayaland kostet die Mitnahme der Räder zwei Euro. Finanziert werden diese Bus-Angebote ebenfalls vom Land Niederösterreich.

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Touristische Weiterentwicklung Naturpark Ötscher-Tormäuer und Traisen-Gölsental

Der Naturpark Ötscher-Tormäuer und das Traisen-Gölsental entwickeln sich weiter. Nun soll die Region weiter gestärkt und somit die Attraktivität nachhaltig erhöht werden. Dazu werden vor allem die touristischen Angebote professionell aufbereitet und die Eingänge des Naturparks inspiziert. „Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern des Naturparks unverwechselbare Erlebnisse bieten und dazu gehört selbstverständlich ein Zugang, der einlädt und neugierig stimmt auf die besondere Naturlandschaft“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13. August 2019) – Als Gastgeber der niederösterreichischen Landesausstellung „ÖTSCHER:REICH – die Alpen und wir“ ermöglichte die Region um den Ötscher im Jahr 2015 Einblicke in die Geschichte des Alpenraums und der Region. Um die Themen Bergerlebnisse und Bergabenteuer wurde das Angebot zusätzlich erweitert und beworben. Durch die Landesaustellung sowie die erweiterte Angebotspalette erlangten der Naturpark Ötscher-Tormäuer und die Umgebung des Traisen-Gölsentals hohe Bekanntheit. „Der Naturpark Ötscher-Tormäuer sowie die Umgebung des Traisen-Gölsentals haben sich zu beliebten Wanderregionen in Niederösterreich entwickelt. Mit familienfreundlichen Angeboten wollen wir nun besonders bei Familien punkten und auf dieses Naturjuwel aufmerksam machen“, so Wirtschafts- und Tourismus Landesrätin Petra Bohuslav.

Die Umsetzung des LEADER-Projekts und der gesamten Kooperation erfolgt unter dem Dach der Mostviertel Tourismus GmbH. „Mit Hilfe der umfassenden und vielseitigen Maßnahmen wird auf das Angebot sämtlicher touristischer Leistungsträger, wie Naturvermittler, Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und Ausflugsziele, in der Region aufmerksam gemacht. Vor allem Familien mit Kindern sollen von den neuen Angeboten im Naturpark Ötscher-Tormäuer sowie im Traisen-Gölsental profitieren. Diese Angebote werden anschließend vielfältig beworben. Dazu werden auch die Webseite der Ötscher-Tormäuer übersetzt sowie neue Fotos und Videos von der Region produziert“, so Andreas Purt, Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus GmbH.

Die LEADER-Region Mostviertel Mitte hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

 

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Tourismusinitiative „Best of Wachau“ wird weiter ausgebaut

Seit 2012 steht das Qualitätssiegel „Best of Wachau“ für Tourismusbetriebe der Region, die besonders strenge Kriterien bezüglich Ambiente sowie Speise- und Getränkekultur erfüllen. Sie verpflichten sich, historisch gewachsene Traditionen und die kulturelle Identität der Wachau zu bewahren. Gleichzeitig entwickeln sie ihr Angebot laufend weiter, um ihren Gästen noch mehr Qualität und Komfort zu bieten. Die Initiative wird nun weiter ausgebaut. Die Vermarktung wird intensiviert und die Qualifizierungsmaßnahmen für die teilnehmenden Betriebe werden weiter forciert. Für Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav ist „Best of Wachau“ ein Erfolgsmodell mit Vorbildwirkung: „Die Kulturlandschaft in der Wachau bietet beste Voraussetzungen für Qualitätstourismus. Mit ‚Best of Wachau‘ gibt es nun eine starke und etablierte Marke, bei der die Gäste wissen, was sie erwartet.“

 

(13. August 2019) – Derzeit hat die Initiative „Best of Wachau“ 53 Partner, die auch international als Aushängeschilder gelten. Sie stehen für regionstypische Hochgenüsse beim Wohnen, Essen und Trinken. Die „Best of Wachau“-Gastgeber bieten dabei nicht nur herausragende Qualität, sondern auch „gelebte“ Wachau. In ihren Küchen setzen sie auf hausgemachte Spezialitäten in Verbindung mit regionalen Produkten sowie eine enge Verbindung zu den Lebensmittelproduzenten der Umgebung. Wer „Best of Wachau“ bucht, bekommt die schönsten Hotels, besonders behagliche Privatzimmer oder entspannende Urlaubstage am Bauernhof. Kulinarisch steht die Marke für Gourmetküche auf Haubenniveau aber auch für traditionelle, bodenständige Wirtshausküche in höchster Qualität. Mit dem „Best of Wachau Goldclub“ gibt es ein Bonusprogramm, das zahlreiche Vorteile bietet. Diese stabile Basis soll nun verbreitert werden: Einerseits werden die gemeinsamen Marketingmaßnahmen intensiviert – geplant sind Betriebsvideos zur Bewerbung, Verstärkung des Online-Marketings sowie intensive Bewerbung des Bonusprogramms in den Kernmärkten Österreich, Deutschland, Schweiz und Tschechien. Andererseits wird es regelmäßige Qualitätskontrollen und Schwerpunktberatungen in Form von Betriebsbesuchen geben.

 

Qualitätsfokus sorgt für höhere Wertschöpfung

Andreas Nunzer, Obmann der LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald erklärt, warum das Land Niederösterreich und die EU das Projekt unterstützen: „Diese Maßnahmen dienen der Qualitätssicherung und Stärkung der Positionierung Marke ‚Best of Wachau‘. Mit einem gesteigerten Serviceangebot erzielen wir höhere Wertschöpfung für die gesamte Region.“ Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH ergänzt: „Wir haben diese Marke sehr erfolgreich aufgebaut. Für die nächsten Jahre haben wir noch viele Ideen, wie wir ‚Best of Wachau‘ weiterentwickeln und international bekannter machen können.“

 

Die LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

 

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Neuer Themenweg erzählt die Geschichte des letzten Bourbonen in Lanzenkirchen

Das Schloss Frohsdorf in Lanzenkirchen war der Wohnsitz des letzten Sprosses des französischen Königshauses der Bourbonen. Heinrich V. lebte bis zu seinem Tod im Jahre 1883 in der prächtigen Anlage mit dem barocken Garten, die oft auch als Château Petit Versailles bezeichnet wird. Ein neuer Themenweg dokumentiert nun auf mehreren Bildschirmen rund um das Schloss und an stark frequentierten Orten der Gemeinde Leben und Wirken des verhinderten Thronfolgers. Er und seine königstreue französische Kolonie haben die Region nachhaltig beeinflusst. „Die Geschichte von Heinrich V. ist hierzulande wenig bekannt. Da sich der touristische Fokus heuer im Zuge der Niederösterreichischen Landesausstellung in Wiener Neustadt auf diese Region richtet, ist das eine gute Gelegenheit, auch dieses historische Kapitel hervorzuheben“, ist Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

(02. August 2019) – Henri d’Artois, Graf von Chambord entstammte der älteren Linie der Bourbonen. Nach der Februarrevolution 1848 und nach dem Ende des zweiten Kaiserreichs gab es Versuche, ihn als Kaiser Heinrich V. auf den französischen Kaiserthron zu heben. Dazu kam es aber nicht. Der Graf und seine Gattin Maria Theresia Beatrix, Erzherzogin von Österreich-Este, verbrachten ihr Leben als reiche Landedelleute auf Schloss Frohsdorf im niederösterreichischen Lanzenkirchen. Das Paar blieb kinderlos und so erlosch diese Linie der Bourbonen. Die Geschichte der Dynastie und ihres Wirkens in der Region wurde nun filmisch aufbereitet. Das Ergebnis ist auf zwölf Stationen des neuen Themenweges zu sehen. „Ich halte es für sehr wichtig, Geschichtsvermittlung auch außerhalb von Museen zu betreiben. Der Bourbonenweg macht das auf vorbildliche Weise sichtbar. Hier wird Geschichte lebendig. Lanzenkirchen hat damit eine ausgesprochen wertvolle touristische Attraktion bekommen“, zeigt sich Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav vom Projekt begeistert.

Auch für Bernhard Karnthaler, Bürgermeister der Marktgemeinde Lanzenkirchen, ist der eingeschlagene Weg der richtige: „Wir haben schon 2016 mit der Konzeption begonnen. Das Endprodukt kommt bei Besucherinnen und Besuchern ebenso gut an wie bei Einheimischen. Alle wandeln gerne auf den geschichtsträchtigen Pfaden. Damit ist Lanzenkirchen um ein touristisches Highlight reicher.“

„Im Rahmen der ecoplus Regionalförderung unterstützen wir Projekte, die aus der Region für die Region kommen und aus denen immer auch die gesamte Region Nutzen zieht. Der neue Themenweg ist dafür ein gutes Beispiel, denn die kulturhistorische Bedeutung von Schloss Frohsdorf und der Bourbonen wird nun auf eine Art und Weise in Szene gesetzt, die zu einem Ausflug nach Lanzenkirchen einlädt und so mehr Gäste und damit auch mehr Wertschöpfung in die Region bringt“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Fotofestival La Gacilly-Baden freut sich über 100.000 Gäste

Heuer sind bereits zum zweiten Mal die Werke der weltbesten Fotografinnen und Fotografen in Baden bei Wien zu bewundern. Das Festival La Gacilly-Baden Photo steht dieses Jahr unter dem Motto „Hymne an die Erde”, startete am 1. Juni und entwickelte sich seitdem zum Besucher-Magneten. Bis jetzt sind bereits knapp 100.000 Gäste gekommen. Die Stadt hat sich auf das Festival mit zahlreichen Infrastrukturmaßnahmen vorbereitet. Neben Sicherheit und Steuerung der Besucherströme wurde auch großer Wert auf Informationsbereitstellung und ein stimmiges Ambiente entlang des Festivalpfades gelegt. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav dazu: „Der Erfolg dieses Festivals ist nicht nur den gezeigten Kunstwerken zu verdanken, sondern der einer durchdachen Gesamtkonzeption, die große Teile der Stadt Baden mit einschließt. Dieses unterstützt das Land Niederösterreich aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung.“

(26. Juli 2019) – Natur, Schönheit und Fotografie begründen den Erfolg des Fotofestivals, das Jacques Rocher 2004 in seinem Geburtsort La Gacilly in der Bretagne ins Leben gerufen hat. Seitdem ist es stetig gewachsen. Mit zeitgenössischer Fotografie wird seine einzigartige Schönheit ebenso beschrieben wie die Herausforderungen, die Natur und Menschheit drohen. Die Werke werden auf einer Strecke von sieben Kilometern Länge präsentiert. In Parks, Gassen und auf den Plätzen der Stadt sind fast 2.000 Fotografien auf bis zu 280 Quadratmeter großen Leinwänden zu sehen, gefasst in Bilderzählungen, die von 38 Fotografinnen und Fotografen von Weltrang gestaltet werden. Ausgehend vom Besucherzentrum am Brusattiplatz erstreckt sich das Festival in zwei Routen durch die die Badener Innenstadt sowie durch Doblhoffpark, Gutenbrunner Park und Kurpark. Der Eintritt ist kostenlos. Für Landesrätin Bohuslav bilden Kunst und Wirtschaft eine Einheit: „Das Fotofestival bringt viele Gäste und damit zusätzliche Tourismusumsätze nach Baden. Dafür wurde eine entsprechende Infrastruktur errichtet. Sie sorgt für einen reibungslosen Ablauf, von dem natürlich auch die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren.“

Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek ist überzeugt: „Die Stadt Baden ist Vorreiter hinsichtlich Klimaschutz und lebt Nachhaltigkeit schon seit Jahrzehnten. Das Festival La Gacilly-Baden Photo, das sich auf vielschichtige Art und Weise mit dem Verhältnis des Menschen zum Planeten Erde beschäftigt, hat daher in unserer Stadt den perfekten zweiten Standort gefunden.“

„Das Festival La Gacilly-Baden Photo hat am 1. Juni mit drei Veranstaltungen eindrucksvoll begonnen. Vom 1. Juni bis 26. Juli konnten 100.000 Besucherinnen und Besucher gezählt werden. Zurzeit besuchen etwa 1.200 Personen pro Tag das Festival, die sich die Bilder ansehen wollen, die 2019 dem Planeten Erde gewidmet sind“, so der Direktor des Festival La Gacilly-Baden Photo Lois Lammerhuber. Bis 30. September 2019 können Interessierte das Fotofestival noch besuchen.  

Konkret gibt es neue Lenkungsmaßnahmen sowie ein umfassendes Zufahrtskontrollsystem mit versenkbaren Pollern an allen Straßenzugängen zur Fußgängerzone. Diese reduzieren die Verkehrsbelastung und sorgen für mehr Sicherheit für die Gäste und Bevölkerung. In der Rathausgasse und der Pfarrgasse laden neue attraktive Aufenthaltszonen mit Baumgruppen und Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein.

Das Projekt wird mit Mitteln der Regionalförderung unterstützt. Für die Förderabwicklung ist ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich zuständig. Geschäftsführer Helmut Miernicki: „In Baden gibt es nun eine neue Kulturinfrastruktur, die dafür sorgt, dass das Fotofestival und auch andere Veranstaltungen in den nächsten Jahren erfolgreich über die Bühne gehen können. Das nützt Baden als Tourismus-Hotspot, kommt aber auch der gesamten Region zu Gute.“ 

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ecoplus International unterstützte im ersten Halbjahr 195 NÖ Unternehmen mit 414 Dienstleistungen bei Export-Aktivitäten

Waren und Dienstleistungen aus Niederösterreich sind auch im Ausland hoch geschätzt. Doch der Schritt in neue Märkte kann gerade für KMU sehr herausfordernd sein. Hier bietet ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien, professionelle Unterstützung. 195 heimische Unternehmen haben in den ersten sechs Monaten 2019 mehr als 400 Dienstleistungen in Anspruch genommen.  „Der Export ist in einer kleinen Volkswirtschaft wie der unseren ein wichtiges Standbein. Es ist uns daher auch ein großes Anliegen, die niederösterreichischen Exporteure bestmöglich zu unterstützen und dank der Aktivitäten von ecoplus International, die in unseren Top Exportmärkten vor Ort für die heimischen Unternehmen da sind, sind wir hier auch ganz hervorragend aufgestellt“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.  

(29.07. 2019) – „Die niederösterreichische Wirtschaft entwickelt sich sehr gut. Export ist dabei ein wesentlicher Wachstumsfaktor, denn schließlich wird rund die Hälfte unseres Bruttoregionalprodukts im Ausland erwirtschaftet. Die gerade veröffentlichten Exportzahlen Niederösterreichs belegen: der Exportmotor brummt –auch 2018 konnten Waren im Wert von 23,1 Milliarden Euro exportiert werden. Das ist ein Plus von über 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das erste Halbjahr 2019 liegen uns noch keine Zahlen vor, aber ich gehe davon aus, dass auch heuer die Exporte wieder zulegen werden “, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die CEE Märkte stehen seit dem Beginn der EU Osterweiterung im Jahr 2004 im Fokus der niederösterreichischen Internationalisierungsstrategie. Damals wurden in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Polen Auslandsbüros von ecoplus International eröffnet, 2007 folgte Rumänien. Um auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten im Bereich Export gut aufgestellt zu sein, setzt das Land Niederösterreich seit 2011 auf Diversifikation – das Tätigkeitsgebiet von ecoplus International wurde auf außereuropäische Märkte ausgeweitet – wie etwa in die USA oder 2019 China – ohne jedoch dabei die Nahmärkte zu vernachlässigen. Die USA sind der mit Abstand wichtigste außereuropäische Markt – ein Riesenmarkt in jeglicher Hinsicht. Das Warenexportvolumen beträgt bereits 1,2 Milliarden Euro. Um zu reüssieren, ist eine sehr gute Vorbereitung und lokales Marktwissen nötig. Aus diesem Grund arbeitet ecoplus International sehr eng mit einem Repräsentanten vor Ort zusammen.

Absatzpotenzial gibt es auch noch in Richtung China, wohin derzeit niederösterreichische Waren im Wert von rund 400 Millionen Euro geliefert werden, halb so viel wie in die „kleine“ Slowakei mit 830 Millionen Euro. Anlässlich einer von ecoplus International mitorganisierten großen Wirtschaftsdelegation nach Shanghai, Hangzhou und Hongkong im April 2019 konnten sich die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Leitung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ein gutes Bild von der Dynamik Chinas machen und wertvolle Kontakte knüpfen oder vertiefen. Auch nach Frankreich, das mit einem Warenexportvolumen von rund 760 Millionen Euro an neunter Stelle der wichtigsten Exportländer Niederösterreichs liegt, wird noch Exportpotenzial geortet. „Unsere Wirtschaftsdelegation im Juni nach Paris und Lyon hat uns darin bestätigt, dass der

 

französische Markt enorm an Dynamik zugelegt hat – davon sollen und können unsere Exporteure jedenfalls profitieren“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Dass wir den CEE Märkten in den herausfordernden Jahren nach der Finanz- und Wirtschaftskrise treu geblieben sind, hat sich bewährt, denn wir profitieren enorm von der Wachstumsdynamik in diesen Ländern. Das spiegelt sich auch in den beeindruckenden Exportzuwächsen im Jahr 2018 wider – wie etwa nach Ungarn mit einem Plus von 13,5 Prozent oder nach Rumänien mit einer Steigerung von 22,3 Prozent“, erläutern ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues.

Die Kunden von ecoplus International sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen, bei denen der klassische Export im Fokus steht. Daher stehen im Rahmen der Unterstützungsangebote seitens ecoplus International die Vertriebspartner- und Kundensuche inklusive entsprechender Dienstleistungen wie Branchen- und Marktrecherchen, Marketing und PR oder auch die Begleitung vor Ort im jeweiligen Exportmarkt im Fokus.  

 

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Das Marchfeld blüht auf und stärkt seine regionale Identität

Das Marchfeld ist als Gemüse- und Kornkammer Österreichs bekannt. Seine großflächigen naturräumlichen Schutz-, Schon- und Erhaltungszonen sowie die kulturellen und touristischen Angebote erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Bevölkerung in der Region hat sich seit 1961 fast verdoppelt. Manche Gemeinden hatten in den letzten zehn Jahren Wachstumsraten von bis zu 20 %. Die Prognosen für die nahe Zukunft zeigen ein ähnliches Bild. Gezielte Maßnahmen sollen nun die Identifikation mit der Region stärken und die gesellschaftliche Teilhabe der Zugezogenen intensivieren. „Das Marchfeld hat viel Potenzial. Für eine erfolgreiche Regionalentwicklung braucht es eine Bevölkerung, die die Qualitäten ihrer Wohngegend schätzt und zu nutzen versteht. Genau da setzt dieses Projekt an“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02. August 2019) – Das Marchfeld, angesiedelt zwischen den Hauptstädten Wien und Bratislava, ist eine der größten Ebenen Österreichs mit vielen kaum bekannten Reizen. Weite Felder und die Donauauen sind bezeichnend für die Landschaft. Das starke Bevölkerungswachstum und die Lage zwischen den Ballungsräumen von Wien und Bratislava stellen die Region auch vor Herausforderungen. Viele Menschen wohnen zwar in den Gemeinden des Marchfelds, da sie zur Arbeit auspendeln, nehmen sie jedoch eher weniger am Leben in der Region teil. Mit Unterstützung des Landes und der EU wurde nun ein Imagebildungsprozess geplant, der die regionale Identität stärkt und die alteingesessene Bevölkerung wie auch Zuzügler einbindet. Dieser wird jetzt schrittweise umgesetzt.

 

Vorbereitungen für Landesausstellung wirken identitätsstiftend
„Das Marchfeld wird 2022 Schauplatz für die Niederösterreichische Landesausstellung sein. Die Vorbereitungsarbeiten dafür und die Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Identität ergänzen einander perfekt“, ist Landesrätin Petra Bohuslav überzeugt. „Unsere Region ist nicht bloß Wohnort im Nahbereich von Großstädten, sondern ein äußerst attraktiver Lebensraum. Wir werden dieses Gefühl stärken und so dafür sorgen, dass sich die Menschen stärker an sozialen und kulturellen Aktivitäten im Marchfeld beteiligen“, sagt René Lobner, Obmann der LEADER-Region Marchfeld.

 

Vom Workshop bis zum Merchandising
Die Palette der geplanten Maßnahmen ist breit gefächert. Unter anderem sind Workshops, Stakeholder-Events sowie digitale und analoge Marketingkampagnen vorgesehen. Auch Werbeartikel werden produziert. Dieses Bündel an Aktivitäten und Maßnahmen zahlt in das Aktionsfeld ‚Gemeinwohl Strukturen und Funktionen‘ der lokalen Entwicklungsstrategie ein.

Die LEADER-Region Marchfeld hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Neue App macht Lust auf Spurensuche am Bisamberg

In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde Bisamberg zahlreiche Maßnahmen zur Vermittlung ihrer kulturellen Schätze und ihrer einzigartigen Natur gesetzt. Diese Aktivitäten werden nun im digitalen Raum fortgesetzt. Eine neue Smartphone-App lädt zur Spurensuche rund um den Bisamberg ein. Sie wird entlang der Spazier- und Wanderwege Detailinformationen in Form von Augmented-Reality-Effekten und 3D-Animationen auf die Displays bringen. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav freut sich schon auf die neue Anwendung: „Viele faszinierende Dinge sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Neue Technologien können genau das leisten. Apps wie diese vermitteln Wissen auf eine ansprechende und sehr lebendige Art. Das hebt den Tourismus rund um den Bisamberg auf eine neue Ebene.“

(26. Juli 2019) – Die Natur- und Kulturlandschaft rund um den Bisamberg hält viel Spannendes bereit. Das Gebiet ist schon seit Jahrtausenden besiedelt und man kann zahlreiche historische Spuren entdecken. Obwohl der Berg noch zu den Alpen gehört, ist die Pflanzenwelt schon der pannonischen Florenprovinz zuzurechnen. Die floristisch reichste Trockenlandschaft des Weinviertels besitzt aus naturschutzfachlicher Sicht internationale Bedeutung. Eine neue App wird 11 bis 12 Informationspunkten in Form von Augmented-Reality-Effekten und 3D-Animationen Wissenswertes über Fauna und Flora zeigen und kulturhistorische Zusammenhänge herstellen. Landesrätin Petra Bohuslav stellt den Zusammenhang mit der Zukunft her: „In Niederösterreich sind wir in vielen Bereichen Vorreiter bei der Digitalisierung. Die App für den Bisamberg ist ein weiterer Beleg dafür, wie zukunftsfit unser Land ist.“

Im Rahmen eines LEADER-Projekts wird nicht nur die App konzipiert und programmiert, auch eine grafische Linie wird ausgearbeitet, die beim Webauftritt, bei Drucksorten und den Beschilderungen entlang des Weges zum Einsatz kommt. Die Tafeln in der realen Umgebung führen dann zu den digitalen Zusatzinformationen. Manfred Weinhappel, Obmann der LEADER-Region Weinviertel-Donauraum über das Konzept: „Der Bisamberg ist ein wichtiges Erholungsgebiet für die Besucherinnen und Besucher aus der Region und aus der angrenzenden Bundeshauptstadt Wien. Mit der App haben sie es in der Hand, wie tief sie in die Informationen eintauchen möchten, die dafür aufbereitet werden. Das wird auf eine unterhaltsame und lebendige Weise geschehen, die Lust auf mehr macht.“

Die LEADER-Region Weinviertel-Donauraum hat das Projekt gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav einstimmig beschlossen.

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Neues touristisches Highlight an der Donau: Bootsanlegestelle in Krummnußbaum

Früher gab es an der Donau eine Rollfähre zwischen Krummnußbaum und Marbach. Mit einer neuen Bootsanlegestelle wird dieser Wasserweg nun wieder reaktiviert. Auf den Fundamenten der ehemaligen Anlegestelle der Rollfähre werden in Krummnußbaum ein neuer Bootssteg und ein Wartehäuschen errichtet. Bei der Gestaltung wird das Thema „Nuss“ weitergeführt, das bei der Vermarktung der Gemeinde eine zentrale Rolle spielt. „Die traditionelle Verbindung wird sozusagen neu interpretiert. Das schafft zusätzliche Möglichkeiten für touristische Angebote entlang der Donau“, fasst Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav zusammen.

 

Früher war die Fährverbindung von Marbach an der Donau nach Krummnußbaum ein wichtiger Verkehrsweg. Die Bevölkerung von Marbach fuhr zum Einkaufen nach Krummnußbaum und die Kinder aus Krummnußbaum legten damit ihren Schulweg nach Marbach zurück. Auch die Pilgerströme nach Maria Taferl führten über diese Route. Heute sind nur mehr Fragmente der alten Rollfähre übrig. An die Stelle der früheren Nutzung durch die Einheimischen ist jetzt der Bedarf nach touristischer Belebung dieser Verbindung getreten. Die neue Anlegestelle ist ausgerichtet auf Gelegenheitsverkehr zwischen Krummnußbaum, Marbach und Maria Taferl. Auch Ausflugsbootsfahrten Richtung Ybbs und Pöchlarn (Melk) können von dort aus starten. „Die verkehrsgünstige Lage am Donauradweg macht Krummnußbaum touristisch besonders interessant. Nun wird der Ort noch besser – und passend zu seiner bereits etablierten Markenidentität – erschlossen“, so Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Dieter Holzer, der Obmann der LEADER Region Südliches Waldviertel – Nibelungengau betont: „Im Laufe der Jahre konnte sich Krummnußbaum zum Themendorf rund um das Thema ‚Nuss‘

entwickeln. Nun bekommt der Ort eine weitere dazu passende Attraktion. Das stärkt das Image und lädt die Gäste zum Kauf eines der vielen Nussprodukte ein.“

 

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Neue Besucherrouten erzählen über Bruck an der Leitha

„Z'ruck nach Bruck - Geschichte und G'schichtln vom Lande" – so lässt sich die neue touristische Positionierung von Bruck an der Leitha zusammenfassen, die im Rahmen eines LEADER-Projektes ausgearbeitet wurde. Nun geht es an die Umsetzung. Im ersten Schritt werden thematische Routen ausgearbeitet, die den Einheimischen und Gästen die Angebote und Besonderheiten der Stadt auf sympathische, informative und unterhaltsame Weise näherbringen. Der Harrachpark wird dabei zum Ausgangspunkt vieler Wege. „Das vielfältige Angebot der Stadt wird strukturiert und gebündelt. Es spricht Erholungssuchende, Kulturinteressierte, Sport- und Naturbegeisterte gleichermaßen an. Das eröffnet neue Chancen und setzt somit auch neue wirtschaftliche Impulse“, fasst Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav zusammen.

 

(18. Juli 2019) – Über die Stadt Bruck an der Leitha gibt es viel zu erzählen. Schon die Römer querten hier die Leitha und bereits 1074 wurde Ascherichsbrugge erstmals erwähnt. Wegen seiner besonderen Lage am Leithaübergang, damals Grenzfluss zu Ungarn, wurde Bruck um 1200 planmäßig ausgebaut. Das gewaltige Rechteck der Stadtmauern mit ihren Wehrtürmen und dem Stadtgraben umgibt bis heute den regelmäßig angelegten Stadtkern. Gleichzeitig bietet die vom pannonischen Klima geprägte Stadt das Flair einer modernen Kleinstadt mit einem vielfältigen Freizeit- und Erholungsangebot. Themen rund um Kultur und Wein sind sehr präsent. Aber auch der Sport kommt mit Radwegen und Motorsportstrecken nicht zu kurz. Diese breitgefächerten Möglichkeiten werden ab nun in Geschichten und „G'schichtln“ verpackt. Diese werden über das bereits bestehende Angebot erzählen und auch künftige touristische Attraktionen werden gemäß diesem Motto vermarktet. Landesrätin Petra Bohuslav: „Ein schlüssiges Gesamtkonzept macht die touristischen Besonderheiten sicht- und spürbar. Das hilft, die Anzahl der Gäste zu erhöhen und sie länger in der Stadt zu halten.“ Im ersten Schritt werden thematische Besucherrouten zur Entdeckung der Stadt ausgearbeitet. Der Harrachpark spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist Ausgangspunkt für viele Wege durch Bruck. Der Barockgarten wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt und zählt heute zu den bedeutendsten Anlagen seiner Art. Neben seinem kunsthistorischen Wert hat er Bedeutung als Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten.

 

Hans Rupp, Obmann der LEADER-Region Römerland Carnuntum zum aktuellen Status: „In diesem Konzept wurden aktuelle Strukturen und Potenziale berücksichtigt und auch die Handlungsmöglichkeiten für die touristische Weiterentwicklung von Bruck identifiziert. Durch die Einbindung von lokalen Betrieben und der Bevölkerung ist sichergestellt, dass das Projekt die gewünschten Ergebnisse bringt und das ist ganz klar ein Plus bei den Einnahmen aus dem Tourismus.“

 

Die LEADER-Region Römerland Carnuntum hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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ecoplus begleitete 63 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen in Niederösterreich im ersten Halbjahr 2019

2018 brachte einen neuen Rekord an Betriebsansiedlungen und -erweiterungen in Niederösterreich und die Halbjahresbilanz des ecoplus Investorenservice und der Wirtschaftsparks lässt für heuer auf ein ähnlich hervorragendes Ergebnis hoffen: in den ersten sechs Monaten 2019 wurden 63 Betriebsansiedlungen und –erweiterungen erfolgreich abgeschlossen. „Damit liegen wir sogar etwas über dem Vergleichszeitraum 2018 mit 62 Betriebsansiedlungen und –erweiterungen. Besonders erfreulich ist, dass mit diesen 63 Betriebsansiedlungen und –erweiterungen mit 837 Arbeitsplätzen um rund 44 Prozent mehr Arbeitsplätze neue geschaffen beziehungsweise gesichert wurden, als im ersten Halbjahr 2018“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(22 Juli 2019) – „Das Halbjahresergebnis bestätigt, dass Niederösterreich auch im internationalen Vergleich ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist und wir für die Unternehmen die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen. Damit liegen die Zahlen auch auf einer Linie mit der kürzlich präsentierten UnternehmerInnen-Befragung durch Karmasin Research & Identity. Hier gaben 85 Prozent der Unternehmen an, mit dem Wirtschaftsstandort Niederösterreich (sehr) zufrieden zu sein. Und das Interesse der Betriebe ist ungebrochen – aktuell sind rund 350 weitere Ansiedlungs- beziehungsweise Erweiterungsprojekt in Bearbeitung“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Ein Highlight unter den Betriebsansiedlungen und –erweiterungen war im ersten Halbjahr 2019 unter anderem die Ansiedlung der RWA Raiffeisen Ware Austria AG in Korneuburg, durch die 500 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Ein weiteres Großprojekt ist die Ansiedlung des Glasfaser-Pioniers NBG Fiber GmbH, die mit einem Invest von rund 50 Millionen Euro in Gmünd das modernste Glasfaser-Preform-Werk der Welt errichtet. Im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha siedelt sich die LaserTec GmbH an. Die Tochterfirma eines polnischen Unternehmens ist im Bereich Laser-Schweißen von verschiedenen Metallen tätig. Und die HEITEC Systemtechnik GmbH, Experte im Bereich Automatisierungstechnik und Sonderanlagenbau, hat ihren Standort in Ardagger erweitert und schafft dort 70 neue Arbeitsplätze.

Um noch mehr internationale Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich zu begeistern, wird seit Anfang des Jahres auch die strategische internationale Standortvermarktung und eine aktive internationale Investorensuche forciert. „Es geht darum, gezielt interessante Unternehmen aus dem Ausland zu identifizieren, aktiv anzusprechen und so Interesse an Betriebsansiedlungen in Niederösterreich zu wecken. Damit wird die Wertschöpfung erhöht und es werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Maßnahmen wie die Delegationsreise nach Nordrhein-Westfalen, die kürzlich stattgefunden hat, tragen dazu bei, unser Netzwerk auszubauen und Niederösterreich bei internationalen Unternehmen noch bekannter zu machen“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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„Reparaturbonus NÖ“ startet: „Reparieren statt wegwerfen“

Utl.: Pernkopf: Wegkommen von der Wegwerfgesellschaft

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Land Niederösterreich, die NÖ Umweltverbände und die Wirtschaftskammer Niederösterreich starten den „Reparaturbonus NÖ“: Mit diesem werden niederösterreichische Haushalte getreu dem Motto „reparieren statt wegwerfen“ mit 50 Prozent der Kosten und maximal 100 Euro jährlich bei der Reparatur von Elektrogeräten unterstützt. Ziel ist es, die Anzahl an durchgeführten Reparaturen in Niederösterreich zu steigern und die Anzahl von Elektrogeräten, die eigentlich noch repariert werden können, im Müll zu senken. Dank der Kooperation mit der Plattform www.reparaturfuehrer.at wird auch das Ermitteln von passenden niederösterreichischen Reparaturbetrieben einfacher und unkomplizierter. Die Förderung ist ab 1. Juli rückwirkend wirksam.

 

„Verwenden statt verschwenden: Wir müssen von der Wegwerfgesellschaft wegkommen, deshalb haben wir gemeinsam die neue Förderaktion entwickelt. Dabei schaffen wir eine umweltfreundliche Alternative und tragen wesentlich zur Abfallvermeidung und somit zum Klimaschutz bei. Die Reparatur von defekten Geräten ist die beste und ehrlichste Form der Energieeinsparung“, so Initiator LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

 

Bereits über 100 Reparaturbetriebe in ganz Niederösterreich sind dabei Partner dieser Förderaktion. „Durch die Zusammenarbeit mit der Plattform www.reparaturfuehrer.at wird das Finden von geeigneten Betrieben für Konsumentinnen und Konsumenten noch einfacher und unkomplizierter. Ebenso dient der Reparaturbonus maßgeblich zur Förderung der Klein- und Mittelbetriebe“, so WKNÖ-Spartenobmann Wolfgang Ecker. „Handwerkliches fachliches Know-how und wertvolle Arbeitsplätze bleiben so in der Region erhalten“, meint er.

 

„Durch den Reparaturbonus werden nicht nur niederösterreichische Wirtschaftskreisläufe gestärkt, sondern auch die Wertschöpfung in den einzelnen Regionen gesteigert. Gleichzeitig wird das Müllaufkommen reduziert“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Allein über die kommunale Abfallsammlung werden in Niederösterreich jährlich über 13.000 Tonnen Elektroaltgeräte getrennt gesammelt und nach Möglichkeit recycelt. Anton Kasser, Präsident der NÖ Umweltverbände, ergänzt: „Durch den Reparaturbonus sollen niederösterreichische Haushalte aktiv unterstützt und Rahmenbedingungen für einen nachhaltigeren Umgang mit unseren Ressourcen geschaffen werden.“

 

Die Einreichung zur Förderung erfolgt über ein Online-Antragsformular auf der Homepage des Landes Niederösterreich unter http://www.noel.gv.at/noe/Abfall/Abfall.html. Das Gerät muss von einem befugten niederösterreichischen Reparaturbetrieb repariert werden, welcher auf www.reparaturfuehrer.at gelistet ist. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich unterstützt Betriebe bei der Registrierung auf der Plattform. Die NÖ Umweltverbände bieten auf der Plattform zudem hilfreiche Tipps und Tricks zur Abfallvermeidung.

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Niederösterreichs Technopolprogramm als Motor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung

Seit 15 Jahren trägt das EU-kofinanzierte und von der NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus umgesetzte Technopolprogramm wesentlich dazu bei, dass Niederösterreich heute als renommierter Forschungs- und Technologiestandort international anerkannt ist. Die vier heimischen Technopol-Standorte sind aber auch von großer Bedeutung für die niederösterreichische Wirtschaft, wie eine aktuelle Studie bestätigt. Heute präsentierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit Christian Helmenstein vom Economica Institut für Wirtschaftsforschung die Studienergebnisse. „Die Technopole sind themenspezifische Ökosysteme aus Forschung, Ausbildung und Wirtschaft, die Neugründungen forcieren und wesentlich zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung beitragen“, erläuterte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

(25.07.2019) – „Seit dem Start im Jahr 2004 sind Niederösterreichs Technopol-Standorte zu Säulen der technologiebasierenden Standortentwicklung in Niederösterreich geworden. Hier bilden Forschungsinstitute, Ausbildungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen eine Einheit, um international anerkannte Spitzenforschung zu betreiben, aber auch um beachtliche Wirtschaftsimpulse zu setzen. Jeder 66. Euro, der in Niederösterreich erwirtschaftet wird, ist einem Technopol zuzuschreiben. Damit sind die vier Standorte für mehr als 1,5 Prozent des heimischen Bruttoregionalprodukts oder rund 879 Millionen Euro verantwortlich“, zeigte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beeindruckt.

Mit der Umsetzung des Technopolprogramms ist ecoplus vom Start weg betraut. Die aktuelle Studie über die „Wirtschaftliche Bedeutung der niederösterreichischen Technopole“ ist nach 2010 und 2015 die dritte ihrer Art, die vom Economica Institut für Wirtschaftsforschung im Auftrag von ecoplus erstellt wurde.

„So können wir regelmäßig überprüfen, ob und wie unsere Konzepte und Maßnahmen wirken und sehen nicht nur kurzfristigen Ergebnisse, sondern haben die langfristige, nachhaltige Entwicklung im Blick. Die aktuelle Studie bescheinigt unseren Technopol-Standorten in Tulln, Wiener Neustadt, Krems und Wieselburg auch eine Schubwirkung bei den Beschäftigungszahlen. So stehen rund 1,3 Prozent aller heimischen Arbeitsplätze mit einem Technopol in Verbindung und diese Zahlen steigen seit Jahren. Damit bestätigt sich, dass wir mit unseren Entwicklungskonzepten für den Wirtschafts- und Technologiestandort richtig liegen“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

„Insgesamt zeigt die Analyse, dass Technopole den Strukturwandel in den jeweiligen Regionen forcieren. Insbesondere wissensintensive, industrienahe Dienstleistungen und wertschöpfungsintensive Kompetenzen haben sich hier dynamischer als im Landesdurchschnitt entwickelt. Eine besondere Bedeutung kommt den Technopol-Standorten bei der Entstehung und Sicherung von F&E-Arbeitsplätze zu“, informiert Studienautor und Ökonom Christian Helmenstein.

An den vier Technopolen arbeiten über 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Technologiefeldern, davon sind nicht ganz 1.500 Forscherinnen und Forscher. Gemeinsam mit ihnen wurden in den vergangenen 15 Jahren 321 Projekte mit einem Projektvolumen von rund 500 Millionen Euro erfolgreich entwickelt. 72 Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben sich neu angesiedelt.

Eines dieser Unternehmen ist die ERBER AG, die sich am Standort Tulln angesiedelt hat. Eva Maria Binder, Vorstand Forschung & Entwicklung und Innovation der ERBER AG: „Tulln bietet für unser Unternehmen die besten Voraussetzungen für zielorientierte Produktentwicklungen, denn am Technopol-Standort finden wir gut ausgebildete Mitarbeiter und universitäre Forschungspartner. Das war einer der wesentlichen Grundsteine für die positive nationale und internationale Entwicklung unseres Konzerns.“

Damit diese Forschungsleistungen erbracht werden können, müssen auch die Rahmenbedingungen passen. Zentrale Anlaufstelle eines jeden Technopols sind die Technologie- und Forschungszentren, kurz TFZ, die ebenfalls von ecoplus errichtet werden. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Seit dem Jahr 2000 haben wir in den Infrastrukturausbau der Technologie- und Forschungszentren über 130 Millionen Euro investiert und damit in Summe rund 38.000 Quadratmeter modernste Labor- und Büroflächen errichtet.“  

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Erfreuliche Halbjahresbilanz für Niederösterreichs Tourismus

Utl.: LR Bohuslav: Unser Bundesland entwickelt sich immer mehr hin zu einer Ganzjahresdestination

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Erfolgskurve zeigt auch nach der kürzlich veröffentlichten Tourismus-Halbjahresbilanz der Statistik Austria ganz klar nach oben. Von Jänner bis Juni wurden rund 3,4 Millionen Nächtigungen verbucht, was einem Plus von 3,2 Prozent entspricht. Auch bei den Ankünften ist das Ergebnis eindeutig und entspricht plus sechs Prozent bzw. 1,4 Millionen Ankünften. „Ein klares Signal dafür, dass der Angebotsmix im Urlaubs- und Ausflugstourismus stimmt und sich Niederösterreich immer mehr hin zu einer Ganzjahresdestination entwickelt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die kommenden Monate ähnlich erfolgreich sein werden, denn mit dem Weinherbst steht Niederösterreichs fünfte Jahreszeit unmittelbar bevor“, betont Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Ein ganz ähnliches Bild zeigt die Hochrechnung für den Monat Juni, denn mit 769.000 Nächtigungen, das entspricht einem Plus von 6,3 Prozent (+ 45.300 Nächtigungen), konnte hier das beste Juni-Ergebnis seit Aufzeichnungsbeginn erzielt werden. Mit 347.600 Ankünften ergibt sich ein Plus von 11,5 Prozent (+ 35.800). Die Gästezahlen aus dem In- und Ausland haben sich gleichermaßen gut entwickelt und zu diesem überaus positiven Ergebnis beigetragen.

 

Feiertage und viele Sonnenstunden im Juni sorgten dafür, dass neben dem stabilen Wirtschafts- und Gesundheitstourismus auch unzählige Kurzurlauber im ganzen Land unterwegs waren. Der Ausflugstourismus in Niederösterreich zeigt sich ebenso in Höchstform. „Mit der Niederösterreich-CARD haben wir das passende Produkt am Markt, um genau auf die Wünsche unserer Ausflugsgäste eingehen zu können. Über 150.000 Karten wurden in der laufenden Saison bereits verkauft, 322 Ausflugsziele kann man bei freiem Eintritt besuchen“, weiß Stefan Bauer, Prokurist der Niederösterreich-Werbung.

 

Der Herbst verspricht bunt zu werden. Den Beginn macht der „Weinherbst Niederösterreich“, der Ende August startet und mit zahlreichen Veranstaltungen rund um Brauchtum und Kulinarik eine besonders genussvolle Reisezeit in Niederösterreich ist. Wer sich aber lieber fernab des Trubels aufhält, der geht in die Natur, um zu entspannen und Kraft zu tanken. Wanderurlauber schätzen hier vor allem die Vielfalt der Landschaften, die ausgezeichnete Infrastruktur sowie die stimmungsvollen Hütten in Niederösterreichs Bergregionen.

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LR Bohuslav: „Wichtige Hürde für Breitbandausbau im ländlichen Raum genommen“

Utl.: Investor ist gefunden - Nun starten Detailgespräche - Anfang 2020 könnten erste Bauarbeiten für 100.000 Haushalte-Paket starten

 

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav zeigt sich erfreut über die Entwicklungen beim niederösterreichischen Modell für den Breitbandausbau im ländlichen Raum. „Dieses Modell hat das Land Niederösterreich vor über einem Jahr angestoßen, nun nimmt es eine entscheidende Hürde: Nach einem intensiven Prozess ist ein Investor gefunden.“

In den kommenden zwei Monaten führt die landeseigene Breitband-Holding Detailgespräche mit dem Investor Allianz Capital Partners über den Abschluss eines rund 300 Mio. Euro-Investitionspakets.“

„Auf unserem Weg Niederösterreichs Regionen flächendeckend mit schnellem Internet zu versorgen haben wir einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Nach den ersten 35.000 Haushalten die das Land Niederösterreich in den Breitband Pilotregionen ausgebaut hat, wird der Investor die Finanzierung der nächsten 100.000 Haushalte im ländlichen Raum sichern. Diese sollen in den kommenden drei Jahren errichtet werden. Wenn alles nach Plan verläuft, sollen bereits Anfang 2020 die ersten Bauarbeiten starten“, betont Landesrätin Bohuslav

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Wandern in Niederösterreich

Utl.: LR Bohuslav: Intakte Natur, vielfältige Landschaft und großartige Angebote

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Wandern zählt zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten, weil es eine der besten Möglichkeiten darstellt, einfach den Kopf auszulüften. Der Körper wird trainiert, während man Schritt für Schritt den stressigen Alltag hinter sich lässt. Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav streicht hervor: „In Niederösterreich gibt es eine lange Tradition der Sommerfrische. Heutzutage suchen die Urlauber wieder ganz bewusst intakte Natur, regionale Produkte und ein herzliches Miteinander.“ Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, erklärt: „Unsere Urlaubsgäste schätzen im ‚Land für Genießer‘ die Vielfalt. Auf einsamen Pfaden durch urwüchsige Wälder oder auf interessanten Themenwegen entdeckt man die Natur und sich selbst neu.“

 

Bei der Fülle an Wanderwegen kann man leicht den Überblick verlieren. Mehr als 60 Routen findet man in der Wanderregion Südliches Waldviertel. Nicht umsonst wurde der an die Donau grenzende Süden des Waldviertels als erste Region mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Seit 2018 freuen sich die Gäste über einen neuen Rundwanderweg, den „Lebensweg“. In einer Achterschleife verbindet er die beiden bestehenden Wanderwege, den „Ysper-Weitental Rundwanderweg“ und den „Kremstalweg“. Die 260 Kilometer kann man in 13 Etappen gehen. Für alle, die Inspiration suchen, empfiehlt sich auch das begleitende TourenTAGEbuch, das sich als kreativer Impulsgeber, informativer Wanderführer und Tagebuch als besonders praktisch erweist.

 

Fast 300 Kilometer beste Wanderwege, 19 Etappen, zertifizierte Wanderdörfer und markante Berge bietet das Wandern in den Wiener Alpen. Besonders gut der Hitze entflieht man bei einer Wanderung auf den Schneeberg. Das Gefühl von absoluter Freiheit stellt sich ein, wenn man am höchsten Gipfel Niederösterreichs den Sonnenaufgang erlebt. Zum Beispiel vom zertifizierten Wanderdorf Puchberg am Schneeberg aus. Da holt Bergführer Peter Groß seine Gäste schon früh morgens ab, um gemeinsam auf den Schneeberg zu wandern. „Schneeberg mit den Besten“ heißt das Angebot – ein unvergessliches Abenteuer-Wochenende mit kompetenter Rundum-Betreuung und wohliger Unterkunft.

 

Der Mix aus klarer Bergluft, traumhaften Ausblicken und bodenständiger Hausmannskost lockt jährlich zahlreiche Gäste auf die Hütten und Almen im Mostviertel. Dort verwöhnen die Haltersleute die Gipfelstürmer mit einer herzhaften Jause und natürlich auch mit einem Glas Most. Einzigartig sind die geführten Touren der Naturvermittler im Naturpark Ötscher-Tormäuer. Bei den geführten Pilgerwanderungen auf der Via Sacra und dem Wiener Wallfahrerweg führen die Wege nicht nur nach Mariazell, sondern auch zu sich selbst.

 

Die Donau in Niederösterreich ist ein Anziehungspunkt für Aktivurlauber. Am Weitwanderweg Nibelungengau erkunden Wanderer den Wallfahrtsort Maria Taferl und das Schloss Artstetten. Der Welterbesteig Wachau legt seinen Besuchern auf 180 Kilometern die schönsten Plätze des UNESCO-Weltkulturerbes sanft zu Füßen. Vorbei an den Weinreben und durch die Weingärten bekommt der Wanderer auf dem Welterbesteig nicht nur durch den Gepäcktransport das Gefühl der Leichtigkeit. Die fünf Rundwanderwege der VIA.CARNUNTUM. in der Region Römerland Carnuntum zwischen Wien und Pressburg (Bratislava) entführen Genusswanderer auf die Spuren der alten Römer. Mit einer kostenlosen App können Wanderer spannende Informationen über Sagen und Mythen entlang des Weges erfahren.

 

Nähere Informationen: Niederösterreich-Werbung, Marcella Maurer, Telefon 02742/9000-19844, E-Mail marcella.maurer@noe.co.at, bzw. Büro LR Bohuslav, Markus Burgstaller, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail markus.burgstaller@noel.gv.at, www.niederoesterreich.at, www.niederoesterreich.at/wandern.

 

 

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Das Weinviertel präsentiert sich in Wien von seiner besten Seite

Egal ob mit dem Auto, der Bahn oder dem Fahrrad, das Weinviertel ist für jeden Bewohner der Bundeshauptstadt in kürzester Zeit zu erreichen. So ist beispielsweise die öffentliche Anbindung mit 5 Bahnlinien ab Wien optimal. Der reichhaltige Schatz landschaftlicher Schönheiten, touristischer Angebote und regionaler, kulinarischer Produkte des Weinviertels wird nun in Wien mit auf die Zielgruppe abgestimmten Marketingmaßnahmen präsentiert. Für das Projekt haben sich die LEADER-Regionen des Weinviertels zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie mehr Ein- und Mehrtagesgäste anziehen und die regionalen Produkte noch besser vermarkten. „Das Weinviertel liegt vor den Toren einer Millionenstadt. Für die Wienerinnen und Wiener ist es ein perfekter Ort zum Erholen, Entdecken und Genießen. Das werden wir noch besser vermitteln“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(11. Juli 2019) – Kulinarische Highlights, malerische Kellergassen und gesellige Weinfeste: Dafür ist das Weinviertel bei Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt bekannt und beliebt. Eine Studie, die 2017 im Rahmen eines LEADER-Projektes durchgeführt wurde, zeigt, dass es in der nahegelegenen Bundeshauptstadt noch großes Potenzial für die Vermarktung der Destination gibt. Weinviertel Tourismus will dieses nun heben. Mit gezielten Kommunikationsmaßnahmen – online und offline – werden die Vorzüge des Weinviertels in Wien vermittelt. Der Ausbau der externen Kommunikation sowie die interne Bewusstseinsbildung und Vernetzung stehen im Fokus des Projekts. Bei der Umsetzung werden zahlreiche regionale Partner wie Betreiber von Ausflugszielen, Gastronomie und Beherbergung sowie Direktvermarkter in die abgestimmten Marketingmaßnahmen eingebunden. Unter anderem sind ein großer Auftritt beim Erntedankfest im Wiener Augarten und die Produktion von Videos geplant. „Nirgendwo trifft das Sprichwort ‚Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah!‘ besser zu als hier. Kurzurlaube im Weinviertel sind eine attraktive und sehr nachhaltige Option für Wienerinnen und Wiener. Das werden unsere Kommunikationsmaßnahmen perfekt vermitteln“, so Landesrätin Petra Bohuslav.

Hannes Weitschacher, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH sieht das ebenso: „In den vergangenen Jahren hat sich ein Trend zu hochqualitativen Kurzurlauben in Destinationen herausgebildet, die in kurzer Zeit erreichbar sind. Das Weinviertel bietet genau das!“

Die LEADER-Regionen Weinviertel Ost, Weinviertel-Manhartsberg, Weinviertel Donauraum, Marchfeld haben dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Smart-Region Wien-Niederösterreich: Ein dynamischer und vernetzter Wirtschaftsraum für internationale Betriebe

Die dynamische Region Wien-Niederösterreich mit der Bundeshauptstadt Wien ist das pulsierende Zentrum im Osten Österreichs. Beide Bundesländer bilden einen eng vernetzten Wirtschaftsraum mit mehr als 3,5 Mio. EinwohnerInnen. Mehr als ein Drittel des gesamten österreichischen Bruttoinlandsprodukts wird hier erwirtschaftet. Die Metropole und die umliegenden Regionen bereichern einander in vielen Aspekten. Im Rahmen des Besuchs einer Wirtschaftsdelegation in Nordrhein-Westfalen präsentierten der Wiener Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke mit Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, gemeinsam mit den Geschäftsführern der Wirtschaftsagenturen von Wien und Niederösterreich (ecoplus) Gerhard Hirczi und Helmut Miernicki das Erfolgsmodell der gemeinsamen Smart-Region. „Wien positioniert sich als innovativer Headquarterstandort insbesondere für den wissensintensiven Bereich, das Flächenbundesland Niederösterreich bringt sich vor allem als Standort für innovative Betriebe im produzierenden Bereich in Stellung. Damit hat die Region für Unternehmen jeder Größe und Branche das richtige Angebot. Unser Ziel ist es, mehr internationale Betriebe in unseren Wirtschaftsraum zu locken, die hier Arbeitsplätze schaffen und so zum Wohlstand unserer Bundesländer beitragen“, betonen Hanke und Bohuslav.

 

(12. Juli 2019) – Wien und Niederösterreich sind eng verbunden. „Beide Bundesländer legen einen starken Fokus auf hochqualitative Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen. Damit sind wir als gemeinsame Wirtschaftsregion sehr attraktiv für internationale Betriebe, vor allem die Lage unserer Regionen im Herzen Europas wird von zahlreichen exportorientierten Betrieben geschätzt“, unterstreicht Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Beide Wirtschaftsagenturen zusammen konnten im Vorjahr 253 internationale Betriebsansiedlungen und -erweiterungen betreuen, was über 3.200 neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Im Umfeld dieser Unternehmen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Kooperationen und auch für Neugründungen. Pro Jahr werden in Niederösterreich und Wien etwa 16.000 Unternehmen gegründet, das sind mehr als 40 Prozent aller Unternehmensgründungen in ganz Österreich.

 

In unserer Region haben wir ganz entscheidende Vorteile: Wir verfügen über viele sehr gut ausgebildete Fachkräfte, hohe Lebensqualität und Investitionssicherheit sowie ein breit aufgestelltes Ökosystem an Wirtschaft, Wissenschaft und verlässlicher Verwaltung“, sagt der Wiener Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Wien ist mit knapp 195.000 Studierenden der größte Universitätsstandort im deutschsprachigen Raum. Insgesamt verfügen die beiden Bundesländer über 29 Universitäten und Fachhochschulen. Im Studienjahr 2017/18 gab es insgesamt 215.804 Studierende in der Region. Auch deshalb ist die Metropole ein Magnet für internationale Ansiedlungen.

 

Hohe Lebensqualität, vernetzter Arbeitsmarkt, gute Verkehrsinfrastruktur

Wien und Niederösterreich bieten eine einmalige Kombination von Lebens- und Standortqualität. Wien führt die Rankings als lebenswerteste Stadt der Welt an und punktet als Smart City im Wettbewerb mit den großen Metropolen. In der wirtschaftlichen Struktur der Bundeshauptstadt weisen wissensintensive Dienstleistungen mit 5,8 Prozent ein besonders starkes Wachstum auf. Auch Niederösterreich ist ein sehr attraktiver Lebensraum und bietet vielfältige Freizeitangebote vor eindrucksvoller Naturkulisse, unter anderem in der Wachau. Mit einem starken produzierenden Bereich – etwa 30 Prozent der Wirtschaft des Bundeslandes zählen dazu – kann Niederösterreich viele Unternehmen versorgen, die nach Ost- und Mitteleuropa exportieren. Täglich pendeln etwa 190.000 Menschen nach Wien in die Arbeit. Aber auch in die andere Richtung ist mit 90.000 PendlerInnen ein starker Austausch zu verbuchen. Die Verkehrsinfrastruktur ist dafür und auch als internationale Drehscheibe sehr gut ausgebaut. Das beginnt beim Flughafen Wien-Schwechat mit 27 Millionen Passagieren pro Jahr, geht über die Wasserstraße Donau und reicht bis zu einem engmaschigen Nahverkehrsangebot wie Tram, Bus und U-Bahn.

 

Forschung und Entwicklung – Von den Grundlagen bis zur Anwendung

Im Raum Wien-Niederösterreich arbeiten zusammen rund 50.000 Personen in Forschung und Entwicklung. Das Spektrum reicht dabei von der Grundlagenforschung bis hin zu stark anwendungsorientierten Aktivitäten. Inhaltlich ist die Palette ebenfalls sehr breit: Life Sciences, Umwelt und Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Mobilität, Stadtforschung & Stadttechnologien, Wirtschaftswissenschaften oder auch Creative Industries sind nur einige der Themen. Kooperation ist dabei gelebte Praxis: Einrichtungen wie das Austrian Institute of Technologie (AIT), die Technische Universität und die Universität für Bodenkultur sind übergreifend in der gesamten Region tätig. Unternehmen, Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen der Smart-Region arbeiten in verschiedenen Clustern eng zusammen. In diesen Netzwerken werden konkrete Anwendungen für 3D-Drucken, nachwachsende Rohstoffe oder Industrie 4.0 entwickelt.

 

Wirtschaftsagenturen legen besonderen Wert auf Exportorientierung

Die Wirtschaftsagenturen von Wien und Niederösterreich unterstützen Unternehmen und Initiativen in vielen Belangen. Gerhard Hirczi, der Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien: „2018 haben sich 221 internationale Betriebe in Wien angesiedelt. Das ist ein neuer Rekord! Dadurch wurden alleine im Vorjahr 232 Millionen Euro Investitionen in Wien ausgelöst. Wir unterstützen Unternehmen sehr gerne bei der Suche nach dem geeigneten Standort sowie der passenden Förderung und haben zusätzlich mit unserem Expat Center auch eine eigene Anlaufstelle für alle weiteren Fragen geschaffen.“ Auch Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur unterstreicht: Wir wollen in Nordrhein-Westfalen ein Kontaktnetzwerk aufbauen, um Leads für unsere Standorte zu generieren. Das geht bei einem Bundesland mit knapp 18 Millionen Einwohnern aber nur, wenn man Schwerpunkte setzt. Darüber hinaus wollen wir aber auch unsere Services als Wirtschaftsagentur ecoplus interessierten Betrieben anbieten, so bieten wir Mietobjekte und Grundstücke nach Maß in unseren 18 Wirtschaftsparks im ganzen Bundesland oder mit unseren Clustern branchenspezifische Wirtschaftsnetzwerke mit über 550 Mitgliedern an.“

 

„Standortbotschafter“ betonen Fachkräfteangebot und Infrastruktur als größte Assets

Als „Standortbotschafter“ für Wien und Niederösterreich fungieren zwei Wissenschafter und ein Unternehmer einer Zukunftsbranche, die die Teilnehmer bei der Reise begleiten. Markus Schermann, Geschäftsführer von Great Wall Motors Austria, ist für eine der größten internationalen Betriebsansiedlungen der letzten Jahre in Niederösterreich verantwortlich. Der chinesische Automobilriese Great Wall Motors errichtet in Kottingbrunn seinen ersten Forschungs- und Entwicklungsstandort in Europa für Elektromotoren, in Summe sollen so 150 Arbeitsplätze entstehen. „Das Gebiet hier in Niederösterreich nahe Wien ist ideal für unsere Entwicklungspläne. Vor allem profitieren wir vom gut entwickelten Fachkräftemarkt, von dem naheliegenden Flughafen sowie der ausgezeichneten Anbindung an das Autobahnnetz“, so Schermann.

„Whisky ist ein Getränk mit internationalem Charakter, das wir mit enormen Erfolg - auch über die Landesgrenzen hinaus - im Waldviertel produzieren. In den letzten fast 25 Jahren, konnten wir unsere Whiskylager stetig ausbauen was uns jetzt erlaubt verstärkt in den Export zu gehen. Der mit Abstand wichtigste Markt ist dabei Deutschland, der gleichzeitig auch ein Sprungbrett in die restliche Welt ist“, betont Jasmin Haider-Stadler, Geschäftsführerin in der Whisky-Erlebniswelt.

Niklas Grimm vom neuen „Vienna Cybersecurity and Privacy Research Center“ erläutert, dass das neue Forschungszentrum nicht nur die wissenschaftliche Exzellenz am Standort noch weiter stärken wird, sondern ein Magnet für dynamische Start-ups und für internationale Firmen sein wird. „Die Partnerorganisationen TU Wien, Universität Wien und IST Austria werden ihre Ausbildungsangebote, ihre Forschungsprogramme und ihre internationalen Marketingaktivitäten bündeln und die Innovationkraft der Vienna Region im Bereich Cybersecurity international noch besser sichtbar machen, um die besten Talente zu begeistern.“

 

Ergänzende Informationen:

-       In Summe macht die Wirtschaftsleistung von Wien und Niederösterreich 34,68 Prozent des österreichischen BIP aus.

-       Eindrucksvoller Beleg für die Standortqualität Wiens ist die Entscheidung von Boehringer Ingelheim, seine neue biopharmazeutische Produktionsanlage in der Stadt zu errichten. Damit werden rund 500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Mit 700 Millionen Euro ist das die größte Einzelinvestition seit 40 Jahren, die von der Wirtschaftsagentur Wien mit unterstützt wurde, siehe: www.wirtschaftsagentur.at

-       Wien ist auch für Expats, also internationale Fach-und Führungskräfte, hochattraktiv und einsteigerfreundlich. Schätzungen zufolge beherbergt Wien ca. 25.000 Expats. Vier von fünf in Wien ansässige Expats geben an, einen guten oder sehr guten Start in Wien zu haben. 94 Prozent bestätigen der Stadt eine hohe internationale Attraktivität, 89 Prozent würden Wien als Expat-Ziel weiterempfehlen.

-       In Niederösterreich gibt es Technopole für Gesundheitstechnologien (Krems), natürliche Ressourcen und biobasierte Technologien (Tulln), Medizin- und Materialtechnologien (Wiener Neustadt) sowie Bioenergie, Agrar- und Lebensmitteltechnologie (Wieselburg); siehe: https://www.ecoplus.at/technopole. Zusätzlich fungiert das virtuelle Haus der Digitalisierung (www.virtuelleshaus.at) als Anlaufstelle.

-       Die Schwerpunkte der Cluster in Niederösterreich sind: Bau.Energie.Umwelt, Lebensmittel, Kunststoff, Mechatronik, E-Mobility; siehe: https://www.ecoplus.at/cluster.

-       ecoplus betreibt 18 Wirtschaftsparks in ganz Niederösterreich und unterstützt mit den Services bei Förderfragen und der Standortsuche: https://investinloweraustria.at/

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Erstes Halbjahr 2019: Investitionen von über 29 Millionen Euro durch ecoplus Regionalförder-Projekte in Niederösterreich

Die ecoplus Regionalförderung ist auch im ersten Halbjahr 2019 hervorragend unterwegs: Insgesamt wurden 54 Regionalförder- und LEADER-Projekte erfolgreich ins Rollen gebracht. „Diese Projekte wurden durch die Niederösterreichische Landesregierung mit insgesamt 6,2 Millionen Euro gefördert. Damit konnten in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres in den heimischen Regionen Investitionen von 29,5 Millionen Euro ausgelöst werden. Diese Zahlen bestätigen, dass die Regionalförderung ihr Ziel, die Regionen langfristig und nachhaltig zu stärken, voll und ganz erfüllt“, zeigt sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav zufrieden.

(13.07.2019) - Seit Anfang des Jahres wurden unter anderem das Aktionsprogramm MTB Trekking-Routen Wienerwald, der Neubau des Wirtschaftshofs im Tierpark Haag, die Aufschließung des Interkommunalen Betriebsgebiets Perschlingtal, der Ausbau des Kameltheaters Kernhof oder auch Infrastrukturmaßnahmen für das international vielbeachtete Fotofestival La Gacilly Baden durch die ecoplus Regionalförderung unterstützt.

„Die Regionalförderung unterstützt Gemeinden, Initiativen und Vereine bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Infrastrukturprojekte. Für alle Projekte gilt: Entsprechend dem Grundsatz ‚Aus der Region für die Region‘ werden die Projekte nicht ‚von oben‘ vorgegeben, sondern direkt in den Regionen entwickelt und umgesetzt. Dass dieses Konzept auch im 32. Jahr des Bestehens der Regionalförderung hervorragend greift, ist ein eindrucksvoller Beweis, dass unser Weg der richtige ist“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Ein wichtiger Teilbereich der ecoplus Regionalförderung ist das LEADER-Programm, eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur Förderung innovativer Strategien in ländlichen Regionen. „Von Jänner bis Juni 2019 wurden insgesamt 45 LEADER-Projekte von der Niederösterreichischen Landesregierung beschlossen. Dadurch konnten wir EU-Fördermittel von über drei Millionen Euro für Niederösterreich lukrieren“, erläutert Landesrätin Bohuslav.

Zu den LEADER-Projekten, die heuer auf Schiene gebracht wurden, gehören unter anderem die Präsentation der Destination Weinviertel in Wien, eine Vermarktungs- und Bewerbungsoffensive für den Waldviertler Lebensweg, der Ausbau und die touristische Belebung der Araburg, die Entwicklung der Zukunftsstrategie Langenlois 2025 oder auch die Etablierung der Marke „Best of Wachau“ durch nachhaltige Qualitätssicherungs-, Digitalisierungs- und Marketingmaßnahmen.

„Die ecoplus Regionalförderung unterstützt laufend innovative und qualitätsorientierte Projekte, die die Stärken der Regionen nutzen und nachhaltig Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Dabei spannt sich der inhaltliche Bogen von touristischen Infrastrukturprojekten über den Ausbau von Betriebsgebieten bis hin zum demografischen Wandel. Hier unterstützen wir Tourismusbetriebe dabei, fit für die Entwicklungen der Zukunft zu sein“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

 

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Industrie sichert über 300.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich

Bohuslav: „Wirtschaftsstandort Niederösterreich kann sich im internationalen Ranking sehen lassen.“ Salzer: „Industriebetriebe und ihre Dienstleister kommen für rund die Hälfte der Löhne in Niederösterreich auf.“ IV-Chefökonom Helmenstein: „Wie kein anderen Bundesland hat sich Niederösterreich zu einem technologieorientierten Wirtschaftsraum entwickelt.“

 

St. Pölten (16. Juli 2019) – Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz erläuterten Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, IV-NÖ Präsident Thomas Salzer und IV-Chefökonom Christian Helmenstein Faktoren sowie Herausforderungen für die Standortattraktivität Niederösterreichs.

 

„Niederösterreich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Wirtschaftsstandort entwickelt, der sich im internationalen Ranking sehen lassen kann. Als Land Niederösterreich sehen wir unsere Aufgabe darin, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Unternehmen gute Produktionsbedingungen und ein unternehmerfreundliches Klima vorfinden. Mit unseren Angeboten unterstützen wir zum Beispiel gezielt beim Thema Förderungen, beraten bei Behördenverfahren und unterstützen die Unternehmen bei den Herausforderungen der Digitalisierung“ so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Fachkräftemangel bleibt größte Herausforderung

„In Niederösterreich sind rund 160.000 Personen im produzierenden Bereich beschäftigt, rechnet man die industrienahen Dienstleistungen dazu, sind es sogar rund 300.000 Arbeitsplätze, welche die Industrie in ganz Niederösterreich absichert. Dieser servoindustrielle Sektor, also die Industrie und die industrienahen Dienstleistungen, kommt zudem für rund die Hälfte der gesamten Löhne im Bundesland auf und trägt damit maßgeblich zur starken Kaufkraft bei,“ erklärt Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ).  Zu den größten Herausforderungen zähle aktuell der Fachkräftemangel, weshalb das Land NÖ, die Wirtschaftskammer NÖ, die Arbeiterkammer NÖ, das AMS NÖ und die IV-NÖ im Rahmen der Initiative „Wirtschaft und Arbeit im Dialog“ gemeinsam konkrete Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel erarbeiten. „Acht von zehn Unternehmen haben Schwierigkeiten, Absolventen aus den MINT-Fächern, also den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik zu finden. Das betrifft den Bereich der Lehrausbildung genauso wie HTL-Absolventen sowie FH- und Uni-Absolventen“, führt Salzer weiter aus.

 

„Wenn man in Niederösterreich unterwegs ist, fällt der wirtschaftliche Strukturwandel allerorts ins Auge. Das Bundesland hat sich von einer urproduktionsnahen Regionalwirtschaft zu einem technologieorientierten Wirtschaftsraum gewandelt. Dass dieser Eindruck nicht trügt, belegt unsere neue Analyse“, wie Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung, erläutert: „Nach Maßgabe des sogenannten Turbulenzindikators, der die Anteilsverschiebungen zwischen den Wirtschaftszweigen misst, hat kein anderes österreichisches Bundesland binnen einer Dekade einen so tiefgreifenden wirtschaftlichen Strukturwandel erlebt wie Niederösterreich. Dabei besteht der eigentliche Erfolg der niederösterreichischen Wirtschaftspolitik darin, diesen Strukturwandel so gestaltet zu haben, dass ein hoher Beschäftigtenstand erhalten blieb.“

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Niederösterreichs Exporte legten 2018 um 6,1 Prozent zu

Bohuslav/Zwazl/Salzer: „Zahl der NÖ-Exporteure in den letzten 10 Jahren um 30 Prozent gestiegen.

 

23,1 Milliarden Euro Warenexportvolumen – die vorläufige Exportbilanz des Jahres 2018 bescheinigt der NÖ Wirtschaft ein erfreuliches Ergebnis. „Das Export-Wachstum im Vergleich zum Vorjahr um sagenhafte 6,1 Prozent ist ein Ritterschlag für unsere Exportwirtschaft. Gleichzeit freut es mich, dass Niederösterreich seine Stellung als Wachstumskaiser der Ostregion weiter behaupten kann“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Denn während Niederösterreich ein Exportwachstum von 6,1 Prozent erzielte, legte Wien um 0,02 Prozent zu und das Burgenland um 4,21 Prozent. „Mit einem Plus von 13,5 Prozent haben sich unsere Exporte nach Ungarn besonders eindrucksvoll entwickelt. Das zeigt: Unsere Strategie, dass wir diesen Markt sowohl mit unserer Internationalisierungsagentur ecoplus International als auch mit den Außenwirtschaftscentern der WKO eng abgestimmt bearbeiten, bewährt sich.“

 

Starke Zuwächse in Osteuropa

Ein Hauptgrund für das starke Ergebnis des Jahres 2018 liegt in den steigenden Exportzahlen in Richtung Osteuropa. So legte der Exportmarkt Ungarn als drittwichtigster Exportmarkt nach Deutschland (plus 2,2 Prozent), Tschechien (plus 2,5 Prozent) um 13,5 Prozent zu. Auch nach Rumänien wurden um 22,3 Prozent mehr Waren exportiert. Außerdem verzeichneten die NÖ-Exportmärkte Slowakei (plus 7,1 Prozent) Slowenien (plus 9,9 Prozent) starke Zuwächse.

 

„Man kann von einer Renaissance der osteuropäischen Märkte sprechen. Die Gründe sehen wir in der Zunahme der weltweiten Handelskonflikte. In Zeiten globaler Unsicherheiten setzen die NÖ-Exporteure vermehrt auf Exportmärkte in Europa, vor allem innerhalb der EU bzw. Osteuropa. Es ist erfreulich, dass die Strategie, auf diese Märkte zu setzen, richtig war und ist. Gleichzeitig schauen wir uns in enger Abstimmung mit unseren Außenwirtschaftscentern genau an, welche Märkte als nächstes für unsere Unternehmen interessant sind und Chancen bieten“, so Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

 

„Die niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer produzieren qualitativ hochwertige Produkte, die sich im globalen Wettbewerb nicht verstecken müssen. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird im Ausland erwirtschaftet, viele Produktionsbetriebe haben sogar Exportquoten von über 90 Prozent. Zu den wichtigsten Exportschlagern der niederösterreichischen Industriebetriebe zählen Kessel, Maschinen und Anlagen, aber auch Erzeugnisse aus Metall und Kunststoff sowie chemische Erzeugnisse“, so Salzer.

Schließlich sei der Export eine wesentliche Wachstumsstrategie so Bohuslav, Zwazl und Salzer die sich in der steigenden Anzahl an NÖ Exportunternehmen bestätigt sehen: „In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Exporteure von 6.400 auf 8.300 Unternehmen (plus 30 Prozent). Sie werden im Rahmen der NÖ Internationalisierungsoffensive unterstützt.“

 

 

Frankreich und China entwickeln sich positiv

Im Zuge dieser Offensive steht eine gute Balance zwischen Nah- und Fernmärkten im Mittelpunkt. Bei den Fernmärkten liegt aktuell China im Fokus, bei den Nahmärkten Frankreich. In beide Länder reiste in diesem Jahr eine niederösterreichische Wirtschaftsdelegation. „Dass wir damit richtigliegen, zeigen bereits die vorläufigen Zahlen aus dem Jahr 2018. So verzeichneten die Warenexporte nach Frankreich bereits ein Plus von sechs Prozent. Für China konnte das Exportvolumen praktisch gehalten werden. Der chinesische Markt bietet noch hohes Exportpotenzial. Die USA sind bei weitem der wichtigste Exportmarkt außerhalb Europas – 2018 konnten die Exporte um beeindruckende 19 % gesteigert werden“, sind sich Landesrätin Bohuslav, Präsidentin Zwazl und Präsident Salzer sicher. Chancen würden sich in beiden Ländern in den Bereichen Umwelttechnik, Mobilität sowie Luft- und Raumfahrt, Maschinen und Anlagenbau, Fertigungstechnologien & Digitalisierung ergeben, aber auch bei Bautechnologien, Lebensmittel- und Agrartechnologien. Innovation made in Niederösterreich gepaart mit Qualität und hoher Serviceorientierung sind die besten Voraussetzungen für Erfolg auf Auslandsmärkten.

 

 

Die Top Exportmärkte Niederösterreichs im Jahr 2018

(vorläufig, Quelle: Statistik Austria)

 

1.    Deutschland: 6,67 Mrd. Euro, plus 2,2%

7. Schweiz: 0,84 Mrd. Euro, plus 6,0%

2.    Tschechien: 1,33 Mrd. Euro, plus 2,5%

8. Slowakei: 0,83 Mrd. Euro, plus 7,1%

3.    Ungarn: 1,33 Mrd. Euro, plus 13,5%

9. Frankreich: 0,76 Mrd. Euro, plus 6,1%

4.    Italien: 1,32 Mrd. Euro, plus 1,7%

10. Slowenien: 0,63 Mrd. Euro, plus 9,9%

5.    USA: 1,20 Mrd. Euro, plus 19,0%

 

6.    Polen: 1,07 Mrd. Euro, plus 7,9%

16. China: 0,40 Mrd. Euro, minus 0,1%

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40 Jahre ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf – Impulsgeber für die Region

ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, betreibt landesweit 18 Wirtschaftsparks. Ein Wirtschaftspark, der wie kaum ein anderer eine gesamte Region geprägt hat, ist der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf, der heuer sein 40-jähriges Bestehen feiert.  Aus diesem Grund trafen sich rund 200 Gäste zur Jubiläumsgala. Bei der Feier wurden nicht nur an die vergangenen vier Jahrzehnte erinnert, sondern der Blick ging auch Richtung Zukunft: „Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf hat sich in den letzten Jahren zum Innovationsmotor und Impulsgeber für die ganze Region entwickelt und die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung sind gestellt“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl und die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger einig.

(15.06.2019) – Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist nach seiner Gründung 1979 zehn Jahre lang brach gelegen und wurde in den Medien als „bestbeleuchteter Acker“ bezeichnet. „Heute, 40 Jahre danach, ist er ein Aushängeschild für erfolgreiche Wirtschaftspark-Entwicklung in Niederösterreich. 103 Unternehmen haben hier ihren Standort, rund 2.200 Menschen arbeiten hier – eine beeindruckende Erfolgsgeschichte“, gratulierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav im Rahmen der Jubiläumsgala.

Zu den Betrieben der ersten Stunde gehören die beiden großen Lebensmittelproduzenten Kotányi und Manner oder auch die Krameß Metallbau GmbH. Sie wurden im Rahmen der Veranstaltung ebenso vor den Vorhang gebeten, wie die „Newcomer“ bena afs steuerberatungs gmbH, Genusskoarl oder die Selectum GmbH. Als Vertreter der angesiedelten Leitbetriebe wurden die SPL Tele GmbH, die Wittmann Battenfeld GmbH und VELUX Österreich präsentiert.

„Jeder der 18 ecoplus Wirtschaftsparks hat ein ganz spezielles Charakteristikum – beim ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist es einerseits die hervorragende Lage direkt an der Autobahn und in unmittelbarer Nähe zur Bundeshauptstadt. Gleichzeitig gibt es hier aber auch noch genügend Platz, damit Betriebe wachsen und sich entwickeln können“, erläuterte ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl.

Eine Grundlage für diese beispielhafte Entwicklung sind die laufenden Investitionen in den bedarfsorientierten Ausbau der Infrastruktur und in attraktive Serviceangebote wie Mietobjekte – in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 22 Millionen Euro. So wurde 2016 mit dem ecocenter Wolkersdorf das erste Mehrmieterobjekt eröffnet, das vom Start weg hervorragend angenommen wurde und gemeinsam mit der Erste Bank Start-Up Rampe ein attraktives Angebot für Jungunternehmer bildet. Die Nachfrage nach Flächen im ecocenter Wolkersdorf ist nach wie vor ungebrochen – vor wenigen Wochen wurde die vierte Ausbaustufe gestartet. 

„Eine neue Offensivstrategie eröffnet den ecoplus Wirtschaftsparks zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten vor allem entlang der Hauptverkehrsrouten wie etwa der A5. Hier planen wir eine enge Vernetzung zwischen den Wirtschaftsparks in Wolkersdorf, Mistelbach und Poysdorf und davon profitieren langfristig auch die gesamte Region“, sind sich die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger einig.

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Zwei von drei nationalen Digital Innovation Hubs entstehen in Niederösterreich

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) fördert mittels einer Ausschreibung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Einrichtung nationaler Digital Innovation Hubs, um kleine und mittlere Betriebe in ihren Digitalisierungsvorhaben gezielt zu vernetzen und zu unterstützen. Nun steht das Ergebnis der Ausschreibung fest: Eine Jury von Expertinnen und Experten hat drei Hubs zur Förderung empfohlen, zwei davon werden ihren Hauptsitz in Niederösterreich haben, einer in Tirol. In Summe fließen so Bundesmittel in der Höhe von 1,32 Mio. Euro in die in Niederösterreich koordinierten Hubs. „Es zeigte sich, dass gerade beim Thema Digitalisierung es entscheidend ist, in Netzwerken – auch über Landesgrenzen hinweg – zusammenzuarbeiten. So sind am ecoplus-Digital Innovation Hub fünf Forschungseinrichtungen Ostösterreichs engagiert, das Land Niederösterreich sowie das Burgenland haben ihre Unterstützung zugesagt, ebenso die Wirtschaftskammern Niederösterreich, Wien, Burgenland und Oberösterreich. Auch der von der FH St. Pölten koordinierte Digital Makers Hub vernetzt mehrere Partner aus Niederösterreich, Oberösterreich und Wien. Es ist sehr schön zu sehen, wie hier eine sehr breite Digitalisierungs-Allianz entstanden ist, mit dem klaren Ziel, kleinere und mittlere Betriebe im digitalen Wandel zu unterstützen“, unterstreichen Niederösterreichs Digitalisierungslandesrätin Petra Bohuslav und FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth in einer gemeinsamen Pressekonferenz.  

(14. Juni 2019) - Aktuelle Studien, wie jene der Wirtschaftskammer Österreich zur digitalen Transformation von KMU belegen, dass die Mehrzahl kleinerer und mittlerer Betriebe eigene digitale Innovationsprojekte meidet. Digitale Plattformen, die neue Zugänge zu Wissen und Kooperationen vermitteln sowie Open Innovation-Prozesse werden bisher von ihnen nur in geringem Ausmaß genützt. Hier setzen die beiden Projekte aus Niederösterreich an: der Digital Innovation Hub Ostösterreich (ecoplus-Hub) und der von der FH St. Pölten koordinierte Digital Makers Hub.

„Bei uns in Niederösterreich ist das virtuelle Haus der Digitalisierung die erste Anlaufstelle für Information und Vernetzung. Ich freue mich, dass unser Haus nun einen der ersten Hubs in Österreich organisieren darf und es so deutlich aufgewertet wird. Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern ein umfassendes Dienstleistungsprogramm entwickelt, wo ich überzeugt bin, dass wir damit unseren Betrieben helfen können, mehr digitale Innovationen umsetzen zu können. Durch die zusätzlichen regionalen Mittel aus Niederösterreich und dem Burgenland schaffen wir es, dass der Kostenbeitrag für teilnehmende Betriebe für Leistungen, die für alle KMU zugänglich sind, bei rund zehn Prozent der tatsächlichen Kosten liegt. Wir wollen unsere kleineren und mittleren Betriebe gemeinsam mit den Wirtschaftskammern motivieren sich hier einzubringen“, erklärt Digitalisierungslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die FFG ist ein zentraler Motor der Digitalisierung – wir tragen gezielt dazu bei, dass Österreich zu einem digitalen Top-Standort wird“, so FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. Jüngstes Beispiel seien die nun präsentierten Digital Innovation Hubs, für die das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) gesamt drei Millionen Euro zur Verfügung stellt. „Der Nutzen und Mehrwert für die Zielgruppe KMU stehen dabei klar im Fokus! Die große regionale Abdeckung ermöglicht es, notwendige Ansprechpartner in direkter Umgebung zu erreichen und das Angebot auch auf die Bedürfnisse vor Ort abstimmen zu können und praxisnah zu gestalten. Das hilft den KMU, aber auch dem gesamten Standort und einzelnen Regionen!“ Egerth unterstreicht, dass diese nationalen Hubs auch eine sehr wertvolle Basis für österreichische Stakeholder sind, damit sie sich erfolgreich an europäischen Innovation Hub-Initiativen beteiligen können.

Das Konzept des ecoplus-Hubs hat drei technologische Schwerpunktthemen im Fokus: 3D-Druck, Blockchain & IT Security sowie Internet der Dinge, Sensorik & Konnektivität. Für jeden Schwerpunkt gibt es Angebote in den Bereichen Information und Bewusstseinsbildung sowie Weiterbildung und Digitale Innovationen. „Teilnehmende Betriebe können individuelle Service-Pakete abrufen und eigene digitale Innovationsprojekte mit Begleitung durch unsere Partner umsetzen. Insgesamt wollen wir so möglichst viele konkrete Umsetzungsprojekte anbahnen“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Das Konsortium für diesen Hub besteht aus ecoplus, FH St. Pölten, IMC FH Krems, FOTEC, ABC Austrian Blockchain Center und Forschung Burgenland. Als zentrales Vernetzungsinstrument wird Niederösterreichs „Virtuelles Haus der Digitalisierung“ dienen. Das Projekt<s> </s>startet Anfang September 2019 und läuft drei Jahre.

Hannes Raffaseder, Prokurist der Fachhochschule St. Pölten, betont: „Mit vollem Elan bringen wir unsere umfassende Expertise zum digitalen Wandel in das Haus der Digitalisierung ein und freuen uns dabei auf den Ausbau und die Vertiefung vielfältiger Kooperationen. Als perfekt Ergänzung dazu bauen wir gemeinsam mit Industry meets Makers, der Zukunftsakademie Mostviertel und der Tabakfabrik Linz den ‚Digital Makers Hub‘ auf. Entlang der West- und Südachse wollen wir mit möglichst vielen Changemaker österreichweit zur Etablierung einer ‚Digital Culture‘ beitragen und mit innovativen Formaten für Co-Ideation und Co-Creation KMUs bei der Nutzung vielfältiger Chancen unterstützen.“

 

„Digital Innovation Hubs“ auf einen Blick

Aufgaben der „Digital Innovation Hubs“ sind Information, Weiterbildung und Digitale Innovation zum Nutzen der Zielgruppe KMU. Die erstmals durchgeführte Ausschreibung endete am 28. Februar 2019, von den acht eingereichten Anträgen wurden von der Experten-Jury drei ausgewählt: DIH OST – Digital Innovation Hub Ostösterreich (Antragsteller: ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH), DiMaHub – Digital Makers Hub (Antragsteller: FH St. Pölten) und DIH West – Digital Innovation Hub Westösterreich (Antragsteller: Universität Innsbruck). Sie haben jeweils eine Laufzeit von drei Jahren. Gesamt stehen drei Millionen Euro Budget zur Verfügung, die Förderungsquote beträgt maximal 50 Prozent. Das Programm des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt. Mehr Informationen unter www.ffg.at/dih

 

 

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Eisenstraße baut regionale Handwerksplattform auf

Die Eisenstraße im Mostviertel ist stolz auf die eigene Handwerkstradition. Seit mehreren Jahren gibt es in der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich das Ziel eine regionale Handwerksplattform aufzubauen. Ausgehend vom EU-Projekt „Cultural Capital Counts“ hat sich eine Gruppe aus Spezialisten gebildet, die hochwertiges Handwerk in Nischen betreibt. „Ziel ist der Aufbau einer innovativen Produktpalette, die vor allem den Marktbereich Geschenke, Dekorartikel sowie regionale und nationale Souvenirs abdecken soll“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav

 

(16. Mai 2019) – Durch die Nutzung moderner Technologien sowie die Zusammenarbeit im Netzwerk sollen Kleinserien und Einzelstücke rationell und kostengünstig hergestellt werden. Der breitgefächerte Branchenmix der teilnehmenden Betriebe stellt eine gute Basis für das Projekt dar. Im regionalen Netzwerk sollen Schmiede, Holzdesigner, Holzbearbeiter, Schneider, Glaskünstler, Keramiker, Kunstmaler, Buchbinder und Email-Experten zusammenarbeiten, um die Tradition der Region und das Geschick des Handwerks zu verbinden. Gemeinsam sollen neue Geschäftsmodelle entwickelt und ein stärkerer Markenauftritt geschaffen werden. Zentrale Drehscheibe für das Vorhaben ist der „Tresor“ am Oberen Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs, wo die Unikate der Handwerker ausgestellt sind und erworben werden können.

An dem Projekt nehmen 20 regionale Betriebe teil. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ihre Produkte besser zu vermarkten. Landesrätin Bohuslav unterstützt diese Strategie: „Das Handwerk ist neben einer wunderbaren Landschaft das Hauptelement, das die Eisenstraße so einzigartig macht. In dieser Arbeitsgemeinschaft werden Ressourcen gebündelt. Die Betriebe bewerben sich gegenseitig und schaffen es so, Qualität, Kompetenz und Know-how gebündelt darzustellen.“

Andreas Hanger, Obmann der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich: „Die Eisenstraße gilt als echt und unverfälscht. Mit unserer Initiative stärken wir dieses Image. Das Hauptaugenmerk liegt auf den traditionellen Branchen wie Eisen, Holz, Stein, Textil oder Glas. Bedanken möchten wir uns bei Viktor Filzwieser, der als Motor der Initiative fungiert.“

Die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER-Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Wenn aus Stärke Klebstoff wird

Kürzlich wurde ein neues Forschungsprojekt des Kunststoff-Cluster in Niederösterreich gestartet, das den Bereich der Industrieklebstoffe grundlegend verändern könnte: Konkret soll ein Prozess entwickelt werden, um aus Kartoffel-, Mais- oder auch Weizenstärke biobasierte, umweltfreundliche Klebstoffe zu erzeugen, die zum Beispiel im Baubereich oder auch bei der Spanplattenproduktion Verwendung finden. Das Projekt wird im Rahmen des Niederösterreichischen FTI-Programms gefördert. „Im FTI-Themenfeld ‚Nachwachsende Rohstoffe‘ legen wir den Fokus auf die Entwicklung innovativer Einsatzmöglichkeiten dieser sogenannten ‚NAWAROS‘ für die Wirtschaft. Im Kooperationsprojekt BioSet wird hier in einem zukunftsträchtigen und spannenden Bereich wichtige Grundlagenforschung betrieben“, sind sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav einig.

(13.Mai.2019) – „Als traditionelles Agrar- und Waldland kann Niederösterreich in diesem Bereich eine Vorreiterrolle übernehmen. Wir haben sowohl die Rohstoffe als auch die notwendige Infrastruktur für die Verarbeitung. Die Unterstützung der Forschungsaktivitäten im Projekt BioSet ist daher eine sinnvolle und gewinnbringende Investition in die Zukunft“, erläutert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Projektpartner sind auf Forschungsseite das IFA Tulln, das Kompetenzzentrum Holz (Wood K plus) und die TU Wien. „Weiters arbeiten mit Metadynea, Murexin und der Agrana drei niederösterreichische Leitbetriebe aktiv am Projekt mit. Hier zeigt sich die Bedeutung des Themas und das wirtschaftliche Potenzial. Dass Grundlagenforschung wie diese hier bei uns in Niederösterreich betrieben wird, bestätigt, dass unser Bundesland ein F&E-Standort internationalen Formats ist“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Im Mittelpunkt von BioSet, das vom IFA Tulln (Prof. Georg Gübitz) koordiniert wird, steht die mechanistische Untersuchungen zur enzymatischen Oxidation von Stärke und Lignin als Basis für neue biobasierter Klebstoffe. Eine Schlüsselrolle nimmt der Rohstoff Stärke ein. „Stärke ist sicherlich einer der bedeutendsten, attraktivsten und am besten geeigneten nachwachsenden Rohstoffen für eine biobasierte Wertschöpfung“, so Martin Kozich, der bei Agrana Research & Innovation Center GmbH in Tulln den Bereich Stärke für technische Anwendungen leitet. „Unsere Stärken werden bereits in vielen Anwendungen als Klebstoff eingesetzt. Dabei setzen wir massiv auf nachhaltige und umweltschonende Veredelungsprozesse, daher ist das Projekt BioSet für uns auch so attraktiv“.

Im Rahmen des Projekts sollen mit Hilfe von Enzymen ein Prozess entwickelt werden, der die Stärke für weitere Anwendungsfelder in der Klebstoffindustrie erschließt. Eine mögliche Anwendung bringt der niederösterreichische Leitbetrieb Metadynea mit Sitz in Krems in das Projekt ein. Wolfgang Kantner, Leiter der F&E-Abteilung von Metadynea Krems: „Am Standort Krems legen wir seit vielen Jahren ein erhöhtes Augenmerk auf niedrige Formaldehyd-Emissionen aus Produkten, die mit unseren Harz- und Leimsystemen hergestellt werden. So können wir die Emissionen bereits jetzt auf das Niveau von Naturholz reduzieren. Darüber hinaus sind formaldehydfreie Harz- und Leimsysteme, vor allem wenn sie aus nachwachsenden Rohstoffen sind, aufgrund ihrer Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung für uns.“

So könnten modifizierte Stärken eventuell Holzleime in Spanplatten zu ersetzen und damit ein vollständig biobasiertes Produkt ermöglichen. Am ecoplus Technopol Tulln, genauer gesagt am Kompetenzzentrum Holz, forscht Hendrikus van Herwijnen seit einigen Jahren an biobasierten Alternativen für Klebstoffe. „Klebstoffe sind auch Kunststoffe“, sagt der Leiter des Bereichs neue Klebstofftechnologien, „und sie sind in ihren Produktionsmengen nicht zu unterschätzen. Mit einem vollständig biobasierten Holzverbundbauteil kann das Land Niederösterreich sowohl die nachwachsenden Ressourcen aus der Land- als auch aus der Forstwirtschaft nutzen.“

Ein weiteres Anwendungsfeld bringt der Niederösterreichische Leitbetrieb Murexin mit Sitz in Wiener Neustadt in das Projekt ein. Murexin ist bei Spezialklebstoffen für den Baubereich einer der Marktführer in Mittel- und Osteuropa. Rudolf Jedlicka, F&E Leiter bei Murexin meint dazu: „Im Baubereich sind die Anforderungsprofile für Klebstoffe in unterschiedlichsten Anwendungen sehr vielfältig. Daher könnte speziell die Kombination von Stärke mit Lignin für einige wesentliche Klebeanwendungen die Chance bieten zukünftig NAWAROS aus heimischen Quellen einzusetzen.“

Zentrum der Forschungsarbeit wird der ecoplus Technopolstandort in Tulln sein. Am Technopol Tulln beschäftigen sich rund 1.000 Forscherinnen und Forscher mit den Themen natürliche Ressourcen und biobasierte Technologien. “Im Forschungsprojekt BioSet ist die enge Vernetzung zwischen unseren Technopolen und den ecoplus Clustern ein wichtiger Erfolgsfaktor. Hier bestätigt sich einmal mehr der Cluster-Leitspruch ‚Innovation durch Kooperation‘“, freut sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

 

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Über 45 Jung-Unternehmer bekommen Geschäftsfläche in Wiener Neustadt

LR Bohuslav: Neuer Shop in der Fußgängerzone

 

St. Pölten (OTS/NLK) - „Jung-Unternehmerinnen und Jung-Unternehmer gezielt zu unterstützen ist uns wichtig: Im Rahmen des Schwerpunktes ‚#gutaufgestellt‘ bieten wir mit unserer Gründeragentur ‚riz up‘ Jung-Unternehmerinnen und Jung-Unternehmern aus ganz Niederösterreich die Möglichkeit, sich kostenlos genau dort zu präsentieren, wo viel Publikum ist. Daher die Entscheidung für den ‚Pop-up-Shop‘ mitten in Wiener Neustadt, exklusiv im Rahmen der Landesausstellung, von Mai bis November 2019“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav das neue Konzept.

Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Schneeberger eröffnete die Landesrätin heute den „Pop-up-Shop“ in der Wiener Straße 6 in Wiener Neustadt: „Wiener Neustadt als Top-Wirtschaftsstandort ist der ideale Ort für diesen ‚Store‘. Gerade zur Zeit der NÖ Landesausstellung haben die Jung-Unternehmerinnen und Jung-Unternehmer auch die dementsprechende Frequenz, um ihre innovativen Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren. Darüber hinaus ist der Shop eine Bereicherung für unsere Innenstadt und trägt somit auch zur Belebung des Stadtkerns bei", freut sich Bürgermeister Klaus Schneeberger gemeinsam mit den zahlreichen Gästen, die zur Eröffnung gekommen waren.

„Viele junge Unternehmen haben sich gemeldet und über 45 schon in den ‚Pop-up-Kalender‘ eintragen lassen. Meist sind es Unternehmen aus dem südlichen Niederösterreich, aber auch aus anderen Regionen Niederösterreichs werden sich Jung-Unternehmer präsentieren“, berichtete Bohuslav über die ersten Erfolge.

„Riz-up“-Geschäftsführerin Petra Patzelt moderierte die Eröffnungsfeier und gab eine Übersicht, wie der Shop konzipiert wurde: „Jede Woche können zwischen drei und fünf Jung-Unternehmerinnen bzw. Jung-Unternehmer ihre Angebote präsentieren. Bis 10. November, dem Ende der Landesausstellung, wird der Shop an Werktagen von Montag bis Samstag zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet sein.“

 

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Know-How Transfer zur Digitalisierung für alle Bundesländer

Bohuslav: „Mit unserem Haus der Digitalisierung, das europäischer Digitalisierungs-Hub ist, können wir Wissen aus ganz Europa allen Bundesländern zur Verfügung stellen“.

 

St. Pölten (16.5.2019) – Im Rahmen der morgigen Tagung der WirtschaftsreferentInnen in Graz werden auch verschiedene Themen rund um das Thema Digitalisierung diskutiert. Niederösterreich wird sich mit dem Haus der Digitalisierung einbringen und eine länderübergreifende Kooperation anbieten. „Bundesländerübergreifende Abstimmungen zur Digitalisierung sind ganz entscheidend, damit wir gleichermaßen vom Wissen der anderen Bundesländer profitieren können. Bereits jetzt arbeiten wir schon in verschiedenen Plattformen zusammen, wie beispielsweise der Plattform 4.0 via BMVIT, der Cluster-Plattform oder dem Bund-Bundesländer-Dialog mit Fokus auf Wissenschaft & Wirtschaft“, so Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Niederösterreich ist mit dem Haus der Digitalisierung österreichweit der einzige Hub im Rahmen des gesamteuropäischen Programms „DIHELP“. Das Mentoring- und Coaching-Programm unterstützt europaweit 30 innovative Digital Innovation Hubs bei ihrer nachhaltigen Entwicklung. Mit externen Expertinnen und Experten werden in den nächsten Monaten neue Dienstleistungen für Unternehmen entwickelt, sowie niederösterreichische Angebote und Erfolgsbeispiele EU-weit sichtbar gemacht.

 

„In den Kooperationsprozessen, im Rahmen des gesamteuropäischen Digi-Netzwerks, können enormes Know-How und Erfahrungen aus den anderen europäischen Ländern generiert werden. Niederösterreich kann hier im Rahmen einer Bundesländer-Kooperation Know-How, das aus dem europaweiten Netzwerk gesammelt wird, auch den anderen Ländern zur Verfügung stellen und so den Wissensaustausch vorantreiben“, erklärt Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

 

 

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50 Jahre NÖBEG – eine Erfolgsgeschichte

LR Bohuslav: Mit Bürgschaften und Beteiligungen zum Durchbruch

St. Pölten (OTS/NLK) - Rückhalt bieten, Stabilität verleihen, nach vorne orientieren: Die NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG) bietet Unternehmen in Niederösterreich seit 50 Jahren maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle. Dieses Jubiläum wurde kürzlich im Rahmen eines Festaktes in Laxenburg gefeiert. „In den vergangenen 50 Jahren hat die NÖBEG 3.500 Unternehmen in Niederösterreich unterstützt und ein Gesamtprojektvolumen von 1,5 Milliarden Euro finanziert“, zog Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav eine eindrucksvolle Bilanz. Ebenso wie Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl, die sagte: „Die NÖBEG ist der Partner für unsere Klein- und Mittelbetriebe, wenn es darum geht, Ideen zu verwirklichen und Investitionen zu finanzieren.“

Das Fundament, auf dem der wirtschaftliche Aufschwung Niederösterreichs gründet, sind die erfolgreichen Klein- und Mittelbetriebe im Land. Das haben Landesregierung und Wirtschaftskammer bereits in den 1960er-Jahren erkannt. Gemeinsam mit heimischen Kreditinstituten entwickelten sie eine innovative Form der Unterstützung für heimische Unternehmen. Dabei sind heute die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Erste Bank, NÖ Sparkassen, Uni Credit-Bank Austria, Hypo Niederösterreich und die Volksbank.

Gründen, wachsen, investieren, das ist der Erfolgskurs, auf dem Niederösterreichs Betriebe seit Jahrzehnten mit der NÖBEG in eine sichere Zukunft segeln. „Wir stehen den Unternehmen als verlässliche Partner in finanziellen Belangen mit Erfahrung, Rat und zielgerichteten Finanzierungen zur Verfügung“, betont NÖBEG-Geschäftsführer Stefan Chalupa. Der Bogen jener Firmen, denen die NÖBEG den Anstoß für eine sehenswerte wirtschaftliche Entwicklung gegeben hat, reicht vom regionalen Gastronomie-Leitbetrieb wie dem Hotel-Restaurant Schachner in Maria Taferl bis hin zum Global Player wie der Erber-Goup, mit Sitz in Getzersdorf, die mittlerweile weltweit führend im Bereich der Futtermittel-Forschung ist.  Beim Festakt in Laxenburg schilderten Vertreter von Unternehmen die Bedeutung der NÖBEG-Unterstützung in der Praxis.

Die Brücke in die Gegenwart schlug dann NÖBEG-Geschäftsführerin Doris Agneter. Sie bestätigte mit Zahlen, Daten und Fakten, dass speziell das niederösterreichische Beteiligungsmodell als maßgeschneidertes Finanzierungsmodell aktueller und gefragter denn je ist: „Alleine in den vergangenen drei Jahren konnten wir damit 115 Projekte mit einem Volumen von weit mehr als 200 Millionen Euro unterstützen und auf einen erfolgreichen Weg bringen“. Die NÖBEG werde auch in den nächsten 50 Jahren ihren erfolgreichen Grundsätzen treu bleiben – Stabilität geben und Rückhalt bieten, versprach sie.

 

 

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Hochkar öffnet noch einmal die Pisten

Eisheilige machen es möglich: Gratis-Sonnenskilauf auf Familienabfahrt am Wochenende - 70 bis 130 Zentimeter Schnee 

 

Göstling (APA) - Die aktuelle Wettersituation und die Eisheiligen machen es möglich: Das Hochkar öffnet noch einmal seine Pisten. Am bevorstehenden Wochenende (18./19. Mai) lädt das höchstgelegenste Wintersportgebiet Niederösterreichs laut einer Aussendung vom Mittwoch zum Gratis-Sonnenskilauf.

 

Die Geschäftsführung der Hochkar Bergbahnen GmbH aktiviert noch einmal das Pistenteam. "Wir stehen mitten in der Vorbereitung des Sommerbetriebes", betonte Geschäftsführer Rainer Rohregger. "Nun haben uns aber die Eisheiligen mit ihren kalten Temperaturen und zahlreichen Niederschlägen auf diese Idee gebracht, nochmals die Pisten zu öffnen. Skifahren am Hochkar Mitte Mai - das gab es bisher noch nie." Derzeit liegen der Aussendung zufolge 70 bis 130 Zentimeter Schnee.

 

"Das Mai-Skifahren am kommenden Wochenende wird sicher ein Erlebnis, von dem man noch in vielen Jahren erzählen wird", sagte Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP). Laut Rohregger wird die Familienabfahrt für alle "Sommerskifahrer" geöffnet sein

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ecocenter Wolkersdorf Ausbaustufe 4 startet

Ab sofort gibt es im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf noch mehr Platz für innovative Unternehmen: mit zwei neuen Hallen und Büroräumlichkeiten wird die Fläche um rund 1.200 m2 erweitert. „Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist ein wichtiger Impulsgeber in der Region und das ecocenter Wolkersdorf hat sich als zusätzliches Angebot hervorragend bewährt. Dass aufgrund der großen Nachfrage bereits die vierte Erweiterung in Angriff genommen wird, bestätigt, dass wir hier im Wirtschaftspark einen ausgezeichneten Boden bieten, um wirtschaftlich tätig zu werden“, freuten sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki anlässlich des nächsten Ausbauschrittes.

(09. Mai 2019) – Der neue Bauteil umfasst rund 1.200 m2 neue Flächen. In den Jahren 2014 bis 2017 wurden insgesamt drei Erweiterungen mit rund 3.000 m2 Büronutzfläche und 2.600m2 Hallennutzflächen baulich umgesetzt. Da alle drei Bauteile bereits ausgelastet sind, wurde nun die vierte Ausbaustufe gestartet. Zwei Unternehmen sind bereits fixiert. Das erste Unternehmen, Genusskoarl EU – „Wiener Würze“, ist bereits im ecocenter vertreten und erweitert aufgrund der positiven Entwicklung seinen Standort auf rund 400 Quadratmeter Produktionsfläche und 80 Quadratmeter Hallennutzfläche. Das zweite Unternehmen, die Selectum GmbH, ist eine Neugründung und entwickelt auf eine Fläche von ca. 500 Quadratmeter neuartige Waffel-Generationen. Weitere Betriebe, die an einem Standort im erweiterten ecocenter Wolkersdorf interessiert sind, sollten aber nicht zu lange warten. „Der vierte Bauteil ist bereits zum Zeitpunkt der Eröffnung zu 70 Prozent ausgelastet. Das zeigt einerseits, dass unsere Angebote an die Wirtschaft stimmen, es zeigt aber vor allem auch, dass das Weinviertel als Wirtschaftsstandort boomt. Mit der Erweiterung des ecocenter Wolkersdorf wurde ein zusätzlicher Turbo gezündet, der das Wachstum noch weiter befeuern wird“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl, der Initiator des ecocenter Wolkersdorf, betonte die dynamische Entwicklung des ecoplus Wirtschaftsparks Wolkersdorf: „Derzeit sind im Wirtschaftspark Wolkersdorf 101 Betriebe mit rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt und der Wirtschaftspark wächst kontinuierlich weiter. Dafür sind wir bestens gerüstet: Mit der vierten Ausbaustufe ist das ecocenter für die nächste Erweiterung bereit. Damit ist sichergestellt, dass der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf auch in Zukunft seiner Rolle als Wirtschaftsmotor für das Weinviertel gerecht werden wird.“

Besonderes Augenmerk wird im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf auch auf die Unterstützung von Start-ups gelegt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Mit unserer Gründeragentur riz up und der Erste Bank, die hier ein Start-up-Center, die StartRampe, seit 2015 in Wolkersdorf betreuen, hat sich Wolkersdorf auch zu einer Geburtsstätte für junge Betriebe entwickelt. Die beiden Betriebe, die hier in die neue Halle ziehen, sind allesamt von unserer Tochtergesellschaft riz up betreut worden. Damit ist der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf die erste Adresse im Weinviertel für Unternehmen auf Standortsuche – egal welcher Größe und welcher Branche.“

 

 

 

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Ein Wirtshaus, das für einen Tag „Schule“ macht

Utl.: LR Bohuslav: Kulinarisches fördern und fordern

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Initiative „Schule macht Wirtshaus! – Wirtshaus macht Schule!“ geht heuer bereits in die dritte Runde. Im Vordergrund steht der heimische Gastro-Nachwuchs. Die Initiative fördert junge Talente und soll ihnen die Arbeit in den niederösterreichischen Wirtshäusern schmackhaft machen. Das Wirtshaus „Grüner Baum“ in Kirchberg am Wechsel, Top-Wirt-Sieger des Jahres 2019, war der diesjährige Austragungsort für die Auftaktveranstaltung. Einen Tag lang übernahmen die Schülerinnen und Schüler die kulinarische Führerschaft. Sie stellten ihre Qualitäten in der Küche und im Service unter Beweis. Aus den vier teilnehmenden Tourismusschulen (HLF Krems, TMS St. Pölten, TS Semmering und HLT Retz) nahmen je zwei Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich „Küche und Service“ teil.

„Es ist eine Freude zu sehen, wie viel Engagement und Können die jungen Talente bei Veranstaltungen wie dieser zur Schau stellen. Einen Tag stehen sie im Rampenlicht und begeistern uns mit ihren kulinarischen Fertigkeiten. Schön, dass die Wirtinnen und Wirte der Wirtshauskultur ihr Wissen so gekonnt weitergeben und somit für gut ausgebildetes Personal im Gastronomiebereich sorgen“, sagt Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav. „Dieses Förderprogramm verbindet Betriebe, Wirtschaftstreibende und Schulen. So können Berufe in der Gastronomie unterstützt und gefördert werden. Und noch viel wichtiger: Es macht den Schülerinnen und Schülern jedes Jahr auch viel Spaß, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und neue Erfahrungen zu sammeln“, betont Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung.

Die Initiative wurde 2017 ins Leben gerufen. Ziel ist, den Nachwuchs heimischer Tourismusschulen zu fördern und ihnen Einblicke in den Alltag der Gastronomie zu ermöglichen. Die Qualitätsansprüche der Gäste steigen laufend. Gut geschultes Personal in Küche und Service sind am Job-Markt gefragt.

„Die jungen Nachwuchstalente sind die Zukunft der heimischen Gastronomie. Es ist mir ein besonderes Anliegen, diese zu fördern und ihnen die Werte der Wirtshauskultur zu vermitteln. Es gibt keine schönere Tätigkeit als die eigene Passion an junge, motivierte Menschen weiterzugeben“, schwärmt Harald Pollak, Obmann der NÖ Wirtshauskultur.

Jürgen Kürner, Direktor der HLT Semmering, führt aus: „Unser Kochnachwuchs hat heute hervorragend in die großen Fußspuren der Profiköche gepasst. Die Schülerinnen und Schüler haben den ganzen Tag lang den Betrieb geleitet, von der Zubereitung in der Küche bis zum gepflegten Service. Stellvertretend für die vier Tourismusschulen kann ich mit Stolz behaupten: Die Jugendlichen lernen für und mitten im Leben, und sie haben Verantwortung übernommen und ihre Aufgabe bestens erfüllt“. Als starke Partner der Wirtshauskultur waren Zwettler Bier und Römerquelle bei der Auftakt-Veranstaltung dabei.

 

 

 

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„Schule trifft Wirtschaft“ startet im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf

Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist einer der dynamischsten Wirtschaftsparks im ganzen Land und ein konstanter und starker wirtschaftlicher Wachstumsmotor für das gesamte Weinviertel. Alleine 2018 waren es 14 neue Ansiedlungen in Wolkersdorf. Um das erfolgreiche Wachstum auch in Zukunft aufrecht zu erhalten, brauchen die Betriebe genügend Fachkräfte in der Region. „Mit dem Projekt ‚Schule trifft Wirtschaft‘ wollen wir Jugendliche dazu ermutigen, einen Lehrberuf zu ergreifen, denn davon profitieren alle: die Wirtschaft, die Schule und vor allem die Jugend“, sind Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, ecoplus Aufsichtsrat und WKNÖ-Vizepräsident LAbg. Kurt Hackl, die Leiterin des Bereichs Pädagogischer Dienst in der Bildungsdirektion für NÖ Doris Wagner und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki überzeugt.

(03.05.2019) – Im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf hat sich in den letzten zehn Jahren die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt und die Zahl der Betriebe verdreifacht – Ende 2018 konnte das 100ste Unternehmen im Wirtschaftspark willkommen geheißen werden. Insgesamt haben über 2.200 Menschen ihren Arbeitsplatz im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf. „Das anhaltende Wachstum im Wirtschaftspark zeigt aber auch, wie wichtig eine zukunftsweisende Ausbildung ist. Mit dem Projekt ‚Schule trifft Lehre‘ können Schülerinnen und Schüler direkt in einen Betrieb schauen, um zu sehen, was es mit einer fundierten Lehre auf sich hat. Im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf starten wir nun den Piloten. Sollte sich das Projekt in der Praxis bewähren, wollen wir es auf weitere Standorte in Niederösterreich ausrollen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„In diesem wertvollen Projekt bringen wir Unternehmen und Schulklassen der Neuen Mittelschulen in den Regionen in den direkten und regelmäßigen Austausch. Damit können wir zeigen, wie wichtig und wertvoll ein Lehrberuf ist. Über einen längeren Zeitraum hinweg erhalten die Schülerinnen und Schüler nicht nur einen Einblick in die Unternehmen und deren Arbeitsabläufe, sondern erhalten parallel dazu auch den notwendigen theoretischen Input. Die intensive Zusammenarbeit der Schulen mit den Unternehmen, ermöglicht somit die Verknüpfung von Praxis und Theorie im Unterrichtsfach Berufsorientierung und sorgt für einen ganzheitlichen Unterrichtserfolg. Damit schaffen wir einen großen Schritt in Richtung Lehre als Zukunftschance“, so Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

„Im Jahr 2018 konnte man erstmals ein Plus bei den Lehrlingszahlen verzeichnen: ein Plus von 2,9 Prozent, bei den Lehrlingen im ersten Lehrjahr sogar ein Plus von 5,9 Prozent. Über 16.000 Lehrlinge werden in Niederösterreich ausgebildet und auch die Zahl der Ausbildungsbetriebe steigt. Mit dem Projekt ‚Schule trifft Lehre’ setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um die Lehre wieder attraktiver zu machen“, so ecoplus Aufsichtsrat und WKNÖ-Vizepräsident Kurt Hackl.

„Die Berufswahl ist eine wesentliche Entscheidung. Daher ist sehr wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler über die vielfältigen Möglichkeiten im Rahmen der Berufsorientierung zu informieren. Das Projekt ‚Schule trifft Wirtschaft‘ unterstützt dabei, praktische Erfahrungsberichte in die Schule zu tragen und einen Beitrag zur Berufswahl zu leisten. Vielen Dank an unsere NMS in Gaweinstal, Mistelbach und Wolkersdorf für die Teilnahme an diesem Pilotprojekt“, so die Leiterin des Bereichs Pädagogischer Dienst in der Bildungsdirektion für NÖ Doris Wagner.

Das Projekt „Schule trifft Wirtschaft“ ist eine Kooperation der Ressorts Wirtschaft und Bildung der niederösterreichischen Landesregierung, der Bildungsdirektion NÖ, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ecoplus, der WKNÖ sowie der beteiligten Betriebe Compacfoam, Elektro Gindl und Velux.

In den 18 Wirtschaftsparks, die ecoplus in ganz Niederösterreich im Eigentum oder in Beteiligung betreibt, wird den Betrieben ein umfassendes Service geboten. Dabei spannt sich der Bogen von der bestmöglichen Infrastruktur vor Ort über eine Rundum-Betreuung durch die ecoplus Wirtschaftspark-Managerinnen und -Manager und beinhaltet seit heute auch das Projekt ‚Schule trifft Wirtschaft‘ in Wolkersdorf. „Hierbei wollen wir unsere Betriebe dabei unterstützen, die besten Köpfe für ihre weiteren Expansionsschritte zu finden. Platz ist dafür in unseren Wirtschaftsparks an der Achse A5 aber auch in allen anderen Regionen Niederösterreichs vorhanden. Mit den innovativen Unternehmerinnen und Unternehmern Niederösterreich und den ambitionierten Fachkräften von morgen wird uns das auch gelingen“, ist sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki sicher.

 

 

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Bohuslav/Mandl/Hauer: Europa ist entscheidend für Neunkirchen

Utl.: „Für jeden Euro den wir einzahlen, kommen aus Brüssel drei Euro retour“

 

„Europa ist in unseren Regionen unmittelbar sichtbar. Europa findet vor unserer Haustür statt. Seit 2014 haben wir in ganz Niederösterreich insgesamt 260 Projekte im Rahmen des LEADER-Programmes mit Regionalfördermittel der ecoplus unterstützt. Gemeinsam konnten wir damit in und mit den Regionen viel bewegen und vor allem im Tourismus viele Ausflugsziele für unsere Besucherinnen und Besucher auf ein neues Level heben“, zeigt Landesrätin Petra Bohuslav, wie unmittelbar die Europäische Union in Niederösterreich wirkt und ergänzt: „Wir stehen hier beispielhaft an einem Ort, der sich durch die Wexl Trails mittlerweile zum echten Mountainbike-Eldorado entwickelt hat. Der Wexl Trail steht prototypisch für ein erfolgreiches LEADER-Projekt im Tourismus, das die Region zur ganzjährigen Familiendestination gemacht hat und die Wertschöpfung in der Region hält.“

 

„Niederösterreich ist nicht Netto-Zahler, sondern Netto-Empfänger“

„Die Europa-Wahl am 26. Mai ist eine entscheidende Wahl für den Bezirk Neunkirchen. Es wird ein knappes Rennen, bei dem der Wähler bzw. die Wählerin die Entscheidung trifft, wer Niederösterreich in Europa vertreten soll. Denn erstmals entscheidet beim Team Volkspartei auch bei der Europa-Wahl nicht der Listenplatz, wer für uns ins Europa-Parlament kommt, sondern die Vorzugsstimmen entscheiden“, so NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl, der die besondere Bedeutung der Europäischen Union aufzeigt: „Niederösterreich ist nicht Netto-Zahler, sondern Netto-Empfänger. Das bedeutet: Für jeden Euro den wir einzahlen, kommen aus Brüssel drei Euro retour. Zuletzt waren das 500 Millionen Euro pro Jahr. Auch die Eckzahlen seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union zeigen, dass uns Europa nicht egal sein kann. Denn seither hat sich die Wirtschaftsleistung Niederösterreichs verdoppelt und wir verzeichnen um ein Viertel mehr Beschäftigte.“

 

Wie der Bezirk Neunkirchen von der Europäischen Union profitiert   

„So wie Niederösterreich überdurchschnittlich von der Europäischen Union profitiert, so profitieren auch wir in Neunkirchen unglaublich stark. Seit dem Beitritt der Europäischen Union im Jahr 1995 konnten wir im Rahmen der Regionalförderung alleine für unseren Bezirk rund 37 Millionen Euro lukriert. Damit wurden über 360 Projekte unterstützt und ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 410 Millionen Euro ausgelöst. In weiterer Folge bedeutet das: Mit der Regionalförderung haben wir in Neunkirchen rund 1.600 neue Arbeitsplätze geschaffen und über 4.800 Arbeitsplätze gesichert“, so NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl.  

 

Vielfältige Fördermöglichkeiten

„Genauso vielfältig wie unsere Regionen und unser Bezirk, sind auch die Fördermöglichkeiten und Fördertöpfe der Europäischen Union. Im Bereich Arbeit und Wirtschaft konnten wir beispielsweise in der vergangenen Periode – seit 2014 – 7 Projekte fördern und unterstützen. Gesamt sind dadurch über 3 Millionen Euro geflossen. Auch für die Ländliche Entwicklung sind für Neunkirchen rund 5,2 Millionen Euro aus Brüssel geflossen. Etwa für den Ausbau des Fernwärmenetzes. Ein weiteres Beispiel: Im Rahmen des LEADER-Programms konnten seit 2014 in unseren Gemeinden im Bezirk Neunkirchen 11 Projekte umgesetzt werden. Diese haben ein Investitionsvolumen von fast 650.000 Euro ausgelöst. Neben dem Ausbau des Angebots im Mountainbike Trail Center Wechselland, wurde die Entwicklung eines Zukunftskonzepts für den Naturpark Falkenstein umgesetzt“, so Landtagsabgeordneter Hermann Hauer zur regionalen Bedeutung der Europäischen Union.   

 

Die Mandl-Vorzugsstimme hinschreiben

Hermann Hauer führt zudem fort: „Sie sehen, unser Bezirk profitiert von der Europäischen Union maßgeblich. Daher brauchen wir einen starken Vertreter, der sowohl unser Niederösterreich, als auch unseren Bezirk Neunkirchen kennt – der unsere Anliegen vertritt und unsere Projekte unterstützt. Unser NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl ist für mich daher die richtige Wahl, für eine sehr wichtige Europa-Wahl. Für die Wahl mit Vorzugsstimme muss der Name Mandl hingeschrieben werden.“

 

 

 

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Niederösterreich startet Fördercall für 3D-Druck Prototypen

„Durch den neuen 3D-Druck Bonus fördern wir erstmals Prototypen, die innovative NÖ Unternehmen gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten entwickeln“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

St. Pölten (2.5.2019) – Um den hohen Level der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Landes Niederösterreich in Zukunft weiter auszubauen, braucht es innovative Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Mit dem 3D-Druck-Bonus wird erstmals die Erstellung von Prototypen mit externer Begleitung gefördert. Unterstützt werden Vorhaben, bei denen Bauteile, mit Unterstützung durch ausgewählte Expertinnen und Experten, konstruiert und additiv, also mittels 3D-Druck gefertigt werden.

 

„Bei der Vergabe der Förderung gilt, neben wirtschaftlichen Kriterien, das first-come first-served Prinzip. Das bedeutet, es werden die Anträge nach der Reihenfolge des Einlangens bewilligt. Somit zahlt es sich aus, frühestmöglich online den Antrag über unser Wirtschaftsförderungs-Portal einzureichen.“ erklärt Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Für die Auswahl der förderbaren Projekte wird auf den Nutzen für das Unternehmen und ein hohes Wertschöpfungspotential in Niederösterreich Wert gelegt. Der Fördernehmer muss zusätzlich nachweisen, dass die Umsetzung des neuen Produktes in Niederösterreich durchführbar ist und der Know-How Aufbau im Unternehmen selbst erfolgt.

 

Der 3D-Druck Bonus ist für die Zeit vom 2.5.2019 bis 5.11.2019 befristet. Es stehen insgesamt Mittel für 100 Projekte zur Verfügung. Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss in Höhe von maximal 50% der förderbaren Kosten, max. EUR 5.000,- pro Projekt. Die zur Verfügung stehenden Mittel des 3D-Druck Bonus belaufen sich auf EUR 500.000,- und stammen aus dem NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds.

 

Nähere Informationen finden Sie ab 2.5.2019 unter: 3D-Druck Bonus

 

 

 

 

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Bio-Wintergemüse aus Niederösterreich und der ökologische Fußabdruck passt

Frisches Gemüse aus Niederösterreich mitten im Winter? Wer dabei an energieintensive Glashäuser denkt, der irrt. Ein dreijähriges Kooperationsprojekt des ecoplus Lebensmittel Cluster Niederösterreich hat gezeigt, dass bestimmte Gemüsesorten frostsicherer sind, als ursprünglich gedacht. „Dieses Vorzeigeprojekt beweist, dass der Anbau von biologisch und klimafreundlich produziertem Wintergemüse in Österreich möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Damit eröffnen sich heimischen Lebensmittelproduzenten völlig neue Möglichkeiten“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(26.04.2019) – „2013 wurde das Projekt ‚Wintergemüsevielfalt‘ als ‚beste Kooperationsidee‘ mit dem Clusterland Award ausgezeichnet – seit damals wurde viel an Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet und dieser Tage konnten die Ergebnisse aus dem Nachfolgeprojekt „Weiterentwicklung Bio-Wintergemüse" präsentiert werden. Gewinner sind dabei nicht nur die Konsumenten und die Umwelt, sondern auch Bio-Betriebe, die sich auf die Direktvermarktung ihrer Produkte spezialisiert haben. Sie haben eine zusätzliche Anbau-Saison dazu gewonnen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Gemeinsam zum Erfolg

In der Projektgruppe haben sieben Biobetriebe gemeinsam mit Forschungspartnern und Versuchsanstalten völlig neue Verfahren für den heizungsfreien Wintergemüseanbau entwickelt. „Niemand hat sich zuvor mit der Frage beschäftigt, ob Gemüse winterhart ist. Durch den breiten Einsatz beheizter Glashäuser war die Sache abgehackt“, erläutert der wissenschaftliche Leiter des Projekts Wolfgang Palme, Abteilungsleiter für Gemüsebau der HBLFA Schönbrunn.

Projektpartner auf Produzentenseite waren sieben Betriebe aus ganz unterschiedlichen Regionen: der ADAMAH BioHof (Glinzendorf), der Biohof Bubenicek Meiberger (Zwerndorf), der Biohof Krautwerk (Füllersdorf), die Achleitner Biohof GmbH (Eferding), der Biohof Jaklhof (Kainbach bei Graz), der Biohof Stechaubauer (Saalfelden am Steinernen Meer) und der Ökohof Feldinger (Wals). Gerade die unterschiedlichen Klimaverhältnisse in den verschiedenen Regionen haben zu der Erfahrung geführt, dass für den Gemüseanbau im Winter nicht unbedingt die gleichen Gegenden begünstigt sind, wie im Sommer. Entscheidend für den Erfolg ist vielmehr der richtige Anbauzeitpunkt. Ein Projektergebnis sind daher Anbauempfehlungen, die sich nach Region, Wetterverhältnissen und Pflanzenart unterscheiden.

Durch das Projekt wird nun auch im Winter die Angebotspalette an nachhaltig angebautem, heimischen Bio-Gemüse um ein Vielfaches erweitert und die Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft.

Begleitende Forschung

Neben den innovativen Anbaumethoden wurden gemeinsam mit den Forschungspartnern – der Gemüsebau Versuchsanlage Zinsenhof der HBLFA Schönbrunn, der Gartenbauschule Langenlois, der Versuchsstation für Spezialkulturen Wies – auch verwandte Problemstellungen beleuchtet. Ein Arbeitspaket war der Optimierung der Arbeitsmethodik gewidmet. „Biolandbau ist sehr viel Handarbeit. Da kann viel Geld liegen bleiben, wenn nicht optimal gearbeitet wird“, erläutert Christa Größ, Leiterin der Abteilung Landwirtschaft von Bio Austria, die das Projekt von Verbandsseite geleitet hat. Ergebnis dieser begleitenden Forschung ist ein Handbuch, das nach Projektabschluss mit Ende Juli 2019 zur Verfügung steht. Ein weiteres Ergebnis der Begleitforschung ist eine „Sensorische Winterfibel“, die in zwei Versionen erhältlich ist – für Experten und Betriebe einerseits, und andererseits mit inkludierten Rezepten für die Konsumenten.

Externe Forschungspartner im Projekt „Weiterentwicklung Bio-Wintergemüse“ waren weiters das Forschungsinstitut für biologischen Landbau Österreich (FiBL), das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI), die Ernährungswissenschaftlerin Eva Derndorfer und die Arbeitswissenschaftlerin Renate Spraul.  

Begleitet werden die Projekte rund um das Thema Bio-Wintergemüse von Beginn an durch den ecoplus Lebensmittel Cluster Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Cluster-Motto lautet ‚Innovation durch Kooperation‘ und auch hier haben die Betriebe von der Zusammenarbeit profitiert. Die intensive Forschungsarbeit, die hier geleistet wurde, wäre für jeden einzelnen Projektpartner in dieser Form nicht machbar gewesen.“

Förderschiene für mehr Innovation in der Landwirtschaft

Gefördert wurde das Projekt durch das EU Förderprogramm EIP-AGRI, in dem es vor allem darum geht, das Innovationspotenzial landwirtschaftlicher Betriebe zu steigern. Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis ist dabei ein wesentliches Element, die Abwicklung erfolgt durch das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT).

 

 

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ENPULSION investiert weiter in Anlagen im Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt

Die Firma ENPULSION, die Antriebe für Satelliten entwickelt und produziert, investiert weiter in ihren Standort im TFZ - Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt. In die 300 Quadratmeter große Produktionsanlage wurden bereits 2,9 Millionen Euro investiert und bis Jahresende sollen weitere drei Millionen Euro in den Ausbau der Anlage eingesetzt werden. Damit soll einerseits der wachsenden Nachfrage nachgekommen werden und anderseits genügend Kapazität geschaffen werden, um das neue, größere Satellitentriebwerk in Serie fertigen zu können. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav besuchte gemeinsam mit ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki den Standort und zeigte sich von der rasanten Entwicklung dieser innovativen Firma stark beeindruckt.

(25. April 2019) – „Niederösterreich hat sich als innovationsstarker High-Tech-Standort mit exzellenter Forschungsinfrastruktur national und international einen Namen gemacht, die Firma ENPULSION leistet dazu einen gewichtigen Beitrag. Ich bin höchst begeistert, was Alexander Reissner und sein Team in den letzten drei Jahren hier aufgebaut haben. Es freut mich auch sehr, dass wir mit unserem Technopol-Programm und dem Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt mithelfen konnten, die Visionen von ENPULSION Realität werden zu lassen“, unterstreicht Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

„Mit der Investition in unsere einzigartige semi-automatische Produktionsanlage in Wiener Neustadt haben wir die Satellitenzulieferindustrie revolutioniert, aber das ist erst der Anfang, der Ausbau der Produktionskapazität ist finanziert und wird bis Ende des Jahres unseren Output vervielfachen“, betont Alexander Reissner, CEO und Gründer von ENPULSION. 

ENPULSION ist auf die Forschung, Entwicklung und Produktion von Antriebssystemen für Mini-Satelliten spezialisiert. Zu den 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens zählen auch Experten, die vom weltberühmten MIT, Massachusetts Institute of Technology, nach Wiener Neustadt gekommen sind, um hier zu arbeiten.

Der Technopol Wiener Neustadt ist ein F&E-Standort internationalen Formats. Hier arbeiten Forscherinnen und Forscher aus mehr als 20 Nationen. „Dieses große internationale Interesse bestätigt eindrucksvoll, dass es gelungen ist, in Wiener Neustadt die optimalen Rahmenbedingungen für wissenschaftliches Arbeiten und forschungsaffine Unternehmen gleichermaßen zu schaffen. Infrastrukturelles Kernstück der Forschung am Technopol ist das Technologie-und Forschungszentrum, wo wir in enger Zusammenarbeit mit den Mietern alles daransetzen, die optimale Forschungsinfrastruktur bereitzustellen“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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Mit neuen Teams zur alter Stärke: HTL Wiener Neustadt gewinnt Robotik-Europameistertitel

Top-Ergebnisse ist man von den Teams der HTL Wiener Neustadt bei der Botball-Europameisterschaft gewohnt, doch heuer sind diese besonders sensationell. Neben dem Gesamtsieg konnten auch zwei Kategoriesiege (Drohnen und Unterwasser-Robotik) entschieden werden . Die Meisterschaft fand von 8. bis 12. April in Wien statt, Wiener Neustadt war mit sieben Teams vertreten. Landesrätin Petra Bohuslav und Bürgermeister Klaus Schneeberger gratulierten den jungen Talenten: „Es ist sehr beeindruckend, wie sich die Schülerinnen und Schüler der HTL Wiener Neustadt über so viele Jahre immer konstant im Spitzenfeld der Europameisterschaften in Botball behaupten. Besonders in diesem Jahr war das internationale TeilnehmerInnen-Feld sehr stark aufgestellt. Daher herzliche Gratulation zu diesem tollen Erfolg!“

(16. April 2019) - „Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Betreuer aus der HTL Wiener Neustadt beweisen seit vielen Jahren mit mehrfachen Europa- und Weltmeistertiteln unbändigen Siegeswillen. Nun gingen bei der Europameisterschaft neue Teams an den Start und liefert wieder sensationelle Ergebnisse. Das war eine großartige Leistung“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. So erreichte das Team unic den Gesamtsieg und das Team qbit den zweiten Platz. Im Drohnen-Bewerb erreichte das Team airtems den ersten Platz. Den Wettkampf Unterwasser-Robotik gewann das Team SaBOATeur. Hierbei wurden mit Roboter-U-Booten Objekte aus dem Wasser an die Oberfläche getaucht. Darüber hinaus erzielten auch die Teams break (6. Platz Overall), vector (2. Platz Nachwuchsbewerb) und root (3. Platz Nachwuchsbewerb) beeindruckende Ergebnisse.

„Von 7. bis 11. Juli reisen die Teams unic und airtems zu den Weltmeisterschaften nach Oklahoma mit dem Ziel an die Erfolge der letzten Jahre anzuschließen. Wir sind sehr stolz, solche klugen und innovativen Köpfe in Wiener Neustadt zu haben und wünschen euch schon heute alles Gute Für die Weltmeisterschaft. Neben dem Einsatz der Schüler waren aber auch die Synergien am Technopolstandort Wiener Neustadt durch HTL, Fachhochschule und den Firmen rund um das Technologie- und Forschungszentrum für diesen Erfolg mitverantwortlich, ich bin froh, dass den jungen Menschen in dieser Stadt derart gute Bedingungen geboten werden können“, unterstreicht Bürgermeister Klaus Schneeberger.

HTL-Direktorin Ute Hammel und die Teambetreuer Michael Stifter und Harald Haberstroh freuten sich über die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler: „Es war sehr schön zu sehen, wie im Zuge des Wettkampfs aus individuellen Talenten Teamspieler wurden, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen geflügelten. Wir sind sehr stolz, dass die HTL Wiener Neustadt auch mit neuen Teams zu alter Stärke auflaufen kann und starten gleich nach Ostern mit den Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft in Oklahoma.“

Finanzielle Unterstützung für die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler gab es von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur im Rahmen des Technopols Wiener Neustadt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki betonte: „Der heimische Technologie- und Wirtschaftsstandort braucht die besten Köpfe, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Mit den herausragenden jungen Talenten aus Wiener Neustadt ist unser Standort bestens für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.“

Hintergrund zum Wettbewerb: Botball ist ein internationaler Robotik-Wettbewerb dessen Ziel es ist, Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern. Bei den Wettbewerben erhält jedes Team den gleichen Bausatz – hat also die gleichen Voraussetzungen beim Start. Wie die Komponenten zusammengebaut und programmiert werden, bleibt jedem Team überlassen. Mit den so konstruierten und programmierten Robotern treten die Teams gegeneinander an.

 

 

 

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Ironman-Wochenende in St. Pölten vom 24. bis 26. Mai

LR Bohuslav: Wichtige Effekte für Sport, Wirtschaft und Tourismus

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Forum der Niederösterreichischen Versicherung in St. Pölten wurden heute, Montag, Details zum diesjährigen Ironman 70.3, der am 26. Mai in St. Pölten abgehalten wird, präsentiert. Es wurden dabei sowohl einige der Starterinnen und Starter des Events als auch diverse Neuerungen und Highlights des Rahmenprogramms vorgestellt. Bei Niederösterreichs größter Triathlon-Veranstaltung werden am Sonntag über 2.500 Athletinnen und Athleten am Start erwartet.

„Von dieser Sportveranstaltung gehen Bilder aus Niederösterreich in die ganze Welt hinaus“, betonte Landesrätin Petra Bohuslav. „Solche Bilder animieren, in unser Bundesland zu kommen und hier Urlaub zu machen. Das hat einen beachtlichen wirtschaftlichen und touristischen Effekt für Niederösterreich“, sagte sie. „Der Ironman ist ein Vorzeigeevent, weil die Jugend mit eingebunden wird und es ist auch der Breitensport, der hier forciert wird“, sprach die Landesrätin einen weiteren Aspekt an. „Die Verbindung zwischen Breitensport und Spitzensport ist wichtig, das Sportland Niederösterreich bietet deshalb Hobbyathleten eine professionelle Vorbereitung für den Ironman 70.3 St. Pölten an“, fuhr Bohuslav fort.

Bürgermeister Matthias Stadler sagte: „Diese Veranstaltung zeigt, was der Zentralraum Niederösterreich landschaftlich alles zu bieten hat. Die touristische Komponente wird für St. Pölten immer wichtiger“. Martin Gabler von der NÖ Versicherung meinte, dass „diese Sportveranstaltung seit 13 Jahren hervorragend organisiert wird.“

Am Sonntag, 26. Mai, um 7 Uhr eröffnen die Profis diesen Ironman-Bewerb über die Mitteldistanz und schwimmen insgesamt 1,9 Kilometer im Viehofner See und im Ratzersdorfer See. Die 90 Kilometer lange Radstrecke führt von St. Pölten bis zur Abfahrt Traismauer-Nord und dann weiter über Krustetten in die Wachau. Die Radroute endet wieder bei der NV Arena in St. Pölten und danach wartet auf die Athletinnen und Athleten der abschließende Halbmarathon über 21 Kilometer.

 

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#gutaufgestellt: Neuartiges Verjus-Getränk, elefanten-großes Spielzeug und schadstofffreie Kosmetik bietet der riz up Jung-UnternehmerInnen-Stand auf der Frühling Vital & Genuss Messe!

„Wenn man sich selbstständig macht, dann will man viele Kundinnen und Kunden ansprechen – und wo kann man das besser, als an einem Ort, der viele Menschen anzieht – zum Beispiel hier auf der Frühling Vital & Genuss-Messe“ erklärt   Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav das Konzept von #gutaufgestellt. „7 Jung-Unternehmerinnen und Jungunternehmer aus ganz Niederösterreich stellen sich hier heute am riz up Jung-UnternehmerInnen-Stand gut auf und ich wünsche ihnen viele gute Verkaufsgespräche!“.

 

Zum 7. Mal bietet die Frühling Vital & Genuss Information und Neues zu den Themen „Gesundheit, Beauty, Wohlbefinden, Bewegung, Vitalität, Ernährung & Genuss“.

200 AusstellerInnen präsentieren sich in den 4 Messe-Hallen auf 11.500 m². 2018 lockte die Messe 10.000 BesucherInnen in die Arena Nova.

 

Diese 7 Jungunternehmen haben bei der riz up Facebook-Verlosung den Standplatz gewonnen (alphabetisch nach Firmenname):

·         bagstories.at - Areta Horvath-Lenherr, 2564 Furth an der Triesting (Baden)
Jede Tasche ein Unikat: Handgefertigte, individuelle Taschen aus unterschiedlichen Stoffen und Kunstleder. www.bagstories.at

·         eloo e. U. - Morten Caterina, 2353 Guntramsdorf (Mödling)
Verleih von elefantengroßem Spielzeug: Mit XXL Bausteinen, Riesenmikado, XXL 4-Gewinnt, Bamboleo® u.v.m. sind alle zu begeistern von klein bis groß. www.eloo.at

 

·         myMarmalade - Michaela Rogner, 2351 Wr. Neudorf (Mödling)
Außergewöhnliche Fruchtaufstriche und Marmeladen: In der hauseigenen Manufaktur werden Früchte und Gemüse aus biologischem Anbau zu harmonischen Kompositionen verarbeitet. www.mymarmalade.at

 

·         Seelenbalsam e.U. - Sabine (Dogo) Brandner, 3500 Krems (Krems Land)

Manufaktur für Frischekosmetik, frei von schädlichen oder synthetischen Inhaltsstoffen, sowie maßgeschneiderte Produktion für Firmen, Hotels & Apotheken. www.seelenbalsam.at

 

·         SILVA GmbH - Johannes Ribeiro da Silva, 2654 Prein an der Rax (Neunkirchen)

Mit SILVA feiert Verjus (eine alte Saft-Spezialität, die aus unreifen Weintrauben gewonnen wird) als leicht alkoholisches Erfrischungsgetränk seine Rückkehr.

www.der-silva.at

 

·         Sweet & Spice - Rene Käferböck, 3150 Wilhelmsburg (St. Pölten Land)
Durch richtig eingesetzte Gewürze wie Chili, Pfeffer, Zimt oder Tonkabohne werden Torten, Pralinen oder Cakepops zum Geschmackserlebnis, das in Erinnerung bleibt. www.sweet-and-spice.at

·         Ursi Mohr – 2630 Pottschach (Neunkirchen)

Die diplomierte psychologische Beraterin unterstützt Menschen beim Finden neuer Wege, Perspektiven und Lösungen, um aus schwierigen, emotional belastenden Lebenssituationen  psychisch gestärkt und widerstandsfähiger  herauszukommen. www.ursimohr.at

 

 

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Selbstfliegende Hubschrauber, smarte Flugzeuge und Antriebe für Mini-Satelliten: Wiener Neustadt international im Spitzenfeld!

Wiener Neustadt hat im Bereich Luft- und Raumfahrt internationales Top-Format. Das ecoplus Innovationsforum „Luft- und Raumfahrt“ gab exklusive Einblicke in die Pläne von Innovationstreibern wie Diamond Aircraft, Schiebel Elektronik, ENPULSION und der Fachhochschule sowie in ein aktuelles Forschungsprojekt. „Im Bereich der Luft- und Raumfahrt sind Wirtschaft, Forschung und Ausbildung in Wiener Neustadt eng vernetzt. Der Standort hat sich zu einem international vielbeachteten Zentrum mit großem Wachstumspotenzial entwickelt. Derzeit entstehen rund 200 neue Arbeitsplätze. Ein Luft- und Raumfahrtzentrum im eigenen Land ist ein ganz spezielles Asset, auf das wir in Niederösterreich Stolz sind“ erläuterte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav im Rahmen der Eröffnung.

(10. April 2019) – Wenn es um modernste Antriebe für Mini-Satelliten, um top ausgebildete Fachkräfte, um neue Materialien und Bauteile, smarte Flugzeuge und autonom fliegende Hubschrauber geht, führt am Technopol Wiener Neustadt kein Weg vorbei. Auch die Europäische und amerikanische Weltraumagentur setzten auf die Experten aus Wiener Neustadt z.B. im Bereich des Tests neuer Materialien und Bauteile.

„Dieses geballte Know-how am Standort hat dazu geführt, dass sich hier in den letzten Jahren ein Schwerpunkt im Bereich Luft- und Raumfahrt etabliert hat, der national und international immer stärker an Bedeutung gewinn. Die Vorteile unseres niederösterreichischen Technopol-Konzepts – themenspezifische Konzentration von Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung an einem Standort – kommt hier voll zum Tragen und ist die Basis für den anhaltenden Erfolg unseres niederösterreichischen Luft- und Raumfahrtzentrums Wiener Neustadt“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Luft- und Raumfahrt am Technopol Wiener Neustadt

Wiener Neustadt hat im Bereich Luftfahrt eine lange Tradition: 1909 entstand hier das erste Flugfeld Österreichs, Pioniere der Luftfahrt versammelten sich ab diesem Zeitpunkt in Wiener Neustadt. Heute sind mehr als 1.000 Arbeitsplätze in den Bereichen Forschung, Bildung und bei den produzierenden Unternehmen eng mit dem Thema verbunden – Tendenz steigend!  Beim ecoplus Innovationsforum „Luft- und Raumfahrt“ informierten Jürgen Heinrich, Managing Director von Diamond Aircraft, und Martin Komarek, Head of Markting, Public Relations an Multimedia bei Schiebel Elektronik, über aktuelle Innovations- und Ausbaupläne. In Summe werden in nächster Zukunft von beiden Unternehmen insgesamt 200 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgenommen!

Über ein neues, durch das Land Niederösterreich gefördertes Projekt berichtete die wissenschaftlichen Leiterin des Kompetenzzentrums für Tribologie Nicole Dörr: in den kommenden drei Jahren werden zwei Metall-3D Druck Verfahren kombiniert, Oberflächen funktionalisiert und Sensorik integriert. Dadurch sollen neue Bauteile, unter anderem auch für die Luft- und Raumfahrt, möglich werden.

Direkt in den Orbit wurden die Gäste des Innovationsforums von Studiengangleiter Carsten Scharlemann und seinen Studenten entführt, die Einblick in den erfolgreichen Forschungsschwerpunkt Nano-Satelliten an der FH Wiener Neustadt Einblick gaben. Der im Studiengang Aerospace Engineering mitentwickelte Satellit Pegasus ist bereits seit 2017 erfolgreich im Praxiseinsatz und umkreist die Erde.

Alexander Reissner, CEO des globalen SpaceTech ENPULSION, berichtete aus seiner Erfahrung, wie Weltraumtechnologie auch als Innovationstreiber für die Wirtschaft fungiert. Das Programm wurde mit Informationen zu Förderungen im Bereich Luft- und Raumfahrt durch die FFG-Vertreter Andreas Geisler und Sabine Kremnitzer abgerundet.

Organisiert wurde das Innovationsforum durch ecoplus, die als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich auch für die Umsetzung des Technopolprogramms verantwortlich ist. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „ecoplus unterstützt die Entwicklung von Wiener Neustadts zum diesem international anerkannten Forschungs- und Innovationsstandort seit dem Jahr 2004 im Rahmen des Technopol-Programms. Die erfolgreiche Entwicklung zum Hot-Spot im Bereich Luft- und Raumfahrt wäre aber ohne die vielen engagierten Innovatoren in den beteiligten Einrichtungen nicht möglich gewesen.“

 

 

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57 Millionen Euro Investment zur Weiterentwicklung der NÖ Bergerlebniszentren zu Ganzjahresdestinationen

Niederösterreichs traditionelle Skigebiete wurden in den letzten Jahren zu attraktiven Ganzjahresdestinationen weiterentwickelt, die als Ausflugs- und Urlaubsziele vor allem bei Familien mit Kindern immer beliebter werden. Dahinter steht einerseits das strategische Konzept der Niederösterreichischen Bergbahnen Beteiligungsgesellschaft NÖ-BBG und andererseits das perfekte Zusammenspiel aller beteiligten Akteure in den Regionen. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav zog bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Annaberger Bürgermeisterin Petra Zeh, ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl eine Zwischenbilanz über rund acht Jahre NÖ-BBG und informierte über neue Projekte. „Seit dem Start der NÖ-BBG im Jahr 2011 wurden rund 57 Millionen Euro in die erfolgreiche Transformation unserer Bergerlebniszentren zu wirtschaftlich erfolgreichen Tourismuszentren investiert, die das ganze Jahr über die Gäste anziehen. Höhere Gästezahlen und eine gute Auslastung führen zu gesteigerter Wertschöpfung und neuen Arbeitsplätzen und davon profitiert immer auch die gesamte Region“, informierte Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(11. April 2019) – „Der Ausbau der Sommerangebote hat sich bewährt. Alleine bei den NÖ-BBG Beteiligungen – der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, den Annabergerliften, den Ötscherliften, den Hochkar Bergbahnen und der Familienarena St. Corona am Wechsel – konnten die Besucherzahlen im Sommer von rund 59.000 im Jahr 2013 auf fast 200.000 im Jahr 2018 gesteigert werden. Damit sich diese Erfolgsgeschichten auch in Zukunft fortsetzen, haben wir bereits die nächsten Pläne. So soll noch heuer mit dem Bau einer spektakulären Zipline in Annaberg gestartet werden“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Damit wird ein weiterer Schritt gesetzt, um Annaberg als Ganzjahresziel für Familien mit Kindern zu positionieren. Petra Zeh, Bürgermeisterin von Annaberg: „Die Annaberger Lifte sind für uns zum Motor der Tourismusentwicklung geworden und haben viele wichtige Impulse in der Region gesetzt. Projekte wie der Mini-Bikepark, das JUFA Annaberg Bergerlebnis-Resort oder auch der Schwerpunkt Langlaufen sind nur einige Beispiele für die gute Zusammenarbeit. Es ist nicht nur die Zusammenarbeit in der Region gestärkt, sondern es wurden auch private Investitionen ausgelöst, die wiederum zu einer verbesserten Infrastruktur und neuen Arbeitsplätzen geführt haben.“

Noch im Juli wird mit der Realisierung des nächsten Projekts begonnen. NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl: „Mit einer Gesamtinvestition von rund 1,65 Millionen Euro wird die Zipline Annaberg inklusive Aussichtswarte errichtet. Nach der Fertigstellung werden die Gäste hier mit rund 100 Stundenkilometern ins Tal sausen können. Das klingt vielleicht gefährlich, ist aber ein großer Spaß und Nervenkitzel für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren.“ Die Zipline Annaberg wird 1,3 kilometerlang sein und es wird in rund 90 Sekunden eine Höhendifferenz von 386 Metern überwunden werden.

Die NÖ-BBG ist eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. „Eine unserer Kernaufgaben ist es, die Regionen bei ihrer nachhaltigen und langfristigen Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Die Arbeit der NÖ-BBG ist hier ein wichtiger Faktor, damit unsere alpinen Regionen auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb bestehen können und als Freizeitoasen vor der Haustüre und zu jeder Jahreszeit für die Gäste attraktiv sind“, erläuterte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Der Start der Sommersaison 2019 ist zu den jeweils folgenden Terminen geplant:

·         Erlebnisalm Mönichkirchen: 1. Mai 2019

·         Familienarena St. Corona am Wechsel: 30. März 2019

·         Gemeindealpe Mitterbach: 11. Mai 2019

·         Hochkar: 30. Mai 2019

·         Ötscher: 18. Mai 2019

·         Raxseilbahn: 27. April 2019 (bis dahin auch im April noch teilweise geöffnet)

·         Schneeberg Sesselbahn: 1. Mai 2019 (bis dahin an Wochenenden und Feiertagen auch noch im April geöffnet)

·         Wunderwiese Puchberg: 1. Mai 2019

 

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ecoart präsentiert Werke von Leopold Kogler

Seit gestern steht die ecolounge im Palais Niederösterreich ganz im Zeichen des Schaffens von Leopold Kogler. In Anwesenheit des Künstlers eröffneten Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki die neue ecoart-Ausstellung „schatten der wirklichkeit“, die bis 30. September 2019 in den ecoplus-Räumlichkeiten im Palais Niederösterreich zu sehen ist.

 

(02. April 2019) – Am gestrigen Abend lud ecoplus zur Ausstellungseröffnung „schatten der wirklichkeit“ in die ecolounge im Palais Niederösterreich. In einer groß angelegten Personale zeigt ecoplus erstmals Werke des niederösterreichischen Malers und Grafikers Leopold Kogler, der seinen Lebens- und Schaffensmittelpunkt in St. Peter in der Au in Niederösterreich hat.

„Die ecoart-Ausstellungen finden zwei Mal jährlich statt, wobei die erste Ausstellung im Jahr als Einzelausstellung, die Herbstausstellung aber als Gruppenausstellung ausgerichtet ist. Durch die Anwesenheit der Kunstschaffenden sind die Vernissagen immer ein Ort spannender Begegnungen und persönlicher Kontakte zwischen den Künstlern und Kunstinteressieren“, so die Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav in ihrer Eröffnungsrede.

Im Zentrum der aktuellen Ausstellung steht die Serie „Folia“ von Leopold Kogler, die sich wie ein langer Fries durch die ecoplus Räumlichkeiten zieht und zu einer Reise durch die Natur einlädt. „Bei dieser Werkserie handelt es sich um kleine Blätter mit unterschiedlichen Pflanzen, Blumen und Gräsern in individueller Farbigkeit, die durch ihre formale Reduktion auf die Silhouetten und durch ihre poetische Atmosphäre beeindrucken. Ein spannender Gegensatz zu den „Folia“-Bildern sind die bunten „Reißbilder“, die die Wandnischen füllen“, beschreibt Kuratorin Judith P. Fischer das Ausstellungskonzept.

„In 22 Jahren ecoart ist es uns gelungen, eine kulturelle Plattform zu etablieren, die dazu beiträgt, das Netzwerk zwischen Kunst und Wirtschaft weiter auszubauen und die ecolounge im Palais Niederösterreich sowohl als Wirtschaftstreffpunkt, als auch zu einer Plattform für zeitgenössische Kunst zu installieren“, erläuterte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki im Rahmen der ecoart-Eröffnung.

Bereits zuvor informierte Carl Aigner (Museum Niederösterreich) in seiner Laudatio über den Künstler Leopold Kogler und dessen vielschichtiges malerisch-grafisches Werk. Für den musikalischen Teil des Abends sorgten Maria Miteva (Flöte) und Teodora Sorokow (Violine).

Die ecoart-Ausstellung „schatten der wirklichkeit“ ist bis 30. September 2019 geöffnet und kann von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 und 15:00 Uhr und an Freitagen von 09:00 bis 12:00 Uhr in den Räumlichkeiten der ecoplus im Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien, besichtigt werden.

 

 

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Kremser Startup „warrify“ auf Erfolgskurs

LR Bohuslav: Kreatives Potenzial Niederösterreichs stärkt den Erfindergeist

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Kremser Startup „warrify“ will mit seiner App das physische Sammeln von Rechnungen und Garantien obsolet machen. Mit der App wird es möglich, Rechnungen durch Abfotografieren digital aufzubewahren und die Garantie mit nur einem Klick in Anspruch zu nehmen.

 

„‘warrify‘ ist ein Vorzeigeprojekt der niederösterreichischen Spin-off-Strategie“, erklärt Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Diese wurde aufgesetzt, um das kreative Potenzial Niederösterreichs bestmöglich in zukunftsweisende, unternehmerische Tätigkeiten umzusetzen.“ Eines der Best Practice Beispiele der Spin-off-Strategie ist der „Creative Pre-Incubator (CPI)“. Dieser setzt bereits bei den Studierenden der niederösterreichischen Fachhochschulen an und wurde vom Hightech-Inkubator accent gemeinsam mit den Fachhochschulen entwickelt, um Studierende bei den ersten Schritten ins Unternehmertum zu begleiten.

 

Das Team von „warrify“ begann 2018 im CPI-Programm des IMC-Krems und wurde Anfang 2019 vom Inkubator des Landes, dem accent-Gründerservice, in die weiterführende Betreuung übernommen. „Die Zielsetzung des accent liegt in der bestmöglichen Unterstützung von technologiegetriebenen Startups“, erklärt accent-Geschäftsführer Michael Moll. „In maßgeschneiderten Workshops mit Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen sowie durch internationale Kooperation, wie zum Beispiel mit dem CERN-Forschungszentrum, werden die Start-ups fit für den Markt gemacht. Ziel ist es, die Hidden Champions von morgen zu unterstützen,“ so Moll. Durch die durchgängige Unterstützung des CPI und des Inkubators accent konnte die App im heurigen Frühjahr online gehen und ist jetzt auch in den App-Stores von Apple und Google erhältlich.

 

Das vierköpfige Team arbeitet derzeit intensiv an der weiteren Produktentwicklung. Diese beinhaltet Funktionen wie die Erinnerung an ablaufende Garantien oder die Auffindung bester Angebote von Händlern in der Nähe für komplementäre oder Ersatz-Produkte. Außerdem soll auch bald eine Garantieverlängerung oder der Kauf und Verkauf von gebrauchten Elektrogeräten per Knopfdruck möglich sein. Als Partner will man dafür Elektronikfachhändler, Versicherungen und Hersteller gewinnen. „Man kann ‚warrify‘ als digitale Kundenkarte verstehen, die nicht nur für einen Hersteller gilt, sondern für ein Netzwerk an Partnern“, erklärt CEO Enzo Duit. Am 9. April tritt das Start-up auch in der Puls4-Show „2 Minuten 2 Millionen“ an.

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Wirtschaftsstrategie 2025: NÖ Unternehmen bringen sich bei Großgruppendialog mit Ideen und Praxiserfahrung ein

LR Bohuslav: „Mit dem Großgruppendialog setzen wir den nächsten Schritt in unserem Prozess zur Entwicklung der neuen Wirtschaftsstrategie 2025. Gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern haben wir über zukünftige Chancenfelder gesprochen und Inputs direkt aus dem Umfeld der Betriebe aufgegriffen.“

St. Pölten (3. April 2019) – Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten beim Großgruppendialog im Landhaus mit Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über die Zukunftsthemen der niederösterreichischen Wirtschaft. „Mein großer Dank gilt allen Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich Zeit genommen haben, um mitzureden und mitzugestalten. Die Diskussionen in den Workshop-Runden haben gezeigt, dass Niederösterreichs Wirtschaft gut aufgestellt ist. Das wollen wir auch in Zukunft sein, deshalb haben wir über die Chancen für unser Land gesprochen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Der Großgruppendialog ist eine Maßnahme am Weg zur neuen Wirtschaftsstrategie 2025. Mit einer umfassenden Trendanalyse startete im vergangenen Herbst der Prozess zur Weiterentwicklung der Wirtschaftsstrategie des Landes Niederösterreich. Interessensvertreter, wie die Wirtschaftskammer, die Industriellenvereinigung, Töchterorganisationen des Landes sowie weitere Expertinnen und Experten sind Teil der Stakeholder in diesem Prozess.

Um möglichst viele und praxisrelevante Ideen direkt aus der Wirtschaft zu generieren, waren jetzt die Unternehmerinnen und Unternehmer des Landes gefragt. „Für die Erstellung der neuen Wirtschaftsstrategie ist es uns wichtig, Wissen, Erfahrung und Expertise von jenen einzuholen, die davon tagtäglich betroffen sind – nämlich von den niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmern.“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Nach einem Input über den aktuellen Stand der niederösterreichischen Wirtschaft sowie über die globalen Trends der nächsten Jahre, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in mehreren Workshops ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu bestimmten Themen einbringen.

Mit Innovation, Forschung und Entwicklung, Wirtschaftsstandort Niederösterreich, Regionalität, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Fachkräfte, Startup und Gründungen standen sieben Themen zur Auswahl. Die Ergebnisse aus den Diskussionen werden schließlich vom Wirtschaftsressort weiterbearbeitet und fließen in die neue Strategie ein – die Wirtschaftsstrategie 2025 soll im Spätherbst 2019 vorgestellt werden.

 

 

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Tourismustagung findet auf Initiative von Landesrätin Bohuslav erstmals wieder in Niederösterreich statt

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Landesrätin Petra Bohuslav werden in Wiener Neustadt gemeinsam mit den zuständigen Landesrätinnen und Landesräten die dringlichen Themen der österreichischen Tourismuswirtschaft besprechen.

 

St. Pölten (1. April 2019) – In Salzburg präsentierte Elisabeth Köstinger erst kürzlich den „Plan T“ – den Masterplan für Tourismus in Österreich. In Niederösterreich treffen sich nun am Freitag (5. April) die zuständigen Tourismusreferentinnen und -referenten zur Tagung. Die Gesprächsthemen reichen dabei von der Umsetzung des „Plan T“ bis zur geplante Informationspflicht für digitale Zimmervermittler.

 

„Nach nunmehr fünf Jahren Pause, freue ich mich, dass wir wieder eine gemeinsame Plattform gefunden haben, die die drängenden Themen im Tourismus behandelt und ein abgestimmtes Vorgehen möglich macht. Mit der Tagung im niederösterreichischen Wiener Neustadt, an der Vertreterinnen und Vertreter aller Bundesländer teilnehmen werden, setzen wir den ersten Schritt“, so die Tourismuslandesrätin des Gastgeberbundeslandes Niederösterreich, Petra Bohuslav.

 

„Wir haben mit dem ‚Plan T‘ eine Vision und Neuorientierung für den österreichischen Tourismus vorgelegt. Ein wichtiger Teil darin ist, dass wir Tourismus nicht nur für unsere Gäste denken, sondern auch auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen, die in den Tourismusdestinationen dauerhaft leben. Dazu gehört auch, dass wir touristischen Erfolg künftig nicht mehr nur noch in Nächtigungszahlen messen wollen, sondern ein Bündel an Parametern heranziehen. Es nützt niemandem etwas, wenn jedes Jahr die Nächtigungszahlen steigen, die Umsätze aber stagnieren. Gemeinsam mit den Tourismusreferentinnen und -referenten der Bundesländer werden wir diese neuen Ansätze diskutieren, um sie möglichst zügig in Umsetzung bringen zu können.“ so Ministerin Elisabeth Köstinger

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Forschungsstandort Niederösterreich präsentiert sich bei der MIT Europe Conference 2019

Dieser Tage fand in Wien die Europa Konferenz des MIT Massachusetts Institute of Technology statt. Um den angereisten Spitzenforscherinnen und Spitzenforschern den Technologiestandort Niederösterreich näher zu bringen, veranstalteten ecoplus, die IV-NÖ und die WKNÖ einen „Niederösterreich Abend“. „Bei diesem Abend hat Niederösterreich der internationalen Forschungselite gezeigt, dass Spitzenforschung in Österreich nicht nur in den Ballungszentren zu Hause ist, sondern gerade in Niederösterreich auch die Regionen hier sehr viel zu bieten haben“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav in einem Rückblick auf die Veranstaltung.

(28. März 2019) – Der Abendempfang nach dem ersten Konferenztag stand gestern bereits zum zweiten Mal nach 2017 ganz im Zeichen blau-gelber Forschungskompetenz. „Niederösterreich hat sich zu einem Forschungs- und Innovationsstandort internationalen Formats entwickelt und auch beim Thema Digitalisierung gehören wir mit dem Haus der Digitalisierung zu den Top-Playern in Europa. Mit diesem Abendempfang erlangen wir noch mehr internationale Sichtbarkeit und können unser Netzwerk zum renommierten MIT weiter ausbauen“, erläuterte Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, im Rahmen der Eröffnung.

Die zweitägige Europa Konferenz des MIT, die im Zwei-Jahresrhythmus von der AWO Außenwirtschaft Austria in Wien organisiert wird, hat das Ziel, österreichische Unternehmen mit der internationalen Forschungscommunity zu vernetzen. Das Motto der diesjährigen Tagung lautet „Facing the digital challenge“. Jürgen Roth, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich: „Veranstaltungen wie die MIT Konferenz geben einen guten Überblick, über den aktuellen Stand der internationalen Entwicklungen bei so wichtigen Themen wie der Digitalisierung.“

„Niederösterreichs Unternehmen brauchen gerade in Zeiten des digitalen Wandels die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Wenn es uns gelingt, hochqualifizierte Fachkräfte für unser Land zu interessieren, dann ist das ein wichtiger Schritt auf unserem Weg in eine erfolgreiche Zukunft“, informierte Wirtschaftskammer Niederösterreich-Vizepräsident Christian Moser.

Auch zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus Niederösterreich nutzten den Abend, um sich mit den internationalen Konferenzgästen auszutauschen. „Gerade jetzt, wo die Digitalisierung immer mehr an Bedeutung gewinnt, kann der persönliche Austausch nicht hoch genug geschätzt werden. Unsere Industrievertreter erhalten bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit zum Networking auf höchster Ebene“, erläuterte Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich.

Einer der Höhepunkte des Galaabends war die Überreichung des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich an Karl Koster, Executive Director des MIT Office of Corporate Relations, durch Iris Rauskala, Präsidial-Sektionschefin im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

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Staatspreis Innovation 2019 geht nach Niederösterreich an das Unternehmen „In-Vision Digital Imaging Optics GmbH“

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl gratulieren den Preisträgern aus Guntramsdorf, die mit ihrem Projekt „Intelligente Belichtungsmaschine für seriellen 3D Druck“ gewonnen haben.

St. Pölten (29. März 2019) – Der Staatspreis Innovation wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisiert und wurde in diesem Jahr zum 39. Mal vergeben. Der diesjährige Sieger kommt aus Niederösterreich und konnte bereits 2018 als Gesamtsieger beim NÖ Innovationspreis 2018 – Karl Ritter von Ghega-Preis punkten.

„Innovationen sind der Treibstoff für unseren blau-gelben Wirtschaftsmotor, sie garantieren und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes. Die niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer zeigen regelmäßig mit innovativen Entwicklungen, dass sie ganz vorne dabei sind. Ich möchte daher den Preisträgern ganz herzlich zur Auszeichnung gratulieren, die ihre Innovationskraft dokumentiert“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Gratulation an die Guntramsdorfer In-Vision Digital Imaging Optics GmbH gibt es auch von Niederösterreichs Wirtschaftskammer Präsidentin Sonja Zwazl, die den Gewinn des Staatspreises Innovation als Bestätigung der Arbeit der niederösterreichischen Technologie-und Innovationspartner (TIP NÖ) ansieht: „Mit dieser gemeinsamen von Land und Wirtschaftskammer betriebenen Einrichtung steht allen Betrieben in Niederösterreich ein über das ganze Land gestreutes Netzwerk von Innovationsprofis zur Verfügung, das sie im gesamten Innovationsprozess unterstützt.“

 

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Frühlingsfrische Weinreisen ins Land für Genießer

LR Bohuslav: Genussfeste, Kellergassenfeste, Kellerführungen, Weindegustationen und Weinwanderungen erfreuen sich großer Beliebtheit

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Weinland Niederösterreich stehen alle Zeichen auf Frühling. Wenn die Natur erwacht, sperren auch die Winzer ihre Heurigen auf, um ihre Jungweine zur Verkostung zu reichen. „Regionale Genussfeste, traditionelle Kellergassenfeste, Kellerführungen, Weindegustationen und Weinwanderungen erfreuen sich großer Beliebtheit“, so Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav. „Niederösterreich ist es in den letzten Jahren gelungen, sich im Weintourismus als starke Marke zu etablieren. Unsere speziellen Weinreise-Angebote sprechen Genussurlauber und Aktivurlauber gleichermaßen an“, freut sich Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung.

Niederösterreich ist mit seinen 27.000 Hektar Rebfläche das größte Weinland Österreichs. Das einzigartige Kulturgut - die berühmten Kellergassen – und die Jahrtausende alte Weinkultur bilden die ideale Umgebung für die besten Weine. Grüner Veltliner, Riesling und feinste Rotweine üben weit über die Grenzen Niederösterreichs hinaus ihre Faszination auf Weinliebhaber aus. Das Weinland Niederösterreich ist die führende Weinbauregion Österreichs. Wenn bei den Frühjahrsverkostungen die Winzervereinigungen in die Weinregionen Niederösterreichs laden, bieten sich wieder Gelegenheiten, die neuen Weine in geselliger Runde zu verkosten und die edlen Tropfen für den eigenen Keller mit nach Hause zu nehmen.

Für die Reisezeit im Weinfrühling Niederösterreich haben die Weinbauern besondere Angebote rund um den Wein entwickelt. Im Weinviertel geht man nach jahrhundertealtem Brauch „In die Grean“. Einst bedankten sich die Weinbauern am Ostermontag bei einem Spaziergang durch die Weingärten bei den Lesehelfern. Heute kann man die „Grean“ das ganze Frühjahr hindurch genießen. Wer bei der Weintour Weinviertel die DAC-ausgezeichneten Qualitätsweine verkostet, schätzt auch die Weinviertler Küche, wo auf den Tisch kommt, was gerade Saison hat.

Das UNESCO Weltkulturerbe Wachau wird mit dem wachauGOURMETfestival alljährlich zum Fixpunkt für Genießer aus der ganzen Welt und gilt ab 28. März als Startpunkt des Weinfrühlings an der Donau. Die abwechslungsreichen Weingüter an der Donau sind ganzjährig beliebte Ziele für eine genussvolle Weinreise. Auf die Spuren des Grünen Veltliners begibt man sich idealerweise im Kremstal, Traisental, in der Region Carnuntum, im Kamptal oder am Wagram. Die absolute Vielfalt an Weinveranstaltungen finden vinophile Reisende im Weinfrühling in der Thermenregion Wienerwald, wo die Gastgeber außerdem gerne mit exquisiten Spezialitäten aufwarten. Den Höhepunkt bildet das Weinfestival Thermenregion mit der einzigartigen Gelegenheit, die Weine der Thermenregion im direkten Vergleich zu verkosten.

Wenn die Landschaft im Frühling erwacht, entdeckt man die schönsten Wege beim Wandern und Genussradeln im Weinland. Wer gerne durch idyllische Weingärten und malerische Kellergassen wandert, sollte sich diese Weinwanderungen auf www.niederoesterreich.at/aktiv-weinland näher ansehen. Genussmenschen kommen bei den Angeboten zu Wein und Kulinarik voll auf ihre Kosten. Die Herzen der Weinliebhaber schlagen höher, wenn sie direkt am Winzerhof nach einem aktiven Tag mit anschließendem Heurigenbesuch ins Bett fallen und am Morgen mit Blick in den Weingarten aufwachen. Die niederösterreichischen Genießerzimmer sind prädestiniert für den genussvollen Urlaub beim Wein.

Die 16 schönsten Veranstaltungen im Weinfrühling sind vom 28. März bis 11. April das wachauGOURMETfestival, am 30. März das „New Vino Wagram“, am 7. und 8. April der „Weinstieg Gumpoldskirchen“, am 13. April „Geh’ma Hauer schau’n Pfaffstätten“, am 27. April der „Tag der offenen Kellertür Leobersdorf“ und der „Tag der offenen Kellertür Tattendorf“, am 27. und 28. April die „Weintour Weinviertel“ und der „Weinfrühling im Krems-, Kamp- und Traisental“ sowie das „Göttlesbrunner Jungweinschnuppern“, vom 3. Mai bis 26. Mai der „Lössfrühling Wagram“, am 4. und 5. Mai die „Tour de Vin“ und der „Wachauer Weinfrühling“, vom 29. Mai bis 10. Juni der „Großheurige ‚Wein & Mehr‘ Tattendorf“, am 30. Mai der „Pulkauer Weinfrühling“, am 31. Mai die „Lange Nacht der Kellergassen“ und vom 19. bis 23. Juni das „Weinfestival Thermenregion“.

 

 

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Haus der Digitalisierung: café+co als starker Partner

Um Niederösterreichs Betriebe im Bereich der Digitalisierung bestmöglich zu unterstützen, wird von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, das „Haus der Digitalisierung“ umgesetzt. Ein Netzwerk, das alle digitalen Kompetenzen und Ressourcen im Land zusammenbringen will, lebt von starken Partnern. Ab sofort zählt die international agierende café+co Gruppe zu den registrierten Unternehmen und denkt dabei auch schon an den nächsten Schritt. „Ich freue mich, dass café+co Geschäftsführer Fritz Kaltenegger sein Interesse bekundet hat, beim physischen ‚Haus der Digitalisierung‘, das bis 2022 in Tulln realisiert wird, dabei zu sein. Das Unternehmen wird den Testbereich für seine Produkte nutzen, sowie Zugang zum Inkubatorenprogramm erlangen. Je mehr international renommierte Betriebe zum blau-gelben Digitalisierungsnetzwerk gehören, desto schlagkräftiger wird es. Es freut mich daher sehr, dass sich die café+co Unternehmensgruppe entschlossen hat, sich aktiv einzubringen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(25. März 2019) – „Beim ‚Haus der Digitalisierung‘ geht es darum, die Technologie zu begreifen, Kompetenz zu erlangen, Netzwerke zu nutzen und schlussendlich Ideen umzusetzen und zu vermarkten. So kann Niederösterreichs Wirtschaft die Chancen der Digitalisierung nutzen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

café+co Geschäftsführer Fritz Kaltenegger unterstreicht: „Mit dem ‚Haus der Digitalisierung‘ hat Niederösterreich eine Plattform geschaffen, die alle heimischen Betriebe im Bereich der Digitalisierung vernetzen will. Das ist bitter nötig, denn die Digitalisierung betrifft alle Branchen, auch uns Kaffeedienstleister. Da wollen wir von Anfang an mit dabei sein und auch zu den ersten zählen, die sich beim Leuchtturmprojekt in Tulln tatkräftig miteinbringen.“ café+co ist einer der führenden Kaffeedienstleister in Zentral- und Osteuropa. Jährlich werden an mehr als 70.000 café+co Standorten mehr als eine halbe Milliarde Portionen konsumiert. Im Unternehmen sind über 1.900 Mitarbeiter beschäftigt.

Kürzlich wurde mit dem „Virtuellen Haus der Digitalisierung“ die zweite Ausbaustufe des Gesamtprojekts der Öffentlichkeit präsentiert und es ist schon kurz nach der „Eröffnung“ mit Leben erfüllt: Mehr als 400 registrierte User und über 150 registrierte Unternehmen sind bereits auf der Plattform aktiv. Auf acht Stockwerken verteilt findet sich eine Vielzahl an Informationen und Angeboten. So werden auf digiPEDIA Fachbegriffe erklärt, auf digiLAB interessante Projekte präsentiert, in der digiGALERIE finden sich Best-Practice-Beispiele und auf digiFIT wird über Qualifizierungsangebote in Niederösterreich informiert. (www.virtuell-haus.at)

Mit dem Online-Gang des Virtuellen Hauses der Digitalisierung wurde die zweite Ausbaustufe in einem Dreiphasen-Prozess abgeschlossen. Im ersten Schritt wurden digitale Knotenpunkte entwickelt und in einem niederösterreichweiten Kompetenznetzwerk gebündelt. Stufe zwei ist das „Virtuelle Haus der Digitalisierung“. Die finale Ausbaustufe ist ein physisches Haus, das bis 2022 in Tulln errichtet wird. „Partner wie café+co sind für ein Projekt wie dieses von großer Bedeutung, weil sie eine Multiplikatorfunktion haben und als Vorbild für andere Unternehmen wirken“, erläutern die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.

 

 

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Auszeichnung für erstes gemeinsames Forschungsprojekt von IMC Krems und BOKU in Tulln

Die junge niederösterreichische Forscherin Erika Schaudy erhält für ihre Masterarbeit im Rahmen des Projekts “Synthese von Hydroxytyrosol” den Förderpreis der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) für die beste Diplomarbeit. Das Projekt ist die erste gemeinsame Forschungsinitiative der IMC Fachhochschule Krems (Studiengang Applied Chemistry) und der Universität für Bodenkultur am Standort Tulln. “Erika Schaudy steht für eine moderne, junge Generation von hochkarätigen Forscherinnen und Forschern, die an unseren Technopolstandorten tätig sind. Sie ist mit ihrer innovativen Arbeit ein Aushängeschild für die Forschungslandschaft in Niederösterreich”, gratuliert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav der Preisträgerin.

(23.03.2019) – „Niederösterreich hat sich als innovativer Forschungs- und Technologiestandort national und international einen hervorragenden Namen gemacht. Zentren dieser Entwicklung sind die vier Technopolstandorte in Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg. Hier arbeiten bereits Forscherinnen und Forscher von Weltruf und wie man am Beispiel von Erika Schaudy sieht, zieht nun auch die junge Wissenschaftselite nach. Das ist besonders erfreulich, weil sie mit ihrer Arbeit Vorbildwirkung für andere junge Menschen sind, sich ebenfalls für Wissenschaft und Forschung zu begeistern, denn wir wissen: Forschung ist Zukunft“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Preisträgerin Erika Schaudy hat an der Universität für Bodenkultur Biotechnologie studiert und am UFT Tulln in Kooperation mit der IMC FH Krems ihre Masterarbeit verfasst. Mittlerweile ist sie als nebenberuflich Lehrende im neuen englischsprachigen Bachelorstudiengang „Applied Chemistry“ an der IMC FH Krems tätig. Hauptberuflich arbeitet sie an ihrer Dissertation am Institut für Anorganische Chemie der Universität Wien. Den Forderpreis der GÖCH erhält sie für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Synthesis of natural antioxidants“ im Projekt „Synthese von Hydroxytyrosol“. Der Förderpreis wird jährlich an die fünf besten Diplomarbeiten auf dem Studiengebiet Chemie vergeben.

Hydroxytyrosol ist ein Antioxidans von Olivenöl, das beispielsweise in Gesichtscremen verwendet wird. Im Zuge des Forschungsprojekts wurde eine Methode, um dieses Antioxidans künstlich herzustellen, entwickelt. "Dieses spannende Thema hat mich von Anfang an sehr begeistert und ermöglichte mir, unter bester Betreuung viel Neues zu lernen. Ich freue mich, wenn der in der Arbeit vorgestellte Syntheseweg dazu beitragen kann, die Nachfrage nach Hydroxytyrosol in Zukunft besser abdecken zu können. Über die Auszeichnung bin ich natürlich sehr glücklich, da sie auch eine große Motivation für meinen zukünftigen Weg darstellt“, so Erika Schaudy.

Das Projekt ist die erste gemeinsame Forschungsinitiative der IMC FH Krems und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) am Standort Tulln und wird aus Mitteln der Technologieförderung des Landes Niederösterreich unterstützt. Der erzielte Erfolg zeigt die Wichtigkeit standortübergreifender Forschung und ist gleichzeitig ein perfekter Startschuss für den vom Land Niederösterreich geförderten Studiengang „Applied Chemistry“ der IMC FH Krems, der auf praxisorientierte Ausbildung und enge Kooperation mit der chemischen Industrie setzt und Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnete Chancen am Arbeitsmarkt verspricht.

An der IMC FH Krems zeichnen Priv. Doz. Uwe Rinner (Studiengangsleiter von „Applied Chemistry“) und Prof.(FH) Dominik Schild, an der BOKU Univ.Prof. Thomas Rosenau und Ass.Prof. Hubert Hettegger (Institut für Chemie nachwachsender Rohstoffe) verantwortlich für das Projekt, für das im Moment eine zweite Phase beantragt wird, die auf die Umsetzung der grundlegenden Ergebnisse aus dem ersten Teil fokussieren wird.

Die Forschungseinrichtungen sind jeweils an den Technopolstandorten angesiedelt. Umgesetzt wird das Technopolprogramm durch ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. „An unseren Technopolstandorten sind Forschung, Ausbildung und Wirtschaft besonders eng vernetzt, um international anerkannte Spitzenforschung zu betrieben und damit auch wichtige wirtschaftliche Impulse zu setzen“, erläutert Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus.

 

 

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Hochkarätig besetztes Wirtschaftsforum über den Weg des Triestingtals zur digitalen Musterregion in Österreich

Die Marktgemeinde Weissenbach im oberen Triestingtal hat sich gemeinsam mit Kaumberg, Altenmarkt und Furth dem ehrgeizigen Ziel verschrieben, sich zu einer digitalen Musterregion in Österreich zu entwickeln. Anlass für den Wirtschaftsgipfel in Weissenbach an der Triesting ist der aktuelle Breitbandausbau, der im Auftrag des Landes Niederösterreich durchgeführt wird. Für die Umsetzung ist die Tochtergesellschaft der Niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus NÖGIG – Niederösterreichs Glasfaserinfrastrukturgesellschaft verantwortlich.

(21.03.2019) – „Menschen und Digitalisierung zusammenzubringen, trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich zu erhöhen. Hier wollen wir uns stark engagieren, unter anderem mit dem digitalen Amt www.oesterreich.gv.at.Das Amt der Zukunft ist digital - 24 Stunden am Tag erreichbar, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Österreichs Verwaltung war immer eine der besten der Welt, diesen Anspruch haben wir auch beim digitalen Amt. Dank Breitband-Ausbau können die Betriebe und Bewohner des Triestingtals dieses Angebot auch nutzen“, so Digitalministerin Margarete Schramböck.

Im Zentrum der Veranstaltung stand der Breitbandausbau und seine Auswirkungen und Bedeutung für die regionale Entwicklung des Triestingtals. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav unterstrich: „Das Triestingtal ist eine von vier Pilotregionen, wo das Land Niederösterreich, bis Mitte 2019 insgesamt rund 35.000 Breitband-Anschlüsse realisiert. In Summe hat Niederösterreich in den letzten Jahren rund 110 Millionen Euro in dieses Breitband-Projekt investiert. So entstehen im Triestingtal rund 3.300 Breitband-Anschlüsse, die sich auf Wirtschaftswachstum und Lebensqualität der Region auswirken werden. Darüber hinaus haben wir mit dem Virtuellen Haus der Digitalisierung ein Netzwerk kürzlich online unter www.virtuelleshaus.at gestartet, das alle digitalen Kompetenzen und Ressourcen in Niederösterreich zusammenbringt. Hier konnten wir uns als Vorreiter in Europa positionieren: denn wir wurden als einziges österreichisches Digitalisierungsprojekt eingeladen, am EU-Programm DIHELP teilzunehmen. Dank Breitband-Internet ist das Virtuelle Haus nur einen Mausklick vom Triestingtal entfernt.“

„Die Lebensqualität in ländlichen Regionen ist sehr hoch und viele Menschen sind froh, wenn sie in ihrer unmittelbaren Heimat auch attraktive Arbeitsplätze finden. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist heutzutage eine leistungsfähige Internetanbindung. Dazu tragen wir mit unserem Pilotmodell im Triestingtal bei. Ich bin daher überzeugt, dass die neue Infrastruktur viele Impulse zur Steigerung der Wertschöpfung in der Region setzen wird“, betont Jochen Danninger, der kaufmännische Geschäftsführer der ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur.

Ein Höhepunkt des prominenten Besuches in Weissenbach an der Triesting war ein Betriebsbesuch bei der Firma Starlinger, zu dem die Eigentümerin Angelika Huemer die gesamte Wirtschaftsdelegation eingeladen hatte und durch das Werk führte, um die Bereiche Textile Packaging und die Recycling Sparte zu präsentieren. „Die hochkarätige Delegation zeigte sich von dem innovativen Betrieb beeindruckt. Die Marktgemeinde Weissenbach und die Mitglieder des Wirtschaftsforums Triestingtal freuen sich über die hochkarätige Veranstaltung in der digitalen Musterregion in Österreich“, unterstreicht Joseph Miedl, Obmann des Wirtschaftsforum Triestingtal.

 

 

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Auszeichnung für Andreas Pauschitz: Der Tribologie-Experte am Technopol Wiener Neustadt wurde zum Professor ernannt

Hohe Auszeichnung für den am Technopol Wiener Neustadt tätigen Tribologie-Experten Andreas Pauschitz: Bundespräsident Alexander van der Bellen hat dem Geschäftsführer des „Österreichischen Exzellenzzentrums für Tribologie“ den Berufstitel „Professor“ verliehen. Die Verleihungsurkunde wurde durch Heinz Fassmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, übergeben. „Andreas Pauschitz gehört zu den herausragendsten Forscherpersönlichkeiten Österreichs. Wir sich sehr stolz darauf, einen Wissenschaftler seines Formats hier am Technopol Wiener Neustadt zu haben“, gratuliert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav dem frischgebackenen Professor zur Auszeichnung.

(22.03.2019) – „Der Namen Andreas Pauschitz ist seit dem Start des ‚Österreichischen Kompetenzzentrums für Tribologie‘ im Jahr 2002 eng mit dieser international vielbeachteten Forschungseinrichtung verknüpft. Er hat seit Beginn immer einen klaren Fokus auf die wissenschaftliche Ausrichtung des Zentrums gelegt und dieses zu einer der führenden europäischen Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Tribologie entwickelt. Die herausragende Arbeit des Tribologie-Teams hat nicht nur unser Bundesland, sondern ganz Österreich im Bereich der Tribologie bekannt gemacht. Ich gratuliere Professor Pauschitz sehr herzlich und wünsche ihm und seinem 130-köpfigen Team weiterhin viel Erfolg“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Der gebürtige Grazer Andreas Pauschitz absolvierte nach der HTL das Studium „Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau“. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Fahrzeugindustrie war er Universitätsassistent an der TU Wien. Ab 1999 leitete Pauschitz den Arbeitsbereich „Tribologie und Konstruktion“ am Institut für Mikro- und Feinwerktechnik der TU Wien und war untern anderem Leiter der Organisation des Tribologie-Weltkongresses 2001 mit über 850 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gleichzeitig arbeitete Andreas Pauschitz gemeinsam mit Univ.-Prof. Friedrich Franek an der Planung eines „Österreichische Kompetenzzentrum für Tribologie“, das im Herbst 2002 im TFZ Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt den Betrieb aufgenommen hat. Als Forscher hat er mehr als 50 Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften, über 150 Konferenzbeiträge und 20 Buchbeiträge veröffentlicht und ist an sechs Patenten beteiligt.

Das „Österreichische Kompetenzzentrum für Tribologie“ führt anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen Reibung, Verschleiß und Schmierstoffanwendung durch. Ziel ist es, die Qualität und Zuverlässigkeit von Geräten, Maschinen und Anlagen zu erhöhen und die Wirtschaftlichkeit durch die Verringerung von Verlusten zu verbessern. Dabei ist Tribologie in unserem Alltag allgegenwärtig: So wird zum Beispiel beim Auto Öl im Getriebe gebraucht, um Reibung zu vermindern. Bei den Bremsen ist genau umgekehrt – hier ist die Reibung gewünscht. Es steht also nicht generell die Minimierung von zum Beispiel Reibung im Vordergrund, sondern deren Optimierung für die jeweilige Anwendung.

Niederösterreich hat sich als innovativer F&E-Standort international profiliert. Eine wichtige Grundlage dieser Entwicklung ist das Technopolprogramm, das von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, umgesetzt wird. „Herausragende Forscherinnen und Forscher tragen nicht nur durch ihre persönliche Arbeit viel zur erfolgreichen Entwicklung eines Standorts bei, sondern sie ziehen auch weitere Experten und forschungsaffine Unternehmen an. Professor Pauschitz ist einer dieser wichtigen Impulsgeber sowohl für den Technopolstandort Wiener Neustadt als auch für die Tribologieforschung auf international höchstem wissenschaftlichen Niveau“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus Technopolmanager Rainer Gotsbacher einig.

 

 

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Noch mehr Angebote für Radler in der Region Bucklige Welt - Wechselland

Seit den 1990er Jahren ist die Region Bucklige Welt – Wechselland als abwechslungsreiches Ziel für Radfahrerinnen und Radfahrer bekannt. Nun gibt es den Wunsch nach einer Attraktiverung der Strecken. „Wir werden eine Analyse durchführen um zu sehen wie wir die Angebote radtouristisch besser umsetzten können um neue und auch attraktivere Möglichkeiten für Radfahrerinnen und Radfahrer in der Region zu schaffen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(21. März 2019) – Seit Mitte der 90er Jahre sind die Themen Radfahren und Mountainbiken in der Region Bucklige Welt - Wechselland mit dem „Bike the Bugles Mountainbike – Marathon“ in Krumbach präsent. Mit Ende der 90er Jahre wurde in einigen Gemeinden der Buckligen Welt und des Wechsellandes ein Mountainbike-Streckennetz, das durch die ARGE Mountainbike betreut wird, eingeführt. „Verschiedene Initiativen wie die Wexltrails, das Mobilitätscenter Luckerbauer und diverse Bett+Bike Betriebe wie der Krumbacherhof oder das Hotel Weber bringen einen Schwung in die Region Bucklige Welt – Wechselland, sodass vermehrt touristische Rad- und Mountainbike Angebote entwickelt werden“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Ziel dieser IST-SOLL Analyse ist, eine Handlungsanleitung für touristische Betriebe, Gemeinden und die Region, um eine koordinierte Entwicklung neuer radtouristischer Angebote in Bezug auf Rennräder, Mountainbikes, Trekkingräder und E-Bikes zu ermöglichen. Außerdem forcieren wir Kooperationen mit vorhandenen regionalen Tourismuseinrichtungen, Hotels, Direktvermarktern, Gewerbe- und Gastronomiebetrieben. Wir wollen somit die Attraktivität des Radfahrens in der Buckligen Welt und im Wechselland weiter erhöhen“, erklärt Obmann des Vereins Tourismus Bucklige Welt Obmann Friedrich Trimmel.

Ergänzend zum Mountainbike Angebot gibt es auch ein E-Bike Streckennetz, das mit 340 Kilometern beinahe die gesamte Region überspannt. Dieses wurde im Herbst 2018 auf Straßenbeschilderung umgestellt. Die Gäste müssen dabei nicht unbedingt ein eigenes E-Bike haben, sondern können sich auch in den Gemeinden und Gastronomiebetrieben ein Rad ausleihen.

Die LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Saison 2018/19: 100.000 Wintersportbegeisterte am Annaberg

Trotz widriger Witterungsbedingungen durch die starken Schneefälle im Jänner können die Annaberger Lifte eine traumhafte Bilanz über die Wintersaison 2018/2019 ziehen. Das Skigebiet am Annaberg durfte sich in Summe über rund 100.000 Besuche freuen. „Am Annaberg konnten wir nahtlos an die Rekordsaison des Vorwinters anschließen. Möglich gemacht haben diesen Erfolg verschiedene Faktoren: Wichtig war der neue Speicherteich am Hennesteck mit dem die Beschneiungszeit halbiert und ein pünktlicher Start am 7. Dezember möglich wurde. Die im Herbst 2018 durchgeführte Verbreiterung der Zdarsky-Piste bietet nun eine verbesserte Vereinbarkeit von Publikumsskilauf und Rennlauf, auch das hat sehr geholfen und nicht zuletzt merken wir, dass neben der Mehrheit der Gäste, die weiterhin aus dem Großraum St. Pölten, Tulln und Wien kommt, immer mehr Gäste aus Ungarn und Deutschland zu uns gekommen sind“, freuen sich Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Lifte.

(20. März 2019) - „Die Investitionen der letzten Jahre in Infrastruktur und Umfeld der Annaberger Lifte werden von den Gästen hervorragend angenommen und bescheren uns diesen eindrucksvollen Erfolg. Ich freue mich auch besonders, dass die Digitalisierung am Annaberg Einzug gehalten hat: Mit dem neuen Ticketpoint können Wintersportler an zwölf Terminals gleichzeitig ihre Liftkarten kaufen. Das Anstellen bei der Kassa sowie Wartezeiten beim Ticketkauf gehören damit am Annaberg der Vergangenheit an“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Im heurigen Winter zeigte sich zudem, dass sich gerade Events in dem Skigebiet zu Publikumsmagneten entwickelt haben: Guga hö-Morgenskilauf, SAAC-Lawinencamp, Waterslide-Contest der Bergrettung Annaberg oder die Snowboardtage Annaberg, die teilnehmerstärkste Boarderveranstaltung Österreichs, zogen unzählige Gäste an. Diese Events, die hervorragende Arbeit unserer Mitarbeiter, die Treue unserer Stammgäste und die regelmäßigen Investitionen des Landes Niederösterreich machten den Erfolg der heurigen Saison aus. Ebenso freuen wir uns über die besten Semesterferien mit mehr als 18.000 Gästen und den stärksten Februar mit knapp 40.000 Gästen in der Geschichte der Annaberger Lifte. Das sind tolle Zahlen, die Lust auf mehr machen. Daher haben wir auch noch bis 24. März Skibetrieb“, betont Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Lifte.

„Wir sind mit der Auslastung in der Wintersaison 2018/2019 in Annaberg mehr als zufrieden. Nicht nur die Investitionen in die Infrastruktur haben sich ausgezahlt, auch die Positionierung der Annaberger Lifte als Familienskigebiet hat sich bewährt“, so Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus und Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus-Tochter Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG).

 

 

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Partnerschaft zwischen NÖ und Niedersachsen bei EU-Budgetverhandlungen

LR Bohuslav/ LR Eichtinger: EU-Fördermittel müssen für Regionen gesichert bleiben

St. Pölten (19. März 2019) – Derzeit wird der mehrjährige Finanzrahmen für 2021 bis 2027 in Brüssel verhandelt. Angesichts dieser wichtigen Entscheidung für die Regionen Europas, trafen Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und EU-Landesrat Martin Eichtinger die Niedersächsische Ministerin Birgit Honé zum Arbeitsgespräch.

„Gemeinsam können wir bei diesen wichtigen Verhandlungen mehr erreichen. Denn Europa lebt von selbstbewussten und gut vernetzten Regionen. Wir freuen uns, Niedersachsen als starken Partner bei den Verhandlungen an unserer Seite zu haben“, sind sich Bohuslav und Eichtinger einig.

„Wir haben Themen besprochen, die für beide Partner von Interesse sind und wir von unserer Erfahrung gegenseitig profitieren können. Die Wirtschaft von Niederösterreich und Niedersachen ist ähnlich strukturiert, weshalb es Sinn macht, hier gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Ebenso im gesamten Bereich des digitalen Wandels, wo wir Vorreiter in Europa sind, konnten wir viel Erfahrung einbringen. Aber auch im Tourismus gibt es einige interessante Anknüpfungspunkte. Zum Beispiel der Weser-Radweg durch Niedersachsen ist ähnlich, wie der Donauradweg in Niederösterreich einer der ältesten Langstrecken-Fluss-Radwege in Europa. Jährlich fließen rund 500 Millionen Euro an EU-Fördergeld von Brüssel nach Niederösterreich. Damit zahlen wir 1 Euro ein und holen 3 Euro zurück. Erfolgsmodelle wie unsere Sprachschulen oder die grenzüberschreitenden Gesundheitsprojekte tragen dazu bei, dass wir Europäer noch enger zusammenrücken“, erklären die Landesräte Bohuslav und Eichtinger.

 

 

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Bad Erlach: Neues Jüdisches Museum für Zeitgeschichte

Das historische Hackerhaus in Bad Erlach ist eines der letzten Zeugnisse jüdischer Kultur in der Region. Nach umfangreichen Umbauarbeiten und intensiver Auseinandersetzung mit der Geschichte der Juden in der Region Bucklige Welt Wechselland, wird im April in dem Gebäude im Zentrum der Gemeinde, das Jüdische Museum für Zeitgeschichte eröffnet. Bad Erlach liefert damit einen wichtigen Beitrag zur NÖ Landesausstellung, die sich von Ende März bis November 2019 dem Thema „Welt in Bewegung“ widmet. „Bewegung hat viele Aspekte. Wir müssen uns auch den dunklen Seiten unserer bewegten Geschichte widmen. Das neue Museum in Bad Erlach führt vor Augen, wie gut die jüdische Gemeinde einstmals in der Region integriert war. Dennoch wurden die Menschen ab 1938 gewaltsam vertrieben und ermordet. Die Erinnerung an diese Ereignisse muss wachgehalten und auch für kommenden Generationen dokumentiert werden“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(17. März 2019) – Ab Mitte des 19. Jahrhunderts sind zahlreiche Menschen mit jüdischen Wurzeln in die Region Bucklige Welt Wechselland zugewandert. Sie gehörten unterschiedlichen Gesellschaftsschichten an und waren gut integriert. Unter ihnen war auch die Familie Hacker, die einen Weingroßhandel und einen Gemischtwarenhandel betrieb. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden Mitglieder der Familie Hacker in den Lagern Theresienstadt und Treblinka ermordet. Die Gemeinde Bad Erlach hat nun das so genannte Hackerhaus im Ortszentrum erworben und dort in den vergangenen Monaten ein Kulturzentrum errichtet. Es besteht aus Weltladen, Tourismusbüro und dem Museum für Zeitgeschichte mit einer Ausstellungsfläche von über 200 m2, wovon der Pavillon auch für Lesungen und musikalische Events genutzt werden wird.

Abg. z. NR Johann Rädler, Bürgermeister von Bad Erlach: „Wir schaffen hier einen Ausstellungsraum zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Region, der mit dem „Hacker Haus“ ein einzigartiges Ambiente bietet und zeitgleich mit dem Beginn der Landesausstellung 2019 den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung steht.“ Die Eröffnungsausstellung „Mit ohne Juden“ thematisiert Leben und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung in der Region. Sie stützt sich auf das kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekt „Die jüdische Bevölkerung in der Region Bucklige Welt Wechselland“. Auch in Zukunft werden die Betreiber eng mit Institutionen wie den Jüdischen Museen in Wien und Eisenstadt, dem Institut für Jüdische Geschichte in St. Pölten, sowie weiteren zeitgeschichtlichen Museen zusammenarbeiten.

 „Die Regionalförderung, die ecoplus für das Land Niederösterreich umsetzt, dient primär dazu, die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region zu unterstützen. Bei diesem Projekt kommt noch ein weiterer Aspekt dazu: Wir tragen dazu bei, dass die historische Verantwortung wahrgenommen wird“, informieren ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Werner Bauer, Bereichsleiter der ecoplus Regionalförderung. Die feierliche Eröffnung des Zeitgeschichtemuseums findet am 7. April statt.

 

 

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Autohaus Grünzweig übersiedelt in den ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd

Der größte unter den 18 ecoplus Wirtschaftsparks, das IZ NÖ-Süd, wächst weiter: Dieser Tage fand die Eröffnung des neuen Standorts der Grünzweig Automobil GmbH statt. Das Autohaus Grünzweig ist ab sofort in einem maßgeschneiderten, energieeffizienten Mietobjekt von ecoplus angesiedelt, das entsprechend den Unternehmensvorgaben geplant und errichtet wurde. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav gratulierte: „Das Autohaus Grünzweig ist eine bekannte Größe in der Region und es freut uns sehr, dass sich dieser erfolgreiche Familienbetrieb beim anstehenden Standortwechsel für das IZ NÖ-Süd entschieden hat. Der großzügige Neubau setzt nicht nur einen architektonischen Akzent, es werden durch den Ausbau auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, die der gesamten Region zugutekommen.“

(16.03.2019) - „Ziel unserer Arbeit ist es, den Betrieben die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung bieten zu können. Ein besonderes Asset sind dabei unser Wirtschaftsparks. Wir wollen damit einerseits neue Unternehmen nach Niederösterreich holen und andererseits die regionalen Betriebe bei Erweiterungen unterstützen, damit sie in der Region bleiben - damit schaffen wir eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Das Autohaus Grünzweig ist dafür ein Best-Practice-Beispiel. Ich wünsche der Familie Grünzweig am neuen Standort alles Gute und auch weiterhin viel Erfolg“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Grünzweig Automobil GmbH wurde 2009 gegründet und ist im Eigentum der Familie Grünzweig. Der bisherige Standort war auf einem Mietgrundstück, das sich über die Gemeindegrenzen von Mödling und Wiener Neudorf erstreckte und mit den Jahren zu klein geworden war. Auf der Suche nach einem neuen, größeren Standort, wurde das Unternehmen im nahegelegenen ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd fündig. Das Autohaus beheimatet die Marken Volvo und Kia. Der maßgeschneiderte, energieeffiziente Neubau mit rund 2.300 m² Fläche wurden in nur zehnmonatiger Bauzeit auf einem über 8.300 m² großen Grundstück an der B11 im Norden des IZ NÖ-Süd errichtet. Renate, Andreas und Philipp Grünzweig, die Geschäftsführer des Autohauses: „Durch die Neuausrichtung unseres Unternehmens sind wir an unserem alten Standort räumlich an die Grenze gestoßen. Hier im IZ NÖ-Süd haben wir uns vor allem auch dank der umfassenden Betreuung durch ecoplus von Anfang an willkommen gefühlt. Wir nützen auch bereits die speziellen Angebote hier im IZ NÖ-Süd und haben zum Beispiel Stellplätze im neuen Parkhaus angemietet und auch ein Kinderbetreuungsplatz im IZIBIZI-kids-corner ist bereits für uns reserviert.“

Die Errichtung individueller Mietobjekte ist ein spezielles Service, das ecoplus in seinen Wirtschaftsparks anbietet. Alleine im IZ NÖ-Süd gibt es 71 dieser Mietobjekte, in denen über 100 Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt sind. „Die Unternehmensentscheidung der Grünzweig Automobil GmbH freut uns natürlich ganz besonders, denn sie sagt viel über die Standortqualität und die hervorragenden Rahmenbedingungen hier im IZ NÖ-Süd aus“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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Buch-Projekt präsentiert die Geheimnisse der Buckligen Welt

Zwölf Gemeinden in der Buckligen Welt und im Wechselland beteiligen sich an einem Buchprojekt über die Geheimnisse der 1000 Hügel der Buckligen Welt. Streuobstwiesen und Wälder, Burgen und Wehrkirchen, heilende Quellen und viele Orte der Gastlichkeit und des Genusses werden hier näher beleuchtet. Das Ergebnis wird in einer Auflage von 20.000 Stück an die Gäste der NÖ Landesausstellung verteilt. „Wir wollen die Landesausstellung in Wiener Neustadt auch für die Vermarktung der umliegenden Regionen nutzen. Die Bucklige Welt zeichnet sich besonders durch die vielfältigen regionalen Angebote zum Thema Genuss und erlebbare Geschichte aus. Diese werden in dem Buch perfekt in Szene gesetzt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(14. März 2019) Das Konzept für „Genussvolle Landgeschichte(n)“ wurde im Zuge der Vorbereitungen auf die NÖ Landesausstellung entwickelt. In zwölf Kapiteln führen die „Genussvollen Landgeschichte(n)“ durch die Bucklige Welt und das Wechselland. Der Märchendichter und Autor Folke Tegetthoff stellt den Reisenden dabei einen fantasievollen Begleiter, den „Genussvollen Blick“, zur Seite. Er ist der wahre Held der zwölf Geschichten. Ausgehend von Wiener Neustadt werden so genannte Entdeckerachsen in die umliegenden Regionen gebildet. Bei der Buckligen Welt war von Beginn an klar, dass Genuss und die bewegte Geschichte dieser Region die Hauptthemen sein sollen. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav zur strategischen Einordnung: „Tourismus in Niederösterreich hat so viele Facetten. In der Tourismusstrategie des Landes gehen wir besonders auf die regionalen Ausprägungen ein. Dieses Buchprojekt zeigt, wie fantasievoll, kreativ und wirkungsvoll dieser Ansatz umgesetzt werden kann.“

Obmann des Vereins Tourismus Bucklige Welt und Bürgermeister von Bad Schönau Feri Schwarz ergänzt: „Drei Begriffe beschreiben unsere Region: ‚herzlich‘, ‚aktiv‘ und ‚nah‘. Am besten kann man diese Qualitäten über Geschichten vermitteln. Ich bin sicher, dass viele Menschen der Einladung des Buches folgen werden. Zusätzlich zum Buch werden für sechs Gemeinden, nämlich Bad Erlach, Edlitz, Hochneukirchen-Gschaidt, Katzelsdorf, Lanzenkirchen und Pitten auch Videoclips produziert.“

Die LEADER-Region Bucklige Welt - Wechselland hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Mixed Reality – neues Clusterprojekt ermöglicht Erprobung in der Praxis

Die beiden Technologien Virtual Reality und Augmented Reality – zusammengefasst oft als Mixed Reality (MR) bezeichnet – haben in den vergangenen Jahren großes Interesse in der Wirtschaft geweckt, aber auch Fragen hinsichtlich der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit aufgeworfen. Das Projekt „Mixed Reality Based Collaboration for Industry – MRBCI“ - ein gemeinsames Kooperationsprojekt von Kunststoff-Cluster und Mechatronik-Cluster in Niederösterreich - ermöglicht es den beteiligten Unternehmen, die neuen Technologien in der Praxis auszuprobieren. „Digitalisierung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Es ist daher unser vorrangiges Ziel, die heimische Wirtschaft dabei zu unterstützen, die Chancen des digitalen Wandels für sich zu nutzen. Es geht darum, die Technologie zu begreifen, Kompetenz zu erlangen, Netzwerke zu nutzen und schlussendlich Ideen umzusetzen und zu vermarkten. Kooperationsprojekte wie dieses tragen ganz wesentlich zum wichtigen Know-how-Transfer in die Betriebe bei“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav. 

(13.03.2019) – „Zu den großen Problemstellungen bei der Implementierung innovativer digitaler Technologie in den Unternehmen zählen die Reduktion der Eintrittsbarrieren und die Reduktion der Aufwände – diese Einstiegshürden sind für alle Unternehmen gleich, egal ob KMU oder Industriebetrieb. Im Kooperationsprojekt MRBCI arbeiten die beteiligten Wirtschaftspartner gemeinsam mit wissenschaftlichen Institutionen an Lösungen. Komplexe Fragestellungen gemeinsam zu bearbeiten und so zu Lösungsmöglichkeiten zu kommen, die jedes Unternehmen schlussendlich individuell für sich auslegt und für den wirtschaftlichen Erfolg nutzen kann, ist ein bewährter Innovationstreiber in Niederösterreich“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Im Zentrum des Kooperationsprojekts „MRBCI“ steht die Umsetzung von Use-Cases zu den Themenfeldern „Unterstützung in der Produktion“, „Remote Support“, „Schulung und Training“ sowie „Präsentation von Produkten“.  Damit die Projektinhalte auch wirklich den Herausforderungen im Unternehmensalltag entsprechen, wurden teilnehmende Betriebe nach ihren konkreten Problemstellungen befragt.

Nach einer Entwicklungsphase nimmt das Projekt nun Fahrt auf und es geht an die Umsetzung der Use-Cases. In einem dieser Use-Cases geht es zum Beispiel um eine prozessorientierte Anwendung für die Raumplanung und Innenarchitektur. Benutzer können Räume zeichnen und sie mit 3D-Objekten und -Material füllen, das direkt aus Online-Katalogen heruntergeladen wird. Im konkreten Anwendungsfall wird aus einem entworfenen Raum eine virtuelle Umgebung erstellt. Die Anwendung ermöglicht auch Interaktionen in der virtuellen Umgebung, wie zum Beispiel das Ändern von Materialien und Positionen von Objekten. Das hilft den Benutzern, die Dimensionen des Raum besser zu verstehen.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „In den nächsten eineinhalb Jahren arbeiten 22 Unternehmenspartnern und fünf wissenschaftliche Institutionen gemeinsam daran, Mixed Reality Anwendungen im Detail kennenzulernen und Anwendungsmöglichkeiten für das eigene Unternehmen auszuloten. Hier zeigt sich, dass das langjährige Clustermotto ‚Innovation durch Kooperation‘ auch im Zeitalter der Digitalisierung nichts von seiner Gültigkeit verloren hat. 747 erfolgreiche Cluster-Kooperationsprojekte mit rund 4.200 Projektpartnern sprechen eine deutliche Sprache.“

Unternehmenspartner des MRBCI Projekts haben während der Projektlaufzeit exklusiven Zugang zu den Projektfortschritten und damit einen wesentlichen Wissensvorsprung. Nach Projektende werden die Projektergebnisse, Softwarebibliotheken/Applikationen allerdings öffentlich zugänglich gemacht, um eine größtmögliche Breitenwirkung zu erzielen. 

 

Die Projektpartner auf Unternehmensseite:

·         Bene GmbH

·         Bilfinger Chemserv GmbH

·         CODEFLÜGEL GMBH

·         Autohaus Eckl GmbH

·         GEODATA Ziviltechnikergesellschaft mbH

·         Jabil Circuit Austria GmbH

·         KBA-MÖDLING GmbH

·         Knorr-Bremse GmbH

·         KOTÁNYI GmbH

·         Kremsmüller Industrieanlagenbau KG

·         LENZE Operations Austria GmbH

·         MAN Truck & Bus Österreich GesmbH

·         Mayr-Melnhof Karton Aktiengesellschaft

·         MBIT DIGITAL SOLUTIONS

·         ÖBB-Business Competence Center GmbH

·         Piesslinger GmbH

·         Prometa GmbH

·         ROTES KREUZ, Landesverband NÖ

·         SEMPERIT

·         TEST-FUCHS GmbH

·         Umdasch Group Ventures GmbH

·         Wittmann Battenfeld GmbH

 

Die F&E-Partner im Projekt:

·         Fachhochschule St. Pölten

·         FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH

·         Fachhochschule Oberösterreich

·         IMC Fachhochschule Krems

·         Technische Universität Wien

 

 

 

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Bohuslav/Ebner: „Digitalisierung als Chance für Land und Leute nutzen“

Utl.: Haus der Digitalisierung nun auch Teil eines europäischen Netzwerks

„Die Digitalisierung ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Daher wollen wir sie für das Land und die Landsleute nutzen und mit der Digitalisierungsstrategie NÖ zum schnellsten Bundesland machen – so lautet auch das erklärte Ziel unserer Landeshauptfrau, und daran arbeiten wir. Die Digitalisierung bietet Chancen, die es zu nützen gilt. Aber es entstehen auch Risiken, die wir minimieren müssen“, so Landesrätin Petra Bohuslav und VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.

 

Digitalisierungsstrategie vor einem Jahr mit 96 Maßnahmen gestartet

Federführend bei der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie war die Geschäftsstelle für Technologie und Digitalisierung im Land NÖ, die alle Aktivitäten im Bereich „Digitalisierung“ koordiniert und bündelt. „Vor rund einem Jahr haben im Rahmen der Digitalisierungsstrategie rund 96 Maßnahmen gestartet – ein Drittel davon wurden bereits umgesetzt, wie zum Beispiel das digitale Wirtschaftsförderungsportal. Dabei wurden bis heute über 60 Prozent der Förderansuchen digital abgewickelt“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav.

 

„Haus der Digitalisierung“ als Leitprojekt der Digitalisierungsstrategie

„Mit dem Haus der Digitalisierung sollen einerseits digitale Lösungen in allen niederösterreichischen Unternehmen forciert werden und gleichzeitig werden auch der Bevölkerung die Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung vorgestellt. Die Umsetzung dieses Projekts erfolgt in drei Schritten – von der Implementierung der digitalen Knotenpunkte über das ‚Virtuelle Haus der Digitalisierung‘ bis hin zu einem physischen Gebäude. Mit dem ersten Schritt, den digitalen Knotenpunkten, wurden Fachhochschulen mit Unternehmen digital zu einem niederösterreichischen Kompetenznetzwerk verbunden. Mit dem bereits fertiggestellten ‚Virtuellen Haus der Digitalisierung‘ wollen wir mit einer Plattform vor allem die heimische Wirtschaft unterstützen, damit sie die Chancen des digitalen Wandels für sich nutzen kann. Darüber hinaus ist es als Begegnungsort für alle gedacht, die sich für Digitalisierung interessieren. Seit dem Start im Jänner konnten wir 390 registrierte User verzeichnen. In der dritten und letzten Phase wird ein physisches Haus der Digitalisierung gebaut. Das Haus soll in Tulln bis 2021/22 errichtet und Heimat für ‚Start-ups‘ werden. Als Haus der Innovationen und Begegnung wird es ein Veranstaltungsort für Netzwerktreffen werden. Zudem wird es Digitalisierung ‚zum Angreifen‘ bieten“, erläutert Landesrätin Petra Bohuslav das Projekt, das nun auch Teil eines gesamteuropäischen Netzwerks ist.

 

Chancen der Digitalisierung nützen und Risiken minimieren

Die Digitalisierung verändert die Lebens- und Arbeitswelt – und das eröffnet einerseits Chancen, aber auch Risiken, die es zu reduzieren gilt. „Es wurde deshalb die Digitalisierungsstrategie entwickelt, damit wir den digitalen Wandel zum Mehrwert aller begleiten. In der Arbeitswelt sollen beispielweise in den nächsten Jahren 500 Arbeitsplätze in die Regionen verlegt werden - das heißt, in eine wohnortnahe Lage für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bisher konnten auch über 130 Telearbeitsplätze bewilligt werden. Der Großteil davon wird sich, aufgrund der geografischen Lage, im Waldviertel befinden. Um die Landsleute ‚digifit‘ für die Zukunft zu machen, fördert das Land mit dem Programm ‚Arbeitswelt 4.0 – Fit für die Digitalisierung‘ Erwerbstätige, die sich beruflich umschulen bzw. eine Weiterbildung im Bereich der Digitalisierung ergreifen. Auch die NÖ-Fachhochschulen bieten 20 Studiengänge für derzeit mehr als 2.000 Studierende, die sich verstärkt mit dem Thema Digitalisierung befassen – beispielsweise absolvieren an der Donau-Universität-Krems aktuell rund 850 Studierende einen dieser Lehrgänge“, erklärt Ebner. Aber auch die Weiterbildungsmaßnahme „Future of Production“ für Niederösterreichs Unternehmen verzeichnete im Jahr 2017/18 476 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

  

Schneller und digitaler im Mobilitäts-, Bildungs- und Gesundheitsbereich

„Auch in den festgelegten Schwerpunktbereichen Mobilität und Gesundheit ist NÖ schneller und digitaler geworden. Durch die Semester-Ticket-Förderung, die nun mittels Online-Formular beantragt werden kann, kann die Auszahlung der Förderung von 8,5 Tagen auf 1,5 Tage drastisch reduziert werden“, führt Ebner weiter aus und betont zudem: „Die Digitalisierung nutzen wir auch, um den Landsleuten eine moderne Gesundheitsversorgung in höchster Qualität zu garantieren. Das gelingt einerseits durch die papierlose Behandlungs- und Transportdokumentation und auch das Pilotprojekt ‚Elektronischer Impfpass‘ ermöglicht, dass die Ärztinnen und Ärzte auf Knopfdruck den aktuellen Impfstatus feststellen. Dadurch können Doppelimpfungen vermieden werden. Nicht zu vergessen ist die kostenlose Notruf-App ‚Rettung‘. Diese wurde bereits rund 15.000 Mal auf Smartphones heruntergeladen und kam 311 Mal zum Einsatz – und dass sogar grenzüberschreitend in Tschechien und der Slowakei“, betont Ebner und führt weiters fort: „Digitalisierung beginnt bereits bei unseren Kleinsten und beim digitalen Lernen. Mit dem vom Land NÖ geförderten Projekt ‚Bee Bots‘ sollen Kinder schon im jungen Alter an moderne Techniken wie Robotik herangeführt werden“. Alle NÖ Landeskindergärten und NÖ Volksschulen werden mit kleinen Bodenrobotern ausgestattet, wodurch zum Beispiel Kindergartenkindern beim Zählen lernen unterstützt werden und Volksschulkindern das Programmieren von Robotern beigebracht wird.

 

 

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Drei Neuansiedlungen im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha

Der ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha ist auch 2019 auf Expansionskurs: Gleich drei Neuansiedlungen und eine Standorterweiterung können in den ersten zwei Monaten des heurigen Jahres verbucht werden. „Der Wirtschaftspark Bruck an der Leitha punktet einmal mehr mit seiner einmaligen Lage im Dreiländereck zwischen Wien, Györ und Bratislava und der hervorragenden Verkehrsanbindung. Die Ansiedlung der LaserTec GmbH, der Hochrieser GmbH und der Hillman GmbH sowie die Erweiterung der Roof Dachservice GmbH sind wichtige Impulse nicht nur für den Wirtschaftspark, sondern für die gesamte Region“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(09.03.2019) – „Niederösterreich hat sich als Wirtschaftsstandort national und international hervorragend positioniert. In unseren Wirtschaftsparks können die Betriebe ganz besonders gut serviciert werden und das macht sich bezahlt, wie man am Beispiel Bruck an der Leitha sieht. Drei Neuansiedlungen und eine Standorterweiterung innerhalb weniger Wochen sind ein absoluter Rekord und zeigen eindrucksvoll, dass unsere Angebote den Bedürfnissen der Wirtschaft entsprechen. Ich bin überzeugt, die neuen Unternehmen werden sich im ecoplus Wirtschaftspark Bruch an der Leitha sehr wohl fühlen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die LaserTec GmbH, Tochter eines polnischen Unternehmens, ist im Bereich Laser-Schweißen von verschiedenen Metallen tätig. Geschäftsführer Michal Edmund Radajczyk: „Wir haben einen neuen Standort in der Nähe von Wien gesucht und der Wirtschaftspark in Bruck an der Leitha ist hier ideal für Unternehmen, die wachsen wollen. In einem ersten Schritt haben wir 2.000 m² Grundfläche gekauft, aber langfristig rechnen wir mit einem Ausbau des Standorts auf das Doppelte.“

Die Hochrieser GmbH mit Firmensitz in Oberösterreich ist spezialisiert auf die Komplett-Herstellung von Bodenaufbauten diverser Arten wie zum Beispiel Sportstätten, Industrieböden oder auch Wohnungsbau-Böden. Geschäftsführer Bernhard Hochrieser: „Aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung sind wir auf Expansionskurs und haben uns für einen neuen Standort im Raum Wien-Bratislava-Györ entschieden. Der ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha liegt für uns perfekt! Hier werden wir auf rund 4.000 m² ein Büro mit Schauraum, Lager und Werkstätte errichten.“

Die dritte Neuansiedlung betrifft die Hillman GmbH, ein innovatives Ingenieurbüro für Luftfahrttechnik mit den Tochterunternehmen AMES CAMO und Private Ops. AMES CAMO hat sich bei der technischen Abnahme von Flugzeugen einen Namen gemacht und Private Ops betreut Flüge für Flugzeugbesitzer bzw. betreibt Personalleasing für die Luftfahrtindustrie. Christine McDonnell: „Unser Platzbedarf ist kontinuierlich gestiegen. Da ein weiteres Wachstum am bisherigen Standort nicht möglich war, ist die Entscheidung für einen neuen Firmensitz mit Büros und einem eigenen Entwicklungszentrum im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha entschieden.“

„ecoplus betreibt 18 Wirtschaftspark in ganz Niederösterreich – der Wirtschaftspark in Bruck an der Leitha zündet gerade den Turbo. Denn zu den drei Neuansiedlungen kommt die Standorterweiterung der Roof Dachservice GmbH, die seit Herbst 2017 hier angesiedelt ist, sowie die Eröffnung der modernsten Autobahnmeisterei der ASFINAG, die für Herbst dieses Jahres geplant ist. Aktuell sind im Wirtschaftspark Bruck an der Leitha 66 Unternehmen mit über 700 Arbeitsplätzen angesiedelt, aber diese Zahlen müssen bald nach oben revidiert werden“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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Neuer Motorikpark für Hollabrunn

Der Wasserpark in Hollabrunn ist ein beliebter Naherholungsort für die Bewohnerinnen und Bewohner von Hollabrunn. Nun soll dieser renoviert und um einen Motorikpark erweitert werden. „Durch die Erweiterung des Wasserparks in Hollabrunn um einen Motorikpark wird dieser Ort der Erholung nun auch als Tagesausflugsziel für benachbarte Städte und Bezirke interessant“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(08. März 2019) – Der Wasserpark in Hollabrunn liegt direkt neben der Alten Hofmühle an der Mühlgasse. Dort verbringen die Einheimischen des Ortes schon seit Jahren erholsame Stunden. Da einige der Spielgeräte bereits in die Jahre gekommen sind, werden diese nun erneuert und gleichzeitig werden die Geräte um einen Motorikpark ergänzt. „Der beliebte Wasserpark im Herzen der Stadt Hollabrunn wird nun eine Attraktivierung erfahren, um einen qualitativ hochwertigen Erlebnisraum für die Hollabrunnerinnen und Hollabrunner zu schaffen. Diese Erweiterung wird eine Aufwertung der Erholungsgebiete für die gesamte Region mit sich bringen“, so Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Mit dem Motorikpark wird ein generationsübergreifendes Freizeitangebot geschaffen, das überdies die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit unterstützt. Dazu wurde im ersten Schritt eine Machbarkeits- bzw. Erstanalyse durchgeführt. Anschließend wurden Motorikpark-Geräte ausgewählt, konzipiert, entwickelt und ein Entwurf für die Platzierung der Geräte erstellt. Abschließend wurden Ausschreibungsunterlagen erstellt. der Vergabeprozess ist mittlerweile abgeschlossen“, erklärt der Bürgermeister der Stadtgemeinde Hollabrunn Erwin Bernreiter.

Der neue Motorikpark in Hollabrunn wird am Freitag, den 21. Juni 2019 eröffnet.

Die LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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„Haus der Digitalisierung“ goes Europe

Nach dem erfolgreichen Start Ende Jänner geht das „Haus der Digitalisierung“ nun einen Schritt weiter und wird Teil eines gesamteuropäischen Netzwerks. Das „Haus der Digitalisierung“ wurde von europäischen Expertinnen und Experten als eines von insgesamt 30 Digital Innovation Hubs ausgewählt, die am DIHELP Programm teilnehmen können.“Wir sind sehr stolz darauf, dass die Entscheidung mit tollen 18,5 von 20 möglichen Punkten auf unsere junge niederösterreichische Plattform gefallen ist. Damit bestätigt sich eindrucksvoll, dass wir mit dem Konzept des ‚Hauses der Digitalisierung‘ zu den Vorreitern in Europa gehören“, freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

(08. März 2019) – DIHELP ist ein Mentoring- und Coaching-Programm, das europaweit 30 spannende und innovative Digital Innovation Hubs bei ihrer nachhaltigen Entwicklung unterstützt. Externe Expertinnen und Experten unterstützen die Plattformen während der nächsten neun Monate dabei, neue Dienstleistungen für Unternehmen zu entwickeln sowie niederösterreichische Angebote und Erfolgsbeispiele EU-weit sichtbar zu machen.

„Das virtuelle ‚Haus der Digitalisierung‘ ist ein Netzwerk, das alle digitalen Kompetenzen und Ressourcen im Land zusammenbringt. Unser Ziel ist es, die heimische Wirtschaft dabei zu unterstützen, die Chancen des digitalen Wandels für sich zu erkennen und zu nutzen und genau diese Punkte wurde von den Evaluatoren in ihrer exzellenten Bewertung auch hervorgestrichen“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav. „Unser niederösterreichische Weg der guten und akkordierten Zusammenarbeit aller wichtigen Akteure zu diesem großen Zukunftsthema hat sich einmal mehr als Erfolgsgarant erwiesen. Das bestätigt auch die Tatsache, dass wir als einziges österreichisches Netzwerk im DIHELP-Programm vertreten sind“, so die Landesrätin weiter.

Das „Haus der Digitalisierung“ ist das zentrale Projekt der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich. Die Umsetzung erfolgt in drei Schritten – von der Implementierung digitaler Knotenpunkte über das „Virtuelle Haus der Digitalisierung“ bis hin zu einem physischen Gebäude. Die zweite Ausbaustufe, das virtuelle „Haus der Digitalisierung“, ist eine interaktive Plattform mit personalisierten Services und einem Vorschlagsystem zur Vernetzung heimischer Betriebe mit F&E-Einrichtungen in der Digitalisierung. Darüber hinaus ist es als Begegnungsort für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreich gedacht, die sich für Digitalisierung interessieren.

Umgesetzt wird das „Haus der Digitalisierung“ durch ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. „In unserem Konzept sind die User eng eingebunden und können ‚ihre‘ Plattform aktiv mitgestalten. Und das Interesse ist groß: waren es bei der Präsentation Ende Jänner noch 220 registrierte User, so sind es rund ein Monat später schon 390, Tendenz steigend. Die enge internationale Vernetzung durch die Teilnahme an DIHELP und die damit verbundene höhere Sichtbarkeit auf EU-Ebene werden der Plattform einen zusätzlichen Kick geben“, ist ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki überzeugt.

 

 

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LR Bohuslav / LR Eichtinger zur Schließung von Husky-KTW: Land NÖ ist mit der Geschäftsführung und den Unternehmen in der Region im Gespräch

Mit der angekündigten Schließung des Standortes von Husky-KTW in Waidhofen/Thaya verliert das Waldviertel einen der wichtigsten Arbeitgeber. Das Land NÖ ist daher im Gespräch mit den Verantwortlichen, um Möglichkeiten der Unterstützung auszuloten.

 

St. Pölten (8. März 2019) – „Die Nachricht über die Schließung des Husky-KTW Standorts in Waidhofen an der Thaya ist ein harter Schlag für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Unternehmens und für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich, insbesondere für das Waldviertel“, kommentieren Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Arbeitsmarktlandesrat Martin Eichtinger die Berichte über die Standortschließung von Husky-KTW.

 

„Wir stehen bereits im intensiven Kontakt mit den Verantwortlichen vor Ort und suchen nach Möglichkeiten der Unterstützung. Umliegende Unternehmen aus der Region haben schon Interesse an den sehr gut qualifizierten Arbeitskräften angemeldet. Das ist eine erste gute Nachricht, werden die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Rahmen unserer Möglichkeiten bestmöglich unterstützen“, erklären Landesrat Martin Eichtinger und Landesrätin Petra Bohuslav.

 

 

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Smart Biking im Weinviertel

„Radfahren ist in der Region Retzer Land schon seit vielen Jahren wesentlicher Bestandteil des sanften Tourismus. Das stark nachgefragte grenzüberschreitende Radwegnetz bedarf nun einer gründlichen Überarbeitung, sowohl bei der Wegebeschreibung als auch bei der Neuauflage der Radwegekarte Retzer Land. Aber auch die digitalen Möglichkeiten sollen bei diesem Projekt berücksichtigt werden. Deshalb wird die beliebte Radregion Retzer Land zu einer ‚Smart Biking Region‘ entwickelt“, so Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(07. März 2019) – Die Region Retzer Land ist bekannt für ihr vielfältiges Angebot, vor allem in den Bereichen Rad, Wein und kulinarischer Genuss. Das Radfahren bietet dabei eine hohe Wertschöpfung für die Gastronomie und Beherbergung in der Region. Darum wird das Radwegenetz nun überarbeitet und online zugänglich gemacht. „Sowohl die Wegekoordinaten, als auch das Radwegenetz werden digitalisiert, um den Gästen sowohl offline als auch online eine entsprechende Servicequalität zu bieten. Das wird die Attraktivität der Radwege steigern und mehr Besucherinnen und Besucher in die Region führen“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav.

„Durch die geplanten Maßnahmen werden die Angebotsqualität, die Ausstattung und die Orientierung verbessert. Dazu wird die Routenführung von vier Radwegen optimiert und eine lückenlose Beschilderung der Radwege eingeführt. Passend zu dieser Beschilderung wird auch die Radwegekarte aktualisiert und digitalisiert. Um den Radlerinnen und Radlern den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, werden auch zusätzliche Radlerrasten mit Sitzgarnituren geschaffen. All diese Maßnahmen werden anschließend unter dem Thema ‚Smart Biking im Weinviertel‘ kommuniziert“, erklärt der Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH Hannes Weitschacher.

Die LEADER-Region Weinviertler-Manhartsberg hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Thermenradweg zwischen Vösendorf und Katzelsdorf in der Zielgeraden

Vor nicht ganz einem Jahr wurde ein ganzes Bündel an Infrastrukturmaßnahmen gestartet, um den Teil des beliebten Thermenradweges, der zwischen Vösendorf und Katzelsdorf hauptsächlich entlang des Wiener Neustädter Kanals verläuft, noch attraktiver zu machen. Jetzt werden nächste Schritte rund um das drei Millionen schwere Projekt gesetzt. „Die Umsetzungsphase 1 ist abgeschlossen und die wichtigsten Baumaßnahmen sind beendet. Aktuell wird mit der neuen Beschilderung begonnen, die ebenfalls rechtzeitig zum Start der Landesausstellung Ende März fertiggestellt sein wird. Damit ist die Region entsprechend dem diesjährigen Motto der Landesausstellung um ein sportliches Angebot für eine ‚Welt in Bewegung‘ reicher“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(07. März.2019) – „Der Thermenradweg ist mit einer Frequenz von rund 150.000 Radfahrerinnen und Radfahrern pro Jahr einer der beliebtesten Radwege Niederösterreichs und damit ein wichtiger Impulsgeber für die erfolgreiche Entwicklung des Radtourismus in unserem Bundesland. Wenn alle Aktivitäten abgeschlossen sind, präsentiert sich die Route aber nicht nur benutzerfreundlicher, sondern auch interessanter. Denn es gibt viele attraktive Ausflugsziele entlang des Thermenradweges, die jetzt noch besser transportiert werden. Ich bin überzeugt, dass die Gemeinden, die sich im Rahmen einer extra gegründeten ARGE am Projekt beteiligt haben, langfristig davon profitieren werden“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Ziel der ARGE Thermenradweg, zu der alle 17 Gemeinden entlang des 53 km langen Streckenabschnitts zwischen Vösendorf und Katzelsdorf gehören, ist es, durch die umfassenden Attraktivierungsmaßnahmen und Serviceangebote entlang der Route den Tourismus weiter anzukurbeln und zusätzliche Wertschöpfung für die Region zu generieren. ARGE-Sprecher Bürgermeister Christoph Kainz: „Unsere Gemeinden haben viel zu bieten – sowohl kulturell als auch kulinarisch – und diese regionalen Schätze sollen sich auch den Radfahrerinnen und Radfahrern erschließen. Daher sind die umfassenden Bau- und Infrastrukturmaßnahmen auch als Investitionen in den nachhaltigen touristischen Aufschwung der Region zu sehen. Nicht zuletzt ist der top-ausgebaute Radweg auch ein zusätzliches Freizeit- und Sportangebot für unsere Bevölkerung.“

Mit Aktivitäten wie einer Trassenoptimierung, der Errichtung neuer Rastplätze und Infopoints oder einer neuen Beschilderung, die auch über die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel informiert, wurde der Thermenradweg ab der Wiener Stadtgrenze bis Katzelsdorf auf den aktuellsten Stand gebracht. Unterstützt wurde das Projekt im Rahmen des Förderschwerpunkts Radwegnetz der ecoplus Regionalförderung. „Bei diesem Projekt geht es aber um viel mehr als um die Modernisierung eines Radwegs. Hier wird eine ganze Region nachhaltig gestärkt und die gesetzten Maßnahmen sollen als Impulsgeber für weitere touristische Aktivitäten wirken“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die ARGE Thermenradweg besteht aus folgenden Gemeinden aus den Bezirken Mödling, Baden und Wiener Neustadt: Vösendorf, Biedermannsdorf, Laxenburg, Guntramsdorf, Gumpoldskirchen, Traiskirchen, Pfaffstätten, Baden, Bad Vöslau, Kottingbrunn, Leobersdorf, Schönau/Triesting, Sollenau, Ebenfurth, Eggendorf, Wiener Neustadt und Katzelsdorf.

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Kurort Bad Traunstein hat neuen Feinmotorikpark

LR Bohuslav: Attraktion kommt Bürgern und Touristen zugute

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Bad Traunstein im Waldviertel zeigt mit seinem Kurzentrum und seinem „Heilkräuter Schau- und Lehrgarten“ schon länger seine Gesundheitskompetenz. Ein neuer Feinmotorikpark erweitert nun dieses Angebot. Die sieben ausgewählten Geräte des Parks dienen der Stärkung von Stütz- und Bewegungsapparat und stehen Einheimischen wie Gästen kostenlos zur Verfügung. „Gesundheit ist eines von vier Kompetenzfeldern der Tourismusstrategie unseres Landes. Das Schöne am neuen Motorikpark ist: Er ist nicht nur eine touristische Attraktion, er kommt auch den Bürgerinnen und Bürgern von Bad Traunstein zugute“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Das Gesundheitshotel Bad Traunstein bietet Therapie und Erholung in unberührter Waldviertler Landschaft. Umgeben von Wiesen, Wäldern und mächtigen Steinen findet man dort umfassende Angebote zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen und für Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparats. Besonders gefragt sind Moorbehandlungen mit dem schwarzen Gold der Region. Erst kürzlich hat das Hotel sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert.

 

Engelbert Künig, Geschäftsführer des Vivea Gesundheitshotels, über den neuen Feinmotorikpark, der das Angebot nun bereichert: „Die sieben Geräte wurden gemeinsam mit Kurärzten und Physiotherapeuten des Kurhauses Bad Traunstein ausgewählt. Für Menschen, die bei uns Linderung für ihre Beschwerden suchen, sind sie ein wertvolles Zusatzangebot. Aber auch gesunde Menschen werden viel Freude an dem Fitnesscenter im Freien haben.“

 

Dieter Holzer, Obmann der LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau, ergänzt: „Es ist noch gar nicht lange her, dass Traunstein in Bad Traunstein umbenannt wurde. Seit 2009 ist die Gemeinde ganz offiziell ein Kurort. Zum leichten Reizklima, das den Atemwegen schmeichelt, dem ‚Heilkräuter Schau- und Lehrgarten‘ am Fuße des Wachtsteines und dem Kurhotel selbst hat der Ort mit dem Motorikpark eine weitere Attraktion. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit, sondern auch auf die Wirtschaft aus.“

 

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union gefördert. Das Land Niederösterreich hat kürzlich die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

 

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Attraktivitätssteigerung für Ortszentrum Grimmenstein

LR Bohuslav: Vielfältiges Angebot soll durch multifunktionales Gebäude entstehen

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Ortszentrum in Grimmenstein soll erhalten bleiben und attraktiver werden, wozu eine Machbarkeitsstudie durchgeführt wird. „Das Ortszentrum in Grimmenstein wird attraktiviert und das Zentrum dadurch wieder belebter. Im Ortszentrum wird ein multifunktionales Gebäude konzeptioniert, das sowohl zum Wohnen, zum Arbeiten als auch als Freizeitmöglichkeit dienen wird“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Bei der Konzeption des multifunktionalen Gebäudes ist die Erhaltung des Gasthauses Tanzer, das im Ortszentrum liegt, integriert. Zusätzlich zu der Funktion als Gasthaus mit Gästezimmern, Wohnungen und einer Bäckerei, werden neue Nutzungsoptionen erstellt. „Zu den bisherigen Möglichkeiten werden auch die Funktionen ‚Wohnen‘ und ‚Arbeiten‘, aber auch Büroflächen und eine multifunktionale Veranstaltungsräumlichkeit hinzukommen“, erklärt Bohuslav.

 

„Die wesentlichen Inhalte dieses Konzeptes sind die bautechnische Beurteilung der Gebäudesubstanz inklusive einer detaillierten Vermessung des Objektes und der Grundfläche, eine Potentialanalyse für den Standort, Raumkonzepte und Kosteneinschätzungen für die Realisierung sowie ein Finanzierungs- und Betriebskonzept. Mit diesem Konzept wird für die Marktgemeinde Grimmenstein ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gemacht“, erklärt Bürgermeister Engelbert Pichler.

 

Gemeinsam mit einem externen Beratungsunternehmen wird einerseits das architektonisch-technische Potenzial der Gebäudesubstanz beurteilt und andererseits ein inhaltlich-nutzerspezifisches Entwicklungskonzept unter Abschätzung der zu erwartenden Realisierungskosten und der Betriebskosten erarbeitet. Die LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union gefördert. Das Land Niederösterreich hat kürzlich die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Fördercall „Prototypenbau“ für NÖ Unternehmen gestartet

Von 4. März bis 10. April 2019 können niederösterreichische Unternehmen ihre Projekte aus dem Bereich Prototypenbau über das Wirtschaftsförderungsportal einreichen.

St. Pölten (4. März 2019) – „Um die Wettbewerbsfähigkeit und die Standortattraktivität von Niederösterreich auszubauen, braucht es innovative Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Mit dem Förderprogramm für den Prototypenbau wollen wir innovative Unternehmen unterstützen, damit ihnen der Schritt von der kreativen Idee bis zur Markteinführung erleichtert wird“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Ziel des Fördercalls ist es, Unternehmen in der Testphase von neuen Produkten zu unterstützen. Gefördert wird der „Proof of Concept“ (Machbarkeitsbeweis) von Patenten, Forschungsergebnissen und Marktneuheiten, insbesondere die Entwicklung und der Bau von Prototypen, sowie die anschließende Durchführung von Testreihen.

„Die hohe Nachfrage dieser Wirtschaftsförderung hat gezeigt, dass wir zielgerichtet unterwegs sind und Unterstützungsbedarf gegeben ist. Um den Anteil an Marktneuheiten, neuen Produkten und Dienstleistungen zu steigern, haben wir uns für die Fortsetzung dieses Förderprogramms entschlossen“, so Landesrätin Bohuslav.

Für die Auswahl der Projekte wird besonderer Wert auf Kriterien wie technisches Risiko, technologische Neuheit, Innovationsgehalt und Umsetzbarkeit am Markt, gelegt. Die Entscheidung für eine Förderung obliegt dabei einer Expertenjury aus den verschiedensten Fachbereichen.

Gewährt wird ein Zuschuss der förderbaren Kosten in Höhe von maximal 45% für Kleinunternehmen, 35% für Mittelunternehmen und 25% für Großunternehmen. Die maximale Obergrenze der förderbaren Kosten beträgt 200.000 Euro. Die Antragseinreichung ist von 4. März bis 10. April 2019 über das Wirtschaftsförderungsportal Niederösterreich für alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Standort in Niederösterreich und bis zur Ausschöpfung der verfügbaren budgetären Mittel in der Höhe von 1 Mio. Euro möglich.

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Digitalisierung erobert Niederösterreichs Baustellen

Die Digitalisierung macht auch vor der Baubranche nicht Halt – mit Vorteilen für Bauwirtschaft, Bauherrn und Umwelt. „BIM Building Information Modeling“ nennt sich das System, das bei Planung, Errichtung und Betrieb von Gebäuden immer öfter zum Einsatz kommt. Beim 3. BIM-Stammtisch des ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich informierten sich die rund 70 teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter des Baugewebes über die aktuellen Trends und Entwicklungen. „Wenn sich ein Zukunftsthema so dynamisch entwickelt, sind ständiger Wissenstransfer und ein regelmäßiges Informations-Update zwingend notwendig, um nicht den Anschluss zu verlieren. Veranstaltungen wie der BIM-Stammtisch sind optimal geeignet, um sich einen Informationsüberblick zu verschaffen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(04.03.2019) – „Es ist eine Tatsache, dass bereits heute in der Wirtschaft ohne Digitalisierung so gut wie ‚nichts mehr geht‘. Umso wichtiger ist es für ecoplus als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich dazu beizutragen, die Unternehmen fit für dieses unglaublich vielschichtige Thema zu machen“, erläuterte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Eröffnung.  

In der Baubranche hat der ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ, kurz BEUC, die Vorreiterrolle übernommen und unterstützt die Betriebe bereits seit 2015 bei der Implementierung von BIM im Unternehmen. Den Erkenntnissen aus den vom BEUC initiierten Kooperationsprojekten war auch ein Programmpunkt beim 3. BIM-Stammtisch gewidmet.

Weiters informierte Christoph Eichler (ODE office for digital engineering), wie das Land Niederösterreich als öffentlicher Auftraggeber BIM in seine Projekte implementiert und kündigte eine, diesen Projektstrukturen angepasste Ausbildungsschiene an. Otto Handle (inndata Datentechnik GmbH) erläuterte die Notwendigkeit eines neutralen Merkmalservers für die Anwendung von BIM und informierte über den aktuellen Stand des Normungsausschusses zum ASI Merkmalserver. Dieter Budinsky (ACON Management Consulting GmbH) führte in die Denkweise von LEAN ein, wo fließende Prozesse, die Vermeidung von Verschwendung und der respektvolle Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor der der Effizienz von Einzelprozessen stehen.

Die Teilnehmer der Projektgruppe „BIM_AP“ – Peter Spindler (zieritz + partner ZT GmbH), Mathias Brustbauer  (POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN ZT GmbH) und Michael Larisch (SIDE GmbH) – berichteten über die Entwicklung eines BIM-Abwicklungsplans, der sowohl die innerbetrieblichen als auch die zwischenbetrieblichen Prozesse im Bereich Modellierung und Datenaustausch wesentlich optimiert. Georg Wunsch und Patrick Adam (HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.) präsentierten, wie an Hand des BIM-Modells sowohl die Mengenermittlung für die Ausführung als auch für die Abrechnung erledigt werden kann. Und Peter Riemer (Hilti Austria Ges.m.b.H.) informierte gemeinsam mit Alex Grass (SIDE GmbH) darüber, wie über ein individuell programmiertes Tool die Bohrpunkte für eine komplexe Rohrleitungsabhängung automatisiert erstellt und mittels Laser auf der Baustelle für den Monteur direkt visuell verortet werden kann.

Zum Abschluss erläuterte ecoplus Projektmanager Martin Huber noch über die nächsten Vorhaben im Cluster: am Montag, 11. März 2019 findet ein Projektkonzept-Workshop statt, bei dem interessierte Betriebe, die BIM implementieren wollen, herzlich eingeladen sind und drei Tage später, am 14. März, veranstaltet der BEUC die Exkursion „BIM on site“ zur Besichtigung der Baustelle der ASFING Autobahnmeisterei im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha, einem der ersten BIM-Pilotprojekte in Niederösterreich.

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Neue Erlebnistouren an der Weinstraße Weinviertel West

Das Weinviertel ist als Österreichs größter Weingarten weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die traditionsreiche Kulturlandschaft und die hervorragenden Weine laden zu Kurzurlauben und Tagesausflügen ein. Etwa 130 Kilometer der insgesamt 400 Kilometer langen Weinviertler Weinstraße liegen in der Region Weinviertel West. Dort haben sich 200 Betriebe aus insgesamt 24 Gemeinden zusammengeschlossen. Sie werden ihre Angebote künftig in Form neuer Weinerlebnistouren vermarkten. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav begrüßt die Maßnahmen: „Dieses Vorhaben zahlt in die Kompetenzfelder Wein, Kulinarik, Kultur und Landschaft der Tourismusstrategie des Weinviertels ein. Und die digitale Präsentation der Touren wird ein sehr breites Publikum ansprechen, darüber hinaus können sie laufend aktualisiert und erweitert werden.“

 

(01. März 2019) – Die Region Weinviertel West hat viel zu bieten. Da sind etwa die Weinstadt Retz mit einem der schönsten und größten Marktplätze Österreichs oder die Gemeinde Röschitz, die als Hochburg des Veltliners gilt. Darüber hinaus tragen zahlreiche Winzer und Gastronomiebetriebe zum internationalen Ruf der Gegend bei. Dieser fußt auf zwei Säulen: Eine ist die Schönheit der Landschaft, die über die Jahrhunderte vom Weinbau geprägt wurde, die andere sind die kulinarischen Genüsse in Form exzellenter Weine und einer naturnahen, bodenständigen Küche. Die neuen Erlebnistouren werden beides in Szene setzen. „Im Weinviertel herrscht Gelassenheit. In Verbindung mit genussvoller Kulinarik lässt sich daraus eine sehr nachhaltige Form des Tourismus gestalten“, ist Landerätin Petra Bohuslav überzeugt.

„Die Voraussetzungen sind perfekt. Wir haben jetzt schon etwa 200 Betriebe im westlichen Weinviertel, die in das Konzept der Weinerlebnistouren passen. Diese Form der Vermarktung kommt den Bedürfnissen anspruchsvoller Gäste perfekt entgegen“, so Johann Gartner, Obmann der LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg.

Die Details für die Erlebnistouren wurden mit Unterstützung von Eltner Marketing Services, einem Beratungsunternehmen für Tourismusprojekte ausgearbeitet. Die detaillierte Routenführung wurde festgelegt, Leit- und Ergänzungsangebote wurden identifiziert und die Vorbereitungen für die Tourenpräsentation im Web sind schon getroffen. Die Umsetzung erfolgt nun in enger Abstimmung mit der Weinviertel Tourismus GmbH.

Die LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Attraktivitätssteigerung für das Ortszentrum Grimmenstein

Das Ortszentrum in Grimmenstein ist sehr wichtig für die Gemeinde. Darum soll dieses erhalten bleiben und attraktiver werden, wozu eine Machbarkeitsstudie durchgeführt wird. „Das Ortszentrum in Grimmenstein soll attraktiviert und das Zentrum dadurch wieder belebter werden. Im Ortszentrum wird ein multifunktionales Gebäude konzeptioniert, das sowohl zum Wohnen, zum Arbeiten als auch als Freizeitmöglichkeit dienen wird“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(01. 03. 2019) – Bei der Konzeption des multifunktionalen Gebäudes ist die Erhaltung des „Gasthaus Tanzer“, das im Ortszentrum liegt, integriert. Zusätzlich zu der Funktion als Gasthaus mit Gästezimmern, Wohnungen und einer Bäckerei, werden neue Nutzungsoptionen erstellt. „Zu den bisherigen Nutzungsmöglichkeiten werden auch die Funktionen ‚Wohnen‘ und ‚Arbeiten‘, aber auch Büroflächen und eine multifunktionale Veranstaltungsräumlichkeit hinzukommen, da diese eine zentrumsbelebende Wirkung erzielen sollen“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die wesentlichen Inhalte dieses Konzeptes sind die bautechnische Beurteilung der Gebäudesubstanz inklusive einer detaillierten Vermessung des Objektes und der Grundfläche, eine Potentialanalyse für den Standort, Raumkonzepte und Kosteneinschätzungen für die Realisierung sowie ein Finanzierungs- und Betriebskonzept. Mit diesem Konzept wird für die Marktgemeinde Grimmenstein ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gemacht“, erklärt der Bürgermeister der Marktgemeinde Grimmenstein Engelbert Pichler.

Gemeinsam mit einem externen Beratungsunternehmen wird einerseits das architektonisch-technische Potenzial der Gebäudesubstanz beurteilt und andererseits ein inhaltlich-nutzerspezifisches Entwicklungskonzept unter Abschätzung der zu erwartenden Realisierungskosten und der Betriebskosten erarbeitet.

Die LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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„BrauTech“ Qualifizierungsseminar für Bierbrauer war Erfolg

Craft Beer, also handwerklich gebrautes Bier aus kleineren, regionalen Brauereien, wird von den Kundinnen und Kunden immer stärker nachgefragt. Es steht zum einen für die Produktvielfalt und zum anderen für die Experimentierfreudigkeit einer neuen Brauergeneration und damit auch für ein Abrücken vom „Einheitsgeschmack“ der großen Hersteller. Sechs solcher Brauereien haben im Qualifizierungsprojekt „BrauTech“ des ecoplus Lebensmittel Cluster Niederösterreich ihr Wissen rund um den Gärkeller vertieft. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Die Ausbildung zum Brauer ist in Österreich ein Lehrberuf, bei dem es allerdings kaum Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Das jetzt abgeschlossene Seminar war daher ein wichtiges Angebot für die boomende Branche.“ 

(01.03.2019) – „Die Projektpartner waren durchwegs kleine Brauereien, die ihre Wertschöpfung durch qualitativ hochwertige, traditionell hergestellte und kreativ zusammengestellte Biere generieren. Im Rahmen der nun abgeschlossenen Qualifizierungskooperation konnte gezielt auf die Anforderungen jedes einzelnen Unternehmens eingegangen werden. Damit wurde nicht nur der wichtige Know-how-Transfer in die Unternehmen gefördert, sondern gleichzeitig der Weg für weitere Produktinnovationen vorbereitet“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Schwerpunkte der Qualifizierung waren die Bereiche Fermentationstechnologie, Innovationsmanagement und Analytik. Dabei wurden die Projektpartner Bahnhofsbräu, Marchfelder Storchenbräu Vertriebs GmbH, Braunerei e.U, Xandlbräu, Laxenburger Brauhandwerk und 100 Blumen Brauerei GmbH von den Forschungseinrichtungen der FH Campus Wien – Fachbereiche Bioengineering und Verpackungstechnologie und dem Management Center Innsbruck betreut.

Der gezielte Einsatz der Brauhefe und vieler verwandter Saccharomyces-Arten hat großen Einfluss auf die spätere Aromenvielfalt des fertigen Bieres. Die Stoffe und Aromen, die während der Gärung entstehen, sind ausschlaggebend für den Geschmack und den Geruch des fertigen Bieres. Daher ist es umso wichtiger, die Gärung unter optimalen Bedingungen ablaufen zu lassen, Fehlgärungen zu vermeiden und diesen Prozessschritt gut kontrollieren zu können. Besondere Chancen bietet dieser Verfahrensschritt auch für die Produktentwicklung. Viele neue Geschmacksbilder oder Sorten lassen sich mit der Variation der vergärenden Mikroorganismen abbilden. Fundiertes Wissen und der Mut, Neues auszuprobieren, können sich bei der Arbeit im Gärkeller durchaus auszahlen.

Neben den theoretischen Inputs wurde auch praktisch trainiert: So wurde zum Beispiel eigens ein Bier gebraut, das mit verschiedenen Hefen vergoren wurde. Weitere Themen waren die Evaluierung unterschiedlicher Methoden zur Haltbarmachung oder auch die Analytik im Labor, die bei der Arbeit mit Mikroorganismen unumgänglich ist.

Im Rahmen des letzten Seminartages informierten sich die Teilnehmer innerhalb einer spannenden Diskussion zu neuen Entwicklungen im Bereich Gender und Diversity. Dabei ging es nicht nur um die Geschlechtergleichstellung in den einzelnen Betrieben, sondern es wurde auch ein Fokus auf die Zielgruppen der Projektpartner gelegt. Besonders Bier ist ein spannendes Produkt, bei dem im Marketing kaum weibliche Zielgruppen angesprochen werden – hier ist noch großes Potenzial vorhanden.

Das Qualifizierungsseminar wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort im Rahmen des Programms „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ gefördert. „Begleitet wurde das Projekt vom Start weg durch den ecoplus Lebensmittel Cluster Niederösterreich, der die heimische Lebensmittelbranche entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützt. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Lebensmittelqualität und Lebensmittelsicherheit, Regional- und Bioprodukte sowie Ressourceneffizienz“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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2019 investiert ecoplus rund 37 Millionen Euro in Wirtschaftsparks und Technologie- und Forschungszentren

Um der niederösterreichischen Wirtschaft ebenso wie der heimischen Forschungslandschaft die bestmöglichen Rahmenbedingungen bieten zu können, plant ecoplus auch 2019 beträchtliche Investitionen –  sowohl in die Wirtschaftsparks als auch in die Technologie- und Forschungszentren. „Das Investitionspaket umfasst rund 37 Millionen Euro, die unter anderem in Infrastruktur- und Erweiterungsprojekte der Wirtschaftsparks fließen oder in den Ausbau beziehungsweise den Bau von Technologie- und Forschungszentren investiert werden. Dieses Investitionsprogramm ist ein wichtiger Beitrag, um den Wirtschafts- und Forschungsstandort Niederösterreich nachhaltig und langfristig im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu positionieren“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

(28.02.2019) - Der größte Teil der Investitionen – über 24 Millionen Euro – ist bereits für das erste Halbjahr 2019 geplant. Im Gesamtjahr 2019 werden unter anderem Investitionen in die ecoplus Technologie- und Forschungszentren, in den weiteren Ausbau der Infrastruktur in den Wirtschaftsparks oder auch in die Sanierung beziehungsweise den Neubau von ecoplus Mietobjekten getätigt.

„Alleine in den ecoplus Wirtschaftsparks IZ NÖ-Süd, Ennsdorf, Wolkersdorf und im Beteiligungspark A5 Mistelbach-Wilfersdorf werden 2019 mehr als 21 Millionen Euro investiert. Davon profitiert auch die heimische Bauwirtschaft, denn erfahrungsgemäß werden rund zwei Drittel der Aufträge an niederösterreichische Unternehmen vergeben“, informiert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav. „Dadurch wird die regionale Wirtschaft gestärkt und gleichzeitig werden viele wichtige Arbeitsplätze gesichert“, so die Landesrätin weiter.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „In den vergangenen fünf Jahren investierte ecoplus rund 74 Millionen Euro in Immobilien und Infrastrukturmaßnahmen zum Ausbau der Wirtschaftsparks. Diesen Weg setzen wir auch 2019 fort und können so mit unserer täglichen Arbeit dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort Niederösterreich fit für die Zukunft zu machen.“

In den 18 Wirtschaftsparks, die von ecoplus im Eigentum oder in Beteiligung betrieben werden, sind aktuell mehr als 1.000 nationale und internationale Firmen mit rund 21.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. Ein besonderes Angebot in den Wirtschaftsparks sind individuelle Mietobjekte, die ecoplus entsprechend den Bedürfnissen und Vorstellungen der Mieter errichtet.

 

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Der Kurort Bad Traunstein hat neuen Feinmotorikpark

Bad Traunstein im Waldviertel zeigt mit seinem Kurzentrum und seinem „Heilkräuter Schau- und Lehrgarten“ schon länger seine Gesundheitskompetenz. Ein neuer Feinmotorikpark erweitert nun dieses Angebot. Die sieben ausgewählten Geräte des Parks dienen der Stärkung von Stütz- und Bewegungsapparat und stehen Einheimischen wie Gästen kostenlos zur Verfügung. „Gesundheit ist eines von vier Kompetenzfeldern der Tourismusstrategie unseres Landes. Das Schöne am neuen Motorikpark ist: Er ist nicht nur eine touristische Attraktion, er kommt auch den Bürgerinnen und Bürgern von Bad Traunstein zugute“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(27. Februar 2018) – Das Gesundheitshotel Bad Traunstein bietet Therapie und Erholung in unberührter Waldviertler Landschaft. Umgeben von Wiesen, Wäldern und mächtigen Steinen findet man dort umfassende Angebote zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen und für Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparats. Besonders gefragt sind Moorbehandlungen mit dem schwarzen Gold der Region. Erst kürzlich hat das Hotel sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert.

Engelbert Künig, der Geschäftsführer des Vivea Gesundheitshotels über den neuen Feinmotorikpark, der das Angebot nun bereichert: „Die sieben Geräte wurden gemeinsam mit Kurärzten und Physiotherapeuten des Kurhauses Bad Traunstein ausgewählt. Für Menschen, die bei uns Linderung für ihre Beschwerden suchen, sind sie ein wertvolles Zusatzangebot. Aber auch gesunde Menschen werden viel Freude an dem Fitnesscenter im Freien haben.“

Dieter Holzer, Obmann der LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau ergänzt: „Es ist noch gar nicht lange her, dass Traunstein in Bad Traunstein umbenannt wurde. Seit 2009 ist die Gemeinde ganz offiziell ein Kurort. Zum leichten Reizklima, das den Atemwegen schmeichelt, dem Heilkräuter Schau- und Lehrgartenam Fuße des Wachtsteines und dem Kurhotel selbst hat der Ort mit dem Motorikpark eine weitere Attraktion. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit, sondern auch auf die Wirtschaft aus.“

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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LR Bohuslav: Fördercall "Gastgeber 2019" startet

Die erfolgreiche Förderaktion „Gastgeber“ geht in die nächste Runde: Niederösterreich unterstützt damit seine Gastronomiebetriebe, die Treffpunkte des Miteinanders sind.

 

St. Pölten (27. Februar 2019) – „Unsere Landsleute sollen es in unseren Gaststätten gemütlich haben und sich wohlfühlen. Durch unsere Förderaktion ‚Gastgeber 2019‘ unterstützen wir unsere niederösterreichischen Gastgeberinnen und Gastgeber unbürokratisch und rasch bei kleineren Investitionen, wie der Innenraumgestaltung oder notwendigen Renovierungsarbeiten. Damit wollen wir zur Qualitätssicherung und -steigerung unserer Tourismusbetriebe beitragen. Denn unsere heimischen Gastronomen sind nicht nur wichtige Botschafterinnen und Botschafter für unseren Tourismus, vor allem sind sie gesellschaftliche Treffpunkte in unseren Gemeinden und Städten. Dieses gelebte Miteinander gilt es zu unterstützen, deshalb setzen wir mit der Förderaktion ‚Gastgeber‘ hier ein sichtbares Zeichen“, so Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Die Aktion gilt für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe in Niederösterreich, die Mitglied der Fachgruppe Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich sind. Investitionskosten von € 5.000 bis € 30.000 werden durch einen Zuschuss unterstützt. Dieser beträgt maximal 20% (€ 6.000) der förderbaren Kosten. Förderbar sind Projekte zur Erneuerung der Einrichtung, der Ausstattung oder andere Maßnahmen, die zur Verschönerung des Innen- wie Außenbereichs der Betriebe beitragen.

 

Die Anträge können von 1.3.2019 bis 31.5.2019 online über das Wirtschaftsförderungsportal (www.wfp.noe.gv.at) des Landes Niederösterreich eingereicht werden.

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Zahlreiche Gäste nutzten den NÖ Familienskitag: 19 Destinationen mit vergünstigten Tageskarten

LR Teschl-Hofmeister/LR Bohuslav: „Gemeinsame Zeit in der freien Natur unterstützen“

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Vergangenen Samstag luden Niederösterreichs „kleine, feine Skigebiete“ zum beliebten „NÖ Familienskitag“, ganz zur Freude der Familien. Denn: Inhaberinnen und Inhaber des NÖ Familienpasses profitierten an diesem Tag von einer Aktion auf die Tagesskikarten und zahlten für die ganze Familie nur den halben Preis. Dank des einladenden Wetters bei strahlendem Sonnenschein und guter Schneelage war der Andrang in den teilnehmenden Skigebieten groß. Zahlreiche Wintersportlerinnen und Wintersportler zog es hinaus auf die Pisten. Den beiden Initiatorinnen und Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Petra Bohuslav ist dieses Angebot schon jahrelang ein besonderes Anliegen: „Familienzeit ist ein wertvolles Gut. Mit den alljährlichen NÖ Familienskitagen möchten wir diese gemeinsame Zeit in der freien Natur unterstützen und den Familien ein leistbares Outdoor-Erlebnis ermöglichen.“

 

Besonders viele Familien besuchten Kirchbach bei Rappottenstein. Zusätzlich zum Aktionstag lockte das Schidorf gemeinsam mit der NÖ Familienland GmbH zum kostenfreien Familienfest mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm. Vor allem die jüngeren Gäste fuhren begeistert den Berg hinauf und hinab, nutzten die zahlreichen Spiel- und Bewegungsstationen und ließen sich beim Kinderschminken bunt bemalen. Abseits der Skipiste zeigten Mutige ihr Können am „Tandem-Eiskletterturm“ in der Form eines Riesen-Pferds. Das beliebte Familienskirennen war für alle Generationen das Tageshighlight. Familien-Landesrätin Teschl-Hofmeister machte sich einen persönlichen Eindruck vom bunten Treiben und überreichte der Gewinnerfamilie Family-Saisonkarten: „Bei uns steht heute die Freude am gemeinsamen Skifahren im Vordergrund. Daher gewinnt bei uns nicht die schnellste Zeit! Ich gratuliere Familie Gatterer – sie kam der Durchschnittszeit am nächsten“. Auch die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rennens gingen nicht leer aus: Plätze zwei bis sechs erhielten mit Niederösterreichs-Cards, Tagesskipässen, Privatstunden und Spielen ebenfalls sensationelle Preise.

 

 

 

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Hagenbrunn positioniert sich als Wein-Erlebnisraum

Mit seiner aktiven Heurigenkultur und ortsnahen Rieden ist Hagenbrunn schon jetzt ein beliebtes Ausflugsziel im Weinviertel. Nun wird ein neuer Wein-Erlebnisraum geschaffen, der die Gemeinde noch stärker als weintouristische Destination positioniert und neue Besucher anlocken soll. Mit baulichen Interventionen und interaktiven Multimedia-Installationen werden vor allem Geschichten über die Winzerfamilien aus dem Ort inszeniert. „Für Weinbau und die Herstellung von Weinen braucht es Wissen, das sich über viele Generationen entwickelt hat. Hagenbrunn präsentiert die Tradition auf moderne und innovative Weise. Ich bin sicher, dass das viele zusätzliche Gäste anziehen wird und damit zur lokalen Wertschöpfung beiträgt“, Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Pläne.

 

(23. 02. 2019) – Von der Arbeit im Weingarten über den Weinkeller bis zum fertigen Produkt in der Flasche ist es ein langer Weg. Dieser wird in Hagenbrunn publikumswirksam nachgezeichnet. Ein traditioneller Weinkeller wird revitalisiert und Einblick in das alte Presshaus und die historische Bewirtschaftung geben. Interaktive Multimedia-Präsentationen werden Details über das Leben und die Arbeit der Winzerfamilien aus dem Ort vermitteln. Eine Weingartenhütte mit Ausblick über die Weinriede wird neu errichtet und Raum für Führungen und Weinverkostungen bieten. Rund um die Hütte wird ein weitläufiger Schauweingarten angelegt. Bei der Hubertuskapelle wird ein weiterer Garten mit typischen Weinbegleitpflanzen entstehen. Parallel dazu werden weintouristische Produkte, Erlebnisangebote, Bewegungsaktivitäten, und weinkulturelle Veranstaltungen entwickelt. „Wein, Kulinarik und regionale Produkte sind ein wichtiges Kompetenzfeld in der Tourismusstrategie des Weinviertels. In Hagenbrunn entsteht ein anspruchsvolles Angebot, das hier einzahlen wird“, so Landesrätin Petra Bohuslav.

„Wir haben uns viel vorgenommen: Bis 2021 werden wir das gesamte Bündel an geplanten Maßnahmen umsetzen. Damit wird es uns gelingen, aus Hagenbrunn eine echte Perle des Weintourismus zu machen“, gibt sich Bürgermeister Michael Oberschil überzeugt. „Aus Hagenbrunn kommen hervorragende Weine und der Ort hat einige Heurige mit Top-Bewertungen. Mit diesem attraktiven Zusatzangebot werten wir unsere Region als Tourismusdestination nochmals deutlich auf“, fügt Manfred Weinhappel, Obmann der LEADER-Region Weinviertel-Donauraum hinzu.

Die LEADER-Region Weinviertel-Donauraum hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Sammeltaxis sorgen für bedarfsorientierte Mobilität im Marchfeld

Im Marchfeld sollen künftig Sammeltaxis den Mobilitätsbedarf abseits der öffentlichen Nahverkehrsrouten abdecken. Derzeit wird ein Konzept ausgearbeitet, um das letzte Wegstück von den Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel zum Wohnort oder anderen wichtigen Punkten in den Gemeinden mit einer innovativen Lösung zu erschließen. Die Basis für diesen „Mikro-ÖV“ (ÖV steht für „Öffentlicher Verkehr“) ist eine Software, die die Nachfrage bündelt und die Taxiunternehmen der Region vernetzt. „Wir haben das Mobilitätskonzept des Landes unter einen Leitsatz gestellt: ‚Mobilität ist vielfältig – ein vielfältiges Angebot schaffen, auch im ländlichen Raum‘. Das Projekt im Marchfeld zeigt, was in der Praxis darunter zu verstehen ist“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(22.02.2019) – Der Weg zum Arzt, der Besuch von Verwandten im Seniorenheim oder die Fahrt zum nächsten Nahversorger: Menschen, die am Land wohnen, müssen sich dafür sehr oft in das eigene Auto setzen. In den 23 Gemeinden der Region Marchfeld kommen 638 PKW auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner. „Das ist nicht nur aus ökologischer Sicht bedenklich, für Menschen, die keinen Führerschein haben oder die aus anderen Gründen nicht Auto fahren können, bedeutet es auch eine Einschränkung ihrer individuellen Mobilität. Wenn die bereits vorhandenen technologischen Bausteine richtig zusammengefügt werden, lässt sich das ändern“, beschreibt Wirtschaftsrätin Petra Bohuslav den Hintergrund des Projektes.  

Dieses wird die zwei starken Achsen des öffentlichen Verkehrs, die Nordbahn und Marchegger Ostbahn, sowie das Angebot an Regionalbussen, das stark auf den Schülerverkehr ausgelegt ist, durch Mikro-ÖV ergänzen. Dafür werden mit den teilnehmenden Gemeinden Haltepunkte definiert. Die Fahrten können flexibel – also ohne Fahrplan – zu definierten Betriebszeiten von Haltepunkt zu Haltepunkt erfolgen. Die Fahrgäste geben ihren Bedarf telefonisch bekannt. Die Aufträge werden dann über eine Dispositionssoftware gebündelt und an regionale Taxiunternehmen weitergegeben, die diese durchführen. Die Bezahlung der Fahrten erfolgt bar im Fahrzeug oder über eine Kundenkarte. „Aktuell wird ein detailliertes Konzept ausgearbeitet, in dem alle technischen, rechtlichen und organisatorischen Fragen berücksichtigt sind. Da der Bedarf wirklich groß ist, wird die Umsetzung dann sehr rasch erfolgen“, so LAbg. René Lobner, Obmann der LEADER-Region Marchfeld. Für den Betrieb des regionalen Anrufsammeltaxi-Systems sollen in der Folge bestehende Förderschienen genutzt werden, etwa das NÖ Nahverkehrsfinanzierungsprogramm.

Die LEADER-Region Marchfeld hat dieses Projekt gemäß seiner lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

 

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Naturtourismus in der Buckligen Welt wird auf neue Beine gestellt

Die Gemeinden Seebenstein und Scheiblingkirchen-Thernberg haben jeweils einen Naturpark. In Zukunft will man die Kräfte bündeln und bei der Vermarktung des touristischen Angebotes zusammenarbeiten. „Diese Parks sind noch Geheimtipps. Die neue Strategie zielt darauf ab, sie als Naturerlebnis zu positionieren und über diesen Weg auch weitere regionale Produkte zu vermarkten“, beschreibt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Stoßrichtung.

 

(22.02.2019) – Rund um die Burg Seebenstein liegt ein abwechslungsreiches Waldgebiet, in dem sich Auwaldreste mit kleinen Eichen-Hainbuchenwäldern und Schwarzföhren zu einer mosaikartigen Landschaft verbinden. Im Frühsommer verströmen dort die Blüten des Diptams ihren zitronenartigen Duft. Diese Pflanze, die auch als Brennender Busch bezeichnet wird, steht seit 1936 unter Naturschutz, sie war schon damals eine Seltenheit in Mitteleuropa. Wer ein Stück weiter wandert, gelangt zu den Kalksteinfelsen des Naturparks rund um die Ruine Türkensturz. Dort tummeln sich Gämsen und man hört den unverkennbaren Gesang des Wiedehopfs. Beide Parks sind noch wenig bekannt als touristische Ziele. Dies will eine neu gegründete Arbeitsgemeinschaft nun ändern. Die Gemeinden Seebenstein und Scheiblingkirchen-Thernberg haben sich zusammengeschlossen, um vermarktbare touristische Angebote zu entwickeln. Dafür wird man auf den vorhandenen Potentialen aufbauen, die die Natur, aber auch regionale Produkte bieten. Tourismuslandesrätin Bohuslav: „Wie so oft gilt auch hier, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Einzelteile. Im Projekt werden gleich mehrere Kompetenzfelder der Tourismusstrategie 2020 der Destination Wiener Alpen in Niederösterreich bedient: Bewegung und Naturerlebnis sowie Kultur und Kulinarik. Sie können einander verstärken und so einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten.“

Friedrich Trimmel, der Obmann der LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland, ist überzeugt: „Die beiden Parks sind wahre Perlen. Nun bekommen sie auch die richtige Fassung.“

Das Projekt wird touristische Fachberatung von der Strategie- und Managementberatung conos erhalten, die auf Freizeit-, Tourismus- und Dienstleistungswirtschaft spezialisiert ist.

Die LEADER-Region Bucklige Welt - Wechselland hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

 

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Sternwarte Martinsberg nun auch für Besucher zugänglich

Die Sternwarte in der Gemeinde Martinsberg gibt es nun schon seit einigen Jahren. Nun wird die Warte ausgebaut und damit auch der Zutritt für Besucherinnen und Besucher möglich gemacht. „Die Sternwarte in Martinsberg wird zu einem prominenten Ausflugsziel für Besucherinnen und Besucher aus ganz Niederösterreich werden und somit mehr Gäste in die Region bringen. Das Planetarium-Projekt ist einzigartig in der Region und erhöht somit die Attraktivität“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(16.02.2019) – Bereits seit einigen Jahren wird in der Gemeinde Martinsberg eine Sternwarte betrieben. Diese wird nun zu einer Art Planetarium ausgebaut und somit für Besucherinnen und Besucher zugänglich gemacht. „Das Planetarium in Martinsberg wird das Ausflugsziel von vielen Astronomie-Begeisterten werden. Somit ist der Ausbau der Sternwarte eine wertvolle Ergänzung des touristischen Angebots in der Region“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Der Zubau wird in Holzriegelbauweise errichtet werden. Das Gebäude wird eingeschossig und natürlich auch barrierefrei zugänglich sein. Eine außengelegene Stahltreppe wird außerdem auf die Dachterrasse der Sternwarte führen. Diese wird für Exponate genutzt werden. Der gesamte Neubau wird vor allem Platz für diese Exponate, aber auch für Filmvorführungen bieten, welche die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Astronomie entführt und die Bedeutung der Sternenkunde für vergangene Kulturen aufzeigt“, erklärt Geschäftsführer der LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau Thomas Heindl.

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

 

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Mönichkirchen bekommt touristisches Leitsystem

Mit der Skischaukel und dem Hamari-Abenteuerpark, dem größten Kletterwald 
in den Wiener Alpen, verfügt die Marktgemeinde Mönichkirchen über zwei herausragende Tourismusattraktionen. In der Berg- und Naturlandschaft rund um den Ort gibt es allerdings noch viel mehr zu entdecken. Ein einheitliches Leit- und Orientierungssystem führt ab Frühjahr 2019 einfach und selbsterklärend durch Mönichkirchen und natürlich auch zu allen anderen Orten, die die Gäste des Ortes suchen. „Gute Leitsysteme schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie bieten individuelle Orientierungshilfen und sorgen auf übergeordneter Ebene für eine Reduktion des Verkehrsaufkommens und mehr Sicherheit auf den Straßen. Mit der Vereinheitlichung des Leitsystems in Mönichkirchen wird beides erreicht“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(15.02.2019) – In attraktiven Tourismusgebieten ist das Verkehrsaufkommen naturgemäß hoch. Umso wichtiger ist es, dass Gäste ohne Umwege an ihre gewünschten Ziele kommen. Gleichzeitig sollen sie auch auf weitere interessante Angebote aufmerksam gemacht werden. Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „In der Stoßrichtung ‚Abenteuer‘ der niederösterreichischen Tourismusstrategie 2020 haben wir die Berg- und Naturlandschaft als zentrales Element für die Entwicklung neuer Produkte festgelegt. Damit wollen wir die Nachfrage im alpinen Tourismus stärken. Das neue Leitsystem in Mönichkirchen ist ein wichtiges Element der Umsetzung dieser Strategie.“

 

Der Tourismus ist in Mönichkirchen in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und mit ihm auch die Ausschilderung der Wege zu Attraktionen, Unterkünften, Gastronomiebetrieben und Servicestellen. Diese gewachsene Struktur ist der Grund dafür, dass es kein stimmiges Orientierungssystem im Ort gibt. Dem begegnet die Gemeinde nun mit einem modernen und konsistenten Leitsystem. Ein vorangegangenes Regionalberatungsprojekt hat die Grundlagen geschaffen und ein detailliertes Konzept geliefert, das nun in Form von Übersichtstafeln und Wegweisern umgesetzt wird. „Der Schilderwald in Mönichkirchen wird sozusagen kultiviert. Davon werden sowohl die Besucherinnen und Besucher profitieren als auch die Einheimischen“, ist Andreas Graf, der Bürgermeister von Mönichkirchen überzeugt. Der Vorteil für die Gäste liegt auf der Hand. Die  einheimischen Betriebe abseits der größeren Verkehrsrouten erhalten damit mehr Sichtbarkeit und die Bevölkerung darf sich vor allem über Reduktion des Verkehrs an den Knotenpunkten freuen. Insgesamt ist das auch ein Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

 

Die Installation des neuen Leit- und Orientierungssystems wird mit Mitteln der Regionalförderung des Landes Niederösterreichs unterstützt. Für die Umsetzung des Förderprogramms ist ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur zuständig. „Oft sind es kleine Maßnahmen, die große Wirkung entfalten. In diesem Fall führt das neue System zu einer Win-Win-Situation für Gäste, Tourismuswirtschaft und Wohnbevölkerung“, so Helmut Miernicki, der Geschäftsführer von ecoplus.

 

 

 

 

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Noch mehr Radlgenuss im Thayaland

Genussradeln ist die Devise im Radparadies Thayaland. Der insgesamt 111 Kilometer lange Thayarunde-Radweg erfreut sich zunehmender Beliebtheit, die Nutzungsfrequenz übertrifft die Erwartungen. Nach Abschluss des Infrastrukturprojekts und der Aufnahme des Weges in den Status einer NÖ-Hauptradroute, setzen die Betreiber zusätzliche Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität. Geplant sind intensivere Kooperation mit Gastro- und Hotelleriebetrieben, eine Regions-App und auch zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen. So werden etwa alte Eisenbahnwaggons als Unterkunftsmöglichkeiten adaptiert. „Radtourismus liegt voll im Trend. Die Besucherinnen und Besucher erwarten ein attraktives Rundum-Angebot. Von der Unterbringung über Gastronomie bis hin zu Serviceangeboten wie etwa Ladestellen für E-Bikes muss alles stimmen. Genau daran arbeiten die drei LEADER-Regionen im Waldviertel konsequent“, beschreibt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav das Projekt.

 

(15.02.2019) – Der Radweg Thayarunde verläuft großteils auf den ehemaligen Bahntrassen Waidhofen/Thaya – Slavonice und Göpfritz/Wild-Raabs/Thaya. Liebevoll schmiegt sich diese Strecke an die sanften Geländeformen. Dampfloks konnten zur Zeit des Bahnbaus keine großen Steigungen bewältigen. Daher mussten die Eisenbahnbahnbauer die Landschaft glätten. Heute sind das ideale Voraussetzungen – vor allem für Familien – eine entspannte Radlzeit zu verbringen. Das Infrastrukturprojekt ist so gut wie abgeschlossen. Bereits jetzt nehmen Einheimische und Gäste das Angebot freudig an. Im Jahr 2016 wurden bei Frequenzmessungen etwa 17.000 Personen gezählt. Im Jahr darauf waren es bereits etwa 30.000. 2018 waren bereits ca. 35.000 unterwegs. In der jetzt folgenden Projektphase werden noch mehr Projektpartner in der Region „radfit“ gemacht. Vor allem werden Maßnahmen erarbeitet, um mehr „Bett & Bike“-Betriebe zu integrieren. Die Kooperation mit der Kleinregion ASTEG und insbesondere mit den Knödelwirten der Region wird intensiviert. Weiter sind geplant: das Sammeln von Erlebnispunkten, spezielle „Strecken für Kids“ sowie restaurierte, historische Eisenbahnwaggons als Unterkunftsmöglichkeiten. Das gesamte Angebot wird in einer Regions-App dargestellt und gemeinsam mit der NÖ Werbung, der Destination Waldviertel GmbH und der Werbegemeinschaft Radtouren Österreich vermarktet. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Es ist sehr erfreulich, wie rund um diese Radstrecke laufend neue Aktivitäten entstehen, von denen Tourismusbetriebe, Handel, Gemeinden und vor allem die Gäste profitieren.“

 

Der Verein Zukunftsraum Thayaland koordiniert die Aktivitäten, bei denen drei LEADER-Regionen zusammenarbeiten. Vereinsobmann ist Eduard Köck, Mitglied des Bundesrates und Bürgermeister der Gemeinde Thaya. Er betont: „Wir arbeiten schon seit zehn Jahren an der Entwicklung dieses Radparadieses. Die Ideen, sie laufend attraktiver zu machen, gehen uns nicht aus.“

 

Die LEADER-Regionen Waldviertler Grenzland, Waldviertler Wohlviertel und Kamptal haben dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Exportmarkt China – herausfordernd und chancenreich für niederösterreichische Unternehmen

China gilt als Land der Superlative und zählt zu den Big Playern in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Robotik. Damit ist China nicht nur ein attraktiver Exportmarkt, sondern auch zunehmend Technologieland und -partner. Beim China Businesstalk, zu dem ecoplus International gemeinsam mit der WKNÖ und der IV-NÖ einlud, informierten Expertinnen und Experten über Geschäftschancen und Wirtschaftstrends. „Diese Veranstaltung soll interessierten Betrieben einen ersten Überblick über Chancen und Möglichkeiten, aber auch über Risiken und mögliche Stolpersteine beim Markteintritt in China verschaffen, damit unsere Betriebe hier bestens gerüstet sind“, waren sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer bei der Veranstaltungseröffnung einig.

(15. Februar 2019) - China liegt an 15. Stelle der wichtigsten niederösterreichischen Exportmärkte. Die Warenexporte bewegen sich mit rund 400 Millionen Euro noch auf relativ niedrigem Niveau im Vergleich zur Größe des Marktes. „Der Export ist ein wichtiger Impulsgeber für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Wir arbeiten laufend daran, für unsere Betriebe neue Zukunftsmärkte aufzubereiten. China ist sicherlich ein herausfordernder Markt, er bietet aber gleichzeitig die Chance auf langfristiges Wachstum. Unser großes Ziel ist es, dass sich die heimischen Warenexporte nach China bis 2023 auf 500 Millionen Euro steigern“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl sieht in China einen Zukunftsmarkt für alle NÖ-Unternehmen – egal welcher Größe: „Auch für kleine und mittelständische Unternehmen bietet China enorm viele Möglichkeiten. Die Nachfrage nach hochwertigen Produkten steigt auf diesem großen Markt weiter. Eine große Chance für Niederösterreichs Unternehmen mit ihren weltweit gefragten Qualitätsprodukten. Als WKNÖ stehen wir nicht nur mit der Außenwirtschaft NÖ unseren Betrieben zur Seite, sondern verfügen mit den fünf AußenwirtschaftsCenter der WKÖ in Peking, Shanghai, Guangzhou, Chengdu und Hongkong und zusätzlichen zwei AußenwirtschaftsBüros in Xian und Shenyang über ein starkes Netzwerk mit Informationen aus erster Hand.“

„Die Industrie nimmt eine Vorreiterrolle ein, auch in China. Zahlreiche niederösterreichische Industrieunternehmen sind bereits seit vielen Jahren in China aktiv und erfolgreich – Pollmann, Agrana oder auch Doka stehen beispielhaft für viele andere“, erläuterte IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer.

Bei allen positiven Erwartungen darf aber nicht übersehen werden, dass bis zum erfolgreichen Geschäftsabschluss einige Herausforderungen und Hürden zu überwinden sind. Beim China Businesstalk informierten Raimund Löw (ORF), Dietmar Schwank, (Außenwirtschaft Asien/Ozeanien) und Botschaftsrat GAO Xingle (Leiter der Handelsabteilung der Chinesischen Botschaft) sowie Johann Marihart (AGRANA), Stefan Pollmann (Pollmann International), Werner Reicher (Umdasch Group AG), Manfred Wildauer (Kotányi) und Gregor Witzmann (APV Technische Produkte) als Vertreter niederösterreichischer Unternehmen, die bereits am chinesischen Markt erfolgreich sind, über Geschäftschancen und Wirtschaftstrends, Geschäftsabwicklung und Marktbearbeitung sowie über geopolitische, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, die bei China-Geschäften beachtet werden sollten.

RLB NÖ-Wien Vorstandsdirektor Reinhard Karl verwies anlässlich seiner Begrüßung auf die langjährige erfolgreiche Partnerschaft zwischen RLB NÖ-Wien und ecoplus International: „Ein wesentliches Standbein der niederösterreichischen Wirtschaft ist die Internationalisierung. Deshalb ist dies auch eines von vielen wichtigen Themen, das die RLB NÖ-Wien gemeinsam mit dem Land NÖ besetzt, entwickelt und vorantreibt. Bei der erfolgreichen Umsetzung der Marktchancen in China wird die enge Zusammenarbeit mit dem

Bankpartner in der Analyse und Absicherung der Länder- und Zahlungsrisiken eine große Rolle spielen."

Es wäre aber ein großer Fehler, das „Reich der Mitte“ nur als Exportmarkt und Wirtschaftspartner zu sehen. ORF-Auslandesexperte und ehemaliger Korrespondent in Peking Raimund Löw entführte die Gäste beim Businesstalk in „sein“ China. Er thematisierte den wirtschaftlichen und geopolitischen Aufstieg des Landes verbunden mit vorgegebenen politischen Rahmenbedingungen und erläuterte die Chancen und Herausforderungen für europäische Unternehmen am chinesischen Markt. „Niemals in der Geschichte der Menschheit hat sich das Leben für so viele Menschen in so kurzer Zeit so dramatisch verändert wie in China. Die aufstrebende Supermacht fordert selbstbewusst ihren Platz auf der Weltbühne“, so Raimund Löw, dessen Buch „Weltmacht China“ kürzlich erschienen ist.

ecoplus unterstützt im Rahmen der Tochtergesellschaft ecoplus International niederösterreichische Betriebe beim Schritt auf neue Märkte. „Besonders wichtig ist einerseits eine intensive Begleitung beim Export, wie wir es mit unseren ecoplus International Büros seit vielen Jahren tun. Andererseits ist es auch wichtig zu motivieren, zu informieren sowie den Austausch zwischen den Unternehmen zu fördern. Wir hoffen, dass unser Businesstalk und die von ecoplus International mitorganisierte Delegationsreise im April einen Beitrag in diesem Sinne leisten“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Gabriele Forgues, Geschäftsführerin von ecoplus International.

 

 

 

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Waldviertel Tourismus bricht alle Rekorde

LR Bohuslav: Erstmals über 1,27 Millionen Nächtigungen

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Rekordtourismusjahr 2018 im Waldviertel und die Highlights im Tourismusjahr 2019 standen am heutigen Mittwoch im Zentrum eines Pressegesprächs in Weitra. Dabei berichteten Landesrätin Petra Bohuslav, Margit Göll, Bürgermeisterin von Moorbad Harbach, und Waldviertel-Tourismus-Geschäftsführer Andreas Schwarzinger über die hervorragend funktionierende Zusammenarbeit von Niederösterreich Werbung, Destinationen, Tourismusverbänden und Beherbergungsbetrieben.

 

„Der Tourismus in Niederösterreich feiert mit 7,4 Millionen Nächtigungen im Jahr 2018 wieder einen neuen Nächtigungsrekord. Mit fast 1,3 Millionen Nächtigungen hat auch das Waldviertel Rekordwerte verzeichnet und trägt damit ganz wesentlich zur positiven Gesamtbilanz bei“, meinte die Landesrätin. Das Waldviertel mache ein Fünftel aller Nächtigungen in Niederösterreich aus, so Bohuslav. Auch die Steigerungen aus dem Ausland seien sehr erfreulich. „Der Zuwachs der Gäste aus Deutschland betrug beachtliche 9,7 Prozent, deutlich mehr Gäste konnten auch aus Polen (+73,5 Prozent) verzeichnet werden“, informierte sie.

 

Das Waldviertel sei mittlerweile eine Ganzjahresdestination geworden, führte Bohuslav aus. Erfolgreiche Initiativen wie „Handwerk & Manufaktur im Waldviertel“ sowie „Winter-Auszeit im Waldviertel“ würden vor allem die Zwischen- und Nebensaison beleben, erinnerte die Landesrätin. Das Waldviertel sei authentisch, stehe für Genuss und sei auch eine wichtige Gesundheitsregion, sagte Bohuslav und erinnerte an die Angebote in den Bereichen Langlaufen, Skifahren und Schneeschuhwandern. Es sei auch gelungen, zusätzliche Bettenkapazitäten zu schaffen, so die Landesrätin.

 

Bürgermeisterin Göll führte aus: „Wir konnten in den letzten Jahren viele Ziele im Tourismusbereich umsetzen. Das Bundesland Niederösterreich hat alle Gemeinden großartig unterstützt. Im Bezirk Gmünd sind etwa 500.000 Gästenächtigungen verzeichnet worden. Das Moorheilbad Harbach ist ein ganz besonders starker und erfolgreicher Betrieb. Das Waldviertel liegt voll im Trend.“

 

„Noch nie konnten wir derart viele Nächtigungsgäste im Waldviertel begrüßen, die Rekorde des letzten Jahres wurden nochmals übertroffen“, meinte Schwarzinger, Geschäftsführer vom Waldviertel Tourismus. „Dieses Rekordergebnis bedeutet eine Steigerung der durchschnittlichen Auslastung, das ist gerade aus Sicht des wirtschaftlichen Gesamterfolgs der Betriebe eine äußerst erfreuliche Nachricht“, bilanzierte Schwarzinger. Mit der Thayarunde werde ein attraktives Produkt bei unseren Nachbarn intensiv beworben, informierte er über den Markt in Tschechien. Was das Waldviertel alles könne, werde im Herbst in der Bundeshauptstadt gezeigt, so Schwarzinger. „Das neue Konzept mit Koch-, Handwerks- und Gesundheits-Workshops, zahlreichen Musik- und Brauchtumsdarbietungen und vielem mehr war schon 2018 ein Besuchermagnet. Heuer findet das Fest "Waldviertelpur" erstmals im Herbst (11. bis. 13. September) und wieder am Wiener Rathausplatz statt“, betonte Schwarzinger.

 

 

 

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Niederösterreichische Bergbahnen: sehr gute Auslastung in den Semesterferien

Zum Ende der Semesterferien in Wien und Niederösterreich zieht die Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) eine Zwischenbilanz über den bisherigen Saisonverlauf: Die in der ecoplus-Tochtergesellschaft zusammengefassten Skigebiete Annaberg, Hochkar und Lackenhof am Ötscher (jeweils gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe), Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona am Wechsel konnten im Vergleich zu den drei Vorjahren in der ersten Ferienwoche ein Plus von durchschnittlich 15 Prozent bei den Ersteintritten verzeichnen. „Es wurden in fast allen Skigebieten im Vergleich zum sehr guten Vorjahr Steigerungen in den Semesterferien erzielt. Was die Gesamtzahlen von Saisonbeginn bis einschließlich Semesterferien betrifft, liegt man derzeit aufgrund des mancherorts eingeschränkten Betriebs im Jänner mit seinen massiven Schneefällen noch hinter den Zahlen vom Vorjahr, betrachtet man jedoch den Durchschnitt der drei Vorjahre ergibt sich auch hier bereits ein Plus“, zieht Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav eine positive Zwischenbilanz.

(11. Februar 2019) – „Niederösterreich hat sich in den letzten Jahren als Ski-Eldorado für Familien mit Kindern einen Namen gemacht. Die konsequente Ausrichtung auf diese Zielgruppe macht sich bezahlt und dank attraktiver Angebote vor allem auch für Kinder und Jugendliche konnten unsere Skigebiete viele neue Stammgäste gewinnen. Besonders deutlich zeigt sich diese positive Entwicklung in Annaberg mit sensationellen 18.184 Ersteintritten in den Semesterferien“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

In Annaberg liegt das Erfolgsrezept im Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Lifte: „Unser perfekt ausgebautes Angebot für die gesamte Familie mit vielen Veranstaltungen, bestens präparierten Pisten und den Zusatzangeboten Anna-Park, FunCross, Speedline, Family und Waveride sowie die sehr guten Wetterbedingungen haben uns die besten Semesterferien in der Geschichte der Annaberger Lifte beschert.“

Hochzufrieden ist man mit den Saisonzahlen auch bei der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee. Geschäftsführer Gerald Gabauer: „Die sensationellen Zahlen der vorjährigen Saison werden in der laufenden Wintersaison 2018/2019 nochmals übertroffen. So konnten wir von Saisonbeginn bis 10. Februar 2019 mit 74.577 Ersteintritten um 2.414 Gäste mehr als im Vorjahr bei uns begrüßen.“

Die Gesamtzahlen von Saisonbeginn bis einschließlich der ersten Woche der Semesterferien liegen durch die massiven Schneefälle im Jänner und den dadurch bedingten Einschränkungen des Betriebes im Mostviertel in den von der NÖ-BBG betreuten Skigebieten großteils noch hinter den Vorjahreszahlen. „Im Vergleich zum Durchschnitt der drei Vorwinter konnte allerdings auch hier bereits eine Steigerung von rund fünf Prozent erzielt werden. Da die Pistenverhältnisse generell hervorragend sind, hoffen wir auf einen weiteren Anstieg der Gästezahlen bis Saisonende“, sind sich Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, und NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl einig.

 

 

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LR Bohuslav trifft LR Achleitner zum Arbeitsgespräch

Die überregionale Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Oberösterreich soll in Zukunft vertieft werden – besonders im Bereich Digitalisierung und Tourismus.

 

St. Pölten (8. Februar 2019) – Seit Anfang Dezember ist Markus Achleitner der neue Landesrat für Wirtschaft in Oberösterreich. Nun kam es zum ersten Arbeitstreffen zwischen Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ihrem oberösterreichischen Kollegen. „Wir haben Themen besprochen, die wir gemeinsam vorantreiben wollen. Besonders im Bereich des Tourismus oder in der Frage des digitalen Wandels können beide Bundesländer viel Erfahrung einbringen, sich austauschen und damit eine Win-Win-Situation für die Bürgerinnen und Bürger schaffen“, so Landesrätin Petra Bohuslav nach dem Termin. Außerdem wurde vereinbart, dass die bestehende gute Zusammenarbeit weiter vertieft wird.

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Wirtschaftsstrategie 2025 wird entwickelt: Reden Sie mit!

LR Bohuslav: „Wir werden gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern aus Niederösterreich die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre erarbeiten.“

 

St. Pölten (7. Februar 2019) – Wie soll sich die Wirtschaft in Niederösterreich in Zukunft entwickeln? Welchen Herausforderungen stehen wir gegenüber? Und welche Trends können genutzt werden? Diese und andere Fragen stellen sich bei der Neuauflage der NÖ Wirtschaftsstrategie, mit der die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte bis 2025 festgelegt werden.

 

Bereits im vergangenen Herbst wurde der umfassende Prozess zur Weiterentwicklung durch das Wirtschaftsressort des Landes gestartet. Um dabei möglichst viele und praxisrelevante Ideen direkt aus der Wirtschaft zu generieren, sind jetzt die Unternehmerinnen und Unternehmer des Landes gefragt. „Für die Erstellung der neuen Wirtschaftsstrategie ist es uns wichtig, Wissen, Erfahrung und Expertise von jenen einzuholen, die davon tagtäglich betroffen sind – nämlich von den niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmern. Daher wollen wir gemeinsam die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte der kommenden fünf Jahre erarbeiten“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bis Mitte März unter land-noe.at/wirtschaft2025 zu einem oder mehreren Diskussionsthemen anmelden. Die Themen lauten u.a. „MitarbeiterInnen“, „Export“, „Unternehmensübergabe“ oder „Klimaschutz“. In Workshops wird dann gemeinsam gearbeitet und ein „Zukunftsbild Wirtschaft Niederösterreich“ gezeichnet, das in die neue Strategie einfließen wird.

 

Detaillierte Informationen und Anmeldung unter: land-noe.at/wirtschaft2025

 

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Virtual Reality bringt Planungssicherheit beim Hausbau

Die Digitalisierung macht auch vor der Baubranche nicht halt. Digitale Tools bringen aber nicht nur den Unternehmen viele Vorteile, sondern auch den Häuslbauern beziehungsweise allen, die einen Umbau oder eine Sanierung planen, profitieren direkt von den technologischen Entwicklungen. Davon konnten sich die Besucherinnen und Besucher am Messestand des ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich auf der „HausBau + Energie-Sparen Tulln 2019“ überzeugen. Sie konnten dank Virtual Reality Brille bereits im Planungsstadium durch ihr Haus „gehen“ und so mögliche Planungsfehler bereits im Vorfeld erkennen. „Hier zeigt sich ganz praxisnah, wie Unternehmen und Endkunden gleichermaßen von der Digitalisierung Nutzen ziehen. Unternehmen, die hier fit sind und die digitalen Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle nützen, haben auch beim Kunden die Nase vorn“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

(05. Februar 2019) –  Die wenigsten Häuslbauer können sich anhand von zweidimensionalen Bauplänen vorstellen, wie die Räume ihres Hauses in der gebauten Realität aussehen werden – mögliche Planungsfehler werden daher oft erst sehr spät erkannt und das Beheben kann teuer werden. Welche neuen Technologien hier Abhilfe schaffen können, präsentierte der ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ auf der „HausBau + Energie-Sparen Tulln“. Am Cluster-Messestand wurden die Entwürfe der Messebesucherinnen und –besucher als dreidimensionale Gebäudemodelle nachmodelliert und konnten umgehend mittels einer VR-Brille „besichtigt“ werden. Besonderer Mehrwert der Visualisierung mit Virtual Reality ist die Möglichkeit, die geplanten Räume auch in verschiedenen Tageslichtsituationen zu erleben. Damit eröffnet sich den Bauherrschaften eine völlig neue Form von Planungssicherheit.

„Digitalisierung am Bau ist zwar auf den ersten Blick vor allem für kleine und mittelständische Betriebe eine große Herausforderung, aber der Nutzen, den sie für ihren langfristigen Unternehmenserfolg erzielen können, überwiegt bei weitem. Im Rahmen des ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ unterstützen wir die heimische Baubranche dabei, die Chancen des digitalen Wandels für sich zu erkennen und in betrieblichen Mehrwert umzuwandeln. Digitalisierung macht vieles angreifbarer und hilft so sowohl bei der Kommunikation der Gewerke untereinander auf der Baustelle als auch bei der Zusammenarbeit mit den Kundinnen und Kunden“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Einer der Schwerpunkte der Clusterarbeit liegt auf dem Themenfeld „Digitalisierung im Bau“ mit den Initiativen BIM@KMU, Virtual und Augmented Reality im Bau, DiTecBau – digitale Technologien und Unternehmensprozesse sowie neue Geschäftsmodelle in der Baubranche sowie Lean Construction.   

„Der digitale Wandel ist bereits in vollem Gang – die Unternehmen müssen sich den neuen Herausforderungen stellen, wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen. Je schneller die Umsetzung passiert, desto besser für den Betrieb. In unseren vier Branchen-Clustern forcieren wir den wichtigen Know-how-Transfer in die Wirtschaft und stärken die überbetriebliche Zusammenarbeit“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

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Weinviertel Donauraum: Von der Heurigen-Region zum ganzheitlichen Ausflugsziel

Das Weinviertel ist bekannt für die vielen Weinorte mit ihren zahlreichen Heurigen. Nun soll das Angebot der Region Weinviertel Donauraum vergrößert werden und somit mehr Besucherinnen und Besucher anlocken. „Das Weinviertel ist mit seiner Heurigen-Kultur eine beliebte Ausflugsdestination. Durch dieses Projekt sollen nun weitere Angebote geschaffen werden. Damit sollen neue Zielgruppen angesprochen und mehr Besucherinnen und Besucher in die Region gebracht werden. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02. Februar 2019) – Die LEADER-Region Weinviertel Donauraum hat in ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie 2014-2020 festgelegt, das Thema „Tourismus und Erlebnis“ zu forcieren. Diese Strategie wird nun durch nachhaltig wirkende Projekte wie dieses verwirklicht. „Die Region Weinviertel Donauraum soll als Erholungsraum dienen. Durch die kurze Anfahrtszeit ist diese besonders für Ausflugsgäste aus dem nahegelegenen Wien attraktiv. Für diese Gäste sollen nun neue Angebote geschaffen und kommuniziert werden, die Aufenthaltsdauer verlängert und somit der Bekanntheitsgrad der gesamten Region gesteigert werden“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Im Rahmen von Vorbereitungsarbeiten wurde bereits eine zentrale Zielgruppe definiert. Familien sollen durch die unmittelbare Nähe zur Bundeshauptstadt Wien vorrangig für Tagesausflüge angesprochen werden. Die Region hat mit der Fossilienwelt Weinviertel, der Kinderradroute in der Stockerauer Au und der Adlerwarte Kreuzenstein bereits eine gute Basisinfrastruktur für Familien. Durch diverse an Familien gerichtete PR-Maßnahmen, der Veranstaltungsreihe „Weinviertler Ausflugstraum“ und Informationsmaterial über die Region, aber auch via Social Media und über die Website möchten wir diese Zielgruppe konkret erreichen“, erklärt der Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, DI Hannes Weitschacher.

Die LEADER-Region Weinviertel Donauraum hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau bereit für Zukunft

In den letzten Jahren hat sich die Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau zu einer attraktiven Ausflugsregion entwickelt. Diese positive Entwicklung wird nun weiter forciert. „Die Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau verfügt bereits über sehr viele schöne touristische Angebote. Nun ist es an der Zeit, diese verstärkt zu kommunizieren und somit mehr Besucherinnen und Besucher in die Region zu bringen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(01. Februar 2019) – Bereits seit 2006 arbeiten die Destination Donau Niederösterreich und die ARGE Nibelungengau gemeinsam an der touristischen Entwicklung der Region zwischen Oberösterreich und dem Weltkulturerbe Wachau. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit der zehn Gemeinden nördlich und südlich der Donau, konnten bereits viele Projekte initiiert und Produkte entwickelt werden. „In den letzten Jahren wurde das Thema Wandern vorangetrieben und dadurch der Weitwanderweg Nibelungengau entwickelt. Dieser Weitwanderweg führt in acht Tagesetappen beiderseits der Donau durch den Nibelungengau. Daraus entwickelte sich eine Steigerung der buchbaren Angebote, was nicht nur zu mehr Besucherinnen und Besucher in der Region führt, sondern auch zu einer erhöhten Wertschöpfung für die Region“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„In einem ersten Schritt wird die vorhandene Strategie weiterentwickelt, um sie an die aktuellen Strukturen anzupassen. Dazu wird eine Vision formuliert, um eine Schaffung, Entwicklung und Errichtung von regionsübergreifenden Angeboten für die Zukunft zu ermöglichen. Es werden einerseits neue Produkte entwickelt und andererseits die Marketingaktivitäten rund um die Region, die touristischen Highlights sowie den Weitwanderweg gesteigert. Dafür werden innerhalb dieses Projekts neue Medienkooperationen geschlossen und Kommunikationsmaßnahmen auf unterschiedlichen Kanälen durchgeführt. Diese Maßnahmen sollen die Bekanntheit der Region steigern und ein positives Image vermitteln“, so der Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH Bernhard Schröder.

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel – Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd: Niederlassung von Canon Medical Systems nach Sanierung neu eröffnet

Canon Medical Systems ist seit 1981 im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd angesiedelt. Seit 1987 hat das Unternehmen seinen Standort in einem ecoplus Mietobjekt, das im vergangenen Jahr grundlegend saniert und auf den modernsten Stand der Technik gebracht wurde.

Kürzlich fand im Beisein von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die feierliche Wieder-Eröffnung statt. "Kleine und mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der niederösterreichischen Wirtschaft – aber mindestens ebenso wichtig für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich sind internationale Big-Player, die sich hier bei uns in Niederösterreich angesiedelt haben und die mit ihrer innovativen Arbeit und ihrem enormen Entwicklungspotenzial immer wieder wichtige Impulse setzen - Canon Medical Systems ist hier ein Vorzeigeunternehmen", so die Landesrätin im Rahmen der Eröffnung.

Das IZ NÖ-Süd ist einer von 18 Wirtschaftsparks, die ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, im ganzen Bundesland betreibt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Wenn ein internationaler Big Player wie Canon Medical Systems seinem Standort im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd und damit auch dem Wirtschaftsstandort Niederösterreich seit mehr als 30 Jahren die Treue hält, dann zeigt uns das, dass wir die richtigen Angebote für innovative Unternehmen haben.“

Dem stimmt auch Andreas Pangratz, Geschäftsführer von Canon Medical Österreich, zu: „An diesem exzellenten Standort haben wir ein Büro geschaffen, das transparent, zeitgemäß und kommunikativ gestaltet worden ist. Es gibt uns viel Platz für Kreativität und sorgt mit den neuen Schulungsmöglichkeiten für die notwendige Kundennähe."

Canon Medical Systems vertreibt, installiert und wartet medizintechnische Ausrüstung im Bereich der bildgebenden Diagnostik. Dazu zählen vorranging Ultraschallgeräte, Computer-Tomographen, Magnetresonanz-Tomographen sowie Röntgen-Anlagen.

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40 Jahre ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf

Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf feiert heuer sein vierzigjähriges Jubiläum. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki nahmen das Jubiläumsjahr zum Anlass, um die einzigartige Erfolgsgeschichte dieses Wirtschaftsparks Revue passieren zu lassen: „Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist einer der dynamischsten Wirtschaftsparks im ganzen Land und ein konstanter und starker wirtschaftlicher Wachstumsmotor für das gesamte Weinviertel. Die Entwicklung der Region zum erfolgreichen Wirtschaftsstandort ist eng mit der erfolgreichen Expansion des Wirtschaftsparks verbunden.“

(01.02.2019) – Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist nach seiner Gründung 1979 zehn Jahre lang brach gelegen und wurde in den Medien als „bestbeleuchteter Acker“ bezeichnet. 40 Jahre danach ist er ein Aushängeschild für erfolgreiche Wirtschaftspark-Entwicklung. „Im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf hat sich in den letzten zehn Jahren die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt und die Zahl der Betriebe verdreifacht – vor rund einem Monat konnte das 100ste Unternehmen im Wirtschaftspark willkommen geheißen werden. Insgesamt haben hier über 2.200 Menschen ihren Arbeitsplatz - eine echte Erfolgsgeschichte“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Eine Grundlage für diese beispielhafte Entwicklung sind die laufenden Investitionen in den bedarfsorientierten Ausbau der Infrastruktur und in attraktive Serviceangebote. So wurde 2016 mit dem ecocenter Wolkersdorf das erste Mehrmieterobjekt eröffnet, das vom Start weg hervorragend angenommen wurde und gemeinsam mit der Erste Bank Start-Up Rampe ein attraktives Angebot für Jungunternehmer bildet. „Seit seiner Gründung wird das ecocenter Wolkersdorf laufend ausgebaut, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Das zeigt, dass wir mit dem Angebot im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf richtigliegen. Ein weiterer Pluspunkt ist das große Platzangebot. Innovative Unternehmen mit Wachstumspotenzial haben hier alle Möglichkeiten und auch die Verkehrsanbindung des Wirtschaftsparks ist erstklassig“, erläutert ecoplus Aufsichtsrat LAbg. Kurt Hackl.

Der Wirtschaftspark Wolkersdorf kann aber nicht nur mit moderner Infrastruktur und Raum für Expansion punkten. Auch Standortfaktoren wie ein bedarfsorientierter Shuttlebus für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der angesiedelten Betriebe, E-Tankstellen oder auch ein attraktives Gastronomieangebot tragen dazu bei, dass sich die Unternehmen hier wohlfühlen. Der Wirtschaftspark Wolkersdorf zeigt aber auch, dass die Themen Naturschutz und Wirtschaftsstandort hervorragend zueinander passen – seit einer Erweiterung des ecoplus Wirtschaftsparks im Jahr 2005 haben sich auf dem Areal Ziesel niedergelassen.

„Wir haben gemeinsam mit den zuständigen Behörden ein Maßnahmenpaket entwickelt, das die bedrohten Tiere schützt und auch den angesiedelten Zieseln in Nachbarschaft zu den 100 angesiedelten Betrieben einen hochwertigen Lebensraum bietet. Damit sind Tierschutz und das dynamische Wachstum im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf auch in Zukunft kein Widerspruch“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

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Das „Virtuelle Haus der Digitalisierung“ ist eröffnet!

Das „Haus der Digitalisierung“ ist das zentrale Projekt der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich. Die Umsetzung erfolgt in drei Schritten – von der Implementierung digitaler Knotenpunkte über das „Virtuelle Haus der Digitalisierung“ bis hin zu einem physischen Gebäude. Jetzt ist die zweite „Ausbaustufe“ fertig. Heute fand im Rahmen einer Pressekonferenz mit Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl die symbolische Schlüsselübergabe für das „Virtuelle Haus der Digitalisierung“ statt: „Das ‚Virtuelle Haus der Digitalisierung‘ ist eine interaktive Plattform mit personalisierten Services und einem Vorschlagsystem zur Vernetzung heimischer Betriebe mit F&E-Einrichtungen in der Digitalisierung. Darüber hinaus ist es als Begegnungsort für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreich gedacht, die sich für Digitalisierung interessieren. Ab sofort ist das ‚Virtuelle Haus der Digitalisierung‘ auf www.virtuell-haus.at online und alle sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und die Angebote zu nutzen!“

(30. Jänner 2019) – „Mit dem ‚Virtuellen Haus der Digitalisierung‘ wollen wir vier wichtige Themen forcieren und so vor allem auch die heimische Wirtschaft dabei unterstützen, die Chancen des digitalen Wandels für sich zu nutzen. Es geht darum, die Technologie zu begreifen, Kompetenz zu erlangen, Netzwerke zu nutzen und schlussendlich Ideen umzusetzen und zu vermarkten. Auf acht ‚Stockwerken‘ finden sich eine Vielzahl an Informationen und Angeboten. Der Bogen spannt sich von Begriffserklärungen bis zu erfolgreich umgesetzten digitalen Geschäftsmodellen heimischer Betriebe, von Qualifizierungsangeboten bis zu einer Suchfunktion für vorhandene digitale Kompetenzen – das ‚Virtuelle Haus der Digitalisierung‘ hat für jeden das richtige Angebot“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav

Schon bei der Eröffnung ist das Interesse am „Virtuelle Haus der Digitalisierung“ groß: es gibt 220 registrierte User, 115 registrierte Unternehmen, auf digiPEDIA werden 54 Begriffe erklärt, 29 Projekte werden auf digiLAB präsentiert, 65 Beispiele werden in der digiGALERIE vorgestellt und auf digiFIT finden sich bereits 110 Qualifizierungsangebote aus Niederösterreich.

Diese ganze Bandbreite an Unterstützungsangeboten ist aber nur im Netzwerk möglich – in einer breiten Zusammenarbeit aller in Niederösterreich relevanter Institutionen und Einrichtungen. Einer der wichtigsten Partner ist die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). Präsidentin Sonja Zwazl: „Die WKNÖ bringt über drei Schienen – WKNÖ-Serviceangebot, WIFI und New Design University - eine Vielzahl an Digitalisierungsleistungen in dieses ‚Haus der Digitalisierung‘ ein. Unterstützungen bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie etwa Rechtsservice für unsere Unternehmen rund um das Thema Digitalisierung oder umfassende Qualifizierungsangebote unter dem Motto ‚denk digital‘. Die Digitalisierung ist für unsere Wirtschaft keine Frage von ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ – sie ist eine Tatsache für alle Branchen, für alle Unternehmensgrößen.“

Umgesetzt wird das „Haus der Digitalisierung“ durch ecoplus. „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich unterstützt ecoplus die heimischen Betriebe in allen unternehmerischen Bereichen. Digitalisierung ist die Zukunft und daher ist es besonders wichtig, dass die heimischen Betriebe mit dem ‚Virtuellen Haus der Digitalisierung‘ ab sofort ein noch breiteres Unterstützungs- und Informationsangebot zur Verfügung haben“, so Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus.

www.virtuell-haus.at

 

 

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ecoplus innovationsforum: Wie der Standort die Unternehmens-kultur beeinflusst

Die Unternehmenskultur ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Sie kommt aber nicht nur aus dem Unternehmen selbst, sondern hängt auch stark von externen Faktoren ab. Inwieweit der Firmenstandort Einfluss auf die Unternehmenskultur hat, diskutierten Wirtschaftstreibende beim ecoplus innovationsforum, das gestern im Palais Niederösterreich über die Bühne ging. „Im ‚War of Talents‘ rückt der Bereich Mitarbeiterbindung immer stärker in den Mittelpunkt. Themen wie Wertschätzung, transparente Kommunikation oder auch attraktive Angebote im Bereich Work-Life-Balance tragen wesentlich dazu bei, hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur zu finden, sondern auch langfristig ans Unternehmen zu binden. Viele unserer Betriebe haben diese Entwicklung erkannt und agieren bereits entsprechend“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der Eröffnung.

(29. Jänner 2019) – „In Niederösterreich findet jedes Unternehmen, egal welche Größe oder aus welcher Branche, den richtigen Standort und die bestmögliche Betreuung. Die Unternehmerinnen und Unternehmer der heutigen Veranstaltung haben bestätigt, dass Niederösterreich ein guter Boden ist, um Innovationen entstehen zu lassen und Betriebe wachsen zu lassen. Dass wir mit unseren Angeboten an die Wirtschaft richtigliegen, belegen auch die Ansiedlungszahlen für 2018. Hier können wir mit 120 erfolgreich durch ecoplus betreute Betriebsansiedlungen beziehungsweise Betriebserweiterungen ein absolutes Rekordergebnis vorweisen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Aber inwieweit beeinflusst der Unternehmensstandort die Firmenkultur beziehungsweise ändert sie sich durch einen Standortwechsel? Sind bestimmte Unternehmen deshalb erfolgreich, weil sie untrennbar mit einer bestimmten Region verbunden sind und könnten diese anderswo vielleicht gar nicht existieren? Im Rahmen der Podiumsdiskussion gaben Unternehmerinnen und Unternehmer Einblick in ihre Unternehmenskultur und erzählten von ihren Erfahrungen. So ist für Andreas Gnesda, CEO der Firma teamgnesda, die Unternehmen auf ihrer Reise ins neue Büro begleitet, ein Standort „die sichtbar gemachte Kultur eines Unternehmens. Ein Standortwechsel ist auch die Chance, den Betrieb nicht nur räumlich, sondern auch kulturell neu zu gestalten.“ Er sieht durch die Digitalisierung – Stichwort ortsungebundenes Arbeiten – auch eine Attraktivitätssteigerung peripherer Standorte, die mit hoher Lebensqualität punkten können.

Johannes Gutmann ist mit seinem Unternehmen Sonnentor bereits seit dem Start 1988 im Waldviertel angesiedelt und er ist überzeugt, dass „jede Region ihre Besonderheiten und ihre Schätze hat – man muss nur die Augen aufmachen und die Stärken entdecken.“ Sein Rezept zur Mitarbeiterbindung: „Gerade in einer strukturschwachen Region wie dem Waldviertel ist es wichtig, auf die Bedürfnisse seines Teams einzugehen. Eine betriebliche Kinderbetreuung, kostenloses Bio-Mittagessen sowie ein abwechslungsreiches Gesundheitsprogramm machen uns fit für die Zukunft.“

Auf einen regionalen Standort setzt auch Theresa Steininger, Geschäftsführerin von wohnwagon, die mit ihrem Unternehmen erst kürzlich von Wien nach Gutenstein übersiedelt ist: „Was wir vorhaben, geht nur sinnvoll an einem Standort wie Gutenstein. Wohnen und arbeiten zusammenzubringen, ein autarkes Dorf aufzubauen und mit zukunftsfähigen Lösungen zu zeigen, wie nachhaltiges Wohnen am Land und mit der Natur funktionieren kann.“ Den Wertewandel, den sie für ihre Firma und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anstrebt, sieht sie auch bei ihren Kunden: „Lebensmodelle werden immer flexibler und gerade junge Menschen können sich nicht mehr vorstellen, den Rest ihres Lebens an einem Ort zu verbringen.“

Ganz andere Anforderungen an einen Standort hat die Romer Labs Division Holding GmbH. Die Romer Labs Division Holding GmbH ist ein weltweit führender Anbieter von diagnostischen Lösungen für die Lebens- und Futtermittelindustrie. Das Unternehmen ist bereits seit Dezember 2005 am Technopolstandort in Tulln angesiedelt. Geschäftsführerin Eva Wanzenböck schätzt die räumliche Nähe zu universitären Einrichtungen und die hervorragende Infrastruktur. 2018 ist das Unternehmen in ein eigenes Gebäude, jedoch am gleichen Standort, übersiedelt. Helle Räume, open space Büros, eine Kantine, in der frisch gekochtes Mittagessen angeboten wird und vieles mehr führen dazu, dass sich Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen und gerne zur Arbeit kommen. Das Ergebnis: Motivation und Innovation.

Die Veranstaltung hat nicht nur gezeigt, dass die Anforderungen an einen Unternehmensstandort individuell sehr unterschiedlich sind, sondern auch die große Bedeutung des richtigen Standorts für den Erfolg eines Unternehmens bestätigt.

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich unterstützt und begleitet ecoplus die Unternehmen bei der Suche nach dem passenden Standort vom Erstkontakt bis zur Fertigstellung. Ein wichtiges Tool ist dabei unser online Standortkompass. Hier können für ganz Niederösterreich Wirtschafts- und Businessparks, Büros, Industrieflächen und Betriebsgrundstücke sowie Förderprogramme bedarfsgerecht abgerufen werden“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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Erweitertes Betriebsgebiet in Waidhofen an der Thaya bringt zusätzliche Arbeitsplätze

Die nächste Ausbaustufe des Betriebsgebiets Nord in Waidhofen schafft Raum für Gewerbe und Handel sowie eine Erweiterung des bestehenden Raiffeisen Lagerhauses. Insgesamt sollen damit 30 bis 50 neue Arbeitsplätze entstehen. Für die verkehrstechnische Anbindung wird eine Aufschließungsstraße samt Straßenbeleuchtung errichtet. „Die Expansionspläne in Waidhofen sind vielversprechend. Wo eine neue Straße zu mehr Arbeitsplätzen führt, stimmt die Richtung auf alle Fälle“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Im Jahr 2015 hat die Stadtgemeinde Waidhofen mit den Planungen für die Erweiterungen des Betriebsgebietes Nord-West an der Thayapark-Straße begonnen. Das Raiffeisen Lagerhaus und die Thayapark Immobilien GmbH hatten Bedarf gemeldet. Der Baumarkt des Lagerhauses bekommt zusätzliche Flächen für die Bereiche Zimmerei, Dachdeckerei und Spenglerei. Die Thayapark Immobilien GmbH wiederum bietet zusätzlichen Raum für Gewerbe und Handel in Form einer Fachmarktzeile. Nachdem im heurigen Jahr bereits der Kreisverkehr adaptiert wurde, folgt nun das neue Straßenstück zur Anbindung der neuen Ansiedlungsflächen. Wirtschaftslandesrätin Bohuslav sieht das Projekt als Teil einer positiven Gesamtentwicklung:  „Niederösterreichs Wirtschaftsmotor brummt. Unser Bundesland liegt laut Institut für Höhere Studien mit einem Wachstum von 3,3 Prozent deutlich über dem Österreich-Durchschnitt von 2,8 Prozent. Das merkt man auch in den Gemeinden. Waidhofen ist ein schönes Beispiel dafür, dass unsere Strategie aufgeht.“

Robert Altschach, der Bürgermeister von Waidhofen: „Unsere Stadt ist gekennzeichnet durch eine ausgesprochen dynamische Entwicklung. Die gute Konjunktur sorgt für einen hohen Beschäftigtenstand in den Waidhofner Betrieben. Mit der Erweiterung des Betriebsgebietes tragen wir der steigenden Konsumnachfrage Rechnung und setzen noch weitere Impulse für die Wirtschaft.“

Der Bau der Straße wird von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes unterstützt. Neben Planung und Errichtung der Straße selbst ist auch die Straßenbeleuchtung mit LED-Lichtpunkten Teil dieses Projekts. Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus denkt schon an die weitere Zukunft:  „Mit der Regionalförderung können wir sehr gezielt agieren. Was mich dabei besonders freut: Obwohl die Bauarbeiten in Waidhofen noch nicht abgeschlossen sind, wurden schon die Möglichkeit einer weiteren Ausbaustufe mitbedacht.“

 

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Land um Laa an der Thaya positioniert sich als zukunftsfähiger Wohn- und Lebensstandort

Der Verein „Lebensraum rund um Laa“ arbeitet bereits seit Jahren an der Weiterentwicklung der Region als Wohnstandort mit Zukunft. Ein neues Projekt wird die Vorteile des Lebens in den elf Gemeinden der Region vermitteln und stärken. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav über die geplanten Maßnahmen: „Es gibt viele gute Argumente für das Leben im Land um Laa und durch die Aktivitäten der interkommunalen Standortentwicklung kommen laufend neue dazu. Umso wichtiger ist es, sie auch entsprechend gebündelt darzustellen.“

 

(25.01.2019) – Elf Gemeinden haben sich zum regionalen Entwicklungsverein „Lebensraum Land um Laa“ zusammengeschlossen, um die Standortentwicklung gemeinsam voranzutreiben. Durch die demografischen Veränderungen der vergangenen Jahre hat sich die Notwendigkeit ergeben, intensiver auf die Qualitäten der Region als Wohn- und Lebensstandort einzugehen. Der Verein hat daher ein neues Projekt gestartet, das Menschen motivieren soll, ihren Lebensmittelpunkt in die Region zu verlegen und dort Wohnhafte zum Bleiben bewegt. Eine neue Servicestelle für Gemeinden, Wohnbevölkerung und Interessierte wird die Drehscheibe für die Aktivitäten bilden. Diese umfassen Grundlagenarbeit zur Erhebung der aktuellen Situation, Identifikation von Leitprojekten für die Positionierung des Standorts, Initiativen zur Wohnraumschaffung und Vermietung – etwa verdichteter Wohnbau, zielgruppengerechte Bauprojekte oder einheitliche Bebauungsbestimmungen – sowie umfassende Informations- und Marketingmaßnahmen.

Das Projekt entspricht den Anforderungen des „Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020“. Es wird bis September 2020 laufen. „Kooperation und Vernetzung sind bei der Standortentwicklung des ländlichen Raums noch viel wichtiger als in urbanen Zentren. Ich bin sicher, dass das die wesentlichen Erfolgsfaktoren bei diesem Projekt sein werden“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Kurt Jantschitsch, Obmann der LEADER Region Weinviertel Ost ergänzt: „Mir liegt ein Ziel des Projekts besonders am Herzen: die Belebung der Ortskerne. Davon profitieren das Umland und generell das regionale Leben am allermeisten.“

Die LEADER-Region Weinviertel Ost hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Niederösterreichs Tourismusjahr 2018 bricht alle Rekorde

Utl.: LR Bohuslav: Werben um ausländische Gäste „trägt Früchte“

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Der heimische Tourismus boomt und hat allen Grund zur Freude: Mit mehr als 7,4 Millionen Nächtigungen und drei Millionen Ankünften geht 2018 als absolut erfolgreichstes Jahr in die bisherige niederösterreichische Tourismusgeschichte ein. „Ich bin sehr stolz auf dieses sensationelle Ergebnis und bedanke mich bei allen touristischen Betrieben und Akteuren, die unermüdlich für diesen Erfolg arbeiten. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Mit der Etablierung neuer Produkte wie beispielsweise den außergewöhnlichen „hin und weg“-Unterkünften oder der steten Optimierung des Veranstaltungsreigens rund um den Weinherbst hat Niederösterreich seinen Gästen wahrlich viel zu bieten und das schätzen diese auch. 2018 konnten rund 233.000 Nächtigungen mehr als im Vorjahr verbucht werden. Das ist ein sattes Plus von 3,2 Prozent. Mit rund drei Millionen Ankünften, das entspricht einem Plus von 5,6 Prozent zum Vorjahr, ergibt sich auch hier ein ähnlich positives Bild.

Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav dazu: „Mit 7,4 Millionen Nächtigungen haben wir unser Ziel von 7,2 Millionen Nächtigungen bis 2020, das wir in der Tourismusstrategie festgelegt haben, klar übertroffen. Ich bin stolz auf dieses sensationelle Ergebnis und bedanke mich bei allen Tourismusbetrieben, die unermüdlich für diesen Erfolg arbeiten. Es ist dies wirklich ein unglaubliches Ergebnis für unsere engagierten Gastgeberinnen und Gastgeber, denn es ist ein klares Signal dafür, dass der Angebots-Mix stimmt und sich die Gäste in Niederösterreich sehr wohl fühlen.“

Interessant ist auch, dass Niederösterreich österreichweit betrachtet ganz vorne bei den relativen Zuwächsen der Nächtigungen von Gästen aus dem Ausland liegt, nur knapp hinter Oberösterreich. In Niederösterreich konnten rund 2,6 Millionen Nächtigungen von Gästen aus dem Ausland verbucht werden, das ergibt ein sattes Plus von 6,6 Prozent.

Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, meint: „Unsere kontinuierliche Konzentration auf die Bearbeitung der Nachbarmärkte Deutschland, Tschechien und Ungarn hat bewiesen, dass unsere Strategie Früchte trägt. Wir nehmen nun diesen positiven Schwung mit und arbeiten bereits mit Hochdruck an der Tourismusstrategie 2025, bei der neben dem Urlaubstourismus auch wieder der Gesundheits- und Wirtschaftstourismus die tragenden Säulen unseres Angebotes sein werden.“

Auch der Dezember 2018 trug zu diesem sensationellen Jahresergebnis bei. Die attraktiven Packages rund um Weihnachten und Silvester, sowie die stimmungsvollen Adventmärkte im ganzen Land haben zu einer guten Auslastung in der Hotellerie geführt. Der frühe Schnee im Dezember lockte bereits viele Ski- und Langlaufurlauber auf die Pisten und Loipen. Besonders erfreulich ist hier die Steigerung der Inlandsgäste (+ 4,8 Prozent), dies lässt sich wiederum auf den erfolgreichen Wirtschaftstourismus und auf Kurzurlaube zurückführen. Dadurch konnte im Dezember ein Nächtigungsplus von 6,9 Prozent erzielt werden, was dem niederösterreichischen Tourismus somit das beste Dezember-Ergebnis seit Aufzeichnungsbeginn beschert.

 

 

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Einreichfrist zum TRIGOS Niederösterreich 2019 startet

LR Bohuslav: „Wir suchen die nachhaltigsten Unternehmen Niederösterreichs“

St. Pölten (23. Jänner 2019) – Mit dem TRIGOS werden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre gesellschaftliche Verantwortung vorbildhaft wahrnehmen und nachhaltiges Handeln erfolgreich in ihrer Strategie umgesetzt haben. Seit dem Jahr 2004 wird der TRIGOS in Österreich vergeben, in Niederösterreich wurde der Nachhaltigkeitspreis auf Initiative von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav im Jahr 2011 zum ersten Mal durchgeführt und findet 2019 nun zum sechsten Mal regional statt. „Verantwortungsvolles Handeln in der Wirtschaft heißt zukunftsfit aufgestellt zu sein. Mir ist es wichtig, jene Unternehmen vor den Vorhang zu holen, die sich vorbildhaft für Umwelt und Gesellschaft engagieren“, betont Landesrätin Petra Bohuslav.

Die Einreichfrist für den TRIGOS Niederösterreich endet am 15. März 2019. Die Auszeichnung bietet jenen Unternehmen eine Bühne, die sich durch ihre Aktivitäten bereits heute für eine zukunftsfähige Gesellschaft engagieren. Für Niederösterreichische Unternehmen gibt es heuer wieder mit einer Einreichung eine doppelte Siegeschance in den Kategorien: „Regionale Wertschaffung“, „Klimaschutz“ und „Vorbildliche Projekte“.

Die Jury prämiert Unternehmen, die eine Führungsrolle und besondere Vorbildwirkung für verantwortungsvolles Wirtschaften und Nachhaltigkeit einnehmen und zur Zukunftsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt beitragen.

Unterstützt werden die TRIGOS-Kategorien wieder von der „Niederösterreichischen Versicherung“, der „Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT der Wirtschaftskammer Niederösterreich“ und den „NÖN - Niederösterreichischen Nachrichten“.

 

 

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Bilanz 2018: ecoplus International unterstützte 240 NÖ Unternehmen bei ihren Export-Aktivitäten

ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien, ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen ein wichtiger Partner beim Thema Export. 2018 nahmen rund 240 heimische Betriebe die kostenfreien Unterstützungsangebote in Anspruch. 53 dieser Unternehmen konnten mit Hilfe von ecoplus International bereits Erfolge verzeichnen. „Export geht nicht von heute auf morgen, sondern es ist Aufbauarbeit, um sich nachhaltig auf einem Markt zu positionieren und halten zu können. Das erfordert neben fundierten Marktkenntnissen und Export-Know how vor allem auch Geduld, interkulturelles Verständnis und viel Kommunikation. Auch dabei unterstützt ecoplus International und trägt damit wesentlich zur Stellung Niederösterreichs als erfolgreiches Exportland bei“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(23.01.2019) – „Für eine kleine Volkswirtschaft wie die unsere ist der Export eine wichtige Säule der Wirtschaftspolitik. Für viele unserer Unternehmen ist der Export eine wesentliche Wachstumsstrategie und das hat positive Auswirkungen auf das ganze Land, denn die Steigerung der Exportaktivitäten ist gleichzusetzen mit Arbeitsplätzen, Wirtschaftswachstum und Wohlstandszugewinn. So hängt fast eine Viertel Million Arbeitsplätze in Niederösterreich vom Export ab. Daher arbeiten wir seit vielen Jahren – vor allem im Rahmen von ecoplus International – intensiv daran, die heimische Exportwirtschaft sowohl beim Schritt in neue Märkte als auch beim Daily-Business zu unterstützen. Die ecoplus International Auslandsbüros sind dabei ein klarer Mehrwert“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

2018 erbrachte das Team von ecoplus International für niederösterreichische Exporteure über 650 Dienstleistungen. Dabei werden Kunden aus ganz unterschiedlichen Branchen und Bereichen unterstützt – von Lebensmitteln über Bauprodukte bis hin zu Landmaschinen, Maschinen und Anlagen.

„Im Fokus unserer Kunden steht weiterhin das klassische Exportgeschäft. Rund 80 Prozent der betreuten Unternehmen haben weniger als 50 Mitarbeiter – für diese KMU ist der Schritt auf neue Märkte eine besondere Herausforderung.  Demzufolge unterstützen wir sie vor allem dabei, Vertriebspartner beziehungsweise Kunden auf den Zielmärkten zu identifizieren und Kontakte herzustellen – und wir helfen bis zum Abschluss des Exportgeschäfts und darüber hinaus“, erläutern ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Einen immer größeren Stellenwert nehmen dabei die Bereiche Online-Marketing und -Akquise ein. Dadurch eröffnen sich auch für kleinere Unternehmen neue Möglichkeiten, um ihre Bekanntheit auf Auslandsmärkten nachhaltig zu steigern.

Die positive Wirtschaftsentwicklung in den ecoplus International-Fokusmärkten Tschechien, Ungarn, Polen, der Slowakei und Rumänien spiegelt sich 2018 auch in der Arbeit von ecoplus International wider, in all diesen Märkten ist das Anfrageniveau hoch. Während die aktiven Anfragen in Richtung Türkei - analog zu den Exporten - rückläufig sind, haben die Anfragen in Bezug auf Russland wieder zugenommen – auch dies analog zur positiven Entwicklung der niederösterreichischen Exporte in Richtung Russland. So konnte beispielsweise die Traiskirchner Firma Geoprospectors, ein Anbieter von Bodensensorik im Bereich Precision Farming, bei der Akquise und erfolgreichen Abwicklung von zwei Exportgeschäften mit russischen Interessenten unterstützt werden.

Da es gerade in welt- und wirtschaftspolitisch herausfordernden Zeit auch beim Export wichtig ist, mehrere Standbeine zu haben, nimmt ecoplus International regelmäßig neue Zielmärkte in Angriff. Für 2019 liegt der Fokus bei den Nahmärkten auf Frankreich und bei den Fernmärkten auf China. Ins Land der Mitte ist im April dieses Jahres eine große niederösterreichische Wirtschaftsdelegation geplant.

 

 

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Top-Wirt“, „Einsteiger“ und „Aufsteiger“ des Jahres 2019 gekürt

LH Mikl-Leitner: NÖ Wirtshauskultur eine unglaubliche Erfolgsstory

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Rahmen eines Festes für die Wirte im Auditorium in Grafenegg wurde gestern, Montag, der „Top-Wirt des Jahres 2019" gekürt. Die begehrte Auszeichnung ging dabei an die Familie Christian Donhauser aus Kirchberg am Wechsel (Bezirk Neunkirchen) mit ihrem Gasthof Grüner Baum. Zum „Einsteiger des Jahres 2019" wurde die Familie Zlabinger aus Schwarzenau (Bezirk Zwettl) mit ihrem Gasthof Kaminstube gewählt, die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres 2019" ging an die Familie Bachler aus Kematen an der Ybbs (Bezirk Amstetten) mit ihrem Bachlerhof. Die Ehrungen nahmen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrätin Petra Bohuslav vor.

Landeshauptfrau Mikl-Leitner bezeichnete die NÖ Wirtshauskultur im Gespräch mit Moderator Claudio Schütz als „unglaubliche Erfolgsstory“. Aus bescheidenen Anfängen vor 25 Jahren sei eine „richtige Bewegung“ in Niederösterreich und eine „tolle Visitenkarte“ für Niederösterreich geworden. Die NÖ Wirtshauskultur vereine 220 Mitgliedsbetriebe unter ihrem Dach, die für ausgezeichnete Küche, Gastfreundschaft und Authentizität stehen. Die Wirte zeichne auch große Verbundenheit mit der Heimat und die Freude am Umgang mit den Menschen aus, da gebe es auch Parallelen zur Politik, so Mikl-Leitner. „Und bei uns passt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Die Landeshauptfrau dankte auch dem aktuellen Obmann der NÖ Wirtshauskultur Harald Pollak sowie seinen beiden Vorgängern Herbert Bonka und Ulli Amon-Jell, die mit dieser Aufgabe große Verantwortung auf sich genommen hätten.

Landesrätin Petra Bohuslav ist es ein großes Anliegen, Wirte bei Investitionen auch rasch und unbürokratisch zu helfen. „Im Vorjahr haben wir rund 300 Projekte unterstützt, auch heuer werden wir den Wirten bei Investitionen wieder zur Seite stehen.“ Die 220 Betriebe der NÖ Wirtshauskultur seien ein „riesiges Prädikat“ punkto Qualität und Regionalität. Niederösterreich verzeichne pro Jahr rund 40 Millionen Ausflügler, viele kämen wegen „des Essens und des Trinkens“, so Bohuslav.

Für Obmann Harald Pollak sind 25 Jahre NÖ Wirtshauskultur ein Qualitätsmerkmal und stehe auch für den Zusammenhalt. „In diesen 25 Jahren konnte eine gute und ordentliche Mischung von Wirtsleuten aufgebaut werden.“

In der Kategorie „Top-Wirt des Jahres 2019" waren neben dem Sieger (Familie Christian Donhauser aus Kirchberg am Wechsel) auch das Landgasthaus Winkelhofer (Eggendorf/Walde, Bezirk Hollabrunn) und das Wirtshaus im Demutsgraben (Bezirk Zwettl) nominiert.

In der Kategorie „Einsteiger 2019“, in der die Familie Zlabinger aus Schwarzenau als Sieger hervorging, waren weiters der Gastronomiebetrieb Muhr (Gallbrunn, Bezirk Bruck/Leitha) und der Gasthof Heissenberger (Krumbach, Bezirk Wiener Neustadt-Land) nominiert.

Um den Titel „Aufsteiger 2019“ standen neben dem Sieger Bachlerhof auch das Gasthaus Auszeit bei Klaus Hölzl (Gastern, BezirkWaidhofen/Thaya) und der Krumbacherhof (Krumbach, Bezirk Wiener Neustadt-Land) zur Auswahl.

Alle neun Nominierungen wurden vom Verein NÖ Wirtshauskultur aus insgesamt 64 Bewerbern als besonders qualitativ hochwertig, nachhaltig und authentisch ausgewählt.

 

 

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Angebot für Firmen im IZ NÖ-Süd erweitert: neues ecoplus Parkhaus im Wirtschaftspark eröffnet

Im IZ NÖ-Süd, einem der größten Wirtschaftsparks Österreichs, werden die freien Flächen für Neuansiedlungen und Expansionen immer weniger, während die Nachfrage konstant hoch ist. Damit keine hochwertigen Ansiedlungsflächen als Parkraum genützt werden müssen, hat ecoplus in den vergangenen 10 Monaten ein Parkhaus errichtet. Dieser Tage wurde es von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki seiner Bestimmung übergeben: „Im neuen Parkhaus stehen exklusiv für die angesiedelten Betriebe 288 Stellplätze zur Verfügung. Damit wird das Infrastrukturangebot für die Unternehmen weiter ausgebaut und der Standort erhält einen zusätzlichen Attraktivierungsschub.“

(20.01.2019) -  Dieses Projekt trägt zu einer effizienten Nutzung der vorhandenen Fläche bei, dämmt Bodenversiegelungen, die keine Arbeitsplätze schaffen, ein und verhindert eventuelle Absiedlungen von Betrieben aus purer (Park-)Platznot. Die Investition von rund 3,8 Millionen Euro in die Parkhauserrichtung ist daher eine Investition in die Zukunft des ecoplus Wirtschaftsparks. Dass bereits bei der Eröffnung rund 60 Prozent der Parkplätze vermietet sind, beweist, dass das Angebot von den angesiedelten Unternehmen auch angenommen wird. Bei Bedarf kann das Parkhaus noch aufgestockt werden“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Zusätzlich zu Punkten wie Funktionalität, Sicherheit oder Komfort durch großzügig dimensionierte Stellplätze und e-Tankstellen wurde auch auf eine künstlerische Fassadengestaltung Wert gelegt. Das Konzept dafür stammt vom Künstlerpaar Sebastian Grübl und Barbara Senter.

Auf der Nordseite des Gebäudes ist die Spiegelung einer Teichszenerie zu sehen – in der Nähe befindet sich der Gemeindeteich – und an den restlichen Außenwänden des Parkhauses verzweigen sich aus dieser Ansicht heraus zum Teil stilisierten Äste. Diese Äste stehen symbolisch für die Wirtschaftszweige, die von ecoplus im Wirtschaftspark vereint werden. Ergänzend befinden sich bei den Zweigen Pixel, die die die ecoplus Wirtschaftsparks symbolisieren.

„Das neuen Parkhaus ergänzt das infrastrukturelle Angebot für die rund 11.100 Menschen, die ihren Arbeitsplatz im IZ NÖ-Süd haben optimal – dazu zählen unter anderem die Kinderbetreuungseinrichtung IZIBIZI kids corner, Tagungsräume, Gastronomie oder auch die hochrangige Verkehrsanbindung. Das Parkhaus bedeutet aber nicht nur einen Mehrwert für den Wirtschaftspark und die über 380 angesiedelten Unternehmen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern setzt eben auch einen interessanten künstlerischen Akzent“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Insgesamt betreibt ecoplus in ganz Niederösterreich entweder im Eigentum oder in Beteiligung mit Stand Jänner 2019 18 Wirtschaftsparks mit einer Gesamtfläche von rund 1.000 Hektar. In diesen 18 Wirtschaftsparks sind mehr als 1.000 Betriebe mit rund 21.800 Arbeitsplätzen angesiedelt.

 

 

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Fleischkonsum – Qualität statt Quantität

Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten achten beim Fleischkonsum auf Qualität und Herkunft. Die Produzenten und Verarbeiter sind daher gefordert, diesen Ansprüchen auch gerecht zu werden. Vor wenigen Tagen trafen sind rund 60 Interessierte Branchenvertreterinnen und -vertreter in Hollabrunn, um sich beim Fleischtechnologietag, den der ecoplus Lebensmittel Cluster Niederösterreich gemeinsam mit dem Lebensmittel-Cluster OÖ und der Priv. HTL für Lebensmitteltechnologie Hollabrunn veranstaltet hat, über die aktuellsten Entwicklungen zu informieren. „Bei heimischen Lebensmitteln können die Konsumentinnen und Konsumenten sicher sein, dass höchste Qualität auf den Teller kommt. Veranstaltungen wie der Fleischtechnologietag tragen wesentlich dazu bei, dass unsere Betriebe immer am aktuellsten Stand sind“, ist Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

(18.01.2019) – Der Fleischtechnologietag hat in Niederösterreich schon Tradition – bereits zum 7. Mal organisierte der ecoplus Lebensmittel Cluster Niederösterreich dieses Fachevent in Zusammenarbeit mit dem Lebensmittel-Cluster OÖ und der Priv. HTL für Lebensmitteltechnologie Hollabrunn sowie dem Fleischtechnologiezentrum Hollabrunn. Heuer standen das Thema Tierwohl sowie innovative Technologien im Bereich Hygiene und Maschinendesign im Fokus. „Bereits seit 2005 vernetzt der ecoplus Lebensmittel Cluster NÖ die Betriebe entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von den Produzenten über die Verarbeiter bis hin zum Handel – und forciert im Rahmen überbetrieblicher Kooperationsprojekte den wichtigen Know-how-Transfer aus den F&E-Einrichtungen in die Betriebe. Auch beim Fleischtechnologietag waren zum Beispiel Verbesserungen im Hygenic Design von industriellen Fleischwölfen und neue sensorische Methoden das Thema – immer vor dem Hintergrund einer nachhaltigen, ökologisch und ökonomisch sinnvollen und verantwortungsbewussten Lebensmittelproduktion, bei der auch das Tierwohl ein wichtiger Punkt ist“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Der Fleischtechnologietag 2019 stand unter dem Motto „Qualität statt Quantität“. Dabei wurde ein Bogen von der Nachhaltigkeit in der Fleischverarbeitung, über neue technologische Möglichkeiten im Bereich Monitoring von Biofilmen bis hin zu Themen wie Food Fraud und Risikovorsorge sowie Sensorik und Hygiene gespannt. Abgerundet wurde die ganztätige Veranstaltung von einem Workshop zum Thema sensorische Schnell-Methoden sowie einer Firmenausstellung.

Am Programm stand eine Präsentation von Florian Hütthaler (Hütthaler KG, OÖ) zu einheitlichen Standards in der Tierhaltung von Schweinen und Rindern, die über individuelles Marketing hinausgehen und zu nachhaltiger Fleischproduktion beitragen. Roman Schober (Schober GmbH Waldviertler Bio Wurstmanufaktur, NÖ) schloss mit seinem „Nose-to-Tail-Konzept“ an diesen Gedanken an und gab einen Überblick, wie ein Tier ganzheitlich verwertet werden kann. Gerhard Prechtl, (Maschinenfabrik LASKA, OÖ) erläuterte den Einfluss, den die Entwicklung und das Engineering von Maschinen auf die Hygiene der darauf produzierten Produkte haben - Stichwort: Hygienic Design. Um die Anwendungsmöglichkeiten von NIR-Spektroskopie beim zerstörungsfreien Qualitätsnachweis von Fleisch- und Wurstprodukten, ging es im Vortrag von Heinrich Orsini-Rosenberg (Bruker Austria GmbH, Wien). Michael Stelzl (HYGIENICUM - Institut für Mikrobiologie & Hygiene Consulting GmbH, Graz) thematisierte aktuelle mikrobielle Herausforderungen und Kontaminationen im Fleisch- und Wurstbereich und im Eva Wagner (FFoQSI GmbH, Wien), erläuterte, woher die besonders gefährlichen und hartnäckigen Biofilme kommen und wie diese beseitigt werden können. Am Nachmittag wurden in einem Sensorik-Workshop neue Schnellmethoden zur sensorischen Bewertung vorgestellt wurden. Mittels „Napping“ (franz. la nappe = Tischtuch) wurden Hartwurstproben anhand von Ähnlichkeiten auf dem Tisch gruppiert. Durch das vielfältig Programm führt Wolfgang Wernert vom Fleischtechnologiezentrum Hollabrunn.

„Technologische Entwicklungen und Digitalisierung gewinnen auch in der Lebensmittelwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Der ecoplus Lebensmittel Cluster NÖ ermöglicht auch kleine und mittelständische Unternehmen einfachen Zugang zu den aktuellen Trends und trägt so dazu bei, die Wertschöpfung der Branche langfristig zu steigern“, freut sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Tourismuslandesrätin Bohuslav: „Unterstützungspaket für die Betriebe in den Wintersportgebieten“

Nach der schneereichen Witterungssituation startet die Niederösterreich Werbung mit verstärkten Marketingaktivitäten für die heimischen Wintersportorte

St. Pölten (17. Jänner 2019) – Der bisherige Winter stellt einige Wintersportgebiete in Niederösterreich vor eine Herausforderung. Aus diesem Grund setzt das Wirtschafts- und Tourismusressort einige Maßnahmen. „Seit Beginn der schneereichen Witterungssituation sind mein Team und ich in Kontakt mit unseren touristischen Betrieben in den Wintersportregionen. Obwohl vor allem das Hochkar betroffen war, merken auch die anderen Regionen, dass die Gäste aufgrund der Berichterstattung verunsichert sind, ob Wintersport in Niederösterreich möglich ist. Daher haben wir ein Maßnahmenpaket geschnürt, wie wir unsere Betriebe rasch unterstützen können“, informiert Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Ein wichtiger Teil dieses Pakets ist eine zusätzliche Marketingkampagne für die niederösterreichischen Wintersportgebiete durch die Niederösterreich Werbung. Geplant sind neben Inseraten auch TV- und Radiospots sowie verstärkte Aktivitäten im Social Media-Bereich. Tourismuslandesrätin Bohuslav: „Auf die Sportlerinnen und Sportler warten traumhafte Bedingungen. Mit der Kampagne wollen wir den Gästen Lust auf Wintersport in Niederösterreich machen – egal ob auf Alpinski, Snowboard oder Langlaufski.“

Da das Hochkar durch die Witterungsbedingungen am schwersten getroffen ist, wird eine eigene Task-Force der Wirtschafts- und Tourismusabteilung gebildet. „Hier werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch vor Ort mit den Betroffenen in Kontakt sein um Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen. Wir sehen uns als Partner der Betriebe in Niederösterreich. Und die starken Schneefälle und ihre Folgen sollen nicht für weitere negative Entwicklungen sorgen“, so Landesrätin Bohuslav.

 

 

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Niederösterreich ist Meeting-Point für Tagungen und Seminare

 LR Bohuslav: Wir sind als Kongress-Land auf dem Vormarsch 

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Convention Bureau Niederösterreich stellt für 2019 vier neue Top-Partner und den brandneuen Katalog vor. Die Broschüre in frischem Design ist ab sofort kostenlos erhältlich und gibt Businesspartnern wertvolle Tipps und viele Anregungen für außergewöhnliche Locations, Seminar- und Tagungshäuser.

Seit über zehn Jahren ist das Convention Bureau Niederösterreich (CBNÖ) ein verlässlicher Scout, Berater und Ansprechpartner für alle Unternehmen, die in Niederösterreich ein Meeting, Incentive oder Event veranstalten wollen. Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav erläutert dazu: „Die Mitarbeiterinnen des Convention Bureaus helfen unbürokratisch und schnell und dieser Service wird natürlich kostenlos zur Verfügung gestellt. Ebenso kostenlos ist der jährlich aktualisierte Katalog“.

Das praktische Nachschlagewerk für alle, die im Veranstaltungsmanagement zu tun haben, stellt nun alle 48 Top-Partner noch übersichtlicher und ansprechender vor. Vier davon sind erstmals mit dabei: Neben dem R&R Residenzen Hotel Mitterbach wurden mit dem Convention Bureau Wiener Neustadt, den Kasematten und der Arena Nova gleich drei Betriebe aus Wiener Neustadt in die Riege der Top-Partner aufgenommen.

Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, kennt den Grund für diese starke „Wiener Neustadt-Präsenz“: „Als Standort der Niederösterreichischen Landesausstellung 2019 rückt Wiener Neustadt vermehrt in den Fokus der Organisatoren von Business-Events. Mit einem eigenen Convention Bureau in Wiener Neustadt haben wir deshalb eine Drehscheibe für den Wirtschaftstourismus eingerichtet, die Kundinnen und Kunden aus dem In- und Ausland bei der kompletten Organisation ihrer Veranstaltung hilft. Dabei kann die Infostelle auf Anbieter in der Region zurückgreifen, die die gesamte Bandbreite an Infrastruktur und Größenordnungen abdecken.“

Das R&R Residenzen Hotel Mitterbach gehört nicht nur zu den ersten Urlaubsadressen im Mariazellerland, sondern bietet auch Businessgästen ein inspirierendes Ambiente und eine Top-Ausstattung. Für Tagungen stehen drei Räumlichkeiten zur Verfügung, darunter eine Lounge in der Panoramabar. Kraft tanken lässt sich im Wellnessbereich, in der Steak-Lounge und natürlich in der herrlichen Bergwelt rund um Mitterbach.

Wiener Neustadts einzigartige historische Wehranlage − die Kasematten − ist Schauplatz der Niederösterreichischen Landesausstellung 2019. Ein Jahr später wird dann eine aufwändig restaurierte Anlage für Kongresse, Ausstellungen, Seminare und Events aller Art zur Verfügung stehen. Ein multifunktionaler Saal mit modernster Technik bildet einen spannenden Kontrast zum außergewöhnlichen Gewölbe des ehemaligen Munitionslagers.

Mit der erst kürzlich adaptierten Halle 2 geht die Arena Nova Wiener Neustadt verstärkt in Richtung Kongress- und Tagungszentrum. Mit Erfahrung und großem Engagement wird jede Veranstaltung effektvoll in Szene gesetzt. Die Räume sind zum Teil miteinander kombinierbar, zudem sind sie großzügig angelegt und bieten auch vielen Menschen Platz, sind modern ausgestattet und barrierefrei.

 

 

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Regionalförderung erreicht 2018 mit 157 Projekten Rekordjahr

LR Bohuslav: Bringen damit Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand ins Land

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Jahr 2018 hat die Landesregierung 157 ecoplus Regionalförder- und LEADER-Projekte beschlossen, damit die Regionen mit 29,6 Millionen Euro unterstützt und Investitionen von etwas mehr als 63 Millionen Euro in Niederösterreich ausgelöst. „So eine hohe Anzahl an Projekten gab es in der 30-jährigen Geschichte der Regionalförderung erst einmal, nämlich im Jahr 2013. Nachdem die Projektideen ausschließlich aus den Regionen stammen, belegt die Rekordzahl das Bestreben der heimischen Regionen aktiv neue Projekte anzugehen und umzusetzen. Es freut mich sehr, wenn wir als Land Niederösterreich mit der Regionalförderung einen Beitrag zum Gelingen dieser vielfältigen Projekte leisten können, die allesamt mehr Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand in die Regionen bringen“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Projekthighlights des Jahres waren unter anderem die Optimierungsmaßnahmen rund um den Thermenradweg, die Errichtung des Besucherzentrums in Bad Schönau, die Förderung der Aufschließung des Interkommunalen Wirtschaftsparks in Absdorf-Königsbrunn, die Errichtung des Besucherzentrums im Wildpark Ernstbrunn, die Attraktivierung des Stifts Dürnstein, das Projekt ‚Barrierefreier Genuss für alle‘ des Loisiums in Langenlois und viele weitere. Alle diese Leuchtturmprojekte im Bereich Wirtschaft, Technologie und Tourismus wären in dieser Ausformung ohne die Mittel der Regionalförderung nicht möglich gewesen. Es ist daher schön zu sehen, dass wir den Regionen ein starker Partner sein können“, unterstreicht Bohuslav. Insgesamt wurden in den letzten drei Jahrzehnten 3.035 Regionalförder-Projekte umgesetzt.

Die Regionalförderung unterstützt Gemeinden, Initiativen und Vereine bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Infrastrukturprojekte. Dabei reicht das ecoplus Dienstleistungsangebot von der Beratung bis zur Förderabwicklung. Seit dem Sommer 2018 ist es auch möglich, Förderanträge online über die Webplattform https://foerderportal.ecoplus.at einzureichen und abzurechnen. Durch dieses Instrument werden die Unterlagen rascher und sicherer übermittelt und mehr Transparenz geschaffen.

„Die Regionalförderung ist das wichtigste Instrument der lokalen Entwicklung. Dieses Instrument kann aber nur einen Nutzen entfalten, wenn sinnvolle und nachhaltige Ideen und Initiativen aus den Regionen kommen und auch dort umgesetzt werden. Schließlich wissen die Menschen vor Ort am besten, wo Impulse gefragt sind und wo der ‚Schuh drückt‘. Mit unserem Online-Förderportal wurde die Einreichung und Abrechnung für die Projektträger erleichtert“, erklärt ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Und auch das LEADER-Programm als Teil der ecoplus Regionalförderung lief 2018 auf Hochtouren. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur Förderung innovativer Strategien in ländlichen Regionen. 18 Regionen nehmen in Niederösterreich am Programm teil. Hierbei ist ecoplus die maßgebliche Förderstelle für die nicht-landwirtschaftlichen Maßnahmen. Von den in Summe 29,6 Millionen Euro Mittel der Regionalförderung und LEADER sind 3,7 Millionen Euro von der Europäischen Union enthalten.

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Wirtshauskultur zieht Bilanz über 25 Jahre

LR Bohuslav: Einbindung der „tut gut“-Wirte und Fördercall geplant 

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Niederösterreichische Wirtshauskultur“ informierte heute Landesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit Mario Pulker von der Wirtschaftskammer Niederösterreich und NÖ Wirtshauskultur-Obmann Harald Pollak über Neuigkeiten, Veränderungen und Highlights bei einer Pressekonferenz im Palais Niederösterreich in Wien.

Zu Anfangszeiten engagierten sich mehr als 100 Wirtshäuser – mittlerweile sind es etwa 220 familiär geführte Wirtshäuser in rund 200 Orten in ganz Niederösterreich. „Die Wirte sind das Rückgrat unseres Erfolges, wir in Niederösterreich sind positioniert als das Land des Genusses,“ sagte die Landesrätin und erinnerte an die Tourismus-Rekordjahre 2017 und 2018 mit jeweils über sieben Millionen Nächtigungen. „Es gibt eine Sehnsucht der Gäste in Richtung Authentizität, Gemütlichkeit, Regionalität und Qualität. Die Betriebe der Wirtshauskultur sind das Flaggschiff der heimischen Gastronomie, wir sind in diesem Bereich auch international Vorreiter“, hielt sie fest.

Durch die Neuordnung der Kulinarik-Initiativen in Niederösterreich, und um Synergien zu nutzen werden die „tut gut“-Wirte in die Wirtshauskultur aufgenommen. „Wir fokussieren die Kulinarik in Niederösterreich bei der Wirtshauskultur und werden die ‚tut gut‘-Wirte mit ins Boot nehmen,“ kündigte Bohuslav an. „Es gibt 94 ‚tut gut‘-Wirte im Land Niederösterreich, 41 davon sind bereits Mitglieder der Wirtshauskultur. Die anderen Betriebe werden ein Angebot bekommen, Mitgliedsbetriebe bei der Wirtshauskultur zu werden. Ab dem Jahr 2020 wird es keine eigenen ‚tut gut‘-Wirte mehr geben. Die ‚tut gut‘ Idee wird unter der Marke der Wirtshauskultur weiter leben“, unterstich Bohuslav.

Schon im vergangenen Jahr gab es eine eigene Förderaktion, um die niederösterreichischen Gastgeberinnen und Gastgeber bei Maßnahmen in ihren Betrieben zu unterstützen. „Der Fördercall ist von den Wirten sehr gut angenommen worden, wir haben 2018 rund 300 Projekte unterstützt. Die Förderaktion findet aufgrund des großen Erfolges im Vorjahr auch im heurigen Jahr statt“, informierte die Landesrätin. „Der Fördercall ‚Gastgeber 2019‘ bietet rasche Hilfestellung bei kleineren Investitionen, wie Innenraumgestaltung oder Renovierungen“, so Bohuslav. Es gehe um die Erneuerung der Einrichtung bzw. auch um optische Verbesserungen im Umfeld des Betriebes.

Investitionskosten von 5.000 Euro bis 30.000 Euro werden durch den Fördercall „Gastgeber“ unterstützt. Diese Unterstützung beträgt maximal 20 Prozent bzw. 6.000 Euro der förderbaren Kosten. Die Antragseinreichung ist von 1. März bis 31. Mai über das Wirtschaftsförderungs-Portal Niederösterreich möglich.

Mario Pulker von der Wirtschaftskammer Niederösterreich meinte: „Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtshauskultur und mit dem Land Niederösterreich. Trotz aller Herausforderungen ist die niederösterreichische Tourismusbranche auf einem guten Weg. Wir haben die Förderungen sehr breit aufgestellt, die Betriebe stehen gut da und die Stimmung ist ausgezeichnet. Der heurige Fördercall ‚Gastgeber‘ unterstützt die Gastronomie bei der Aufrechterhaltung des hohen Qualitätsniveaus.“

NÖ Wirtshauskultur-Obmann Harald Pollak führte aus: „Die Mitglieder der Wirtshauskultur haben sich im Sinne der Qualität weiterentwickelt. Der Zusammenhalt unter den 220 Betrieben ist groß. Wer in den Kreis der Top-Wirte aufgenommen oder gar als Top-Wirte-Sieger prämiert werden will, muss ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen. Es geht um Beständigkeit, der Gast erwartet sich eine gleichbleibend gute Qualität. Unsere Wirte sind kreative Handwerker, beim Thema Nachhaltigkeit geht es u. a. um eine enge Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft.“

 

 

 

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Regionalförderung erreicht 2018 mit 157 Projekten Rekordjahr

2018 hat die Landesregierung 157 ecoplus Regionalförder- und LEADER-Projekte beschlossen, die Regionen mit 29,6 Millionen Euro an Fördermittel unterstützt und damit Investitionen von etwas mehr als 63 Millionen Euro in Niederösterreichs ausgelöst. „So eine hohe Anzahl an Projekten gab es in der 30-jährigen Geschichte der Regionalförderung erst einmal, nämlich im Jahr 2013. Nachdem die Projektideen ausschließlich aus den Regionen stammen, belegt die Rekordzahl das vitale Bestreben der heimischen Regionen aktiv neue Projekte anzugehen und umsetzen. Es freut mich sehr, wenn wir als Land Niederösterreich und mit der ecoplus Regionalförderung einen Beitrag zum Gelingen dieser vielfältigen Projekte leisten können, die allesamt mehr Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand in Niederösterreichs Regionen bringen“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über das Rekordjahr der Regionalförderung 2018.

(12. Jänner 2019) – „Projekthighlights des Jahres waren unter anderem die Optimierungsmaßnahmen rund um den Thermenradweg, die Errichtung des Besucherzentrums sco²narium in Bad Schönau, die Förderung der Aufschließung des Interkommunalen Wirtschaftsparks in Absdorf-Königsbrunn, die Errichtung des Besucherzentrums im Wildpark Ernstbrunn, die Attraktivierung des Stift Dürnsteins, das Projekt ‚Barrierefreier Genuss für alle‘ des Loisiums in Langenlois und viele weitere. Alle diese Leuchtturmprojekte im Bereich Wirtschaft, Technologie und Tourismus wären in dieser Ausformung ohne die Mittel der ecoplus Regionalförderung nicht möglich gewesen. Es ist daher schön zu sehen, dass wir den Regionen ein starker Partner sein können“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Insgesamt wurden in den letzten drei Jahrzehnten 3.035 Regionalförderung-Projekte umgesetzt.

Die Regionalförderung unterstützt Gemeinden, Initiativen und Vereine bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Infrastrukturprojekte. Dabei reicht das ecoplus Dienstleistungsangebot von der Beratung bis zur Förderabwicklung. Seit dem Sommer 2018 ist es auch möglich, Förderanträge online über die Webplattform foerderportal.ecoplus.at einzureichen und abzurechnen. Durch dieses Instrument werden die Unterlagen rascher und sicherer übermittelt und mehr Transparenz geschaffen. „Die ecoplus Regionalförderung ist das wichtigste Instrument der regionalen Entwicklung, das wir in unserem Bundesland haben. Dieses Instrument kann aber nur einen Nutzen entfalten, wenn sinnvolle und nachhaltige Ideen und Initiativen aus den Regionen kommen und auch dort umgesetzt werden. Schließlich wissen die Menschen vor Ort am besten, wo Impulse gefragt sind und wo der Schuh drückt. Mit unserem Online-Förderportal wurde die Einreichung und Abrechnung für die Projektträger erleichtert“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Und auch das LEADER-Programm als Teil der ecoplus Regionalförderung lief 2018 auf Hochtouren. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur Förderung innovativer Strategien in ländlichen Regionen. 18 Regionen nehmen in Niederösterreich am Programm teil. Hierbei ist ecoplus die maßgebliche Förderstelle für die nicht-landwirtschaftlichen Maßnahmen. Von den in Summe 29,6 Millionen Euro Fördermittel der Regionalförderung und LEADER sind 3,7 Mio. Mittel der Europäischen Union enthalten.

 

 

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Marchfeld als touristischer Anziehungspunkt

Das Marchfeld hat sich in den letzten Jahren zu einer Region mit zahlreichen touristischen Highlights entwickelt. Nun sollen die touristische Anziehungskraft und die Bekanntheit der Region weiter gestärkt werden. „Das Marchfeld bietet viele kulturelle und landschaftliche Attraktionen, wie den Nationalpark Donau-Auen, das Marchfelder Schlösserreich und die vielen Radwege der Region. Diese Angebote sollen nun verstärkt beworben werden, um mehr Besucherinnen und Besucher in die Region zu bringen und sie somit zu stärken. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(10. Jänner 2019) – Seit Jänner 2018 gehören die Tourismusgemeinden des Marchfelds zur Destination Weinviertel und werden von dieser in der touristischen Produktentwicklung und Vermarktung unterstützt. In einem ersten Schritt soll nun die Region noch sichtbarer gemacht werden. Das soll unter anderem durch die Landesausstellung 2022 ermöglicht werden, die dann im Marchfeld stattfinden wird. Zudem werden die Betriebe der Region, wie Beherberger, Gastronomiebetriebe, Produzenten, etc., an Informationsveranstaltungen teilnehmen, die einerseits Wissen vermitteln, aber auch als Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung dienen sollen. „Die Region soll nicht nur für touristische Gäste interessanter gemacht werden, sondern auch ein Angebot für Ausflugsgäste aus der Region bieten“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Um das Potential des Marchfelds als Ausflugsdestination zu steigern, werden diverse Maßnahmen umgesetzt. Darunter fällt die Entwicklung eines einheitlichen Designs für die Region, das sie klar als Teil des Weinviertels repräsentiert. Aber auch Werbemittel werden aufbereitet, darunter eine Freizeitkarte, in welcher die verschiedenen Radwege, die Gastronomen und die Direktvermarkter der Region angeführt werden. Weiters erfolgt der Launch einer digitalen und analogen Kampagne, in der die Region beworben wird. Zusätzlich soll ein eigenes Online-Regionsportal eingerichtet werden, auf welchem Informationen zur Region und aktuelle Veranstaltungen gefunden werden können. Auch ein Marchfeldtag in Wien wird auf dem Programm stehen“, erklärt der Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, DI Hannes Weitschacher.

Die LEADER-Region Marchfeld hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Kulturangebot in Weitra positioniert sich für die Zukunft

Rund 500.000 Nächtigungen und hundertausende Tagesgäste besuchen jedes Jahr das Obere Waldviertel. Die Region und dabei besonders Weitra punkten auch mit ihrem vielfältigen kulturtouristischen Angebot. Um dieses Angebot noch besser zu vermarkten und organisatorisch die Weichen für die Zukunft rechtzeitig zu stellen, wurde mit der Kulturabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung die Funktion eines Kulturcoaches bei der Destination Waldviertel installiert. Mit 1. Jänner 2019 hat Amelie Zlocha ihre Arbeit als Projektmanagerin Kulturtourismus aufgenommen. „Ich bin überzeugt, dass dadurch der Kulturtourismus im oberen Waldviertel weiter vorangetrieben wird und ich wünsche Frau Zlocha viel Erfolg bei ihrer Arbeit“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(10.01.2019) – Die Kuenringerstadt Weitra lockt mit einem reichhaltigen Veranstaltungs- und Kulturangebot Jahr für Jahr viele Gäste ins Obere Waldviertel. Der Kulturverein Schloss Weitra hat im Laufe der vergangenen Jahre verschiedene Kulturaktivitäten veranstaltet und organisiert. Der Bogen spannt sich vom Sommertheater im Rahmen des Schloss Weitra Festivals, über die Weitraer Adventtage bis hin zu diversen Ausstellungen und den unterschiedlichsten Veranstaltungen auf Schloss Weitra.

„Auf diesem Potenzial wollen wir jetzt aufbauen. Es geht darum, die vielen Angebote einer noch breiteren Gästeschicht bekannt zu machen. Damit soll der Stadt Weitra und der gesamten Region zu einem zusätzlichen Attraktivitätsschub verholfen werden und so die Wertschöpfung im Oberen Waldviertel weiter gesteigert werden. Daher unterstützen wir das Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalberatung“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Um diese anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen, wurde die Position eines Kulturcoachs geschaffen. Seit 1. Jänner 2019 hat Amelie Zlocha diese Funktion inne. Andreas Schwarzinger, Geschäftsführer Waldviertel Tourismus: „Frau Zlocha hat langjährige Erfahrung mit kulturellen Großprojekten – ein Wissen, das ihr als Kulturcoach Weitra zugutekommen wird. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Veranstaltungen inklusive der Ausstellungen am Standort Schloss Weitra sowie die Kooperation mit allen wichtigen Partnern in der Region.“

ecoplus unterstützt durch ein Projektmanagement auf Zeit im Rahmen der Regionalförderung. „Für uns ist es wichtig, dass die Projekte von regionalwirtschaftlicher Bedeutung sind und ‚aus der Region für die Region‘ kommen, denn vor Ort weiß man am besten, wo Potentiale zu heben sind. Wir sehen uns dabei als ‚Ermöglicher‘, die tatkräftig mithelfen, die Regionen in Niederösterreich weiterzuentwickeln“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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NÖ Wirtschaft setzte auch 2018 auf den Erfolgsfaktor Kooperation

563 Partner aus Wirtschaft und Forschung mit rund 83.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren mit Ende 2018 in den vier ecoplus Clustern – Lebensmittel Cluster NÖ, Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ, Kunstsoff-Cluster und Mechatronik-Cluster in Niederösterreich –vernetzt. Im vergangenen Jahr wurden 78 neue Kooperationsprojekte gestartet, 125 Projekte sind derzeit in Bearbeitung. „Diese Zahlen bestätigen eindrucksvoll die Bereitschaft der heimischen Unternehmen zu überbetrieblicher Zusammenarbeit. Unsere Betriebe haben erkannt, dass durch Kooperation frischer Wind ins Unternehmen kommt, Innovationen angekurbelt werden und der F&E-Anteil gesteigert werden kann. Vor allem mittlere und kleine Betriebe profitieren enorm von der Unterstützung durch die Clusterteams“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(07.01.2019) – Seit dem Start der vier ecoplus Cluster im Jahr 2001 wurden insgesamt rund 1.400 Projekte erfolgreich abgewickelt, davon rund 750 Kooperationsprojekte mit insgesamt 4.200 Projektpartnern. Dabei hat sich mit den Jahren der Charakter der Kooperationsprojekte grundlegend geändert. „Die enge Einbindung von renommierten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen hat dazu geführt, dass auch namhafte Leitbetriebe und inhaltliche Impulsgeber der jeweiligen Branchen als Kooperations- und Clusterpartner gewonnen werden konnten. Davon profitieren alle Clusterpartner, vor allem auch die kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Ein Trend geht daher auch zu größeren und längerfristigen Kooperationsprojekten mit einem hohen F&E-Anteil. Es zeigt sich aber auch ein ständig steigendes Interesse der Wirtschaft an Projekten mit qualifizierendem Charakter“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Ein Beispiel für ein erfolgreiches Qualifizierungsprojekt ist das Kooperationsprojekt „Fast Sensorik“ des ecoplus Lebensmittel Cluster Niederösterreich. Hier wurden den Projektpartnern innovative Methoden zur schnellen professionellen Überprüfung von Geschmack und Geruch vermittelt. Die erlernten Schnellmethoden können auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die keine ausgewiesenen Sensorik-Experten sind, angewendet und rasch ausgewertet werden – innerhalb kürzester Zeit liegen relativ aussagekräftige Ergebnisse vor, die den Betrieben eine gute Basis für die weitere Arbeit liefern. Im Arbeitsalltag ist der Zeitfaktor extrem wichtig, sichere und einfach anzuwendende Schnellmethoden sind hier ein wichtiger Punkt.

Fit für die Herausforderungen der Zukunft werden die Betriebe auch im Qualifizierungsnetzwerk „Kunststoffrecycling“ des ecoplus Kunststoff-Cluster in Niederösterreich gemacht. Aufgrund neuer europaweiter Richtlinien zur Erhöhung der Recyclingquote muss auch die heimische Kunststoffbranche ihre Anstrengungen deutlich intensivieren. In dem Kooperationsprojekt entwickeln fünf F&E-Einrichtungen sowie 11 Unternehmen gemeinsam ein Schulungsprogramm für Kunststoffrecycling, um so zur Erhöhung von Kompetenz und Innovationsleistung beizutragen und den Wissenstransfer zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern im Bereich Recycling nachhaltig zu intensivieren.

Das Thema Digitalisierung steht im Mittelpunkt des Kooperationsprojekts „Next Reality“ des ecoplus Mechatronik-Cluster in Niederösterreich. Dabei erarbeiten vier Forschungseinrichtungen gemeinsam mit 22 Betrieben, welche Möglichkeiten sich durch Augmented Reality und Virtual Reality für Remote Support Services ergeben können und welche Auswirkung sich daraus auf die Geschäftsprozesse ergeben bzw. wie die Benutzerakzeptanz ist.

Produktoptimierung steht im Mittelpunkt des Kooperationsprojekts „Schall.Holz.Bau“ des ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich. Hier analysierten neun Unternehmen „ihre“ Außenwandkonstruktionen aus Holz mit dem Ziel, Optimierungsmöglichkeiten für den Schallschutz zu finden. Mit an Bord sind nicht nur Holzbaubetriebe, sondern auch Hersteller von Verbindungsmitteln, Dämmstoffen und Holzwerkstoffen und Akustik-Experten. Durch die Zusammenarbeit von Projektpartnern aus unterschiedlichen Bereichen wurde weit über den Tellerrand geblickt und in Varianten gedacht, die am ersten Blick vielleicht nicht praktikabel erscheinen.

„Für alle Kooperationsprojekte, die in den ecoplus Clusterinitiativen begleitet und umgesetzt werden, gilt: ‚das Ganze ist mehr als Summe seiner Teile‘ – jeder Projektpartner ist Experte auf seinem Fachgebiet und bringt sein spezielles Wissen und seine Erfahrung in die Kooperationsgruppe ein. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Clusterprojekten eröffnet den Unternehmen neue Perspektiven, bringt neue Erfahrungen, neues Know-how und stärkt langfristig die Position unserer Wirtschaft“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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Niederösterreich ist Exportmotor der Ostregion

Die aktuellste Exportstatistik der Statistik Austria für das erste Halbjahr 2018 bestätigt: „Niederösterreich ist der Exportmotor der Ostregion. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 hat die niederösterreichische Exportwirtschaft Waren im Wert von 11,9 Milliarden Euro ausgeführt. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von beeindruckenden 8,3 Prozent. Damit festigen die blau-gelben Betriebe ihren Status als Exportmotor der Ostregion“, betonen Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl und Industriellenvereinigung-Präsident Thomas Salzer.

(02.01.2019) - Wien reduzierte im gleichen Zeitraum seine Exporte um 6,9 Prozent, das Burgenland steigerte seine Warenausfuhren um 4 Prozent. Nur die Steiermark und Salzburg konnten ein stärkeres Exportwachstum als Niederösterreich verzeichnen. Sogar der traditionelle Exportkaiser Oberösterreich wuchs mit 4,9 Prozent weniger stark als Niederösterreich.

Wichtigster Handelspartner für die heimische Wirtschaft bleibt mit einem Exportvolumen von 3,5 Milliarden Euro weiterhin Deutschland. Mit einer Steigerung von drei Prozent der Warenausfuhren zu unseren Nachbarn konnte der deutsche Markt seine Position in der blau-gelben Exportstatistik noch weiter ausbauen. Weiterhin zeigt die Top Ten der Exportstatistik die herausragende Bedeutung der Osteuropäischen Länder. Mit der Tschechischen Republik (Platz 3, 688 Mio. Euro, 8,9 Prozent), Ungarn (Platz 4, 647 Mio. Euro, 14,7 Prozent), Polen (Platz 6, 533 Mio. Euro, 16,9 Prozent), Slowakei (Platz 8, 420 Mio. Euro, 10,4 Prozent) und Slowenien (Platz 10, 304 Mio. Euro, 11,6 Prozent) sind gleich sechs Länder Osteuropas unter den Top Ten. Darüber hinaus zählen Italien (Platz 2, 692 Mio. Euro, 4,8 Prozent), die USA (Platz 5, 552 Mio. Euro, 5,5 Prozent) und Frankreich (Platz 9, 384 Mio. Euro, 7,4 Prozent) zu den wichtigsten Exportmärkten Niederösterreichs. Beeindruckend ist mit 36,5 Prozent das Exportwachstum nach Rumänien (272 Mio. Euro, Platz 11), das im 1. Halbjahr 2018 den Weg in die Top 10 nur knapp verpasste. Auch die Exporte nach Russland (183 Mio. Euro) entwickelten sich mit einem Plus von über 30 Prozent sehr positiv. Eine leichte Verbesserung ist auch in Richtung Türkei zu vermerken (108 Mio. Euro, +6,8 Prozent).

„Mit unserer Internationalisierungsagentur ecoplus International legen wir mit unseren Auslandsbüros, die schwerpunktmäßig in Osteuropa angesiedelt sind, seit Jahren den richtigen Fokus, das belegt diese Exportstatistik. Darüber hinaus setzen wir 2019 mit Frankreich und China auf zwei sehr spannende Exportmärkte. Während die Exporte nach Frankreich mit 7,4 Prozent deutlich wuchsen, ging unser Exportvolumen nach China um 7,5 Prozent zurück. Das zeigt auch, dass es wichtig ist einerseits unser Engagement in China zu erhöhen, hier ist noch mehr Potenzial vorhanden und andererseits, dass man im Exportgeschäft auf mehrere Pferde setzen muss, um Schwankungen zu kompensieren“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Für Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), „stärkt der Boom der heimischen Exportwirtschaft über indirekte Effekte auch nicht-exportierende Unternehmen und den gesamten Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Besonders bemerkenswert ist mit einem Plus von 5,5 Prozent das starke Exportwachstum in Richtung USA. Mit einem Exportvolumen von 551 Mio. Euro ist die USA der wichtigste Exportmarkt Niederösterreichs außerhalb Europas. Die Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer mit ihren 110 Standorten unterstützt unsere Exporteure auf der ganzen Welt und fungiert darüber hinaus auch als Innovationsagentur.“  

Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich, betont: „Wir wissen aus einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter unseren Industriebetrieben, dass vier von zehn Unternehmen planen, ihre Investitionstätigkeit in den nächsten zwölf Monaten auszuweiten. Das wird auch positive Auswirkungen auf das Exportvolumen der heimischen Industriebetriebe haben – und nicht zuletzt auf den gesamten Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Exportierende Unternehmen sind schließlich produktiver als nicht-exportierende Betriebe und weisen um durchschnittlich 23 Prozent höhere Löhne auf.“

Die niederösterreichischen Ausfuhren nach Großbritannien gingen um ein Prozent auf 254 Mio. Euro zurück, Großbritannien liegt damit auf dem zwölften Platz der wichtigsten Exportländer Niederösterreichs. „Wir spüren die Unsicherheit der heimischen Betriebe in Bezug auf den Brexit. Viele sind sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, mit dem Vereinigten Königreich Geschäfte zu machen. Ein „Hard Brexit“ wird die heimische Wirtschaft in ihrer Gesamtheit nicht in die Krise stürzen. Aber eine geordnete Scheidung mit dem Vereinigten Königreich ist aus wirtschaftlicher Sicht die einzig sinnvolle Lösung. Daher ist Großbritannien aus unserer Sicht dringend gefordert, der Austrittsvereinbarung zuzustimmen“, betonen Wirtschaftslandesrätin Bohuslav, Wirtschaftskammerpräsidentin Zwazl und Industriellenvereinigung-Präsident Salzer.

 

 

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Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee: Sensationelle Entwicklung ermöglicht Investitionen

Im Vorjahr konnte die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee auf die historisch beste Wintersaison stolz sein. Das 13 Pistenkilometer umfassende Skigebiet überschritt 2017/2018 mit 111.053 Ersteintritten erstmals die 100.000er-Marke. „Dank der sensationellen Entwicklung des Familienskigebietes sind Investitionen im Umfang von rund 600.000 Euro aus eigener Kraft möglich: So haben wir heuer in einen neuen Tellerlift investiert und die Beschneiungsanlage aufgestockt“, betonen Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav, der kaufmännische ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger, NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl und Gerald Gabauer, Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee.

Landesrätin Petra Bohuslav erklärt die beeindruckende Entwicklung der Gästezahlen der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee: „In der Wintersaison 2016/2017 waren es bereits 96.498 Ersteintritte, 2017/2018 konnte dann mit 111.053 Ersteintritten erstmals die 100.000er-Marke überschritten werden. Dabei absolvierten die Besucherinnen und Besucher 1,1 Millionen Liftfahrten. Dieser Gästerekord ist im harten Wettbewerb der Skigebiete sensationell. Durch eine aktive und nachhaltige Standortentwicklung wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee weiter stärken, daher haben wir uns für diese Zukunftsinvestitionen entschieden.“

Die Investitionen der vergangenen Jahre in die Qualität der Anlagen, Kassen und Zutrittssysteme, der Beschneiung und Pisten wurden von den Gästen honoriert. Im heurigen Jahr wurden zusätzliche Investitionen getätigt: „Der Tellerlift stammte aus dem Jahr 1976. Im Sommer haben wir daher den Lift komplett erneuert. In Summe werden die 13 Pistenkilometer nun mit drei Vierer-Sesselbahnen, einem Seillift und dem neuen Tellerlift erschlossen“, unterstreicht Schischaukel-Geschäftsführer Gerald Gabauer.

„Im Bereich der Mönichkirchner Schwaig wurde die Beschneiung um fünf zusätzliche Schneekanonen erweitert, damit kann die Schneesicherheit in einem zentralen Bereich weiter erhöht werden“, betonen der kaufmännische ecoplus-Geschäftsführer Jochen Danninger und NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl abschließend.

Die Niederösterreichischen Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. ist eine Tochter der ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, und sie betreibt und entwickelt fünf Skigebiete im Bundesland. Zu den in der NÖ-BBG zusammengefassten Skigebieten zählen neben der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee auch die Annaberger Lifte, das Familienskiland St. Corona am Wechsel sowie – gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe – das Hochkar und die Ötscherlifte in Lackenhof am Ötscher.

 

 

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Ideale Bedingungen bei Niederösterreichs Bergbahnen

In den niederösterreichischen Skigebieten, die von der ecoplus-Tochter NÖ-BBG betrieben werden, Annaberg, Mönichkirchen-Mariensee, St. Corona am Wechsel sowie – gemeinsam mit der Schröcksnadel Gruppe – am Hochkar und in Lackenhof am Ötscher hat die Wintersaison voll eingesetzt. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Unsere Skigebiete sind familienfreundlich, nicht überlaufen und punkten mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Angebot. Heuer haben wir einige Investitionen getätigt, um die Angebote weiter zu attraktivieren und so immer mehr Gäste vom Wintersportparadies Niederösterreich zu überzeugen. Auch die Witterungsbedingungen kommen unseren Gästen zu Gute, auf unseren Pisten finden Wintersportler ideale Bedingungen.“

(26.12.2018) – Dem Start der Wintersaison 2018/2019 sieht man bei der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) mit großen Erwartungen entgegen, der Fokus liegt klar auf Familien mit Kindern und Einsteigern. „Unsere Skigebiete bieten leistbares Wintersportvergnügen für die ganze Familie, ohne weite Anfahrtswege für den Tagesgast oder den Kurzurlaub zwischendurch”, erläutert Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

·         Das Familienskiland St. Corona am Wechsel kann mit zahlreichen Neuerungen aufwarten: Eine kindergerechte Rodelbahn, ein neuer Winter-Erlebnisspielplatz und eine Zeitstrecke für Kinder, um Fortschritte messen lassen zu können, sorgen in der Wintersaison 2018/2019 für zusätzliche Unterhaltung. Auf insgesamt 42.000 Quadratmetern bietet das Familienskiland St. Corona am Wechsel mit einem Tellerlift und drei Förderbändern perfekte Bedingungen, um das Skifahren zu lernen und sich stetig zu verbessern.

·         Die Annaberger Lifte investierten heuer massiv in die Schneesicherheit. Mit einem zusätzlichen Speicherteich um rund zwei Mio. Euro können weite Teile der 12,5 Pistenkilometer wirkungsvoll beschneit werden. Der Anna-Park, der im Vorjahr eröffnet worden war, erfreut sich großer Beliebtheit. Er besteht aus zwei Freestyle-Areas und bietet Spaß für Anfänger und Fortgeschrittene. Im „Anna-Park Family“ können erste Freestyle-Versuche gewagt werden. Der „Anna-Park FunCross“ wartet mit Steilkurven, Schneewellen und Sprüngen und zwei verschiedenen Lines für Einsteiger und Profis auf.

·         Auch die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee investierte rund 400.000 Euro in die Erneuerung des Tellerlifts  und stockte die Beschneiungsanlage um fünf zusätzliche Schneekanonen auf. In der Vorsaison konnten erstmals mehr als 100.000 Ersteintritte und deutlich über eine Mio. Liftfahrten verzeichnet werden. Bei der Schkischaukel Mönichkirchen-Mariensee ist man optimistisch, dieses Ergebnis halten oder sogar ausbauen zu können, sofern das Wetter mitspielt.

·         Das Skigebiet Hochkar ist ein Alleskönner und bietet auf 19 Pistenkilometern schneesicheres Skivergnügen in allen Schwierigkeitsstufen. Das hoch über Göstling an der Ybbs gelegene Hochkar zieht Jahr für Jahr Genussskifahrer, Familien und Freerider gleichermaßen an – Events wie das Genuss Wedeln unter dem Motto „Wein.Genuss.Ski“ am 9. März 2019 oder der 3. Hochkar-Dirndlskitag am 30. März 2019 sind Fixtermin für viele Gäste.

·         Lackenhof am Ötscher ist ebenfalls ganz besonders für Familien ein echtes Skiparadies. Der letztes Jahr neu eröffnete „Sunny Kids Park“ mit Zauberteppich und Kinderbetreuung lässt bei den kleinen „Schneehasen“ keine Wünsche offen. Acht Lifte erschließen insgesamt 19 Pistenkilometer, die für jedes Level die idealen Herausforderungen bieten.


Die NÖ-BBG ist eine hundertprozentige Tochter von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. „Der Tourismus ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine Niederösterreichs. ecoplus engagiert sich im Rahmen der NÖ-BBG dafür, die Betriebe fit für die Zukunft zu machen und damit auch Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den Regionen zu erhalten“ betonen der kaufmännische ecoplus-Geschäftsführer Jochen Danninger und NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl abschließend.

 

 

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Zahlreiche neue Attraktionen im Familienskiland St. Corona am Wechsel

Das Familienskiland St. Corona am Wechsel kann heuer mit einer Vielzahl neuer Attraktionen aufwarten: Eine kindergerechte Rodelbahn, ein neuer Winter-Erlebnisspielplatz und eine Zeitstrecke für Kinder sorgen in der Wintersaison 2018/2019 für zusätzliche Unterhaltung. „St. Corona am Wechsel hat sich mit einer ganz klaren Zielgruppenansprache einen Namen als Familienskiland gemacht. Die zusätzlichen Investitionen festigen diesen Erfolgsweg. Daher freuen wir uns sehr über die nun startende Saison“, betonen Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav, Familienarena-Geschäftsführer Karl Morgenbesser, der kaufmännische ecoplus-Geschäftsführer Jochen Danninger und NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl.

Auf insgesamt 42.000 Quadratmetern bietet das Familienskiland St. Corona mit einem Tellerlift und drei Förderbändern perfekte Bedingungen, um Skifahren zu lernen und sich stetig zu verbessern. Mit der neuen Zeitstrecke können Kinder ihre Fortschritte messen. Die Nutzer verfolgen mittels Armband ihre Bestzeiten und vergleichen sich mit den Tagesbesten. Am Erlebnisspielplatz können sich Kids austoben und auf der Rodelbahn ihre Runden drehen. Die kindergerechte Rodelbahn mit Wellen und Kurven lädt die Gäste zu einem besonderen Erlebnis ein: Ein kurzer Aufstiegsmarsch bringt sie zum Beginn der 260 Meter langen Rodelbahn. Mit viel Schwung geht es mit Schlitten oder Bob hinab. Für die kleinen Schneefans bietet sich eine 120 Meter lange Rodelwiese an. Ein Rodel- und Zipfelbobverleih steht kostenlos zur Verfügung.

„Es ist erst ein paar Wochen her, da fuhren die Gäste hier Mountainbike-Trials hinab oder nutzen den Motorikpark, nun wird auf diesem Berg Ski gefahren und gelernt. Hier zeigt sich sehr schön, dass sich St. Corona am Wechsel zu einer wahren Ganzjahresattraktion für Familien entwickelt hat. Beachtlich ist auch der hohe Stammgästeanteil, das spricht für die hohe Zufriedenheit mit dem Angebot“, zeigt sich Landesrätin Bohuslav beeindruckt.

Rund 25.000 Eintritte verzeichnete das Familienskiland St. Corona am Wechsel in der Wintersaison 2017/2018. Heuer möchte man diese Zahl, wenn die Witterung mitspielt, halten oder sogar ausbauen, betont Karl Morgenbesser, geschäftsführender Gesellschafter der Familienarena Bucklige Welt - Wechselland GmbH: „Gemeinsam mit unserer Skischule wollen wir Familien ein Angebot machen, einen ganzen Tag mit uns zu verbringen und freuen uns sehr, wenn sie wiederkommen. Gerne auch am Abend: Jeden Freitag und Samstag wird von 16:00 bis 19:00 Uhr dank Flutlicht die Nacht zum Tag und so kann man auf der Rodelbahn die Abendstunden voll ausnutzen.“

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich sind wir als Fördergeberin, Errichterin und Verpächterin in St. Corona am Wechsel engagiert. So wurden mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung die infrastrukturellen Voraussetzungen für diese erfolgreiche regionale Entwicklung geschaffen“, betonen Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus und Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus-Tochter Niederösterreichische Bergbahnen –Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG).

Zu den in der NÖ-BBG zusammengefassten Skigebieten zählen neben dem Familienskiland St. Corona am Wechsel auch die Annaberger Lifte, die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee sowie die gemeinsam mit der Schröcksnadel Gruppe betriebenen Skigebiete am Hochkar und in Lackenhof am Ötscher.

 

 

 

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Niederösterreichs Tourismus darf auch im November jubeln

LR Bohuslav: Heimische Skigebiete starten Vollbetrieb

St. Pölten (OTS/NLK) - Die heute veröffentlichte Hochrechnung der Statistik Austria für den Monat November ist für Niederösterreich überaus erfreulich. Mit insgesamt 487.900 Nächtigungen und einem Plus von vier Prozent zum Vorjahr setzt sich die erfolgreiche Bilanz nicht nur fort, das Rekordergebnis vom November 2017 (468.900 Nächtigungen) konnte sogar übertroffen werden. Aufgrund dieser Entwicklungen sowie einer Hochrechnung auf Basis der Vorjahrsdaten von Dezember erscheint das Überschreiten der 7,2 Millionen Nächtigungsmarke mit Ende 2018 als sehr wahrscheinlich.

„Nach dem bisher besten Jahresergebnis im vergangenen Jahr, setzen wir heuer noch eins drauf. Niederösterreich steuert einem historischen Nächtigungsrekord entgegen. Ein Zeichen dafür, dass Niederösterreich das ganze Jahr über gleichermaßen attraktiv ist. Ich bin stolz und gratuliere unseren Gastgeberinnen und Gastgebern, die maßgeblich dazu beigetragen haben“, ist Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav über die Zahlen erfreut.

Auf das Gesamtjahr 2018 umgelegt setzt der November den Aufwärtstrend aus dem Sommer fort. Von Jänner bis November liegt damit die vorläufige Nächtigungsbilanz in Niederösterreich bei über 6,9 Millionen, das entspricht einem Plus von drei Prozent bzw. 200.400 Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der Ankünfte legte um insgesamt 5,3 Prozent zu. Wesentlich dazu beigetragen hat der Auslandsmarkt mit einem Zuwachs von 9,9 Prozent, aber auch der Inlandsmarkt weist mit einem Zuwachs von 1,8 Prozent ein solides Wachstum auf.

„Der erste Wintereinbruch noch vor den Weihnachtsferien wirkt sich auch überaus positiv auf die Buchungslage der Beherbergungsbetriebe, und somit auf die Nächtigungszahlen im Dezember, aus. Die Liftanlagen sind alle in Betrieb, die Loipen gespurt und einem Ski- oder Langlaufurlaub in Niederösterreich steht somit nichts mehr im Weg. Auch die vielen Silvesterangebote in den einzelnen Destinationen sind überaus attraktiv und auch bereits sehr gut gebucht“, zeigt sich Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, erfreut.

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2018 brachte neuen Rekord bei Betriebsansiedlung und -erweiterungen in Niederösterreich

Noch nie gab es in einem Jahr mehr Betriebsansiedlungen und -erweiterungen als heuer: 120 Betriebsansiedlungen und -erweiterungen wurden 2018 vom Team der ecoplus Geschäftsfelder Investorenservice und Wirtschaftsparks betreut. „Damit konnte ein absolutes Rekordergebnis erzielt werden. Es zeigt sich, dass Niederösterreich ein guter Boden ist, um wirtschaftlich tätig zu sein und dass Betriebe von den Rahmenbedingungen, die dieser Standort bietet, überzeugt sind. Im internationalen Standortwettbewerb ist Niederösterreich ganz vorne mit dabei“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(21.12.2018) – „120 Betriebsansiedlungen und Standorterweiterungen stehen für 1.506 Arbeitsplätze, die dadurch 2018 in Niederösterreich neu geschaffen oder gesichert werden konnten, wobei mit 1.356 Arbeitsplätzen die Mehrzahl neu geschaffen wurde. Dieser großartige Erfolg ist vor allem der guten Wirtschaftslage geschuldet, zeigt aber auch, dass Niederösterreich besser als andere Regionen Unternehmerinnen und Unternehmer davon überzeugen kann, in diesen Standort zu investieren und sich langfristig hier vor allem mit Produktionsstätten niederzulassen. Die Richtung stimmt, wie die Ansiedlungszahlen 2018 belegen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Höhepunkte 2018 waren unter anderem der Spatenstich für ein neues Werk des Autozulieferers Pollmann in Vitis. Das Waldviertler Unternehmen bleibt damit auch bei seinen Ausbauplänen Niederösterreich und dem Waldviertel treu und investiert rund 17 Millionen Euro. Bereits in der ersten Ausbaustufe werden rund 60 neue Arbeitsplätze entstehen. Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählt auch der Bau einer neuen Österreichzentrale des Kipper-Spezialisten MEILLER im Mostviertel. Rund 22 Millionen Euro werden in den neuen Standort in Oed-Öhling investiert, mittelfristig sollen hier bis zu 160 Arbeitsplätze entstehen. Eine besondere Dimension hat die Ansiedlung der Diskonthandelskette Lidl in Großebersdorf im Bezirk Mistelbach. Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro entsteht dort in den nächsten Jahren ein Logistikzentrum mit bis zu 250 neuen Arbeitsplätzen.

„Ein besonderes Asset im internationalen Standortwettbewerb sind Wirtschaftsparks, die ecoplus im ganzen Land betreibt. Hier punkten wir mit modernster Infrastruktur, individuellen Mietobjekten und Service aus einer Hand. 2018 hat sich die Zahl der in den ecoplus Wirtschaftsparks angesiedelten Betriebe von rund 970 auf über 1.000 mit Unternehmen mit mehr als 21.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesteigert“, so Landesrätin Bohuslav.

Zu den Betrieben, die sich 2018 für einen ecoplus Wirtschaftspark entschieden haben, zählen unter anderem die Grünzweig Automobil GMBH, die im IZ NÖ-Süd den optimalen Standort für ihre Expansionspläne gefunden hat. Ebenfalls im größten ecoplus Wirtschaftspark konnte vor wenigen Woche die Dachgleiche für das neue Betriebsgebäude der G. BERNHARDT’s Söhne Ges.m.b.H. gefeiert werden. Das Unternehmen, das auf 173 Jahre Firmengeschichte zurückblicken kann, ist einer der führenden Wasserzähleranbieter und der einzige Produzent in Österreich. Für die Entwicklung eines völlig neuartigen Smart Meters im Internet of Things errang das Unternehmen beim Innovation World Cup den ersten Platz in der Kategorie „Industrie“. Im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf angesiedelt ist die SPL TELE GmbH. Das Unternehmen hat hier bereits seit 2013 ihr Headquarter. Jetzt wird der Standort um rund 5,6 Millionen Euro erweitert. 

Die von ecoplus betreuten Wirtschaftsparks sind bei den Unternehmen sehr beliebt und der Trend ist ungebrochen. Dadurch kommen einige Wirtschaftsparks aber schön langsam an ihre Kapazitätsgrenzen. „Nach einer eingehenden externen Analyse wurde daher 2018 eine zukunftsweisende Offensivstrategie ausgearbeitet, die den Wirtschaftsparks in den einzelnen Regionen neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet und zu einer zusätzlichen Qualitätssteigerung führen wird“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die wichtigsten Punkte der Offensivstrategie betreffen unter anderem die Entwicklung neuer Wirtschaftsparks, vor allem entlang der Hauptverkehrsachsen Niederösterreichs, oder auch das „Upgraden“ bestehender Parks. Im Weinviertel wurden hier bereits die ersten Schritte gesetzt: der Wirtschaftspark A5 Mistelbach / Wilfersdorf wird 2019 massiv vergrößert und organisatorisch neu aufgestellt. Damit entsteht eine Wirtschaftspark-Achse entlang der A5, die sich zwischen Wolkersdorf, Mistelbach und Poysdorf aufspannt und ecoplus betreut nun 18 Wirtschaftsparks im ganzen Land.

 

 

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Der Wirtschaftsraum Pielachtal macht sich zukunftsfit

Das Pielachtal hat sich als Dirndltal bereits erfolgreich im Tourismus positioniert. Jetzt soll auch der Wirtschaftsraum Pielachtal gestärkt werden. Dafür haben sich acht Gemeinden der Kleinregion zur „Interkommunalen Wirtschaftskooperation Pielachtal“ zusammengeschlossen.  „Mit diesem Projekt wird eine fundierte Basis für die Stärkung der Region, der regionalen Wirtschaft und der interkommunalen Zusammenarbeit geschaffen. Ziel ist es, neue Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Pielachtal zu interessieren und so zusätzliche Arbeitsplätze für die Menschen in der Region zu schaffen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(20. Dezember 2018) – Die neue „Interkommunale Wirtschaftskooperation Pielachtal“ umfasst die acht Gemeinden Frankenfels, Schwarzenbach an der Pielach, Loich, Kirchberg an der Pielach, Rabenstein an der Pielach, Hofstetten-Grünau, Weinburg und Ober-Grafendorf. „Was sich im Rahmen der 14 interkommunalen Wirtschaftskooperationen, die von ecoplus betreut werden, bereits bestens bewährt hat, nimmt hier eine zusätzliche Dimension an – immerhin geht es unter anderem um 260.000 m² gewerbliches Bauland und 17 leerstehende Betriebsobjekte, die künftig vom Projektträger-Verein vermarktet werden. So entsteht eine produktive und zielorientierte Kooperation zum Wohl der gesamten Region“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Der Verein „Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal“ ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und wird die regionalen Aktivitäten koordinieren und fördern. Obmann ist Kurt Wittmann, Bürgermeister von Rabenstein an der Pielach: „Der Mehrwert der Kooperation liegt für uns vor allem in der schlagkräftigeren Positionierung durch gemeinsames Marketing, in der Stärkung der Region durch gemeinsames Handeln und in der Konzentration der Kräfte. Langfristig geht es uns auch um eine koordinierte Raumentwicklung damit um das nachhaltige Haushalten mit Grund und Boden - wir schaffen hier eine Win-Win-Situation für alle Gemeinden.“

Die Verbindlichkeit wird durch eine Kommunalsteueraufteilung für alle neuen Betriebsansiedlungen in den acht Gemeinden geschaffen. An konkreten Maßnahmen stehen am Plan das Leerstandsmanagement von Gewerbe- und Betriebsflächen, eine Befragung der Unternehmerinnen und Unternehmer und der Aufbau einer modernen Webpräsenz.

Unterstützt wurde die Projektentwicklung von der ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „ecoplus steht seit über 50 Jahren im Dienst der niederösterreichischen Wirtschaft und wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kooperationen auf Augenhöhe viel eher zum Erfolg führen, als kostspielige Alleingänge. Das gilt für Unternehmen ebenso, wie für Gemeinden und Regionen. Der Zusammenschluss ist ein wichtiger und richtiger Schritt, damit die Region für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet ist.“

 

Die LEADER-Region Mostviertel-Mitte hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Land NÖ beschließt Förderung für Stadion Wiener Neustadt

Sportlandesrätin Bohuslav/Bürgermeister Schneeberger: Neues Sportzentrum bringt Verbesserungen für Spitzen- und Breitensport in der Region

St. Pölten (18. Dezember 2018) – In der letzten Sitzung der niederösterreichischen Landesregierung vor Weihnachten wurde die Förderung des Landes für das neue Fußballstadion mit anschließender Trainingsanlage in Wiener Neustadt beschlossen. Insgesamt wird das Vorhaben mit 3,2 Millionen Euro seitens des Landes unterstützt. Sportlandesrätin Petra Bohuslav: „Der Stadionbau in Wiener Neustadt ist ein Meilenstein im Ausbau der Sportinfrastruktur nicht nur in der Stadt, sondern für die gesamte Region. Moderne und sichere Sportanlagen sind Basis für künftige sportliche Erfolge und steigern die Begeisterung für Sport und Bewegung bei unserer Jugend. Vom neuen Stadion und dem Trainingszentrum werden zwar in erster Linie die Sportlerinnen und Sportler des SC Wiener Neustadts profitieren, aber insgesamt gibt es einen Impuls für den gesamten Sport in der Region.“

Bürgermeister KO Klaus Schneeberger bestätigt die Bedeutung des neuen Wiener Neustädter Stadions und erinnert, dass das neue Sportzentrum im Bedarfsfall auch Schulen und anderen Sportvereinen zur Verfügung steht: „Es wurde ein hervorragender Mittelweg gefunden, der den sportlichen und finanziellen Rahmenbedingungen entspricht, sehr gute Trainingsbedingungen vor allem auch für die Jugend schafft und gleichzeitig die Möglichkeit für Großveranstaltungen bietet. Ich bedanke mich beim Land Niederösterreich und im Speziellen bei Sportlandesrätin Petra Bohuslav für die heute in der Landesregierung beschlossene Förderung. Damit sind nun endgültig alle Rahmenbedingungen geschaffen.“

Das neue Stadion fasst 3.900 Besucher und wird rd. 10,6 Millionen Euro kosten. Geplant ist, dass im kommenden Herbst der erste Anpfiff erfolgt.  Der Neubau des Stadions und der Trainingsanlage in Wiener Neustadt wurde notwendig, da unverhältnismäßig hohe Sanierungskosten beim Altbestand als Voraussetzung für die Lizenzvergabe angestanden wären. Derzeit spielt der SC Wiener Neustadt in der zweithöchsten Spielklasse der österreichischen Bundesliga. Das Errichtungskonzept sieht vor, dass das Stadion bei einem Aufstieg modulartig erweitert werden kann, um den Bundesligakriterien zu entsprechen. Außerdem können künftig alle Teams des SCWN – von der Kampfmannschaft abwärts bis zu den Jugendteams – auf der neuen Anliege trainieren.

„Der Ausbau der Sportinfrastruktur ist ein wichtiger Baustein in der Sportstrategie des Landes. Erst kürzlich wurden 520.000 Euro an Landessportförderungen für den Ausbau kleinerer Sportanlagen beschlossen. Mit diesem Trainingszentrum in Wiener Neustadt werden beste Voraussetzungen für den Nachwuchsfußball in der Region, aber auch für die zahlreichen ehrenamtlichen Trainer und Betreuer geschaffen“, so Bohuslav.

 

 

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Noch mehr Winterspaß im Schidorf Kirchbach – Saisonstart heute

Das Schidorf Kirchbach ist ein regionaler Nahversorger für den Nachwuchsskilauf und wird vom örtlichen Fremdenverkehrsverein betrieben. Bereits Anfang 2016 wurde das Schidorf bei der Erweiterung der Beschneiungsanlage unterstützt. Nun soll das Schidorf Kirchbach in einem weiteren Schritt weiterentwickelt werden. „Das Schidorf Kirchbach ist ein wichtiger Ort für Nachwuchschifahrer. Mit der weiteren Entwicklung soll das Angebot verbessert und somit noch mehr Besucherinnen und Besucher angezogen werden. Daher unterstützen wir das Projekt aus Mittel der ecoplus Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(16. Dezember 2018) – Nach nun schon mehreren Jahren des kleinen Wachstums sollen jetzt mehrere Anpassungen an die neuen Rahmenbedingungen, wie die steigende Nachfrage und schwankende Wetterbedingungen, erfolgen. Derzeit erreicht das Schidorf aufgrund seines günstigen Mikroklimas und effizienter Beschneiung durchschnittlich 85 – 90 Skitage. Pro Jahr werden ca. 12.300 Karten verkauft und an den Schikursen nehmen durchschnittlich 500 Kinder teil.

„Schon nach der Umsetzung der Phase eins konnte der Liftumsatz des ca. 520m langen Schlepplifts um 50 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der letzten vier Saisonen gesteigert werden. Die Weiterentwicklung in Phase zwei, die durch einen Tourismusberater konzipiert wurde, soll nun das Schidorf optimal für die nächste Wintersaison wappnen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die Investitionen in unser Schidorf sind für mich ein klares Bekenntnis des Landes Niederösterreich zum Winterdorf in Kirchbach. Dadurch ist es uns möglich einen Kühlturm zu installieren, um auch in kurzen Kältephasen die Beschneiungsanlage zu verstärken. Aufgrund der Anforderungen des Finanzamts wird auch das Kassen- und Zutrittssystem modernisiert, wodurch es mit der neuen Keycard-Generation kompatibel ist. Um die Zufahrtssituation zu verbessern, werden Parkplätze, Zufahrtsstraßen und die Talstation entwässert und asphaltiert. Zusätzlich werden die Räume für sieben bis neun Vollzeit- und ca. 30 saisonalen Mitarbeiterinnen ausgebaut und isoliert. Außerdem wird ein neues Pistengerät angeschafft, um auch bei geringer Schneelage Loipenspuren zu ermöglichen und diverse Geräte zu transportieren“, so Geschäftsführer des Schidorfes und Obmann des Fremdenverkehrsvereins Franz Jahn, der mit dem heutigen Tag die Saison eröffnet.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Projekt entspricht den Anforderungen der ecoplus Regionalförderung und wird daher vom Land Niederösterreich unterstützt. Hier wird durch die Weiterentwicklung des Schidorfes ein Schritt in Richtung Zukunft gesetzt.“

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Welterbezentrum Wachau wird aktualisiert

Vor sieben Jahren wurde in Krems ein Besucherzentrum eröffnet, das umfassend über die Weltkulturerbelandschaft Wachau informiert. Nun wird es aktualisiert und um weitere Informationselemente ergänzt. „Das Welterbezentrum wird von so gut wie allen Touristinnen und Touristen besucht, die nach Krems kommen. Daher ist es auch die beste Möglichkeit, die vielen weiteren Attraktionen in der Wachau zu vermarkten“, beschreibt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Stoßrichtung.

 

(15.12.2018) – Beim Schifffahrtszentrum direkt an der Donau vermitteln künstlerisch gestaltete Infobahnen Wissenswertes zu den 15 Gemeinden der Wachau und den vielschichtigen Aspekten dieser einzigartigen Landschaft, die im Jahr 2000 von der UNESCO als Welterbe anerkannt wurde. Hier sind greifbare Zeugnisse einer langen historischen Entwicklung bemerkenswert gut erhalten geblieben. Die Architektur, die Siedlungen und die Landwirtschaft in der Wachau illustrieren auf lebhafte Weise eine im Grunde mittelalterliche Landschaft, die sich im Laufe der Zeit organisch und harmonisch entwickelt hat. Das zieht Gäste aus der ganzen Welt an. Im Welterbezentrum erhalten sie einen kompakten Überblick zu Landschaft und Kultur. Nun wird diese Freiluftausstellung erweitert. Neue Infobahnen werden gestaltet, die bestehenden werden überarbeitet und ein neuer Schaukasten wird errichtet. In die Konzeption fließt viel historisches und auch didaktisches Wissen ein. Tourismus-Landesrätin Bohuslav: „Wir haben ein großartiges Erbe in der Wachau. Es ist eine schwierige Aufgabe, es über Kultur- und Sprachgrenzen hinaus zu vermitteln. Mit dem Welterbezentrum gelingt das auf vorbildliche Weise. Die Erweiterungen sind ein wichtiger Beitrag für den Wachau-Tourismus.“

 

Gemeinsam mit Kunstvereinen, Historikern und dem Planungsbüro im-plan-tat wird ein Konzept ausgearbeitet, das mehrere Elemente enthält: Neun der bestehenden Info-Bahnen werden aktualisiert, sieben weitere werden neu gestaltet und in der bestehenden Anlage wird ein weiterer Schaukasten errichtet. Die sieben neuen Bahnen widmen sich Themen wie Naturgenuss, KremserSchmidt, Ortsbild und Besiedelung, Protestantismus und Gegenreformation, Kunstmeile und der zeitgenössischen Wachau. Das Projekt wird mit LEADER-Mitteln gefördert. Die notwendigen Eigenmittel werden von den Wachau-Gemeinden sowie der freien evangelikalen

Gemeinde Krems aufgebracht. Andreas Nunzer, Obmann der LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald: „Das Projekt ist Teil eines wichtigen Aktionsfeld unserer lokalen Entwicklungsstrategie, nämlich zu ‚Natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe‘. In diesem Projekt wird mit vergleichsweise geringem Aufwand eine extrem hohe Wirkung erzielt.“

 

Die LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Technologielandesrätin Bohuslav: „Wir nutzen die Chancen des digitalen Wandels für Land und Leute“

Seit Präsentation der „Digitalisierungsstrategie Niederösterreich“ vor einem Jahr läuft die Umsetzung von innovativen digitalen Projekten

 

St. Pölten (14. Dezember 2018) – Anfang des Jahres wurde die Digitalisierungsstrategie Niederösterreich präsentiert. Nun zog Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav eine erste Bilanz und gab einen kleinen Ausblick auf die kommenden Projekte. „Wir wollen den digitalen Wandel für Land und Leute nutzen. Unser Ziel ist es, dass die Menschen durch neue Technologien oder Prozesse unterstützt werden. Von unseren 96 präsentierten Maßnahmen konnten schon mehr als ein Drittel verwirklicht werden, der Rest befindet sich in Umsetzung“, bilanziert Landesrätin Petra Bohuslav bei der Pressekonferenz.

 

Als Beispiele für erfolgreiche Projekte nannte sie die Schaffung einer Digitalisierungs-HAK im Waldviertel, die Weiterbildungsplattform Future of Production, das digitale Förderportal der Wirtschaftsabteilung und die Umsetzung des Kompetenznetzwerkes im Rahmen der Errichtung des Hauses der Digitalisierung. „Das sind nur einige der Beispiele, die wir im Rahmen der Strategie auf Schiene gebracht haben. Diese Beispiele zeigen schon, wie unterschiedliche Bereiche durch unsere Strategie vernetzt werden und den digitalen Wandel positiv begleiten. Wir werden diesen Weg auch 2019 mit voller Energie fortsetzen“, so Bohuslav.

 

So soll im kommenden Jahr neben Förderschwerpunkten, der zweite Teil des Hauses der Digitalisierung – das „virtuelle Haus“ – in Betrieb gehen. Außerdem wird die Vernetzung und Abstimmung von Wirtschaft, Bildung/Wissenschaft und Arbeit intensiviert.  Unter dem Titel WIBA sollen digitale Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern hinsichtlich notwendiger Erfordernisse am Arbeitsmarkt gestärkt werden. Aber auch die Möglichkeit, wie digitale Medien im Unterricht optimal einsetzbar sind, werden geprüft.

 

Bei der Pressekonferenz wurden auch digitale Entwicklungen in den Bereichen Forschung und Anwendung präsentiert. So stellte Prof. Michael Reiner von der IMC Fachhochschule Krems das Projekt „Scan2VR“ vor, welches die Realität im virtuellen Raum abbildet und im digitalen Kompetenznetzwerk eingebettet ist. Das niederösterreichische Unternehmen Vermessung Schubert wiederum profitiert vom digitalen Wandel insbesondere im Bereich der mobilen Gebäudevermessung, wie Geschäftsführer Dominik Mesner erklärte.

 

Das Resümee von Landesrätin Bohuslav „Niederösterreich nutzt die Chancen des digitalen Wandels. Ein Jahr nach Präsentation der Digitalisierungsstrategie hat diese zu deutlichen Weiterentwicklungen in der Digitalisierung geführt. Ganz nach dem Motto: ‚Den digitalen Wandel nutzen. Für Land und Leute‘.“

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ecoplus und Niederösterreichs Skigebiete in Annaberg, Lackenhof am Ötscher, Mönichkirchen und St. Corona am Wechsel wie auch am Hochkar unterstützen das Ö3-Weihnachtswunder

Passend zum diesjährigen Stopp der gläsernen Wunschhütte des Ö3-Weihnachtswunders am St. Pöltner Rathausplatz, unterstützt ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich gemeinsam mit den Skigebieten in Annaberg, Mönichkirchen, St. Corona am Wechsel, Lackenhof am Ötscher und am Hochkar das alljährliche Spendensammeln. „Mit dieser Aktion wollen wir einen Beitrag leisten, um Familien in Not in Österreich zu helfen. Deshalb unterstützen wir gemeinsam mit unseren Gästen in den Skigebieten das Ö3-Weihnachtwunder“, unterstreicht Landesrätin Petra Bohuslav.

Die Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG), eine Tochter der Wirtschaftsagentur ecoplus, betreibt und entwickelt fünf Skigebiete im Bundesland. Zu den in der NÖ-BBG zusammengefassten Skigebieten zählen die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, die Annaberger Lifte, das Familienskiland St. Corona am Wechsel sowie – gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe – das Hochkar und die Ötscherlifte in Lackenhof am Ötscher. Die Wirtschaftsagentur ecoplus und diese fünf Skigebiete sammeln vom Saisonstart bis zum 23. Dezember 2018 gemeinsam für das Ö3-Weihnachtwunder. Dabei sind in den Skigebieten Spendenboxen platziert, die entweder durch den Einwurf von Barbeträgen oder Keycards des jeweiligen Skigebiets gefüllt werden können. Der in den Skigebieten mit Unterstützung aller Gäste und ecoplus gesammelte Gesamtbetrag wird anschließend an das Ö3-Weihnachtswunder übergeben und kommt dem Licht ins Dunkel-Soforthilfefonds für Familien in Not in Österreich zugute.

„Diese Aktion ist eine im wahrsten Sinne des Wortes wunderbare Gelegenheit, um zu helfen. Wir freuen uns, dass das Ö3-Weihnachtswunder heuer in Niederösterreich gastiert und wir uns hier sinnvoll einbringen können“, erklären die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger sowie NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl.


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Pilotregion Triestingtal: Gemeindeamt Weissenbach an der Triesting online im nöGIG-Breitbandnetz

LR Bohuslav: Leistungsfähiges Internet ist Voraussetzung für Entwicklung des ländlichen Raumes

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Ausbau des niederösterreichischen Breitbandnetzes durch die niederösterreichische Glasfaserinfrastruktur GmbH (nöGIG) geht in den vier Pilotregionen des Landes mit großen Schritten voran. Kürzlich ist das Gemeindeamt Weissenbach als erstes öffentliches Gebäude in der Pilotregion Triestingtal online. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav traf Bürgermeister Johann Miedl und stellte fest: „Eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Das trifft nicht nur für Haushalte und Betriebe zu, sondern auch für die öffentliche Verwaltung. Das zeigt sich am Gemeindeamt Weissenbach, das nun einen Breitbandanschluss hat.“ Dieser wurde in der Pilotregion von der ecoplus-Tochter nöGIG errichtet.

 

Das Leben, die Wirtschaft und auch die öffentliche Verwaltung sind zunehmend vernetzt. Für die Digitalisierung seiner Gemeinde sieht Bürgermeister Johann Miedl zwei Stoßrichtungen: „Einerseits findet die Gemeindeverwaltung selbst immer mehr online statt. Wir tauschen mehr und mehr Informationen mit verschiedensten Institutionen und Dienstleistern aus. Andererseits wollen die Menschen und Betriebe der Region immer mehr Amtswege online erledigen. Unser Breitbandanschluss ist die Voraussetzung dafür. Wir haben jetzt genügend Kapazitäten für die Zukunft.“

 

Das Gemeindeamt Weissenbach nutzt einen von 35.000 Anschlüssen, die nöGIG bis Mitte 2019 in den vier Pilotregionen Triestingtal, Zukunftsraum Thayaland, Waldviertler StadtLand und Ybbstal errichtet. Für den Bau in Weissenbach wurde die Firma Uhl als Generalunternehmer beauftragt. Die Gemeinde hat kabelplus, ein Unternehmen der EVN AG, als Internetanbieter gewählt.

 

„Wo Haushalte, Betriebe und die öffentliche Verwaltung untereinander und mit der ganzen Welt vernetzt sind, schaffen wir neue Entwicklungsmöglichkeiten für die ländlichen Regionen“, betont Bohuslav. Die Umsetzung des Modells erfolgt durch nöGIG, ein Tochterunternehmen von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus. Jochen Danninger, Geschäftsführer von ecoplus, dazu: „Eine moderne Breitbandinternet-Infrastruktur sorgt für neue Betriebsansiedlungen, zusätzliche Arbeitsplätze oder mehr Lebensqualität in den Pilotregionen, das zeigt sich derzeit immer öfter in den Pilotregionen.“

 

Igor Brusic ist bei nöGIG für Strategie und Geschäftsfeldentwicklung zuständig: „In unserem Modell können die Kundinnen und Kunden im Triestingtal aus unterschiedlichen Dienstanbietern wählen – neben kabelplus sind es derzeit noch Cosys, TeleTronic und Kraftcom. Das offene Netz sorgt somit für Wettbewerb, wodurch Haushalte und Betriebe nicht nur von hohen und zuverlässigen Bandbreiten und guter Dienstleistung, sondern auch von attraktiven Preisen profitieren.“

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Erholung und Entspannung in Niederösterreich

LR Bohuslav: In den Thermen- und Wellnessoasen kann man Geist und Seele Gutes tun

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Wer statt Vorbereitungshektik im Advent, nach einer turbulenten Familienweihnacht und betrieblichem Stress mit Jahresabschlüssen endlich entspannen und neue Kraft tanken will, ist in Niederösterreich genau richtig. Hier finden Erholungssuchende eine Vielzahl an Thermen, SPAs und exklusiven Wellnesshotels. Und das inmitten herrlicher Landschaft, mit zahlreichen Ruhe- und Kraftorten, perfekt zum Aufladen der Energiereserven.

 

In den niederösterreichischen Thermen- und Wellnessoasen kann man Geist und Seele Gutes tun und ebenso genüsslich wie erfolgreich Abstand vom stressigen Alltag nehmen. Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav dazu: „In Niederösterreich kann man im Thermenwasser schwerelos treiben, verspannte Muskeln lockern und gleichzeitig an frischer Luft durchatmen, anschließend in der wohltuenden Sauna entschlacken und bei einer professionellen Massage Tiefenentspannung erleben. Spa bedeutet ‚Sanus per aquam‘, also Gesundheit durch Wasser, und hier bieten niederösterreichische Wellnessoasen eine riesige Auswahl.“

 

Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, sagt: „Damit die Wahl aus den vielen Möglichkeiten nicht zur Qual der Entscheidung wird, haben die einzelnen Regionen und Betriebe ihre jeweiligen Schwerpunkte und Besonderheiten. Badeaction für die ganze Familie oder ganz allein die Stille genießen − die Ruhe des Waldviertels, die Weinberge der Wachau oder Entspannung inmitten schneebedeckter Berge, Niederösterreich hat für jeden Geschmack etwas zu bieten!“

Die Römertherme Baden setzt zum Beispiel auf Schwefel-Thermalwasser und verbindet historische Kurtradition mit modernem Badespaß für die ganze Familie. Das prächtige Hauptgebäude aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde zu einer ausgedehnten Wasser- und Saunalandschaft inklusive Fitnesscenter und Restaurant.

 

Die Therme Laa wiederum − einzige Therme im Weinviertel − begeistert mit Thermal-, Sole- und Massagebecken. Für kleine und große Gäste geboten werden Dschungel-Sauna, Wasserrutsche, zahlreiche Kosmetik-und Wellness-Treatments z.B. mit Hanföl. Damit auch gestresste Eltern und andere Lärmgeplagte wirklich Ruhe finden, gibt es einen Silent Spa nur für Gäste ab 16 Jahren. Hier setzt man übrigens auch auf nachhaltige Mobilität: Die Therme Laa–Hotel & Silent Spa bietet Fahrrad- und E-Bike-Verleih, E-Ladestationen sowie einen Shuttledienst vom Bahnhof Laa zur Therme.

 

Solebäder mit hohem Gehalt an Heilsole von 1,5 bis 3 Prozent gibt es im Felsen-Bad Gmünd, wo neben Beauty-Behandlungen und Baby-Schwimmkursen auch Sauna-Feste oder Ladies´Nights am Programm stehen. Das Ybbstaler Solebad in Göstling bietet Massage- und Sprudelliegen, Kinderbecken, Erlebnisduschen und Sole-Dampfbad. In einer anderen Wellness-Oase wurde heuer gefeiert: Unter dem Motto „Asien trifft Bucklige Welt“ bietet das Asia Resort Linsberg seit zehn Jahren ein stilvolles Ambiente mit asiatischen Elementen der Wellness- und Erholungskultur. Seit Eröffnung zählte das Resort 400.000 Hotel- und über zwei Millionen Thermengäste in dem 15.000 Quadratmeter großen Areal mit ausgedehnter Pool- und Saunalandschaft. Das dazugehörige Restaurant „das Linsberg“ wurde vor kurzem erneut mit einer Haube im Restaurantführer Gault Millau ausgezeichnet.

 

Wer nicht in erster Linie das ausgedehnte Plantsch-Erlebnis sucht, sondern die Entspannung im Wasser eher als Zusatzbonus genießen will, ist in einem Hotel mit Spa-Bereich bestens aufgehoben. Im Mostviertler Relax Resort Kothmühle (Neuhofen a.d. Ybbs) werden Aromaöle wie Rosmarin für Körperpeeling eingesetzt, neben Saunalandschaft und Pools locken Feuerstelle, Badeteich und Naschgarten nach draußen. Im la pura women’s health resort (Gars am Kamp) genießen weibliche Gäste Traubenkern-Kosmetik, Erlebnisduschen, Detox-Massagen und ägyptische Schönheitsrituale. Im Weinland Niederösterreich setzen das Loisium in Langenlois und der Althof Retz auch bei der externen Anwendung auf Trauben, genauer gesagt auf Wein-Essenzen und Kosmetik.

 

Das Gartenhotel & Weingut Pfeffel in Dürnstein bietet seinen Gästen auch Anwendungen mit anderen regionalen Zutaten wie Marillen, Ziegenmilch und Honig für Schönheit und Wohlbefinden. Im Hotel Schachner (Maria Taferl) genießt man im hoteleigenen Hamam Ganzkörpermassagen mit Mohnöl, Kräutersauna und Penthouse-Hallenbad mit Blick auf die Wachau. Das Schloss Weikersdorf verwöhnt seine Besucher mit Traubenkern-Packungen oder Rosenblüten-Bädern, das Steigenberger Hotel & Spa in Krems setzt neben der wohltuenden Wirkung von Traubenkernen ebenfalls auf den traumhaften Blick in die Weinberge der Wachau, Heilmassagen und Cleopatra-Bäder. Wellness und Entspannung findet man auch im neuen AlmSPA des Hotels Schwarz Alm in Zwettl. Wer nach Dampfbad, Sauna und Massage Lust auf Bewegung verspürt, kann sich im hauseigenen Fitnesscenter auspowern, im Sommer im Bio-Badeteich und natürlich auf den vielen Lauf- und Radwegen in den Wäldern ringsum.

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Niederösterreichische Delegation in die Emilia-Romagna im Zeichen von Digitalisierung und Technologie

Die italienische Region Emilia-Romagna zählt zu den europäischen Top Regionen in den Bereichen Digitalisierung und Technologie. Eine niederösterreichische Expertendelegation unter der Leitung von Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav informierte sich Ende November bei einem zweitägigen Besuch in der Emilia-Romagna über die Aktivitäten der wichtigsten Player im Bereich Digitalisierung und Forschung. „Es ist immer wichtig, über den Tellerrand zu schauen und sich zu informieren, wie in anderen erfolgreichen Regionen zu konkreten Themen gearbeitet wird. Die Emilia-Romagna hat gerade im Bereich der Forschung ähnliche Strukturen, wie Niederösterreich. Daher konnten wir von dieser Delegationsreise eine Vielzahl an Inputs und Anregungen mitnehmen“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

(08.12.2018) - „Niederösterreich ist ein europaweit anerkannter Forschungs- und Innovationsstandort und auch im Bereich Digitalisierung haben wir neue Maßstäbe gesetzt – Stichwort Haus der Digitalisierung. Wir sind also sehr gut unterwegs, doch in diesem Bereich lernt man nie aus. Daher haben wir uns auch schon Anregungen aus dem Silicon Valley, aus Israel oder auch aus München geholt. Wir wollen von den Besten lernen – und dazu gehört auch die Emilia-Romagna. Hier die aktuellsten Entwicklungen kennenzulernen und bei einigen der innovativsten Unternehmen hinter den Vorhang blicken zu können, schafft neue Sichtweisen und ist für alle Seiten sehr befruchtend“, informierte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Highlight der Italien-Reise war ein Besuch des Lamborghini-Werkes gemeinsam mit Regionalministerin Palma Costi. Lamborghini arbeitet nicht nur mit zwei niederösterreichischen Zulieferfirmen - der in­ter­na­tio­na­len Un­ter­neh­mens­grup­pe Ge­bau­er & Gril­ler sowie Medek & Schörner aus Großebersdorf - zusammen, sondern legt auch einen interessanten strategischen Schwerpunkt auf Digitalisierung und Automatisierung. Darüber hinaus war ein weiterer Schwerpunkt der Reise ein Austausch mit dem Technopol Mirandola. Mirandola fokussiert sich auf den Bereich der Biomedizin, es werden aber auch Beratung in den Bereichen Kosmetik und Agro-Food angeboten. Im Zuge der Delegationsreise wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem ecoplus Technopol Krems, das ein Zentrum für Gesundheitstechnologie ist, und dem Technopol Mirandola unterzeichnet. Durch das Kooperationsabkommen soll die bestehende Zusammenarbeit zwischen den Institutionen gestärkt und der Informationsaustausch weiter forciert werden.

Außerdem ist eine Zusammenarbeit von Niederösterreich und der Region Emilia-Romagna im Bereich der Digitalisierung im Gespräch. Hier orteten Landesrätin Bohuslav und Regionalministerin Costi zahlreiche Anknüpfungspunkte für vertiefende Gespräche. Auf dem Programm stand ebenfalls die Besichtigung des Großrechenzentrums von Cineca. Cineca ist ein ist ein gemeinnütziges Konsortium, das aus 67 italienischen Universitäten und 10 Institutionen besteht. SCAI (SuperComputing Applications and Innovation) ist die Abteilung für Hochleistungsrechner von CINECA, das größte Rechenzentrum Italiens und eines der größten in Europa.

Die von ecoplus organisierte Delegationsreise stand im Zeichen von Digitalisierung und Forschung, wobei auf dem Programm auch ein Firmenbesuch im Lebensmittelbereich bei Granarolo, der wichtigsten italienischen Milchproduktionskette, stand. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Italien zählt seit Jahren zu den Top 3 Exportmärkten Niederösterreichs und die Emilia-Romagna ist nicht nur eine Region, die die Krisenjahre sehr gut überstanden hat, sondern sie ist auch mit ihrer wirtschaftlichen Struktur mit Niederösterreich vergleichbar. Es war daher für uns sehr interessant zu sehen, wie hochtechnologisch ausgerichtete Vorzeigeunternehmen das Thema Digitalisierung handhaben.“

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich haben wir großes Interesse daran, dass sich der positive Austausch zwischen der Emilia-Romagna und Niederösterreich sowohl im Rahmen der Forschung als auch im Exportbereich weiter intensiviert. Digitalisierung ist das große Zukunftsthema, das bei uns allen ganz oben auf der Agenda steht. Hier können wir viel voneinander lernen, wie diese Studienreise in die Emilia-Romagna eindrucksvoll gezeigt hat“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die Emilia-Romagna ist die erste italienische Region gemäß dem Index für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI), Bologna ist laut dem Smart Cities Index 2016 die führende italienische Stadt und rangierte auch an der Spitze der iCity-Bewertung 2017. Das Netz der Spitzentechnologie wird von ASTER koordiniert, dem Konsortium für Innovation und Technologie-Transfer in der Emilia Romagna. ecoplus arbeitet ASTER bereits im Rahmen der Technopole im Interreg Europe Projekt INKREASE zusammen.

Die Projektpartner und Stakeholder dieses EU-Projekts kommen aus den lokalen Verwaltungsstellen, Wirtschaftsagenturen und Universitäten sieben europäischer Regionen – Emilia Romagna (I), Navarra (SP), Bretagne (F), Zentral Dänemark (D), Pannonia/Ungarn (H), Litauen (LT) und Niederösterreich/ecoplus (A) – und stellen Maßnahmen und Programme aus dem Bereich Forschung/Entwicklung und Innovationsförderungen sowie Unterstützungssysteme für Start-up und Spin-off Center vor, die die lokale Wirtschaft mobilisieren und eine Zusammenarbeit von Bildung, Forschung und Unternehmen stärken sollen.

 

 

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ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd weiter auf Wachstumskurs

Niederösterreichs größter Wirtschaftspark, das IZ NÖ-Süd, wächst weiter: kürzlich fand das bereits traditionelle, halbjährliche Get-together der angesiedelten Betriebe statt und auch diesmal standen wieder jede Menge „news in town“ auf dem Programm. „Das IZ NÖ-Süd liegt nicht nur im wirtschaftlich leistungsfähigsten Gebiet Österreichs, sondern wirkt auch als zusätzlicher Wachstumstreiber für die gesamte Region südlich von Wien. Denn jede Betriebsansiedlung oder Betriebserweiterung bedeutet auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(06. Dezember 2018) – Aktuell sind im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd 373 Unternehmen angesiedelt. „Damit hat das IZ NÖ-Süd mittlerweile die Größe einer kleinen Stadt erreicht. In Summe kommen täglich über 11.000 Menschen in das IZ NÖ-Süd, um hier zu arbeiten. Wir waren und sind daher nicht nur gefordert, den ansässigen Betrieben die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten, sondern auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine moderne Infrastruktur, die dem Anspruch der ‚kleinen Stadt‘ gerecht wird. Daher wird auch die Infrastruktur laufend ausgebaut. Bestes Beispiel ist das erste Parkhaus von ecoplus hier im IZ NÖ-Süd, das ab Jänner 2019 exklusiv den angesiedelten Unternehmen zur Verfügung steht“, informierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Mit den regelmäßigen Get-togethers wollen wir für die angesiedelten Betriebe eine zusätzliche Möglichkeit der überbetrieblichen Vernetzung und des Kennenlernens schaffen. Daher steht das Treffen immer auch im Zeichen der neu angesiedelten Betriebe. Es ist mir persönlich eine große Freude, dem Wirtschaftspark beim Wachsen zuzusehen“, erklärte Jochen Danninger, der kaufmännische Geschäftsführer von ecoplus, bei der Vorstellung der Betriebe, die „new in town“ sind und sich erst kürzlich im IZ NÖ-Süd angesiedelt haben.

Diesmal präsentierten gleich fünf Neuzugänge im IZ NÖ-Süd ihr Portfolio: die Firma Anticimex, Experten in der Schädlingsbekämpfung sowie die Decolite Licht Werbe Agentur GmbH, zu deren Kernkompetenzen neben Innen- und Außenwerbung – beleuchtet und unbeleuchtet – auch Parkleitsysteme zählen. Weiters haben sich der weltweit agierende italienische Kaffeespezialist Hausbrandt Trieste 1892, die Lastkraft Power GmbH, die sich der Fitness verschrieben hat, und die Firma „Der freundliche Maler“ präsentiert.

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Accent Gründerservice: Neue Sportanalyseplattform Lympik auf Erfolgskurs

LR Bohuslav: Wir sind stolz auf den heimischen Erfindergeist

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Gesundheit und körperliche Fitness mit Spaß für jedermann, das ist die Vision von Lympik-Geschäftsführer Thomas Peroutka. Der Niederösterreicher kommt selbst aus dem Leistungssport und möchte seine innovative Sportanalyseplattform der breiten Masse zugänglich machen. Das Handy soll zum Motivator für mehr Bewegung im Freien werden.

 

„Zurzeit laufen zwei wichtige Projekte, bei denen speziell Kinder, Jugendliche und deren Familien in Niederösterreich durch die Digitalisierung von Lympik motiviert und unterstützt werden“, erläutert Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav. „Daher sind wir sehr stolz, Thomas und seinem Team, im accent Gründerservice Unterstützung auf dem Weg zur Unternehmensgründung geben zu können“. Zum einen wird gerade bei der Familienarena Sankt Corona eine fixe Strecke errichtet, die digitale Vergleiche der gefahrenen Riesentorlauf-Zeit ermöglicht. Dort wird es im Winter möglich sein, personalisierte Live-Ergebnisse direkt auf dem eigenen Handy mit anderen zu vergleichen und somit z.B. eine Tagesbestzeit aufzustellen. Zum anderen werden Gespräche mit dem Landesschulrat für Niederösterreich geführt, um das System in Schulen einzusetzen. Dies soll den Kindern und Jugendlichen ein modernes, zeitgemäßes Instrument zur Verfügung stellen, mit dem sie sich mit anderen messen und vergleichen können.

 

Die Zeitmessung für Sportwettbewerbe basiert heute in der Regel auf einer Funkinfrastruktur – diese Systeme sind fehleranfällig, daher hat Thomas Peroutka mit seinen Eltern Jaroslaw und Ines Peroutka mit Lympik eine Alternative entwickelt. Die Sportanalyseplattform bietet eine individuelle Auswertung von Beschleunigung, Geschwindigkeit und Bewegungsanalysen in Echtzeit. So können Resultate live verfolgt werden, ohne vor Ort zu sein.

 

„Mit Lympik ist es möglich, ortsübergreifende Wettkämpfe physisch auszutragen und digital auszuwerten“, erklärt Thomas Peroutka. „Damit kann zum Beispiel ein Gymnasium in St. Pölten gemeinsam mit einem Gymnasium in Wiener Neustadt einen Wettkampf über einen 60-Meter-Lauf austragen. Niemand muss verreisen, jede Schule benutzt den eigenen Sportplatz, somit wird noch zusätzlich die Umwelt geschont. Die Ergebnisse gibt es sofort personalisiert, live ausgewertet über die Web-App. Die Lehrer haben mit unserem System die Möglichkeit, gemessene Leistungen von Schülern über deren gesamte Schullaufbahn dokumentiert und analysiert zu bekommen“, so Peroutka. „Die Möglichkeiten spannen sich von digitalisierten Kinderspielplätzen über Outdoor-Spiele und länderübergreifende Wettkämpfe bis zur exakten, lückenlosen Messung“, erklärt er. „Die personalisierten live Ergebnisse können sofort verglichen und auch mit Freunden geteilt werden“, meint Peroutka.

 

Damit das klappt, bedient sich Lympik unter anderem auch der Weltraumtechnologie. Deshalb wird das junge Startup auch seit heuer, als eines von sechs Projekten aus Niederösterreich, vom ESA Business Incubation Center Austria und dem accent Gründerservice unterstützt. „Wir sind sehr stolz, dass Lympik heuer die Austria Challenge der European Satellite Navigation (ESNC) gewinnen konnte,“ betont accent Geschäftsführer Michael Moll. „Mit diesem Sieg hat sich das Team von Lympik für das große Europa-Finale am 4. Dezember in Marseille qualifiziert, wo die heurigen Space-Oscars verliehen werden“, so Moll.

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Bohuslav/Eichtinger: Reform der „Rot-Weiß-Rot-Karte“ wichtiger Impuls für Wirtschaft

„Schlüsselarbeitskräfte dort einsetzen, wo Bedarf besteht“

 

St. Pölten (OTS/NLK) - „Wir begrüßen den erleichterten Zugang für hochqualifizierte Fachkräfte, weil wir fachmännische Zuwanderung aus anderen Ländern benötigen, um den Bedarf am Arbeitsmarkt abzudecken“, so Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav und der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger über die Reform der „Rot-Weiß-Rot“-Karte. „Mit der Mangelberufsliste können wir die Bedürfnisse der lokalen Wirtschaft optimal definieren und gezielt dort Schlüsselarbeitskräfte einsetzen, wo sie gebraucht werden. Durch die zusätzliche Regionalisierung dieser Liste können die einzelnen Bundesländer ihre Maßnahmen noch effektiver planen“, so Bohuslav und Eichtinger unisono.

 

Am 1. Jänner 2019 startet das Land Niederösterreich gemeinsam mit dem AMS NÖ die breiteste Lehrlingsoffensive, die es in Niederösterreich jemals gegeben hat. „Alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bis 25 erhalten einen Lehr- oder Ausbildungsplatz im kommenden Jahr. Mit dieser Ausbildungsgarantie, die 46 Millionen Euro umfasst, wirken wir massiv dem Fachkräftemangel entgegen und bilden qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft aus“, stellen Bohuslav und Eichtinger in Aussicht.

 

Niederösterreich zählt zu den Top-Unternehmensstandorten in Europa und braucht qualifizierte Fachkräfte, denn der blau-gelbe Wirtschaftsmotor läuft weiter ungebremst. Laut IHS liegt Niederösterreich beim Wirtschaftswachstum für 2018 mit 3,3 Prozent deutlich über dem Österreich-Durchschnitt von 2,7 Prozent.

 

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Denker-Hotspot: Drei der weltweit meist zitierten Forscherinnen und Forscher arbeiten am Technopol Tulln

Unter den weltweit 6.000 am häufigsten zitierten Forscherinnen und Forscher arbeiten drei am Technopol-Standort Tulln. Der Datenkonzern Clarivate Analytics hat 40 in Österreich tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in sein globales Ranking aufgenommen. „Wie oft eine Arbeit von anderen Fachkolleginnen und Fachkollegen zitiert wurde, ist wesentlicher Gradmesser für die Bedeutung einer wissenschaftlichen Arbeit. Hier spielen Mycotoxin-Forscher Rudolf Krska und die Chemiker Angela Sessitsch sowie Michael Sulyok als meist zitierteste Aushängeschilder des Technopol-Standortes Tulln in der Championsleage. Ich gratuliere der Spitzenforscherin und den beiden Spitzenforschern sehr herzlich,“ betont Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

(30. November 2018) - Rudolf Krska hat sich einen weltweiten Namen durch seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Mycotoxin (Schimmelpilze)-Analytik gemacht, er ist aktuell Institutsleiter des Analytikzentrums IFA-Tulln. Auch sein Kollege Michael Sulyok ist am IFA-Tulln beruflich tätig. Er arbeitet an der Bestimmung von hunderten Schimmelpilzgiften mittels massenspektrometrischer Methoden. Die entwickelten Methoden werden beispielsweise dazu eingesetzt, um das Spektrum von Pilz- und Bakterien in Lebens- und Futtermitteln zu charakterisieren.

Angela Sessitsch untersucht mikrobielle Gesellschaften im Boden und in Pflanzen, um deren Funktionen und Beeinflussung durch die Umwelt aufzuklären. Mit diesem Wissen können mikrobielle Funktionen gezielt zur Förderung des Pflanzenwachstums, zur Bekämpfung von Unkräutern oder für die Sanierung von Böden eingesetzten werden, die mit Schwermetallen oder organischen Schadstoffen kontaminiert sind.

„Es ist beeindruckend zu sehen, dass hier am Technopol Tulln einige der schlausten Köpfe der ganzen Welt forschen und arbeiten. Ich freue mich, wenn wir mit unserem Technopol-Programm und unserem Technologie- und Forschungszentrum in Tulln ein bisschen etwas beitragen können, damit diese Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher gute Rahmenbedingungen vorfinden und sich wohl fühlen“, betont Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Mehr als 20 Unternehmen in den Technologiefeldern gibt es derzeit am Technopol-Standort Tulln, damit zählt Tulln nicht erst seit diesem Ranking zu den international anerkanntesten Forschungs-Hot-Spots im Bereich biobasierter Technologien. „In den letzten fünf Jahren hat der Technopol-Standort Tulln eine beeindruckende Entwicklung genommen: waren hier 2013 noch 714 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Technologiefeldern in 13 angesiedelte Betriebe beschäftigt, so sind es aktuell fast 1.000 High-Tech Arbeitsplätze. Der Technopol hat sich in den letzten Jahren zum Hotspot der Denker im Bereich biobasierter Technologien entwickelt, mit diesem Ranking wissen wir es nun quasi auch schwarz auf weiß“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Wieder ein Erfolgsergebnis für Niederösterreichs Tourismus

LR Bohuslav: Zuwächse bei Auslands- und Inlandsgästen

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Laut aktueller Hochrechnung der Statistik Austria verzeichnet Niederösterreichs Tourismus mit über 635.000 Nächtigungen die beste Oktoberbilanz seit Statistikaufzeichnungen. Die Hochrechnung der Statistik Austria für den Monat Oktober weist mit 635.400 Nächtigungen ein Plus von 5,6 Prozent (+ 33.800 Nächtigungen) aus und sorgt dafür, dass sich Niederösterreichs Tourismus über sein bestes Oktoberergebnis freuen darf. Auch die Ankünfte sind signifikant gestiegen: 265.500 Ankünfte im Oktober bedeuten ein Plus von acht Prozent (+ 19.600 Ankünfte) gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte Niederösterreich bei den Ankünften die größte Steigerung aller Bundesländer erzielen und liegt auch deutlich über dem österreichischen Gesamtergebnis von plus 3,2 Prozent.

 

Mit knapp 6,5 Millionen Nächtigungen (+ 2,9 Prozent/ + 179.600 Nächtigungen) und über 2,6 Millionen Ankünften in den ersten zehn Monaten des Jahres ist der Tourismus in Niederösterreich auf einem sehr erfolgreichen Weg. Auch Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav lässt dieses Ergebnis strahlen: „Niederösterreich verbucht im Oktober ein absolutes Rekordergebnis. Darauf bin ich sehr stolz und möchte meine Freude mit unseren Gastgeberinnen und Gastgebern teilen, die dieses tolle Ergebnis erreicht haben. Einmal mehr ist dies ein Zeichen dafür, dass der Urlaubstourismus neue Gäste nach Niederösterreich bringt und der Wirtschafts- und Gesundheitstourismus auf gesunden Beinen steht. Wir liegen nun aktuell bei knapp 6,5 Millionen Übernachtungen und sind drauf und dran, unser Jahresziel von 7,2 Millionen Nächtigungen zu erreichen.“

 

Beachtliche Nächtigungszuwächse brachten im Oktober die Auslandsgäste (214.200 Nächtigungen /+ 8,6 Prozent), aber auch der Inlandsmarkt stimmt zuversichtlich (421.200 Nächtigungen / + 4,2 Prozent). Das überaus milde, sonnige Herbstwetter, der Weinherbst und die steigende Attraktivität an Kurzurlauben waren wesentliche Indikatoren für dieses sensationelle Ergebnis. Dies bestätigt ganz eindrucksvoll die Strategie der Inlands- und Nahmärkte, wo neue Gäste für Niederösterreich gewonnen werden.

 

Die Saison in Niederösterreich ist aber längst noch nicht zu Ende. Mit unglaublich vielen Angeboten für den Advent blicken Niederösterreichs Touristiker positiv in die Zukunft, bestätigt auch Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung: „Advent-  und Genussangebote in den Regionen Wein- und Waldviertel, Wienerwald und der Wachau sind ebenso gefragt wie Ski- und Winterwander-Angebote in den alpinen Regionen Wiener Alpen und Mostviertel. Mit innovativen Projekten gelingt es unseren Destinationen sehr gut, sich am Markt weiter zu etablieren und für viele Zielgruppen interessant zu bleiben.“

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Gleichfeier für neuen Standort von Niederösterreichs innovativstem Anbieter von Wasserzählern

Das IZ NÖ-Süd, der größte unter den 17 ecoplus Wirtschaftsparks, wächst weiter: vor wenigen Tagen feierte die Firma G. BERNHARDT’s Söhne Ges.m.b.H. die Dachgleiche des neuen Firmengebäudes. Das Unternehmen ist bereits seit 2001 in einem ecoplus Mietobjekt im IZ NÖ-Süd angesiedelt, doch der bisherige Standort ist mit den Jahren zu klein geworden. „Wenn ein international renommiertes und vielfach ausgezeichnetes Unternehmen wie die G. BERNHARDT’s Söhne Ges.m.b. H. sich im Rahmen einer Betriebserweiterung entschließt, dem Standort im ecoplus Wirtschaftspark und damit auch dem Wirtschaftsstandort Niederösterreich treu zu bleiben, dann zeigt uns das, dass wir die richtigen Angebote für innovative Unternehmen haben“, freuten sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(28.11.2018) – Die G. BERNHARDT’s Söhne Ges.m.b.H. kann auf 173 Jahre Firmengeschichte zurückblicken und ist heute einer der führenden Wasserzähleranbieter und der einzige Produzent in Österreich. Für die Entwicklung eines völlig neuartigen Smart Meters im Internet of Things errang das Unternehmen beim Innovation World Cup den ersten Platz in der Kategorie „Industrie“.  „Die G. BERNHARDT’s Söhne Ges.m.b.H. gehört zu den zukunftsorientiertesten Unternehmen der Branche und ist ein Vorzeigebetrieb, wenn es um den innovativen Einsatz der Digitalisierung geht. Daher ist die Firma nicht nur im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd ein wichtiges Unternehmen, sondern eine Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, erläuterte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Aufgrund der erfolgreichen Auftragsentwicklung war eine Betriebserweiterung notwendig, die aber am derzeitigen Standort, an dem das Unternehmen auch die modernste Prüfanlage für Hauswasserzähler in ganz Europa betreibt, nicht mehr möglich ist. Daher errichtet ecoplus auf einer Grundstücksfläche von rund 3.200 m² ein neues Betriebsgebäude.  Der maßgeschneiderte, energieeffiziente Neubau ist fast doppelt so groß wie das bisherige Gebäude und eröffnet dem Unternehmen damit neue Möglichkeiten für die zukünftige Entwicklung. „Wir sind seit rund 18 Jahren in einem ecoplus Mietobjekt im IZ NÖ-Süd angesiedelt und wollen die Vorteile des Standorts auch nach unserer Betriebserweiterung nicht missen. Neben der hervorragenden Betreuung durch das ecoplus-Team waren vor allem auch die optimale Lage, die Infrastruktur und die gute Verkehrsanbindung ausschlaggebend für unsere Entscheidung, auch weiterhin im IZ NÖ-Süd zu bleiben“, so Geschäftsführer Peter Mittner.

Die Errichtung individueller Mietobjekte ist ein spezielles Service, das ecoplus in seinen Wirtschaftsparks anbietet. Alleine im IZ NÖ-Süd gibt es 68 dieser Mietobjekte, in denen über 100 Unternehmen mit fast 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt sind. „Die Unternehmensentscheidung der G. BERNHARDT’s Söhne Ges.m.b.H. freut uns natürlich ganz besonders, denn sie sagt viel über die Standortqualität und die hervorragenden Rahmenbedingungen hier im IZ NÖ-Süd aus“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Neuer Pilotlehrgang Kunststofftechnik in Niederösterreich gestartet

23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus elf Unternehmen starteten vor wenigen Wochen eine in Niederösterreich einzigartige Kunststoff-Ausbildung am WIFI. Der Pilotlehrgang Kunststofftechnik wurde in intensiver Zusammenarbeit zwischen der niederösterreichischen chemischen Industrie, dem ecoplus Kunststoff-Cluster in Niederösterreich, der Fachvertretung der NÖ Kunststoffverarbeiter und dem WIFI Niederösterreich entwickelt und durch den NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds des Landes Niederösterreich gefördert.

(25.11.2018) - „Die niederösterreichische Wirtschaft befindet sich in einer Boomphase, die Auftragsbücher sind voll. Einziger Wermutstropfen ist der Fachkräftemangel, der sich auch in der Kunststoffindustrie stark bemerkbar macht. Attraktive Angebot zur Aus- und Weiterbildung sind hier wichtige Maßnahmen, um erfolgreich gegenzusteuern. Der neue Pilotlehrgang ist ein erfolgreiches Beispiel dafür, was alles erreicht werden kann, wenn alle wichtigen Akteure an einem Strang ziehen. Ich bedanke mich bei unseren Partnern aus der Wirtschaft für die hervorragende Zusammenarbeit, aber auch bei den Unternehmen, die diese Chance für sich nutzen und ich wünsche den angehenden Werkmeisterinnen und Werkmeistern alles Gute für ihre berufliche Zukunft in der heimischen Kunststoffbranche“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Top-ausgebildete Fachkräfte sind ein zentraler Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg. Mit dem neuen Lehrgang wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft stärken und damit auch die Produktion und den wirtschaftlichen Erfolg der niederösterreichischen Kunststoff-Industrie weiter ausbauen“, erklärt dazu Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). „Das WIFI NÖ als bewährte Nummer 1 in Sachen einer Aus- und Weiterbildung am Puls der Unternehmen ist dafür genau der richtige Standort.“

Konkret wurde in mehrmonatiger, intensiver Zusammenarbeit zwischen der niederösterreichischen chemischen Industrie, dem ecoplus Kunststoff-Cluster in Niederösterreich, der Fachvertretung der NÖ Kunststoffverarbeiter und dem WIFI Niederösterreich ein völlig neues Qualifizierungsprogramm entwickelt, das speziell auf die Anforderungen der Kunststoffindustrieausgerichtet ist. Insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Ausbildung am WIFI NÖ gestartet, die Ausbildung dauert zwei Jahre.

Den Ausgangspunkt des Pilotlehrgangs bilden Themen aus den Bereichen der Kunststofftechnik wie Chemie, Formenbau, Fertigungstechnik und Maschinenelemente. Abgerundet wird das Programm durch Themen wie Mitarbeiterführung, Wirtschaft und Automatisierungstechnik. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden damit fachlich als auch persönlich für Führungsaufgaben in den Unternehmen vorbereitet.

Eine weitere Besonderheit des neuen Qualifizierungsprogramms: Während der gesamten Lehrgangsdauer sind die beteiligten Unternehmen in Form einer Steuerungsgruppe eingebunden und können so auch auf den Lehrgangsverlauf Einfluss nehmen. „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ist es unsere Kernaufgabe, für die heimische Wirtschaft die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die enge Zusammenarbeit mit den Betrieben beim neuen Pilotlehrgang ist daher für uns besonders wichtig, denn so wird garantiert, dass die Ausbildung den Anforderungen der Wirtschaft entspricht. Besonders stolz sind wir auch, dass zum ersten Mal seit gut 10 Jahren ein Werkmeisterlehrgang Kunststofftechnik in Niederösterreich zustande kommt und dass ecoplus im Rahmen des Kunststoff-Cluster in Niederösterreich daran mitgewirkt hat“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Darüber hinaus sorgt ein modernes didaktisches Konzept mit digitaler Lernunterstützung für eine optimale Mischung aus Theorie- und Praxisunterricht.

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18. Niederösterreichische Kultursponsoringpreis „Maecenas“

Insgesamt 233 Projekte wurden heuer beim 18. Kultursponsoringpreis eingereicht. „Kunst und Kultur nehmen in unserem Bundesland seit jeher einen hohen Stellenwert ein. Als Markenzeichen Niederösterreichs prägen und verstärken sie das positive Image unseres Landes. Die Aktivitäten der Unternehmerinnen und Unternehmer im Bereich Kultursponsoring sind daher nicht hoch genug einzuschätzen“, zeigten sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Preisverleihung überzeugt.

(24. November 2018) – Der Kultursponsoringpreis „Maecenas Niederösterreich“ wurde gestern im historischen Ambiente des Schloss Thalheim bereits zum 18. Mal vergeben. Mit dem „Maecenas“ werden jene Unternehmen aus Niederösterreich vor den Vorhang geholt, die Kulturprojekte im ganzen Land unterstützen, die ohne dieses Engagement nicht realisiert werden können. Traditionellerweise wurden die Preise auch heuer vom unabhängigen Wirtschaftskomitee „Initiativen Wirtschaft für Kunst“ in Kooperation mit der WKNÖ und mit Unterstützung von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ausgelobt.

Der „MAECENAS Niederösterreich“ wurde 2018 an Unternehmen in den Kategorien „Bestes Kultursponsoring Klein- und Mittelbetriebe“ und „Bestes Kultursponsoring Großunternehmen“ sowie an niederösterreichische Kulturanbieter beim Sonderpreis „Kunst & Kultur –  für erfolgreiche Engagements in Kooperation mit der Wirtschaft“ verliehen. Mit diesem Sonderpreis wurden heuer bereits zum fünften Mal niederösterreichische Kulturanbieter für ihr professionelles Engagement und für die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gewürdigt und der Öffentlichkeit vorgestellt. „Diese relativ neue Kategorie wurde von den Kulturanbietern hervorragend angenommen. Die Einreichungen haben sich von 45 im Jahr 2014 auf 99 beim diesjährigen Maecenas gesteigert. Der Maecenas macht sichtbar, was die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land für die Kultur leisten“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, die die Verleihung des Sonderpreises vornahm.

„Aus unserer täglichen Arbeit mit den Betrieben wissen wir, dass bei der Entscheidung für oder gegen einen neuen Firmenstandort die so genannten ‚Soft Facts‘ eine immer entscheidendere Rolle spielen: Kunst und Kultur gewinnen als ‚weiche‘ Standortfaktoren in der Betriebsansiedlung zusehends an Bedeutung“, sagte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Preisverleihung.

In der Kategorie „Klein- und Mittelbetriebe“ ging der Preis an die Forst- und Gutsverwaltung Georg Stradiot für das Projekt „Kulturelles Zentrum „Stetteldorfer Akzente“ Schloss Stetteldorf“ – Restaurierung & Denkmalpflege. Anerkennungen gab es für das Arte Hotel Krems – Ipp Hotels, Arte Hotel GmbH für „artist’s place, sowie für Faksimile digital Peter Kainz für „Der Wind trägt alle Fragen“ – Eine künstlerische Intervention von Birgit und Peter Kainz – Viertelfestival NÖ 2017. Eine weitere Anerkennung erhielt Christian Winkler Landschaftsplanung für regionale Projektförderungen: „(T)Raumfähre Erika“ in Klein-Pöchlarn – Viertelfestival NÖ 2018, „Garten der Erkenntnis“ im Rahmen der Garten Tulln 2018, „Der Wind grüßt und baut Brücken“ – Viertelfestival NÖ 2016 und „FerroArte – Landschaft und Kunst in der Eisenstraße“. Eine lobende Erwähnung erhielt die Sponsorengemeinschaft Bauspenglerei Andreas Rauscher, Bildungs- und Heimatwerk Dobersberg, BIERBRAUEREI SCHREMS GmbH, HEWA – Technical Services & Trading GmbH, Holzbau Willbald Longin G.M.B.H., KLINGER Elektro-, Tor- und Antriebstechnik GmbH, Ing. Norbert Kollenz -  Installationen, Polt GmbH, Raiffeisenkasse Dobersberg-Waldkirchen, REISSMÜLLER Baugesellschaft m.b.H., Tischlerei HANDL GmbH, Tischlermeister Johannes Lamprecht, Waldviertler Baumschule Ludwig Bauer, Waldviertler Sparkasse AG, Filiale Dobersberg für das Kulturprogramm 2018 im Kulturkeller Schloss Dobersberg.

In der Kategorie „Großunternehmen“ ging der Hauptpreis an die Hoch- und Tiefbau, Transportbeton, Baustoffe, Baumeister Ing. Franz Kickinger Gesellschaft m.b.H. für „Ganzheitliches und mehrdimensionales regionales Kultursponsoring mit überregionaler Wirkung“. Einen Anerkennungspreis erhielt die Niederösterreichische Versicherung AG für die Projekte „Volkskultur Niederösterreich“, „Kultur.Sommer.Semmering“ sowie „Museum Region Neulengbach – Egon Schiele Ausstellung“. Weitere Anerkennungen erhielten RAIFFEISEN-HOLDING NÖ-WIEN reg.Gen.m.b.H. für Klassik unter Sternen / Zukunftsstimmen / Stift Göttweig und Waldviertler Sparkasse Bank AG für das Galerien Thayaland Jahresprogramm.

In der Kategorie III, dem Kultursponsoring-Sonderpreis „Kunst & Kultur – für erfolgreiches Engagement in Kooperation mit der Wirtschaft“, ging der Maecenas Niederösterreich an den Verein Academia Allegro Vivo für das Projekt „Allegro Vivo 4.0 Internationales Kammermusikfestival und Sommerakademie“.

Mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet wurden der Verein „Festival La Gacilly-Baden Phto“ für das gleichnamige Festival, die Bühne im Hof – NÖ Kulturszene Betriebs GmbH für die „langährige Partnerschaft auf Augenhöhe und mit Handschlagqualität“ mit der Sparkasse NÖ Mitte West AG. Ein weiterer Anerkennungspreis wurde dem Verein „Plattform für Vielfalt“ für das Projekt „VÖLKERBALL – Kulturfest der Nationen – Viertelfestival 2017“ verliehen.

Mit dem Jurypreis „Maecenatentum“ wurden Herta und Konrad Arnold für die Sammlung Arnold in der Benediktinerabtei Stift Altenburg ausgezeichnet.

 

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Kommunikationsoffensive für Naturjuwele an der Pielach

LR Bohuslav: Wichtiger Beitrag für den Ausflugstourismus

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Naturschutzgebiete am Unterlauf der Pielach bieten ein weitgehend intaktes und vielfältiges Zuhause für europaweit geschützte Arten. Seit mehr als zehn Jahren sorgt die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Kleinregion Schallaburg dafür, dass diese Schutzgüter erhalten bleiben und sich weiter entwickeln können. Jetzt werden zusätzliche Maßnahmen zur Wissensvermittlung und zur Bewusstseinsbildung gesetzt. Das Ziel dabei ist, das Wissen über Arten und Lebensräume bei Bevölkerung und Besuchern zu steigern und sie für Naturschutz zu sensibilisieren. „Ein Aufenthalt in der Natur ist ein wahrer Kraftspender. Wer die komplexen Zusammenhänge der Natur versteht, nimmt sie noch intensiver wahr und will auch dazu beitragen, dass diese Energiequelle erhalten bleibt. Daher finde ich es so wichtig, dass die ARGE ihre Arbeit jetzt auch öffentlichkeitswirksam präsentiert“, lobt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav die Pläne.

 

Die Pielach stellt mit ihren dynamischen Wildflussstrecken, in denen sich der Fluss nahezu völlig frei entwickeln kann, ein einzigartiges Naturjuwel dar. Am und im Fluss leben seltene Amphibien-, Libellen-, Fisch- und Vogelarten. Die Pielach ist Heimat von gefährdeten Arten wie Würfelnatter, Flussuferläufer, Huchen und der vom Aussterben bedrohten Bachmuschel. Eine besondere Attraktion im Schutzgebiet ist eine rund 20 Hektar große Weidefläche für Konikpferde. Das ganze Jahr über kann man diese ursprüngliche Kleinpferderasse aus dem mittel-und osteuropäischen Raum, welche dem europäischen Wildpferd sehr nahesteht, im Augebiet beobachten. In der Neubacher Au sind Bade- und Fischteiche zu finden, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Um die Pflege dieser Naturschätze, die zu den Gemeinden Loosdorf und Schollach gehören, kümmert sich die ARGE Kleinregion Schallaburg. Diese wird ihre Tätigkeiten ausweiten und verstärkt auf Wissensvermittlung setzen. Für die nächsten drei Jahre sind zahlreiche Aktivitäten geplant. Ein neuer Besuchertreffpunkt wird nicht nur Ausgangspunkt für regelmäßig stattfindende Exkursionen sein, sondern auch Platz für Veranstaltungen und Schulprojekte bieten. Generell werden Schulen stärker in Aktivitäten und Projekte eingebunden. Eine jährlich erscheinende Broschüre wird umfassend über das Naturschutzgebiet „Pielach-Ofenloch-Neubacher Au" informieren und auch die regionalen Medien werden regelmäßig mit Geschichten und Bildern versorgt. Diese sollen unter anderem im Rahmen eines Fotowettbewerbs entstehen. „Die Arbeit für die Erhaltung dieser Rückzugsgebiete für seltene Tier- und Pflanzenarten ist sehr wertvoll. Ich freue mich sehr, dass sie nun auch sichtbarer wird“, so Landesrätin Bohuslav.

 

Diese Aktivitäten werden im Rahmen eines LEADER-Projektes umgesetzt. „Wir konnten hier dafür sorgen, dass zwei Maßnahmen perfekt ineinandergreifen. Die Natur wird davon ebenso profitieren wie die Menschen“, so Anton Gonaus, Obmann der LEADER-Region Mostviertel-Mitte. Die LEADER-Region Mostviertel-Mitte hat dieses Projekt gemäß seiner lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat kürzlich die Unterstützung aus Mitteln des EU-Programms LE / LEADER und der ecoplus-Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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NÖ JungforscherInnen-Kalender 2019: der heimischen Forschungslandschaft ein Gesicht geben.

Gestern wurde in der Niederösterreichischen Landesbibliothek der JungforscherInnen-Kalender 2019 vorgestellt. Die Models sind auch diesmal junge Forscherinnen und Forscher, die an den vier ecoplus Technopol-Standorten tätig sind. „Die Forschungslandschaft an den niederösterreichischen Technopolen ist Nährboden für hochinnovative, spannende Forschungsprojekte und Arbeitsplatz einer modernen, jungen Generation von Forscherinnen und Forschern! In unserem JungforscherInnen-Kalender stellen wir zwölf Personen vor, die durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen Niederösterreichs Technologiestandorten einen Vorsprung verschaffen – denn wir wissen: Forschen ist Zukunft“, betonten Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Kalender-Präsentation.

(21.11.2018) - „Es muss uns gelingen, auch weiterhin möglichst viele junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn Niederösterreich braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im JungforscherInnen-Kalender 2019 sind hier die besten Vorbilder. Mit ihren beeindruckenden Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den niederösterreichischen Forschungsstandort“, erläuterte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Dass die Technopole durchaus ein fruchtbares Umfeld für den niederösterreichischen ForscherInnen-Nachwuchs bieten, untermauern die folgenden Zahlen: An den vier Technopol-Standorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg gibt es rund 3.500 Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich, darunter 1.500 Forscherinnen und Forscher. Seit Beginn des Technopolprogramm 2004 wurden 289 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von über 423 Millionen Euro initiiert beziehungsweise umgesetzt. Rund 19.000 junge Menschen studieren an den 10 Universitäten und Fachhochschulen, die an den Technopolstandorten angesiedelt sind.

Umgesetzt wird das Technopolprogramm seit dem Start im Jahr 2004 von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert und pipettiert wird und High-Tech-Geräte bedient werden, wurden sie fotografiert – an ihren modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsplätzen an den vier Technopol-Standorten.“

Der im Mostviertel lebende renommierte Fotograf Michael Liebert hat bereits den ersten JungforscherInnen-Kalender künstlerisch umgesetzt und auch diesmal die Forscherinnen und Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit einzigartiges Kunstprojekt fortgesetzt, das in einer besonderen Art Kunst und Wissenschaft vereint. „Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die Betrachter mit ihnen identifizieren. Neugierde und Kreativität vereinen Kunst und Wissenschaft, auch wenn die Herangehensweise an das Resultat eine andere ist“, so der Fotograf.

Am Kalender-Cover ist DI Carina Frischauf, geboren 1989 in Melk, die an der Austrian Marketing University der Fachhochschule Wiener Neustadt am Technopol Wieselburg im Fachbereich Lebensmittelwirtschaft forscht. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz von Pflanzen und Kräutern in Produkten und wird künftig einen Fokus auch auf die Verwendung spezieller, kaum genutzter beziehungsweise in Vergessenheit geratener österreichischer Rohstoffe legen.

Der JungforscherInnen-Kalender 2019 hat eine Auflage von 400 Stück und wird exklusiv an Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Technopolpartnerbetriebe und wissenschafts-interessierte Personen verteilt - solange der Vorrat reicht.

Präsentiert wurde der JungforscherInnen-Kalender 2019 in der Niederösterreichischen Landesbibliothek, der Universalbibliothek des Landes Niederösterreich. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der Wissenschaften, ganz besonders auf dem Gebiet der Geschichte und Landeskunde. Sie versteht sich als öffentlich zugängliche Serviceeinrichtung für alle Landesbürger, die ihre Bestände für die Benutzung – auch im Wege der Ausleihe über Internet mit kostenloser Buchzustellung – zur Verfügung stellt.  

 

 

 

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NÖ JungforscherInnen-Kalender 2019: der heimischen Forschungslandschaft ein Gesicht geben.

Gestern wurde in der Niederösterreichischen Landesbibliothek der JungforscherInnen-Kalender 2019 vorgestellt. Die Models sind auch diesmal junge Forscherinnen und Forscher, die an den vier ecoplus Technopol-Standorten tätig sind. „Die Forschungslandschaft an den niederösterreichischen Technopolen ist Nährboden für hochinnovative, spannende Forschungsprojekte und Arbeitsplatz einer modernen, jungen Generation von Forscherinnen und Forschern! In unserem JungforscherInnen-Kalender stellen wir zwölf Personen vor, die durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen Niederösterreichs Technologiestandorten einen Vorsprung verschaffen – denn wir wissen: Forschen ist Zukunft“, betonten Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Kalender-Präsentation.

(21.11.2018) - „Es muss uns gelingen, auch weiterhin möglichst viele junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn Niederösterreich braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im JungforscherInnen-Kalender 2019 sind hier die besten Vorbilder. Mit ihren beeindruckenden Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den niederösterreichischen Forschungsstandort“, erläuterte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Dass die Technopole durchaus ein fruchtbares Umfeld für den niederösterreichischen ForscherInnen-Nachwuchs bieten, untermauern die folgenden Zahlen: An den vier Technopol-Standorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg gibt es rund 3.500 Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich, darunter 1.500 Forscherinnen und Forscher. Seit Beginn des Technopolprogramm 2004 wurden 289 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von über 423 Millionen Euro initiiert beziehungsweise umgesetzt. Rund 19.000 junge Menschen studieren an den 10 Universitäten und Fachhochschulen, die an den Technopolstandorten angesiedelt sind.

Umgesetzt wird das Technopolprogramm seit dem Start im Jahr 2004 von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert und pipettiert wird und High-Tech-Geräte bedient werden, wurden sie fotografiert – an ihren modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsplätzen an den vier Technopol-Standorten.“

Der im Mostviertel lebende renommierte Fotograf Michael Liebert hat bereits den ersten JungforscherInnen-Kalender künstlerisch umgesetzt und auch diesmal die Forscherinnen und Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit einzigartiges Kunstprojekt fortgesetzt, das in einer besonderen Art Kunst und Wissenschaft vereint. „Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die Betrachter mit ihnen identifizieren. Neugierde und Kreativität vereinen Kunst und Wissenschaft, auch wenn die Herangehensweise an das Resultat eine andere ist“, so der Fotograf.

Am Kalender-Cover ist DI Carina Frischauf, geboren 1989 in Melk, die an der Austrian Marketing University der Fachhochschule Wiener Neustadt am Technopol Wieselburg im Fachbereich Lebensmittelwirtschaft forscht. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz von Pflanzen und Kräutern in Produkten und wird künftig einen Fokus auch auf die Verwendung spezieller, kaum genutzter beziehungsweise in Vergessenheit geratener österreichischer Rohstoffe legen.

Der JungforscherInnen-Kalender 2019 hat eine Auflage von 400 Stück und wird exklusiv an Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Technopolpartnerbetriebe und wissenschafts-interessierte Personen verteilt - solange der Vorrat reicht.

Präsentiert wurde der JungforscherInnen-Kalender 2019 in der Niederösterreichischen Landesbibliothek, der Universalbibliothek des Landes Niederösterreich. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der Wissenschaften, ganz besonders auf dem Gebiet der Geschichte und Landeskunde. Sie versteht sich als öffentlich zugängliche Serviceeinrichtung für alle Landesbürger, die ihre Bestände für die Benutzung – auch im Wege der Ausleihe über Internet mit kostenloser Buchzustellung – zur Verfügung stellt.  

 

 

 

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NÖ JungforscherInnen-Kalender 2019: der heimischen Forschungslandschaft ein Gesicht geben.

Gestern wurde in der Niederösterreichischen Landesbibliothek der JungforscherInnen-Kalender 2019 vorgestellt. Die Models sind auch diesmal junge Forscherinnen und Forscher, die an den vier ecoplus Technopol-Standorten tätig sind. „Die Forschungslandschaft an den niederösterreichischen Technopolen ist Nährboden für hochinnovative, spannende Forschungsprojekte und Arbeitsplatz einer modernen, jungen Generation von Forscherinnen und Forschern! In unserem JungforscherInnen-Kalender stellen wir zwölf Personen vor, die durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen Niederösterreichs Technologiestandorten einen Vorsprung verschaffen – denn wir wissen: Forschen ist Zukunft“, betonten Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Kalender-Präsentation.

(21.11.2018) - „Es muss uns gelingen, auch weiterhin möglichst viele junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn Niederösterreich braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im JungforscherInnen-Kalender 2019 sind hier die besten Vorbilder. Mit ihren beeindruckenden Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den niederösterreichischen Forschungsstandort“, erläuterte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Dass die Technopole durchaus ein fruchtbares Umfeld für den niederösterreichischen ForscherInnen-Nachwuchs bieten, untermauern die folgenden Zahlen: An den vier Technopol-Standorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg gibt es rund 3.500 Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich, darunter 1.500 Forscherinnen und Forscher. Seit Beginn des Technopolprogramm 2004 wurden 289 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von über 423 Millionen Euro initiiert beziehungsweise umgesetzt. Rund 19.000 junge Menschen studieren an den 10 Universitäten und Fachhochschulen, die an den Technopolstandorten angesiedelt sind.

Umgesetzt wird das Technopolprogramm seit dem Start im Jahr 2004 von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert und pipettiert wird und High-Tech-Geräte bedient werden, wurden sie fotografiert – an ihren modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsplätzen an den vier Technopol-Standorten.“

Der im Mostviertel lebende renommierte Fotograf Michael Liebert hat bereits den ersten JungforscherInnen-Kalender künstlerisch umgesetzt und auch diesmal die Forscherinnen und Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit einzigartiges Kunstprojekt fortgesetzt, das in einer besonderen Art Kunst und Wissenschaft vereint. „Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die Betrachter mit ihnen identifizieren. Neugierde und Kreativität vereinen Kunst und Wissenschaft, auch wenn die Herangehensweise an das Resultat eine andere ist“, so der Fotograf.

Am Kalender-Cover ist DI Carina Frischauf, geboren 1989 in Melk, die an der Austrian Marketing University der Fachhochschule Wiener Neustadt am Technopol Wieselburg im Fachbereich Lebensmittelwirtschaft forscht. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz von Pflanzen und Kräutern in Produkten und wird künftig einen Fokus auch auf die Verwendung spezieller, kaum genutzter beziehungsweise in Vergessenheit geratener österreichischer Rohstoffe legen.

Der JungforscherInnen-Kalender 2019 hat eine Auflage von 400 Stück und wird exklusiv an Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Technopolpartnerbetriebe und wissenschafts-interessierte Personen verteilt - solange der Vorrat reicht.

Präsentiert wurde der JungforscherInnen-Kalender 2019 in der Niederösterreichischen Landesbibliothek, der Universalbibliothek des Landes Niederösterreich. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der Wissenschaften, ganz besonders auf dem Gebiet der Geschichte und Landeskunde. Sie versteht sich als öffentlich zugängliche Serviceeinrichtung für alle Landesbürger, die ihre Bestände für die Benutzung – auch im Wege der Ausleihe über Internet mit kostenloser Buchzustellung – zur Verfügung stellt.  

 

 

 

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NÖ JungforscherInnen-Kalender 2019: der heimischen Forschungslandschaft ein Gesicht geben.

Gestern wurde in der Niederösterreichischen Landesbibliothek der JungforscherInnen-Kalender 2019 vorgestellt. Die Models sind auch diesmal junge Forscherinnen und Forscher, die an den vier ecoplus Technopol-Standorten tätig sind. „Die Forschungslandschaft an den niederösterreichischen Technopolen ist Nährboden für hochinnovative, spannende Forschungsprojekte und Arbeitsplatz einer modernen, jungen Generation von Forscherinnen und Forschern! In unserem JungforscherInnen-Kalender stellen wir zwölf Personen vor, die durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen Niederösterreichs Technologiestandorten einen Vorsprung verschaffen – denn wir wissen: Forschen ist Zukunft“, betonten Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Kalender-Präsentation.

(21.11.2018) - „Es muss uns gelingen, auch weiterhin möglichst viele junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn Niederösterreich braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im JungforscherInnen-Kalender 2019 sind hier die besten Vorbilder. Mit ihren beeindruckenden Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den niederösterreichischen Forschungsstandort“, erläuterte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Dass die Technopole durchaus ein fruchtbares Umfeld für den niederösterreichischen ForscherInnen-Nachwuchs bieten, untermauern die folgenden Zahlen: An den vier Technopol-Standorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg gibt es rund 3.500 Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich, darunter 1.500 Forscherinnen und Forscher. Seit Beginn des Technopolprogramm 2004 wurden 289 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von über 423 Millionen Euro initiiert beziehungsweise umgesetzt. Rund 19.000 junge Menschen studieren an den 10 Universitäten und Fachhochschulen, die an den Technopolstandorten angesiedelt sind.

Umgesetzt wird das Technopolprogramm seit dem Start im Jahr 2004 von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert und pipettiert wird und High-Tech-Geräte bedient werden, wurden sie fotografiert – an ihren modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsplätzen an den vier Technopol-Standorten.“

Der im Mostviertel lebende renommierte Fotograf Michael Liebert hat bereits den ersten JungforscherInnen-Kalender künstlerisch umgesetzt und auch diesmal die Forscherinnen und Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit einzigartiges Kunstprojekt fortgesetzt, das in einer besonderen Art Kunst und Wissenschaft vereint. „Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die Betrachter mit ihnen identifizieren. Neugierde und Kreativität vereinen Kunst und Wissenschaft, auch wenn die Herangehensweise an das Resultat eine andere ist“, so der Fotograf.

Am Kalender-Cover ist DI Carina Frischauf, geboren 1989 in Melk, die an der Austrian Marketing University der Fachhochschule Wiener Neustadt am Technopol Wieselburg im Fachbereich Lebensmittelwirtschaft forscht. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz von Pflanzen und Kräutern in Produkten und wird künftig einen Fokus auch auf die Verwendung spezieller, kaum genutzter beziehungsweise in Vergessenheit geratener österreichischer Rohstoffe legen.

Der JungforscherInnen-Kalender 2019 hat eine Auflage von 400 Stück und wird exklusiv an Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Technopolpartnerbetriebe und wissenschafts-interessierte Personen verteilt - solange der Vorrat reicht.

Präsentiert wurde der JungforscherInnen-Kalender 2019 in der Niederösterreichischen Landesbibliothek, der Universalbibliothek des Landes Niederösterreich. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der Wissenschaften, ganz besonders auf dem Gebiet der Geschichte und Landeskunde. Sie versteht sich als öffentlich zugängliche Serviceeinrichtung für alle Landesbürger, die ihre Bestände für die Benutzung – auch im Wege der Ausleihe über Internet mit kostenloser Buchzustellung – zur Verfügung stellt.  

 

 

 

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JungforscherInnen-Kalender 2019 gibt der Forschung in Niederösterreich ein Gesicht

Gestern wurde in der Niederösterreichischen Landesbibliothek der JungforscherInnen-Kalender 2019 vorgestellt. Die Models sind auch diesmal junge Forscherinnen und Forscher, die an den vier ecoplus Technopol-Standorten tätig sind. „Die Forschungslandschaft an den niederösterreichischen Technopolen ist Nährboden für hochinnovative, spannende Forschungsprojekte und Arbeitsplatz einer modernen, jungen Generation von Forscherinnen und Forschern! In unserem JungforscherInnen-Kalender stellen wir zwölf Personen vor, die durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen Niederösterreichs Technologiestandorten einen Vorsprung verschaffen – denn wir wissen: Forschen ist Zukunft“, betonten Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Kalender-Präsentation.

(21.11.2018) - „Es muss uns gelingen, auch weiterhin möglichst viele junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn Niederösterreich braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im JungforscherInnen-Kalender 2019 sind hier die besten Vorbilder. Mit ihren beeindruckenden Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den niederösterreichischen Forschungsstandort“, erläuterte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Dass die Technopole durchaus ein fruchtbares Umfeld für den niederösterreichischen ForscherInnen-Nachwuchs bieten, untermauern die folgenden Zahlen: An den vier Technopol-Standorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg gibt es rund 3.500 Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich, darunter 1.500 Forscherinnen und Forscher. Seit Beginn des Technopolprogramm 2004 wurden 289 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von über 423 Millionen Euro initiiert beziehungsweise umgesetzt. Rund 19.000 junge Menschen studieren an den 10 Universitäten und Fachhochschulen, die an den Technopolstandorten angesiedelt sind.

Umgesetzt wird das Technopolprogramm seit dem Start im Jahr 2004 von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert und pipettiert wird und High-Tech-Geräte bedient werden, wurden sie fotografiert – an ihren modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsplätzen an den vier Technopol-Standorten.“

Der im Mostviertel lebende renommierte Fotograf Michael Liebert hat bereits den ersten JungforscherInnen-Kalender künstlerisch umgesetzt und auch diesmal die Forscherinnen und Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit einzigartiges Kunstprojekt fortgesetzt, das in einer besonderen Art Kunst und Wissenschaft vereint. „Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die Betrachter mit ihnen identifizieren. Neugierde und Kreativität vereinen Kunst und Wissenschaft, auch wenn die Herangehensweise an das Resultat eine andere ist“, so der Fotograf.

Am Kalender-Cover ist DI Carina Frischauf, geboren 1989 in Melk, die an der Austrian Marketing University der Fachhochschule Wiener Neustadt am Technopol Wieselburg im Fachbereich Lebensmittelwirtschaft forscht. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz von Pflanzen und Kräutern in Produkten und wird künftig einen Fokus auch auf die Verwendung spezieller, kaum genutzter beziehungsweise in Vergessenheit geratener österreichischer Rohstoffe legen.

Der JungforscherInnen-Kalender 2019 hat eine Auflage von 400 Stück und wird exklusiv an Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Technopolpartnerbetriebe und wissenschafts-interessierte Personen verteilt - solange der Vorrat reicht.

Präsentiert wurde der JungforscherInnen-Kalender 2019 in der Niederösterreichischen Landesbibliothek, der Universalbibliothek des Landes Niederösterreich. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der Wissenschaften, ganz besonders auf dem Gebiet der Geschichte und Landeskunde. Sie versteht sich als öffentlich zugängliche Serviceeinrichtung für alle Landesbürger, die ihre Bestände für die Benutzung – auch im Wege der Ausleihe über Internet mit kostenloser Buchzustellung – zur Verfügung stellt.  

 

 

 

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Pistengehen in Niederösterreich

LR Bohuslav: Erstmals Spielregeln für ein faires und sicheres Miteinander

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Tourenskilauf erfreut sich zunehmender Beliebtheit – und das nicht nur im freien Gelände, sondern auch im Umfeld der Skigebiete. Beim sogenannten Pistengehen werden für den Aufstieg und/oder die Abfahrt präparierte Pisten genutzt. In diesem Zusammenhang ist Sicherheit für alle Gäste sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Skigebiete das oberste Gebot. Daher braucht es „Regeln für Pistengeher auf Skipisten“ und ein klares Bekenntnis, wo genau das Pistengehen in welchem Zeitraum möglich ist.

 

In Zusammenarbeit von der Fachvertretung Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Niederösterreich-Werbung haben sich sieben Skigebiete zum Pistengehen bekannt und ihr Angebot aufeinander abgestimmt. Das Pistengehen ist somit in diesen Skigebieten zu bestimmten Zeiten und teilweise auf ausgewiesenen Pisten und Aufstiegsrouten offiziell erlaubt. Die Skigebiete Forsteralm, Lackenhof am Ötscher, Unterberg, Annaberg, Gemeindealpe Mitterbach sowie der Schilift Breitenfurt, das Schigebiet Arabichllifte bei Kirchberg am Wechsel und die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee erlauben das Pistengehen.

 

Tourismus- und Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav begrüßt das breite Angebot: „Das Pistengehen spricht eine wachsende Zielgruppe an, der sich in Niederösterreich eine ganze Reihe an Möglichkeiten gleichsam vor der Haustüre erschließt. Durch die Zusammenarbeit der Skigebiete ist es an verschiedenen Wochentagen auch am Abend möglich, das Pistengehen und die Gemütlichkeit von Berghütten zu genießen. Viele schätzen am Ende eines Arbeitstages in einem gesicherten Umfeld aufzusteigen, und nach dem Einkehren in der Dunkelheit mit Stirnlampe auf der Piste abzufahren.“

 

Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, ergänzt dazu: „Die Motive für das Pistengehen sind breit gestreut: Routinierte Tourengeher nutzen beschneite Pisten, solange im freien Gelände zu wenig Naturschnee ist. Einsteiger machen sich mit der Ausrüstung vertraut und üben den Sport unter erleichterten Bedingungen, beispielsweise mit markierter Aufstiegsspur oder gut präparierten Pisten, aus.“

 

Michael Reichl, Vorsitzender der Fachvertretung Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, ist von der Sinnhaftigkeit der Initiative überzeugt: „Einerseits wollen wir uns als Branche selbstverständlich auf die Bedürfnisse der Gäste einstellen, andererseits müssen wir auch für sichere Verhältnisse am Berg sorgen. Die Präparation durch Pistengeräte mit Seilwinden ist nur eine von vielen Gefahren, die beim unkontrollierten Pistengehen droht. Daher haben wir alle wesentlichen Informationen gesammelt und stellen diese in Zusammenarbeit mit der Niederösterreich-Werbung online zur Verfügung.“

 

 

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SNOW FUN Academy Niederösterreich: gemeinsames Konzept und Angebot der Qualitäts-Skischulen in Niederösterreich

Die SNOW FUN Academy Niederösterreich richtet sich an bereits skierfahrene Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren, die erste Freestyle- oder Race-Skills aufbauen und mit Tipps und Tricks ihre Technik verbessern wollen. „Ab der Wintersaison 2018/2019 bieten 11 zertifizierte Qualitäts-Skischulen in ganz Niederösterreich die Inhalte der SNOW FUN Academy nach einem einheitlichen Konzept an. Die Kinder können im Bereich ‚Freeride‘ auch dazulernen, was das richtige Verhalten im Gelände anbelangt. Unsere Skigebiete werden dadurch gerade für Familien mit mehreren Kindern unterschiedlichen Alters noch attraktiver“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

(16. November 2018) – „Niederösterreich ist das Skiland der kurzen Wege, nahe gelegen an den Ballungszentren Wien und Bratislava. Im Wettbewerb der Wintersportgebiete will Niederösterreich nicht nur mit guter Erreichbarkeit, familienfreundlicher Infrastruktur und exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis punkten, sondern insbesondere auch mit der Qualität der Ausbildung in den Skischulen“, so Landesrätin Petra Bohuslav weiter.

Die SNOW FUN Academy geht als gemeinsame Initiative des Niederösterreichischen Skilehrerverbandes und der ecoplus-Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) in die fünfte Wintersaison. Die Kurse sind jeweils vor Ort bei den SNOW FUN Academy-Skischulen buchbar.

Der Obmann des Niederösterreichischen Skilehrerverbandes, Johannes Putz, unterstreicht: „Der SNOW FUN Academy liegt ein niederösterreichweit einheitliches inhaltliches Konzept zu Grunde. Außerdem investieren alle Partner in einen starken gemeinsamen Auftritt. Die verschiedenen Bereiche der SNOW FUN Academy ‚Technik‘, ‚Race‘, ‚Freeride‘ und ‚Freestyle‘ werden in allen Fortgeschrittenen-Skikursen angeboten.“

Putz weist auf eine Neuerung hin: „Alle Kinder erhalten ab einem Drei-Tages-Skikurs den Sammelpass skiLLs-Book. Im skiLLs-Book gibt es drei Level, die die Kinder im Laufe ihrer Skikurs-Karriere in der SNOW FUN Academy durchlaufen können – ‚Rookie‘, ‚Star‘, ‚Pro‘. Wer alle Bausteine gesammelt und somit die SNOW FUN Academy erfolgreich absolviert hat ist bestens gewappnet, selbst Skilehrer in der SNOW FUN Academy zu werden und erhält vom Niederösterreichischen Skilehrerverband sogar eine persönliche Einladung und einen Gutschein für die Skilehrerausbildung.“

 

Neu ab 2018/2019: SNOW FUN Riders Tour Niederösterreich

In der kommenden Wintersaison wird in Kooperation mit den Freestyle-Spezialisten von QParks erstmals eine ‚SNOW FUN Riders Tour‘ angeboten. Isabella Hinterleitner, zuständige Projektleiterin bei der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG), sagt dazu: „Bei sechs verschiedenen Tourstopps werden Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis vierzehn Jahren beim Einstieg in den Freestyle an speziell für diese Zielgruppe geeigneten Funpark-Elemente professionell gecoacht.“ Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung vorab nicht erforderlich.

 

Die Tourstopps der SNOW FUN Riders Tour Niederösterreich sind:

29.12.2018 Ötscherlifte, Lackenhof am Ötscher

06.01.2019 Familienskiland St. Corona am Wechsel, Unternberg/St. Corona am Wechsel

12.01.2019 Annaberger Lifte, Annaberg

19.01.2019 Bergbahnen Mitterbach, Mitterbach am Erlaufsee

27.01.2019 Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, Mönichkirchen

16.03.2019 Hochkar, Göstling an der Ybbs

 

Die Qualitäts-Skischulen der SNOW FUN Academy Niederösterreich sind: Schischule Annaberg, Schi- und Snowboardschule Haginger, JoSchi Schischule Hochkar, Skischule Lackenhof, Skischule Ötscher, Wintersportschule in Mönichkirchen am Wechsel, Skischule Koderholt (Mönichkirchen-Mariensee), Schi- und Bergschule Schneeberg, Skischule Semmering, Schneesportschule Zauberberg und die Wintersportschule St. Corona am Wechsel.

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Wir sind 1 bringt niederösterreichische Ein-Personen-Unternehmen auf Großflächen-Plakaten im ganzen Land groß raus!

Niederösterreichs Ein-Personen-Unternehmen leisten täglich viel für die heimische Wirtschaft. Unsere Plattform Wir sind 1 bietet allen EPU viel Information, Vernetzung und Präsentation! Aus jeder Region Niederösterreichs wurde ein EPU präsentiert und

von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der Plakatenthüllung als Abschluss des Wir sind 1-Gewinnspiels am Landhausplatz in St. Pölten begrüßt. Christian Bachner`s Plakat, aus dem Bezirk St. Pölten wurde als eine der fünf Gewinner und Gewinnerinnen gestern feierlich enthüllt.

 

Die Welt um Christian Bachner ist stets Quell neuer Inspiration und ermöglicht das Entstehen neuer Objekte. So individuell wie die Menschen selbst sind auch seine Werke. In seiner Ledermanufaktur in Maria Anzbach fertigt er handgefertigte Unikate aus hochwertigen Materialien. Mit viel Liebe zum Detail und der Freude an der Herausforderung. www.cbachner.at

 

Seit fast vier Jahren bietet www.wirsind1.at niederösterreichischen Ein-Personen-Unternehmen eine eigene Plattform. Auf der Website und der dazugehörigen Face-book-Seite interagieren die derzeit über 27.800 Fans aktuelle Einträge und Beiträge aus dem EPU-Netzwerk. Die Plattform Wir sind 1 wurde auf Initiative des Landes ins Leben gerufen und wird seitens riz up, der Gründeragentur des Landes Niederösterreich, betreut.

 

Um den niederösterreichischen EPU nicht nur online, sondern auch real eine
repräsentative Fläche für die eigene Präsentation zur Verfügung zu stellen, startete Wir sind 1 im Spätsommer ein Gewinnspiel um 25 Großflächen-Plakate (Breite 3,36m, Höhe 2,38m) in ganz Niederösterreich.

„Ab 13. November werden die 25 Großflächen-Plakate zu sehen sein. Wir gratulieren und wünschen Ihnen viel Sichtbarkeit und Erfolg“ beglückwünschten Landesrätin Petra Bohsulav und riz up Geschäftsführerin Petra Patzelt die 5 Ein-Personen-Unternehmerinnen und Unternehmer: Anja Wagner-Ahmed aus Mödling, Thiemo Kienel aus Amstetten, Claudia Tastel aus Zwettl, Christian Bachner aus St. Pölten und Vera Schwarzmaier aus Korneuburg.

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ÖFB und Sportland Niederösterreich schließen Partnerschaft

Utl.: LR Bohuslav: ÖFB Frauen Cup wird als SPORT.LAND.NÖ Frauen Cup ausgetragen

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) und das Sportland Niederösterreich bündeln ihre Kräfte. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten heute in St. Pölten Landesrätin Petra Bohuslav und ÖFB-Präsident Leo Windtner eine neue Partnerschaft im Rahmen des ÖFB Frauen Cups und gaben einen Ausblick auf das entscheidende Heimspiel des U21-Nationalteams im EM-Playoff gegen Griechenland am 20. November um 19 Uhr in St. Pölten. Dabei informierten u. a. U21-Teamchef Werner Gregoritsch sowie SKN St. Pölten-Kapitänin Jasmin Eder.

 

„Der Bewerb ÖFB Frauen Cup wird ab sofort als SPORT.LAND.NÖ Frauen Cup ausgetragen“, führte die Landesrätin aus. „Der Frauenfußball hat sich in Niederösterreich hervorragend entwickelt. Die letzten 16 Meistertitel gingen nach Niederösterreich, unser Bundesland hat den Frauenfußball immer dominiert“, sagte Bohuslav. „Frauenfußball hat in Niederösterreich Tradition, wir sind gut aufgestellt, in St. Pölten gibt es das nationale Zentrum für Frauenfußball“, erinnerte sie. „Die Leistung, das Engagement und der Einsatz sind optimal“, hob die Landesrätin hervor. „Die Frauen haben sich diese Partnerschaft verdient und deshalb haben wir als Sportland Niederösterreich ein Zeichen gesetzt. Wir sind gerne Partner des ÖFB beim Frauenfußball. Das hat auch Vorteile für das Frauen-Fußballnationalteam“, betonte die Landesrätin.

 

ÖFB-Präsident Windtner sagte: „Niederösterreich ist das Mutterland des Frauenfußballs. Die Performance ist einzigartig. Das A-Team zeigt große Leistungen, der Frauenfußball hat einen Schritt nach vorne gemacht. Das Märchen vom Sommer 2017 war überwältigend, diese Begeisterung haben unsere Frauen weitertragen können.“

 

Jasmin Eder meinte: „Diese Partnerschaft ist eine unglaubliche Aufwertung für den Frauenfußball. Dass sich das Land Niederösterreich entschlossen hat, den gesamten Bewerb zu unterstützen, ist sehr positiv.“

 

Die Partnerschaft bedingt, dass die Einnahmen fast zur Gänze an die teilnehmenden Vereine ausgeschüttet werden, davon soll der heimische Frauenfußball nachhaltig profitieren. Darüber hinaus kommt das SPORT.LAND.Niederösterreich für die Anreise und Nächtigung der beiden teilnehmenden Vereine im Rahmen des Finales auf. Das Endspiel wird in Niederösterreich ausgetragen, ist live auf ORF Sport+ zu sehen, und ist für den 8. Juni 2019 angesetzt.

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„Ö3 Weihnachtswunder“ heuer am Rathausplatz in St. Pölten

Utl.: Bohuslav: Wünsche der Aktion Rekordergebnis für jene, die der Hilfe bedürfen

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Nach Salzburg, Graz, Innsbruck und Linz ist heuer St. Pölten die fünfte Landeshauptstadt, in der das „Ö3 Weihnachtswunder“ stattfinden wird: Von 19. bis 24. Dezember übersiedelt Ö3 dafür mit seinem Sendestudio auf den Rathausplatz in St. Pölten, sendet insgesamt 120 Stunden lang und sammelt dabei Spenden für den Soforthilfefonds von „Licht ins Dunkel“.

 

Bei der Vorstellung des Projekts am heutigen Montag im Rathaus von St. Pölten bedankte sich Landesrätin Petra Bohuslav bei dem Sender für die Möglichkeit, dass das Land Niederösterreich damit einmal mehr zeigen könne, „wie sehr sich das Land für Menschen einsetzt, denen es nicht so gut geht. Auch unsere traditionelle Gastfreundschaft können wir für das Studio und die drei Moderatoren Robert Kratky, Gabi Hiller und Andi Knoll unter Beweis stellen“.

 

Nachdem das Land Niederösterreich bereits im September über eine Charity-Weinlese 10.000 Euro für die Aktion sammeln konnte, wird die Landesrätin auch gemeinsam mit Sportlern und Gastwirten in einem Stand der Niederösterreich-Werbung am Rathausplatz Punsch ausschenken, um weitere Gelder für die Aktion zu lukrieren. Den Christkindlmarkt am St. Pöltner Rathausplatz bezeichnete Bohuslav dabei als schönes Beispiel für die unzähligen Weihnachtsmärkte im Land, bei denen niederösterreichisches Handwerk und heimische Kulinarik im Mittelpunkt stünden und von denen es jeder einzelne wert sei, besucht zu werden. „Niederösterreich ist jedenfalls bereits für das ‚Weihnachtswunder‘. Ich wünsche der Aktion ein Rekordergebnis für jene, die der Hilfe bedürfen“.

 

St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler zeigte sich sehr froh und stolz, dass das „Ö3 Weihnachtswunder“ in St. Pölten stattfindet: „Dieses Top-Event der Vorweihnachtszeit ist eine Riesenchance, ein großes Kompliment und bringt enormen Imagegewinn“. Auch sämtliche Serviceclubs der Landeshauptstadt betrieben einen Stand, dessen Erlös dem „Ö3 Weihnachtwunder“ und damit der Aktion „Licht ins Dunkel“ zugutekomme, deren Vater, Kurt Bergmann, je gebürtiger St. Pöltner gewesen sei, wie der Bürgermeister ausführte.

 

Für den St. Pöltner Christkindlmarkt selbst werden heuer 18 neue Gastrohütten, sechs Kunsthandwerkshütten, eine begehbare Schirmbar und ein Knusperhäuschen für Kinder aufgestellt, in dem eine Kinderwerkstatt angesiedelt ist und Weihnachtsmärchen gelesen werden. Eröffnet wird der Markt mit der Illuminierung des Christbaums, einer 23 Meter hohen Fichte aus der Marktgemeinde Türnitz, am 23. November. Ab 1. Dezember wird dann das Rathaus mit 24 seiner Fenster zum großen Adventkalender, ab 19. Dezember öffnet der Christkindlmarkt anlässlich des „Ö3 Weihnachtswunders“ bereits um 10 Uhr.

 

 

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Regionalförderung unterstützt umfangreiche Investitionen in Gartenanlage der Therme Laa

In das neue Silent Spa der Therme Laa (Bezirk Mistelbach) wurden in den vergangenen Jahren 18,9 Mio. Euro investiert. Seitdem hat sich die Therme Laa sehr dynamisch entwickelt. Im Vorjahr kamen 22.000 Silent Spa Gäste. „Im ersten Betriebsjahr hat sich gezeigt, dass auch eine Attraktivierung der Gartenanlagen nötig ist, um den Ansprüchen der zusätzlichen Gästeschicht zu entsprechen. Dieses Projekt kurbelt die Auslastung auch in den weniger frequentierten Sommermonaten weiter an, daher unterstützen wir es aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, betonte Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(10. November 2018) - Die Therme Laa an der Thaya ist ein Leitbetrieb für die Region, das unterstreichen folgende Kennzahlen: Insgesamt arbeiten 226 Beschäftige in der Therme und dem angeschlossenen Hotel, nahezu der gesamte Bedarf an Lebensmittel wird aus regionalen Produkten gedeckt und auch die benötigte Fernwärme wird aus der Region bezogen. „Die Therme Laa ist ein touristischer Leuchtturm Niederösterreichs, der für die Region im äußersten Nordosten unseres Landes von großer Bedeutung ist. In nur einem Jahrzehnt hat sich die Therme zu einem umfassenden Gesundheits- und Vitalzentrum mit bisher mehr als vier Millionen Besucherinnen und Besuchern entwickelt. Um dieses hohe Niveau zu halten ist es besonders wichtig, dass hier konsequent an der Weiterentwicklung der Anlagen und der Angebote gearbeitet wird“, unterstrich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Mit der Therme Laa haben wir gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und der ecoplus ein Pionierprojekt für die Region im nördlichen Weinviertel geschaffen. Ich freue mich, dass wir mit der Neugestaltung der Außenanlagen einen weiteren Schritt setzen können, um den Wünschen unserer Kunden zu entsprechen. In Summe investierten wir so rund 480.000 Euro in Ausstattung des neuen Gartenbereichs sowie in Bau- und Marketingmaßnahmen“, betonte Edmund Friedl, Geschäftsführer der Therme Laa.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki unterstreicht darüber hinaus: „Jene Projekte, die wir durch die Regionalförderung unterstützen, sollen sich durch Nachhaltigkeit, Innovation, regionale Verankerung und Vernetzung sowie Nutzung regionaler Ressourcen auszeichnen und damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen schaffen. Die Therme Laa an der Thaya kann alle diese Attribute auf sich vereinen. Die Wertschöpfung- und Arbeitsplatzeffekte für die Region sind beachtlich. Mit dieser Förderung tragen wir dazu bei, dass dies auch in Zukunft so bleibt.“

 

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Niederösterreich zu Gast in Prag

Utl.: LR Bohuslav: Vor allem als Familienskiland haben unsere Bergregionen vieles zu bieten

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Als einer der wichtigen Auslandsmärkte war Tschechien gestern das Reiseziel von Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. In der Hauptstadt Prag rührte sie kräftig die Werbetrommel für Niederösterreichs Advent- und Wintersportangebot.

 

Tschechien zählt bereits seit Jahren zu den wichtigen Auslandsmärkten der Tourismusdestination Niederösterreich. Innerhalb der letzten zehn Jahre haben sich die Nächtigungen tschechischer Gäste in Niederösterreich mehr als verdoppelt. Waren es 2007 noch 61.000 Nächtigungen, so verzeichnete Niederösterreich 2017 bereits beachtliche 129.000 Nächtigungen aus Tschechien. In Tschechien positioniert sich Niederösterreich ganz bewusst als „Land für Genießer“, denn neben dem vielfältigen Angebot schätzt der tschechische Gast vor allem auch Niederösterreichs Kulinarik.

 

Im Mittelpunkt standen Niederösterreichs Skiorte und die genussvollen Angebote rund um den Advent und die Vorweihnachtszeit. „Ich freue mich sehr, dass wir mit einer derartigen Dichte an attraktiven Winterport- und Advent-Angeboten hierher nach Prag gekommen sind. Vor allem als Familienskiland haben unsere Bergregionen vieles zu bieten. Wir sehen hier noch hohes Ausbaupotential“ betonte Bohuslav.

 

Der Einladung zum Presselunch in Prag folgten über 30 Medienvertreterinnen und Medienvertreter. Eva Köllner, Kellergassenführerin im Weinviertel, berichtete über traditionelles und ursprüngliches Brauchtum und regionale Kulinarik beim „Advent in der Kellergasse“. Stellvertretend für die Wintersportorte informierte Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Liftbetriebe, über die Vorzüge der Familien-Skiorte und über das exklusive Ski-Genuss-Angebot „Guga hö“. Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste vom Ehepaar Hölzl von der Bio-Bäckerei Hölzl aus Schweiggers. Mit im Gepäck hatten sie feinstes Weihnachtsgebäck und Lebkuchen, den die Teilnehmer sogar selbst verzieren konnten.

 

Zudem konnte die Niederösterreich-Delegation auch einen ganz besonderen Ehrengast begrüßen: Die Olympia- und zweifache WM-Goldmedaillengewinnerin im Langlauf Kateřina Neumannová berichtete den anwesenden Medienvertretern, wie sehr sie Niederösterreich schätzt und gerne zur Entspannung und Entschleunigung nach Niederösterreich reist. „Wir freuen uns über einen gelungenen Presse-Event, der vor dem Start in die Wintersaison für einen wichtigen Impuls am tschechischen Markt sorgt“, so Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung.

 

 

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Neue Herausforderungen als attraktive Arbeitgeber für Niederösterreichs Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Bereits zum sechsten Mal lud ecoplus gestern zu einer Demografie-Fachtagung, diesmal unter dem Motto „Work in Progress – Arbeitswelten im Demografischen Wandel“. Lag der Fokus in den letzten Jahren verstärkt auf den Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden und Gäste, so war heuer der Blick erstmals auf die Innensicht gerichtet – auf die Beziehungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Unternehmen. „Die Herausforderungen, die der Demografischen Wandel für die heimische Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit sich bringt, sind ebenso vielfältig, wie die Lösungsansätze. Deshalb ist Information und der Ideen-Austausch auch so ungemein wichtig. Veranstaltungen wie die heutige bilden dafür den optimalen Rahmen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(08.11.2018) – Im Zuge des Demografischen Wandels bewegt sich gerade auch die Tourismusbranche verstärkt im Spannungsfeld von erschwerter Mitarbeitersuche, hoher Fluktuation sowie der unterschiedlichen Bedürfnisse von älteren und jüngeren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. „Damit die Betriebe vom Demografischen Wandel auch in der eigenen Belegschaft profitieren können, ist es wichtig, sich auf die Wünsche und Bedürfnisse der unterschiedlichen Mitarbeitergruppen einzustellen. Erfolgreiche Betriebe setzen verstärkt auf Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung. Die Demografie-Tagung liefert dazu viele Anregungen und präsentiert erfolgreiche Beispiele aus der Praxis“, erläuterte Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Was es dabei zu beachten gilt und welche Erfahrungen erfolgreiche Betriebe bereits gemacht haben, wurde im Rahmen der Tagung ausführlich diskutiert. Interessante Einblicke in Entwicklungen und Trends bot unter anderem Keynote Universitätsprofessor Wolfgang Mazal: „Die Gesellschaft verändert sich auf Grund der demografischen Zusammensetzung – es kommen zu wenig Kinder nach und das hat enorme Auswirkungen auf das Arbeitskräfte Angebot der Zukunft. Wenn weniger junge Menschen, umgekehrt aber gesündere, ältere Menschen da sind, muss sich Wirtschaft und Gesellschaft darauf einstellen. Hier liegen viele Chancen. Wenn man sie rechtzeitig aufgreift, gehen wir alle in eine gesicherte und gute Zukunft.“

Im zweiten Teil der Fachtagung ging es ins Detail: Claudia Plitmann (JUFA-Hotels) und Karl Reiner (Demografieberatung für Beschäftigte und Betriebe) beschäftigten sich mit den unterschiedlichen Erwartungen von jungen und arrivierten Mitarbeitern. Hans Peter Oberhuber (Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH) informierte über die Arbeit von „Team4U“, einer regionalen Initiative zur Mitarbeitergewinnung. Martina Plonner (conos GmbH) nahm die Tagungsbesucher zu einer „kurzen Reise durch die Arbeitswelt“ mit und als Abschluss erzählten Stefan Hackl (LEADER-Region NÖ Eisenstrasse) und Wolfgang Mastny (ARGE Top-Ausflugsziele NÖ) über innovative Projekte und Lösungsansätze.

 Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich arbeiten wir von ecoplus daran, diese Trends aufzubereiten, damit sie für die niederösterreichischen Betriebe und Regionen konkret nutzbar werden – in diesem Sinn haben wir nicht nur das Programm der Demografie-Fachtagung gestaltet, sondern stehen den heimischen Regionen sowie den Betrieben der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit einem vielfältigen Unterstützungsangebot zur Seite“, informierten ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Harald Schwaiger, der Demografie-Experte von ecoplus.

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Neuer Speicherteich für mehr Schneesicherheit in Annaberg

Auch wenn sich der Herbst 2018 in Niederösterreich von seiner wärmsten und schönsten Seite zeigt – die neue Skisaison steht unmittelbar bevor und Annaberg ist dafür bestens gerüstet: Mit einer Investition von rund zwei Millionen Euro haben die Annaberger Lifte einen neuen Speicherteich errichtet, der die Schlagkraft der Beschneiungsanlage weiter erhöht. Anlässlich der Eröffnung des neuen Speicherteichs im Bereich Hennesteck besichtigte Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav den Speicherteich und die dazugehörige Pumpstation. „Die neue Speicherteichlösung ist eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region und damit in eine erfolgreiche Tourismuszukunft. Ein gut funktionierendes Skigebiet ist dabei eine wichtige Basis“, freut sich die Landesrätin.

(07.11.2018) – „Der Tourismus ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine Niederösterreichs und Annaberg ist einer jener Orte, die auf eine lange touristische Tradition zurückblicken können. Im Rahmen des Programms ‚Bergerlebnis in Niederösterreich‘ unterstützen und begleiten wir unter anderem auch Annaberg bei der Entwicklung zur attraktiven Ganzjahres-Familiendestination. Der neue Speicherteich setzt dabei einen wichtigen Impuls“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.   

Die rund 20.000 m³ Wasser des bisherigen Speicherteichs waren in circa drei Tagen „verschneit“. Durch den neuen Speicherteich kommen 50.000 m³ dazu und die Pumpleistung wird verdoppelt. So können ab sofort die Hauptpisten in Annaberg in nur 72 Stunden grundbeschneit werden.

„Der neue Speicherteich ist nicht nur ein Meilenstein für den Wintertourismus in Annaberg, sondern bereits jetzt ein Anziehungspunkt und dank der naturnahen Gestaltung ein beliebtes Fotomotiv bei unseren Wandergästen. Der Speicherteich trägt so dazu bei, die Nachfrage nach alpinem Urlaubstourismus in Annaberg weiter zu steigern. Das führt zu mehr Wertschöpfung für unsere Betriebe und sichert wichtige Arbeitsplätze in der Region“, so die Annaberger Bürgermeisterin Petra Zeh.

„Im Rahmen der ecoplus-Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft engagieren wir uns dafür, die Bergerlebniszentren fit für die Zukunft zu machen. Der neue Speicherteich ist eine wichtige Grundlage für alle schneegebundenen Angebote wie die Freestyle-Area Anna-Park oder die Mathias Zdarsky-Rennstrecke“, informiert Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich.

 

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Bohuslav & Schleritzko: Unterstützung für Stiftungsprofessur an BOKU

Utl.: Land NÖ fördert Stiftungsprofessur für Digitalisierung und Automatisierung im Verkehrs und Mobilitätssystem mit 300.000 Euro.

 

(St. Pölten, 6. November 2018) – Insgesamt 300.000 Euro stellt das Land Niederösterreich als Förderung für eine Stiftungsprofessur an der Universität für Bodenkultur in Wien zur Verfügung. Diesen Beschluss hat die NÖ Landesregierung heute auf Antrag von Landesrätin Petra Bohuslav und Landesrat Ludwig Schleritzko gefasst. „Wir haben zum Ziel neue Antworten auf neue Herausforderungen zu liefern, damit Niederösterreich für die Zukunft gewappnet ist“, so die beiden Landesräte.

Inhalt dieser Stiftungsprofessur sind die Themen Digitalisierung und Automatisierung im Verkehrs- und Mobilitätssystem. „Der Digitale Wandel hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, speziell aber auch auf das Thema Mobilität. Es gibt viele Ideen und Konzepte dazu, wie wir uns in Zukunft von A nach B bewegen werden. Wie diese Ideen aber am besten in unsere Mobilitätsstrategie und Mobilitätsangebote integrieren können, ist oft noch nicht klar. Genau hier wollen wir ansetzen und Konzepte liefern, von denen der ländliche genauso wie der urbane Raum in unserem Bundesland profitieren können“, führen Bohuslav und Schleritzko aus.

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Neuer Verein organisiert „Nachbarschaftshilfe Plus“ in Pölla und Röhrenbach

Der Verein MIT EUCH – FÜR EUCH koordiniert ehrenamtliche Unterstützung für ältere und hilfsbedürftige Menschen in den Gemeinden Pölla und Röhrenbach. Freiwillige übernehmen alltägliche Aufgaben, Fahr- oder Einkaufsdienste oder stehen für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. „Diese Art der gemeindenahen Versorgung erleichtert nicht nur das Alltagsleben der Betroffenen. Sie belebt auch das generationsübergreifende Miteinander in den Gemeinden. Das unterstützen wir gerne“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02.11.2018) – Alltägliche Besorgungen, die Fahrt zum Arzt oder ein Spaziergang: Es gibt viele Dinge, für die ältere oder kranke Menschen Unterstützung brauchen. Oft sind es nur wenige Handgriffe, eine halbe Stunde in angenehmer Gesellschaft oder ein Kartenspiel zur Ablenkung, die die Lebensqualität der Betroffenen steigern und dazu beitragen, dass sie länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Der Verein MIT EUCH – FÜR EUCH leistet genau das. Er bringt Freiwillige und Hilfesuchende zusammen, koordiniert Termine und bildet eine Drehscheibe für den Erfahrungsaustausch zwischen den Helferinnen und Helfern. Diese übernehmen die Aufgaben ehrenamtlich, erhalten dafür Fahrtspesenersatz und sind unfall- bzw. haftpflichtversichert. Für die Betroffenen ist die Hilfe kostenlos. Von den Freiwilligen bekommen sie praktische Unterstützung im Alltag, allerdings keine Pflege- oder hauswirtschaftlichen Dienste.

„Hier wird ein altes und bewährtes Prinzip neu belebt und auf professionelle Beine gestellt. Das nennt sich vollkommen zu Recht Nachbarschaftshilfe Plus. Ich kann dieses Projekt nur zur Nachahmung empfehlen“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über die Initiative.

Der Landtagsabgeordnete Josef Edlinger ist Obmann der LEADER-Region Kamptal, zu der die Gemeinden Pölla und Röhrenbach gehören. Er betont: „Wir konnten hier stabile Projektstrukturen schaffen und pro Gemeinde eine Mitarbeiterin anstellen. Die Nachbarschaftshilfe Plus steht also auf einer nachhaltigen Basis und wird auch schon intensiv in Anspruch genommen.“

Neben der Vermittlung der konkreten Hilfsleistungen fungiert der Trägerverein auch als Drehscheibe für Informationsaustausch. Er organisiert Informationsveranstaltungen und Vernetzungstreffen und bietet auch Coaching für die Helferinnen und Helfer.

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Wirtschaftslandesrätin Bohuslav: „Niederösterreichische Unternehmen sollen von der Kraft der Sonne profitieren“

Wirtschaftsabteilung stellt 3,5 Millionen Euro für eine neue Förderaktion für Investitionen von Betrieben in Photovoltaikanlagen bereit.  

 

St. Pölten (2. November 2018) – Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Umwelt- und Klimaschutz setzt das Land Niederösterreich. „Unsere Unternehmen sollen mehr von der Kraft der Sonne profitieren. Photovoltaikanlagen bieten eine klima- und umweltfreundliche Möglichkeit, Sonnenlicht unmittelbar in Strom umzuwandeln. Nicht nur für Privathäuser, sondern auch für Unternehmen bzw. die Industrie ist diese Möglichkeit ein Weg in eine treibhausgasarme Energieversorgung. Daher stellt die Wirtschaftsabteilung 3,5 Millionen Euro für eine Förderaktion für Investitionen von Betrieben in die Errichtung von Photovoltaikanlagen bereit. Damit sollen nicht nur unsere Unternehmen, sondern auch unsere Umwelt profitieren“, erklärt Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Ziel der zeitlich befristeten Förderaktion ist es, Unternehmen bei Investitionen einer Photovoltaikanlage zu unterstützen. Es wird ein Zuschuss in Höhe von 200 Euro pro kWp für Anlagengrößen bis 1.000 kWp gewährt. Für Anlagen unter 200 kWp ist ein Zuschuss in Höhe von 300 Euro pro kWp vorgesehen, maximal jedoch 39.900 Euro. Diese Anlagen müssen so dimensioniert werden, dass der erzeugte Strom zum überwiegenden Teil selbst verbraucht wird. Pro Unternehmensgruppe wird nur eine Anlage gefördert. Anträge werden ausschließlich über das Online-Wirtschaftsförderportal in der Reihenfolge des Einlangens bewilligt.

 

Die Aktion ist offen für alle niederösterreichischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, für Tourismus- und Freizeitunternehmen sowie sonstige Einrichtungen, die Maßnahmen zur Stärkung der gewerblichen Wirtschaft bzw. des Tourismus und der Freizeitwirtschaft setzen. Eingereicht werden kann ab 12. November 2018. In Summe stehen 3,5 Millionen Euro aus dem NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds zur Verfügung. Die Förderung der Großanlagen erfolgt im Rahmen des EFRE-Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020“.

 

„Mit dieser Förderaktion leisten wir einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung und tragen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei. Auch in der Niederösterreichischen Wirtschaft wollen wir den Einsatz von klimaschonenden und umweltfreundlichen Stromerzeugungsanlagen unterstützen“, so Landesrätin Bohuslav, „daher starten wir mit dem Aufruf: Nutzen wir die Sonne als die gewaltigste Energielieferantin der Welt!“

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Wieder Zuwächse für den Tourismus in Niederösterreich

Utl.: LR Bohuslav: Attraktive Angebote garantieren positive Entwicklung bei Nächtigungen

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Mit der heute veröffentlichten Hochrechnung vermeldet Niederösterreich im Monat September ein vorläufiges Plus bei Nächtigungen von 1,1 Prozent und bei Ankünften von 0,7 Prozent. Mit diesem stabilen Wachstum steuert der Tourismus in Niederösterreich (Jänner bis September) mit einem Nächtigungsplus von 2,5 Prozent wiederholt ein neues Rekordjahr an.

 

„Das herrliche Wetter im September bescherte uns erneut ein Nächtigungsplus. Es ist uns wieder gelungen mit unseren attraktiven Angeboten ein stabiles Wachstum an Nächtigungen zu generieren“, zeigt sich Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav vom Ergebnis der soeben von der Statistik Austria veröffentlichten Nächtigungszahlen überzeugt.

 

Niederösterreichs Tourismusbetriebe konnten im September rund 733.800 Nächtigungen verzeichnen, das sind um 19.000 Nächtigungen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 448.500 Nächtigungen fallen auf Gäste aus dem Inland, was ein kleines Minus von 0,7 Prozent bedeutet. Ein deutliches Plus von 4,7 Prozent hingegen verzeichnen wir bei unseren ausländischen Gästen. Es sind hier vermutlich Gäste aus den Nachbarländern Bayern, Ungarn und der Tschechischen Republik, die unsere attraktiven Kulinarik- und Outdoor-Angebote in Anspruch genommen haben. Unter ihnen sind aber auch internationale Ankünfte und Geschäftsreisende, die die Nähe zur Bundeshauptstadt suchen.

 

Die bisherige Sommerbilanz im Zeitraum Mai bis September weist für Niederösterreich mit knapp 3,9 Millionen Nächtigungen (+ 1,9 Prozent) eine sehr positive Entwicklung auf. In den ersten neun Monaten des Jahres (Jänner bis September) konnten laut erster Hochrechnung der Statistik Austria 5,8 Millionen Nächtigungen verzeichnet werden, das entspricht einem Nächtigungsplus von 2,5 Prozent (139.600 zusätzliche Nächtigungen) im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Entwicklung des Auslandsmarkts ist hier überaus erfreulich: Rund 1,5 Millionen Nächtigungen fallen auf Gäste aus dem Ausland, was einem bemerkenswerten Plus von 5,2 Prozent entspricht. Die 2,4 Millionen Nächtigungen der Gäste aus dem Inland entsprechen in etwa genau den Zahlen aus dem Vorjahr.

 

„Mit den aktuell 5,8 Millionen Nächtigungen, das bedeutet einen Zuwachs von 2,5 Prozent im Vergleichsreitraum zum Vorjahr, blicken wir erneut einem Rekordjahr entgegen. Das bisherige Tourismusjahr verläuft sehr positiv und ich bin mir sicher, dass wir mit den vielen attraktiven Herbstangeboten die positive Entwicklung fortsetzen können“, ergänzt Bohuslav.

 

 

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LR Bohuslav: „Interessanter Erfahrungsaustausch wie man sich als Hauptstadtregion erfolgreich positionieren kann“

Die Wirtschaftslandesrätin traf sich mit politischen Vertreterinnen und Vertretern von anderen europäischen Hauptstadtregionen wie Brandenburg oder Mittelböhmen. 

 

St. Pölten (26. Oktober 2018) – Was haben Niederösterreich, Brandenburg, Helsinki-Uusima oder Mittelböhmen gemeinsam? Sie sind sogenannte Hauptstadtregionen – also sie umgeben die jeweilige Hauptstadt des Landes. Beim ersten Vernetzungstreffen dieser europäischen Hauptstadtregionen tauschte man sich über die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen aus. Im Vordergrund dieses Treffens, das auf Initiative von Brandenburg stattfand, stand Wirtschafts- und Innovationspolitik der jeweiligen Regionen.

 

Ein Schlüssel, um die damit verbundenen Chancen zu nutzen, sind innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. Diese beginnen bei einer effizienten Verwaltung und einem begleitenden Investorenservice, der Schaffung von Netzwerken und reichen bis zu Infrastrukturmaßnahmen. Gleichzeitig ist es notwendig, die Vorteile strategisch zu bearbeiten. „Wir in Niederösterreich haben hier die Wirtschaftsstrategie, vor der sich weitere Maßnahmen wie unsere Aktivitäten im Bereich der Innovation, der Gründung von Startup oder Spinoffs sowie unsere Digitalisierungsstrategie ableiten. Es war interessant zu erfahren, wie andere Hauptstadtregionen mit diesen Herausforderungen umgehen und welche Initiativen sie für Innovationen oder die wirtschaftliche Entwicklung setzen“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Bei dem Treffen wurden auch mögliche Kooperationen besprochen. „Hier bieten sich unser Technopolprogramm, die Cluster Niederösterreich – insbesondere bei den Themen Lebensmittel- bzw. Ernährungswissenschaft, Kunststoff sowie Metall – aber das Netzwerk des ‚Haus der Digitalisierung‘ an. Ich bin mir sicher, dass dieser Erfahrungsaustausch künftig vertieft wird und die Regionen voneinander lernen können“, hält Bohuslav fest. 

 

 

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Pressegespräch zu Export und Internationalisierung in St. Pölten

Utl.: LR Bohuslav: Frankreich und China als Hoffnungsmärkte für heimische Exporteure 

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Export ist eine wesentliche Wachstumsstrategie für Unternehmen und somit auch eine der wichtigsten Säulen der niederösterreichischen Wirtschaftsstrategie. Land Niederösterreich, Wirtschaftsagentur ecoplus, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung unterstützen daher die heimische Exportwirtschaft mit einer Reihe von Maßnahmen. Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, NÖ Wirtschaftskammer-Vizepräsident Christian Moser und Industriellenvereinigung NÖ-Präsident Thomas Salzer informierten heute im Rahmen eines Pressegespräches in St. Pölten über aktuelle Aktivitäten zur Stärkung der niederösterreichischen Exporteure und warfen einen Blick auf die Chancen und Herausforderungen.

 

„Die Rahmenbedingungen für den Export sind im Moment nicht die einfachsten“, sagte die Landesrätin. Die heimische Wirtschaft befinde sich in einem Spannungsfeld zwischen Globalisierung und protektionistischen Maßnahmen, zwischen europäischen Nahmärkten und fernen Wachstumsmärkten, erinnerte sie. Trotz dieser Herausforderungen seien die niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer sehr gut aufgestellt. „Im Jahr 2017 konnten wir als Bundesland Niederösterreich mit einem Exportvolumen von 21,8 Milliarden Euro einen neuen Rekord erzielen. Im Bundesländervergleich ist Niederösterreich nach Oberösterreich mittlerweile das zweitwichtigste Exportland“, unterstrich Bohuslav. Innovation und Technologie seien wesentliche Erfolgsfaktoren für den Erhalt des Wettbewerbsvorteils. „Ein weiteres Erfolgskonzept für die Exportwirtschaft ist die Diversifikation. Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, wie wichtig es ist, sich im Bereich des Exports breiter aufzustellen und regelmäßig auch neue Märkte zu sondieren“, betonte die Landesrätin.

 

„Im kommenden Jahr werden wir Frankreich und China für unsere Exporteure aufbereiten“, kündigte Bohuslav an. „Frankreich liegt im Ranking der wichtigsten niederösterreichischen Exportmärkte auf Platz 9. Wir setzen uns zum Ziel, bis 2023 einen Warenexport von 815 Millionen Euro zu erreichen, das entspricht rund drei Prozent Wachstum pro Jahr“, hielt sie fest. „Im Sinne einer geographischen Diversifikation sind wir aber auch ständig aktiv, fernere Wachstumsmärkte gemeinsam mit der heimischen Exportwirtschaft zu sondieren, aktuell geht der Blick Richtung China,“ informierte die Landesrätin. China sei in vielerlei Hinsicht ein herausfordernder Markt, biete aber immer noch große Chancen. Um hier als Türöffner zu fungieren, werde eine Delegationsreise mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach Schanghai geplant, informierte Bohuslav.

 

Christian Moser von der Wirtschaftskammer Niederösterreich sagte, dass es für ein einzelnes exportierendes Unternehmen schwierig sei, rechtzeitig internationale Trends und Themen zu erkennen. Deshalb habe die Wirtschaftskammer die Innovationsagentur ins Leben gerufen. „35 der 110 weltweiten Standorte unserer Außenwirtschaftsorganisationen fungieren als Trendscouts und Innovationscenter“, so Moser.

 

Im Hinblick auf die Bedeutung des Exports für die Industrie sprach sich Salzer gegen Handelsbeschränkungen aus: „Aus Sicht der Industrie ist Freihandel ein entscheidender Motor für Wirtschaftswachstum.“ Überzogener Handelspatriotismus und Abschottung hätten noch nie zu allgemeinem Wohlstandswachstum geführt, meinte der IV-NÖ-Präsident. In Niederösterreich erzeugte Güter seien weltweit gefragt, „viele Produktionsbetriebe haben Exportquoten von über 90 Prozent“, so Salzer.

 

 

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VIP-Terminal am Flughafen Schwechat begrüßt Fluggäste mit Impressionen aus Niederösterreich

Utl.: LR Bohuslav: Aktion, die Eindrücke über die Vielfalt unseres Landes zeigt

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Wie vielfältig Niederösterreich ist, dürfen Passagiere am VIP-Terminal am Flughafen Wien in Schwechat erleben. Anlässlich der EU-Präsidentschaft zeigen die Wirtschaftsagentur ecoplus, die NÖKU (Niederösterreich Kulturwirtschaft) und die Niederösterreich-Werbung die Bandbreite des größten Bundeslandes Österreichs in Form einer Bildergalerie.

 

So warten am VIP-Terminal im sogenannten „Ehrenhof“ einmalige Impressionen aus Wirtschaft, Kultur und Tourismus. Gezeigt werden die atemberaubende Kulisse des Wolkenturms mit Blick auf das Schloss Grafenegg, hochspezialisierte Technologiezentren im Süden und traditionelle Landschaftsbilder. „Der Flughafen Wien ist für internationale Gäste das Tor zu Niederösterreich. Gleich nach der Ankunft können unsere Besucher nun schon einige Eindrücke über die Vielfalt des Landes gewinnen. Denn Niederösterreich ist nicht nur der Ankunftsort für Passagiere aus aller Welt, sondern bietet ein breites touristisches Angebot, ist als Wirtschaftsstandort gefragt und für seine kulturellen Highlights bekannt“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. Diese Sichtweise teilt auch Dr. Günther Ofner, Vorstand Flughafen Wien AG: „Als einer der wichtigsten Leitbetriebe des Bundeslandes transportiert der Flughafen Wien die Marke Niederösterreich in die Welt und macht die Schönheit des Landes einem breiten Publikum zugänglich.“

 

Der VIP-Terminal am Flughafen Wien in Schwechat war im Jahr 2017 für rund 10.200 Passagiere Ausgangs- oder Endpunkt ihrer privaten oder beruflichen Reise. Unabhängig von gewählter Buchungsklasse und Fluggesellschaft bietet das VIP-Service für Privat- und Businesskunden der Vienna Aircraft Handling (VAH) eine persönliche Betreuung in angenehmer Atmosphäre sowie ein hohes Maß an Flexibilität, Diskretion, Sicherheit und Zeitersparnis.

 

 

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Betriebsansiedlung in Kaumberg

Utl.: LR Bohuslav: Mit Glasfaser der Abwanderung trotzen

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Kaumberg im Triestingtal hat Grund zum Feiern: Die Forstdienst GmbH hat sich entschlossen, den Firmensitz nach Kaumberg zu verlegen. Als Gründe nannte Geschäftsführer Johann Zuber vor allem die günstige Verkehrsanbindung der Gemeinde, aber auch den Glasfaseranschluss, den Kaumberg in Kürze durch die ecoplus-Tochter NÖGIG erhalten wird.

 

„Niederösterreich befindet sich in einer Phase der Hochkonjunktur, das merken wir auch bei den Investitionsvorhaben der Betriebe. Diese geben ihre Zurückhaltung auf und investieren kräftig in den Standort, so auch in Kaumberg. Als Land Niederösterreich wollen wir der Wirtschaft ideale Rahmenbedingungen zum Wachsen bieten. So arbeiten wir intensiv an der Umsetzung der Breitbandstrategie, um auch ländliche Gebiete mit leistungsfähigem Internet zu versorgen. Dass Geschäftsführer Zuber Kaumberg als neuen Sitz für sein Unternehmen gewählt hat, zeigt, dass wir absolut auf dem richtigen Weg sind“, sagt Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Die Forstdienst GmbH ist Spezialist in zwei Geschäftsfeldern. Das eine sind umfassende Forstdienstleistungen, zu denen auch Baumschlägerung in besonders schwierigen Gebieten zählt. Das andere ist die Produktion von Biomasse aus Holz. Zu den Kunden des 2009 gegründeten Unternehmens zählen Großsägewerke wie Stora Enso, Unternehmen aus der Papier-und Faserindustrie wie Papierholz Austria oder Lenzing AG, Energieversorgungsunternehmen wie die EVN sowie zahlreiche Wohnbauträger. Forstdienst-Geschäftsführer Johann Zuber: „Unsere Stärke sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die will ich möglichst für Tätigkeiten in unserem Kerngeschäft einsetzen und nicht in der Verwaltung.“ Daher setzt Zuber auf die Digitalisierung im Bestell- und Lieferwesen. Dafür braucht es eine leistungsfähige Internetverbindung und diese kann Kaumberg mit der neuen Glasfaserinfrastruktur bieten. Zuber hat bereits ein verkehrsgünstig gelegenes Grundstück erworben und wird Anfang des nächsten Jahres mit den Bauarbeiten beginnen. Noch im Laufe des Jahres werden die zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Fuhrpark nach Kaumberg übersiedeln.

 

„Die Bürgerinnen und Bürger von Kaumberg haben sich für den Breitbandausbau entschieden, weil sie darin viele Vorteile für sich selbst sehen. Mit der ersten Betriebsansiedlung seit Jahrzehnten erkennen sie auch die Vorteile für die Gemeinde. Ganz ehrlich: Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir schon während der Bauarbeiten neue Unternehmen anlocken können“, freut sich Michael Wurmetzberger, Bürgermeister von Kaumberg.

 

Kaumberg liegt in einer der vier Pilotregionen, in denen die NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (NÖGIG) im Auftrag des Landes Haushalte und Betriebe mit Breitband-Internet versorgt. Noch vor Aktivierung der ersten Anschlüsse trägt dieses wichtige Infrastrukturprojekt Früchte. Jochen Danninger, der kaufmännische Geschäftsführer von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ergänzt: „Die Digitalisierung ist tatsächlich ein Thema für alle Branchen. Am Beispiel der Forstdienst GmbH sieht man sehr deutlich, dass auch Betriebe in eher traditionellen Wirtschaftszweigen von neuen Technologien profitieren. Mit dem Breitbandausbau schafft unser Tochterunternehmen NÖGIG im Auftrag des Landes die optimalen Rahmenbedingungen dafür.“

 

 

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Tourismuspreis Niederösterreich 2018 überreicht

Utl.: LR Bohuslav: Unsere Preisträger sind wichtige Impulsgeber für
die Wirtschaft =

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Tourismuspreis Niederösterreich zeichnet alljährlich Persönlichkeiten für ihre besonderen Verdienste um die Tourismuswirtschaft in Niederösterreich aus. Im Congress Casino Baden wurden kürzlich die drei würdigen Preisträger vor den Vorhang gebeten: die Winzerfamilie Hagn (Kategorie: Gastgeber), die Burgruine Aggstein (Kategorie: Sonderpreis) sowie Zeno Stanek, Intendant vom Schrammel.Klang.Festival in Litschau (Kategorie: Ehrenpreis).

Schauplatz des Festaktes war das Congress Casino Baden, wo Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav den drei Gewinnern die von Professor Karl Korab gestalteten Bronze-Skulpturen überreichte. „Der Niederösterreichische Tourismus ist sehr gut unterwegs. Mit dem Tourismuspreis stellen wir jene Menschen in den Vordergrund, die dafür sorgen, dass sich unsere Gäste wohlfühlen und die ihnen ein Erlebnis bereiten. Die Preisträger sind wichtige Impulsgeber und beeinflussen damit die Tourismusentwicklung in Niederösterreich maßgeblich“, betonte Bohuslav.

„Wir können uns in Niederösterreich glücklich schätzen, dass es Jahr für Jahr weit mehr würdige Anwärter für den Tourismuspreis gibt als tatsächlich ausgezeichnet werden können. Gespannt wird von allen Seiten bis zum Tag der Preisverleihung spekuliert, wer den offiziellen Tourismuspreis Niederösterreich dieses Jahr erhält. Nun ist das Geheimnis gelüftet. Ich gratuliere den drei neuen Preisträgern ganz herzlich“, so Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung.

Die Winzerfamilie Hagn in Mailberg zeigt, wie man sich erfolgreich vom Weingut zum Genussrefugium weiterentwickeln kann. Die beiden Cousins, die seit 2006 gemeinsam den Traditionsbetrieb führen – Leo Hagn als Kellermeister und Wolfgang Hagn als Marketing- und Verkaufsleiter – bauen auf dem Schaffen ihrer Familie auf und entwickeln das 50 Hektar große Weingut umsichtig und zukunftsorientiert in ihrer eigenen Handschrift weiter. 2009 gestalteten sie mit dem von Wolfgangs Gattin Carina geleiteten „Weindomizil“ einen wahren Genussort: Ein moderner und klar strukturierter Bau, ein stilvolles Restaurant, eine gut bestückte Vinothek, eine schicke „Kost.Bar“, eine legere Lounge und sechs sehr persönlich gestaltete Gästezimmer mit Top-Ausstattung. Als neueste Innovation wurde in diesem Jahr mitten in den Weinbergen von Mailberg ein Verkostungsraum eröffnet.

Die Burgruine Aggstein, die in der Kategorie „Sonderpreis“ ausgezeichnet wurde, ist nicht nur eine der berühmtesten Ritterburgen Österreichs, sondern auch ein touristischer Hotspot: Die Burgruine Aggstein zählt mit bis zu 80.000 Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Ausflugszielen im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau. Nach Renovierungsarbeiten von 2001 bis 2004 konnte das TOP-Ausflugsziel Niederösterreich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. So ist das Ausflugsziel heute bei Jung und Alt, nationalen sowie internationalen Gästen sehr beliebt.

Den Ehrenpreis erhält heuer der Regisseur und Intendant Zeno Stanek, der mit seinen innovativen Theater- und Musikprojekten das Waldviertel seit 15 Jahren nicht nur kulturell, sondern auch touristisch bereichert. Mit dem Schrammel.Klang.Festival hat Zeno Stanek es geschafft, Litschau, Österreichs nördlichste Stadt, zu einem sommerlichen Kultur-Hotspot zu machen, der alljährlich Tausende von Besuchern in seinen Bann zieht. Drei Tage lang können die Gäste rund um den Herrensee flanieren und neben den künstlerischen Darbietungen auf den Naturbühnen auch Waldviertler Kulinarik genießen. Mit mehr als 7.000 Gästen war das Festival 2018 wieder so gut wie ausverkauft. Viele Menschen blieben alle drei Tage und länger in der Region. Dies trägt maßgeblich zur Wertschöpfung in der Region bei.

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PA LR Bohuslav Besuch Algenzucht in Bruck/Leitha

Vor wenigen Tagen besuchte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav das innovative Unternehmen eparella in Bruck an der Leitha. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion von Mikroalgen spezialisiert und ist mit einer Fläche von über 10.000m² eine der  größten Anlagen Europas und dank der patentierten ecoduna Technologie die weltweit modernste Anlage auf diesem Gebiet. „Mikroalgen werden ein immer wichtiger Bestandteil von Lebensmittel- und Kosmetikprodukten. Mich freut, dass wir mit eparella  bzw. dem Stammkonzern ecoduna so innovative Unternehmen bei uns in Niederösterreich haben“, zeigt sich Landesrätin Petra Bohuslav nach dem Rundgang durch die Produktionsstätte beeindruckt. 

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Wirtschaftslandesrätin Bohuslav: „Niederösterreichische Unternehmen sollen von der Kraft der Sonne profitieren“

Wirtschaftsabteilung stellt 3,5 Millionen Euro für eine neue Förderaktion für Investitionen von Betrieben in Photovoltaikanlagen bereit.  

 

St. Pölten (2. November 2018) – Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Umwelt- und Klimaschutz setzt das Land Niederösterreich. „Unsere Unternehmen sollen mehr von der Kraft der Sonne profitieren. Photovoltaikanlagen bieten eine klima- und umweltfreundliche Möglichkeit, Sonnenlicht unmittelbar in Strom umzuwandeln. Nicht nur für Privathäuser, sondern auch für Unternehmen bzw. die Industrie ist diese Möglichkeit ein Weg in eine treibhausgasarme Energieversorgung. Daher stellt die Wirtschaftsabteilung 3,5 Millionen Euro für eine Förderaktion für Investitionen von Betrieben in die Errichtung von Photovoltaikanlagen bereit. Damit sollen nicht nur unsere Unternehmen, sondern auch unsere Umwelt profitieren“, erklärt Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Ziel der zeitlich befristeten Förderaktion ist es, Unternehmen bei Investitionen einer Photovoltaikanlage zu unterstützen. Es wird ein Zuschuss in Höhe von 200 Euro pro kWp für Anlagengrößen bis 1.000 kWp gewährt. Für Anlagen unter 200 kWp ist ein Zuschuss in Höhe von 300 Euro pro kWp vorgesehen, maximal jedoch 39.900 Euro. Diese Anlagen müssen so dimensioniert werden, dass der erzeugte Strom zum überwiegenden Teil selbst verbraucht wird. Pro Unternehmensgruppe wird nur eine Anlage gefördert. Anträge werden ausschließlich über das Online-Wirtschaftsförderportal in der Reihenfolge des Einlangens bewilligt.

 

Die Aktion ist offen für alle niederösterreichischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, für Tourismus- und Freizeitunternehmen sowie sonstige Einrichtungen, die Maßnahmen zur Stärkung der gewerblichen Wirtschaft bzw. des Tourismus und der Freizeitwirtschaft setzen. Eingereicht werden kann ab 12. November 2018. In Summe stehen 3,5 Millionen Euro aus dem NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds zur Verfügung. Die Förderung der Großanlagen erfolgt im Rahmen des EFRE-Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020“.

 

„Mit dieser Förderaktion leisten wir einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung und tragen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei. Auch in der Niederösterreichischen Wirtschaft wollen wir den Einsatz von klimaschonenden und umweltfreundlichen Stromerzeugungsanlagen unterstützen“, so Landesrätin Bohuslav, „daher starten wir mit dem Aufruf: Nutzen wir die Sonne als die gewaltigste Energielieferantin der Welt!“

 

Detailinformationen finden sich ab 5. November 2018 auf der Website der NÖ Wirtschaftsförderung im Bereich Förderungen. Eine Einreichung ist ab 12. November 2018 unter wfp.noe.gv.at möglich.

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LR Bohuslav: „Interessanter Erfahrungsaustausch wie man sich als Hauptstadtregion erfolgreich positionieren kann“

Die Wirtschaftslandesrätin traf sich mit politischen Vertreterinnen und Vertretern von anderen europäischen Hauptstadtregionen wie Brandenburg oder Mittelböhmen. 

 

St. Pölten (26. Oktober 2018) – Was haben Niederösterreich, Brandenburg, Helsinki-Uusima oder Mittelböhmen gemeinsam? Sie sind sogenannte Hauptstadtregionen – also sie umgeben die jeweilige Hauptstadt des Landes. Beim ersten Vernetzungstreffen dieser europäischen Hauptstadtregionen tauschte man sich über die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen aus. Im Vordergrund dieses Treffens, das auf Initiative von Brandenburg stattfand, stand Wirtschafts- und Innovationspolitik der jeweiligen Regionen.

 

Ein Schlüssel, um die damit verbundenen Chancen zu nutzen, sind innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. Diese beginnen bei einer effizienten Verwaltung und einem begleitenden Investorenservice, der Schaffung von Netzwerken und reichen bis zu Infrastrukturmaßnahmen. Gleichzeitig ist es notwendig, die Vorteile strategisch zu bearbeiten. „Wir in Niederösterreich haben hier die Wirtschaftsstrategie, vor der sich weitere Maßnahmen wie unsere Aktivitäten im Bereich der Innovation, der Gründung von Startup oder Spinoffs sowie unsere Digitalisierungsstrategie ableiten. Es war interessant zu erfahren, wie andere Hauptstadtregionen mit diesen Herausforderungen umgehen und welche Initiativen sie für Innovationen oder die wirtschaftliche Entwicklung setzen“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Bei dem Treffen wurden auch mögliche Kooperationen besprochen. „Hier bieten sich unser Technopolprogramm, die Cluster Niederösterreich – insbesondere bei den Themen Lebensmittel- bzw. Ernährungswissenschaft, Kunststoff sowie Metall – aber das Netzwerk des ‚Haus der Digitalisierung‘ an. Ich bin mir sicher, dass dieser Erfahrungsaustausch künftig vertieft wird und die Regionen voneinander lernen können“, hält Bohuslav fest. 

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LR Bohuslav Besuch Algenzucht in Bruck/Leitha

Vor wenigen Tagen besuchte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav das innovative Unternehmen eparella in Bruck an der Leitha. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion von Mikroalgen spezialisiert und ist mit einer Fläche von über 10.000m² eine der  größten Anlagen Europas und dank der patentierten ecoduna Technologie die weltweit modernste Anlage auf diesem Gebiet. „Mikroalgen werden ein immer wichtiger Bestandteil von Lebensmittel- und Kosmetikprodukten. Mich freut, dass wir mit eparella  bzw. dem Stammkonzern ecoduna so innovative Unternehmen bei uns in Niederösterreich haben“, zeigt sich Landesrätin Petra Bohuslav nach dem Rundgang durch die Produktionsstätte beeindruckt. 

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Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav besucht Kotányi-Zentrale im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf

Im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf sind derzeit 98 Unternehmen mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt – darunter mit dem Traditionsunternehmen Kotányi auch ein wahrer Branchenriese. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav stattete dem Familienbetrieb einen Besuch ab und zeigte sich von der neuen Produktions- und Rohwarenhalle des Unternehmens beeindruckt: „Wenn ein internationales Top-Unternehmen wie Kontányi in einen Standort rund sieben Millionen Euro investiert, dann ist das nicht nur ein eindrucksvolles Bekenntnis zum ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf, zum Weinviertel und zu Niederösterreich, sondern auch die beste Werbung für einen Wirtschaftsstandort, die man sich nur wünschen kann. Bei der Firma Kotányi zeigt sich eindrucksvoll, dass Niederösterreich ein guter Boden für Betriebe ist, um zu wachsen.“
 
„Wolkersdorf ist für uns die zentrale Drehscheibe für den internationalen Markt. Hier werden jährlich rund 10.000 Tonnen Rohwaren verarbeitet. Durch die neue Halle haben wir seit heuer Platz für weitere 1.000 Rohwarenpaletten und zusätzliche Produktionsanlagen. Mit der Betriebserweiterung haben wir gemeinsam mit unseren 574 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Weichen in Richtung Zukunft gestellt“, erläutert Geschäftsführer und Eigentümer Erwin Kotányi.
 
„Der ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf ist der Entwicklungsmotor für die gesamte Region. Ausschlaggebend dafür sind innovative Unternehmen wie Kotányi, die dem Standort die Treue halten und hier auch investieren und ausbauen. Das Unternehmen setzt damit Impulse, die weit über den Wirtschaftspark hinaus wirken“, so die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.

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Thermische Sanierungen in ecoplus Wirtschaftsparks ermöglicht eine Gesamt-Einsparung von 200 Tonnen CO2 jährlich

ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, betreibt seit 2010 ein Investitionspaket zur thermischen Sanierung der Mietobjekte in den ecoplus Wirtschaftsparks. Bis Ende 2017 wurden rund 8,6 Millionen Euro für die thermische Sanierung von 17 ecoplus Mietobjekten aufgewendet und auch 2018 wird weiter investiert. Aktuell zum Beispiel in Umsetzung ist die thermische Sanierung des Betriebsgebäudes der Firma Canon im IZ NÖ-Süd, die demnächst abgeschlossen ist. „Damit ergibt sich bis Ende 2018 in den ecoplus Wirtschaftsparks eine Gesamt-Einsparung beim Heizwärmedarf von knapp 800.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht umgerechnet einer Reduktion von rund 200 Tonnen CO2 pro Jahr“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(21.09.2018) – „Mit Investitionen in die thermische Sanierung der Mietobjekte in den ecoplus Wirtschaftsparks übernehmen wir Verantwortung für Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen. Eine bessere Energieeffizienz reduziert die CO2-Emmissionen und die Betriebe freuen sich über deutlich niedrigere Energiekosten. Darüber hinaus profitiert von diesen Investitionen auch die heimische Baubranche, denn erfahrungsgemäß gehen rund zwei Drittel dieses Bauvolumens an niederösterreichische Firmen und schlussendlich tragen Sanierungen auch dazu bei, den Bodenverbrauch zu reduzieren“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Wenn aber neu gebaut wird, zum Beispiel, weil Unternehmen expandieren, wird bei ecoplus darauf geachtet, dass dem Projekt entsprechend niedrige Energiekennzahlen zugrunde liegen. In den letzten acht Jahren hat ecoplus rund 54 Millionen Euro in den Neubau von 28 Mietobjekten investiert. „So wurde zum Beispiel beim Mehrmieterobjekt ecocenter Wolkersdorf im Rahmen der dritten Erweiterungsstufe eine neue Miethalle errichtet. Für das Autohaus Grünzweig wird im IZ NÖ-Süd ebenso ein Mietobjekt gebaut wie für die Rhea Vendors Servomat Vertriebs- und Beratungs- GmbH oder auch die G.BERNHARDT´s Söhne Ges.m.b.H. – alle diese Betriebsgebäude werden natürlich entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens geplant und errichtet und entsprechen den Kriterien von klimaaktiv“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Weiters hat sich durch die Entwicklungen der letzten Jahre die LED-Technologie in den ecoplus Wirtschaftsparks nicht nur bei der Beleuchtung der Außenanlagen durchgesetzt, sondern ist auch bereits für Hallen und Büroräume zum Standard geworden.

Insgesamt sind in den 17 Wirtschaftsparks, die ecoplus im Eigentum oder in Beteiligung betreibt, auf rund 1.000 Hektar mehr als 1.000 nationale und internationale Unternehmen mit über 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt.

Zur Jahresmitte wurde eine neue Offensivstrategie zur erfolgreichen Weiterentwicklung der ecoplus Wirtschaftsparks gestartet und auch hier sind Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizient wichtige Punkte.

 

 

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ecoplus Fördercall Demografie vor dem erfolgreichen Abschluss

Der demografische Wandel hat große Auswirkungen auf alle Lebensbereiche – auch auf den Tourismus. Die zu erwartenden Veränderungen in Geschäftschancen umzuwandeln, war das erklärte Ziel des Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“, den die Wirtschaftsagentur ecoplus im Dezember 2016 gestartet hat. Im Juni 2017 kürte eine Fachjury die 12 Siegerprojekte. Mittlerweile sind 11 dieser Projekte zur Förderung beschlossen und auch bereits in Umsetzung. Demnächst folgt mit den Attraktivierungsmaßnahmen im Stift Seitenstetten das letzte Projekt – Zeit, um Bilanz zu ziehen. „Der demografische Wandel eröffnet dem niederösterreichischen Tourismus eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und Chancen. Voraussetzung, um bei den Gästen punkten zu können, ist aber eine noch stärkere Ausrichtung auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppen. Dieser Fördercall, der mit einer Million Euro aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotiert war, hat wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Betriebe fit für die Zukunft sind“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13.09.2018) - Im Fördercall „Tourismus und demografischer Wandel“ waren fünf Zielgruppen definiert: ältere Menschen, Familien mit Kindern, die Gruppe der circa 16- bis 30-Jährigen, Menschen mit internationalem Hintergrund und Menschen mit Behinderungen. Anhand dieser Gruppen wurden in den 12 siegreichen Einreichungen Maßnahmen ausgearbeitet, die zur Steigerung der Qualität, zu mehr Serviceorientierung und Kundenzufriedenheit, zu längerer Aufenthaltsdauer und letztlich zu mehr Besucherinnen und Besuchern sowie höheren Umsätzen bei den Ausflugszielen führen sollen. „Der demografische Wandel ist bereits in vollem Gang. Daher ist es auch so wichtig, dass unsere Tourismuseinrichtungen ihr Angebot jetzt an die sich verändernden Zielgruppen anpassen. Betriebe, die zielgruppenspezifisch auf die speziellen Bedürfnisse und Wünsche eingehen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Der Fördercall Demografie hat hier viel in Bewegung gebracht“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

11 der 12 Siegerprojekte befinden sich bereits in Umsetzung: So entstehen im Loisium (Langenlois) ein barrierefreies Leitsystem, barrierefreie Audioguides und zusätzliche Kinderangebote in der Gastronomie. Das Stift Altenburg richtet sein Angebot auf Mehrsprachigkeit aus und schafft neue Vermittlungsangebote für Kinder und Familien. Im Stift Göttweig wird die Stiftsanlage in weiten Bereichen barrierefrei gestaltet und der Web-Auftritt wird überarbeitet. Die Kittenberger Erlebnisgärten (Schiltern) schaffen einen barrierefreien Eintrittsbereich und arbeiten an spezielle Kinderprogrammen und das MAMUZ Museum (Mistelbach) bietet eine neue Museums-App als begleitendes Hilfsmittel für die BesucherInnen-Rundgänge. Der Naturpark Ötscher Tormäuer (Wienerbruck) fokussiert sich noch stärker auf ein Kinder- und Jugend-Angebot. Zusätzlich wird das Hüttendorf für Nächtigungen ausgebaut. Auch die Perlmutt-Manufaktur im Waldviertel (Felling) adaptiert ihr Angebot für die Bedürfnisse der neuen Zielgruppen und das Krahuletz-Museum (Eggenburg) arbeitet an einer umfassenden Neugestaltung des Web-Auftritts sowie der Erweiterung der kindgerechten Inhalte. Im Stift Seitenstetten wird eine Gartenakademie für Schulklassen und Jugendgruppen geschaffen und das Leit- und Infosystem neu gestaltet. Der Museumsverein Ostarrichi (Neuhofen an der Ybbs) baut seine „7 Schritte durch die Geschichte Österreichs“ mehrsprachig aus und arbeitet zudem am Kulturvermittlungsangebot für Jugendliche. Im Mohndorf Armschlag setzt man auf neue barrierefreie Vermittlungsangebote und Erweiterung des Mohnlehrpfades und die Steinschaler Naturhotels (Rabenstein an der Pielach) arbeiten an der Errichtung einer Garten-Schauküche, eines barrierefreien Rundwegs durch die Gartenanlage sowie an Angebots-Packages für die jeweiligen Zielgruppen.

Der Fördercall liegt in der Zielgerade, mit Herbst 2018 befinden sich alle 12 Siegerprojekte entweder in Umsetzung oder sind bereits realisiert. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki ist mit dem Call sehr zufrieden: „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich arbeiten wir daran, Entwicklungen und langfristige Trends so aufzubereiten, damit sie für die niederösterreichischen Betriebe und Gemeinden konkret nutzbar werden. Wie man an den Siegerprojekten sieht, sind wir hier auf einem sehr guten Weg.“

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30 Jahre nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt – Zentrum für Wirtschaft und Forschung

ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, betreibt landesweit 17 Wirtschaftsparks. Der nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt gehört zu den größten und feiert heuer sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund trafen sich rund 350 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Jubiläumsgala. An der Spitze Bundesministerin Margarete Schramböck, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender KO LAbg. Bgm. Klaus Schneeberger sowie die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger. Bei der Feier wurden nicht nur an die vergangenen drei Jahrzehnte erinnert, sondern man warf auch einen Blick in die Zukunft: „Der nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt hat sich in den letzten Jahren zum Wirtschafts- und Forschungs-Hotspot der Region entwickelt und die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung sind gestellt.“

(11.09.2018) – Im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt finden sich nicht nur Top-Unternehmen, sondern hier ist auch alles, was auf dem Gebiet der Hochtechnologie Rang und Namen hat, versammelt – von Forschungsinstituten und Kompetenzzentren, über das Technologie- und Forschungszentrum TFZ Wiener Neustadt bis hin zur Fachhochschule, dem MedAustron Krebsforschungs– und Behandlungszentrum oder auch dem Gründerzentrum. „Dieses spannende Umfeld lockt seit drei Jahrzehnten auch immer mehr Unternehmen in den Wirtschaftspark. Immer wenn ich nach Wiener Neustadt komme, bin ich beeindruckt, welche Entwicklungen hier am Laufen sind und welche Top-Unternehmen hier ihren Standort haben. Im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt wird deutlich, wie eng wirtschaftlicher Erfolg, Forschung und Entwicklung im modernen Unternehmertum zusammenhängen“, zeigte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beeindruckt.

Auch Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, gratulierte zum 30. Geburtstag des ecoplus Wirtschaftsparks: „Es ist den Verantwortlichen gelungen, den Standort in Wiener Neustadt zu einem Ort der interdisziplinären Begegnung und betriebsübergreifenden Zusammenarbeit zu machen. Es ist sehr erfreulich, dass diese Angebote von den Betrieben angenommen werden und die enge Vernetzung mit dem TFZ und der Fachhochschule hier im nova city Wirtschaftspark von den Unternehmen als besonderer Standortvorteil gesehen wird.“

„Jeder unserer 17 Wirtschaftsparks hat ein ganz spezielles Charakteristikum – der nova city Wirtschaftspark ist der Park mit High-Tech und damit auch einer der innovativsten im Land. Am Standort fühlen sich daher nicht nur Big Player wohl, sondern auch moderne, innovative Gewerbebetriebe und Dienstleistungsunternehmen. Um den angesiedelten Betrieben die bestmöglichen Rahmenbedingungen anbieten zu können, wird laufend investiert. So sind in die beiden Wirtschaftsparks in Wiener Neustadt in den vergangenen Jahren über 35,7 Millionen Euro geflossen“, informierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Aktuell haben über 140 Betriebe mit mehr als 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihren Standort im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt. ecoplus Aufsichtsrat KO Bgm. Klaus Schneeberger: „Die Entwicklung dieses Areals zu einem hochmodernen Wirtschaftspark ist deshalb so herausragend, weil die nova city lange Zeit als Mahnmal des zerbombten Wiener Neustadts nach dem 2. Weltkrieg gegolten hat. In den vergangenen Jahrzehnten sind vom nova city Wirtschaftspark Impulse ausgegangen, die unsere Region zu einem Hot Spot der Wissenschaft und Forschung gemacht haben. Vor allem aber wurden hier hochwertige Arbeitsplätze geschaffen. Im Blick in die Zukunft werden wir diesen Weg auch mit dem neuen Wirtschaftspark Föhrenwald gehen.“

„Gerade in unseren Wirtschaftsparks ist in den letzten Jahren sehr viel geschehen und eine neue Offensivstrategie eröffnet den ecoplus Wirtschaftsparks zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. Davon werden langfristig auch die beiden Wirtschaftsparks in Wiener Neustadt profitieren“, waren sich die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger einig.

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Spatenstich erfolgt: Gmünd und Gemeinden im Umland erhalten 12.000 Haushalte und Betriebe Glasfaseranschlüsse

In Gmünd und sechs weiteren Gemeinden der Region Waldviertler StadtLand startet die ecoplus-Tochter nöGIG mit dem Ausbau der Glasfaserinfrastruktur. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav streicht beim feierlichen Spatenstich in Gmünd die Wichtigkeit von Breitband-Internet für das Wirtschaftswachstum und für die Zukunft der jungen Menschen im ländlichen Raum hervor. Im Rahmen des Pilotprojektes werden etwa 12.000 Haushalte und Betriebe in den sieben Gemeinden der Ausbauregion mit Glasfaser erschlossen. In der Stadtgemeinde Gmünd sind es etwa 4.100. Bis Mitte 2019 werden alle bestellten Anschlüsse in diesem Gebiet aktiviert. Insgesamt werden es 35.000 in den vier Pilotregionen des Landes sein.

(10. September 2018) – Insgesamt hat die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) in den letzten Monaten bereits 8.000 Glasfaseranschlüsse bis zum Haus in ganz Niederösterreich errichtet, mehr als 2.000 wurden schon aktiviert. Nun geht es auch in Gmünd, Amaliendorf-Aalfang, Brand-Nagelberg, Großdietmanns, Heidenreichstein, Kirchberg am Walde und Schrems los. Beim feierlichen Spatenstich in Gmünd sagte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Für ländliche Regionen war es früher undenkbar, direkt an alle wichtigen Institutionen für Bildung, Medizin oder Kultur angebunden zu sein und Geschäfte mit der ganzen Welt zu machen. Heute gibt es mit dem Breitband-Internet die technischen Möglichkeiten dafür. Wir in Niederösterreich schließen hier 12.000 Haushalte und Betriebe an das Glasfasernetz der Zukunft an. Das stärkt die peripheren Regionen, wirkt der Landflucht entgegen und schafft Arbeitsplätze und Wohlstand im Waldviertel.“


Die Bevölkerung in der Pilotregion steht voll hinter dem Projekt: In den Gemeinden rund um Gmünd, in denen der Ausbau nun startet, haben sich mehr als 40 Prozent dafür ausgesprochen. Diese Zustimmung ist die Voraussetzung dafür, dass nöGIG, ein Tochterunternehmen von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus, das Glasfasernetz errichten kann. Helga Rosenmayer, Bürgermeisterin der Stadtgemeinde Gmünd freut sich über die gute Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich: „Man spürt, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen. Alle Beteiligten wissen, wie bedeutend Breitband-Internet für Menschen, Betriebe und damit für die gesamte Region ist.“

„Wo der Markt nicht funktioniert, also ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist und die Bevölkerung dem Ausbau auch zustimmt, kann nöGIG in unserem Auftrag aktiv werden“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. „Das niederösterreichische Modell funktioniert. Das beweisen wir tagtäglich. Wir können bis Mitte 2019 etwa 12.000 Haushalte und Betriebe im Ausbaugebiet an das öffentliche Glasfasernetz anschließen, in Gmünd alleine sind es 4.100 Anschlüsse“, ergänzt nöGIG-Geschäftsführer Hartwig Tauber.

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Niederösterreichische Bergbahnen: Hohe Zufriedenheit mit der Sommersaison 2018

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu – Zeit für eine Zwischenbilanz der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG), einer 100prozentigen Tochtergesellschaft von ecoplus, und diese fällt höchst positiv aus: Die Sommersaison 2018 ist für die Erlebnisalm Mönichkirchen, die Familienarena St. Corona am Wechsel sowie die Hochkar Bergbahnen und die Ötscherlifte, welche gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe betrieben werden, sehr erfolgreich verlaufen. „Es bestätigt sich einmal mehr, dass unser Weg hin zum ganzjährigen Bergerlebnis der richtige ist. Die Gäste nehmen die familiengerechten Angebote hervorragend an und kommen auch gerne wieder. Davon profitieren nicht nur einzelne Betriebe, sondern die Regionen erleben insgesamt einen Aufschwung“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02. September 2018) – Niederösterreichs ehemals klassische Skigebiete werden immer mehr zu inszenierten Erlebnisräumen im viersaisonalen Betrieb. „Hier wurde in den letzten Jahren sehr viel investiert und die Gästezahlen geben uns Recht. Wir konnten eine deutliche Saisonverlängerung erreichen und neuen Gästeschichten die heimische Bergwelt als attraktive Naherholungsgebiete schmackhaft machen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Seht gut gelungen ist die Positionierung als Ganzjahresdestination für Familien mit Kindern zum Beispiel bereits in St. Corona am Wechsel. Die Familienarena mit Sommerrodelbahn, Erlebnisweg, Motorikpark, dem Mini-Bikepark und den Wexl Trails bringt immer mehr Gäste in die Region. So konnte alleine bei den Wexl Trails, den im Juni 2017 neu eröffneten Mountainbike-Routen, in den Sommermonaten Juli und August 2018 mit beinahe 5.000 Eintritten ein Plus von rund 48 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres erreicht werden. „Das Familienbergerlebnis boomt – diesen Sommer konnten unsere Attraktionen und Highlights wieder vielen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Auch an der gemessenen erhöhten Kundenzufriedenheit wird die positive Entwicklung unseres Gesamtangebotes bestätigt“, so Karl Morgenbesser, geschäftsführender Gesellschafter Familienarena Bucklige Welt - Wechselland GmbH.

Die Hochkar Bergbahnen und die Ötscherlifte können ebenfalls auf steigende Gästezahlen in der laufenden Sommersaison verweisen: die Ferienmonate Juli und August 2018 brachten den Hochkar Bergbahnen mit mehr als 12.000 Gästen ein Plus von rund 2 Prozent zum Vorjahr und die Ötscherlifte wurden im gleichen Zeitraum von mehr als 11.000 Gästen genützt, was einem Plus von mehr als 10 Prozent entspricht. „Der Sommer wird für uns als Bergbahn von Jahr zu Jahr wichtiger. Wie auch die Zahlen der diesjährigen Saison belegen zieht die unberührte Natur am Ötscher und das Almerlebnis am Hochkar die Gäste aus den Städten in die Berge. Wir freuen uns über die bis dato sehr gelungene Sommersaison und sind gespannt was die letzten Events im Wanderherbst noch bringen“, so Andreas Buder Geschäftsführer der Ötscherlifte und Prokurist der Hochkar Bergbahnen.

Auch die Erlebnisalm Mönichkirchen mit ihrem Schaukelweg und ihrer Mountaincart- und Rollerbahn wurde in der Ferienzeit von mehr als 20.000 Gästen besucht und kann sich damit über sehr gute Gästezahlen freuen.

ecoplus Geschäftsführer Jochen Danninger: „Über die ecoplus-Tochter NÖ-BBG unterstützen wir vor Ort bei der Errichtung, dem Betrieb und der Professionalisierung von Bergbahnen in Niederösterreich und die bisherige Sommersaison 2018 beweist, dass sich die Investitionen gelohnt haben. Niederösterreichs Bergerlebniszentren sind fit für die Zukunft!“

Die Saison am Berg ist aber noch lange nicht vorbei und auch für September haben sich die Regionen einiges einfallen lassen: So wird am Hochkar am 08.09.2018 zur Sonnenaufgangsfahrt und Namasté am Berg geladen und am 16.09.2018 zum Hochkar Bergbrunch. In St. Corona am Wechsel gibt es den ganzen September über noch Mountainbike-Kurse für alle Altersklassen, von Anfängern bis Profis.

 

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Traiskirchner Kunststoff-Spezialist mit Up-Cycling international erfolgreich

Seit 25 Jahren zählt der Unternehmer Christian Wind mit seinen beiden Betrieben – der Wind GmbH und der Thermoplastkreislauf GmbH – am Standort Traiskirchen zur ersten Liga der heimischen Kunststoff-Branche. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gratulierte zum Jubiläum und enthüllte eine „Real Time CO2 Einsparungsanzeige“: „Vor allem die Thermoplastkreislauf GmbH ist eine wahre Technologieschmiede im Bereich Kunststoff-Recycling. Es ist beeindruckend, wie viel der Partnerbetrieb des ecoplus Kunststoff-Cluster auf diesem Gebiet bereits erreicht hat. Hier bestätigt sich, dass auch kleine, regionale Betriebe Innovationstreiber sein können und sich so erfolgreich am internationalen Markt positionieren.“

(01.09.2018) - Kunststoff ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und in so gut wie jedem modernen Produkt zu finden. Umso wichtiger ist es, dass die Produkte am Ende ihrer Lebensdauer nicht in den Müll wandern, sondern recycelt werden. „Kunststoffabfälle sind wertvolle Rohstoffe, die im Sinn einer wirtschaftlich und ökologisch zielführenden Kreislaufwirtschaft genützt werden müssen. Die Thermoplastkreislauf GmbH ist ein Vorreiter auf dem Gebiet des Up-Cyclings und das Know-how des Traiskirchner Familienunternehmens wird künftig noch stärker nachgefragt werden – Stichwort Europäische Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft. Als Wirtschafts- und Technologielandesrätin freut es mich sehr, dass ein heimischer Unternehmer hier so hoch innovativ unterwegs ist. Ich gratuliere Christian Wind daher nicht nur sehr herzlich zum Jubiläum, sondern auch zur beeindruckenden CO2-Einsparung der letzten 25 Jahre“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Thermoplaste sind Kunststoffe, die sich in einem bestimmten Temperaturbereich verformen lassen. Durch das sogenannte Compoundierverfahren werden Zusatzstoffe beigefügt, durch die die Thermoplaste unterschiedliche Eigenschaften bekommen und so punktgenau auf die individuellen Kundenwünsche zugeschnitten werden können. Die Thermoplastkreislauf GmbH produziert aber keine Standardregranulate, sondern Compounds auf Recycling-Basis, die der Kunde zu 100 Prozent statt Neuware verwenden kann.

„Mit den von uns entwickelten Recycling- beziehungsweise Up-Cycling-Verfahren können im Vergleich zur Neuwaren gut 50 Prozent CO2 eingespart werden. Wie in Zusammenarbeit mit der Montanuniversität Leoben berechnet wurde, ist es uns in den vergangenen 25 Jahren gelungen, insgesamt mindestens 25.000 Tonnen CO2 einzusparen. Und das ist eine sehr konservative Schätzung, denn 2017 haben wir 3.450 Tonnen CO2 eingespart und im heurigen Jahr bis Ende August 2018 bereits 2.822 Tonnen. Bis Jahresende werden es rund 5.000 Tonnen CO2 sein. Die neue ‚Real Time CO2 Einsparungsanzeige‘ am Eingang zum Firmengelände macht diesen Erfolg ab sofort sichtbar“, freut sich Geschäftsführer Christian Wind. Für die nächste Zukunft plant das Unternehmen den Neubau eines modernen zukunftsorientierten Büros am Werksgelände, sowie die Anschaffung einer hochsensiblen Sortieranlage, um noch besser auf die Kundenwünsche eingehen zu können.

Um bei der Entwicklung zukunftsorientierter Technologien langfristig erfolgreich sein zu können, braucht es die richtigen Partner aus Wirtschaft und Forschung. „Herr Wind ist mit seinem Unternehmen nicht nur seit rund 14 Jahren Partner im Kunststoff-Cluster, sondern auch als langjähriger Beirat im Cluster engagiert. Die Themoplastkreislauf GmbH zeigt eindrucksvoll, was durch Kooperation und die Einbindung der heimischen Forschungsinfrastruktur alles erreicht werden kann“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

So hat das Clusterprojekt „Rec2TecPart“ wesentlich zum Wissensaufbau im Bereich Up-Cycling beigetragen. Die Thermoplaskreislauf GmbH hat mit diesem Kooperationsprojekt 2016 gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung an der Montanuniversität Leoben den Energy Globe Styria Award in der Rubrik „Forschung“ gewonnen.

 

 

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Alpbacher Wirtschaftsgespräche: Niederösterreichs Wirtschaft fit für den demographischen Wandel

Der demografische Wandel, also eine grundlegende und nachhaltige Veränderung unserer Gesellschaftsstruktur, passiert nicht in ferner Zukunft, sondern ist bereits am Laufen und bringt auch für die Wirtschaft große Herausforderungen. Den Auswirkungen auf die Arbeitswelt war die diesjährige ecoplus Beakout Session bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen gewidmet. „Die Breakout Session hat gezeigt, dass mit den richtigen Lösungsansätzen aus den Herausforderungen, die der demographische Wandel für die Unternehmen bringt, große Chancen für die Wirtschaft entstehen können. Diese Breakout Session hat sich einmal mehr als eine wichtige Plattform zum interdisziplinären Austausch zu grundsätzlichen Wirtschaftsfragen bewährt“, zieht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav ein positives Resümee der ecoplus Breakout Session.

(30. August 2018) –  Bereits zum vierten Mal organisierte ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, eine Breakout Session bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen. In diesem hochkarätig besetzten Arbeitskreis wurde das Themenfeld „Demographischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Arbeitswelt von morgen“ von verschiedenen Seiten beleuchtet. Der demografische Wandel hat viele unterschiedliche Facetten und wird – vor allem auch für die Wirtschaftstreibenden – immer stärker an Bedeutung gewinnen und die strategische Ausrichtung beeinflussen.

„Im Rahmen unserer Wirtschaftsagentur ecoplus beschäftigen wir uns in Niederösterreich bereits seit rund sechs Jahren intensiv mit diesem Thema. Wie bei vielen großen Zukunftsfragen ist es auch hier wichtig, sich den Herausforderungen zu stellen und so die Weichen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung zu stellen. Niederösterreich ist ein Top-Wirtschaftsstandort mit erstklassigen Rahmenbedingungen und zukunftsweisenden Unterstützungsangeboten, damit unsere Betriebe fit für die Zukunft sind. Das gilt auch beim Thema Demographie, wie die diesjährige Breakout Session gezeigt hat“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Hochrangige Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Forschung wie Ulrike Famira-Mühlberger (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung), Michael Bartz (IMC Fachhochschule Krems), Magdalena Rautinger, (Human Resources Manager, MediaShop GmbH), Walter Reimann (Vice President International & Aeropolitical Affairs, Austrian Airlines AG) und Leopold Heidegger (CFO – Chief Financial Officer, Soulier Group) diskutierten darüber, welche Regionen und Branchen besonders betroffen sein werden und präsentierten generationsüber-greifende innerbetriebliche Maßnahmen mit Vorbildcharakter.

Die Breakout Session zeigte, dass die Herausforderungen, die der demografische Wandel für die Unternehmen bringt, erfolgreich zu bewältigen sind, wenn man "out oft he Box" denkt und die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden - Modelle dafür sind bereits vorhanden. Die niederösterreichischen Unternehmen gehen mit beeindruckender Kreativität an diese große Aufgabe heran, wie die Referentinnen und Referenten sowie die Podiumsdiskussion bestätigten.

 

Unterstützung in Fragen des demographischen Wandels erhalten die heimischen Betriebe von ecoplus, wie die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger betonen: „Zu unseren Kernaufgaben als Wirtschaftsagentur gehört die Unterstützung und Begleitung von Betrieben bei so gut wie allen unternehmerischen Herausforderungen. Dabei sind wir natürlich immer eng mit den Betrieben in Kontakt und dabei sehen wir auch die langfristigen Entwicklungen und Trends, die für die Wirtschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen – der demographische Wandel ist eine dieser Herausforderungen und der ecoplus Bereich Standort & Service ist dabei der richtige Ansprechpartner für die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer.“

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Technologiegespräche Alpbach: Niederösterreich im Bereich Life Science hervorragend aufgestellt

ecoplus ist seit vielen Jahren Stammgast bei den Alpbacher Technologiegesprächen – bereits zum 16. Mal war die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich mit einer eigenen Breakout Session vertreten, diesmal zum Thema „Gentherapie – Eingriff in die Natur oder zukünftiger Hoffnungsträger?“. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Niederösterreich hat sich in den letzten Jahren als international anerkannter Standort für Spitzenforschung ausgezeichnet etabliert. Gerade auch im Themenfeld Medizintechnik und medizinische Biotechnologie sind wir unter anderem auch durch das Niederösterreichische Technopolprogramm ganz hervorragend aufgestellt.“

(25. August 2018) –  Seit 20 Jahren wird am Thema Gentherapie geforscht und gearbeitet. Mittlerweile sind erste Präparate zugelassen. Firmen aus Niederösterreich gehören zu den internationalen Big Playern. So ist Shire mit dem Standort in Orth an der Donau das global führende Unternehmen, wenn es um die Versorgung von Menschen mit sogenannten Seltenen Erkrankungen geht. „Das Unternehmen ist bei uns in Niederösterreich in eine gut ausgebaute Life-Science-Landschaft eingebettet. So ist das Themenfeld „Medizintechnik und medizinische Biotechnologie“ im FTI Programm des Landes Niederösterreich fest verankert. Zentrale Forschungsorte im Bereich der Human- und Gesundheitswissenschaft sind unsere Technopole in Krems, Wiener Neustadt und Tulln sowie das IST Austria in Klosterneuburg“, informiert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Der Einsatz der neuen Technologie weckt große Hoffnungen, aber es sind auch noch viele Fragen offen. In der ecoplus Breakout Session gaben internationale Expertinnen und Experten wie Hanspeter Rottensteiner (Leiter der Gentherapie-Forschung bei Shire), Patrice Milos (Mitgründerin und CEO des Unternehmens Medley Genomics, Rhode Island, USA), Dieter Pullirsch, (stellvertretender Leiter des Departments „Analytics of Biological Medicinal Products“ bei der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES und Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, BASG) und Matthias Beck, (Mediziner sowie Professor für Theologische Ethik an der Universität Wien und Mitglied der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt) einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand und thematisierten die damit einhergehenden Herausforderungen. Es ging um die Möglichkeiten der neuen Therapien und um die Zulassungsverfahren für gentherapeutische Arzneimittel ebenso, wie um mögliche Risiken oder auch um die Frage, der personalisierten Medizin und den damit verbundenen Kosten. Letztendlich standen auch moralisch-ethische Aspekte zur Diskussion.

„Die heutige Breakout Session hat einmal mehr bestätigt, dass gerade bei so komplexen Themenfeldern wie der Gentherapie der engen Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Qualifizierung eine immer größere Bedeutung zukommt. Die ecoplus Technopole mit rund 3.500 Hightech-Arbeitsplätzen in den definierten Technologiefeldern und knapp 15.000 Studierenden an den angesiedelten Universitäten und Fachhochschulen sind hier die richtigen Ansprechpartner“, so die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.

 

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Touristisches Gesamtkonzept für die Großgemeinde Straß im Straßertal wird entwickelt

Straß im Straßertal lockt mit einem vielfältigen Angebot viele Gäste ins südliche Kamptal. Jetzt wird ein touristisches Gesamtkonzept erstellt, um die Großgemeinde künftig noch besser am Tourismusmarkt positionieren zu können. “Straß im Straßertal verfügt über großes touristisches Potenzial. Mit dem aktuellen Projekt wollen wir die tourismusrelevanten Schlüsselpersonen eng vernetzen und so einen Entwicklungsprozess in Gang setzen, der die vorhandenen Angebote zu einem stimmigen Ganzen verbindet und dazu beiträgt, dass sich die Weinbaugemeinde künftig noch besser am touristischen Markt positionieren kann. Das bringt neue Gästeschichten und trägt damit zur weiteren, positiven Entwicklung der Region bei. Daher wird dieses Projekt aus EU-Kofinanzierungsmittel der LEADER-Förderung unterstützt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(24.08.2018) – Straß im Straßertal ist eine Weinbaugemeinde, die aus vielen Gründen einen Besuch wert ist: neben dem Wein und einer Vinothek erwarten die Gäste auch das Freilichtmuseum Germanengehöft Elsarn, ein Feuerwehrmuseum sowie zahlreiche Wanderwege. Zusätzlich bringt auch das Hotel Strasserhof viele Seminargäste in die Gemeinde.

„Um den Anforderungen einer modernen Gästeschicht gerecht zu werden ist es sinnvoll, diese vielen Einzelangebote zu koordinieren und in einem touristischen Gesamtkonzept zu bündeln. Ziel ist die Erarbeitung eines Alleinstellungsmerkmals für Straß und die Entwicklung eines touristischen Produkts, das sich in die Kompetenzfelder der Tourismusdestination Waldviertel einfügt und als weiteres Angebot der Region vermarktet wird“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Entwicklung eines Alleinstellungsmerkmals und die Vernetzung aller touristischen Leistungsträger sind aber nicht die einzigen Ziele im Projekt. „Wir wollen eine Qualitätssteigerung bei den Angeboten erreichen, den Bekanntheitsgrad der Gemeinde als Naherholungs- und Ausflugsziel erhöhen und einen konkreten Maßnahmen- und Marketingplan herausarbeiten“, informiert LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, gemeinsam mit Walter Harauer, dem Bürgermeister der Marktgemeinde Straß im Straßertal.

Das Projekt läuft bis Ende des Jahres. Projektträger ist die Marktgemeinde Straß im Straßertal.

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Automatisierungsexperte AREC bringt Mostviertler Know-how bis ins Weltall

Seit 19 Jahren bietet das Mostviertler Unternehmen AREC Automatisierungstechnik GmbH Lösungen in den Berei­chen Automatisierung, Retrofitting, Engineering und Consulting. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Hard- und Softwareentwicklungen für Sondermaschinen. Dieser Tage stattete Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav dem Betrieb einen Besuch ab: „Die AREC Automatisierungstechnik GmbH ist ein Best-Practice-Beispiel dafür, dass es auch kleineren Betrieben gelingen kann, mit Innovationsgeist und frischen Ideen gepaart mit Know-how und großer Erfahrung zu einer anerkannten Größe am Markt zu werden.“

(23. August 2018) – Die AREC Automatisierungstechnik GmbH ist spezialisiert auf die Konzeptionierung von komple­xen Automatisierungsaufgaben sowie auf die Ausle­gung von Antriebstechnik und Industriebussyste­men. Dabei begleitet das Unternehmen mit Sitz in St. Georgen am Ybbsfelde seine Kunden von der Idee bis zur Inbe­triebnahme einer Maschine. Das Unternehmen lie­fert die gesamte steuerungs- und antriebstechnische Ausrüstung inklusive Program­merstellung und Visualisierung und übernimmt auch die dazugehörige Nachbe­treuung. „Die Firma AREC beweist eindrucksvoll, dass die Digitalisierung einen großen Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens leisten kann. Digitalisierung, richtig genutzt, eröffnet der heimischen Wirtschaft enorme Chancen – die AREC-Geschäftsführung macht vor, wie man diese Chancen bestmöglich nützt“, zeigt sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav beeindruckt.

„Für uns ist die Digitalisierung ein wichtiger Faktor“, bestätigt auch Andreas Gruber, Technischer Leiter bei AREC, und weiter: „Nicht von ungefähr lautet unser Firmenmotto ‚Alles aus einer Hand vom Maschinenbau bis ins Web‘. Dabei sind wir um ständige Weiterentwicklung bemüht. Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit dem Bereich der virtuellen Inbetriebnahme von Anlagen.“

Dank der AREC Automatisierungstechnik GmbH haben es Entwicklungen aus dem Mostviertel bis ins Weltall geschafft – das Unternehmen entwickelte für Indien die Schaltschränke für die Raketenbetankung. „Hier bestätigt sich einmal mehr, dass das Mostviertel zu den Innovations-Hotspots in Niederösterreich gehört. Die Region hat sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Standort für innovative Unternehmen mit großem Zukunftspotenzial entwickelt – Unternehmen wie AREC sind dabei die besten Botschafter des Mostviertels“, freut sich die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer.

„Mit ihrem großen Know-how ist die AREC Automatisierungstechnik GmbH auch ein wichtiger Partner im Mechatronik-Cluster, der in Niederösterreich bei ecoplus angesiedelt ist. Der Cluster lebt als überbetriebliches Branchennetzwerk auch von der Vielfalt und der Innovationskraft der einzelnen Clusterpartner-Unternehmen“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

 

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Neuer Eingangsbereich in die Erlaufschlucht bietet den Besuchern mehr Service und Komfort

Die Erlaufschlucht in der Marktgemeinde Purgstall an der Erlauf ist eine drei Kilometer lange Flusslandschaft mit einzigartiger Vegetation und attraktiven Felsformationen. Aufgrund ihrer einmaligen landschaftlichen Eigenheiten gilt sie als Naturdenkmal und ist Teil des Europaschutzgebiets „Niederösterreichische Alpenvorlandflüsse“. 2015 wurde das touristische Angebot rund um die Erlaufschlucht weiterentwickelt und aufgewertet, nun folgte mit der Errichtung eines neuen Eingangsbereichs der nächste Schritt. Gestern eröffnete Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav das neue Gebäude: „Die Erlaufschlucht in Purgstall ist ein einzigartiges Stück Natur. Es ist schön zu sehen, dass dank der behutsamen touristischen Weiterentwicklung immer mehr Menschen dieses Naherholungsgebiet für sich entdecken.“

(22. August 2018) – Mit dem neuen Eingangsbereich wurde ein Platz zum Verweilen für die Zeit zwischen Ankunft auf dem Parkplatz und Beginn der Begehung der Schlucht geschaffen. Die Besucherinnen und Besucher werden von den Verkehrszonen weggelotst. Ein überdachter Bereich bietet Schutz vor Schlechtwetter ebenso, wie vor der Sommerhitze.  Ein Informationsstand stimmt einerseits auf die Wanderung durch die Naturlandschaft ein und informiert darüber hinaus über weitere touristische Angebote in der Region. „Dieses Naturjuwel hat sich zum touristischen Anziehungspunkt entwickelt, der auch neue Gästeschichten in die Region bringt. Ab sofort wird den Besucherinnen und Besuchern schon im Eingangsbereich mehr Komfort und Service geboten“, erläuterte Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav im Rahmen der Eröffnung.

Unterstützt wurden die Entwicklungsprojekte im Bereich der Erlaufschlucht durch die ecoplus Regionalförderung. „Dank dieser Unterstützung konnten wir im Jahr 2015 das touristische Angebot rund um die Erlaufschlucht weiterentwickeln und aufwerten. Nun erfolgte der nächste Schritt mit dem Ausbau des Eingangsbereichs. Dass sich die Investitionen auszahlen, zeigt ein Blick in das Ortszentrum: Wir spüren eine wirtschaftliche Steigerung im Ort, die Lokale werden deutlich besser besucht. Circa 15.000 Besucherinnen und Besucher kamen 2016 in die Erlaufschlucht“, so Christoph Trampler, Bürgermeister der Marktgemeinde Purgstall.

„Die Regionalförderung, die ecoplus im Auftrag des Landes Niederösterreichs umsetzt, ist für die Gemeinden, Regionen, Projektträger ein starker Partner – so auch für die Gemeinde Purgstall. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht dabei immer die Maxime, die Stärken der Regionen bestmöglich zu nutzen und aktive Projektträger zu unterstützen. Die Erlaufschlucht in Purgstall ist hier ein Best-Practice-Beispiel“, freute sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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Anfragen und Abwicklung der ecoplus Regionalförderung nun auch online möglich – foerderportal.ecoplus.at

Seit Bestehen des Regionalförderprogrammes (1987) wurden bereits über 4.700 Förderanträge bei ecoplus eingereicht, also mehr als 150 Anträge pro Jahr. Ab sofort können diese Anträge auch online eingereicht und abgerechnet werden. „Mit diesem Instrument wird die ecoplus Regionalförderung noch kundenfreundlicher. Unsere Förderwerber profitieren durch eine raschere und v.a. sichere Übermittlung der Unterlagen und mehr Transparenz. Die Abwicklung der ecoplus Regionalförderung ist ab sofort unter https://foerderportal.ecoplus.at/  online möglich“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(20. August 2018) – „Der Förderwerber erspart sich durch das neue Förderportal der ecoplus Regionalförderung den Postweg und sieht auf einen Blick, was er eingereicht und abgerechnet hat sowie den jeweiligen Stand der Bearbeitung. Unterlagen müssen nicht mehr per Post oder Email nachgereicht werden, sondern können einfach und sicher hochgeladen werden. Dadurch wird auch die Bearbeitung der Anträge und Abrechnungen vereinfacht und beschleunigt. Sämtliche hochgeladenen Dokumente werden zentral und revisionssicher abgelegt. Mit dieser Website können nun alle wesentlichen Förderungen meines Ressorts digital abgewickelt werden. Das freut mich sehr, weil es sich um einen echten Service-Gewinn für die Antragsstellerinnen und Antragssteller handelt“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Seit Jahresbeginn 2018 wurden seitens ecoplus 87 Regionalförder- und LEADER-Projekte erfolgreich auf Schiene gebracht und durch die Niederösterreichische Landesregierung beschlossen. Mit dem Fördervolumen von 12,9 Millionen Euro werden in den niederösterreichischen Regionen direkte Investitionen in Höhe von rund 42,4 Millionen Euro ausgelöst. Neben der Unterstützung von touristischen Infrastruktur- und Leitprojekten sowie dem Ausbau von Betriebsgebieten standen heuer vor allem folgende Projekte im Fokus: die Errichtung der neuen „Donauhalle“ der Messe Tulln, des neuen Technologiezentrums IST-Park in Klosterneuburg und des „Sco2nariums“ in Bad Schönau.

 „Die Regionalförderung unterstützt Gemeinden, Initiativen und Vereine bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich bedeutsamer Infrastrukturprojekte. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass die Projekte ‚aus der Region für die Region‘ kommen. „Wir wollen nicht von der Hauptstadt aus Projekte für die Regionen entwickeln, denn vor Ort weiß man am besten, wo Potentiale zu heben sind. Wir sehen uns vielmehr in der Rolle der ‚Ermöglicherin‘, die tatkräftig mithelfen will, die Regionen in Niederösterreich weiterzuentwickeln“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

 

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LEADER-Projekt entwickelt Poysdorf zum Rad- und Wanderparadies

Die Stadt Poysdorf und ihre Umgebung haben großes Potenzial, um sich zu einem Rad- und Wanderparadies in Niederösterreich zu entwickeln. Ein LEADER-Projekt der Region Weinviertel Ost nimmt sich diesem Ziel an und entwickelt Rad- und Wanderwege in und rund um Poysdorf sowie Rad- und Wanderkarten. „Dieses Projekt wird Poysdorf bei bewegungsfreudigen Besucherinnen und Besuchern deutlich attraktivieren und das touristische Potenzial dieser Region heben, daher unterstützen wir es via EU- Kofinanzierungsmittel LEADER“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(15. August 2018) – Poysdorf weist eine leicht hügelige Landschaft auf, eignet sich daher sehr gut zum genussvollen Wandern und Radfahren. Es sind bereits einige Radwege vorhanden, wie der Veltliner Radweg oder der Kamp-Thaya-March-Radweg, jedoch fehlt hier die Beschilderung in der näheren Umgebung von Poysdorf. Auch sind Wanderwege vorhanden, deren Beschilderung aber Großteils in die Jahre gekommen ist und erneuert werden sollte.

„Rad- und Wanderkarten von Poysdorf wurden in den vergangenen Jahren stark von den Gästen der Region nachgefragt. Diese gibt es aber bis dato nicht. Das wollen wir nun ändern“, betont Christine Friedl, Geschäftsführerin der LEADER-Region Weinviertel Ost. Darüber hinaus sollen Ausflugsangebote wie „Kellergassen erradeln“ eingeführt werden, wo das Kulturgut „Kellergasse“ auf neue Weise entdeckt werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schaffung und Optimierung der Rad- und Wanderinfrastruktur, wie Lauben, Tische und Bänke, Radabstellanlagen, etc. Das Projekt wird bis 30. November 2019 umgesetzt. In Summe werden rund 75.000 Euro investiert.

Die LEADER-Region Weinviertel Ost hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Zukunftskonzept für den Naturpark Falkenstein

Die Marktgemeinde Schwarzau im Gebirge betreibt seit den 70er-Jahren den Naturpark Falkenstein. Nun gilt es für den Naturpark ein Entwicklungskonzept für die kommenden fünf bis zehn Jahre zu erstellen. Entsprechend den Qualitätsvorgaben des Umweltdachverbands müssen in diesem Konzept die vier Säulen der Naturparke – Schutz, Bildung, Regionale Entwicklung und Erholung – entsprechend abgebildet werden. „Das Entwicklungskonzept soll nicht nur die Zukunft des Naturparks sichern, sondern auch Impulse für eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung innerhalb der Gemeinde setzen. Daher wird dieses Projekt aus EU-Kofinanzierungsmittel der LEADER-Förderung unterstützt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(17. August 2018) – Der rund 17 Hektar große Naturpark Falkenstein im Rax-Schneeberg-Gebiet gehört zwar zu den kleineren Naturparken, kann bei den Gästen aber mit einer großen landschaftlichen Vielfalt und Attraktionen rund um das Thema Holz punkten, wie zum Beispiel einer stilgetreu nachgebauten Holzknechthütte, einer interaktiven Holztrift-Modellanlage und einem Holzbringungsmuseum.

„Damit der Naturpark Falkenstein seine Attraktivität auch in Zukunft behält, muss ein Aktivitätenplan entwickelt werden, der einerseits dazu beiträgt, neue Zielgruppen und Gästeschichten für den Naturpark zu interessieren und gleichzeitig den Naturpark noch stärker in der Region zu verankern. Unter Einbindung aller Stakeholder sollen die Potenziale des Naturparks und seiner Umgebung herausgearbeitet und daraus konkrete Maßnahmen entwickelt werden. Ziel ist es, moderne Strukturen zu schaffen, die einer nachhaltigen Weiterentwicklung der gesamten Region dienen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Am Ende des Prozesses erwarten wir uns unter anderem definierte Schwerpunktthemen, die Identifikation von Kooperationsmöglichkeiten zwischen Naturpark, Betrieben und Produzenten und die Bewerbung von kulturellen Veranstaltungen. Das übergeordnete Ziel ist die Erweiterung des Naturparkgedankens über das Gemeindegebiet hinaus und damit schlussendlich die Stärkung der regionalen Identität“, geht Michael Streif, Bürgermeister der Marktgemeinde Schwarzau im Gebirge, ins Detail.

Das Projekt läuft bis Ende des Jahres. Projektträger ist die Marktgemeinde Schwarzau im Gebirge.

Die LEADER-Region Niederösterreich Süd hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Vernetzung dreier Naturschutzgebiete durch den „Luchs Trail“

Durch einen neuen Weitwanderweg werden die Nationalparks Kalkalpen (OÖ) und Gesäuse (Steiermark) sowie das Wildnisgebiet Dürrenstein (NÖ) miteinander vernetzt. Nun ist dieser Weg unter dem Titel „Luchs Trail" touristisch aufbereitet und als bewirtschafteter Weitwanderweg vermarktet und buchbar gemacht worden. „Dieses Gebiet ist ein Pilotprojekt für die ökologische Vernetzung im Alpenraum. Mit diesem LEADER-Projekt haben wir das Angebot der Wanderregion noch weiter ausgebaut, damit mehr Wanderer von den Vorzügen der Region überzeugt werden können“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(10. August 2018) - Die Nationalparks Kalkalpen in Oberösterreich und Gesäuse in der Steiermark sowie das Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich sind Naturschutzgebiete, die einer ganzen Region bundesländerübergreifend ihre Identität als Naturjuwel geben. Zur Bewusstseinsbildung und um die Naturschätze der Region bekannt zu machen, haben die Schutzgebietsvertreter gemeinsam mit alpinen Vereinen im Rahmen des Projekts "Netzwerk Naturwald" einen Weitwanderweg zusammengestellt. Dieser führt in 11 Etappen durch das Gebiet. Nun ist die Machbarkeit dieses Vorhabens überprüft worden. Dabei wurden nach einer positiven ‚Stop-or-Go-Entscheidung‘ potentielle Produkte und Geschäftsmodelle innerhalb einer Machbarkeitsstudie in mehreren Schritten entwickelt.

„Am Ende des Projekts steht nun ein umsetzungsreifes Konzept zur Verfügung, das den operativen Betrieb des Weitwanderwegs ermöglicht. Dadurch können sich noch mehr Besucherinnen und Besucher von den Schätzen der Naturschutzgebiete überzeugen“, betont Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Abg. Z. NR. Andreas Hanger, Obmann der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich, und Andreas Purt, Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus GmbH, erklären: „Es erfolgte die touristische Grundkonzeption des Luchs-Trails mit einem Markenversprechen, USP und der Darstellung potentieller Märkte. Anschließend wurde das Organisations- und Geschäftsmodell spezifiziert und ein detaillierter Businessplan erstellt. Für die individualisierte und flexible Buchbarkeit der Etappen wurden mithilfe eines Netzwerks an Übernachtungs-, Gastronomie-, Verkehrs- und Sportbetrieben touristische Produkte entwickelt.“

Zum Schluss fand die Entwicklung eines maßgeschneiderten analogen und digitalen Informations-, Anfrage- und Buchungsmanagements auf Basis der Bedürfnisse von Wanderern statt.

Die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Projektträger des nationalen Kooperationsprojekts sind Mostviertel Tourismus (in NÖ), der Nationalpark Gesäuse (in der Steiermark) und der Tourismusverband Nationalpark Region Ennstal (in OÖ). Das Projekt wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER-Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Best of Wachau Goldclub setzt auf Internationalisierung

Im März 2012 wurde die regionale Qualitätsoffensive „Best of Wachau“ gegründet. 5 Jahre später folgte das Kundenbindungsprogramm „Best of Wachau Goldclub“. Nun ist die Weiterentwicklung und Optimierung des Programms geplant. Dazu sollen neue Partnerinnen und Partner integriert werden, Nachbesserungen an den Bonusleistungen vorgenommen werden und die Bewerbung des Programms auf internationale Märkte ausgedehnt werden. „Nach Einführung des ‚Best of Wachau Goldclubs‘ war bereits eine deutliche Erhöhung der Besucherzahlen zu erkennen und die Betriebe der Ausflugsziele zeigten sich zufrieden. Wir zählen nun auf eine weitere Steigerung durch die Weiterentwicklung des Programms“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(11. August 2018) – Die Qualitätsoffensive „Best of Wachau“ zählt 52 starke und repräsentative Tourismusbetriebe wie Hotels, Gastronomie und Ausflugsziele. Vorrangiges Ziel dieses Verbunds ist die Schaffung einer gemeinsamen Kommunikationsbasis, um eine effiziente Bewerbung der Destination insgesamt zu ermöglichen und ein qualitativ hochwertiges Angebot zu schaffen. In den letzten fünf Jahren wurden die Produkte rund um die "Best of Wachau" Betriebe stark vorangetrieben, um die Akzeptanz unter den Partnerbetrieben und die Aufmerksamkeit bei den Gästen zu erhöhen.

„Das Ziel ist es, die Aufenthaltsdauer der Besucherinnen und Besucher und somit die touristische Wertschöpfung weiter zu erhöhen. Konkret sollen weitere Partnerinnen und Partner, wie Ausflugsziele, Kultureinrichtungen und Mobilitätsanbieter, mit ihrem Angebot in das Netzwerk integriert werden. Wir wollen mit gezielten Angeboten eine gleichmäßige Auslastung an Wochentagen und Wochenenden erreichen. Beispielsweise profitierten zuletzt jene Gäste, die zwischen 01. Juni und 30. September für mindestens drei Nächte in einem "Best of Wachau" Mitgliedsbetrieb nächtigten. Diese Gäste erhielten Zugang zu exklusiven Erlebnisprogrammen sowie weiteren bestimmten Zusatzleistungen. Zusätzlich soll die Bewerbung des ‚Best of Wachau Goldclubs‘ auf internationale Märkte ausgedehnt werden“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Im Rahmen des Projekts sollen die Goldclubfolder und die Website in weiteren Sprachen zur Verfügung gestellt werden, um die internationalen Gäste besser zu erreichen. Um den internationalen Markt besser zu erreichen, wird eine umfassende on- und offline Medienkampagne in den wichtigsten ausländischen Herkunftsmärkten wie Deutschland, Schweiz und Tschechien gestartet. Das Bonusprogramm wird auf 01. Mai bis 26. Oktober verlängert und auch die bisher angebotenen Bonusleistungen werden attraktiviert. Für die Betriebe der Gruppe werden moderierte Vorträge, Schulungen und Fachexkursionen angeboten, um den Wissenstransfer zu sichern und einen Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe zu ermöglichen“, so der Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH Bernhard Schröder.

Die LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Niederösterreichische Wirtschaftsförderung löst rund 231 Millionen Euro an regionalen Investitionen aus

Im ersten Halbjahr 2018 wurden 856 Investitionen niederösterreichischer Unternehmen mit Mitteln aus dem Wirtschafts- und Tourismusfonds unterstützt

St. Pölten (9. August 2018) – „Der niederösterreichische Wirtschaftsmotor läuft auf Hochtouren. Nicht nur, dass wir laut Wirtschaftsexpertinnen und -experten mit einem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent rechnen dürfen, auch die Investitionstätigkeit der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer nahm im ersten Halbjahr 2018 wieder zu. Mit 856 Förderansuchen liegen wir rund 45 Prozent über den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Insgesamt wurden rund 19,5 Millionen Euro an Zuschüssen vergeben. Damit werden rund 231 Millionen an regionalen Investitionen ausgelöst, um rund ein Fünftel mehr als im vergangenen Jahr“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über die Halbjahresstatistik des niederösterreichischen Wirtschafts- und Tourismusfonds. Sie bedankt sich gleichzeitig auch bei den Unternehmerinnen und Unternehmern, die einerseits mit innovativen Produkten punkten und andererseits in die Zukunft investierten.

Unterstützt wurden unter anderem der Bau von neuen Betriebsstätten, die Modernisierung von Produktionsanlagen oder Investitionen in Gastronomie- und Hotelleriebetriebe. Aber auch umweltrelevante Maßnahmen, wie die Anschaffung von eFahrzeugen durch gewerbliche Betriebe.

Die Investitionen der niederösterreichischen Betriebe haben auch einen positiven Effekt auf den Arbeitsmarkt: So werden mehr als 20.330 Arbeitsplätze gesichert und rund 730 neue Jobs kommen dazu. „Damit ist die niederösterreichische Wirtschaftsförderung auch ein wichtiger Impulsgeber für den Arbeitsmarkt“, stellt Landesrätin Bohuslav klar.

Zufrieden zeigt sie sich auch über ein besonderes Serviceangebot, dass die Wirtschafts- und Tourismusabteilung des Landes seit vergangenen Herbst anbietet: das Online-Wirtschaftsförderungs-Portal NÖ. Seit Oktober 2017 können niederösterreichische Unternehmen jede Wirtschafts- und Tourismusförderung – von der Antragstellung bis zur Förderauszahlung – online abwickeln. Bis Ende Juni 2018 wurden 1.266 Förderansuchen eingereicht, davon 52 Prozent bereits über das Onlineportal. Im ersten Halbjahr betrug der Anteil bereits 57 Prozent. „Damit haben wir für die niederösterreichischen Unternehmen eine echte Vereinfachung und Beschleunigung erreicht und viel positives Feedback bekommen“, so Wirtschaftslandesrätin Bohuslav.

 

 

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Bad Schönau erhält neues Besucherzentrum

Mit dem „sco²narium“ erhält Bad Schönau auf einer Nutzfläche von 600 Quadratmetern ein neues Besucherzentrum. In diesem Gebäude wird die Mineralwasserquelle als natürliches Heilmittel im Zentrum stehen, darüber hinaus wird ein Konferenzsaal geschaffen, um zum Beispiel Gesundheitsvorträge oder Ärztetagungen abhalten zu können. „Das neue Besucherzentrum wird den Kurort Bad Schönau deutlich aufwerten, daher unterstützen wir es aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. In Summe werden rund 2,8 Mio. Euro investiert.

(08. August 2018) –  Das „sco²narium“ ist das Schlüsselprojekt eines Profilierungskonzeptes, das die Gemeinde Bad Schönau und die örtlichen Gesundheitsbetriebe erarbeitet haben. Im Zuge eines LEADER-Projektes wurde auch die Machbarkeit überprüft. Als Zentrum zur Präsentation des Heilmittels und als Servicepoint für die Gäste erwartet man sich durch das neue Besucherzentrum auch eine Steigerung der Gästezahlen. 2016 konnten rund 224.000 Nächtigungen in Bad Schönau verzeichnet werden. „Das Projekt entspricht in hohem Maß der Tourismusstrategie Niederösterreich 2020, in welcher die Gesundheitsangebote als eines unserer Stärkefelder des heimischen Tourismus definiert sind“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Der Betrieb des Zentrums wird der Tourismusgesellschaft Bad Schönau GmbH - einer hundert prozentigen Tochter der Gemeinde - übertragen, diese hat sich in den vergangenen Jahren auch im Veranstaltungsmanagement bewährt. Wir haben mit den wichtigsten Gesundheitsbetrieben ‚Commitments‘ abgeschlossen, welche die gemeinsame Bewerbung und ein attraktives Gutscheinsystem für den Besuch durch die Kurgäste regeln. Alle im Ort müssen an einem Strang ziehen, das ist wichtig für das Gelingen dieses Projekts, nur so kann das Besucherzentrum auch langfristig bespielt werden. Wir beabsichtigen im Herbst 2018 mit dem Bau zu starten“, hält Ferdinand Schwarz, Bürgermeister von Bad Schönau, fest.

„Die Regionalförderung, die ecoplus für das Land Niederösterreich umsetzt, ist für die Gemeinden, Regionen und Projektträger ein starker Partner – so auch für Bad Schönau. Zentral sind aber die tatkräftigen und innovativen Projektträger wie in diesem Fall die Gemeinde selbst, die mit dem neuen Besucherzentrum sinnvolle Akzente setzt, um Bad Schönau als Kurort zu stärken“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

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Steinschaler Naturgartengenuss für alle Generationen umfassend erlebbar

Die Steinschaler Naturhotels sind seit vielen Jahren als wichtiger Impulsgeber aus dem Mostviertler Pielachtal nicht wegzudenken. Der Betrieb ist unter anderem bekannt für die vielseitigen Naturgärten, die sich bei den Gästen steigender Beliebtheit erfreuen. Nun soll die Naturgartenphilosophie speziell für die Zielgruppe der älteren Personen und für Familien mit Kindern noch besser erlebbar gemacht werden. „Das Pielachtal hat sich unter der Marke

‚Dirndltal‘ hervorragend am Tourismusmarkt positioniert und steht für naturnahen, nachhaltigen Tourismus. Durch die geplanten Maßnahmen wird dieser Gedanke nicht nur weiter ausgebaut, sondern es werden auch zusätzliche Zielgruppen erschlossen “, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(07. August 2018) – Die ausgedehnten Naturgärten sind ein Markenzeichen der Steinschaler Naturhotels. Die Gartenanlagen sind multifunktionell und eng mit dem Betrieb verbunden. Die Steinschaler Gärten sind als Naturgärten keine formalen Gärten und nicht architektonisch angelegt, sie verändern sich von Jahr zu Jahr und werden dabei immer artenreicher. Immer mehr Gäste interessieren sich für die rund 32.400 m² große Anlage mit ihren gut 1.000 verschiedenen Pflanzen.

„Die Steinschaler Naturhotels folgen der niederösterreichischen Tourismusstrategie in den Stoßrichtungen Lebenslust und Wohlbefinden. Jetzt gehen die Betreiber einen Schritt weiter: Unter dem Titel ‚Natufaktur – nicht die Hand, sondern die Natur produziert‘ wurde ein auf Führungen aufgebautes Angebot entwickelt, um die Naturgartenphilosophie an interessierte Besucherinnen und Besucher weiterzugeben. Jetzt soll die Naturgarten-Vision unter Berücksichtigung des demografischen Wandels umgesetzt werden“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Dabei soll die Natur als Produzent und Lieferant vor allem für die Zielgruppe der älteren Menschen sowie für Familien mit Kindern mit Hilfe eines „Gartens der Begegnung“ über die Generationen hinweg erlebbar gemacht werden. „Dazu planen wir unter anderem barrierefrei zugängliche und wetterfeste Begrüßungs- und Empfangsräumlichkeiten sowie ein Natufaktur-Lab zur innovativen und attraktiven Informationsvermittlung. Ziel ist die Entwicklung eines innovativen touristischen Produktes und selbstverständlich müssen auch unsere Marketingaktivitäten auf die Bedürfnisse der beiden Zielgruppen hin angepasst werden“, erklärt Hotelbesitzer Johann Weiß.

„Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls ‚Tourismus und demografischer Wandel‘ von einer Fachjury ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, um ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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Cluster bearbeitet aktuell 36 „coole“ Kooperationsprojekte in der NÖ Bauwirtschaft

Neue Technologien, das Thema Digitalisierung am Bau, Klimawandelanpassung, steigende Ansprüche an die Baukonstruktionen, Effizienzsteigerung – es sind viele anspruchsvolle Themen, denen sich die niederösterreichische Baubranche gegenübersieht. „Mit dem ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich, kurz BEUC, haben wir ein bewährtes Unterstützungsinstrument, um die heimische Baubranche fit für die Zukunft zu machen. Aktuell sind bereits 230 Unternehmen mit rund 37.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von über acht Milliarden Euro im Cluster vernetzt. Der Cluster bearbeitet aktuell 36 Kooperationsprojekte. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf Technologieentwicklungen rund um die Kühlung von Gebäuden und der Vermeidung urbaner Hitzeinseln“, informiert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

(02.08.2018) – „Innovation durch Kooperation“ lautet das Motto der ecoplus Cluster Niederösterreich und entsprechend diesem Credo vernetzt der BEUC die Clusterpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen von betriebsübergreifenden Kooperationsprojekten. Die Themenschwerpunkte des Clusters sind dabei klimaadaptive Technologien, konstruktive Effizienz und Digitalisierung im Bau – und Kooperieren zahlt sich aus, wie auch die aktuellen Clusterkennzahlen bestätigen. Die aktuelle Technologieentwicklung widmet sich verstärkt der Fragestellung der Kühlung von Gebäuden und wie dies durch konstruktive Maßnahmen wie zum Beispiel Bauteilaktivierung, Ventilative Cooling, Passivhausbauweise technisch sinnvoll und langfristig energiesparend bewerkstelligt werden kann. Kooperationsprojekte wie „Gebäudesoftskills“ und „Bauanschluss“ werden vom Cluster initiiert und bieten niederösterreichischen Unternehmen die Chance eine Vorreiterrolle einzunehmen.

 „Der niederösterreichischen Baubranche geht es aktuell sehr gut, die Auftragsbücher der Bauunternehmen sind voll. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen sich die Betriebe bereits heute mit den Entwicklungen von morgen befassen. Das kann in Zeiten hoher Auslastung speziell für KMU herausfordernd sein. Wir sind daher sehr stolz darauf, dass sich gerade in Niederösterreich überdurchschnittlich viele kleine Betriebe an F&E-Projekten beteiligen und das ist zu einem Gutteil auf die Arbeit des Clusters zurückzuführen. Damit bestätigt sich die Rolle des BEUC als Innovationstreiber und Experten-Schnittstelle für die heimische Bauwirtschaft“, freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Seit dem Start des BEUC im Jahr 2001 konnten insgesamt 312 Kooperationsprojekte mit 1.781 Projektpartnern erfolgreich betreut werden. Aktuell sind 36 Kooperationsprojekte in Bearbeitung. Die projektbezogene Zusammenarbeit verschafft den Unternehmen neue Einblicke und fördert den wichtigen Know How-Transfer in die Betriebe. Durch Kooperationsprojekte lassen sich Innovationsvorhaben sehr ressourcenschonend umsetzen und Entwicklungskosten minimieren.“

Mit dem Thema Digitalisierung – und hier vor allem mit „BIM Building Information Modeling“ – beschäftigt sich der BEUC bereits seit einigen Jahren. BIM kommt bei der Planung, der Errichtung und dem Betrieb von Gebäuden immer öfter zum Einsatz. Im Zentrum steht ein digitales Gebäudemodell, an dem alle am Bau beteiligten Professionisten arbeiten. In der aktuellen Cluster-Initiative BIM@KMU werden Projekte zur praxisorientierten Implementierung von BIM in der heimischen Bauwirtschaft umgesetzt. Dabei werden BIM-Methoden, Tools und Prozesse, also die spezielle Art und Weise der gewerkeübergreifende Zusammenarbeit, den Projektpartnern praxisnah vermittelt und in die unternehmenseigenen Prozesse integriert. Für die zweite Jahreshälfte 2018 sind weitere Kooperationsprojekte geplant, um die niederösterreichischen Betriebe BIM-fit zu machen. Zudem stehen Aktivitäten zu den Anwendungsmöglichkeiten von Virtual und Augemented Reality im Baubereich auf der Agenda. www.bauenergieumwelt.at

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Innovativer Auftritt des Gauermann Museums

Das Gauermann Museum in Scheuchenstein in der Gemeinde Miesenbach widmet sich dem Erbe des Malers Friedrich Gauermann. Nun soll das Museum weiterentwickelt und Innovationen im Museumsangebot eingeführt werden. Dazu gehört die Anschaffung von mobilen Audio Guides, ein Relaunch der Homepage, die Entwicklung eines neuen Imagefilms und die Produktion von Flyern. „Mit diesen Marketingmaßnahmen wird auf das Gauermann Museum aufmerksam gemacht. So sollen mehr Besucherinnen und Besucher für die Region interessiert werden. Daher wird dieses Projekt aus EU-Kofinanzierungsmittel der LEADER-Förderung unterstützt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(01. August 2018) – Das Gauermann Museum in Scheuchenstein steht im Besitz der Gemeinde Miesenbach. Der Kunst- und Kulturverein Gauermann betreibt das Museum mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Galerie bietet laufend wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die jährlich von ca. 5.000 Gästen besucht werden.

„Die Attraktivierung des Museums und seiner Angebote sind ein wichtiger Schritt. Wir sehen in diesem Projekt einen wichtigen Impuls für die Region und erwarten uns somit einen Anstieg der Besucherzahlen“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Durch die geplanten Marketingmaßnahmen und die Attraktivierung des Museumangebots sollen mehr Besucherinnen und Besucher in das Gauermann Museum kommen. Dazu werden neue mobile Audioguides angeschafft und es wird einen Relaunch der Homepage geben. Außerdem wird ein neuer Imagefilm entwickelt und 10.000 Flyer zur Offline-Bewerbung produziert “, so Bürgermeister der Gemeinde Miesenbach Wolfgang Stückler.

Auch die Destination Wiener Alpen in Niederösterreich ist in dieses Projekt miteingebunden, da das Museum ein wesentlicher Bestandteil zur kulturtouristischen Vermarktung des „Biedermeiertals‘ ist.

Die LEADER-Region Niederösterreich Süd hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land Niederösterreich und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Robotik-Weltmeisterschaft: NÖ Schüler beeindrucken mit sensationellem Ergebnis – erstmals Drohnenweltmeister

Top-Plätze gab es für die Teams der HTL Wiener Neustadt bei der Weltmeisterschaft für Botball! Diese fand vom 24. bis 29. Juli in Indian Wells, USA – Kalifornien, statt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gratuliert den jungen Talenten: „Die Schülerinnen und Schüler haben mit viel Engagement, Begeisterung und Fachwissen am Internationalen Wettbewerb teilgenommen. Das Team hat hier gezeigt, dass die Rahmenbedingungen für junge Talente in Niederösterreich international auf höchstem Niveau sind.“

(30. Juli 2018) - Für Landeshauptfrau Mikl-Leitner beweist die HTL Wiener Neustadt seit vielen Jahren mit mehrfachen Europa- und Weltmeistertiteln „ihre umfassende Kompetenz sowie ein überdurchschnittliches Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der HTL Lehrer. Das war eine großartige Leistung“. Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav ergänzt: „Hier glänzen individuelle Talente, die im Rahmen der Zusammenarbeit zu Teamplayern wurden. Bei solch herausragenden jungen Talenten kann es um die Zukunft des Technologie- und Wirtschaftsstandortes nur gut bestellt sein.“

Im Bewerb mit Flugdrohnen traten im Team airtems die Schüler Joel Klimont, Konstantin Lampalzer, Daniel Honies und Christoph Käferle an. Dabei mussten bis zu drei autonome Drohnen in einem Käfig sich auf dem Boden bewegende Roboter identifizieren und darauf landen sowie starten. Je mehr erfolgreiche Lande- und Startvorgänge die Drohnen innerhalb von drei Minuten absolvieren, desto mehr Punkte gab es. Dies schaffte das Team airtems im internationalen Teilnehmerfeld am besten und gewann erstmals den WM-Titel!

Die Aufgabenstellung für das Team unic mit Ida Hönigmann, Manuel Eiwen, Matthias Guzmits, Cornelius Kahofer, Peter Kain, Christoph Schnabl, Simon Lindenthal und Sebastian Rohrer war von der Landwirtschaft sowie aus dem Tourismus motiviert. „Der Anbau von Datteln hat eine lange Tradition am diesjährigen Austragungsort der WM in Indian Wells. Die autonomen Roboter mussten innerhalb von zwei Minuten Datteln pflücken, in Behälter geben und die Ernte einbringen. Eine weitere Aufgabenstellung war, Touristen über eine Bergseilbahn hinauf und hinunter auf den Mount San Jacinto zu bringen“, erklärten HTL-Direktorin Ute Hammel, HTL Lehrer und die Teambetreuer Michael Stifter und Harald Haberstroh die fachliche Herausforderung.

„Der Betreuerstab und die Schülerinnen und Schüler zeigen, was man mit Herzblut und Engagement erreichen kann. Die Erfolge der HTL Wiener Neustadt waren nicht zuletzt ausschlaggebend für das neue Robotic-Studium an der FH Wiener Neustadt. Damit haben sie zu einer ganz besonderen Schwerpunktsetzung in der Region beigetragen. Einmal mehr sind wir sehr stolz auf unsere klugen Köpfe“, unterstreicht ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Klaus Schneeberger.

Der Aufenthalt der Jugendlichen der HTL Wiener Neustadt konnte mit der Unterstützung der Wissenschaftsabteilung des Landes Niederösterreich und der Wirtschaftsagentur ecoplus realisiert werden.  „Das Angebot an Fachpersonal ist ein zentrales Kriterium bei der Standortentscheidung. Daher war es uns als Wirtschaftsagentur des Landes wichtig, die Teams zu unterstützen“, erklärte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Hintergrund zum Wettbewerb: Botball ist ein internationaler Robotik-Wettbewerb, gesponsert durch Einrichtungen wie der Weltraumagentur NASA, dessen Ziel es ist, Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern. Bei den Wettbewerben erhält jedes Team den gleichen Bausatz – hat also die gleichen Voraussetzungen beim Start. Wie die Komponenten zusammengebaut und programmiert werden, bleibt jedem Team überlassen. Mit den so konstruierten und programmierten Robotern treten die Teams gegeneinander an.

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Aussichtspunkt Hutwisch wird zu einem einzigartigen Erlebnis

Der Aussichtspunkt Hutwisch ist mit 896 Metern Höhe der höchste Aussichtspunkt in der südlichen Buckligen Welt. Nun soll die gesamte Region um den Hutwisch weiterentwickelt werden. Dabei wurden unterschiedliche Szenarien und Entwicklungsmöglichkeiten für die Region in einem Konzept dargestellt. Auf dessen Basis sollen nun die Ergebnisse im Detail ausgearbeitet werden. „Der Aussichtspunkt Hutwisch ist ein prominentes Ausflugsziel für Besucherinnen und Besucher. Durch die weitere Attraktivierung des Ausflugs- und Erholungsraums soll der Besuch für möglichst viele Zielgruppen zu einem interaktiven Erlebnis werden“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(29. Juli 2018) – Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist der Aussichtspunkt Hutwisch mit einer Aussichtswarte ausgestattet. 1978 wurde sie erneuert und besteht seitdem in unveränderter Form. „Der Aussichtspunkt ist Ziel von vielen Wanderern, die das umfangreiche und gut ausgebaute Wanderwegenetz in der Buckligen Welt nutzen. Im Hinblick auf die Landessaustellung 2019 in Wiener Neustadt bietet das einzigartige Panorama und der Rundblick über die Hügellandschaft der Buckligen Welt mit dem neuen Erlebniskonzept eine wertvolle Ergänzung des touristischen Angebots in der Region“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die Inszenierung des Wegenetzes soll unter dem Titel ‚Dach der Welt‘ erfolgen. Auf dem Weg sollen die Besucherinnen und Besucher emotionale und dramaturgische Elemente sowie szenografische Interventionen finden. Für dieses bleibende Gästeerlebnis soll ein Drehbuch verfasst werden. Das neue Konzept für die Region rund um den Hutwisch fügt sich optimal in die USP ‚Paradies der Blicke‘ der Destination Wiener Alpen in Niederösterreich ein“, erklären Geschäftsführer der LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland Franz Piribauer und Bürgermeister der Marktgemeinde Hochneukirchen-Gschaidt Thomas Heissenberger.

Die ausgearbeitete Detailplanung soll als Grundlage für die Umsetzung und Ausschreibung dienen. Erste Inszenierungsschritte sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Gleichzeitig wird die Bündelung von touristischen Leistungen geplant, um für eine zusätzliche Wertschöpfung vor Ort zu sorgen.

Die LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Über 3,3 Millionen Nächtigungen im ersten Halbjahr 2018

Utl.: Bohuslav: Urlaub in Niederösterreich ist gefragt

St. Pölten (OTS/NLK) - „Urlaub in Niederösterreich bleibt ‚in‘“, hält Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav anlässlich der heutigen Veröffentlichung der aktuellen Tourismuszahlen durch die Statistik Austria fest. Die Zahlen bestätigen den Trend aus dem Rekordjahr 2017, das mit 7,18 Millionen Nächtigungen in die Geschichte einging. So verzeichnete Niederösterreich von Jänner bis Juni 2018 rund 3,3 Millionen Übernachtungen. Das bedeutet eine Steigerung von 86.100 zusätzlichen Nächtigungen (+ 2,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Bei den Ankünften wurde im selben Zeitraum ein Plus von 6,2 Prozent (78.700 Ankünfte) erzielt. „Wir merken, dass der Kurzurlaub in Niederösterreich, im ‚Land für Genießer‘ immer beliebter wird“, erklärt Landesrätin Bohuslav. Auch im Juni stiegen die Nächtigungen im Vergleich zu 2017 um 1,7 Prozent. Bei den Ankünften wurde im selben Zeitraum ein Plus von 6,2 Prozent (78.700 Ankünfte) erzielt.

„Die aktuellen Zahlen sind erfreulich und zeigen, dass Urlaub in Niederösterreich gefragt ist. Die gute Wetterlage und das attraktive Angebotsportfolio im Urlaubs- und Ausflugstourismus spielen uns hier in die Karten. Bestes Beispiel dafür ist ‚Hin und Weg – Niederösterreichs außergewöhnliche Unterkünfte‘; mit diesem neuen Produkt versuchen wir dem Trend der Individualität nachzukommen. Wir sind zuversichtlich, dass die kommenden Monate ebenso gut laufen werden, denn Urlaub in Niederösterreich ist gefragter denn je, das bestätigen auch die Zahlen“, betont Bohuslav.

Neben den positiven Nächtigungszahlen zeigt sich auch der Ausflugstourismus in Niederösterreich von seiner besten Seite. „Mit der Niederösterreich-CARD haben wir das passende Produkt am Markt und decken damit inhaltlich genau die Wünsche der Ausflügler ab. Über 140.000 CARDS wurden in der laufenden Saison bereits verkauft, 315 Ausflugsziele kann man bei freiem Eintritt besuchen“, weiß Stefan Bauer, Prokurist der Niederösterreich-Werbung.

„Nach Rücksprache mit unseren Destinationen sind unsere Betriebe für die restlichen Sommerferien gut gebucht. Das reichhaltige Wein- und Kulinarikangebot sowie unser Aktiv- und Naturangebot wie Radfahren, Wandern oder ein Urlaub am Bauernhof werden gut angenommen“, sagt Bauer. Ein Trend aus den letzten Jahren scheint sich dabei mit dem kurzfristigen Buchungsverhalten fortzusetzen.

Mit dem „Weinherbst Niederösterreich“, der Ende August in die 23. Saison startet und zahlreiche Veranstaltungen rund um Kulinarik und Brauchtum bietet, ist man auch für den Herbst sehr gut aufgestellt. „Hier bietet sich ein Kurzurlaub in Niederösterreich hervorragend an“, so Tourismus-Landesrätin Bohuslav.

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Genuss im LOISIUM für die Zielgruppen der Zukunft

Die LOISIUM WeinWelt ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wellnessaffine und Weinliebhaber. Das LOISIUM bietet spannendes Hintergrundwissen und ein Erlebnis mit allen Sinnen. Jetzt sollen der Eingang, der Lift und die Kellerräume im Loisium barrierefrei umgebaut werden. Zudem wird das Leitsystem optimiert und die Führung an den demografischen Wandel angepasst. „Damit will dieses einzigartige Ausflugsziel die Chancen des demografischen Wandels nutzen und seine Attraktivität des Museums steigern. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(04. August 2018) – Die LOISIUM WeinWelt wurde aus Mitteln der Regionalförderung unterstützt und im September 2003 eröffnet. In den 14 Jahren des Bestehens wurde sie bereits von knapp 800.000 Gästen besucht. „Um noch mehr Zielgruppen zu erreichen, erfolgt nun der Umbau der des LOISIUMS unter dem Titel ‚Barrierefreier Genuss für alle‘. Mit diesen Adaptierungen des Ausstellungsangebotes sollen neue Akzente gesetzt und damit auch Wiederholungsbesucher angesprochen werden. Diese Maßnahmen sollen die LOISIUM WeinWelt als wichtiges Ausflugsziel in Niederösterreich positionieren“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Aufgrund des demografischen Wandels ist die Ausrichtung auf die Zielgruppen der Zukunft, wie Personen mit interkulturellen Hintergrund oder mobilitätseingeschränkte Personen, notwendig. Die Besucherinnen und Besucher sollen vom Eintreffen beginnend, über die Liftanlagen bis hin zum Kellerlabyrinth eine barrierefreie Besichtigung erleben. Ferner werden Bodenunebenheiten im gesamten Keller beseitigt sowie die Wissensvermittlung dem demografischen Wandel angepasst und das Leitsystem optimiert. Der erweiterte Bereich „Steininger Keller“ wird außerdem als „Wohnzimmer des Weines“ konzipiert“, erklärt Mustafa Özdemir, Geschäftsführender Gesellschafter der LOISIUM WeinWelt.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Projekt entspricht den Anforderungen der ecoplus Regionalförderung und wird daher vom Land Niederösterreich unterstützt. Hier wird durch die Ausrichtung der LOISIUM WeinWelt auf neue Zielgruppen ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gesetzt.“

Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“ ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen.

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Neues Anrufsammeltaxi für die Region Weinviertel-Manhartsberg geplant

Die LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg umfasst 23 Gemeinden aus dem politischen Bezirk Hollabrunn sowie die Gemeinde Röschitz aus dem Bezirk Horn. Insgesamt leben hier rund 50.000 Menschen und für sie wird nun ein neues, regionales Anrufsammeltaxi-System entwickelt. „Bedarfsorientierte, energieeffiziente und leistbare Mobilitätsangebote sind wichtige Standortfaktoren im Wettbewerb der Regionen. Die Gemeinden der LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg setzen nun die ersten Schritte bei der Entwicklung eines Mobilitätskonzepts der Zukunft. Die neuen Angebote werden ganz wesentlich dazu beitragen, die Lebensqualität in der Region zu steigern und den Standort fit für die Zukunft zu machen. Daher unterstützen wir die Grobplanung für ein regionales, bedarfsorientiertes Anrufsammeltaxi-System auch aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(26.07.2018) – „In ländlichen Regionen bedarf es alternativer Modelle, die abseits von Fahrplan, Haltestellen und Linienwegen, ohne räumliche und zeitliche Bindung agieren können. Sogenannte individualisierte Mobilitätsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung und an den speziellen Anforderungen des Verkehrs im ländlichen Raum. Dabei ist es uns auch ein großes Anliegen, das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel zu stärken. Vor diesem Hintergrund kommt der Weiterentwicklung von multimodalen Mobilitätsangeboten, wie Bahn, Bus oder eben einem Anrufsammeltaxt besondere Bedeutung zu.“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die Zielsetzungen des Projekts.

„Die Region ist entlang der Hauptverkehrsachsen bereits sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein bedarfsorientiertes Angebot für periphere Gemeinden oder Katastralgemeinden, das auch kostengünstig ist, gibt es aber bisher nicht. Gerade für Personen ohne eigenen Führerschein ist die Mobilität stark eingeschränkt und das wollen wir mit unserem Projekt ändern“, sind sich Bgm. Johann Gartner, Obmann der LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg, und LEADER-Regionsgeschäftsführerin Renate Mihle, einig.

Die Grobplanung wird von der Firma ISTMobil GmbH durchgeführt und soll bis Ende des Sommers abgeschlossen sein.

Die LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Beim 23. Weinherbst Niederösterreich laden über 100 Gemeinden zu genussreichen Festen

Utl.: LR Bohuslav: Winzer haben sich über die Grenzen unseres Landes einen Namen gemacht

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Der „Weinherbst Niederösterreich“ ist seit 1996 markenrechtlich geschützt und die größte weintouristische Initiative Europas. „Unsere Winzer haben sich über die Grenzen Niederösterreichs hinaus einen Namen gemacht, indem sie erfolgreich Tradition und Innovation verbinden. Der Weinherbst Niederösterreich ist die schönste Zeit, um die ersten Fassproben oder traditionelle Bräuche in geselliger Umgebung kennenzulernen“, erklärt Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Die niederösterreichischen Winzer vertrauen auf langjährige Weinbautradition, gehen innovative Wege und nutzen den besonderen Boden des weiten Landes: Beste Bedingungen herrschen vor allem für die Sorten Grüner Veltliner, Riesling, Weißburgunder und Chardonnay. Dabei sind die Winzer selbst am Boden geblieben, so wie der von Falstaff als „Winzer des Jahres 2018“ ausgezeichnete Top-Weinhauer Philipp Grassl aus Göttlesbrunn.

 

Der Nikolaihof in Mautern ist mit seinen 2000 Jahren Geschichte das älteste Weingut Österreichs und zählt international zu den Pionieren im Demeter-Weinbau. Im Sortenweingarten der Familie Leth in Fels am Wagram finden sich 250 Sorten. Die Bio-Pionierin Ilse Maier vom Geyerhof in Furth bei Göttweig sensibilisiert mit dem Projekt „wildwux“ für Naturschutz in und außerhalb der Weingärten. Viktor Fischer in Wagram ober der Traisen lernte u. a. auch bei Ilse Maier und gewann den internationalen Bioweinpreis. Die Winzer Jurtschitsch und Arndorfer holten die alte, französische Schaumweinmethode „Pet Nat“ nach Österreich und gründeten dafür das gemeinsame Weingut „Fuchs & Hase“ in Langenlois. Auch Christina Hugl nutzt im Veltlinerland den guten Grundwein für hervorragende Schaumweine. Christian und Franziska Fischer produzieren in einem der Urhäuser von Sooß exzellente Rotweine. Bei der kreativen Winzerin Birgit Wiederstein in Göttlesbrunn erzählt jeder Wein seine eigene Geschichte.

 

Niederösterreich ist mit rund 30.000 Hektar nicht nur Österreichs größtes, sondern auch vielfältigstes Weinland. Mittlerweile ist die 830 Kilometer lange Weinstraße Niederösterreich die längste Weinstraße Europas. Der Weinherbst Niederösterreich ist ein idealer Anlass für einen Kurzurlaub im Weinland: Bei den Genussreisen und Urlauben am Weingut direkt beim Winzer kommen vinophile Genießer ins Schwärmen. Die acht Weinregionen Niederösterreichs und Winzervereinigungen in rund 150 Winzergemeinden laden in die bezauberndsten Weinorte.

 

Für die Niederösterreicher ist der Weinherbst von August bis November die fünfte Jahreszeit. Neben ursprünglichem Brauchtum stehen auch Jungwein-Präsentationen in Vinotheken und Weinwelten, Kellergassenfeste, Weinkulinarien, Wanderungen durch die Weingärten, Weinseminare, Lesungen und Kunstausstellungen am Programm.

 

Zu den schönsten Veranstaltungen im Weinherbst Niederösterreich zählen: Am 28. Juli gibt es das TOP-Weinfest 2018 am Rochusberg in Mannersdorf. Die Gäste „schlendern“ von Weingartenzeile zu Weingartenzeile und können bis zu 60 verschiedene Weine aller zwölf Marchweingärtner verkosten. Am 11. und 12. August geht das Stratzinger Kellergassenfest im Kremstal über die Bühne. Die Stratzinger bieten zu besten Weinen abwechlsungsreiche Begleitung von Steckerlfisch über Eierspeisbrot bis hin zu köstlichen Mehlspeisen. Vom 1. bis 2. September und vom 8. bis 9. September findet die Genussmeile Thermenregion Wienerwald statt. Bei der längsten „Schank der Welt“ präsentieren entlang des 1. Wiener Wasserleitungswanderweges über 80 Betriebe ihre Weine. Beim Ge(h)NUSS-Fest in Ebenthal im Südliches Weinviertel am 9. September im Weinort Ebenthal schmecken Wein und Nuss bei Gesang und Tanz besonders gut. Das Retzer Weinlesefest gibt es heuer vom 28. bis 30. September. Dabei wird der historische Hauptplatz von Retz zum lebendigen Hauermarkt. Musikdarbietungen, Gratisweinbrunnen, Winzerumzug und ein Riesenfeuerwerk am Sonntag verwandeln Retz in einen bunten Schauplatz für das temperamentvollste und traditionsreichste Weinfest Österreichs. Die Traisentaler Jungweinpräsentation findet am 26. Oktober im stilvollen Ambiente des Augustinussaales im Stift Herzogenburg statt. Dazu kommen noch am 17. und 18. November der Göttlesbrunner Leopoldigang in Carnuntum und am 23. November die „Kamptaler Weinnacht“ im Schloss Grafenegg.

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Weltkulturerbe „Pecherei“ in Hernstein lebt auf

In Hernstein ist das traditionelle Handwerk der Pecherei noch bis heute lebendig. Pecherei ist der im südlichen Niederösterreich gebräuchliche Ausdruck für die Harzgewinnung und ein wichtiger Teil der regionalen Wirtschaftsgeschichte. Das Pechermuseum zeigt dabei die Arbeit der Pecher in der Region sowie die Verarbeitung des Harzes. „Zum Anlass des Welterbejahrs 2018 ist nun das Pechermuseum in Hernstein für zusätzliche Workshops und Veranstaltungen umgebaut worden. So sollen mehr Besucherinnen und Besucher für die Region interessiert werden. Daher wird dieses Projekt aus EU-Kofinanzierungsmittel der LEADER-Förderung unterstützt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(25. Juli 2018) – Um den alten und für die Region wichtigen Erwerbszweig nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde im Jahr 2011 die Pecherei von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe ernannt. Das Museum präsentiert durch einen angeschlossenen Pecherlehrpfad anschaulich die Bedeutung dieses Handwerks.

„Durch die Adaptierung von drei Räumlichkeiten für Workshops wird aktiv und praxisbezogen Wissen vermittelt. Zudem nutzt die Gemeinde diese Räume für diverse Veranstaltungen, wie zum Beispiel Ausstellungen oder Lesungen von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Wir sehen in diesem Projekt einen wichtigen Impuls für die Region und erwarten uns somit einen Anstieg der Besucherzahlen“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Im Zuge des LEADER-Projekts ist auch ein kleiner Raum zur Museumswerkstatt umgestaltet worden, der anschließend zum Beispiel für die Herstellung von Salben verwendet werden kann. Wir freuen uns, dass die bauliche Umgestaltung des Museums das Informationsangebot rund um die Pecherei nachhaltig und hochwertig ergänzt“, so Geschäftsführerin der LEADER Region Triestingtal Anette Schawerda und Leopold Nebel, Bürgermeister von Hernstein.

Die LEADER-Region Triestingtal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

Das Museum hat noch bis Oktober jeden Sonn- und Feiertag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet.

 

 

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ecoplus International unterstützte im ersten Halbjahr 153 NÖ Unternehmen mit 454 Dienstleistungen bei Export-Aktivitäten

Den Markt sondieren, potenzielle Vertriebspartner finden, Netzwerke aufbauen – in Auslandsmärkten Fuß zu fassen, ist für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung. Unterstützung bietet ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien. 153 heimische Unternehmen haben in den ersten sechs Monaten 2018 454 Dienstleistungen in Anspruch genommen.  „Der Export ist ein wichtiges Standbein für unsere Wirtschaft. Es ist uns daher auch ein großes Anliegen, die niederösterreichischen Exporteure bestmöglich zu unterstützen und dank der Aktivitäten von ecoplus International, die in unseren Top Exportmärkten vor Ort für die heimischen Unternehmen da sind, sind wir hier auch ganz hervorragend aufgestellt“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.  

(24.07. 2018) – „Wir sehen, dass es der niederösterreichischen Wirtschaft blendend geht. Export ist dabei ein wesentlicher Wachstumsfaktor, denn schließlich wird rund die Hälfte unseres Bruttoregionalprodukts im Ausland erwirtschaftet. Die gerade veröffentlichten Exportzahlen Niederösterreichs belegen: der Exportmotor brummt seit 2017! Ein Plus von fast neun Prozent im Vorjahr ist eine große ‚Vorgabe‘, aber das erste Halbjahr 2018 stimmt mich optimistisch “, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die CEE Märkte stehen seit dem Beginn der EU Osterweiterung im Jahr 2004 im Fokus der niederösterreichischen Internationalisierungsstrategie. Damals wurden in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Polen Auslandsbüros von ecoplus International eröffnet, 2007 folgte Rumänien. Um auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten im Bereich Export gut aufgestellt zu sein, setzt das Land Niederösterreich seit 2011 auf Diversifikation – das Tätigkeitsgebiet von ecoplus International wurde auf außer-europäische Märkte aus zum Beispiel Russland, die Türkei und die USA ausgedehnt, ohne jedoch dabei die Nahmärkte zu vernachlässigen.

 „Dass wir den CEE Märkten treu geblieben sind, hat sich bewährt, denn wir profitieren enorm von der Wachstumsdynamik in diesen Ländern“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues unisono und weiter: „Export-Zuwachsraten von 20 Prozent nach Ungarn, von 17 Prozent nach Polen und von rund 10 Prozent nach Tschechien und in die Slowakei sprechen hier für sich.“

Die Kunden von ecoplus International sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen, bei denen der klassische Export im Fokus steht. Im ersten Halbjahr 2018 haben 153 Betriebe insgesamt 454 Dienstleistungen in Anspruch genommen wobei die Vertriebspartner- und Kundensuche inklusive entsprechender Dienstleistungen wie Branchen– und Marktrecherchen, Marketing und PR oder auch die Begleitung vor Ort im Exportmarkt– ganz klar im Fokus standen.  Zunehmend werden auch Jungunternehmer und Start-ups betreut, wobei hier meist eine intensivere und längere Betreuung notwendig ist, da es keine Erfahrungswerte beziehungsweise bewährte Geschäfts- bzw. Vertriebsmodelle gibt.

Von den im ersten Halbjahr 2018 gesetzten Aktivitäten von ecoplus International lassen sich vor allem im Bereich Agrartechnologien bereits erste Erfolge einfahren: Niederösterreichische Unternehmen wie das Weigelsdorfer Unternehmen Nourivit, die Geoprospectors GmbH aus Traiskirchen oder auch Brantner Fahrzeugbau aus Laa an der Thaya konnten neue Vertriebspartner beziehungsweise Kunden in Rumänien, Polen, der Slowakei und Russland gewinnen. Im Bereich Nahrungsmittel besuchte eine große Delegation von rumänischen Bäckereien und Konditoreien Mitte Juni Niederösterreich und auch hier zeichnen sich neue Geschäftsverbindungen ab.

Schwierig gestaltet sich der türkische Markt, wo auch das Anfragenniveau bei ecoplus International analog zu den Exporten stark an Dynamik eingebüßt hat.  Einige interessante Projekte in Richtung USA sind aktuell am Laufen, jedoch gerade auf Fernmärkten wie Russland oder den USA braucht es oft einen längeren Atem und Ausdauer – beides gehört zum Erfolgsrezept der niederösterreichischen Exportaktivitäten. Im ersten Halbjahr 2019 ist eine Delegationsreise nach China – konkret nach Shanghai, Zhejiang und Honkong – geplant.

 

 

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Fadensattel am Schneeberg wird zur Sommer-„Wunderalm“

Der Fadensattel bei Losenheim ist bereits ein beliebtes Winterausflugsziel. Nun wird der Fadensattel durch die Errichtung von familiengerechten Attraktionen im Sommer als „Wunderalm“ inszeniert. Dazu wird eine Art Themenpark mit dem Maskottchen „Puchi“, Wasserspielanlage, Kletterpyramide, Seiledschungel, Geländerutsche, Fotopoints, Aussichtswarte und Personenliegen errichtet. Das Land Niederösterreich unterstützt dies aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung. „Der Schneeberg ist ein wichtiges Ausflugsziel, das sich positiv auf die gesamte Region auswirkt. Mit den neuen Maßnahmen soll das Ausflugsziel auch im Sommer an Attraktivität gewinnen“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(21. Juli 2018) – Bereits im Jahr 2007 kamen erste Überlegungen auf, wie der Fadensattel und die Sesselbahn Losenheim im Sommer besser genutzt werden könnten. In den Jahren 2014 und 2015 wurde schließlich mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung ein touristischer Masterplan erstellt, der unter anderem die Attraktivierung des Fadensattels als ein Schlüsselprojekt definierte.

„Bis heute wurden bereits unterschiedliche Maßnahmen, wie der Bogenparcour und der Kunstmattenskilauf ‚Wunderwiese‘ im Talbereich Losenheims umgesetzt. Nun wurde ein komplett neues Sommerkonzept erarbeitet, dass jetzt umgesetzt werden soll. Wir sehen in diesem Projekt einen wichtigen Impuls für die Region und erwarten uns somit einen Anstieg der Besucherzahlen in den Sommermonaten“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Projektträger ist die ARGE Tourismusinfrastruktur Losenheim-Fadensattel GesnbR, deren Gesellschafter die Gemeinde Puchberg, NÖVOG, Schneeberg Sesselbahn GmbH, Tourismus- und Dorferneuerungsverein Puchberg, Forellenhof Wazenböck GmbH sowie die drei Gastronomiebetriebe Franz Michäler, Janina Gossak und Mario Scheffer sind. Geschäftsführender Gemeinderat Martin Hausmann, Geschäftsführer der ARGE, betont: „In Summe werden wir auch dank Unterstützung des Landes 200.000 Euro in das Projekt investieren. Im September eröffnen wir das neue Sommerkonzept, das unter anderem aus einer Wasserspielanlage, einer Kletterpyramide, einem Seiledschungel, einer Geländerutsche mit diversen Schaukeln, Fotopoints, Aussichtswarte und Personenliegen zum Entspannen und Genießen des Ausblicks besteht. Ich freue mich schon auf die Fertigstellung dieses im wahrsten Sinne des Wortes wunderbaren Sommerangebotes.“  

Bürgermeister der Gemeinde Puchberg am Schneeberg Florian Diertl freut sich: „Gemeinsam mit örtlichen Vertretern haben wir die ARGE Tourismusinfrastruktur Losenheim-Fadensattel GesnbR gegründet, mit welcher das Sommerkonzept erarbeitet wurde. Als weitere Schritte wird nun der ‚Wunderwald‘ die beiden Themenparks ‚Wunderalm‘ sowie die ‚Wunderwiese‘ ergänzen bzw. verbinden. Auch sollen Abschnitte der Wege kinderwagentauglich umgebaut werden.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki erläutert: „Das Projekt entspricht den Zielen der ecoplus Regionalförderung. Durch die geplanten Maßnahmen rückt das touristische Angebot nun auch im Sommer in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Dies trägt dazu bei, die Region auch in den Sommermonaten als attraktive Ausflugsregion zu positionieren.“ Die Förderung des Projektes wurde von der NÖ Landesregierung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Weinviertler Küche für Touristen erlebbar machen

Agrarische Produkte aus der Region bilden die Grundlage für die vielfältige Weinviertler Küche. Mit diesem LEADER-Projekt soll die regionale Wirtshaus- und Heurigenküche einer bereiten Zielgruppe bekannt gemacht werden und neue touristische Angebote entwickelt werden. „Wir merken, dass das Interesse an regionstypischen und authentischen Gerichten immer größer wird. Ich freue mich, dass die LEADER-Gruppen des Weinviertels auf diesen Zug aufspringen und ich bin überzeugt, dass man damit die touristische Wertschöpfung im Weinviertel erhöhen kann. Daher wird dieses Projekt aus Mitteln des Landes Niederösterreich und der Europäischer Union gefördert“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. 

(20. Juli 2018) - Neben der Erstellung eines kulinarischen Jahreslaufs, der mit umfangreichen Marketingmaßnahmen beworben werden soll, reichen die geplanten Vorhaben von der Vernetzung der einzelnen Betriebe bis hin zur Entwicklung eines touristischen Angebots im Kulinarik-Sektor.Durch das Projekt mit dem Titel ‚Weinviertler Küche (wieder)entdecken und erleben‘ wird das kulinarische Profil des Weinviertels weiter geschärft und die Region langfristig zu einer kulinarischen Erlebnisregion entwickelt“, zeigt sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

An diesem Projekt sind die LEADER-Regionen Weinviertel Ost, Weinviertel-Manhartsberg, Weinviertel Donauraum und Marchfeld beteiligt. Es läuft über drei Jahre und wird durch die „Weinviertel Tourismus GmbH“ in die Tat umgesetzt. Geschäftsführer Hannes Weitschacher betont dazu: "Wir wollen das Weinviertel als kulinarische Destination mit unterschiedlichen saisonalen Schwerpunkten je nach Jahreszeit positionieren sowie typische Weinviertler Rezepte und Speisen (wieder)finden. Regionale Betriebe mit saisonalen Angeboten aus den Bereichen Gastronomie, Heurigen sowie regionale Produzenten sind herzlich eingeladen, das Projekt aktiv mitzugestalten und Projektpartner zu werden."

Die Projektumsetzung erfolgt in drei Schritten: In einem ersten Schritt wird ein kulinarischer Jahreslauf mit saisonalen Schwerpunkten in der Region mit allen Partnern gemeinsam definiert. Weiters beschäftigt sich die Projektgruppe in Workshops mit typischen, althergebrachten Weinviertler Rezepten und Speisen, um die Grundlage für die Wiederentdeckung in den Weinviertler Küchen zu legen. Im dritten Projektschwerpunkt werden neue touristische Angebotspakete entwickelt, welche die besondere Beziehung zwischen den Weinviertler Produzenten und Gastronomen für Touristen erlebbar macht.

Die LEADER-Regionen Weinviertel Ost, Weinviertel-Manhartsberg, Weinviertel Donauraum und Marchfeld haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU –Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Niederösterreich im 1. Halbjahr 2018 top beim Thema e-Mobilität

e-Mobilität ist in Niederösterreich längst kein Nischenthema mehr, sondern im Alltag angekommen. Um auch die Wirtschaft verstärkt zum Umstieg auf e-Fahrzeuge zu motivieren, geht das Land nun im eigenen Fuhrpark mit gutem Beispiel voran und plant eine großflächige Umstrukturierung bei laufendem Betrieb und ohne Mobilitätseinschränkungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir erwarten uns davon eine enorme Schubwirkung, die die erfreuliche Entwicklung bei den Zulassungszahlen im ersten Halbjahr 2018 noch weiter verstärken soll. Niederösterreich ist nach wie vor die österreichweite Nummer 1 in der Zulassungsstatistik und diese Führungsrolle wollen wir weiter ausbauen“, sind sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav einig.

(18. Juli 2018) – In Niederösterreich wurden in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres insgesamt 855 e-Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht rund 20 Prozent aller in Österreich in diesem Zeitraum zugelassenen e-Fahrzeuge. „Damit sind auf Niederösterreichs Straßen mit Ende Juni 5.236 e-Fahrzeuge unterwegs. Wir haben die ‚magische‘ Grenze von 5.000 Fahrzeugen also deutlich hinter uns gelassen und zielen auf den nächsten 500er-Sprung ab. Die tolle Entwicklung des ersten Halbjahres stimmt uns sehr zuversichtlich, dass wir dieses Ziel 2018 erreichen“, erläutern LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrätin Petra Bohuslav die engagierten Ziele.

„Aktivitäten wie diese sind ein wichtiger Schritt in Richtung Ökologisierung des Verkehrs. Neben der Wirtschaft sind es vor allem die vielen überzeugten Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die e-Mobilität nutzen und zum blau-gelben Erfolgskonzept machen. Mehr als 8.000 begeisterte Besucherinnen und Besucher beim großen e-Mobilitätstag in Melk, über 2.000 Nutzer, die bisher unsere Testaktion ‚6 Tage Probefahren um 60 Euro‘ in Anspruch genommen haben und ein anhaltender Boom bei den e-Carsharing-Angeboten auf Gemeindeebene sprechen hier eine deutliche Sprache“, freut sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf über die erfolgreiche Entwicklung.

Seit der Anfangsphase der Landesinitiative “e-mobil in niederösterreich“ haben sich die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Elektromobilität im Alltagsverkehr grundlegend verändert. „Jetzt gilt es, auch die Wirtschaft verstärkt ins Boot zu holen und genau hier setzen wir mit der schrittweisen Umstellung des Landesfuhrparks an. So ein großes Projekt erfordert nicht nur genaue Planung, sondern auch ein entsprechendes Umfeld – zusätzliche e-Fahrzeuge bedeuten auch einen steigenden Bedarf an Stromtankstellen. Daher wird die Ladeinfrastruktur im Regierungsviertel ausgebaut. Mit der Umstellung wurde auch schon begonnen, denn die ersten, der neuen e-Fahrzeuge wurden bereits in Dienst gestellt“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die operative Umsetzung der Landesinitiative erfolgt durch ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich. „Auch für das zweite Halbjahr 2018 ist ein ganzes Maßnahmenbündel geplant, um e-Mobilität als Wirtschaftsfaktor verstärkt ins Zentrum zu rücken. So wird es weitere Workshops zur Ladeinfrastruktur der Zukunft geben und in Feldversuchen werden die technischen Anforderungen für den großflächigen Einsatz von e-Mobilität getestet“, ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.

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Neues Bergesystem für Liftbergungen wird in Niederösterreich flächendeckend eingeführt

Wenn der Lift stillsteht und die Passagiere aus luftiger Höhe geborgen werden müssen, ist das für Touristen wie Einsatzkräfte gleichermaßen eine enorme Herausforderung. In Niederösterreich wird nun ein großer Schritt für mehr Sicherheit und Schnelligkeit im Ernstfall getan. „Die Niederösterreichische Bergrettung hat sich mit allen Liftbahnbetreibern auf ein neues Bergesystem geeinigt, das flächendeckend eingeführt wird. Dieses Konzept wurde gemeinsam von Bergrettung, ecoplus-Tochter NÖ-BBG und NÖVOG erarbeitet und ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der traditionell guten Zusammenarbeit zwischen der Bergrettung und den heimischen Liftbetreibern“, zeigen sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko hocherfreut. Mit dem neuen Bergesystem können in Hinkunft Personen, die in einem Skilift festsitzen, rascher abgeseilt werden.

(17.07.2018) – „Die konsequente Entwicklung unserer Bergerlebniszentren hin zu Ganzjahresdestinationen ist ein wichtiger Punkt der niederösterreichischen Tourismusstrategie. Das bedeutet mehr Gäste am Berg, die die Liftanlagen nutzen. Das freiwillige Engagement der über 1.300 niederösterreichischen Bergretterinnen und Bergretter macht unsere Berge sicherer und trägt dazu bei, Menschenleben zu retten. Diese nunmehrige Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Bergrettung und Liftbetreibern kommt auf ganzer Linie den Gästen zugute“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die Bergrettung ist für die Liftbetreiber ein wichtiger Partner, wenn es zum Ernstfall kommt und viele Menschen möglichst rasch geborgen werden müssen. Die nun erzielte Einigung auf ein einheitliches Bergesystem hat den Vorteil, dass die Bergretter nicht nur in ihren Heimatorten, sondern auch in anderen Gebieten eingesetzt werden können. Das ermöglicht im Ernstfall die rasche Verfügbarkeit einer großen Anzahl kompetenter Retter und damit eine raschere Bergung der Fahrgäste“, geht Landesrat Ludwig Schleritzko ins Detail.

„Der Grundsatzbeschluss für die Einführung des einheitlichen Bergesystems ist bereits getroffen, in den kommenden Jahren erfolgt nun die kontinuierliche Umstellung der einzelnen Lifte und die Ausbildung der Bergretter auf die neue Bergetechnik. Die Niederösterreichische Bergrettung wurde im Jahr 2017 zu 682 Einsätzen gerufen, bei denen 706 Personen zu bergen waren. Auch im Jahr 2018 zeigt unsere Einsatzbilanz nach oben. An diesen Zahlen wird deutlich, welchen Stellenwert das ehrenamtliche und freiwillige Engagement unserer Bergretterinnen und Bergretter im alpinen Bereich hat“, erläutert Matthias Cernusca, Landesleiter der Bergrettung NÖ/Wien.

„ecoplus unterstützt als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich im Rahmen der ecoplus Tochter NÖ-BBG Niederösterreichische BergbahnenBeteiligungsgesellschaft, die heimischen Skigebiete in Annaberg, St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen-Mariensee sowie gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe am Hochkar und in Lackenhof am Ötscher auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Dabei ist die größtmögliche Sicherheit für die Passagiere der Bergbahnen das Maß aller Dinge“, sind sich Jochen Danninger, der kaufmännische Geschäftsführer von ecoplus, und NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl einig.

Diese Einschätzung teilt auch Gerhard Stindl, Geschäftsführer der Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG): „Unsere Bergbahnen an den Standorten Mitterbach am Erlaufsee und Puchberg am Schneeberg sind durch das neue System noch besser für den Ernstfall gerüstet. Dieses wichtige Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen.“

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2017: Rekord-Jahr für Niederösterreichs Exportwirtschaft

Grund zum Jubeln bietet die Exportbilanz des Jahres 2017 für die niederösterreichische Exportwirtschaft. Sie konnte im Vergleich zum Jahr 2016 um eindrucksvolle 8,8 Prozent zulegen. Mit einem Warenexportvolumen von 21,8 Milliarden Euro ist Niederösterreich nach Oberösterreich weiterhin das führende Exportbundesland. „Die Bilanz zeigt: Die Länder Mittel- und Osteuropas sind für uns die wichtigsten Handelspartner. Herausragend hat sich unsere Handelsbeziehung zu den osteuropäischen Ländern entwickelt, allen voran zu Ungarn, hier konnten unsere Exporte um sagenhafte 20 Prozent zulegen, aber auch zu Tschechien, Polen und der Slowakei ist die Exportdynamik beeindruckend. Herzlichen Dank den heimischen Betrieben, nur aufgrund ihrer großartigen Produkte war dieses Rekord-Ergebnis möglich“, hielten Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und IVNÖ-Präsident Thomas Salzer fest.

(16. Juli 2018) – Mit einem Exportvolumen von 6,5 Mrd. Euro und einem Wachstum von 10,4 Prozent ist Deutschland weiterhin mit großem Abstand der wichtigste Handelspartner Niederösterreichs. Der Anteil Deutschlands an den heimischen Gesamtexporten liegt bei 30 Prozent. Danach folgt mit großen Abstand die Tschechische Republik mit einem Exportvolumen von 1,3 Mrd. Euro und einem Wachstum von 11,4 Prozent. Platz drei belegt Italien mit ebenfalls rund 1,3 Mrd. Euro und einer Steigerung von 9,7 Prozent, Platz 4 hat Ungarn mit 1,2 Mrd. Euro eingenommen und auf Platz 5 folgen die USA mit einer Mrd. Euro und einem Minus von 3,5 Prozent. Rund eine viertel Million Arbeitsplätze sind mit der niederösterreichischen Exportwirtschaft verbunden.

Die ausnehmend positive Entwicklung der niederösterreichischen Handelsbeziehungen mit den Ländern Osteuropas bestärkt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav in der niederösterreichischen Internationalisierungsstrategie. „In diesen Ländern sind wir mit den Büros der ecoplus International vertreten, ergänzend zu den Außenwirtschaftscentern der Wirtschaftskammer. Hier setzen wir seit vielen Jahren einen klaren Schwerpunkt und dieser macht sich bezahlt, wir profitieren vom satten Wirtschaftswachstum der Ost-Länder von über vier Prozent.“

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl betont: „Technologieumbrüche und geänderte Marktsituationen erfordern von den heimischen Betrieben oftmals neue unternehmerische Standortbestimmungen. Die Wirtschaftskammerorganisation/AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA trägt dieser Entwicklung Rechnung und hat 35 ihrer AußenwirtschaftsCenter zu Innovationscentren ausgebaut. Diese unterstützen die niederösterreichischen Betriebe bei deren Technologievorhaben im Ausland und vermitteln Trends und zukunftsrelevante Themen an die niederösterreichischen Firmen.“

IVNÖ-Präsident Thomas Salzer ergänzt: „Wir haben aus der Wirtschaftskrise des Jahres 2008 gelernt, dass es wichtig ist, auf mehreren Beinen zu stehen und sich nicht nur auf die guten Handelsbeziehungen mit einer Region zu verlassen. Diversifikation macht Sinn – daher sind wir froh, dass die heimische Exportwirtschaft so breit aufgestellt ist.“

Skeptisch sehen die Vertreterinnen und Vertreter der niederösterreichischen Wirtschaft die Russland-Sanktionen: „Niederösterreichs Exporte nach Russland konnten um 12,1 Prozent zulegen. Mit 292 Mio. Euro liegt Russland auf Platz 17 der wichtigsten Exportnationen Niederösterreichs. Ein schrittweiser Abbau der Sanktionen würde ein deutlich größeres Wachstumspotenzial bringen. Wir dürfen uns nicht länger vom russischen Markt abschneiden lassen. Die Europäische Union sollte hier ihre Linie rasch ändern“, fordern Bohuslav, Zwazl und Salzer unisono.

Bei Ländern, in den die politischen Beziehungen mit der Europäischen Union angespannt sind, hat dies auch teils sehr deutliche Auswirkungen auf die Exportbilanz der heimischen Wirtschaft: „Die Handelsbeziehungen mit den USA sind von einem sehr hohen Niveau ausgehend leicht rückläufig. Hier könnten erste Auswirkungen der America-First-Politik von Präsident Donald Trump zu erkennen sein, die zu großer Verunsicherung führt“, erklärt Bohuslav. Zwazl ergänzt: „Die sehr angespannten Beziehungen zwischen der EU und der Türkei haben sich auch in der Exportbilanz gezeigt, die um 18 Prozent massiv eingebrochen ist.“ Und über den Beziehungen mit Großbritannien schwebt das Damoklesschwert des Brexit, der im kommenden Jahr bevorsteht, erläutert Salzer: „Schon 2017 wirkte sich dieser mit einem leichten Rückgang aus, auch heuer erwarten wir keine positive Dynamik.“

„Auch für 2018 gehen wir von einer guten Exportentwicklung aus, auch wenn ein Exportzuwachs von fast neun Prozent wie im Jahr 2017 eher eine Ausnahme sein wird. Aber lassen wir uns überraschen“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav abschließend.

 

 

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Erlebnisregion Bucklige Welt Süd: neue Angebote und verstärktes Marketing bringen zusätzliche Gäste

In der LEADER-Region Bucklige Welt Wechselland sind in den letzten Jahren zahlreiche Leitbetriebe zu beliebten Ausflugszielen geworden. Dazu zählen unter anderem die Schaubetriebe des Eis Greisslers, der Ziegenhof Mandl oder die Privatbrauerei Schwarzbräu. „Das steigende Gästeaufkommen in der Erlebnisregion Bucklige Welt Süd hat nun eine professionelle Koordination und eine Serviceeinrichtung nötig gemacht, um die Gäste über das regionale Gastronomieangebot und weitere Ausflugsziele zu informieren. Das trägt zur zusätzlichen Belebung der regionalen Wirtschaft bei und daher haben wir die Schaffung der Position eines Erlebnisregion-Betreuers auch im Rahmen der ecoplus Regionalförderung unterstützt“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13. Juli 2018) – „Unser erklärtes Ziel ist, die Aufenthaltsdauer der Besucherinnen und Besucher in der Region zu verlängern. Die Erlebnisregion Bucklige Welt Süd kann mit einem vielfältigen Angebot punkten und eine der Hauptaufgabe der neuen Position wird es sein, dieses Angebot im Sinne der Kommunikationslogik der Destination Wiener Alpen in Niederösterreich entsprechend aufzubereiten. Zusätzlich soll das vorhandene touristische Angebot im Hinblick auf die Landesausstellung 2019 in Wiener Neustadt unterstützt und beworben werden. Es gilt, die touristische Produktentwicklung in der Region abzustimmen und die Anforderungen, die sich durch das gesteigerte Gästeaufkommen ergeben, zu koordinieren“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Aus dieser Zielsetzung heraus ergibt sich ein breites Aufgabengebiet, das von der Entwicklung und Vermarktung von Tagesausflugspaketen, über die Schaffung eines analogen und digitalen Leitsystems zur aktiven Besucherlenkung und der Organisation von Ausbildungstools für touristische Vermittler bis hin zur Schaffung eines regionsweiten, koordinierten und abgestimmten Veranstaltungs- und Kulturprogramms reicht. „Wir sind davon überzeugt, dass durch die professionelle Angebotskoordination, durch Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung mehr regionale Betriebe ins Boot geholt werden können und damit auch die Attraktivität der gesamten Region langfristig noch weiter gesteigert werden kann“, sind Franz Piribauer, Geschäftsführer der LEADER-Region Bucklige Welt – Wechselland und LEADER-Regions-Obmann Friedrich Trimmel überzeugt.

Projektträger ist die Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH. Geschäftsführer Markus Fürst: „Der Erlebnisregion-Betreuer fungiert als Schnittstelle zwischen den Verantwortlichen für die Landesausstellung in Wiener Neustadt, der Destinationsgesellschaft Wiener Alpen in Niederösterreich und regionalen Tourismuspartnern. Das führt zu einer Qualitätssteigerung und weiteren Professionalisierung in der Angebotsentwicklung und beim Marketing. Mit Conny Spanblöchl aus Grimmenstein haben wir die richtige Person für diese anspruchsvolle Position gefunden.“

Die LEADER-Region Bucklige Welt - Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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Moderne Marketingtools für Weinstraße Weinviertel West

Der Verein „Weinstraße Weinviertel West“ verfügt über mehr als 300 Mitglieder – Gemeinden, Winzer, Weingasthöfe, Heurige, Buschenschanken, Vinotheken, Beherbergungsbetriebe, Direktvermarkter und Weinbars. Ziel des Vereins ist es, die Zusammenarbeit der Betriebe zu fördern, die Region zu beleben und das Angebot weiterzuentwickeln. „Der Verein trägt auch wesentlich dazu bei, die unterschiedlichen Angebote bei den Gästen bekannt zu machen. Erfolgreiches Marketing verlangt aussagekräftiges Foto- und Filmmaterial. Besseres Marketing bringt neu Gästeschichten und damit eine höhere Wertschöpfung für die gesamte Region. Wir unterstützen daher dieses Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13.07.2018) – Um den Mitgliedsbetrieben der „Weinstraße Weinviertel West“ professionelles Bild- und Filmmaterial in hoher Qualität für ihre Marketingaktivitäten zur Verfügung stellen zu können, werden bis in den Spätherbst Fotos und Drohnenaufnahmen erstellt. „Immer mehr Menschen informieren sich über Social Media Plattformen, Websites oder auch Buchungsplattformen. Um hier unter der Angebotsvielfalt herauszustechen, sind stimmige Fotos und einladende Kurzfilme von immenser Bedeutung. Gerade kleinere Betriebe sind aber mit den Kosten für professionelles Bild- und Filmmaterial, das auch den Anforderungen der Tourismus Destination Weinviertel entspricht, oft überfordert. Durch dieses Projekt wird allen Betrieben markenkonformes Material zur Verfügung gestellt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Für die Mitglieder des Vereins „Weinstraße Weinviertel West“ werden jeweils 10 Fotos sowie Aufnahmen mit Drohnen erstellt. Das Bildmaterial soll vorrangig für neue Drucksorten, Online-Marketing, moderne Betriebsprospekte, Newsletter und Websites verwendet werden. Die Aufnahmen werden auch von der Weinstraße Weinviertel West, dem Weinviertel Tourismus, der NÖ Werbung und der LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg uneingeschränkt für Werbezwecke genützt werden können.

Projektträger ist der Verein „Weinstraße Weinviertel West“.

Die LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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LR Bohuslav: „Ich kann einer Idee einer zusätzlichen Abgabe für Wachau-Gäste nichts abgewinnen“

Statt die Touristen und die niederösterreichischen Ausflügler zu belasten, sollen neue Ideen erarbeitet werden, um die Gästeströme besser zu lenken.

 

St. Pölten (14. Juli 2018) – „Als Tourismuslandesrätin kann ich der Idee einer zusätzlichen Abgabe für Wachau-Gäste nichts abgewinnen. Ein Großteil der Ausflugsgäste kommt aus Niederösterreich und eine solche Maßnahme würde unsere Landsleute belasten. Dennoch müssen Lösungen gefunden werden, damit die Lebensqualität der Wachauerinnen und Wachauer nicht verschlechtert wird“, erklärt Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav anlässlich der Diskussion über Eintrittsgelder für die Wachau.

 

Das Problem seien Spitzenzeiten, die es künftig besser zu managen gilt. Landesrätin Bohuslav: „Hier braucht es kluge Besucherlenkungsmaßnahmen um die Gästeströme besser zu entzerren. So kann für ein gesundes Miteinander von Touristen und den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wachau gesorgt werden. Denn es mir wichtig, dass die Lebensqualität in der Region hoch bleibt.“

 

Aus diesem Grund hat die Tourismuslandesrätin dem Geschäftsführer der Destination Donau, Bernhard Schröder, den Auftrag erteilt, einen Prozess einzuleiten, bei dem Meinungen aus der Region eingeholt werden, um dann eine Lösung im Sinne des Tourismus sowie der Wachauerinnen und Wachauer zu finden: „Ziel ist es, dass man gute Konzepte für die kommende Saison entwickelt.“

 

 

 

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Neue Offensivstrategie bringt zusätzliche Entwicklungs-möglichkeiten für die ecoplus Wirtschaftsparks

Niederösterreich hat sich als moderner Wirtschaftsstandort im In- und Ausland einen hervorragenden Namen gemacht. „Im ersten Halbjahr 2018 wurden von den Teams der ecoplus Geschäftsfelder Investorenservice und Wirtschaftsparks 62 Unternehmen erfolgreich bei ihren Ansiedlungs- beziehungsweise Erweiterungsplänen unterstützt. Um das Angebot noch weiter zu verbessern, starten wir mit einer neuen Offensivstrategie für die ecoplus Wirtschaftsparks. Das bringt eine zusätzliche Qualitätssteigerung und eröffnet gleichzeitig neues Entwicklungspotenzial“, informierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(11. Juli 2018) – „Der Wirtschaftsmotor in Niederösterreich brummt wieder und diese erfreuliche Entwicklung spiegelt sich auch in den aktuellen Zahlen der Betriebsansiedlungen und Standorterweiterungen wider. Durch die 62 Ansiedlungen und Erweiterungen wurden 543 neue Arbeitsplätze in Niederösterreich geschaffen und weitere 41 wurden langfristig abgesichert. Dieses sehr gute Zwischenergebnis lässt mich auch für die nächsten Monate optimistisch sein. Wir werden uns auf unseren Lorbeeren aber nicht ausruhen, sondern wir sind gerade dabei, mit einer neuen Offensivstrategie die nächste Entwicklungsphase für die erfolgreichen ecoplus Wirtschaftsparks einzuläuten“, erläuterte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Aktuell betreibt ecoplus im ganzen Land 17 Wirtschaftsparks, entweder im Eigentum oder in Beteiligung. Auf nicht ganz 1.000 Hektar sind zurzeit 973 nationale und internationale Firmen mit rund 21.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. In den vergangenen fünf Jahren investierte ecoplus rund 73 Millionen Euro in Immobilien und Infrastrukturmaßnahmen zum Ausbau der Wirtschaftsparks. Alleine heuer kommen 16 Millionen Euro hinzu. Damit werden die Rahmenbedingungen für ansiedlungsinteressierte Betriebe optimiert.

Dank der hervorragenden Rahmenbedingungen in Kombination mit den bewährten ecoplus Services haben sich die Wirtschaftsparks in den vergangenen zehn Jahren so dynamisch entwickelt, dass einige in naher Zukunft an ihre Auslastungsgrenzen stoßen. „Wir haben daher unsere Wirtschaftsparks einer eingehenden Analyse durch Raumplaner Wilhelm Schrenk unterziehen lassen. Das Ergebnis sind verschiedene Handlungsempfehlungen, die uns verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen, damit die ecoplus Wirtschaftsparks auch in Zukunft ihrer Rolle als Entwicklungsmotor für Niederösterreichs Regionen voll und ganz gerecht werden“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die wichtigsten Punkte der Offensivstrategie betreffen unter anderem die Entwicklung neuer Wirtschaftsparks, vor allem entlang der Hauptverkehrsachsen Niederösterreichs, oder auch das „Upgraden“ bestehender Parks. Die Analyse ergab, dass bei einzelnen bestehenden Wirtschaftsparks noch Potenzial zur Qualitätssteigerung vorhanden ist. Das geschieht unter anderem durch die Errichtung von Mehrmieterobjekten, wie aktuell durch die abgeschlossene Erweiterung des ecocenter im Wirtschaftspark Wolkersdorf. Ein anderes Beispiel für erfolgreiches Upgrading ist der Bau eines Parkhauses im IZ NÖ-Süd, das nach seiner Fertigstellung nur den angesiedelten Betrieben zur Verfügung stehen wird. Die dadurch freiwerdenden Parkplatzflächen können idealerweise wieder für Betriebserweiterungen genutzt werden.  

Weitere Beispiele für Upgrading-Maßnahmen in den ecoplus Wirtschaftsparks sind unter anderem der Bau einer neuen Aufschließungsstraße im Wirtschaftspark Ennsdorf oder auch die die Errichtung der gesamten Infrastruktur im Wirtschaftspark Föhrenwald in Wiener Neustadt. Beim Mehrmieterobjekt ecocenter Wolkersdorf wurde im Rahmen der dritten Erweiterungsstufe eine neue Miethalle errichtet und für das Autohaus Grünzweig wird im IZ NÖ-Süd ein Mietobjekt gebaut, das entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens geplant wurde. Das bestehende Mietobjekt, in dem die Firma Canon Medical Systems GmbH - ebenfalls im IZ NÖ-Süd – ihren Standort hat, wird thermisch saniert.

Die Analyse im Vorfeld der Offensivstrategie zeigte außerdem, dass gerade periphere Regionen durch Kooperationen stark profitieren. Daher wird ecoplus in diesen Gebieten künftig verstärkt Interkommunale Wirtschaftsparks oder auch Betriebsgebiete von Gemeinden im Fokus haben.

„Die Wirtschaftsagentur ecoplus betreut aber selbstverständlich auch in Zukunft alle interessierten Unternehmen in ganz Niederösterreich, unabhängig davon, ob für sie ein Standort in einem ecoplus Wirtschaftspark in Frage kommt oder nicht. Für uns zählt nur eines: dass sich das Unternehmen in unserem Bundesland ansiedelt beziehungsweise hier erweitert und somit Arbeitsplätze für die Menschen hier im Land geschaffen werden“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.

 

 

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NÖ Bergbahnen bieten neue Attraktionen für die ganze Familie

Utl.: LR Bohuslav: Heimische Bergwelt ist wie geschaffen für Familien mit Kindern

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien können die von der NÖ Bergbahnen–Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG) betreuten Gebiete mit neuen Highlights aufwarten: St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen sowie die gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe betriebenen Gebiete Hochkar und Lackenhof am Ötscher laden zu Spiel und Spaß am Berg. „Unser Ziel ist es, aus den traditionellen niederösterreichischen Skigebieten attraktive Ganzjahresdestinationen zu machen. Die ideenreichen, neuen Angebote zeigen, dass wir auf diesem Weg schon ganz hervorragend unterwegs sind“, freut sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav.

 

„Um im nationalen und internationalen touristischen Wettbewerb bestehen zu können, müssen unverwechselbare, zielgruppenspezifische Angebote entwickelt werden. Niederösterreichs Bergwelt ist wie geschaffen für Familien mit Kindern, und daher legen wir auch auf diese Zielgruppe spezielles Augenmerk. Bei den neuen Attraktionen ist wirklich für jede Altersklasse und jeden Geschmack etwas dabei, und ich lade alle Familien ganz herzlich ein, sich selbst ein Bild von den Erlebnisangeboten unserer Bergregionen zu machen“, so Bohuslav.

 

„Im Rahmen der NÖ-BBG unterstützt und begleitet ecoplus als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich die Weiterentwicklung wichtiger heimischer Bergdestinationen, denn der Tourismus ist auch für Niederösterreich ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut sich die Gebiete entwickeln und wie viele Gäste Niederösterreichs Berglandschaft neu für sich entdecken“, sind sich ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki und NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl einig.

 

So lädt St. Corona am Wechsel Familien und Naturliebhaber zum Entspannen und Genießen ein – sei es am Ameisenpfad oder bei einer Fahrt mit der Sommerrodelbahn Corona Coaster. Für noch mehr Spannung und Bewegung sorgen Koordinationsstiegen, eine Wasserskiwand und vieles mehr im Motorikpark. Die Mountainbike-Routen und der Mini-Bikepark sind das absolute Highlight des Sommerangebotes.

 

Actionreichen Fahrspaß gibt es auch auf der Erlebnisalm Mönichkirchen. Die zwei Kilometer lange Roller- und Mountaincartbahn lässt mit abenteuerlichen Wellen, Steilkurven und einem Tunnel in Form einer riesigen Milchkanne keine Wünsche offen. Alle, die es etwas ruhiger angehen möchten, sind am Schaukelweg auf der Mönichkirchner Schwaig genau richtig.

 

Mit zahlreichen Neuerungen macht das Hochkar ab diesem Sommer die herrliche Almlandschaft für Familien mit Kindern zum Abenteuer. Gemeinsam mit dem Hochkar Fredl, dem neuen Maskottchen, können die Kinder bei den unterschiedlichen Stationen der Erlebniswanderung viel Spannendes entdecken. Jedes Kind erhält bei der Liftkassa kostenlos einen Almerlebnispass und wer am Ende alle Fragen richtig beantwortet hat, wird als Hochkar-Gipfelstürmer ausgezeichnet. Ein spezielles Veranstaltungshighlight der diesjährigen Sommersaison ist das Familien-Klettersteigschnuppern am Hochkar von 10. bis 12. August, Anmeldungen sind unter http://bit.ly/klettersteigschnuppern möglich. In Lackenhof am Ötscher kommen zusätzlich auch die Bogenschützen auf ihre Rechnung. Auf dem zwei Kilometer langen 3D Bogenparcours warten 32 Stationen mit 40 3D-Zielen auf die Gäste.

 

 

 

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Land Niederösterreich startet neue Förderaktion zur Unterstützung von Unternehmen beim digitalen Wandel

Utl.: LR Bohuslav: „Weitere Maßnahme unserer Digitalisierungsstrategie“

St. Pölten (3. Juli 2018) – Eine neue Förderaktion des Landes Niederösterreich soll die heimischen Unternehmen beim digitalen Wandel unterstützten. Mit dem Fördercall, der den Namen „Wirtschaft 4.0: Kommerzialisierung im digitalen Zeitalter“ trägt, können sowohl neue Konzepte, als auch die Umsetzung von Projekten im Bereich des digitalen Wandel finanziell unterstützt werden. „Diese Förderaktion ist eine weitere Maßnahme unserer Digitalisierungsstrategie und hilft uns, unsere darin festgelegten Ziele zu erreichen. Durch die niederösterreichische Digitalisierungsstrategie sollen Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen werden, die ländlichen Regionen gestärkt werden sowie die Lebensqualität weiter erhöht werden“, informiert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav. Diese zeitlich begrenzte Förderaktion ist die dritte in den vergangenen zwei Jahren und es steht ein Fördervolumen von einer Million Euro zur Verfügung.

 

„Um niederösterreichische Unternehmen bei der Konzeptionierung, Entwicklung und Umsetzung von Innovationen im Bereich Wirtschaft 4.0 zu fördern, wurden in den letzten Jahren bereits zwei sehr erfolgreiche Fördercalls durchgeführt. Auch der dritte Call soll heimische Unternehmen zielgerichtet bei der hierfür erforderlichen Konzeptionierung oder Umsetzung von Projekten im Bereich Digitalisierung unterstützen, um so die Potentiale der Digitalisierung optimal zu nutzen und sich weiterhin erfolgreich am Markt positionieren zu können“, so Landesrätin Bohuslav.

 

In diesem Zusammenhang ist es für das Land Niederösterreich wichtig, Unternehmen und Menschen dabei zu unterstützen, fit für die Herausforderungen der digitalen Zukunft zu werden. Im gesamten Wirtschaftsressort wurden dazu zahlreiche Initiativen und Maßnahmen gesetzt, um Unternehmen bei diesem Wandel zu unterstützen, um Menschen zu qualifizieren und das nötige Bewusstsein zu schaffen.

 

Die Förderaktion läuft bis 24. Oktober 2018 und danach entscheidet eine Fachjury über die besten Projekte. Insgesamt steht ein Fördervolumen von einer Million Euro zur Verfügung und der Fördersatz beträgt für kleine und mittlere Unternehmen zwischen 35 und 50 Prozent, für Großunternehmen zwischen 15 und 50 Prozent der anerkennbaren Projektkosten. Die Förderaktion ist offen für alle niederösterreichischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Mittel stammen aus dem niederösterreichischen Wirtschafts- und Tourismusfonds.

 

Nähere Informationen zur Förderaktion:

http://www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Foerdercall_Wirtschaft_4.0.html

 

 

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Niederösterreichische Bergbahnen: neue Attraktionen für die ganze Familie

Rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien können die von der ecoplus Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) betreuten Gebiete mit neuen Highlights aufwarten: St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen sowie die gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe betriebenen Gebiete Hochkar und Lackenhof am Ötscher laden zu Spiel und Spaß am Berg. „Unser Ziel ist es, aus den traditionellen niederösterreichischen Skigebieten attraktive Ganzjahresdestinationen zu machen. Die ideenreichen, neuen Angebote zeigen, dass wir auf diesem Weg schon ganz hervorragend unterwegs sind“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(30. Juni 2018) – „Um im nationalen und internationalen touristischen Wettbewerb bestehen zu können, müssen unverwechselbare, zielgruppenspezifische Angebote entwickelt werden. Niederösterreichs Bergwelt ist wie geschaffen für Familien mit Kindern und daher legen wir auch auf diese Zielgruppe spezielles Augenmerk. Bei den neuen Attraktionen ist wirklich für jede Altersklasse und jeden Geschmack etwas dabei und ich lade alle Familien ganz herzlich ein, sich selbst ein Bild von den Erlebnisangeboten unserer Bergregionen zu machen“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Im Rahmen der NÖ-BBG unterstützt und begleitet ecoplus als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich die Weiterentwicklung wichtiger heimischer Bergdestinationen, denn der Tourismus ist auch für Niederösterreich ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut sich die Gebiete entwickeln und wie viele Gäste Niederösterreichs Berglandschaft neu für sich entdecken“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl einig.

So lädt St. Corona am Wechsel Familien und Naturliebhaber zum Entspannen und Genießen ein – sei es am Ameisenpfad oder bei einer Fahrt mit der Sommerrodelbahn Corona Coaster. Für noch mehr Spannung und Bewegung sorgen Koordinationsstiegen, eine Wasserskiwand und vieles mehr im Motorikpark. Die Mountainbike-Routen und der Mini-Bikepark der Wexl Trails sind das absolute Highlight des Sommerangebotes.

Actionreichen Fahrspaß gibt es auch auf der Erlebnisalm Mönichkirchen. Die zwei Kilometer lange Roller- und Mountaincartbahn lässt mit abenteuerlichen Wellen, Steilkurven und einem Tunnel in Form einer riesigen Milchkanne keine Wünsche offen. Alle, die es etwas ruhiger angehen möchten, sind am Schaukelweg auf der Mönichkirchner Schwaig mit seinen 18 unterschiedlichen Schaukel-Stationen genau richtig.

Mit zahlreichen Neuerungen macht das Hochkar ab diesem Sommer die herrliche Almlandschaft für Familien mit Kindern zum Abenteuer. Gemeinsam mit dem Hochkar Fredl, dem neuen Maskottchen, können die Kinder bei den unterschiedlichen Stationen der Erlebniswanderung viel Spannendes entdecken. Jedes Kind erhält bei der Liftkassa kostenlos einen Almerlebnispass und wer am Ende alle Fragen richtig beantwortet hat, wird als Hochkar-Gipfelstürmer ausgezeichnet. Ein spezielles Veranstaltungshighlight der diesjährigen Sommersaison ist das Familien-Klettersteigschnuppern am Hochkar von 10. bin 12. August 2018 – Anmeldung unter: http://bit.ly/klettersteigschnuppern

In Lackenhof am Ötscher kommen zusätzlich auch die Bogenschützen auf ihre Rechnung. Auf dem zwei Kilometer langen 3D Bogenparcours warten 32 Stationen mit 40 3D-Zielen auf die Gäste.

 

 

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Museum Ostarrichi will SchülerInnen und ausländische BesucherInnen als neue Zielgruppen gewinnen

 

Der Museumsverein Ostarrichi ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Touristen im Bezirk Amstetten und bietet eine Reise durch die Geschichte Österreichs. „Das Museum ist ein wichtiges Kulturgut für Österreich. Nun will dieses einzigartige Ausflugsziel die Chancen des demografischen Wandels nutzen und adaptiert somit seinen Webaufritt, die Museumskinderbroschüre und die Arbeitsblätter für SchülerInnen. Zusätzlich werden die Museumsinhalte auf Englisch und Russisch übertragen. Das soll die Attraktivität des Museums steigern. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(29. Juni 2018) – Seit nun schon 20 Jahren existiert der Museumsverein Ostarrichi. Der Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Geschichte Österreichs seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 996 im Zeitablauf darzustellen. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Vorträgen und Symposien soll ein stärkeres Geschichtsbewusstsein in der Region entwickelt werden.

„Um auch anderssprachige Zielgruppen zu erreichen, erfolgt nunmehr die Übersetzung der Inhalte auf den sieben Touch-Monitoren in englische und russische Sprache. Auch der Web-Auftritt des Museums wird adaptiert, um das Museum auf dem Weg zur Digitalisierung zu unterstützen. Diese Maßnahmen sollen das Angebot des Museums verbreitern und es als wichtiges Ausflugsziel in Niederösterreich positionieren“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Aufgrund des demografischen Wandels ist es notwendig, auch den Bedürfnissen der jungen Generation nachzukommen. Darum wird die Museumskinderbroschüre übersetzt und neu gedruckt, um die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen anzusprechen. Da neben Tagesgästen auch viele Schulgruppen das Museum Ostarrichi besuchen, sollen die Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler neugestaltet werden. Das soll unser interaktives Angebot für Schulen weiter verbessern und das Museum Ostarrichi für noch mehr Schulen interessant machen, denn Schulen sind eine unserer wichtigsten Zielgruppen unseres Museumsvereins“, erklärt Bürgermeister Gottfried Eidler von der Marktgemeinde Neuhofen an der Ybbs, der darüber hinaus meint: „Kultur braucht auch die Technik und ohne Kultur ist die Technik in unserer Welt nicht denkbar.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Projekt entspricht den Anforderungen der ecoplus Regionalförderung und wird daher vom Land Niederösterreich unterstützt. Hier wird durch die Erweiterung des Angebots in mehreren Sprachen und den Fokus auf Schülerinnen und Schüler des Museums ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gesetzt.“

Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“ ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen.

 

 

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Bruck an der Leitha: Maßnahmen zur Unterstützung des Einzelhandels werden gut angenommen

Seit rund fünf Jahren werden in Bruck an der Leitha gezielt Maßnahmen gesetzt, um den Einzelhandel zu unterstützen und die Betriebe in der Innenstadt verstärkt ins Blickfeld der Konsumentinnen und Konsumenten zu rücken. Jetzt ist Zeit für eine kurze Zwischenbilanz – Fazit: die Unterstützungs-angebote werden von der Wirtschaft sehr gut angenommen. „Es ist uns ein Anliegen, die Angebotsvielfalt in der Brucker Innenstadt zu erhalten und einen Einkaufsbummel in Bruck noch attraktiver zu machen. Die Geschäfte im Stadtzentrum von Bruck an der Leitha haben den Konsumentinnen und Konsumenten viel zu bieten. Gemeinsam arbeiten wir erfolgreich daran, dieses Angebot verstärkt ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und die Unternehmen bei ihren Aktivitäten zu unterstützen“, erläutern Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und der Brucker Bürgermeister Richard Hemmer.

(29. Juni 2018) – Für Unternehmen, die in ihr Geschäftslokal in der Innenstadt von Bruck an der Leitha investieren wollen, beziehungsweise vorhaben, ein leerstehendes Geschäftslokal zu revitalisieren, gibt es die Möglichkeit einer Förderung für ihre Investitionen in Sachgüter. Seit dem Start der Einzelhandelsförderung wurden rund 30 Projekte eingereicht. Davon wurden 19 positiv abgewickelt, vier sind noch in Umsetzung. Insgesamt wurden bisher bei einer bewilligten Investitionssumme von über 240.000 Euro Fördergelder in Höhe von rund 55.000 Euro ausbezahlt, wobei die Förderung von ecoplus und der Stadtgemeinde Bruck an der Leitha gemeinsam finanziert wird.

„Gerade am Beispiel von Bruck an der Leitha sieht man, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Hier arbeiten das Land Niederösterreich im Rahmen unserer Wirtschaftsagentur ecoplus, die Stadtgemeinde, die Wirtschaftskammer Bruck und die Brucker Wirtschaft zusammen, um die Brucker Innenstadt weiter zu beleben. Solche Aktivitäten sind nicht nur für die lokale Wirtschaft von großer Bedeutung, sondern auch Best-Practice-Beispiel für andere Regionen“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Vorbildwirkung hat auch eine andere Initiative: Die „digitale Auslage“, eine Online-Plattform, in der sich die Innenstadt-Betriebe gemeinsam präsentieren. Nach der organisatorischen Neuausrichtung der Brucker Werbegemeinschaft blickt man auch hier zuversichtlich in die Zukunft. „Die Plattform kommt bei der Wirtschaft ebenso gut an, wie bei den Kunden. Kleine Betriebe kommen auch ohne eigene Homepage zu einem Web-Auftritt und die Kunden haben einen guten Überblick über das aktuelle Angebot. Das Bewusstsein für die Attraktivität der Innenstadt von Bruck an der Leitha ist seit Inbetriebnahmen der Homepage deutlich gestiegen“, sind sich Bürgermeister Richard Hemmer, Klaus Köpplinger, Obmann Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Bruck, sowie Horst Hochstöger, Obmann der Brucker Werbegemeinschaft, einig.

„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich unterstützt ecoplus diese Initiative, die wesentlich dazu beiträgt, dass Ortskerne wieder an Attraktivität gewinnen und neue Zielgruppen in die Zentren geholt werden. Damit schaffen wir einen Brückenschlag zwischen Wirtschaftspark und Innenstadt. Hier ergibt sich eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, betonen ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus Prokurist Gerhard Schmid.

 

 

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EU-Ratspräsidentschaft als Chance für Niederösterreich

Eichtinger/Bohuslav: „EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um EU-Fördermittel für Niederösterreich sicherzustellen.“

 

Niederösterreich hat seit dem EU-Beitritt 478 Millionen Euro Regionalfördermittel erhalten. Der Mehrjährige Finanzrahmen nach 2020 ist aber noch nicht beschlossen. Wenn das nicht rechtzeitig vor den EU-Wahlen im Mai 2019 passiert, müssen wir voraussichtlich auch 2019 und 2020 mit intensiven Anstrengungen unsere EU-Fördermittel sicherstellen“, so der für Internationales zuständige Landesrat Martin Eichtinger. Besonders bei der Regionalförderung sei es wichtig, Projekte wie die grenzüberschreitende Rettungsdienste oder die NÖ Sprachoffensive, an der seit 2003 insgesamt 52.740 Kinder teilgenommen haben, weiter abzusichern. „Die EU leistet und bringt den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern enorm viel – nicht nur im Bereich der Regionalförderung, sondern auch für die Agrar- und Landwirtschaft, deren Bedeutung für NÖ von ganz besonderen Stellenwert ist“, so Eichtinger.

 

Wirtschafts- und Tourismus Landesrätin Petra Bohuslav betont die Wichtigkeit der EU für die NÖ Wirtschaft: „Seit dem EU-Beitritt Österreichs hat sich die niederösterreichische Wirtschaftsleistung von 27,4 auf 54,9 Milliarden Euro verdoppelt. Außerdem konnten alleine im Wirtschaftsbereich in den vergangenen zehn Jahren über 900 Projekte in einer Größenordnung von 940 Millionen Euro umsetzt werden. Diese wurden mit rund 220 Millionen Euro an EU-Mittel kofinanziert. Dabei handelt es sich um Investitionen von Betrieben, Regionalförderprojekte aber auch um den Auf- und Ausbau unserer vier Technopolstandorte. Kurz gesagt: Die EU trägt dazu bei, dass der niederösterreichische Wirtschaftsstandort so erfolgreich ist.“  Außerdem erinnert die Wirtschafts- und Technologielandesrätin, dass durch den EU-Beitritt zahlreiche Kooperationen im Bereich der Wirtschaft und der Technologie ermöglicht wurden. So ist Niederösterreich u.a. seit 2017 Mitglied bei der Vanguard-Initiative, einem Zusammenschluss europäischer Regionen, die gemeinsam den Wirtschaftsstandort Europa attraktiv halten wollen.

 

Im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft werden zehn internationale Veranstaltungen in Niederösterreich wie die Tagung der Landwirtschaftsministerinnen und –minister in Schloß Hof stattfinden. Zusätzlich wird es noch Botschafter-Treffen in der Garten Tulln und in Grafengg geben. Am 25. September wird außerdem noch eine gemeinsame Veranstaltung von ecoInternational zum Thema „Niederösterreichs Wirtschaft im Zeichen der EU-Ratspräsidentschaft“ im Schloss Laxenburg stattfinden. „Niederösterreich hat so die Chance, sich wirtschaftlich, touristisch und politisch noch tiefer in Europa zu verankern“, so Eichtinger und Bohuslav.

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Stiftsbesuch leicht gemacht – mehr Barrierefreiheit und Erlebnisqualität im Weltkulturerbe Göttweig

Das Benediktinerstift Göttweig ist seit vielen Jahren ein TOP-Ausflugsziel in Niederösterreich. Nun soll das Stift barrierefrei umgebaut werden, der Webauftritt erneuert, die Rast- und Ruhezonen im Stift werden adaptiert und es wird ein Audio Guide installiert. „Das Stift Göttweig ist ein Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt. Durch die barrierefreie Gestaltung soll das Stift Göttweig nun für zusätzliche Gäste erlebbar gemacht werden“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(27. Juni 2018) – Das Benediktinerstift Göttweig ist seit 2001 Weltkulturerbe und wird von 43 Mönchen mithilfe von 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Bereits seit zwei Jahren beschäftigen sich die Tourismusverantwortlichen des Stiftes mit Themen des demografischen Wandels, um in Zukunft besser auf die Bedürfnisse der relevanten Zielgruppen eingehen zu können. Darum soll das Stift nun auch barrierefrei gestaltet und die Einrichtung adaptiert werden.

„Um dem Trend der Digitalisierung zu folgen, werden auch der Web- und Social Media-Auftritt des Stiftes adaptiert. Die Website wird in mehreren Sprachen aufrufbar sein und die Inhalte werden altersgerecht aufbereitet. Zusätzlich werden wir mehrsprachige Audio Guides einführen, die kindergerecht gestaltet sein werden. Diese Audio Guides sollen den Gang durch das Stift noch spannender und interessanter gestalten“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Jährlich kommen rund 90.000 Gäste in das Benedikterstift Göttweig. Diese Besucherinnen und Besucher sollen von nun an barrierefrei in das Stift kommen, wodurch der Zugang für viele Zielgruppen erleichtert wird. Auch die Rast- und Ruhezonen am Haupteingang, im Stiftshof und im Museum sollen adaptiert werden. Es wird die Qualität gesteigert und der Zugang für die Kundinnen und Kunden erleichtert“, erklärt Bürgermeisterin der Gemeinde Furth bei Göttweig Gudrun Berger.

„Die von ecoplus initiierten und geförderten Mystery Guest Testungen sowie Mitarbeiterschulungen wurden aktiv vom Benedikterstift Göttweig genutzt. In einem weiteren Schritt sollen nun die geplanten Maßnahmen zum demografischen Wandel, wie die kindergerechte Gestaltung der Audio Guides, umgesetzt werden. Dieses Projekt entspricht den Anforderungen der ecoplus Regionalförderung und wird daher vom Land Niederösterreich unterstützt“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des ecoplus Förder-Calls „Tourismus und demografischer Wandel“ ausgewählt. Der aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung dotierte Call richtete sich an die Mitglieder der TOP-Ausflugsziele und Niederösterreich-CARD, ihre Angebote fit für den demografischen Wandel zu machen.

 

 

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Das Red Bull Air Race kehrt nach Österreich zurück - Positive wirtschaftliche Auswirkungen auf Niederösterreich.

Budapest / Wiener Neustadt (OTS) -  Dreimal, zwischen 2014 und 2016, gastierte das Red Bull Air Race bereits in Österreich, und zwar jeweils am Red-Bull-Ring in Spielberg. Heuer, am 15. und 16. September 2018, wird die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft nach einem Jahr Pause wieder nach Österreich zurückkehren: Der Austragungsort des österreichischen Red Bull Air Race ist Wiener Neustadt in Niederösterreich, konkret das Gelände des Militärflugplatzes in Wiener Neustadt. Am Rande des Red Bull Air Race in Budapest präsentierten NÖ. Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Wiener Neustadts Bürgermeister, LAbg. Mag. Klaus Schneeberger,  in einem Hintergrundgespräch im Media Center einen Ausblick auf das österreichische Heimrennen und dessen wirtschaftliche sowie touristische Effekte auf die Region.

 

„Für Wiener Neustadt und für ganz Niederösterreich ist dieser Event ein großer Gewinn, und zwar in sportlicher, wirtschaftlicher und touristischer Hinsicht. Das Red Bull Air Race passt auch perfekt in den Eventkalender, mobilisiert zigtausende Besucher und schafft allein durch den Tross der Weltmeisterschafts- und Organisationsteams tausende Übernachtungen in und um Wiener Neustadt. Nicht zu vergessen sind die Bilder, die weltweit ausgestrahlt werden und damit die Region für potentielle Gäste bekannter machen“, so Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Der Ausflugstourismus ist eine besondere Stärke Niederösterreichs – mit rund 40 Mio. Ausflügen pro Jahr und 1,4 Milliarden an Umsätzen, die die heimische Wirtschaft beleben.

 

Zwtl.: Wiener Neustadt im Mittelpunkt.

 

"Es ist eine Veranstaltung der Superlative, die sich im Anflug auf Wiener Neustadt befindet. Wir sind stolz, dass das Red Bull Air Race mit dem österreichischen Rennen direkt in der Geburtsstätte der österreichischen und auch europäischen Fliegerei ankommt. Wiener Neustadt ist aber nicht nur ein geschichtsträchtiger Boden. International erfolgreiche Unternehmen wie Diamond Aircraft, Airborne Technologies, Schiebel und die Fotec mit dem Pegasus-Satelliten leben die Luftfahrtgeschichte in Gegenwart und Zukunft weiter. Vor allem aber ist das diesjährige Red Bull Air Race der perfekte Vorbote der Landesausstellung 2019 unter dem Motto ´Welt in Bewegung´, die insbesondere auch die Luftfahrtgeschichte unserer Stadt in den Mittelpunkt stellen wird", sagt dazu Bürgermeister Klaus Schneeberger.

 

Für die Stadt Wiener Neustadt ist diese Veranstaltung mit bis zu 50.000 Besucherinnen und Besuchern ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor. Alleine das Team des Veranstalters und von Red Bull Air Race hat bereits rund 4.000 Nächtigungen in der Region gebucht, bei dieser Summe sind zusätzliche Nächtigungen der Besucherinnen und Besucher noch gar nicht inkludiert. "Gleichzeitig stellt das Red Bull Air Race einen enormen Werbewert und Imagefaktor für die Stadt dar. Das Red Bull Air Race erreicht pro Stopp ein begeistertes TV-Publikum in über 170 Ländern und zählt auf seinen digitalen Kanälen mehr als 300 Millionen Fan-Kontakte in jeder Saison. Wiener Neustadt steht dabei im  Mittelpunkt!", so Schneeberger.

 

Zwtl.: Wertschöpfungseffekte in der Region

 

"Für die Durchführung des Red Bull Air Race werden in der Region bzw. in Niederösterreich zudem auch die unterschiedlichsten Leistungen von Drittfirmen zugekauft, beispielsweise Technik, Zeltbau oder auch Catering-Leistungen. Diese Investitionen bei Drittfirmen haben neben den touristischen Effekten der Veranstaltung auch Wertschöpfungseffekte bei vielen Unternehmen der Region. Aus vielen Gesprächen mit Beherbergungsbetrieben der Region bekommen wir bereits heute gutes Feedback zur Auslastung durch das Red Bull Air Race im September", so Bohuslav weiter. Lokalen Unternehmen und Produzenten werden von den Veranstaltern auch spezielle Möglichkeiten geboten, um sich an den Veranstaltungstagen vor Ort direkt im Zuschauerbereich präsentieren zu können.

 

Zwtl.: Über das Red Bull Air Race

 

Das Red Bull Air Race ist eine globale Motorsportserie, in der jedes Jahr 14 der weltbesten Piloten um den Weltmeistertitel kämpfen. In dieser neuen Dimension des Motorsports navigieren die Athleten ihre schnellen und extrem wendigen Flugzeuge bei Geschwindigkeiten von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 12G nur wenige Meter über dem Boden (oder über Wasser) durch eine mit 25 Meter hohen Pylonen gesteckte Rennstrecke. 2003 gegründet und vom internationalen Luftsportverband, Fédération Aéronautique Internationale (FAI), offiziell als Weltmeisterschaft anerkannt, blickt das Red Bull Air Race bereits auf mehr als 80 Rennen in 24 Ländern zurück. Seit 2014 im Programm ist der Challenger Cup. Die zweite Wettbewerbskategorie des Red Bull Air Race ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Class aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

 

 

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Dank nöGIG-Breitbandausbau plant Silberbauer Textiltechnik Investition im Waldviertel

Der „Zukunftsraum Thayaland“ ist eine von vier Pilotregionen, in denen das Niederösterreichische Breitbandmodell zur Anwendung kommt. Dabei wurde auch die Silberbauer Textiltechnik GmbH an das Glasfasernetz angeschlossen. Für Ulrich Achleitner, Geschäftsführer der Silberbauer Textiltechnik GmbH, ist dies der ausschlaggebende Grund, in Groß Siegharts zwei Millionen Euro in den Ausbau des Betriebes zu investieren. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav ist überzeugt: „Leistungsfähige Internetverbindungen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wie das Beispiel dieses Vorzeigebetriebs zeigt, werden dadurch das Wirtschaftswachstum angekurbelt und Investitionen im Waldviertel ausgelöst. Ich bin überzeugt, dass in den nächsten Monaten und Jahren noch viele Firmen diesem Beispiel folgen werden, weil der Breitbandanschluss ein unschlagbarer Standortvorteil ist.“

(22.06.2018) – Der Betrieb Silberbauer Textiltechnik GmbH ist einer von rund 600 Anschlüssen an das Glasfasernetz, die bereits von der nöGIG, der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastrukturgesellschaft – einer Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus –in dieser Pilotregion geschaffen wurden. Rund 13.700 Haushalte und Betriebe werden bis zum Ende der Pilotphase noch im Zukunftsraum Thayaland folgen, der Baustart für die restlichen Haushalte wird im Sommer 2018 erfolgen.

Ulrich Achleitner, Geschäftsführer der Silberbauer Textiltechnik GmbH, freut sich: „Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend. Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen. Mit dem Glasfaserausbau im Waldviertel wird eine sinnvolle Zukunftsinvestition getätigt, die auch unserem Betrieb und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute kommt. Wir beabsichtigen aufgrund der Glasfaseranbindung in Groß Siegharts einen Betrieb in Wien zu kaufen, diesen nach Groß Siegharts zu übersiedeln und investieren dabei durch die Errichtung einer neuen Halle rund zwei Millionen Euro in den Standort.“

Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, unterstreicht: „Es ist schön zu sehen, wenn die Infrastruktur, die unsere Tochtergesellschaft, die nöGIG, im Waldviertel errichtet hat bzw. aktuell errichtet, einen derart positiven Effekt auf die Wirtschaft hat. Das haben wir erst kürzlich bei der Firma Polllmann in Vitis gesehen, die ebenfalls in der Pilotregion an das Glasfasernetz angeschlossen wurde und das sehen wir jetzt bei der Firma Silberbauer Textiltechnik.“

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LR Bohuslav/BM Schramböck: „Gemeinsam den digitalen Wandel für den Wirtschaftsstandort nutzen“

Künftig wird die Zusammenarbeit zwischen Land und Bund u.a. im ‚Haus der Digitalisierung‘ oder zwischen den Digitalisierungsstellen verstärkt

 

St. Pölten (22. Juni 2018) – „Niederösterreich steht wirtschaftlich sehr gut da. Erst in dieser Woche wurde uns das durch eine Studie zur Wertschöpfung der Gemeinden wieder bestätigt. Damit auch künftig Niederösterreich zu den Top-Standorten zählt, wollen wir die Chancen und Möglichkeiten des digitalen Wandels optimal für unsere heimischen Betriebe nutzen. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Land Niederösterreich und dem Bund wollen wir hier die Schlagkraft für beide Seiten erhöhen und die Netzwerke verstärken. So können wir mehr bewegen – für Land und Leute“, erklärt Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Ministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck.

 

Die Grundlagen für die Digitalisierungsaktivitäten bilden dabei die niederösterreichische Digitalisierungsstrategie, die die Ziele hat, Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen, die ländlichen Regionen zu stärken und die Lebensqualität weiter zu erhöhen. „Von Innovationsförderungen über Qualifizierungsprogramme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis hin zum digitalen Kompetenz- und Vernetzungszentrum ‚Haus der Digitalisierung‘ reichen hier unsere Maßnahmen. Wichtig ist es, dass die verschiedenen Stellen in Österreich noch besser zusammenarbeiten. Daher gibt es künftig einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen Land und Bund, der Bund kann sich in unser ‚Haus der Digitalisierung‘ einklinken und unsere Geschäftsstelle für ‚Technologie und Digitalisierung‘ soll sich mit den künftigen Chief-Digital-Officers in den Ministerien vernetzen“, erklärt Bohuslav, die festhält, dass das Thema „Digitalisierung“ seit dem Amtsantritt von Digitalisierungsministerin Schramböck auf Bundesebene eine höhere Bedeutung erhalten hat.

 

Mögliche Kooperationen mit Niederösterreich werden auch durch die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck begrüßt: „Gerade im Bereich der Digitalisierung ist es wichtig, Allianzen zu schmieden und eng miteinander zusammenzuarbeiten. Im Bereich der Verwaltung setzen wir wichtige Schritte, um vom e-Government zum m-Government zu kommen. Im Rahmen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe gibt es einen regelmäßigen Austausch, der in die Umsetzung miteinfließt. Das Land Niederösterreich kann in vielerlei Hinsicht Vorbild für ganz Österreich und für den Bund sein. Denn Niederösterreich hat gute Voraussetzungen für Digitalisierung und hat auch bereits viel erreicht.“

 

„Wenn Land und Bund an einem Strang ziehen, dann werden wir den digitalen Wandel positiv für unser Land, für die heimische Wirtschaft und damit für unsere Familien nutzen können. Ganz nach dem Digitalisierungsmotto Niederösterreich: ‚Den digitalen Wandel nutzen. Für Land und Leute‘“, halten die beiden Wirtschaftspolitikerinnen Bohuslav und Schramböck fest. 

 

 

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LR Bohuslav: Neue Studie zur Wirtschaftskraft der Gemeinden bestätigt den Erfolg Niederösterreichs

Utl.: Stadtgemeinde Schwechat hat die höchste Wirtschaftskraft in Relation zu ihrer Größe unter allen österreichischen Gemeinden, Wiener Neudorf folgt auf Rang 3

 

St. Pölten (OTS/NLK) -

„Die Plätze eins für Schwechat und der dritte Rang für Wiener Neudorf in der neuesten Studie zur Wirtschaftskraft der österreichischen Gemeinden bestätigten die Kraft des Wirtschaftsstandort Niederösterreich und damit auch unsere Standortpolitik“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über das Ergebnis einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts „Economica“, die die Wertschöpfung der österreichischen Gemeinden aufzeigt, wobei die Wirtschaftskraft der Gemeinden in Relation zu ihrer Größe gestellt wird.

 

Insgesamt schneiden die niederösterreichischen Gemeinden sehr gut ab: So sind unter den Top-20 gleich sechs Gemeinden aus dem größten Bundesland und rund ein Drittel der Top-50-Gemeinden liegen in Niederösterreich. „Ein Wirtschaftswachstum über dem österreichischen Durchschnitt, die stärkste Kaufkraft in Österreich, die Auszeichnung zur Europäischen Unternehmerregion 2017 und nun dieses Ergebnis - der Wirtschaftsstandort Niederösterreich ist eine Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte, die durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie dem Land Niederösterreich geschrieben wird“, so Landesrätin Bohuslav weiter. Für sie ist dieses Ranking ein Ansporn auch künftig den Standort Niederösterreich in enger Abstimmung mit den heimischen Wirtschaftstreibenden – beispielsweise im Umgang mit dem digitalen Wandel, in Sachen Infrastruktur oder durch Unterstützung von Investitionsvorhaben – weiter zu entwickeln.

 

 

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ecoplus business lounge 2018: Niederösterreichs Unternehmen punkten mit spannenden Innovationen

Unter dem Motto „das neue und seine feinde“ ging gestern die ecoplus business lounge 2018 über die Bühne und über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der Einladung in die Werft Korneuburg. Im Zentrum des Abends stand die Bedeutung von Innovationen für die heimische Wirtschaft und wie sie erfolgreich umgesetzt werden. „Innovationen sind essentiell für den wirtschaftlichen Erfolg, ohne Innovation gibt es keine Weiterentwicklung. Daher ist es uns ein großes Anliegen, die heimischen Betriebe dabei zu unterstützen, ihr Innovationspotenzial zu heben und ihre Ideen zur Marktreife zu bringen“, sind sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und die beiden ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger einig.

(21. Juni 2018) – „Digitalisierung ist einer der wichtigsten Innovationstreiber unserer Zeit und eröffnet den Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle, die bis vor kurzem noch undenkbar waren. Für den wirtschaftlichen Erfolg ist es daher von immenser Bedeutung, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, die Chancen für den eigenen Betrieb herauszuarbeiten und dann auch konsequent zu nutzen. Es gibt in Niederösterreich bereits eine Vielzahl von Aktivitäten und Unterstützungsangeboten – allen voran das ‚Haus der Digitalisierung‘ – die der Wirtschaft dabei zur Seite stehen. Beispiele für Innovationen Made in Niederösterreich wurden auch bei der ecoplus business lounge vorgestellt und es ist wirklich beeindruckend, welche Innovationskraft in unseren Betrieben vorhanden ist“, zeigte sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav beeindruckt.

Dass Innovationen und Digitalisierung oftmals Hand in Hand gehen und dass diese Entwicklung notwendiger Weise auch Veränderung in den Kernkompetenzen der Unternehmen mit sich bringt, bestätigte auch Keynote Gunter Dueck, ehemaliger Chief-Technologie-Officer bei IBM, heute Autor und Philosoph, in seinem Vortrag und er sprach den niederösterreichischen Betrieben dabei ein gutes Zeugnis aus.

Ein kleiner Querschnitt innovativer und erfolgreicher Entwicklungen niederösterreichischer Firmen wurden am „Marktplatz“ vorgestellt. Dabei spannte sich der Bogen von den mehrfach ausgezeichneten Spielsteinen der Firma Bioblo über 3D Bauteile aus Metall der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH und eine innovative Gewürzmühle aus Bio-Kunststoff von der JOMA Kunststofftechnik GmbH & Co. KG bis hin zu einem völlig neuartigen Smart Meter, für dessen Entwicklung die G. BERNHARDT´s Söhne Ges.m.b.H. beim Innovation World Cup den 1. Platz in der Kategorie „Industrie“ erzielt hat. Ein intelligentes und ökologisches Regenwassermanagement-System, mitentwickelt von Stauss-Perlite, wurde ebenso präsentiert, wie Virtual Reality-Elemente, die von der 7reasons Medien GmbH dazu eingesetzt werden, um Forschungsergebnisse in interaktiven Medien leicht verständlich darzustellen. Ein Bereich, in dem Innovationen schon immer von enormer Bedeutung waren, ist der Lebensmittelsektor. Die Branche war am „Marktplatz“ mit der WienerWürze von der Genusskoarl e.U. und dem Helga Algengetränk der evasis edibles GmbH vertreten.

„An unseren vier Technopolstandorten vernetzen wir Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung und schaffen so das optimale Umfeld für forschungsaffine Unternehmen. Beste Rahmenbedingungen für Wachstum und Entwicklung finden innovative Betriebe auch in den 17 Wirtschaftsparks, die ecoplus im Eigentum oder in Beteiligung betreibt. Dabei stellen wir den Unternehmen nicht nur die bestmögliche Infrastruktur zur Verfügung, sondern forcieren auch aktiv die überbetriebliche Vernetzung und Zusammenarbeit, wie sich die Besucherinnen und Besucher unserer business lounge vor Ort überzeugen konnten“, erläutern die beiden ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.

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Innovative Cobots-Technologie für die LEADER-Region Eisenstraße

In der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich wird ein Cobot on Demand-System eingeführt. Dazu wurde ein Cobot, also ein sechs-achsiger Roboterarm, zu Testzwecken angeschafft. „Wir wollen vor allem Kleinbetriebe aus der Metallverarbeitung mit der Cobots-Technologie in Berührung bringen. Als neutraler Projektträger stellt die LAG Eisenstraße einen hohen Kooperationsgrad und eine gute regionale Verteilung sicher und bindet dabei Netzwerke sowie Bildungsinstitutionen ein. Dieses Projekt stärkt die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung, daher hat das Land Niederösterreich Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung beschlossen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(20. Juni 2018) – „Interessierten Betrieben wird mit dem Projekt ein erleichterter Zugang zu dieser neuen Technologie ermöglicht. Dabei erhalten die Unternehmen wertvolle Informationen, um zum Beispiel eine Investitionsentscheidung treffen zu können. Mit diesem Roboterarm wird die Innovationskraft der regionalen Betriebe gesteigert“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die HTL Waidhofen an der Ybbs und die ARGE Lehrbetriebe Ybbstal („Mein Lehrbetrieb“) fungieren als Dreh- und Angelpunkt fungieren und stellen den Leih-Cobot für interessierte Betriebe und Einrichtungen bereit. Die HTL Waidhofen an der Ybbs verfügt bereits über Know-How in diesem Bereich, das zur Einschulung der Betriebe, aber auch zur fachmännischen Wartung und Betreuung des Cobots verwendet werden kann. Die ARGE Lehrbetriebe Ybbstal ermöglicht den Zugang zu Klein- und Kleinstbetrieben in der Region. Wichtiger Netzwerkpartner und Schirmherr der Cobots-Initiative im Mostviertel ist die Zukunftsakademie Mostviertel.

„Konkret wurde ein Cobot mit einer Traglast von zehn Kilogramm sowie einer Greiferlösung angeschafft. Zum Start des Projektes werden die Grundlagen zur Technologie und das Verleihsystem ausgearbeitet werden. Anschließend bekommen zehn interessierte Betriebe die Möglichkeit, den Cobot jeweils rund vier Wochen in Pilotanwendungen kostenlos ausprobieren zu können. Nach Ende dieser Laufzeit soll der Cobot für Demonstrationszwecke im Unterricht und in niederschwelligen Werkstätten eingesetzt werden und für die LEADER-Region Eisenstraße für Imagezwecke bei Veranstaltungen zur Verfügung stehen“, so LEADER-Obmann Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Hanger.

Die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Regionalförderung unterstützt neue Donauhalle der Messe Tulln

Die Messe Tulln errichtet eine neue „Donauhalle“ und schafft einen neuen Hochfrequenzeingang. In Summe sollen circa 8,7 Mio. Euro investiert werden. Die Einreichplanung wurde bereits gestartet. Die Eröffnung soll 2020 erfolgen. Nun hat die NÖ Landesregierung eine ecoplus Regionalförderung für die Investition beschlossen. „Mit diesem Investitionsprogramm wird der Messestandort Tulln nachhaltig abgesichert und aufgewertet. Daher unterstützen wir es durch die ecoplus Regionalförderung“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(16. Juni 2018) – Die Donauhalle soll die bisherige Rundhalle ersetzen und eine Fläche von mehr als 2.600 Quadratmetern umfassen, sie grenzt direkt an die bestehende Halle 2 an. Das vorhandene Messe-Restaurant wird modernisiert und von 180 Plätzen auf 250 Plätze ausgebaut. Darüber hinaus soll ein Foyer mit einem Kassabereich südlich der Halle 2 im Ausmaß von circa 300 Quadratmetern errichtet werden. Durch die Entfernung des Zaunes entsteht auf der Südseite der Halle ein Vorplatz.

Der Messestandort Tulln verfügt mit der Boot Tulln, der Internationalen Gartenbaumesse, der HausBau & EnergieSparen, der pool + garden & Kulinar, der Bike Austria sowie der Austro Agrar über ein attraktives Angebot an Messen. Zusätzlich hat sich Tulln als Veranstaltungsort für diverse Events etabliert. Im Jahr 2017 wurden bei den Messen in Tulln circa 2.600 ausstellende Firmen sowie rund 350.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. „Es ist schön zu sehen, wie gut sich der Messestandort Tulln in den vergangenen Jahren trotz herausfordernder Wettbewerbssituation entwickelt hat. Mit den kommenden Investitionen wird Tulln als Messestandort weiter gestärkt. Zusätzlich können mit der multifunktionalen Nutzung der neuen Halle neue Einnahmen durch das Vermietgeschäft für Tagungen, Tageskongresse, Firmenevents, Konzerte erzielt werden“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Ich freue mich, dass das Land Niederösterreich erneut ein verlässlicher Partner für ein bedeutendes Projekt zur Weiterentwicklung der Stadt ist. Mit dieser Investition zeigen wir erneut: Tulln ist der führende Messestandort Niederösterreichs“, so der Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk zu den Plänen für die Messe Tulln. „Der Neubau der Donauhalle mit dem neuen Eingangsbereich am Messegelände Ost erfolgt zum richtigen Zeitpunkt im aktuellen Wachstumskurs und wird die starke Marktposition der Messe Tulln deutlich festigen“, so Messe Tulln Geschäftsführer Wolfgang Strasser.

„Ich bin überzeugt, das Projekt wird die Entwicklung der Region positiv beeinflussen. Die Messe Tulln hat damit gute Karten, sich weiterhin als herausragende Veranstaltungslocation in Niederösterreich – und über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus – zu positionieren. Damit werden langfristig wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in Tulln gesichert oder neu geschaffen“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

 

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Interkommunale Kooperation Absdorf-Königsbrunn: Regionalförderung unterstützt Aufschließung

Zu Jahresbeginn gaben die Gemeinden Absdorf und Königsbrunn bekannt, ihre Kräfte bei Betriebsansiedlungen zu bündeln. Mit Unterstützung der Wirtschaftsagentur ecoplus entstand eine interkommunale Kooperation mit zwei Standorten. Nachdem bereits mit dem Unternehmen Sandam GmbH die erste Firma ihre Objekte im Wirtschaftspark errichtete, starten nun die Aufschließung des Absdorfer Teils des Wirtschaftsparks. „Die Betriebsgesellschaft des Wirtschaftsparks investiert mit Hilfe der ecoplus Regionalförderung in Summe über eine Million Euro. Das sind Investitionen, die den Wirtschaftsstandort und die Region stärken“, betonen Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit den Bürgermeistern Franz Dam (Absdorf) und Franz Stöger (Königsbrunn) sowie ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

(15. Juni 2018) - „Gerade kleinere Standorte profitieren enorm, wenn sie gemeinsam auftreten, um Betriebsflächen ansiedlungswilligen Unternehmen anzubieten. Diese Vorteile wollen Absdorf und Königsbrunn für sich nutzen. Hier unterstützen wir gerne. So wird eine Aufschließungsstraße und eine Abbiegespur errichtet, Stromanbindung und Straßenbeleuchtung installiert und die Löschwasserversorgung sichergestellt. So werden in Absdorf derzeit 70.000 Quadratmeter Bauland Betriebsgebiet komplett neu aufgeschlossen“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav

Die Gemeinden Absdorf und Königsbrunn halten je 50 Prozent einer GmbH, welche die beiden interkommunalen Wirtschaftsparks entwickelt. Königsbrunn brachte 45.000 Quadratmeter Bauland Betriebsgebiet in die GmbH ein. In Summe ergibt sich ein Wirtschaftspark mit 115.000 Quadratmetern mit sehr günstiger Verkehrsanbindung, betonen die Bürgermeister Franz Dam (Absdorf) und Franz Stöger (Königsbrunn): „In unmittelbarer Nähe des Absdorfer Teils befindet sich der Bahnhof Absdorf-Hippersdorf, Wien ist von dort aus mit einer sehr guten Zugverbindung in rund 35 Minuten erreichbar. Zudem ist direkt neben dem Königsbrunner Teil eine Anschlussstelle an die S5. Man merkt schon, dass in den vergangenen Monaten hier viel in Bewegung geraten ist. Es gibt immer wieder Anfragen von Investoren. Das zeigt uns, dass diese Kooperation ein richtiger Schritt war, der hoffentlich bald zahlreiche neue Arbeitsplätze in die Region bringen wird.“

Die Regionalförderung wurde auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav in der NÖ Landesregierung beschlossen. ecoplus hat die beiden Gemeinden von der Idee bis zur Umsetzung begleitet, die Entscheidungsgrundlagen wie Aufschließungskonzept und Kostenschätzungen erstellt und bei der rechtlichen Ausgestaltung der Kooperation und bei Förderansuchen beraten. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki unterstreicht: „Gerade bei diesem Projekt werden wir unserem Motto, ein ‚One-Stop-Shop‘ für die Wirtschaft zu sein, besonders gerecht. In Niederösterreich gibt es derzeit 14 interkommunale Wirtschaftskooperationen, insgesamt sind niederösterreichweit 83 Gemeinden an diesen Standort-Kooperationen beteiligt, davon 10 Gemeinden in mehreren Kooperationen. Hierbei handelt es sich also um ein niederösterreichisches Erfolgsmodell, das bisher 1.400 Arbeitsplätze geschaffen und über 80 Betriebe an die Standorte gebracht hat.“

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Hochkar: Zwei neue Highlights für Familien und als „Beste Österreichische Sommer-Bergbahn“ zertifiziert

Das Hochkar ist auf dem Weg zur Ganzjahresdestination für Familien mit Kindern wieder einen großen Schritt weiter: Mit einem einzigartigen Almspielbereich und einem neuen Kletterareal erwarten die Gäste gleich zwei neue Sommerhighlights. „Als Winterdestination ist das Hochkar seit jeher ein Begriff.  Um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich die Region weiterentwickeln und neue Gästeschichten ansprechen. Mit den beiden neuen Angeboten sind nun auch im Sommer vergnügliche Stunden für Bergfexe jeder Altersklasse garantiert. Das bestätigt auch die Verleihung des Gütezeichens ‚Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen‘, die dem Hochkar geprüfte Qualität auf höchstem Niveau bescheinigt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13.06.2018) – „In der Niederösterreichischen Tourismusstrategie haben wir die konsequente Entwicklung unserer Bergerlebniszentren von reinen Skigebieten hin zum ganzjährigen Bergerlebnis vorgegeben und dieser Weg wird in den Regionen seit Jahren höchst erfolgreich umgesetzt. Auch das Hochkar lockt ab sofort im Sommer nicht mehr nur die passionierten Wanderer an, sondern es wurden jetzt auch attraktive Angebote für die gesamte Familie geschaffen. Damit wird das Hochkar seinem Ruf als touristisches Zugpferd der Region nun auch im Sommer voll und ganz gerecht. Attraktive Bergerlebniszentren wirken als Gästemagnet und tragen so wesentlich dazu bei, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen zu erhalten“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Hochkarbahn bringt die Gäste zur Hochkar 360° Skytour und zu insgesamt 150 Kilometern an Wanderwegen. Ausgehend von der Talstation geht es ab dieser Saison nun aber auch zum neuen Kletterareal, das aus dem Familienklettersteig Bergmandl und dem speziell für Kinder adaptieren Heli-Kraft-Klettersteig besteht, und zum Almspielbereich für die Jüngsten. Diese beiden neuen Attraktionen waren auch mitausschlaggebend dafür, dass das Hochkar vom Fachverband der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Gütezeichen „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ im Bereich „Family“ zertifiziert wurde. Darüber hinaus erfolgte die Zertifizierung auch für eine zweite Themen-Säule, nämlich „Panorama & Naturerlebnis“, die am Hochkar ebenfalls nicht zu kurz kommt.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn das Gütezeichen bekommt nur, wer auch ein einzigartiges Angebot am Berg bieten kann. Dieser Erfolg zeigt was möglich ist, wenn alle geschlossen an einem Strang ziehen“, sind sich NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl und der Göstlinger Bürgermeister Friedrich Fahrnberger einig und weiter: „Die Gemeinde, der Tourismusverband und die Betriebe mit den privaten Investoren arbeiten mit Unterstützung von ecoplus daran, künftig noch mehr Gäste vom Hochkar zu überzeugen – damit aus Besuchern Stammgäste werden, die der Region Sommers wie Winters die Treue halten, denn das Hochkar hat das ganze Jahr über viel zu bieten.“

„Niederösterreich ist eine attraktive Tourismusdestination mit langer Tradition. Aber nicht nur der Wettbewerb am in- und ausländische Markt wird immer härter, sondern auch die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste haben sich stark geändert. Daher unterstützen wir von ecoplus im Rahmen der ecoplus Tochter NÖ-BBG  Niederösterreichische BergbahnenBeteiligungsgesellschaft, die heimischen Bergerlebniszentren auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft“, erläutert Jochen Danninger, der kaufmännische Geschäftsführer von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. 

 

 

10. - 12. August 2018 Familien-Klettersteig-Schnuppern am Hochkar mit Heli Putz und seinem Team

www.mostviertel.at/schnupperklettern   &nbsp;

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Geniale Start-Ups, geniale UnternehmerInnen und geniale digitale Ideen überzeugten gemeinsam mit Projekten aus F&E beim riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreises 2018!

Mehr als 170 niederösterreichische Geschäftsideen hatten beim riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreis 2018 eingereicht, über 80 Einreichungen gab es diesmal beim riz up GENIUS Jugendpreis 2018. Es ging darum, die eigene Idee nach Innovation und Marktpotenzial vorzustellen und die Jury zu überzeugen.

In vier Kategorien wurden die Top-Nominierten vorgestellt und die Plätze 1 bis 3 vergeben. Den 2. Platz beim riz up GENIUS ideen- und gründerpreis in der Kategorie GENIALE UNTERNEHMEN aus dem Bezirk St. Pölten ging an das Projekt „TIPY“ von Matthaeus Drory. Über den 1. Platz beim riz up Genius Jugendpreis in der Kategorie GENIALE UNTERNEHMEN konnten sich die SchülerInnen der HTL St. Pölten mit ihrem Projekt „NC-gesteuerte Schneid- und Bearbeitungszelle für Dickbleche“ freuen. Ein Sonderpreis in der Kategorie GENIALE FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG ging an die LBS St. Pölten mit dem Projekt „Organic Haircare“.

 

Der riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreis prämierte zum 17. Mal Innovationen aus Niederösterreich, die Preisverleihung zum riz up GENIUS 2018 fand auf Schloss Thalheim statt. „Mit dem riz up GENIUS Wettbewerb wird deutlich, wie viele geniale Köpfe wir in Niederösterreich haben! Innovative Geschäftsideen sind der Motor unserer Wirtschaft, neue Ideen bringen uns weiter. Wesentlich für den unternehmerischen Erfolg ist es, immer am Puls der Zeit zu sein, zukünftige Entwicklungen zu beobachten und auf Veränderungen rasch zu reagieren. Wir wollen unsere Unternehmerinnen und Unternehmer bei diesen Herausforderungen begleiten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich gratuliere allen riz up GENIUS Preisträgerinnen und Preisträgern und wünsche Ihnen weiterhin viel unternehmerischen Elan und Erfolg“, würdigte Landesrätin Petra Bohuslav die anwesenden (angehenden) UnternehmerInnen.

 

Behaupten konnte sich beim riz up GENIUS ideen- und gründerpreis 2018 in der Kategorie GENIALE START-UPS das Projekt „TIPY“ von Matthaeus Drory. Das Projekt wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet und erhielt EUR 4.000,00 von der Wiener Städtischen Versicherung AG:

 

  • „TIPY, die Tastatur aus einer Hand“, ermöglicht mit einem neuen Tastenkonzept und einer integrierten Mausfunktion die Bearbeitung aller Programme, die Verwendung von bekannten Tastenkombinationen, die Bearbeitung von komplexen Tabellen, eine vollständige Textverarbeitung und die Nutzung aller Vorteile und Möglichkeiten eines Computers in 13. Sprachen. Die patentierte, weltweit einmalige, doppelseitige Tastatur kann über das drehbare, ergonomische Handballenkissen uneingeschränkt mit der linken und der rechten Hand genutzt werden.

 

Über 80 Einreichungen wurden von der Jury beim riz up Genius Jugendpreis bewertet. Den 1. Platz in der Kategorie GENIALE UNTERNEHMEN sicherte sich das Projekt „NC-gesteuerte Schneid- und Bearbeitungszelle für Dickblech“ mit EUR 800,00, übergeben von riz up, Niederösterreichs Gründeragentur. Den Sonderpreis in der Kategorie GENIALE FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG ging mit EUR 400,00 an das Projekt „Organic Haircare. Übergeben wurde der Scheck ebenfalls von riz up, Niederösterreichs Gründeragentur:

 

  • Bei dem Projekt „NC-gesteuerte Schneid- und Berbeitungszelle“, eingereicht von Gerhard Ederer, Mario Fahrnberger, werden Schaufelaufnahmen für die Firma Gerhard Ederer in einer Anlage hergestellt: 3 Achsen CNC-Zelle mit 2 Höhenverstellungsachsen, wobei auf einer ein Plasmaschneider montiert wird und auf der anderen ein Handfräser.
  • In dem Projekt „Organic Haircare“, eingereicht von Teresa Brenn, Anja Eidler, Janine Fischbacher, Nazli Gül Erkus, Tatjana Heigl, Lisa Hochstöger, Viktoria Huber, Tanja Kickinger, Sophie Krenn, Patricia Schlucker, Paul Tobischek, Melanie Wolf, geht es um nachhaltige, umweltbewusste Haarpflegeprodukte mit maßgeschneiderten natürlichen Inhaltsstoffen für KundInnen. Abgefüllt in recyclebaren Flaschen, die jederzeit in Organic Haircare Geschäften wieder befüllt werden können.

 

„Der riz up GENIUS zeigt das unternehmerische Potenzial in Niederösterreich! riz up unterstützt alle unternehmerischen Ideen in Niederösterreich. Kostenlos und flächendeckend bieten wir Beratung und Vernetzung, Seminare, Workshops, Start-Up Lounges. Zögern Sie daher nicht, nutzen Sie unser Angebot“, erläuterte riz up Geschäftsführerin Petra Patzelt.

 

Durch die Unterstützung der namhaften Sponsoren des riz up GENIUS 2018 Ideen- und Gründerpreises konnten die Preise überreicht werden: Direktor Hermann Kalenda seitens der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien / GFin  Michaela Roither für die Industriellenvereinigung Niederösterreich/ VD Günther Ofner vom Flughafen Wien / Verkaufsleiter Gernot Böhm von der Wiener Städtischen Versicherung AG / GF Jochen Danninger für ecoplus – Die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich / Jochen Flicker (Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft NÖ) als Vertreter der Wirtschaftskammer Niederösterreich / novomatic AG, / VD Franz Mittermayer der EVN AG / KommR Franz Pfann vom Förderverein NÖ-Süd / sowie von GF Petra Patzelt als Vertreterin von riz up, Niederösterreichs Gründeragentur und von Landesrätin Petra Bohuslav selbst als Vertreterin des  Landes Niederösterreich. Strategischer Partner des riz up GENIUS 2018 Ideen- und Gründerpreises ist accent Gründerservice.

 

 

 

 

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LR Bohuslav: Neue Studie zur Wirtschaftskraft der Gemeinden bestätigt den Erfolg Niederösterreichs

Stadtgemeinde Schwechat hat die höchste Wirtschaftskraft in Relation zu ihrer Größe unter allen österreichischen Gemeinden, Wiener Neudorf folgt auf Rang 3.

 

St. Pölten (21. Juni 2018) – „Die Plätze eins für Schwechat und der dritte Rang für Wiener Neudorf in der neuesten Studie zur Wirtschaftskraft der österreichischen Gemeinden bestätigten die Kraft des Wirtschaftsstandort Niederösterreich und damit auch unsere Standortpolitik“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über das Ergebnis einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts „Economica“, die die Wertschöpfung der österreichischen Gemeinden aufzeigt, wobei die Wirtschaftskraft der Gemeinden in Relation zu ihrer Größe gestellt wird.

Insgesamt schneiden die niederösterreichischen Gemeinden sehr gut ab: So sind unter den Top-20 gleich sechs Gemeinden aus dem größten Bundesland und rund ein Drittel der Top-50-Gemeinden liegen in Niederösterreich. „Ein Wirtschaftswachstum über dem österreichischen Durchschnitt, die stärkste Kaufkraft in Österreich, die Auszeichnung zur Europäischen Unternehmerregion 2017 und nun dieses Ergebnis - der Wirtschaftsstandort Niederösterreich ist eine Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte, die durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie dem Land Niederösterreich geschrieben wird“, so Landesrätin Bohuslav weiter. Für sie ist dieses Ranking ein Ansporn auch künftig den Standort Niederösterreich in enger Abstimmung mit den heimischen Wirtschaftstreibenden – beispielsweise im Umgang mit dem digitalen Wandel, in Sachen Infrastruktur oder durch Unterstützung von Investitionsvorhaben – weiter zu entwickeln.

 

 

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NEULAND 2018: Niederösterreichs Exportwirtschaft weiterhin auf Erfolgskurs

Niederösterreich kann sich heute mehr denn je als aktive und wettbewerbsfähige Exportregion im Herzen Europas präsentieren. Kürzlich trafen sich rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Exportwirtschaft im Palais Niederösterreich zur bereits traditionellen NEULAND-Gala von ecoplus International. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Seit 2013 ist es uns durchgehend gelungen, bei den internationalen Warenexporten die 20-Milliarden-Euro-Marke zu knacken – auch im ersten Halbjahr 2017 war die blau-gelbe Exportwirtschaft mit einer Zuwachsrate von sensationellen neun Prozent in einer Boom-Phase. Das ist ein großartiger Erfolg, denn die Steigerung der Exportaktivitäten ist gleichzusetzen mit Wirtschaftswachstum und Wohlstandszugewinn.“

(08. Juni 2018) – „Der Export gehören zu den tragenden Säulen der niederösterreichischen Wirtschaft. Mehr als 40 Prozent des Bruttoregionalprodukts erwirtschaften niederösterreichische Unternehmer mit Warenexporten. Pro Milliarde Exportumsatz werden rund 11.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich gesichert - bei einem Warenexport von rund 20 Milliarden Euro sind das fast eine Viertel Million Arbeitsplätze. Wir setzen daher laufend Maßnahmen, um die erfolgreiche Entwicklung der heimischen Exportwirtschaft abzusichern und weiter zu steigern. Dabei werden regelmäßig neue Themen und Märkte sondiert, ohne jedoch die Kernmärkte zu vernachlässigen. Aktuell haben wir einerseits China im Fokus und andererseits forcieren wir den internationalen Netzwerkausbau zu strategischen Kernthemen wie Digitalisierung oder auch Kooperationen mit internationalen Bildungseinrichtungen“, informierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über die nächsten Pläne beim Themenfeld Internationalisierung und Export.

Ziel der NEULAND-Gala war es auch heuer, die heimischen Exporteurinnen und Exporteuer zu vernetzen, zu inspirieren und zu informieren. Unter dem Motto „Wieviel Show braucht das Geschäft? Keep the right balance“ sprachen Katharina Schneider (mediashop) und Heinrich Prokop (Gutschermühle & Clever Clover) – beide auch Investoren bei „2 Minuten 2 Millionen“ – über ihre Erfahrungen beim Markteintritt und bei der Marktbearbeitung – und die zentrale Bedeutung von zielgruppenspezifischen Marketing. Alfred Berger (NÖM), Andrea Blochberger (Eis Greissler) und Ernst Ternon (Sojarei) erzählten unter der „thematischen Klammer“ „regional – international: Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für Unternehmen“ über ihre Internationalisierungserfahrungen.

Unterstützt wurden die erfolgreichen Exporteure dabei von ecoplus International, einem gemeinsamen Tochterunternehmen von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien). „Eine der Kernaufgaben von ecoplus ist es, in Niederösterreich die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Unternehmen und Innovationen wachsen können. ecoplus International übernimmt diese wichtige Aufgabe für die heimische Exportwirtschaft. Die Länderteams in Polen, Slowakei, Tschechien, Türkei, Rumänien, Russland und Ungarn sind die zentrale Anlaufstelle für blau-gelbe Betriebe, die neue Geschäftsmöglichkeiten im Ausland ergreifen wollen“, erläuterten ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues.

Reinhard Karl, Kommerzkundenvorstand der RLB NÖ-Wien, betonte, dass die Internationalisierung ein wesentliches wirtschaftliches Thema sei: „Wir besetzen, entwickeln und treiben dieses seit nunmehr rund 14 Jahren gemeinsam mit dem Land Niederösterreich voran. Der Schritt in neue Märkte kann sich – wenn er professionell begleitet wird – in allen Unternehmensbereichen positiv auswirken. Mit ecoplus International haben die Betriebe einen Partner mit langjähriger Erfahrung und großer Länderkenntnis an ihrer Seite. Im Finanzierungsbereich stehen wir von Raiffeisen mit unserem internationalen Unterstützungsangebot bereit.“

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ASFINAG errichtet in Bruck an der Leitha eine neue Autobahnmeisterei

Noch vor der Wintersaison 2019/2020 wird die ASFINAG in Niederösterreich eine neue Autobahnmeisterei in Betrieb nehmen. Gebaut wird die hochmoderne Betriebsniederlassung in dem ecoplus Wirtschaftspark Bruck direkt bei der Anschlussstelle Bruck/Ost an der A 4 Ost Autobahn. Die derzeitigen Standorte Schwechat und Parndorf werden dadurch zusammengelegt. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Eine gute Verkehrsanbindung und ein ausgezeichnetes Straßennetz sind für die Wirtschaft von großer Bedeutung. Die Arbeit der Autobahnmeistereien kann in diesem Zusammenhang nicht genug gewürdigt werden. Es freut mich daher ganz besonders, dass bei der Standortentscheidung für die neue zentrale Autobahnmeisterei die Wahl auf den ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha gefallen ist. Der Wirtschaftspark punktet unter anderem mit seiner optimalen Verkehrsanbindung an die A 4 und die A 6.“

Von der neuen Autobahnmeisterei in Bruck aus werden insgesamt 82 Kilometer Autobahnen betreut, und zwar die A 4 ab der Wiener Landesgrenze und die A 6 Nordost Autobahn.

„Wir wollen den Autofahrerinnen und Autofahrern das bestmögliche Service bieten“, sagt ASFINAG Vorstandsdirektorin Karin Zipperer. „Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ausbaus der A 4 sind wir mit dem neuen zentralen Betriebsstandort in Bruck bestens auf die zukünftigen Anforderungen vorbereitet.“

Ab Sommer dieses Jahres startet die ASFINAG mit der Errichtung auf dem 27.000 Quadratmeter großen Areal. „Die Entscheidung für den Standort Bruck fiel auf Basis einer umfangreichen Wirtschaftlichkeits-Analyse“, wie ASFINAG Geschäftsführer Josef Fiala erläutert. „Im Fokus stand natürlich die Betreuung der A 4 und der A 6 zu optimieren. Die Kosten, die bei der Sanierung der derzeitigen Standorte entstanden wären, waren ebenfalls ein wesentliches Kriterium.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Aktuell sind im ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha 63 Betriebe mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. Die neue Autobahnmeisterei ist eine große Bereicherung für den Standort. Mit der geplanten Fertigstellung der Betriebsgebäude wird dank einer eigenen Betriebsauf- und -abfahrt auf die A4 auch die Sicherheit auf der Autobahn erhöht und das kommt der gesamten Region zugute.“

In die neue Autobahnmeisterei in Bruck/Leitha investiert die ASFINAG 16 Millionen Euro.

Die 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den alten Standorten werden zukünftig in Bruck in dem 720 Quadratmeter großen Büro- und Verwaltungsgebäude arbeiten. Der umfangreiche Fuhrpark wie Lkw, Kehr- und Spezialgeräte findet in Hallen von insgesamt 3.200 Quadratmetern und unter Flugdächern mit mehr als 2.200 Quadratmetern Platz. Damit zu jeder Zeit eine störungsfreie Auf- und Abfahrt von und zur A 4 erfolgen kann, errichtet die ASFINAG eine eigene direkte Betriebszufahrt zur neuen Autobahnmeisterei.

Für das moderne und zweckmäßige Design der Betriebsstätte zeichnet der Grazer Architekt Christian Andexer verantwortlich. Er ist in einem Architekturwettbewerb mit seinen Plänen als Sieger hervorgegangen.

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„Austrian Space Cooperation Days“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt

Utl.: LR Bohuslav: Wir haben uns international einen sehr guten Ruf erarbeitet

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Heute und morgen veranstaltet die Fachhochschule Wiener Neustadt u. a. mit ihrer Forschungstochter Fotec die „Austrian Space Cooperation Days“. Diese Informationsmesse mit nationalen und internationalen Ausstellern steht auch ganz im Zeichen der Leistungen und Errungenschaften der österreichischen Raumfahrt. Landesrätin Petra Bohuslav, Magali Vaissiere von der European Space Agency (ESA), Ingolf Schädler vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), informierten heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz an der FH Wiener Neustadt über die „Austrian Space Cooperation Days“ und stellten sich aktuellen Fragen.

 

„In Wiener Neustadt hat sich das Technologie-Zentrum in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Wir haben uns international einen sehr guten Ruf erarbeitet“, erinnerte Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav. In Niederösterreich sei es gelungen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Kreativität fördern und langfristige Partnerschaften zwischen Forschung, Bildung und Wirtschaft ermöglichen, hielt die Landesrätin fest. Es sei eine Auszeichnung für die Fachhochschule Wiener Neustadt, die „Austrian Space Cooperation Days“ abhalten zu dürfen, so Bohuslav.

 

Überdies würden heimische Start-up-Unternehmen von der Europäischen Weltraumagentur ESA unterstützt, hielt die Landesrätin fest. Eine niederösterreichische Delegation habe die Weltraumagentur ESA in Nordwijk (Amsterdam) besucht, erinnerte Bohuslav. Grund dafür sei der „ESA Business Incubation Austria“ (ESA-BIC), der im November 2016 eröffnet wurde und u. a. vom accent Gründerservice aus Niederösterreich betrieben werde, informierte sie. Der ESA-BIC sei Teil der neuen Spin-Off-Initiative Niederösterreichs. „Mit der Kooperation mit der ESA wird der Standort für technologieaffine Gründerinnen und Gründer noch attraktiver“, so Bohuslav.

 

Im Hinblick auf Forschung und Wissenschaft im Bundesland Niederösterreich meinte die Landesrätin: „An den heimischen Technopolen arbeiten Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Unternehmen eng zusammen.“ In Niederösterreich gebe es eine erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsachse, die von Wieselburg über Krems und Tulln bis nach Wiener Neustadt reiche, meinte die Landesrätin.

 

Ingolf Schädler vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sagte: „Österreich hat sich zu einer international aktiven Weltraumnation entwickelt.“ Heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen würden immer wieder ihre herausragende Expertise in den Weltraumwissenschaften beweisen, so Schädler.

 

Klaus Pseiner von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) meinte: „Wir können unseren Status als Weltraumnation auch in Zukunft über das Investment in die Europäische Weltraumagentur ESA ausbauen“. Magali Vaissiere von der European Space Agency (ESA) unterstrich: Das ESA-Programm sei ein flexibles Instrument, welches der Weltraumindustrie helfe, neue Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen.

 

Bei den Austrian Space Cooperation Days diskutieren österreichische und internationale Expertinnen und Experten über Kooperationen und Ideen in der Raumfahrt und Weltraumforschung. Aber auch der Nachwuchs soll zu Wort kommen. Um Schülerinnen und Schüler für Forschung, Technik und Wissenschaft zu begeistern, gibt es bei den diesjährigen Austrian Space Cooperation Days auch Bewerbe für Jugendliche. Für Schüler im Alter von fünf bis zwölf Jahren findet ein Malwettbewerb zum Thema „Unser Leben im All – in 100 Jahren“ statt. Für alle Jugendlichen einer Sekundarstufe und Studenten einer Hochschule sind praxisorientierte Projekte gefragt.

 

 

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Technologielandesrätin Bohuslav: Digitalisierungs-Roadshow durch Niederösterreich wird fortgesetzt!

Seit Jänner haben sich über 9.000 Besucherinnen und Besucher über die Chancen des digitalen Wandel informiert – nun wird die Tour bis Ende des Jahres verlängert.

 

St. Pölten (4. Juni 2018) – Seit Anfang Jänner tourt der Bus der interaktiven Digitalisierungs-Roadshow der NÖ.Regional.GmbH durch das Land. Seit damals machten sich über 9.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein Bild davon, welche Chancen der digitale Wandel bringt. Ursprünglich hätte der Bus noch vor dem Sommer seine Tour quer durch Niederösterreich beenden sollen, doch aufgrund des großen Erfolges wird die Roadshow bis Ende des Jahres fortgesetzt.

Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav begründet die Entscheidung zur Fortsetzung: „Wir vermitteln, wie sich das Land Niederösterreich und heimische Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzen. Auf Basis unserer umfassenden Strategie wollen und werden wir die Digitalisierung in Niederösterreich zu einem Gewinn für Land und Leute machen. Wir alle können von der Digitalisierung profitieren, weil sie viele neue Chancen bringt, um die Regionen zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensqualität weiter zu verbessern. Das wollen wir mit der Digitalisierungs-Roadshow den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln. Das große Interesse bei den vergangenen Tour-Stopps zeigen, dass es Sinn macht, die Roadshow zu verlängern.“

Die Roadshow, die auf Initiative von Landesrätin Bohuslav unterwegs ist und durch die NÖ.Regional.GmbH im Auftrag des Landes Niederösterreich in Kooperation mit ecoplus und der Abteilung für Wirtschaft, Tourismus und Technologie umgesetzt wird, zeigt die Chancen der Digitalisierung für Menschen, Unternehmen und Land. Die Themen der interaktiven Roadshow reichen von Virtual- und Augmented Reality-Anwendungen über smart home-Lösungen bis hin zum 3D-Drucken. Ein do it yourself Internetstand und ein Quiz laden zum Mitmachen ein.

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Vom Bergsommer bis ins weite Land: Niederösterreich, das Wanderland

Utl.: LR Bohuslav: Vielfältige Landschaft und großartige Angebote

 

St. Pölten (OTS/NLK) - In Niederösterreich ist Wandern nicht gleich Wandern. Hier genießt man auf 15.000 Kilometer Wanderwegen sowohl Berg- als auch Kulturtouren und entdeckt ganz nebenbei die üppige Natur bei einer Wanderung durch die Weingärten. Vom Bergsommer im alpinen Niederösterreich bis hin zu Themen- und Weinwanderungen in flacheren Gefilden steht Abwechslung am Wanderplan.

„So vielfältig wie die Landschaft Niederösterreichs sind auch die Wanderwege. Von hoch hinauf bis gemütlich entlang ist alles dabei, wonach sich Familien und Sportler sehnen“, sagt Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav. Der Bergsommer zum Beispiel ist wie für Gipfelstürmer gemacht, besonders tief in die Welt der Flora und Fauna taucht man mit Niederösterreichs Naturvermittlern ein, und die familienfreundlichen Themenwege laden zum Entdecken ein. Zwischendurch wartet immer wieder eine köstliche Verschnaufpause bei einer der vielen Hütten, die Niederösterreichs Wanderwege säumen.

Das Waldviertel und die Wiener Alpen in Niederösterreich könnten unterschiedlicher nicht sein – und trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, wurden beide für ihre herausragenden Orientierungs-, Erlebnis- und Serviceleistungen mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. In der Wanderregion Südliches Waldviertel gibt es ausgezeichnete Wanderdörfer zu entdecken: Moorbad Harbach, Zwettl und das Yspertal. Hier tankt man frische Energie bei ehrlicher Gastlichkeit, bevor es auf Erkundungstouren entlang des mystischen Druidenweg-Ysperklamm, am idyllischen Wasserwunderweg oder hinauf zum aussichtsreichen Nebelstein-Panoramaweg geht. In den Wiener Alpen in Niederösterreich wurden neben dem knapp 300 Kilometer langen „Weg am Wiener Alpenbogen“ und zehn Wanderhotels auch die Wanderdörfer Kirchberg am Wechsel und Puchberg am Schneeberg prämiert. Rund um die Wanderdörfer warten spannende Ausflüge und maßgeschneiderte Wanderangebote. So kann man zum Beispiel bei „Schneeberg mit den Besten“ mit dem erfahrenen Bergführer Peter Groß den Gipfel zum Sonnenaufgang erklimmen.

Auch Niederösterreichs Berghütten und Almen sind herausragend. In punkto Service, Essen und Gastfreundschaft sind sie quasi unschlagbar: Vom Kleinkind bis zum Alpinisten kommt im Bergsommer Niederösterreich jeder auf seine Kosten. Da bleibt man gerne länger und hängt einen Kurzurlaub in den Bergen an. Schließlich sind saftige Almen, herrliche Panoramablicke und beste Hüttenstimmung eine unschlagbare Kombination. Ein kulinarisches Highlight bildet dieses Jahr die „Haubenkoch trifft Hüttenwirt am Holzofen“-Reihe. Nach einer geführten Wanderung auf das Karl-Ludwig-Haus auf der Rax oder zum Naturfreundehaus Knofeleben am Gahns, einem Ausläufer des Schneebergs, belohnt ein einzigartiges sechsgängiges Hauben-Menü samt Weinbegleitung die Wanderer, bevor der Abend am Ofenfeuer und unter dem Sternenhimmel ausklingt.

„Dass die Qualität des Wandererlebnisses bei uns in Niederösterreich hochgehalten wird, zeigt auch die vom Fachverband der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich neu verliehene Auszeichnung der Hochkar Bergbahnen als ‚Beste Österreichische Sommer-Bergbahn‘“, betont Bohuslav. Auch die Erlebnisalm Mönichkirchen und die Rax-Seilbahn wurden bereits prämiert. Man kann aber auch noch höher hinaus kommen: Am neuen Klettersteig „Bergmandl“ am Hochkar zum Beispiel, der auch für kleinere Kletterer und Anfänger perfekt geeignet ist. Auch Familien profitieren von den ausgezeichneten Aufstiegshilfen. So reicht die Kraft, um spannende Wanderwege mit Kindern zu erkunden. Unbeschwert erreicht man so zum Beispiel den Schaukelweg in Mönichkirchen am Wechsel, wo dreizehn Stationen mit verschiedensten Schaukeln, Wippen und Relax-Elementen begeistern. Im Mendlingtal im Mostviertel begibt man sich auf den Holzweg und wandert entlang der letzten funktionstüchtigen Holzdriftanlage Europas, während sich das Element Wasser in seiner vollen Pracht zeigt. Im Waldviertel schlagen Kinderherzen auf den Teddybärentrails höher. Ebenfalls für Familien geeignet sind die Wanderungen durch Niederösterreichs schönste Schluchten: in den Ötschergräben, in der Hagenbachklamm und entlang der Myrafälle in Muggendorf. Ein besonderes Erlebnis bieten auch Wanderungen durch den Nationalpark Donauauen unweit von Wien.

Auf der Via Sacra, dem Wiener Wallfahrerweg oder dem Jakobsweg Weinviertel entdeckt man nicht nur Land und Leute, sondern auch ganz neue Zugänge zu sich selbst. Pilgerreisen regen Geist und Körper an – entweder allein, in Begleitung oder bei einer geführten Tour. Mit Guides lässt sich auch die Schönheit des Naturparks Ötscher-Tormäuer und das Waldviertel perfekt erkunden. Naturvermittler – von der Kräuterexpertin bis zum Altförster – geben bei spannenden Wanderungen ihr Wissen preis und entführen zu geheimen Orten und Kraftplätzen in Niederösterreichs größtem Naturpark. Ein besonderes Highlight ist das geführte Wildnis Camp.

Vom Weinviertel bis in die Donauregion kann man die Reben erwandern. Ganz besonders genussvoll und aussichtsreich lässt es sich übrigens am Welterbesteig Wachau wandern. Der rund 180 Kilometer lange Wanderweg führt zu unvergesslichen Aussichtspunkten, den berühmtesten Weinlagen, saftigsten Marillen sowie einer Fülle an gemütlichen Heurigen und Spitzenrestaurants.

Das Waldviertel mit seinem saftigen Grün und den berühmten Wackelsteinen wird von Wanderern als Erlebnisraum und Kraftplatz geschätzt. Ganz ohne Smartphone setzt ein gutes Gefühl der Entschleunigung ein. Im Wienerwald kann man das begleitet vom nach Nadeln und frischen Kräutern duftenden Waldboden tun. Über 6.000 Kilometer beschilderte Wanderwege durchziehen den als UNESCO-Biosphärenpark ausgezeichneten Wald.

Wer sich nicht von zwei Beinen, sondern von vier Pfoten begleiten lassen will, findet in Niederösterreich mit Sicherheit die perfekte hundefreundliche Wanderroute. Am Zwettler Bierweg sorgen der Sierningbach und der Kamp für ein erfrischendes Hundebad, am Lunzer See im Mostviertel kommt man an vielen Stellen direkt zum See. In den Naturparken Kamptal, Blockheide oder Nordwald Großpertholz sind Hunde an der Leine gern gesehene Gäste und die Rax-Seilbahn transportiert auch Vierbeiner zum Hochplateau.

Die wichtigsten Veranstaltungs-Tipps in diesem Sommer für Genießer und Aktive sind u. a. am 9. Juni der Schwaigen-Reigen am Wechsel, am 10. Juni der Schneeberg Sommer Wander Auftakt, am 24. Juni die Eröffnung der neuen Aufstiegshilfen für den Lohnbachfall, vom 10. bis 12. August das Familien-Klettersteig-Schnuppern am Hochkar, vom 15. August bis 16. September „Dialekt schmeckt – am Berg!“ in den Wiener Alpen, am 15. August das Naturparkfest im Naturpark Ötscher-Tormäuer, am 15. August das 56. Almfest Siebenhütten, am 25. August das „Gmoa Oim Family“ auf der Gemeindealpe Mitterbach, am 27. und 28. August das Winzerwandern in Sooß, am 1. September die Bergwelten Genusswanderung Hohe Wand, am 1. und 2., 8. und 9. September die Genussmeile in der Thermenregion Wienerwald und am 15. September die „Lange Nacht der Naturparke“ in Sparbach und Hohe Wand.

 

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Der Pop-Up Garten tourt länderübergreifend

Utl.: LR Bohuslav: Tolle Initiative, die für Einwohner und Touristen einen Mehrwert bringt

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreich pflegt seit einigen Jahren eine enge, touristische Zusammenarbeit mit der tschechischen Nachbarregion Südmähren. Der Verein „Die Gärten Niederösterreichs“ hat sich mit den Partnern Tourismus Zentrale Südmähren und IMC Fachhochschule Krems bis Mitte 2019 zum Ziel gesetzt, die Gartenschätze der Regionen zu attraktivieren. Um dieses partnerschaftliche EU-Projekt zu bewerben, tourt im Moment der Pop-Up Garten durch Niederösterreich, Oberösterreich und Südmähren. Nach dem Auftakt bei waldviertelpur in Wien folgen Linz, St. Pölten, Brünn und Telč.

 

Für grenzüberschreitende Impulse rund um den Gartentourismus sorgt das Interreg-Projekt „GrünRaum – Inwertsetzung von Grünräumen“. „Wir sind nun mit dem Pop-Up Garten unterwegs, um den Menschen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich des Gartentourismus näher zu bringen. Es freut mich, dass wir hier so eine fruchtbare Form der Kooperation mit unseren Partnern gefunden haben. Niederösterreich hat sich bereits international als Gartenland einen Ruf aufgebaut, durch solche grenzüberschreitende Projekte versuchen wir das Angebot weiterhin attraktiv zu halten und innovative Wege einzuschlagen“, sagt Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Der Pop-Up Garten macht noch heute, Dienstag, 29. Mai, bis 16.30 Uhr in Linz am Hauptplatz halt. Die weiteren Stationen sind am Mittwoch, 30. Mai, von 7 bis 12 Uhr der St. Pöltner Domplatz, am Donnerstag, 31. Mai, von 11 bis 17 Uhr, Brünn, Zelný trh sowie am Freitag, 1. Juni, von 11 bis 17 Uhr, Telč, Náměstí Zachariáše z Hradce.

 

Mit Hilfe der Expertise des Landes Niederösterreich wird das ungenützte Natur- und Kulturerbe Südmährens touristisch aufgewertet. Die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten beider Länder rund um das Gartenthema rücken verstärkt in den Fokus. „Es freut mich, dass unsere Bemühungen um den Gartentourismus durch dieses länderübergreifende Projekt so ideal unterstützt wird und damit neue Gäste anlockt“, so Reinhard Kittenberger von den Kittenberger Erlebnisgärten.

 

Begleitet wird dieses EU-Projekt von der IMC Fachhochschule Krems, die wissenschaftliche Studien zur Ermittlung der Bedürfnisse der Gartenbesucherinnen und Gartenbesucher durchführt. Die Ergebnisse werden in einem Handbuch mit Qualitätskriterien für die Inwertsetzung von Grünräumen aufbereitet und als Basis für die weitere Produktentwicklung verwendet. Mit dem Ziel, die Erlebnisqualität von Parks und Gärten in Niederösterreich und Südmähren zu steigern. Neben der Entwicklung gemeinsamer Angebote wird besonders auf die Bewahrung und Förderung des Natur- und Kulturerbes geachtet.

 

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Wiener Neustadt – Wirtschafts- und Forschungsmotor der Ostregion

Der ecoplus Wirtschaftspark Wiener Neustadt nova city bietet optimale Arbeitsbedingungen für erfolgreiche Unternehmen und hat sich in den letzten Jahren zum Wirtschafts- und Forschungs-Hotspot der Region entwickelt.  Heute fand das bereits traditionelle Get-together der angesiedelten Betriebe im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt statt und auch diesmal präsentierte sich ein neu zugezogenes Unternehmen, zwei weitere Betriebe informierten über ihre Ausbaupläne.  „Der Wirtschaftsstandort Niederösterreich erfreut sich bei den Betrieben ungebrochener Beliebtheit. In der Ostregion zieht es viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen nach Wiener Neustadt. Der nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt bietet ihnen die optimalen Rahmenbedingungen“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

(24. Mai 2018) – Derzeit sind im nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt 142 Unternehmen mit mehr als 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt – Tendenz steigend. „Wiener Neustadt spielt im Bereich Wirtschaft und Forschung in der Königsklasse: Ein Standort mit zwei Wirtschaftsparks und einem Technologie- und Forschungszentrum, der darüber hinaus auch Technopol-Standort und digitaler Knotenpunkt ist – das ist niederösterreichweit einzigartig und gibt es nur in Wiener Neustadt“, freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav, die im Rahmen des Get-together die Unternehmen einlädt, die einzigartigen Möglichkeiten des nova city Wirtschaftsparks Wiener Neustadt zu nützen.

Ein Unternehmen, das den Standort mit seinen Möglichkeiten neu für sich entdeckt hat, ist die PMMG GmbH, die im Bereich Personalmanagement tätig ist. Das Unternehmen ist Teil der FOCUSon Group, die zusätzlich auch Dienstleistungen für Industrieunternehmen sowie Consulting Services anbietet. Kein „New in Town“, sondern bereits seit 1999 im Wirtschaftspark ansässig, ist die JCT Analysentechnik GmbH, ein Spezialist im Bereich Messgasaufbereitung für die Industrie. Der Betrieb ist auch nach fast 20 Jahren vom nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt überzeugt und informierte beim Get-together über den Ausbau. Auch das Berufsförderungsinstitut Niederösterreich erweitert – bereits zum zweiten Mal - seinen Standort im nova city Wirtschaftspark.

Einen zusätzlichen Entwicklungsschub für Wiener Neustadt und die gesamte Region bringt die Landesausstellung 2019, die auch im nova city Wirtschaftspark ihren Niederschlag finden wird. Tourismusstadtrat Franz Piribauer informierte über die aktuellsten Entwicklungen.

Neben den Neuigkeiten aus dem Wirtschaftspark und der Stadt lag auch diesmal der Fokus auf der aktiven Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Zusammentreffen wie das heutige sind für uns als Wirtschaftsparkbetreiber äußerst wichtig. Wir brauchen den regelmäßigen Dialog mit den Betrieben. Nur so können wir passgenaue Unterstützungsangebote entwickeln“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Aber auch die am Standort angesiedelten Unternehmen profitieren davon, ihre Nachbarn besser kennen zu lernen und über deren Kernkompetenzen informiert zu sein. So lassen sich Synergien besser erkennen und gemeinsame Projekte und Entwicklungen vorantreiben.

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5.000 e-Fahrzeuge sind bereits auf Niederösterreichs Straße unterwegs

Niederösterreich entwickelt sich immer mehr zu Österreichs Zentrum in Sachen Elektromobilität. Nachdem der März 2018 der erfolgreichste Zulassungsmonat für e-Fahrzeuge in Niederösterreich war, gibt es bereits den nächsten Rekord: „In Niederösterreich haben wir bei den e-Fahrzeugen die ‚magische Marke‘ von 5.000 Zulassungen erreicht. Damit sind wir im Österreichvergleich mit einem Vorsprung von über 1.000 e-Mobilen unangefochten die Nummer 1“, freuen sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

(22. Mai 2018) – Niederösterreich ist beim Thema e-Mobilität österreichweit Vorreiter. „Wir waren nicht nur die ersten, die mit einer Elektromobilitäts-Strategie eine klare Richtung vorgegeben habe, sondern es ist uns auch erfolgreich gelungen, die Rahmenbedingungen für die Nutzerinnen und Nutzer zu optimieren. Derzeit gibt es über 600 öffentlich zugängliche Landestationen in ganz Niederösterreich, wobei 45 davon Schnellladestationen sind. Damit ist eine flächendeckende Versorgung mit Ladeinfrastruktur gegeben“, informieren LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Diese flächendeckende Versorgung mit moderner Ladeinfrastruktur ist eine der Grundvoraussetzungen, dass das e-Auto zum vollwertigen Ersatz für „normale“ PKW wird. Ein weiterer Anreiz für den Umstieg ist die attraktive Förderlandschaft in Niederösterreich. „Zusätzlich zur Förderung des Bundes gibt es 1.000 Euro blau-gelbe Pionierförderung. Dieses Angebot wird hervorragend angenommen, die Niederösterreicherinnen und Niederösterreich liegen auch bei den Ansuchen zur Bundesförderung im Spitzenfeld. Die Förderschiene des Bundes läuft noch bis Ende des Jahres. Wer also plant, ein e-Fahrzeug anzuschaffen, sollte diese interessanten Förderangebote nutzen“, so LH-Stellvertreter Pernkopf und Landesrätin Bohuslav weiter.

Die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ wird von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, umgesetzt.

Die nächste Möglichkeit, in die Welt der Elektromobilität einzutauchen, gibt es bereits am 26. Mai 2018. Beim e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk können 56 Elektroautos und hunderte e-Fahrräder, e-Scooter, etc. getestet werden. Über 50 Aussteller informieren zu den verschiedenen Modellen ebenso, wie zu den Themen Ladetechnologie oder e-Car-Sharing.

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ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd als Impulsgeber für die Region

Niederösterreichs größter Wirtschaftspark, das IZ NÖ-Süd, entwickelt sich ständig weiter: Heute fand das bereits traditionelle, halbjährliche Get-together der angesiedelten Betriebe statt und auch diesmal standen wieder jede Menge „news in town“ auf dem Programm. „Das IZ NÖ-Süd liegt nicht nur in der dynamischsten Region Niederösterreichs, sondern wirkt auch selbst als Impulsgeber für die Region. Denn jede Betriebsansiedlung oder Betriebserweiterung bedeutet auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

(16. Mai 2018) – Aktuell sind im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd 371 Unternehmen angesiedelt. „Damit hat das IZ NÖ-Süd mittlerweile die Größe einer kleinen Stadt erreicht. In Summe kommen täglich über 11.000 Menschen in das IZ NÖ-Süd, um hier zu arbeiten. Wir waren und sind daher nicht nur gefordert, den ansässigen Betrieben die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten, sondern auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine entsprechende Infrastruktur. Aktuell wird an einem modernen, hellen und sicheren Parkhaus gebaut, das exklusiv den angesiedelten Unternehmen zur Verfügung stehen wird“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Laufende Betriebsansiedlungen bzw. Erweiterungen bestehender Standorte bedeuten auch eine rege Bautätigkeit. Ein besonders wichtiger Punkt ist für ecoplus die thermische Gebäudesanierung. Aber auch bei Neubauten in den ecoplus Wirtschaftsparks wird darauf geachtet, dass den neuen Gebäuden entsprechend niedrige Energiekennzahlen zugrunde liegen. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „2017 wurde das ecoplus Mietobjekt, in dem die De’Longhi-Kenwood GmbH beheimatet ist, erweitert und modernisiert. Aufgrund der Energieeffizienz der Planungs- und Ausführungsqualität durch die ecoplus sowie der Qualität der Baustoffe wurde das Objekt mit der Bewertung Klimaaktiv Bronze ausgezeichnet.“

Im Herbst dieses Jahres wird mit dem Bau eines neuen, maßgeschneiderten ecoplus Mietobjekts für die Firma G.BERNHARDT´s Söhne Ges.m.b.H. begonnen, die bereits seit 2001 Mieter im IZ NÖ-Süd ist, aber aus den bisherigen Räumlichkeiten im wahrsten Sinn des Wortes herausgewachsen ist.

 

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Fünf zusätzliche Kilometer Mountainbike-Trails in

Mountainbiken erfreut sich in den traditionellen Bergerlebniszentren in Niederösterreich immer größerer Beliebtheit. Hochwertige Trails in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sind die wichtigste Voraussetzung, auf der die regionale Wertschöpfung durch die Vermarktung des Mountainbikens in einer Region aufgebaut werden kann. „St. Corona am Wechsel hat sich aus touristischer Sicht in den letzten Monaten als Mountainbike-Eldorado bereits sehr gut positioniert. Mit diesem LEADER-Projekt wollen wir das Angebot aber weiter ausbauen, damit noch mehr Mountainbiker von den Vorzügen der Region überzeugt werden können“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(13. 05. 2018) - Das Projektziel sind die Errichtung und Beschilderung von 5.000 Metern qualitativ sehr hochwertiger Trails in St. Corona am Wechsel, welche zukünftig unter der Dachmarke „Wexl Trails“ touristisch beworben werden. Die Beschilderung und Entwicklung der Wechsel-Panoramaloipe als Mountainbike-Strecke soll eine möglichst breite, jedoch räumlich gelenkte Ziel- und Nutzergruppe ansprechen.

„Im Vordergrund des Trailcenters im Wechselland steht das langfristige Miteinander. Denn an dem Projekt arbeiten Mountainbike-Destinationsentwickler, Gemeinden und Grundeigentümer gemeinsam, um neue und vor allem geeignete Strecken für das Mountainbiken zu definieren und umzusetzen“, betont Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav „St. Corona am Wechsel ist eines der Vorzeigeprojekte, die Aktivitäten im ganzen Jahr anbieten und positioniert sich so als ganzjährige Familiendestination. Die Angebote werden hervorragend angenommen“

Bgm. Willibald Fuchs, Obmann-Stv. der Leader Region, betont: „Mit neuen Trails und einer radfreundlichen Gastronomie und Hotellerie hat nun das Wechselland ein zusätzliches touristisches Standbein. Naturgenuss gekoppelt mit sportlicher Betätigung stehen da im Mittelpunkt.“

Die LEADER-Region Bucklige Welt - Wechselland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

Projektträgerin ist die Erlebnisregion Wechselland, ein Verein bestehend aus den neun Nachbargemeinden Mönichkirchen, St. Corona am Wechsel, Aspangberg, Aspang-Markt, Kirchberg am Wechsel, Otterthal, Trattenbach, Feistritz am Wechsel und Raach am Hochgebirge.

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„Haus der Digitalisierung“ nimmt Fahrt auf

Utl.: Bohuslav/Zwazl: „Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft,
Wirtschaft und Verwaltung“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - In der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich sind konkrete Maßnahmen definiert, um Land und Leute fit für die Digitalisierung zu machen. Ein zentrales Projekt ist das „Haus der Digitalisierung“, das in mehreren Etappen umgesetzt wird. Am vergangenen Mittwoch präsentierte Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, im Rahmen einer hochkarätigen Fachveranstaltung an der Fachhochschule St. Pölten die „erste Ausbaustufe“.

„Das Haus der Digitalisierung ist in einem ersten Schritt als niederösterreichisches Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konzipiert. Wir wollen den Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen erleichtern, gemeinsam Forschung betreiben, Leit- und Demonstrationsprojekte umsetzen und disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forcieren“, so Bohuslav und Zwazl.

In Niederösterreich gibt es bereits hervorragend etablierte Zentren im Bereich der Digitalisierung. „Im ‚Haus der Digitalisierung‘ fungieren diese Zentren und Initiativen als digitale Knotenpunkte, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk sowohl untereinander als auch mit anderen in- und ausländischen Netzwerken eng verknüpft sind. Damit entsteht ein niederösterreichweites Kompetenz-Netzwerk, das das Digitalisierungs-Know-how in unserem Land allen niederösterreichischen Unternehmen und Start-ups zugänglich macht. Damit wollen wir sie beim digitalen Wandel unterstützen“, so Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Bohuslav.
Diese ganze Bandbreite an Unterstützungsangeboten ist aber nur im Netzwerk möglich – in einer breiten Zusammenarbeit aller in Niederösterreich relevanter Institutionen und Einrichtungen. Einer der wichtigsten Partner ist die WKNÖ. Präsidentin Sonja Zwazl: „Viele niederösterreichische Betriebe haben die Chancen der Digitalisierung bereits für sich entdeckt, aber im Alltagsgeschäft ist oft wenig Zeit, immer am aktuellsten Stand zu sein. Diese Vernetzung ist daher eine ganz wesentliche Erleichterung. Daher bringen wir uns auch aktiv ein und sind mit unseren Organisationen Bestandteil des digitalen Knotenpunktes St. Pölten.“

Im Rahmen des Events wurden aber nicht nur die Knotenpunkte in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Klosterneuburg im Detail vorgestellt. Experten gaben auch Einblicke aus der Praxis zu den Schwerpunkten virtual reality, augmented reality und IT Security und als weiteres Highlight erlebten die Gäste an 18 Stationen „Digitalisierung zum Anfassen“. Dabei spannte sich der Bogen von einer Augmented Reality Sightseeing App oder einer Schuhsohle, die das Gehen hörbar macht, über Anwendungen in der Baubranche, bis hin zu digitaler Forensik im Arbeitsspeicher oder der Möglichkeit, mittels App persönlich ein Satelliten-Triebwerk zu montieren.

„Die heutige Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass Digitalisierung alle Bereiche des Lebens und der Wirtschaft betrifft. Daher ist es besonders wichtig, dass die heimischen Betriebe mit dem ‚Haus der Digitalisierung‘ und den hochspezialisierten Knotenpunkten ab sofort ein noch breiteres Unterstützungs- und Informationsangebot zur Verfügung haben“, so Helmut Miernicki, Geschäftsführer der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus, die mit der operativen Umsetzung dieses Leuchtturmprojekts betraut wurde. Dabei werden sämtliche Maßnahmen und Umsetzungsschritte in enger Abstimmung mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung erfolgen.
Das „Haus der Digitalisierung“ wird sich in den kommenden Jahren von einem internationalen Kompetenz-Zentrum über ein virtuelles Haus hin zu einem physischen „Haus der Digitalisierung“ entwickeln, das in Tulln entstehen wird. Für den nächsten Schritt – das virtuelle Haus der Digitalisierung – wurde ein Open Innovation Crowdsourcing-Prozess gestartet, um die zukünftigen Nutzer möglichst eng in die Entwicklung einzubinden.

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„Haus der Digitalisierung“ nimmt Fahrt auf

In der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich sind konkrete Maßnahmen definiert, um Land und Leute fit für die Digitalisierung zu machen. Ein zentrales Projekt ist das „Haus der Digitalisierung“, das in mehreren Etappen umgesetzt wird. Gestern präsentierte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl im Rahmen einer hochkarätigen Fachveranstaltung an der FH St. Pölten die „erste Ausbaustufe“: „Das Haus der Digitalisierung ist in einem ersten Schritt als niederösterreichisches Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konzipiert. Wir wollen den Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen erleichtern, gemeinsam Forschung betreiben, Leit- und Demonstrationsprojekte umsetzen und disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forcieren.“

(10.5.2018) – In Niederösterreich gibt es bereits hervorragend etablierte Zentren im Bereich der Digitalisierung. „Im ‚Haus der Digitalisierung‘ fungieren diese Zentren und Initiativen als digitale Knotenpunkte, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk sowohl untereinander als auch mit anderen in- und ausländischen Netzwerken eng verknüpft sind. Damit entsteht ein niederösterreichweites Kompetenz-Netzwerk, das das Digitalisierungs-Know-how in unserem Land allen niederösterreichischen Unternehmen und Start-ups zugänglich macht. Damit wollen wir sie beim digitalen Wandel unterstützen“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Diese ganze Bandbreite an Unterstützungsangeboten ist aber nur im Netzwerk möglich – in einer breiten Zusammenarbeit aller in Niederösterreich relevanter Institutionen und Einrichtungen. Einer der wichtigsten Partner ist die WKNÖ. Präsidentin Sonja Zwazl: „Viele niederösterreichische Betriebe haben die Chancen der Digitalisierung bereits für sich entdeckt, aber im Alltagsgeschäft ist oft wenig Zeit, immer am aktuellsten Stand zu sein. Diese Vernetzung ist daher eine ganz wesentliche Erleichterung. Daher bringen wir uns auch aktiv ein und sind mit unseren Organisationen Bestandteil des digitalen Knotenpunktes St. Pölten.“

Im Rahmen des Events wurden aber nicht nur die Knotenpunkte in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Klosterneuburg im Detail vorgestellt. Experten gaben auch Einblicke aus der Praxis zu den Schwerpunkten virtual reality, augmented reality und IT Security und als weiteres Highlight erlebten die Gäste an 18 Stationen „Digitalisierung zum Anfassen“. Dabei spannte sich der Bogen von einer Augmented Reality Sightseeing App oder einer Schuhsohle, die das Gehen hörbar macht, über Anwendungen in der Baubranche, bis hin zu digitaler Forensik im Arbeitsspeicher oder der Möglichkeit, mittels App persönlich ein Satelliten-Triebwerk zu montieren.

„Die heutige Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass Digitalisierung alle Bereiche des Lebens und der Wirtschaft betrifft. Daher ist es besonders wichtig, dass die heimischen Betriebe mit dem ‚Haus der Digitalisierung‘ und den hochspezialisierten Knotenpunkten ab sofort ein noch breiteres Unterstützungs- und Informationsangebot zur Verfügung haben“, zeigt sich Helmut Miernicki überzeugt, Geschäftsführer der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus, die mit der operativen Umsetzung dieses Leuchtturmprojekts betraut wurde. Dabei werden sämtliche Maßnahmen und Umsetzungsschritte in enger Abstimmung mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung erfolgen.

Das „Haus der Digitalisierung“ wird sich in den kommenden Jahren von einem internationalen Kompetenz-Zentrum über ein virtuelles Haus hin zu einem physischen „Haus der Digitalisierung“ entwickeln, das in Tulln entstehen wird. Für den nächsten Schritt – das virtuelle Haus der Digitalisierung – wurde ein Open Innovation Crowdsourcing-Prozess gestartet, um die zukünftigen Nutzer möglichst eng in die Entwicklung einzubinden.

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Mobilität für Alt und Jung im Thayaland mit „Cars for Life“

Mobilität ist fester Bestandteil und gleichzeitig die Grundlage von Begegnung und Kommunikation. Mobil sein ist unter anderem die Voraussetzung für wirtschaftliches Handeln, gesellschaftlichen Fortschritt, die Teilnahme am sozialen Leben und die Erfüllung individueller Bedürfnisse. Nutzerorientierte, nachhaltige Mobilitätsangebote und gute Erreichbarkeit sind wichtige Standortfaktoren im Wettbewerb der Regionen. Der Zukunftsraum Thayaland beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema "Innovative Mobilitätsangebote für unsere Bevölkerung“. „Es gibt in der Region bereits seit einigen Jahren intensive Überlegungen zum Thema Mobilität für Jung und Alt. Nun werden gemeinsam mit externen Beratern neue Formen konzeptioniert, um die Region bestmöglich zu versorgen“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(09.05.2018) – „In ländlichen Regionen bedarf es alternativer Modelle, die abseits von Fahrplan, Haltestellen und Linienwegen, ohne räumliche und zeitliche Bindung agieren können. Sogenannte individualisierte Mobilitätsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung und an den speziellen Anforderungen des Verkehrs im ländlichen Raum. Aus diesen Gründen soll den Bürgerinnen und Bürgern der Region die Möglichkeit geboten werden, auf ein adäquates, innovatives und individualisiertes Mobilitätsangebot zurückgreifen zu können“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Zielsetzungen des Projekts.

„Dadurch erhöht sich sowohl die Attraktivität der Region als auch die persönliche Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner. Zudem gewinnen die touristischen Betriebe durch Gewährleistung einer nahtlosen Erreichbarkeit an Bedeutung, womit gleichzeitig die Wertschöpfung in der Region erhöht wird“, ergänzt Reinhard Deimel, Obmann des Vereins Zukunftsraum Thayaland.

Mithilfe einer Fachberatung werden nun Maßnahmen konzeptioniert, um einen klar definierten Anteil des Mobilitätsbedarfs der dezentralen Region Thayaland abzudecken. Zusätzlich werden verschiedene Angebote, vor allem für den individuellen, unregelmäßig und in ihrer Anzahl flexibel anfallenden Bedarf von Nutzerinnen und Nutzern ausgearbeitet und nachfragegerecht aufbereitet.

Die LEADER-Region Waldviertler Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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Gartensommer 2018: GREEN ART in Tulln offiziell eröffnet

Utl.: LR Bohuslav: Tolles Programm, das für Einwohner und Touristen einen Mehrwert bringt 

 

St. Pölten (OTS/NLK) - Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav eröffnete am Wochenende den diesjährigen Gartensommer - „GREEN ART – eine Stadt wächst über sich hinaus“ in Tulln. Bis 30. September kann man Gartenkunstwerke im öffentlichen Raum bestaunen, die Ausstellung „#TullnART – Garten der Künstler“ entdecken und ein umfangreiches Rahmenprogramm aus rund 200 Veranstaltungen genießen.

 

Die Natur ist ein wichtiger Naherholungsort für die Menschen und dementsprechend werden Angebote rund um die Themen Natur, Garten und Kultur sehr geschätzt. Gartentourismus ist also sehr gefragt und ist außerdem ein Garant für eine sanfte und nachhaltige Tourismusentwicklung, die im Hinblick auf eine langfristige und regionale Wertschöpfung besonders wichtig ist. Deswegen ist der Gartensommer Niederösterreich, organsiert von „Natur im Garten“ und Niederösterreich-Werbung mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

 

„Mit schön gestalteten Parkanlagen und Gartenanlagen und Genuss und Kulinarik rund um das Thema Garten bieten wir nicht nur für die Touristen ein vielfältiges Programm, sondern schaffen durch eine schöne Umgebung auch einen Mehrwert für die Bewohnerinnen und Bewohner. Deswegen freut es mich besonders, dass wir mit dem Gartensommer Niederösterreich heuer in der Gartenstadt Tulln gastieren. Das  attraktive und innovative Gesamtkonzept ‚GREEN ART‘ beweist einmal mehr, dass Niederösterreich mittlerweile ein Vorreiterrolle im Gartentourismus hat. Wir erwarten 30.000 Besucher und eine regionale Wertschöpfung von 1,5 Millionen Euro“,  betonte Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Durch die Kombination von Garten mit Kultur- und Kulinarikangeboten sollen innovative Besucherelemente und Gartenräume entstehen, die Aufmerksamkeit bei Kultur- und Garteninteressierten erzeugen und zum Wiederkommen anregen. Neue Einblicke in die Lebenskultur in und um den Garten und ein umfassendes Rahmenprogramm machen den diesjährigen Gartensommer so einzigartig.

 

„Tulln lädt all jene zu unvergesslichen Erlebnissen ein, deren Herz bei dem Gedanken an einen Tag im Grünen höher schlägt. Die zeitgenössische Ausstellung ‚#TullnART – Garten der Künstler‘, die Gartenkunstwerke im öffentlichen Grünraum und über 200 Veranstaltungen, Konzerten und Workshops werden die Besucher begeistern. Als Garten- und Kunstfreund kommt man 2018 an Tulln definitiv nicht vorbei“ so der Bürgermeister der Stadtgemeinde Tulln, Peter Eisenschenk.

 

Im Mittelpunkt stehen Gartenkunstwerke im öffentlichen Freiraum. Eines davon ist das sogenannte „Airship“, das durch Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, im Rahmen der Eröffnung kurz vorgestellt wurde. „Es reicht heute nicht mehr aus, ein Bild einer Landschaft zu zeigen und damit Gäste ins Land zu holen. Deswegen entwickelten wir mit dem Designerteam breathe.earth.collective einen Kulturwald, der frische österreichische Waldluft zum Hautnaherleben mitbringt und so Menschen für einen Urlaub in Österreich inspiriert. Ich freue mich, dass das Airship nach den Stationen Mailand, Padua und Rom sowie der Design-und Architektur Biennale 2017 in Bordeaux, jetzt in der Gartenstadt Tulln gelandet ist. Bei frischer Waldluft kann man nun am Hauptplatz kurz dem Trubel entfliehen“, erklärt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.

 

Neben den Gartenkunstwerken im öffentlichen Raum, gibt es auch eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Rathaus/Minoritenkloster unter dem Titel „#TullnART – Garten der Künstler“- zusätzlich zu den wie gewohnt prächtig blühenden Grünflächen an der Donaulände, dem attraktiv gestalteten Hauptplatz, der GARTEN TULLN und der jährlichen Internationalen Gartenbaumesse. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit über 200 Veranstaltungen macht zusätzlich Lust, das sommerliche Tulln zu besuchen – zum Beispiel mit wöchentlichen Führungen, offenen Privatgärten, geführten Radtouren und vielfältigen Konzerten.

 

 

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LR Bohuslav zur WirtschaftsreferentInnen-Konferenz: „Länder fordern bessere Bundes-Unterstützung beim Breitbandausbau“

Um flächendeckenden Breitband-Ausbau zu beschleunigen, braucht es mehr Mittel und eine einfachere Abwicklung von Förderungen für Breitband-Projekte

 

St. Pölten (4. Mai 2018) – Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav kehrt mit einer guten Nachricht von der Konferenz der Wirtschaftsreferentinnen und
-referenten der Bundesländer zurück: „Der von mir eingebrachte Antrag, dass es eine bessere Bundes-Unterstützung in Sachen Breitbandausbau geben muss, wurde einstimmig angenommen. Nur wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, kann der flächendeckende Breitband-Ausbau beschleunigt werden. Die Bereitstellung leistungsstarker Internetanschlüsse ist die Grundvoraussetzung, dass sich die Regionen positiv entwickeln können
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Um einen bestmöglichen Breitbandausbau in Österreich sicherzustellen, fordern die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer, dass von Bundesseite über die Breitbandmilliarde hinaus zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Parallel dazu sollen geplante Förderprogramme auf Bundesebene mit den Bundesländern abgestimmt werden, um Doppelförderungen bzw. -finanzierungen zu vermeiden. Überdies sollen in ländlichen Gebieten die nach EU-Recht maximal möglichen Förderungshöhen eingesetzt werden und es muss bei Breitband-Projekten der Förderungsabwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden.

 

„Für einen flächendeckenden Breitband-Ausbau im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist ein enger Schulterschluss aller Akteure notwendig, da die Bereitstellung hochwertiger Internetanschlüsse die Grundvoraussetzung dafür ist, dass sich unsere Regionen in Zukunft positiv entwickeln können. Der heutige Beschluss ist ein wichtiges Signal der Bundesländer bei diesem Thema“, so Landesrätin Bohuslav.

 

Der Antrag der Wirtschaftsreferentinnen und -referenten der Bundesländer wurde im Anschluss an die Konferenz an Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck übergeben.

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LR Bohuslav zur WirtschaftsreferentInnen-Konferenz: „Fordern eine Anpassung der Breitband-Bundesförderung“

Für den flächendeckenden Breitbandausbau braucht es zusätzliche finanzielle Mittel und einen rascheren Abwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen.

 

St. Pölten (3. Mai 2018) – Im Vorfeld der Konferenz der Wirtschaftsreferentinnen und
-referenten der Bundesländer, an der auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck teilnehmen wird, spricht sich Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav für eine zukunftsfähige Anpassung der Breitband-Bundesförderung aus: „Die flächendeckende Bereitstellung hochwertiger Internetanschlüsse ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich alle Regionen in Zukunft positiv entwickeln können und Österreich kein Land mit zwei Entwicklungsgeschwindigkeiten – einer urbanen und einer ländlichen – wird. Insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung sind qualitativ hochwertige und zuverlässige Internetverbindungen unbedingt erforderlich, damit österreichische Unternehmen die Chancen dieser Entwicklung nutzen können.“ 

 

Die Erfahrung der vergangenen Monate hat gezeigt, dass der flächendeckende Ausbau eine enorme finanzielle Herausforderung für die Länder bedeutet: „Um einen bestmöglichen Breitbandausbau in Österreich sicherzustellen, fordern wir, dass von Bundesseite in den kommenden Jahren über die Breitbandmilliarde hinaus zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Auch sollen geplante Förderprogramme auf Bundesebene mit den Bundesländern abgestimmt werden, um Doppelförderungen bzw. -finanzierungen zu vermeiden. Außerdem sollen in ländlichen Gebieten die nach EU-Recht maximal möglichen Förderungshöhen eingesetzt werden“, hält Bohuslav fest.

 

Auch in Sachen Abwicklung von Förderungen von Breitband-Projekten gibt es seitens Niederösterreich eine Forderung: Der Förderungsabwicklungsprozess bei den zuständigen Bundesstellen muss wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden. „Daher bringe ich bei der WirtschaftsreferentInnen-Konferenz einen derartigen Antrag ein, um ein starkes, gemeinsames Signal im Sinne der heimischen Wirtschaft zu setzen!“, so Landesrätin Bohuslav.

 

„Die digitalen Weichen müssen so optimal gestellt werden, dass der Wirtschaftsstandort Österreich die Chancen bestmöglich nutzt, um Arbeitsplätze abzusichern und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Es muss hier auf Bundesebene endlich zu einer neuen Lösung kommen. Alles andere schwächt unsere Situation“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

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Erfolgreiche Initiative „Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ wird weiterentwickelt

Seit 2010 trägt die Initiative „Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ erfolgreich dazu bei, die kulinarische Vielfalt der Region den Besucherinnen und Besuchern näher zu bringen. „Kulinarik und Regionalität ist eines der Kompetenzfelder der Tourismusstrategie Waldviertel 2020 und die Initiative ‚Waldviertel – ganz mein Geschmack!‘ hat die touristische Aufbereitung regionaler Geschmackserlebnisse ganz wesentlich vorangetrieben. Jetzt wird der nächste Schritt gesetzt, um die Geschmackswelt des Waldviertels noch besser zu vermarkten und neuen Gästeschichten das Waldviertel schmackhaft zu machen“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02.05.2018) – „Die Initiative ‚Waldviertel – ganz mein Geschmack!“ vermarktet bereits sehr erfolgreich kulinarische Ausflugsziele, Gastronomen, Landwirte und Produzenten. „Nun geht es darum, verkaufsfähige Produkte für die entsprechenden Zielmärkte zu entwickeln. Dieses Projekt führt zu einer Imageaufwertung sowohl der Produkte als auch des touristischen Angebots und soll zu einer Steigerung der Nächtigungen im Waldviertel führen. Davon profitieren nicht nur die am Projekt beteiligten Betriebe, sondern die gesamte Region“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Rund 75 Betriebe werden am aktuellen Projekt teilnehmen und insgesamt 95 Geschmackserlebnisse bieten. Andreas Schwarzinger, Geschäftsführer der Destination Waldviertel GmbH: „Wir wollen einerseits die Vernetzung und Zusammenarbeit der lokalen Betriebe und Produzenten steigern und gleichzeitig das positive Images der regionalen Produkte verstärken.“ Zusätzlich zur Imageaufwertung der Produkte und des touristischen Angebots soll der Marktauftritt des Waldviertels weiter professionalisiert und neue Zielmärkte erschlossen werden.

Zur Zielerreichung sind unterschiedliche Maßnahmen geplant. Neben der intensiven Zusammenarbeit zwischen den Betrieben durch Schaffung einer Präsentations- und Austauschplattform, soll im Zuge eines jährlich stattfindenden Symposiums das Know-how zu den Themen Regionalität, Bio und Nachhaltigkeit ausgebaut werden.

Die LEADER-Regionen LAG Waldviertler Grenzland, LAG Südliches Waldviertel-Nibelungengau, LAG Kamptal und LAG Weinviertel-Manhartsberg haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Region Ybbstal-Ötscher: neues Konzept für bedarfsorientierte Mobilität

Nutzerorientierte, nachhaltige Mobilitätsangebote und gute Erreichbarkeit sind wichtige Standortfaktoren im Wettbewerb der Regionen. In der Region Ybbstal-Ötscher soll durch ein neues Konzept zur bedarfsorientieren Mobilität das Angebot optimiert werden. „Es gibt in der Region bereits einzelne Initiativen, allerdings fehlt ein gemeindeübergreifendes, maßgeschneidertes Angebot. Nun wird ein professionelles Konzept für ein sogenanntes Mikro-ÖV-System erarbeitet, an dem 14 Gemeinden in den LEADER Regionen Eisenstrasse Niederösterreich und Mostviertel-Mitte sowie die Gemeinde Mariazell beteiligt sind“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(02.05.2018) – Mikro-ÖV-Systeme sind kleinräumige Mobilitätsangebote für den Nahverkehr, die auf die lokalen Bedürfnisse von Einwohnern und Touristen zugeschnitten sind und nachfrageorientiert operieren. „In Regionen mit weiten Wegen zu wichtigen Knotenpunkten, touristischen Einrichtungen oder Ausflugszielen können so einerseits Lücken im öffentlichen Verkehrsangebot geschlossen werden und gleichzeitig soll damit der Umstieg vom Auto auf die neuen Transportmöglichkeiten forciert werden. Das gibt der Region auch die Möglichkeit, sich touristisch als umweltfreundlich und sanft erreichbar zu positionieren“, erläutern Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Derzeit gibt es zwar bereits einzelne Initiativen, wie beispielsweise im touristischen Bereich den Skibus zwischen Lackenhof, Lunz am See und Göstling-Hochkar oder auch das Naturpark Taxi, beziehungsweise „Insellösungen“ in einzelnen Ortschaften. Was fehlt, ist ein gemeindeübergreifendes und maßgeschneidertes Angebot. „Mit diesem Projekt soll ein Prozess in Gang gesetzt werden, bei dem Gemeinden, Betriebe, Vereine, touristische Leistungsträger und die Bevölkerung gemeinsam ein bedarfsgerechtes Mobilitätskonzept erarbeiten“, so die beiden LEADER-Obleute Abg. z. NR Andreas Hanger (Eisenstraße Niederösterreich) und Bgm. Ök. Rat Anton Gonaus (Mostviertel-Mitte).  

Die Ziele, die mit dem Projekt „Bedarfsorientierte Mobilität Ybbstal-Ötscher“ erreicht werden sollen, sind die Schaffung einer nachfrageorientierten Mobilitätsgrundversorgung mit Anschluss an das bestehende Angebot des öffentlichen Verkehrs, leistbare Mobilität für Bewohner und Gäste, Schaffung neuer Möglichkeiten für eine autofreie An- und Abreise sowie eine einfache Buchung der Mobilitätsleistungen über eine zentrale Hotline.

Die LEADER-Regionen Eisenstrasse Niederösterreich und Mostviertel-Mitte haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

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Bad Pirawarth baut neue barrierefreie Verbindung

Nach dem Motto „Lebensqualität für alle sichern“ errichtet die Marktgemeinde Bad Pirawarth auf der Liegenschaft der ehemaligen Bahntrasse einen behindertengerechten Geh- und Radweg. „Der Kurort möchte mit diesem Weg eine Verbindung von allen wichtigen Einrichtungen schaffen, welche barrierefrei gestaltet und auf die Anforderungen von Einheimischen und Gästen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie Familien mit Kindern und älteren Menschen ausgerichtet ist,“ so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(27.04.2018) - Die Promenade wird auf der alten Eisenbahntrasse verlaufen, welche sich entlang des Baches und neben der Kurhausstraße durch den Ort bewegt, wodurch eine ansprechende Verbindung des Kurparks mit dem Ortskern geschaffen wird. „Bei dem Projekt geht es darum, die hohe Lebensqualität hier in Bad Pirawarth für alle nachhaltig zu sichern und mittels Rastplätzen und Beschilderungen zu attraktiveren“, ist Landesrätin Petra Bohuslav überzeugt.

Der Weg soll durch ein Leitsystem zur besseren Orientierung, einem eigenen Fotopoint und mit ausreichend Plätzen zum Sitzen und Rasten ausgebaut werden. Auch neue E-Ladestationen und Trainingsgeräte werden errichtet. Besondere Highlights sind ein Brainwalk bei dem Schilder mit einfachen Fragen am Weg stehen und auch der UKKWalk, ein wissenschaftlich anerkannter Ausdauertest auf eine Distanz von 2.000 Meter. Zusätzlich werden alle Installationen und Schilder barrierefrei errichtet.

„Bad Pirawarth will sich weiter als Kurort und Kurzurlaubsdestination für Menschen mit besonderen Bedürfnissen positionieren. Zur attraktiveren Gestaltung des Geh- und Radweges soll außerdem ein ‚Fotopoint‘ geschaffen werden, an dem die Besucherinnen und Besucher Fotos schießen können,“ sagt Bürgermeister Kurt Jantschitsch.

„Zufriedene Gäste werden zu einem Wiederbesuch angeregt bzw. verlängern die Dauer ihres Aufenthalts und tragen somit positiv zu einer Steigerung der touristischen Wertschöpfung bei. Daher ist diese Verbindung in Bad Pirawarth ein wichtiger und vor allem notwendiger Schritt“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki abschließend.

Die LEADER-Region Weinviertel OST hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

 

 

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„Bergerlebnis in Niederösterreich“ startet in die nächste Programmperiode

„Bergerlebnis in Niederösterreich“ – kurz BIN – ist ein Programmauftrag, den das Land Niederösterreich 2013 erstmals erteilt hat, um die touristische Entwicklung in den neun Bergerlebniszentren zu steuern und zu koordinieren, sowie langfristig die regionale Wirtschaft zu stärken. Nach der positiven externen Evaluierung des Ende April 2018 auslaufenden Programmauftrags „BIN 2018“, geht es nun mit „BIN 2023“ in die Verlängerung. Umgesetzt wird „Bergerlebnis in Niederösterreich“ von der ecoplus-Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG). „BIN 2018 hat unter anderem zur Bildung neuer Netzwerke geführt, der wichtige destinationsübergreifende Austausch wurde forciert. Am 1. Mai 2018 startet ‚BIN 2023‘. In der neuen Programmperiode werden wir der Empfehlung der Evaluierung folgen und uns noch mehr als bisher auf Schlüsselprojekte fokussieren“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

(27.04.2018) - Die Bergerlebniszentren bei BIN 2018 werden auch zur Teilnahme an BIN 2023 eingeladen: Annaberg, Göstling an der Ybbs, Lackenhof am Ötscher und Mitterbach am Erlaufsee in der touristischen Destination Mostviertel sowie Mönichkirchen, Puchberg am Schneeberg, Reichenau an der Rax, Semmering und St. Corona am Wechsel in der touristischen Destination Wiener Alpen in Niederösterreich. „Das touristische Bergerlebnis ist in einem starken Wandel begriffen – ein Wandel, der die Regionen vor Herausforderungen stellt, aber gleichzeitig auch enorme Chancen bringt. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, unsere Bergerlebniszentren so weiterzuentwickeln, dass diese Chancen erfolgreich genutzt werden und neue Gästeschichten Niederösterreichs Bergwelt für sich entdecken“, gibt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Richtung vor.

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen bei BIN 2023 verstärkt Schlüsselprojekte im Fokus: Ein destinationsübergreifender Marketingverbund zum Thema „Bergerlebnis“ soll neu entstehen. Dabei geht es unter anderem um die systematische gegenseitige Bewerbung von Leistungspartnern. Das Projekt „Die Alpineure“, eine Lerngemeinschaft von Unternehmerinnen und Unternehmern aus den Bergerlebniszentren, wird fortgesetzt und weiterentwickelt. Ebenso wird die Umsetzung von Mountainbike-Leuchtturmprojekten begleitet und Innovation rund um das Hauptthema Wandern (z.B. Trailrunning) vorangetrieben. Auch das Thema der Immobiliennutzung – also Initiativen gegen Leerstand – werden bearbeitet.

Die zentrale Koordination des Programms wird weiterhin durch die NÖ-BBG erfolgen. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Markus Redl ist als Leiter von BIN 2018 bestens mit den relevanten Akteuren in den Destinationen vernetzt. Er wird daher auch BIN 2023 leiten und gemeinsam mit seinem Team die Bergerlebniszentren auf ihrem Weg in die Zukunft unterstützen.“

 

 

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LR Bohuslav und LR Eichtinger präsentieren „Green Art“

Utl.: Über 200 Veranstaltungen ab 5. Mai in Tulln

 

St. Pölten (OTS/NLK) - „Im Tourismusland Niederösterreich spielt der Garten eine besondere Rolle, die europäische Positionierung von ‚Natur im Garten‘ ist dabei Basis der touristischen Vermarktung“, sagte Landesrätin Petra Bohuslav am heutigen Mittwoch in Tulln, wo sie gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger, ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki und Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk die Initiative „Green Art“ vorstellte, die vom 5. Mai bis 30. September in Tulln die Themen Garten und Kunst verbinden wird.

 

Dass Niederösterreich so viele Schaugärten wie kein anderes Bundesland habe und darüber hinaus mit Anlagen in Tulln, Schiltern, Schloss Hof, Laxenburg etc. über entsprechende Leitprojekte verfüge, unterstreiche die Kernkompetenz des Landes, meinte die Tourismus-Landesrätin und zeigte sich überzeugt: „Für den Umstand, dass wir im Ausflugstourismus bereits bei einer Wertschöpfung von 1,4 Milliarden Euro liegen, spielt das Thema Garten eine bedeutende Rolle.“

 

Ergänzt würde die Marke der Gärten Niederösterreich durch den jährlichen „Gartensommer“ bzw. in Jahren, in denen keine Landesausstellung stattfinde, den „Gartensommer spezial“. Nach Baden vor zwei Jahren gehe dieser heuer als „Green Art“ in Tulln über die Bühne. „Für Tulln, das 2016 insgesamt 95.000 Nächtigungen und im Vorjahr eine Steigerung dazu um 15 Prozent aufweist, bringt die ‚Green Art‘ sicher weitere Impulse für den Nächtigungs- und Ausflugstourismus“, betonte Bohuslav.

 

Landesrat Eichtinger sprach davon, ein großes Erbe übernommen zu haben: „Auch in England hat sich Tulln als Gartenstadt schon einen Namen gemacht. Die insgesamt 131 Schaugärten in Niederösterreich sind ein auch international sehr beachtlicher Wert. Zudem erinnerte der für „Natur im Garten“ zuständige Landesrat daran, dass Tulln 2008 die erste „Natur im Garten“-Stadt Niederösterreichs gewesen sei, heute seien bereits 110 der insgesamt 573 niederösterreichischen Kommunen „Natur im Garten“-Gemeinden, zusätzlich hätten sich 15.000 Privatgärten den „Natur im Garten“-Kriterien verschrieben.

 

„Die enorme Wirtschaftsbedeutung wiederum lässt sich daran ablesen, dass die Internationale Gartenbaumesse in Tulln jährlich 100.000 Besucher anlockt und ‚Die Garten Tulln‘ in ihren ersten zehn Jahren 2,4 Millionen Gäste verzeichnen konnte. Die regionale Wertschöpfung liegt damit bei 41 Millionen Euro. Dazu kommt eine sehr hohe Medienpräsenz Tullns durch die bisher über 250 ‚Natur im Garten‘-Sendungen, die dem ORF allein im Vorjahr in Summe 4 Millionen Seher gebracht haben“, hob Eichtinger hervor.

 

Miernicki führte aus, dass das Thema Garten für die Regionalentwicklungsagentur des Landes eine wichtige Facette im Ausflugstourismus darstelle: „Die ecoplus unterstützt seit drei Jahrzehnten innovative und nachhaltige Impulsprojekte in den Regionen und seit 15 Jahren auch den Gartentourismus. Auch die ‚Green Art‘, für die wir 30.000 Besucher erwarten, ist auf Basis eines ecoplus-Fördercalls entstanden.“

 

Für die Stadt Tulln, die eineinhalb Jahre Vorbereitung und über 400.000 Euro in das Projekt investiert hat, stellte Bürgermeister Eisenschenk das Programm vor: Insgesamt wird es über 200 Veranstaltungen geben, 22 Gartenkunstwerke werden den öffentlichen Raum schmücken, das Atrium des Rathauses wird mit Werken von 26 zeitgenössischen Künstlern wie Erwin Wurm zu einer Kunsterlebniswelt. Dazu kommen wöchentliche Führungen, offene Privatgärten, geführte Rad- und Wandertouren, eine „Garden Stage“, Konzerte, Workshops, jede Menge kulinarischer Genüsse etc.

 

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Verlängerung der Digitalisierungs-Roadshow!

Technologielandesrätin Bohuslav: Digitalisierungs-Roadshow durch Niederösterreich wird fortgesetzt!

Seit Jänner haben sich über 9.000 Besucherinnen und Besucher über die Chancen des digitalen Wandel informiert – nun wird die Tour bis Ende des Jahres verlängert.

 

St. Pölten (4. Juni 2018) – Seit Anfang Jänner tourt der Bus der interaktiven Digitalisierungs-Roadshow der NÖ.Regional.GmbH durch das Land. Seit damals machten sich über 9.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein Bild davon, welche Chancen der digitale Wandel bringt. Ursprünglich hätte der Bus noch vor dem Sommer seine Tour quer durch Niederösterreich beenden sollen, doch aufgrund des großen Erfolges wird die Roadshow bis Ende des Jahres fortgesetzt.

 

Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav begründet die Entscheidung zur Fortsetzung: „Wir vermitteln, wie sich das Land Niederösterreich und heimische Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzen. Auf Basis unserer umfassenden Strategie wollen und werden wir die Digitalisierung in Niederösterreich zu einem Gewinn für Land und Leute machen. Wir alle können von der Digitalisierung profitieren, weil sie viele neue Chancen bringt, um die Regionen zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensqualität weiter zu verbessern. Das wollen wir mit der Digitalisierungs-Roadshow den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln. Das große Interesse bei den vergangenen Tour-Stopps zeigen, dass es Sinn macht, die Roadshow zu verlängern.“

 

Die Roadshow, die auf Initiative von Landesrätin Bohuslav unterwegs ist und durch die NÖ.Regional.GmbH im Auftrag des Landes Niederösterreich in Kooperation mit ecoplus und der Abteilung für Wirtschaft, Tourismus und Technologie umgesetzt wird, zeigt die Chancen der Digitalisierung für Menschen, Unternehmen und Land. Die Themen der interaktiven Roadshow reichen von Virtual- und Augmented Reality-Anwendungen über smart home-Lösungen bis hin zum 3D-Drucken. Ein do it yourself Internetstand und ein Quiz laden zum Mitmachen ein.

 

Wann und wo der Bus Station macht, findet man auf www.digitour.at

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Großer Erfolg: Fördercall „Gastgeber“ löst Investitionen von mehr als 7 Millionen Euro in Gastronomie und Hotellerie aus

Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav freut sich über mehr als 300 Anträge des bis Ende April 2018 befristeten Fördercalls „Gastgeber“

 

St. Pölten (18. Mai 2018) – Von Januar bis April 2018 wurde von Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav auf Basis der Ergebnisse der „Wirtedialoge 2017“, der Fördercall „Gastgeber“ für kurzfristige Investitionen ins Leben gerufen. „Der Fördercall ist sofort zum vollen Erfolg geworden. Mehr als 300 Betriebe unterschiedlichster Größenordnung aus der niederösterreichischen Gastronomie und Hotellerie haben eingereicht. Insgesamt werden etwa 1,4 Millionen Euro an Förderungen ausgeschüttet und dadurch mehr als 7 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst“, so Landesrätin Bohuslav. „Außerdem nutzten mehr als 75% der Antragsteller das neue Online-Wirtschaftsförderungsportal“ zeigt sich die Landesrätin über den Zuspruch und die hohe Zufriedenheit mit der digitalen Einreichmöglichkeit erfreut.

 

Auch die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKNÖ bestätigt den Erfolg: „Der Fördercall erfüllt unsere langjährigen Forderungen nach einer unkomplizierten, vielseitig verwendbaren Unterstützung mit einer niedrigen Mindestinvestition. Insofern überrascht uns der große Zulauf nicht. Die bewegten Summen zeigen einmal mehr die wirtschaftliche Bedeutung unserer Betriebe auf. Es freut mich, dass das Land Niederösterreich diesem Umstand Rechnung trägt. Der Erfolg spricht meines Erachtens für eine Fortsetzung der Aktion, so Spartenobmann Mario Pulker.

 

Der Fördercall „Gastgeber“ wurde geschaffen, um auf möglichst rasche und unbürokratische Weise, bei kleineren Investitionen, wie Innenraumgestaltung oder Renovierungen, eine Hilfestellung zu geben. Dafür wurde die bislang angesetzte Investitions-Untergrenze von 10.000 auf 5.000 Euro herabgesetzt. So konnte für Investitionen in einer Größenordnung zwischen 5.000 und 30.000 Euro ein Zuschuss von 20% gewährt werden. Durch die einfache Online-Einreichung mittels Wirtschaftsförderportal und die Möglichkeit den Investitionskostennachweis über die Bestätigung eines Steuerberaters zu erbringen, konnte die Aktion rasch und unbürokratisch abgewickelt werden.

 

 Durch den Fördercall ‚Gastgeber 2018‘ konnten so neue Investitionsanreize gesetzt werden, um die Qualität unserer Betriebe zu verbessern. Dies freut mich besonders, da eine adäquate, zeitgemäße Ausstattung und Einrichtung als wesentlicher Erfolgsfaktor in der touristischen Wettbewerbsfähigkeit zu sehen ist.“ so Landesrätin Petra Bohuslav. Für das Jahr 2019 ist bereits jetzt eine weitere Förderaktion dieser Art eingeplant.

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„Haus der Digitalisierung“ nimmt Fahrt auf

In der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich sind konkrete Maßnahmen definiert, um Land und Leute fit für die Digitalisierung zu machen. Ein zentrales Projekt ist das „Haus der Digitalisierung“, das in mehreren Etappen umgesetzt wird. Gestern präsentierte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl im Rahmen einer hochkarätigen Fachveranstaltung an der FH St. Pölten die „erste Ausbaustufe“: „Das Haus der Digitalisierung ist in einem ersten Schritt als niederösterreichisches Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konzipiert. Wir wollen den Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen erleichtern, gemeinsam Forschung betreiben, Leit- und Demonstrationsprojekte umsetzen und disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forcieren.“

(10.5.2018) – In Niederösterreich gibt es bereits hervorragend etablierte Zentren im Bereich der Digitalisierung. „Im ‚Haus der Digitalisierung‘ fungieren diese Zentren und Initiativen als digitale Knotenpunkte, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk sowohl untereinander als auch mit anderen in- und ausländischen Netzwerken eng verknüpft sind. Damit entsteht ein niederösterreichweites Kompetenz-Netzwerk, das das Digitalisierungs-Know-how in unserem Land allen niederösterreichischen Unternehmen und Start-ups zugänglich macht. Damit wollen wir sie beim digitalen Wandel unterstützen“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Diese ganze Bandbreite an Unterstützungsangeboten ist aber nur im Netzwerk möglich – in einer breiten Zusammenarbeit aller in Niederösterreich relevanter Institutionen und Einrichtungen. Einer der wichtigsten Partner ist die WKNÖ. Präsidentin Sonja Zwazl: „Viele niederösterreichische Betriebe haben die Chancen der Digitalisierung bereits für sich entdeckt, aber im Alltagsgeschäft ist oft wenig Zeit, immer am aktuellsten Stand zu sein. Diese Vernetzung ist daher eine ganz wesentliche Erleichterung. Daher bringen wir uns auch aktiv ein und sind mit unseren Organisationen Bestandteil des digitalen Knotenpunktes St. Pölten.“

Im Rahmen des Events wurden aber nicht nur die Knotenpunkte in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Klosterneuburg im Detail vorgestellt. Experten gaben auch Einblicke aus der Praxis zu den Schwerpunkten virtual reality, augmented reality und IT Security und als weiteres Highlight erlebten die Gäste an 18 Stationen „Digitalisierung zum Anfassen“. Dabei spannte sich der Bogen von einer Augmented Reality Sightseeing App oder einer Schuhsohle, die das Gehen hörbar macht, über Anwendungen in der Baubranche, bis hin zu digitaler Forensik im Arbeitsspeicher oder der Möglichkeit, mittels App persönlich ein Satelliten-Triebwerk zu montieren.

„Die heutige Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass Digitalisierung alle Bereiche des Lebens und der Wirtschaft betrifft. Daher ist es besonders wichtig, dass die heimischen Betriebe mit dem ‚Haus der Digitalisierung‘ und den hochspezialisierten Knotenpunkten ab sofort ein noch breiteres Unterstützungs- und Informationsangebot zur Verfügung haben“, zeigt sich Helmut Miernicki überzeugt, Geschäftsführer der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus, die mit der operativen Umsetzung dieses Leuchtturmprojekts betraut wurde. Dabei werden sämtliche Maßnahmen und Umsetzungsschritte in enger Abstimmung mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung erfolgen.

Das „Haus der Digitalisierung“ wird sich in den kommenden Jahren von einem internationalen Kompetenz-Zentrum über ein virtuelles Haus hin zu einem physischen „Haus der Digitalisierung“ entwickeln, das in Tulln entstehen wird. Für den nächsten Schritt – das virtuelle Haus der Digitalisierung – wurde ein Open Innovation Crowdsourcing-Prozess gestartet, um die zukünftigen Nutzer möglichst eng in die Entwicklung einzubinden.